United States
Tulare County

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90 travelers at this place:

  • Day15

    Sequoia National Park

    Yesterday in the United States

    Heute hatten wir viel vor. Also ging es direkt nach dem Frühstück los in Richtung Sequoia National Park. Wir wollten uns dort in den Bergen der Sierra Nevada die Sequoias, Mammutbäume, anschauen.
    Nach unzähligen Kurven und etlichen Höhenkilometern Unterschied kamen wir bei den Sequoias an. Was für Bäume! Kein Vergleich mit Buchen oder Eichen. Selbst die neben den Sequoias stehenden großen Zedern sehen daneben wie Winzlinge aus.
    Mit menschlichen Maßstäben sind die Fakten zu den Bäumen nur schwer zu fassen.
    Als Beispiel: der im Park stehende General-Sherman-Tree wird als größter Baum und größtes Lebewesen der Erde gezählt. Es gibt zwar höhere und ältere Bäume, aber keinen, der massereicher ist.
    Der Baum ist ca 84 Meter hoch, hat eine Masse von ca 2000 Tonnen und der größte Ast hat einen Durchmesser von 2,1 Metern. Mit einem geschätzten Alter von 2300 Jahren lebte der Baum bereits zu Zeiten der Römer.
    Nach einem kurzen Rundgang, vorbei an weiteren Riesenbäumen fuhren wir durch die Gebirgszüge der Sierra Nevada zurück Richtung Fresno. Hierbei streiften wir noch einen weiteren National Park, den King's Canyon.
    In Fresno angekommen kühlten wir uns vor dem Abendessen noch kurz im Pool ab bevor wir den Abend auf der Terrasse genossen.
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  • Day438

    Große Bäume ...

    July 23, 2016 in the United States

    Kalifornien geizt nicht mit Superlativen. Unter anderem wachsen hier die höchsten (bis 116 Meter), die dicksten (bis 17 Meter Stammdurchmesser) und die ältesten (bis zu 5066 Jahre) Bäume der Welt. Genau hinschauen: auf manchen Bildern ist einer von uns mit drauf ...

  • Day53

    Sequoia National Park, USA

    August 7, 2017 in the United States

    Grant Tree : cet arbre s'appelle Grant Tree en l'honneur du général Grant. Cette arbre a 2 000 ans et il est l'arbre en hommage à tous les Américains morts à la guerre.

    Nous sommes allés voir le plus grand séquoia des États-Unis. Il pesait le poids de 700 voitures. Si ce séquoia était un réservoir à essence, une voiture pourrait faire 350 fois le tour du monde sans refaire le plein. On peut lui mettre dedans 157 000 ballons de basket ou 37 000 000 de balles de ping-pong. Pour faire le tour de l'arbre, il faut 20 personnes qui se donnent la main. Si cet arbre a résisté si longtemps c'est que son écorce peut résister à un feu de forêt tous les 100 ans. 

    Amélie
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  • Day209

    Sequoia Nationalpark - Tag 1 & 2

    July 28, 2017 in the United States

    Nachdem wir Craig und dem Pine Mountain Lake nach einem kurzen Besuch am Wasser Tschüss gesagt haben, machten wir uns auf den Weg nach Süden.

    Wir kamen in einen riesen Stau, da ein Laster mit Wasserflaschen umgekippt war. Der ganze Highway war gesperrt. Wir sind dann einen improvisierten Umweg gefahren, der allerdings echt gut geklappt hat. Auf dem Weg hielten wir im Schoolhouse, einem sehr cool eingerichteten Lokal mit für den Preis eher mittelmäßigem Essen. Weiter ging es zum Nordtor des Sequoia Nationalparks.

    Der Weg in den Park, sah anders aus als im Yosemite. Es hatte kein Feuer gewütet und die Bäume verbrannt. Alles war etwas grüner und waldiger.

    Wir kamen am General Grant an. Dies ist der zweitgrößte Sequoia Baum der Welt. Was für ein Koloss. Und schon über 2.000 Jahre alt. Der hat schon existiert als Jesus ein junger Bursche war. Das besondere ist nicht nur die enorme Größe, die einen sprachlos macht, sondern auch, dass Feuer den Baum stärkt. Es werden kontrollierte Feuer an den Füßen der Sequoias gemacht, die dadurch eine Rinde bilden, die kaum noch brennbar ist. Verrückt aber wahr. Wir waren alle sehr beeindruckt von dem Bäumen. Da wir erst abends dort waren, hatten wir die Bäume fast für uns alleine. Sehr angenehm.

    Anschließend fuhren wir einen Schotterweg zum Chicago Stump. Dieser ist kaum zu finden. Es ging auf und ab. Gut, dass wir einen SUV hatten. Ein kleiner handgeschriebener Zettel ließ uns dann wissen, dass es sich lohnt die letzten Meter zu Fuß zurück zu legen, und das tat es.

    Da um 1890 herum die Menschen noch nicht mobil waren, schnitten die idiotischen Wanderer den Baum ab, um ihn nach Chicago zu bringen und ihn auf der Weltausstellung zu zeigen. Dort konnten die Menschen es allerdings nicht glauben, dass der Baum echt sein soll. Er ist also umsonst gestorben. Sie hielten es für ein Fake, obwohl er zusammengeklebt vor ihnen stand.

    Wenn er noch lebte, wäre er der größte und älteste Sequoia. Nun ist er leider nur noch ein beeindruckender Baumstumpf.

    Abends ging es dann weiter nach Lindsay über einige Serpentinen. Unser Hotel "Super 8" ist typisch amerikanisch. Wie man es kennt und wie es aussehen muss. Zwei Stockwerke und ein Pool.

    Zum Frühstück gibt es Zucker mit Zucker. Und Kaffee. Nun gut. Gestärkt ging es also zum zweiten Tag in den Nationalpark. Diesmal zum Südeingang. Hier schossen wir gleich mal ein Foto mit einem riesigen Stein der am Wegesrand lag.

    Weiter ging es zum Amphitheater Aussichtspunkt. Dieser liegt in einer Kehre und bietet einen guten ersten Eindruck vom Park. In der Ferne sieht man schon schneebedeckte Gipfel und überall Wald. Sehr schön anzusehen.

    Nach einer Baustelle und Verzögerung fuhren wir zum "Moro Rock". Hier fehlen einem nur 350 Stufen zu dem höchsten Aussichtspunkt des Parks auf dem Gipfel des 2.050 m hohen Berges. Diese lohnen sich sehr. Der Ausblick ist gewaltig und das Amphitheater, 700 m tiefer, auf einmal ganz klein. Zum Glück haben wir den größten Teil des Weges per Auto zurückgelegt. Interessant war auch die Entstehung des Berges aus Lava.

    Das nächste Highlight war der Tunnel Log. Hier fährt man mit dem Auto durch einen umgestürzten Baum. Super Foto Kulisse.

    Der größte Sequoia ist der General Sherman Tree. 1.489 Kubikmeter Volumen hat er. Unvorstellbar. Hier war jede Menge los und es wurden Fotos ohne Ende geschossen. In amerikanischen Parks geht man auch meistens über geteerte Wege, da kommt dann natürlich jeder in jeder Körperform ans Ziel.

    Nach einem weiteren Weg auf den Berg und einigen guten Ausblicken, hatten wir genug und traten den Heimweg an. Eine gute Entscheidung. Leider fanden wir auf dem Weg kein Restaurant was uns zusagte, wodurch wir gezwungen waren in unserem Nest Lindsay etwas zu suchen.

    Hier gibt es zwar Eisenbahn und ca. 6 Fast Food Ketten, aber keine Restaurants. Wir sind jede Hauptstraße abgefahren. Nach Rücksprache mit dem Tankwart gingen wir zu Fuß in eine Art Marktstrasse. Es waren um die 40 Grad und der Asphalt glühte. Wir waren hungrig. Auf dem Markt gab es nur Schund. Wir sind fast dran vorbeigelaufen, aber hinter einer kleinen Tür mit einem Mexikaner drauf versteckte sich ein großes Restaurant. Bei günstigem und guten Essen waren wir von spanisch sprachigen Menschen umgeben.

    Der Abend wurde mit eiskaltem Bier am Pool verbracht. Wir schauten den Sonnenuntergang über dem Highway, lachten über eine Anekdote nach der nächsten, wurden von mexikanischen Salto machenden kleinen Jungs entertaint und hatten einen famosen Abend.
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  • Day11

    Roadtripburner-Yosemite & Sequoia NP

    August 21, 2017 in the United States

    3 Tage sind wir nun schon hauptsächlich im Auto durch dieses mächtige Land unterwegs🚙 Dabei befuhren wir vor San Francisco bereits den berühmt berüchtigten Highway No. 1 und erkunden seit gestern Nationalparks (NP) wie den Yosemite oder Sequoia NP, aber dazu im Anschluss mehr🌲🌳
    Während des Fahrens stehen die Chancen, dass man von Daddy einen Satz wie "Wir sitzen halt viel im Auto, aber das war ja vorher klar" oder "Ganz schön trocken hier" zu hören bekommt 1:1. Falls er aber mal keine Bemerkung zur Trockenheit der Umgebung macht, kommentiert er kritisch den Handykonsums von Andy, der, falls er nicht mit diesem Gerät zugange ist, meist mit gedrücktem Auslöser seine schnieke Canon Spiegelreflexkamera aus dem Fenster streckt📷
    Unterdessen vergreife ich mich, gefährlich nah an der Quelle sitzend, wohlmöglich mal wieder am Essen oder staune darüber, wie genial einst die Erfindung eines Fernglases war🔭Außerdem kommt mir die ehrenhafte Aufgabe zuteil, eine Unterkunft zu organisieren. Dabei hatte ich die letzten beiden Male nämlich Glücksgriffe wie in San Francisco mit dem "Atherton", welches durch kostenloses Popcorn am Entrée gleich überzeugte. Einziges Manko war dort allerdings, dass es nur ein King Bed und eine Couch gab und da Daddy und ich unsere Bedürfnisse durch Popcorn und Fitnessraumexistenz schon gestillt sahen, verzichteten wir sogar 2 Nächte auf das Luxusbett, was ich beim erstmaligen Probeliegen am Morgen darauf dezent bereute. Na immerhin fand ich in der darauffolgenden Nacht für lau das "Hampton Inn", eine Art Hilton für unsere Preisklasse und mit Queenbett für uns alle! :) Auch das Luxusfrühstück bei dem es erstmalig Obst (!) gab, erfreute heute Morgen unsere Gemüter🍎🍌🍉 Nur Saskia nützt derartiges Frühstück recht wenig, da sie sich üblicherweise mit Kaffee zufrieden gibt☕ Darüber hinaus glänzt sie im Auto durch hervorragende Schilderles-Fähigkeiten, wenn sie sich nicht gerade gegen die von den Männern eingestellten eisigen Klimaanlagentemperaturen wappnet und mit mir démonstrativ die Heizung anmacht.
    Ansonsten genießen wir entweder schweigend die Landschaft oder diskutieren mal wieder über Fahrenheit↔️Celsius Umrechnungen (Wüsstet ihr wie das geht?), den Weg, oder die philosophische Ausgangsfrage, ob wir Menschen uns in der millionenjahrealten Weltgeschichte und im Kontext des gesamten Kosmos als viel zu wichtig ansehen😉

    LESS LUXURY, MORE LIFE QUALITY

    Vor einigen Tagen kamen wir in einer Bruchbude unter, deren maroder Baustil und RöhrenTV Hinweise auf das Alter dieser Absteige gab. Und siehe da, dort hatten wir einen geselligeren Abend als je zuvor, während wir Witze über die "german engineering work" widerstrebende Unterkunft rissen. Auch das Geplauder mit einem Ami des Nebenzimmers sorgte dafür, dass unsere Daddys auf ihrem Englisch Sätze raushauten wie: "She looks like a duck" (Sie sucht nach ihrer Ente) oder "We go San Francisco" (Wir sind gestern von LA nach San Francisco gereist), von "Sänk yuh" und "Se hotel" mal ganz zu schweigen💭😂 Hier trieben uns keine Luxusbetten in den Schlaf und vor die Handys. Im Hilton hingegen unterlagen wir den komfortablen Betten sofort und verschanzten uns fast schweigend hinter den Mobiltelefonen.... Gemäß dem in der Überschrift verankerten Motto, präferiere ich schlichtere Schlafvarianten und insbesondere Campen und Selbstkochen fehlt mir. Denn mit Sicherheit kennt ihr das Phänomen, dass bei wenig Luxus der beste Grundstein zur Teambildung gelegt ist. Und dass man beim Campen das Land wesentlich authentischer und näher wahrnimmt und auch immer mit Leuten ins Gespräch kommt, was beim Motel zu Motel Reisen leider nicht gegeben ist. Denn Faszinierend ist Amerika allenfalls:

    HIGHWAY NO.1
    Die amerikanische Version der australischen Great Ocean Road verläuft zwischen LA und San Francisco an der Küste entlang, und bietet, wenn nicht mal wieder gesperrt, was wegen "falling rocks" häufiger der Fall ist, traumhafte Aussichten auf den Pazifik🌊 tolle Strände mit feinstem Sand und beeindrucken Wellen, die dich zum Surfen förmlich schreiend auffordern🏄Dank Andy's Kommentar, man könne ja dort anhalten, wo viele Menschen sind, schabten wir haarscharf daran vorbei, uns unzählige am Strand faulenzende Seeelefanten entgehen zu lassen. Genauso beachtenswert sind die überall hier rumhoppsenden Eichhörnchen 😁

    YOSEMITE NATIONALPARK
    Hier säumen massenhaft Nadelbäume die unendlich erscheinende Gebirgslandschaft🌲 und ein an Finnland oder Sauna erinnernder Kiefernduft erfüllt die Luft. Wasserfälle, mit Kanu befahrerbarer Fluss und die Sonne, die je nach Tageszeit unterschiedliche Felsformationen akzentuiev beleuchtet, tun ihr übriges, um mich von der Schönheit dieses Parks zu überzeugen.

    SEQUOIA NATIONAL PARK
    Landschaftlich zwar fast genauso groß und bergig wie Yosemite, aber durch andere Vegetation wesentlich uneinheitlicher und diverser besticht dieser NP insbesondere durch die ihn auszeichnenden Mammutbäume (engl. =Sequoia). Besonders sehenswert sind die Prachtexemplare rund um den weltgrößten (eigentlich dicksten) GENERAL SHERMAN TREE, der einen Umfang von 30m vorweist.

    Ach und dann war da noch die SONNENFINSTERNIS, die glücklicherweise genau dort partiell auftrat, wo wir uns befanden und so hielten wir mal eben am Straßenrand um Zeuge dieses seltenen Naturspektakels zu werden. Nach 15 Minuten am Kamera und Handy rumtüfteln und dem Versuch den Schatten auf der uns weiterhin blendenen Sonne zu sehen, stiegen alle unbefriedigt ins Auto, außer mir, hatte ich doch mit 2 Sonnenbrillen und blinzelnden Autos etwas gesehen! 😎

    FUNFAKT: Nur well Margarita drauf steht und es neben Hochprozentigem im Ladenregal steht, bedeutet das nicht, dass auch Alkohol drin ist. Ähnlich wie damals im Urlaub in Spanien, wo wir uns 2 Wochen unter der Dusche mit Body Lotion einrieben, weil wir es für Duschgel hielten, tranken wir hier einige Gläschen Margarita Syrup, dem der Tequila hätte zugefügt werden müssen 😂

    FUNNY STORY: Einen der Aussichtspunkte beprosteten wir ganz gemäß unseres Heimatlandes mit Bier🍻 (diesmal entschlossen wir uns diesbezüglich Experimente zu unterlassen und stattdessen Heineken einzukaufen ;) ganz zur Belustigung der Amerikaner, die sich für ihre Tourifotos doch gleich mal unsere Bierdose als Accessoire ausleihen. Cheers! 🍻

    FRAGT EUCH MAL: Ausgehend von unserer philosophischen Diskussion darüber, dass der Mensch sich in der Erdgeschichte als zu wichtig betrachtet, diskutierten wir über Umweltschutz. Von Andy kamen neue Denkanstöße wie der, dass jegliche Abgase, die jemals von den Autos der gesamten Menschheit produziert werden, die Brennstoffreste natürlich ausbrechender Vulkane nicht übersteigen. Und dass die Erde sich immer regeneriert, wie sie die letzten Milliardenjahre bewies, von denen Menschen nicht mal 1 Mrd. auf ihr wandelten. Zwar sollte man seine Umwelt schützen und für kommende Generationen aufrecht erhalten aber am Ende zerstören wir eher uns als die Erde und sind nur ein winziger Part in der milliardenjahrenalten Weltgeschichte. Na?
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  • Day102

    Sequoia National Park

    June 11, 2017 in the United States

    Sequoia = Mammutbaum
    Im Giants Forest ist man sich wirklich klein vorgekommen. Alles war größer als normal.. sogar die Tannenzapfen 😳der größte der Sequoias heißt General Sherman und ist der voluminöseste lebende Baum der Erde.
    Von der Hitze im Death Valley zu den kühleren Temperaturen im Sequoia National Park sind wir dann, um das Programm abzurunden, noch in einen kleinen Schneesturm gefahren. Mit Schnee habe ich in Kalifornien nun wirklich nicht gerechnet 🤔Read more

  • Day17

    Went Looking for some Bears

    September 10, 2017 in the United States

    Went on an excursion to the Sequoia National Park. I did not know what to expect except some tall trees. However I saw some of the most amazing scenery, rivers, trees, clear water......it was incredible......No Bears though!

  • Day45

    Sequoia National Park

    November 10, 2017 in the United States

    Wie angekündigt habe ich mich für den Abstecher ins Landesinnere entschieden. Erster Stopp ist Three Rivers am Rande des Sequoia National Parks. Die Fahrt hierher hat mich anfangs durch Weinberge, daraufhin zunächst durch viele trockene Gebiete geführt, dann jedoch in eine Gegend mit vielen Obstplantagen mit Oliven aber auch Äpfeln, Orangen... Dies scheint jedoch in der Gegend nicht unumstritten, da der Anbau offensichtlich nur mit dem hier sehr raren Gut Wasser funktioniert. Zahlreiche Plakate entlang der Straße weisen auf einen Konflikt zwischen Farmern und der restlichen Bevölkerung hin. Seit Jahren hat es hier unter Durchschnitt geregnet... Ich gönne mir den Weg über einige kleinere Nebenstraßen und auch einen kurzen Zwischenstopp in Visalia, so dass ich gegen 3 in meinem Ziel für heute, in Three Rivers ankomme. Begrüßt werde ich von einem Reh im Vorgarten, das so gar keine Scheu kennt. Es scheint hier regelmäßig zu äsen, selbst auf booking.com ist es auf de Motelbildern zu sehen. Am nächsten Tag ist mir auch klar warum. Am frühen Morgen wird das Gras mit Wasser gesprengt und ist damit sicherlich die bessere Wahl zu den verdorrten Gräsern oben im Nationalpark. Mein Motel ist etwas außerhalb des Ortes, ganz in der Nähe zum Eingang des Nationalpark gelegen. Zu meinem Glück gibt es nebenan einen Gemischtwarenladen mit angeschlossenem Barbetrieb „The totem“, der für das leibliche Wohl der Durchreisenden sorgt. Ansonsten ist hier so ziemlich das Ende der Welt. Es gibt eine Durchgangsstraße, eine Richtung zur Ortsmitte, die andere zum Nationalpark. Abends stranden hier also einige Rückkehrer aus dem Nationalpark. Außerdem kommen Einheimische auf ein Bier oder einen Wein vorbei, alles ganz gemütlich also. Ich unterhalte mich hier länger mit einem Koch, der einer der wenigen ist, der fast ganz Kalifornien persönlich bereist hat. Er war beruflich länger in Europa, vor allem rund um Paris. Er liebt die Wälder hier, abschließend verstehen warum er hier lebt kann ich aber nicht. Mir ist es mindestens eine Spur zu einsam.

    Am nächsten Morgen breche ich frühzeitig bei herrlichem Sonnenschein in den Nationalpark auf. Die Straße schlängelt sich durch die Berge nach oben mit stãndig fallender Temperatur. Nachts werden bereits Minusgrade erreicht, auch tagsüber wird es in den Höhenlagen empfindlich kühl. Mein erstes Ziel ist Moro Rock, ein exponiert gelegener Felsen mit herrlichem Rundumblick (nich zu verwechseln mit meinem letzten Aufenthaltsort). Er liegt über 2000m Höhe, aber nur die letzten 100m legt man über viele Stufen zu Fuß zurück https://www.hikespeak.com/trails/moro-rock-sequoia/. Es gibt natürlich auch hier zahlreiche Trails durch die Wälder, die überwiegend von Pinien 🌲 geprägt (leider teilweise vom Borkenkäfer zerfressen) und durch die riesigen Sequoias durchsetzt sind. Im Vergleich zu den Redwoods im Norden sind die Sequoias zwar kleiner jedoch wesentlich größer im Durchmesser. In meinemEintrag vom 28.10. ist eine Vergleichstafel enthalten. Der Park hier nimmt für sich in Anspruch, den größten Baum der Welt zu haben, was Wikipedia auch folgendermaßen bestätigt: „Der General Sherman Tree ist der voluminöseste lebende Baum der Erde.“

    Mir haben ehrlich gesagt in Summe die Redwoods besser gefallen, da der Wald dichter und grüner war. Hier ist allerdings die Aussicht beeindruckend und ich glaube, dass im Frühjahr wenn alles blüht sich eine wunderschöne grüne Landschaft präsentiert. Daher warten auch alle hier bereits auf den ersehnten Schneefall, der dann auch die Basis für einen gesunden Wald sicherstellt. Nach wie vor bin ich unschlüssig, wo mich mein Weg morgen hinführt. Die finale Entscheidung fällt nach einem Gespräch an der Bar mit Susanne. Sie ist heute in mehr als 10 Stunden vom Death Valley hergefahren, da eine Straße gesperrt war. Da ich auf einen solchen Tag im Auto so gar keine Lust habe entscheide ich mich, diesen Park auszulassen und direkt nach Palm Springs weiter zu fahren.
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  • Day123

    Sequoia Tree National Park

    April 19, 2017 in the United States

    Gestern haben wir einen Fahrtag gemacht und sind vom Death Valley zum Seqoia NP gefahren. Glücklicherweise hat es ausgerechnet an diesem Tag geregnet. Heute war das Wetter wieder gut und wir sind in den Nationalpark gefahren und haben uns die imposanten Sequoia Trees angeschaut. Es war aber ein heftiger Klimaschock: von 35° im Death Valley zu 5° hier... War aber sehr cool wieder mal im Schnee herumzurutschen. Jetzt würde ich am liebsten Skifahren gehen. Hier steht auch der grösste Baum der Welt (fünftes Bild).Read more

  • Day33

    Im Reich der Riesen

    June 23, 2017 in the United States

    Heute heißt es wieder nach dem Frühstück nicht trödeln und auf ins Reich der Riesen... wir fahren zu den Riesenbäumen, den Sequoias. Schon bei der Anfahrt auf einer extra kurvigen Bergstraße ("bäää" - 1 glücklicher Fahrer und 3 kasige Mädls mit flauen Mägen🤢 kommen oben an) sehen wir die ersten Exemplare. Als ersten Programmpunkt heute schauen wir uns den allergrößten der großen Bäume an, den General Shareman. Mit geschätzten 2200 Jahren, einer Höhe von 84 Metern und einem Stammumfang von mehr als 30 Metern (ca. 18 Erwachse bräuchte man um den Baum zu umspannen) ist das der voluminöseste Baum der Erde bzw. das größte Lebewesen auf Erden! Wow, wir sind beeindruckt! Also stellen wir uns brav in der Reihe an um ein Foto mit uns und dem Sepuoia zu machen, das klappt nicht recht gut, der passt enfach nicht ordentlich auf ein Foto... Anschließend gehts weiter mit einem schönen Waldspaziergang, die Menschenmassen haben sich zum Glück schnell verlaufen. Das Nachmittagsprogramm sieht so aus: In richtiger Nationalpark Marnier shutteln wir weiter zur Einstiegsstelle für den Moro Rock. Am Weg dort hin sehen wir dann die ersten Bären - voller Aufregung stürmt die gesamte Busladund auf die linke Seite und wir bleiben kurz stehen um Mama Schwarzbär und ihre zwei Babybären zu beobachten 🐻🐻🐻. Moro Rock ist in einer halben Stunde bezwungen, der Ausblick ist großartig! Anstatt ausgiebig Fotos zu schießen, wie 100 andere da oben, versuchen wir für Paula ein geeignetes Pinkelplätzchen zu finden - tolle Aufgabe, da ist nichts, außer der planke Fels und Geländer.... Gut, alles gesehen, also wieder runter, noch kurz durchs Museum schländern, zum Campi shutteln, Schlafplatz suchen, Abend essen kochen und essen, Kids ins Bett stecken, den Campnachbarn beim Luftbett aufblasen helfen, bissi Smaltalk, noch einen kleinen Kaffee trinken und dann auch endlich ausstrecken... 😴!Read more

You might also know this place by the following names:

Tulare County, مقاطعة تولير, Тюлери, তুলারে কাউন্টি, Condado de Tulare, Tulare konderria, شهرستان تولار، کالیفرنیا, Comté de Tulare, Tulare megye, Թուլարե շրջան, Contea di Tulare, トゥーレアリ郡, Tulare Comitatus, Tulare, Tulare Kūn, Hrabstwo Tulare, ٹلارے کاؤنٹی, Туларе, Округ Тулери, ٹولیری کاؤنٹی، کیلیفورنیا, Quận Tulare, Condado han Tulare, 图莱里县

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