• Uta Vogel
  • Uta Vogel

Mallorca im April mit Freunden

Petualangan 18-sehari oleh Uta Baca selengkapnya
  • Abendessen im Mar y Mar

    12 April, Spanyol ⋅ 🌧 15 °C

    Das Abendessen im Mar y Mar in Peguera ist vor allem eines: ein Erlebnis für die Sinne, das maßgeblich von der erstklassigen Lage direkt an der Playa Tora geprägt ist.

    Hier trifft „Beach-Chic“ auf das Mittelmeer. Als wir das Restaurant am frühen Abend betreten, fällt uns sofort das helle, maritime Design auf. Weiße Möbel, warme Holzelemente und die großen Glasfronten sorgen für ein luftiges, modernes Flair, das sofort Urlaubsstimmung verbreitet.

    Der begehrteste Platz ist definitiv die Außenterrasse mit ihrem unverstellten Blick auf das glitzernde Meer und den feinen Sandstrand. Doch heute weht eine frische Brise – es ist leider viel zu kalt, um draußen zu sitzen. Das trübt unsere Stimmung jedoch keineswegs, denn auch im Inneren ist die Atmosphäre einladend und stilvoll.

    Da das Restaurant nach Südwesten ausgerichtet ist, erlebt man hier normalerweise spektakuläre Lichtspiele, wenn die Sonne langsam hinter den Pinien und Felsen verschwindet und den Himmel in leuchtende Orange- und Rosatöne taucht. Heute bleibt uns dieses Farbschauspiel zwar verwehrt, doch dafür genießen wir die Herzlichkeit des Ortes und den herrlichen Abschluss eines weiteren erlebnisreichen Urlaubstages in vollen Zügen.
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  • Wanderung ab Portals Vells

    13 April, Spanyol ⋅ 🌧 12 °C

    Portals Vells: Wo die Kathedrale von Palma ihre Wurzeln hat

    Die Höhlen von Portals Vells sind keine Laune der Natur, sondern von Menschenhand geschaffene Felskammern. Diese gewaltigen Öffnungen in den Klippen entstehen bereits im 14. und 15. Jahrhundert, als Steinmetze dort hochwertigen Kalksandstein, den berühmten Marès-Stein, abbauen.

    Das Besondere an diesen Höhlen ist ihre Bedeutung für die Architektur der Insel: Der hier gewonnene Stein ist so begehrt, dass er per Schiff nach Palma transportiert wird, um dort beim Bau der prächtigen Kathedrale La Seu sowie des Schlosses Bellver Verwendung zu finden. Durch den massiven Abbau entstehen drei riesige, torartige Öffnungen in der Felswand, die bis heute das markanteste Merkmal der Bucht sind. Genau diese „Portale“ geben dem Ort schließlich seinen Namen: Portals Vells – die „alten Tore“.

    Als wir die Höhlen betreten, sind wir sofort von den enormen Ausmaßen der Hallen und den präzisen, fast quadratischen Einschnitten in den Wänden beeindruckt. Sie legen noch immer ein stummes Zeugnis von der harten Arbeit der mittelalterlichen Steinmetze ab.

    Ein weiteres Highlight ist die sogenannte Cova de la Mare de Déu (Höhle der Muttergottes). Der Legende nach finden genuesische Seeleute während eines schweren Sturms Schutz in diesen Höhlen. Aus Dankbarkeit für ihre Rettung stellen sie eine Madonnenstatue auf und ritzen religiöse Symbole sowie Inschriften in den Fels, die wir teilweise heute noch erkennen können. Die Originalstatue befindet sich mittlerweile zwar in der Kirche von Portals Nous, doch die Atmosphäre in den Höhlen bleibt durch diese sakrale Geschichte tief mystisch und voller Ehrfurcht.
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  • Rund um den Leuchtturm von Cala Figuera

    13 April, Spanyol ⋅ ☁️ 12 °C

    Entlang der Steilküste: Der Weg zum Faro de Cala Figuera

    Nachdem wir die mystischen Hallen von Portals Vells verlassen, führt uns der Pfad weiter Richtung Süden. Der Weg schlängelt sich nun immer oberhalb der schroffen Klippen entlang und bietet uns atemberaubende Ausblicke auf das glitzernde, türkisfarbene Wasser der kleinen Buchten tief unter uns.

    Die Landschaft verändert sich: Der dichte Kiefernwald weicht einer niedrigen, würzig duftenden Macchia. Wir wandern über Kalksteinpfade, die von der Sonne gebleicht sind und einen hellen Kontrast zum tiefen Blau des Meeres bilden. Immer wieder halten wir inne, um den Blick über die weite Bucht von Palma schweifen zu lassen, die am Horizont langsam in der Ferne verschwindet.

    Schließlich rückt unser Ziel ins Blickfeld: Der Faro de Cala Figuera. Der markante Leuchtturm mit seiner schwarz-weißen Bänderung thront einsam auf der felsigen Landspitze. Je näher wir kommen, desto rauer und unberührter wirkt die Umgebung. Hier oben am Kap peitscht der Wind oft etwas kräftiger, und die Brandung schlägt mit voller Wucht gegen die zerfressenen Felsen.

    Am Leuchtturm angekommen, fühlen wir uns wie am Ende der Welt. Der weite 180-Grad-Blick auf das offene Mittelmeer ist schlichtweg überwältigend. Es ist ein Ort der absoluten Weite und Freiheit – der perfekte Wendepunkt für unsere Tour, bevor wir uns, erfüllt von der Ruhe dieser einsamen Küstenlandschaft, wieder auf den Rückweg machen.
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  • Stadtbummel durch Palma de Mallorca

    13 April, Spanyol ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach der Natur zieht es uns in die Stadt. Wir unternehmen einen Stadtbummel durch Palma, das den Trubel der Osterfeiertage gerade hinter sich gelassen hat. Da heute keine Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen, kehrt eine entspannte, aber geschäftige Routine in die Gassen der Altstadt zurück.

    Unser Weg führt uns zum geschichtsträchtigen Plaça de Cort. Hier stehen wir unweigerlich vor dem monumentalen Rathaus, dem Ajuntament de Palma. Seine Fassade mit dem weitausladenden, kunstvoll geschnitzten Dachhimmel aus dunklem Holz wirkt wie eine schützende Geste über dem Platz. Als wir durch das Portal in das kühle Innere treten, empfängt uns die feierliche Stille eines Hauses, das seit Jahrhunderten die Geschicke der Insel lenkt. Im Foyer ragen die „Gegants“ auf – die riesigen Traditionsfiguren Tomeu und Margalida wachen mit ihren hölzernen Mienen über die Besucher und scheinen nur darauf zu warten, beim nächsten Stadtfest wieder ins Freie getragen zu werden.
    Tritt man aus der gedämpften Atmosphäre des Rathauses wieder hinaus, fällt der Blick sofort auf den „Olivo de Cort“. Dieser uralte, knorrige Olivenbaum in der Mitte des Platzes wirkt mit seinem tief gefurchten Stamm wie eine lebende Skulptur. Er schlägt die Brücke zwischen der steinernen Geschichte der Stadt und der Natur Mallorcas. Nur ein paar Schritte über das glatt polierte Kopfsteinpflaster führen uns direkt gegenüber in eine Welt der modernen Eleganz: das Hotel Cappuccino.

    Schon beim Betreten des Grand Cafés verändert sich die Kulisse schlagartig. Wo im Rathaus barocke Schwere herrscht, dominiert hier das exzellente Design von Jacques Garcia. Der Blick schweift durch die hohen Räume bis in den prachtvollen Innenhof, der mit seinen schwarz-weiß gestreiften Polstern, den üppigen grünen Palmen und dem Pariser Flair einen fast filmreifen Kontrast zum historischen Umfeld bildet. Von hier aus beobachten wir das Treiben auf der Plaza durch die großen Scheiben wie einen stillen Film: das Kommen und Gehen vor dem Rathaus, die Passanten am Olivenbaum und das Spiel von Licht und Schatten auf den hellen Kalksteinfassaden.

    Nach einer kleinen Stärkung auf dem Plaça del Mercat schlendern wir weiter zur Gerhardt Braun Gallery in der Carrer de Sant Feliu. Sie ist weit mehr als eine Galerie; sie ist ein ganzes Kunstviertel, das sich über mehrere historische Gebäude erstreckt. Hier verschmelzen barocke Stuckdecken des Stadtpalasts „Ses Carasses“ aus dem 17. Jahrhundert mit zeitgenössischer, oft provokanter Kunst. In den verschiedenen Ablegern wie der Art Hall oder dem Art Lab entdecken wir eine spannende Mischung aus etablierten Größen und experimentellen Talenten.

    Zum Abschluss unseres Stadtbummels geht es hinauf in die 8. Etage des Hotel Almudaina. Das SkyArea Restaurant ist ein echter Geheimtipp, da der Zugang über die unscheinbare Hotellobby in Palmas Haupteinkaufsstraße erfolgt. Das Highlight ist zweifellos die Panorama-Aussicht: Von der Terrasse blicken wir direkt über die Dächer der Altstadt bis hin zur majestätischen Kathedrale La Seu und dem Hafen. In der Ferne erkennen wir das Castell de Bellver auf seinem Hügel. Wir lassen den Tag hier oben ausklingen, wo wir schon so manche herrliche Sonnenuntergänge erlebt und interessante Menschen kennen gelernt haben.
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  • The Place to be: Rialto Living

    13 April, Spanyol ⋅ ☁️ 15 °C

    Rialto Living: Ein Tempel der Ästhetik
    Ein paar Schritte weiter in der Carrer de Sant Feliu stoßen wir auf Rialto Living. Es ist weit mehr als nur ein Geschäft – es gilt als einer der beeindruckendsten „Lifestyle-Concept-Stores“ in ganz Europa. Im Herzen der Altstadt vereint dieser Ort auf über 1.400 m² Ästhetik, Geschichte und Genuss.

    Der Store residiert in einem prachtvollen Stadtpalast, dessen Ursprünge bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen. Bevor die heutigen Besitzer das Ruder übernahmen, beherbergte das Gebäude das legendäre Cine Rialto. Die Architektur ist atemberaubend: Hohe Decken, ein imposanter Innenhof und eine perfekte Symbiose aus historischer Substanz und modernem Design ziehen uns sofort in ihren Bann.

    Gegründet wurde Rialto Living von dem schwedischen Paar Barbara Bergman und Klas Käll. Ihr Ziel, einen Ort für alles Schöne zu schaffen, ist in jedem Winkel spürbar. Das Sortiment ist extrem kuratiert und bietet eine inspirierende Reise durch verschiedene Welten:

    • Interieur: Edle Möbel, exklusive Stoffe und Beleuchtung, die jedem Raum Seele verleihen.
    • Fashion: Hochwertige Mode für Damen und Herren im Stil der „entspannten Eleganz“.
    • Kunst & Geschenke: Eine eigene Galerie im Obergeschoss sowie eine Auswahl an Bildbänden und Düften laden zum Stöbern ein.

    Ein absolutes Highlight ist das im Erdgeschoss integrierte Café. Es befindet sich in dem lichtdurchfluteten, glasüberdachten Innenhof. Es ist für uns der perfekte Ort für einen Kaffee zwischen dem Sightseeing. Die Atmosphäre ist ruhig und elegant – eine willkommene, stilvolle Flucht aus dem Trubel der Stadt.

    Interessanterweise hat erst Anfang 2026 der spanische Unternehmer Víctor Madera das Gebäude erworben. Umso schöner ist es zu wissen, dass der Betrieb zunächst unter der Leitung der schwedischen Gründer fortgeführt wird. So bleibt die kulturelle Kontinuität dieses „Kult-Kaufhauses“ gewahrt und wir können diesen besonderen Vibe auch heute noch in vollen Zügen genießen.
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  • Abendessen im La Gritta

    13 April, Spanyol ⋅ ☁️ 14 °C

    Ein Finale über dem Meer: Abschied im La Gritta

    Den letzten gemeinsamen Abend genießen wir im Restaurant La Gritta. Es ist von uns aus zu Fuß wunderbar zu erreichen und vor allem für seine spektakuläre Lage sowie sein bezauberndes Ambiente bekannt. Das Restaurant liegt eingebettet in die Anlage des Hotels Aldea 2 und bietet von seiner eleganten Terrasse aus einen beeindruckenden Panoramablick über die Bucht von Peguera und das offene Meer bis hin zu den Malgrats-Inseln.

    Wir sind begeistert von diesem wunderschönen Setting: Wir speisen hoch über dem Meer, was gerade jetzt zum Sonnenuntergang eine zutiefst romantische und friedliche Atmosphäre schafft. Das Licht bricht sich auf den Wellen, während wir den Tag Revue passieren lassen.

    Kulinarisch liegt der Fokus hier auf frischem Fisch, Meeresfrüchten und mallorquinischen Spezialitäten. Die Auswahl fällt schwer – von den in Knoblauch gebratenen roten Garnelen über verschiedene Paella-Variationen bis hin zum Fisch im Salzmantel locken erstklassige Gerichte. Auch für Fleischliebhaber ist gesorgt, etwa mit einem frisch zubereiteten Steak Tartar oder zartem mallorquinischem Lamm. Ein besonderes Highlight erwartet uns zum Schluss: Die Desserts werden auf einem Servierwagen direkt an unseren Tisch gerollt, was die Auswahl bei all den Köstlichkeiten nicht gerade einfacher macht.

    Der Service ist aufmerksam, professionell und herzlich zugleich. Trotz des gehobenen Niveaus ist das Preis-Leistungs-Verhältnis angesichts der Qualität der Speisen und dieser einzigartigen Kulisse mehr als angemessen. Es ist der perfekte Ort, um auf unsere gemeinsame Zeit anzustoßen und den Urlaub gebührend zu verabschieden.
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  • Sonnenaufgangs-Wanderung

    14 April, Spanyol ⋅ 🌙 11 °C

    Der magische Abschied: Sonnenaufgang am Cap
    Am letzten Morgen verlassen wir bereits um 6:45 Uhr das Haus. Bevor der Alltag uns wieder einholt, unternehmen wir eine traumhaft schöne Sonnenaufgangs-Wanderung von Cala Fornells hinauf zum Punta de Andritxol.

    Noch liegt die Welt in tiefer Dunkelheit, doch das ändert sich mit jedem Schritt, den wir auf den felsigen Pfaden zurücklegen. Die Morgenstimmung ist zutiefst ergreifend: Während der Horizont langsam in zarten Pastelltönen erwacht, werden wir vom ersten, fröhlichen Zwitschern der Vögel begleitet. Es herrscht eine friedliche Stille, die nur durch das ferne Rauschen der Brandung unterbrochen wird. Es ist einfach nur schön und ein Moment des puren Innehaltens.

    Nach diesem energetischen Start in den Tag gönnen sich Christiane, Annette und Joe noch einen Kaffee auf der Terrasse des Hotels Cala Fornells, um den Blick auf das nun hell erleuchtete Meer aufzusaugen. Danach geht es zurück nach Hause, wo uns ein ausgiebiges, leckeres Frühstück erwartet. Ein perfekter, goldener Abschluss für ein unvergessliches Cousinen-Wochenende!
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  • Wanderung zur Finca Pública de Galatzó

    14 April, Spanyol ⋅ ☀️ 16 °C

    Nachdem wir uns von Anke und Christiane verabschiedet haben, die bereits ihren Heimflug antreten, nutzen Annette, Joe und ich den Nachmittag für eine wunderschöne Wanderung. Um diese Jahreszeit ist das Tal ein absoluter Traum, da es überall herrlich blüht. Die Finca Pública de Galatzó, gelegen am Fuße des markanten Puig de Galatzó, ist eines der beeindruckendsten öffentlichen Landgüter der Insel und ein wahres Paradies für Naturliebhaber.

    Wir tauchen ein in eine Geschichte, die bereits vor etwa 4.000 Jahren mit der Talayot-Kultur beginnt. Später machen die Mauren das Tal durch ausgeklügelte Bewässerungssysteme zu einem landwirtschaftlichen Zentrum, bevor es im 13. Jahrhundert in christlichen Besitz übergeht. Wir wandern durch eine klassische mallorquinische „Possessió“, die einst die gesamte Region mit Getreide, Oliven und Mandeln versorgt.

    Besonders spannend ist die dunkle Legende des „Comte Mal“ aus dem 17. Jahrhundert, dessen Geist hier laut Erzählungen noch immer spuken soll. Heute gehört das rund 1.400 Hektar große Areal der Gemeinde Calvià und ist stolzer Teil des UNESCO-Welterbes Serra de Tramuntana. Da das Haupthaus aktuell umfassend saniert wird, können wir es zwar nicht von innen besichtigen, doch die umliegende Natur entschädigt uns vollkommen.

    Auf unserem Weg entdecken wir zwei rekonstruierte Kalköfen. Diese beeindruckenden Rundbauten aus Trockenmauerwerk zeugen von einer uralten Technik, mit der bis ins 20. Jahrhundert hinein Kalk für das Baugewerbe gebrannt wurde. Wir sehen sogar die kleine Hütte des Kalkmeisters direkt an der Außenwand eines Ofens – ein stilles Zeugnis harter, vergangener Arbeit.

    Das Wegenetz der Finca bietet für jeden Geschmack etwas:
    • Ses Sínies: Eine leichte Tour zu einem alten Brunnen.
    • Sa Vinya: Ein entspannter Weg durch ehemalige Weinbaugebiete.
    • S’Esclop & Puig de Galatzó: Die anspruchsvollen Routen für ambitionierte Wanderer, die auf über 1.000 Meter Höhe führen.

    Wir genießen die Ruhe in diesem abgeschiedenen Tal und lassen die majestätische Kulisse des Tramuntana-Gebirges auf uns wirken.
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  • Einkehr im Hotel Castell Son Claret

    14 April, Spanyol ⋅ ☀️ 16 °C

    Glas Wein. Wir lieben es, in schönen Hotels einen Drink zu nehmen und die besondere Atmosphäre zu genießen – so führt uns unser Weg zum wiederholten Mal ins Castell Son Claret, ein Juwel der Leading Hotels of the World.

    Das Anwesen, dessen Fundamente bis ins 15. Jahrhundert zurückreichen, liegt majestätisch am Fuße des Tramuntana-Gebirges. Es ist faszinierend zu sehen, wie die historische Substanz der einstigen „Possessió“ durch die aufwendige Restaurierung der Familie Kühne zu neuem Leben erweckt wurde. Seit der Neueröffnung im Jahr 2013 verbindet das Schloss den rauen Charme alter Sandsteingebäude mit modernstem Luxus.

    Wir tauchen ein in ein Konzept, das man am besten als „Luxus der Stille“ beschreibt. Fernab vom Massentourismus umgibt uns eine weitläufige Gartenanlage mit arabischen Einflüssen, leise plätschernden Brunnen und betörenden Duftgärten. Die Ruhe hier ist fast greifbar.

    Während wir unseren Wein genießen, lassen wir den Blick über die Architektur schweifen. In den 41 Zimmern und Suiten dominieren warme Erdtöne und Naturstein, die den historischen Kern der Mauern unterstreichen, ohne ihn zu überlagern. Auch kulinarisch bleibt das Haus seinem Weltruf treu: Wo einst das berühmte Zaranda residierte, interpretiert heute das Restaurant Sa Clastra lokale mallorquinische Produkte auf höchstem Niveau.
    Es ist dieser diskrete, persönliche Rahmen und die zeitlose Eleganz, die das Castell Son Claret für uns zu einem so besonderen Rückzugsort machen. Ein Moment purer Entspannung, bevor sich unser gemeinsamer Tag dem Ende neigt.
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  • Wanderung nach Port d’Andratx

    15 April, Spanyol ⋅ ☀️ 17 °C

    Heute Morgen lassen wir uns ganz viel Zeit. Wir schlafen aus und erledigen in aller Ruhe, was so ansteht. So wird es zwar etwas später, bis wir endlich loskommen, aber die entspannte Stimmung tut uns gut. Relativ spontan fällt die Entscheidung für unsere heutige Tour: Wir wandern von Cala Fornells nach Port d’Andratx.

    Die Strecke umfasst rund sechs Kilometer. Es gibt zwar nicht allzu viele Höhenmeter, aber der Weg fordert uns zwischendurch mit teils kurzen, knackigen und steilen Anstiegen heraus. Wir wandern auf idyllischen Waldwegen, die herrlich nach Pinien duften, aber auch über Nebenstraßen, die uns durch exklusive Villenviertel mit beeindruckender Architektur führen.

    Ein besonderes Highlight ist der Abschnitt direkt entlang des Strandes von Camp de Mar. Das sanfte Rauschen der Wellen begleitet uns, während wir den Blick auf die berühmte kleine Insel im Meer genießen. Am Ende unserer Wanderung wartet die Belohnung: Ein wahres Blütenmeer empfängt uns, und wir finden eine traumhafte Einkehrmöglichkeit direkt am Wasser. Dort lassen wir den Blick über das Hafenbecken von Port d’Andratx schweifen und genießen den Moment in vollen Zügen.
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  • Logenplatz am Meer: im Brismar

    15 April, Spanyol ⋅ ☀️ 18 °C

    Nach unserer Wanderung sind Hunger und Durst groß. Wenn wir schon einmal hier sind, wollen wir auch den schönsten Platz im Ort genießen – und der ist mit Abstand die Terrasse des Hotel Brismar. Das traditionsreiche Haus lebt vor allem von seiner unmittelbaren Nähe zum Meer.

    Wir haben Glück und ergattern einen Tisch in der ersten Reihe. Direkt unter uns im glasklaren Wasser ziehen kleine und große Fische vorbei, während neben uns immer wieder Möwen landen und neugierig nach Essbarem Ausschau halten. Für mich ist das Brismar einer der authentischsten Orte im Hafen, um die maritime Atmosphäre der Westküste Mallorcas ganz ohne unnötigen Pomp zu genießen. In Bezug auf Kulinarik und Service gibt es zwar noch Luft nach oben, aber das stört uns heute nicht im Geringsten – die Lage macht alles wett.

    Die Bar und ihre Terrasse liegen so nah am Wasser, dass wir bei diesem leichten Wellengang das sanfte Schwappen gegen die Hafenmauer hören. Es ist faszinierend: Im Winter haben wir diese Terrasse auch schon komplett überschwemmt erlebt. Im Gegensatz zu den vielen modernen Beach Clubs der Umgebung bewahrt sich das Brismar einen gewissen Retro-Charme. Es wirkt unaufgeregt, zeitlos und wunderbar bodenständig. Hier lassen wir die Seele baumeln und schauen dem Treiben im Hafen zu.
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  • Feierabend in Peguera

    15 April, Spanyol ⋅ ☀️ 16 °C

    Die Nachtwache: Warten auf die Hamburger

    Heute Abend heißt es: Durchhalten! Unsere Studienfreunde aus Hamburg landen erst kurz vor Mitternacht in Palma, und Joe lässt es sich nicht nehmen, sie persönlich am Flughafen abzuholen. Um die Zeit bis zur späten Ankunft sinnvoll und angenehm zu überbrücken, suchen wir uns ein gemütliches Plätzchen – und da sind wir auf der Terrasse des Restaurants Maria Eugenia genau richtig.

    Wir genießen die entspannte Abendluft und lassen uns vom Rhythmus des Meeres wachhalten. Es hat etwas Besonderes, in der Dunkelheit hier zu sitzen, während die Vorfreude auf das Wiedersehen mit jedem Glas Wasser oder Wein wächst. Die Terrasse bietet uns genau den richtigen Rahmen, um die letzten Tage Revue passieren zu lassen und Pläne für die kommende Zeit mit der nun bald kompletten Truppe zu schmieden.

    Die Stunden vergehen wie im Flug, wenn man so direkt am Wasser sitzt. Bald ist es so weit, und Joe macht sich auf den Weg Richtung Flughafen, um die Hamburger in Empfang zu nehmen und Annette und ich werfen noch einen Blick ins „Rendevous“.
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  • Aufstieg zum Mirador de n'Alzamora

    16 April, Spanyol ⋅ ☀️ 20 °C

    Gipfelglück mit den Hamburgern: Der Mirador de n’Alzamora

    Gestern Abend landen unsere Hamburger Studienfreunde erst tief in der Nacht auf der Insel. Doch die Müdigkeit ist nach einem ausgiebigen Frühstück auf der Terrasse schnell vergessen. Wir brechen auf und fahren rund 30 Minuten zum Start unserer Rundwanderung, die uns zum Mirador de n’Alzamora führt.

    Der Aussichtspunkt liegt auf dem Gipfel des Puig de s’Àliga in etwa 439 Metern Höhe. Von hier oben bietet sich uns ein beeindruckendes Panorama über den gesamten Südwesten Mallorcas. Der Blick schweift über Calvià, Santa Ponça und Es Capdellà bis hin zu den Tälern von Benàtiga und Valldurgent. Besonders imposant ragen die markanten Gipfel des Puig de Galatzó und der Mola de s’Esclop vor uns auf – eine perfekte Kulisse, um unseren Gästen die wilde Schönheit der Insel zu zeigen.

    Benannt ist dieser Ort nach Enric Alzamora. Sein Bruder, der Geschäftsmann Fernando Alzamora, lässt hier bereits im Jahr 1931 zum Gedenken an ihn ein Schutzhaus errichten. Heute ist das Steingebäude leider nur noch eine Ruine, was dem Ort jedoch eine sehr ursprüngliche, fast melancholische Atmosphäre verleiht.
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  • Strand-Wanderung in Ses Illetes

    16 April, Spanyol ⋅ ☀️ 20 °C

    Karibik-Feeling in Ses Illetes

    Am Nachmittag zieht es uns ans Wasser. Wir unternehmen eine kurze Wanderung am Strand von Ses Illetes und sind restlos begeistert vom beinahe karibischen Strandleben, das uns hier erwartet. Das Wasser leuchtet in den intensivsten Türkistönen, und die entspannte Atmosphäre steckt uns sofort an.

    Wir haben Glück: Die wunderschöne Strandbar an der Cala Comtesa hat geöffnet. In diesem traumhaften Setting lassen wir uns nieder und genießen leckere, mexikanisch angehauchte Snacks, die genau richtig für den ersten Hunger nach unserer Tour sind. Mit den Füßen fast im Sand und einem Blick, der über die glitzernde Bucht schweift, fühlen wir uns wie im Paradies. Es ist einfach nur schön, diesen Moment der Leichtigkeit gemeinsam zu genießen!
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  • Gemütliches Abendessen Zuhause

    16 April, Spanyol ⋅ ☀️ 19 °C

    Eigentlich sieht unser Plan für heute Abend vor, irgendwo essen zu gehen. Doch nachdem wir den ganzen Tag unterwegs sind und bisher nur Kleinigkeiten genossen haben, überkommt uns nach dem Einkaufen alle der große Hunger. Wir treffen eine spontane und goldrichtige Entscheidung: Wir bleiben zu Hause und richten uns ein Vesper.

    Was für eine gute Wahl! Schon nach kurzer Zeit verwandelt sich unser Esstisch in eine herrlich opulent gedeckte Tafel. Es gibt frisches Brot, lokale Spezialitäten und alles, was das Herz begehrt. Die Atmosphäre ist unglaublich gemütlich und entspannt. In dieser großen Runde gibt es so viel zu erzählen – die Geschichten fließen nur so dahin und das Gelächter füllt den Raum. Es ist einfach schön, in dieser Konstellation zusammenzusitzen und den Tag ohne Zeitdruck ausklingen zu lassen.
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  • Wanderung zum Castel d’Alaró

    17 April, Spanyol ⋅ ☀️ 18 °C

    Heute wird es schweißtreibend! Der Aufstieg vom Es Verger zum Castell d’Alaró ist eine der eindrucksvollsten Wanderungen auf Mallorca und verbindet landschaftliche Schönheit perfekt mit historischer Atmosphäre. Es freut mich riesig, dass heute alle mitkommen.

    Bevor wir die Wanderschuhe schnüren, müssen wir jedoch eine vier Kilometer lange, extrem schmale und steile Auffahrt hinter uns bringen. Wir haben Glück und treffen auf keinen Gegenverkehr, was bei diesen engen Kurven ein echter Segen ist. Unser Ausgangspunkt ist das auf etwa 500 Metern gelegene Bergrestaurant Es Verger, das uns schon jetzt eine fantastische Aussicht bietet.

    Von hier aus führt ein gut erkennbarer, aber steiniger Pfad stetig bergauf. Wir folgen einem alten Versorgungsweg, der von grobem Schotter, Felsen und gelegentlichen historischen Pflasterabschnitten geprägt ist. Während des Aufstiegs, für den wir bei rund 300 Höhenmetern etwa eine gute Stunde benötigen, bewegen wir sich durch die typische mediterrane Vegetation. Immer wieder halten wir inne, denn die Ausblicke über die Insel sind heute bei diesem klaren Wetter atemberaubend: Unser Blick reicht weit über die Ebene bis nach Palma und sogar bis zur Insel Cabrera am Horizont.

    Je höher wir steigen, desto spektakulärer wird die Szenerie, bis wir schließlich das auf 825 Metern gelegene Castell d’Alaró erreichen. Die Ruinen thronen wie ein Adlerhorst auf dem Tafelberg und bieten uns ein nahezu unvergleichliches 360-Grad-Panorama. Neben den imposanten Überresten der Festung entdecken wir eine kleine Kapelle und eine schlichte Einkehrmöglichkeit. Die kontinuierliche Steigung und der unebene Boden machen die Tour mittelschwer, aber das Gefühl, hier oben über der Welt zu stehen, entschädigt für jeden Tropfen Schweiß.
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  • Pause auf dem Castel d’Alaró

    17 April, Spanyol ⋅ ☀️ 19 °C

    Das Gefühl, nach diesem Aufstieg endlich oben zu stehen und den Blick schweifen zu lassen, ist einfach unbeschreiblich.

    Jetzt heißt es erst einmal: tief durchatmen und die herrliche Landschaft in uns aufsaugen. Der Blick ist heute wahrhaft atemberaubend; dank der klaren Sicht können wir unglaublich weit in die Ferne blicken, während uns der Wind um die Nase weht.

    Es ist ein großes Glück, dass die Herberge hier oben noch bewirtschaftet wird. In dieser rustikalen Idylle lassen wir uns nieder und genießen ein kühles Getränk. Als Krönung gibt es ein Stück vom typisch mallorquinischen Mandelkuchen – saftig, süß und nach der Wanderung die wohl beste Belohnung der Welt. Wir sitzen hier oben, weit weg vom Alltag, und lassen die Seele über den Gipfeln der Tramuntana baumeln. Ein Moment tiefster Zufriedenheit!
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  • Mittagessen im Es Verger

    17 April, Spanyol ⋅ ☀️ 20 °C

    Nach dem anstrengenden Aufstieg zum Castell d’Alaró gibt es kaum etwas Befriedigenderes, als im urigen Es Verger einzukehren und sich ein deftiges mallorquinisches Mittagessen zu gönnen. Noch leicht verschwitzt von der Wanderung, aber mit diesem besonderen Gefühl von Freiheit und Hunger, das nur die Berge erzeugen, sitzen wir dort oben mit weitem Blick über die Landschaft und wissen sofort: Das hat sich gelohnt!

    Auf den Tisch kommen nun die Klassiker des Hauses: Eine unglaublich zarte Lammkeule, langsam gegart, außen knusprig und innen saftig, sowie das legendäre Spanferkel mit einer perfekt krachenden Kruste, das förmlich auf der Zunge zerfällt. Alles ist rustikal, ehrlich und genau das Richtige nach unserer Tour über die steinigen Pfade. Begleitet wird das Ganze von einem kräftigen, hauseigenen Wein, der die würzigen Fleischgerichte wunderbar ergänzt und unsere Stimmung noch weiter hebt.

    Es ist eines dieser Essen, bei denen einfach alles zusammenpasst: die körperliche Anstrengung davor, die großartige, einfache Küche, der Wein und die Aussicht. Wir genießen dieses zufriedene, fast glückselige Gefühl, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein.
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  • Weinprobe im Castell Miquel

    17 April, Spanyol ⋅ ☀️ 23 °C

    Ein glanzvoller Ausklang: Weinprobe im Castell Miquel

    Wenn wir schon einmal in dieser Gegend sind, möchten wir den Tag gebührend ausklingen lassen. Unser Ziel ist das renommierte Weingut Castell Miquel, das wunderschön im Landesinneren unweit des Tramuntana-Gebirges liegt. Hier treffen moderne Önologie und traditionelle mallorquinische Anbaumethoden aufeinander.
    Wir erfahren, dass das Gut in den 1990er-Jahren vom deutschen Unternehmer Michael Popp gegründet wurde. Die Weinberge erstrecken sich auf kalk- und tonhaltigen Böden in einer Höhe von bis zu 400 Metern. Dieses besondere Terroir sorgt im Zusammenspiel mit dem mediterranen Klima für komplexe und aromatische Weine, die wir nun verkosten dürfen. Besonders beeindruckend ist die Auswahl: Von kräftigen Rotweinen über spritzige Weißweine bis hin zu Rosés wird hier alles geboten. Dabei nutzt das Gut sowohl internationale Rebsorten wie Cabernet Sauvignon als auch lokale Schätze wie Manto Negro und Callet.

    Besonders fasziniert uns die Architektur des Anwesens. Die Bodega ist modern gestaltet und fügt sich dennoch harmonisch in die umliegende Landschaft ein. Während der Weinprobe erfahren wir viel über die nachhaltige Produktion und die schonende Verarbeitung der Trauben. Wir genießen die erstklassigen Cuvées, die eine wunderbare Balance aus Frucht und Würze bieten.

    Es ist ein hochwertiges Erlebnis für alle Sinne. Inmitten der Reben und mit einem Glas exzellenten Weins in der Hand lassen wir die Erlebnisse des heutigen Tages Revue passieren. Das Castell Miquel genießt völlig zu Recht seinen hervorragenden Ruf als eines der qualitätsorientiertesten Weingüter der Insel. Ein stilvoller und genussvoller Abschluss!
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  • Tagesabschluss im Garten

    17 April, Spanyol ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach diesem wunderschönen, erlebnisreichen Tag genießen die Männer die letzten Sonnenstunden im Garten, bevor sie sich zusammen mit Peter in Gelis Eck zum Fußballschauen verabreden. Trotz unserer wunderschönen Collage, die eigentlich als Glücksbringer dienen sollte, verliert Sankt Pauli leider das Spiel. Die Stimmung der Fans ist kurz getrübt, aber die Atmosphäre in der Bar fängt das schnell wieder auf.

    Christina und ich nutzen die Zeit als Nicht-Fußballfans auf unsere ganz eigene Weise. Wir spazieren zum Villamil und lassen uns auf der herrlichen Terrasse nieder. Wir genießen einen spektakulären Sonnenuntergang, der den Himmel über der Bucht in die schönsten Farben taucht. Es ist ein Moment der absoluten Ruhe und Eleganz.
    Zum Abschluss des Abends ziehen wir weiter in die sympathische Minibar. In dieser charmanten, persönlichen Atmosphäre lassen wir den Tag entspannt ausklingen, während wir auf die Rückkehr der Fußballer warten. Ein gelungener Abend für alle, auch wenn die sportlichen Ergebnisse nicht ganz nach Plan verlaufen sind!
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  • Bezauberndes Fornalutx

    18 April, Spanyol ⋅ ☀️ 21 °C

    Während sich die Jungs heute bei Dee zum Fußballschauen treffen, sind Joe, Annette und ich alleine unterwegs. Seit langer Zeit führt uns unser Weg wieder einmal in das wunderschöne Bergdorf Fornalutx. Es gehört zu den eindrucksvollsten Orten der Serra de Tramuntana und wirkt überraschend authentisch, da es seinen ursprünglichen Charakter weitgehend bewahrt hat. Anders als viele touristische Hotspots ist Fornalutx kein künstliches Postkartenmotiv, sondern ein über Jahrhunderte gewachsenes Dorf. Die engen, gepflasterten Gassen, die dicht stehenden Steinhäuser mit ihren grünen Fensterläden und die unzähligen Pflanzenkübel vor den Türen versprühen den unverfälschten Charme der Region.

    Von hier aus eröffnen sich uns zahlreiche Wanderwege. Wir entscheiden uns heute für die Verbindung in die spektakuläre Schlucht des Barranc de Biniaraix, um die historische Pfadführung zu erkunden. Ebenso reizvoll wären Touren hinauf zum Puig de l’Ofre oder weiter Richtung Cúber-Stausee, wo die Landschaft mit ihren kargen Felsen und weiten Ausblicken zunehmend alpiner wirkt.

    Charakteristisch für die Umgebung sind die unzähligen Terrassenfelder, die sich wie ein Mosaik an die steilen Berghänge schmiegen. Sie sind nicht nur wunderschön anzusehen, sondern erzählen auch die Geschichte der Region: Über Generationen hinweg werden hier Oliven und im Tal von Sóller Zitrusfrüchte angebaut. Während wir durch diese Landschaft wandern, bewegen wir uns durch ein lebendiges, historisches Kultursystem. Es ist faszinierend zu beobachten, wie die Natur sich manche der inzwischen aufgegebenen Terrassen langsam, aber stetig wieder zurückerobert.
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  • Wunderschönes Biniaraix

    18 April, Spanyol ⋅ ☀️ 22 °C

    Biniaraix: Zwischen Idylle und Schreckmoment

    Unsere Wanderung führt uns auf wunderschönen Pfaden nach Biniaraix. Hier gibt es keine klassischen Souvenirshops, sondern nur die pure, beschauliche Ruhe eines mallorquinischen Bergdorfes. Die Architektur mit den typischen Natursteinhäusern, den engen, gepflasterten Gassen und der Fülle an bunten Blumentöpfen vor den Türen zieht uns sofort in ihren Bann. Es herrscht eine fast meditative Stille, die nur gelegentlich durch das Läuten der Kirchenglocken oder das Plätschern von Wasser unterbrochen wird.

    Der Hauptplatz des Dorfes ist winzig, aber unglaublich charmant. Hier steht die kleine Kirche aus dem 16. Jahrhundert, das Herzstück des Ortes. Direkt daneben laden zwei kleine Cafés zum Verweilen ein. Wir entscheiden uns für eine Pause und kehren in eines der beiden ein, um die Atmosphäre zu genießen. Leider trübt ein späterer Schreckmoment die Erinnerung: Wie ich feststellen muss, wird mir genau hier der Geldbeutel entwendet. Ein harter Kontrast zu der eigentlich so friedlichen Umgebung.

    Bevor wir das Dorf verlassen, bewundern wir noch ein besonderes historisches Detail: die öffentlichen Waschanlagen am Dorfeingang. Das Wasser fließt hier direkt aus den Bergen in die alten Steinbecken. Es ist ein lebendiges Denkmal für die Zeit, bevor es in jedem Haus fließendes Wasser gab, und unterstreicht den wunderbar rustikalen Charakter von Biniaraix.
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