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  • Dag 57

    Velden am Wörthersee

    15 juni 2023, Oostenrijk ⋅ ⛅ 21 °C

    Schon kurz nach Erreichen Österreichs kam ich in den Einzugsbereich der Kärntner Alpenseen. Am größten fand ich in Seenähe einen Stellplatz in Velden am Wörthersee. Auf der Fahrt zum Stellplatz, der oberhalb des Stadtkerns liegt, sah ich schon einen Zipfel des Sees und beschloss gleich mit Frida in den Ort an den See zu gehen. Keinen Kilometer entfernt erreichte ich die Uferpromenade, offenbar Treffpunkt der Besucher. Dass in Velden Wohlstand herrscht, war nicht zu übersehen. Gerechnet hatte ich nicht mit einer Vielzahl von Luxussportwagen, die an der Promenade aufgestellt waren. Über mehrere Tage waren Besitzer solcher Fahrzeuge und Besucher zu dem Treffen eingeladen. Die Eröffnungsveranstaltung war gerade zuende gegangen, viele Besucher mit Fahrzeugen dieser Kategorie wurden für die nächsten beiden Tage zusätzlich erwartet.
    Der landschaftliche Reiz des Wörthersees, umrahmt von einer Bergkette, hat mich sehr angesprochen.
    Frida und ich machten einen ausgedehnten Spaziergang am Ufer.
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  • Dag 55

    Gemona

    13 juni 2023, Italië ⋅ ⛅ 23 °C

    Ich hatte eigentlich vor die Stadt Udine als Zwischenstopp auf dem Weg nach Villach in Österreich, vielleicht aber auch in Richtung Slowenien zu nehmen.
    Mir fiel auf, dass auf dem Weg dahin die Ortsnamen auf den Ortsschildern zweisprachig angegeben wurden, so unter Udine noch Udin. Das sah ich auf der Hinreise auch in Südtirol, das als Amtsname auf italienisch Alto Adige, also Hohe Etsch, genannt wird.
    Die nordöstliche italienische Region Friuli Venezia Giulia grenzt im Norden an Österreich, im Osten an Slowenien. In Teilen wird dort Slowenisch gesprochen, manche Ortsnamen auf Slowenisch anders lauten.
    Teile der Region hatte Italien nach dem zweiten Weltkrieg an Jugoslawien abgeben müssen.
    Ich fand vorab auf der Suche nach einem Stellplatz in der Nähe von Udine einen passenden, merkte aber auf der Fahrt dahin, dass er 18 Km entfernt war.
    So landete ich in Gemona, das ich für einen Ortsteil von Udine hielt.
    Der Stellplatz befindet sich auf einem Grundstück eines Hotels, Willys Hotel.
    Eine gute Wahl, wie ich feststellen konnte.
    Gemona liegt in einem Bereich der Erdbeben gefährdet ist. Zuletzt gab es im Jahr 1976 ein Erdbeben, das immerhin eine Stärke von 6,5 auf der Richterskala erreichte. Glücklicherweise dauerte der Erdstoß nur eine Minute, führte trotzdemb zu erheblichen Schäden und forderte 969 Menschenleben in der Region.
    Nach Norden grenzt die Landschaft an einen Ausläufer der Friaul-Dolomiten mit vielen typischen nach oben spitz zulaufenden Bergen.
    Mir fiel auf, dass die Berge sehr schnell höher wurden, die Straßen nicht im gleichen Maße anstiegen. Man hatte den Eindruck, slalomartig zwischen den Bergen hindurchzufahren.
    Wunderschön anzusehen.
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  • Dag 54

    Lido di Spina

    12 juni 2023, Italië ⋅ ☀️ 25 °C

    Meinen Weg nach Norden in Richtung Venedig nahm ich entlang der Adriaküste.
    Die Straße durchquerte dabei das weiträumig Po-Delta, das als Lanschaftsschutzgebiet ausgewiesen ist und mit seinen Lagunen Vögeln Rast- und Nistplätze bietet.
    Noch vor dem Delta machte ich Station am Strand von Spina auf einem schmalen Landstreifen zwischen der Adria und der Lagune Valli di Comacchio.
    Das Delta spaltet sich verschiedene Flussarme auf, die in die Adria münden.
    Angesichts der Katastrophenmeldungen über Wassermangel des Po rechnete ich mit ausgetrockneten Flussbetten.
    Sah aber normal aus, die Landschaft frisch und grün, selbst in den flachen Lagunen stand das Wasser.
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  • Dag 44

    Misano Adriatico

    2 juni 2023, Italië ⋅ ⛅ 25 °C

    Mir war der Ort, direkt an der Adriaküste zwischen Cattolica und Riccione, nicht bekannt gewesen, die anderen Orte schon. Es war viele Jahrzehnte her, ich kann mich an Einzelheiten aber nicht mehr erinnern,. Zumindest war es Sommerzeit, in dem Alter bot der Küstenbereich viel Unterhaltung und Strandleben. Rimini hatte ich immer mit dem Aufenthalt dort in meiner Erinnerung.
    Ich suchte in der Nähe der Küste zunächst eine Übernachtungsmöglichkeit, also einen Stell- oder Campingplatz.
    Ich hatte ja am Lago Trasimeno die Vorzüge eines Campingplatzes kennengelernt und hielt auch danach Ausschau, mit Erfolg.
    Obwohl hier schon, verglichen mit nordeuropäischen Verhältnissen, sommerliche Bedingungen herrschen, ist von der Saison kaum etwas zu spüren.
    Der erste Gang zum Strand ließ schon erkennen, dass sich das in Kürze -am nächsten Wochenende beginnen in ganz Italien die Sommerferien- ändern wird.
    Soweit das Auge reicht, stehen in endlosen Reihen Strandliegen und Sonnenschirme zur Vermietung bereit für Sonnenhungrige zum Grillen.
    Tempora mutantur!
    Das suche ich heute nicht mehr für den Urlaub.
    Frida und ich wandern in aller Ruhe täglich zum Strand und an der Wasserkante entlang und genießen das Meer mit der Aussicht, die Sonne und die nicht übermäßige Wärme.
    Nicht zu vergessen ist, dass nach dem Verweilen an der Adriaküste wieder die Mobilität mit dem Camper im Vordergrund stehen wird, wenn ich in aller Ruhe über diverse Stationen den Kompass auf nördliche Ziele ausrichten werde. Da tut es gut mir hier noch einmal Zeit zu lassen, mit Frida, die sich glücklicherweise keine Gedanken um die vielen Stunden im Van machen muss, auch Kraft zu sammeln.
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  • Dag 44

    Urbino

    2 juni 2023, Italië ⋅ ☀️ 26 °C

    Urbino war mir von einem anderen Wohnmobiler empfohlen worden.
    Die Fahrt von Perugia war begleitet von sonnigem Wetter durch eine Landschaft, die vergessen ließ, dass ich mich beim Eintreffen am Lago Trasimeno schon aus der Toskana nach Umbrien und dann später in die Region Emilia Romagna begeben hatte, die etwas andere Toskana, wie sie auch genannt wird.
    Urbino hat eine sehr schöne, sehenswerte Altstadt, die den Umweg absolut gerechtfertigt hat.
    Ein Eindruck, den ich mit Worten nicht umschreiben und mit eigenen Fotos nicht leisten kann https://g.co/kgs/7qrVmd !
    Als ich dann am Spätnachmittag einen der Stellplätze aufsuchen wollte, waren sie entweder zu weit entfernt vom Ort oder entsprachen nicht der Beschreibung im Führer.
    So entschloss ich mich zur Weiterfahrt in Richtung Adria.
    Und ich freute mich darauf das Mittelmeer auf dieser Seite der Halbinsel wiederzusehen.
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  • Dag 43

    Perugia

    1 juni 2023, Italië ⋅ ☀️ 24 °C

    Eine Zwischenübernachtung machte ich in Perugia, ein Ort, der es wert und für den es notwendig gewesen wäre, ein paar Tage zu verweilen um die Stadt zu erkunden.
    Ich nahm mir mit Regenschirm und nassem Hund nicht die Zeit dafür und beschloss, am nächsten Tag in Richtung Urbino weiterzufahren.Meer informatie

  • Dag 34

    Lago Trasimeno

    23 mei 2023, Italië ⋅ ⛅ 25 °C

    Ich bin dabei, mich auf dem Campingplatz einzuleben.
    Da die Saison hier noch nicht begonnen hat, ist es auf dem Platz noch verhältnismäßig ruhig.
    Ein großer Teil ist von Dauergästen belegt mit Wohnwagen, kleinen Hütten und auch Wohnmobilen, teilweise derzeit noch nicht bewohnt.
    Ich habe mich bei schönstem Wetter ein wenig umgesehen. An der südlichen Spitze hat sich ein belgischer Wohnmobilclub 'McLouis Vrienden' mit einer Klasse von etwa 15 Wohnmobilen einquartiert.
    Im Sommer dürfte es hier hoch hergehen und freie Plätze kaum zu finden sein.
    Ich nutze die Zeit der Ruhe auf einem teilweise schattigen Plätzchen mit Blick auf den wunderschönen See.
    Frida hat sich mit einer Nachbarshündin arrangiert.
    Genießen und ausspannen ist angesagt.
    Ich bin mit einem kleinen Fährschiff auf eine der drei Inseln im Lago übergesetzt, Fahrzeit etwa 10 Minuten, die Isola Maggiore, in Blickweite vom Campingplatz, vielleicht einen Kilometer entfernt. In weniger als einer Stunde zu umrunden, von Bäumen bewachsen, ein Felsen.
    Nebenan die Isola Minore, in Privatbesitz, aber unbewohnt, genauso von Bäumen bewachsen.
    Also fast reine Natur.
    Schiffe verbinden im regelmäßigen Fahrplan die Inseln mit Orten rund um den See.
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  • Dag 33

    Tuoro sul Lago Trasimeno

    22 mei 2023, Italië ⋅ ⛅ 23 °C

    Nach zwei Tagen in Siena bin ich nun am Lago Trasimeno, an der Grenze zwischen der Toskana und Umbrien, angekommen.
    Ich habe das Gefühl, dass es für mich wichtig ist, Entspannung zu finden, die ich mir in der letzten Woche Woche an der Mittelmeerküste in der Nähe von Pisa erhofft hatte.
    Das will ich jetzt nachholen.
    Der Trasimenische See ist mir noch aus der Schulzeit in Erinnerung, da der nubische Feldherr Hannibal im zweiten Punischen Krieg hier eine Schlacht mit den Römern ausgefochten hatte, nachdem er mit einem großen Heer über die Alpen gezogen war, auch unter Zuhilfenahme von Kriegselefanten, von denen allerdings nur einer das Ziel erreichte.
    Der See, ein ziemlich flaches Gewässer mit maximal 7 Metern der viertgrößte Italiens, der größte auf der Appeninenhalbinsel. Er liegt umgeben von Bergen, wie sie in der Toskana üblich sind, nicht sehr hoch, bewaldet, mit kleineren Ortschaften, bis zu den Gipfeln bebaut. Der See schmiegt sich harmonisch in die Landschaft ein.
    Er hat keinen natürlichen Abfluss. Um Hochwasserstände durch Niederschläge zu regulieren, wurden Abwasserkanäle gebaut.
    Am Rand des Ortes Touro kam ich auf einem Campingplatz unter, das erste Mal auf der Reise, der mir einen anderen Eindruck als bisher die Wohnmobilstellplätze bietet.
    Hier sind sie Bewohner eher auf das Wohnen ausgerichtet, während die Wöhnmobilplätze mehr aufs Übernachten und das Ver- und Entsorgen des Fahrzeugs ausgestattet sind.
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  • Dag 31

    Siena

    20 mei 2023, Italië ⋅ ☁️ 18 °C

    Als wir damals mit Mama die Hapimaganlage im Pentolina besucht hatten, waren Siena und Florenz die beiden großen Städte in der Toskana, die wir auf Ausflügen von Pentolina aufgesucht hatten und uns jeweils einen Tag Zeit genommen hatten.
    An einem Tag waren wir übrigens auch an der Mittelmeerküste der Toskana, Richtung Massa Marittima und Grosseto.
    Siena liegt auf dem Weg von Monteriggioni zum Trasimenischen See.
    Ich entschloss mich kurzfristig zu einem zweitägigen Aufenthalt in Siena.
    Ich wollte die auf unserer Reise nach Palinuro gewonnenen Eindrücke bei der Sippvisite in Siena wieder in die Erinnerung zurückholen, auffrischen und gegebenenfalls erweitern., auch in dem Bewusstsein, dass ich an einen Ort kam, den wir mit Mama damals gemeinsam besucht haben und den Aufenthalt genossen hatten.
    Ich hatte bei der Annäherung an Siena die Stadt mit ihren etwa 50000 Einwohnern schon von Ferne gesehen, wie sie sich mit ihren Kirchen, Türmen und der Stadtmauer auf einer Anhöhe über das Umland erhob und meine Erwartung steigerte.
    Meinen Stellplatz fand ich im Bereich eines großen Busparkplatzes, etwa 600 Meter vor der mittelalterlichen Altstadt, die, wie Monteriggioni, im 13. Jahrhundert entstand.
    Am Busparkpkatz stellen die Busfahrer die aus vielen Ländern stammenden Fahrzeuge ab, nachdem sie die Touristen in der Altstadt abgesetzt haben.
    Ein Teil der Touristen verließen die Busse am Parkplatz, um von da zu Fuß zur Altstadt zu gehen, wie auch Frida und ich.
    Der Altstadtbereich ist weitgehend eine 'Zona Traffico Limitado' (ZTL), die nur mit Ausnahmegenehmigung befahren werden darf.
    Als ich die Zone erreichte, wurde ich auf Hinweisschilder mit einer Rolltreppe aufmerksam. Über acht oder neun lange Rolltreppen erreichen Fuß-/ Herzkranke oder Bequeme einen einfachen Weg nach oben in die Altstadt.
    Sehr schnell kamen wir zu dem touristischen Herz von Siena, auf die Piazza del Campo.
    Siena wird als eine der schönsten Städte der Toskana und ganz Italiens genannt.
    Man kann sich nicht sattsehen.
    An zwei Tagen durchstreifte ich die Gassen und Plätze der Stadt.
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  • Dag 30

    Monteriggioni

    19 mei 2023, Italië ⋅ ☁️ 17 °C

    Monteriggioni ist eine von vielen Orten in der Toskana, die im Mittelalter auf Hügeln gebaut wurden, die die Umgebung überragten. Sie waren zumeist mit Mauern umgeben, die bis heute überdauerten. Sie boten damit einen wirksamen Schutz für die Herschenden wie auch die übrigen Bewohner der Gemeinden.
    Nähert man sich solchen Orten, beieindruckt schon von Weitem die Ansicht den Betrachter.
    Allein auf der Strecke zwischen Cecina und Monteriggioni erwähne ich die bedeutendsten Orte Volterra, Colle di Val d'Elsa und San Gimignano mit zehn- bis zwanzigtausend Einwohnern.
    In besonderer Erinnerung hatte ich an an San Gimgnano, das wir mit Mama besucht hatten, mit seinen 15 Geschlechtertürmen, die von den damaligen Familien (Geschlechtern), erbaut worden waren. 72 gab es ursprünglich.
    Der Name Monteriggioni hat seine Herleitung aus Mons,-tis Berg und rex,-gis König, also Königsberg.
    So einfach leiteten die Menschen Namen her, wie Colle Val d'Elsa, Hügel am Tal der Elsa.
    Schon vor Erreichen von Monteriggioni wurde ich auf den neuen Stellplatz am Fuß eines Hügels aufmerksam, mit einen wunderschönen Blick in die typische toskanische Landschaft.
    Für den nächsten Vormittag nahm ich mir die Besichtigung des historischen Ortskerns auf dem Monte Ala vor, der von einer runden Mauer umgeben ist, in die 15 Türme integriert sind. Wenige Häuser umrahmen einen kleinen, fast quadratischen Platz in der Mitte.
    Bereits zwischen 1213 und 1219 wurde dieser Ortskern als Festung erbaut und gehörte zu den ersten dieser Art in der Toskana. Nur etwa 50 Einwohner leben jetzt noch dort.
    Monteriggioni befindet sich praktisch auf der Zielgeraden in Richtung Siena, auf die ich mich nach der Besichtigung begab.
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