• Meike und Philipp
  • Meike und Philipp

Kulinarische Studienreise

Über die Schweiz und Italien soll es auf den Balkan gehen, immer auf der Suche nach den besten kulinarischen Köstlichkeiten😊 En savoir plus
  • Début du voyage
    12 août 2023

    Zürich, Executive Room

    12 août 2023, Suisse ⋅ ⛅ 25 °C

    Heute, am ersten Tag unserer Reise, ging es mit dem halbwegs pünktlichen Zug über Basel SBB nach Zürich. Bereits am Bahnhof in Basel sind uns viele extravagant gekleidete bzw. dekorierte Leute aufgefallen. Was sich uns dann im weiteren Verlauf der Reise offenbarte: Heute findet in Zürich die „Street Parade“ statt, das jährlich stattfindende, weltgrößte Techno-Festival mit gelegentlich mehr als 1.000.000 (!) Besucher:innen. Am Bahnhof war also erstmal im Pendler-Schritt durch die Menge Drängeln angesagt. Nach kurzer Ruhepause im „Executive Room“ 😎unseres Hotels (wir haben das nicht so gebucht) führte uns ein ausgedehnter Spaziergang durch das Oerlikon in die Altstadt, wo wir auf Empfehlung von Meikes Kollegin aus der Schweiz ein leckeres „Zürigschnetzlets“ (im Original mit Rösti) genießen durften.En savoir plus

  • Unterwegs in Züri

    15 août 2023, Suisse ⋅ ⛅ 30 °C

    Wie wir das in uns neuen Städten immer so zu tun pflegen, laufen wir gerne einfach mal drauf los, ohne uns vorher großartig über ein Ziel zu informieren. So auch hier in Zürich, wo wir so seit Ankunft ungefähr 30 km zu Fuß zusammengekriegt haben. Außerdem sind wir zwischendrin von der „blauen Brücke“ in die Limmat gehüpft, haben mit einer Fähre den Zürichsee befahren, mit dem „Polybähnli“ den Anstieg zum „Polyterrässli“ genommen, ein wenig das hübsche Niederdörfli erkundet und (na klar) einige kulinarische Kostbarkeiten genossen. Das alles bei bestem Wetter und überraschenderweise noch gedeckten Konten 😃. Morgen gehts dann mit dem Zügli weiter nach Como; allerdings dauert ausgerechnet die Fahrt mit der SBB ca. 60 Minuten länger als planmäßig, da letzte Woche im Gotthard-Basistunnel ein Güterzug umgekippt ist. Plumps!En savoir plus

  • Como

    19 août 2023, Italie ⋅ ☀️ 32 °C

    Wie im letzten Beitrag schon angekündigt, hat sich unsere Fahrt von Zürich nach Como wegen der Sperrung im Gotthardtunnel ein wenig verlängert, aber das Ganze hatte auch einen großen Vorteil: Die Ausweichstrecke ist eine Panoramastrecke durch die wunderschönen Täler der Kantone Schwyz und Tessin. Und viel länger hat’s am Ende auch nicht gedauert! Beeindruckend war auch der Schaffner, der die Fragen der Fahrgäste zuverlässig auf Italienisch, Französisch, Deutsch und Englisch beantworten konnte.
    Das kleine Örtchen Como entspricht leider nicht direkt unseren Vorstellungen, denn insbesondere der Zugang zum See ist sehr eingeschränkt und auch an den wenigen Badestellen wirklich nicht schön. Dabei wäre eine Abkühlung bei mittlerweile 34 Grad echt willkommen 🥵
    Außerdem ist die Fahrt mit der Seilbahn zum Nachbarort Brunate, die für uns eine große Attraktion bedeutet hätte, leider dermaßen gut besucht, dass die Wartezeit jedem Freizeitpark Konkurrenz machen würde.
    Trostpflaster: Die kulinarischen Seiten der Stadt sind überwiegend hervorragend und ihr kennt uns ja, das ist mit das Wichtigste für uns😁🍕! Außerdem ist hier Alessandro Volta geboren, nach dem heute die SI-Einheit der elektrischen Spannung benannt ist 🤓
    Morgen geht es dann mit dem Zug gemütlich weiter nach Bergamo.
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  • Bergamo

    22 août 2023, Italie ⋅ ☀️ 35 °C

    Auf den Spuren von Meikes Schul-Italienisch hat es uns nach Bergamo, in die Heimatstadt ihrer damaligen Austausch-Schulklasse, verschlagen. Die rund zweistündige Zugfahrt von Como mit Umstieg in Monza verlief ereignislos, jedoch erinnerten uns so einige Gestalten an Bord des angemessen schäbigen Regionalzuges nach Bergamo an unsere alte Heimat Harburg.

    Auf der Hitzewelle ritten wir Richtung Città alta (Oberstadt), wo enge mittelalterliche Gassen zum Schlendern (im Schatten!) einluden. Der steile Anstieg wurde uns zum Glück durch eine weitere Standseilbahn abgenommen („Stand“ deshalb, weil im Inneren die Luft stand, hihi), unser Spezialinteresse wurde also auch hier ausreichend bedient.

    Aber jetzt mal ganz ohne Spaß: Bergamo ist wirklich eine sehenswerte Stadt mit viel „typisch italienischem“ Charme (mehr noch als in Meikes Erinnerung), aber schaut euch doch einfach die Bilder an!

    Morgen begeben wir uns in einen Coworking-Space, um die Zeit bis zur Abfahrt unseres Zuges nach Bologna möglichst produktiv zu verbringen. Bei unserem Lebensstil hat es uns selbst verwundert, dass dies unsere erste Coworking-Space-Erfahrung sein wird - wir sind also gespannt!
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  • Bologna

    26 août 2023, Italie ⋅ ☀️ 36 °C

    Als Geburtsort der wahrscheinlich berühmtesten italienischen Speisen nach der Pizza (nämlich Ragu al Bolognese und Tortellini) ist Bologna ein sehr interessantes Ziel für uns, auch bei fast 40 Grad Außentemperatur. Die vielen engen Gassen der Innenstadt laden zum Schlendern ein und auch die beiden historischen Märkte „Mercato delle Erbe“ und „Mercato di Mezzo“ warten wiederum mit einigen Köstlichkeiten auf. Überhaupt gibt es hier unendlich viele Möglichkeiten, auswärts zu essen🍝. Leider haben wir nirgends die „Crema fritta“ gefunden, aber was soll’s, verhungern kann man hier nicht - schließlich lautet der Beiname der Stadt auch „La Grassa“ (die Fette) 🍕😁

    PS: Das erste Bild ist noch in Bergamo im Coworking Space).
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  • Triest

    29 août 2023, Italie ⋅ 🌧 21 °C

    Erstmal vorab: Hier in Italien klappt das Bahnfahren echt super! Wir waren jetzt in insgesamt sieben italienischen Zügen unterwegs und alle waren fast auf die Minute pünktlich. Außerdem gibt es zwischen den meisten größeren Zielen viele günstige Verbindungen, echt empfehlenswert.

    Bevor es nun morgen nach der Arbeit nach Piran in Slowenien weitergeht, sind wir gerade noch in Triest im äußersten Nordosten Italiens. Viel von der Stadt gesehen haben wir nicht, da es fast dauerhaft in Strömen regnet (siehe Video). Auf den ersten Blick ist es aber ohnehin vor allem eine Autostadt mit vielen riesigen Straßen und entsprechend viel Verkehr, also auch nicht weiter schlimm 🤷‍♂️

    Eigentlich wären wir übrigens morgen mit der Fähre nach Piran gefahren, aber aufgrund des schlechten Wetters findet die Fahrt nun ersatzweise mit dem Bus statt. Dabei sollte das viele Wasser doch gerade einer Fähre nichts ausmachen - oder?! 😄
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  • Piran

    1 septembre 2023, Slovénie ⋅ ☀️ 24 °C

    Nachdem unsere Anreise am Mittwoch durch genau jenes Starkwetter-Ereignis, das sich bereits in Triest angekündigt hatte, geprägt war, kommt es uns inzwischen hier in Piran schon ein wenig wie in Disneyland vor. Aber genau das macht den Charme dieses winzigen Örtchens an der slowenischen Adriaküste aus: süße kleine Häuschen, zwischen denen sich schmale Altstadt-Gässchen schlängeln und zum Spazieren einladen. Irgendwie findet man hier trotz der allgegenwärtigen Touristenströme immer noch ein ruhiges Fleckchen. Perfekten Temperaturen sei dank, haben wir heute und gestern mal wieder ordentlich Kilometer auf den Tacho gebracht.
    Morgen nimmt uns dann hoffentlich wirklich die Fähre nach Poreč in Kroatien mit!
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  • Poreč

    4 septembre 2023, Croatie ⋅ ☀️ 24 °C

    Lange ist ja bereits bekannt, dass Deutschland mit Mallorca eigentlich aus 17 Bundesländern besteht. Korrekt ist aber, dass Istrien sogar das 18. Bundesland Deutschlands ist. Auf Reisen probieren wir eigentlich immer ein paar Brocken Landessprache oder mindestens Englisch für die Verständigung zu nutzen - hier in Poreč stoßen wir damit eher auf Unverständnis und es wird uns in aller Regel auf Deutsch geantwortet. Kein Wunder aber, sind doch hier fast ausschließlich deutsche Tourist:innen unterwegs 🤭. Es ist aber auch wirklich schön hier. Sightseeing machen wir jetzt grade nicht so, sondern sind nach Feierabend eher baden, daher gibt‘s erstmal auch nicht so viele Bilder. Wollt ihr dennoch gerne eine Vorstellung davon haben, wie es hier in der Altstadt aussieht, schaut euch einfach die Bilder aus dem letzten Beitrag aus Piran an, denn hier geht es weiterhin venezianisch zu😊.
    Und weil man hier so schön baden kann, bleiben wir bis Freitag und fahren dann mit dem Bus nach Pula im Süden von Istrien.
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  • Pula

    9 septembre 2023, Croatie ⋅ ☀️ 28 °C

    Nachdem an all unseren letzten Zielen der venezianische Einfluss stark dominiert hat, mischen sich hier in Pula an der Südspitze Istriens langsam mehr und mehr römische Einflüsse unter. Hier steht beispielsweise die „Pulska Arena“, das laut Wikipedia sechstgrößte Amphitheater der Antike, sowie viele weitere alte Steinhaufen🏛️
    Hierher sind wir übrigens innerhalb von ca. 1,5 Stunden mit dem (mal wieder) überpünktlichen Bus gekommen, in dem es sogar kostenfreies und funktionierendes WLAN gab.
    Die überschaubare aber sehr sehenswerte Altstadt haben wir heute ausgiebig erkundet und sogar einen Buchladen mit englischsprachigen Büchern gefunden. „Nichts besonderes, wen interessiert das denn?“ mag man jetzt denken; allerdings haben wir weder in Poreč noch davor in Piran überhaupt Läden gefunden, in denen irgendwelche Bücher verkauft werden - geschweige denn englischsprachige!
    Morgen in aller Hergottsfrühe geht es für uns dann mal wieder per Fähre nach Zadar und von dort in das direkt benachbarte Örtchen Bibinje, wo wir eine weitere Woche verbringen werden. Langsam aber sicher dringen wir also weiter in Richtung Montenegro (Црна Гора) vor, wo wir einen Teil unseres baldigen Urlaubs verbringen werden.
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  • Fähre durch die Kvarner-Bucht

    10 septembre 2023, Croatie ⋅ ☀️ 23 °C

    Gerade sind wir ja im kleinen Dörflein Bibinje, ca. 5 km südlich von Zadar in der Region Dalmatien. Wie im letzten Beitrag angedeutet, sind wir mit der Fähre hergefahren, die uns einmal quer durch die Kvarner-Bucht mit ihrer Vielzahl wunderschöner Inseln (z. B. Mali Lošinj) geführt hat. Allein die Fahrt mit der Fähre durch den Archipel hat uns so gut gefallen, dass wir hier mal ein wenig die Werbetrommel rühren müssen 😁
    Gerade ist neben der grundsätzlichen Schönheit der Natur und Dörfchen auch noch das Wetter ziemlich gut (29 Grad und trocken) sind und die sommerliche Touristenwelle ebbt langsam ab.
    Daneben lässt sich die Inselwelt auch ziemlich leicht (sogar ohne Flug oder eigenes Auto) erschließen: Man kann z. B. mit dem Nachtzug von Stuttgart nach Zagreb, dann (auch mit dem Zug) weiter nach Rijeka und von dort aus mit der Fähre in ein bis zwei Stunden auf viele der Inseln. Oder ähnlich wie wir mit dem Zug über Mailand nach Triest und von dort die Fähre nehmen, oder oder oder… Kurzum: Reisebefehl erteilt!🫡
    Wir werden hier jedenfalls nicht das letzte Mal gewesen sein!
    Die Fähre ist übrigens ein moderner klimatisierter Katamaran, hat aber auch ein Außendeck. Einziges Manko auf der ca. fünfstündigen Überfahrt nach Zadar: Das Bordbistro war geschlossen.
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  • Bibinje / Zadar

    16 septembre 2023, Croatie ⋅ ☀️ 20 °C

    Die letzten Tage hier im kleinen Örtchen Bibinje, unweit von Zadar, sollten vor allem von folgendem Wahlspruch geprägt sein: Bade und arbeite! (So oder so ähnlich ging der Spruch doch, oder?)
    Leider war es die letzten beiden Tage mit dem Wetter nicht so weit her, denn es hat geregnet und etwas abgekühlt. Immerhin waren wir aber noch mit dem SUP auf dem Meer, wenn auch nicht im Stehen, denn die See war rau!🌊
    Langsam aber sicher versuchen wir uns (auch arbeitsmäßig) auf Urlaub einzustellen, also alles vorher dringend zu erledigende dann eben auch vorher noch zu erledigen. Dementsprechend haben wir hier jetzt nicht so viel erlebt, das war uns aber auch nicht so wichtig. Denn dafür wird ja dann unser Urlaub da sein, der uns ab dem 24.9. einmal quer durch Montenegro und Albanien nach Griechenland führen wird - ihr werdet es mitkriegen 😊
    Heute fahren wir dann mit dem Bus nach Split und müssen vorher noch ein wenig Zeit in Zadar am Busbahnhof totschlagen. Bis zum nächsten Mal! 👋
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  • Split

    18 septembre 2023, Croatie ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach den ganzen unverschämt malerischen Küstenörtchen der letzten Wochen hat es uns jetzt in das vergleichbar große und quirlige Split verschlagen, wo nun auch die ersten Anzeichen der jugoslawischen Vergangenheit ersichtlich werden. Stilgerecht wohnen wir in einer Plattenbausiedlung etwas östlich der historischen Altstadt, und zwar im 5. Stock ohne Aufzug🏃🏃‍♂️
    Philipp war zwar bereits vor fünf Jahren mal hier, wusste aber leider nicht mehr, dass es mit Baden hier nicht so toll aussieht. Es gibt zwar Stadtstrände, aber einladend ist anders.
    Nach einem Rundgang durch die mit Tourist:innen aus aller Welt (und nicht mehr nur aus Deutschland) gefüllte Altstadt hat es uns auch auf den Hausberg der Stadt, den Marjan, verschlagen. Neben einem schönen Ausblick gibt’s hier vor allem erholsame Natur und einen alten jüdischen Friedhof. Insgesamt ist die ganze Stadt recht hügelig, sodass unsere täglichen Spaziergänge auch fast schon einen Trainingseffekt haben dürften😄
    Und das Wichtigste zum Schluss: Morgen ist unser letzter Arbeitstag vor dem Urlaub! Weil uns der Weg nach Montenegro ohne Zwischenstopp zu weit ist, fahren wir am Wochenende mit einer Übernachtung in Dubrovnik (Perle der Adria®️) nach Kotor (wer ein wenig serbisch-kyrillisch lernen will: Котор) in Montenegro.
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  • Kurzer Stopp in Dubrovnik

    23 septembre 2023, Croatie ⋅ 🌧 25 °C

    Ui, eigentlich sind wir mittlerweile bereits in Montenegro (Црна Горa, ich hab es schon angekündigt, Ortsnamen, sofern anwendbar, immer auch auf serbisch-kyrillisch zu liefern) angekommen, sind aber leider aufgrund des nur sehr kurzen Zwischenstopps in Dubrovnik (noch in Kroatien) leider mit unseren Beiträgen etwas ins Hintertreffen geraten.
    Aber das ist nicht so schlimm, hat uns doch Dubrovnik aus verschiedenen Gründen ohnehin nicht so sehr gefallen:
    - Es waren trotz Nebensaison unendlich viele Menschen dort! Vielleicht auch wegen der zwei riesigen Kreuzfahrtschiffe im Hafen.
    - Die Leute vor Ort waren vergleichsweise sehr unfreundlich, vom Taxifahrer bis zum Gastgeber (ausgenommen die Menschen aus Bosnien & Herzegowina).
    - Das Wetter hat nicht wirklich mitgespielt (siehe Video zum Beitrag).
    Auf dem ersten Bild kann man mit geübtem Blick Meike erkennen, die vor verschlossener Bustür stand, aber am Ende durfte sie noch mit.
    Nächster Beitrag dann aus Montenegro 🇲🇪! Seid gewarnt, hier ist es bereits jetzt sehr schön!
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  • Kotor (Котор)

    25 septembre 2023, Monténégro ⋅ 🌧 21 °C

    So eine kleine Stadt (rund 13.000 Einwohner:innen) und so unglaublich viele Tourist:innen, es ist echt unvorstellbar!🙀
    An unserem heutigen Abreisetag lagen in der Bucht zwei große Kreuzfahrtschiffe vor Anker, die in Summe wohl auf 4.000 Passagier:innen - also knapp ein Drittel der Bevölkerung Kotors - kommen dürften. Dazu noch etliche Reisebusse. Selbst gestern, bei stürmischstem Regenwetter, war die beschauliche Altstadt zum Bersten voll mit Menschen. Zumindest dieser Teil Montenegros ist also sicher kein „Geheimtipp“ mehr, Dubrovnik ist ein Witz dagegen.
    Doch nun zum schönen Teil: Eigentlich ist die Altstadt (Bilder 2-8) eben auch echt sehenswert, wie auf den Bildern leider nur ansatzweise zu erkennen (Regenwetter). Vor allem aber ist die atemberaubende Umgebung mit den hohen Bergen, zwischen denen die Bucht liegt, das wahre Highlight für uns gewesen. Zum Glück haben wir ein wenig außerhalb gewohnt und konnten dort von unserer Terrasse (Bild 1) aus fast ins Meer hüpfen (was wir dann ein Stückchen weiter von der Promenade aus getan haben).
    Heute sind wir - wieder bei bestem Wetter - mit dem Bus (Impression vom Busbahnhof s. Bild 9) nach Bar (Бар) gefahren, ein Stück weiter die Küste runter. Dies ist eher ein Zwischenstopp, bis wir direkt morgen mit dem Zug nach Virpazar (Вирпазар) am Skutarisee (Скадарско језеро = Skadarsko Jezero) tuckern.
    Heute haben wir uns dann nach dem „zahmen“ Kroatien auch endlich mal mit ein paar Balkan-Klischees konfrontiert gesehen: Viel Müll liegt herum, rauchender Busfahrer, im Bus tropfte es von der Decke, viele Bauruinen und nicht zuletzt einige Straßenkatzen und -hunde😁
    Schauen wir also mal, was uns die nächste Zeit so bringen mag!
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  • Bar (Бар) & Zugfahren in Montenegro

    27 septembre 2023, Monténégro ⋅ ☁️ 24 °C

    Die Küstenstadt Bar hat uns das genaue Gegenteil von dem präsentiert, was wir bis dato in Kotor erlebt hatten: Etwas verschlafenen Alltag, nahezu frei von Tourismus. In der etwas außerhalb gelegenen Altstadt (Стари Бар = Stari Bar) waren wir aber auch nicht, sondern haben uns ein wenig an der Strandpromenade und in der nahegelegenen „Innenstadt“ herumgetrieben (Bilder 1-4). In unserem Hotel konnten wir dann auch mal ein wenig klassische (vegetarische!) Landesküche probieren: Es gab Priganice (Приганице), so etwas wie jugoslawische Krapfen, die wohl klassisch mit Weißkäse und Honig verspeist werden (Bild 5). Die Dinger waren natürlich so lecker wie ungesund und die Portionen waren derart riesig, dass wir noch zwei Tage später davon übrig hatten😁
    Für uns Zugreise-Fans war das echte Highlight der Stadt aber natürlich unsere Zugfahrt von Bar nach Virpazar am Skutarisee (wie bereits im letzten Beitrag angekündigt). Der Zug fährt auf den ersten ca. 30 Kilometern der Trasse Bar-Belgrad, deren Bau eines der größten Infrastrukturprojekte im ehemaligen Jugoslawien darstellte und 1976 abgeschlossen wurde. Und vermutlich genau aus dem Jahr der Vollendung war auch unser Waggon😁 Aber gut, die Fahrt begann und endete mal wieder pünktlich und hat nur 1,20 € pro Person gekostet!
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  • Virpazar (Вирпазар)

    27 septembre 2023, Monténégro ⋅ ☀️ 27 °C

    Das kleine Örtchen Virpazar am großen Skutari-See erreicht man bequem mit dem Zug in etwa einer halben Stunde entweder aus Richtung Süden kommend von Bar oder aus Richtung Norden kommend aus der Hauptstadt Podgorica (Подгорица).
    Die Bezeichnung „Dorf“ wäre angesichts der Einwohnerzahl von knapp 350 Personen für Virpazar wohl durchaus angemessen, was macht man also hier? Ganz einfach: Bootchen fahren und/oder auf den See schauen und/oder seine Ruhe haben! Wir haben uns für eine Bootstour im Zweier-Kayak entschieden und hatten unseren Spaß beim (unfreiwilligen) Zickzack-Fahren auf dem See. Zwischen Seerosenteppichen und anderen (meist motorisierten) Booten ließ es sich super auf die den See einsäumenden Berge starren, hier hat Montenegro echt was zu bieten. Abends wurde es hier übrigens wirklich kalt! Das nächste Mal melden wir uns dann übrigens schon aus der Hauptstadt.

    Bilder 1-6: Bootstour
    Bilder 7, 8: Ausblick von der Unterkunft Tags und abends
    Bild 9: Süßer Bahnhof ❤️
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  • Podgorica (Подгорица)

    28 septembre 2023, Monténégro ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach unserer langen Anreise mit dem Zug aus Virpazar (ca. 30 min) hatten wir uns in der Landeshauptstadt, die früher übrigens Titograd hieß, erstmal nicht so wohlgefühlt, wurden wir doch direkt von der Taxi-Mafia abgezogen (man wollte 15€ für 2 km, ließ sich am Ende zähneknirschend auf 10€ ein und hat uns fast noch um unser Wechselgeld betrogen).

    —Kleiner Einschub: Montenegro hat übrigens nach dem Zerfall Jugoslawiens kurz die D-Mark als Währung eingeführt, wurde dann ja Teil von Serbien und nutzt seit der erneuten Unabhängigkeit 2006 einfach den Euro, ohne zur Währungsunion zu gehören. Die Schelme😁!—

    Wie dem auch sei. Nachdem wir dann noch Wäsche waschen und etwas essen gewesen waren, sah die Welt schon anders aus und für uns entpuppte sich die Stadt in den folgenden Tagen als vergleichsweise lebenswerter Ort. Wir können nicht ganz nachvollziehen, warum sämtliche Reiseinformationen zur Stadt zu dem Ergebnis kommen, diese sei langweilig oder gar deprimierend. Klar sucht man hier die großen Sehenswürdigkeiten und UNESCO-Welterbestätten vergeblich, aber es gibt super Parks, Fahrradwege (auf dem Balkan!), eine schöne bewohnte Altstadt, interessante Architektur und gute Restaurants. Übrigens haben wir eine geführte Stadtrundfahrt mit dem Fahrrad gemacht. Impressionen aus der Stadt gibt’s auf den Bildern 1-9. Bild 10 zeigt übrigens noch den offiziellen Bahnhof des internationalen Flughafens (Аеродром), den wir schon etwas kurios fanden. Von dort muss man noch ca. 1 km an einer Straße entlang gehen, um zum Flughafen zu gelangen.
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  • Kloster Ostrog (Манастир Острог)

    29 septembre 2023, Monténégro ⋅ ☀️ 19 °C

    Der letzte Ausflug in Montenegro vor der Weiterreise nach Albanien führte uns zum serbisch-orthodoxen Kloster Ostrog, das etwa eine Dreiviertelstunde entfernt von Podgorica liegt. Es ist spektakulär in eine Felswand auf ca. 900 Höhenmetern „eingebaut“ und stammt aus dem 17. Jahrhundert. Wir wollten eigentlich mit dem Zug zur eigens dafür errichteten Haltestelle fahren, allerdings ist der Zugfahrplan so getaktet, dass man entweder den Berg hoch- und runterrennen muss oder viele Stunden Wartezeit einplanen sollte. Also haben wir so ein Zwischending gemacht: Mit dem Taxi hin (30 Euro fanden wir ok) und dann später mit dem Zug zurück. Das Taxi hat uns bei der etwas oberhalb der Haltestelle verlaufenden Landstraße abgesetzt und wir sind die 180 Höhenmeter hochgeröchelt (klingt nicht viel, aber die Steigung beträgt im Schnitt 27 %!). Oben dann ein paar Fotos gemacht und den kompletten Abstieg zur Zughaltestelle angetreten, ca. 4 km steiler Geröllweg. Das Abendessen hatten wir uns heute richtig verdient! Mit dem mal wieder recht pünktlichen Zug ging es dann zurück nach Podgorica, wo wir recht leckeres indisches Essen ins Hotel bestellt haben (findet auf dem Balkan mal ein indisches Restaurant!). Nächstes Mal melden wir uns dann aus Albanien!En savoir plus

  • Montenegro Zusammenfassung

    1 octobre 2023, Monténégro ⋅ ☀️ 27 °C

    Halt, halt, halt! Ja wir melden uns zwar aus Albanien, aber nicht ohne eine Zusammenfassung zu Montenegro zu liefern!
    Wie haben wir das Land erlebt?
    📏Klein: Von den absoluten Highlights des Landes fehlt uns nach einer Woche lediglich das Durmitor-Gebirge.
    🧘Entspannt: Wir glauben, dass die Montenegriner:innen es lieben in Cafés und Restaurants abzuhängen. An den Orten, an denen wir waren gab es jeweils unzählige Lokalitäten und alle waren immer gut besucht.
    👻Deutschland-Fans: Wie bereits geschrieben, ist aktuell der Euro offizielle Währung. Vor einigen Jahren hat man sich noch der guten alten D-Mark bedient. Und auch sonst haben wir öfters den Eindruck erhalten, dass man einen sehr positiven Blick nach Deutschland wirft. Möge es so bleiben!
    🚘Auto-freundlich: Zu allerst mal... wir sind sehr gut mit den Öffis vorangekommen. Und auch wenn wir bekanntermaßen und unserer Meinung nach natürlich zurecht (😅) große Autogegener sind, müssen wir zugeben, dass sich mit einem eigenen Gefährt hier sicherlich noch das ein oder andere nette Fleckchen hätte entdecken lassen.
    💫Generelle Vibes: Richtig offene und herzliche Menschen haben wir selten getroffen, was wieder für diese Deutschland-Fan-Sache spricht. Unsere Rezeptionistin in Podgorica mal ausgenommen ("Good morning my beautiful couple."). Viele waren eher zurückhaltend und reserviert - nicht "unnett" dennoch. Neutral eben...
    🤯Voll: Montenegro ist KEIN Geheimtipp in Sachen Reiseziel. Das ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist es voll, Hotels waren teilweise schon ausgebucht, etc., andererseits gibt es so natürlich auch eine gewisse Infrastruktur. Generell sollte man aber auf jeden Fall in der Nebensaison hierher reisen. Besonders Kotor war wild. Die kleine schmale Bucht wird teilweise von zwei dieser unsäglichen Riesenschiffe an einem Tag angesteuert. Overtourism at its best. An den anderen Orten war es deutlich besser und wir konnten von der vorhandenen Infrastruktur profitieren.
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  • Shkokdra

    2 octobre 2023, Albanie ⋅ ☀️ 24 °C

    Wie angekündigt gibt’s jetzt den ersten Beitrag aus Albanien, das auf Landessprache übrigens „Shqipëria“ heißt. Wie immer haben wir mit einem Bus übergesetzt, die Fahrt von Podgorica aus führte durch eine landschaftlich reizvolle Gegend auf ca. 60 km top ausgebauter Straßen. Trotz der kurzen Strecke war direkt spürbar, dass wir uns in einem anderen Land befinden: Vereinzelt waren nun Eselskarren unterwegs, die Landschaft war noch agrikultureller geprägt und es gab noch mehr (schöne) Cafés längs der Straße. Letzteres wiederum ein Sachverhalt, den Albanien mit Montenegro zu teilen scheint: alle gehen gerne ins Café.
    Shkodra verfügt - wie die meisten albanischen Städte - übrigens nicht über einen Busbahnhof, sondern Fernbusse halten im Stadtzentrum an der Straße an.
    Zu sehen gibt es in Shkodra eine wirklich hübsche Altstadt, mehrere Sakralbauten und eine stadtnah gelegene Burg, die auch einen hübschen Ausblick in die Umgebung bietet. Für uns wirklich interessant ist die Tatsache, dass hier mehrere Religionen (Islam, Christentum und orthodoxes Christentum) in relativer Nähe nebeneinander existieren. Was leider bereits initial negativ aufgefallen ist, dass hier überall recht viel Müll herumliegt. Außerdem ist uns bei der Weiterreise ein Schaden an Philipps Rucksack aufgefallen, zu dessen Behebung wir dann nächstes Mal ein paar Worte verlieren (Teaser: Es war wie eine Schnitzeljagd).
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  • Tirana I

    4 octobre 2023, Albanie ⋅ ☀️ 27 °C

    Huch, wo waren wir denn jetzt gelandet? Ein bisschen Türkei, ein bisschen Indien und dann eben doch auch eigentlich wieder Europa. Tirana ist wild und genau deshalb so sehenswert.
    Insgesamt verbrachten wir in der Stadt 3 Nächte ganz in der Nähe des riesigen Skanderbeg-Platzes im Zentrum der Stadt. Und ganz getreu dem Motto unserer Reise, wurde es erstmal kulinarisch im rappelvollen, aber wunderschönen Oda Garden. Diese Stärkung kam auch gerade recht, denn es gab viel zu tun: Wäsche waschen, Reparaturwerkzeug für Rucksack beschaffen, Sightseeing und Kochkurs....bei letzterem wurde eine weitere Stärkung gleich mit geliefert.
    Auf eine seltsame Art fast am spannendesten war unsere Schnitzeljagd nach einer besonderen Nadel in der Stadt Kleine Erinnerung: Philipps Rucksack war an einer tragenden Stelle kaputt gegangen. An der gleichen Stelle war letztes Jahr auch Meikes Rucksack kaputt gegangen und konnte mit Hilfe von Brigitte und ihrer besonderen Nadel wieder repariert werden.
    Los ging also die Detektivarbeit:
    🔎Was war das für eine Nadel und gibt es eine albanische Übersetzung dafür?
    💡Es war eine Polsternadel und mit der Übersetzung waren wir uns nicht sicher, also lieber Screenshot und Hände und Füße.
    🔎War das etwa ein Ledergeschäft genau neben dem tollen und ersten Restaurant Oda Garden?
    💡Ja, aber nur für Uhrbänder und so eine Nadeln haben sie leider nicht.
    🔎Hm, also dann am besten mal in einer Schneiderei fragen, aber was heißt das bloß auf albanisch?
    💡"rrobaqepësi" (von uns als Robakäpsi ausgesprochen 😅). War nicht bei dieser seltsamen, dunklen Passage vorne beim Hotel ums Eck dieser Schriftzug zu lesen? So war es. Also ab in diesen Angstraum, ausgeleuchtet von unangenehmem Neonlicht. Tatsächlich eine Schneiderei und eine Dame, der wir mit Händen, Füßen und Screenshot erklärten, was wir suchten und die uns mit Händen, Füßen und Google Maps erklärte, wo wir eine solche Nadel finden würden > Laden für Schneidereibedarf, 1,6km entfernt
    🔎Dann kam unser Glückstag! Irgendwie funktionierten an diesem Tag schon ein paar andere Sachen ziemlich gut. Und so kam es, dass wir eigentlich gar nicht auf der Suche waren, sondern auf dem Weg von unserem Kochkurs zum Wäsche aus der Wäscherei abholen.
    💡 Schau mal, die verkaufen Nähsachen oder vielleicht doch nur Maschinen? Wir traten in den Laden ein und irritierten die zwei anwesenden Männer doch schon ein bisschen - denn ja, wir sehen schon immer ziemlich Touri aus. Wir zeigten ihm den Screenshot, er vermittelte uns mit einer knappen Geste zu warten und schwupps hielten wir in den Händen, was wir suchten. Und obwohl er ziemlich viele Garne im Angebot zu haben schien, konnte er uns von diesen irgendwie keine verkaufen. Aber für echte Detektive war das nur noch ein Klacks.
    🔎Wo könnten wir jetzt wohl ein stabiles und dickes Garn auftreiben?
    💡 Zurück in den neonbeleuchteten Angstraum. Leider hatte unsere Schneiderin des Vertrauens zu. Doch es gab noch eine weitere. Wir traten in den Laden ein und eine kleine ältere Dame schaute uns an. Ein paar Hände und Füße und Google Translato-Einsätze später, kramte sie gleich mehrere Garnrollen raus, die in Frage kämen. Wir entschieden uns für das dickste. Sie rollte uns mehrere Meter davon ab und winkte schon ab als ich mich nur an meinem Rucksack zu schaffen machen wollte, um meinen Geldbeutel herauszuholen. Ein dickes Faleminderit (Danke) nochmal an dieser Stelle ❤️
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  • Tirana II

    5 octobre 2023, Albanie

    Nach der erfolgreichen Reparatur von Philipps Rucksack hatten wir dann auch glücklicherweise wieder den Kopf frei für weitere Erlebnisse 🤭
    Was gab es also in Tirana noch so zu tun? Eine Menge und wir haben uns für folgende Aktivitäten entschieden:
    🪨 „Bunk‘Art“ nennt sich ein Museum, welches teils verstörende Einblicke in die Entwicklungen rund um das Thema innere Sicherheit insbesondere im kommunistischen Albanien liefert. Wie der Name bereits vermuten lässt, befindet sich das Museum in einem ehemaligen Schutzbunker, wie sie der kommunistische Diktator Enver Hoxha während seiner gut 40-jährigen Herrschaft 100.000-fach errichten ließ, da er zeitlebens Angst vor einem Atomkrieg hatte. Ansonsten erfährt man sehr viel über die „Sigurimi“ (also „Sicherheit“) genannte Geheimpolizei, deren Verhörmethoden und die Internierungslager für politische Häftlinge. Spannend, aber keine leichte Kost!
    🕌 A propos „leicht“: Locker geht man im ganzen Land offensichtlich mit dem (vorwiegend) muslimischen Glauben um. Es gibt zwar immer wieder beeindruckende Moscheen im osmanischen Stil und hier und da ist ein Muezzin zu vernehmen, aber nach unseren Erfahrungen aus dem Nahen Osten ist der Glaube hier zumindest in der Öffentlichkeit nicht sehr präsent.
    🚠 Hoch hinaus gen Himmel geht es hier aber auch ganz ohne Religion, nämlich mit der Seilbahn „Dajti Ekspres“ auf den namensgeben Berg Dajti. Zur Talstation kann man übrigens für 40 Lek (ca. 40 Cent) vom Stadtzentrum aus mit dem Bus gelangen. Oben auf dem Berg findet sich eine etwas seltsam anmutende Szenerie aus einem verlassenen und einem neuen Hotel und verschiedenen „Attraktionen“ (Pferdereiten, Off-road-Buggies, Schießstände mit Kalaschnikow-Imitaten, ein verlassener Hochseilgarten und ein sehr teurerer Minigolfplatz). Der Ausblick auf die Stadt und die Seilbahnfahrt selbst sind es uns aber absolut wert gewesen!
    🔺Einen Ausblick auf die Stadt konnte man auch von der „Pyramide“ aus genießen. Es handelt sich zwar eher um einen pyramidenartigen Bau als eine richtige Pyramide, ist aber wirklich ganz nett, um sich ein wenig umzusehen. Das Gebäude hat mal ein Museum über den Diktator berherbergt, wird aber seit ein paar Jahren zu einem Veranstaltungsort umgebaut.
    🧑‍🍳 Nach all den Sehenswürdigkeiten und der quirligen Stadt hatten wir dann vor allem eines: Hunger! Da bot sich Meikes Überraschungs-Aktivität sehr gut an, um dagegen etwas zu unternehmen. In einem Kochkurs lernten wir die Klassiker der albanischen Küche kennen: Lamm bzw. Rind in Joghurtsoße, „Börek“-artige Tarte mit Spinatfüllung und Kekse, die nach dem Backen in Zucker-Zimt-Wasser getränkt werden. Insbesondere auf das Lamm in Joghurtsoße ist man in Albanien derart stolz, dass die leckeren vegetarischen Gerichte zum Teil ein wenig in den Hintergrund treten. Es gibt nämlich z. B. mit Reis gefüllte Paprika, frittierte Reisbällchen („Qifqi“) oder eine Art geschichteten Pfannkuchen („Fli“) und dergleichen mehr.
    🚌 Derart gestärkt konnte es für uns dann weitergehen zu unserem nächsten Ziel (Beitrag folgt): Berat. Ganz Albanien-typisch (und auch nicht anders möglich) nutzt man hierfür den Bus. Wobei wir eher finden, dass die Bezeichnung „Sammeltaxi“ passender wäre, denn so richtig verbindliche Fahrpläne scheint es nicht zu geben (geschweige denn online) und die Busse fahren meist los, wenn sie voll sind. Das „neue Busterminal“ in Tirana, wie es von den Leuten genannt wird, ist übrigens echt nicht mehr als ein großer, chaotischer Parkplatz. Busse werden ausgerufen und dann geht man da halt hin. Dafür ist es günstig und funktioniert überraschend gut!
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  • Berat

    6 octobre 2023, Albanie ⋅ ⛅ 24 °C

    Kurzer Aufenthalt, kurzer Beitrag:
    Vom Diktator dereinst hochoffiziell zur Museumsstadt ernannt, ist die Altstadt von Berat inzwischen auch UNESCO-Welterbestätte und ein wahrer Touristenmagnet, der offensichtlich auch uns angezogen hat. Aber sind wir mal ehrlich: Was uns wirklich hierher verschlagen hat, war doch eigentlich die Galileo-„Reportage“ über das Hotel Colombo, ein 5-Sterne-Haus in den Räumlichkeiten einer ehemaligen Privatuniversität (https://youtu.be/96g5G8kQcEA). Die Erfahrung war okay, aber so leer wie im Beitrag präsentiert ist es da natürlich nicht (mehr).
    Ansonsten hat es uns hier gut gefallen, macht doch die osmanisch geprägte und zum Teil schön restaurierte Altstadt einiges her. Es gab auch mal wieder einen Aussichtspunkt zu erklimmen, siehe Bilder.
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  • Gjirokastër

    8 octobre 2023, Albanie ⋅ 🌙 23 °C

    Puhhh so langsam geht uns die Reisepuste aus und nach einer wilden Busfahrt von Berat aus kommen wir nun in Gjirokastër an. Als wir aus dem super vollen Minibus an die frische Luft kommen, schnappen wir uns das erste Taxi, das uns dann die ziemlich steilen Kopfsteinpflasterstraßen hochfährt.
    Wieder eine nette Altstadt, wieder am Hang. Wir laufen hoch und runter, gönnen uns aber auch einfach ein bisschen Pause von den ganzen Eindrücken im Zimmer.
    Der Vollständigkeit halber besuchen wir die Festung, die über der Stadt thront. Viele Steine, dicke Mauern - eine Festung eben.
    In der Altstadt sind viele Touristen, auch Deutsche, die unangenehm auffallen. Ein paar Klicks später hat die Partei unseres Vertrauens zwei Mitglieder mehr. Außer den Arschlöchern aufs Maul zu hauen, fällt uns nämlich erstmal nichts besseres ein, um Stellung zu beziehen.
    Ein letztes Abendessen in Albanien lässt die Vorfreude auf Griechenland dann noch weiter steigen. Meike hat falsche Google-Bewertungen im Kopf von einem ähnlich klingende Restaurant-Namen. Es ist ölig, fade und nicht das, was auf der Karte steht. Der Lichtblick: der Waffelladen nebenan. Dort erfahren wir dann, dass der alte Gauner vom Restaurant uns auch noch alte und ungültige Geldscheine angedreht hat. Tja, ohne uns, Opa! Wir bekommen neue, gültige Scheine und nebenan dann auch noch eine Waffel.
    Ciao Albanien!
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  • Ioannina (Ιωάννινα)

    10 octobre 2023, Grèce ⋅ ⛅ 25 °C

    Hui, da haben wir uns ja Zeit gelassen, diesen nächsten Beitrag zu schreiben! 🙀
    Unsere Abreise aus Albanien erfolgte still und leise am frühesten Morgen (05:30 Uhr🥱) mit dem Bus in das nahegelegene griechische Städtchen Ioannina. Abgesehen von der Uhrzeit verlief die Reise ereignislos, lediglich am albanischen Grenzposten fanden wir interessant, dass die eingesetzten Spürhunde frei ohne Leine herumlaufen dürfen.
    Mangels vorheriger Recherche haben wir nicht damit gerechnet, dass Ioannina in der Tat wirklich sehenswert ist mit See inklusive süßem Inselchen und einem bisschen gut erhaltenem osmanischen Einfluss. Jedoch sah unsere bereits gebuchte Planung vor, gleich am kommenden Tag die lange sechsstündige Busfahrt nach Athen (Αθήνα) auf uns zu nehmen, wo wir aktuell noch verweilen. Soviel vorab: Es ist anders als Ioannina!🤭
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