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Marokko 2026

Nun wird endlich nachgeholt, was ich 2022 wegen Covid nicht machen konnte. Frei nach dem Motto „besser spät als nie“ 🤫💫 Okumaya devam et
  • Son görülme yeri
    🇲🇦 Tafraoute, Marokko

    Rückweg blaue Steine

    5–6 Şub, Fas ⋅ ☀️ 16 °C

    Den Rückweg von den blauen Steine nehme ich auf dem direkten Weg, da sich schon so langsam aber sicher die Müdigkeit der stundenlangen Bergkletterei bemerkbar macht. Ich passiere einige nicht mehr verwendete Bauerngrundstücke und 2x2 Hundies, die aber nicht schmusen wollen.
    Aus der Ferne sehe ich „Hut des Napoleon جبل اكرض اوضاض“ und eine in einem neongelben Oberteil kletternde Person. Ich verfolge die Person während meines Spaziergangs und stelle fest, dass wenn diese weiter so zügig absteigt, dass sich unsere Wege unten wahrscheinlich treffen werden und genauso kommt es auch. Ich erkundige mich höflich, ob er ganz oben gewesen ist, was er verneint. Wir kommen ins Gespräch und gehen zusammen zurück in die City. Dabei stellt sich heraus, dass Jorg aus Breda kommt und ein sehr netter und Gesprächiger Zeitgenosse ist. Als wir in die Stadt eintreten treffen wir einen Mohammed, den Jorg zu kennen scheint und dieser fragt mich nach einer Weile, ob ich an der blauen Steine war, was ich bejahe. Er erzählt etwas davon, dass wir doch ein Foto gemacht haben, was ich verneinen muss, bis rauskommt, dass sein Freund Bubaka ihm das Foto geschickt hat. Von Mohammed erfahre ich auch, dass Bubaka das Zelt für Kunden aufgebaut hat und das Abendessen ebenfalls für die Kunden ist, die dann dort an der Stelle übernachten werden. Der Hammer, finde ich und stelle damit fest, wie gut die Marokkaner vernetzt sind und sich austauschen über die Touristen, Wahnsinn.
    Da ich eine starke Wärme im Gesicht und dann noch Jucken an den Händen verspüre, wird mir klar, dass ich von den Wahlnüssen eine anaphylaktischen Schock habe und verabschiede mich von Jorg, obwohl wir noch gemeinsam zu Abendessen wollten. Auf dem Rückweg passiere ich wieder einmal den Detleffs Camper von Toni und Isabella und Toni meint noch, was ich einen Sonnenbrand im Gesicht habe. „Ne, ne!“ sagte ich „Ich habe einen. Anaphylaktischen Schock und muss schnell zum Camper meine Mittel schlucken!“.
    Am Camper angekommen, versuche ich es erst einmal mit einer derben Menge Wasser und etwas Kühlung an der frischen Luft, da die Sonne mittlerweile untergegangen ist und es 14° hat. Ich esse dann noch eine 2 Liter Suppe und schaffe es so wirklich, ohne Medikamente den Abend zu überstehen, aber seht doch selbst!
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  • Tafraoute - Blaue Steine

    5 Şubat, Fas ⋅ ☀️ 17 °C

    Über die Bergkette kommend sehe ich aus der Ferne schon die blauen Steine, es ist also nicht mehr weit! Je näher ich komme, desto klarer wird mir aber auch, das der einstige Glanz verblasst ist. Hier hat niemand mehr den Pinsel geschwungen die letzten 6 Jahre! Auf der ersten Felsengruppe nehme ich mir die Zeit, setze mich auf mein Handtuch und genieße in Boxershorts die Sonne, während ich einige Walnüsse mit den Händen knacke und verspeise. In der ganzen Zeit kommt sich nur ein männlicher Wanderer vorbei und als ein Pärchen sich in der Ferne zeigt, ziehe ich mich langsam wieder an, um die weiteren blauen Felsen anzugehen. Bis auf eine „neu angestrichene Variante“ sieht es aber alles sehr…na sagen wir mal…mitgenommen aus. Vor allem, weil überall Leute ihre Namen und irgendetwas draufgeschmiert haben. Schade, denn anhand von dem Foto meiner Eltern konnte man die einstige Wirkung gut erkennen.
    Wenigstens möchte ich noch genau den Stein finden, der auf dem Foto meiner Eltern zu sehen ist, dass 2020 entstanden ist. Und nach etwas Suche finde ich genau diesen Stein. allerdings ist auch seine rote kräftige Farbe sehr verblasst, so dass er nur noch rosa da steht. Aber seht doch selbst!
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  • Tafraoute تافراوت

    5 Şubat, Fas ⋅ ☀️ 9 °C

    Was soll ich sagen?
    Ich wache in einer traumhaften Kulisse auf. Die Sonne scheint durch das Fenster des Chälli‘s. Ich setze einen Fuß vor die Tür und mache ein paar Fotos. Anschließend entscheide ich mich, eine erste Runde durch Tafraoute zu gehen, um mir einen Eindruck zu verschaffen. Es ist klein und überschaubar. Ich habe das Gefühl, es sind mehr Camper als Einwohner hier. *lach*
    Diese Palmen und dieses traumhafte Wetter *grins*
    Als ich wieder beim Celli bin, habe ich schon einen Bärenhunger. Entscheide mich doch erst dafür noch 1 Stunde Sport auf meiner Yogamatte zu machen und das ist die richtige Entscheidung. Anschließend räume ich Stuhl und Tisch und den Grill raus, damit ich mir ein feines Omelette direkt in der Sonne machen kann. Die sechs Eier in dem Omelette vom Markt in Agadir schmecken exzellent und bilden die Grundlage für die etwas ausufernde 16 km Wanderung durch das Gebirge von Tafraoute. Eigentlich wollte ich nur nach „Aday Tafraout“, ein kleines Dorf kurz vor Tafraoute. Doch nachdem ich mir noch mal dieses Gazellen Bild in den Steinen vom Cash vom Vortag angeschaut habe, zieht es mich irgendwie sehr stark ins Gebirge. Als dann sich auch noch ein Wanderweg auftut, packe ich die Gelegenheit beim Schopfe und klettere das Gebirge hinauf. Die einzigartige Berg-Fels-kombination, die sich mir hier zeigt, bereitet einfach nur Freude. In der Ferne sehe ich eine blaue Angabe strichne Zisterne, die mich magisch anzieht. Also geh ich dorthin, klettere auf sie und genieße einfach nur die Kulisse. Von dort aus guckt man direkt auf Aday Tafraoute, das Dorf, in das ich eigentlich wollte. Nun sehenixh es halt von oben! 🤗☀️😍💫🫶
    Nachdem mir mein Vater ein Bild von sich und meiner Mutter von 2020 von den blauen Steinen schickt, entscheide ich, den Weg dorthin direkt durch das Gebirge zu nehmen. Immer wieder fotografiere ich unglaublich schöne Felsformation.
    Als ich über ein kleines Gebirge in ein Tal komme, treffe ich Kat, die mir mit ihrer App Gaia GPS hilft, die richtige Entscheidung für den Weg zu den blauen Steinen zu treffen. Ich nehme den direkten Weg über einen weiteren Berg direkt hinter dem Berg, denke ich. Ich traue meinen Augen nicht, als ich ein Auto zwischen den erhabenen Felsen sehe. Es ist Bubaka, ein Marokkaner, der hier ein Zelt aufbaut und Abends etwas kochen möchte. Wir machen ein foto und ich ziehe weiter über den letzten Berg zu den blauen Steinen, aber seht doch selbst!
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  • Tafraoute تافراوت

    4–5 Şub, Fas ⋅ ☁️ 14 °C

    Nach einer längeren und sehr schönen Gebirgsfahrt durch den Anti Atlas komme ich Abends passend zum Sonnenuntergang an.
    Sofort auf den einzigen Cache Nr. GC1C8HJ stürzen und dabei diese unglaublich schöne Kulisse für die Camper entdecken. Nur hatte ich den Chälli irgendwie in eine Häuserreihe hinter dem Stellplatz manövriert und fahre jetzt 1x außen um und durch die Stadt und stelle das WoMo auf sen gegenüberliegenden richtig großen Stellplatz, auf dem hunderte WoMo‘s stehen. Zwischen all den Bergen und jetzt mit dem Horizont eine Traumkulisse, die mich sehr herzlich willkommen heißt!Okumaya devam et

  • Taroudannt تارودانت‎

    3 Şubat, Fas ⋅ ☁️ 18 °C

    Von meinem Sleepspot geht es morgens direkt auf einen Parkplatz aus Park4night, der direkt neben der Kasbah liegt, wie ich erst am Ende meiner Tagestour erfahren werde. Da es hier in der Stadt nur einen Cache gibt, den ich gestern schon bei dem Hotel gemacht habe, bediene ich mich heute Google, um ein paar Sehenswürdigkeiten abzuklappern. Dabei geht es erst wie wild kreuz und quer durch die Stadt und dann 1x mehr oder weniger die komplette Stadtmauer auf der Innenseite entlang. So ein wenig erinnert mich das Gewusel der Einheimischen hier an Casablanca, auch weil so gut wie keine Touristen zu sehen sind und das mag ich ja. Schön authentisch! Ich schlendere durch die Straßen und lande bei einem von mir auserwählten Sehenswürdigkeit, dem „Dar al-Dabbagh“, was ein Markt für Lederarbeiten und Felle ist. Z.b. 2x Ziegenfell klein = 100DH oder 1x Ziegenfell groß = 100 DH oder Camelfell oder wem oder was sonst noch das Fell über die Ohren gezogen wurde. Danke, aber nach kurzer Überlegung wird mir klar, dass ich das nicht unterstützen will, auch wenn mich ein älterer Mann in seinen gemütlichen Laden gelockt hat und die Ware + die o.g. Preise zeigt.

    Das Highlight erlebe ich heute sowieso wieder auf der menschlichen Ebene. Als ich auf der Ostseite am „Bab Targhount“ von innen durch die Stadtmauer nach außen schreite und an eben dieser nach rechts entlang schlendere, mache ich ein paar Fotos und bemerke, dass die komplette Seite der Stadtmauer (zumindest von außen) gerade renoviert wird. Irgendwelche Bauarbeiter geben mir aus der Enfernung Handzeichen, die mir signalisieren, dass ich ein Foto von Ihnen machen soll. Ich nähere mich den 3 Jungs und sie bitten mich ein Foto von ihnen zu machen und über whatsapp zu senden. Gesagt getan! Dabei ist es eigentlich schon urkomisch mit Yassin und seinen Kumpels, weil alle gut drauf sind und nur Quatsch machen. Yassin und ich tauschen unsere Nummern aus und ich sende ihm die Fotos und als wir diese begutachten, lachen wir uns halb tot, da Yassin nur Blödsinn macht, Als ich mich verabschiede und schon in ca. 100 m Entfernung bin, gestikulieren zwei von Ihnen wie wild herum und rufen mir etwas nach. Da ich nicht weiß, was sie eigentlich von mir wollen, gehe ich nochmals hin und sie machen mir klar, dass sie mich auf einen Tee und Essen einladen wollen. Na, bevor ich mich schlagen lass! Mittlerweile sind wir schon zu 6. und es gibt einen 1a Tee und lecker Brot, welches wir in eine Olivenölsud tränken, was echt lecker schmeckt. Einfach und gut ist ja hier eh immer die Devise. Yassin und seine Kumpels sind einsame Spitze. Wir lachen viel und haben einfach eine gute Zeit. Während wir da sitzen und essen kommt ein anderer Arbeiter und erzählt irgendwas von wegen, ich soll hier nicht fotografieren, das wäre verboten und er meint das todernst, dass ich denke, es handele sich um eine Art Vorarbeiter, der mir jetzt hier einen Abriss erteilt. So kennt man das ja aus Deutschland, aber es war nur ein weiterer Kollege, der auch Blödsinn machen wollte und hat mich quasi verarscht. Die anderen reißen sich aber auch gut zusammen, bis mal einer anfängt zu lachen.
    Nach einer guten Zeit des Trinkens, Essens und Lachens verabschiede ich mich ein weiteres Mal, schicke die neuen Bilder an Yassin, mache bei jedem High Five und gehe die Stadtmauer weiter entlang bis zum nächsten Eingang.
    Dort ist es wirklich sehr schön. Erst gehe ich in die eine Richtung und entdecke ein jungen Mann und eine junge Frau, die augenscheinlich am rumturteln sind, mache Fotos von Türen und Kakteen und gehe dann in die andere Richtung, wo ein Hotel zu sein scheint. Ich weiß mittlerweile, das Hotels ind Gästehäuser es hier gerne so richtig krachen lassen mit der Ausstattung und dem Ambiente. So entdecke ich den größten Kaktus oder Kaktusbaum in meinem Leben. Irre! Einfach zu schön!
    Um den Eindruck weiter zu komplettieren gehe ich die Stadtmauer entlang bis zum „Bab Ouled Bounouna“, einem weiteren Tor und ein paar Meter durch die Stadt, wieder zurück zur Mauer, vorbei an einer Schule, vorbei an viel Müll, vorbei an brennendem Müll, bis ich an einer KfZ Werkstatt und dessen Teileverkauf lande. Hier besorge ich mir nochmals ein Diesel-Additiv. Vom Besitzer bekomme ich auf französisch auch erklärt, warum ein Additiv hier überhaupt Sinn macht und zwar, weil wohl teilweise Wasser in die Dieseltanks der Tankstellen laufen und das dann so in den Motoren der Fahrzeuge landet. Da er das Additiv jedoch nicht da hat, schickt er Mohammed, der da zusammengekauert in der Ecke sitzt, mit ein paar Dirham los, um es zu besorgen. Währenddessen unterhalten wir uns mittels der „Google Translate Unterhaltungfunktion“ weiter, doch diese funktioniert nicht immer 100-prozentig und so kommt es vor, dass er ewig lang gesprochene Texte zwei oder dreimal in das Handy sprechen muss, was uns schmunzeln und lachen lässt. Als der Mohammed mit dem Liquid Molly Additiv zurückkommt, zahle ich 75 Dirham und verabschiede mich.
    Der Weg geht weiter vorbei außen an der Stadtmauer vorbei am „Bab al-Balaliyyah Gate“, über den „20 August Place“, wo ich fast von einer verärgerten Frau überfahren werde, hin zum Kasbah Garten, mit seiner kleinen Brücke und dem Wasser. Dort werde ich abermals angesprochen von einem Marokkaner, der sehr gut deutsch spricht, weil er, wie er mir erzählt, 2x in Hamburg gelebt hat.
    Weiter geht’s Richtung Kaspar, bis ich vor einem interessanten Hotel stehe, (Dar Tourkia Maison d'hôtes), doch dazu gibt es einen eigenen Foot Print .

    Nun geht es schnell zurück durch die Kasbah zum Chälli, weil ich gefühlt seit 2 Stunden dringend pissen muss! Der Wagen wird startklar gemacht und es geht 1x quer durch die Stadt, weil ich bei dem KfZ Fred, wo ich das Additiv gekauft habe, auch noch Scheibenwischer kaufen möchte. Der hat jedoch gerade Mittagspause, also hole ich den rechten Scheibenwischer in einem anderen KfZ-Laden, den ich anschließend per Zufall passiere.
    Nach der ganzen Action vom Hunger geplagt halte ich am Restaurant „Grillade Tinzert“, was voll mit Einheimischen ist und ich die beste Tajine bisher verzehre. Es gab auch nur noch die 1 Kg Tajine mit Lamm für 190 DH, die ich trotzdem nehme und den Rest einfach mitnehme. Fast platzend geht es zurück zum WoMo und an die Shell Tankstelle, wo ich den angeblich für knapp unter 40€ voll tanke und noch das Additiv in den Tank befördere! Nun passt aber aber, aber seht doch selbst!
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  • Dar Tourkia Maison d'hôtes

    3 Şubat, Fas ⋅ ☁️ 17 °C

    Bei meinem Weg zurück zum Chälli stehe ich zufällig vor diesem Gebäude und es zieht mich magisch hinein. Die Bemalungen der Wände, die Türen, das ganze Ambiente. Ich trete weiter hinein und bin einfach nur fasziniert. Als ich an 2 offenen Räumen vorbeigehe, werde ich von einem jungen Mann angesprochen. Es ist Yassin, wie sich noch herausstellen wird. Yassin fragt mich, ob er mir weiterhelfen kann und er erklärt mir, dass es sich hier um ein Hotel handelt und bietet mir an, mich herumzuführen, was ich sehr gerne annehme. Yassin ist ein sehr freundlicher, akurater, ruhiger Mann und ich liebe es, dass er mir hier das Angebot unterbreitet, mir alles ca. 20 Minuten zu zeigen. Ich möchte direkt einen Urlaub buchen! Aber seht doch selbst!Okumaya devam et

  • Fahrt nach Taroudannt, Cache, Sleep Spot

    2 Şubat, Fas ⋅ ☁️ 18 °C

    Ich fahre mit dem Chälli schnurstracks nach Tarudant und mache natürlich zuerst den Rätsel-Cache von Kasim, den ich vor einer Hotelanlage finde. Mich packt so hard die Müdigkeit, dass ich ein paar Meter weiter links abbiege und etwas über einen Schotterweg den Chälli parken und 45 Minuten schlafe. Anschließend ist das Wetter auch nicht mehr so geil, es gibt sogar ein paar Regentropfen und ich bleibe dort im Wagen, Mache mir Bratkartoffeln mit dem Rest Iberico Schinken aus Spanien und Spiegeleiern vom Markt aus Agadir. Duolingo, Netflix und die Social Medien sind meine Freunde und ich verbringe hier die Nacht. Außer einigen Marokkanern mit Ihren Pferde- oder Eselgespannt zeigt sich nur ein Afrikaner, der in der Ruinen neben an zu schlafen scheint und ein Marokkaner mit einer Frau, sündige Felder begutachten. Morgens werde ich von der kräftigen Sonne für einen Erlebnisreichen Tag in Tarudant geweckt, aber seht doch selbst!Okumaya devam et

  • Dar Nikola - Cache GCAGRWD

    2 Şubat, Fas ⋅ ☁️ 15 °C

    Ich fahre mit dem Chälli durch den Gemüsegarten von Marokko, zumindest kommt es mir so vor und rechts und links sehe ich Gebäude mit weißen planen, klassisch zur Gemüsezucht. Es ist eine äußerst arme Gegend, man merkt es an den Leuten und den Häusern. Die meisten oder viele Häuser sind wirklich aus Lehm gebaut, was ja grundsätzlich nichts schlechtes ist, denn heute geht man ja dazu zurück, aber es zeigt eben auch, wie ärmlich diese Gegend hier ist. Ich parke den Challenger auf einer Hauptstraße an einer Mauer und direkt kommt ein kleiner Junge, ca. sieben Jahre und hüpft vor meinem Auto rum und versucht wirklich, die Fahrer und Beifahrertür aufzumachen, während ich drin noch am Handy beschäftigt bin. Ich gebe ihm aber ein klares und energisches Zeichen, dass er sich verpissen soll. Trotzdem schwenzelt er irgendwie fies um das Auto und schmiert noch mit seinen Händen überall am Fahrzeug rum und versicht wieder die Türen zu öffnen. Lass es gut sein, denke ich mir, ziehe mich in Ruhe um und gehe Richtung Cache durch das Dorf, wo mir wirklich vom Dorfeingang bis zum Haus des Caches (ca. 1km) eine Schaar von 5-6 Kindern unentspannt und dreist folgt. Immer wieder fragen Sie nach Geld (Dirham, Dirham) und machen nervende Geräusche. Da fragt man sich schon, welche Erwachsenen die Kinder derart erziehen, dass sie sich so verhalten. Ich lasse mich jedoch nicht beirren und komme schlussendlich am Cache-Gebäude an, wo die Blagen auch urplötzlich verschwinden. Ich begutachte das Gebäude, denn es ist ein riesiges Lehmhaus, wo ich ja komplett fasziniert davon bin.
    Da ich irgendwie davon ausgehe, dass der Cache sich drinnen befindet und die Haupttür ein wenig offen steht, drücke ich sie auf, werde von einem Hund (Sifi) bellend begrüßt und nach ein paar Sekunden steht ein Mann vor mir. Es ist Mustafa, wie sich dann noch herausstellen sollte. Er spricht überhaupt kein Englisch, nur Arabisch, ganz wenig französisch und ich so gut wie kein Französisch und gar kein Arabisch. Also ist unsere sprachliche Kommunikation stark eingeschränkt. Mit Händen und Füßen und teilweise mit google translate könne wir uns irgendwie verständigen, wobei das Internet nur 10 % funktioniert, folglich kann man sich gut vorstellen, wie das ausgesehen hat. Mustafa nimmt sich alle Zeit der Welt, um mir wirklich jeden Blickwinkel des Gebäudes zu zeigen, das Gästehaus, den Pool, die Bar, die Toilette im Gästehaus, wir gehen wirklich überall hin und ich versinke in Begeisterung und ich denke, dass er das auch bemerkt. Die Details wie die Holztüren oder wie die Dusche im Badezimmer konstruiert ist ist einfach herrlich. Es vergehen sicher 30 Minuten und ich bestaune gerade draußen den großen Esstisch und wie er im und in den großen Baum integriert ist, dass ich Mustafa nach dem Cache frage. Er sing signalisiert mir, dass ich ihm folgen soll. Durch die Haupttür verlassen wir den Innenbereich gehen entlang der Mauer bis zu einer anderen Tür und in dessen Türrahmen hängt eine süße Konstruktion, in der der Cache sich befindet. Ich signiere das Logbuch und mache ein Erinnerungsfoto von mir und Mustafa. Wir gehen noch auf die Rückseite des Gebäudes, wo grad jemand bauliche Arbeiten durchführt und Mustafa zeigt, dass ich kurz hier warten soll. Ich nutze die Zeit und schmuse mit Hunden den See, mit der ich schon ein Herz und eine Seele bin, denn sie begleitet uns die ganze Zeit. Nach ein paar Minuten kommt Mustafa zurück, um mir drei wirklich große und ganz frische Orangen zu überreichen. Da ich mir unsicher bin, krame ich etwas Kleingeld hervor und er signalisiert mir sofort, dass ich die schnell wieder wegstecken soll. Was für ein herzlicher Mensch. Erneut bin ich von der marokkanischen Gastfreundschaft derart überzeugt und begeistert, das ist so herrlich menschlich erfrischend. Ähnlich meiner Erfahrung gestern. Ich nehme ihn in den Arm und winke noch dreimal beim Verlassen und gehe durch das Dorf zurück, wo ich noch weitere interessante Gebäude mit großen Öfen etc. sehe. Gott sei Dank sind keine Kinder mehr sichtbar, bis ich den Chälli betrete, aber seht doch selbst!
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  • Cave Win Timdwin مغارة وينتيمدوين

    1 Şubat, Fas ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute den besten Tag in Marokko bisher erlebt und das lag nicht an dem enttäuschenden „Paradise Valley“, wo ich noch am Morgen war. Die anschließende Fahrt durch das Gebirge vom Paradise Valley Parkplatz bis zur Cave Win Timdwin مغارة وينتيمدوين ist schon ein absolutes Highlight. Das zeige ich in einem anderen Footprint.
    Auf dem Anstieg zur Höhle lasse ich eine Gruppe junger Mopedfahrer passieren, von denen ich einen, Ali den Afrikaner,unterwegs wieder einsammele, weil sein Kumpel den Berg mit ihm hinten drauf nicht schafft. Am Parkplatz der „Höhle“ angekommen, machen wir erst einmal ein kleines Shooting und der übliche lustige marokkanische Trubel. Dann lädt mich Abdel der Parkplatzfred auf zwei Thymiantee ein und ich latsche die 1km bis zur Höhle hoch. Der Aufstieg lässt die Pumpe arbeiten! Hier oben an der Höhle ist es ein ganz besonderes Ambiente. Es ist ein großer Pool mit eiskaltem Wasser aus der Höhle vorhanden. Der Ausblick auf die Berge und ins Tal ist sagenhaft! Das Wasser, was aus der Höhle in den Pool läuft ist eiskalt und schmeckt hervorragend. Oben angekommen lerne ich Zinelabidin und Abdellatif kennen und wir machen gemeinsam eine kleine Erkundungstour. Ich erkundige mich bei Ihnen nach der Höhle, in die ich ja nur in Badehose ein paar Schritte gemacht hatte und zurückgegangen war, damit ich mir meine Schuhe anziehe und ein ausgiebigen Eindruck verschaffe. Doch dann höre ich, dass die Höhle mit einem Dieter verschlossen ist, da vor einiger Zeit ein Spanier darin ums Leben gekommen ist. Weiter höre ich, dass die Höhle 19 km und weiter in den Berg hineinragen soll, sie jedoch nach dem Tot des Spaniers nicht weiter erkundet wurde. Sehr schade, denn ich als alter Höhlenfred finde ja nichts spannender, als in solche Höhlen zu gehen. Sie bieten mir an ein paar Fotos als Erinnerung von mir zu machen, was ich bejahe.
    Als wir aus der Höhle schreiten, kommt ein Freund der beiden und drückt uns ein kleinen Strunk grün in die Hand, was derart intensiv und toll riecht, dass ich ihn einstecke und behalte. Es handelt sich um eine Königskerze (Gattung Verbascum).
    Ich mache den Vorschlag links neben der Höhle ins Gelände zu gehen und beide kommen mit. Wir führen wirklich erstklassige Gespräche und bleiben immer wieder stehen, um Pflanzen in der Natur oder der Landschaft zu huldigen. Zinelabidin frag mich einmal auf einen Baum zeigen ob ich wisse was um was sie sich handele. Gott sei Dank erkenne ich, dass es ein Agarnbaum handelt und berichte, dass es in Agadir eine Agern Fabrikation gibt (zu der mich ein Cache geführt hat). Wir unterhalten uns über die Vorteile der Anwendung von Agarnöl auf der Haut und die beiden sagen, dass die innerliche Anwendung in Marokko viel stattfindet. Zur Erinnerung mache ich ein weiteres Foto von uns an einer Kante, wo wohl im Winter das Wasser runter läuft mit einem herrlichen Blick auf das Tal. Wir lachen haben eine gute Zeit und treten anschließend den Rückweg an, wo wir etwas Probleme haben wieder auf den ursprünglichen Weg zu kommen. Da wir doch relativ tief runtergegangen sind. Wieder am Pool angekommen werde ich zum Tajineessen eingeladen. 7 erwachsene Männer essen aus einer riesigen Tajine, die schon geköchelt hat, als ich angekommen bin. Jetzt sind es ca. 2 Stunden später. Bei der Zubereitung gab es eine Arbeitsaufteilung. Einer hat sich um das Fleisch gekümmert und jemand anders um die ganze Tajine. Die Jungs sind derart geerdet, freundlich, lustig und einfach gut drauf, es hat komplett gebockt. Im Kreis auf Steinen hockend, essen wir gemeinsam die riesige Tagine mit sehr köstlichen Brot mit Haferflocken und einem schwarzen Korn bestückt, wo ich denke, dass es Kümmel ist. Wir essen trinken und lachen und immer wieder werde ich über die englische Sprache mit einbezogen und auch die andern öffnen sich relativ schnell. Es sind jedoch alles komplett unterschiedliche Charaktere von Menschen.
    Da darauf folgend gebetet werden soll, fragt mich Abdellatif, ob ich zusehen möchte, was ich respektvoll bejahe. Das ist superinteressant! Ich lerne heute mehr über Marokko, den muslimischen Glauben und die grundsätzliche Einstellung marokkanischer Männer, als die komplette Woche davor. Wir unterhalten uns eigentlich non stop und die Kulisse tut ihr übriges dazu. Einfach mal ins eiskalte Wasser springen, kein Problem, einfach mal in der Sonne bei 24 Grad trocknen und den traumhaften Ausblick henießen, kein Problem. Erfahren, warum die Höhle heutzutage nach ein paar Metern gesperrt ist und wie groß sie eigentlich in den Berg hineinragt, kein Problem. Was für ein Tag! Gut, dass ich unterwegs den marrokanischen Mountainbiker aus Agadir auf der Anhöhe getroffen habe und er mir von diesem „Wasserfall“ erzählt hat, aber seht doch selbst!
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  • Agadir Tag 2 - Kasbah Agadir Oufella أگا

    29–30 Oca, Fas ⋅ ☁️ 16 °C

    Tag 2 beginnt am Parkplatz Bijaouane und nach dem vergeblichen Suchen eines Multi Caches begebe ich mich auf zur Kasbah Agadir Oufella أگادير أوفلا. Es gibt eine feine Gondel, die wie ich feststellen muss, 130 Dirham, also circa 13 € kosten soll. Ich sage, dass mir das zu teuer ist, und trete den Fußmarsch an, vor dem mich jemand an der Cache Station schon gewarnt hat. Er sagte, ich solle den Bus nehmen, aber wie immer mache ich ja, wie mein Kopf gewachsen ist. Bei dem Aufstieg treffe ich noch die Engländerin Juli, die ich aber schnell wieder verlassen muss, da ich über eine hohe Mauer auf unserem direkt Weg nach oben klettere, was sie nicht kann. Oben angekommen ist der Blick einfach überwältigend.
    Die 90 Dirham Eintritt für den Innenbereich der Kasbah kann man sich gepflegt sparen, vor allem weil die Herren an der Tür total unfreundlich sind. Das Spannendste ist die große Schildkröte, die meinen Weg kreuzt!
    Wieder draußen kommt ein Marokkaner und drückt mir eine Babyziege in die Hand, die wirklich so süß ist. Er nimmt mein Handy und macht Fotos von der Situation und er will anschließend natürlich Geld dafür haben. Als ich ihm nicht die gewünschte Menge Geld gebe, verschlechtert sich seine Laune drastisch und er wird unverschämt. Ich mache ihm klar, dass ich ihm eigentlich gar kein Geld geben brauch und würde ihm am liebsten eine in die Fresse hauen, aber ich reiße mich zusammen und gehe ignorierend meines Weges.
    Hinter der nächsten Ecke treffe ich Juli erneut und wir haben einen netten Plausch, bevor ich absteige in Richtung Hafen, weil dort noch der letzte Teil eines Adventure Lab’s ist. Da dieser jedoch nur durch den Hafen zu erreichen scheint, breche ich ab und trete den Heim Heimweg über die Promenade an. Hinter der nächsten Ecke fällt mir „Frank’s Burgers Marina“ positiv auf und ich entscheide dort zu essen und meine iCloud über das WIFI zu synchronisieren. Schon beim Eintreten, wo ich mich nach der Toilette erkundige, ist ein sehr netter und zuvorkommender Mitarbeiter namens Mustafa zur Stelle. Ich erkundige mich nach dem WLAN und er verbindet mich mit eben diesem und ich setze mich draußen direkt vor die Tür in die Sonne, sozusagen der Logenplatz, zumindest fühlt es sich so an. Ich entscheide mich für den „normalen Cheeseburger“ mit der extra Impfung, s.h. extra Käse aus der riesigen Spritze. Als der Burger kommt (mit schwarzen Einweghandschuhen) ist es dann Mustafa ein richtiges Happening. Er zelebriert das hier, einfach super! (Siehe Video)!
    Auch das Internetproblem löst er, nachdem es nicht funktioniert. Er verbindet mich kurzerhand mit einem anderen WLAN, wo ich 100 MBit im Up- und Download habe, perfekt! Aber zuerst einmal widme ich mich dem Burgermassaker. Widerwillig ich zumindest einen Handschuh an, besser wären beide gewesen. Die Sauce quillt überall raus und das Ding schmeckt einfach Bombe 💣 🤤
    Ich verweile noch ca. 1 weitere Stunde in der Sonne, um meine iCloud weiter abzugleichen, was auch ganz gut gelingt. Es folgt ein sehr gut genähter, glücklicher Weg über die Promenade zurück zum Chälli.

    Ich suche mir einen Schlafspot raus und steuere diesen an, da ich nicht nochmals auf dem Großraumparkplatz am Strand schlafen möchte. Eine sehr richtige Entscheidung, wie sich zeigt, aber seht doch selbst!
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  • Tag 1: Agadir أگادير

    28 Ocak, Fas ⋅ ☁️ 15 °C

    Es ist soweit! Ich entscheide mich von meinem relativ unspektakuläre Schlafplatz direkt nach Agadir zu fahren. Dort erwartet mich eine ganze Reihe von Adventure Lab’s und Geocaches. Von Agadir habe ich schon so einiges gehört, als definitives Reiseziel im südlichen Teil von Marokko. Dort angekommen steuere ich einen über park4night auserkoren Parkplatz an, der sich als sehr angenehm zeigt und einen ersten kleinen Fußmarsch und Eindruck dieser Millionenmetropole zulässt. Ich steuere zwei Moscheen eines Adventure Lab‘s und eine christliche Kirche an, die von der Polizei bewacht wird. Dort wird mir ein striktes Fotoverbot erteilt. Der Polizist scheint auf einer Mischung aus Kokain und Speed, sehr hektisch und wenig vertrauenserweckend. Weiter geht’s zum königlichen Palast und von dort aus an die Promenade und den Strand.
    Das Wetter wird langsam besser, und bisher bin ich nicht angetan von einer Großstadt in Marokko. Es ist einfach zu viel Trubel und in den Tourismusgebieten möchte dir jeder etwas verkaufen. Da lernt man Menschen zu ignorieren, das Beste ist jedoch es mit Stumpe zu nehmen, denn dann sind die Marokkaner auch immer sehr freundlich und lustig.
    Vom Hunger geplagt kehre ich im „Food Yard“ ein, einem Schnellimbiss mit Bestlage am Strand. das Wrap schmeckt sehr gut und ich beobachte das Treiben an der Promenade. Anschließend gehe ich an der Strand, mache den ersten Sport seit Wochen und bleibe gleich dort und verbringe die Nacht mit ca. 20 anderen Wohnmobilen direkt am Parkplatz hinter dem Strand (Parking Bijaouane), was relativ laut war, da die Einheimischer hier Abends einfallen, um sich auf der Promenade und am Strand und in den unzähligen Restaurants zu vergnügen, ich aber brate mit mein Hack und die Würstchen, die ich mir beim Metzger in Taghazout gekauft hatte, aber seht doch selbst!
    Okumaya devam et

  • Herrliches Taghazout تغازوت

    26–27 Oca, Fas ⋅ ☀️ 16 °C

    Mit dem Chälli komme ich einmal von Norden nach Taghazout und ich bemerke gleich den Vibe. Es ist touristisch, aber schön und chillig-wuselig zugleich und ich sehe junge Leute, Surfer auf den Straßen und Camper auf einem erhabenen Parkplatz am Ende des Dorfes. Also geht es kurzerhand aus der Stadt den Berg rauf, links rein und die Straße wieder runter, um zu diesem Parkplatz zu gelangen. Als ich ankomme sehe ich einen Sonnenschirm und eine leeren Stuhl, ich warte ein paar Minuten, aber niemand kommt. Der Parkplatz ist halb mit einem Metallgitter versperrt und zudem, dass der Platz eh schon eng ist, steht noch ein Auto quer hinter zwei Wohnmobilen. Trotzdem entschließe ich mich, langsam auf dem Parkplatz zu rollen. Dabei bemerke ich direkt einen schönen freien Platz, auf den ich mich stellen könnte. Hinten gibt es einen Wendehammer, bei dem ich drehe um und fahre zurück. Doch das eine Auto steht so, dass ich nicht einparken kann. Ich rolle langsam daneben und frage freundlich auf was sie warten und er signalisiert mir, dass sie auf den Platzwächter warten. Ich sage, dass ich gerne dort parken möchte und bitte ihn ein Stück vorzufahren, dem der Mann sehr freundlich lächelnd Folge leistet. Vorsichtig parke ich rückwärts, da das Gelände nach dem Begrenzungsstein etwas ansteigt und noch eine Straßenlampe dort steht. Ich freue mich und mache mich fertig, um auf auf die Adventure Lab Cachetour zu gehen, weswegen ich hergekommen bin. Es geht runter vom Parkplatz zum Strand auf die Promenade bis zu einem Hotel und wieder zurück über den Sand. Es tummeln sich viele Surfer, junge Leute und die Stimmung hin zum Sonnenuntergang mit all den Surfern im Wasser und den Schaulustigen auf den Steine am Rand ist super.
    Abends gehe ich in die Stadt entlang des Restaurantmeile am Meer und alles ist brechend voll, sehr lebendig! Ich flaniere umher, vorbei an einem Fußballplatz, wo die Kids spielen. Ich besorge mir einen frischgepressten O-Saft für 15 Dirham bei einem sehr freundlichen Händler mit den typischen manuellen Saftpressen aus schweren Metall. Ich schlürfe den Saft und schlendere weiter bis zu einem Geschäft mit einigen Djellaba auf einem langen Kleiderständer davor. Dort treffe ich Ibrahim, einen äußerst freundlichen Marokkaner, der sich auch für eine Djellaba interessiert. Wir plaudern über dies und das und als 2 Damen dazustoßen wünsche ich ihm alles Gute und ziehe meines Weges. Ein frischer Granatapfelsaft vom Händler meines Vertrauens für 30 DH geht schon noch, lecker, lecker 🤤

    Am Ende lande ich auf einem Platz, was die Fressmeile zu sein scheint (insofern man das nicht vom ganzen Dorf behaupten kann) und entscheide mich für ein mega Sandwich namens Msemen. Mit frisch gegrillten Hühnchen für 40 DH, aber sehr doch selbst!
    Okumaya devam et

  • Timlaline Dünen

    26 Ocak, Fas ⋅ ☀️ 16 °C

    Vom Canyon geht es weiter in die riesigen Sanddünen, wo ich ein leckeres Plätzchen zum Nacktsonnenbaden finde, aber sehr doch selbst!

  • Essaouira Tag 2

    26 Ocak, Fas ⋅ 🌙 11 °C

    Nachdem der gewählte Nachparkplatz an einer Straße nicht der Rede wert ist, fahre ich wieder in die Stadt um mich dem Thema Internet zu widmen. Inwi ist raus, nachdem ich damit nur Probleme hatte, also Maroc Telecom. Es gibt keine Flatrate, aber heute eine Promo, 20GB + 20GB zum Preis von 20 GB, was umgerechnet teure 18€ sind, aber wir brauchen Internet, also, was soll‘s…
    Weiter geht‘s in die Waschstraße zur Av. Attaîf, wo mir Asil oder so ähnlich den Wagen per Handwäsche für 50DH reinigt. Gut, der Chälli passt gerade so hinein, aber er strahlt anschließen tip top und das für umgerechnet 4,66€. Ich gebe 10DH Trinkgeld.
    Nun aber schnell noch einer der letzten Caches machen mit Nr. GC7RBAB, wo ich zwar nur eine leere Dose vorfinde, der Park und der Überblick über die Stadt an diesem schönen Tag ist ein würdiger und krönender Abschluss für meinen Besuch in Essaouira.
    Noch schnell für Cache GC7REJ9 am Horse- and Camelbeach gehalten, der mich leicht zur Verzweiflung getrieben hat, da ja alle Palmen gleich aussehen, haha! 😜 Die Café‘s daneben auch sehr verlockend mit den Sitzmöglichkeiten in der Sonne und die hübschen Frauen, aber ich habe wichtigere Sachen zu tun, außerdem ist mir das sinnlose Akoholgesaufe schon wieder ein Dorn im Auge, welches da vor sich geht.
    Für nun wirklich den allerletzten Cache Nr. GC7YE1J steuere ich das Jimmy Hendrix Restaurant an, welches am Tag zuvor schon geschlossen hatte, etwas außerhalb liegt und wirklich einen Besuch wert ist, aber sehr doch selbst!
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  • Wunderschönes Tafedna

    25 Ocak, Fas ⋅ 🌙 13 °C

    Schon früh morgens bin ich mit dem Chälli den Berg nach Tafedna runtergeritten. Die morgendliche Sonne steht im Dorf, zwischen den ganzen Fischerbooten. Ich komme ums Eck und sehe schon eine ganze Reihe von Campern, schön 🥰

    Ich parke das Gefährt und mache mir erst einmal ein leckeres Frühstück. Gut gestärkt lege ich ein Ei und lege es in die Tüte, die bereits in der Garage auf Auswilderung wartet. Diese wird dann auch direkt ausgewildert, nachdem ich eine Mülltonne entdecke, die sich 20m von meinem Reisegefährt befindet.
    Ich nehme die Flasche Wasser und gehe das Dorf erkunden. Hier gibt es vor allem Boote, ganz viele Boote. Ob die noch im Einsatz sind, der desolate Traktor lässt vermuten, nein. Es geht vorbei an einem schönen kleinen bemalten Restaurant und einer kleinen Gruppe Einheimischer, die mich argwöhnisch inspizieren, bis um das letzte Haus, was ebenfalls ein Restaurant ist, vorbei an einem Surfverleih, an den Strand und erst einmal genießen, denn das ist das Highlight hier, der Strand, aber seht doch selbst!
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  • Plage Tafedna

    25 Ocak, Fas ⋅ ☀️ 16 °C

    Nach einem kurzen „Ich muss mich umziehen und etwas essen - Stop“ am Camper, gehe ich mit Rucksack, Handtuch, Badehose und Decke bewaffnet an den Strand und den kompletten Plage Tafedna entlang, vorbei an den Dünen, die man schon vom Dorf aus der Ferne sehen konnte und die der Grund für meinen Spaziergang sind, bis hin zu den Cliffs, wo es dann zumindest am Strand auch nicht mehr weitergeht.
    Dort gehe ich das erste Mal ins afrikanische Wasser! Das hat Zeit gebraucht, denn hier heißt es Obacht! Das Wasser ist unberechenbar. Es plätschert so dahin, mal drückt es eine Welle rein, dass das Wasser sehr weit nach vorne kommt und dann, wie aus dem Nichts, ballert eine Wassermenge rein, dass man sich nur noch mit rennen und springen in Sicherheit bringen kann. Das war sehr aufregend! Vom Erfolg gekrönt, stolziere ich nackt über die Cliffs, um einen Blick des Nachbarstrandes zu erhaschen und die starke Sonne auf meiner Haut zu genießen, die mich schnell trocknen lässt. Teilweise stehe ich einfach nur da und fühle und genieße diese natürliche Wärme. Die See ist eine
    zugleich wunderschöne und respekteinflößende Naturgewalt, das Element, was ich auf meinen Reisen so lieben gelernt habe. Die Zeit vergeht wie im Fluge und nach einer Zeit erwache ich aus diesem Zustand, nehme meine Sachen und gehe den Weg zurück Richtung Sanddünen. Ein letzter Blick zurück auf den Standort des Geschehens und ich kann endlich in die Dünen um nackt der Sonne zu frönen, bis eine kleine Bande von 4 Kindern sich in der Ferne zeigt. Ich trete den Rückweg durch die Dünen an, aber sehr doch selbst!
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  • Plage Iftane شاطئ إفتان

    24–25 Oca, Fas ⋅ 🌙 11 °C

    Mit dem Chälli nach dem viel zu späten Versuch den Virtuell Cache zu heben im dunkeln entschieden diesen Strand anzufahren, und dass obwohl ich in den P4N-Bewertungen gelesen hatte, dass ein Fahrer, bei dem Versuch hierherzukommen, mit seinem KfZ abgestürzt ist. Nun, was kann ich für die Dummheit anderer Leute, dachte ich mir und bin losgefahren. Eine richtige Entscheidung, denn wie mir Sahit bei der Ankunft im Restaurant mitteilte, wird die Straße gerade neu gemacht. Bei der Ankunft fährt Hussian seine Wagen noch schnell weg, nur dass ich vernünftig parken kann, das nennt man Gastfreundschaft. Es gibt einen sehr leckeren Minztee und etwas smalltalk mit Sahit, der für die Regierung arbeitet und immer am Wochenende hierher kommt, um Schischa zu rauchen und Bier zu trinken, haha! Wir reden dies und das und ich frage Houssine, ob es noch etwas zu essen gibt. Er muss kurz fragen und bestätigt:“Fisch!“
    Ich sage ja und warte gespannt bei immer intensiver werdenden sehr leckeren Gerüchen, was an dem leicht angebrannten 2 Fischen lag, wie sich später rausstellen sollte. Es war trotzdem sehr gute, dank der super Pommes (gut gesalzen und frisch) und dem super Salat (auch sehr frisch und lecker). Von 7 charmanten Katzen umzingelt konnte ich fast alles verputzen, was dem riesigen Hunger geschuldet war. Hussine fragt mich zum Ende hin noch „nach oben zu kommen“, wahrscheinlich um Wasserpfeife zu rauchen, aber ich lehne dankend ab und mache mein Wohlbefinden nach dem super Essen mehrfach sichtbar und erfrage den gültigen Preis der Speise. Leicht schüchtern sagt er 100 Dirham, was für mich voll okay ist und ich gebe sehr gerne 110 DH. Nun noch ein Zeichen, dass ich die Reste gerne mitnehmen würde und das ich ins Bett gehe und wir wünschen uns eine gute Nacht. Wie dankbar die Leute hier sind. Das ist der Unterschied zwischen Gier und reinem Überleben. In den 1 1/2 Stunden im Restaurant habe ich 2 erwachsenen Männer, 1 Frau und 3 oder 4 Kinder gesehen, die davon ernährt werden müssen und allesamt sehr lieb und zuvorkommend. Glücklich gehe ich ins Bett und lese in meine Upanischaden und schlafe wie ein Baby. Am nächsten Morgen erwache ich von Hundegebäll und sehe eine Hundefamilie ganz natürlich spiele , so toll! Ich gehe raus und laufen 1x den Strand auf und ab, teilweise mit den kleinen Hundies, aber seht doch selbst!
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  • Cascades de Sidi M'Barek

    24 Ocak, Fas ⋅ ⛅ 14 °C

    Nach dem Besuch meiner Bekannten Peter und Karin geht es weiter durch die Landschaft Richtung Virtuell Cache GC9P7FR. Der Chälli fährt sich super und ich bin glücklich ihn an meiner Seite zu haben. Die Natur hier ist wirklich schön mit der derzeit grünen Vegetation. Die Strasse ist wie immer eng und bei jedem entgegenkommenden Verkehr muss ich stark abbremsen und mit bedacht fahren. Wenn andere Camper entgegenkommen, muss zumindest einer auf den unbefestigten Seitenstreifen ausweichen, was jedoch fast immer erstaunlich gut funktioniert. Dann geht es (mal wieder) auf eine unbefestigte Straße, Kaliber „Ich weiß net, ob das mit dem Chälli eine gute Idee ist“. Als mir 2 Schweizerinnen mit einem alten roten VW Bulli entgegenkommen, frage ich sie kurzerhand wie sich der Offroadparcour weiter oben verhält. Die attraktive schwarzhaarige Lenkerin fragt ob ich zum Wasserfall möchte und ich weiß nun was mich zu erwarten hat. Ich erzähle ihr, dass ich in Sachen Geocaching unterwegs bin, mit dem sie rein gar nichts anfangen kann, aber sie versichert mir, dass ich mit meinem Fahrzeug gut bis zum Dorf fahren, dort aber parken solle, da es dann doch recht eng zugeht. Den Tipp nehme ich dankend an und wünsche eine gute Fahrt. Weiter oben parke ich den Chälli direkt neben der Moschee, auch wenn es sicher noch etwas weiter geklappt hätte, aber sicher ist sicher, denn ich möchte mir ungerne die Heckstoßstange ein weiteres Mal abreißen 🙈
    Mit der Flasche Wasser bepackt geht es los und ich bemerkt relativ schnell beim Durchlesen des Listings des Caches, dass ich um Einiges zu spät dran bin. Bis Sonnenuntergang sind es knapp 60 Minuten und die schreiben etwas von der schnellen Route 1,5 Stunden oder der größeren mit 3-4 Stunden, ärgerlich! Aber hierher muss ich nochmals, denn diese Düne und der Strand etc. sehen vielversprechend aus, aber seht doch selbst!
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