• Vivien R
  • Vivien R

USA

Ich erfülle mir einen lang ersehnten Traum und mache ein Auslandssemester in einer Kleinstadt in Tennessee (USA). Read more
  • Trip start
    August 15, 2019

    Abschied am Flughafen Berlin Schönefeld

    August 15, 2019 in Germany ⋅ ⛅ 21 °C

    Zum ersten Mal in meinem Leben heißt es für mich Abschied nehmen von meinen Liebsten für eine längere Zeit. Noch nie zuvor war ich für mehr als 3 Wochen im Ausland. Nun trete ich mein Auslandssemester in Johnson City, einer Kleinstadt in Tennessee in den USA, an und bin fortan mehr oder weniger auf mich allein gestellt. Ob das gut geht? Wir werden es in den nächsten Monaten erfahren.Read more

  • Umsteigen in Oslo Gardermoen

    August 15, 2019 in Norway ⋅ ⛅ 17 °C

    Von Berlin aus ging es erst mal (mit einer Verzögerung von 30 min) nach Oslo. Dort musste ich innerhalb einer dreiviertel Stunde laut Plan umsteigen. Wenn man vorher noch nie alleine gereist ist und man sich auf dem Flughafen nicht auskennt, bekommt man ganz schön Muffensausen, ob man es rechtzeitig zum Gate schafft. Tatsächlich hatte mein Anschlussflieger nach Orlando ebenfalls Verspätung, weshalb ich mir völlig umsonst Sorgen gemacht hab und letztendlich alles gut in der Zeit geschafft habe.
    Hier bin ich dann zum ersten Mal in einen 787-Dreamliner gestiegen. Das kann ich also auch von meiner Bucket List streichen.
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  • Was 1 Nice&Tasty Mänü vong Geschmagg her

    August 15, 2019 in Greenland ⋅ 🌙 1 °C

    Wooow, mit Blick auf das eisige Grönland gibt es für mich endlich was zu Kauen. Man kredenzte mir ein Brüstchen eines Huhns, gereicht mit einem durch Oliven verfeinertem Kartoffelpüree. Dazu ein Mix aus allerlei Bohnen (wohl für die Auftriebswinde). Vorab noch ein Salat und abgerundet wurde das Ganze durch zwei Macarons. Nebenbei läuft Friends. Leben könnte schlechter sein.
    Aber so langsam schleicht sich auch die Müdigkeit ein. Der Sitz wird immer unbequemer und ich finde keine Position zum Schlafen. Übrigens ist es im Flugzeug kälter als draußen. Ich schwöre!
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  • Hello Orlando

    August 15, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach einer fast 10-stündigen Tortur im unbequemen Flugzeug habe ich endlich Orlando erreicht. Bevor ich endgültig nach Johnson City fliege, mache ich hier noch einen 3-tägigen Stop. Jetzt nur noch durch die Grenzkontrolle, den Koffer einsacken und zur Unterkunft (siehe Bild) fahren. Ich mach ab hier mit der US-Zeit (UTC -6h) weiter. In Deutschland wäre es jetzt schon 4 Uhr morgens. Genau so fühl ich mich gerade auch.Read more

  • Florida Mall

    August 16, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 29 °C

    Ausgeschlafen und gut erholt starte ich in den neuen Tag. Unvorbereitet wie ich bin, hab ich mir noch keinen Plan gemacht, was ich heute machen werde. Da der Tag schon längst angebrochen ist, entschließe ich mich, in die Florida Mall zu fahren. Als Transportmittel habe ich den Bus auserwählt. Der öffentliche Personennahverkehr ist hier echt zum Kotzen. Das Netz ist schlecht ausgebaut, die Busse kommen spärlich und wenn sie kommen, dann unpünktlich. Außerdem gibt es kaum Ansagen, welche Haltestelle als nächstes angefahren wird. An den Haltestellen selbst steht auch nie der Name der Haltestelle. Als Nicht-Einwohner von Orlando die reinste Katastrophe, aber irgendwie hab ich es doch zu meinem Ziel geschafft. Dort angekommen fühlt man sich erst mal ganz ganz klein. Die Mall ist so riesig, dass es einige Shops sogar gleich 2- oder 3-mal gibt. Hier gibt es alles was das Herz begehrt und darüber hinaus.
    Anschließend hab ich mich auf die Suche nach einem Lebensmittelladen gemacht, um mich für die nächsten zwei Tage mit Essen und Trinken zu versorgen und habe dabei einen ALDI gefunden. Den hab ich gleich mal unsicher gemacht und gutes deutsches Körnerbrot gefunden.
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  • Univer$al $tudio$ Florida

    August 17, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 29 °C

    I made it to Universal Studios Florida. Ein Wunder, denn auch dieses Mal war ich auf den sehr bescheidenen ÖPNV hier angewiesen. Nach etlichen vorherigen Recherchen, wie man am Besten mit dem Bus in das Epi-Zentrum der Vergnügung kommt und einem immer nich unsicherem Gefühl im Magen, machte ich mich auf den Weg. Der erste Teil der fahrt war noch ganz entspannt, den kannte ich nämlich schon von meinem Ausflug in die Mall. Dann wurde es kniffliger. Mein Anschlussbus fuhr plötzlich mitten durch die Pampa, in die völlig andere Richtung und gefühlt immer nur im Kreis. Nach etlichen Panikattacken und etwas später als geplant kam ich aber dann doch noch an meinem Ziel an. Nach einer dreiviertel Stunde in der Warteschlange konnte ich endlich ein überteuertes 1-Day-1-Park-Ticket kaufen. Bye bye money!
    Nun zum spaßigeren Teil des Tages. Das Universal Imperium unterhält 3 Parks (2 Freizeitparks und 1 Wasserpark). Mich hat es in die Universal Studios gezogen. Dort gibt es mehrere Parkthemen, unter anderem wurde die Winkelgasse aus Harry Potter und das Krustyland der Simpsons nachgebildet. Der Park war sehr voll und die Schlangen waren teilweise echt lang. Vor allem hab ich mich über eine Wartezeit von versprochenen 25 Minuten, die zu einer tatsächlichen Zeit von 60 Minuten wurde, für ein langweiliges 4D-Kino von Shrek sehr geärgert. Auch die Schlange für die Attraktion der Minions war für das, was man dann an Spaß zurückbekommen hat, zu lang. Lustigerweise waren die Attraktionen mit den kürzesten Wartezeiten für mich die mit dem meisten Spaßfaktor. Dazu zählte eine 3D-Tour mit Jimmy Fallon aus der Late Night Show durch New York City und eine 3D-"Achterbahnfahrt" mit den Simpsons durch das Krustyland. Als ich damit fertig war, goss es plötzlich wie aus Eimern. 30 Minuten suchten alle Parkbesucher unter irgendwelchen Ständen Schutz vor dem heftigen Platzregen. Kaum hatte es aufgehört zu gießen, war die Luft wieder genauso heiß und feucht wie vorher.
    Wirklich cool und sehr liebevoll wurde die Winkelgasse aus Harry Potter nachgebildet. Es gibt sogar den Hogwarts-Express, der zwei der drei Themenparks miteinander verbindet. Den durfte ich mit meinem 1-Day-1Park-Ticket allerdings nicht benutzen. Einige der Läden, wie Ollivanders Zauberstäbe, waren sogar als richtige Souvenirshops ausgebaut, in denen man dann tatsächlich Zauberstäbe kaufen konnte. Die Preise, naja.
    Allgemein empfand ich die Preise für alles in diesem Park (inclusive Parkticket selbst) sehr überzogen. Das Essen, das Trinken, die Souvenirs - alles immens hohe Preise. Ja ich weiß, im Freizeitpark ist alles teurer, aber selbst nach dem Umrechnen in € kamen die Preise da bei Weitem nicht an das, was man in deutschen Freizeitparks bezahlt. Aber wer Hunger und Durst hat, muss wohl in den sauren Apfel beißen und ein bisschen Geld locker machen. Erschöpft, verschwitzt und pleite bin ich am Ende des Tages also aus dem Tag rausgegangen. Fazit: Die Attraktionen ähneln sich alle sehr und sind meist irgendwelche 3D-Simulationsfahrten. Dafür sind die Preise für Eintritt und auch den Rest meiner Meinung nach zu teuer. Spaß gemacht hat es trotzdem. Universal Studios: Kann man machen, muss man aber nicht.
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  • Tri Cities Airport

    August 18, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 31 °C

    Was für Tag! Heute sollte meine Reise von Orlando weiter in die Tri Cities Region gehen, wo in der Nähe auch die East Tennessee State Universität (im Weiteren nur noch ETSU) liegt. Das ist die Uni, an der ich die nächsten 4 Monate mein Auslandssemester verbringen werden.
    Nachdem ich mich von meiner Unterkunft in Orlando auf den Weg zum doch recht kleinen und überschaulichen Sanford Airport nördlich von Orlando begeben wollte, wurden meine Pläne mal wieder sehr schnell durchkreuzt. Da es keine Verbindung mit den Öffis zu diesem Flughafen gibt, wollte ich mit dem Zug so nah wie möglich an den Airport ranfahren, um mir dann für wenig Geld ein Uber zum Ziel zu nehmen. Am Bahnhof angekommen stellte sich dann leider heraus, dass die Züge Sonntags gar nicht fahren. Meine einzige Option nun noch zum besagten Flughafen zu kommen, war, mir bereits vom Zentrum von Orlando ein Uber zu nehmen. Das war natürlich scheiße teuer, aber irgendwie musste ich ja da hinkommen.
    Am Flughafen von Sanford angekommen gab es auch da wieder Probleme. Ganz Old School wollte ich am Schalter einchecken und hab deswegen im Voraus nicht die App der Fluggesellschaft runtergeladen. Hätte ich mal lieber machen sollen, denn das Einchecken am Schalter hätte Service-Gebühren gekostet. Um nach der teuren Uber-Fahrt nicht noch mehr Geld ausgeben zu müssen, wollte ich mir die Service-Gebühr ersparen und hab versucht bei super miesem und langsamem WiFi die App zu laden. Hat nicht geklappt. Zugegeben, ich hab mich absichtlich ein bisschen ahnungslos gestellt und hab glücklicherweise eine sehr nette Dame am Schalter für die Kofferaufgabe erwischt, die mir mich, still und heimlich an der Service-Gebühr vorbei, kostenlos eingecheckt hat. Dann folgte eine lange Wartezeit am Flughafen. Mittlerweile war ich fest davon überzeugt, dass nun nichts mehr schief gehen kann und ich bald entspannt in Tennessee ankomme. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.
    Neben mir im Flugzeug saß nämlich eine sehr sehr überzeugte Christin, die auf meine Aussage, dass ich atheistisch sei, überhaupt nicht klar kam. Es folgte eine anderthalb stündige Tortur, in der ich missioniert werden sollte. "Gott sei immer da, ich müsse nur nach ihm fragen." Zwischendurch versprühte sie immer mal wieder viel hate für Obama und Co., aber dafür viel love für Mr. Trump. Ich konnte es gar nicht erwarten, das Flugzeug endlich verlassen zu können.
    Nachdem ich meinen Koffer vom Gepäckband gesammelt hatte, holte mich Angela vom Flughafen ab. Angela ist eine deutsche Auswanderin, die in der Nähe von Johnson City (der Ort, in dem die ETSU ist) wohnt. Sie ist eine super freundliche und hilfsbereit Frau, die ständig Austauschschüler und -studenten bei sich aufnimmt. Ich darf bei ihr solange im Haus bleiben, bis ich nächstes Wochenende in das Wohnheim auf dem Campus der ETSU einziehen kann. Ihr Haus liegt sehr abgelegen mitten in der Natur und ist einfach riesig. Von der Terrasse und dem Pool aus hat man einen unfassbar schönen Ausblick auf die begrünten Felder und Wälder ringsum. Auch das Wetter scheint hier genau nach meinem Geschmack zu sein: schön warm (bis Ende Oktober circa 25 Grad), aber nicht so feucht wie das Wetter in Orlando.
    Ich glaube, hier wird es mir sehr gut gefallen.

    !!! Heute gibt es mal ein Badezimmer-Selfie aus meinem *eigenen* Bad in Angelas Haus !!!
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  • Erste Eindrücke von Johnson City

    August 21, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute bin ich mit meiner Gastfamilie, bei der ich die erste Woche noch wohne, bevor ich ins Wohnheim einziehe, in die Innenstadt von Johnson City gefahren. Zugegebenermaßen ist die Innenstadt kaum existent. Es sind nur ein paar Straßen, aber die sind wirklich schön. Totales Kontrastprogramm zum restlichen Teil von Johnson City und der Umgebung. Hier ist ja doch alles eher sehr ländlich und weit auseinander gezogen. Downtown hingegen besteht aus kleinen alten Backsteinhäusern mit Pilastern davor. Es erinnert ein wenig an Brooklyn mit einem gewissen industriellen Charme. Viele Gebäude stehen hier leer, aber die Stadt ist langsam wieder im Kommen und süße kleine Geschäfte eröffnen nach und nach wieder in Downtown. Hier waren wir zum Abendessen auf der Main Street in einem italienischen Restaurant und ich hatte eine richtig leckere Lasagne.
    Downtown ist auch nur circa 10 Minuten mit dem Fahrrad von der Uni entfernt. Ich werde also noch öfter was von der Innenstadt zeigen.
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  • FairTastic!

    August 22, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute bin ich mit meiner Gastfamilie auf den Jahrmarkt gefahren, der gerade in Johnson City ist. Es war sooo voll, obwohl es unter der Woche ist. Durch die ländlich geprägte Gegend hier ist the Fair sowohl ein Rummel, als auch ein Ausstellungsort für Vieh und Landmaschinen. Für diese Kleinstadt hätte ich nicht erwartet, dass das Gelände so groß ist. Angela hat uns fast alles gekauft, was wir an den Fressbuden finden konnten. Deep fried Oreos (frittierte Oreos), Bloomed Onion (frittiere Zwiebel), Funnel (Mutzen), Corn Dogs (Würstchen im frittierten Maisteig-Mantel), Chips with Cheese (Kartoffelchips mit Käsesoße drauf). Ihr merkt schon, es ist alles frittiert, aber dafür auch mega lecker. Wir konnten gar nicht alles aufessen, so viel war das. Danach hat mein Magen erst mal gestreikt. Keine frittierten Sachen mehr für die nächsten Tage. Mit den vielen Fahrgeschäften bin ich leider nicht gefahren. Das ist aber nach dieser Fressorgie wohl auch besser so gewesen. Ich hätte nicht garantieren können, dass mein Essen in mir geblieben wäre. Allgemein sind die Fahrgeschäfte hier deutlich weniger schnell und intensiv als in Deutschland. Dafür hatte ich aber vor dem Essen meinen ersten Rodeoritt auf einem (nicht echten) Bullen. 39 Sekunden lang durchgehalten, danach wurde ich abgeworfen. Es hat trotzdem super viel Spaß gemacht!Read more

  • Moving-in day

    August 23, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 26 °C

    Die erste Erkundungstour des Campus hab ich hinter mir. Es ist wirklich schön hier. Der Campus sieht auf den ersten Blick relativ klein und überschaubar aus, in Wahrheit misst er aber in der Länge 1,3 km und in der Breite 1 km. Kein Wunder, dass ich mir als nächstes unbedingt ein Fahrrad ausleihen werde.
    Als erstes musste ich mir meine ID Karte abholen, mit der ich quasi alles auf dem Campus mache. Damit hab ich Zugang zu meinem Wohnheim, darf in die Mensa und kann auch in anderen Läden auf dem Campus bezahlen.
    Jetzt ist es Zeit zum Einziehen. Meine Gastfamilie hat mir geholfen, das wenige Zeug, was ich habe, in mein Wohnheim zu bringen. Das ist auf einmal eine riesige Umstellung von der eigenen Wohnung in ein knapp 25 Quadratmeter Zimmer mit einer Fremden zu ziehen. Das Wohnheim ist sehr primitiv. Ich hab nur ein Waschbecken auf dem Zimmer. Duschen, Küchen und Toiletten befinden sich mehrmals auf jeder Etage. Ansicht ist hier aber alles sehr sauber und man gewöhnt sich doch recht schnell an die Umstände. Meine Mitbewohnerin ist leider etwas rücksichtslos und macht viele störende Geräusche, da helfen manchmal auch Ohropax nicht. Aber es ist ja nur für ein paar Monate.
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  • Hello my name is...

    August 24, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 24 °C

    Als Internationaler Student hat man an der ETSU die Möglichkeit am International Buccaneer Buddies Programm teilzunehmen. Dabei wird einem ein einheimischer Student zugewiesen, der einen in der ersten Woche an die Hand nimmt und einem alles auf dem Campus zeigt. Ich hab zwar auch eine Studentin zugewiesen bekommen, aber die ist leider bis zum Beginn der Uni im Urlaub. Nichtsdestotrotz werden hier wirklich viele Veranstaltungen für die Internationalen Studenten gemacht, um andere Leute in ähnlichen Situationen kennenzulernen.
    Heute haben sich zum Beispiel die Internationalen Studenten für Snacks und Kennenlernspiele in der Turnhalle getroffen. Auch wenn ich nicht zu allen dort einen Draht gefunden habe, gibt es durchaus Leute, mit denen ich ein paar gemeinsame Interessen habe und die sehr nett scheinen. In nächster Zeit wird es noch öfter Veranstaltungen und Ausflüge von diesem Programm aus geben, an denen ich natürlich versuche, teilzunehmen, sofern sie mich interessieren.
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  • Sportlich

    August 25, 2019 in the United States ⋅ ☁️ 21 °C

    Die Unis in den USA sind dafür bekannt, dass sie neben dem akademischen viel Wert auf den sportlichen Erfolg legen. Deswegen gibt es hier für fast jede Sportart eine "Profi"-Mannschaft an der Uni. Und jede Sportart hat ihr eigenes Stadion oder ihre eigene Halle. Und mit Stadion mein ich wirklich Stadion. Es ist der Wahnsinn, was für Dimensionen das hier allein für eine Universität-Footballmannschaft hat. Es passen fast 8000 Leute in das Football Stadion der ETSU. Gerade ist Soccer-Saison und in einer Woche beginnt dann auch die Football-Saison. Das heißt man hat mehrmals in der Woche die Möglichkeit sich die Spiele der ETSU Buccaneers (so heißen die Sportmannschaften der ETSU) anzusehen.
    Heute war ich zum Beispiel beim Soccerspiel der Frauen. Die spielen fast schon besser als der FC Hansa momentan :P Meine Stadiongänge vermisse ich also gar nicht so sehr, weil ich hier sehr guten Ersatz habe.
    Des Weiteren gibt es hier auf dem Campus ein Fitness Center, zu dem jeder Student freien Zugang hat. Dort gibt es die ganz normalen Geräte wie sie in einem Fitness Studio zu finden sind, es finden Sportkurse statt, es gibt kleine abgegrenzte Turnhallen, in denen man Basketball, Squash oder was auch immer spielen kann und sogar ein Sportschwimmbecken. Außerdem kann man sich hier Fahrräder, Wander- und anderes Sportequipment für wenig Geld ausleihen. Für die sportliche Unterhaltung wird hier auf jeden Fall gesorgt.
    Bilder vom Football-Stadion folgen, wenn ich das erste Spiel der Saison besuche.
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  • Wandern im Roan Mountain State Park

    August 31, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Wie ich ja schon geschrieben hatte, bin ich im International Buccaneer Buddies Programm. Dieses Wochenende war in diesem Rahmen ein Wander Ausflug zum Roan Mountain State Park geplant. Dieser State Park liegt circa 45 Autominuten von Johnson City entfernt in den Appalachen und grenzt damit an den Bundesstaat North Carolina.
    Gegen halb 9 haben wir uns mit 35 Leuten aus dem IBB Programm und mehreren Autos auf den Weg in die Berge gemacht. Ausgerüstet mit genug Wasser, Sportkleidung und guter Musik sind wir los marschiert. Die Augen dabei immer auf den Weg gerichtet, der so steinig und holprig war, dass man sich jede Sekunde den Knöchel hätte brechen können. Wir kamen immer mal wieder an kleinen Rastplätzen an, von denen man dann endlich mal den Blick über die wunderschöne Landschaft schweifen lassen konnte. Dazu hatten wir auch noch bestes Wetter. Also erst mal Foto-Sessions einlegen!
    Langsam und mühsam kämpften wir uns immer weiter bergauf, bis wir nach circa 3 Stunden alle keinen Bock mehr hatten und nur noch umdrehen wollten, in die klimatisierten Autos und wieder zurück zum Campus. Die Füße schmerzten, die Beine waren staubig, der Rücken verschwitzt und das Gesicht verbrannt. Reicht dann auch erst mal wieder mit Wandern. Norddeutsches Flachland ist doch gar nicht so verkehrt.

    Und Grüßen gehen raus an Oma Karin. Papa hat mir erzählt, dass du jetzt auch immer mitliest.
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  • Music on the Square in Jonesborough

    September 6, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 24 °C

    Jeden Freitag im Sommer gibt es in Jonesborough ein Event namens Music on the Square, bei dem Musiker aus der Region vor dem Bürgerhaus spielen. Die Besucher kommen dabei aus der ganzen Region und sitzen auf selbst mitgebrachten Stühlen, um der Musik vor dieser wunderschönen Kulisse zu lauschen. Heute hat Angela, nachdem wir erst mit ihrer Familie in einem super BBQ Restaurant namens Smokey Bones gegessen haben, mich nach Jonesborough zu diesem Event mitgenommen.
    Jonesborough selbst soll die älteste Stadt im Bundesstaat Tennessee sein. Nachdem die europäischen Siedler die Appalachen überquert haben, sollen sie sich hier als erstes niedergelassen haben. Die kleine Innenstadt ist daher von der Architektur her sehr europäisch geprägt. Sogar der ehemalige 7. Präsident der Vereinigten Staaten, Andrew Jackson, hat hier für eine Zeit lang gelebt. Es gibt viele süße kleine Läden hier, die Handgemachtes oder Vintage-Deko verkaufen. Allgemein scheint die Stadt zwar klein, dafür aber sehr offen und freundlich zu sein. Ein Schild mit der Aufschrift "Egal woher du kommst, wir sind froh, dich als Nachbarn zu haben" in 3 verschiedenen Sprachen, das ich in einem Vorgarten gefunden habe, zeugt von der Offenheit der Menschen dieser Stadt.
    Mir hat es hier sehr gut gefallen und vielleicht komme ich ja noch mal bei Tageslicht wieder, um mir die schönen kleinen Ecken der Innenstadt genauer anzusehen.
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  • Go Bucs!

    September 7, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 28 °C

    Ja ich weiß, ich habe mich schon ewig nicht mehr gemeldet, aber ich lebe tatsächlich noch. Nach fast zwei Monaten Schreibpause kommt jetzt hier, worauf schon sehnlichst gewartet wurde.

    Da es hier immer noch sehr heiß ist (über 27°C), habe ich mir eine Hängematte gekauft, um die Nachmittage draußen verbringen zu können und nicht immer nur im klimatisierten Zimmer sitzen zu müssen. Hängematten sind hier der Hit. Überall auf dem Campus spannen Leute ihre Hängematten zwischen zwei Bäumen auf. Oder sie nutzen die extra dafür vorgesehen Pflöcke vor jedem Wohnheim. Und so hänge ich nun nachmittags nach dem Unterricht in meiner Hängematte und sonne mich. Das einzige was jetzt noch stört, sind die Mücken. Die Viecher hier sind noch lästiger als in Deutschland und machen auch viel größere und juckendere Mückenstiche. In den USA ist halt alles größer.

    Außerdem fand heute das Eröffnungsspiel der Football-Mannschaft der ETSU statt - die Bucs. Heimspiel = Tailgating. Tailgating ist ein Begriff, den ich so noch nicht kannte und auch gar nicht wusste, was ich darunter verstehen soll, denn so etwas wie Tailgating gibt es in Deutschland gar nicht. Tailgating ist quasi das Warm-Up für das Football Spiel. Fans reisen extra früh zum Ort des Geschehens an und treffen sich mit Freunden, Kollegen und anderen Fans auf einem Parkplatz, stellen große Zelte auf, servieren extra bestelltes Essen und spielen, während Musik, läuft Cornhole (ein Spiel, bei dem sich zwei kleinere Boxen mit einem Loch im Deckel gegenüber stehen und zwei Spieler versuchen aus etwas Entfernung ein kleines beschwertes Kissen in das Loch zu werfen. Ist hier total angesagt). Das ganze geht dann mehrere Stunden bis das eigentliche Football Spiel dann endlich beginnt.
    Zum erste Mal durfte ich (und zwar kostenlos, wie alle Studenten der ETSU) nun also das große Green-Stadium betreten. Die Stimmung ist echt der Wahnsinn. Die Marching Band der ETSU schmettert ein cooles Stück nach dem anderen hin, zur Halbzeit gibt es dann noch mal eine fette Choreographie über das ganze Spielfeld.. Dazu die Cheerleader, die ständig verstörend waghalsige Figuren turnen. Und jedes Mal wenn die Bucs einen Touchdown erzielen, wird eine Kanone (ja eine Echte) von Army Soldaten und Feuerwerk gezündet. Noch dazu gibt es etliche kleine Gewinnspiele, bei denen bestimmte Reihen im Stadion einen Verzehrgutschein für ein Fast Food Restaurant erhalten. Bei all dem Entertainment drum herum vergisst man dann auch schon mal, dass das Spiel fast 5h gedauert hat. Am Ende haben die Bucs gewonnen und Pepsi hat noch zur Feier des Tages ein extra 10-minütiges Feuerwerk springen lassen. Und das für ein verdammtes College Football Spiel einer Kleinstadt. By the way, es waren über 12.000 Menschen bei dem Spiel. Davon kann Hansa manchmal träumen.
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  • Büffeln bei Hitze

    September 15, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 27 °C

    Morgen ist meine erste große Zwischenprüfung. Ziemlich früh, ich weiß. Ich hatte grade mal 3 Wochen Uni. Während alle anderen draußen Spaß haben, weil sie wie normale Menschen ihre Midterm Prüfungen zur Mitte des Semesters haben, sitze ich also in der Bibliothek und lerne. Mein Stundenplan mag zwar ziemlich entspannt aussehen mit montags, mittwochs, freitags jeweils nur einen Kurs und zwischendrin immer mal wieder Labor, aber der Stoff ist echt nicht zu unterschätzen. Zudem hab ich über das Semester zwar nur zwei Kurse, aber die sind ziemlich gestaucht. Normalerweise hat man einen Kurs für ein ganzes Semester lang. Ich hingegen habe den ersten Kurs Biomedical Sciences 1 nur bis zur Hälfte des Semesters, dann beginnt der Kurs Biomedical Sciences 2. Man versucht mir also heftigen Scheiß in innerhalb von 6 Wochen beizubringen, wofür andere ein Semester Zeit haben. Wenn alle anderen ihre Zwischenprüfungen schreiben, schreibe ich bereits meine finale Prüfung für BMS1 um dann gleich mit BMS2 starten zu können. Ich hab trotzdem ein entspanntes Leben. Nur eben nicht heute.

    Die Zwischenprüfung hab ich übrigens mit 86% bestanden, was ein B+, also eine 2+, ist.
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  • Keep calm and sprich Deutsch mit mir

    September 16, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 28 °C

    Gefunden im Büro einer Professorin, die hier Deutsch unterrichtet.
    Passend dazu kann ich ja mal was über meine Sprachfähigkeiten sprechen. Bevor ich herkam, war ich der Meinung, dass ich das schon irgendwie hinkriege und mich hier verständigen kann, zumindest vieles verstehen kann. In Bezug auf den Unterricht stimmt das auch. Ich verstehe alles, was man mir dort beibringt, weil ich es gewohnt bin, im wissenschaftlichen Rahmen Englisch zu sprechen oder zu schreiben. Das Verstehen und Sprechen im Alltag ist aber was völlig anderes. Ich hatte die ersten paar Wochen massive Probleme mich mit den Leuten hier zu unterhalten, was sicher auch daran lag, dass ich schüchtern war. Doch auch das Englisch Verstehen war so eine Sache. Auf einmal sitzen 10 Leute beim Mittagessen um dich rum, alle kommen aus den verschiedensten Ecken der Welt und alle sprechen Englisch mit ihrem eigenen Akzent. Nicht mal die Leute von hier sprechen astreines Englisch wie aus dem Schulunterricht. Immer wieder eine Herausforderung für mich ist es auch, wenn sich spontane Situationen ergeben. Wie zum Beispiel im Supermarkt an der Kasse, wo der Kassierer mich auf einmal etwas fragt, womit ich überhaupt nicht gerechnet habe. Da fehlen dann einfach auch mal die Worte und man stammelt irgendwas vor sich hin. Trotzdem kommt man irgendwie durch. Die Leute merken, dass man nicht von hier kommt und nehmen es einem nicht übel. Aber ein bisschen schlecht fühlt man sich trotzdem, wenn Leute einem was erzählen und man nur die Hälfte versteht und immer nur mit dem Kopf nickt, weil man sich noch nicht traut, Englisch zu sprechen.Read more

  • Meeting Bucky

    September 17, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 28 °C

    Heute war ein Study Abroad Fair auf dem Campus, bei dem bei den Amis dafür geworben wird, ein Auslandssemester zu machen. Ich hatte dabei auch einen Tisch und habe Deutschland bzw. die Uni Rostock vertreten. Es ist hier üblich, dass bei jeder Veranstaltung auf dem Campus das Maskottchen der ETSU, Bucky der Pirat, vorbei schaut und für gute Stimmung sorgt. Nachdem ich Bucky schon beim Football Spiel gesehen hab, hab ich heute endlich mein Foto mit ihm zusammen bekommen.Read more

  • Planetarium

    September 19, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 20 °C

    Ja, die ETSU hat sogar ihr eigenes Planetarium und ein Observatorium. Jeden Monat gibt es im Planetarium ein einstündige spannende Veranstaltung über das Weltall. Heute ging es um die Mythologie der Sternbilder. Man kommt in einen kleinen Raum mit schwarzen Wänden und in der Mitte stehen gepolsterte Stühle (ungefähr wie im Kino) die eine Position wie beim Zahnarzt haben, damit man genüsslich nach oben in die dunkle Kuppel des Planetariums starren kann. Dort wird über einen Beamer der Nachthimmel über Johnson City projiziert und ein Professor berichtet über ein paar ausgewählte Sternzeichen und deren Geschichte. Super!Read more

  • Batik-Shirt

    September 19, 2019 in the United States ⋅ ☁️ 19 °C

    Die Studenten Organization Shades of Africa veranstaltet heute ein Batik-Event, wo man kostenlos weiße Shirts im Batik Stil einfärben kann. Die Farbe hielt 5 Tage an meinen Händen. Das Shirt hingegen sah nach dem Waschen ganz anders aus als hier auf dem Bild. Die Farben sind jetzt sehr hell und gehen in die Pastell Richtung. Das Shirt ist jetzt rosa und sieht aus wie Zuckerwatte.Read more

  • Picnic im Willow Springs Park

    September 21, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 25 °C

    Das nächste IBB Event steht an und dies mal unternehmen wir einen Picnic Ausflug zum nahegelegenen Willow Springs Park. Um 9 Uhr morgens ging es los. Der Park ist sehr groß und schön. Es gibt hier einen Basketball Platz und ein Feld für Volleyball. Da wir circa 40 Leute sind, finden sich genug für eine erste Runde Volleyball. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Jeder hat sich sein Essen selber mitgebracht und wir haben mittags gepicknickt. Im Park gibt es außerdem einen kleinen Teich, in dem ganz viele Schildkröten wohnen. Außerdem hat man von hier einen super Ausblick auf die Berge, die Johnson City begrenzen.Read more

  • Ich ziehe um!

    September 25, 2019 in the United States ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Differenzen zwischen mir und meiner alten Mitbewohnerin waren so groß, dass ich mich dazu entschlossen habe, das Zimmer zu wechseln. Zum Glück gibt es hier noch eine weitere Austauschstudentin aus Deutschland, die ebenfalls Probleme mit ihrer Mitbewohnerin hatte und so haben wir uns kurzerhand entschlossen beide aus unseren alten Zimmern auszuziehen und in ein gemeinsames neues Zimmer zu ziehen. Hauptsache ich bin meine alte Mitbewohnerin los. Schlimmer kann es nicht werden. Ich bleibe allerdings in meinem Wohnheim und sogar auf der gleichen Etage. Die Zimmer sehen hier sowieso alle gleich aus, von daher macht es keinen großen Unterschied, abgesehen davon, dass ich jetzt endlich nachts in Ruhe schlafen kann.Read more

  • Tri-Cities Airport

    September 25, 2019 in the United States ⋅ 🌙 22 °C

    Nanu, warum bin ich denn schon wieder am Flughafen? Flieg ich irgendwo hin?
    Nein. Ich hol meinen Besuch Zianka ab. Frisch eingeflogen aus Deutschland wird sie die nächsten 4 Wochen hier mit mir verbringen. D.h. ich habe endlich jemanden, der mal Fotos von mir machen kann.Read more

  • Geile Burger at Tripton-Haynes

    September 26, 2019 in the United States ⋅ ⛅ 26 °C

    Die Uni hat alle Master und PhD Studenten, die Biomedical Sciences studieren zu einem Graduierten Dinner an einem historischen Ort namens Tripton-Haynes eingeladen. Das ist ein sehr kleines Museum über die Geschichte vom Nordosten Tennessees und bekannten Familien, die hier früher zur Siedler Zeit gelebt haben. Dort angekommen steht bereits das warme Buffet aus Pulled Pork, Beans, Cole Slaw und Hamburger Brötchen bereit. Man Magen freut sich bereits und dann auch noch umsonst. Mit Bauchweh, weil zu viel gegessen, erkunden wir das Gelände dieser historischen Stätte. Neben ein paar Tieren, einer alter Scheune und einem kleinen Bach gibt es auch noch eine Steinhöhle zu sehen. Die Höhle hab ich kurzerhand wieder verlassen, als ich bei genauerem Betrachten eine RIESEN FETTE SCHWARZE SPINNE an der Wand hab kleben sehen. Nein danke. Danach hab ich noch eine Runde Cornhole gespielt, bevor ich mir die zweite Runde essen gegönnt hab. Oh man, das war zu viel Essen. Aber die Verführung ist einfach zu groß, wenn es so gut schmeckt und auch noch kostenlos ist.Read more