United States
Saint Michaels Episcopal Church

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8 travelers at this place:

  • Day13

    Motel 666

    May 22, 2017 in the United States

    Beim Blick auf unsere bisherigen Urlaubsausgaben haben wir uns gedacht: "Es muss doch auch gehen, mal unter $100 eine Nacht zu verbringen..." Also haben wir uns für die Nacht zwischen den Städten Savannah und Charleston ein "Motel 6" für schlappe $79 gebucht.

    Nach der Besichtigung von Savannah (wir berichteten) haben wir uns dann auf den Weg nach Charleston gemacht. Das Motel war direkt am Interstate 95 (eine der wichtigsten Nord-Süd-Verbindungen an der Ostküste). Also schnell eingecheckt. Erster Schocker: $2,99 fürs Wlan 😱. Die hat uns der nette Typ an der Rezeption dann zwar erlassen (er hatte mir das Kreditkartengerät schon unter die Nase gehalten, bevor ich das sagen konnte), aber das war schon mal ein toller Eindruck. Der freundliche Typ war auch das einzig Gute, was ich von diesem Aufenthalt berichten kann... Aber ich greife vor.

    Auf zum Zimmer. Im zweiten Stock gelegen ging es über eine schmale, nach Pisse stinkende Treppe hinauf, Aschenbecher zierten den Laubengang zu unserem Zimmer, das zwar ein Fenster hatte, durch das wir aber nur die Mauer auf der anderen Seite des Laubengangs sehen konnten. Immerhin war die Klimaanlage auf eine angenehm kühle Temperatur gestellt. Im Zimmer setzte sich der tolle Eindruck dann fort: Winziges Zimmer, kein Kühlschrank (zum Glück haben wir eine Kühltruhe für unsere Lebensmittel), Flecken auf der Bettdecke, ein Bett ohne zweiten Nachttisch und so nah an der Wand, dass man quasi übereinander klettern musste um das Bett zu verlassen. Im Bad dann die nächsten Annehmlichkeiten: Nur eine Klobrille, kein Deckel, Haare in der Dusche und keine Ablagemöglichkeiten für irgendwas.

    Wir wollten also so wenig Zeit wie möglich dort verbringen, sind abends noch in eine nahegelegene Mall shoppen gefahren und als wir zurückkamen war das vorher noch recht ruhige Motel von Truckern und anderen Personen belagert, die mit Bier, Zigaretten und viel, viel Lärm auf den Laubengängen rumlungerten.

    Wir sind dann schnell ins Bett, um morgens sehr früh aufzustehen und nach Charleston zu fahren
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  • Day14

    Die erste echte Innenstadt: Charleston

    May 23, 2017 in the United States

    Nach der schlimmen Nacht im Motel 666 👹waren wir froh morgens wieder im Auto zu sitzen. Die Fahrt war heute deutlich kürzer als sonst, nur ca 15 Minuten bis zum Touristeninformationszentrum.

    Dort haben wir wieder geparkt (heute für $1 für eine halbe Stunde) und da es gestern so gut funktioniert hat, haben wir uns dort wieder einen Fußweg beschreiben lassen. Die Mitarbeiter der Visitor's Center sind echt super freundlich und hilfsbereit. Und obwohl es eigentlich zu ihrem Job gehört, uns Fahrten und Museen anzudrehen waren sie auch immer bemüht uns mit kostenlosen Infos zu versorgen. Dicker Daumen nach oben dafür!

    Mit unseren Regenschirmen bewaffnet sind wir dann die King Street entlang geschlendert und haben uns erst mal in einem Starbucks ein wenig "aufgewärmt", wenn davon überhaupt die Rede sein kann bei gefühlten 12°C durch Klimaanlagen.

    Frisch gestärkt ging es dann weiter die Straße hinunter und dort haben wir zum ersten mal eine Straße gesehen, die einer europäischen Innenstadt glich. Kleine Läden, darüber Wohnungen. Auf den Straßen tummeln sich Berufstätige, Studenten, viele die auf dem Weg ins Fitnessstudio sind... Einfach gemütlich. Aber auch verwirrend, dass wir gerade das besonders interessant finden, was möglichst nah an dem ist, was man aus der Heimat kennt.

    Dem beschrieben Weg folgend ging es dann durch einen überdachten Markt. Die Frankfurter Leser dürfen sich hier eine lang gezogene Kleinmarkthalle vorstellen. Viele kleine und größere Stände und von Souvenirs über Spielzeug bis hin zu Kochzubehör alles dabei. Was man oft sieht, sind Menschen die aus Maisblättern Körbe und andere Dinge flechten. Das sieht nach einer Heidenarbeit aus und wenn man sich die Preise anschaut, dann schlägt sich das auch nieder. Ein Brotkorb kostet da schon mal $250...

    Vom Markt aus ging es dann am Wasser entlang zur Südspitze der Stadt, dem White Point Garden. Die haben echt ein paar verrückte Brunnen dort. Einer war geformt wie ne Ananas 🍍 und man durfte sogar drin baden... Jedenfalls von 8 bis 12 Uhr. Ich frage mich, ob das wirklich kontrolliert wird 🤔.

    Von dort dann durch ein paar Wohnsiedlungen zurück zum Auto. Wir waren beide etwas fertig und angeschlagen, das Wetter war nicht so berauschend und das Motel zog noch seine Schatten nach sich.

    Gegen mittag saßen wir schon wieder im Auto und haben uns auf den Weg nach Myrtle Beach gemacht. Dort sollte es zwar auch regnen, aber wir haben uns dort mal zwei Tage ein wenig Luxus geleistet und uns ein etwas größeres und besseres Hotel gegönnt.
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You might also know this place by the following names:

Saint Michaels Episcopal Church

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