• Ralf Diekmann
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  • Ralf Diekmann

Stoliv-Georgien 03/04.26

Offroadtour, keine Autobahnen Czytaj więcej
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    🇷🇸 Stadtbezirk Mladenovac, Serbien
  • 47. Tag 27.05 Schwarzes Meer Tag 2

    27 maja, Schwarzes Meer ⋅ ☀️ 18 °C

    6.00 Uhr aufgestanden, Kaffee gemacht, 8.00 Uhr Frühstück. Herrlichster Sonnenschein. Fragen nach, ob wir auf die Brücke dürfen..wir dürfen. Dann draussen unter dem Sonnnenschirm gute Gespräche mit Bulgaren, Georgiern, Asabeidshanern, Ukrainiern, Russen…
    12.00 Uhr: Steak&Pommes&Suppe&Salat
    Den Nachmittag mit den Truckern bei einem (…oder waren es zwei🤷‍♂️) Getränken verbracht… Die ganze Zeit tönte es „Dijana, Dijana“ weil sie als internationaler Google Translator (bulgarisch/ukrainisch/georgisch/russchisch) fungierte🤣.
    Abends Schmorbraten, Reis, Salat&Suppe.
    20.20 Uhr: Lako noce
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  • 46. Tag 26.05. Schwarzes Meer 1. Tag

    26 maja, Schwarzes Meer ⋅ ☀️ 18 °C

    46. Tag 46. Tag 26.05.2026 Batumi Schwarzes Meer

    7.00 Uhr (vermeintlich, auf dem Schiff gilt die bulgarische Uhrzeit, also 6.00 Uhr), erst Dijana’s Wecker und dann klopfte es an der Tür: Polizei / Passkontrolle. Die findet dann im Aufenthaltsraum statt und ist so gegen 7.45 Uhr abgeschlossen. Immer noch nicht losgefahren. Um 8.00 Uhr Frühstück, und die Motoren werden gestartet. Duschen, dösen, um 12.00 Uhr gibt es schon wieder Mittagessen…..
    Die Sonne scheint, alles interessant. Verbringen den restlichen Tag damit, nach Delphinen Ausschaut zu halten, ein Bierchen zu trinken und dann gibts ja auch schon wieder Abendessen (Suppe, Salalt, Hähnchenkeule mit Pommes…drei Portionen::). Früh in’s Bett.
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  • 45. Tag 25.05. Vani Hot Pools Batumi

    25 maja, Gruzja ⋅ ⛅ 17 °C

    45. Tag 25.05.2026

    Packen die Plane etc. bei leichtem Regen an den Hot Pools von Vani ein. Gehen nochmal in die Pools- vollständig alleine…sagenhaft. Brechen um 9.30 Uhr auf…Haben per WhatsApp Kontakt zu Ezra (Agent für die Fähre…+995 593 94 37 67, wenn ihr mit der Fährgesellschaft DRUJBA fahren wollt, auf jeden Fall an ihn wenden…. die anderen sind etwas stränge…). Wir haben für die 108 km nach Batumi 5,5 Stunden gebraucht, Stau so weit das Auge reicht…. Dann noch von der Polizei angehalten und 500 GEL gezahlt, weil ich meinen Führerschein (der ja zusammen mit dem deutschen Ausweis und allen Kredit-, und Bankkarten in Tiflis geblieben ist) nicht vorzeigen konnte. Auch das Foto auf meinem Handy hat nicht interessiert, also mußte Dijana weiterfahren und in Tiflis dürfen wir noch zur Bank um die Strafe zu bezahlen. Sind dann um 14.00 Uhr tatsächlich im Büro angekommen (Makatcaria Str. 9 Batumi 6000). Dort war leider nicht Ezram sondern ein Kollege. Lies sich das Geld geben (650€ für Defi, jeweils 220 €/Person in einer 4-Personen-Kabine, Aufpreis für Singlekabine: 300 €). Als ich den Kollegen fragte ob ich eine Quittung erhalten könnte (oder ein Ticket???) knallte er mir das Geld wieder auf den Tresen und meinte er ruft uns an wenn wir später wieder zum Büro kommen sollen… Sind dann in die Stadt, gut gegessen, noch Vorräte eingekauft für die Überfahrt, und sind dann ohne Anruf gegen 17.15 Uhr in das Büro gefahren. Dort war Ezram: Er nahm die 1.090 € und stellte uns einen Schein für den Hafen aus. Ob wir eine Single Kabine erhalten könnte konnte er uns nicht sagen weil das Schiff voll sei. Sind dann direkt am Hafen zum Fischmarkt mit einer Anzahl von guten Fischrestaurants gefahren, noch ein Bierchen und sind dann um 21.00 Fähre, standen und standen. Um 00.30 Uhr konnten wir dann rein fahren. Kabine bezogen, waren alleine dort und hofften das das so bleibt (die Kabinen sind einfach, aber mit Fenster und eigenem Bad). Eingeschlafen…. Czytaj więcej

  • 43. Tag 23.05.2026

    23 maja, Gruzja ⋅ ☁️ 25 °C

    Machen noch einen Rundgang durch die Festung - beeindruckend- den Teil mit der Moschee können wir nicht sehen, weil: Einlass erst ab 9.00 Uhr.

    KM 137.088 Abfahrt 8.45 Uhr. Fahren Richtung Vani Hotpools, waren da ja schon vor vier Wochen, wollen jetzt aber auch vor Ort übernachten. Der Plan ist über die SH14 den Zejkari Pass rüber. Das sind nur 108 KM, ca. 3,5 Stunden. Fahren auch hoch, landen in Abastuman: sehr schön restaurierte alte Häuser, nagelneue mit Natursteinpflaster gestaltete Ortsdurchfahrt. Kaufen noch Fleisch und Kohle zum Grillen. Fahren wieder bis uns ein netter Herr stoppt und uns deutlich macht: Pass ist gesperrt (Schnee). Also zurück, der Abstecher war es trotzdem Wert. Fahren also erst einmal die ca. 138 km von Benara bis kurz vor Batumi....
    Traumhafte Strecke!!! Insgesamt sind es jetzt 280 km mit einer Fahrzeit von 6h 20 min. Hochgebirgsschlucht, oben ein großes Skigebiet Goderdzi (straßenseitig 2,50 m bis 3,00 m Schnee) im Ort Danisparauli (Höhe: 2.025 m).Die ersten 138 KM lohnen sich. Die Straße wird überall gerade in abenteuerlichen Baustellen ausgebaut, die Durchfahrten der Baustellen sind sehr interessant und einer Off Road Tour würdig. Aber die Natur: TRAUMHAFT (ich glaube ich wiederhole mich gerade....). Okay, danach Batumi - bis kurz von Poti, danach wieder nach Osten.. Das Wetter sieht nach Regen aus- egal- wir wollen zu den Hot Pools. Dort angekommen (17.15 Uhr), bauen das erstmal meine LKW Dachplanenkonstruktion mit schicken Zeltstangen auf. Wollten eigentlich Grillen, lernen aber zwei Einheimische kennen, der Abend wir beschlossen mit Chacha, Wein, Wurst, Käse und viel Musik. Es kommen noch junge Leute dazu, einer trinkt mir die letzten Biervoräte weg....
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  • 42. Tag 22.05.2026 Tiflis-Akhaltsikhe

    22 maja, Gruzja ⋅ ☁️ 15 °C

    Aufgestanden, noch gefrühstückt, den Wagen auf der steilen Straße im Alstadtviertel um 8.30 Uhr runtergequält. Eine Message zum "Agent of ferry DRUJBA (+995593943767) geschickt in der Hoffnung, dass wir am Montag den 25.05. die Fähre Batumi- Burgas buchen können... (ein Frachter). Er bestätigt (Fahrzeug 650€/ 220 €/Person in 4 Bettkabine, 300 € Aufpreis wenn wir alleine sein wollen... letzteres kann er uns noch nicht zusagen). Sollen zwischen 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Büro sein???.. Adresse schickt er noch. Immer in Cash / Euro vor Ort zu bezahlen.

    Gemäß Wunsch von Dijana fahren wir aber erst zum ca. 11. KM entfernten Denkmal "Chronik of Georgia". Wirklich beeindruckend. Warum das "offiziell" bis heute nicht als fertiggestellt gilt, haben wir nicht herausbekommen. Wirklich monumental und beeindruckend.

    1. 9.00-10.00 Chronik von Georgia

    Die Georgische Chronik (auch bekannt als Chronicle of Georgia oder das „Stonehenge von Tiflis“) ist ein monumentales, bis heute unvollendetes Geschichtsdenkmal auf dem Keeni-Hügel im Norden von Tiflis.[1]

    Das Wichtigste im Überblick
    * Standort: Auf einem Hügel nahe dem Tiflis-See (Temqa-Viertel).
    * Künstler: Entworfen vom berühmten georgisch-russischen Bildhauer Zurab Tsereteli.
    * Bauzeit: Der Bau begann im Jahr 1985. Bis heute ist das Denkmal offiziell nicht komplett fertiggestellt.
    * Eintritt: Der Zugang zu der Anlage ist komplett kostenlos. [1, 2, 3, 4]

    Architektur und Symbolik
    Das Monument besteht aus 16 massiven Säulen aus Beton und Bronze, die zwischen 30 und 35 Meter hoch sind. Die Säulen sind in Reihen angeordnet und mit detaillierten Reliefs verziert: [1, 2]
    * Untere Ebene: Zeigt biblische Szenen und das Leben Jesu Christi (erinnert an 2000 Jahre Christentum in Georgien).
    * Mittlere Ebene: Widmet sich bedeutenden georgischen Königen, Königinnen, Nationalhelden und Heiligen (z. B. der Heiligen Nino oder König Tamar).
    * Obere Ebene: Illustriert alltägliche Szenen, Weinbau und alte Bräuche der georgischen Kultur. [1, 2, 3, 4]

    Tipps für den Besuch
    * Aussicht: Aufgrund der Lage auf dem Hügel bietet die Gedenkstätte einen 360-Grad-Panoramablick über das sogenannte „Meer von Tiflis“ (einen großen Stausee) und die angrenzenden Plattenbau-Viertel aus der Sowjetzeit.
    * Beste Zeit: Ein Besuch lohnt sich besonders zum Sonnenuntergang, da das Licht die Bronzereliefs spektakulär anstrahlt.

    Wollen dann eigentlich nach Borhomi. Fahren durch, soll ein sehr schöner Kurort ,mit Mineralquellen sein, bei uns hat der "Aha" Effekt gefehlt, fahren weiter nach Akhaltsike. Buchen das **** Hotel in der Festung. Sowohl Festung als auch das Hotel sind seeeeehr nett.

    2.Achalziche (georgisch ახალციხე, englisch Akhaltsikhe) ist die Hauptstadt der südwestgeorgischen Region Samzche-Dschawachetien und liegt auf einer Höhe von rund 1.000 Metern. Der Name bedeutet übersetzt „neue Burg“. Die geschichtsträchtige Stadt wird durch den Fluss Potschowi in einen historischen nördlichen und einen moderneren südlichen Teil getrennt. [1, 2, 3]

    Haupattraktionen in der Stadt
    * Festung Rabati: Diese riesige, im 9. Jahrhundert gegründete Burganlage wurde aufwendig restauriert. Sie gilt als Symbol für Toleranz, da sich auf ihrem Gelände eine Moschee, eine orthodoxe Kirche, eine Synagoge und ein Museum befinden.
    * Synagoge von Achalziche: Ein historisches jüdisches Gotteshaus, das Zeugnis von der einst großen jüdischen Gemeinde der Stadt ablegt. [1, 2, 3, 4, 5]

    Sehenswürdigkeiten in der Umgebung
    * Kloster Sapara: Ein verstecktes, idyllisches Klosterkomplex aus dem 10. Jahrhundert, eingebettet in die bewaldeten Berge außerhalb der Stadt.
    * Festung Chertwisi: Eine der ältesten Verteidigungsanlagen Georgiens, die strategisch günstig auf einem Felsen thront.
    * Höhlenstadt Wardzia: Eine spektakuläre, in den Fels gehauene Klosterstadt aus dem 12. Jahrhundert, die als Tagesausflug leicht erreichbar ist. [1, 2, 3]

    Infrastruktur & Aktivitäten
    * Verkehrsknotenpunkt: Die Stadt verbindet wichtige Routen nach Tiflis, Batumi sowie zur nahen Grenze nach Armenien und zur Türkei.
    * Freizeit: Die Region lädt zu Wanderungen in den Bergen und Ausflügen zu nahegelegenen Mineralquellen ein. [1, 2, 3]
    Möchtest du Details zu Unterkünften, den Öffnungszeiten der Festung Rabati oder Tipps für die Anreise mit der Marschrutka?

    Beim Wein die teilweise in touristisch gern genommene Nummer" -"Den Wein haben wir nicht mehr ...aber...." Kostet dann immer 50% mehr". Macht aber nichts, ich habe heute sowieso meine Amani Sonnenbrille sowie sämtliche Kreditkarten, Bankkarten, Führerschein und Ausweis verloren. Vielleicht finden wir das wieder. Genießen dann Abend, Dijana möchte nachher noch den Wellnessbereich besuchen. Haben wir gemacht, die Saunen sind sehr schick (und viele), große Anzahl an Warmwasser Becken. Beschließen den Abend mit einem Getränk (Café, nicht was ihr denkt) auf dem Balkon mit Blick auf den sehr schönen Innenhof.
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  • 41. Tag 21.05. Tiflis 3. Tag

    21 maja, Gruzja ⋅ 🌧 19 °C

    Aufgestanden, machen wir meistens. Dann Rundgang durch die Stadt. Ersteinmal zur großen Kathedrale 84 m hoch, Platz für 15.000 Menschen..

    1. Die Sameba-Kathedrale (offiziell: Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit) in Tiflis ist das höchste Kirchengebäude in Georgien. Vom Erdboden bis zur Spitze des vergoldeten Kreuzes misst sie exakt 86,1 Meter (wobei das Kreuz allein 7,5 Meter hoch ist). Rechnet man die riesigen zweistöckigen unterirdischen Fundamente und Kapellen hinzu, erreicht der gesamte Bau sogar eine Gesamthöhe von über 100 Metern. [1, 2, 3, 4]
    Die Kathedrale gilt weltweit als die dritthöchste christlich-orthodoxe Kathedrale. [1, 2]





    ⛪ Daten & Fakten zum Monumentalbau
    * Bauzeit: Errichtet zwischen 1995 und 2004 anlässlich des 2.000. Jubiläums der Geburt Jesu und des 1.500. Jubiläums der Autokephalie der georgischen Kirche.
    * Lage: Sie thront unübersehbar auf dem Elia-Hügel am linken Ufer des Flusses Kura. Ihr goldenes Dach ist von fast jedem Punkt der Stadt aus sichtbar.
    * Architektur: Eine Synthese aus traditionellen georgischen Kirchenbaustilen verschiedener Epochen. Der Innenraum erstreckt sich über massive 56 × 44 Meter.
    * Komplex: Das Areal umfasst neben der Hauptkirche einen freistehenden Glockenturm, die Residenz des Patriarchen, ein Kloster, ein Seminar sowie ausgedehnte Gartenanlagen. [1, 2, 3, 4, 5, 6]

    💡 Tipps für Besucher
    * Eintritt: Der Zugang zum gesamten Gelände und der Kathedrale ist kostenlos.
    * Kleiderordnung: Schultern und Knie müssen bedeckt sein. Frauen müssen zudem ihr Haar mit einem Tuch bedecken (Tücher und Wickelröcke liegen meist kostenlos am Eingang bereit).
    * Beste Besuchszeit: Besonders eindrucksvoll ist der späte Nachmittag. Zum Sonnenuntergang erstrahlt die helle Kalksteinfassade golden, und direkt im Anschluss schaltet sich die imposante Nachtbeleuchtung ein.
    Dann weiter durch Wohnviertel wo wir keine Touristen mehr sehen. Zwischenstopp in einem Fabrikinnenhof (Hostel mit verschiedenen Gastronomien, kleinen Läden) sehr entspannte Stimmung, Essen einen Cesar Salat (nein, nicht machen, lieber bei den einheimischen Gerichten bleiben. Es geht weiter zum Dezeter Bazar. Ein riesiger Markt, in einer riesigen Hall auf mehreren Ebenen (die angegebenen 2.000 m2 können definitiv nicht stimmen). Der Markt setzt sich aber in allen umliegenden Straßenzügen fort...sehr sehenswert.

    2. Der Dezerter Basar (georgisch: Dezertirebis Bazroba) ist der größte, lebendigste und authentischste Agrarmarkt in Tiflis. Er bietet ein ungeschöntes, farbenfrohes Kulturerlebnis abseits der typischen Touristenpfade. [1, 2, 3]





    📍 Adresse & Anreise
    Der Markt erstreckt sich über eine Fläche von rund 2.000 Quadratmetern nördlich der Altstadt. [, 2]
    * Adresse: 5 Abastumani St / Tsinamdzgvrishvili St 135, Tbilisi (nahe dem Dinamo-Stadion).
    * Metro: Nehmen Sie die Rote Linie bis zur Station „Station Square“ (Vagzalis Moedani). Von dort sind es nur ca. 3–5 Minuten zu Fuß nach Westen.
    * Taxi: Eine Fahrt mit Bolt aus der Altstadt kostet in der Regel zwischen 4 und 7 GEL.[1, 3, 4, 5]

    🕒 Öffnungszeiten & Beste Besuchszeit
    * Zeiten: Täglich von 07:00 bis 17:00 Uhr (einige Außenstände packen ab 16:00 Uhr ein).
    * Beste Zeit: Werktags zwischen 08:00 und 11:00 Uhr. Zu dieser Zeit sind die Waren am frischesten, die Händler entspannt und der Markt ist noch nicht so extrem überlaufen wie am Wochenende.

    Dann gehts Richtung Fluß, zur 1,5 km langen Rustaweli-Avenue. Hier reiht sich ein Prachtbau, ein 5 Sterne Hotel und ein Luxusladen nach dem anderen (auch Museum/Oper etc,) an. Ein absoluter Kontrast zu den Wohnvierteln durch die wir vorher gewandert sind.

    3. Die Prachtmeile von Tiflis, die direkt am Freiheitsplatz beginnt, heißt Rustaweli-Avenue(georgisch: Rustawelis Gamziri).
    Sie ist die wichtigste Hauptverkehrsader und das kulturelle Herz der Stadt. Sie erstreckt sich über eine Länge von etwa 1,5 Kilometern bis zum Rustaweli-Platz. Benannt wurde sie nach dem berühmten georgischen Nationaldichter Schota Rustaweli aus dem 12. Jahrhundert.

    🏛️ Wichtige Sehenswürdigkeiten an der Avenue
    Wenn Sie die Prachtstraße vom Freiheitsplatz aus hinauflaufen, kommen Sie an zahlreichen architektonischen Meisterwerken und staatlichen Institutionen vorbei:
    * Das alte Parlamentsgebäude: Ein monumentaler Bau im sowjetischen Klassizismus, der Schauplatz vieler historischer Proteste und politischer Umbrüche war.
    * Die Nationalgalerie (Blaues Haus): Berühmt für ihre Kunstsammlungen, unter anderem mit den weltbekannten Werken des georgischen Malers Niko Pirosmani.
    * Das Georgische Nationalmuseum: Beheimatet unter anderem den faszinierenden „Archäologischen Schatz“ mit antikem Goldschmuck aus Kolchis.
    * Das Rustaweli-Theater & die Oper: Zwei prachtvolle Gebäude im Barock- bzw. neomaurischen Stil, die für das erstklassige georgische Kulturleben stehen.

    Am "Freiheitsplazt" gönnen wir uns noch ein Bierchen, es werden gerade die Tribünen für den Tag der Freiheit (26.05.) augebaut. Dann geht es wieder Richtung Median, wo wir den Abend bei sehr gutem Essen im Restaurant Seidabadi.

    4. Der Freiheitsplatz (georgisch: Tavisuplebis Moedani) ist das pulsierende Zentrum und das geografische Herz von Tiflis. Er trennt die historische Altstadt (Old Tbilisi) von der modernen Prachtstraße Rustaweli-Avenue und blickt auf eine turbulente, zweihundertjährige Geschichte zurück. [1, 2, 3, 4]





    🗽 Das Freiheitsdenkmal (St.-Georgs-Statue)
    Der unübersehbare Blickfang mitten auf dem Kreisverkehr ist das Freiheitsdenkmal(Freedom Monument). [1]
    * Das Monument: Eine insgesamt 35 Meter hohe Granitsäule, die im Jahr 2006 eingeweiht wurde.
    * Die Statue: Auf der Spitze thront eine 5,6 Meter hohe, mit rund 2 Kilogramm Blattgold überzogene Bronze-Statue des Heiligen Georg (dem Schutzpatron Georgiens), der auf einem Pferd reitet und einen Drachen erlegt. Sie wurde vom berühmten Bildhauer Zurab Zereteli erschaffen. [1, 2]

    🏛️ Wichtige Gebäude rund um den Platz
    * Das Rathaus von Tiflis: Das markante, symmetrische Gebäude an der Südseite mit dem zentralen Uhrenturm wurde im späten 19. Jahrhundert im neomaurischen Stil erbaut.
    * Galleria Tbilisi: Eine direkt an den Platz und die Metro angeschlossene, moderne Shopping-Mall mit vielen internationalen Marken, Kinos und Restaurants.
    * Courtyard by Marriott: Ein großes Luxushotel, das die Westseite des Platzes dominiert. [1, 2, 4]

    📜 Geschichte & Namenswechsel
    Kaum ein Ort in Georgien wechselte so oft seinen Namen, was die wechselhafte Geschichte des Landes widerspiegelt: [1, 2, 3]
    1. Paschkewitsch-Eriwanski-Platz (19. Jh.): Benannt nach einem russischen General. Im Jahr 1907 verübte hier eine Gruppe von Bolschewiki um den jungen Josef Stalin einen spektakulären und blutigen Bankraub.
    2. Freiheitsplatz (1918): Erstmals so benannt während der kurzen ersten Unabhängigkeit Georgiens.
    3. Beria-Platz & Lenin-Platz (Sowjetzeit): Während der UdSSR-Zugehörigkeit stand im Zentrum eine riesige Statue von Wladimir Lenin. Diese wurde 1991 nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion gestürzt.
    4. Schauplatz von Revolutionen: Der Platz war das Epizentrum der friedlichen Rosenrevolution im Jahr 2003, die zum Sturz der damaligen Regierung führte.

    Dann geht's ins Hotel..Scheinbar ohne meine Sonnenbrille und sämtlicher Kreditkarten, Führerschein... mehr davon Morgen::).
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  • 40. Tag 20.05. 2. Tag Tiflis Meidan

    20 maja, Gruzja ⋅ ⛅ 23 °C

    5.15 Uhr. Aufgestanden, gearbeitet. Dann zum botanischen Garten gestartet, an der zurzeit in Renovierung befindlichen Burg vorbei, durch den Garten, Wasserfall, Kartlis Deda (Mutter Georgiens Statue), oben Bierchenpause. Dann nach unten, atemberaubend, was hier an unter Platanen, verwinkelten Gassen, Bistros etc. zu sehen ist....
    Gegessen (eigentlich gut, aber 1 Stunde gewartet weil "der Drucker zur Küche nicht funktioniert hat" ????), dann kam das Essen, inzwischen die zweite Flache guten Weißweins, fast Ehekrise, "das ist mein Essen, ich hatte mit Rotweinsoße das Kalb bestellt...Dijana: Ich hatte Pork+Beef...". Beides richtig, nur in der Küche haben sie die Soßen auf die jeweils falschen Gerichte bewegt. Alles gut, nur da keine Entschuldigung oder sonst etwas kam, das erste mal ohne Trinkgeld bezahlt. Danach ein Eisgedicht der anderen Art: Vor Ort gebackene Teigtaschen (auf Formen) gefüllt mit frischen Obst, verschiedenen garantiert kalorienarmen Soßen aus Kakao, Karamell etc. und Eis. Treffen noch Simon, allein unterwegs, geben ein paar Tipps. Dann ein Abstecher in die "Sioni Kathedrale der Entscheidung". Gut, Dijana hat sich entschieden, auf jeden Fall war sie weg. Ich bin dann noch kurz hinter der heiligen Stätte in einer netten Location gegenüber dem Früchtestand hängengeblieben und schreibe gerade diesen Text. Ein wundervoller Tag. Tiflis ist unwahrscheinlich interessant, abwechslungsreich, kulturell und kulinarisch ein Traum!!!!
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  • 39. Tag 19.05. Tiflis 1. Tag

    19 maja, Gruzja ⋅ 🌬 17 °C

    Zimmer gewechselt!!!!!! Gestern angekommen, auf der Anfahrtsgasse zum Hotel fröhlich rückwärts nach unten gerutscht, bei Nässe keine Chance::). Hotel Meidan View. Die Lage ist genial- besser geht es nicht- aber ein besseres Hotel geht schon::). Kommen gestern ins Zimmer..... na ja... Trinken erstmal etwas im gegenüberliegenden echt abgefahrenen kleinen Bistro... Dijana geht noch spazieren, ich ins Zimmer und denke: Stadtblick??? (laut Booking Com). Sehe nichts.. zum Glück hatte ich noch nicht realisiert, dass was ich für ein Fenster gehalten hatte, Spiegelfolie war, ansonsten wäre meine Reaktion gegenüber der "Rezeption" noch etwas ungehaltener ausgefallen.... Der junge Mann versucht mir zu erklären, ich hätte eine Standardzimmer gebucht, ich: mir egal, lt. Booking Com: Stadtblick!!! Ich sehe nix... Chefin angerufen, netter Kontakt, gut heute nach im "Loch" morgen können wir uns um 12.00 Uhr das Zimmer wechseln... Was dann auch geschieht..und siehe da: 30 m2, 6 m Veranda mit einem fantastischen Stadtblick! Alles gut. Die Altstadt ist der "Hammer". Kann man nicht beschreiben...Alles zentral, morgens erstmal zum zentralen Platz (ach ja, gestern noch beim Asiaten Sushi&Co ...das gibt es hier oft und in einer sehr guten Qualität!!! Mit einem sehr guten Beinchen..).Kaffee und Chacha..... Dann den Bäderkomplex angeschaut- ein Träumen. buchen für 16.00 Uhr im Hamam Nr. 5 (man bucht immer komplett eigene Location mit/ohne Sauna / Hotpool) für 2 Stunden (280 GEL). Vorher in die Altstadt- Leben- ein Traum- wo ich jetzt gerade sitze und mühsam die letzten Tage aufarbeite. Czytaj więcej

  • 38. Tag 18.05 Georgische Heerstraße TEIL 02

    18 maja, Gruzja ⋅ 🌬 19 °C

    4.30 Aufgestanden, "unser" Hund liegt immer noch neben dem abgekühlten Lagerfeuer. Lukas & Anna schlafen noch, da wollen wir nicht stören.Abfahrt 7.15 Uhr (KM 136.630).

    Tagesordnungspunkt 01: Dreifaltigkeitskirche vor dem über 5.000 m hohen Berg Kasbek.

    Die Gergetier Dreifaltigkeitskirche (georgisch: Gergetis Sameba) ist eine der berühmtesten Sehenswürdigkeiten Georgiens. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und liegt auf einer spektakulären Höhe von 2.170 Metern über dem Meeresspiegel.

    Die Kirche steht in der Region Mzcheta-Mtianeti direkt am Fuße des majestätischen, 5.054 Meter hohen Berges Kasbek und thront unmittelbar über der Kleinstadt Stepanzminda (früher Kazbegi). Sie gilt weltweit als ein Symbol für die Harmonie zwischen sakraler georgischer Baukunst und rauer Berglandschaft.

    Gergetier Dreifaltigkeitskirche
    Gergeti Trinity Church | Georgia Travel
    Gergeti holy trinity church | Georgian Travel Guide
    Wichtige Fakten & Geschichte
    Schatzkammer in Krisenzeiten: Wegen ihrer extrem isolierten und schwer zugänglichen Lage diente die Bergkirche im Mittelalter bei persischen oder osmanischen Invasionen oft als sicheres Versteck für wertvolle nationale Reliquien. Unter anderem wurde hier zeitweise das berühmte Weinrebenkreuz der heiligen Nino aufbewahrt.
    Architektur: Der Komplex ist die einzige mittelalterliche Kreuzkuppelkirche in der historischen Gebirgsregion Chevi. Zu ihr gehören die Hauptkirche, ein freistehender Glockenturm aus derselben Epoche und eine alte Wehrmauer.
    Sowjetzeit und Gegenwart: Während der Sowjetära waren religiöse Zeremonien verboten. Im Jahr 1980 wurde die Kirche jedoch durch den georgischen Patriarchen Ilia II. wieder geweiht. Heute wird sie wieder aktiv als georgisch-orthodoxes Gotteshaus und Männerkloster genutzt.

    Anreise & Erreichbarkeit
    Die Kirche ist ein extrem beliebtes Ziel für Tagesausflüge von der Hauptstadt Tiflis aus, welche man über die historische Georgische Heerstraße erreicht. Sie haben zwei Möglichkeiten, von Stepanzminda nach oben zu gelangen:

    Wandern: Ein steiler, aber wunderschöner Wanderpfad führt in etwa 1,5 Stunden direkt vom Ort hinauf zur Kirche.
    Fahrzeug: Mittlerweile führt eine gut ausgebaute, asphaltierte Straße hinauf. Vor Ort in Stepanzminda lassen sich zudem problemlos lokale Allrad-Taxis (4x4) für die kurze Auffahrt mieten.

    Anmerkung: Anders als in unserem Off Road Book beschrieben, kann man die Straße bis zur Kirche mit dem eigenen Fahrzeug fahren.

    Tagesordnungspunkt 02: Dariali-Klosterkomplex, 500 m vor der georgischen Grenzstation nach Russland.

    Es handelt sich um den Dariali-Klosterkomplex (georgisch: დარიალის მონასტერი), der spektakulär in der Darial-Schlucht (Dariali-Schlucht) liegt. Die beeindruckende Steinklosteranlage befindet sich nur wenige Kilometer (???- wir haben die Grenzstation direkt am Komplex gesehen) südlich des Grenzübergangs nach Russland und direkt am Fluss Terek.
    Der Komplex ist ein malerischer Zwischenstopp auf der Georgischen Heerstraße. Die wichtigsten Eckdaten:

    Entfernung: Es ist nördlich der letzten georgischen Stadt Stepanzminda (Kazbegi) gelegen.
    Höhenlage: Erbaut auf etwa 1.300 Metern über dem Meeresspiegel.
    Besonderheiten: Das Kloster ist eine relativ neue Anlage (in der Tat!! Aus dem Jahre 2008, ist schön anzuschauen, da fehlen aber ein paar Jahrhunderte historischer Hintergrund::), die hoch über die Schlucht und die raue Natur des Kaukasus blickt. Sie bietet schöne Fresken und ist oft der letzte spirituelle und kulturelle Anlaufpunkt vor der Fahrt über die Grenze.

    Tagesordnungspunkt 03: Juta

    Der Plan war: Nach Juta hoch Off Road. Das Ergebnis: 3 KM (auch wenn Dijana behauptet es wären 4 KM gewesen) vor Juta: Piste nur noch bruchstückhaft vorhanden und weiter oben 4 m Schnee über dem Weg. Also wieder: Rucksack und auf.... und dann noch über die Schneezunge klettern (obenauf auf Gemisch aus Erde vermischt mit Kusch...). Weibchen getrunken, dann zurück zum Defi. Holländer abgehängt, Wohnmobil gesehen... Weiterfahrt nach Tiflis .... müde, anstrengend und sehr interessant, insbesondere die Tunnelpassagen mit dem Schwerklastverkehr von und nach Russland. Haben uns ein Hotelzimmer in der Altstadt von Tiflis gebucht... Darüber mehr morgen.

    Juta ist ein winziges, idyllisches Bergdorf in der Region Mzcheta-Mtianeti und gilt als eines der absoluten Highlights für Wanderer in Georgien. Es liegt im malerischen Sno-Tal auf einer Höhe von 2.200 Metern über dem Meeresspiegel und ist damit eine der am höchsten gelegenen dauerhaften Siedlungen in ganz Europa.

    Das zeichnet Juta aus
    Die „georgischen Dolomiten“: Juta liegt unmittelbar am Fuß des imposanten Chaukhi-Bergmassivs (Chiukhi). Die markanten, zackigen Felsgipfel ragen bis auf über 3.800 Meter empor und erinnern stark an die berühmten Alpenketten.
    Ursprünglichkeit: Das Dorf hat im Winter nur rund 20 permanente Einwohner. In der kalten Jahreszeit ist es aufgrund von meterhohem Schnee oft komplett von der Außenwelt abgeschnitten.
    Berühmte Berg-Unterkünfte: Etwas oberhalb des Dorfes liegen die Kult-Unterkünfte Fifth Season und Zeta Camping. Sie bieten von ihren Terrassen und Hängematten aus einen spektakulären, ungestörten Blick auf das Bergmassiv.

    Beliebte Wanderrouten ab Juta
    Zum Juta-See & Chaukhi-See: Ein einfacher, etwa 1,5-stündiger Aufstieg (ca. 4 km) führt vom Dorf hinauf zum kleinen, eiskalten Bergsee am Fuße der Felswand. Perfekt für einen Tagesausflug.
    Über den Chaukhi-Pass nach Roshka: Eine anspruchsvolle, ganztägige Trekkingtour (ca. 9 km bis zum Pass auf 3.338 Höhenmetern). Auf der anderen Bergseite passiert man die farbintensiven Abudelauri-Seen (den Grünen, Blauen und Weißen See) und steigt ins benachbarte Chewsuretien ab.
    Ausritte: Pferde waren historisch das Hauptverkehrsmittel vor Ort. Man kann sich im Dorf problemlos Pferde und Führer für geführte Reittouren durch das Tal mieten.

    Wichtiger Hinweis zu Anreise & Infrastruktur
    Juta liegt etwa 20 Kilometer südöstlich von Stepanzminda (Kazbegi).

    Aktuelle Straßensituation: Die unbefestigte Schotterstraße durch das Sno-Tal ist ohnehin holprig. Nach einem massiven Erdrutsch im oberen Bereich ist die direkte Zufahrt ins Dorfzentrum für normale Fahrzeuge gesperrt. Besucher müssen ihr Auto vor der Barrikade parken und die verbleibende Strecke (ca. 2,6 km bzw. 40 Minuten) zu Fuß ins Dorf wandern.
    Transfer: Das lokale Busunternehmen Mountain Freaks in Stepanzminda bietet während der Hauptsaison tägliche Shuttle-Busse am Morgen nach Juta und am Nachmittag zurück an.
    Verpflegung: Es gibt in Juta keine klassischen Supermärkte. Snacks und Verpflegung für Tageswanderungen sollte man am besten vorab in Stepanzminda kaufen. Mahlzeiten erhält man vor Ort vor allem in den Gästehäusern, im Zeta Camping oder in der Fifth Season
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  • 37. Tag 17.05.2026 Georgische Heerstraße TEIL 01

    17 maja, Gruzja ⋅ ☁️ 7 °C

    Wir fahren aus unserem Tal (östlich des Stausees) wieder runter zur südlichen Spitze und dann rechts wieder nach Norden auf die Georgische Heerstraße. Ziel: Das TRUSO Tal. Wollen dort Off Road erst bis zur Festung Zakagori (bis dorthin kann man ohne Permit fahren), danach beim Grenzposten melden weil man sich direkt im Militärischen Sperrgebiet bewegt (Grenze Südossetien). Fahren bis nach Kobi, links sieht man die Skistation. Dijana meint, da kann es nicht sein, fahren also 3 km weiter bis ich meine, dass kann es nicht. Drehen also um, und fahren doch Höhe der Skistation rein. Off Road.... Dank Dijana's Umweg sind Lukas und Anna (die wir schon im Vashlovani Naturpark mit ihrem weißen Grenadier vor uns die ca. 2,50 m bis 3,0 m breite anspruchsvolle Schotterpiste (nach unten gehts direkt 50 m tief in den reißenden Gebirgsfluss) weiter gefahren....Und haben 20 min im Rückwärtsgang mit Einweisung von Anna (echte Beziehungsprobe::)), zurückzufahren. Erdrutsche, Felsen versperren den Weg und ein Pickup, der bewusst so geparkt ist, dass man auf den verbleibenden 100 cm eh nicht mehr durchkommt. Also zusammen mit den beiden per Rucksack zu Fuß. Ein Traum, Gletscher, Schwefel-Mangangfelder..... "Zufällig" habe ich zwei Flaschen gekühlten Weißwein aus der Vinarija aus Tiwali dabei, die waren für uns vier nicht das Problem. Weiter... 1,5 KM vor Zakagori eine von Mönchen und Nonnen bewohnte Klosterkirche... mit kleiner Gastronomie.... Die drei gehen also alleine weiter, ich habe ja das Fernglas dabei und schaue mir das ganze bei einem Gläschen Weißwein an(es gab Weißwein, Weißwein oder Weißwein, ich habe mich dann für Weißwein entschieden.

    Gegen 19.00 Uhr sind wir wieder an den Fahrzeugen, nach 18 KM Fußmarsch, na ja ich wohl nur 15 KM::)), die wir auf einer Anhöhe geparkt hatten, wir fahren noch etwas nach unten, Lukas&Anne haben schon ein Plätzchen gefunden, wir fahren unter eine alte Halle mit Industriemaschinen für das Schneiden von Granit/Stein. Feuerholz gesammelt, ein Fuchs schaut uns zu, später tauchen dann auch Lukas und Anne wieder auf, nachdem sie feststellten mußten, dass ihr Stellplatz von Touristen aus den Bussen (die zwar später alle verschwanden) frequentiert wurde um menschlichen Bedürfnissen nachzukommen. Schöner Abend, -1 Grad, ich hätte die Bedinungsanleitung für die Standheizung lesen sollen. Dijana ist mit der Temperaturlage nicht ganz glücklich, aber wat mut dat Mut.

    Weitere Informationen:Das Truso-Tal (Truso-Schlucht) im Nordosten Georgiens ist ein atemberaubendes Hochgebirgstal nahe der südossetischen Grenze. Bekannt für seine raue Natur, beeindruckende Mineralquellen und verlassene Steindörfer, ist es ein Paradies für Wanderer und Naturbegeisterte. [1, 2, 3, 4]

    Highlights des Tals
    * Mineralquellen & Travertin: Das Tal ist berühmt für seine auffällig orange und rot gefärbten Kalksinterterrassen (Travertin), die durch eisenhaltiges Wasser entstehen.
    * Fluss Tergi (Terek): Der Fluss entspringt an den Hängen des mächtigen Kasbek-Gletschers und fließt wild durch die Schlucht.
    * Verlassene Dörfer & Festung: Einst bewohnt (hauptsächlich von Osseten), finden sich heute nur noch spärlich bewohnte oder verlassene Siedlungen und am Ende des Tals die Ruinen der Festung Zakagori.[1, 2, 3, 4, 5, 6]

    Wichtige Tipps für Ihren Besuch
    * Grenznähe & Genehmigungen: Da die russische Grenze und Südossetien sehr nah sind, ist das Truso-Tal militärisches Sperrgebiet. Sie müssen zwingend Ihren Reisepass mitführen. Für den Weg über die Festung Zakagori hinaus ist oft eine spezielle Genehmigung (Border Permit) der Grenzpolizei erforderlich.
    * Anreise: Der Einstieg in die Schlucht befindet sich in der Nähe des Dorfes Kobi an der Georgischen Heerstraße. Die Schotterstraße ins Tal ist sehr anspruchsvoll. Ein Allradfahrzeug (4x4) oder die Buchung eines lokalen Taxis ab Stepantsminda (Kazbegi) wird dringend empfohlen.
    * Wanderung: Die komplette Durchquerung des Tals bis zur Festung Zakagori und zurück dauert etwa 5 bis 7 Stunden und ist landschaftlich spektakulär.
    * Ausrüstung: Da das Wetter in den Bergen rasch umschlagen kann, ist feste Wanderausrüstung, ausreichend Trinkwasser und Sonnenschutz unverzichtbar.
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  • 36. Tag 16.05.26 Chateau D.-Telawi-Khomi

    16 maja, Gruzja ⋅ 🌧 12 °C

    36. Tag 16.05. Château Davitiani- Telwawi-Khomi

    6.40 Uhr aufstehen, bis 9.30 Uhr arbeiten.
    Frühstück. Wein & Zimmer bezahlen (Wein: 186 GEL , Zimmer : 280 GEL €10.00 Uhr Abfahrt Richtung Chinti nach Westen.

    Abfahrt 9.30 km 136.311

    Die Gremi Festung befindet sich malerisch auf einem Hügel in der Weinregion Kachetien. Die Erzengelkirche von Gremi steht mächtig vor der Kulisse des schneebedeckten Kaukasus.
    Der gleichnamige Ort ist ein 977 Seelen Dorf und die alte Hauptstadt von Kachetien.
    Der freistehende Glockenturm von Gremi
    Der kachetische König Lewan, ließ die Festung Gremi errichten um sich vor Angriffen zu schützen. Doch schon bevor er dies tat, stand auf der Anhöhe westlich des Dorfs ein Turm. Dieser freistehende Turm dient auch heute noch als Glockenturm.
    Kloster Nekresi
    1. 11.00-13.00 Uhr

    Telawi ist die Hauptstadt der Region Kachetien und gleichzeitig ihr Verwaltungszentrum. Hier treffen Geschichte, Kultur und Natur auf eine Art und Weise aufeinander, die jeden Besucher in den Bann zieht. Wenn du eine Reise nach Georgien planst, sollte Telawi ganz oben auf deiner Liste stehen.
    Früher war Telawi die Hauptstadt des Königreichs Kachetien und wurde zur Zeit von David dem Erbauer Teil des georgischen Staates. Heute ist Telawi eine charmante Kleinstadt mit rund 20.000 Einwohnern. Im Mittelalter war es ein bedeutender Verkehrsknotenpunkt sowie ein wirtschaftliches, landwirtschaftliches und kulturelles Zentrum Ostgeorgiens.
    Die Stadt liegt etwa 500 Meter über dem Meeresspiegel und ist bekannt für einige der besten Weingüter des Landes. Hier entstehen georgische Spitzenweine wie Saperawi, Zinandali, Kindzmarauli und viele mehr.
    Wenn du gerne unabhängig unterwegs bist, empfehlen wir dir, einen Wagen bei Getmancar zu mieten. Es ist einer der zuverlässigsten und preiswertesten Autovermieter in ganz Georgien – mit oder ohne Fahrer, je nachdem, was dir besser passt.
    Zentrales Telawi
    Das Zentrum der Stadt Telawi ist charmant und voll historischer Highlights. Die Altstadt ist von einer alten Festung aus dem 17. Jahrhundert umgeben. Wenn du an den Mauern entlangspazierst, eröffnen sich dir wunderschöne Ausblicke auf das Umland — und in der Ferne erkennst du die majestätischen Kaukasus-Berge.
    Die Hauptstraße im Zentrum, die Rustaweli-Allee, ist lebendig und vielseitig: mit kleinen Läden, Weinbars und Restaurants, die lokale und internationale Küche anbieten. Hier kann man gemütlich bummeln, georgische Spezialitäten probieren oder einfach einen Kaffee trinken und die Atmosphäre genießen.
    Ein Muss für alle, die sich für Geschichte und Kultur interessieren, ist das Historisch-Ethnographische Museum von Telawi. Es liegt direkt im Batonis-Zikhe-Komplex und bietet eine spannende Zeitreise durch die Vergangenheit der Region — mit archäologischen Fundstücken und Kunst aus verschiedenen Epochen.
    Die riesige Platane von Telawi
    Adresse: Chadri-Straße, Telawi, Kachetien
Koordinaten: 41.916675° N, 45.4782099195° E
    Im Zentrum von Telawi steht eine beeindruckende Platane, die über 900 Jahre alt ist. Der Stamm hat einen Umfang von 12 Metern, und der Baum ist ganze 40 Meter hoch. Es ist einer der ältesten und größten Bäume Georgiens – und ein echtes Wahrzeichen der Stadt. Die Platane ist nicht nur imposant, sondern auch tief mit der lokalen Geschichte und Folklore verwurzelt.
    Das historische Batonis-Zikhe-Komplex und die Festungsmauern entdecken
    Adresse: Anton-I.-Katholikos-Straße, Telawi, Georgien
Koordinaten: 41.917416° N, 45.476210° E
    Das Batonis-Zikhe, was so viel bedeutet wie „Festung des Fürsten“, liegt mitten in Telawi. Es wurde im 17. Jahrhundert vom König Archil erbaut und später von König Erekle II. weiter befestigt. Es gehört zu den ältesten Gebäuden der Stadt.
    Die Festung diente als Residenz der Könige von Kachetien. Innerhalb der Mauern findest du Wehrtürme, zwei Kirchen, einen Palast und die Überreste eines königlichen Badehauses.
    Heute befindet sich hier das Historisch-Ethnographische Museum, in dem du spannende Einblicke in die Geschichte und das Leben in Kachetien erhältst.
    Historisch-Ethnographisches Museum Telawi
    Adresse: Platz 1, König-Erekle-II-Straße, Telawi, Georgien
Koordinaten: 41.918713° N, 45.474963° E
    Das Historisch-Ethnographische Museum, liebevoll auch „Erekle-Museum“ genannt, gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Telawis. Es entführt Besucher auf eine faszinierende Reise durch Georgiens Kultur und Geschichte.
    Gegründet wurde das Museum im Jahr 1927. Es liegt im Batonis-Zikhe-Komplex, dem einzigen erhaltenen königlichen Palast in Georgien. Hier wurde auch König Erekle II. geboren, eine bedeutende Figur in der georgischen Geschichte. Die Ausstellungen reichen von der Bronzezeit bis ins 19. Jahrhundert.

    Der Basar von Telawi: Ein weiteres MUSS!!! Traumhaft... kaufen Safran, andere Gewürze und die "Süssigkeiten" gemacht aus Feigen; Granatäpfeln etc. Sehen aus wie getrocknete Würstchen- sehr lecker und obendrein gesund.... Welcher MARS- oder SNICKERS Riegel kann das von sich behaupten????
    Adresse: Tschawtschawadse-Straße, Telawi, Georgien
Koordinaten: 41.922330° N, 45.471070° E
    Der Basar von Telawi ist ein Ort, an dem man das echte georgische Leben spüren kann. Seit dem 17. Jahrhundert ist er das wirtschaftliche Zentrum der gesamten Region Kachetien.
    Wenn du durch die engen Gassen des Basars schlenderst, begegnet dir ein buntes Gewirr aus Farben und Düften. An den Ständen findest du frisches Obst und Gemüse – Tomaten, Gurken, Pfirsiche, Aprikosen – alles aus heimischem Anbau.
    Berühmt ist der Markt auch für seine Gewürze, selbstgemachten Käse und traditionelle Süßigkeiten wie Churchkhela – eine Leckerei aus Traubensaft und Nüssen.
    Aber der Basar ist mehr als nur ein Ort zum Einkaufen: Es ist ein sozialer Treffpunkt, wo man mit den Händlern ins Gespräch kommt und die georgische Herzlichkeit hautnah erlebt.
    Gut zu wissen:
    * Der Markt liegt zentral, nur wenige Minuten vom Riesenplatanenbaum und dem Nadikvari-Park entfernt.
    * Am besten gehst du morgens hin – dann ist alles frisch und das Leben auf dem Markt in vollem Gange.
    * Ideal, um lokale Produkte zu kaufen, Snacks zu probieren und mit deinem Einkauf kleine Bauern aus der Region zu unterstützen.

    13.00-15.30 Uhr: Restaurant Kapiloni, unterhalb der großen Reiterstatue an der Festung: Ein MUSS! Die besten Khinkhali die wir bisher hatten, und der Weisswein Marani mundet ebenso!!!

    Das Kloster Alawerdi
    Adresse: Dorf Alawerdi, nahe Telawi, Georgien
Koordinaten: 42.032292° N, 45.376174° E
    Nur 20 Kilometer von Telawi entfernt liegt eines der bedeutendsten Klöster Georgiens – die Kathedrale von Alawerdi. Sie wurde im 11. Jahrhundert erbaut und gilt als Paradebeispiel der georgischen Sakralarchitektur mit ihrer eindrucksvollen Kuppel und dem roten Backsteinmauerwerk. Das Kloster ist noch heute aktiv und ein wichtiges spirituelles Zentrum in Kachetien. Umgeben von Weinbergen verkörpert es die enge Verbindung zwischen Religion und der uralten Weinkultur der Region.
    Haben wir ausgelassen...zu lange in Telawi geblieben...::)

    Fahren Richtung Shatili.... werden wir aber nie erreichen, kurz vor dem Pass, nachdem wir das Schild "Weiterfahrt verboten" passiert hatten, ist nach 10 KM Schluss. Der Pass Datwisdschwari ist dicht, rein Schotter und mit 1 bis 2 m Schnee bedeckt. Er wird voraussichtlich in zwei bis drei Wochen geöffnet. Also wieder zurück, fahren seitlich ab zu einem Dorf, aber der Strommast ist auf einer Seite der Schotterpiste zerstört, und wir müssten unter der offenkundig noch Strom führenden Leitung knapp mit Defi durch. Lassen wir und fahren wieder Richtung Tal.
    19.00 Uhr: Motor aus, Hotel - Restaurant Touristik Komplex Khomi (1 Nacht 100 GEL) bei Komi. Super symphatisches Familienunternehmen. Sitzen noch lange auf der Veranda und lauschen dem Fluß.
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  • 35. Tag 15.05 Chateau Davitiani

    15 maja, Gruzja ⋅ ☁️ 18 °C

    35.Tag 15.05 Château Davitiani-Omalo (fast)-Lopota Lake Resort
    5.00 Uhr aufgestanden, bis 9.30 Uhr gearbeitet. Frühstück - was für ein Frühstück!!! Alles aus eigenen Produkten (Milch, Eier, Kirschsaft etc.).
    KM 136.204 10.15 Uhr Abfahrt Richtung Olamo.. nach 51 KM / 11.45 Uhr Abbruch: Die Piste ist 3,00 m breit und das Wasser reisst immer mehr vom Weg weg…nach unten gehts 30 - 50 m in die Schlucht in den Wildwasserfluß. Bäume sind aktuell runtergefallen… und Felsbrocken kommen runter-und wir müßten noch 40 KM so weiterfahren...und dann gehts eh nicht mehr weiter (km 136.255), also Rückweg, der Regen wird weniger, die Piste ist kein Wildwasserareal mehr::)
    Noch schnell zur Autowäsche: ohne Erfolg (nur Tröpfchen), dafür waren die Schaumtröpfchen lila..

    Biegen spontan zum Lopota Lake ab…
    Stossen auf schickes Wärterhäuschen- security- dann rein - ein sehr, sehr schickes Resort mit Spa,Tennisplatz , vier Restaurants, Rooftop Bar, Jazzclub etc. , etc. Edle Unterkünfte.
    Eintritt für nicht Bewohner: 100 GEL / Person, diese können dann verköstigt werden. Also erstmal an einer der Pools ein edles Tröpfchen…. es werden Plastikweingläser gereicht😵‍💫🤷‍♂️.

    Aber…es ist fantastisch!!!! Auf 60(!!!) ha ein Luxus-Resort wie ich es noch nie gesehen habe. Eigentlich bin ich kein Fan von Resorts: Aber dieses ist so genial gemacht, alles wirkt als wäre es organisch gewachsen. Einer der Pools ist 50 m lang- wettkampftauglich! Und die Qualität der Restaurants!!!! Noch nie so gesehen - einfach mal einen Tag genießen oder für 920 GEL den Tag buchen::).

    Die optimale Kombination ist: Im Chateau Davitiani übernachten, und sich einen Tag im Resort (100 GEL/Person, wird auf alles angerechnet was man dort trinkt/speist) gönnen. Herlich.
    Gegen 17.00 Uhr gehts wieder zurück in das Chateau.
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  • 34. Tag 14.05.26 Dedoplizsqaro-Signali…

    14 maja, Gruzja ⋅ ☀️ 23 °C

    5.30 Uhr: Aufstehen, also ich zumindest. Lade Fotos hoch, sitze auf dem Balkon.. Etwas platt von gestern, 140 km Off Road Anteil (an den 210 Km) sind nicht mehr wirklich erfahrbar (heisst: das Genießen schlägt irgendwann in „Ankommenwollen“ um. Defi hat das fürchte ich zu spüren bekommen.. na ja, vielleicht gibt es einen neuen Satz Federn😂. Heute:Sonnenschein, Morgen+Übermorgen gemischt mit Niederschlag und Gewitter.. Wollen ja wieder in die Berge. Ggf. heute Vinarija+Signagi, ggf. Tiflis (??).. danach bei hoffentlich gutem Wetter die „Heerstrasse“ hoch, ins TRUSO TAL.

    So.. Kaffee machen für Dijana.. bis später

    km 136.082 Abfahrt 8.45
    Getankt 136.083 254 GEL 56 liter Autowäsche!!!!!
    10.00 Uhr Besuch des Kloster Khirsa aus dem 6. Jahrhundert… (Tibaani).. wunderschön- und der Ausblick!

    Das Khirsa-Kloster (auch Hirse, georgisch ხირსა) in Tibaani, Region Kachetien, ist ein historisch bedeutendes georgisch-orthodoxes Kloster aus dem 6. Jahrhundert. Es wurde von dem syrischen Vater Stephane Kizikeli gegründet und trotz Zerstörungen mehrfach restauriert. Das Kloster ist für seine Architektur und als Teil der Weinbauregion bekannt. [1, 2]
    Wichtige Fakten zum Khirsa-Kloster:
    * Lage: Das Dorf Tibaani befindet sich in der Region Kachetien im Osten Georgiens.
    * Gründung: Gegründet im 6. Jahrhundert von Stephane Kizikeli, einem der 13 syrischen Väter, die das Christentum in Georgien verbreiteten.
    * Geschichte & Restaurierungen: Der Komplex wurde im Laufe der Geschichte mehrfach durch Feinde zerstört, aber in den Jahrhunderten 8, 9, 11 und 16 restauriert.
    * Architektur: Die Anlage gilt als architektonisch beeindruckend und wird oft als tempelähnlich beschrieben.
    * Bedeutung: Es ist ein aktives Männerkloster und ein Zeugnis des kulturellen und religiösen Erbes der Region.
    * Umgebung: Tibaani ist auch bekannt für den gleichnamigen Wein, der aus Rkatsiteli-Trauben hergestellt wird

    Dann weiter hoch nach Signagi- einfach hinfahren und anschauen. 13.30 Uhr Abfahrt Richtung Château Davitiani.

    Hier reihen sich ein Weingut, ein Château aneinander an…. Herrlich!

    15.00 Uhr im Château Davitiani…Ein Traum- so stellt man sich ein edlrs Weingut vor. Umgeben von 40 ha auf den der eigene Wein angebaut wird, malerischer Blick auf die schneebedeckten Berge des Kaukasusgebirge.
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  • 33. Tag 13.05 Vashl.ovani:Viepoint-Takhti Tepa

    13 maja, Gruzja ⋅ ☁️ 26 °C

    Abfahrt 7.30 Uhr 135.871 km. Sonnenschein, löschen noch das Feuer und fahren dann Richtung Shavi Mountain. Traumhafte Blicke, wie überhaupt die ganze Landschaft, die Pferde, Schafherden mit ihren Schäfern etc. einfach überwältigend ist. Haben erst eigentlich kein konkretes Ziel, fahren dann aber weiter über die Dörfer Arkhiloskalo und Zeno Kedi, um dann kurz vor Dedoplistkaro nach Westen auf die ca. 48 km lange Off Road Strecke Richtung der Schlammvulkane abzubiegen. Da wir zu diesem Zeitpunkt bereits 100 km (das meiste Off Road) auf der Uhr hatten, dachte eigentlich , wir übernachten ersteinmal und schauen uns dann am nachten Tag alles an. Aber Dijana... Am Stausee fragen wir noch die Ranger ob man über den Damm Richtung der Vulkane fahren darf. Soweit wir das verstanden hatten, darf man, aber sie bedeuteten uns, dass der Weg zu den Vulkanen eigentlich nicht mehr befahrbar sei. Na ja, ich dachte mir, die sind bestimmt übervorsichtig. Nach weiteren 30 min Fahrt, kommen wir an die Stelle, wo man durch den Canyon runter und wieder hoch fahren muß (sehr steil!!!). Das wäre aber nicht das Problem gewesen, Das Problem war, dass im ein Wegstück wohl durch den letzten Regen weggespült war, jetzt war noch eine 2,50. breite Böschung mit 40° übrig, von der man dann seitlich in den 3,0 m tiefen ausgewaschenen Bereich rutschen konnte. Ein Pärchen war vor uns da, und der männliche Part machte sich mit Spaten daran, die Lage verbessern zu wollen, Ich für meinen Teil wußte, dass ich mit Defi zu 100% über die Seite weggekippt wäre. Er buddelte und ich schaute auf die KOMOT Karte, dort gab es 5 KM weiter scheinbar noch weitere Wege. Haben wir so gemacht, Gewitter zog auf, weswegen wir bei den "Vulkanen" nicht alzu lang verweilten, es gibt drei sehr haarige Stellen, die schon im trockenen Zustand interessant sind, bei Näße gibt es kein Durchkommen mehr, dann rutscht man schlicht und einfach seitlich weg und landet im Canyon.

    Wollten dann an der Staumauer übernachten, inzwischen regnet es....... Dort gibt es leider nichts zum Übernachten - auch keine Überdachten Bereiche.... Fahren dann um 19.00 Uhr nach Dedoplistkaro. Hotel AUTOGRAPH (heute 120 GEL, da nicht über Booking.com gebucht). Dijana macht noch Salat, Rührei und Khinkali.
    Müde, 210 KM, das meiste davon Off Road.... Muss ins Bett.
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  • 32. Tag Vashlovani: Mijniskure-Vashlov. View Point

    12 maja, Gruzja ⋅ ☁️ 25 °C

    Aufgestanden, Sachen gepackt. Verabschiedung von George&Friends sowie von zwei netten Georgiern die wir auch noch kennengelernt hatten. Wir wollen Richtung Westen "Route des versteckten Wassers". Fahren vorher aber noch einen kleinen Abstecher direkt am Fluß lang...Mijniskure View Point!!! klasse, dann gehts über Stock und Stein durch sich ständig abwechselnde Landschaften, zum Schluß durch die Bärenschlucht (da geht es die ganze Zeit durch das Flussbett ...). Und landen letztlich hinter dem Pantishare View Point auf der "Ranger Station". Nur kein Ranger oder sonstjemand da. Scheint auch gerade im Neuaufbau begriffen. Lagerfeuer, ;Musik... wir sind dort alleine. Dann geht es in den Defi. Czytaj więcej

  • 31. Tag 11-05-26 Dedoliszqaro-Vashlovani

    11 maja, Gruzja ⋅ 🌙 22 °C

    Abfahrt 9.07 Uhr 135.818 km
    Tour in den Nationalpark. Sind immer geradeaus gefahren.. hatten eigentlich den „Eingang“ des Nationalparks gesucht. Egal, die ersten 30 km auf einer alten Strasse mit riesigen, teils mit Wasser gefüllten Schlaglöchern. Der Rest zum Mijniskure. Traumhafte und relativ anspruchsvolle Off Road Tour auf den letzten 10 km. Kurz davor vom Militär kontrolliert.
    Die Bungalows konnte man angeblich nicht mieten, haben dann aber gesehen, dass diese schon genutzt wurden (sollen aber wohl renoviert werden). Egal, sind bei herrlichem Sonnenschein direkt unter Bäumen am Fluss (Baden geht nicht: wild, breit, reissend) in der Mitte verläuft die Grenze zu Aserbaidschan.
    Oben am Aussichtspunkt hatten wir zwei Pärchen getroffen (Lukas und Anna??sorry, in Namen bin ich nicht gut), die beiden standen den Nachmittag auch noch neben uns bevor sie weitergefahren sind. Später kam noch George mit seinen Kumpels (George ist Künstler).
    Grill und Kohle vom Dach geholt und die 1,5 kg Fleisch (Laden leer, nur zwei Herren, wir machen verständlich, dass wir etwas zum Grillen benötigen, kommt der Kollege mit einer 30 kg Keule und einer Axt aus dem Nebenraum- schaut uns an- Dijana macht eine unbestimmte Grössenangabe .. und wumms, hatten wir „etwas“ zum Grillen… (hatte ich das nicht schon am Ankunftstag zum Besten gegeben🤷‍♂️).

    Ein wunderbarer Abend- und dann ab in den Defi …

    Tipps von George für die Weiterreise:

    SAPERAVI (red wine ) warehouse in stamba for local wines Tiblisi!!!

    “Sighnagi“ and there is monastery near by “bodbe monastery "

    Asureti-german village and Manglisi

    Rancho nahe Sighagisuper Restaurant
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  • 30. Tag 10.05: Munizipalität Dedopliszqaro

    10 maja, Gruzja ⋅ ⛅ 24 °C

    30. Tag 10.05.26 Bolnisi-Vashlovani

    Frühstück (!!!super), 9.30 Abfahrt, erst noch zum Kloster hoch und dann gehts über Rustawi nach Dedolpliszqari (Visitor -Center/ Border Police). Dort müssen wir uns anmelden (kann man vorab online machen… aber 4 Tage vor Einreise…🤷‍♂️).

    14.00 Vistor Center 14.55 Polizei abgeschlossen

    Bei einem Fleischgeschäft- da war nix drin, wir fragten nach Fleisch zum Grillen (zum Glück versteht Dijana Russisch und kann auch etwas sprechen). Dann holt der nette Herr aus einem Nebenraum eine 20 kg Keule… und eine Axt… Zwei Stücke reichen.. vermutlich für 6 Personen😂. Suchen dann 1 Stunde etwas zum draußen sitzen mit Getränk- nix. Gibts hier einfach nicht. Aber rinen tollen kleinen Markt. Landen dann wieder bei dem Gleischladen- kaufen uns zwei Bier im Supermärktchen nebenan, werden dann von den netten Herren aber dann ins Geschäft gelotst- draussen mit Bier sitzen und der Wagen steht davor ist hier nicht angesagt. Werden dann mit Speck und Käse versorgt- Dijana versucht etwas Geld zu geben- Todsünde. Kaufen dann halt 1 kg Käse- obwohl wir schon drei Kilo im Kühlschrank haben). Hat auch nicht funktioniert- jetzt bekommen wir auch noch 1 kg Speck geschenkt. Wir verabschieden uns und fahren zu unserem Hotel „Autograph“ (150 GEL). Super!! Hätten wir gleich einchecken sollen, pickobello und mit tollem Balkon!
    Bevor wir jetzt tatsächlich drei Nächte im Wagen (wo eigentlich??-der ist bis zum Dach voll😂) schlafen müssen (die, zwar sehr spatanischen Bungalows im Park werden gerade renoviert) heute nochmal Dusche!! Sitzen auf dem Balkon, planen die Touren und laden alles auf was aufzuladen ist.
    Ihr merkt es... mit Fotos und Videos hincke ich nach wie vor hinterher...
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  • 29. Tag 29.05.2026 Vardzia-Bolnisi

    9 maja, Gruzja ⋅ ☀️ 23 °C

    4.30 Uhr aufgestanden, Dijana schläft noch. Bis 7.15 Uhr gearbeitet. Kaffee getrunken. Abfahrt 8.00 Uhr Richtung Vashlovani National Park wo wir heute nicht ankommen werden.
    Sehr interessante Off Road Strecke direkt in Vardzia (500 m von unserem Hotel Gava, hat übrigens doch 120 GEL gekostet, dass man auf Booking.com Studios mit Doppelbett nur für eine Person buchen kann hatte ich auch noch nicht). Fahren die Serpentinen (Schotter, teilweise Felsgestein, viele Felsbrocken sind die letzten Tag auf den Weg gefallen) hoch Traumhafte Ausblicke ins Tal und im Anfang noch auf die Höhlenstadt. Oben angekommen- eine andere Welt- Gebirgseen, große Felder, und interessante Ortschaften. Die von uns gewählte Route nimmt nun nicht gerade die befestigten Wege sondern führt über alte, unter Gras begrabenen Natursteinstraßen. Bleiben fast (muss die Tage vorher geregnet haben, nach Durchfahrt der örtlichen "Straßen" von Vachani, bleiben kurz vor der Unterführung der Bahnlinie vor Kulalisi im Feld stecken, der Wagen dreht nur im Kreis, also durch die 50 cm tiefen Spuren.... Es blinkt ständig irgendeine gelbe Lampe und das hört sich irgendwie nicht gut an...Handbuch lesen ist vielleicht empfehlenswert. Fahren weiter über Ninotsminda, am Gebirgssee bei Saghamo vorbei, und biegen vor Pokal nach Süden auf eine 40 km lange Nebenstrecke (Asphaltreste/Schotter/ tiiiiiiiiefe Löcher) ab. Lohnt sich Traumhafte Strecke.Fahren am Gebirgssee bei Tsalka vorbei, ins "Stadtzentrum" (Käse/ Gemüse einkaufen) und biegen dann nach Süden ab, Schotter, Serpentine über Trialetti-Khramhesi-Didi Kldeisi-Menkalisi-Alekseeva-Teritskaro- Stop am Wildwasser zwischen Dagheti undBolnisi (Noch von netten Jungs Essen erhalten, Bierchen getrunken). Mir war klar, bis in den National Park kommen wir nicht mehr.... Das teuerste Hotel am Platz (na ja, so viele Hotel+s gibt's hier nicht::).. außerdem war ich fertig.... Der Name ist witzig: Hotel Deutsche Mühle Bolnisi (da ich auch kein Dosenessen aus Deutschland mitbringe, hätten wir da eigentlich nicht hin gedurft...::)). Aber ist von der Lage super, mit Blick auf die Saint Peter and Paul Monastery...

    So, ein weiteres Weibchen bestellen und die Sonne genießen.
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  • 28. Tag 08.05.2026

    8 maja, Gruzja ⋅ ☁️ 12 °C

    3.00 Uhr aufgestanden. Bis 8.00 Uhr gearbeitet. Abfahrt (KM 135.168) aus unserem "schönen Hotel" um 8.20 Uhr Richtung Paghakn am Lake Arpi See im gleichnamigen Nationalpark. Ab Gyumri heist es "On the Road is Off Road". Defi ist garantiert um 10 Jahre gealtert. Kleiner Abstecher am See (mit Registration), dann gehts weiter, wieder Defilieren auf hohem Niveau. Die Landschaft ist superschön, die Dörfer zeugen von Armut. Blick auf die schneebedeckten Berge, bewegen uns selbst auf 2.200 m Höhe. Noch auf einer Staumauer gefahren, Dijana meint das ist bestimmt verboten, ich meinte " sehe ich nicht, nur Schwimmen und Tauchen verboten". Von der Polizei nett zurückgebracht und weiter gehts. 5 km vor der Grenze:
    Asphalt- in einem Stück!!!
    Dijana muß wieder gesondert in ein Gebäude ich werde gründlich gefilzt. Gepäck teilweise nochmal raus und durch den Scanner... Vorher hakts wieder, weil aucn dieser jungen Dame aufgefallen ist, dass im Fahrzeugschein Biekmann und nicht Diekmann steht.
    Zwischenstopp mit Bierchen in Achalkalaiki, dann auf der E691 weiter bis Khertvisi. Ab da....ein Traum...wir haben ja schon viele beeindruckende Täler in Georgien und Armenien gesehen, aber der Abschnitt ab Khertivisi bis zur Höhlenstadt in Vardzia (und vermutlich der weitere Abschnitt auch), gigantisch. Wilder reißender Fluß, krasse Einschnitte in der Landschaft, rechts und links Burgen und Klöster. Haben, so glauben wir Jaro und Julia gesehen, die beiden posten hier auf FindPenguins auch- sind uns aber nicht sicher, wollten anhalten, da warns schon weg (Graz, rotes Fahrzeug???).Sind dann ab 15.30 Uhr in der Höhlenstadt (15 GEL/Pers. Eintritt, Bus 2 GEL/Pers; Parken 5 GEL). Es lohnt sich. Es gibt in Georgien viele Höhlenstädte, diese ist die größte. Mit Tunnelsystemen, Kirchen, Brauereien, etc. etc.. Sind dort bis 17.15 Uhr, am anderen Flussufer ist mir vorher schon ein nettes Restaurant ins Auge gestochen (Blick auf die Höhlenstadt). Weinchen, Hotel Garda 60 GEL) gebucht. Super!!! Riesige Terrasse und Panoramafenster aus dem Zimmer mit Blick auf die Höhlenstadt"!!

    So, das reicht für heute. Hat vielleicht schon der eine oder andere gemerkt - ich hinke mit den Bildern hinterher.. Schaffe ich derzeit nicht, bin schon froh, dass alles runtergeladen gesichert, und einen Text verfasst zu haben. Bilder&Co folgen später.
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  • 27. Tag Sevan-Gyumri Off Road on the rocks...

    7 maja, Armenia ⋅ ☁️ 12 °C

    7.15 Uhr Abfahrt Richtung Gyumri. Wollen den alten Sevan Pass fahren. Fahren hinter Dilijan zum Kloster nach Norden hoch. Sehr interessant und hat an einer Stelle Defi an den Rand des Könnens gebracht.

    Danach fahren wir spontan vor Fioletovo von dem Vanadzor-Doilijan Highway südlich ab, Off Road durch die Ortschaft (das geht nur mit viel Bodenfreiheit) und dann auf Feldwegen weiter südlich. Kaffeestop und dann wieder auf den "Highway, der kurz vor Gyumri zur Asphaltlochpiste wird.

    Nettes Städtchen, hier könnte man auch zwei, drei Tage verbringen und es als Ausgangsort für Touren in die Umgebung zu nutzen. Ersteinmal ein Weinchen und er Fußgängerzone, was dann ein Champagner wurde.... Na ja, manche versuchen es halt, Flasche Wein hätte ggf. 6 bis 8 Euro gekostet, Champagner eben 22 Euro. Nachdem Dijana dies kategorisch abgelehnt hat, mußte ich gezwungener Maßen den halt allein austrinken.

    Gebumelt und dann direkt am Park in einer sehr nettes, modernes Restaurant mit traditioneller Küche und auch Sushi. Also die Platte mit 64 Stückchen bestellt, gigantisch und eben auch nicht zu schaffen.

    Eingecheckt im Hotel Golden Apricot (hatte sicherlich mal sehr gute Zeiten, das Gebäude und die Räume sind schon absolut toll) nur eben der Zahn der Zeit. Haben das Deluxe Zimmer (15.000 Dram) genommen, großes Wohnzimmer, großes Schlafzimmer, sehr großes Badezimmer und hell... was will man mehr.
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  • 26. Tag 06.05.2026 Sevan-Jerivan

    6 maja, Armenia ⋅ ⛅ 9 °C

    Aufstehen, regnet, blitzt und donnert. Gegen 11.00 Uhr kommt die Sonne raus. Fahren los, Richtung Jerivan. Biegen ab zum Black Rock, mitten in die Walachei, dachten zuerst, das kommt nicht mehr, aber dann... Super, auf jeden Fall anschauen. Haben dort eine buntgemischte Gruppe Jugendlicher getroffen..dann weiter einfach über Feldwege, Wiesen... ein Paradies für Off Roader....

    Dann Jerevan....der Verkehr..du bist egoistisch, rücksichtslos, gehst über Laichen? Dann bist du hier im Verkehr richtig, ansonsten lass es. Haben dann in der "Altstadt" geparkt, runter zum Fluß, Restaurant gefunden, gut gegessen und dann wieder Richtung Auto. Eine interessante Stadt, krasse Gegensätze zwischen Reich und Arm.... Nur nicht mit dem Auto zu besuche.

    Rückfahrt, Entspannung.
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  • 25. Tag 05.05.2026 Mzcheta-Sevan (am See) Armenien

    6 maja, Armenia ⋅ ☁️ 10 °C

    Aufgestanden, festgestellt, dass das Wetter in Georgien die nächsten Tage, insbesondere für die Berge nicht passend ist. Also... auf nach Armenien Dijana hat den Sevansee (wird mal mit w mal mit v geschrieben, warum ... weiß ich nicht). An der Grenze dauert es 2 Stunden, dass die Beifahrer aussteigen müssen und sich gesondert ausweisen müssen wusste ich schon, dass ich dann nochmal nach erfolgter Grenzkontrolle auch noch den Wagen für Armenien registrieren lassen muss war mir neu (20 Euro). Auch hier stellt der Grenzer fest, dass in meinem Fahrzeugschein Biekmann und nicht Diekmann steht...Danke an die Zulassungsstelle Hannover, aber bisher hat es dennoch geklappt. So endlich drin und erstmal die Haftpflichtversicherung für 10 Tage für Defi kaufen (30 Euro...ick glob die hammich besch....egal, dafür gab es vom Chef des Containers einen armenischen Eiskaffee.
    Dann durch traumhafte Berglandschaften begleitet von wilden Gebirgsflüssen... Einfach unglaublich. Bei den letzten Serpentinen bevor es dann zum See ging: in jeder Kurve ein Kiosk für gekochten Mais....woher der in den Bergen kommt weiß ich nicht, aber nach dem 20. Kiosk haben wir uns dann diesen gegönnt. Auf die schöne Halbinsel Sevan gefahren zu.... natürlich einem Kloster (Sewanawank) gefahren. Viel Touritrubel, es werden dort u.a. aus dem See geborgene Steine (Onyx etc.) verkauft, teilweise unbearnbeitet, teilweise bearbeitet z.B. als Messerschneiden. Ein Gläschen Wein und dann eine Unterkunft gesucht. Wir haben uns für die Cottage direkt am See entschieden, sehr schön gemacht mit Veranda, Schlafzimmer und Wohnküchbereich (2 Tage 50 Euro, eigentlich 20.000 Dram (Umrechnung ca. 430 Dram = 1 Euro) also wir nochmals verlängern wollen waren es dann 15.000 Dram (35 Euro) pro Tag. Egal, wir wollen morgen erst einmal die Gegend erkunden und entscheiden dann. Sitzen draußen bei Wein und Musik, dann tauchen zwei junge Studenten aus Berling (Julian und Paul) auf, und verlassen uns nach drei Flaschen Weißwein wieder (Dijana hat natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt).
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