• Mekong Dorf

    22 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir fahren in kleine und kleinste Kanäle bis es nicht mehr weiter geht. https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roFIb0FtxTfTwt50b
    Hier steigen wir aus, wir sind jetzt da, wo der Pfeffer wächst 😀.
    Die Ausstiegsstelle ist direkt an einer Python-Schlangenfarm, wo uns ein wenig dezenter Geruch begrüßt. Schlangenhäute in allem Größen sind hier zum Trocknen aufgespannt und auch Fleisch in Form von Würsten hängt in der Sonne. Die Häute werden an die Lederindustrie verkauft und das Fleisch in die teuren Restaurants. Auch hier wieder die Erkenntnis, frisch hat was mit töten zu tun.
    Beim Rundgang durch das Dorf durch Felder und über Bambusbrücken (Affenbrücke) sehen wir das wirklich einfache Leben der Bewohner. Für uns unvorstellbar, so zu wohnen. Mal wieder so ein Ort, an dem wir unser "normales Leben" zu Hause so richtig schätzen lernen!
    Quyen erklärt uns viel, denn sie wohnt selbst in einem ähnlichen Dorf. Lebensader ist der Fluss, hier wird geangelt, gebadet, Wäsche gewaschen und mit einer Prise Chemie ist er sogar trinkbar! Auf der anderen Seite geben die Dorfbewohner und vor allem die Bewohner auf dem Mekong ALLE Abfallprodukte an den Fluss zurück! Das können wir mehr als einmal beobachten und wir sind ziemlich schockiert.
    Das ist fast wie im Mittelalter.
    Trotzdem schmeckt uns das Mittagessen sehr gut 😊! Zu unserer Unterhaltung und "Freude" wird ein Dorfbewohner aktiviert, um für uns Liebeslieder auf typisch vietnamesische Weise zu -- singen 😉! Vietnamesen lieben Karaoke.
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  • Rückfahrt

    22 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 29 °C

    Nun gehts den ganzen Weg zurück. Unsere Bootsfrau hat Wasserkokosnussblätter dabei und uns schon auf dem Hinweg mit gebastelten Rosen und Kränzen versorgt. Damit keine Langeweile aufkommt, sind wir nun an der Reihe. Quyen baut mit Julie kleine Laternen und ich zeige ihr im Gegenzug, wie man Fröbelsterne bastelt. Davon ist sie derart begeistert, das sie alle Bootsfrauen und sonstige Bekannte anlernen will und wenn wir im nächsten Jahr wiederkommen, werden wir den Fröbelstern überall vorfinden. Als wir sie am nächsten Tag wieder treffen, hat sie ihr Vorhaben tatsächlich gleich in die Tat umgesetzt und ihren Gästen das Ding gebastelt. Er ist fast richtig und als wir sie dafür loben, ist sie mehr als stolz!
    Übrigens müssen wir unsere Fahrt immer mal wieder unterbrechen, weil sich eine Plastetüte o.ä. um die Schraube des Motors gewickelt hat. Mit vereinten Kräften schneiden wir sie frei, manchmal nur für ein paar Minuten!
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  • Cần Thơ

    22 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 28 °C

    Was für ein spannender Tag auf dem Mekong! Und weil er so früh begann, ist noch jede Menge Tag übrig! Den nutzen wir für einen weiteren Stadtrundgang durch Märkte, Menschen und Mopeds und entdecken immer wieder Neues. Zum Beispiel eine Männermarktstraße 🤣! Das ist ein großer Baumarkt aufgeteilt in etliche kleine und kleinste Buden, Hütten oder Straßenstückchen. Hier gibt es von der Schraube über Schweißgerät bis zur Leiter alles zu kaufen, was das Männerherz höher schlagen lässt!
    Abends gehen wir essen in eine typisch vietnamesische Kneipe, empfohlen von unserer Vermieterin. Wir bestellen BBQ, weil wir alles Andere nicht verstehen. Aber selbst dafür sind wir zu blöd. Ein Kellner kriegt das mit und zeigt uns, das all das Essen in Reispapier (sah aus wie die Serviette) gewickelt wird und dann abbeißen - AHA!
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  • Frühstück mit Familie

    23 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 26 °C

    Wir wollen noch mehr vom Leben in Vietnam sehen und machen daher heute eine Fahrradtour durch das Dorf von Ms Ha, unserer netten Vermieterin und "Mutti". Vorher lädt sie uns zum Familienfrühstück ein. Zwei Neffen von ihr schleusen uns durch die Straßen mit all den Marktständen sowie dem dazugehörigen Verkehr bis zur Fähre. Am anderen Ufer die gleiche Situation, aber schnell ist unsere Kinderstühlchen-Frühstücks-Lokation erreicht. Essen gibt es natürlich auf der Straße, von den Ständen rund um unseren Tisch wird es herbeigetragen. Nach und nach finden sich alle Familienmitglieder ein, Tische werden zusammengerückt und Stühlchen herbeigetragen. Sogar die Oma im Rollstuhl wird dazwischengeschoben. Bald sind wir eine große Truppe, essen und schwatzen, machen Fotos und sitzen gemütlich rum.Читать далее

  • Radtour durch das Hinterland

    23 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 27 °C

    Mit den zwei Jungs und Julie, die auch wieder mit dabei ist, machen wir uns auf den Weg. Die kleinen einzelnen Dörfer sind für sich eingegrenzt und haben einen Eingang und einen Ausgang.
    Die Jungs radeln vorneweg und wir in gemächlichem Tempo hinterher, denn wir wollen so viel wie möglich sehen und gucken uns genau um: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roFN29gpTQQioogpc
    Hier ist es sehr ursprünglich und Vietnam pur, überhaupt keine Touristengegend. Die Kinder freuen sich, winken und rufen uns Hello hinterher. Das Leben spielt sich wie immer auf und an der Straße ab, die hier sehr eng und eigentlich nur ein Weg ist. Nur Mopeds und Fahrräder, die wir hier öfter sehen, passen hindurch. Morgens werden die großen Flügeltüren geöffnet und das gesamte Familienleben findet in dem dahinter liegendem Hauptraum, oder eben davor, ab. Hier in dem einfachen Dorf sind die Häuser und somit auch die Türen kleiner, wenn überhaupt Türen und Fenster da sind. Manche Leute sind offensichtlich sehr arm! Oftmals sehen wir nur eine Wellblechhütte mit einem provisorischen Dach.
    Die Jungs zeigen uns eine Ziegelsteinfabrik, für uns sieht sie aus wie aus dem vorvorvorigen Jahrhundert. Alles noch echte Handarbeit, fast ausschließlich von Frauen vollbracht: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roFRqwTDJTZrjY235
    Nach ca. drei Stunden bringen uns die beiden Jungs zurück. Der Vormittag war total spannend und wir haben viel Neues gesehen.
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  • Nachmittags- und Abendbummel

    23 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 30 °C

    Am Nachmittag suchen wir uns ein Café, wo wir fleißig das aufschreiben, was ihr hier lesen könnt 😊. Nebenbei beobachten wir Verkehr und Menschen und finden immer wieder spannend, wie kreativ die Vietnamesen beim Transport von riesigen Gepäckstücken auf dem Moped sind.
    Abends bummeln wir gemeinsam mit allen Vietnamesen rum und kommen uns vor wie auf einem unendlichen Weihnachtsmarkt ohne Rummel.
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  • Unser Weg nach Nha Trang

    24 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 26 °C

    Am frühen Morgen werden wir wieder mit Ei-Baguette und Bananen verwöhnt, dann bringt uns unsere Herbergsmutti noch bis an die Straße, damit wir den Bus nicht verpassen, den sie zwei Tage zuvor für uns organisiert hat. Danke Ms Ha, für alles!
    Unser Ziel heute ist Nha Trang, ein Ort, der nicht auf unserem "Plan" stand. Denn ein großes Highlight ist er nicht. Wie wir gelesen haben eher ein Strand- und Partyort mit etlichen Hotelburgen. Aber wegen des Tet-Festes und der daraus resultierenden verrückten Verkehrssituation haben wir einfach keinen Transport weiter nach Norden bekommen. Das geht hier vielen Travelern so, alle müssen irgendwie ausweichen. Die Reise- und Hotelkosten bekommen übrigens teilweise auch einen netten Feiertagszuschlag 🙁.
    Na, wir werden die Zeit zur weiteren Planung nutzen, ausschlafen und auch mal ins Meer hüpfen, es gibt Schlimmeres!
    Mit dem Bus gehts erstmal bis Saigon. Dazu probieren wir mal den Sleeper aus. Das ist lustig: Schuhe ausziehen und in die bereitgehaltene Tüte stecken - Bettchen suchen - gemütlich machen - los gehts. Man liegt dann halt so rum und wenn man will, kann man schlafen 😀. Es ist recht bequem, gut zu wissen.
    Wir sind nicht müde, denn es ist heller Tag.
    Beim Rausgucken fällt uns auf, wie besiedelt Vietnam ist, zumindest entlang der Hauptstraße. Ein Ort reiht sich an den anderen. Es sind Reisfelder zu sehen, aber kein Wald. Und immer wieder der allgegenwärtige Müll!
    In HCMC bringt uns ein Taxi zum Flughafen. Allerdings hat unser Flug Verspätung, so haben wir genug Gelegenheit, all die vielen, vielen Menschen zu beobachten, die ebenfalls irgendwo hin wollen!
    Im Dunkeln landen wir etwas entfernt von Nha Trang und ein Shuttle bringt uns in rasender Geschwindigkeit (vermutlich hat der Fahrer noch was vor, denn er telefoniert ständig, hupt ohne Ende und irgendwann hat er alle überholt und wir sind die ersten) in einer knappen Stunde zum Hotel. Entlang der Straße sehen wir immer wieder pompöse Eingänge zu Resorts und große Hotelklötze, dazwischen viele Baustellen und riesige Reklametafeln für noch mehr Resorts. Hier in diesem Teil von Vietnam gibt es kilometerlange Strände, offensichtlich schon ziemlich zugebaut.
    Im Ort angekommen, erschlägt uns fast der Trubel! Zum obligatorischen Mopedchaos kommt ein Touristengewimmel vom Feinsten! Unser Hotel steht in einer kleinen Seitenstraße, ein bisschen abseits vom allergrößten Lärm. Es ist wirklich sehr schön und das Personal ist supernett und hilfsbereit. Gleich gegenüber ist Café Moskau und ein erster Rundgang zeigt uns, dieser Ort ist fest in russischer Hand 😳!
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  • Nha Trang

    25 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 24 °C

    25.1. und 26.1.2017
    Es regnet durchgehend und wir kaufen erstmal für двадцать thousand Dong (81 Cent) zwei Regenmäntel. Hier wirst du als westlicher Tourist immer in russisch angesprochen, denn weit über 90% der Gäste kommen aus Russland oder den angrenzenden Ländern. Irgendwie ist двадцать (zwanzig) die vorherrschende Zahl, für Wasser, Früchte oder Speisen vom Straßenrand. Teilweise ist Russisch die überwiegende Sprache und Vietnamesisch eher nebenbei. Englisch spielt eine deutlich untergeordnete Rolle.
    Wie Heike schon geschrieben hat, ist Nha Trang nicht unser Wunschort für einen Aufenthalt. Hier gibt es nur Strand und gerade mal ein Handvoll Sehenswürdigkeiten. Alle sonstigen Touren gehen in das weite bis sehr weite Umland. Wir machen das Beste daraus und kümmern uns um unsere Visaverlängerung, denn weil ich keine Lust hatte mich am Visa on Arrival Schalter bei Einreise in HCMC anzustellen, haben wir jetzt ein Problem.
    Als Deutsche benötigen wir ein Visum, wenn wir uns länger als 15 Tage in Vietnam aufhalten wollen. Das muss normalerweise in der vietnamesischen Botschaft im Heimatland beantragt werden. Dazu muss man natürlich wissen, wann man ins Land einreist und das wussten wir vorher nicht. So haben wir uns auf das Visa on Arrival Verfahren gestürzt. Das funktioniert bei Einreise über einen der drei internationalen Flughäfen Vietnams - nach vorheriger Einladung - für alle Visatypen. Also habe ich mich an eine der einschlägigen Visa-Agenturen gewandt und innerhalb eines Tages das Einladungsschreiben per Email erhalten. Damit und einem ausgefüllten Fragebogen pro Person, plus 2 Passbilder, erhält man am Visaschalter des Flughafens gegen 10 US$ sein 30tägiges Visum zur einmaligen Einreise. Eigentlich ganz einfach, doch nicht für uns. Wie schon berichtet, ist das Tet-Fest zu einem Hindernis für die Weiterreise geworden. Deshalb hatten wir bei Einreise überlegt, nur bis zum Mekongdelta (< 15 Tage) hier zu bleiben, denn dafür brauchen wir kein Visum (eine bis Mitte dieses Jahres befristete Regelung). Und alle suggerieren uns, eine Visaverlängerung um weitere 15 Tage ist einfach und kostet auch nur 10 US$ - NORMALERWEISE! Doch das Tet-Fest ist der Ausnahmezustand. Die Immigrationbüros arbeiten nicht und sind bis mindestens 5.2. geschlossen. Super, unsere Aufenthaltsgenehmigung läuft am 2.2. ab 😳. Nach ein paar Fehlanzeigen bei den umliegenden Reisebüros, gibt uns ein netter russischer Travel Agent den Tipp, uns an ein kleines Büro in der City zu wenden, welches auf Visaverlängerung spezialisiert ist und auch englisch spricht. Also hin und tatsächlich, in einem gefühlten 4 m2 Räumchen finden wir Lai. Sie weiß sofort worum es geht und telefoniert, organisiert und verspricht uns die Visaverlängerung bis zum 10.2. an den Ort unserer Wahl zu senden. Das ist bereits der Expressservice und weil sie die Leute kennt. Und der kostet mal locker 160 US$, die wir auch bezahlen! Unsere Pässe sind wir los und gehen per Post auf den Weg nach HCMC, um dann hoffentlich zu uns nach Hanoi zu gelangen. Kein wirklich gutes Gefühl, aber wir vertrauen auf den guten Eindruck und das Wissen von Lai.
    Eine Sorge weniger (oder mehr?), laufen wir durch den Ort und schauen zum Strand auf wirklich große Wellen. Baden ist verboten und das bleibt die nächsten 3 Tage so.
    Das ist gut, denn so gelingt uns die Planung der nächsten Stationen in Vietnam, die Festlegung der Stationen der gemeinsame Fahrt mit unseren Söhnen in Thailand und Kambodscha und die Buchung der Bus-, Bahn und Tourtickets, sowie der Übernachtungsquartiere. Unser Hotel ist wirklich schön und die Terrasse eine sehr gute Basis dafür. Falls wir es nicht schon gesagt haben, buchen wir bisher immer mit Frühstück, denn das gestaltet sich in den vietnamesischen Straßencafés nicht so einfach. Alle anderen Mahlzeiten kaufen wir unterwegs oder in Restaurants. Ein Essen kostet im Durchschnitt 4-5 € und dafür lohnt eine Selbstverpflegung nicht. Heike mag die Schärfe nicht und an Manches müssen wir uns geschmacklich gewöhnen. Alles in allem ist das Essen aber gut 😊, solange wir nicht hinter die Kulissen schauen. Hygiene, so wie wir sie kennen, gibt es hier nicht. Dennoch hat es uns bisher nicht geschadet und wir essen, was wir für gut befinden.
    Am zweiten Tag beenden wir unsere Organisationstage mit einem Besuch eines zünftigen russischen Restaurants, direkt am Strand. Hier wird aktuelle russische Popmusik gespielt und auch fleißig getanzt.
    Morgen wollen wir die Sehenswürdigkeiten anschauen und dann geht es mit dem Nachtbus weiter nach Hoi An.
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  • Mopedtour in Nha Trang - Po Nagar

    27 января 2017 г., Вьетнам ⋅ 🌬 29 °C

    Bis zur Abfahrt unseres Nachtbus ist noch viel Zeit und so beschließen wir, die wenigen Sehenswürdigkeiten Nha Trang mit dem Motorbike zu erkunden. Wir checken aus und lagern unser Gepäck in der Rezeption unseres netten Hotels. Der Aufenthalt hier war wirklich toll und das Personal super freundlich und zuvorkommend. Schnell noch die Badesachen eingepackt (es wird sehr schön heute) und für 50.000 VND (ca. 2 €) ein Moped des Hotels für den halben Tag gemietet und schon stürzen wir uns todesmutig in den vietnamesischen Höllenverkehr. Übrigens wurde auch hier nicht nach einem Führerschein gefragt und ich glaube, dass ein großer Teil der Vietnamesen sowieso ohne diesen fährt.
    Unsere erste Station sind die Po Nagar Cham Towers, ein ehemaliger hinduistischer Tempelkomplex des Champa-Reiches. Die Tempelanlage wurde um die Mitte des 8. Jahrhunderts von den Cham gegründet, im 9. Jahrhundert erweitert und nach ihrer Zerstörung im 11. Jahrhundert wiederaufgebaut. Der 32 m hohe Haupttempel aus dem 11. Jahrhundert ist das letzte große Bauwerk der Cham-Architektur. Die Geschichte Vietnams ist wechselhaft und blutig und begann mit dem ersten, Mitte des 3. Jahrhunderts v. Chr., im Delta des Roten Flusses errichteten Reich Au Lac und entwickelte sich, zeitweise als selbständiges, von vietnamesischen Dynastien beherrschtes Staatsgebilde, zeitweise als chinesische Provinz, zeitweise als Kolonie, mehrfach geteilt und wieder vereinigt, zum heutigen Vietnam.
    Das Königreich Champa entstand Ende des 2. Jahrhunderts im heutigen Mittel- und Südvietnam, war stark geprägt von indischen Einflüssen und hatte seine Blütezeit im 9. - 10. Jahrhundert. Funan, das Reich der Khmer und die Viet, der chinesischstämmige Norden, sind die Grundlage des heutigen Vietnam. Kriegerische Auseinandersetzungen um die Vorherrschaft zwischen diesen Reichen entlang der Küste waren vielfältig, teilweise mit wechselnden Bündnispartnern. Im 15. Jahrhundert eroberten die vom Norden kommenden Vietnamesen Champa und dehnten ihre Herrschaft bis zum Mekongdelta aus. Es gibt heute noch einige 100.000 Cham, unter denen inzwischen der Islam verbreitet ist.
    Wir schauen uns die sehr gut erhaltene Tempelanlage an und bekommen schon mal einen Vorgeschmack auf Angkor Wat. Die gesamte Anlage wurde aufwendig restauriert und befindet sich heute in einem sehr guten Zustand. Sie wurde aus gebrannten roten Ziegeln auf einem Hügel errichtet und überragt die Mündung des Flusses Song Cai in das Südchinesische Meer. Sie besteht aus einer Meditationshalle am Fuße des Hügels und vier einzeln stehenden Tempeln, die den Hindugöttern Hanuman, Ganesh, Shiva und Yan Po Nagar geweiht sind.
    Es ist immer noch Tet-Feiertag und dementsprechend ist es trubelig. Dennoch können wir die Anlage genießen und lassen uns Zeit mit der Erkundung. Bevor wir dann zum nächsten Stopp fahren, schauen wir noch in ein benachbartes Frauenkloster rein, einem typischen chinesischen Tempel- und Klosterkomplex.
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  • Mopedtour in Nha Trang - Hòn Chồng

    27 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 28 °C

    Nächste Etappe ist die Chong Felsenzunge am südchinesischen Meer. Hier stehen schon einige Touristenbusse und während wir hier sind werden es deutlich mehr. Die allermeisten Touristen sind Chinesen und wir müssen uns so manches Mal den Weg durch sie bahnen. Um an die Felsen heranzukommen, müssen wir Eintritt zahlen, der gesamte Komplex ist von Land her blickdicht abgeriegelt. Letztlich sind es dann einfach Felsen im Wasser, wie wir sie schöner von den Remarkable Rocks in Australien kennen. Aber gut, sie gelten als Touristenattraktion in Nha Trang und wir haben sie absolviert 😊.
    Das beste an den Touristenströmen und der Anlage ist jedoch die Vorführung traditioneller Instrumente, die im angeschlossenen Gebäudebereich immer dann stattfindet, wenn eine größere Reisegruppe ankommt.
    Aber seht selbst: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roFa7im_RzD3CqTDE
    Das reicht uns dann und im benachbarten Café gibt es mal wieder Ca Phe Sua Da 😋😊.
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  • Mopedtour in Nha Trang - Chùa Long Sơn

    27 января 2017 г., Вьетнам ⋅ 🌬 27 °C

    Die Long Son Pagode ist unser nächstes Ziel. Sie ist eine buddhistische Tempelanlage am Fuße des Berges Trại Thủy. Auf dem höchsten Punkt der Anlage thront ein riesiger weißer Buddha.
    Der Tempel wurde 1886 ursprünglich auf einem anderen Berg erbaut, wurde aber 1900 bei einem Wirbelsturm stark zerstört und in den 1930igern an seiner heutigen Stelle wiederaufgebaut.
    Wir klettern über alle Ebenen und schauen überall hinein. Und leider fällt uns wieder auf, wieviel Müll rumliegt, selbst an den Heiligtümern.
    Unten angekommen, fahren wir direkt am Hafen vorbei zur letzten Etappe, der katholischen Kirche in Nha Trang.
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  • Mopedtour in NT - Nhà thờ Chánh Tòa

    27 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 26 °C

    Die größte Kirche in Nha Trang ist die von den Franzosen 1933 erbaute Katholische Kathedrale Nhà thờ Chánh Tòa, oder auch einfach steinerne Kirche genannt. Ca. 1 km vom Meer entfernt, wurde sie im neogothischen Stil auf einem kleinen Hügel errichtet. Dieser Hügel war vor der Errichtung höher und die Franzosen haben für den Bau einiges Material weggesprengt. Kurioserweise nennen die Vietnamesen die Kirche auch Bergkathedrale, natürlich wegen des Standortes.
    Der Zugang erfolgt entlang einer Mauer von 4.000 eingelassenen Grabsteinen und verschiedenen christlichen Figuren. Diese unübliche Form des Weges hat einen simplen Grund. Die Gräber befanden sich unweit auf einem Friedhof. Mit dem Ausbau der Eisenbahn musste dieser weichen und man beschloss, die Gräber auf das Gelände der Kathedrale zu verlegen.
    Nach diese Besichtigung beschaffen wir uns noch Nahrung für unsere nächtliche Busfahrt und dann geht es wieder in den quirligen Verkehr zurück ins Hotel.
    Wir haben noch Zeit und so gehen wir in den Pool, machen uns reisefein und warten die letzte Stunde vor Abfahrt bei Kaffee auf der Hotelterrasse.
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  • Mit dem Sleeper ins Jahr des Huhnes

    27 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 21 °C

    Nha Thang hat uns nicht begeistert, aber über Hoi An haben wir von allen Seiten nur Gutes gehört. So freuen wir uns auf die nächste Etappe unserer Vietnamreise besonders. Wären da nicht die "2 Jahre Busfahrt (11 Stunden Nachtbusfahrt)" vor uns, wäre es ein perfekter nächster Abschnitt. Der Bus startet fast 1 Stunde später und ist wieder ein Sleeper, dieses Mal von SinhTourist. Den Sleeper kennen wir ja schon von unserer Fahrt von Can Tho nach HCMC. Gegenüber FUTA-Buslines soll es qualitativ noch besser werden. Quantitativ (sprich teurer) ist es ja schon. 5 Stunden waren gut auszuhalten, aber 11? Noch dazu sind die Sitze für Menschen wie mich, mit über 1,80 m, nicht lang genug. Wir finden auch nicht gleich unseren Sitz, da die Nummerierung vorher endet. Dann erbarmt sich der Busfahrer mit einem leicht unwirschen "da lang" oder so ähnlich (ganz hinten) und wir haben unsere Schlafsitze, die leider nicht in eine Sitzposition verstellt werden können. Die Mechanik ist kaputt und der Beifahrer lächelt auf Nachfrage nur 😊. Gut, dann eben schon um 19.30 Uhr schlafen, ist ja bereits stockdunkel. Um es kurz zu machen, es ging dennoch ganz hervorragend. Ich habe mindestens 8 Stunden geschlafen. Heike gelingt das irgendwie nicht, obwohl die Sitze wie für sie gemacht sind 😊. Qualitativ hochwertiger ist SinhTourist jedenfalls nicht. Ich glaube, die Busunternehmen nehmen sich da nichts.
    Um Mitternacht fahren wir gerade durch einen größeren Ort und es gibt Neujahrsfeuerwerk am Straßenrand oder Feuer oder viele Menschen vor den Häusern und in Gruppen. Der Bus prescht mit dem ständig präsenten Hupen einfach durch. Das war also unser drittes Neujahrsfest 🎉und nun beginnt das Jahr des 🐓😜.
    Ansonsten ist die Fahrt eine gleichförmige Schaukelei, denn die Straßen sind bescheiden und es reiht sich ein Ort an den Anderen. So ist es auch klar, dass der Bus für 530 km ca. 11 h benötigt.
    Eins muss man dem Busfahrer jedoch lassen, er fährt uns relativ ruhig nach Hoi An und das sogar mit überpünktlicher Ankunft. 5.22 Uhr kommen wir an und laufen die 1,3 km durch eine schon jetzt schöne, saubere und aufgeräumte Stadt zu unserem Hotel.
    Im Hotel sorgen sie dann überaus freundlich und hilfsbereit für einen frühen Checkin und lassen uns frühstücken. Das ist doch mal eine tolle Eröffnung der Hoi An Etappe. Die Stadt gefällt uns bereits jetzt 👍🤓.
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  • Hội An

    28 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ☀️ 24 °C

    Hoi An ist eines der großen Highlights jeder Vietnamreise, so steht es im Reiseführer. Die hübsche kleine Altstadt hat sich in den letzten 200 Jahren kaum verändert und ist ein einzigartiges Freilichtmuseum. Es gibt unzählige Restaurants, interessante Sehenswürdigkeiten, Shoppingmöglichkeiten und nicht weit entfernt einen Strand. Abends werden die heimeligen Gassen von zahllosen bunten Laternen beleuchtet und die Mopeds ausgesperrt.
    Das klingt gut und nach einer erfrischenden Dusche schauen wir uns das an. Wir merken gleich, hier ist es irgendwie anders als in den bisherigen Orten. Der große Marktplatz ist wegen Neujahr verwaist, uns ist das sehr angenehm! Auch hält sich der übliche Trubel in Grenzen - das wird sich später ins Gegenteil verändern und am Abend ist der kleine Ort dann richtig voll! Ist aber nicht so stressig, weil hier auch der Vietnamese mal laufen muss 😉!
    Die Altstadt ist so früh am Morgen noch sehr sauber und die vielen farbigen Laternen sind ganz zauberhaft anzuschauen.
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  • Die Altstadt

    28 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir bummeln durch die Gassen der lieblichen Altstadt, schauen in alte Häuser, oft seit vielen Generationen von ein und derselben Familie bewohnt, in Tempelanlagen, in Galerien und Shops und natürlich in Cafés 😃. Zwischendurch lassen wir uns eine halbe Stunde über den Fluss schaukeln.
    Es ist wirklich ein ganz wundervolles Städtchen und ein kleiner Ruhepunkt für uns.
    Ein Wort zu den alten Häusern, sogenannte Tunnelhäuser: Sie sind bis zu 60 m lang und schmal. Das Vorderhaus enthielt (bzw. enthält, denn viele Häuser werden noch so gebaut) oft einen Laden oder eine Werkstatt. Ein Innenhof dient dem Lichteinfall, der Belüftung und der Erholung. Das sich anschließende Hinterhaus mit den Wohn-, Schlaf- und Wirtschaftsräumen hat oft einen Hinterausgang auf die nächste Parallelstrasse.
    Auf Altären oder in Familienschreinen werden die Vorfahren geehrt. Denn für Vietnamesen enden die familiären Bindungen nicht mit dem Tod, sondern die verstorbenen Angehören greifen sogar hilfreich in das Leben der Nachkommen ein. Damit das so bleibt, müssen die Toten symbolisch mit Nahrung und Geld versorgt werden. An Todestagen, Feiertagen und Familienfesten werden den Ahnen beispielsweise Süßigkeiten, Obst oder Zigaretten geopfert. Wir sehen das in allen Teilen des Landes und an allen Tagen. Offensichtlich ist das wirklich sehr wichtig für die Vietnamesen.
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  • Abendstimmung

    28 января 2017 г., Вьетнам ⋅ 🌙 22 °C

    Abends gehen all die bunten Laternen an, was für ein zauberhaftes Schauspiel! https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roFfUjpeaJIExZTqR
    Wir schauen und schlendern und schauen!
    An einer Hauswand werden wir mit einer Videoshow überrascht, auch hier gibt es ein Festival of Lights: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roFgG-LD2niK58OPF
    Auf dem Weg nach Hause lassen wir eine gelbe Laterne zu Wasser, damit uns das Glück im Neuen Jahr nicht verlässt.
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  • Mỹ Sơn - Tempelstadt im Dschungel

    29 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 27 °C

    Was für Kambodscha Angkor Wat, ist My Son für Vietnam, ein Heiligtum und UNESCO-Weltkulturerbe und wir wollen da hin. Die Tour haben wir bereits in Nha Trang gebucht und kurz nach 8.00 Uhr werden wir vor unserem Hotel abgeholt. Der große Bus lässt schon darauf schließen, dass das keine Privattour wird. Auf meine Nachfrage bestätigt unser Guide, das wegen der Neujahrsfeiertage eine offene Tour stattfindet. Wir werden insgesamt 40 Menschen unterschiedlicher Nationalitäten sein. Da wir eh Tausende Touristen auf dem Tempelgelände zu erwarten haben, spielt das eine untergeordnete Rolle. Blöd nur, dass ich nicht wirklich in die Sitzreihe passe. Der Bus ist wohl nicht für westliche Touristen gebaut. Aber auch das lässt sich für eine Stunde Fahrt überstehen. Angekommen, werden wir kurz darauf hingewiesen, die Wege nicht zu verlassen und die Tempelbauten nicht zu erklettern. Aus diversen Reiseführern wissen wir auch warum. Erstes, weil hier der Vietnamkrieg tobte und das Gelände von Vietkong und Amerikanern gleichermaßen vermint wurde und noch heute Minen gefunden werden. Zweites, weil durch die Bombenangriffe viel zerstört und teilweise nicht sicher zu begehen ist.
    Diese Bombardements zum Ende des Vietnamkrieges haben leider dazu geführt, das ein Großteil der Tempelanlage zerstört ist und nur einige Gruppen mit italienischer Hilfe vor ungefähr 4 Jahren rekonstruiert wurden. Dennoch ist die Anlage ein beeindruckendes Zeugnis der Baukultur der Chams. Ab dem 2. oder 3. Jahrhundert entstand an der Küste Vietnams die Cham-Kultur. Diese ist stark von der indischen Kultur beeinflusst, was sich insbesondere in der Übernahme hinduistischer Glaubensvorstellungen (Verehrung des Hindu-Gottes Shiva) und in der Kunst ausdrückt.
    Aus Champa, dem Reich der Cham, waren in My Son mehr als 70 Tempel, die in der Regel aus einem zentralen turmartigen Bauwerk und kleineren umliegenden Gebäuden bestehen, bis zum Beginn des Vietnamkrieges erhalten geblieben.
    Der berühmteste Turm war 24 Meter hoch und mit Bildhauereien von Löwen und Elephanten verziert. Er wurde 1969, als das Gebiet während des Vietnamkrieges von US-amerikanischen Flugzeugen bombardiert wurde, zerstört. Während dieser Bombardements wurden insgesamt 50 der rund 70 Tempel schwer beschädigt oder zerstört. Wiederaufbauarbeiten gestalten sich außerordentlich schwierig, da die fugenlose Ziegelbauweise der Cham (ohne Mörtel, Kleber o.ä), bisher nicht reproduzierbar ist.
    Wir lernen, dass die Ziegelbauten (Angkor Wat ist aus Sandstein) erst nach Fertigstellung ihre Verzierungen erhalten haben. Sie wurden ausgemeißelt und dann mit einem gelegten Feuer gebrannt. In den Ruinen finden wir an verschiedenen Gebäuden Figuren, Ornamente, Löwen und Elefanten.
    Nach der Besichtigung fahren wir mit dem Boot wieder zurück nach Hoi An, ein toller Ausflug.
    Auf dem Weg zum Hotel lassen wir uns ganz nach Touri-Art Hose und Rock schneidern, morgen ist es fertig! Hoi An ist bekannt für seine vielen Schneidereien, da haben wir uns locker mal anstecken lassen.
    Den Abend lassen wir in einem kleinen Restaurant direkt am Song Thu Bon River ausklingen.
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  • Basketfloating

    30 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir haben eine Fahrradtour mit allem möglichen Schnickschnack gebucht, aber wegen dem Feiertag ging irgendwie alles schief. Statt mit Fahrrad werden wir mit Moped abgeholt, was ja ganz witzig ist und wir so gleich noch eine andere Seite von Hoi An sehen. Am Fluss steigen wir ins Körbchen und werden auf interessante Art umhergepaddelt. Dazu gibts Gebastel, Späßchen, Krabben fischen und Idylle! Alles ganz nett.
    Als wir, wieder am Ufer, um 9.15 Uhr unser Lunch essen sollen, kommt uns die Sache komisch vor. Wir wollen das nicht und fragen nach unseren Fahrrädern und vor allem nach unserem Guide. Niemand weiß genau Bescheid, es gibt Telefonate und Diskussionen. Um die Sache kurz zu machen: wir beenden den Ausflug und lassen uns wieder ins Hotel fahren.
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  • Mit dem Rad durch Hội An

    30 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 24 °C

    Unser Hotel stellt auch Fahrräder zur Verfügung, also muss die Radtour nicht ausfallen. Am Nachmittag radeln wir zum Strand. Wir ahnen schon, was uns erwartet, den ein Mopedstrom begleitet uns. Und genau wie gedacht, die Vietnamesen nutzen ihre Ferien, allerdings nicht zum Baden. Sie sitzen oberhalb des Strandes mit Mann und Maus auf - na klar - Kinderstühlchen 😊.
    Wir suchen uns einen schönen Strandabschnitt, was gar nicht so einfach ist, denn entweder liegen große Wellenbrecher in Form von Riesensandsäcken am Strand oder runtergekommene oder intakte Resorts versperren den Weg.
    Aber wir werden fündig und probieren das südchinesische Meer aus: Warm und wellig, also schön!
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  • Đà Nẵng

    31 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 24 °C

    Wir verlassen unser bezauberndes Boutique Hotel mit den total netten Mädels und fahren mal wieder mit dem Bus, und zwar nach Danang. Die Straße geht entlang der Küste und des Strandes und wir sehen total viele Baustellen! Hier entstehen neue Hotelkomplexe, die sich die Vietnamesen wohl kaum werden leisten können. Wir fragen uns, ob es nicht in ein paar Jahren mit der Beschaulichkeit der kleinen Altstadt von Hoi An vorbei sein wird.
    Bald sind wir in Da Nang und ein großer Drachenkopf begrüßt uns am Anfang der Brücke. Wie wir später lernen, spuckt er an jedem Wochenende um 21.00 Uhr zuerst Feuer und dann Wasser.
    Da Nang ist nur ein Zwischenstopp auf unserem Weg in die alte Kaiserstadt Hue. Wir nutzen die Pause für einen Besuch im Cham Museum, die perfekte Ergänzung zu unserem My Son Besuch. Wir sehen die weltweit größte Sammlung an Cham-Kunst, und die ist auch wirklich sehenswert. Aber der Zustand des Gebäudes lässt uns schaudern. So finden wir an vielen Wänden den puren Schimmel und die Podeste, auf denen die Exponate stehen, sind häufig sehr angeschlagen.
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  • Mit dem Zug nach Huế

    31 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 23 °C

    Von Da Nang nach Hue nehmen wir den Zug, denn wir wollen nichts verpassen und über den berühmten Wolkenpass fahren. Nur deshalb haben wir die Reise hier unterbrochen. Bis zur Abfahrt ist aber noch Zeit und wir vertreiben uns die Zeit mit einer Pagodenbesichtigung und einem kleinen Mittagessen auf Kinderstühlen vor dem Bahnhof. Wir nutzen die Zeit und kaufen die Bahntickets für unsere zukünftige Etappe Dong Hoi nach Ninh Binh, das sind knapp 10 Stunden im Zug. Da können wir mit dem jetzigen Stück (3 h) mal testen, wie gut das wird 😉.
    Der Bahnhof ist voll, denn jetzt nach dem Tet-Fest beginnen die Rückreisen der Vietnamesen. Wir warten geduldig auf unseren Zug und versuchen zu ergründen, wann denn unser Zug dran ist. Leider sind die Ansagen nur auf vietnamesisch und die Verständigung mit dem Bahnhofspersonal ist nicht ganz einfach. Übrigens wartet man hier auf den Zug im Wartesaal und wird erst mit Einlaufen des Zuges auf den Bahnsteig gelassen. Jeder hat eine Platzkarte und es gibt für jeden Waggon einen Zugbegleiter, der das Ticket kontrolliert und während der Fahrt für Ordnung sorgt. Auch während der Fahrt wird unser Ticket nochmal überprüft, damit wir nicht den Ausstieg verpassen.
    Das ist schon mal ein Erlebnis.
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  • Wolkenpass - Đèo Hải Vân

    31 января 2017 г., Вьетнам ⋅ ⛅ 22 °C

    Wolkenpass? Das ist ein Reinfall, denn der Zug fährt an der Küste entlang und nicht durch die Berge! Zudem macht der Pass seinem Namen alle Ehre und verhängt sich mit Wolken, so dass auch von unten nichts zu sehen ist. Auch der schöne Blick auf die teilweise recht schroffe Küste bleibt uns verwehrt, denn die Fenster sind doppelt verglast und dazwischen ist es total beschlagen!
    Der Pass verläuft über einen 496 m hohen Ausläufer der Truong Son Berge und bis vor kurzem mussten sich die Busse mühsam den Berg hinaufquälen. Gute Sicht hat man da oben übrigens auch selten. Inzwischen hat man einen Tunnel durch den Berg gebaut und über den Pass fahren allenfalls noch die Motorräder.
    Das haben wir also super hingekriegt, vorher googlen hätte uns eine Menge Zeit gespart. Denn der Bus, in dem wir heute früh saßen, ist direkt nach Hue gefahren und natürlich längst da!
    Aber wir kommen irgendwann an. Auch in diesem Ort ist der Teufel los und alle Menschen auf der Straße. Es ist nicht so einfach, ein Taxi zu bekommen und als es uns dann gelingt, will der Kerl uns übers Ohr
    hauen und verlangt locker mal den fast zehnfachen Preis. Aber inzwischen kennen wir die Preise, also nicht mit uns! Er kriegt, was ihm zusteht und haut sauer ab.
    Wir haben in einer Seitenstraße, die wir nie betreten hätten, ein richtig tolles Hotel. Das überaus nette Personal empfängt uns mit Juice und Obst. Im Zimmer haben wir seit langem mal wieder eine Sitzecke und so gehen wir heute nicht mehr weg.
    Nur noch nach unten ins Restaurant, wo wir mit Mousse Chocolate und Daiquiri unser BERGFEST feiern. Wir können es selbst kaum glauben, aber wir sind seit fünf Monaten unterwegs und somit ist die Hälfte unserer Reisezeit um!
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  • Huế - Citytour, Kaisergräber, Minh Mạng

    1 февраля 2017 г., Вьетнам ⋅ 🌫 21 °C

    Wir gehen mit einer organisierten Tour auf Entdeckungsreise in und um die alte Kaiserstadt Hue. Hue war zeitweise Hauptstadt des vietnamesischen Reiches und davon zeugen heute noch die Kaisergräber im Umland der Stadt und die Zitadelle mit der verbotenen purpurnen Stadt. Es gab insgesamt 13 Kaiser, 11 davon sind in 7 Kaisergräbern begraben und 3 davon stehen auf dem Besichtigungsplan.
    Unser Bus ist nicht besonders komfortabel und füllt sich zusehends. Als alle Teilnehmer eingesammelt sind, geht es los und wir erfahren von unserem Guide, dass wir noch die Eintritte in die Gräber, die Zitadelle und für die Kung Fu Show bezahlen müssen. Wie sich herausstellt, haben wir "nur" für den Transport, den Guide, Mittagessen und Bootstour bezahlt. Allerdings stellt sich auch heraus, dass andere Mitreisende nur die Hälfte für das gleiche Tourpaket bezahlt haben und so chatte ich mit der Touragentin hin und her, um hier Geld wiederzubekommen. Aber sie hat über 3 Ecken geordert und wurde scheinbar ebenfalls abgezogen. Jedenfalls gibt es Nichts zurück. Das stört die Tour schon empfindlich. Dazu kommt, dass es heute durchgehend regnet, der Guide nur leidlich gut Englisch spricht und in den Attraktionen nur eine zusammenfassende Erklärung am Eingang gibt und nicht an den einzelnen Elementen.
    Als erstes stehen die Kaisergräber auf dem Programm.
    Das erste Grab ist das Minh Mang Grab. Minh Mang war der 2. Kaiser der Nguyen Dynastie und lebte von 1791 bis 1841. Er regierte das Land von 1820 bis zu seinem Tode. Er hatte außergewöhlich viele Frauen (ca. 500) und nochmals ca. 700 Konkubinen. Unser Reiseleiter erzählte dies mehrmals und das er auch Viagrakönig genannt wird. Die Grabanlage ist ausgedehnt und mit Pavilions, Tempel und einem See ausgebaut. Am Ende der Anlage ist dann der eigentliche Grabhügel. Teilweise wurden diese Anlagen schon zu Lebzeiten durch die Kaiser genutzt und so gibt es durchaus wohnliche Elemente. Wir erfahren auch, dass die Konkubinen nach dem Tod des Kaisers noch 3 Jahre auf der Anlage wohnten und sie instand hielten. Die Struktur und das Vorgehen war bei allen Kaisern gleich, mit einer Ausnahme, das Grab von Khai Dinh.
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