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2026 04 Ostdeutschland

Une aventure de 52 jours par A und B unterwegs & RockyRacoonGC En savoir plus
  • Dessau, Luisium

    12 mai, Allemagne ⋅ ☁️ 7 °C

    Heute fahren wir gemeinsam nach Dessau. Es ist ziemlich kalt, so dass wir tatsächlich die Winterjacken anziehen..

    Unser erstes Ziel ist das Luisium. Hier nehmen wir an einer Führung im kleinen Kreis teil und erfahren viel Interessantes aus der damaligen Zeit. Fürst Franz von Anhalt-Dessau ließ das Landhaus 1774 für seine Gattin Louise als privaten Wohnsitz erbauen. Die kleinen Räume mit ihren feinen Stuckdekorationen und Wandgemälden sind weitgehend original ausgestattet. Anschließend machen wir einen Spaziergang durch den großen Park, der das Luisium umgibt.En savoir plus

  • Dessau, Meisterhäuser

    12 mai, Allemagne ⋅ 🌧 10 °C

    Im völligen Kontrast dazu steht unser nächstes Ziel: die Meisterhäuser. Das ist eine kleine Siedlung aus drei identischen kubistischen Doppelhäusern und einem Einzelhaus. Sie wurden ab 1925 als Wohngebäude für die Meister und den Direktor des Staatlichen Bauhauses in Dessau nach Entwürfen von Walter Gropius errichtet. Das Direktorenhaus wurde von Walter Gropius genutzt, die Doppelhäuser von Künstlern wie zum Beispiel Lyonel Feininger, Wassily Kandinsky und Paul Klee.

    Ab 1932 wurden die Gebäude teilweise umgebaut und zerstört, sie verfielen mehr und mehr. Ab den 1990er Jahren wurden sie renoviert und sind seitdem zu besichtigen. Leider ist das Konzept so, dass man überwiegend farbige, aber leere Räume begeht. Auf die Ausstattung mit Kunstwerken der Maler, die dort wohnten oder mit Einrichtungsgegenständen im Bauhaus-Stil wurde überwiegend verzichtet.
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  • Schloss Oranienbaum

    12 mai, Allemagne ⋅ 🌧 8 °C

    Auf der Rückfahrt halten wir noch in  Oranienbaum-Wörlitz, direkt gegenüber von Schloss Oranienbaum. Das gehört zum Gartenreich Dessau-Wörlitz. Am späten Nachmittag hat das Schloss geschlossen, aber den Schlossgarten können wir uns ansehen. Leider blühen hier die vielen Rhododendren noch nicht. So fällt unser Rundgang recht kurz aus.

    Wir beenden das Sightseeing-Programm für den heutigen Tag und verbringen den Abend im Warmen und Trockenen mit einigen Brettspielen.
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  • Halle

    13 mai, Allemagne ⋅ ☁️ 9 °C

    Heute steht ein Ausflug nach Halle auf unserer To-Do-Liste. Die Stadt überrascht uns positiv. Die historische Altstadt mit den vielen restaurierten Bürgerhäusern ist nahezu unzerstört.

    Nach dem Besuch des Beatles-Museums kehren wir im Tschechischen Brauhaus ein. Gestärkt setzen wir anschließend unseren Rundgang fort. Irgendwann beginnt es zu regnen und wir bewegen uns Richtung Parkhaus. Den Abend verbringen wir wieder mit Erzählen und Brettspielen.En savoir plus

  • Halle, Beatles-Museum

    13 mai, Allemagne ⋅ ☁️ 12 °C

    Das Beatles Museum zeigt die Zeit der Band von ihrer Gründung im Jahr 1960 bis zur Auflösung 1970 sowie die Solokarrieren der Bandmitglieder. Der Museumsgründer Rainer Moers begann ab 1964, alles zu sammeln, was es über die Beatles gab. Zehn Jahre lang war das Museum in Köln als Partnerstadt von Liverpool. Dort wurde es zu eng, man suchte eine neue, wesentlich größere Unterkunft. Die fand man in Halle.En savoir plus

  • Pirna

    14 mai, Allemagne ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach dem Frühstück verabschieden wir uns von unseren Gastgebern und starten in Richtung Süden. Wir setzen unsere Reise in Pirna fort. Dank des heutigen Feiertages verläuft die Fahrt staufrei und auch Umleitungen sind kaum vorhanden.

    So kommen wir schon mittags in Pirna an und entscheiden uns glücklicherweise dafür, direkt den Stellplatz anzufahren. Dort können wir bleiben, allerdings nur noch auf dem Ausweichplatz, der aber auch über Stromanschlüsse verfügt. Und die Ver- und Entsorgung können wir mitnutzen.

    Entlang der Elbe erreichen wir das Zentrum fußläufig in ca. 20 Minuten. Heute ist es wieder so warm, dass die dünnere Jacke reicht. Die Sonne müht sich zwischen dichten Wolken, etwas Wärme abzugeben.

    Die Altstadt von Pirna ist nahezu originalgetreu erhalten. Das Besondere ist  der "Canalettoblick". Der venezianische Vedutenmaler Bernardo Bellotto, genannt Canaletto, residierte von 1753 - 1755 in Pirna und fertigte insgesamt elf Ansichten der Stadt.

    Uns gefällt es gut hier. Während des Mittagessens beim Italiener verpassen wir einen kräftigen Regenschauer, anschließend ist der Himmel strahlend blau. Später am Abend schüttet es wieder, aber da sitzen wir schon im Trockenen.
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  • Bad Schandau

    15 mai, Allemagne ⋅ ☁️ 13 °C

    In Bad Schandau finden wir einen teuren Parkplatz vor der Therme, in den wir dank unserer sechs Meter Länge so gerade reinpassen. Bis zur Haltestelle der Kirnitzschtalbahn sind es nur ein paar hundert Meter. Die seit 1898 verkehrende, meterspurige Bahn fährt jede halbe Stunde von Bad Schandau durch das Kirnitzschtal bis zum Lichtenhainer Wasserfall. Für die knapp acht Kilometer lange Strecke braucht sie 30 Minuten.

    Das Tagesticket für zehn Euro ist beim Schaffner schnell gekauft und wir können in die schon volle Bahn einsteigen. Rucksäcke und Kleinkinder besetzen die Plätze, letztere turnen unbeachtet von den Eltern auf den Sitzen herum. Die Älteren stehen und halten sich mühsam fest, denn die Haltestangen sind unerreichbar, wenn man unter 1,80 Meter misst. Wir haben Glück und erwischen noch so gerade zwei Plätze. Bis zur Endhaltestelle gibt es noch einige Stopps und alle Passagiere werden erbarmungslos in die Bahn gequetscht.

    Der Lichtenhainer Wasserfall ist ein umgestalteter Wasserfall des Lichtenhainer Dorfbachs über Sandsteinfelsen kurz vor der Mündung in die Kirnitzsch. Das Stauwehr wird im halbstündigen Rhythmus geöffnet.

    Am Ziel angekommen, sind wir ziemlich enttäuscht. Wir sehen so gerade noch das Ende des "Wasserfalls", dann nur noch ein Rinnsal. Außer Bierbuden und -zelten, zwei Restaurants, viel Motoradlärm und Verkehrschaos gibt es nichts. Es sei denn, man will wandern, aber das tun wohl die wenigsten, die es hierhin verschlagen hat. So fahren wir mit der nächsten Bahn gleich wieder zurück. Die ist nicht voll und wir können noch einige Fotos während der Fahrt machen. Die Bahnen, die uns entgegen kommen, sind auch völlig überfüllt.

    Wir schlendern noch etwas durch den übersichtlichen Ort und kehren dann ein, um Schweinebäckchen zu Mittag zu essen. Anschließend spazieren wir noch eine ganze Weile an der Elbe entlang. Hier ist es ruhig und sonnig.

    Dann fahren wir zum Stellplatz, den wir uns für die Nacht ausgesucht haben. In Neustadt bietet die Firma Capron vier Plätze für Wohnmobile auf ihrem Firmenparkplatz an. Capron produziert Reisemobile der Marken Carado und Sunlight und weiß, was Camper brauchen. Alle Leistungen, auch Strom und Frischwasser, sind kostenlos.
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  • Sebnitz

    16 mai, Allemagne ⋅ ☀️ 12 °C

    Die "Deutsche Kunstblume Sebnitz" zählt zu den wenigen Manufakturen weltweit, die noch heute künstliche Blumen in traditioneller Handarbeit herstellen. Bereits seit 1834 ist dieses Handwerk in Sebnitz zu Hause. In Hochkonjunkturzeiten waren in der Kunstblumenbranche bis zu 15.000 Menschen beschäftigt, davon etwa 90 % in Heimarbeit. Heute sind in der Manufaktur weniger als 20 Personen tätig.

    In der Schauwerkstatt lernen wir die faszinierende und sehr aufwendige Tradition der Kunstblumenherstellung kennen. Wir sehen den Mitarbeiterinnen beim „Blümeln“ zu und erleben alle Arbeitsgänge, angefangen beim Werkzeug bis hin zur fertigen Blüte. 

    Anschließend gibt's Mittagessen in einem Restaurant im recht leeren Zentrum, in dem samstags alle Geschäfte schon mittags geschlossen werden. Rinderzunge bzw. Schnitzel stärken uns für den Rundgang durch den Ort.

    Nachdem auch Trinkwasser und Kühlschrankinhalt wieder aufgefüllt sind, fahren wir zurück auf den Stellplatz von gestern. Wir hoffen, dass die Nacht genau so ruhig wird wie die letzte. Inzwischen ist die Pförtnerloge besetzt und wir erhalten den ebenfalls kostenlosen Token für die Entsorgung.
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  • Zittau

    17 mai, Allemagne ⋅ ☁️ 15 °C

    Ungefähr eine Stunde dauert die Fahrt nach Zittau, wo wir direkt den Stellplatz ansteuern. Der Fußweg ins Zentrum ist nicht allzu weit. Bald erreichen wir das "Zittauer Schleifermännchen" - die Figur eines pfeiferauchenden Männchens, das in einem Brunnen steht. Es wird vom Brunnenwasser angetrieben und dreht ein Rad, mit dem es sein Messer schleift.

    Wir schlendern durch den vollständig erhaltenen historischen Stadtkern und passieren das prächtige Rathaus, das im Stil eines italienischen Palastes errichtet wurde. Immer wieder sehen wir schöne Brunnenanlagen und einige Stationen des Zittauer Sagenpfades. Restaurants sind am Sonntagnachmittag in der Stadt nicht geöffnet. Daher kehren wir in ein Café ein und essen leckeren Kuchen. Heute Abend wird dann mal selbst gekocht.

    Auf dem Rückweg zum Wohnmobil kommen wir an der Zittauer Blumenuhr vorbei. Das Uhrwerk stammt aus einer alten Turmuhr. Das Zifferblatt besteht aus einem Blumenbeet, das dreimal jährlich neu bepflanzt wird. Neben der Blumenuhr befindet sich ein aus Meißner Porzellan bestehendes Glockenspiel, das 1966 von Zittauer Handwerkern gestiftet wurde. Jede volle Stunde wird ein Lied gespielt. So lange wollen wir nicht warten und begnügen uns mit einigen Tönen, die jede Viertelstunde erklingen.
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  • mit der Schmalspurbahn nach Oybin

    18 mai, Allemagne ⋅ ☁️ 17 °C

    Die Haltestelle der Zittauer Schmalspurbahn ist nur wenige Gehminuten vom Stellplatz entfernt. Heute, am Montag, sind die Waggons angenehm leer. Nach ungefähr 50 Minuten erreichen wir Oybin. 

    Wir drehen eine Runde durch den überschaubaren Ort, klettern aber nicht zur Burg hoch. Nach dem Mittagessen bringt uns die dampfende Lock wieder zurück nach Zittau. Wir fahren durch bis zur Endhaltestelle. Dort hat die Schmalspurbahn ihr eigenes Bahnhofsgebäude gleich neben dem großen Hauptbahnhof.

    Quer durch die Stadt gehen wir zurück zum Stellplatz. An der Blumenuhr machen wir eine Pause, denn in ein paar Minuten schlägt die volle Stunde. So hören wir "Wie lieblich ist der Maien". Das Lied wird zurzeit um 16 Uhr auf den Porzellanglocken gespielt. 

    Was ein Glück, dass wir gestern schonmal hier waren! Die Blumenuhr ist abgeräumt, die schönen Stiefmütterchen entfernt und die neue Bepflanzung erst im Ansatz vorhanden.
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  • Dreiländerpunkt D / Pl / Cz

    19 mai, République Tchèque ⋅ ⛅ 16 °C

    Nur wenige Kilometer südlich von Zittau befindet sich das Dreiländereck zwischen Deutschland, Polen und der Tschechischen Republik. Die Grenzen der drei Länder treffen am Zusammenfluss der Lausitzer Neiße und des Oldřichovský-Bachs (Ullersbach) aufeinander.

    Wir sehen uns hier kurz um und finden vier Flaggen und einen Gedenkstein. Im Gegensatz zum Dreiländerpunkt D / NL / B bei Aachen ist dies wirklich nur eine Gedenkstätte und nicht touristisch erschlossen.
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  • Herrnhut

    19 mai, Allemagne ⋅ ☁️ 18 °C

    Unser Hauptziel ist heute Herrnhut. Das Navi schafft es, uns in einem Bogen durch Polen zurück nach Deutschland zu führen und da an der Grenze überhaupt nichts los ist, aber drei Grenzbeamte dort stehen, werden wir angehalten. Ein kurzes, sehr nettes Gespräch - wo wir herkommen und wohin wir fahren - und schon gehts weiter.

    Herrnhut bietet einen kostenfreien Stellplatz für fünf Wohnmobile an. Nur drei Plätze sind belegt, also können wir hierbleiben. Zu Fuß sind es ungefähr 800 Meter bis zur Herrnhuter Stern-Manufaktur. Die besteht aus der nicht öffentlichen Werkstatt, einem großen Restaurant, einer kleinen Schau-Manufaktur, einigen Wandtafeln mit Erklärungen zur Geschichte des Herrnhuter Sterns und einer Stern-Verkaufstheke. Im Nebengebäude kann man Sterne selbst basteln - was natürlich Geld kostet - oder im Deko-Shop aufwändige Blumengestecke mit Sternen kaufen. Auf dem großen Vorplatz findet ein Imbiss-Stand großen Zuspruch.

    Wir gehen ins Restaurant, wo das Essen sehr gut schmeckt. Dann kümmern wir uns um die Informationen: Anfang des 19. Jahrhunderts leuchtete der erste Stern aus Papier und Pappe in den Internatsstuben der Herrnhuter Brüdergemeine (ohne d - kein Schreibfehler!). Das ist eine der ältesten protestantischen Freikirchen der Welt. Von einem Erzieher im Mathematikunterricht erdacht, diente der Stern zum Vermitteln eines besseren geometrischen Verständnisses. Seitdem bastelten die Kinder am 1. Sonntag im Advent ihre Sterne und trugen diesen Brauch in ihre Familien. So gilt der Herrnhuter Stern als Ursprung aller Weihnachtssterne.

    Wieder zurück an der frischen Luft, hat sich der Himmel dunkel bewölkt. Wir gucken uns noch ein wenig im Ort um, gehen aber doch recht zielstrebig zum Wohnmobil. Kaum sind wir drinnen, öffnen sich die Wolken. Aber der Schauer dauert nicht lange, dann kehrt die Sonne zurück.
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  • Bautzen

    20 mai, Allemagne ⋅ 🌧 18 °C

    In Bautzen steuern wir zuerst einmal den Waschsalon an und bekommen auch direkt davor einen Parkplatz, obwohl wir mitten in der Innenstadt sind. Nach zwei Stunden ist alles erledigt und die Stadtbesichtigung kann beginnen. 

    Die Altstadt überrascht uns mit wunderschönen alten Gebäuden. Wir können in den St. Petri-Dom und gleich gegenüber in den Senfladen. Heute muss ein spätes Mittagessen im Imbiss ausreichen, denn gleich ist die erlaubte Höchstparkdauer überschritten. Außerdem ist es uns heute nicht so nach Großstadt zumute. 

    Aber uns ist bewusst, dass wir noch lange nicht alles Sehenswerte von Bautzen entdeckt haben. Bautzen ist die Stadt der Türme - insgesamt 16, von denen die meisten besichtigt werden können. Vielleicht kommen wir nochmal in diese Gegend und bleiben dann länger hier.

    Wir setzen unsere Reise fort und erreichen Bad Muskau gegen 17 Uhr. Das ist zu spät für den Stellplatz, der schon eng besetzt ist. Im Nachbarort Weißwasser gibt es fünf zugelassene Plätze für Wohnmobile auf dem Parkplatz am Tierpark. Da stehen schon doppelt so viele, wir jetzt auch.
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  • Fürst-Pückler-Park Bad Muskau

    21 mai, Pologne ⋅ ☁️ 20 °C

    Nur wenige Schritte vom Eingang des Fürst-Pückler-Parks entfernt finden wir einen Parkplatz, der nicht nur für PKWs zugelassen ist. Seit 2004 ist der Bad Muskauer Park als UNESCO-Weltkulturerbe gelistet. Er ist die einzige Welterbestätte Deutschlands, die zwei Länder verbindet und erstreckt sich über rund 830 Hektar entlang der Lausitzer Neiße. Etwa ein Drittel der Fläche liegt in Sachsen, der Rest in Polen. 

    Bei unserem Spaziergang sehen wir das rekonstruierte Neue und das Alte Schloss, die Orangerie, den Tropenhauskomplex und einen weitläufigen Landschaftspark. Der wurde ab 1815 von Hermann Fürst von Pückler-Muskau angelegt und gilt als ein herausragendes Beispiel europäischer Gartenbaukunst. Die historischen Neißebrücken verbinden die deutsche und die polnische Parkhälfte.

    Der Himmel bewölkt sich, aber es bleibt warm und trocken. So gucken wir uns auch noch etwas im Ort Bad Muskau um und finden dort ein geöffnetes italienisches Restaurant, wo wir gut zu Mittag essen. Der örtliche Wohnmobilstellplatz ist wieder oder immer noch voll belegt. Wir entsorgen nur das Brauchwasser, Frischwasser haben wir noch für einen Tag. Dann fahren wir wieder zum Parkplatz von letzter Nacht in Weißwasser und erwischen sogar noch einen Platz mit Stromanschluss.
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  • Rhododendronpark Kromlau

    22 mai, Allemagne ⋅ ☁️ 23 °C

    Gleich vor dem Nachbarort Kromlau liegt ein Rhododendronpark inmitten eines Landschaftsschutzgebietes. Jetzt ist die Blütezeit, und wir wollen uns anschauen, ob der Park tatsächlich in ein Blütenmeer verwandelt ist. Der Eintritt ist frei, aber die Parkgebühren für Wohnmobile betragen zehn Euro. 

    Angelegt wurde der Kromlauer Park ab 1844 durch Friedrich Herrmann Rötschke. Er verzierte den Park mit bizarren Basaltkunstwerken, verschiedenen Eichenarten, ausländischen Gehölzen und Steinplastiken im Rokoko-Stil. Ein besonderer Anziehungspunkt für die Besucher ist die Rakotzbrücke, die bei passendem Wetter und Licht mit ihrem Spiegel einen Kreis im Wasser bildet.

    Die Rhododendren wurden ab 1890 durch den Grafen Friedrich Leopold von und zu Egloffstein angepflanzt. Die moorig feuchten Böden und Senken des Parks boten ideale Voraussetzungen für die Pflanzenzucht, für die sich Käufer aus aller Welt interessierten. Im Kromlauer Park befinden sich auch das sanierte Herrenhaus und das Kavaliershaus. 

    Tatsächlich durchwandern wir heute einen wahren Rhododendren-Wald. Teils steht die Blüte noch bevor, teils sind sie bereits abgeblüht, aber eine große Menge steht mitten in der Blüte, und das in sehr unterschiedlichen Farben. Die Rakotzbrücke ist belagert durch Fotografierende, denen wir uns anschließen. Die rekonstruierten Basaltkunstwerke kommen uns merkwürdig unpassend vor. Insgesamt ist der Park einen Besuch wert.

    Das finden auch andere, und wir sind froh, dass wir am Vormittag dort sind. Nach und nach kommen große Besuchergruppen. Aber da sind wir schon weg, sitzen im Café bei leckerem Kuchen.

    Anschließend steht ein Einkauf bei LIDL an, damit unser Kühlschrank wieder etwas zu tun hat und wir über Pfingsten nicht verhungern oder verdursten. Wir fahren nochmal zum Stellplatz in Weißwasser. Hier ist es bisher angenehm ruhig gewesen.
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  • Schlosspark Branitz

    23 mai, Allemagne ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute verlassen wir Weißwasser und fahren Richtung Cottbus. Unser Ziel ist Schloss Branitz. Wir fahren auf den Stellplatz am Tierpark, von dem aus der große Schlosspark fußläufig erreichbar ist. 

    Schloss Branitz ist ein Barockschloss aus den 1770er-Jahren. Auch hier legten die Pückler-Fürsten einen Landschaftspark nach englischem Vorbild an. Eine Besonderheit sind die Pyramiden. Die große spiegelt sich bei dem sonnigen Wetter heute sehr schön im umgebenden See. 

    Im Kavaliershaus ist das Restaurant geöffnet und wir lassen es uns gut schmecken. Als Nachtisch teilen wir uns dann endlich mal ein Fürst-Pückler-Eis. Allerdings sind wir vom typisch Halbgefrorenem wenig begeistert.

    Im Park finden wir einen Geocache, der im Februar 2002 gelegt wurde - einen der wenigen richtig alten Caches, die aus den Anfangsjahren des Geocachings noch erhalten sind. Er ist eigentlich der Hauptgrund, warum wir hier sind.
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  • Guben / Gubin

    24 mai, Allemagne ⋅ ☁️ 29 °C

    Guben liegt gute vierzig Kilometer nordöstlich von Cottbus. Die Fahrt verläuft fast nur durch sandige Waldgebiete, teilweise kann man die Tagebaugruben erspähen. Die Stadt liegt an der Neiße, die hier die Grenze zwischen Deutschland und Polen bildet. 

    Bei 30 Grad spazieren wir schattensuchend durch das Stadtzentrum, überqueren die Brücke bis ins polnische Gubin, finden den benötigten Geocache und lassen uns erschöpft beim Vietnamesen nieder - das einzige Restaurant, das geöffnet hat.

    Anschließend fahren wir wieder zurück Richtung Cottbus. Gerne hätten wir auf dem Stellplatz in Berg im Spreewald übernachtet. Der ist aber hoffnungslos überfüllt, genau wie auch der Ort selbst. Was will man Pfingsten bei dem Wetter auch erwarten.

    So fahren wir weiter nach Cottbus, aber heute auf den Stellplatz am Hallenbad. Hier sind noch einige Plätze frei. Nach einem aufwändigen und zeitraubenden Check-In, bei dem in einer APP und an der Bad-Kasse sicher weitaus mehr Daten abgefragt werden als nötig, können wir einen der Plätze beziehen.
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  • Cottbus

    25 mai, Allemagne ⋅ ☀️ 26 °C

    Auch Cottbus überrascht uns mit einer sehr sehenswerten Altstadt. Sie ist mit Grünanlagen umgeben, an die sich auf der anderen Seite Plattenbauten anschließen.

    Wir konzentrieren uns aber auf den schöneren Teil der Stadt und beginnen mit dem Altmarkt. Der lebhafte Platz war einst Standort des städtischen Marktes und ist umgeben von farbenfrohen Barockgebäuden und vielen Restaurants.

    Die Brunnenfigur und die Sandsteinreliefs des Brunnens spiegeln altes Cottbuser Handwerk wider. Darunter ist auch Maria Groch, die den ersten Cottbuser Baumkuchen über einer offenen Flamme buk. In der Parallelstraße finden wir die Cottbuser Baumkuchen-Manufaktur. Die Produkte werden im Café um die Ecke verkauft. 

    Natürlich sind wir neugierig und kaufen einen kleinen Baumkuchenring in Vollmilch, der gefühlt in Gold aufgewogen wird. Später sind wir uns einig, dass uns der Baumkuchen, den wir vor Weihnachten immer bei ALDI kaufen, genauso gut schmeckt.

    Aber noch sind wir in der Stadt und betrachten bei unserem Rundgang unzählige Statuen, Brunnen und historische Bauten. Sehr sauber ist es hier, wie so oft in den Städten, die wir besucht haben. Die Schmierereien halten sich in Grenzen.

    Das Mittagessen gibt's beim Griechen am Markt. Irgendwann wird es uns zu warm zum Sightseeing. Mangels Alternative fahren wir wieder zum Stellplatz am Schwimmbad und beziehen einen Platz im Schatten. 

    Nach dem Reservieren über die APP, die wir ja schon von gestern kennen, müssen wir dann doch wieder zur Bad-Kasse, denn die Online-Bezahlfunktion funktioniert nicht. Die Badegäste stehen bis draußen und so vergeht die nächsten 20 Minuten mit dem Beobachten des Kassenpersonals, deren Arbeitsabläufe deutliches Optimierungspotential bieten.
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  • Freilandmuseum Lehde, Lübbenau

    26 mai, Allemagne ⋅ ☀️ 29 °C

    Auf Google-Maps hatten wir das Freilandmuseum Lehde entdeckt: "Der Spreewald im Taschenformat". Lehde gehört zu Lübbenau. Und durch diesen bei Touristen offenbar sehr beliebten Ort müssen wir fahren, um unser Ziel zu erreichen. Hier ist sehr viel Betrieb, auch noch nach Pfingsten.

    Parken können wir weit vor dem Freilandmuseum. 15 Euro kostet es für ein Wohnmobil, unabhängig von der Parkzeit, wobei das Übernachten verboten ist. Die anderen Parkplätze im Ort sind für Wohnmobile gesperrt.

    Die Anlage ist hübsch anzusehen, aber übersichtlich in der Größe. Wir sehen vier historische Hofanlagen. In den original eingerichteten Stuben wird gezeigt, wie man im 19. und frühen 20. Jahrhundert auf dem Land wohnte und arbeitete.

    Nach zwei Stunden sind wir wieder am Wohnmobil und beschließen, den Spreewald zu verlassen. Schön mag es hier ja sein, aber die hiesigen Preisvorstellungen machen wir nicht mit. Und außerdem gibts massenhaft Mücken.

    Wir fahren westlich, denn die Landkreise ganz im Osten, in denen wir einen Geocache suchen wollten, sind geschafft. Jetzt fehlen noch einige im Bereich zwischen Leipzig und Magdeburg. Aber heute fahren wir erstmal nur bis Torgau. Aufgrund diverser Baustellen und Umleitungen brauchen wir für die gut 80 Kilometer ungefähr zwei Stunden. Beim zweiten Übernachtungsplatz, den wir in der Stadt anfahren, finden wir sogar noch ein wenig Schatten unter einem Baum. Das ist sehr gut, denn auch am Spätnachmittag sind es immer noch 30 Grad.
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  • Torgau

    27 mai, Allemagne ⋅ ☀️ 23 °C

    Nicht weit entfernt vom Stellplatz liegt Schloss Hartenfels. Es gilt als das einzig erhaltene Schloss der deutschen Frührenaissance. Wieder oder immer noch (wir waren vor elf Jahren schon mal hier, da sah es ähnlich aus) zieren riesige Baugerüste die äußere Fassade. Der große Schlosshof aber ist frei von Bauarbeiten und so können wir die Gebäude rund um uns herum in Ruhe anschauen und das Außentreppenhaus "Großer Wendelstein" besteigen.

    Sehr gut gefällt uns auch der Marktplatz von Torgau. Eine Augenweide ist das 1579 erbaute, gewaltige Renaissance-Rathaus mit seinem farbenprächtigen und reich verzierten Erker. Es gilt als das schönste Rathaus Sachsens. Bei unserem weiteren Bummel durch die Gassen sehen wir einige der über 500 Denkmale aus der Zeit der Spätgotik und der Renaissance. 

    Nach dem Mittagessen, das wir im Schatten in einem der Restaurants am Marktplatz einnehmen - heute mal wieder deutsche Küche -, kehren wir zum Wohnmobil zurück.

    Bevor wir heute früh losgegangen sind, hatten wir eine Reservierungsanfrage an einen privaten Stellplatz in Leipzig gerichtet. Die Zusage kam schnell, und nun machen wir uns auf dem Weg dorthin. Nach einer Stunde erreichen wir unser Ziel, heute mal ohne Umleitungen.
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  • Leipzig

    28 mai, Allemagne ⋅ ☀️ 21 °C

    Über die LeipzigMove-APP buchen wir morgens ein Tagesticket für zwei Personen für 15,30 Euro und können nun 24 Stunden lang die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Es sei vorweggenommen, dass alle Busse und Trams, die wir heute benutzen, pünktlich sind. Die APP ist sehr übersichtlich und zeigt verständlich an, wie man das gewünschte Ziel am besten erreicht.

    Die Bushaltestelle ist 300 Meter vom Stellplatz entfernt, nach sieben Stationen steigen wir um in die Tram und sind nach insgesamt 25 Minuten Fahrzeit am Hauptbahnhof.

    Dort schauen wir uns ein wenig um, innen fühlen wir uns wie im Einkaufszentrum. Das Stadtzentrum schließt sich direkt am Bahnhof an. Es gibt einiges zu sehen hier, auch immer mal zwischendurch schöne historische Gebäude. Aber es gibt auch Menschenmassen, viele Bettler und Penner, Lärm, schlechte Gerüche und Müll, der wohl irgendwem aus der Hand gefallen ist.

    Fürs Mittagessen entdecken wir zufällig ein ruhiges Lokal in einem Innenhof. Danach sind wir schnell an der Tram 15, die uns zum Völkerschlachtdenkmal bringt. Hier ist es wesentlich angenehmer! Andreas sieht sich das Paradebeispiel moderner Ingenieurskunst aus der Frühzeit des Betonbaus auch innen an. Ich gehe ins Bistro und genieße die frische Luft im angenehmen Schatten. Später bringt uns der Bus 70 in 40 Minuten wieder zurück zum Stellplatz.
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  • Zerbst

    29 mai, Allemagne ⋅ ☀️ 26 °C

    Bevor wir Leipzig verlassen, steht die große Wäsche an. Zuerst fahren wir zur SB-Wäschestation am Globus, die ist aber außer Betrieb. Also weiter in einen anderen Stadtteil, wo sich laut Internet ein richtiger SB-Waschsalon befindet. Zweimal um die Ecke finden wir tatsächlich einen Parkplatz und sind dann die nächsten 2 1/2 Stunden beschäftigt.

    So wird es nach 13 Uhr, bis wir losfahren können. Unser Ziel ist Zerbst im Landkreis Anhalt-Bitterfeld. Für die 80 Kilometer brauchen wir zwei Stunden einschließlich der Fährfahrt über die Elbe.

    Am Schwimmbad, das zurzeit nicht in Betrieb ist, gibt es drei kostenlose Stellplätze. Tatsächlich ist der mittlere noch frei. Da quetschen wir uns rein und haben einen guten Meter Abstand zu den äußeren beiden, die ihre Fläche recht großzügig belegt haben. Aber viel Auswahl gibt es in der Umgebung nicht, deshalb bleiben wir hier.

    Es ist sehr warm und etwas schwül, aber trotzdem brechen wir auf und wandern einmal quer durch Zerbst. Nach einem guten Kilometer erreichen wir das Steakhaus, das laut Google geöffnet hat. Auf der schattigen Terrasse lassen wir es uns gut schmecken. Zurück geht's durch den Schlosspark, inzwischen gibt es  etwas mehr Schatten.
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  • Kloster Jerichow

    30 mai, Allemagne ⋅ ☁️ 20 °C

    Das für die Nacht angekündigte Gewitter blieb aus, im Laufe des Abends hat es nur ganz wenig geregnet. Morgens hat es sich etwas abgekühlt und die Schwüle ist weg.

    Wir fahren nochmal 80 Kilometer nördlich nach Jerichow. Dort gibt es direkt am Kloster fünf Plätze für Wohnmobile, vier davon sind frei. 

    Die Klosteranlage mit der Stiftskirche St. Marien und St. Nikolaus geht auf ein ehemaliges Prämonstratenser-Chorherrenstift zurück, das 1144 gegründet wurde. Östlich der Elbe fehlten Natursteine, daher nutzte man die Lehmvorkommen in der Elbniederung zum Brennen von Backsteinen. Diese Technik verbreitete sich schnell, aber Kloster Jerichow ist der älteste Backsteinbau nördlich der Alpen.

    Wir schauen uns das Kloster mit seinen Nebengebäuden sowie das Museum an. Besonders gut gefällt uns der Klostergarten mit den vielen Kräutern und Blumen. Das Klostercafé bietet leckeren hausgemachten Kuchen. Das Abendessen gibt's später im Wohnmobil aus den Vorräten.
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  • Tangermünde

    31 mai, Allemagne ⋅ ☁️ 22 °C

    Eine Viertelstunde brauchen wir bis Tangermünde, das uns auf GoogleMaps aufgefallen ist. Der dortige Stellplatz ist stadtnah, hat aber eine sehr umständliche CheckIn-Station.

    Tangermünde entpuppt sich als eine sehr sehenswerte historische Kaiser- und Hansestadt mit einer fast vollständig erhaltenen Stadtmauer. Im gepflegten Stadtzentrum sehen wir viel mittelalterliche Backsteingotik und malerische Fachwerkhäuser. Das Neustädter Tor und der Eulenturm sind Teile der mächtigen Stadtbefestigung. Die St. Stephanskirche erscheint als imposante Backsteinbasilika. Dort wird aber eine Messe gehalten, deshalb gehen wir nicht rein. 

    Vom Park der Burg Tangermünde, die als Hotel genutzt wird, genießen wir einen schönen Blick über das Elbtal. Das Zentrum der Stadt wird vom Historischen Rathaus geprägt: ein beeindruckender Backsteinbau mit gotischem Schmuckgiebel aus dem 15. Jahrhundert. Der bietet mehreren Storchenfamilien Platz für die Familienplanung, im Eingangsbereich nisten ziemlich viele Schwalben.

    Fürs Mittagessen haben wir eine große Auswahl an geöffneten Restaurants. Wir entscheiden uns für das griechische, können die leckeren Riesenportionen nicht bewältigen und nehmen reichlich Reste mit.
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  • Magdeburg

    1 juin, Allemagne ⋅ ⛅ 22 °C

    Magdeburg erreichen wir gegen Mittag. Der Stellplatz in Altstadtnähe, den wir uns ausgesucht hatten, ist schon voll belegt. Eigentlich ein Glück, denn zwischen den Wohnmobilen, die dort stehen, scheint kein Meter Platz zu sein. Wir ändern unsere Planung, parken auf einem normalen Parkplatz und ziehen ein Parkticket für drei Stunden. 

    Das reicht für Dom, Hundertwasserhaus, einige Geocaches und ein Mittagessen beim Spanier. Zwei Minuten vor Ablauf des Tickets sind wir wieder am Wohnmobil und froh, die Stadt hinter uns lassen zu können. Es war die letzte Großstadt auf dieser Reise. Uns liegen die kleineren Orte einfach mehr.

    Übernachten werden wir in Aschersleben auf einem kostenfreien Stellplatz für Wohnmobile zwischen Bahnlinie und Straße, ohne Ver- oder Entsorgungsmöglichkeiten. Da wir aber heute Vormittag alles aufgefüllt bzw. geleert haben, ist das in Ordnung.
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