Wieder da
September 12 in Germany
🌙 15 °C
Wir sind wieder in Berchtesgaden angekommen.
Die Fahrt war recht lang, da in Bayern die Schulferien zu Ende gehen. Zum ersten Mal sind wir über Stuttgart gefahren, was aber angenehm war, weil es noch früh am Morgen war. Erst vor, in und nach München wurde es richtig dick. Am Irschenberg ist sowieso immer viel los und nachdem auf der A8 dann vor Traunstein ein Unfall passiert ist, sind wir (wie viele andere auch) in Inzell von der Autobahn runter und die B306 nach Berchtesgaden gefahren. Es ist ohnehin die landschaftlich schönere Strecke und so waren wir dann gegen 14 Uhr am Ziel.
Was für ein schöner Ausblick, was wieder für ein schönes Gefühl hier auf dem Balkon zu stehen.
Maria Gern feiert seit Donnerstag das Feuerwehr- und Musikfest. Wir hören den Festzug vom Feuerwehrhaus obi laufen - Richtung Kirchlein. Dort gibt es eine Festrede und kommt der ganze Festzug wieder aufi. In der Zwischenzeit laufen wir hinunter ins Festzelt und bestellen uns Bier und Essen. Zwei Maß und zwei halbe Hendl = 54 Euro. Sauber.
Während wir essen, kommen die einzelnen Gruppen (also Feuerwehrleute und Kapellen der umliegenden Orte) zurück ins Festzelt. Schlagartig füllt es sich und es wird deutlich lauter. Mit richtig guter Stimmung treten wir dann bei Eintritt der Dunkelheit den Heimweg an, sitzen bis spät in die Nacht auf dem Balkon. Die Musik ist eh viel zu laut zum Schlafengehen.Read more
Gerner Höhenwanderung
September 13 in Germany
☁️ 20 °C
Gerner Höhenweg (extended)
Mit der Sonne im Gesicht und einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge (Höher Göll, Kehlstein, Hohes Brett, Jenner, Schneibstein, Fagstein, Schönfeldspitze und den Watzmann) geniessen wir unser Frühstück auf dem Balkon.
Wir hören schon wieder die Musi spielen und von rechts und links schallen Böller durch das Tal, brechen sich an den Bergen und verhallen erst eine Weile später. Mehr dazu aber später.
Wir packen den kleinen Rucksack und wollen zum Einstieg den Gerner Höhenweg laufen. Es geht zunäcjst sanft bergauf Richtung Untersberg, durch dichten Wald geht es dann schon etwas knackiger voran bis wir dann in Obergern ankommen. In Maria Gern ist gerade Messe und hier von den Bergen wird geböllert.
"Lärmbrauchtum" seit mindestens 1666 schriftlich belegt. Ursprünglich steckte dahinter ein heidnischer Glaube: Durch den lauten Krach sollten zur Wintersonnenwende die bösen Geister und Dämonen der Finsternis vertrieben werden. Aber auch das Böllern zu anderen Festen folgt einem strengen zeremoniellen Ablauf auf Kommando des Schützenmeisters. Je nach Anlass unterscheidet man verschiedene Schussfolgen:Lauffeuer & Schnellfeuer (die Schützen feuern nacheinander im gleichmäßigen oder rasanten Takt ab, was eine rollende Klangwelle erzeugt) - Salutschuss (alle Schützen drücken exakt zur gleichen Sekunde ab – ein perfekter, gleichzeitiger Knall gilt als Königsdisziplin) und das Rad & Doppelschlag (rhythmische Schussfolgen mit wechselnder Geschwindigkeit oder paarweisen Abschüssen).
In Obergern haben wir einen wunderschönen Blick auf den Watzmann. Hier würde der Weg zurück nach Maria Gern führen, wir laufen aber weiter durch den Wald, ziemlich steil beragb zum Aschauerweiherweg. Von hier geht des am Etzerschlößl vorbei wieder berauf und dann biegen wir links in den Klammweg ein. Es ist kaum Wasser in der Klamm und wir kraxeln hoch bis zum Kirchlein in Maria Gern. Unser Weg führt aber links weiter hinauf bis nach Obergern.
Hier kommen uns schon ganz viele Menschen in ihren wunderschönen Trachten entgegen. Die Tracht ist ein lebendiges Symbol für regionale Identität, Heimatliebe und Gemeinschaft, gerade hier im Alpenraum geworden. Während sie ursprünglich im 18. und 19. Jahrhundert die soziale Herkunft, den Beruf und den Familienstand des Trägers anzeigte, hat sie sich heute zu einem stolzen Festtagsgewand entwickelt. Traditionell wird das Haar aufwendig geflochten und hochgesteckt, oft fixiert mit silbernen Haarnadeln.
Wunderschön anzusehen und für manchen Städter ein vielleicht ein wenig zu viel Nationalstolz. Aber hier gehört es hin.
Das Zelt ist brechend voll, die Leute stehen auf den Tischen - es ist nicht anders als auf den Wiesn in München - nur das es erst um 14 Uhr ist. Manche können nur schwer laufen und halten sich an ihrem Maßkrug fest, manche tanzen ausgelassen und hemmungslos auf den Bänken.
Als wir heimgehen, fängt es leicht zu regnen an. Die meisten Leute haben noch 6 Stunden vor sich (um 20 Uhr hört die Musik auf) und wir schmunzeln, weil wir wissen, dass die meisten dann noch heimfahren.
Das war ein schöner Einstieg in unseren Wanderurlaub. Morgen soll es regnen - aber wir machen das Beste daraus und passen uns dem Wetter an.
Also, pfiad eich!Read more
Königssee - Obersee - Fischunkelalm
September 15 in Germany
☀️ 22 °C
Natürlich weiß man, dass an strahlenden, warmen Spätsommertagen ein Ausflug zum Königssee zur Geduldsprobe werden kann – denn dann ist hier sprichwörtlich die Hölle los. Auf der anderen Seite ist es unglaublich schön, fast schon kitschig: Wenn das Laub sich langsam färbt und das klare Wasser in der Sonne funkelt, dann strömen die Massen zum Königssee.
Die Parkplätze in Schönau sind oft schon am Vormittag überfüllt, und an den Kassen der Königsseeschifffahrt bilden sich lange, zehrende Warteschlangen. Gut, dass wir ein Online-Ticket haben! ;-)
Die Entstehung des Königssees geht geologisch auf tektonische Grabenbrüche zurück; seine heutige charakteristische Form erhielt er jedoch in der letzten Eiszeit (Würmeiszeit) vor etwa 10.000 bis 15.000 Jahren. Ein gewaltiger Gletscher, der vom Hochplateau des Steinernen Meeres herabströmte, hobelte das bereits bestehende u-förmige Tal zwischen den Gebirgsmassiven rund 200 Meter tief aus. Als sich das Eis zurückzog, hinterließ der Gletscher beim heutigen Ort Schönau eine mächtige Endmoräne aus Kies und Geröll. Diese Barriere wirkte wie ein natürlicher Staudamm, der das Schmelzwasser blockierte und den fjordartigen See aufstaute. Manche Messungen beziffern die absolut tiefste Stelle auf bis zu 192 Meter. Besonders imposant ist, dass die Felswände an den Längsseiten fast senkrecht in den See abfallen.
Am anderen Ende des Sees angekommen, machen wir uns gleich weiter zum Obersee.
Seine heutige, isolierte Form verdankt der Obersee einer Naturkatastrophe im Mittelalter: Im Jahr 1172 kam es zu einem massiven Bergsturz. Gewaltige Felsmassen brachen aus den umliegenden Steilwänden (vermutlich aus der heutigen Röthwand) aus und stürzten ins Tal. Zusammen mit einer bereits vorhandenen eiszeitlichen Gletschermoräne bildeten diese herabstürzenden Felsmassen einen knapp einen Kilometer breiten Riegel mitten im ehemaligen Königssee.
Der schmale, ohnehin anspruchsvolle Ufersteig zur Fischunkelalm verwandelt sich an solchen Tagen in eine regelrechte Völkerwanderung mit Gegenverkehr. Das erfordert auf den glatten Felsen doppelte Vorsicht, da man ständig ausweichen, stoppen oder ungeduldige Wanderer vorbeilassen muss. Der Pfad über den Fels ist teils rutschig und glatt sowie mit Baumwurzeln durchsetzt. Er ist zwar durchgängig mit Drahtseilen gesichert, bietet jedoch bei Nässe oder ungeeignetem Schuhwerk (wie Sneaker oder Sandalen) ein gewisses Sturz- und Rutschrisiko – zumal hier in Stoßzeiten wirklich „zweispurig“ gegangen wird.
Auf der Fischunkelalm selbst herrscht fast Volksfeststimmung statt Alm-Idylle, und wer (wie wir) am Nachmittag die Heimreise antreten will, muss sich am Bootsanleger Salet erneut auf Wartezeiten einstellen. Aber es geht am Ende doch recht zügig, da die Boote jetzt im Minutentakt die Menschenmassen wieder zurück nach Schönau holen.
Das war ein wunderschöner Spätsommertag, den wir so gut es ging genutzt haben. Morgen Nachmittag ist schon wieder Regen angesagt.Read more
Rossfeld und Heilstollen
September 16 in Germany
⛅ 19 °C
Die Rossfeldstraße ist für mich eine der schönsten Ecken hier oben in Berchtesgaden. Man setzt sich einfach ins Auto, zahlt an der Mautstelle (für ein Auto sind es jetzt 9,50 Euro) und fährt über 1.100 Höhenmeter einfach mitten rein in die Alpen.
Wenn man die Südauffahrt nimmt, geht es streckenweise richtig steil hoch – da hat die Straße fast 24 Prozent Steigung.
Von hier aus hat man die vielen Berge im Salzburger Land direkt vor der Nase, man kann sogar bis zum fast 3.000 m hohen Dachstein in der Steiermark sehen. Aber auch das Panorama der Berchtesgadener Berge hin zum Steinernen Meer, Lattengebirge und Untersberg ist imposant.
Oben angekommen ist man auf gut 1.570 Metern und steht im Grunde mit einem Bein in Bayern und mit dem anderen in Österreich.
Hinter dem Asphalt steckt natürlich auch ein riesiges Stück Geschichte. Geplant und begonnen wurde der Bau der Panoramastraße schon zwischen 1937 und 1940 als großes Finale der Deutschen Alpenstraße. Nach kriegsbedingten Unterbrechungen wurde sie in den 1950er-Jahren fertiggestellt und begeistert seither nicht nur Touristen, sondern zog wegen ihrer Kinokulisse auch schon etliche Film- und Fernsehproduktionen an. Das Highlight auf der Liste ist Indiana Jones und der letzte Kreuzzug (1989). Wenn Indy und Elsa im Film mit dem Auto von Venedig in Richtung „Schloss Brunwald“ nach Österreich fahren, um Indys Vater zu befreien, kurven sie in Wirklichkeit über die Rossfeld-Panoramastraße.
Den Nachmittag verbringen wir ganz entspannt im Heilstollen des Salzbergwerks Berchtesgaden – im Grunde genommen eine völlig andere Welt. Man setzt sich draußen in die Grubenbahn, fährt ein paar Minuten tief in den Berg hinein und lässt den gesamten Alltag, den Lärm und vor allem den Feinstaub und die Pollen komplett hinter sich.
Etwa 150 Meter tief im Inneren des Berges bricht der Handyempfang ab, und es herrscht eine unglaubliche Stille.
Das Prinzip nennt sich Speläotherapie – also Höhlentherapie. In Berchtesgaden kommt aber die Besonderheit des Steinsalzes hinzu, die den Stollen zum einzigen staatlich anerkannten Salzheilstollen in Deutschland macht. Das Besondere an dem Ort ist das Mikroklima. Es ist völlig egal, ob draußen gerade Sommerhitze herrscht oder ein Schneesturm tobt: Im Stollen hat es konstant 12 Grad Celsius und eine Luftfeuchtigkeit von etwa 85 Prozent. Die Luft ist so sauber wie im Hochgebirge oder am Meer, weil die dicken Fels- und Salzschichten absolut alles filtern. Es gibt keine Pollen, keinen Ruß und keine Allergene. Dazu kommt, dass die Luft ganz fein mit winzigen Salzpartikeln gesättigt ist. Wenn man diese Aerosole einatmet, wirken sie wie ein natürliches Desinfektionsmittel auf die Schleimhäute.
Wir erleben hier über eine Stunde Klangschalen-Therapie. Man packt sich wegen der kühlen Temperaturen in dicke Decken, bekommt sogar eine Wärmflasche, legt sich auf eine der Liegen und macht dann eine Stunde einfach gar nichts. Sozusagen betreutes Schlafen. Wer anfängt zu schnarchen, wird durch sanftes Rütteln am Kopfkissen wieder geweckt (so wie ich 😅) ...Aber es ist sehr entspannend ...Read more
Wendelberg Runde von Schneizlreuth
September 17 in Austria
☁️ 16 °C
Wenn man durch Schneizlreuth läuft, spürt man irgendwie, dass dieser Ort eine ganz eigene, fast magische Atmosphäre hat. Er liegt eingebettet in ein tiefes Tal an der Saalach, genau im Dreiländereck, wo Bayern, das Salzburger Land und Tirol aufeinandertreffen.
Die Berge rücken hier sehr nah zusammen. Man kann sich die Grenzlage des Steinpasses gut vorstellen, der schon im frühen 13. Jahrhundert die offizielle Grenze zwischen Bayern und dem damals noch eigenständigen Erzbistum Salzburg markierte. Bereits im Jahr 1590 entstand hier die allererste Poststation auf der wichtigen Route zwischen Salzburg und Innsbruck, an der die Postreiter in Schneizlreuth ihre erschöpften Pferde wechselten.
Wenig später, um 1597, wurde die Region auch für den Salzhandel überlebenswichtig. Um das wertvolle Reichenhaller Salz sicher transportieren zu können, wurde ein neuer Weg durch die steilen Felswände gesprengt. Prompt entstand das „Mauthäusl“ nahe der Weißbachschlucht, wo jeder Fuhrmann eine Maut von zwei Kronen pro Pferd zahlen musste.
Die engen Täler und Pässe brachten aber nicht nur Handel, sondern auch großes Leid über die Region.
Während der napoleonischen Kriege um 1800 wurde Schneizlreuth zum Schauplatz blutiger Kämpfe. Die einheimischen Gebirgsschützen lieferten sich in den engen Schluchten erbitterte Gefechte mit den Truppen Napoleons und versuchten, ihre Heimat mit Barrikaden und heruntergerollten Felsbrocken zu verteidigen.
Nach den Weltkriegen wandelte sich die Not der Menschen dann in eine ganz andere Dynamik: Schneizlreuth und die umliegenden Pässe, wie die unwegsame Aschauer Klamm, wurden zu einem berüchtigten Schmuggelparadies. In den mageren Nachkriegsjahren nutzten die Einheimischen ihre Ortskenntnis, um nachts Kaffee, Zigaretten und Zucker über die grüne Grenze zu schmuggeln und so das Überleben ihrer Familien zu sichern – sehr zum Leidwesen der Zöllner, die in dem wilden Gelände kaum eine Chance hatten.
Ein wenig erinnert mich diese raue, wilde Berglandschaft an das Buch „Ein ganzes Leben“ von Robert Seethaler. Gut, es ist hier nicht ganz so hochalpin, aber ähnlich abgelegen. Es ist genau diese karge, bildgewaltige Atmosphäre des Saalachtals und der umliegenden Gipfel, die an die Entstehung des Alpentourismus und den harten Alltag in den Bergen erinnert. Ein weiterer Film, der atmosphärisch unglaublich gut zu den dunklen Schluchten von Schneizlreuth und der historischen Grenzregion passt, ist „Das finstere Tal“ (nach dem Buch von Thomas Willmann). Auch wenn er an ganz anderen Orten gedreht wurde, passt die Kulisse perfekt zur Enge, den schroffen Felswänden und der geheimnisvollen, rauen Aufbruchstimmung der alten Schmugglerjahre.Read more

WildWortWechsel
Kaum einer weiß heute noch darum! Übrigens haben die Bayern kurz darauf die Bibliotheken Salzburgs geplündert, insbesondere die des Klosters. Noch heute befinden sich diese Bücher in der Münchner Staatsbibliothek.
Almbachklamm mal anders
September 18 in Germany
☁️ 15 °C
Wenn es um die schönen Ecken rund um Berchtesgaden geht, steht die Almbachklamm oft weit oben. Doch während die meisten Touristen unten an der Kugelmühle starten und sich Stoß an Stoß die Stufen hochquälen, haben wir uns für den umgekehrten Weg entschieden. Wir starten „zu Hause“ und laufen hinunter zum Gasthof Dürrlehen.
Von hier aus läuft man noch recht entspannt zum oberen Ende der Klamm – der geschichtsträchtigen Theresienklause. Diese massive Staumauer aus dem Jahr 1836 ist schon fast ein Industriedenkmal. Früher haben die Holzknechte hier das Wasser aufgestaut, um die gefällten Baumstämme mit einer riesigen Flutwelle durch die enge Schlucht hinab nach Berchtesgaden zu befördern.
Mir fiel sofort auf, wie stark sich diese Klamm über die Jahre verändert hat. Ich habe noch eine reine Holzkulisse vor Augen: Da balancierte man über Holzbrücken, stieg über moosige, glitschige Holzstufen und hielt sich an einfachen Holzgeländern fest. Das war für mich alpin und passte natürlich perfekt in diese wildromantische Felsschlucht. Aber es hatte eben auch eine Kehrseite – die Sicherheit.
Um die Klamm dauerhaft für Wanderer sicher zu machen und den steigenden Besucherströmen gerecht zu werden, gab es irgendwann keine Alternative mehr zum radikalen Materialwechsel. Heute dominieren deshalb Betonstufen und moderne, verzinkte Stahlbrücken das Bild. Der harte Kontrast zwischen dem technischen Stahl und dem Jahrmillionen alten Naturfels wirkt im ersten Moment natürlich nüchterner als die alten, verwitterten Holzbohlen. Man verliert ein kleines Stück von diesem ganz alten Flair. Aber man muss auch ehrlich sein: Der Gewinn an Sicherheit und Komfort ist überwiegend.
Wir laufen bis kurz vor den Ausgang an der Kugelmühle – biegen dann aber links ab und steigen den Weg nach Ettenberg hinauf. Der Weg hat es wirklich in sich! Er ist gut angelegt, zieht sich aber in extrem steilen Serpentinen den Hang hoch. Wer nach dem Abstieg durch die Klamm schon weiche Knie hat, kommt hier noch mal so richtig an seine Grenzen. Die (glaube ich) 540 Höhenmeter pressten ordentlich in die Waden. Aber als wir schließlich oben aus dem Wald kamen und das Kirchlein von Ettenberg sahen, war der Aufstieg schon fast wieder vergessen.
Die Sonne war inzwischen auch herausgekommen, und es gab eine ordentliche Brotzeit und ein Bier beim Mesnerwirt.
Die kleine Kirche mit ihrem roten Zwiebelturm wurde in den Jahren 1723 bis 1725 gebaut. Es lohnt sich, kurz hineinzugehen, denn es herrscht einfach eine angenehme Ruhe im Raum. Das Auge wandert automatisch nach oben zu den Deckenfresken, die von dem Maler Innozenz Anton Warathy geschaffen wurden. Die Bilder erzählen die Geschichte der Kirchenpatronin Maria und zeigen Szenen aus ihrem Leben. Der Mittelpunkt der Kirche ist der barocke Hochaltar. In dessen Zentrum steht eine geschnitzte Muttergottes-Figur mit dem Jesuskind auf dem Arm, die von Säulen und Heiligenfiguren umgeben ist. Wenn man genau hinschaut, entdeckt man an den Wänden und Altären ganz viele kleine Details und Votivtafeln, die von der langen Geschichte der Wallfahrt an diesen Ort zeugen.
Wir lagen noch ein paar Minuten auf der Wiese nahe dem Feuerwehrhaus, bevor wir uns wieder auf den Rückweg gemacht haben. Der Weg führt zunächst hinüber in Richtung Hinterettenberg. Man wandert dabei über sanfte Almwiesen und durch lichte Bergwälder, immer flach oder leicht abfallend, und hat die mächtige Kulisse des Untersbergs immer wieder vor sich.
Der anschließende Weg hinunter zur Theresienklause ist ein schmaler, oft ziemlich steiler und wurzeliger Waldpfad. Man muss noch mal richtig aufpassen, wo man hintritt, während es über Stufen und enge Kehren bergab geht, bis man plötzlich wieder an der massiven Staumauer steht. Man nähert sich der Mauer also wieder von oben, und hier schließt sich der Kreis der Wanderung: Man steht wieder an dem Punkt, an dem man Stunden zuvor in die enge Klamm eingestiegen ist.
Von der Theresienklause aus folgten wir schließlich dem bekannten Hinweg. Es ging auf dem breiten, bequemen Forstweg im leichten Auf und Ab durch den Wald zurück zum Gasthof Dürrlehen, wo sich unsere Runde dann schloss.Read more
Wanderung durch das Klausbachtal zur Bindalm
September 20 in Germany
⛅ 19 °C
Die Bindalm gehört mit zu den landschaftlich schönsten Almen im Nationalpark Berchtesgaden. Sie liegt geschützt in einer Senke des Klausbachtals, umrahmt von den mächtigen Felswänden der Reiter Alm und des Hochkalters. Hier erlebt man die Natur als Postkartenmotiv.
Der Weg führt zunächst gemütlich und fast flach auf einem gut ausgebauten Wanderweg tiefer in das Tal hinein. Die Wegeführung hat sich in den letzten sechs Jahren etwas geändert, der Weg ist noch breiter geworden. Nach etwa 3 km kommt man zur Klausbach-Hängebrücke.
Die Hängebrücke verdankt ihre Entstehung einer echten Naturkatastrophe: Im September 1999 kam es an der Reiter Alm zu einem gewaltigen Felssturz, bei dem rund 250.000 Kubikmeter Gestein ins Tal donnerten und die alte Wanderbrücke unter sich begruben. Da die danach errichteten Notbrücken durch Hochwasser und Lawinen fast jährlich wieder zerstört wurden, war der Wanderweg aus Sicherheitsgründen danach sieben Jahre lang komplett gesperrt. Um eine dauerhafte Lösung zu finden, plante man eine Konstruktion komplett ohne Pfeiler im Bachbett. Im Jahr 2010 wurde die 55 Meter lange Brücke schließlich als sogenannte Spannbandbrücke gebaut. Sie hängt 11 Meter über dem Klausbach und ist über massive Betonfundamente im Boden verankert.
Nach ein paar Kilometern erreichen wir die Engert-Holzstube, eine historische Diensthütte der Forstverwaltung. Ab hier ändert sich der Charakter der Wanderung schlagartig: Der flache Talboden liegt hinter uns, und der eigentliche Aufstieg zur Bindalm beginnt. Der Pfad zweigt ab und führt als schmaler, steiniger Wanderweg (der sogenannte „Almsteig“) im lichten Bergwald bergan.
Nach etwa 6,6 km tritt man aus dem Wald und steht direkt auf den weiten Bergwiesen der Bindalm auf rund 1.116 Metern. Das Besondere an der Bindalm ist, dass sie eine sogenannte Gemeinschaftsalm ist: Mehrere Bergbauern aus Ramsau teilen sich die Weideflächen und bewirtschaften hier im Sommer gemeinschaftlich ihre Hütten. Die Kaser sind teilweise jahrhundertealt, mit Schindeln gedeckt und im Sommer liebevoll mit Blumen geschmückt. Bei den Sennleuten gibt es eine einfache, aber gute Brotzeit und ein Bier, auch wenn sie heute ein wenig gestresst wirken. Dabei sind gar nicht so viele Leute hier. Wir haben es hier schon wesentlich voller erlebt ...
Nur wenige Gehminuten hinter den Almhütten befindet sich der Hirschbichl-Pass (1.148 m), der gleichzeitig die Staatsgrenze zwischen Bayern und Salzburg bildet. Früher war dies ein wichtiger Pass für den Salzschmuggel, heute führt hier ein schon knackig steiler Wanderweg hinüber ins Salzburger Saalachtal. Den sind wir schon mal gelaufen ... also machen wir uns auf dem gleichen Weg wieder zurück zum Parkplatz am Hintersee.Read more
Manchmal muss man umplanen ...
September 21 in Germany
☁️ 13 °C
Heute hatten wir eigentlich die Lattengebirgs-Überquerung geplant. Also von Bad Reichenhall über den Predigtstuhl zur Steinernen Agnes und dann im Abstieg nach Hallthurm. Die Wettervorhersage sagte schon Regen für die Nacht an – aber wieder gutes Wetter für den Vormittag. Also Wecker gestellt ...
Der Wecker hat pünktlich geklingelt – aber ein Blick aus dem Fenster sagte sogleich: „Nein“ – wieder ab ins Bett. Und so sind wir erst gegen 10 Uhr aufgestanden, haben gemütlich gefrühstückt und uns dann auf den Weg nach Berchtesgaden gemacht.
Eigentlich ohne großen Plan sind wir dann den Königsseer Fußweg entlang der Königsseer Ache bis zum Nordufer des Königssees gelaufen. Die Wolken verzogen sich ganz langsam, kamen aber auch wieder.
Wir wollten eigentlich zum Käseladen in der Talstation der Jennerbahn. Der hat aber montags geschlossen und so beschlossen wir kurzerhand, hinauf zum Jenner zu fahren. Das schien heute für die allermeisten Touristen kein Tagesziel zu sein und so fuhren wir ganz alleine direkt hinauf zur Bergstation.
Es wurde immer heller und bald lagen die meisten Wolken unter uns. Wir gönnten uns eine leckere Brotzeit, bevor wir dann den Weg zum Jennergipfel antraten. Es waren nur eine Handvoll Leute unterwegs – kein Vergleich zu dem Trubel, der sonst hier oben herrscht. Und wir wurden belohnt – mit herrlichen Wolkenbildern, tiefen Blicken auf den Königssee, die umliegenden Almen – und endlich ein paar kleinen Sonnenstrahlen.
Das Lattengebirge lag noch immer unter Wolken – also haben wir alles richtig gemacht. Die Einsamkeit hier oben und die schnell ziehenden Wolken genossen wir in vollen Zügen, bevor wir uns wieder an den Abstieg machten.
Als wir an der Talstation ankamen, schien sogar die Sonne und wir konnten die dicken Jacken wieder im Rucksack verstauen. Und so machten wir uns wieder auf den Rückweg entlang der Ache.
Schon auf dem Hinweg hatten wir gelesen, dass die Königsseer Fischzucht ab 16 Uhr geöffnet hat. Hier gibt es frisch geräucherten Fisch, Steckerlfisch und andere Leckereien. Also kletterten wir den Weg hinauf und kauften einen Saibling und eine Forelle, direkt heiß aus dem Räucherofen.
Zurück am REWE-Parkplatz in Berchtesgaden kauften wir noch frisches Brot und Wein. Ihr könnt euch vorstellen, was das für ein Schmaus war ...Und so ging am Ende ein richtig schöner Herbsttag zu Ende, der eigentlich ganz anders geplant war – am Ende aber doch wunderschön war.Read more
Purtschellerhaus von der Enzianhütte Eckerleiten
September 22 in Austria
☁️ 8 °C
Das Purtschellerhaus selbst wurde im Jahr 1899 von der Sektion Sonneberg des DuOeAV erbaut, benannt nach dem berühmten österreichischen Alpinisten Ludwig Purtscheller.
Mit dem Bau der Schutzhütte stiegen auch die Besucherzahlen sprunghaft an. Der steile Berghang unterhalb des Eckerfirsts war dem enormen Ansturm der Wanderer jedoch nicht gewachsen. Da der Pfad damals noch ein einfacher, unbefestigter Steig war, kam es durch die Beanspruchung schnell zu massiven Erosionsschäden, was die Alpinisten dazu zwang, den Weg durch erste Holzverbauungen und Stufen dauerhaft zu befestigen.
Ein Drittel der Hütte liegt auf bayerischem (deutschem) Boden, während sich zwei Drittel auf Salzburger (österreichischem) Gebiet befinden. Im Alltag sichtbar: Bis heute zieht sich ein Farbstrich quer über den Fußboden des Hauses. Wenn man von der alten Gaststube zur Toilette geht, überquert man völkerrechtlich die Staatsgrenze.
Vom Parkplatz an der Enzianhütte (1.222 m) führt zunächst eine breite, asphaltierte Forststraße in etwa 30 Minuten hinauf zum Eckersattel (1.412 m).
Direkt am Eckersattel biegen wir auf den steilen „Deutschen Weg“ ab. Hier beginnt sofort das markante Treppensystem: Die genau 582 Holzstufen machen etwa das erste Drittel des Aufstiegs aus und erfordern auf den recht steilen Passagen etwas Oberschenkel-Ausdauer.
Errichtet wurde diese weitläufige Treppenanlage vor allem, um den extrem steilen und stark frequentierten Weg dauerhaft begehbar zu machen und gleichzeitig den empfindlichen Almboden vor massiver Erosion zu schützen. Ohne diese solide Konstruktion würde sich der Pfad insbesondere bei Regen in eine unpassierbare, rutschige Schlammbahn verwandeln.
Nach rund 40 Minuten reiner Gehzeit ab dem Sattel erreicht man die Hütte. Die lag heute natürlich in den Wolken, und so war es auch recht kalt oben. Die Wolkendecke riss zwar ab und zu mal kurz auf, ging dann aber auch gleich wieder zu.
Um die Knie zu schonen und ein abwechslungsreiches Panorama zu genießen, nahmen wir im Abstieg den Salzburger Weg. Er führt vom Purtschellerhaus in weiten, flacheren Kehren auf der österreichischen Seite zurück zum Eckersattel. Aber auch hier ist schon Trittsicherheit notwendig, da der Weg oft über Felsen führt.
Am Eckersattel schien dann schon wieder die Sonne und wir konnten die dicken Jacken im Rucksack verstauen. Fazit: Eine bodenständige, abwechslungsreiche Wanderung, die zwar in die Beine geht, sich aber gut für einen halben Tag eignet.Read more
Untersberg-Überschreitung
September 23 in Germany
⛅ 14 °C
Um 7 Uhr klingelt der Wecker und der erste Blick aus dem Fenster sagt heute: Ja! Die Sonne geht gerade auf und taucht die Spitzen der Berge in warmes herbstliches Licht. Aber es ist kalt. Das Thermometer zeigt 4 °C. Nach einem kurzen Frühstück fahren uns Tina und Bernhard nach Grödig.
Hier kaufen wir uns zwei Bergfahrten für die Untersberg-Seilbahn. Die Seilbahn überwindet zwischen der Talstation (456 m) und der Bergstation am Geiereck (1.776 m) in rund 10 Minuten beeindruckende 1.320 Höhenmeter. Eine Kabine transportiert im Sommer 50 Personen (oder 3,7 Tonnen) hinauf zur Bergstation. Und so stehen wir kurz nach 9 Uhr auf der Aussichtsplattform der Untersbergbahn. Hier oben ist es noch ein wenig kälter und viele Blätter tragen noch schöne Eiskristalle. Leider auch einige Holztritte, sodass es teilweise rutschig ist. Aber in wenigen Stunden wird die Sonne hier oben alles aufgewärmt haben.
Sobald man das Gebäude der Seilbahn verlässt, breitet sich das felsige Plateau des Untersbergs vor einem aus. Man wandert in südliche Richtung, wobei man das hölzerne Gipfelkreuz des Salzburger Hochthrons schon gut im Blick hat. Der Weg ist anfangs gut ausgetreten, weiß-rot markiert und trägt die Nummer 417. Zunächst führt der Pfad recht flach am Hochalm-Berggasthof vorbei und schlängelt sich durch die für diese Höhe typischen Latschenkiefern. Nach diesem bequemen Start senkt sich der Weg für ein kurzes Stück leicht ab, bevor der eigentliche Anstieg beginnt. Der Untergrund wechselt hier spürbar zu typischem Bergboden: grober Schotter, Geröll und Passagen, die direkt aus dem Kalkfels geschlagen wurden.
Nach einigen Kehren und teils hohen Stufen und etwa zwanzig Minuten Gehzeit steht man schließlich am Gipfelkreuz des Salzburger Hochthrons auf 1.853 Metern. Von der Kante fällt das Gelände nach Osten steil ab, was den Blick weit ins Salzburger Becken und auf die umliegenden Gebirgszüge der Alpen öffnet. Die Sonne steht noch nicht sehr hoch und der feine Dunst zeichnet die Berge wunderschön voneinander ab. Bis hierhin haben sich noch ein paar Chinesen mit ihren „Turnschühchen“ verirrt. Da kann man einfach nur den Kopf schütteln ...
Wir machen für zwei ältere Damen ein Gipfelfoto, die uns dann noch eine Weile mehr oder weniger begleiten. Die ältere (noch sehr fit) ist 82, die andere nur wenig jünger, aber deutlich unsicherer. Sie wollen auch zum Stöhrhaus und dann nach Hintergern. Sehr mutig, aber toll, dass sie es noch einmal wagen.
Die Route führt nun merklich bergab und das Gelände wird steiniger und rauer. Man steigt über schrofenreiche Abschnitte und Felsstufen tief hinunter in die Senke der Mittagsscharte, die auf 1.671 Metern liegt. An diesem tiefen Einschnitt schaut man ehrfürchtig wieder hinauf ...
Nach dem Durchqueren der Scharte (also wenn man es wieder nach oben geschafft hat) beginnt die eigentliche Überschreitung des welligen, steinigen Plateaus. Der Pfad führt nun in einem ständigen, teils anstrengenden Auf und Ab an den felsigen Erhebungen des Ochsenkamms, der Ochsenköpfe und des Rauhecks vorbei. Bäume gibt es hier oben keine mehr; die Landschaft ist geprägt von weiten Karstflächen, tiefen Erdfällen (Dolinen) und vereinzelten Latschenfeldern. Die Orientierung entlang der Markierungen erfordert Konzentration, da sich der Weg geschickt durch das steinige Gelände schlängelt.
Nach etwa zwei bis zweieinhalb Stunden reiner Gehzeit von der Mittagsscharte nähert man sich der breiten, nördlichen Gipfelflanke des Berchtesgadener Hochthrons. Der Hauptweg umgeht den höchsten Punkt knapp, aber ein gut beschilderter Abzweig führt in wenigen Minuten hinauf zum breiten Gipfelrücken.
Am dortigen Gipfelkreuz auf 1.973 Metern angekommen, öffnet sich eine ganz neue Perspektive nach Süden, die den Blick freigibt auf das nahe Stöhrhaus sowie die markanten Steilwände von Watzmann und Hochkalter. Überhaupt hat man hier ein faszinierendes Panorama rundherum vor sich. Wir verbringen eine ganze Zeit hier oben, sodass wir zeitweise sogar nur zu zweit am Gipfel sind.
Vom Gipfel des Berchtesgadener Hochthrons wandert man zunächst in wenigen Minuten wieder hinab zum Hauptweg. Das nächste Etappenziel, das Stöhrhaus, liegt bereits gut sichtbar auf dem windgeschützten Plateau. Nach etwa fünfzehn bis zwanzig Minuten erreicht man das Schutzhaus des Alpenvereins auf 1.894 Metern. Hier gönnen wir uns ein Radler und eine Kaspressknödel- bzw. Frittatensuppe. Die Sonne strahlt und wir genießen die Aussicht auf den Watzmann.
Dann beginnt der anstrengende Teil der Tour. Hinter dem Stöhrhaus startet der Abstieg über den Weg 417, der im oberen Abschnitt auch als Stöhrweg bekannt ist. Man lässt das Hochplateau hinter sich und steigt zunächst in weiten Serpentinen über freies, felsiges Gelände ab. Der Weg ist hier zwar gut angelegt, verlangt aber wegen des losen Gerölls auf dem Kalkstein einiges an Konzentration.
Hier wartet die „Schlüsselstelle“ des Abstiegs: das sogenannte „Leiterl“. Der Weg besitzt keine künstlichen Versicherungen, Drahtseile oder Leitern. Es handelt sich um eine ungesicherte, sehr steile Passage im freien Gelände, bei der sich der Pfad in engen, kurzen Kehren durch eine felsige Rinne abwärts windet.
Nach diesem etwas fordernden Abschnitt mündet der Pfad wieder in den flachere Abschnitte, bevor man den Übergang in die steilen Südwände des Untersbergs erreicht. Auch wenn der Untergrund einfacher wird, geht dieser Abschnitt aufgrund der Steilheit und der bereits zurückgelegten Kilometer spürbar in die Kniegelenke und Oberschenkel. Der Wald wird langsam dichter, und schließlich mündet der Steg in einen breiteren Forstweg.
Spätestens hier fragt man sich mal kurz: Warum mache ich das alles eigentlich ...
Der Weg führt durch dichten Wald weiter teils steil abwärts, bis man endlich die ersten Wiesen und Bauernhöfe von Hintergern sieht. Zum Glück wohnen wir hier oben und müssen nicht, wie die anderen Wanderer, noch weiter runter nach Maria Gern. Die 1.200 Höhenmeter im Abstieg zwicken ganz schön und wir sind froh und glücklich, dass wir diese Tour nun schon zum dritten Mal geschafft haben. Jetzt gönnen wir uns erst einmal ein Schnapserl ...
PS: Übrigens, von den beiden alten Damen haben wir nichts mehr gesehen ...Read more











































































































































































































































