• F.u.z.z.y
  • Bianca Dittrich
  • F.u.z.z.y
  • Bianca Dittrich

Südostasien

Von München aus geht's zunächst nach Vietnam, wir werden dann über Kambodscha nach Thailand reisen. Von Phuket aus segeln wir 2 Wochen mit einem gecharterten Katamaran durch die Inseln der Andamanen... Read more
  • Trip start
    February 21, 2024

    Ankunft in HCMC

    February 22, 2024 in Vietnam ⋅ ☀️ 33 °C

    Nach gefühlt endloser Zeit landen wir endlich. Gepäckausgabe und Passkontrolle/Visaerteilung klappen reibungslos. Mit 200 € machen wir uns noch schnell zu Millionären, wir erhalten dafür rund 5,5 Mio Dong.
    Der passende Bus, Linie 109, wartet schon vor dem Flughafengebäude und chauffiert uns dann exklusiv für 1,10 € (plus nochmal 1,10 für's Gepäck!) eine halbe Stunde durch das unglaubliche Verkehrsgewusel, fast bis zu unserem Hotel (https://cochinsaigonhotels.com/cochin-sang-hotel). Der Check-in ist schnell erledigt, aber da unser Zimmer noch nicht zur Verfügung steht stürzen wir uns erstmal ins Getümmel. Auf dem nahegelegenen, berühmten Ben Tranh Market gibt's erstmal ein erfrischendes Smoothie aus Ananas und Limetten. Als wir so langsam runterkommen merken wir erst, wie kaputt und übermüdet wir sind. Aber es gilt, bis zum Abend durchzuhalten, um wieder in einen vernünftigen Rhythmus zu kommen. Und so schlendern wir weiter und staunen über die schier unglaubliche Betriebsamkeit, überall wird gewerkelt, gehandelt und gekocht. Alles Leben spielt sich auf der Straße ab.
    Read more

  • Saigon - Sightseeing

    Feb 22–24, 2024 in Vietnam ⋅ ⛅ 34 °C

    Nach rund 12stündigem komaartigen Schlafs scheinen wir den schlimmsten Jetlag überwunden zu haben. Voller Energie starten wir mit einem tollen Frühstück in den Tag. Als erstes suchen wir ein Reisebüro auf, um unsere Busfahrt für morgen nach Phan Thiet/Mui Ne zu buchen. Das geht reibungslos und unbürokratisch. Für etwa 4 Stunden Fahrt im komfortablen Reisebus für zwei Personen werden grade mal 11 Euro verlangt.

    Anschließend machen wir uns zu Fuß auf, um die Touri-Hotspots zu erkunden.

    Allem voran das historische Postamt und den Nachbau des Notre Dames, die bedeutendsten Überbleibsel französischer Herrschaft.
    Leider war die Kathedrale vollkommen eingerüstet, so dass wir das Foto dem Internet entnehmen mussten.

    Nach einigem Kilometern Fußmarsch bei erstaunlich erträglichen 34 Grad erholen wir uns für den Rest des Nachmittags am Hotelpool.

    Abends gehen wir nochmals auf Tour und beobachten interessiert den ganz normalen Wahnsinn auf den Straßen (siehe Video).
    Read more

  • Weiterreise ans Meer

    February 24, 2024 in Vietnam ⋅ ☀️ 34 °C

    Mit dem Bus wollen wir heute nach Phan Thiet am Meer. Pünktlich holt uns der Grab-Fahrer am Hotel ab und bringt uns in etwa 10 min zu einer Agentur, wo uns dann ein Minibus aufnimmt und zum großen Busbahnhof etwas außerhalb der Stadt bringt. Nochmals können wir das unglaubliche Verkehrsgeschehen im wahrsten Sinne des Wortes genießen, ein absolut chaotisches, aber faires Fahren, ohne jegliche für uns Europäer übliche Aggressionen - bewundernswert!
    Mindestens 100 Busse warten am Bahnhof und dennoch zeigt man uns sofort, wohin wir müssen. Beim Einsteigen erwartet uns erstmal eine Überraschung: wir müssen die Schuhe ausziehen und statt der erwarteten Sitze hat der Bus bequeme doppelstöckige Liegen.
    Der Bus startet pünktlich auf die Minute. Kostenloses Wlan steht ebenso zur Verfügung wie Mineralwasser.

    Also wirklich vorbildlich wie alles so reibungslos und pünktlich funktioniert (trotz Verkehrschaos!), ohne große Bürokratie und mit großer Freundlichkeit (der Mitarbeiter der Agentur erkundigte sich mehrfach per WhatsApp, ob alles klappte und wir zufrieden sind).

    Mit etwas Verspätung erreichen wir Phan Thiet. Als wir uns erkundigen, wann wir aussteigen müssen, fragt der Busbegleiter wo wir denn hin wollen. Mit Händen und Füßen und mit Hilfe von Google Maps zeigen wir ihm unser Ziel. Er bedeutet uns, solange liegen zu bleiben, bis er uns Bescheid gibt.

    Und kaum zu glauben, der Bus hält vor unserem Resort und wir werden heraus gebeten.

    Der Begleiter kennt sogar noch unsere beiden Rucksäcke und holt diese geschwind aus dem Bauch des Busses. Bis wir den Mund vor Erstaunen wieder zu kriegen, war der Bus auch schon auf und davon...

    Das Einchecken dauert nur wenige Minuten und wieder folgen Minuten des Staunens, als der Angestellte uns unser Zimmer zeigt. In Europa würde man das Superior Suite nennen....

    Der Tag scheint mehr als gelungen und wir lassen ihn bei leckerem Seafood ausklingen...
    Read more

  • Ham Tien

    Feb 25–29, 2024 in Vietnam ⋅ 🌬 32 °C

    Gleich zum Frühstück gibt's eine Überraschung:
    Ein mit Blumen geschmückter Tisch und eine Flasche Schampus zu meinem Geburtstag von meinem Schatz! So fängt der Tag gut an.

    Da uns diese Location so gut gefällt, haben wir nach dem Frühstück gleich mal einen Tag, also von 3 auf 4 Tage, verlängert.

    Ansonsten verbringen wir einen ruhigen Tag mit viel Planschen, die Nächte sind auf Grund des noch immer spürbaren Jetlags nicht allzu erholsam.

    Für Morgen haben wir uns einen Motorroller gemietet, mit dem wir etwas die Gegend erkunden wollen, allem voran die berühmten roten Dünen bei Mui Ne.
    Read more

  • Mui Ne

    February 26, 2024 in Vietnam ⋅ 🌬 31 °C

    Gegen 10.00 h holen wir unseren Roller ab, nur 200 m die Straße runter.
    Ein 125er Yamaha sollte es sein, nicht mehr ganz neu, aber alles dran was man so braucht, und das für schlappe 5 € am Tag.

    Der Vermieter gibt uns die Schlüssel und verschwindet in seinem klimatisierten Laden, eigentlich ein Massagestudio.
    Wir warten fast ne Viertelstunde, ob der Typ endlich wieder kommt um den Papierkram zu machen. Aber nein...als wir uns bemerkbar machen ist er ganz erstaunt, dass wir noch immer da sind und fragt scheinbar (unser vietnamesisch ist noch nicht so gut), ob mit dem Roller was nicht in Ordnung sei.
    Ah ja, jetzt haben wirs auch kapiert: nix Ausweis, nix Führerschein, nix Geld oder Kaution...einfach losfahren!!!

    Na dann brausen wir los in Richtung zur Halbinsel von Mui Ne. Schnell kapiert man, wie das hier läuft und man gewöhnt sich an das Chaos. Wenn auch mal einer einem auf der falschen Straßenseite entgegen kommt, keine Panik!
    Blickkontakt aufnehmen und jeder sucht sich seine Spur, funktioniert prima!

    Da wir ohne Navigationshilfe fahren verfahren wir uns auch das eine oder andere Mal. Das hilfesuchende an die Einheimischen gerichtete "you speak english??" verursacht regelmäßig nur Schulterzucken.

    Aber schließlich finden wir heraus aus dem Gewusel und etwas außerhalb des Städtchens auch unser Ziel, die Roten Sanddünen von Mui Ne.

    Bei gefühlten 40 Grad erklimmen wir mit unseren Latschen den Gipfel der ersten Düne. Aber unsere Füße fühlen sich durch den glühend heißen Sand schon jetzt wie gegrillt an, so dass wir uns zum sofortigen Abstieg entschließen.

    Nach der ein oder anderen Stärkung auf der Rückfahrt, sind wir schon gegen 14.30 h zurück und sehnen uns nach einem erfrischenden Bad im Pool.

    Am Abend gönnen wir uns im Restaurant eines Schweizers was ganz Besonderes. Ein Original Käsefondue für Bianca und ein Rinderfilet auf dem heißen Stein für mich....
    Ein Zitronensorbet rundet anschließend das Ganze noch ab.
    Rund 660.000 Dong müssen wir dafür hinblättern, etwa 25 Euro!!!
    Read more

  • Mui Ne, 3. Tag

    February 27, 2024 in Vietnam ⋅ ⛅ 31 °C

    Heute wollen wir mal einen geruhsamen Tag verbringen, Planschen im Meer, Planschen im Pool....

    Zuerst gilt es jedoch unsere morgige Weiterfahrt ins Mekong-Delta zu organisieren. Nach übereinstimmender Auskunft in zwei Reiseagenturen bleibt uns nur, den Umweg über Saigon zu wählen. Also nochmals hinein in den Moloch...🤔😄

    Gestern haben wir erstmals unsere Wäsche waschen lassen und holen diese ab.
    2 kg für etwa 1,50 €, frisch duftend und sauber gefaltet.

    Hierbei stellen wir fest, dass das nette Mädel von der Wäscherei auch Bustickets verkauft:
    Wir wählen den Sleeping Bus mit VIP Kabinen um 9.30 h, Abholung am Hotel inklusive. Den Anschluss ins Delta werden wir dann vor Ort in Saigon suchen.
    Später erfahren wir, dass es wohl doch einen direkten Bus nach Can Tho gibt 😡, wissen allerdings nicht, ob der jeden Tag fährt und ob wir einen Platz bekommen hätten, na egal.

    Nach den anstrengenden und schweißtreibenden Erledigungen, gibt's dann erstmal ein Bierchen am Pool mit lustigen Gesprächen.

    Der Wind vom Meer nimmt am Nachmittag stetig zu, so dass es auf den Liegen langsam ungemütlich wird. Deshalb beschließen wir, uns zur Körperpflege ins Zimmer zu begeben.
    Wie vielleicht schon erwähnt, befindet es sich im 2. OG zur Meerseite.
    Wenig später gibt es einen Knall und das gesamte 3-teilige Fensterelement hängt außen ziemlich schräg an der Wand, um im nächsten Moment mit einem noch lauteren Knall in die Tiefe zu stürzen. 😱 Buddha sei Dank ist grade niemand in der Nähe!!
    Nach einem Anruf bei der Rezeption eilen die Angestellten ungläubig herbei, um die Bescherung zu bestaunen. Wenig später ist durch fleißige Helferlein auch schon wieder alles beseitigt.
    Die Rezeptionistin entschuldigt sich tausendmal und bietet uns an, ins untere Geschoss umzuziehen. Da wir aber morgen ohnehin abreisen und die Klimaanlage sowieso nicht benutzen, bleiben wir in unserer luftigen Behausung.
    Somit gab es heute, trotz des erwartet ereignisarmen Tags, doch noch ein Highlight 🤣🤣,
    Read more

  • Weiterreise zum Mekong

    February 28, 2024 in Vietnam ⋅ 🌬 31 °C

    Pünktlich um 9.35 h holt uns der Bus am Hotel ab und wir richten uns in den gemütlichen Schlafabteilen für die rund 4stündige Fahrt ein.
    Am Endhaltepunkt in Saigon müssen wir leider feststellen, dass von dort kein Anschluss ins Mekong Delta möglich ist und wir erst zu einem anderen Busbahnhof müssen.

    Dazu haben wir aber nun keine Lust mehr, vor allem weil wir dann relativ spät in My Tho ankommen würden. Deshalb bestellen wir uns über die Grab-App ein Grab-Car (asiatisches Gegenstück zu UBER). Keine 3 Minuten später nimmt uns der Fahrer auf und los gehts Richtung Mekong.
    Wir brauchen für 74 km ca. 1 Stunde und 40 Minuten. Der Preis dafür ist mit rd. 28 € doch sehr günstig. Dank Booking.com finden wir auch schnell ein nahe gelegenes Hotel, wo wir gleich einchecken.

    Auffällig hier in My Tho ist, dass es kaum touristische Infrastruktur gibt und auch englischsprachige Hinweise in den Straßen sucht man vergeblich. Und so war es auch äußerst schwierig eine Quelle für ein kühles Bierchen 🍺 zu finden, denn die Asiaten hier trinken das kaum.

    Noch schwieriger gestaltete sich die Suche nach unserer geplanten Weiterreise per Schiff den Mekong flußaufwärts, Richtung Kambodscha.

    Letztendlich mussten wir dieses Vorhaben aufgeben und am morgigen Tag mit dem Bus nach Can Tho noch ein ganzes Stück flussaufwärts fahren. Hoffentlich klappt es von dort aus 🤔.

    Auch wenn der Tag nicht so verlaufen ist, wie wir das geplant hatten, sind wir guter Dinge. Und beim heftig transpirierenden Marsch durch die Straßen entdecken wir viele unbekannte Dinge, so auch das Essen was wir bestellt haben. Englische Erläuterungen zu den einzelnen Gerichten...Fehlanzeige!
    Und selbst der allwissende Google Übersetzer streikt verwirrt.
    Aber es schmeckt prima!!
    Und tatsächlich finden wir noch ein Lokal für ein Absackerbierchen. Schwierig war es nur, dem Kellner klar zu machen, dass wir wirklich nur etwas trinken wollen. Bestimmt 5 Minuten wich er nicht von unserer Seite, um die Bestellung aufzunehmen, während wir nur interessiert die Bildchen in der Speisekarte betrachteten.
    Schon gegen 21.30 h fallen wir, endlich frisch geduscht, in unser Bettchen.
    Read more

  • Can Tho

    February 29, 2024 in Vietnam ⋅ ⛅ 33 °C

    Nachdem unsere Erkundigungen hinsichtlich einer Bootspassage nach oder zumindest Richtung Kambodscha nicht zielführend waren, fahren wir nun abermals mit dem Sleeping Bus weiter westlich nach Can Tho, der viertgrößten Stadt von Vietnam.
    Vom Busbahnhof nehmen wir ein Grab Car für die restlichen 3 1/2 km in die Stadt (68.000 Dong = 2,55 €).
    Von unterwegs haben wir uns schon ein Hotel im Zentrum ausgewählt (https://kim-long-hotel-can-tho.hotelmix.vn/#w), direkt am Song Can Tho River, einem mächtigen Nebenarm des Mekong.
    Der sehr freundliche Besitzer Trung freut sich offensichtlich über uns Deutsche und so müssen wir später mit einem deutschen Freund von ihm nach Frankfurt telefonieren...war echt lustig.

    Wir entschließen uns, mit ihm morgen eine private Bootstour zu unternehmen, der Wermutstropfen hierbei ist allerdings, dass wir schon um 5.00 h starten, wegen der schwimmenden Märkte, die mit Sonnenaufgang beginnen.
    Das ein oder andere wird uns Trung auch noch zeigen wollen...wir sind gespannt. Anschließend werden wir noch mit dem Bus fast zur kambodschanischen Grenze, nach Chau Doc, weiterfahren.

    Am Abend verwandelt sich das ganze Viertel in einen riesigen Markt, auf dem mit allem möglichen Essbaren wie nicht Essbaren gehandelt wird. Wir essen leckeres Streetfood aus den mobilen Garküchen, ohne immer genau zu wissen, um was es sich handelt.

    Bei einem eiskalten Bierchen, bei dem wir das muntere Treiben noch etwas beobachten, lassen wir den Abend beizeiten ausklingen. Man könnte wirklich stundenlang zusehen...
    Read more

  • Mekongfahrt und Chau Doc

    March 1, 2024 in Vietnam ⋅ ⛅ 34 °C

    Noch vor Sonnenaufgang brechen wir zu unserer kleinen Mekong Bootsfahrt auf. Trung, unser Guide, eine englische Dame (74 J.) und wir beide.

    Zunächst soll es zum schwimmenden Markt Cai Rang gehen. Ca. 40 min. fahren wir flußaufwärts, bis es langsam dämmert. Hunderte von Booten tummeln sich auf diesem Flußabschnitt um ihre Ware feil zu bieten. Auf einem langen senkrechten Stab am Bug ist beispielsweise eine Ananas aufgesteckt, um anzuzeigen, was hier erhältlich ist. So braucht es keine Reklameschilder 😄.

    Wir machen an einem kleinen Boot fest und dann gibt's erstmal eine leckere vietnamesische Suppe zum Frühstück.

    Wenig später legen wir dann in einem kleinen Seitenkanal an. Ein kleiner Fußmarsch führt uns zu einer kleinen Reisnudelmanufaktur und wir erfahren, wie die überall präsenten Nudeln hergestellt werden. Hier geschieht dies mit einfachsten Mitteln und enormem Aufwand an manpower.

    Bei unserer weiteren Fahrt durch unzählige kleine Seitenkanäle sehen wir wie die Menschen am Fluß leben.

    Schon vor 11.00 h sind wir wieder zurück am Hotel, rechtzeitig um noch unseren Rucksack zu packen, denn um 12.30 h werden wir mit einem Kleinbus für unsere etwa 3-stündige Fahrt an die kambodschanische Grenze, nach Chau Doc, abgeholt.

    Nach der Ankunft werden wir, ebenso wie bei der Abholung, kostenlos zu einem gewünschten Ort verbracht. Da wir noch keine Unterkunft haben, lassen wir uns im Stadtzentrum absetzen.

    Leider haben wir nicht bedacht, dass nun Wochenende ist, und deswegen waren die ersten angefragten Hotels schon voll belegt. Eine freundliche Hotelangestellte, namens Ly, engagierte sich jedoch sehr für uns, telefonierte herum und vermittelte uns ein freies Zimmer ganz in der Nähe.

    Auch wenn es nicht ganz unseren Wünschen entsprach, so waren wir doch froh erstmal eine Bleibe zu haben und duschen zu können. Auch das obligatorische Ankommer-Bierchen gab's gleich in der Nachbarschaft und natürlich auch einen Happen zu essen.

    Morgen werden wir uns ausgeruht an die weiteren Pläne machen.
    Read more

  • Chau Doc - letzter Tag vor Kambodscha

    March 2, 2024 in Vietnam ⋅ ☁️ 35 °C

    Endlich mal ausgeschlafen...👍 Zum ersten Mal probieren wir zum Frühstück vietnamesischen Kaffee mit Kokosmilch - ein Gedicht!!

    Anschließend müssen wir uns schon wieder um unser Weiterkommen kümmern.

    Wir kaufen die Bootstickets nach Pnomh Penh in Kambodscha, pro Person für 40 Dollar. Ist aber auch für das Schnellboot eine weite Strecke, ca. 140 km.
    Die Fahrtzeit ist mit 5,5 Stunden veranschlagt, plus Grenzabfertigung und Visaerteilung.
    Puuuh, das wird ein anstrengender Tag, aber eine andere vernünftige Verbindung ins Nachbarland gibt's von hier nicht. Dafür gönnen wir uns dann ein top Hotel, gleich am Zielhafen und haben somit keinen Transfer mehr.

    Den Tag verbringen wir wieder damit über diverse Märkte zu schlendern und hie und da kulinarische Neuheiten zu probieren.

    Und am Abend versuchen wir erstmals einen sogenannten vietnamesischen Hot Pot. Eine heiße würzige Suppe mit allerlei nach Wahl drin. Das ganze wird auf einem kleinen Gaskocher inmitten des Tisches zubereitet.

    Danach gibt es nur noch ein kurzes Absackerbierchen, da wir morgen wieder zeitig los müssen. Boarding ist 07.00 h!
    Read more

  • Speedboat nach Phnom Penh

    March 3, 2024 in Cambodia ⋅ ⛅ 35 °C

    Recht pünktlich legt unser Speedboat gegen 07.30 h ab. Etwa eine halbe Stunde fahren wir über einen Seitenarm, bis wir den Mekong Hauptstrom erreicht haben. Dann geht es ziemlich genau nach Norden, etwa eine weitere halbe Stunde bis zur Grenze zu Kambodscha. Dort legt das Boot an und alle müssen an Land. Vorher schon wurden die Pässe und pro Person 35 Dollar Visagebühren eingesammelt.
    Rund 40 min später sind wir wieder an Bord und das Boot fährt ein paar Minuten weiter. Wieder legt es an, diesmal bei den kambodschanischen Behörden, und wiederum verlassen wir alle das Boot. Nach einer guten Stunde erhalten wir unsere Pässe zurück, um uns dann in einer Reihe zum Fingerabdruck-Scannen und Fotografieren anzustellen. Das ganze findet in einer ziemlich windschiefen Wellblechhütte statt. Ein Wunder, dass es da überhaupt Strom gibt.

    Angesichts dieser Prozeduren weiß man die Errungenschaften der EU hinsichtlich der Reisefreiheit wieder richtig zu schätzen. Es ist ja nicht solange her, dass wir selbst an der Grenze zu unseren österreichischen Nachbarn stundenlang im Auto warteten....

    Ein kambodschanischer Grenzbeamter beschenkte uns sogar mit Früchten von den Bäumen rings um die Station, um uns die Wartezeit zu versüßen.

    Endlich waren alle dran, wieder gings aufs Boot und dann mit Karacho nach Phnom Penh.

    Gegen 14.00 h legen wir mitten in der Riesenstadt (rd. 2,7 Mio Einw.) an. Wohlwissend haben wir ein Hotel in unmittelbarer Nähe gewählt, aber selbst die wenigen Hundert Meter werden bei dieser Hitze, 37 Grad, zur Qual.

    Trotzdem ziehen wir wenig später wieder los, um die nähere Umgebung kennen zu lernen. In einer kleinen Kneipe wollen wir uns mit einem Bierchen erfrischen. Ein Einheimischer ist uns freundlicherweise behilflich und wir plaudern ein wenig, da er erstaunlich gut englisch spricht. Hierbei stellt sich heraus, dass er Tuk-Tuk-Fahrer ist.
    Jeden Morgen fährt er von 45 km außerhalb hier in die Stadt, um seine Brötchen zu verdienen, teilweise bis spät in die Nacht.
    Hier in der Stadt zu wohnen kann er sich nicht leisten.
    Seine Frau arbeitet 6 Tage die Woche 12 Std. bei dem teuren Label THE NORTH FACE für unglaubliche 172 Dollar Monatslohn!! Warum bitte ist dann dieses Zeug soo teuer???

    Wir engagieren Rambo spontan für den nächsten Morgen, 09.00 h, um uns die Stadt ein wenig zu zeigen. Fahrer und Fremdenführer in einem...passt! Zumal das Englisch der meisten anderen Asiaten grauenhaft ist.

    Auch erhalten wir schon ein paar wertvolle Tipps, wo am Besten Geld gewechselt werden kann, wo es das beste Streetfood gibt (beim Nightmarket) und wo das Büro der Giant Ibis Busgesellschaft ist.
    Diese haben wir uns ausgesucht, da wir übermorgen von hier nach Siem Reap mit einem komfortablen Nachtbus mit Schlafabteil reisen wollen.
    Wir buchen zwei Tickets für zusammen 34 Dollar.

    Auch was das Essen anbetrifft hat uns unser "Guide" nicht zuviel versprochen.
    Wir essen köstliche vietnamesische Rollen, gebackene Riesenscampis, Pilze und Blumenkohl gebraten und einen fantastischen Papayasalat.
    Zusammen mit 3 Büchsen Bier bezahlen wir grade mal 10 Dollar und sind zum Platzen satt.

    Am Markt besorge ich mir noch für 7 Dollar eine kurze Hose, da meine andere nun fast täglich im Einsatz war und dringend nach einer Wäscherei ruft.
    Wir müssen uns allerdings sehr zurück halten und nicht noch mehr kaufen.
    Unser Rucksack ist voll und trotz der tollen Qualität und der verlockenden Preise passt kaum mehr was rein, es sei denn.....😄
    Read more

  • Phnom Penh - Kultur und Zeitgeschichte

    March 4, 2024 in Cambodia ⋅ ☀️ 35 °C

    Nach einem leckeren Kaffee mit unserem Tuk-Tuk-Fahrer legen wir los mit unserer Sightseeing Tour durch die Stadt.

    Zuerst sehen wir das historische Postamt, ein verkleinertes Abbild des Postamts in Saigon, ein Zeugnis der französischen Besatzer.

    Unweit davon suchten wir das Wat Phnom auf, das religiöse Wahrzeichen der Stadt.

    Wat Phnom ist der wohl bekannteste Stupa in der kambodschanischen Hauptstadt Phnom Penh. Errichtet auf einem 27 Meter hohen künstlichen Hügel mit 300 Meter Durchmesser ist es das höchstgelegene religiöse Bauwerk der Stadt. Das Heiligtum ist über Treppen und Rampen zugänglich. (Wikipedia)

    Gespannt setzen wir unsere Tour zum Königspalast des amtierenden Königs Norodom Sihamoni fort. Um den König bei seinen Amtsgeschäften nicht zu stören, ist die Besuchszeit des Palastes bis 10.00 h begrenzt.

    Der Palast und die ausgestellten Exponate sind absolut beeindruckend, wenn auch der Monarch selbst sich nicht blicken ließ 🤣.

    Dann wurde es leider etwas deprimierender. Wir fuhren in das Foltergefängnis der Roten Khmer, genannt S21, benannt nach der ehemaligen Schule, als die es vorher genutzt wurde.

    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Tuol_Sleng_Geno…

    Die Roten Khmer errichteten hier ihre Schreckensherrschaft von 1975-1979 und ermordeten rund 2 Mio Menschen, ein Viertel der Einwohner Kambodschas!!!
    Das das Gefängnis schon sehr bald nach seiner Entdeckung und Befreiung durch die Vietnamesen zur Gedenkstätte umgewidmet wurde, ist es außerordentlich authentisch. Sowohl die engen Zellen mit den eisernen Vorrichtungen zum Anketten der Gefangenen, als auch die Folterwerkzeuge jagten einem manchen Schauer über den Rücken.

    Die etwa 15 km außerhalb gelegenen sogenannten "Killing Fields" setzten die Thematik fort. Ein ehemaliger chinesischer Friedhof diente auch hier den Roten Khmer als Tötungsfabrik.
    Rund 18.000 Menschen fanden hier den Tod und zahlreiche grausige Exponate zeugen noch davon.

    Zur Regenzeit tauchen noch immer welche aus dem Boden auf, z.B. Gebeine, Zähne oder Kleidung.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Genozid_in_Kamb…

    Für uns ist der wesentliche Unterschied zum Holocaust, dass dies alles während unserer Jugend geschah, in einer Zeit als wir das Leben, die Liebe, die Musik entdeckten. Alles war FlowerPower, soo weit weg von diesen Gräueln.....

    Es fällt dann ein bisschen schwer, wieder in das Hier und Jetzt zurück zu finden, die fröhliche Gelassenheit, die uns die Asiaten hier vorleben, das chaotische und doch rücksichtsvolle Miteinander.

    Es braucht seine Zeit und so ist es gut, dass wir in der turbulenten Rush Hour noch 40 min zurück brauchen....😥😥😢
    Read more

  • Abreise aus Phnom Penh

    March 5, 2024 in Cambodia ⋅ ☀️ 36 °C

    Nachdem wir entschlossen haben, den Nachtbus nach Siem Reap zu nehmen, müssen wir den Tag noch irgendwie verbringen. Gegen 12.00 h checken wir aus dem Hotel (https://www.m9kiriromhotel.com/) aus, glücklicherweise können wir unser Gepäck noch bis zum Abend an der Rezeption deponieren.

    Wir besichtigen das Wat Pnomh, das wir tags zuvor nur von außen zu sehen bekamen.
    In der wunderschönen Parkanlage sehen wir gleich zwei mächtige Nashornvögel, von denen einer die für Buddha gespendeten Bananen stibitzt. Im Inneren des Heiligtums herrscht eine sehr andächtige Stimmung, überall liegen gespendete Geldscheine herum. Am skurilsten ist jedoch das Beobachten einer jungen Frau, die aus einem Behältnis mit etlichen Lippenstiften einen entnimmt und einer Statue die Lippen bemalt. Bei einer tiefen Verbeugung zückt sie einige Scheine und legt sie in ein dafür vorgesehenes Körbchen.

    Dann lassen wir uns etwas mit einem Tuk-Tuk durch die Stadt fahren, in den moderneren Teil, der auf einer Insel im Fluß entstand.

    Bei einem lustigen Pläuschchen am Stammtisch der Tuk-Tuk-Fahrer erfrischen wir uns mit einem Bierchen.

    Später gönnen wir uns eine einstündige Massage.

    Endlich, kurz nach 22.00 h, kommt unser Bus und fährt wenig später auch pünktlich ab.
    Wir haben uns in unserem Abteil für die Nacht eingerichtet und versuchen zu schlafen...
    Read more

  • Ankunft Siem Reap

    March 6, 2024 in Cambodia ⋅ ⛅ 39 °C

    Gegen 05.00 h erreichen wir unser Ziel. Ziemlich verschlafen suchen wir unser Gepäck zusammen und schon kommt ein Tuk-Tuk-Fahrer mit einem Zettel mit unseren Namen auf uns zu, ein kostenloser Service des Hotels.

    Kaum 15 min später checken wir ein und schlafen erstmal noch ein paar Stunden.

    Nach einem leckeren Frühstück chillen wir an dem netten kleinen Pool.
    Heute erstmal Ruhe, die Hektik der letzten Tage abschütteln ist das Gebot.

    Und dann wollen wir planen.
    Leider haben wir unser Ziel, noch nach Laos zu reisen, verwerfen müssen😢😥.
    Wie fast immer, haben wir uns da oder dort zu lange aufgehalten, so dass uns jetzt die Tage weglaufen, da wir ja am 16.3. unseren Segeltörn starten. Bis zum Starthafen Ao Po Marina auf Phuket sind es noch ein paar Kilometer. 🤣🤣

    Haben uns jetzt entschieden und soeben in diesem schnuckeligen Hotel
    (https://www.indraangkorresidence.com/) noch 2 Tage verlängert, so dass wir am 11.3. erst abreisen.

    Wie wir die letzten Stunden recherchiert haben, lässt sich hier einiges unternehmen, dann wird es bestimmt nicht langweilig! Wir werden berichten...
    Read more

  • Siem Reap

    March 7, 2024 in Cambodia ⋅ ☀️ 38 °C

    Nach einem späten, reichhaltigen Frühstück lassen wir uns mit dem Tuk-Tuk ins Städtchen fahren. Die Fahrt dauert nur 5 Minuten und kostet 1 Dollar.
    Noch ist nicht allzu viel los, aber das ganze Drumherum lässt erahnen, dass es die Partyszene hier ordentlich krachen lässt. Überall locken Angebote, hauptsächlich mit billigem Alkohol. So lassen wir uns denn ein zeitiges Bierchen, frisch gezapft, für sage und schreibe 0,75 Dollar schmecken.

    Für 3 Dollar lassen wir uns dann von einem Schwarm hungriger Fischchen die Füße pediküren. Ich konnte mich vor Lachen kaum halten, sosehr kitzelte das.... (s. Video)

    Zahllose Lokale bieten internationale Küche. Wir beschließen deswegen abends für eine hoffentlich leckere Holzofenpizza nochmal wieder zu kommen.

    Wir schlendern noch etwas über den Markt und durch die Markthallen, wo die uns mittlerweile bekannten Sachen angeboten werden. Dennoch ist es immer wieder interessant und abwechslungsreich.

    Um das Städtchen etwas näher kennenzulernen, lassen wir uns dann mit einem Tuk-Tuk noch etwa eine halbe Stunde kreuz und quer durch die Straßen fahren, bevor es zum Hotel zurück geht.

    Jetzt lechzen wir nach der Erfrischung und Entspannung im Pool.

    Hier recherchieren wir und buchen letztendlich auch unseren Flug nach Phuket/Thailand über Bangkok am kommenden Montag.

    Wie geplant fahren wir abends tatsächlich zum Pizzaessen und dazu gibt's leckeren bunten Salat, sogar mit Balsamico-Essig!

    Allzu lange hält es uns nicht auf der Partymeile, die uns ziemlich an den Ballermann erinnert, da wir morgen zeitig fit sein wollen, da erkunden wir dann nämlich die sagenumwobene, weltberühmte Tempelanlage Angkor Wat.https://de.wikipedia.org/wiki/Angkor_Wat
    Read more

  • Angkor Wat

    March 8, 2024 in Cambodia ⋅ ⛅ 36 °C

    Im 12. Jahrhundert war es die größte Stadt der Welt, die rund 130.000 Menschen beherbergte, heute sind es hunderte verfallener Tempel und vom Dschungel überwucherte Ruinen.

    Die 7 km von unserem Hotel entfernte Tempelstadt zu besichtigen, stand heute auf unserem Programm. Frühmorgens um 9.00 h fahren wir mit dem Tuk-Tuk zunächst zum Ticket-Shop. Die Tickets kann man frühestens am Vorabend erwerben und kosten pro Person knackige 37 Dollar für einen Tag. Der 3-Tage-Pass kostet 62 Dollar. Wenige Kilometer weiter erreichen wir das höchste Heiligtums Kambodschas, welches rund 1000 Tempel umfasst.

    Ein anstrengender Tag liegt vor uns bei dem unser Fahrer uns immer wieder an verschiedenen interessanten Punkten absetzt. Alles klappt wie am Schnürchen und immer nimmt er uns pünktlich am vereinbarten Ort wieder auf.

    Viele Eindrücke und Tausende Schritte später landen wir erstmal erschöpft im Hotel.

    Ein toller Tag geht zu Ende und unglaubliche Bilder werden in unseren Köpfen bleiben.
    Aber ein Tag ist auch genug. Zwar haben wir wirklich nur einen Bruchteil gesehen, aber es ähnelt sich alles doch sehr.

    Ein bisschen nachdenklich macht uns dieser Besuch auch.
    Auf den kilometerlangen feinst gearbeiteter Reliefs sind überwiegend kriegerische Szenen zu sehen. Und trotz dieser damaligen Macht, oder vielleicht gerade deswegen, ist auch dieses Reich auseinander gebrochen.
    Rund 1000 Jahre sind vergangen und viele Kriege später... wir haben aber auch gar nichts dazu gelernt.....🤔😢
    Read more

  • Siem Reap - ausgefallene Bootstour

    March 9, 2024 in Cambodia ⋅ ⛅ 36 °C

    Das bemerkenswerteste dieses Tages ist unsere ausgefallene Bootstour.

    Ausgefallen deshalb, weil wir zum vereinbarten Zeitpunkt nicht am Hotel abgeholt wurden, und wir das Ganze nach über 45 min vergeblicher Wartezeit abgeblasen haben.
    Dem Hotelmanager war das sichtlich peinlich, aber was hilft's...

    Eigentlich ungewöhnlich, denn bisher hat alles auf unserer Reise super geklappt, zumeist überpünktlich.

    Dabei hatten wir uns soo darauf gefreut, diese als "Sunset-Tour" auf dem Tonle Sap angekündigte Ausfahrt durch die schwimmenden Dörfer in den Sonnenuntergang hinein zu erleben. Auch ein tolles Buffet sollte dabei sein.

    Nix war's, also wieder mit dem Tuk-Tuk ins Städtchen in das allabendliche Getümmel.

    Hoffentlich klappt's morgen besser mit unserer geplanten Quad-Tour, wir werden berichten.
    Read more

  • Siem Reap Off Road Countryside

    March 10, 2024 in Cambodia ⋅ ☁️ 35 °C

    Heute klappt's mal mit unserem Vorhaben. Pünktlich 9.30 h werden wir von einem Tuk-Tuk abgeholt und fahren ein paar Kilometer zur Stadt hinaus.
    An unserem Quad gibt's ne ordentliche Einweisung nebst Proberunde und wir erhalten Helme und Masken gegen den Staub.
    Mangels weiterer Kunden sind wir alleine mit dem Guide unterwegs.
    Das ziemlich neuwertige Gefährt hat mit seinen 450 ccm ziemlich Schmackes und buddelt sich auch kraftvoll durch tiefen Sand.
    Unsere 1. Station ist natürlich wieder einer der x-tausend Tempel und der Guide gibt sich wirklich Mühe uns alles zu erklären.
    So erfahren wir, dass neben dem Tempel eine Art Friedhof ist mit sogenannten Stupas. Dies sind kleine, aber für unsere Verhältnisse imposante Minitempel, in denen die Asche der Verstorbenen aufbewahrt wird. Von Zeit zu Zeit gibt man dann Blumen und Räucherstäbchen hinein, um den Toten zu gedenken.

    Dann geht's weiter aufs Land, über unbefestigte Wege, zwischen armseligen Hütten, hinein in ein Eukalyptuswäldchen. Die Bäume sind exakt in Reihe gepflanzt, sehr schnell wachsend und werden wohl bald "geerntet".
    Wieder besteht unser Guide, wie schon am Tempel darauf, mit unseren Handys Fotos zu machen.

    Einer unserer Gründe für diese Tour war auch, mehr über den traditionellen Reisanbau und dessen Ernte zu erfahren.

    So oft isst man ihn, ohne genau zu wissen, wie er gewonnen wird.

    Bald schon sollte unser Wissensdurst gestillt werden.

    Nach weiteren Kilometern unwegsamer Piste, mit unbeirrbar kreuzenden Wasserbüffeln, erreichen wir die Reisfelder.
    Reispflanzen in drei verschiedenen Stadien umgeben uns und wir erfahren, dass hier in dieser etwas trockeneren Region nur einmal geerntet wird, unter günstigeren Bedingungen in anderen Gegenden bis zu dreimal.
    Auch wenn mittlerweile Maschinen zur Ernte im Einsatz sind, ist unvorstellbar viel Handarbeit erforderlich, bis der Reis verzehrfertig auf dem Teller landet.
    In Europa wäre ein Sack Reis auf Grund der hohen Lohnkosten wohl nicht bezahlbar.
    Nebenbei lernen wir einen Strauch kennen, aus dem die Stäbe für das Flechten von Rattan gewonnen werden. So frisch sind sie unglaublich zäh und flexibel. Außerdem wachsen kleine grüne Beeren an dem Strauch, etwa so groß wie Johannisbeeren, die etwas sauer schmecken und zum Kochen verwendet werden.

    Wir hatten sehr viel Spaß bei unserer Exkursion und mit unserem tollen Gefährt und wieder mal einiges gelernt.,,,,

    Später genießen wir unseren letzten Abend in Kambodscha mit einem Fußmarsch in die Stadt, lecker Essen und einem Drink zum Abschied.

    Es wird wohl nicht unser letzter Trip in dieses tolle Land sein. Leider hatten wir zu wenig Zeit - es gäbe noch so viel zu entdecken...

    Aber jetzt freuen wir uns auch auf Thailand. 👍🇱🇦
    Read more

  • Bye bye Kambodscha

    March 11, 2024 in Cambodia ⋅ ☁️ 37 °C

    Gegen 8.30 h holt uns unser Fahrer zum rund einstündigen Transport zum neuen Flughafen ab. Dieser liegt mitten in der Pampa und ist mit einer schnurgeraden Schnellstraße angebunden.
    Das alles wurde "freundlicherweise" durch die Chinesen erbaut und erst vor ein paar Monaten fertiggestellt.

    Vorher gab es noch herzzereissende Abschiedsszenen mit unserer SAM, die uns immer bestens bediente und oft erheiterte mit ihrer lustigen und liebenswerten Art. Sie schien uns tatsächlich sehr ins Herz geschlossen zu haben 💖....

    Wir fliegen mit Zwischenlandung in Bangkok nach Phuket, jeweils rd. 75 min.

    Unser Hotel in Phuket in Naiyang haben wir vorgestern bereits gebucht, so dass wir nicht erst auf die Suche gehen müssen.
    https://www.lespritresort.com/

    Bei der Ankunft am Zielort erwartet uns schon unsere Fahrerin für den Transfer ins Hotel mit einem Schildchen am Ausgang.

    Etwas verwundert waren wir im ersten Moment, als sie auf der rechten Seite einsteigt...ahaa Linksverkehr und deswegen Auto=Rechtslenker!

    Keine 10 Minuten später waren wir im Hotel, darüber gibts morgen mehr...

    Wir lassen uns vom Roomservice noch einen kleinen Imbiss und ein paar Bierchen bringen und fallen alsbald ins Bett.

    Irgendwie ist das Reisen immer anstrengend....
    Read more

  • L'esprit de Naiyang Resort

    March 12, 2024 in Thailand ⋅ ☀️ 33 °C

    Diesen klangvollen Namen hat unser jetziges Hotel.

    Der Zufall will es, dass wir nur wenige hundert Meter von dem Appartement entfernt sind, in dem wir schon vor 10 Jahren eine wundervolle Zeit hatten.

    Auch hier sind die Voraussetzungen für die nächsten 5 Tage ziemlich ideal...In unserem rund 65 qm großen Häuschen, mit Terasse und eigenem Zugang zum riesigen Pool fehlt es an nichts.

    Ein tolles kleines Resort, abseits touristischen Rummels mit allen Annehmlichkeiten.
    https://www.lespritresort.com/

    Außerdem gibt es eine nette Besonderheit:

    Ein kleines, grünes Flüsschen trennt uns vom palmengesäumten weißen Sandstrand. Eine schaukelige Fähre bringt uns jederzeit auf Wunsch hinüber und wieder zurück.

    Ein kurzer Spaziergang am Strand bringt uns in das quirlige Städtchen Naiyang, wo wir Geld wechseln und ein paar Kleinigkeiten besorgen.

    Schon bald geht die Sonne unter und wir genießen noch ein kaltes "Chang" an "unserem" Pool.
    Read more

  • Naiyang

    March 13, 2024 in Thailand ⋅ ☁️ 33 °C

    Wir genießen unsere wunderschöne Unterkunft und verbringen später den halben Tag am nahen Strand. Die Wassertemperatur dürfte wohl bei 30 Grad liegen, prima, für uns bekennende Warmduscher.

    Bei Sonnenuntergang gönnen wir uns ein leckeres Abendessen in einem der zahllosen Strandlokale.

    Nach dem vielen Herumreisen der letzten Wochen tut das süße Nichtstun einfach gut.

    Am Samstag ist es damit auch schon wieder vorbei, denn dann werden wir unser Schiff übernehmen und da gibt es Einiges zu tun.
    Read more

  • Naiyang - 3. Tag

    March 14, 2024 in Thailand ⋅ ☀️ 32 °C

    Heute gibt es nicht viel zu berichten, da wir faul am Pool herum liegen, und nur ab und zu einen leckeren Imbiss zu uns nehmen...
    Bevor's aufs Schiff geht, lassen wir unsere Wäsche nochmal waschen, da wir dann wohl zwei Wochen keine Gelegenheit dazu haben werden.
    Der Laundry Service des Hotels macht's möglich.

    Abends gibt es einen tollen Sonnenuntergang am Meer, den ersten seit Längerem, da es in Vietnam ja keine gibt. Es gibt nur eine Insel in Vietnam, Phu Quoc, von der man die Sonne im Meer versinken sieht. In Kambodscha waren wir nicht am Meer.
    Read more

  • Naiyang - letzter Tag

    March 15, 2024 in Thailand ⋅ ⛅ 32 °C

    Heute ist unser letzter Faulenzer-Tag hier in dem kleinen Paradies.

    Schon heute trudeln mit Uta und Uwe Teile unserer Crew hier ein und morgen entern wir unseren Katamaran ⛵.

    Unsere netten Gegenübernachbarn Tamara und Florian sind ausgezogen, leider hatten wir viel zu wenig Zeit (👍 eine tolle Reise mit unvergesslichen Erlebnissen euch beiden noch!!!).

    Nachmittags sind dann vier unserer Mitsegler eingetroffen.
    Beim gemeinsamen Abendessen hatten wir bereits viel Spaß und Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen.

    Morgen nach dem Frühstück fahren wir etwa eine halbe Stunde zum Schiff, auf die Ostseite der Halbinsel Phuket. Unterwegs werden wir bereits einige Einkäufe erledigen.
    Read more

  • Phuket - Ao Po Marina

    March 16, 2024 in Thailand ⋅ ☁️ 32 °C

    Gegen 10.00 h holt uns unser Fahrer mit seinem Luxus-Minibus am Hotel ab. Unterwegs lassen wir ihn an einem Supermarkt halten, um schon die ersten Einkäufe zu tätigen. Die Augen des Fahrers werden immer größer als er die Mengen an Getränken sieht, die wir in seinen Van schlichten. Aber 14 Tage auf See können hart sein...

    Recht zügig übernehmen wir unseren Katamaran, eine Nautitech 40, mit 4 geräumigen Kabinen und zwei Naßzellen.

    Nach einem weiteren Einkauf und dem Eintreffen unserer letzten beiden Crewmitglieder legen wir ab, um die Nacht schon in einer Ankerbucht zu verbringen. Vor Koh Yao Yai fällt der Anker. Die Insel hatten wir beide schon vor 12 Jahren als Backpacker besucht.

    Mit dem Dinghi fahren wir später in völliger Dunkelheit mit allen noch an Land zum Essen. Ein "Taxi" (Lkw Pritschenwagen mit Bänken auf der Ladefläche)🤣 bringt uns einige Kilometer ins Inselinnere in ein nettes thailändisches Lokal.

    Zurück auf dem Schiff fallen alle bald in die Kojen, doch es ist noch immer ziemlich heiß, so dass es schwer ist in den Schlaf zu finden....
    Read more