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Australien 2026 Perth-Broome

Zur Abrundung unserer bisherigen Urlaube in Australien wollen wir den Coral Coast Highway von Perth nach Broome im Mai 2026 befahren. Baca lagi
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    🇦🇺 Korallenbucht, Australien

    One Mile Jetty Heritage Precinct in Carnarvon

    Semalam, Australia ⋅ ☁️ 26 °C

    Das One Mile Jetty Heritage Precinct wurde nach der ursprünglich eine Meile langen Pier benannt. Über diese wurden früher die Schafe verschifft sowie der Güterverkehr abgewickelt. Die Pier ist zwar aufgrund mehrerer Zyklone keine Meile mehr lang, aber immer noch sehr beeindruckend. Aktuell darf sie aufgrund von Reparaturarbeiten nicht begangen werden. Um uns trotzdem einen Eindruck zu verschaffen, nutzten wir unsere Drohne.
    Früher wurden die Waren von den Schiffen über die Pier per Zug in die Stadt gebracht. Die Pier war deshalb mit Eisenbahnschienen versehen worden. Die Waggons wurden zunächst mit Pferden und später mit dieselbetriebenen Maschinen gezogen. Viele der alten Gerätschaften wurden in einer gesonderten Halle ausgestellt.
    Sehr interessant fanden wir das Haus des ehemaligen Leuchtturmwärters. Wir hatten besonderes Glück, denn seine Tochter, die 1955 im Alter von neun Jahren nach dem Tod ihres Vaters von hier wegzog, erklärte uns ihr ehemaliges Elternhaus. So erfuhren wir vieles über die Lebensumstände in Westaustralien nach dem Zweiten Weltkrieg. Kein Wunder, dass wir uns hier etwas länger aufhielten.
    Berührt hatte uns auf unserem Rundgang die „Don’t look at the Islands“-Statue. Diese wurde 2019 zum Gedenken an die Aborigines, die zwischen 1908 und 1918 auf über 50 km vom Festland entfernte Inseln deportiert worden waren, aufgestellt.
    In einer weiteren Ausstellung wurde das Rettungsboot des deutschen Kriegsschiffes Kormoran gezeigt, welches – wie wir bereits an verschiedenen Orten auf unserer Reise erfahren hatten – die australische HMAS Sydney versenkt hatte. Die 106 deutschen geretteten Seeleute wurden zunächst in Carnarvon interniert. Besonders wurde im Museum hervorgehoben, dass sich diese sehr diszipliniert verhalten hatten und deshalb nur eine Aufsichtsperson notwendig gewesen war. 1947 kehrten sie nach Deutschland zurück.
    Insgesamt ist die Anlage ein sehr lebendiges Museum. Wir haben die Zeit hier sehr genossen.
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  • Space & Technologie Museum in Carnarvon

    12 Mei, Australia ⋅ ⛅ 29 °C

    In Carnarvon steuerten wir das Space & Technology Museum an. In diesem konnten wir alles zum Zweck der Anlage, die 1964 als NASA Tracking Station gegründet worden war, erfahren. Um die Apollo Missionen durchführen zu können, wurde damals ein umfangreiches Kontrollnetz auf der Erde angelegt. Dies hatte die Aufgabe, das Kontrollzentrum in Houston möglichst permanent mit den Apollo Raumfahrzeugen zu verbinden. Auch beim Gemini und Skylab Programm spielte diese Station eine große Rolle. Später war sie die erste Station des australischen Satellitenfernsehens und wurde 1987 endgültig stillgelegt. Sie ist ein Andenken an die Zeit, als die Welt noch bei der ersten Mondlandung mitfieberte.
    Im Museum konnten wir Geräte der damaligen Technik sehen. Zudem hatten wir die Möglichkeit, selbst einen Raketenstart hautnah in einer Kapsel zu erleben. Daneben gab es viele Erinnerungsstücke zu sehen, die die Rolle Australiens beim NASA Programm zeigten. Zusätzlich konnten wir an einem Simulator versuchen, ein Space Shuttle sicher zu landen. Nach mehreren Fehlversuchen klappte es (zumindest in der Anfänger Version).
    Besonders beeindruckte uns der Nachbau einer Apollo-Mondlandefähre. Diese war in Originalgröße ausgestellt. Anhand eines Videofilms wurde uns gezeigt, aus welchen Teilen diese Mondlandefähre bestand. Interessant fanden wir, dass das Auto, welches auf dem Mond von den Astronauten genutzt wurde, damals zusammengefaltet an der Seite angebracht worden war. Könnte man die Autos heute auch noch so falten, wären viele Parkplatz-Probleme gelöst (aber das nur nebenbei).
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  • Carnarvon

    12 Mei, Australia ⋅ ☁️ 21 °C

    Carnarvon ist ein Zentrum des Gemüse- und Obstanbaus in der Region. Viele alte, aber sehr gut hergerichtete Häuser konnten wir auf unserem Rundgang sehen. Zusätzlich gibt es in Carnarvon einen Mural & Art Trail. Dafür wurden Häuserwände künstlerisch verziert. Daneben gibt es aber auch freistehende Kunstobjekte. Berührt hat uns, dass neben einem Denkmal für die HMAS Sydney auch eine Gedenkstätte für den deutschen Kreuzer Komoran eingerichtet wurde. Diese beiden Schiffe waren 1941 bei einem Gefecht gesunken. Erstmalig hatten wir davon vor ein paar Tagen beim Besuch in Geraldton erfahren.
    Zum Glück hatten wir genügend Zeit, uns das kleine Städtchen in Ruhe anzuschauen. Für die meisten Touristen ist es lediglich ein Übernachtungsstopp auf dem Weg Richtung Norden beziehungsweise Richtung Süden. Eigentlich schade, denn wir fanden die Stadt sehr hübsch.
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  • Francois Peron NP

    11 Mei, Australia ⋅ ⛅ 21 °C

    Für heute hatten wir eine ganztägige Allradtour durch den François Peron NP gebucht. Insgesamt waren wir sechs Fahrgäste. Unser Fahrer Mick erklärte kurz den Ablauf der Tour und dann ging es los. Kurz hinter Denham bogen wir auf die Piste zur ehemaligen Schaffarm ab. Diese wäre mit unserem Wagen auch befahrbar gewesen. Die anschließende Piste bis zum Kap Peron allerdings bestand überwiegend aus tiefem Sand. Da hätten wir mit unserem Mietwagen trotz Allrad Probleme bekommen. Unterwegs sahen wir auch zwei Fahrzeuge, die trotz besserer Ausstattung im tiefen Sand stecken geblieben waren.
    Unseren ersten Stopp legten wir bei Gregories ein und bekamen einen ersten Eindruck von der landschaftlichen Schönheit des Parks. In diesem treffen immer wieder rote Felsen auf weißen Strand und blaues Meer.
    Weiter ging es zum Skipjack Point. Nachdem wir einen Blick auf die fantastische Steilküste geworfen und einige Haie entdeckt hatten, konnten wir wahlweise zum Kap Peron laufen oder fahren. Wir wählten den 1,5 km langen Fußweg. Dieser war wider Erwarten ganz schön anstrengend, denn es ging durch tiefen Sand. Dafür hatten wir unterwegs wieder schöne Ausblicke auf die Steilküste.
    Am Kap Peron traf sich die Gruppe wieder, und wir fuhren weiter zur Bottle Bay. Dort wählte unser Fahrer den Weg durch den tiefen Sand des Strandes. Als es nicht mehr weiter ging, wurde Tee beziehungsweise Kaffee und Gebäck serviert. Anschließend konnten wir selbst ein wenig am Strand spazieren gehen.
    Für die Mittagspause fuhren wir zur Big Lagoon, wo das Wasser in verschiedenen Farben schillert. Wären die nervigen Fliegen nicht gewesen, hätten wir nicht nur die Natur, sondern auch unsere Sandwiches in der Sonne genießen können. So aber mussten wir sie unter dem Fliegennetz essen. Diese Fliegen sind schon ganz schön nervig!
    Wieder zurück bei der Schaffarm erklärte uns unser Fahrer, wie es früher hier zugegangen war. Zusätzlich zeigte er uns, dass hier 40° warmes Wasser aus 500 m Tiefe durch natürlichen Druck nach oben kommt. Leider war der dazugehörige Pool aber diese Woche gesperrt.
    Den Abschluss unserer Tour bildete ein Besuch bei der Little Lagoon. Sehr hübsch gelegen und fast noch ansprechender als die Big Lagoon fuhren wir auch hier am Ufer durch den tiefen Sand entlang. Von dort aus ging es dann zurück zum Ausgangspunkt nach Denham.
    Es war eine sehr schöne und informative Tour gewesen.
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  • Dolphin Experience in Monkey Mia

    10 Mei, Australia ⋅ ☀️ 23 °C

    In Monkey Mia wollten wir die Dolphin Experience sehen. Diese findet dreimal am Tag statt, wobei der erste Termin um 7:45 Uhr ein fester Termin ist. Die anderen beiden Termine können sich auch leicht ändern.
    Bei der Dolphin Experience kommen frei lebende Delfine bis auf wenige Meter an den Strand. Professionelle Mitarbeiter passen auf, dass keiner der Zuschauer ins Wasser geht beziehungsweise den Tieren Futter zuwirft. Gleichzeitig erklären sie Wissenswertes zum Leben dieser großen Tümmler. Zum Abschluss der Veranstaltung verteilen zwei Mitarbeiter jeweils einen kleinen Fisch an die Delfine. Somit ist es auch keine Fütterung im klassischen Sinne, denn es sind regelmäßig mehr als zwei Tiere vor Ort.
    Was uns allerdings auffiel, waren die Gesichtszüge der weiblichen Freiwilligen, die den Delfinen die Fische gaben: alle hatten ein breites Grinsen im Gesicht. Ob dies auch Studentinnen der Partner-Universität Zürich waren, konnten wir nicht in Erfahrung bringen, vermuteten es aber.
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  • Von Kalbarri nach Monkey Mia

    9 Mei, Australia ⋅ 🌙 23 °C

    Heute stand eine längere Fahrt für uns an. Wir tankten deshalb noch einmal voll, ehe wir Kalbarri verließen. Anschließend konnten wir nahezu durchgehend mit etwa 100 km/h auf der kurvenarmen und gut ausgebauten Strecke zu unserem Tagesziel fahren.
    Nach einem Tankstopp in Overlander war es nicht mehr weit bis zum Shell Beach. Dieser Strand besteht aus abermilliarden kleiner Muscheln und könnte wunderschön sein, wenn es die Buschfliegen nicht gäbe. Dank unserer Fliegennetze war es etwas erträglicher, minderte aber unsere Freude deutlich.
    Wenige Kilometer später erreichen wir Eagle Bluff. Von diesem Aussichtspunkt über dem Meer sollten wir laut unserem Reiseführer mit etwas Glück Haie, Rochen sowie Schildkröten sehen können. So viel Glück war uns leider nicht beschieden, denn außer einem Rochen sahen wir keine größeren Tiere im Wasser.
    Bald schon erreichten wir danach Monkey Mia. Nachdem wir im Dolphin Ressort unser Zimmer mit direktem Strandzugang bezogen hatten, kühlten wir uns im Meer ab.
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  • Kalbarri NP Coastal Cliffs

    8 Mei, Australia ⋅ 🌙 24 °C

    Die Coastal Cliffs erstrecken sich von Kalbarri südlich etwa 20 km am Meer entlang. Wir starteten unsere Tour am Island Rock. Trotz des wolkenfreien Himmels wehte heute ein sehr kräftiger Wind. Unsere Hoffnung, dass die allgegenwärtigen Fliegen damit weggeweht und uns nicht belästigen würden, war trügerisch. So setzten wir wieder unsere Fliegennetze auf, um vor diesen lästigen Biestern geschützt zu sein. Wir wanderten auf einem gut begehbaren Weg zur Natural Bridge. Diese ist ein kleines Felsentor auf Meereshöhe, welches wir vom Aussichtspunkt aus sehen konnten.
    Unser nächster Stopp war Shellhouse Grandstand. Auch hier hatten wir wieder einen sehr schönen Blick auf die unter uns liegende Küste.
    Am Eagle Gorge gingen wir den 1 km langen Weg hinab zum Strand. Wie gestern schon, war auch dieser Weg stellenweise schwierig zu gehen, da es über Stock und Stein ging. Der Strand allerdings entschädigte uns für die Mühen.
    Auch beim nächsten Aussichtspunkt, dem Pot Alley, wanderten wir hinab zum Strand. Der Weg führte uns durch eine kleine Schlucht. Unten am Meer hielten wir die Füße ins kühle Wasser. Einmal nicht aufgepasst - und unsere Hosen waren klatschnass. Zum Glück lag die Lufttemperatur bei knapp 30°. Zusammen mit dem Wind trocknete unsere Kleidung sehr schnell.
    Vor der Mittagspause erwanderten wir noch den Nature Trail, welcher uns zum Mushroom Rock führte. Wäre dieser Felsen nicht gesondert ausgeschildert gewesen, hätten wir ihn wahrscheinlich übersehen bzw. ihn nicht mit der Bezeichnung in Verbindung gebracht. Er besteht aus einer Sandsteinplatte, die auf einem Felsen balanciert. Der Trail führte uns an bizarren und farbenprächtigen Felsformationen vorbei und wir entdeckten überall kleine Pflanzen, die in dieser kargen Landschaft wachsen.
    Nach der Mittagspause erkundeten wir noch schnell den Red Bluff Lookout. Auch hier konnten wir wieder von oben auf die Steilküste Richtung Süden sehen. Richtung Norden grüßten kilometerlange Sandstrände. Diese waren unser nächstes und damit letztes Ziel für heute. Bei den aktuellen Temperaturen tat die Abkühlung im Meer sehr gut. Und damit beendeten wir unsere Erkundung dieses Teils des Kalbarri NP.
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  • Kalbarri NP Inland River Gorges

    7 Mei, Australia ⋅ 🌙 23 °C

    Wir starteten unsere Besichtigung am berühmten Nature’s Window. Dieses ist ein großes Loch im Felsen, durch das wir sehr gut den Murchison River sehen konnten.
    Als nächstes wagten wir uns auf den Kalbarri Skywalk. Dieser besteht aus zwei über den Abgrund hinausragenden Brückenteilen, von denen wir den tief unter uns liegenden Fluss sahen.
    Der nächste Besichtigungspunkt war der Z-Bend Lookout. Auch hier konnten wir sehr schöne Blicke in die Schlucht werfen. Um zum Fluß zu gelangen, gingen wir den Z-Bend River Trail. Wobei „gehen“ ist etwas übertrieben, denn wir mussten über Felsblöcke und Leitern in die Tiefe steigen. Aber wir schafften es und der Greyhound konnte schon bald ein erfrischendes Bad im Fluss nehmen.
    Nach einer kurzen Mittagspause fuhren wir zum Hawks Head Lookout. Dies bedeutete eine Fahrt von fast 50 km in diesem weitläufigen Nationalpark. Der Blick hinab in den Fluss war ganz nett, aber mehr auch nicht. So versuchten wir unser Glück beim nächsten Lookout, dem Ross Graham Lookout. Dieser war auch nicht gerade umwerfend, weshalb wir den kurzen River Trail gingen, um hinab zum Fluss zu kommen. Dieser Trail war allerdings in keinster Weise vergleichbar mit dem Trail von heute Vormittag, da er auf mehr oder weniger gut befestigten Wegen verlief.
    Mit diesem kleinen Spaziergang beendeten wir unser heutiges Programm.
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  • Pink Hutt Lagoon

    6 Mei, Australia ⋅ ☀️ 25 °C

    Einige Kilometer hinter Northampton erreichten wir die Pink Hutt Lagoon. Hier fuhren wir zunächst zum Lookout, um einen Überblick zu haben. Die Pink Hutt Lagoon hat ihren Namen aufgrund der lila Färbung durch die Dunaliella salina algae. Die Firma BASF betreibt deshalb hier eine kleine Produktionsanlage, um aus dieser Alge natürliches Beta Carotin herzustellen.
    Aktuell hat die Lagune nur wenig Wasser, so dass der Großteil nicht pink schimmerte. Dank unserer Drohne konnten wir aber gute Bilder der verbleibenden Wasserfläche von oben machen. In der Regenzeit hat die Lagune allerdings eine beachtliche Ausdehnung.
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  • Northampton

    6 Mei, Australia ⋅ ☀️ 25 °C

    Unser erstes Ziel war die sehr kleine Stadt Northampton. Hier hatten wir in unserem Reiseführer etwas über interessante historische Gebäude gelesen. In der Touristeninformation sollte es dazu einen Plan geben, um alle Sehenswürdigkeiten in Eigenregie ablaufen zu können. Wir waren sehr gespannt.
    Northampton ist wirklich ein sehr kleiner Ort. Kaum hatten wir die Stadtgrenze erreicht, waren wir auch schon fast wieder durch. In der Touristeninformation fragten wir nach besagtem Plan. Dort hätten wir einen Dollar bezahlen sollen für eine kaum leserliche Kopie. Wir verzichteten darauf und gingen selbst die Hauptstraße entlang. Ehrlich gesagt, waren wir etwas enttäuscht, denn von den angepriesenen historischen Gebäuden sahen wir kaum etwas. Dafür stand an nahezu jeder Ecke eine Schaf-Plastik. Diese waren sehr bunt und zum Teil eigenwillig gestaltet. Besonders hat uns das Schaf Priscilla gefallen, welches in einem Büro stand. Es hatte eine blonde Perücke auf und trug Brille, was ihm eine sehr schräge Note gab.
    Wären die Schafe nicht gewesen, hätte sich ein Stopp in diesem kleinen Ort nicht gelohnt. So aber hatten wir unseren Spaß mit dem Fotografieren der Schafe.
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  • Geraldton

    5 Mei, Australia ⋅ 🌙 19 °C

    In Geraldton gibt es nur sehr wenig Lohnenswertes zu besichtigen. Wir starteten mit dem Leuchtturm. Dieser steht malerisch auf einer Landspitze. Drumherum hat es wenig Sehenswertes, so dass wir uns gleich dem zweiten Highlight der Stadt widmeten: Die 1916 erbaute Kathedrale Sankt Francis Xavier. Ein bisschen erinnert sie durch ihre rot-weißen Bögen an den maurischen Baustil der Alhambra. Sie ist wunderschön ausgeschmückt und ein richtiges Kleinod dieser Stadt. Auch wurde hier ein Bischof ganz im Stile der alten Gräber in europäischen Kirchen beerdigt. Damit jeder seinen Sarg sehen kann, wurden Glasplatten in den Boden eingelassen.
    Das letzte Highlight der Stadt ist das HMAS Sydney Memorial für die 645 im Zweiten Weltkrieg umgekommen Seeleute beim Untergang des Schiffes. Künstlerisch sehr schön gestaltet ist die Kuppel dieser Gedenkstätte, da sie 645 Albatrosse darstellt. Es wird hier zwar von Möwen gesprochen, aber Albatrosse sind eigentlich die Vögel, in denen die Seelen der verstorbenen Seeleute weiter leben. Wir kamen gerade rechtzeitig, um den Sonnenuntergang an diesem Memorial zu erleben.
    Damit hatten wir alle sehenswerten Punkte dieser kleinen Stadt gesehen.
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  • Central Greenough Historic Settlement

    5 Mei, Australia ⋅ 🌙 18 °C

    Einige Kilometer vor Geraldton stoppten wir, um das Central Greenough Historic Settlement anzuschauen. Diese kleine Siedlung war noch zum Teil bis in die 1950er Jahre besiedelt. Heute dienen die Häuser als Freilichtmuseum. Unter anderem können das alte Gefängnis, eine Versammlungshalle, mehrere Kirchen sowie zwei Wohnhäuser besichtigt werden. Anhand der vielen doch sehr schräg stehenden Bäume lässt sich erahnen, welche Sturmgewalten hier herrschen müssen, wenn es nicht so schönes Wetter wie heute ist. Lustig fanden wir, dass der letzte Pfarrer des Ortes lediglich sechs Monate ausgehalten hat und danach auf die Bahamas umgesiedelt ist. Er hat anscheinend diese Naturgewalten nicht ausgehalten. Bedrückend fanden wir, dass das Gefängnis überwiegend für Aborigines genutzt wurde und nur wenige Weiße zum Beispiel wegen Trunkenheit oder ungebührlichen Benehmens eingesperrt wurden.Baca lagi

  • Lake Thetis

    5 Mei, Australia ⋅ 🌙 18 °C

    Nur wenige Kilometer neben Cervantes befindet sich der Lake Thetis. Dieser stark salzhaltige See beherbergt Stromatoliten. Diese niederen Lebensformen gibt es schon seit Anbeginn der Welt. Nur an insgesamt fünf Plätzen in Australien können diese gesehen werden. Ungeübte Augen wie unsere erkennen lediglich leichte Erhebungen im Uferbereich des Sees. Wissenschaftler dagegen können diese besser deuten. Auch wenn wir diese Erhebungen nicht besonders spannend fanden, war es dennoch ein sehr schöner Spaziergang um den See herum.Baca lagi

  • Nambung NP

    4 Mei, Australia ⋅ 🌙 15 °C

    Heute übernahmen wir unseren nahezu funkelnagelneuen Leihwagen.
    Nachdem wir uns mit den technischen Finessen des Wagens vertraut gemacht hatten, fuhren wir los. Die Straße nach Cervantes war sehr gut ausgebaut. Warnschilder wiesen darauf hin, dass hier jederzeit mit Kängurus beziehungsweise Emus auf der Straße zu rechnen ist. Tatsächlich sahen wir auch ein Känguru - leider lag es aber auf dem Mittelstreifen und war tot.
    Nach einer entspannten Fahrt von etwa 200 km erreichten wir den Nambung Nationalpark. Dieser ist berühmt für seine Pinnacles. Wie diese entstanden sind, darüber streitet sich die Wissenschaft. Wir wollten uns diesem Streit nicht anschließen und beließen es deshalb mit einer Besichtigung. Zunächst erkundeten wir die Pinnacles zu Fuß. Natürlich glühten dabei die Auslöser unserer Kameras.
    Wieder zurück beim Auto, fuhren wir noch die Autoroute durch den Park. Unterwegs ließen wir unsere Drohne fliegen und konnten so noch einige außergewöhnliche Bilder aus der Luft machen.
    Insgesamt gesehen, ein sehr beeindruckender Nationalpark, den wir noch lange in Erinnerung behalten werden.
    Bis zu unserem heutigen Tagesziel in Cervantes war es nicht mehr weit.
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  • Rottnest Island

    3 Mei, Australia ⋅ 🌙 19 °C

    Für heute hatten wir einen Tagesausflug nach Rottnest Island gebucht. Nur auf dieser Insel sind die Quokkas zu finden. Einer der ersten Entdecker hielt sie für Riesenratten, weshalb er die Insel Rattennest taufte. Daraus wurde der jetzige Name Rottnest.
    Pünktlich standen wir an der Pier. Zunächst fuhren wir den Swan River entlang. Dieser hat seinen Namen von den schwarzen Schwänen, die es hier gibt. Ab Fremantle ging es auf das offene Meer hinaus.
    Die Insel ist autofrei. Um sie zu erkunden, sind Fahrräder notwendig. Wir hatten sicherheitshalber zwei vorgebucht und dann ging es los: Wir schauten die ganze Zeit konzentriert nach rechts und links, ob wir Quokkas entdecken. Aber die possierlichen Tiere wollten sich einfach nicht zeigen!
    Auf unserem Weg um die Insel kamen wir an traumhaft schönen Badebuchten vorbei. Unterwegs machten wir einen Abstecher zum großen, die Insel überragenden Wadjemup Leuchtturm. Und da sahen wir unsere ersten Quokkas!
    Nach einer kurzen Stärkungspause fuhren wir an das Westende der Insel. Dort legten wir ein längeren Fotostopp ein. Und dann wurde es auch schon Zeit, wieder zum Schiff zurückzukehren. Auf unserem Weg dorthin sahen wir noch weitere Quokkas.
    Nach etwas über 31 km erreichten wir die Pier und gaben unsere Fahrräder ab. Es war eine wunderschöne Tour gewesen.
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  • Perth/Fremantle

    2 Mei, Australia ⋅ ⛅ 15 °C

    Unser erster Weg führte uns zur Touristinformation am Bahnhof. Dort buchten wir für morgen zwei Schiffstickets für eine Überfahrt auf Rottnest Island.
    Die Innenstadt von Perth besticht durch die Mischung von modernen Hochhäusern und alten Gebäuden. Verschmutzungen oder Schmierereien an den Wänden, so wie wir es vielfach aus deutschen Städten kennen, haben wir hier so gut wie nicht gesehen.
    Wir schlenderten durch die Straßen und entdeckten die Stadt für uns. Einer der ersten Höhepunkte war der London Court, in dem wir uns in frühere Zeiten zurückversetzt fühlten. Nur die Auslagen in den Geschäften wiesen darauf hin, dass wir uns im 21. Jahrhundert befinden.
    Ein weiterer Höhepunkt war die St. George‘s Cathedral, deren Innenraum in warmen Holztönen strahlte.
    Unser nächstes Ziel war der Bell Tower. Dieser beherbergt ein sehr großes Glockenspiel und die größte ANZAC-Glocke in Australien. Da es kurz vor 12:00 Uhr war, warteten wir ab und konnten die beeindruckende Glocke in Aktion erleben.
    Kurz vor Erreichen des Parlamentsgebäudes beendeten wir den Rundgang und fuhren nach Fremantle.
    Die kleine Hafenstadt machte einen sehr touristischen Eindruck. Wir hatten allerdings Glück, dass die Straßen nicht überfüllt waren. So konnten wir in Ruhe die schönen alten Häuser, die uns an New Orleans erinnerten, besichtigen.
    Nach einem Stopp in einem Café durchstreiften wir die Markthallen. Am Angebot war zu erkennen, dass viele Einwanderer das Gesicht der Stadt prägen. So gab es zum Beispiel einen Stand mit Namen „Mettwurst“.
    Nach den Markthallen gingen wir Richtung Wasser und erreichten schon bald das ehemalige Gefängnis. Eine Führung schenkten wir uns, denn bei dem schönen Wetter wollten wir uns nicht den Tag mit bedrückenden Geschichten verderben. Anschließend gingen wir am Wasser entlang zurück zum Bahnhof.
    Wieder zurück in Perth, gingen wir zunächst in unser Hotel und legten die Beine hoch.
    Für das Abendessen wählten wir heute ein indisches Restaurant. Das Essen machte uns im wahrsten Sinne des Wortes „scharf“ auf den morgigen Tag!
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  • Von Bonn nach Perth

    30 Apr–1 Mei, Australia ⋅ ⛅ 21 °C

    Heute geht es endlich los! Was waren wir froh, denn so viele bange Momente beim Eintreffen einer neuen Mail der Fluggesellschaften hatten wir noch vor keinem Urlaub.
    Gestern hatten wir schon unsere Koffer und Handgepäckstaschen gepackt. Wie einfach ist dagegen das Beladen unseres Mausmobils vor einer Tour!
    Die Straßenbahn nach Siegburg wurde aktuell durch einen Schienersatzverkehr ersetzt. Wir wollten nicht schon zu Beginn der Tour ein Risiko eingehen und bestellten uns deshalb ein Taxi zum Bahnhof Siegburg. Der ICE kam pünktlich, unser Gepäck wurden wir am Flughafen schnell los und die Kontrolle des Handgepäcks war auch problemlos - wir werteten dies als gutes Omen für den Urlaub!
    Die (reichliche) Zeit bis zum Abflug nutzten wir für den Kauf eines leckeren Makers Mark - damit ist in Australien der abendliche Gute-Nacht-Schluck gesichert.
    Pünktlich hoben wir ab und erreichten nach 10,5 Stunden Bangkok.
    Bis zu unserem Anschlussflug nach Perth dauerte es nicht lange. Weitere 6,5 Stunden später landeten wir an unserem Zielort. Die Einreiseprozedur dauerte etwas, da wir nicht die einzigen waren, die am Flughafen angekommen waren.
    Mit dem Zug fuhren wir für insgesamt 7 AUD in die Innenstadt. Nach ein paar Metern Fußweg erreichten wir unser Hotel. Zeitlich gesehen sind wir Deutschland 6 Stunden voraus. Wir waren zwar etwas müde, aber gespannt, was uns in Perth erwartet. So nutzten wir den Fußweg zu dem in der Nähe liegenden Stadtteil Northbridge zu einer ersten Erkundigung.
    In Northbridge gibt es sehr viele asiatische Restaurants. Wir bekamen noch einen Tisch in einem Restaurant, welches sich auf Ente spezialisiert hat. Die Qualität und der Geschmack waren sehr gut.
    Wieder im Hotel angekommen, machten wir noch Pläne für den morgigen Tag und gingen anschließend todmüde ins Bett.
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  • Vorbereitungen

    27 April, Jerman ⋅ ☁️ 7 °C

    Eigentlich wollten wir diese Reise schon 2020 machen - aber dann kam Corona, die Welt drehte durch und Reisen war nahezu unmöglich geworden. Bevor wir alt und gebrechlich werden, wollten wir aber unseren Traum vom Schnorcheln mit Walhaien wahr werden lassen. Und so setzten wir uns im Dezember 2025 hin und planten die Tour erneut. Das Vorhaben, ein Wohnmobil zu mieten, verwarfen wir schnell, denn alle Stellplätze waren im Internet an den touristischen Hotspots schon ausgebucht. So blieb uns nur noch, einen Mietwagen und Unterkünfte vorzubuchen. Soweit so gut, aber dann bekamen zuerst wir ein paar "Wehwehchen". Anschließend drehte die Welt (schon wieder) durch und wir bekamen fast täglich Nachrichten der Airlines über daraus resultierende Änderungen der Flugzeiten.Baca lagi

    Permulaan perjalanan
    30 April 2026