Regentag 2 Tulum
23. januar 2025, Mexico ⋅ ☁️ 20 °C
Am Morgen regnet es wieder draussen, ich habe keine Eile, schlüpfe wieder ins noch warme Bett und lese Börsennachrichten.
Dann gehe ich bei leichtem Regen Frühstücken und drehe eine Runde, kaufe wieder geschnittene Früchte und Bananen - Magnesium. Mache dann noch eine Aufnahme einer alten Bude - da kommt sicher gerade der Eigentümer, mit dem ich dann etwas rede - Maya-Haus … Hinter den Mauern herrscht häufig eine grosse Unordnung, Puff, Sammelsurium.
Trage im Zimmer noch etwas Pinguin nach und wieder Börse. Dann muss ich noch meine Fahrt für Morgen organisieren, dazu eine Unterkunft. Dann schaue ich noch, was ich für Angebote habe, wenn ich noch 14 Tage Ferien mache in einem Hotel.
Es bildet sich dann heraus, dass Playa del Carmen vermutlich etwas günstiger ist und mir mehr Flexibilität ermöglicht. Wird mich in den nächsten Tagen noch etwas Zeit kosten. Doch es ist ja bis Sonntag Regenwetter angesagt - also werde ich wahrscheinlich nicht viel herumstreunen!
Bei meinen Anlagen habe ich aktuell keine Strategie - warte auch mal noch, habe erst gerade etwas angelegt. Löse aber eine Anlage auf, aufgrund von Nachrichten. Teils bekomme ich die Verifikations-SMS zum Einstieg in die Konten nicht - war bisher nie so. Hoffe das bessert wieder!
Ich bin am Abend noch die Hauptstrasse hoch gegangen bis zu einer grossen Kreuzung um in einem Restaurant zu Essen. Am Schluss lande ich bei einem anderen Chinesen - nur die Nudeln werden heute ausgetauscht durch Reis 🥹 - Poulet süss-sauer bleibt gleich! Gehe an der Kreuzung dann einmal die zweite Hauptstrasse hoch - einige Restaurants auch hier, viel Pizza und Italiener. Erstaunlich ist immer, wie einige der Restaurants gerappelt voll sind (eher die Kleineren) und die anderen haben Niemanden drin.
Habe noch die Kirche gesucht, es hat anscheinend nur eine Marienkirche - dafür gibt es hier jede Menge Freikirchen, wie ich beim Suchen bemerke.
Am Abend noch einem Fussballspiel zugeschaut, daneben ist auch wieder ein überdachter Platz, wie gegen meine Unterkunft. Sechs gegen sechs, Spieler, die Tore sind kleiner und in der Mauer eingelassen, stehen hinter der Mauer hinaus.
Ich mache noch Aufnahmen vom nahen Stadthaus, an der Straße/Platz davor hat es noch eine Kunst-Ecke, die Buchstaben Tulum und verschiedene Gestalten, habe nicht alles aufgenommen. Ich überlege mir noch ein Bier, doch es ist so kühl, dass ich mich für einen Cappuccino entscheide - im Restaurant vom Morgen.
Es ist hier drin deutlich wärmer, viele Einheimische sitzen auch hier drin, bin der einzige Tourist.
Ich schreibe noch hier etwas und gehe zurück ins kalte Zimmer … - keine Leute da und keine wärmenden Maschinen - es soll heute Nacht 16 Grad haben, aktuell um 2200 Uhr wahrscheinlich 18/19.Læs mere
Tulum - Playa del Carmen
24. januar 2025, Mexico ⋅ ☁️ 23 °C
Habe es noch nicht rauschen gehört draussen - wie ich hinaus schaue, sehe ich ein Stückchen blauen Himmel.
Die Pumpe oder ähnlich schaltet sich auch wieder ein - aber jetzt bin ich wach, nicht wie vor 2 Tagen am Schlafen! Esse meine Bananen und verlasse mein Zimmer, melde den Check-out.
Es ist deutlich wärmer schon, hätte das Unterleibchen nicht gebraucht. Ziehe mir noch rasch einen Kaffee rein und ein leckeres Especial-Sandwich. Aufs Klo und Hände waschen, dann zum Busterminal. Da steht eine Schlange - ich habe mein Ticket ja.
Heute habe ich mal eine Fahrerin - und im Terminal mal verstanden, dass mein Van ausgerufen wird!
Auf der Autobahn bin ich etwas erstaunt - es liegen echt wenig Plastikabfälle herum. Ein 5-Mann Trupp schneidet die Bankette, einer stutzt die grösseren Büsche weiter vorne. Dann folgen gepflegtere Bankette - grosse Hotels, welche schon hier auf Ordnung schauen. Aner die liegen natürlich am Strand - weitab von Tulum, gehören aber noch dazu. Tore mit Schwellen und Sperren sind Standard. Der Sprit kostet hier auf den Autobahnen nicht mehr. Von Zeit zu Zeit gibt es „Retornos“ - Kehren um die Richtung zu wechseln. Geschwindigkeitslimit ist 100. Vor dem Hotel Grand Palladium gibt es trotz großzügigen Warteraums Rückstau auf die Autobahn.
In bewohnten Gegenden gibt es entlang der Strasse dann einfach einen Gehsteig und kurzfristig Geschwindigkeitsreduktion, teils Schwellen.
Immer wieder wird etwas gebaut - häufig Gräben, darin werden Rohre eingebettet - vermutlich für Glasfaser.
Überholt wird wie es gerade geht, links, rechts.
Die Autobahn hat zeitweise auch eine Beleuchtung - ziemlich eng stehende Masten, das war bei Tulum nicht.
Beim Rio Secreto gibt es dann einen Kontrollposten - Polizei und Militär. Dann sind rechts blaue gefärbte Rad- und Fussgängerstreifen der Strasse entlang.
Wie passieren kurz vor Playa del Carmen Playacar - grösser als ich es mir vorgestellt habe. Ist aber ziemlich weg vom Zentrum. Um hier zu wohnen braucht man ein Auto - es heisst ja auch Playacar!
Danach fahren wir an einer Piste entlang, vor allem Sportflieger stehen dann da, Kleinflugzeuge.
Dann sind wir in Playa del Carmen - deutlich mehr Leute hier als in Tulum, auch der Busbahnhof ist viel grösser. Ich möchte meinen Rucksack deponieren, doch da ist Keiner. Mein Warten wird belohnt - eine Dame erscheint dann mal und ich kann meine Sache deponieren für 12 Pesos pro Stunde.
Dann bin ich schon mitten im Trubel hier, Attraktionen werden gleich zu meinem Empfang geboten 😜
- die fliegenden Indios, spielten Musik und tanzten um einen Mast, welchen sie dann alle bis auf Einen hinaufkletterten. Der eine ging Geld einsammeln für die Show, die anderen wickelten oben die herunterhängenden Seile schön auf, einer spielte Flöte und eine kleine Trommel. Endlich geht es los - die Männer haben sich die Seile um die Taille geschlungen. Einer nach dem Anderen lassen sie sich ins Seil fallen und fixieren dieses mit den Beinen/Füssen. Die Schwerkraft zieht sie nach unten, sie schwinen rund um den Eisenpfahl, bis das Seil ganz abgewickerlt ist an dem sie hängen. Die ganze Zeit über steht der Musiker oben und spielt
- danach tanzen die martialisch aussehende tanzende Indios, ähnliche Kostümierung wie in Mexiko City bei der Kathedrale am Weihnachtsmarkt, auch mit Muscheln ausgerüstet und mit Musikbegleitung.
Weiter vorne an der sehr touristischen Strasse dann die absolute Maya Attraktion, ein kleiner Löwe und ein Tiger, der Löwe ist schon deutlich grösser, aber immer noch tapsig. Man kann da, gegen Gebühr natürlich, in den Streichelzoo. Vor der Tür ein ziemlicher Auflauf, drinnen sind nach meiner Einschätzung aktuell nur Wärter.
Madame Tussault ist auch zugegen.
Zwischendurch mal ein Securityposten, die Marine und gegenüber ist gleich ein Polizeiposten.
Und hier habe ich nun das erste Mal gesehen, was mir gut gedient hätte die letzten drei Tage - Regenschirme, leider Grosse. Nur soll das Wetter nun besser werden, es ist zwar noch bewölkt, aber schon wieder schön warm.
Nach Wetterbericht könnte am Abend noch eine Dusche kommen.
Ich kehre dann um, will meinen Rucksack holen. Gehe noch kurz in die andere Richtung, da ist mit Flanieren aber nicht mehr viel. Hole den Rucksack und mache mich auf den Weg. Einmal denke ich ich bin da bei Nummer 6, doch Google sagt nein, latsche weiter, nur 5 Minuten und informiere Jorge. Der steht in seinem Vorgartenpuff, lässt mich hinein und geht in den ersten Stock. Mein Zimmer ist gehen die Strasse - es ist aber erstaunlich ruhig hier.
Am Abend gehe ich zum Nachtessen, zuerst ist noch gut, dann beginne ich kühl zu haben. Im Restaurant herrscht auch Durchzug. Ich hatte eine Ceviche aus Crevetten und Tintenfisch, darin Gurken, Zwiebeln und etwas Rüebli - war gross, habe es aber aufgegessen, echt lecker. Kostenpunkt mit einem Bier und Trinkgeld rund 25 CHF. Habe die Rechnung nicht detailliert angeschaut - sollte ich, die Ceviche hat gemäss Karte nur 295 Pesos gekostet, 15 CHF. Ist mir erst nachher ins Bewusstsein gedrungen. Das kleine Bier war anscheinend auch wieder sehr teuer oder da war noch sonst was drauf …!
Nach mir haben sie den Laden dicht gemacht. Es ist den Leuten sicher auch zu kühl hier.
Ging dann noch in einen nahegelegenen Supermarkt, jede Menge Aktionen hier, aber nur für eingetragene Kunden! Kaufe Pulverkaffee von Nestle, ein Sixpack Bier und ein kleines Pack Oreos. Vergesse aber Wasser zu kaufen, so kann ich mir am Morgen doch keinen Kaffee machen.
Im Zimmer bemerke ich erst, dass eine der Dosen schon auf ist, sie hat dann das „Perlende“ nicht mehr - aber schlecht ist es nicht, trinke es.
Suche am Abend noch eine Unterkunft für Cancun. Anschliessend entscheide ich mich dafür, meine Auszeit vor der Rückkehr hier in Playa zu verbringen - deutlich mehr Strände und kürzere Wege, ich kann hier mehr machen, bin unabhängiger als in Cancun. Aber das Lesen der Nutzer-Bewertungen ist zeitaufwändig. Es ist bald ein Uhr bis ich ins Bett komme.Læs mere
Evaluation Ferienunterkunft
25. januar 2025, Mexico ⋅ ☁️ 23 °C
Spät ins Bett und spät auf, mag noch nicht gerade um 8 Uhr raus. Drehe mich bis Viertel bor Neun.
Suche dann einmal wieder Unterkünfte - über verschiedene Apps. So wie es läuft, ist wahrscheinlich wieder Airbnb der Sieger. Die Unterkünfte sind eher Apartments/Einzimmerwohnungen, grösser als ein Hotel, die Wäsche oder Badetücher werden halt eher nicht gewechselt, Bett nicht gemacht, aber das ist ja nicht so tragisch - bin es ja gewohnt das für mich zu machen …
Der Himmel ist bedeckt heute, selten mal kommt die Sonne durch, aber es regnet auch nicht mehr.
Schaue mir vor Ort drei Unterkünfte an, schliesse davon 2 aus, weil zu weit zurückliegend, weg vom Zentrum.
Schlendere dann durch die Stadt, vorbei am Stadthaus und dem davor liegenden Platz.
Kehre dann ins Zimmer zurück.
Zum Nachtessen habe ich vor, italienisch zu essen. Habe da nicht weit eine kleine Ansammlung von Restaurants gesehen heute (meine Orientierung hier ist noch nicht so gut wie gewünscht), auch wenn die Strassen meist nummeriert sind - grosse Strassen (Avenidas) tragen Namen. Nach etwas Irrung komme ich dann tatsächlich zu dem Spot, gehe in die Trattoria Roma. Sie wird von zweiSchwestern geführt. Beide tragen rote Kleider, die Chefin aber mit Glitterplättchen. Sie nimmt dann auch die Hauptbestellung auf.
Die andere macht nur Service, unterstützt, ihre Hände zittern manchmal leicht. Aber sie ist echt nett - mehr als ihre Chef-Schwester! Im Hintergrund arbeitet noch ein älterer Mann und eine Frau (die Eltern?).
Ich erhalte als Gruss aus der Küche eine kleine Portion Bruschetta - lecker, dann mein bestelltes Antipasto, eine Art Pizza nur mit Tomatensauce und Tomaten. Auch meine Spaghetti mit Camarones sind an einer Tomatensauce.
Ich höre während dem Essen Lärm. Die Lösung - in Playa del Carmen kommt der Abfuhrwagen mit lauter Musik, nachts gegen 21:00 Uhr 😁.
Zufrieden trolle ich mich, das Nachtessen mit zwei Bier hat mich mit Trinkgeld fast 30 Chf gekostet - mit Trinkgeld 20 % - sehr guter Service und gutes Essen samt guten Portionen!
Im Zimmer schaue ich nochmals wegen Cancun, buche ein Zimmer, dazu dann gleich den Bus und gehe gegen ein Uhr ins Bett.Læs mere
ein weiterer Regentag
26. januar 2025, Mexico ⋅ ⛅ 26 °C
Am Morgen regnet es, bin nicht in Eile., nehme eine Dusche - echt die heisseste Dusche bisher und guter Wasserdruck! Muss mich an die Temperatur gewöhnen, kann zuerst gar nicht richtig darunter stehen, zudem - Überraschung - ist es nicht regulierbar - es gibt nur Heisswasser 🥹! Aber ich gewöhne mich daran bis zum Schluss.
Mache mir dann mit meinem wenigen Trinkwasser einen Nescafe.
Richtung Meer ist es dunkelgrau - typische Regenwolken.
Lese und schaue mir dann nochmals die Unterkunftsangebote an. Da ist für Playa ein Neues mit sehr guter Bewertung - und absolut günstig. Die Bewertungen enthalten weit zurück nichts Negatives - ich versuche mal eine Woche zu buchen - die Frau hat die 24 Stunden Option für Zusage. Aber innert 10 Minuten habe ich den Zuschlag. Es gibt dann noch etwas Hin und Her Geschreibsel. Sie gibt mir auch gleich die Adresse an.
In der Zwischenzeit hat es aufgehellt und ich möchte einen Kaffee und etwas zu beissen. Mir fällt draussen die Panaderia etwas weiter weg ein, es macht immer mehr auf, gut zum dahin gehen.
Ich nehme einen Café Latte, kostet mittelgross 50 (es gibt keine Grösseren), dazu gibt es ein belegtes Brot - Kaffee dauert, bis sie den gemacht haben. Das Brötchen ist im Kühler, die Dame meint, ich könnte es wärmen lassen, was ich gerne in Anspruch nehme.
Auf einmal ist ein lauter Ton zu hören, dann sehe ich einen Rabenvogel auf den Sonnenschirmen herumhüpfen, welcher sich anschließend in aller Ruhe über Essensreste am Boden hermacht und wieder verschwindet.
Ich hänge weiter mit einem Kaffee einfach herum umd schreibe weiter an meinen Eindrücken hier.
Das Wetter hat aufgemacht und ich begebe mich auf eine Erkundungstour am Strand. Es scheint gerade Flut zu sein - das Wasser steht hoch, teils ist vor den Bauten nicht einmal Platz zum entlang gehen. Nach der 38. Strasse wird es dann aber besser. Hier ist der Strand breit und keine Überbauung ein Stück weit. Hier kann man gut sein. Es hat trotz schlechtem Wetter einiges an Leuten hier.
Da es ziemlich aufgemacht hat, ziehe ich eines der Leibchen aus. Dann setze ich mich an der Touristenstrasse (5th Avenue) auf eine Bank und schaue den Leuten zu - bis wieder graue Wolken aufziehen. Flüchte dann, werde aber bis ins Zimmer etwas nass. Ein kurzer Guss, dann ist so feiner Regen dran. Nach einer guten Stunde hört es auf. Aber es ist dann immer kühl.
Hoffe ab nächster Woche dann doch mal etwas „braten“ zu können!
Zum Nachtessen lasse ich mir Google einen Vorschlag machen - gehe los, doch ich bleibe bei einem Frucht- und Gemüsestand hängen und kaufe ein Fruchtmischung, weiter vorne eine Schnitte Pizza - mit nur Oliven, mag ich sehr.
Das Stück Pizza ist schon unterwegs weg. Im Zimmer esse ich die Früchte und danach noch ein kleines Bier.
Lese noch über Ernährung gerade …😨Læs mere
nach Cancun
27. januar 2025, Mexico ⋅ ☀️ 23 °C
Abschied von Playa für drei Tage. Mein Gastgeber scheint zu arbeiten, wie ich gehen will, schreibt er ich soll den Schlüssel auf den Tisch werfen - verfehle den aber knapp.
Dann ab zum Frühstück in der Panaderia. Lade da eine Frau mit ihrer Tochter an meinen Tisch ein - plötzlich ist nämlich Andrang, so kurz nach 10 Uhr.
Danach geht es zur Busstation, bin noch deutlich zu früh.
Irgendwie überhöre ich das Ausrufen meines Busses, stehe aber bereit und gehe dann zum Carplatz 1, die einzige Möglichkeit - siehe da, mein Bus. Er fährt pünktlich, macht aber eine Stadtrundfahrt und nimmt im Terminal Alterna noch Leute auf, erst dann geht es los - muss ich mir merken! Deutlich weniger Leute hier welche warten!
Unterwegs hat es dann viele grosse Hotel- oder Ferienanlagen gegen die Meerseite, welche in Playa teils zum Verkauf angeboten werden.
Einmal ein Kontrollpsten der Polizei.
Die Strasse ist schlecht, der Asphaltbelag löst sich an vielen Orten vom Betonuntergrund. Links und rechts der Strasse ist gerodet, zwar grün, aber kein Gehölz. Am Buschrand entlang sind noch Stromleitungen und sicher Glasfaserkabel gezogen - beidseits.
Immer wieder grosse Plakate von Ferienresorts, Beachclubs, gepflegte Einfahrten, normal sind die Grundstücke ummauert.
An der Strasse wird teils gebaut, ausgebessert.
Ein Resort heisst Vidanta-, dazu noch Cirque du Soleil, keine Ahnung, gastiert der hier?
Es sind ab und zu auch Cenotes angeschrieben - hier fast wie Sand am Meer.
Viele der grossen Werbeplakate hier sind leer. Ich sehe einmal ein Warnschild wegen Katzen - Jaguar.
Und immer wieder mal ein Coca Cola Lastwagen …
Einmal sehe ich einen Tramp auf dem Pannenstreifen - unterwegs mit Hab und Gut auf einem kleinen Zugkarren. Aber er denkt sich was - läuft gegen den Verkehr!.
Die Frau neben mir ist wie ich etwas älter, aber die Nägel sind perfekt gemacht - unten wie oben. Auch hier ein gutes Geschäft. Wie Massage und kunstvolles Haarknüpfen, wird auch viel angeboten.
Beim Sport im Fernsehen dominiert aber meist American Football in den Restaurants.
Näher an Cancun ist die Strasse aus Betonplatten - mich erstaunt, dass die perfekt verlegt zu sein scheinen - nicht wie bei uns in der Gegend von Oensingen. - oder liegt es einfach nur an der Federung des Cars?
Vor Cancun werden überall Hochhäuser gebaut, Showrooms sind da vor Ort für Besucher/Kaufwillige. Viele neue Hochhäser stehen schon, es hat auch Casinos. Wenn da nicht die Strassenstände und die grossen Plakatwände wären, ich würde mich in Europa wähnen.
Mercedes AMG und VW haben auch mal einen Showroom - neben natürlich Ami-Marken.
Cancun wirkt echt großstädtisch auf mich.
Der Verkehr ist dicht, wir sollten eigentlich schon da sein. Doch ich habe ja Zeit, kann erst um drei einchecken und es ist ein Uhr, wir sind nur wenige Minuten verspätet.
Im Gegensatz zum Wetterbericht gestern für Heute regnet es nicht, etwas schwül und an der Sonne echt wheiss. Treffe auf einen Park in Richtung Unterkunft, verweile da mal etwas. Im Pavillon haben es sich drei Obdachlose bequem gemacht. Der Park wird aber auch stark von Ameisen bewohnt, vermutlich weil viele hier auch essen. Bei mir am Baum sehe ich eine Eidechse. Auf und ab geht sie, zuerst versteckt sie sich bei jeder Bewegung, dann nicht mehr - manchmal verrät sie nur der gelbe Hautlappen am Hals.
Entschliesse mich für einen Kaffee, dazu kommt noch ein Stück Flan, echt gut nicht so süss und zuckerig!
Die Vögel hier sind auch emsig am Futter suchen - ohne Furcht rund um die Beine. Das Restaurant nebenan hat Musik, stellt sie aber plötzlich lauter - die Lösung, es spielt jetzt ein Mensch bzw. es sind zwei.
Was ich bisher gesehen habe, ist die Stadt recht sauber. Wasser wird auch hier in grossen Tankwagen geliefert.
Dann ist es Zeit einzuchecken. Das Haus liegt an einer Sackgasse, hinten an einer fast nicht befahrenen Strasse. Schlüssel aus dem Kästchen und hinein - die Eingangstür ist angelehnt und wird aufgemacht - ein junger Mann, Oliver, steht da, und begrüsst mich. Er wohnt auch wirklich hier, ist noch etwas am Aufräumen. Er erzählt mir im Gespräch, er sei Lehrer für Ernährungsberatung. Im Gespräch lade ich ihn dann spontan zum Nachtessen ein.
Wir schwatzen noch länger. Es ist richtig gut, wieder einmal eine Person in der Umterkunft zu haben, diese zu teilen und nur Spanisch zu reden.
Gehe dann mal ins Zimmer Dusche, relaxe (bin irgendwie müde) und schaue mir die Katastrophennachrichten von der Börse an - wegen dem chinesischen DeepSeek. Da mache ich aber nichts, warte mal ab.
Später gehen wir dann zum Essen in ein Restaurant, am Stadthaus vorbei - wenig Verkehr hier und wenn man über die Strasse geht, lassen einem die Autos den Vortritt - ich staune. Es hat viele Restaurants hier um den Hauptplatz.
Am Hauptplatz gibt es zudem unter Dach öffentliche steinerne Tische mit Bänken, an der Seite Essenstände in Läden, dazu gibt es noch kleine fix stehende Holzhäuschen. Natürlich sind dann noch die fahrbaren Stände auch nicht weit! Das Angebot wird gut genutzt, alle Tische sind besetzt und man hört reges Stimmengewirr von da. Wir gehen weiter hinten in ein Lokal, Oliver will einen Saft mit Mezcal, bestellt sich und mir Essen, ich noch eine Guacamole dazu. Es ist ein Tacoslokal. Mir schmeckt das zu süsse Mezcal-Getränk nicht, bestelle gleich ein Bier. Das Essen kommt auf hart gebackenen Maisscheiben, Tacos halt. Lecker meine Guacamole, er erhält 3 Tacos, dann kommt aber nichts mehr - auch bei Einheimischen gibt es Missverständnisse … wir bestellen nach.
Dann gibt es noch einen kleinen Abendspaziergang, Oliver holt etwas Geld von der Bank und kauft dann Bier, wovon wir je eines Trinken und Schwatzen - na ja, mit kleinen Unterbrechungen - mir fehlen manchmal die Worte!
Vergesse fast noch meine Duolingo-Lektion vor Mitternacht.Læs mere
1. Tag Cancun
28. januar 2025, Mexico ⋅ ☁️ 27 °C
Bin am nächsten Morgen nicht sehr früh. Von Oliver ist weder etwas zu sehen noch zu hören.
Mache mich dann mal auf den Weg zu einem Frühstück. Das Gracia in Olivers Buch ist nicht weit weg. Dabei sehe ich auch noch einen Bus Nr. 2 nach der Hotel Zone, welcher auch in Olivers Buch steht. Heute ist das aber nicht auf dem Plan.
Meine Omelette ist etwas zu Crepe ähnlich, aber nicht schlecht.
Dann drehe ich meine Kreise in der Stadt, eher Richtung Meer, denke mir mal den Hafen anzuschauen. Aber der Puerto ist nicht ein Meerhafen, sondern ich sehe da dann nur Yachten in Kanälen. Hochhäuser haben sie da hingestellt und daneben bauen sie weiter …
Ich gehe weiter, habe es gut gemacht, hier ist es ruhig, es existiert noch eine Hauptverkehrsachse, auf welche ich später komme - viel Verkehrslärm! Ich sehe noch ein grosses IMAX Kino hier. Cancun hat sicher eine Million Einwohner, wie Oliver gesagt hat - kann also rentieren. Ich gehe weiter - heute brennt die Sonne richtig. Ich gehe jetzt entlang der belebten, lärmigen Strasse. Erblicke mal ein Schild, welches vor Krokodilen warnt, lache innerlich etwas!
Ich erreiche dann den ersten Strand - La Perla, mit WC, vorne dran noch ein Trainigsbereich mit Geräten aus Holz. Hier stehen auch Traktoren mit Anhängern entfernt ähnlich wie Graslader. Am Strand sehe ich dann wieso - da Liegen zusammen gerechte Seegrashaufen. Der Sand ist sehr fein hier, wenige Leute. Einige mit natürlichem Material gedeckte Sonnenschirme, darunter eine einfache Bank, dann ist da nichts mehr. Ich Depp habe aber die Badehose vergessen, spule mir daher nur etwas die Füsse. Angenehm das Wasser 😊
Der Strand ist immer öffentlich, das Problem ist, dass davor Grundstücke sind, welche den Zugang versperren.
Ich mache da eine Foto.
Gehe dann zurück. Will auf die Schattenseite der Strasse - es herrscht gerade ziemlich Verkehr und alle fahren sicher 80 km schnell - verlangsamt wird erst im letzten Moment. Wenn man nicht gut zu Fuss ist …
Kehre zurück, auch auf dem gleichen Weg sieht man immer wieder etwas Anderes. Grundstücke werden bausicher gemacht, Löcher gebohrt, Beton reingepumpt. Daneben werden auf vorbereitetem Terrain Fundamente gegossen in vorbereiteten Armierungen. Die Architekten konnten sich hier ziemlich austoben, mehr davon werde ich morgen noch sehen, weiter unten in der Zona Hotelera.
Am Abend habe ich dann gute 16 km zurückgelegt.
Wollte nach dem günstigen Nachtessen gestern Oliver nochmals einladen - aber er ist nicht da, also alleine - will eigentlich Muscheln, hat es aber nirgends. Lasse mir dann einen Robalo kredenzen. Das Woldsbarschfilet ist lecker, mit Salat und zwei kleinen Stückchen Kartoffeln - mit dem Gemüse haben sie es auch hier nicht.
Zurück im Haus ist auch Oliver gerade am Ausladen von Boxen. Ich habe mir zwei Bier zugelegt und Chips - wir trinken, knabbern und schwatzen auf Spanisch - wunderbar! Es ist dann fast ein Uhr, wie ich ins Bett komme.Læs mere
2. Tag Zona Hotelera
29. januar 2025, Mexico ⋅ ☀️ 26 °C
Am Morgen zum Frühstück, suche heute ein anderes Café. Das Erste existiert nicht mehr, das zweite ist geschlossen. Also wieder in Google schauen. Unweit ein weiteres, das ist gut besucht. Hinein und einen Cappuccino bestellen, dazu ein Croissant - das Mädchen offeriert mir eines mit Schinken und Käse. In der Auslage liegen kleine Croissants, denke das ist gut, aber es kommt ein Riesencroissant mit Salatbeilage. Der Kaffee ist eher klein, doch die Rechnung ist nachher hoch, Schweizer Preis, ich bezahle 220 Peso echt gut 10 Franken. Da sie mir die Quittung nie gezeigt hat, nehme ich an sie hat den Service inkludiert. Soviel habe ich lange nicht ausgelegt.
Gut gestärkt gehe ich zur Bushaltestelle, nehme einen Bus Nr. 1, mein Ziel ist der Faro.
Steige da in der Nähe aus und will dahin, doch da ist niegends ein Durchkommen - ein „all inclusive Hotel versperrt den Weg dahin. Es gibt auch keine Passage - also zurück und weiter der Hauptstrasse mit vielen Restaurants, Shops und Amüsiermöglichkeiten entlang.
Dann sehe ich ein Schild mit Playa, wo sich ein steter Menschenstrom hindurchbewegt - komme tatsächlich an den Strand. Hier ist es deutlich belebter als gestern am La Perla. Mir fällt ein - ich habe die Badehose schon wieder vergessen. Mache Fotos und suche dann den Leuchtturm, aber ich sehe da nirgendwo so etwas - es versperrt mir ev. ein grosser Hotelbau die Sicht darauf. Der Gleiche, welcher mir schon vorher den Weg versperrt. Das Gebäude grenzt da zudem ans Meer, da sind nur noch Wellenbrecher davor und Wasser, kein Durchkommen.
Verlasse den Strand, gehe weiter, komme aus den Häusern hinaus. Kehre da um, gehe die andere Strasse hinauf, wo ich eine Bushaltestelle sehe. Und dann staune ich - an der Strasse in einem Wasser-Überlaufbereich liegt tatsächlich ein Krokodil! Bei der Bushaltestelle bestaunen die Leute ein Iguana, ich sage Ihnen dass weiter vorne ein Kroko liegt, weg sind sie!
Rasch kommt ein Bus in Richtung Playa Delfines, da kehrt der Bus dann. Hier ist aber etwas tote Hose, wenig Leute und kein Kiosk, aber schön und der Strand leer.
Ich fahre wieder zurück, Seite zu den riesigen Hotels.
Einmal steigt ein junger Sänger in den Bus, zuerst Begrüssung, dann Begründung - er braucht Geld um zu Leben und auch um den Bus zu berappen. Er hat eine Booster-Lautsprecherbox dabei, die schaltet er ein und singt, ein Riesentalent ist er sicher nicht - nur Wenige geben etwas! An der nächsten Haltestelle steigt er aus, bezahlt den Bus und wartet auf den nächsten.
Ein Schweizer Pärchen steigt auch noch ein, nervös und unsicher, sie müssen umsteigen und wissen nicht wo 😀 - ich nur warten bis die Hauptabenida kommt, will noch einige Meter gehen, war ja meist nur im Bus.
Am Abend habe ich Oliver zum Essen eingeladen - er fährt mit seinem Auto zu einem Fischer-Kooperative Restaurant. Rundherum stehen Hochhäuser. Vor dem Restaurant liegen die Fischerboote. Die Fischer wollten ihren Hafen nicht hergeben und haben noch ein Zusatzeinkommen/-absatzkanal erschaffen. Auch in der Woche ist es gut besetzt.
Ich bestelle uns als Vorspeise mal 6 Austern (auch hier teuer) - seit langem mal wieder - sie sind echt superfrisch und sehr gut. Mein Fisch des Tages dagegen zu trocken, aber schön mit Gemüse. Oliver hat einen kalten Crevettencocktail. Wir hatten noch einen Dessert, eine Art Mandelkuchen wieder. Wir haben zu Zweit etwas über 70 CHF bezahlt, mit Bier und Trinkgeld. Zuhause nochmals Bier und noch ein Schwatz, dann bin ich reif, muss noch Spanischlektionen …Læs mere
Zurück nach Playa del Carmen
30. januar 2025, Mexico ⋅ 🌬 28 °C
Der Wecker kommt um acht Uhr. Habe mich die halbe Nacht gewälzt und komisches Zeug geträumt. Dazu habe ich an den Füssen 2 Stiche vom Ausflug gestern Abend an den Strand - die haben auch gejuckt, war aber zu faul um meine Stichsalbe aufzutragen.
Ich dusche, mit Haarwäsche, es war ziemlich warm die Nacht, habe sogar die Deckdecke in der Nacht auf die Seite gelegt.
Dann packe ich und schaue die Börse kurz an. Gehe mit dem ganzen Zeugs aus dem Zimmer in die Stube und mache mir zuerst einen Kaffee von meinem Pulver. Dann an den PC, da kommt Oliver frisch geduscht daher, ruft mich in die Küche, er hat Rührei mit Schinken gemacht, ich muss davon essen, er will sich für gestern Abend revanchieren - echt nett der Junge! Und er geht etwas besorgen, fragt ob ich mitkommen will.
Ich will aber etwas mit meinen Aktien machen, komme aber nicht weit - die Spanischlektion verfällt bald. Also wieder kurz Einsatz da. Und dann ist es schon Zeit zum Gehen, mit Lesen und Essen war die Zeit im Flug vergangen.
Zum Bus ist es nicht weit. Muss aber da wieder warten der Bus ist leicht verspätet, finde ihn erst nach Fragen, der Abfahrtsplatz ist nicht angegeben auf dem Bildschirm.
Ich bin ja etwa eine halbe Stunde zu früh in Playa del Carmen, gehe noch einen Kaffee trinken und kann dann in die Unterkunft. Schaut gut aus, unten kann man sich aufhalten, ein Pult und ein Bürostuhl sind neben weiteren Sitzgelegenheiten und Fernseher da. Unter der Treppe ist Vieles aufgestapelt. Zwei Ventilatoren sind an und Volllicht, na ja. Es ist wegen der Feuchtigkeit, wie mir über das Netz erklärt wird.
Für mein Zimmer wurde eine dünne Holzwand eingezogen. Sicher ringhörig! Mich dünkt es sehr sauber, die Fugen der Bodenplatten sind alle vergleichsweise hell - wenig so 😄! Tuch für den Strand ist auch vorhanden, könnte sogar einen Sonnenschirm mitschleppen.
Dusche warm nach 2-3 Minuten, aber echt wenig Wasser. Preis ist auch günstig!
Esse bei einem Italiener, die Terrasse ist ausgebucht, muss in den Patio. Ich habe hier in Mexiko den Carbonara-Tick. Hier ist sie aber echt gut, mit Speck, nur das mit dem Pfeffer klappt gar nicht, keine Mühle nur ein Streuer.
Drehe noch eine grössere Runde um das Restaurant und die Unterkunft, dann Duolingo, brauche mein Spanisch zuwenig.
Im Restaurant waren viele Kanadier - französische. Dann gibt es dem Hören nach auch etliche aus dem Osten Europas, dünkt mich., selten Holländer und Deutsche. Doch es gibt sicher einige Ami‘s, nach dem Slang - eher Ältere oder Frauen. Den Grossteil machen aber Mexikaner aus, anscheinend vermögen das Viele.Læs mere
Strand 2
31. januar 2025, Mexico ⋅ ☁️ 28 °C
Ich bin früh heute wie ich auf Frühstücksuche bin. Habe ein Café auf dem Radar, doch ich komme an einem Libanesen vorbei und bestelle mir da einen Kaffe Latte und eine Pita mit Pollo - sehr gesprächig der Mann. Seine Frau sortiert und bepreist in Gestellen die Ware.
Die Pita ist echt gut - mit Tomaten, Zwiebeln, Gewürz und eben Huhn gefüllt. Der Kaffe ist sehr klein. Wie ich fast fertig bin, bietet er mir noch eine arabische Süssigkeit mit Honig an - ich denke er offeriert das, doch es ist auf der Rechnung. Es ist Baclava - gut, aber das Stückchen ist echt nur ein Probierhappen - fast drei Franken will er dafür. Fühle mich etwas über den Tisch gezogen. Ich bin dann sicher kein Kunde mehr! Dann latsche ich zum Strand, lagere unweit von 4 jungen Leuten - doch die Kolonie vergrössert sich laufend. Richtige Prachtärsche sind da vertreten.
Gehe zweimal ins Wasser und schwimme, trainiere leicht meine Beine am Strand und mache Dehnübungen, welche meine Schwachstellen lockern sollen. Ich war nur etwa drei Stunden am Strand, aber am Abend habe ich das Gefühl mir den Kopf etwas verbrannt zu haben. Das war sicher im Wasser.
Suche im Zimmer noch nach Unterkünften, denn ich habe noch eine weitere Woche zur Verfügung - wie ich sehe ist meine Unterkunft teils schon besetzt. Da ist aber ein Zimmer bei einem älteren Ehepaar, allerdings geteiltes WC. Würde mir sicher guttun - nochmals etwas mit Leuten reden. Ich habe sonst eher wenig Kontakt zum Reden.
Bei Duolingo geht der Spanischkurs nicht weiter als Level 30 wo ich bin. Muss entweder die Sprache wechseln, oder eine andere Sprachschule nehmen.
Am Abend wieder Zeit zum Essen - irgendwie habe ich keinen Hunger und streife umher. Schaue da und dort in die Menükarte, passt alles nicht. Ich gerate an den Soriano-Supermarkt. Da steht einer der zum Himmel schaut - ich gucke auch und frage ihn was das ist - die Mondsichel und daneben soll die Venus sein, erklärt er mir. Aber mein und sein Handy machen zu schlechte Aufnahmen.
Gehe in den Supermarkt hinein, möchte Äpfel und Bananen oder ev. schon geschnittene Früchte.
Fündig werde ich nur bei ganzen Früchten - bin wählerisch bei Birnen, Äpfeln und Bananen. Dann sehe ich zufällig, dass auch Vorgekochtes angeboten wird. Selbstbedienung - es hat fast nur noch Gemüse, Brokkoli, Blumenkohl und irgendwelche harten Stengel dazwischen, wie ich erst später feststelle. Ich denke die Dame wägt das Zeug nur, doch sie bietet mir an, auch die Früchte zu verrechnen - ich bedanke mich - zudem hätte ich das Zeug auch wägen sollen? Weiss ich nicht. Doch die 3 Äpfel, zwei Birnen, 2 Bananen und die Schale Gemüse kosten mich 141 Peso unter 7 Franken.
Ich habe in der Küche der Unterkunft eine Mikrowelle, ein Bier noch im Kühlschrank. Zufrieden gehe ich ins Zimmer, dann meine Spanischlektion, noch etwas Schweizer News über das Netz - dann kämpfe ich mit Einschlafen, bin länger wach, klappt erst wie ich nochmals die Klima einschalte.Læs mere
Strandpremiere
31. januar 2025, Mexico ⋅ ☀️ 29 °C
Am Morgen höre ich um 0700 einen Gong , dann kurz vor acht Uhr nochmals mit mehreren Schlägen. Was ich nicht gesehen habe gestern, eine Kirche ist in der Nähe. Die läutet nicht - gongt dafür und nicht leise 🤪!
Hänge dann mal mein Zeugs in den Kasten, bleibe ja einige Tage. Dann Kommunikation mit meiner Wirtin, Duolingo, schon bald Mittag, bis ich dann zu einem Kaffee und Sandwich aufbreche. Anschliessend investiere ich doch zwei Stunden für Börse und Nachrichten, aussichtsreiche Investments. Kann mich aber nicht so recht entscheiden. Verkaufe etwas. Schreibe noch ein Mail an einen Betreuer einer Bank - die stellen um und haben irgendwie keinen Zeitplan - alles unklar, ich da mit Optionen blickiert.
Der Kaffee im Restaurant ist enttäuschend klein für den Preis von 75 Pesos - die Omelette für 130 kommt aber mit einem grossen Croissant darunter. Entschädigt ein bisschen.
Danach besuche ich einige Strandabschnitte, eher eng, klein. Der letzte nicht an eine Überbauung grenzende, kommt meiner Vorstellung am nächsten.. Gut besucht, aber nicht zu voll und schön breit. Da liegen zuerst noch Boote, teils auch Tauchboote vom an der Ecke stehenden Hotel. Es watscheln dann da auch mehrere Taucher herum, teils leicht schaudernd und pitschnass, sie gehen zu einer Spülecke, um sich, den Anzug und die Geräte vom Salz zu reinigen.
Ich suche mir einen Rand, wo ich sitzen kann, schaue dem Treiben hier zu. Grossteils uninteressant, nur zwei Spieler mit mit kleinem Ball und harten Schlägern liefern sich intensive Schlagabtausche. Lese zum ersten Mal auf der Reise in einem Buch - war immer sonst ausgelastet.
Anschliessend mal schauen wie das Wasser so ist - wunderbar, gerade richtig erfrischend, für mich „Gfrörli“ nicht zu kalt. Die Wellen wirbeln ziemlich Sand auf, auch ziemlich viel etwas kratzige Pflanzen sind in der Brandung und am Strand abgelegt, teils angehäuft. Beim kurz einstimmen meiner Haut bin ich sofort voller Sand und Teilen der Pflanzen - geht aber im Wasser sofort wieder ab. Seegras ist es nicht.
Der Strand sinkt relativ rasch ab, ich kann nach so 10-15 Metern schwimmen, bin aber der Einzige der das macht, etwas weiter hinaus geht. Eine Frau mit Schwimmbrille prustet etwas herum und taucht, aber nur im Bereich stehen können. Ich habe meine Schwimmbrille natürlich vergessen! Doofy!
Später sehe ich zwei Jungen mit einer Luftmatratze. Sie können aber schwimmen und erklettern ein Boot.
Von den üppigen Hintern in den Hosen sieht man hier nicht viel, teils gute, nur einer - wenn sie nicht gehalten werden sind es dann häufig Hängepartien …
Die Sonne geht langsam unter, die Schatten von den Bäumen erreichen den Strand, ich packe meine Sachen, wechsle die Badehose gegen Unterhose und trolle mich zu meiner Unterkunft, nicht ohne noch einen Mangosaft ohne Zuckerzusatz , Bier und Chips gekauft zu haben.
Mein Problem ist, dass ich eher wenig trinke!
Dusche rasch - warm, aber halt mit wenig Wasser - ist hier eher rar.
Lese wieder, kurzen Powernap und schon ist es Zeit für Abendessen. Ich bin um acht etwas spät, weiss auch nicht recht was - sitze in ein Restaurant (französisch) mit Fussballübertragung. Es kommt aber sicher 10 Minuten niemand. Gehe wieder, komme bei einer Pizzaecke vorbei und sehe ein leckeres Stück mit Camarones, erstehe es fùr 46 Pesos, muss aber anstehen dafür. Esse es im Gehen, später kaufe ich noch eine Marquesita, Crepe mit Banane und Philadelphia-Käse, aber man kann da alles haben, mit Nutella und allen Arten von geschmolzenen Schokoladen.
Schaue noch dem Treiben am Kinderspielplatz zu, die Musik bzw. ein Sänger mit Konservenmusik spielt auf dem Hauptplatz, wenige hören ihm aber auf den Rängen zu.
Es ist 22:00 Uhr, unglaublich das Treiben hier auf und neben dem Spielplatz! Richtig proppenvoll.
Dann ist doch Schluss um 22:00 Uhr, die Musik spielt nicht mehr.
Ich bin dann aber doch erst wieder nach 2400 Uhr im Bett am Lesen.Læs mere
Strand 3
2. februar 2025, Mexico ⋅ ☁️ 28 °C
Früh erwacht, weitergeschlafen, die Glocken der Kirche haben mal geläutet - wo ist der Gong?
Verbindung nach Europa ist schlecht, das Internet schwankt heute stark.
Packe mal meine Strandsachen und suche ein Kaffeehaus. Die haben teils echt Preisvorstellungen und dazu Portiönchen, unglaublich.
Lande im Café Andrade Mexikanisch, hat echt valable Preise, der Lechero (Milchkaffee) ist relativ gross. Dazu nehme ich mal Enchiladas Suizas an einer grünen Sauce - noch nie gehabt - hoffe die Sauce ist auf Avocado Basis 😀.
Ich habe wieder das Pech, ein quengelndes Kleinkind gleich hinter mir zu haben - alles künstlich um sich durch zu setzen, der kleine Tyrann 🥹!
Die Enchiladas sind Crêpe-artige -Rollen, darin ist Huhn, dazu eine Sauce, im undefinierbar. Vielleicht weil ich schon scharfes Zeug auf die Enchiladas getfopft habe - eine senffarbene/-se bi nfartige Sauce. Auch der Kaffee erscheint mir wärmer als er ist 😅. Also die Enchiladas sind echt preiswert!
Dann habe ich mich aufgemacht eine Unterkunft und den Strand da oben zu besichtigen. Die Unterkunft habe ich nicht gefunden - ich war nicht der Einzige, eine Frau ist da auch umhergeirrt. Airbnb stellt nicht den genauen Standort - um Umgehung zu verhindern! Häufig findet man es aber doch (heute nicht).
Dann habe ich noch den Strand angeschaut - Sonntag heute. Alles voll, je näher zum Eingang umso mehr - dazu war noch Flut, verengter Strand.
Bin dann wieder zurück, habe noch eine Mitteilung geschrieben an die Inhaber, dass ich gerne den Ort mal sehen möchte.
Er hat geantwortet, er dürfe mir die Adresse nicht schreiben, versicherte, er sei in der Gegend und existiere wirklich. Na ja, das Quartier war nicht gerade das Beste, ziemlich heruntergekommen, wenig Restaurants in der Nähe …
Suche mal weiter. Das alles kostet immer Zeit und manchmal geht etwas weg oder es kommt dazu. Airbnb kombiniert auch Unterkünfte in der Gegend zusammen als Vorschlag, aber das mag ich nicht - habe aktuell genug vom weitergehen!
Gehe dann mal raus, will zwei Biee kaufen, ein Angestellter sagt mir sie dürfen am Sonntag keinen Alkohol mehr verkaufen - er sagte auch ab wann, 17:45 Uhr habe es nicht genau verstanden. So ist gewährleistet, dass alle wieder arbeiten können am Montag!
Gehe dann Essen - in ein italienisches Restaurant und bestelle Spaghetti Vongole. Es dauert und sie sind dann etwas scharf, aber gut 👍! Ich trinke hier zwei Bier. Neben mir sind zwei junge Frauen. Sie reden Spanisch aber mit viel sch-Lauten. Argentinien?
Im Zimmer schaue ich mir weiter Unterkünfte an. Eine gefällt mir und ich frage da an - auch wegen Hunden …
Hat er tatsächlich, erwähnt, dass ich einen separaten Eingang hätte. Ist aber im gleichen Quartier wie der Andere …
Lasse es dann sein, repetiere wie jeden Tag Spanisch.Læs mere
Zimmersuche mit Strand
3. februar 2025, Mexico ⋅ ☁️ 28 °C
Heute gehe ich vor dem Frühstûck rasch schauen, welche Wäscherei ich morgen nehmen will - die Bewertungen auf Google waren sehr unterschiedlich.
Auf dem Rückweg sehe ich eine kleine Hütte auf einem Platz, welche Frühstück anbietet. Möchte Huevos Rancheros, das hat sie aber dann doch nicht, nur auf dem Plakat, na ja, halt wieder Sandwich mit Schinken und Käse, gibts immer. Der Kaffee - wenn er nicht mit Milch wäre, eine echte Brühe. War relativ günstig dafür!
Dann wider zum Strand, mache nochmals einen Abstecher in der Gegend wegen Unterkunft. Doch es ist halt Aussenquartier, ungepflegter.
Dann zum Strand, gehe weit nach oben diesmal. Auffallend ist da eine Meerwasserzunge bassinartig, gebildet hat. Hier sind Familien und Kinder versammelt - Dichtestress!
Gleich darauf folgt eine Anlage für “gehandicapte” Mitmenschen - betonierte Wege bis zum Strand. Teils haben sie sogar strand-/wassertaugliche Wägelchen und Rollstühle, schieben ihre Schützlinge/Angehörigen umher.
Bis zu dieser Landzunge ist auch im Wasser eher Sand, danach wird es eher nur steinig im Wasserbereich. Ich kehre da um und gehe vor einen Hotelstrand, wo es etwas ruhiger ist.
Am Abend gibts in einem Fischrestaurant Crevetten an Knoblauchsauce mit Kartoffelstock.Læs mere
Wäsche und Jeans
4. februar 2025, Bay of Bengal ⋅ ☀️ 24 °C
Am Morgen mal mein Zeugs aussortiert, die Jeans von Argentinien vom letzten Jahr sind am Hosenboden schon durch - wenig Qualität. Muss mir ein paar neue kaufen, mit dünnen kurzen Hosen im Flugzeug oder vom Flughafen nach Hause geht schlecht.
Gehe mit meiner Wäsche zu einem Waschsalon - kann am Abend gehen 19 Uhr abholen, 3 kg kosten 60 Pesos.
Dann Frühstücken im Café Andrade - der Kaffee geht so, heute habe ich mal einen Americano, aber nur schwarz, selten bei mir, Bestelle noch einen Nachschlag später, mit Ctema. Die Mahlzeiten sind mexikanisch, aber preiswert. Ich bestelle ein Combo mit Spiegeleiern. Leider haben sie hier die Gewohnheit die Eier auf beiden Seiten zu braten - von „estrella“ ist nachher nicht mehr viel 😞, der Stern leuchtet nicht mehr (ist aber schneller gebraten!).
Andere Kaffeeläden hier machen vielleicht besseren Kaffee, aber die Häppchen welche sie verkaufen sind echt meist überteuert. Darum nehmen dann Viele nur Kaffee to Go.
Eine Zweimann-Band mit grossem Xylophon tritt noch auf - habe schon deutlich Bessere gehört, lasse aber trotzdem was springen.
Am Nachmittag zuerst wieder ein Zimmer für die nächste Woche suchen und Buchen. Nur über Internet. Finde etwas, was neu auftaucht. Muss mit rund 260 CHF etwas tiefer in die Tasche greifen als hier.
Die Hoffnung ist, dass mich nicht Morgens um 7 und 8 Uhr Gebimmel der Kirche weckt. Ich bin auch weiter weg vom Rummel, hoffe dass auch kein Restaurant gleich um die Ecke bis morgens um ein Uhr Musik spielt - auch wenn es Live ist, wie gestern zwei Häuser weiter.
Meine Wahl ist ein Kompromiss zwischen Strand und Restaurants. Nicht die an der „Quinta Avenida“, der Touristenstrasse, da sind die Preise höher, sondern an Orten, wo keine Zentrumslage ist, es jedoch auch etwas Auswahl hat.
Ich beschliesse dann noch meine Jeans zu ersetzen, gehe mal in den Walmart.
Kein gutes Angebot an Jeans! Der Laden hat von Lebensmitteln über Werkzeug, Spielzeug, Kleidern und Farben, auch Pneus, fast Alles. Schön breite Gänge, die höheren Gestelle nur für sehr kleine nicht in Griffweite.
Dann ist „aki“ dran - der Laden erinnert mich an einen Baumarkt bei uns. Bei weitem nicht mit Walmart vergleichbar - hauptsächlich Lebensmittel uä. sehr wenig Anderes.
Nun folgt der MEGA Soriano - da war ich ja schon bei den Früchten und Gemüse. Hier werde ich fündig, probiere zuerst eine Wrangler über meine Jogging Hose, geht irgendwie schlecht. Suche und finde eine Umkleidekabine - die schon angehabte drückt mir meinen Hüftspeck nach oben, passt aber und auch die Länge ist gut.
Die andere ist mir echt schon zu gross, habe an den Hüften noch Luft.
Ich sehe noch die Unterhosen durch und kaufe zwei kurze, mal zum Probieren, Grösse M, Nummern wie die Jeans.
Gehe noch herum und mache im Laden Fotos von den Auslagen - ein Wein, Marques de Riscal, kostet 839 Pesos, rund 38 CHF - das Doppelte wie im Denner zuhause. Einheimische Weine sind deutlich günstiger - kenne aber nichts!
Stecke mir noch Erdnüsse mit Limonengeschmack ein. Es gibt auch zwei Kassenarten - Selbstzahler und die Schlange. Entscheide mich für Letzters. Es dauert natürlich, die Kasse ist für Münzzahlungen ganz schlecht, aufklauben mühsam auf dem Metall mit dummen Abschlüssen. Die Frau vor mir zieht immer wieder ihr Zeug zurück, versteht nicht, dass das Band nur läuft, bis Waren da vorne bei der Kasse sind 😄. Der Verkäufer erklärt ihr das dann. Und oh Schreck, sie zahlt mit Kleingeld - es dauert, sie muss nachliefern, vorher hat sie im noch einen 100er Schein in 50er gewechselt.
Neben der Kasse steht ein alter Mann als Einpackhilfe (haben Angestelltenkleider, bessern aber ihre Rente nur mit dem Trinkgeld vom Ware einpacken auf, wie mir erklärt wurde). Die Frau vor mir hat fast nichts gekauft, gibt ihm nichts, von mir bekommt er 5 Pesos ist ganz überrascht, bedankt sich.
Und ich bin auch überrascht, wie ich die Belastungsanzeige auf dem Handy sehe, keine 21 CHF habe ich bezahlt - die Jeans waren 50% reduziert - Glück gehabt. Kommt noch dazu, dass der Peso wegen Trump gefallen ist.
Dann noch meine gewaschenen Kleider holen - man erkennt mich gleich, das ist eher eine Grosswäscherei hier mit zwei Industrie Riesentrommeln, sie haben aber auch kleine Waschmaschinen. CHF 2.70, 60 Peso, ich gebe noch 20 Trinkgeld. Ich erinnere mich in Puebla habe ich 120 Peso bezahlt einmal, das war die Teuerste!
Ins Zimmer, wo ich meine Nüsse verspeise, dazu etwas vom Pfirsich-Saft trinke.
Probiere die Unterhosen, gut, und die haben echt noch eine Öffnung - für Stehpinkler!😁
Die Nähte sind halt nicht nahtlos und Abschlüsse nicht so perfekt. Es sind dünne, sommerliche Unterhosen, welche die Feuchtigkeit rasch wegtransportieren sollen, gemäss Verpackung. Wichtig hier - werden wir ja sehen.
Nicht viel gelaufen heute, kein Hunger, es gibt ein Stück Pizza, Birne und Apfel.Læs mere
Haarschnitt-Tag
5. februar 2025, Mexico ⋅ ☀️ 27 °C
Irgendwie etwas verspannt heute, höre die Kirchenglocken zweimal, schlafe trotzdem bis 9 Uhr. Dann Wirtschaftsnachrichten, kann mich nicht so recht entschliessen was tun an der Börse, lasse es sein. Lese noch meine Finanzzeitung. Ein Gespräch nach Europa, Duschen und dann schlafe ich bei einem Powernap ein, dummerweise. Nach 14 Uhr mache ich mich mit Strandausrüstung auf. Doch ich bin spät. Habe im Zimmer meinen Pfirsichsaft geleert, möchte einen Kaffee. Besuche mal wieder meine günstige Bäckerei. Für den Strand ist es mittlerweile zu spät. Mache eine grosse Runde um meine Unterkunft. Habe mich entschlossen mal zum Coiffeur zu gehen. mein Schopf nervt mich, die Haare sind einfach zu lang. Frage verschiedentlich nach Preisen - von 180 bis 400 für den Haarkünstler! Gehe natürlich zum Günstigsten, der macht seine Arbeit nicht schlecht, Ohren putzen und Augenbrauen. Er schwatzt dauernd und vergisst sich immer wieder, verstehe ihn häufig mehr schlecht als recht.
Dann weiter eine Runde in der Stadt. Es gibt schon teils Löcher, nicht an der Quinta Avenida, aber etwas weiter hinten kann man sofort Ruinen sehen. Da leben aber trotzdem Leute - meist Indios, Männer, inmitten von Abfall, Unrat häufig - viele Sammeln Alu oder Pet, Plastik, das Zeug liegt dann bei Ihnen auch überall herum!
Am Abend gehe ich wieder zu einem Italiener und esse wieder Carbonara, erstaunlich wie viele Varianten es davon gibt. Hier muss ich mich dann noch auf eine Teigwarenart festlegen, nehme Spaghetti. Danach leiste ich mir mal noch ein Pannacotta - kostet über die Hälfte der Spaghetti, ist aber gut. Der Service hier ist auf Zack, fast zu fest und dauernd am Fragen … - dann erst noch auf Englisch.
Zahlen muss ich dann drinnen, der Mann hat drei Maschinen, die Erste geht nicht, die Zweite nimmt dann meine Karte.
Bis im Zimmer zurück habe ich dann über 10 km zurückgelegt. Mache meine Spanischlektionen und lese noch Finanznachrichten.Læs mere
Zimmerwechsel
6. februar 2025, Mexico ⋅ ☀️ 29 °C
Schlecht geschlafen bzw. lange nicht, es war drei Uhr. Die Kirchenglocken um halb acht. Dann Nachrichten und Finanznachrichten lesen, nach Europa telefoniert und schon muss ich um 11 Uhr auschecken.
Die Abfallentsorgung funktioniert hier mit blauen Tonnen - mit Ketten an einem Ort befestigt. Diese stehen meist an einer Ecke, aber auch in der Mitte der Strasse auf dem Gehsteig.
Ich habe hier immer alles da eingelegt. Heute wie ich die Aludosen entsorge, kommt gleich einer angelaufen und meint, das sei Geld und klaubt sie wieder raus. Er scheint kein Einheimischer zu sein, redet gut Englisch, wie ich aber eher holpriges Spanisch.
Kann erst um 1300 am neuen Ort hinein. Genug Zeit für Frühstück im Café Andrade.
Dann auf zur neuen Unterkunft. Kenne mich hier langsam gut aus in Playa, ist auch einfach mit den Nummerierungen und Einbahnstrassen, nur die Avenidas haben Namen.
Gehe zuerst an der Türe des Hauses vorbei, muss Airbnb mit der Foto hernehmen (zum Schutz gibt Airbnb die Unterkünfte nur ungefähr an). Erst nachher erhält man die genaue Positionsandresse für Google/Apple Maps.
Bin rasch drin, auch mein Zimmer finde ich sofort. Fast neu würde ich sagen, ein echt guter Tausch mit Platz, kann hier auch mal Trainieren.
Dann ist aber das Internet ein Problem. Sehe den Repeater nicht beim anderen Zimmer. Der Onkel der Gastgeberin sieht mich und fragt, kommt hoch, sein Sohn auch noch. Er zeigt mir den Repeater, ich richte die Antennen neu und es wird besser. Aber er ruft auch noch den Lieferanten und ordert einen Techniker - Superservice! Der zieht dann ein Kabel. Ich wäre schon vorher zufrieden gewesen. Doch die Zeit ist weg, fast 2,5 Stunden für das. Ich hänge mich noch an Anderes, um 1600 lohnt sich der Strandgang nicht mehr!
Die Zeit fliegt heute - fast acht Uhr, gehe zu Mia‘s Homemade zum Nachtessen.
Bestelle mir einen Huhn-Burrito, ich mag nur die Hälfte davon, nehme den Rest mit zum Frühstück morgen.
Ich habe am Nachmittag wegen der Empfangsprüfung einmal noch meine Daten-Sim ausgeschaltet - es dauert etwas, bis das wieder läuft - von der Firma Jetpac, Singapur. Zum Glück hat Mia‘s hat ein Wlan, so sitze ich dann nicht einfach so da. Manchmal kann ich gut ohne, heute aber nicht.
Im Zimmer etwas Tagebuch und Illustration.Læs mere
schlechte Überraschung+Fischrestaurant
7. februar 2025, Mexico ⋅ ☀️ 28 °C
Am Morgen will ich einen Kaffee - nehme eine der Tassen, sauber und denke das Wasser in der Mikrowelle zu erhitzen. Doch die ist besetzt, darin liegen in einer Pfanne drei verschimmelte Pizzastücke aufeinander! Schmeisse das vor die Türe, putze den Teller der Mikrowelle und die Wände.
Dann endlich gibt es Kaffee!
Danach lange Börse gemacht, Infos gelesen, Sachen angeschaut - habe aber schlussendlich wieder nichts gemacht, anscheinend konsolidiert es jetzt etwas.
Anschliessend zum Strand, bin aber nicht so ganz dahin, wo ich wollte. Mal rasch ins Wasser, meine Badehose ist trocken, wie ich nach drei Stunden wieder ins Zimmer gehe. Duschen und lesen, es ist um 2000 bis ich zum Essen gehe!
Habe heute Lust auf einen Fisch, muss etwas weiter, ein leeres Restaurant, wo eine hochgewachsene junge Frau mit zusätzlichen Zentimetern an Plateausohlen mich ins Restaurant lädt, sie haben Fisch. Der frische 400 Gramm Mocken ist mir dann aber doch zu gross, nehme ein Fischfilet mit Knoblauch.
Es kommt eine wunderbare Platte mit Gemüse, Reis, das Filet und Knoblauchbrot. Es ist echt lecker! Ich würde noch ein Dessert nehmen, doch …. - sie haben nichts was passt, nehme noch einen Kaffee.
Die junge Frau ist anscheinend noch nicht lange hier, vor allem beim Bezahlen mit Karte schwimmt sie ziemlich. Ihr Kind sitzt am Nebentisch, ein Mädchen, es zeichnet und packt dann, keine Gäste ausser mir, die Mama kann nach Hause. Aber ich gebe ihr ein schönes Trinkgeld. Sie war nett.
Ich gehe noch in den Supermarkt - das Bier muss ich leider da lassen, kann es nicht kaufen, weil schon nach 2200 Uhr. Aber ich habe Milch, Bananen und Wasser, genug für Kaffee morgen Vormittag - und ein Bananenfrühstück!Læs mere
Einheimisches Italia+Pizza Restaurant
8. februar 2025, Mexico ⋅ ☀️ 29 °C
Bin um 7 Uhr schon wach, obwohl erst um ein Uhr ins Bett. Die Moskito welche ich im Zimmer habe hat mich nicht gestochen - vermutlich wegen der laufenden Klimaanlage. Das Vieh tanzt am Morgen immer wieder um mich herum beim Lesen der Finanz und Wirtschaft und beim Tagebuch machen. Sie beisst mich nicht und ich kann es nie totschlagen.
Um ein Uhr ab zum Strand. Sehe an einer Ecke einen Hinweis auf eine Peluqueria/Coiffeur - kostet 60 Peso, sieht auch entsprechend abgewrackt aus, der Laden.
Am Strand mal gleich ins Wasser, dann Lufttrocknen. Trainiere etwas Bauch und Rücken, Planke.
Lese dazwischen. Sci-Fi, wie es einem geht, wenn man von geistig behindert zu einem hochintelligenten Menschen wird, dank Operation und Förderung - die Geschichte soll sich dann aber wieder drehen - Experiment schlägt fehl - mal sehen.
Gehe erst um halb sechs vom Strand - habe bis fast dahin Sonne. Da wenig gelaufen, mache ich den Umweg über Punta Esmeralda. Da ist eine Strasse in den Mangrovenwald gehauen - Einseitig wird da parkiert. Es hat immer noch viele Autos - ein Kommen und Gehen!
Komme dann zur hier leeren Quinta Avenida und gehe diese hinunter. Tote Hose hier meistens, selten ein Shop oder Restaurant. Gehe wieder am Laden vorbei wo ich am Mittag für ein Cappuccino-Eis fast 4 CHF geblättert habe - war überrissen, hab‘s der Frau gesagt! Aber ich denke, die kämpft da ums Überleben, trotzdem es am Zugang zum Strand ist.
Rasch bin ich dann wieder im Zimmer - allerdings hängt heute doch noch einiges an Sand an mir. Dusche dann gleich und gehe ziemlich schnell Essen, es ist doch wieder fast 20:00.
Gehe heute zu Mr. Gallo, italienisch, von einer Indiofamilie betrieben, Preise akzeptabel.
Nehme Salat (riesig) und Fettucine Alfredo, danach noch ein Panna Cotta - alles echt gut, muss ich sagen. Kann mithalten. Dazu trinke ich zwei Bier.
Der Wirt möchte mich noch am Morgen zu Tacos animieren, welch er macht - aber meine Absicht steht auf Früchte und Kaffee.
Kaufe beim Gemüsehändler noch einen vorgeschnittenen Fruchtbecher für 50 Peso. Da ich es immer gemütlich nehme, bin ich für den Bierkauf schon wieder zu spät! Na ja. Im Netz steht, dass der Alkoholverkauf eigentlich bis elf Uhr gehen soll unter der Woche. Aber im Supermarkt wissen sie sicher, was Sache ist, wollten schon nach 22:00 nichts mehr verkaufen.
Dumm heute ist, dass Morgen schon um 17:00 Uhr nichts mehr verkauft wird 😝.
Dann halt nur ein oder zwei Bier im Restaurant am Abend.
Ich trinke eher wenig - aber am Strand geht immer der Wind, ich schwitze eigentlich höchstens im Zimmer!Læs mere
Börsentag
11. februar 2025, Mexico ⋅ ☁️ 23 °C
Gestern und vorgestern hab ich Nichts gemacht ausser Essen und Strand! Deshalb habe ich drei Tage zusammengelegt!
Heute praktisch den ganzen Tag an der Börse. Nachrichten und doch nicht viel gemacht - habe aber immerhin einen Put geschrieben und einen Call gekauft - auf Alibaba.
Habe auch versucht, wie bisher immer, mein Busticket zum Flughafen über das Netz zu kaufen - Busunternehmen soweit gut, Fahrplan da, Sitzauswahl, aber wenn es ans Zahlen geht hängt es, nichts geht mehr!
Gehe am Abend zur näheren Alterna-Station, wo ich über das Wlan der alten Unterkunft nochmals versuche zu kaufen. Die haben das Wlan zwar geändert, doch nur der Name ist anders, die Nimmer dahinter und Passwort sind gleich - hahaha!
Leider geht trotzdem wieder nichts - ich muss kurz anstehen und kaufe auf dieser Reise mein erstes Ticket am Schalter.
Auf dem Rũckweg erstehe ich mir ein Stück Pizza mit Camarones und später noch Melonenschnitze für das Frühstück.
Duolingo muss ich noch üben, dazu ein kühles Bier - im Zimmer sind mehr als die draussen mit Wind erträglichen 28 Grad!Læs mere
Letzter Tag
12. februar 2025, Mexico ⋅ ☁️ 29 °C
Am Morgen mit Punkte-Zusatzbooster Duolingo gemacht. Will mir für den Reisetag etwas Luft verschaffen. Im Spanischkurs ist mit Level 30 Schluss, ich bin nur noch am Repetieren. Satzbildungen sind teils immer noch ungewohnt, und Artikel falsch, mal ein Wort nicht da.
Ab Mittag Strand bis gegen halb sechs Uhr. Die Wellen sind hoch, es hat viel angeschwemmt und im Wasser sind heute ungewöhnlich viel Plastikabfälle. Ich gehe zweimal schwimmen im sehr angenehm temperierten Wasser 😊 - das war immer recht angenehm. Rasch anfeuchten und hinein, trotz teils recht hoher Wellen. Der Wind ist kühl, man merkt die Sonne gar nicht, nicht wie an windstillen Lagen in der Ortschaft, wo sie teils richtiggehend sticht.
Ab der zweiten Woche hatte ich einen Stammplatz vor einem Hotelstrand, bei einem angeschwemmten Baumstamm. In Mexiko sind die Ufer überall öffentlich.
Bei dem feinen Sand und dem relativ starken Wind sind aber meerwärts im losen Sand vorbei gehende Personen eine Plage - vor allem diejenigen mit Schlappen wirbeln Sand auf und man wird paniert …😛
Die Mexikaner sind eher lauffaul, sie platzieren sich eher nahe beim Strandzugang. Viele nehmen ihre Hunde mit. Hier weiter oben ist der Strand deutlich breiter als gegen das Zentrum, wo bei Flut teils nur noch ein sehr schmaler Streifen bleibt.
Vor Playa del Carmen befindet sich die Insel Cozumel, wo rege getaucht wird, Man sieht die Hochhäuser vom Strand hier meist gut. Kreuzfahrtschiffe fahren täglich vorbei.Læs mere
Zum Flug - heimwärts
13. februar 2025, Mexico ⋅ ☁️ 27 °C
Früh auf - meine Kaffeevorräte aufgebraucht, wie auch die Milch. Duolingo gemacht.
Dann habe ich davon abgesehen die Jeans anzuziehen - es ist recht warm, schwül.
Mache noch Fotos auf dem Weg, komme aber mit nassem
Leibchen in der Busstation an. Wechsle es - der Rucksack fordert halt seinen Tribut.
Dann will ich für Morgen mein Prepaid- Abo aktivieren - habe es vergessen in der Unterkunft. Irgendwie habe ich aber keine Verbindung mehr - mein Datenguthaben ist anscheinend abgelaufen - ja klar, 30 Tage sind einer weniger, also nur bis zum 12. Februar - das ist wenn man nicht denkt!
Das Wifi der Station ist zu schlecht, zudem sagt mir mein Telefon, die Webseite von Aldi sei nicht vertrauenswürdig - dabei habe ich gestern erst Geld aufgeladen!
Doch im Bus funktioniert es dann, der hat auch Internet. Habe in der CH also gleich Verbindung 😅!
Mein Gepäck habe ich selbst in den Bus gestellt, da war nur eine Tür auf. Mein Terminal 4 ist ja der erste Stop. Leider stand es dann nicht mehr da, wo es war, sondern war nach hinten gedrückt worden. Kurze Suche! Der Fahrer hat für mein Gepäck die falsche Tür geöffnet, er machte dann alle auf, wie ich meinen Rucksack in all dem Gepäck zuerst nicht fand. Anscheinend haben die Abmachungen, aber wenn die Vororganisation nicht klappt …
Auf dem Weeg zum Flughafen fahren wir in einen Stau, Schrittempo. Ein Patrouille der Marines fährt in der Mitte durch - ist aber schwierig, der Pannenstreifen wird nämlich auch benutzt Und wie überall, es versuchen einige Kapital daraus zu schlagen und folgen Ihnen. Sie kommen vorwärts, aber nicht ganz so gut.
Ein Nebeneffekt - Strassenverkäufer nutzen die Situation auch! Der Busfahrer quatscht auch mit jemandem - und isst dabei andauernd, mehr als gut genährt.
Ich hoffe nicht, dass es in dem Tempo weitergeht - aber ich fliege ja erst kurz vor acht … Dann geht es plötzlich vorwärts, nach etwa einer Stunde, eigentlich sollten wir schon da sein! Der Grund scheint zu sein, dass an der Autobahn gearbeitet wird. Es ist da eine Temporeduktion auf 20, alle reduzieren die Geschwindigkeit, klar gibt es Stau! Danach ein Stück neuer Belag, eine Umleitung, wo gearbeitet wird. Der Bus fährt nun etwa 100.
Im Check-In denke ich das Ticket ja zu haben, wurde mir zugestellt per Mail. Da unten keine Sitzgelegenheiten sind, gehe ich nach oben zum Abflug, wo ich meinen Pfirsichsaft im Stehen trinke, weil da der Security-Check ist.
Dann will ich hinein - werde aber an der Eingangskontrolle zurück gewiesen. Ich muss trotz Ticket auf dem Handy und keinem Aufgabegepäck über den Schalter. Benötige ein ausgedrucktes Ticket um an die Kontrolle zu dürfen!
Der Check-In von Edelweiss ist jedoch erst 3 Stunden vor Abflug offen, Noch eine Stunde zu früh. Stehe draussen beim Eingang an einen Pfosten und schaue dem regen Abreisetreiben zu. Da ich noch Pesos habe, nehme ich dann im Restaurant neben dem Check-In einen Kaffee und ein Cheese Cake, es reicht gerade!
Danach muss ich dann doch in die Schlange, welche sich schon fast eine Stunde vor Schalteröffnung gebildet hat - es scheinen die Meisten früh zu sein. Das Gepäckvolumen ist häufig gross, Ein kleiner Rucksack, kleiner Trolley und grosser Trolley. Die Warterei dauert hier, bei den Self-Checkin’s und Gepäckaufgabe auf der anderen Seite gibt es deutlich weniger Warteschlangen. Ich hole mir nur meinen Papierausdruck, reise immer mit „Cabin-Baggage“.
Nun darf ich durch die Security-Einrichtung. Das geht flüssig, ich habe mich entsprechend vorbereitet, kein Gurt und nichts metallisches. Trotzdem piepst es wegen dem Bundknopf meiner Jeans, ich muss eine Untersuchung über mich ergehen lassen. Ein älteres Ehepaar vor mir muss aber alles offenlegen, Koffer auspacken.
Interessant ist noch, dass Swissport hier Flughafen-Organisation macht.
Im Abflugbereich ist der Flug bzw. das Gate erst rund 45 Minuten vorher angegeben. Das Terminal ist jedoch nicht so weitläufig, man erreicht es gut.
Das Einsteigen erfolgt in Etappen, man muss aber gut um die Ecke gehen, um sicher zu sein am richtigen Ort anzustehen.Schlecht gebaut!
Weil ich noch versucht habe mein Handy an einer der vielen Strom-Bars zu laden, stehe ich zufällig richtig - nur haben die Strombars keinen Strom!😝
Im Flieger gibt es dann eine Buchse - aber die ist so schwach, nur Erhaltungsladung.
Egal, ich brauche in 10 Stunden nur etwas Strom um meine Tram-App zu aktivieren.
Neben mir sitzt eine Wienerin, fliegt auch nach Hause. Ihr Mann ist aber noch in Playa, überwintert! Das machen sie anscheinend schon einige Jahre, wie sie erzählt. Aber sie kennt von Playa nur gerade das Zentrum, fertig.
Im Flieger kostet der Alkohol, ich gönne mir ein Bier und zwei 1,87 dl Weinschoppen. Schlafe nach dem Essen über einem Film ein und wache rechtzeitig zum Frühstück wieder auf. Das war ein selten kurzweiliger Flug, auch wenn ich dreimal Pi musste!
Der wegen nur 10 Std Flug etwas teurere Rückflug plus Sitzzusatz Fenster war echt gut, den Mehrpreis wert.Læs mere





























































































































































































































































































Rejsende
😤… good luck