• Ilja Pesch
  • Michael Fritsch
Jun – Jul 2024

Roadtrip to Athen

A 45-day adventure by Ilja & Michael Read more
  • Trip start
    June 7, 2024

    729,8

    June 7, 2024 in Italy ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach einer langen und zeitweise auch zähen Fahrt durch die wunderschönen Berge Deutschlands, Österreichs und Italiens erreichten wir unser spontan gewähltes Ziel: Ein abgelegener Parkplatz.
    Dieser war allerdings nur über die bekannt, italienisch engen Straßen zu erreichen.
    Müde und erschöpft wollten wir uns im beleuchteten Camper an gekühlten Speis und Trank erlaben, doch die Stromversorgung machte uns leider einen Strich durch die Rechnung. Am nächsten Morgen konnten wir durch unsere gigantische Improvisationskunst gut gestärkt in den Tag starten. Die Aussicht trug dazu nur bei.

    Eure ehrenwerten Homies
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  • 893,5.1

    June 8, 2024 in Croatia ⋅ ☁️ 22 °C

    Zusammenfassung Band 1: Die tükische Passstraße
    Die Reise begann
    Ilja und Michael fuhren
    Grenzübertritt auf gleichen Straßen Kroatienurlaub letztes Jahr
    Schöner Ausblick von der Kapelle
    Schöne Wandmalerei
    Schöne Kirche auf Berg
    Chaotischer Einkauf bei Plodine
    Anfang des Gebirges von Kroatien
    Ansteigende Passstraßen
    Kurzer Abkühlstop für Busmotor
    Wundervoller Ausblick auf Rijeka

    Die Moral von der Geschicht, Passstraßen skippt man nicht.
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  • 893,5.2

    June 8, 2024 in Croatia ⋅ ☁️ 27 °C

    Zusammenfassung Band 2: Die geheimnisvolle Insel
    Michael und Ilja fuhren bergab
    Sie landeten plötzlich in Monaco 2.0
    Sie widerstanden der Spielsucht
    Aufnahmen wurden konfisziert (tut uns leid, wir habens verkackt, keine Bilder/Videos)
    Sie verliefen sich in den Slums
    Zufälliges Parken auf Strandparkplatz
    Ohne zu zahlen abhauen (waren auch nur kurz da)
    Plötzlich krasse Bucht mit beeindruckenden Brücken
    Campingplatzsuche auf Krk wegen Stromproblemen
    Scheise Reichencampingplatz, halbes Geld weg
    Leute fahren mit Garage hier her
    Angenehme Nacht mit Toiletten/Duschennutzung
    Sinnlose Suche nach Bar
    Stress mit rechtsradikalem Kampfhundbesitzendem Nachbarn wegen Überquerung seines Territoriums
    Kein Wunder war Sachse
    Sehr entspannte Nacht mit ausklingendem Strandgespräch

    Angenehmes Frühstück mit Meerausblick
    Weiterfahrt ins Ungewisse
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  • 1060,5

    June 9, 2024 in Croatia ⋅ ⛅ 29 °C

    Am 3. Tag entschieden wir uns dafür ohne navi weiterzufahren. Das ermöglichte uns verschiedene visuelle Eindrücke auf Kroatien. Seien es wunderschöne abgelegene Buchten, ein halber, alter Mercedes in einem aufgerissenem Dach oder wunderschöne Geschichte.
    Nach einer langen Fahrt durch ein kaum besiedeltes Küstengebirge erreichten wir einen netten Strand mit Sicht auf die Wüsteninsel Pag.
    Nachdem wir uns im Wasser abkühlten und die freischwimmenden Delfine entdeckten begaben wir uns auf die Suche nach einem Schlafplatz.
    Auf einem erhöhten Gebirgsplateau ließen wir uns vorerst nieder in dem Gedanken dort zu nächtigen aber der Blick auf den Wetterbericht machte diesen Plan jedoch zunichte und wir mussten uns auf einem Campingplatz niederlassen.
    Dort lernten wir einige hilfsbereite Personen kennen um uns bei unseren kommenden Problemen zu helfen.
    Fortsetzung folgt: Gewitternacht mit chaotischem Morgen
    Bis Morgen
    Ilja & Michi
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  • Bus bei der WerkstattAuf den Spuren von Winnetou

    1060,5 + 10-20

    June 10, 2024 in Croatia ⋅ ⛅ 26 °C

    An Tag 4 wachten wir nach einer gewittrigen Nacht, an einem immer noch verregneten Morgen auf.
    Schnell stellte sich die Frage was steht heute an, denn es gab noch ein größeres Problem an unserem Bus: bei Rechtskurven hörten wir ein Schleifen bei den Reifen. Da wir noch nicht feststellen könnten was die Ursache war demontierten wir mithilfe des netten Campingplatzbesitzers den betroffenen Reifen. Es stellte sich heraus, wir hatten zwei Löcher in der rechten, vorderen Bremsscheibe.
    Zu unserem Glück bekamen einen Tipp für eine Werkstatt und machten uns auf den Weg. Nachdem wir den Bus dort abgaben starteten wir unsere Wanderung in den Nationalpark Paklenica. Dort entdeckt man eine wunderschöne Berglandschaft im Nordamerikanischen Stil die auch den Winnetou-Filmen als Drehort dienten. Dir Karten dafür bekamen wir von unseren Campingnachbarn.
    Als wir zur Werkstatt zurückkamen wurden wir auf den nächsten Tag vertröstet. Hastig packten wir unsere Sachen zusammen und suchten uns ein Apartment. Nach ersten kommunikativen Schwierigkeiten beim Apartmentbezug konnten wir ein leckeres Abendessen genießen und einige gekühlte Getränke am Strand. Nach diesem anstrengenden Tag tat es gut in normalen Betten zu schlafen.
    ☀️-ige Grüße
    Ilja und Michi 🍻
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  • 1260,4

    June 11, 2024 in Croatia ⋅ ⛅ 26 °C

    Sorry für die Verspätung aber hier jetzt euer sehnlichst erwartetes Update.
    Nachdem wir unser Auto von der Werkstatt abholten merkten wir das das Problem doch nicht behoben war. Die Fahrt konnten wir daher eher weniger genießen, trotzdem bekamen wir eine neue Gegend des Landes zu sehen: schöne Buchten, verfallene, ärmliche Ortschaften, abgebrannte Wälder, teils schlechte Straßen und lustige Tiere. Als wir bei Split ankamen ließen wir uns etwas südlicher auf einem einfachen Camp nieder. Dort bekamen wir von einem Einheimischen auch einen Tipp für die nächste Werkstatt. Den Abend ließen wir entspannt mit Abendessen und Bier am Strand ausklingen.
    Nachdem wir das Mysterium um die Titanik aufgeklärt hatten, konnten wir dann auch beruhigt schlafen gehen.
    Der Morgen verlief ruhig, was dann jedoch passieren sollte, ahnte niemand.
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  • 1300,4

    June 12, 2024 in Croatia ⋅ ☀️ 27 °C

    An Tag 6 machten wir uns in aller Ruhe auf, da wir noch ein bisschen Zeit zu unserem Termin in der Werkstatt hatten. In Split erkundeten wir die wunderschöne Altstadt mit dem Diokletianpalast, der nicht nur mit seiner vielfältigen Architektur, sondern auch mit einer Vielfalt an Gerüchen beeindrucken kann. Nachdem wir uns an der eindrucksvollen Geschichte sattgesehen hatten, begaben wir uns zur Autowerkstatt. Als festgestellt wurde woher das schleifen kam, ging es auf eine kroatische Testfahrt mit einem der Mechaniker. Fazit: wir können einfach weiterfahren, juckt anscheinend nicht.
    So konnten wir uns beruhigt auf einem nahegelegenen Campingplatz niederlassen. Wir kühlten uns noch im Meer ab und feierten den Erfolg mit einer Pizza und einem Bier.

    Liebe Grüße aus Split, kommt auch mal hier her
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  • 1335,2

    June 13, 2024 in Croatia ⋅ ⛅ 25 °C

    Tag 7 begann mit einem ziemlich faulen Vormittag.
    Das wir uns am Nachmittag aufraffen konnten die Wäsche zu waschen, glich einem Wunder. Als wir dann aber erstmal in Schwung gekommen waren, ging es erst so richtig los. Unter großer Anstrengung machten wir uns zur Festung Klis auf, um für alle Leser ein paar Drohnen-Shots zu machen (dafür bitte einen Like da lassen). Das anschließende Einkaufen mit Hunger stellte sich als vorteilhaft heraus, da es sehr bewusst und ausgiebig war. Zurück auf dem Campingplatz bereiteten wir unseren Fisch professionell zu, wobei wir die Reste mit einer Straßenkatze teilten. Beim Abendessen vernahmen wir immer lauter werdende Instrumente und entschieden uns der Ursache nachzugehen. Dabei landeten auf einer kroatischen Kirwa, wo wir bis in die Nacht feiern konnten.
    Maschi Maschi Ilja & Michi
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  • 1346,5

    June 14, 2024 in Croatia ⋅ ☀️ 25 °C

    Nachdem wir gefrühstückt hatten begab sich Ilja auf die Suche nach einem Arzt wegen einer Verletzung am Bein. Im Endeffekt musste die Apotheke herhalten. Wegen der Hitze und dem langen Weg zur Apotheke mussten wir uns erstmal abkühlen gehen. Bei dieser Gelegenheit nutzten wir zum ersten Mal den 3m-Turm. Nach dem mühsamen Waschen unserer Unterwäsche machten wir uns auf in die Mall of Split. Durch den gelungenen Einkauf konnten wir gut gelaunt auf den Campingplatz zurückkehren und im Anschluss ein paar organisatorische Fragen klären. Um den Abend gut abzurunden gönnten wir uns zum EM- Eröffnungsspiel noch ein Pizza und ein kühles Bier.
    Unsere Nacht wurde zwischenzeitlich durch einen komischen Campingplatz-Bewohner gestört.
    Trotzdem konnten wir noch gut schlafen und konnten am nächsten Morgen traumhaftes Wetter genießen.
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  • 1570,0 .1

    June 15, 2024 in Croatia ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach den entspannten Tagen zuvor in Split tat es gut wieder weiterzufahren, wobei wir nicht mit so einer vielfältigen Landschaft gerechnet hätten. Die Buchten wurden immer größer, die Berge immer höher und das Meer immer blauer. Anfangs waren die Straßen noch von südlichen Nadelbäumen gesäumt, wobei die Berge sehr an die Alpen erinnerten. Als wir jedoch die 1. Bucht erreichten, entwickelte sich die Landschaft zu einem deutlich kargeren Stil (1. Video). Noch überraschter waren wir von der bewirtschafteten Landschaft die Nähe der Grenze zu Bsonien-Herzigowina entdeckten. Nachdem wir eine große Brücke überquerten und uns Dubrovnik näherten, nahmen die Inseln deutlich zu. Diese Insel-Gruppierungen erinnerten uns an Süd-Ost-Asien. In Dubrovnik angekommen, galt es erstmal einen Parkplatz zu suchen.

    Fortsetzung folgt im Teil 2
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  • 1570,0 .2

    June 15, 2024 in Croatia ⋅ ☀️ 25 °C

    Als wir unseren schrägen Nächtigungsplatz mitten in einer Kreuzung in Dubrovnik gefunden hatten, machten wir uns auf den Weg in eine kleine aber feine Badebucht. Nachdem wir diese erkundet hatten, machten wir uns einen Plan für die Nacht. Da wir vorher schon bemerkt hatten, dass ein Kreuzfahrtschiff im Hafen lag, bot es sich an ein paar lecker Bierchen zu genießen und neue Bekanntschaften zu machen. Wir machten uns auf den Weg in die Altstadt, wo wir viele betrunkene und nette Leute kennenlernten. Nachdem wir die Altstadt verlassen hatten, trafen wir auf einen hilflos-betrunkenen Australier der uns verzweifelt nach dem Weg zu einem Döner fragte. Nachdem er uns mitteilte, dass er zuvor in den Rücken gestochen wurde (Chillig), nahm uns ein zweiter Australier den Beschädigten ab, und empfahl uns den Nachtclub Elyx. In diesem verrauchten Keller verbrachten wir die restliche Nacht mit unseren holländischen, britischen und deutschen Freunden.

    Fazit: in Dubrovnik wird nochmal gesoffen
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  • 1692,4

    June 16, 2024 in Croatia ⋅ ☀️ 27 °C

    Um 8 Uhr aufgestanden, mit genügend Schlaf und fast nicht verkatert, machten wir uns voller Tatendrang auf die Suche nach einem geeignetem Badezimmer. Nach kurzen 50km Fahrt fanden wir unser Objekt der Begierde (1. Bild). Zurück in Dubrovnik besuchten wir unsere liebgewonnene Bucht um wach zu werden. Der Hunger trieb uns allerdings wieder aus Dubrovnik raus zu einem kleinen Strand. Frisch gestärkt wurde sich wieder im Wasser abgekühlt. Da wir die Altstadt bisher nur verschwommen wahrgenommen hatten und uns auf andere Attraktionen konzentriert hatten, machten wir uns wieder mal auf in die Altstadt. Durch das ganze Rumgelatsche und die viele Kunst wurden wir hungrig, und fuhren zu einer Pizzeria (mal wieder). Nach einem verdienten Unentschieden für Dänemark bestaunten wir noch den Sonnenuntergang von einer höheren Position.
    Dank unserer Tarnfähigkeiten konnten wir die Nacht illegal an einem Strandparkplatz verbringen.
    Dubrovnik Auf Wiedersehen!
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  • 1950,3

    June 17, 2024 in Albania ⋅ ☀️ 27 °C

    Kurzes Vorwort: Auf die Länder Montenegro und Albanien konzentrieren wir uns mehr auf der Rückfahrt, da Michi die Fähre am 22. von Igoumenitsa nach Venedig nimmt.

    An unserem Badestrand aufgewacht, machten wir uns zügig auf den Weg nach Montenegro. Kurz vor der Grenze waren wir trotz längerer Wartezeit gespannt auf das neue Land. Kurz danach mussten wir auch schon mit der Fähre die Bucht von Kotor überqueren. Der Weg führte uns weiter durch touristische Küstenstädte. Irgendwann trieb uns der Hunger und die Neugierde in eine der montenegrinischen Städte. Dort stießen wir nicht nur auf eine sehr beeindruckende Kirche, sondern auch auf leckeres Essen. Gestärkt machten wir uns auf den Weg nach Albanien, welcher fast gut befestigt war und kaum Schlaglöcher enthielt. Unterwegs hielten wir bei einem ca. 2000 Jahre alten Olivenbaum, für den 2€ Eintritt verlangt wurde (Die spinnen doch die Montenegrer). Kurz nach der albanischen Grenze machte sich der arabische Einfluss schnell bemerkbar. Die Fahrweise passte sich dementsprechend auch an (Die Albaner spinnen auch). Am Schlafplatz angekommen, verwandelte sich die Stimmung in eine cinematische Atmosphäre: schwarzer Sandstrand, blutroter Sonnenuntergang, blauschimmernder Mondschein, dunstüberzogene Berge und tiefblaues Meerwasser.
    In dieser Idylle ließ es sich erst recht gut schlafen.
    In diesem Sinne Gute Nacht und Peace Out ihr Lelleks✌️

    1. albanisches Vokabular: Shitet = zu Verkaufen
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  • 2074,8

    June 18, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 31 °C

    Am unserem traumhaften Sandstrand aufgewacht, wurde sich von unserem traumhaften Sandstrand verabschiedet. Schon kurz nach der Weiterfahrt machte sich der chaotischere Verkehr bemerkbar, denn in Albanien, so scheint es, gibt es keine Verkehrsregeln. Auch die Preise veränderten sich deutlich, alles war günstiger. Durch den Stadtverkehr durchgekämpft, konnten wir die wunderschöne Hauptstadt Tirana erkunden, wobei ein wir einen erschreckenden Unterschied zwischen arm und reich feststellten.
    Wegen steigender Hitze verließen wir die Hauptstadt frühzeitig und machten uns auf zu unserem Schlafplatz: Ein abgelegenes Restaurant mit eigener Fischzucht und kleinem Stellplatz auf dem albanischen Land. Der idyllische Platz ließ uns gut entspannen, nur der Geruch war etwas markant.
    Am Abend konnten wir noch Nudeln mit Pesto zu Fußball genießen und sanken danach erschöpft in unser Bett.

    Natën e mirë vëllezërit dhe motrat e mia në shpirt
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  • 2417,6

    June 19, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 34 °C

    Tag 13
    Fahrt durch albanischen Käffer
    Viel trockene Hügel und Armut
    Plötzlich hohe Berglandschaft
    Breite Täler mit Flüssen und Seen
    Einkaufsstop, Aufregung über fehlendes Gemüse und Brot
    Viel zu heißes Wetter
    Trampende Franzosen über die Grenze gebracht nach Griechenland
    Griechische Passstraßen geballert
    Viele tote Tiere <~>lebendige Schildkröten gesehen
    Einkauf in griechischem Lidl
    Heroisches Willkommen auf Campingplatz
    Campingbesitzer wie Francesco (Pizzeria Hersbruck)
    Abkühlen in 22-25 Grad kaltem Wasser
    Fußball schauen mit Hähnchen-Curry
    Schlafen

    Wie wir später erfuhren Betrug die Höchsttemperatur an dem Tag 39 Grad mit 90% Luftfeuchtigkeit

    Heiße Grüße aus Griechenland 😘
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  • 2417,6 🚫🚐

    June 20, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 35 °C

    !Spoiler Alarm! Wir waren an diesem Tag, wegen der erdrückenden Hitze sehr faul! Hier trotzdem eine Zusammenfassung:
    Nach dem anstrengenden Vortag, wachten wir zerstochen in brüllender Hitze auf. Nach einem gemütlichen Frühstück schafften wir das einzig Produktive des Tages: Abspühlen. Um der Hitze zu entkommen tauchten wir in die spannende und deutlich kühlere Unterwasserwelt ab. Hier machten wir einige interessante Entdeckungen, wie Korallen, bunte Fische und weiter Wasserpflanzen. Am Nachmittag ruhten wir uns in unseren Campingstühlen, bei wundervollem Ausblick aus, und machten eine Begegnung mit einem großen komischen Insekt. Abends kochten wir nocheinmal und genossen ein Fußballspiel. Nach Abpfiff begaben wir uns an den Strand um einen fliegenden Fisch, der gegen eine Mauer geflogen war zu retten. Bei dieser Gelegenheit entdeckten wir noch eine ca 15cm große Wasserschnecke. Diese zwei lustigen Gefährten waren wohl das Highlight des Abends.

    Macht's gut und bis Bald
    Ilja und Michi ✈️🐟
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  • 2503,7

    June 21, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 32 °C

    Tag 15: Michi’s Abreise
    Nochmal kurz im Wasser abgekühlt, verließen wir unseren Campingplatz gegen Mittag und fuhren nach Syvota. Nach kurzer Suche fanden wir einen einladenden Strand in einer kleinen Bucht. Wie auch schon die Tage zuvor wurde es wieder ziemlich heiß, weshalb wir den Nachmittag wieder mit Baden und Dösen verbrachten. Da es Michi’s letzter Abend war, bevor er die Fähre nach Venedig nahm, gab es nochmals ein köstliches Abendessen mit traumhaftem Ausblick auf den Hafen von Igoumenitsa. Ein paar Stunden und ein Nickerchen später, war es auch schon soweit. Um 3:30 Uhr fuhren wir zum Terminal am Hafen. Nachdem die Griechen nicht wirklich pünktlich sind und der Check-in sich um ca. eine Stunde verschob, war es Zeit für die Versbschiedung🥲
    Um dann doch noch etwas Schlaf zu bekommen machte ich mich (Ilja) auf zu einem nahegelegenen Hügel. Zwei Füchsen und einer Wildsau ausgewichen, verfolgten mich dann noch 3 Straßenhunde eine Weile, bis ich das Ziel erreichte.
    Als der Himmel sich dann schon leicht rot/orange färbte, hatte man einen atemberaubenden 360 Grad Blick auf das Meer und in das Landesinnere.
    Nach diesem tollen Anblick konnte ich mich nochmal ein paar Stunden ausruhen.

    Adios Amigos✌️
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  • 2591,2

    June 22, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 36 °C

    Durch das späte ins Bett kommen wachte ich auch etwas später auf, wie gewohnt in brutaler Hitze. Nach einer Entleerung des Magens und einer Stärkung ging es, den in der Nacht bewältigten Schotter-/ Teerweg, wieder runter. Nächstes Ziel war die Küstenstadt Parga. Nachdem dort endlich ein Parkplatz gefunden war, ging es erstmal los die engen Gassen, der ziemlich touristischen Stadt, zu erkunden. Um der Sonne zu entkommen suchte ich mir eine kleine Bucht zum Entspannen. Genügend ausgeruht ging es nochmal in die Stadt, um ein paar Klamotten zu begutachten.
    Mit einem Hemd mehr ging es dann weiter ins Landesinnere durch eine sehr stark bewirtschaftete Ebene, wobei mit die Bewässerungskanonen mir sogar während der Fahrt eine Abkühlung gönnten😅
    Kurz darauf kam ich am Schlafplatz für die nächsten zwei Nächte an: Ein Parkplatz am Fluss Acheron. Der spielt anscheinend auch eine Rolle in der griechischen Mythologie: Auf dem sogenannten Totenfluss transportierte Charon (Fährmann) die toten Seelen zu Hades in die Unterwelt. ☠️
    Nach einer Abkühlung im Fluss gesellte sich dann noch ein netter Straßenhund zu mir, der hier, mit ein paar Freunden, den Parkplatz bewacht.
    Somit neigte sich der Tag dann auch schon dem Ende zu.
    Die nächste Episode: Auf den Spuren der toten Seelen
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  • 2591,2 🚫🚐

    June 23, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 35 °C

    Auf den Spuren der toten Seelen

    Gut ausgeschlafen startete ich mit einem Frühstück in den nächsten Tag. Den Vormittag und Mittag über war erstmal faul sein, mit einer Abkühlung im Fluss, angesagt. Am Nachmittag machte ich mich dann auf, das Tal mit den Quellen zu erkunden, mit viel zu viel Gepäck, wie ich später feststellte (Einfach 1. FCN Sticker gesehen⚽️)
    Zu Beginn ging es einen kleinen Pfad durch einen verwunschenen Wald am Fluss entlang, bis man dann zu den ersten Quellen des Flusses kam, wo das Wasser aus den Felsspalten sprudelte. Der Weg führte dann weiter durch den tiefblauen Fluss, am Anfang mit noch relativ vielen Touristen, die, je weiter man lief, aber immer weniger wurden. Nach einigen Untiefen, bei denen der Rucksack auf dem Kopf getragen wurde, und 1-1,5 Stunden später erreichte ich mein Ziel: eine alte Brücke, die über den Fluss führt.
    Nach ein paar Drohnen-Aufnahmen und nem krassen Selfie mit schneller Brille, ging es dann auch schon wieder zurück.
    Den Fährmann mit den toten Seelen hatte ich leider nicht gesehen, dafür waren aber die Steilen Felswände der Schlucht umso beeindruckender.
    Am Parkplatz angekommen wurde mir dann meine Sicht leicht versperrt, durch einen wirklich gar nicht überdimensionierten „Camper“.
    Weil ich nichts besseres zu tun hatte, zerlegte ich dann noch den Autoradio, weil der Kassettenspieler leider nicht mehr funktionierte. Jetzt brauch ich nur noch einen neuen Antriebsriemen 😂
    Wenn jemand weiß wo man sowas in Griechenland herkriegt, sagt gerne Bescheid 🤝
    Am Abend wurde dann, zu sehr Basic, aber leckeren Nudeln mit Tomatensoße, das Deutschlandspiel geschaut.
    Bis Bald Ilja
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  • 2691,4

    June 24, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 31 °C

    Kurzes Vorwort: Dieser Post ist nur ein Zwischenhalt von dem ich viel Videomaterial hatte, welches ich euch nicht vorenthalten wollte🫶

    Da ich beschlossen hatte wieder weiter zu fahren, hatte ich mir als nächstes Ziel den Amvrakikos Wetlands National Park (langer Name) rausgesucht.
    Die Fahrt verlief meist durch das Landesinnere mit ein paar echt coolen Passstraßen. Beim Nationalpark angekommen, konnte man wegen sehr hohem Schilf erstmal nichts erkennen. Kurz darauf wurde es aber deutlich lichter und man konnte die extrem weiten Wasserlandschaft bestaunen.
    Als ich einen netten Sandstrand entdeckte, ließ ich mich dort erstmal für eine Weile nieder und genoss das sehr sehr warme Meer (also wirklich, weil das Wasser da in dem Nationalpark eingeschlossen ist)
    Schon dort sind mir extremst viele Straßenhunde aufgefallen.
    Als ich dann, über eine sehr schmale Straße, die einem Damm ähnelte, weiterfuhr, war ich vom Meer umgeben. Perfekt für ein paar coole Drohnen-Aufnahmen 🤙
    Auf dem Rückweg hielt ich nochmal an einem Spot, an dem ich davor schon mal kurz gehalten hatte und ein paar Hunde in der Hitze leiden hab sehen. Nach kurzer Recherche erfuhr ich das die Hunde in der Gegend auf die Leute angewiesen sind, um von ihnen versorgt zu werden, da sich mehrere verfeindete Rudel an den Dämmen niedergelassen hatten und nicht wegkamen. Somit entschied ich mich den Hunde etwas Futter und Wasser zu geben und wurde sogar mit einem Schwanzwedeln begrüßt. (Waren alle sehr lieb und vorsichtig)

    Fortsetzung folgt
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  • 2756,1

    June 24, 2024 in Greece ⋅ ☀️ 31 °C

    So nun die Fortsetzung:

    Da es schon gegen 18 Uhr ging, hatte ich mich dann entschieden noch etwas weiter ins Landesinnere zu fahren. Am Anfang war der Weg noch relativ flach, als es dann aber in die Berge ging, begannen die Passstraßen mit wunderschönen Ausblicken auf einen See und mehrere Bergmassive.
    Mit der Zeit wurde die Straße immer enger, kurviger und der Zustand der verschlechterte sich deutlich (Löcher, Teerstraße einfach abgerutscht). Der Höhepunkt war dann noch eine Umleitung auf einen Schotterweg, den der Bus grade so geschafft hat 😅
    An meinem Nächtigungsplatz, ein kleines Camp an einem Bergfluss, angekommen, wurde ich freundlich empfangen und konnte mir einen schönen Platz raussuchen. Nach ein paar Telefonaten mit Freunden und Familie, ließ ich den Abend entspannt ausklingen.
    Doch die Ruhe sollte am nächsten Tag um 10 Uhr schon wieder vorbei sein, denn es war schon etwas geplant🫣

    Bis Baldrian 🥸
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  • 2756,1 🚫🚐

    June 25, 2024 in Greece ⋅ ⛅ 33 °C

    Tag 19:
    Wie schon angekündigt hatte ich heute was vor.
    Da das Camp von einer echt netten Gruppe an Leuten geführt wird, welche auch Rafting Touren anbieten, entschied ich mich dazu einfach mal mitzumachen.
    Der Chef meinte, dass ich mehr Spaß hätte in einem sogenannten Mono-Raft und nicht in einem der Großen. War auch so!
    Der Fluss war nicht extremst anspruchsvoll, teilweise mal rauer aber dazwischen immer wieder auch ruhiger. Für das erste mal ausprobieren war’s perfekt 👌
    Während der Tour, die insgesamt mit Hinfahrt ca. 4 Stunden ging, wurden auch noch viele spannende Dinge über den Fluss und die Schlucht erklärt.
    Insgesamt sehr empfehlenswert!
    Nach dem Raften saßen alle noch ein bisschen zusammen und mir wurden noch ein paar sehr gute Tipps gegeben für die nächsten Tage.
    Leider habe ich auch erfahren das die Regierung in der Gegend einen ziemlichen Mist baut und auf die Berge gefühlt eine Autobahn baut, um Windräder oben drauf zu stellen und der Fluss trocken gelegt und umgeleitet werden soll.
    Den Nachmittag habe ich dann noch entspannt mit Lesen, Essen und ausruhen verbracht.
    Am Abend wurde mir dann noch angeboten, am nächsten Tag nochmal mitzufahren, wenn ich will. Und das sogar umsonst!
    Da konnte ich natürlich nicht nein sagen, und somit stand der Plan für den nächsten halben Tag auch schon.
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  • 2812,1 .1 Kalarites

    June 26, 2024 in Greece ⋅ ☁️ 27 °C

    Vorwort: der Tag wird auf 3 kleinere Posts aufgeteilt. Am Vormittag an dem Tag war ich, wie schon erwähnt, nochmal eine Runde Raften und bin dann weiter in die Berge gefahren.

    Kalarites
    Auf die Empfehlung von Mike vom Camp war das Bergdorf Kalarites mein nächster Halt. Erreichbar nur über eine ziemlich steile Passstraße (armer Bus, über 1000hm⛰️) in griechischen Zuständen. Das einsame Dorf hat einen unglaublich urigen Flair, da die Häuser alle aus Steinen gebaut sind (sogar die Dächer) und größtenteils von alten Leuten bewohnt ist.
    Außer 2 weiteren Touristen hab ich fast niemanden in den kleinen Gassen des Dorfes gesehen, was sehr angenehm war.
    Der Ausblick auf die Berge hat einfach nur unwirklich geschienen und für mich bisher auf jeden Fall eine der schönsten Gegenden des ganzen Roadtrips !
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  • 2812,1 .2 Kouiassa Waterfalls

    June 26, 2024 in Greece ⋅ ☁️ 28 °C

    Kouiassa Waterfalls

    Beim Verlassen von Kalarites traf ich noch zwei Israelis, die mich nach dem Weg zu den Kouiassa Wasserfällen fragten und ich konnte ihnen, dank den Tipps die ich bekommen hatte, sogar weiterhelfen . Da die Kouiassa Wasserfälle in der Schlucht direkt unter Kalarites liegen und ich mich sowieso noch abkühlen wollte, war dies auch mein nächster Zwischenstopp. Nach 10 min Fußweg durch einen verträumten Wald entlang eines Flusses, ist man auch schon bei den ersten Wasserfällen angelangt, die ich gleich mal zum Baden genutzt hab.
    Perfekte Dusche würde ich sagen😁
    Ich konnte aber leider nicht so lange bleiben wie ich gerne wollte, da die Sonne schon unterging und ich mich auch noch um einen Schlafplatz kümmern musste.
    Aber da hatte ich schon was cooles in Aussicht
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  • 2812,1 .3 Mparos Pass

    Jun 26–27, 2024 in Greece ⋅ ☁️ 25 °C

    Mein Schlafplatz: Die Die Spitze des Mparos Pass

    Um dorthin zu gelangen musste ich den Bus noch mal über 600hm weiter hoch quälen, mit einer kleinen Verschnaufpause. In der Zeit konnte ich den unfassbaren Ausblick genießen in die nahezu unberührte Natur. Nur ein paar vereinzelte Wellblechhütten der Schäfer standen in den Hängen. Im weiteren Verlauf wurde die Straße immer schlechter: große Steine lagen rum, plötzlich einfach ein Schotterweg geworden, keine Leitplanke und die Straße einfach abgerutscht.

    Oben angekommen war die Aussicht einfach nur atemberaubend, man hatte fast einen 360 Grad Blick auf das ganze Gebirge und es war komplette Stille, bis auf vereinzelte Kuhglocken und den Wind.
    Es war der mit Abstand einsamste, aber auch schönste Schlafplatz der ganzen Reise. Auch der Sternenhimmel war fantastisch, aber ich wollte mich nicht allzu lange nachts draußen aufhalten, da dort anscheinend schon öfter Bären gesichtet wurden.
    Leider hab ich aber keine gesehen 🥲
    Nach einem leckeren Abendessen, konnte ich eine sehr angenehme Nacht dort oben, auf ca 1900m, verbringen.

    Kalinychta Ilja
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