• Kerstin Bake-Völsch
  • Jens Schwieger

Schweden mal wieder

Wir wollen dieses Mal den Süden Schwedens erkunden. Ob sich die ursprüngliche Idee von Kappelskär (nördlich von Stockholm) zu den Aland-Inseln überzusetzen und später wieder über Schweden zurückreisen, noch realisieren lässt, bleibt abzuwarten. Læs mere
  • Start på rejsen
    22. juli 2025

    Nach Malmö

    22. juli, Tyskland ⋅ ☁️ 17 °C

    ENDLICH! Nachdem wir alle bisherigen Reisepläne für dieses Jahr canceln mussten, hat sich nun doch ein Zeitfenster für Schweden aufgetan. Leider nur 3 Wochen, aber besser als nix!
    Wir haben uns für die Fähre Travemünde-Malmö entschieden. So haben wir von HH nur eine Stunde Anfahrt und lassen uns den Rest der Strecke fahren. Das Ganze für nur knapp 150 Euro inklusive zwei Mahlzeiten. Und wir können das Womo auf dem Schiff an Strom anschließen - super für unseren Kühlschrank! Jetzt gibt's erstmal Frühstück und heute Abend sind wir in Schweden!Læs mere

  • Angekommen

    22. juli, Sverige ⋅ 🌧 20 °C

    Zur Feier des Tages noch schnell ein zweiter Footprint: Nach einer ruhigen Überfahrt sind wir in Malmö angekommen und stehen jetzt auf einem Stellplatz im Småbatshamn (Sportboothafen). Schnell noch mal raus: Von hier aus sieht man die Öresundbrücke und in der Ferne die Skyline von Kopenhagen. Es kostet stolze 330 Kronen (ca. 30 Euro) hier zu übernachten ... Wir freuen uns auf morgen!Læs mere

  • Endlich richtig angekommen

    23. juli, Sverige ⋅ ☁️ 20 °C

    Geschlafen haben wir gut, aber nun soll es endlich "richtig" losgehen. Das erste echte Schwedenfeeling kommt schnell auf: Die vielen Kreisverkehre und "Hubbel" (Bodenschwellen, damit man schön langsam fährt) sorgen dafür, dass wir es gemütlich angehen lassen beim Fahren 😉
    Wir machen einen kurzen Abstecher zur Halbinsel Falsterbo. Da ist es zwar landschaftlich sehr schön, aber es nieselt unangenehm und die Parkmöglichkeiten für Womos sind extrem rar. Wir fahren also weiter Richtung Trelleborg und Ystad, auf einer kleinen Küstenstraße meist direkt am Meer entlang. Die Sonne kommt raus und bleibt! Am Smygehuk machen wir Pause: Dort ist der südlichste Punkt Schwedens. Es gibt zwei schöne Cafés, eine Fischräucherei. Trotz allerlei Besuchern ist alles entspannt und gemütlich. Nach Ystad ist es dann nicht mehr weit. Direkt an der Marina gibt es einen Womo-Stellplatz.
    Die Stadt selbst ist wirklich schön und für Schweden ungewöhnlich, weil es viele Fachwerkhäuser gibt. Wir schauen Kirche und Kloster an und wandern ein bisschen durch die Straßen. Und Eis gibt's schließlich auch noch.
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  • Weiter die Küste entlang

    24. juli, Sverige ⋅ ⛅ 21 °C

    Beim Aufwachen ist es noch bedeckt, aber es soll schön werden. Wie machen uns auf den Weg zum kleinen Ort Kåseberga zu den "Ales stenar", einer großen "Schiffssetzung" (eine Anordnung von riesigen Steinen in Form eines Schiffsrumpfes, findet man in Nordeuropa öfter). Was es mit diesen Formationen auf sich hat, ist nicht ganz geklärt, aber die Steine sind zum Teil 5 Tonnen schwer, das war also ganz schön viel Arbeit und sicher wichtig. Gleich neben der Schiffssetzung ist ein Start- und Landesplatz für Paraglider und der Blick von bzw. über die Steilküste ist sehr schön. Dann wandern wir bergabwärts zum kleinen Hafen, wo es ein paar schöne Cafés gibt. In der Fischräucherei kaufen wir Räucherfisch für heute Abend.
    In Simrishamn geht es erstmal in einen großen Coop: wir müssen einkaufen. Und dann brauchen wir eine Pause: ein paar Kilometer weiter finden wir einen Rastplatz und nachdem wir unseren Kuchen verzehrt haben, stellen wir fest, dass es hier auch einen Strand und interessante Steinformationen gibt. Schön!
    Etwas später landen wir in Kivik und sehen zufällig eine Wiese, auf der Womos stehen. Die Wiese gehört zu Agda Lunds Bed&Breakfast und die bieten auch Stellplätze an. Wir bleiben also über Nacht. Noch ein Gang zum kleinen Hafen, ein Eis, schöne Häuser gucken. Wir sind ja mehr die Typen, die sich von den kleinen Dingen begeistern lassen. Und wir stellen fest: Es ist so schön bei Sonne und Wolken die Küste entlang zu fahren, die vielen schönen kleinen Häfen zu sehen. Wir sind gespannt, wie es weitergeht!
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  • Kristianstad und Platzsuche

    25. juli, Sverige ⋅ ☀️ 23 °C

    Natürlich Haben wir das Angebot für ein Frühstück bei Agda Lund B&B ausgenutzt.
    Leider macht die Wasserpumpe seit Anbeginn etwas seltsame Geräusche, so dass wir beschließen wenigstens ein Ersatzteil zu finden. Ein Versuch in Kristianstad und ein Erfolg in Vinslöv. Jetzt sind wir etwas beruhigt.
    Zurück in Kristianstad führt uns ein Fußweg vom Parkplatz über das Natureum in den Kern einer alten Festungsstadt mit beeindruckender Kirche und zwei parallelen Einkaufstraßen. Zeit für Jens eine zweite kurze Hose zu kaufen und in einer Buchhandlung Julikas Einkaufsliste abzuarbeiten.
    Nach einem Kaffee im Natureum wird es schon Zeit, sich Gedanken über einen Platz für die Nacht zu machen. Zum ersten Mal haben wir zwei vergebliche Versuche zu verzeichnen: jeweils im Hafen von Tosteberga und Nogersund.
    Alles voll belegt. Uns bleibt der Campingplatz in Hällewik.
    Haben wir schon was zum Wetter gesagt? Fast zu heiß!
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  • Friedhof und Glas

    26. juli, Sverige ⋅ ☀️ 20 °C

    In der Nacht war heftig Party auf dem Campingplatz und heute morgen ab 8.30 Uhr laute Musik aus dem Stadion nebenan. Der dänische Platznachbar erzählt, dass heute und morgen Fußballspiele stattfinden: Der Verein des kleinen Ortes Mjällby gleich hier um die Ecke führt die 1. Liga in Schweden an! Jede Menge Fans sind hier auf dem Platz und feiern offenbar entsprechend ihre Mannschaft. Kein Wunder, dass es hier so voll ist.
    Wir machen uns auf den Weg nach Ryd - dort wollen wir den legendären Autofriedhof anschauen. (Manch einer kennt ja unsere Schwäche für Friedhofsbesuche auf unseren Reisen 😉). Ein skurriler Platz im Wald mit Überresten historischer Fahrzeuge. Der Besitzer (ein ehemaliger Torfstecher, der die Autos ausgeschlachtet und Ersatzteile verkauft hatte) lebt schon lange nicht mehr dort, die Natur erobert sich ihr Territorium zurück.
    Dann kaufen wir noch ein (es soll heute Abend Pizza geben) und fahren weiter nach Kosta ins "Glasreich". In der Gegend gibt es allerlei Glashütten und in Kosta auch noch einen sehr komfortablen Stellplatz. In der Gegend haben wir vor sehr vielen Jahren mal ein Ferienhaus gemietet. Das ist bestimmt schon 30 Jahre her und es hat sich viel verändert. Wir gehen zur Glashütte - inzwischen gibt es dort mehrere Outlets, ein Hotel, ein Café, ein Restaurant, aber natürlich auch die Produktion. Wir haben Glück: Die letzte Vorführung des Tages kostet nix (sonst 100 Kronen Eintritt) und wir schauen zu, wie der Glasbläser eine schöne Servierplatte zaubert. Wir haben völlig vergessen Fotos zu machen, bis auf eins!!!
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  • Reif für die Insel

    27. juli, Sverige ⋅ ⛅ 23 °C

    Unser Ziel heute ist Öland, Schwedens größte Insel. Auf dem Weg von Kosta Richtung Küste kommen wir nach wenigen Kilometern durch Orrefors - hier gibt's eine weitere Glashütte und wir beschließen spontan, dort auch nochmal rein zu schauen. Was für ein Glück - viel netter als die große Hütte in Kosta! Hier werden keine Gebrauchsgegenstände hergestellt, es geht eher um Kunst. Zu Gast ist ein bekannter schwedischer Glaskünstler, Carlos (typisch schwedischer Name 😉), dem man bei der Arbeit zuschauen kann.
    Dann weiter Richtung Osten. Uns kommen unglaublich viele Wohnmobile entgegen und wir hoffen, dass sie nach dem Wochenende auf Öland für uns Platz gemacht haben.
    Der von uns ausgeguckte Stellplatz ganz im Süden der Insel ist belegt - bis auf einen Platz. Den nehmen wir!
    Ort und Hafen sind klein, aber charmant. Erstmal Kaffee trinken in der ehemaligen Windmühle - eher selten hier, weil es im Wesentlichen Bockmühlen gab bzw gibt: Es sind unglaublich viele erhalten. Anschließend spazieren wir zu einer Kalkgrube, von der wir zufällig gerade Fotos gesehen haben: Ein Treffpunkt für alle wasser- und sprungbegeisterten Jugendlichen und Kinder (letztere in der Regel mit Eltern, da das Springen nicht ganz ungefährlich ist). Das Wasser der Grube ist ganz klar und an der Sprungstelle bis zu 23m tief. Jens sagt, er würde sich das auch noch zutrauen ... aber er ist ja leider erkältet 😉
    Kerstin entdeckt noch einen schönen Weg am Meer - es sind kaum Menschen unterwegs, eine echte Idylle.
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  • Rentiere? Nö, Kühe!

    28. juli, Sverige ⋅ ☁️ 21 °C

    Zunächst ist heute der "Lange Jan" auf der Südspitze unser Ziel. Der Leuchtturm ist über eine schmale Straße zu erreichen: Während man im Norden Schwedens mit Rentieren auf der Straße rechnen muss, sind es hier Kühe und ihre Kälber, die in aller Seelenruhe die Straße queren und auch mal einen längeren Halt machen. Das entschleunigt.
    Auf der Halbinsel sind viele Vogelbeobachterinnen unterwegs: Schwäne, Gänse, Kormorane, aber auch Eisvögel und anderes gibt es hier. Den Leuchtturm kann man besteigen - die Aussicht ist herrlich und ich bin froh, dass ich noch schnell das Fernglas aus dem Womo geholt haben. Damit entdecken wir auch etliche Robben, die sich auf den Felsen sonnen.
    Dann geht es zur Fluchtburg Eketorp.
    Sie ist die Nachbildung einer typischen Fluchtburg aus der Eisenzeit mit einigen Holzhäusern inmitten der mächtigen Burgmauer.
    Und schließlich fahren wir knapp 80 km Richtung Norden nach Kårehamn, wo wir jetzt am Hafen stehen. Über 40 Plätze gibt es hier, gut verteilt und jeweils für verschiedene Bedürfnisse geeignet: Man kann auf Wiese oder Schotter stehen, mit Meerblick oder Blick auf den Hafen.
    Heute abend hat es sich bewölkt und sieht ein bisschen nach Regen aus - mal sehen.
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  • Trollwald und Oldtimer

    29. juli, Sverige ⋅ ⛅ 22 °C

    Gestern Abend fing es an zu regnen - wir beschließen, mal ein bisschen Netflix zu schauen. Aber dann plötzlich: Ein tolles Abendrot und gegenüber ein kompletter Regenbogen. Ein Foto vom Sonnenuntergang haben wir gemacht, aber wie so oft wird es der Natur nicht gerecht. Macht nix, behalten wir im Herzen.
    Es regnet die ganze Nacht, aber wider Erwarten pustet der Wind morgens die Wolken weg und es wird wieder ein richtig toller Sommertag. Wir fahren zur Nordspitze zum Trollskogen (Trollwald), ein Naturreservat mit alten Grabhügeln, einem Schiffswrack, Stränden und natürlich der 900 Jahre alten Zaubereiche "Trolleken". Es gibt unterschiedlich lange Wege durch den Wald, wir nehmen den 4,5 km langen.
    Später geht es noch zum "Langen Erik", dem Leuchtturm auf der Nordspitze. Wieder tolle Aussichten, aber der Turm im Süden gefiel uns doch etwas besser.
    Dann muss eine Entscheidung getroffen werden: Übernachten wir mitten in der Natur oder am trubeligen Hafen von Byxelkrok? Es wird dann der Hafen, wir bekommen den letzten freien Platz. Ein wenig abseits der Hauptstraße finden wir ein nettes ruhiges Café und genießen leckere Teilchen. Fürs Abendessen holen wir noch Räucherfisch, dazu dann gebackene Kartoffeln und Wurzeln aus dem Omnia. Später gibt es im Hafen noch ein kleines Oldtimertreffen und nein, ich meine kein Zusammentreffen von Rentnerinnen, sondern eins der in Schweden beliebten Autotreffen. Wir schauen die Autos an und erinnern uns an die Autos unserer Eltern und noch davor.
    Wieder so viel gesehen!
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  • Rauken und Meer

    30. juli, Sverige ⋅ ☁️ 20 °C

    Heute frühstücken wir auswärts: Das nette Café von gestern Nachmittag bietet ein Frühstücksbüffet an. Der Himmel ist wolkenlos und wir genießen auf der netten Terrasse Waffeln, Brötchen und mehr. Um 10.30 Uhr sind wir die ersten, die den Platz verlassen - an der Zufahrt wartet schon ein Womo und nimmt gleich den frei gewordenen Platz ein.
    Wir fahren ein paar Kilometer bis Byrum, wo es sog. Rauken zu sehen gibt: Kalksteinsäulen, die sich über viele Jahrtausende gebildet haben. Echt schön! Auf einer sehr engen Küstenstraße geht es weiter - endlich mal wieder eine Herausforderung für den Fahrer. Es geht vorbei an tollen Stränden und einem aufgegebenen Kalksteinbruch.
    Es treibt uns nach Borgholm, der Inselhauptstadt. Zunächst weil Jens dringend eine Apotheke braucht - er ist heftig erkältet. Bei einem Rundgang sehen wir zufällig einen Stellplatz im kleinen Hafen, direkt am Meer und versuchen unser Glück. Klappt - der vorletzte Platz! Für Jens war's das dann für heute - er muss sich auskurieren. Ich bummle noch ein wenig durch die Fußgängerzone und trinke einen Kaffee.
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  • Schöne Aussichten

    31. juli, Sverige ⋅ ⛅ 22 °C

    Jens geht es schlecht, ganz in der Nähe ist ein Ärztezentrum und er bekommt für 13 Uhr einen Termin. Bis es soweit ist, schauen wir uns die Burgruine Borgholm an und sind überrascht: von Weitem einfach ein großer Kasten. Aber wenn man drin ist ... Man möchte ein Foto nach dem anderen machen, weil sich alle paar Schritte die Perspektive ändert. Und zur Zeit gibt es auch eine Fotoausstellung über "Lost Places", die toll in diesen Rahmen passt.
    Mittags dann Arzttermin, Apotheke und Antibiotikum. Wir fahren im Anschluss noch ein kleines Stück: wieder runter von Öland und nördlich bis Timmernabben. Kleiner Stellplatz in einem ebenso kleinen Hafen - sehr gemütlich. Ich mache noch einen schönen Spaziergang, Jens versucht zu schlafen.
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  • Entspannung

    1. august, Sverige ⋅ ☁️ 21 °C

    Nach einer ruhigen Nacht im hübschen Minihafen von Timmernabben brechen wir gegen 10 Uhr auf: Wir wollen nur ein kurzes Stück bis nach Blankaholm fahren, ahnen aber, dass der Platz beliebt und vermutlich auch sehr belegt ist. Wir nehmen eher die kleinen Küstenstraßen - allerdings sieht man oft nicht viel vom Wasser, weil es so viel Wald gibt. Heute ist auch mal eine Schotterstraße dabei, tatsächlich in diesem Urlaub die erste.
    Als wir mittags in Blankaholm ankommen, haben wir wie so oft Glück: Der letzte freie Platz gehört uns. Heute und morgen sind die Plätze besonders knapp, weil morgen ein Teil des Arreals für einen Handwerkermarkt genutzt wird.
    Der Stellplatz ist so organisiert, dass jeder ausreichend Platz "vor der Tür" und außerdem auch einen Blick aufs Wasser hat. Die Besitzer haben einen hübschen kleinen Garten mit Sitzgelegenheiten angelegt. Über eine Art Steg kommt man zum Hafencafe und zur Eisbude (klar, haben wir beides schon probiert!). In dem kleinen Ort gibt's noch ein Hotel, einen kleinen Laden (in dem man im Prinzip alles kaufen kann, führt 2.300 Artikel und kann Medikamente und Alkohol besorgen) und ein Loppis (einen Trödelladen), in diesem Fall eine ziemliche "Bruchbude", in der man nur elektronisch zahlen kann.
    Alles ist sehr entspannt - wir werden morgen auch noch hier bleiben, schließlich müssen wir den Handwerkermarkt besuchen und die (4,5 km kurze) Wanderung auf den Dorfberg machen. Und mehr Eis und andere Leckereien essen.
    Ach ja: Trotz heftiger Erkältung ist Jens ins Wasser gegangen - war wohl einfach zu verlockend.
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  • Pause machen

    2. august, Sverige ⋅ ☁️ 21 °C

    Wir haben noch einen Tag in Blankaholm verbracht. Heute war hier jede Menge los: zum Handwerkermarkt kamen Besucherinnen aus der ganzen Umgebung - man hatte sogar einen extra Parkplatz auf einer Wiese eingerichtet! Auf unserem Stellplatz war es trotzdem ganz ruhig und entspannt.
    Wir sind auf den örtlichen Aussichtsberg - naja, eher ein Hügel - gestiegen. Schöne Aussicht, wenn auch mehr Wald als Wasser. Wir haben die Marktstände angeschaut und eine kleine Nixe für den Garten gekauft. Und natürlich gab es wieder leckeres Eis. Und damit wir nicht völlig verloddern, haben wir mal frische Bettwäsche aufgezogen. Morgen geht's ein kleines Stück weiter nach Norden.
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  • Nach Norden - Überraschungen inklusive

    3. august, Sverige ⋅ ⛅ 22 °C

    Nach zwei Tagen Ruhe ohne Fahrerei haben wir uns direkt zu einem Platz aufgemacht, den Kerstin gestern zufällig entdeckt hat - natürlich an einem Sportboot-Hafen, mit Reservierung.
    Stegeborg ist das Ziel. Eine Besonderheit: hier befindet sich die Einfahrt zum Göta-Kanal in Richtung Göteborg. Und eine Schloss-Ruine.
    Und wir treffen Inga, Thomas, Kalle, Fiete, Otto auf ihrem Weg nach Tyrislöt.
    Das Highlight am Abend, ja mit etwas Regen verbunden, aber wunderschön ist am Abend ein doppelter Regenbogen mit einer unglaublichen Strahlkraft.
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  • Wetterwechsel? Am Göta-Kanal

    4. august, Sverige ⋅ ⛅ 20 °C

    Heute morgen haben wir mit den Enkeln noch die Burg in Stegeborg besichtigt. Passend dazu war eine riesige Hüpfburg aufgebaut.
    Danach haben wir uns auf den Weg zum Göta-Kanal gemacht und sind in Ljung gelandet. Ein Platz ohne alles mit einem "Restaurang" und einem "loppis" in der Nähe. In Schweden gibt es wohl kaum einen Ort ohne das Schild mit dem Hinweis "loppis ", was so viel wie "Trödel" bedeutet. Das geht von einem kleinen Tisch mit allerlei, was nicht mehr gebraucht wird, vor einem Hof bis zu einem großen Laden mit manchmal auch antiken Teilen. Es macht in jedem Fall Spaß, sich da umzusehen.
    Heute hat es manchmal geregnet, trotzdem reichte es zu einem Spaziergang am Kanal.
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  • Alte Bekannte und neuer Ort

    5. august, Sverige ⋅ 🌬 19 °C

    Nachdem es in der Nacht geregnet hat, scheint morgens wieder die Sonne. Allerdings weht ein heftiger Wind. Wir wollen heute nach Askersund, ein Ort an der Nordspitze des Vätternsees. Wir fahren aber erstmal nur ein paar Kilometer bis Borensberg, weil wir einkaufen müssen. Auf dem Weg dorthin sehen wir aus der Ferne eines der Passagierschiffe, die auf dem Göta-Kanal fahren. Das muss in Borensberg durch die Schleuse. Also parken wir das Womo und schauen uns das an. Keine Ahnung, wie oft wir schon das Schleusen im Kanal angeschaut haben und wie häufig wir die "Wilhelm Tham" schon gesehen haben. Ist immer wieder schön!
    Dann geht es weiter - ist nicht weit bis Askersund. Aber schon um 13 Uhr sind auf dem Stellplatz am Hafen alle Plätze belegt. Aber wir haben gesehen., dass es einen zweiten Platz "ohne alles" gibt - für uns ist der definitiv gut genug. An sich ist es da sogar etwas netter!
    Wir finden ein nettes Café mit sehr gutem Kuchen, machen einen kleinen Rundgang durch die Stadt.
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  • Kristinehamn

    6. august, Sverige ⋅ 🌬 19 °C

    Wir haben gut geschlafen - langsam gehen die Erkältungen zurück. Wir machen noch einen kurzen Spaziergang am Hafen - gestern hatten wir unseren Rundgang wegen eines Sturms abgebrochen. Ich kaufe im "Loppis" einen schönen großen Teller, der zu Schälchen und kleinen Tellern passt, die ich vor einigen Jahren von meiner Tante geerbt habe.
    Dann machen wir uns auf den Weg nach Kristinehamn. Die Stadt liegt im Norden des zweiten großen schwedischen Sees "Vänern". Eine hübsche kleine Stadt mit viel Grün und Wasser. Wie so viele kleine und mittlere Städte scheint vieles in den 70ern und 80ern stehen geblieben zu sein. Die Konditorei, in der wir sooo leckeren Kuchen essen, ist noch 50er Jahre, allerdings ganz absichtlich und sie macht damit Werbung.
    Wir spazieren durch den Ort und schauen die große Kirche an - die Frau, die dort ehrenamtlich tätig ist, spricht Deutsch und freut sich, dass jemand kommt.
    Wie so oft stehen wir am Hafen - unsere kleine "Terrasse" ist direkt am Wasser. Gut haben wir es!
    Aber tatsächlich wird es auch Zeit, die letzten Aufenthalte anhand der noch verbliebenen Tage und Kilometer zu planen.
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  • Amal - neu für uns

    7. august, Sverige ⋅ ☁️ 19 °C

    Am Vännern gelegen, laut Reiseführer malerische Altstadt. Der Stellplatz befindet sich fußläufig zur Altstadt, ist groß. Zwar auf Schotter, wir stehen aber direkt am See. Leider ist das Wetter nicht dazu geeignet, die Stühle rauszuholen und den Blick zu genießen.
    Allerdings reicht es für eine Stadterkundung zu Fuß. Die "neue Stadt" macht eher einen etwas runtergekommenen Eindruck, ein "Wiener Café" verspricht lecker Kuchen. Interessant ist eher, dass das Café, der benachbarte Gemüseladen und der Friseur eindeutig fest in Zuwanderer - Hand sind.
    Wir finden aber noch den erhaltenen Kern der Altstadt mit ein paar historischen Gebäuden und dem attraktiven Kungsberg, den wir "besteigen".
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  • Immer wieder gern: Trollhättan

    8. august, Sverige ⋅ ☁️ 18 °C

    Das war ein schöner Tag! Dabei sah es bei unserer Abfahrt in Åmål nach Regen aus. Geregnet hat es dann während der Fahrt auch ganz tüchtig. Aber nach unserer Ankunft in Trollhättan hörte es erstmal auf, so dass wir einen ersten Rundgang machen konnten.
    Wir waren schon oft hier: Trollhättan ist ein Lieblingsort! Das liegt eher nicht am Ort selbst, der eher in vielerlei Hinsicht "so mittel" ist. Aber auf einer Art Halbinsel zwischen Göta-Fluss und Kanal liegt nicht nur der Stellplatz, sondern ein total schönes Stück Natur: Slussomradet, also etwa Schleusenumgebung. Zwei wesentliche Faktoren prägen diese Gegend: Schiffsverkehr über die Schleusen (viele Touristenboote im Sommer, aber auch Wirtschaftsverkehr) und Wasserkraft, Gewinnung von Strom aus Wasser. Beides wurd hier schon ewig betrieben und es gibt Schleusen aus verschiedenen Jahrhunderten auf dem Gelände. Die aktuelle Schleusentreppe von 1916 überwindet 32 Meter und jedes der vier Becken ist gut einsehbar. Sehen wir uns immer wieder gerne an.
    Nach dem ersten Rundgang essen wir ein leckeres Garnelensandwich im Slusscafé und weil es dann wieder regnet, schlafen wir tatsächlich über eine Stunde. Hinterher ist es trocken und das Regenradar sagt: kein Regen mehr! Tatsächlich wird es sonnig und warm und wir ziehen nochmal los zu Kirche, Wasserfall, Hängebrücke und in den Wald. Wir entdecken dabei nach all den vorherigen Besuchen tatsächlich noch ein paar neue Ecken! Es ist beeindruckend, wie nah beieinander Natur und Technik hier sind, ohne sich gegenseitig zu stören.
    Auf der Halbinsel gibt es auch noch verschiedene Museen und Aktivitäten, das ist dieses Mal aber nichts für uns.
    Als wir nach ein paar Stunden wieder am Womo sind, ist der Himmel wolkenlos und wir sind geschafft.
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  • Varberg - flop und top

    9. august, Sverige ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute war eine längere Strecke geplant, nach Varberg, von Trollhättan aus ca. 140 km. Das war gutes Fahren auf der E45 und E6/20, einzige Herausforderung - so dachten wir - die Fahrt durch Göteborg.
    Die richtige Prüfung war aber die Zufahrt zum Stellplatz am Hafen von Varberg - eine Baustelle ohne Umleitungshinweise. Und natürlich wollte uns das Navi immer wieder in die Baustelle führen.
    Und dann waren alle Plätze belegt bzw. reserviert.
    Die Fahrt zu einer Alternative aus der Stadt raus war eine ganz ähnliche Herausforderung.
    Wir schauten uns einen Platz beim Natureum Getterön an, entschieden uns aber nur ein kleines Stückchen weiter zu fahren zum Platz auf dem Gelände einer Bootslagerung kurz vor dem Hafen der Halbinsel Getterön.
    Was für eine gute Entscheidung. Ein sehr großer Platz, wenig belegt. Wir stehen direkt am Wasser.
    Ein Spaziergang zum Hafen und dann an der Steinküste entlang brachte uns ein schönes Bild nach dem nächsten.
    Ein echter Geheimtipp.

    Ein Nachtrag:

    Wir haben es endlich geschafft, Essen zu gehen. Nicht ganz einfach in Schweden.
    www.hattaviken.se
    Kerstin Scholle, Jens Schnitzel (groß).
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  • Grövik

    10. august, Sverige ⋅ 🌬 18 °C

    Schon wieder ein Ort, der unsere Erwartungen übertrifft. Der kleine Sportboothafen Grönvik liegt wenige Kilometer westlich von Halmstad. Die Anreise war nicht ganz ohne Hindernisse: Das Navi hatte zwar eine sehr romantische Route ausgesucht, diese endete aber einen knappen Kilometer vor dem Ziel in einer Sackgasse - den weiteren Weg hätte man allenfalls mit dem Fahrrad bewältigen können. Aber wir können ja auch Karten lesen und finden letztendlich über eine kleine Straße zum Platz. Es ist sehr windig, aber dadurch auch sonnig. Im Hafen, der zum Teil früher ein Steinbruch war, liegen viele Sportboote. Und es gibt viele kleine "stugor", Hütten so ähnlich wie Tiny Houses, die meisten scheinen in Privatbesitz zu sein - jede ist etwas anders. Es gibt Rad- und Wanderwege, man kann nach Halmstad oder nach Tylösand wandern bzw. mit dem Rad fahren. Wir gehen ein ganzes Stück zu Fuß und sind begeistert: Wieder ein Hafen, wieder Meer und doch auch wieder ganz anders als gestern. Vieles erinnert mich an die Urlaube meiner Kindheit: Der Duft des Seetangs, das Heidekraut, das Wasser.Læs mere

  • Zu guter Letzt: Kullaberg und Höganäs

    11. august, Sverige ⋅ ☁️ 19 °C

    Gestern Abend waren wir spontan noch im Hafenrestaurant für Pizza und einen extrem leckeren (allerdings auch extrem teuren) Aperol-Spritz.
    Heute morgen ging es dann bis kurz vor Helsingborg, morgen früh geht es mit der Fähre nach Dänemark. Wir wollen aber noch zum Leuchtturm auf dem Kullaberg und dann die Nacht in Höganäs verbringen. Es ist manchmal wolkig, manchmal heiter, aber immer relativ warm. Am Kullaberg gibt es eine ganze Reihe von Parkplätzen, auch für Womos. Letztere sind alle besetzt und wir riskieren einfach einen Strafzettel. Anders als Marit und Bernhard (Hallo ihr beiden!), die vor ein paar Tagen echt Pech hatten, bleiben wir verschont. Eine kurze Wanderung tut gut - ich würde gerne mehr wandern, aber meine Sehkraft ist noch nicht wieder hergestellt und in der steilen und steinigen Umgebung geht's dann leider nicht.
    Im Anschluss erstmal zur Tankstelle - die Anzeige ist auf gelb und piept! Aber volltanken wollten wir ohnehin - ist günstiger als in Deutschland, ca. 1,46 Euro/Liter.
    Einen Platz für die Nacht gibt's auch ganz unkompliziert und wir machen noch einen langen Spaziergang durch den Ort. Am Schluss noch kurz in den Systembolaget - wer hier schon mal Wein gekauft hat, weiss, was das ist! Wir werden nachher nochmal auf den schönen Urlaub anstoßen!
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  • Heimreise Teil 1

    12. august, Danmark ⋅ ☁️ 22 °C

    Heute stand etwas an, was wir normalerweise nicht so gerne machen: eine weite Strecke, genauer gesagt 317 km.
    Wir sind erst mit der (vorgebuchten) Fähre von Helsingborg nach Helsingør, das dauert gerade so 20 Minuten.
    Zum ersten Mal haben wir die Brücke über den Großen Belt genommen, aber nicht ohne kurz vorher abzufahren, um einen Blick auf die Brücke zu fotografieren.
    Das war eine richtige Entdeckung. Nicht nur wegen des Blicks, sondern auch wegen der Ausstellung im "ISBÅDMUSEET", also dem Eisbootmuseum. Es erzählt die Geschichte der mühseligen Überfahrt in den schweren Wintern bei teilweise zugefrorenem Belt.
    Also der Tipp: Abfahrt vor (oder nach - je nachdem aus welcher Richtung man kommt) der Brücke "Halskov", dann dem Wegweiser folgen, Adresse für das Navi "Korsør, Storebeltsvej 122".
    In Kolding haben wir dann in der Marina zwischen abgestellten Booten einen Platz gefunden, nicht besonders attraktiv, aber für eine Nacht ok.
    Morgen dann Teil 2 der Heimreise.
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  • Home again: Hamburg

    13. august, Tyskland ⋅ ☀️ 29 °C

    Die letzten 250 km von Kolding nach Hamburg sind bewältigt - schon um 13 Uhr sind wir zu Hause. Dass wir die Grenze nach Deutschland überfahren haben, merken wir vor allem daran, dass der Verkehr wieder aggressiver und weniger gleichmäßig ist - wir mögen die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Schweden.
    Das Womo ist schnell ausgeräumt und die erste Wäsche in der Maschine. Einen ganz herzlichen Dank an unsere Nachbarin Christine, die sich um Post und Wohnung gekümmert hat - ist ein gutes Gefühl, wenn jemand nach dem Rechten sieht.
    Wir haben die drei Wochen sehr genossen, trotz der heftigen Erkältungen. Dauert bestimmt nicht all zu lange, bis wir Skandinavien wieder unsicher machen!
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    Slut på rejsen
    13. august 2025