• Bigna und Dave
  • David Reinhardt
  • Bigna und Dave
  • David Reinhardt

PANAMERICANA

An open-ended adventure by Bigna und & David Read more
  • Prost in Belize Stadt

    Apr 24–25, 2025 in Belize ⋅ ☀️ 28 °C

    Heute ist ein spezieller Tag, denn mein Vater hat Geburtstag. Wir fahren deshalb in die Brauerei Belinkin, welches die einzige Brauerei in Belize ist. Wir Zischen einige Biere auf mein Vater während wir mit ihm Videocallen. Schön, dass es diese Technik heutzutage gibt!
    Gerne möchte ich neben den Feierlichkeiten noch einige Worte zur Entstehung der Brauerei sagen. Ein Vater und sein Sohn hatten die Vision in Belize eine Brauerei zu eröffnen, jedoch wollte niemand in sie investieren, da der Markt im kleinen Land als nicht investitionswert erachtet wurde. Die beiden liessen sich nicht unterkriegen und eröffneten die Brauerei mit einer alten Kupferanlage die sie gebraucht in Mexiko ergattern konnten. Die Anlage steht heute noch als Deko und ich konnte nachschauen woher die Anlage ursprünglich kommt und sie kommt tatsächlich aus München. Die beiden haben es geschafft, eine grosse Brauerei aufzuziehen, die das ganze Land mit Bier versorgt, obwohl niemand an sie geglaubt hat.
    Leider geht es den meisten Menschen die in Belize Stadt leben nicht so. In der Stadt leben 56% der Menschen in extremer Armmut und 79% leben unter der Armutsgrenze. Die Arbeitslosigkeit ist allgegenwärtig und wir sehen beim Laufen durch die Stadt viele Menschen die rumhängen oder offensichtlich sehr Arm sind. Was sicher zur hohen Armut beigetragen hat ist, dass die Stadt immer wieder von Hurricanes heimgesucht wurde und teilweise stark beschädigt oder gar zerstört wurde.
    In der Stadt gibt es demnach nur sehr wenig zu besichtigen und die meisten Touristen gehen von hier aus schnell auf die bekannten Karibikinseln wie caye caulker um dort unglaubliche Riffe und Atolle zu betauchen. Gerne hätten wir dies auch gemacht, doch dieser Ausflug hätte uns tatsächlich mehrere hundert Dollar gekostet, was in unserem Budget leider nicht mehr drinliegt.
    Wir werden uns deshalb lieber auf die Ausflugsziele im Inland konzentrieren, welcher ebenfalls viel zu bieten haben soll.
    Read more

  • Mayflower Bocawina National Park

    Apr 25–26, 2025 in Belize ⋅ ☀️ 29 °C

    Nach einer Nacht mitten im Dschungel an einem Bach sind wir nach einem kühlen Bad im Bach direkt in den Mayflower Bocawina National Park gefahren. Zu unserem erstaunen haben wir hier die Beiden von Mila_on_tour wieder angetroffen. Sie haben auf dem Campingplatz des Nationalparks übernachtet und gestern bereits eine Wanderung gemacht und konnten uns noch einige Tipps mitgeben.
    Wir stiegen eine steile Wanderung hoch zu einem Wasserfall und konnten uns dort zum Glück wieder Abkühlen, da es wirklich sehr heiss ist.
    Schlussendlich entscheiden wir spontan noch eine Wanderung tiefer in den Dschungel zu unternehmen, um womöglich noch einige Tiere zu sichten. Wir sahen einige Vögel, welche leider alle weit weg waren oder Kamerascheu ;). Trotzdem war der Wald und die ganze Natur hier wirklich phänomenal schön.
    Da wir uns die Campingplatzgebühr sparen wollten entschieden wir uns am späteren Nachmittag gleich weiterzufahren. Spontan entschied ich mich eine sicher viel spannendere Abkürzung über eine Dschungelpiste zu nehmen, statt der geteerten Strasse zu folgen...
    Schlussendlich pflügte sich der Schlumpf durch Schlamm und musste einige morsche Brücken überqueren. Hunderte Äste kratzen am Lack des Schlumpfs und an einer eingestürzten Brücke blieben wir fast stecken, da wir nur ganz knapp einem Absturz entkamen. Schlussendlich standen wir vor einem Fluss den wir überqueren sollten, jedoch gibt es hier keine Brücken mehr. Ich durchwate zu Fuss den Fluss und entscheide mich, dass Kniehoch schon passierbar sein sollte. So einfach wie ich's mir vorgestellt hatte wurde es dann doch nicht über die glitschigen mossbewachsenen Steine doch der Schlumpf enttäuschte nicht und kam durch ;).
    Nach all dem Adrenalin blieben wir für die Nacht lieber gleich am Fluss und konnten noch ein paar Tukane beim vorbeifliegen beobachten.
    Read more

  • St. Herman's Blue Hole National Park

    April 26, 2025 in Belize ⋅ ☁️ 29 °C

    Nach einer ruhigen Nacht hatten wir am Morgen eine kleine Auseinandersetzung bezüglich unserem Tagesplan. Nach der gestrigen kleinen aber doch ziemlich heftigen Offroadstrecke im Dschungel stand zur Debatte ob wir heute wirklich eine unbekannte und womöglich unpassierbare Strecke zu einem Wasserfall tief im Dschungel wirklich fahren möchten. Auf der Strecke hätten wir einen Fluss sieben Mal mit dem Schlumpf durchfahren müssen und es war unklar ob das Ganze für uns überhaupt machbar gewesen wäre. Die Stimme der Vernunft (Bigna ;) ) hat heute gewonnen und wir fahren stattdessen in den St. Hermans Nationalpark.
    Bigna ist heute von der drückenden schwülen Hitze etwas platt und entspannt lieber ein wenig im Schatten während ich einige Wanderwege im Park erkunden gehe.
    Die Wanderung führt zu einer grossen Höhle, jedoch darf man ohne teure geführte Tour nicht tief in die Höhle laufen...
    Zum Glück kann ich aber durch den Dschungel in die Berge wandern. Leider sehe ich nur wenig Tiere und die wenige die ich sichte verschwinden schnell im dichten Wald.
    Nach ca. zweieinhalb Stunden bin ich zurück und muss sagen, dass sich der Besuch dieses Nationalparks nicht so gelohnt hat. All die spannenden Sachen darf man hier nur mit geführter Tour machen welche min. 60 Usd kostet.
    Eigentlich hätte man hier noch in einer Art Cenote schwimmen gehen können, jedoch entscheiden wir uns lieber an einen Stellplatz am Belize River zu fahren. Gerne möchten wir das Wochenende auf einer Flussbank verbringen und uns am liebsten den ganzen Tag im kühlen Fluss versenken.
    Read more

  • Wochenende am Belize River

    Apr 26–28, 2025 in Belize ⋅ ☁️ 28 °C

    Übers Wochenende möchten wir einfach entspannen am Belize River und am liebsten nur im kühlen Fluss sitzen. Wir platzieren uns auf einer Sandbank am Fluss und geniessen die gute Stimmung der Einheimischen.
    Es ergeben sich einige Gespräche und wir können zudem bereits heute erste Tiere sichten.
    Am Samstag war hier am Fluss wie wohl überall in Zentralamerika ein riesen Gaudi. Die Einheimischen kamen Pickupweise zum Fluss und heizen den Grill teilweise schon während der Fahrt ein ;).
    Neben haufenweise Rum und Bier wir hier auch so einiges an Gras weggeraucht.
    Gegen Abend wird erst der ganze Abfall abgebrannt und dann steht da für die ordentlich angetrunkenen Herren noch eine grosse Hürde im Weg. Die Hürde ist die lose Böschung vom Fluss hoch bis zur Kiesstrasse. Einer der Männer setzt sich aufs Motorrad und möchte im Höllentempo den Hang hochfahren und stürzt natürlich mitten im Hang.
    Seine Kollegen gehen ihm nicht schnellstmöglich zu Hilfe sondern lachen sich lieber tot. Als der Arme Kerl unter dem Motorrad dann anfängt zu jammern stellen ich und ein anderer das Motorrad wieder auf.
    Es stellte sich heraus dass der arme Kerl sich beim Sturz nicht verletzt hatte sondern ihm Benzin aus dem Tank über sein bestes Stück gelaufen ist und das höllisch zu brennen begann... Die Gruppe von Männern argumentieren ihr herumstehen statt helfen als "We're just having to much fun!".
    Zum Glück kam an dem Tag niemand mehr zu schaden und wir konnten den Abend in aller Ruhe ausklingen lassen und noch einige Brüllaffen in den Bäumen beobachten.
    Read more

  • Big Rock Fall

    Apr 28–29, 2025 in Belize ⋅ ☁️ 29 °C

    Nach einem tollen Wochenende am Fluss zieht es uns jetzt in die Mountain Pine Ridge Forest Reserve um den Big Rock Wasserfall zu besichtigen.
    DerWasserfall ist wirklich imposant und wir entspannen den ganzen Tag im und am Wasser.
    Wir übernachten direkt auf dem Parkplatz oberhalb des Wasserfalls und haben eine ruhige und entspannte Nacht.
    Gerne wären wir hier noch weitere teilweise sehr abgelegene Standorte anschauen gegangen, jedoch ist der Tank des Schlumpfs langsam ziemlich leer und der Benzinpreis liegt hier bei über 1,30 Franken und in Guatemala nur noch bei 0,85 Franken. Wir beschliessen also mit den letzten Tropfen Benzin zur Grenze nach Guatemala zu fahren.

    Belize hat uns sehr gefallen und gerne wären wir hier noch länger unterwegs gewesen und hätten noch abgelegenere Orte erkundet. Wir wissen jetzt, dass Belize noch viel mehr als nur seine Unterwasserwelt und Inseln zu bieten hat. Leider ist es als Langzeitreisender eher schwierig sich längere Zeit in teuren Ländern aufzuhalten, doch zumindest konnten wir ein wenig in dieses bis anhin unbekannte Land eintreten.
    Read more

  • Grenzübergang Guatemala

    April 29, 2025 in Guatemala ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute ging es über die Grenze nach Guatemala. Auf der Belize Seite konnten wir sehr schnell und unkompliziert unser Visa noch zahlen und das Auto wieder ausführen.
    Auf der Guatemaltekischen Seite mussten der dreckige Schlumpf erst desinfiziert werden, was Übertragung von ungewünschten Pflanzen ect. vorbeugen soll. Der klägliche Strahl der Anlage kam nicht mal richtig an die Karosserie des Schlumpfs, jedoch ist dem Zoll nur wichtig, dass wir dafür bezahlt haben und die Quittung davon vorweisen können.
    Das Visa für Guatemala bekommen wir ohne jegliche Fragen direkt in den Pass gestempelt mit einem lächeln und Welcome.
    Für den Schlumpf ist es wie immer ein wenig komplizierter. Es muss einiges ausgefüllt werden und im naheliegenden Kopiershop Kopien angefertigt werden. Schlussendlich muss ich noch eine Gebühr entrichten und dann bekomme ich nach ca. 2h den Tip (Temporary import Permit).
    An der Militärkontrolle werden nochmals die Dokumente geprüft und ich muss schnell noch den Camper hinten öffnen und dann fahren wir bereits die ersten Meter in Guatemala.
    Im Grenzdorf gehen wir erst einkaufen, essen, Geld abheben und natürlich noch tanken.
    Die Uhr für die nächsten 3 Monate hat heute zu ticken begonnen. Was meine ich jetzt damit schon wieder?
    Es gibt einen Länderzusammenschluss zwischen vier Ländern (Guatemala, El Salvador, Nicaragua und Honduras), die sich CA4 Länder nennen. Ich bekomme als Tourist in jedem Land drei Monate Visa jedoch für alle vier Länder ebenfalls nur drei Monate die nicht verlängerbar sind.
    Das bedeutet für uns, dass wir in spätestens drei Monaten von Nicaragua nach Costa Rica einreisen müssen, egal was uns oder dem Schlumpf potentiell in der Zwischenzeit passieren könnte. Wir müssen also vorsichtig Planen und der Schlumpf muss durchhalten ;).
    Read more

  • Naturwunder Tikal

    Apr 29–May 1, 2025 in Guatemala ⋅ ☁️ 32 °C

    Wir freuen uns schon lange die Tempel von Tikal besuchen zu kommen.
    Der Eintritt war mit 15 Franken pro Person und 10 Franken pro Person für den Campingplatz jedoch nicht gerade günstig aber sehen wollten wir es ja so oder so ;).
    Am Abend konnten wir bereits viele schöne Tiere rund um den Campingplatz bestaunen und die Vorfreude auf Morgen wurde noch grösser. Um 6:00 Uhr macht der Park auf und genau dann traten wir auch ein um noch unbedarft ohne viele Touristen alle Tiere und Tempel bestaunen zu können. Erst war es noch ein wenig neblig, doch schon im Verlaufe des Morgens riss der Nebel auf und wunderschönes Wetter kam zum Vorschein. Die Tempelanlagen der Mayas mitten in diesem urtümlichen Dschungel war wirklich phänomenal. Neben der wunderschönen Tempelanlage konnten wir hunderte, ja genau hunderte Tiere beobachten und Fotografieren. Da ich auch hunderte Tierfotos gemacht habe werde ich einen extra Post zur Tierwelt in Tikal machen.
    Wir verbrachten den ganzen Tag in der Anlage und trafen am Abend sogar noch zwei Aargauer und Holländer auf dem Campingplatz. Bis spät in die Nacht tranken wir gemeinsam Bier und Kaffeelikör und tauschten Reisegeschichten aus. Was für ein absolut phänomenaler Tag!!!
    Read more

  • Tikal - Tier Wunder

    April 30, 2025 in Guatemala ⋅ ☁️ 22 °C

    Wie bereits im letzten Post beschrieben haben wir eine Vielfalt an Tieren beobachtet und fotografieren können.

    Funfact auf Bild zwei haben wir den Beweis, dass der Brüllaffe uns mit dem Ast beschossen hat!!!Read more

  • Flores

    April 30, 2025 in Guatemala ⋅ ⛅ 33 °C

    Gegen Mittag brachen wir in Tikal auf und fuhren ins nahegelegene Flores.
    Flores liegt am Petén-Itzá-See im Norden Guatemalas. Das Zentrum liegt auf einer kleiner Insel, die mit einer Brücke verbunden ist. Wir gingen das erste Mal einkaufen in Guatemala, ob es billiger ist, waren wir nicht sicher.
    Wir haben einen Parkplatz von den Holländer empfohlen bekommen, wo man auch übernachten kann. Das Nebengebäude wurde bewacht und die Securitas hatten ein Auge auf uns, so fühlten wir uns sicher.
    Wir haben auch das Paar aus den Niederlande dort angetroffen und sie haben uns spontan zu einem Bier auf der Insel eingeladen. Die Abkühlung tut gut, denn es war 38 ° Grad heiss.
    Spontan luden wir die Zwei zu Cinque Pi ein und einer Flasche Mendoza. Wir genossen einen gemütlichen Abend draussen mit tollen Gesprächen.
    Danke nochmals an Hans und Ine für den schönen Abend. Wir hoffen euch nochmals zu treffen.
    Read more

  • 1 Jahr unterwegs auf der Panamericana!

    May 1, 2025 in Guatemala ⋅ 🌩️ 37 °C

    Am 1.Mai 2024 sind wir gestartet in unser grosses Abenteuer, ohne genau zu wissen was uns erwartet. 🙈 Wir durften durch die schönsten Landschaften fahren, viele tolle Nationalparks erkunden , neue Kulturen kennenlernen und an Traumstränden chillen.🏝️☀️ Heute sind wir in unserem 5. Land in Guatemala und schwitzen täglich bei 35°Grad. Auch wenn es immer schön aussieht auf den Bildern, haben wir neben den vielen Happy Moments, auch viele Herausforderungen gehabt. Bereits zu Beginn fing es an mit dem Motor, den wir wechseln mussten und bis heute schraubt Dave regelmässig am Schlumpf herum.
    Das gehört inzwischen für uns zum Alltag dazu aber kostet immer Nerven. Gemeinsam haben wir alle Höhen und Tiefen gemeistert und sind unglaublich dankbar dass wir diese Reise machen dürfen.
    Der Tag begann mit einen Frühjahrsputz, dass war dringend nötig. Bei dieser Gelegenheit kontrollierten wir die Spanngurte, mit denen die Kabine befestigt ist. Oh was ist den da passiert?!
    Eine Spanngurt ist durchgerissen, das ist ein klassisches Problem, dass Wohnkabinenfaher haben, welche mit Spanngurten sichern.
    Tja ein Jahr gehalten und jetzt ersetzt. Auch der Wasserfilter musste gereinigt werden. Endlich war der Durchfluss wieder stärker. Danach suchten wir eine Wäscherei, denn wir hatten wieder einen vollen Sack voller Schmutzwäsche. In Guatemala muss man die Wäsche abgeben und bekommt sie am nächsten Tag zurück. Bei der ersten Wäscherei hatten wir kein Glück sie war geschlossen. Wir gingen zur nächsten Adresse und konnten einer alten Frau unsere Wäsche abgeben. Die nächste Station war der Coiffeur für Bigna. Für 5 Fr. wurden die Haare im wahrsten Sinne gekürzt. Die nette Dame hatte wohl von YouTube gelernt...
    Jetzt war es Zeit für eine Abkühlung. Auf der Insel konnten wir bei einem Hostel den Pool benutzen, mussten nur an der Bar etwas konsumieren.. So stiessen wir bei einem schönen Sonnenuntergang auf unsere Reise an. Den Abend liessen wir in einem guten Abendessen ausklingen.
    Read more

  • Crater Azul

    May 2–3, 2025 in Guatemala ⋅ ☁️ 37 °C

    Da der Wetterbericht die nächsten Tage Höchsttemperaturen anzeigt, entschieden wir uns zum Crater Azul zufahren. Der Crater Azul ist eine der Wasserquellen des Flusses La Pasión. Die natürlichen Quellen hier sind marineblau oder türkis und dank ihres kristallklaren Wassers kann man den gesamten Unterwassergarten auf dem Grund sehen. Voraussetzung ist das nicht zu viele Touristen vor Ort sind und alles aufgewirbelt wird.
    Auf IOverlander gab es zwei Möglichkeiten dorthin zu kommen. Da wir mit Schlumpf fast jede Piste fahren können, entschieden wir uns für den Weg, den uns direkt zum Crater brachte. Bei Einheimischen zahlten wir Eintritt und 1 Nacht campen auf dem grossen Parkplatz.
    Wir kamen kamen am späteren Nachmittag an und hatten Glück, dasses nicht mehr all zu viele Leute vor Ort hatte. Sobald alle weg waren wurde das Wasser wieder klar und die Unterwasserwelt erschien. Wir schnorchelten und bestaunten das klare Wasser. Am Abend waren wir alleine und konnten nach langer Zeit wieder mal grillen. Dafür kauften wir 2 grosse Steaks, Zucchetti und eine gute Flasche Wein. Wir genossen den Abend in der Natur sehr. Am nächsten Tag standen wir früh auf , dass wir vor den Touristenbooten nochmals in den Crater schwimmen konnten und es war nochmals schöner als am Vortag.
    Read more

  • Zwischenstopp in San Cristobal Verapaz

    May 3–4, 2025 in Guatemala ⋅ ☁️ 27 °C

    Wir haben uns nach langem Überlegen entschieden doch eine Sprachschule zu besuchen. Wir haben uns für die Spanisch Schule in San Pedro La Laguna entschieden, da sie günstig war und wir zusammen privat Unterricht haben konnten. Der Weg dorthin wäre in einem Tag nicht machbar gewesen, da es über zahlreiche Bergketten ging. So übernachteten wir an der Laguna Chichoj. Wir genossen die kühle Luft und den Sonnenuntergang. Am nächsten Tag standen wir früh auf und begaben uns auf den kurvigen Weg. Es waren ca. 230 km und wir brauchten dafür den ganzen Tag. Langsam fuhren wir die steilen Kurven runter und hoch bis wir beim Lake Atlitan ankamen. Wir parken bei einem Café wo wir für 60 Quetzales/Tag stehen konnten. Es war praktisch für uns da die Sprachschulen nur 2 min zu Fuss entfernt war.Read more

  • San Pedro la Laguna

    May 4–12, 2025 in Guatemala ⋅ ☁️ 20 °C

    Wir haben einen 5-Tägigen Intensivkurs gebucht. Unsere Lehrerin hiess Clarita und war in unserem Alter. Die Schule lagt direkt am See. Die Lernatmosphäre war super. Clarita hatte uns in den 5 Tagen die Basics beigebracht und nun liegt es an uns was wir daraus machen.
    Leider hatten wir beide strake Magenprobleme während dieser Woche. Durch die Hitze waren wir müde, sodass wir uns am Nachmittag ausruhten. Gegen Ende der Woche ging es uns wieder besser und wir besuchten per Boot das Nachbarsdorf San Juan. Es war sehr bunt und gefiel uns, jedoch war es dort deutlich teurer als in San Pedro. Wir durften eine Zermonie einer Schule miterleben, die für die Mütter der Kinder war, denn am Wochenende war Muttertag.
    Durch die Schule konnten wir an einer Kaffee- und Textiltour teilnehmen. Wir lernten wie Schokolade und Stoff hergestellt werden. Es war sehr spannend.
    San Pedro ist bei den Backpackern bekannt, deshalb kamen täglich neue Reisende an. Wir genossen noch das Wochenende dort und wollten am Montag weiterfahren. Wir brauchten ca. 1 Stunde bis wir aus der Stadt waren, da die Strassen so eng waren und das Navi natürlich nicht wusste welche Strassen Einbahnen sind und wo unser Svhlumpf schlichtweg nicht durchkommt. Zudem war noch eine Beerdigungszermonie, welche die kompletten Strassen mit einer Prozession durchs Dorf sperrte. Ein Einheimischer erklärt uns, dass eine solche Prozession Stunden dauern kann. Wir hatten Glück und mussten nicht ganz so lange warten.
    Nächster Stopp: Quetzaltenango
    Read more

  • Quetzaltenango

    May 12–15, 2025 in Guatemala ⋅ ☁️ 19 °C

    Nachdem wir es endlich aus San Pedro herausgeschafft hatten, ging es die kurvige Bergstrecke wieder nach oben. Gegen Mittag kommen wir in der drittgrössten Stadt Guatemalas an. Sie liegt auf 2333 m.ü.M und hat einige Vulkane in der Umgebung. Unser Hauptziel waren auch die Vulkane, jedoch kam alles anders. Die Spur von Schlumpf war noch nicht gut und daher entschieden wir uns die Spurstangengelenke auszutauschen, welche wir bereits in Mexiko gekauft hatten. Leider stellte sich heraus das es nicht die richtigen waren. Aus einem geplanten Garagentag wurden drei. Wir machten das Beste daraus , besuchten das Zentrum, die Markthalle, gaben unsere Wäsche in der Lavanderia ab und planten unsere Route weiter. Die Garage war sehr hilfsbereit und löste jede Herausforderung.
    Nach 3 Tagen konnten wir weiterfahren. Leider hatten wir wechselhaftes Wetter. Trotzdem beschlossen wir eine Wanderung zum Vulkan zu machen.
    Es klarte kurz auf beim Aussichtspunkt bevor wieder eine dicke Nebelschwarte kam. Natürlich klarte es beim runtergehen wieder auf . Gegen Mittag waren wir zurück. Da das Wetter die nästen Tage nicht so gut aussah, entschieden wir uns für einen Abstecher ans Meer. Wir fuhren bis zu einem Lastwagenparkplatz welcher bewacht war, dort übernachteten wir und fuhren am nächsten Tag weiter nach El Paredon
    Read more

  • Surfen und Schwitzen in El Paredon

    May 18–20, 2025 in Guatemala ⋅ ☁️ 31 °C

    Unsere Fahrt nach El Paredon betrug ca. 2h. Wir wussten noch nicht genau ob wir auf einen Campingplatz gehen oder ein Plätzchen in einer Seitenstrasse nutzen, so fuhren wir das kleine Dörfchen ab und entschieden uns für die Seitenstrasse mit direktem Zugang zum Strand. Nach einer kleinen Pause mussten wir aus dem Camper raus , da es einfach zu heiss war. Wir gingen zur nächsten Strandbar und gönnten uns einen kalten Drink.
    Am nächsten Tag ging es dann an den Strand zum Surfen. Die Wellen waren super für uns und wir hatten viel Spass. Es war so heiss und Schwül das wir bis kurz vor Sonnenuntergang am Strand blieben.
    Wir hatten das Glück und konnten die Aussendusche von der Strandbar benutzen. Zum Glück hatten wir unsere kleinen Ventilatoren im Camper, sonst wäre die Hitze nicht aushaltbar gewesen. Wir entschieden uns trotzdem einen Tag länger zu bleiben und die guten Wellen zu nutzen. Leider gab es mehr Strömung an diesem Tag und es war sehr anstrengend immer gegen die Wellen zu kämpfen. Wir blieben deshalb nur bis am Mittag dort . Nach einem feinen Zmittag, gingen wir ein erfrischendes Eiskaffee Frappé trinken und genossen den Schatten. Den Abend liessen wir bei einem Chinesischen Buffet in einem Surferhostel ausklingen.
    Read more

  • Feuerspiel am Fuego!!!

    May 21–22, 2025 in Guatemala ⋅ ☁️ 13 °C

    Ein langersehnter Traum von mir (Dave), war es mal einen aktiven Vulkan zu besteigen. Ich habe schon so einige Vulkane dieser Welt bestiegen nur leider waren die aktiven meist nur am dampfen oder blubbern. Der Fuego war deshalb schon vor der Reise eine Faszination, da er eigentlich regelmässig ausbricht.
    Leider gilt er seit Anfang 2025 als eher inaktiv und ich war im vorhinein ziemlich enttäuscht dies mitzubekommen. Das wechselhafte Wetter machte die Planung für die Besteigung eher schwierig. Der Wetterbericht sagte für die nächste Woche nur regen und wechselhaft an, jedoch vermutete ich ein kleines Zeitfenster mit womöglich klarer Sicht auf den Vulkan.
    Wir wagten es und starteten im Alleingang mit kompletter Trekkingausrüstung und Zelt bereits früh am Morgen Richtung Basecamp. Wir benötigten für die steilen ca. 1200 Höhenmeter ca. 7h, da uns unsere schweren Rucksäcke im losen Vulkanstaub den Aufstieg erschwerten.
    Als wir oben ankamen stellten wir erst das Zelt auf und richteten alles ein. Wir versuchen das Zelt gut abzuspannen und es mit einigen Steinen zusätzlich gegen Wind zu schützen, da der Wind in den kommenden Stunden anziehen soll.
    Gegen Nachmittag trudeln dann so langsam die geführten Touren mit bis zu 40 Personen pro Gruppe ein und verteilen sich in die vielen Camps am Basecamp. Leider zieht dann mit dem kommenden Wind auch schnell Nebel auf und nimmt uns komplett die Sicht...
    Wars das jetzt mit meinem Traum vom speienden Fuego?
    Dabei hatten wir so ein guter Platz im Basecamp des Acatenango mit freier Sicht auf den Fuego ergattert.
    Nach dem Abendessen kochen wird es langsam kalt und wir ziehen uns in die warmen Daunenschlafsäcke zurück.
    Und dann irgendwann um ca. 23:00 Uhr ein absolut gigantischer Knall. Rund ums Basecamp schreien und jubeln hunderte Menschen. Ich öffne schnell das Zelt und sehe in der Sternenklaren Nacht wie überall Lava den Fuego runterläuft. Boa das war ja spektakulärer als erwartet!
    Ich konnte mich kaum mehr einkriegen und Bigna und ich setzten uns auf die Pirsch für hoffentlich weitere Ausbrüche.
    Und tatsächlich der Fuego enttäuschte nicht! Er brach regelmässig alle 20-30min. durch die ganze Nacht aus. Wir konnten unser Glück kaum fassen und ich machte die ganze Nacht kein Auge zu. Was für ein unwirkliches Naturspecktakel.
    Die Vulkanausbrüche am Fuego gehören definitiv zu den unglaublichsten Naturerlebnisse welche wir in unserem Leben beobachten durften!
    Read more

  • Magischer Sonnenaufgang am Acatenango

    May 23, 2025 in Guatemala ⋅ ⛅ 9 °C

    Heute geht es früh los! Für mich ohne Schlaf und für Bigna mit kaum Schlaf. 3:00 Uhr der erste Wecker läutet. Kurz anziehen und Packen und um ca. 3:30 Uhr machen wir uns im Stirnlampenlicht bei viel Wind auf den Weg Richtung Kraterrand des Acatenango.
    Es windet stark, ist kalt und wir kommen nur langsam im losen Vulkanstaub voran. Die ersten Gruppen mit 40 Personen überholen uns vor dem Gipfel, jedoch schaffen wir es mit unseren müden Beinen doch noch rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf den Kraterrand. Wir zelebrieren den magischen Sonnenaufgang mit mehreren hundert Menschen auf dem "Gipfel", können jedoch trotzdem viele tolle Fotos bei eisigem Wind machen. Direkt nach Sonnenaufgang verschwinden die vielen geführten Touren schneller als sie gekommen sind und wir stehen fast alleine auf dem Krater.
    Irgendwann nachdem wir das ganze erlebte ein wenig setzen liessen flüchteten auch wir aus dem Wind. Es stehen heute ja auch noch 1570 Höhenmeter Abstieg bis zum Schlumpf an also nichts wie los ins Basecamp.
    Nach dem ich ein Porridge und Kaffee gekocht hatte war das Zelt auch an der Sonne getrocknet und wir konnten alles in den Rucksäcken verstauen.
    Wir stiegen schön langsam ab um unsere Knie zu schonen und erreichten nach ca. 5h den Schlumpf wieder.
    Kurzes Mitaggessen am Schlumpf und ich fahre noch bis nach Antigua in die Stadt.

    Tips für Nachahmer:
    -Wenn du keine komplette Camping/Trekkingausrüstung mit dabei hast, dann mach eine Tour.
    -Wenn du nicht 5-7h einen steilen Berg hochlaufen kannst, dann würde ich mir nochmals überlegen, ob dieser Trip das richtige für dich ist. Wir haben viele Touristen gesehen (der weissen Nike Fraktion) die bereits im unteren Teil der Wanderung komplett am Anschlag waren. Tip für den Ultratouri: Sandalen, weisse Nikeschuhe und ein Seesack sind keine optimale Ausrüstung um einen Vulkan zu erwandern ;).
    -Es gibt auch Touranbieter mit kleineren Gruppen, jedoch sind die Mehrheit grosse Gruppen mit bis zu 40 Personen.
    -Es gibt bereits 1-2 Touranbieter die dir das Gepäck mit dem Pickup über eine Offroadstrecke bis vors Basecamp fahren, damit du damit nur noch ca. 30 min. ins Basecamp laufen musst. Kann gut sein, dass man sich in wenigen Jahren bis ins Basecamp fahren lassen kann...
    -Wir haben mit einigen geredet, welche eine Tour gemacht haben und viele haben sich beklagt, dass sie in den billigen Sommerschlafsäcken der Touranbieter gefroren haben. Also besser warme Kleidung mittragen!
    -Ohne Tour im Basecamp um ca. 3:30 Uhr im Basecamp ablaufen sonst kommst du zu spät zum Sonnenaufgang.
    -Unserer Meinung nach lohnt sich das Ganze auch, wenn es eine absolute Massentourismusattraktion ist. Einsamkeit kann man jedoch nicht erwarten ;).
    Read more

  • Antigua, ausruhen und Freunde treffen

    May 23–26, 2025 in Guatemala ⋅ ☁️ 23 °C

    Übers Wochenende möchten wir hier in Antigua auf dem gratis "Campingplatz" der Touristenpolizei bleiben und ein wenig ausruhen und Sachen erledigen.
    Wir lernen Rückenwind.de, Jockerlove und duch.rosas.brille auf dem Platz kennen und gehen mit Ronny und Sabrina auswärts einen Abend verbringen.
    Wir haben mit allen viele tolle Gespräche und können uns Tips für die Weiterfahrt einholen.
    An einem Tag warte ich noch einiges am Schlumpf wie z.B. das klemmende Zündschloss oder ersetze ein gerissenes Mückennetz am Camper.
    Natürlich nutzen wir die Zeit auch um die schöne Stadt Antigua mit den vielen Kolonialbauten und dem grossen Markt zu besuchen und natürlich trinke ich noch einige lokale Biere in der Brauerei ;).
    Read more

  • Grenze nach El Salvador

    May 26, 2025 in El Salvador ⋅ ☁️ 32 °C

    Der Grenzübergang nach El Salvador hat sich als relativ einfach erwiesen. Auf der guatemaltekischen Seite mussten wir ein wenig Geduld mitbringen bis sie das Auto ausgestempelt hatten aber alles ging ganz einfach und offiziell.
    Auf der salvadorischen Seite wurden wir mit offenen Armen empfangen und uns wurde geholfen alles schnell und einfach abzuwickeln. Man merkt richtig, wie sich die Beamten mühe geben einen guten ersten Eindruck des Landes zu hinterlassen und sie verabschieden sich mit "Welcome to Salvador".

    Viele die etwas über El Salvador wissen denken an das gefährlichste Land der Welt. Damit hatten sie wohl bis ins Jahre 2019 recht, da die Bandenkriminalität nach Militärputsch und Bürgerkrieg massiv war.
    Doch 2019 wurde der jetzige Präsident Nayib Bukele (Nachdem er eine eigene Partei gegründet hatte) zum ersten Präsidenten gewählt, der nicht zu den beiden alten Parteien des Landes gehörten und zudem mit einer absoluten Mehrheit beim ersten Wahlgang gewählt wurde.
    Er versprach einen Krieg gegen Banden und setze diesen radikal um. In einem Jahr wurden ca. 35'000 Menschen eingesperrt und es wurde mit allen Mitteln gegen Kriminalität vorgegangen. Die Mordrate im Land wurde um 56,8% reduziert.
    Amnesty International und viele andere Menschenrechtsorganisationen verurteilen das radikale vorgehen und decken immer mehr Verstösse gegen die Menschenrechte auf die dabei begangen wurden.
    Trotz den internationalen Anschuldigungen sagen Menschen in Salvador bei unabhängigen Umfragen zu 91%, dass sie mit den Massnahmen gegen die Terrorgruppen einverstanden sind. Es wirkt als hätten die Menschen nach Jahrerlangen Angst und Schutzgeldzahlungen genug von den kriminellen.

    Wir sind gespannt auf dieses Land und wie wir die Sicherheitslage im Land bewerten werden.
    Read more

  • Heisser Fluss bei grosser Hitze

    May 26–27, 2025 in El Salvador ⋅ 🌩️ 27 °C

    Nach dem gelungenen Grenzübertritt fuhren wir erst mal einkaufen und später über eine holprige Piste zu einer Flussmündung bei der zwei heisse Flüsse zusammenfliessen. Die Aussentemperaturen waren jedoch bereits heiss und schwül, weshalb wir es nur schafften unsere Füsse ins heisse Wasser zu halten.
    Leider waren die Flüsse und der Stellplatz stark verschmutzt durch Abfall, jedoch sind wir uns das langsam gewohnt...
    Read more

  • Unfall in Santa Ana

    May 27–28, 2025 in El Salvador ⋅ ☁️ 33 °C

    Eigentlich sollte heute ein ganz normaler und gemütlicher Tag in Santa Ana werden. Ich hatte zwei bezahlte Parkplätze ausgesucht, auf denen wir parken können um ins Zentrum zu laufen und einige der 90 Kirchen die die Stadt hat zu besichtigen. Leider wurden wir bei den Parkplätzen mit der Begründung zu gross abgelehnt...Ziemlich doof...
    Ich zirkle also verzweifelt in den engen Gassen von Santa Ana umher und komme irgendwie nicht mehr aus den vielen Einbahnen raus aus der Stadt.

    An einer kleinen Kreuzung in einer Gasse habe ich ein Stoppschild und halte an. Die Übersicht ist schlecht, da viele grosse Autos in der Gasse parken und ich fahre ganz langsam und vorsichtig über die Kreuzung.
    Als ich das kleine und tiefe Auto sehe ist es für beide Fahrer zu spät und ich weiss, dass ich gleich von der Seite direkt an meiner Fahrertür gerammt werden werde. Ein ziemlich unangenehmes Gefühl...
    Es knallt und Schlumpf macht trotz der grossen Geschwindigkeit des anderen Fahrers nur eine kleine Ruckbewegung. Zum Glück ist uns und dem anderen Fahrer der uns ebenfalls nicht gesehen hat nichts passiert.
    Die massive Stahlhülle des Schlumpfs hatte für einmal einen Vorteil und uns super geschützt, jedoch dem anderen Auto massiven Schaden zugefügt.
    Doch wie macht man jetzt eine Unfallabwicklung in einem fremden Land wie El Salvador?
    Wir wissen es auch nicht so genau und der andere Fahrer eigentlich auch nicht so. Er ruft also mal die Polizei an und seinen Mechaniker des Vertrauens der schnell auftaucht und eine Offerte für den Schaden am Auto macht.
    Wir versuchen unsere in Guatemala gekaufte Autoversicherung (Gültig für alle CA4 Länder) zu kontaktiere und die melden sich tatsächlich nach nützlicher Frist zurück. Ein Mitarbeiter schreibt uns nach kürzester Zeit, dass ein Versicherungsexperte auf dem Weg zu uns ist und in ca. 40min. bei uns sein wird um die Situation für uns zu klären.
    Und tatsächlich taucht der Experte nach nur einer halben Stunde bei uns auf und vermittelt für uns zwischen dem anderen Fahrer und der Polizei.
    Nach nur ca. 1h und Kopien all meiner Dokumente sagte er uns, dass er alles für uns geregelt hat und der Schaden komplett von unserer Versicherung übernommen werden wird. Wir sind also frei weiterzufahren.

    Was für ein toller Service, doch nach solch einem Unfall gleich wieder ins Auto zu steigen und sich aus dem engen Labyrinth von Gassen aus der Stadt zu manövrieren benötigt schon ein wenig Überwindung.
    Wir kommen aus der Stadt und machen einen Halt am Mc Donalds um ein Eis zu essen und den Schaden am Schlumpf mal genauer zu betrachten. Fazit ist ein eingedrückter Kotflügel und eine verzogene Fahrertüre. Ein wirklich kleiner Schaden in Anbetracht, dass wir von der Seite gerammt wurden. Der Schock steckte unsnoch in den Knochen, dahher entscheiden wir uns zu einem See zu fahren und den nächsten Tag frei zu machen/ Schlumpf zu reparieren.
    Am Abend sitzen wir auf der Terrasse eines Restaurants am See und realisieren bei sechs Bieren, dass wir heute wirklich Glück hatten und sind einfach froh, dass niemandem was passiert ist.
    Read more

  • Schäden beseitigen und entspannen

    May 28–29, 2025 in El Salvador ⋅ ☁️ 32 °C

    Heute haben wir eine Mission. Wir müssen die Kabine einen Teil absatteln, damit wir das Rücklicht welches gestern Abend kurz vor dem Übernachtungsplatz den Geist aufgab ersetzen können. Leider hat der Schlumpf innen an der Ladefläche die beiden Schrauben welche man lösen muss, um das Rücklicht auszubauen...
    Wir montieren also Stützen und satteln die Kabine seit Kanada zum ersten Mal wieder ab. Die Kabine sieht noch immer gut aus, jedoch kann man an der ein oder anderen Stelle kleine Abnutzungen durch die holprige Strecke auf der Ladefläche sehen. Wir sind aber sehr zufrieden mit der Kabine und wie sie sich bis jetzt hält.
    Nachdem alles wieder zusammengebaut und verzurrt ist mache ich mich an die Blecharbeit. Langsam arbeite ich mit verschiedenen Werkzeugen am Kotflügel und bringe ihn wieder in die ursprünglich Form. Und tatsächlich bringe ich ihn sogar wieder sehr genau in die ursprüngliche Form und das ohne Farbe abzusplittern!
    Die Türe Richten gestaltet sich schwierig und ich benötige ziemlich lange um die Spaltmasse der Türe wieder hinzubekommen. Der Anpressdruck auf die Dichtung scheint mir noch ein wenig zu gering zu sein, dass wird jedoch der nächste Regen zeigen.
    Ich reinige noch alles und versiegle den Kotflügel von innen mit Sprühwachs, damit auch kleinste Risse im Lack sicher nicht rosten. Das Ganze ist also wieder abfahrbereit und wir können so ohne Probleme weiterfahren. Toll, dass es geklappt hat mit der Reparatur.
    Am Abend gehen wir dann noch auf das Schiff vom Restaurant bei dem wir Campen und machen eine gemütliche Fahrt auf dem See beim eint oder anderen Bier ;).
    Morgen geht's weiter.
    Read more

  • Suchitoto ein Künstlerdorf?

    May 29–30, 2025 in El Salvador ⋅ ☁️ 33 °C

    Suchitoto wir in vielen Onlineblogs als schönes Künstlerdorf verkauft in dem früher viel in Indigo eingefärbt wurde. Wir dachten, dass wir uns das nicht entgehen lassen können und nahmen den Umweg und die schlechten Strassen auf uns.
    Als wir dort ankamen fanden wir nur ein kleines doch farbiges Dorf vor, dass wohl eher verschlafen ist als ein aktives Künstlerdorf. Trotzdem schlendern wir ein wenig umher, trinken Kaffee und geniessen die Stimmung auf dem kleinen Markt.
    Zum Übernachten fahren wir an den Stausee unterhalb des Dorfes und verbringen dort eine ruhige Nacht.
    Extra hier hochfahren für dieses Dorf würden wir nicht mehr. So richtig warm wurden wir noch nicht mit Salvador und wir hoffen neben den netten Menschen doch noch einige Schätze das das Land zu bieten hat anzutreffen.
    Read more

  • San Salvador die Hauptstadt

    May 30–31, 2025 in El Salvador ⋅ 🌩️ 26 °C

    Die Hauptstadt von Salvador hat noch immer einen schlechten Ruf was die Sicherheit anbelangt und trotzdem möchten wir einen Blick reinwerfen wies wirklich ist.
    Was die Situation erschwert ist, dass es wie an vielen Orten in Salvador keine Campingplätze gibt. Wir haben für diesen Fall jedoch eine Strategie entwickelt. Wir suchen uns über Google Maps eine gut betuchte Wohngegend aus und Parken den bewachten Häusern im Prinzip direkt vor die Türe. Dieses Mal hatten wir jedoch Glück und konnten an einem bewachten Park in einer guten Wohngegend parken und übernachten.
    Wir nahmen ein Uber ins Centro historico um einige der Kolonialbauten zu besichtigen. Wir besuchten zudem den Markt und das schönste Bauwerk der wohl ganzen Stadt die moderne Bibliothek.
    Wirklich viel ausser dem Hauptplatz und dem Markt gab es hier aber nicht zu besichtigen...
    Wir lassen uns also vor der lokalen Brauerei im Ausgangsviertel absetzen und geniessen noch einige gute Biere, bevor wir zum Schlumpf zurücklaufen. Irgendwie hat sich der Besuch der Hauptstadt auch nicht wirklich gelohnt und wir würden dies bei einem weiteren Mal auslassen.
    Read more

  • Zurück an die Pazifikküste

    Jun 1–3, 2025 in El Salvador ⋅ ☁️ 30 °C

    Nun wollten wir noch ein paar Tage ans Meer, um zu surfen. Als erstes fuhren wir ach Sunzal. Einer der ersten Strände , wo in El Salvador gesurft wurde.
    Wir haben uns verschiedene Optionen herausgesucht um zu übernachten.
    Wenn man in das Surferdorf reinfahren möchte muss man sogar einen kleinen Betrag zahlen. Wir haben auf I Overlander ein "Hostel" gefunden wo man auch mit dem Camper stehen kann. Nur war es nicht einfach den Eingang zu finden. Wir durften dort für 8 Dollar/Person/ Nacht stehen. Am Strand begutachten wir die Wellen und merken ,dass diese zu hoch sind für uns. In unserem Hostel hatte es auch eine Profisurferin, die hier für einen Wettkampf trainierte und auch sie sagte es sei zu gefährlich und sie wartet ab bis es besser wird. Unsere Gesundheit ist uns wichtig und deshalb gingen wir nicht surfen. Wir nutzen die Zeit
    zum entspannen und unsere Route weiter zu planen. Denn wir haben eine wichtige Entscheidung getroffen in den letzten Tagen.

    Unsere Reise geht weiter: Ende August verschiffen wir nach Südamerika.
    Wir haben auch bereits einen Containerbuddy gefunden, somit können wir uns die Verschiffungskosten teilen.
    Read more