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Weltreise 2016 bis 2017

1 Jahr durch die Welt, das ist unser Ziel. Baca lagi
  • Nai Ngop - Tempel des liegenden Buddhas

    12 Januari 2017, Thailand ⋅ ⛅ 31 °C

    Unser Boot bringt uns zurück zum Bus und der fährt nun nach Nai Ngop. Hier befindet sich eine große und hohe Höhle, in deren unterem Teil der Tempel des liegenden Buddhas untergebracht ist. Von solchen Höhlentempeln gibt es in Thailand einige. Wir bekommen Zeit zum Gucken und können danach noch die vor der Höhle lebenden Langarm-Makaken füttern.Baca lagi

  • Sva Nang Manora Forest - Wasserfall

    12 Januari 2017, Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Im Sva Nang Manora Forest haben wir nach kurzer Fahrt die Möglichkeit, im Wasserfall ein erfrischendes Bad zu nehmen. Das lassen wir sein, denn hier wimmelt es von Menschen! Wir nehmen statt dessen den Wanderweg in höhere Abschnitte des Wasserfalls und dort ist es sehr idyllisch! Hier hätten wir gerne mehr Zeit verbracht und wären noch ein Stückchen gewandert. Das geht nicht, denn der Ausflug ist nun beendet. Nicht schlimm, so bleibt noch Zeit für eine Runde schwimmen im Meer, um dann pünktlich zum Sonnenuntergang unseren Sundowner zu genießen!
    Ein wirklich schöner Tag liegt hinter uns.
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  • Strand - Bang Niang Beach

    13 Januari 2017, Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Den Vormittag haben wir mit Planung verplant 😉 und nebenbei den Pool benutzt. Für den Nachmittag haben wir in Laufnähe einen Strand entdeckt, wo wir das Meer genießen. Zur Belohnung (wofür auch immer 😃) gibts zwischendurch mal wieder eine Massage. Dirk probiert eine typische Thaimassage aus.
    Abendbrot gibts heute beim Bayern, und zwar Käsekuchen wie bei Muttern! In dieser Ecke des Landes merken wir, Thailand ist ein Lieblingsurlaubsland der Deutschen. Macht nichts, der Käsekuchen ist lecker!
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  • Khaolak-Safari

    14 Januari 2017, Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute erkunden wir nochmal die nähere Umgebung. Im Rahmen einer geführten Tour fahren wir mehrere Punkte an. Der erste ist der uns schon bekannte Sandy Beach, wo wir so zeitig am Morgen wirklich alleine sind. Es ist erst 8.00 Uhr und wir baden ganz ausgiebig.
    Im kleinen Wasserfall, den wir danach besuchen, ist nochmal Zeit zum Baden und Dirk nutzt das auch.
    Eine kurze Autofahrt bringt uns zum Wang Khiang Koo Fluss, wo wir eines der ältesten Transportmittel Thailands benutzen. Auf einem Bambusfloß gleiten wir über kleine Stromschnellen entspannt dahin. Anstrengen müssen wir uns nicht, denn wir werden gestakt. https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roEoWqY_HIryE0Bov
    Coole Sache, macht richtig Laune! Sogar hier gibts eine Badepause.
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  • Schildkrötenaufzuchtstation

    14 Januari 2017, Thailand ⋅ 🌙 22 °C

    Auf dem Marinestützpunkt Tap Lamu befindet sich die Wasserschildkrötenaufzuchtstation der königlichen Marine. Wasserschildkröten sind akut vom Aussterben bedroht und hier versucht man, möglichst vielen Tieren das Überleben zu sichern. Die Schildkröteneier und Babyschildkröten aus allen Bereichen der Andamanensee-Küste werden hierher gebracht und so lange aufgezogen, bis sie im Alter von sechs Monaten eine reelle Chance haben, in freier Natur zu überleben. Kranke Tiere werden gesund gepflegt und dann wieder in die Freiheit entlassen. Wir sehen in verschiedenen Becken Schildkröten in allen Größen, im Alter von 1 Monat bis 20 Jahre. Es gibt auch ein "Versehrtenbecken". Das ganze Areal um die Becken und die Becken selbst kommen uns ziemlich trostlos vor und sehen irgendwie nicht nach natürlicher Lebensraum aus. Wäre nicht gerade heute ein riesiges und sehr gut besuchtes Kinderfest, es wäre hier auch recht einsam. Aber es scheint zu funktionieren, denn laut Guide ist das Projekt sehr erfolgreich und angesehen.Baca lagi

  • Elefant Fantastic

    14 Januari 2017, Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Zur Tour gehört auch ein Elefantenritt und wir haben uns entschlossen, es auszuprobieren. Nach einem leckeren Thaiessen im Camp, von wo wir schon das ganze Areal und den Umgang der Mahouts mit den Elefanten begutachten konnten, gehts los. Unsere Elefantendame heißt Sao Chang und ist 30 Jahre alt. Unter der Obhut des Elefantenführers und nach dem Willen des Tieres reiten wir ganz gemächlich durch Regenwald und Kautschukplantage. Sao Chang, wie die anderen Tiere der Gruppe auch, bleibt nach Belieben stehen, um Futter von überall her zu "ernten" und genüßlich zu verschnabulieren. Kein Elefant wird zur Eile angetrieben oder sonstwie drangsaliert. Alle Interaktionen zwischen Tier und Mensch erfolgen verbal oder mal am Ohr zippeln (ist die Lenkung 😃). Der Bambusstock der Mahouts kommt nicht zum Einsatz. Alles macht einen sehr entspannten Eindruck! Auch ein Monsunregen kann uns nichts anhaben - wir lassen uns Zeit! https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roEtl7zBtIaQXVru4
    Nach getaner Arbeit gibts zur Belohnung Bananen für Sao Chang und 100 Baht für den Mahout für den liebevollen und geduldigen Umgang mit dem Tier.
    Wir haben einen guten Eindruck von diesem Camp und sind sehr froh darüber!
    Wichtige Infos am Rande:
    Elefanten brauchen 250 kg Futter am Tag und trinken 150 l Wasser. Hinten kommen 100 kg recycelbares Material raus (Papierherstellung, wir haben Fotorahmen gesehen!) und sie pinkeln 18 x am Tag.
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  • Coconut Beach

    15 Januari 2017, Thailand ⋅ ☀️ 20 °C

    Am Morgen werfen wir einen langen Blick ins Tsunami Museum des Ortes. Mit Bildern, Videos und Dokumentationen werden wir erinnert an die schlimme Katastrophe im Dezember 2004.
    Auf Bildtafeln und in Filmen wird das neue Tsunami-Warnsystem erklärt.
    Da wir uns noch einen Urlaubstag, heißt Strandtag gönnen wollen, geben wir nochmal ein paar Euro für ein Moped aus. Wir hoffen, nun am empfohlenen Coconut Beach den ultimativen Traumstrand zu finden!
    Ja, Strand ist da. Das Umfeld haut uns allerdings nicht vom Hocker: Klein und eng, viele Menschen und nicht besonders sauber. Auch das Wasser ist sehr sandig. Aber nach ein paar Gehminuten hat Dirk eine schöne Ecke für uns gefunden und hier fühlen wir uns den Rest des Tages wohl 😊.
    Am Abend gibts in unserem Hotel leckeres BBQ, dazu schöne Livemusik. Ein schöner Abschluss für unseren Aufenthalt hier!
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  • Phuket, Nai Yang Beach

    16 Januari 2017, Thailand ⋅ ⛅ 30 °C

    Heute ziehen wir um an den Stadtrand von Phuket, denn morgen wollen wir noch einmal die wunderschöne Inselwelt der Phang Nga Bay erkunden. Der Startpunkt der Tour ist hier in der Nähe, so daß wir uns die weite An- und Abreise von Khaolak ersparen wollen. Da wir übermorgen mal wieder ein Flugzeug besteigen, haben wir ein kleines, aber sehr feines Hotelchen in Flughafennähe ausgesucht. Dass es nur 3 Minuten entfernt einen schönen Strand gibt, ist ein extra Bonbon 😀!
    Wir können zeitig einchecken, nutzen die Zeit für Wohnungssuche in Saigon und am Mekong und machen uns dann auf den 400 Meter langen Weg zum Strand. Der gefällt uns richtig gut! Er liegt im Sirinath NP, hat schattenspendende Bäume und super Wasser. Hier bleiben wir den ganzen Nachmittag. Danach ziehen wir mit unserer "Arbeit" ins Restaurant.
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  • Andaman Sea Kajak - Phang Nga Bucht

    17 Januari 2017, Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Heute wollen wir den Tag auf dem Wasser verbringen. Nach einem gemütlichen Frühstück im kleinen Garten des Hotels, gemeinsam mit netten Reisenden und umsorgt vom supernetten und zuvorkommenden Personal, werden wir pünktlich um 10.00 Uhr abgeholt. Unser Tagesausflug in die Phang Nga Bucht beginnt am Ao Po Pier. Dort geht es auf ein größeres Schiff, das für den heutigen Ausflug unser Zuhause ist. An Bord gibt es Mittagessen, Getränke und Erholung, es ist sozusagen unser Mutterschiff. Mit ihm werden wir die Bay und verschiedene Inseln mit ihren Höhlen und insbesondere die 'Hidden (=versteckt) Hongs' erkunden, das dann allerdings mit Seekajaks. Das Wort "Hong" in Thailand bedeutet auf Deutsch soviel wie Raum oder Zimmer. Und so haben die Hong-Inseln denn auch einen Raum bzw. ein Zimmer, allerdings ohne Dach, nämlich eine wunderschöne Lagune im Inneren der Insel. Diese Lagune ist nur durch einen bei Flut versperrten Tunnel oder Felsspalt mit einem Kanu von außen erreichbar. Wir haben Flut und so machen wir uns gemeinsam mit ca. 30 Gleichgesinnten zuerst auf den Weg zu einem kleinen Affenstrand auf Ko Phanang in der tollen Karstinsellandschaft der Phang Nga Bucht. Hier gehen wir im 28°C warmen Wasser schwimmen und überlegen, wer hier wen beobachtet - wir die Affen oder die Affen uns 🤔😊.Baca lagi

  • James Bond Insel, die Zweite 2

    17 Januari 2017, Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Zurück an Bord gibt es ein reichhaltiges und leckeres thailändisches Mittagessen, währenddessen das Schiff Kurs auf die James Bond Insel nimmt. Die hatten wir zwar schon auf unserem letzten Ausflug durch die Mangroven gesehen, doch dieses Mal sind weniger Menschen unterwegs. Wir drehen die übliche Runde um die Insel, unsere Guides erklären welche Szenen in den James Bond Filmen 'Der Mann mit dem goldenen Colt' und 'Der Morgen stirbt nie', wo gedreht wurden. Letztlich ist es nur ein Felsen und die Felslandschaft drumherum ist um einiges spannender. Die Ebbe hat begonnen und so steuern wir direkt Hong-Island, die erste unserer Honginseln an.Baca lagi

  • Ko Hong - Hong Island

    17 Januari 2017, Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Zunächst sieht die Insel wie alle anderen Karstinseln aus, steil aufragender Felsen mit Regenwaldbewuchs. Mit den aufblasbaren Seekajaks werden wir an das Felsufer herangepaddelt. Ja, auch dieses Mal dürfen wir nicht selbst paddeln. Aber das ist super entspannend, insbesondere als wir dann zum Eingang des Tunnels kommen. Hatte ich noch eine größere Durchfahrt erwartet, stehen wir plötzlich vor einem Loch, im Durchmesser nicht größer als ein normaler Mensch dick ist. Heike und ich werden von unserem Käpt'n (tatsächlich auch der Käpt'n unseres Mutterschiffes) gebeten, uns flach hinzulegen und Hände und Füße nicht herausragen zu lassen. Noch ein bisschen Luft ablassen und schon zwängt er uns durch ein enges Tunnelllabyrinth. Das ist sowas von cool, ich mache in der Dunkelheit unzählige Fotos und Videos, von denen hoffentlich eines was taugt.
    Auf der anderen Seite erwartet uns eine idyllische Lagune, die wie eine stille Oase wirkt. Es ist genauso wie beschrieben, ein Raum mit steil aufragenden hohen Felswänden und ohne Dach. Im Innern nur knietiefes Wasser, ein paar Mangroven und schlummernde große Vipern. Unsere Käpt'ns stacheln sich gegenseitig an, dichter heranzufahren, aber keiner traut sich wirklich.
    Die Hongs entstehen durch Wind- und Regen-Erosion von oben und durch die Gezeiten und Meeresbrandung von der Seite. Sie formen jeweils ein senkrechtes Loch und eine waagerechte Höhle. Wenn sich beide treffen, haben wir einen Hong.
    Wir haben die richtige Zeit erwischt und können mit dem Kajak auch wieder hinaus.
    Der Zugang zu dem Hong wurde erst vor 35 Jahren entdeckt und ist nur für einen kurzem Zeitabschnitt am Tag mit dem Kajak zugänglich. Bei Flut ist er unter Wasser und bei Ebbe trocken und nicht befahrbar. Wir könnten dann hineinwandern. Allerdings kommt die Flut sehr schnell wieder und der Tidenhub beträgt hier bis zu 5 Meter, da ist dann lange Luft anhalten angesagt 😜.
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  • Hongs auf Ko Phanak

    17 Januari 2017, Thailand ⋅ ⛅ 29 °C

    Nach diesem Spektakel geht es zur nächsten Honginsel. Jetzt wissen wir zumindest ungefähr was uns erwartet und doch ist es anders. Denn dieses Mal sind die Zugangshöhlen deutlich länger und mindestens genauso eng. Eine Höhle ist 35 m lang und die zweite sogar 100 m lang, so dass unser Käpt'n mit Licht fahren muss.
    Wieder werden wir liegend durch die von der Kopflampe des Käpt'ns punktuell erleuchtete Finsternis gezogen und geschoben, um dann erneut in den Lagunen ans Tageslicht zu gelangen. Es bleibt das gleiche Schauspiel und jedesmal gefällt es uns wieder. Dieses Mal fahren wir durch einen weiteren kleinen Tunnel von der einen in die andere Lagune. Wir sehen 'Walking Fish' (wandernder Fisch) und eine weitere Viper auf den Bäumen. Danach geht es auf gleichem Weg zurück zum Mutterschiff und auf direktem Kurs zum Pier, wo unser Taxi zum Hotel schon wartet.
    Auf der Tour haben wir Martin und Frank aus Mecklenburg kennengelernt. Sie sind Schulfreunde und treffen sich nach 7 Jahren in Thailand, denn Martin ist nach Australien ausgewandert und lebte und arbeitete in Perth. Vergangenheit? - ja, denn er wird mit seiner französischen Frau ab März ebenfalls für 1 Jahr auf Weltreise gehen und hat Wohnung und Arbeit aufgegeben. Alles landet in einem Container Richtung Europa. Hier wollen er und seine Frau noch ein paar Tage mit ihren Familien verbringen, dann startet das Abenteuer. Die Mongolei, China und Südamerika stehen auf dem Programm. So haben wir genügend Gesprächsstoff. Wir quatschen über das Leben in Australien, unsere Erfahrungen in Neuseeland und wie wir mit Rucksack reisen und was es kostet. Martin gibt uns Tipps für Malaysia allgemein und Borneo speziell.
    Am Pier verabschieden wir uns und wünschen dem jeweils anderen gute Reise. Vielleicht bleiben wir über unseren Blog ja in Kontakt. Wir würden uns freuen.
    40 Minuten später sind wir wieder im Hotel. Ein Besuch des örtlichen Marktes fällt sprichwörtlich ins Wasser, es regnet in Strömen und wir bleiben wo wir sind. Auf Falks Hinweis hin, schauen wir über die ARD-Mediathek "Delfine in der Shark Bay" und werden damit in die Zeit unseres Besuches dort in Monkey Mia im Westen Australiens zurückversetzt. Das kommt uns alles bekannt und irgendwie lange her vor 😊.
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  • Vietnam - Hồ Chí Minh City

    18 Januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir haben noch fast vier Wochen Zeit, bis uns die Jungs in Bangkok treffen. Die Zeit sollte für eine Vietnamerkundung reichen. Der Plan ist, das Land von Süd nach Nord zu bereisen. Bei unserer Planung und Flugbuchung ist uns allerdings durch die Lappen gegangen, dass am 28.1. das chinesische Neujahrsfest stattfindet und auch alle Auslandsvietnamesen ins Land kommen und die Inlandsvietnamesen ihre Verwandtschaft besuchen. Alle Reiseführer raten von Reisen in dieser Zeit ab! Man kann zwar viel Schönes und Außergewöhnliches erleben, aber das Land ist einfach überfüllt und man kann Probleme bekommen mit der Weiterreise, da ausgebucht bzw. teuer oder beides. Außerdem feiern die Vietnamesen fast zwei Wochen lang (es sind ihre einzigen wahren Ferien) und sehr viele Restaurants, Geschäfte, Behörden und Touranbieter arbeiten nicht! Das könnte unseren schönen Plan empfindlich stören, doch der Flug ist gebucht und das Zuckerfest in der Türkei haben wir schließlich vor Jahren auch schon überlebt. Mutig machen wir uns auf den Weg und fliegen über Bangkok nach Ho Chi Minh City (vietnamesisch: Thành phố Hồ Chí Minh), wo wir im schönsten Sonnenuntergang landen. Wie immer besorgen wir Internet und Geld und von einer Sekunde auf die andere sind wir Millionäre! Na das haben wir doch schon immer gewollt 😂!!!
    Vor den Toren des Flughafens und spätestens im Taxi merken wir, was die Reiseführer gemeint haben! Menschen, Autos, unendlich viele Mopeds - alles ist hier versammelt! Weil wir schrecklich langsam vorankommen, können wir in Ruhe die beleuchtete und aufwendig geschmückte Stadt betrachten. Hier wird das neue Jahr offensichtlich unheimlich bunt und blinkend begrüßt - es wird das Jahr des Huhnes sein, kann man an der Deko gut erkennen!
    Unsere Unterkunft liegt mega zentral an einem riesigen Kreisverkehr in einem Seitenhof und man glaubt es kaum - der Straßenlärm ist nicht zu hören!
    Für ein Abendessen trauen wir uns noch um die Ecke und für eine Cola sogar auf die andere Straßenseite, das ist Abenteuer pur und wir merken schon jetzt - unsere Lieblingsstadt wird das sicher nicht!
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  • Ho-Chi-Minh-Stadt (Saigon), Teil 1

    19 Januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 29 °C

    Wir haben über die größte Stadt Vietnams gelesen:
    HCMC - das ist eine Stadt der Gegensätze: verräucherte Tempel, moderne glitzernde Einkaufszentren und bunte Märkte in historischen Hallen, Tai Chi im Park und ununterbrochener Verkehrsstrom, Essen am Straßenrand und internationale Gourmettempel. Nichts für schwache Nerven und empfindliche Mägen, dafür ein Paradies für Backpacker mit Vorliebe für Abenteuer.
    Und: Die Stadt ist ein einziges waberndes Chaos, aber wer es überlebt, wird viel Schönes entdecken.
    Wir sind also gewarnt und stürzen uns ins Abenteuer, das heißt erstmal auf Frühstücksuche. Wir finden ein Petit Café, wo wir ganz lecker Croissant und Baguette futtern und unseren Tag planen. Danach gehts los: Die große Markthalle ist gleich um die Ecke, also hin! Es gibt hier wieder mal alles und es sind auch wirklich schöne Sachen dabei. Es ist laut und bunt und an jedem Stand sollen wir einkaufen!
    Auf unserem weiteren Weg sehen wir eine ganz andere Einkaufswelt: Von einem Schaufenster lassen wir uns locken in eine Seidenstickerei. Hier entstehen die allerschönsten Bilder in monatelanger Handarbeit! Wir lassen uns alles erklären und schauen uns drei Etagen Galerie an! Es ist wunderschön und wir sind fasziniert!
    Schon allein die ruhige Atmosphäre und die Gediegenheit, sowie die wunderschönen traditionellen Ao Dai Kleider der Damen ziehen uns in ihren Bann, ein krasser Gegensatz zu dem Trubel vor der Tür!
    Die Kleider können wir übrigens in den nächsten Tagen noch oft bewundern, denn offensichtlich gehört es zu den Festvorbereitungen, sich in dieser wunderschönen Garderobe im Tempel, im Park oder vor Blumendekorationen fotografieren zu lassen. Das ist wirklich sehr, sehr schön anzuschauen!
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  • Saigon, Teil 2

    19 Januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 31 °C

    Nun begeben wir uns in die Zeit der französischen Vergangenheit der Stadt. Wir sehen eine Reihe von Prunkbauten aus der Kolonialzeit: Rathaus, Majestic Hotel, Hauptpostamt, Kathedrale Notre Dame, Opernhaus. Die schicke Dong Khoi Straße ist gesäumt von Edelboutiquen und Cafés und wir laufen sie bis zum Flussufer des Song Sai Gon ab (Saigonfluss). Hier wird uns gleich ganz geschäftstüchtig eine Rundfahrt angeboten, aber weder Fluss noch Umgebung sehen uns verlockend genug aus.Baca lagi

  • Saigon, Teil 3

    19 Januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C

    Mit den Öffis (es gibt nur Bus 😉) fahren wir nach Chinatown, um uns die wichtigsten und schönsten Tempelanlagen und Pagoden der Stadt anzuschauen.
    Wir spazieren bzw. drängeln uns zwischen den vollgestopften Marktstraßen zu den verschiedenen Highlights hindurch. Auch dieses Chinatown ist spannend, ähnlich und doch wieder ganz anders als in Bangkok!
    Danach sind wir platt und wollen nur noch zurück.
    Eine Fußmassage in sehr angenehmer Atmosphäre weckt ein wenig unsere Lebensgeister 😊.
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  • Saigon, Teil 4

    19 Januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 29 °C

    Fazit des Tages:
    Ja, wir haben den Tag überlebt! Es war interessant und wir haben Schönes entdeckt, aber insgesamt ist uns die Stadt viel zu laut und zu anstrengend.
    Der Verkehr tobt den ganzen Tag ohne Unterbrechung. (Es gibt 10 Millionen Einwohner und 8 Millionen Mopeds + all diejenigen, die jetzt zum Tet Fest die Stadt bevölkern.)
    Millionen von Mopeds und Motorrädern, dazu Autos, Busse - ein paar lebensmüde fahren auch Fahrrad - alles hupt ständig und fährt hin und her. Wo wollen die bloß alle hin? Wir dachten, Bangkok ist Traffic pur und nicht zu toppen. Hier wurden wir eines Besseren belehrt: Es geht ohne Probleme noch schlimmer! https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roE4ZJO_qrCYb6TO-
    Das Verkehrsmittel unserer Wahl ist der öffentliche Bus, er ist groß und dick und bahnt sich seinen Weg, auch wenn es lange dauert. Dazu ist er noch superbillig (eine Fahrt kostet 25 Cent). Fahrradrikschas gibt es übrigens kaum noch. Und wenn, dann sind sie teuer. Man fährt hier Motorrad-Taxi - wir wollen das nicht.
    Wir haben heute all das erlebt, was wir gelesen haben. Und noch einiges mehr. Zum Beispiel, wieviel Leute auf ein Moped passen (wir haben fünf gesehen) und was man alles damit transportieren kann (ALLES!).
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  • Cù Chi Tunnel und Indochinakrieg

    20 Januari 2017, Vietnam ⋅ ☀️ 29 °C

    Heute tauchen wir in die jüngere Geschichte Vietnams ein und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn wir wollen in die Tunnel hinabsteigen, die während des 1. Indochinakrieges zuerst von den Vietminh nach dem 2. Weltkrieg gegen die Franzosen und dann von den Vietkong gegen die Amerikaner für ihren Gureillakrieg im 2. Indochinakrieg genutzt worden. Dafür haben wir gestern einen Tagesausflug bei einem örtlichen Reiseanbieter gebucht. Genau dort werden wir abgeholt und fahren fast 1 h durch den schlimmen Saigoner Verkehr zu einer Fabrik, in der Opfer des Entlaubungsmittels 'Agent Orange' Kunsthandwerk produzieren. Im ersten Moment dachte ich, jetzt haben wir eine Kaffeefahrt gebucht. Aber nein, das sind wirklich tolle Stücke, die hier hergestellt werden, und zu sehen, wie alles per Hand sein endgültiges Aussehen annimmt, ist toll. Aus Perlmutt, Eierschalen und Lackmalerei entstehen so einmalige Kunstwerke. Was mich jedoch überrascht hat, dass es noch immer Opfer von 'Agent Orange' gibt. Sicher, die hier arbeitenden Opfer sind alle deutlich älter, doch noch immer werden behinderte Kinder geboren. Aber dazu erfahren wir im Laufe des Tages noch mehr.
    Nach diesem Stopp erreichen wir nach weiteren 45 Minuten das Tunnelsystem von Cù Chi, 50 km nördlich von HCMC. Zuerst zeigt uns unser Guide ein typisches Versteck des Vietcong und ich probiere es aus. https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roE02ID0Asei5D93z
    Unvorstellbar, wie man es hierin länger aushalten konnte. Im Amerikanischen Krieg fanden Vietnamesen ihr Versteck unter der Erde. Schon Im Krieg gegen die Franzosen wurde das Tunnelsystem mit einer Länge von 50 km 3-4 m tief unter der Erde gegraben. Zu dieser Zeit dienten die Tunnel ausschließlich als Versteck. Während des Krieges gegen die Amerikaner wurden die Tunnel auf 250 km Länge und 3 Ebenen und bis zu 15 Meter tief ausgebaut. Ein riesiges Spinnennetz entstand. Einige dieser Systeme wurden recht einfach gehalten, andere wurden strategisch bis in jedes Detail durchgeplant. In die Tunnel wurden Schlafräume, Küchen, Militärkrankenhäuser, Schulen, Büros, Munitionsbunker, Brunnen und Ein- bzw. Ausgänge, die ins Wasser mündeten eingebaut. Jetzt lebten die Vietkong auch darin und das über Jahre hinweg. Die Tunnelgänge wurden so schmal konstruiert, dass ein durchschnittlicher Amerikaner oder Europäer sie gar nicht passieren konnte, wenn er sie denn überhaupt fand. Die Eingänge waren überwucherte Klapptüren, die mit Laub bedeckt wurden. Um sie herum wurden Fallen aufgebaut. Bis 1975 wurden die Untergrundsysteme genutzt. Sie waren im Guerillakampf gegen die USA einer der entscheidenden Vorteile der Vietnamesen. Die US-Armee wusste zwar von den Tunneln, aber suchte deren Eingänge vergeblich. Selbst der Einsatz von Spürhunden, Stethoskopen und Infrarotlicht half nichts, weil die Vietnamesen die Eingänge immer wieder verlegten oder andere Tricks zur Verwirrung nutzten. Die Amerikaner versuchten mit Napalm und Agent Orange Freiräume zu schaffen, um so die Zugänge einfacher zu finden. Letztlich gelang es nicht und die Folgen dieser Art Kriegführung sind noch heute erkennbar. Danach werden uns verschiedene Fallen gezeigt, Zu- und Abluftschächte, Versorgungszugänge, Schützenlöcher, ein Panzer und Unterstände. Alles gespickt mit Episoden des erfolgreichen Kampfes gegen die Amerikaner. Dann kommen wir zu einem Schießplatz, auf dem gegen Bares mit alten Kriegswaffen geschossen werden kann. Wer das - wie wir - nicht will, kann sich bei einem Snack die Zeit vertreiben. 15 Minuten später gehen wir dann tatsächlich in die Tunnel. Für Touristen begehbar sind nur 150 m und nur in der ersten Eben. Im Tunnel merken wir, dass die Gänge immer kleiner und enger werden. Es geht dabei auch hoch und runter und immer gebückt oder auf allen Vieren. https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roEznLwBReiy5EB2X
    Es bieten sich zwischendurch Ausgänge an, die erlauben, den Tunnel zu verlassen, wenn es einem zu eng wird. Irgendwann muss ich auf den Knien durch die Schächte kriechen. Der für westliche Besucher stark ausgeweitete Gang ist immer noch unheimlich eng. Mehr und mehr Touristen verlassen die schlauchähnlichen Durchgänge durch die eingebauten Zwischenausgänge - nach 70 m auch wir. Die Luft ist sehr warm (>35°C), feucht und modrig. Ich habe mir vorgestellt, wie bedrückend es sein muss, einen ganzen Tag in diesem Tunnel zu verbringen. Manche Frauen haben unter solchen Umständen ein Kind geboren. Hier drin sollen Kinos, Schlafräume und Küchen gewesen sein. Es ist unvorstellbar. Als wir am Ende ankommen, sehen wir den Hospital- und Küchenbunker. In diesen Tunneln, wo es die meisten von uns nicht einmal ein paar Minuten aushalten, haben Vietnamesen Jahre verbracht. Das ist unheimlich und beeindruckend zugleich. Allein dafür hat sich der Ausflug gelohnt.
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  • Kriegsopfermuseum in HCMC

    20 Januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    Zurück nehmen wir das Speedboot auf dem Saigonriver und erleben so hautnah, wie und was auf dem Fluss so transportiert wird oder wie die Vietnamesen am Flussufer leben.
    Der Transferbus fährt uns dann zum Kriegsopfermuseum, dem meistbesuchten Museum in HCMC. Der Besuch ist mir deshalb so wichtig, da wir schon als Kinder mit dem Vietnamkrieg konfrontiert waren und ich später noch mehr darüber gelesen habe. Das Museum zeigt uns auf sehr bewegende Art und Weise die zahlreichen Facetten des brutalen Vorgehens zumeist amerikanischer und französischer Streitkräfte während der vielen Kriegsjahre in Vietnam. Was in der westlichen Welt nur zu einem gewissen Grad bekannt ist und immer mehr in Vergessenheit gerät, wird hier in deutlicherem Umfang dargestellt und ist mit zahlreichen Erklärungen in englischer Sprache versehen. Die Darstellungen können möglicherweise als etwas einseitig und leicht propagandistisch interpretiert werden, nichtsdestotrotz handelt es sich um authentisches Material und wahrheitsgemäße Beschreibungen, die zum großen Teil auch auf Fotografien und sonstigen Werken westlicher Berichterstatter beruhen. Vielen von euch ist sicher das Bild vom Napalmmädchen bekannt, das viele internationale Preise gewonnen hat. Viele weitere Bilder, die von westlichen Journalisten unter Lebensgefahr aus dem Kriegsgebiet geschmuggelt wurden, zeigen die Brutalität, mit der hier gegen die Vietnamesen vorgegangen wurde, auch gegen Zivilisten, Frauen und Kinder.
    Zu den Ausstellungsobjekten im Museum zählen neben Fotografien auch Plakate, gepanzerte Fahrzeuge, Artillerie und Überreste von Bomben sowie Darstellungen der Verhältnisse in französischen und südvietnamesischen Gefängnissen, im speziellen denen in Phu Quoc und auf der Con Son Insel. Die Greuel der amerikanischen Bomben- und Napalm-Einsätze werden detailliert präsentiert sowie Bilder von Kindern und anderen Zivilisten, die ihnen zum Opfer fielen. Das Massaker von My Lai wird genauso beleuchtet wie der Einsatz experimenteller Waffen von besonderer Grausamkeit.
    Besonders die Bilder über die Folgen des Einsatzes des sogenannten Entlaubungsmittels "Agent Orange" machen uns betroffen, denn da sind auch aktuelle Bilder der letzten Jahre dabei. Noch immer gibt es verseuchte Gebiete, in denen behinderte Kinder geboren werden. Nur dem unermüdlichen Kampf amerikanischer Versehrter und Friedensaktivisten ist es zu verdanken, dass die USA seit ein paar Jahren Mittel zur Bereinigung dieser Gebiete bereitstellt.
    Die Vielzahl der Darstellungen hat uns sehr zu schaffen gemacht und sehr eindringlich gezeigt, wie grausam der Krieg ist und wie grausam der Mensch sein kann - und dass so kurz nach dem 2. Weltkrieg (durch die Siegermächte), allein aus Angst vor dem Voranschreiten des Kommunismus oder zur Erhaltung der Kolonialmacht.
    Ich habe hier keine weiteren Bilder beigefügt, das ist einfach zu grausam, aber es findet sich genügend Bildmaterial im Internet zu den Indochinakriegen.
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  • Frühstück in HCMC

    21 Januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 26 °C

    Zwischen Straßenlärm und Werkstatt sitzen wir in einem der typischen Saigoner Minirestaurants und frühstücken Croissants und leckeren Kaffee. Hier zeigen sich die französischen Wurzeln der hiesigen Geschichte. Eigentlich sitzen die Vietnamesen aber schon am Morgen, den ganzen Tag und unbedingt auch am Abend auf kleinen Kinderstühlchen und essen, trinken oder sitzen einfach nur so im Lärm zwischen den unzähligen Mopeds und all dem anderen Zeug, was so auf dem Fußweg steht. (Fußgänger sind es jedenfalls nicht!) Das ist an jeder Straßenecke so und auch dazwischen, es wimmelt von Garküchen und ähnlichen Ständen. Viele der Frauen, meist ältere, haben einen schlafanzugähnlichen Zweiteiler an, gewöhnungsbedürftig in unseren Augen (obwohl mir schon bekannt von Station, nur das ich dachte, es wäre wirklich der Schlafanzug 😀). Auf alle Fälle ist er schön bunt!
    Uns ist HCMC zu stressig, wir wollen das ursprüngliche Vietnam sehen und verlassen heute die Stadt in südliche Richtung.
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  • Mit dem Bus nach Cần Thơ

    21 Januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir wollen nach Cần Thơ in die Mekongregion und sehr, sehr viele Vietnamesen wollen das auch, bzw. überhaupt irgendwo hin! Das merken wir schon am Ticketschalter des Busunternehmens, wo sich eine große Wartegemeinschaft zusammengefunden hat. Hier werden wir samt Gepäck (viel davon und groß) in Minibusse gestopft, die uns dann zur eigentlichen Abfahrtsstelle quer durch die verrückte Stadt bringen. Nun heißt es: System und Anzeigetafel durchschauen, Baguette für unterwegs kaufen, warten, in den richtigen Bus steigen und ab hier ist alles entspannt 😃! Jeder hat einen eigenen Sitzplatz und damit ausreichend Platz. Es gibt Wasser, Wlan und Fernsehen.
    Der Bus fährt pünktlich 11.01 Uhr los - wer hätte das gedacht. Übrigens sind es sehr viele Busse, die sehr oft in sehr viele Richtungen fahren, scheint ein ausgeklügeltes und funktionierendes System zu sein.
    Nach 3,5 Stunden sind wir da, werden wieder in einen Minibus verfrachtet und zu Ms. Hà gebracht, wo wir drei Nächte schlafen wollen. Ihr Guesthouse wurde uns empfohlen und auch die Touren rund um den Mekong, die sie täglich anbietet. Bei Eistee und Ananas schauen wir Fotos und schon sind die zwei Tage durchorganisiert.
    Ms Ha versorgt uns noch mit einem Plan für die Umgebung und mit Tipps und wir sind "entlassen".
    Wir ziehen los, schließlich haben wir uns heute noch kaum bewegt. Wir können alles erlaufen, auch wenn das hier Keiner macht - man fährt natürlich Moped! Gleich um die Ecke kommen wir zum lokalen Markt und wir merken sofort - hier ist es sehr ursprünglich und nichts mehr touristisch. Es gibt Lebensmittel in allen Varianten. Wir fragen uns, ob man das wirklich alles zum Leben braucht bzw. ob man das überleben kann!
    Wir lernen auch, frisch hat was mit töten zu tun, denn manches lebt noch. Zum Beispiel kauft man Frösche im Zehnerpack, schön zusammengebunden wie eine Kette. Muss man also vor der Verarbeitung noch killen! 😳Auch die Fische zappeln noch in der Schüssel und die Krebse haben ein Tuch um, damit sie nicht abhauen! Es gibt aber auch tote Sachen, die wiederum riechen oftmals nicht ganz so gut! Es ist echt unglaublich spannend, was es hier alles zu sehen gibt! Schaut einfach auf die Fotos!
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  • Cần Thơ

    21 Januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 28 °C

    Nun brauchen wir dringend eine Stärkung und lassen uns auf den besagten Kinderstühlen für einen Cà Phê Sữa Dá nieder. Das ist Eiskaffee auf vietnamesisch mit gesüßter Kondensmilch - sehr lecker und erfrischend! (https://asiastreetfood.com/rezepte/vietnamesisc…)
    Bei der Beobachtung des Geschehens fällt uns auf, das hier deutlich mehr Frauen in "Schlafanzug" gekleidet sind, auch Jüngere. Und der Slogan: Essen auf Rädern bekommt auch eine ganz neue Bedeutung 😃!
    Es gibt eine schöne Uferpromenade am Mekongriver, wo wir eine Bootstour nach der anderen kaufen sollen. Die vietnamesischen Frauen sind sehr geschäftstüchtig!
    Wir bummeln weiter, eine Marktstraße reiht sich an die andere. Es wird langsam dunkel und nun werden auch die letzten Vietnamesen wach. Da sich das Leben hier auf der Straße abspielt (und großen Teils auf dem Fußboden), kommen alle raus und bringen natürlich ihre Familie und ihr Moped mit. Spätestens jetzt ist es fast genauso wuselig und laut wie in Saigon - Juchhu!!! Und weil vor dem Tet Fest jeder noch neue Kleidung braucht, Schuhe, Handtasche, Deko und Blumen, gibt es etliche Nachtmärkte 😀! Alles ist wundervoll und sehr farbenfroh beleuchtet! Der Aufwand zum Neujahrsfest ist riesig! Wir besuchen einige Pagoden und Tempel in der Nähe, machen einen Schwatz mit einem Mönch und gelangen zu einem Schulhof, wo zur Feier des Ferienbeginns ein Rummel und wahrscheinlich eine Art Talentwettbewerb stattfindet. Wir sehen kleine Sängerinnen in den schönsten Kleidern und tanzende Teenies. Der Durst treibt uns in ein Gartenlokal mit Livemusik, von wo wir den ganzen Trubel beobachten können. Wir sitzen zwischen Markt, einkaufenden Menschen (man kann übrigens sehr gut auf dem Moped sitzend einkaufen) und parkenden Mopeds direkt in der Kneipe zwischen den Tischen. Das wundert uns nicht, denn die Vietnamesen nehmen ihre Mopeds mit ins Friseurgeschäft, in die Schneiderei, in jeden Shop und sogar ins Wohnzimmer! Als sich die Livemusik als Karaoke herausstellt, wird uns die Geräuschkulisse doch zu groß und wir hauen ab!
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  • Mekong Delta - Cái Râng

    22 Januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Schon 4.30 Uhr klingelt unser Wecker und pünktlich 5.00 Uhr stehen wir vor der Haustür. Hier drückt uns "unsere Mutti Ha" heißen Kaffee in die Hand und gemeinsam mit Julie, einer französischen Backpackerin, wollen wir uns ins Abenteuer Mekong stürzen. Unsere Begleiterin und Insiderin (sie wohnt am Mekong) ist Quyen, sie studiert Englisch auf Lehramt und wird uns heute alles erklären. Zusammen mit unserer niedlichen Bootsführerin sind wir also zu fünft und schon nach ein paar Minuten merken wir, wir werden eine Menge Spaß haben!
    Zuerst laufen wir durch die finstere Nacht zur Anlegestelle, wo wir wegen der Dunkelheit nicht gleich das richtige Boot finden, denn es warten einige hier. Handy und laute Rufe regeln das und irgendwann sitzen wir einsortiert im kleinen Longtailboot und fahren in die Nacht.
    Quyen packt Baguette mit Omelette aus und die leckeren kleinen Bananen und wir enjoyen unser Breakfast 😂!
    Es ist schon einiges los auf dem Mekong, der große schwimmende Markt Cái Râng öffnet ungefähr 2.00 Uhr in der Nacht und nach einer knappen Stunde haben wir ihn erreicht. Es ist eine Art Großmarkt: Die Bauern aus der Mekongregion verkaufen ihre Ware an kleinere Händler. Die wiederum verkaufen das Zeug auf den unzähligen Märkten oder in einem der kleinen Shops. Letztlich landet es wahrscheinlich in einer der Garküchen, mit Sicherheit aber in einem Bauch 😀!
    https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roFEW0xyXrWRW-o7e
    So kurz vor dem wichtigsten Fest des Jahres ist besonders viel los, denn alle müssen noch die richtigen Früchte in der richtigen Anzahl kaufen! Unzählige große grüne Melonen mit möglichst rotem Fruchtfleisch wechseln den Besitzer. Übrigens muss man immer zwei kaufen, keine Ahnung warum - bringt auf alle Fälle Glück 😃. Aber nie vor Mitternacht essen!
    Von Quyen erfahren wir noch viele weitere total wichtige Regeln zum Tet-Fest. Es ist kompliziert und wir als Außenstehende können eigentlich alles nur falsch machen! Alles ist für "good luck". Hier einige Beispiele: Die Farben gelb und rot sind wichtig, überhaupt, bei Obst - Achtung, die kleinen giftigen nur als Deko verwenden, besonders aber bei Blumen! (Die Vietnamesen wissen das und transportieren gewaltige Blumenkübel auf ihren Mopeds.) Die Frauen brauchen ein neues Kleid. Das Haus muss geputzt werden, nie aber am ersten Tag im neuen Jahr - man würde das Glück hinausfegen. Es darf nicht geweint werden. Eine Regel hat mit neuen Geldscheinen zu tun ... Und es muss eine Menge Essen gekocht werden, denn die Feierei dauert viele Tage und die gesamte Familie trifft sich. Die Vietnamesen sind also an den Tagen vor dem Fest unheimlich beschäftigt, sie müssen all diese Dinge erledigen! Wir sind gespannt, ob es nach dem Fest ruhiger wird und der endlose Mopedlärm nachlässt.
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  • Reisnudeln

    22 Januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 25 °C

    Wir verlassen den spannenden Markt, nachdem Quyen irgendein Gemüse für einen sehr günstigen Preis gekauft hat. Sie ist sehr glücklich und erzählt uns immer mehr wichtige Details zum Jahreswechsel. Auch dass sie im Sommer heiraten wird und wie sich dadurch das Leben in ihrer Familie ändert, ist immer wieder Thema. Wir finden alles spannend und fragen ihr Löcher in den Bauch. Auch Julie ist sehr interessiert, sie ist genauso alt wie Quyen und beide sind so alt wie Marcus. Noch ein gutes Thema zum Schwatzen!
    Trotzdem sind unsere Augen immer Richtung Ufer gerichtet und wir betrachten die Landschaft bzw. die unterschiedlichsten Behausungen der Mekongbewohner. Das ist super interessant und manchmal auch echt gruselig.
    Und nicht zu übersehen, der allgegenwärtige Müll am Ufer und im Fluss.
    In einem Seitenarm machen wir Pause und lernen, wie Reisnudeln hergestellt werden. Very easy: Pampe herstellen, kochen, trocknen, schneiden, fertig 😀: https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roE_E1o_07Z7nZu80
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  • Floating Markt

    22 Januari 2017, Vietnam ⋅ ⛅ 27 °C

    Nun geht es auf kleineren Kanälen zum kleineren schwimmenden Markt. Hier ist nicht weniger los, nur die Boote sind kleiner, aber auch hier floriert der Handel:https://1drv.ms/v/s!AiUv8teodO-roFBm1lOTYLWUCP3R
    Natürlich gibt es auch viele Touristenboote und so herrscht ein lustiges Gewimmel. Wir kaufen grüne Mango, die wir sogleich aufschneiden und an unsere Besatzung verteilen. Das Ding ist echt sauer, aber Quyen hat kleine rote Beeren dabei, die wir kauen und nach kurzer Zeit haben wir eine zuckersüße Mango - das ist Magie pur (oder doch irgendeine Droge? 😳). Jedenfalls werden wir von den umliegenden Bootsinsassen bewundert, wie wir diese saure Frucht genießen! Nach einiger Zeit ist der Zauber vorbei und schnell futtern wir die sauren Reste auf!
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