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Asien - Es geht weiter

Nach 4.5 Monaten und einem schönen Sommer in Österreich geht es wieder los... Baca selengkapnya
  • GT Tag 23: Miao Hui CNY Festival

    21 Februari, Malaysia ⋅ ☀️ 32 °C

    Zwischen den engen Gassen von George Town, dort, wo sich alte Handelshäuser mit reich verzierten Clan-Häusern und Tempeln abwechseln, erwacht an einem Abend im chinesischen Neujahr die Penang Miao Hui zum Leben. Die Straßen, sonst vom Alltagsverkehr geprägt, sind für Autos gesperrt und stattdessen von roten Laternen überspannt, die ein warmes Licht auf die bunt durcheinanderlaufende Menge werfen. Man spürt schnell: Das hier ist mehr als nur ein Straßenfest – es ist so etwas wie das kollektive Gedächtnis der chinesischen Gemeinschaft Penangs im Freien, verpackt in einen Abend voller Geräusche, Gerüche und Geschichten.Wenn man in die erste der geschmückten Straßen einbiegt, öffnen sich links und rechts die Türen der Ahnen- und Clan-Häuser, die sonst oft eher verschlossen wirken. Drinnen hängen Ahnentafeln, Schwarzweißfotos früher Einwanderer, alte Gildestandarten; draußen stehen junge Freiwillige, die erklären, aus welcher Region Chinas ihre Vorfahren kamen, welchen Beruf die frühen Migranten hatten und warum ihre Vereine bis heute existieren. Man merkt schnell, dass Miao Hui aus einer kleinen Initiative der chinesischen Gemeinschaft in den späten 1990ern entstanden ist, die damals vor allem ihre eigene Geschichte sichtbar machen wollte – und dass sich dieses Experiment über gut zwei Jahrzehnte zu einem Großereignis entwickelt hat, das heute die ganze Stadt anzieht.Mit jedem Schritt weiter in das Gewirr der Straßen verändern sich Geräuschkulisse und Atmosphäre. Vor einem Tempel donnert der Löwentanz zu dumpfen Trommelschlägen, ein paar Meter weiter singt eine Opernsängerin in voller Kostümierung, und an der nächsten Ecke sitzen ältere Herren an Tischen, schreiben kalligrafierte Neujahrswünsche auf rote Papierstreifen. Dazwischen immer wieder kleine Stände: Papierschneiden, Laternenbasteln, Teezeremonien, Kinder, die sich neugierig zwischen den Reihen durchschlängeln. Was früher in China als „Miaohui“ – eine Tempelmesse mit stark religiösem Charakter – begann, ist hier zu einem Stadtraum-Experiment geworden: Die Tempel sind nach wie vor geistiges Zentrum, aber drumherum ist ein gigantischer, begehbarer Kulturatlas entstanden, in dem Religion, Familiengeschichte, Handwerk und Vergnügen ineinanderfließen.Besonders auffällig ist, wie bewusst offen das Ganze angelegt ist. Nicht nur ethnische Chinesen sind unterwegs; man sieht malaiische Familien, indische Jugendliche, Touristengruppen aus Europa, Rucksäcke neben Kinderwagen, Kopftücher neben qipaos. Für die Organisatoren ist Miao Hui längst mehr als eine „interne“ Feier zum chinesischen Neujahr: Es ist ein Statement, dass Penangs Identität auf Vielfalt basiert und dass diese Vielfalt nicht im Museum konserviert, sondern mitten in der Altstadt lebendig gezeigt werden soll. Während man an einem Stand Reiskekse probiert und am nächsten eine Einführung in Hokkien-Redewendungen bekommt, wird klar, dass hier bewusst Brücken gebaut werden – zwischen Dialektgruppen, Generationen und Ethnien.Gegen Ende des Abends, wenn die Luft schwer von Räucherstäbchen, Straßenessen und ein wenig Feuerwerksrauch ist, lohnt es sich, für einen Moment innezuhalten – etwa vor einem der älteren Clan-Häuser, deren Fassade im Laternenlicht leuchtet. Man sieht dann deutlicher, was hinter dem bunten Spektakel steckt: Miao Hui ist aus der Sorge entstanden, dass die Geschichten der Einwanderer, die Netzwerke der Gilden und die religiösen Rituale in der modernen Stadt verloren gehen könnten. Heute ist dieses Fest genau das Gegenmittel: ein jährlich wiederkehrender, lauter, manchmal überfrachteter, aber sehr lebendiger Versuch, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der chinesischen Gemeinschaft Penangs auf die Straße zu holen. Und als Besucher läuft man nicht einfach „durch ein Event“, sondern eher durch eine offene Einladung, an dieser Identität für ein paar Stunden teilzuhaben – egal, woher man selbst kommt.

    Das einzige was gestört hat, waren die unzählberen Menschenmassen und die kurze Zeitdauer des Festivals. Es begann um 16:00 und endete bereits um 23:00. Also viel zu kurz um alle 17 Stationen auch nur ansatzweise zu sehen. Zwei Tage Veranstaltung wäre da viel viel besser gewesen. Aber es war trotzdem gut, das ich verlängert habe und beim Fest dabei sein durfte.
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  • GT Tag 24-25: Abschied nehmen

    22–23 Feb, Malaysia ⋅ ☀️ 31 °C

    Die letzten Tage brechen an in George Town und verabschieden steht am Program. Nicht leicht nach über 3 Wochen hier. 3 Wochen sind irre schnell vergangen. Ich war noch nie so lange an einem Ort während einer Reise. Aber es hat richtig gut getan.

    Achja, Amit hat mir auch sein Spezialrezept seiner mega leckeren indischen Minzsauce mitgeteilt. Also da werde ich zuhause dann mal gleich Mama's Garten plündern und den Zauberstab aktivieren.

    Am Montag den 23.2 brechen dann die letzten Stunden an. Ich gehe mit Cem noch ins @thepittstopcorner einen letzten leckeren white Coffee holen. Elaine, die Besitzerin, bedankt sich auch für meine Treue und wünscht mir alles Gute. Wir machen dann auch noch ein Abschiedsohoto und sie postet es sogar auf Instagram. Hat sie bis jetzt auch noch nie gemacht, wenn mann ihre Beiträge so durchstöbert.

    Und dann geht es kurz vor 12:00 los zur Fähre. Cem begleitet mich noch. Der Bus kommt pünklichst, jedoch haben wir wegen eines Unfalls über 1h Stau. So komme ich erst gegen 20:00 in Kuala Lumpur, Little India, an. Ich bleibe hier 1 Nacht im ALAXIS HOTEL @ KL SENTRAL bevor ich morgen sehr früh ausreisen werde.

    Nach einem letzten indischen Abendessen habe ich noch ein wenig Kleingeld über. Ich fahre mit dem Monorail zu Raflis Vietnam Coffee, dort wo vor mehreren Wochen, mein Malaysien Abenteure begann. Er erinnert sich sogar noch an mich und schenkt mir einen guten Morgen Kaffee, denn wenn ich um 06:00 aufbreche, hat ja alles zu. Volle nett.
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  • Zurück auf die Philippinen

    24–26 Feb, Malaysia ⋅ ☁️ 25 °C

    Wir schreiben Dienstag den 24.2.2026 oder anders ausgedrückt 10 Monate vor Weihnachten. Es ist 05:30 und der Wecker klingelt nach einer Ewigkeit mal wieder. Alles einpacken und den geschenkten Kaffee genießen steht am Programm. Danach mit dem Express-Zug zum Flughafen, einchecken, Sicherheitskontrolle und dann fliegen wir schon los. Ich hatte einen Fensterplatz aber hatte genau dort kein Fenster gehabt. Komisch. Aber egal, ich hab eh wieder mal alles verschlafen.

    Achja, es geht wieder auf die Philipinen, also zu Teil 2 davon. Freu mich schon. Bevor das Abenteuer aber beginnt, bleibe ich erstmal in Cebu. Dazu nach der Landung in den Bus zum Busbahnhof. Es staut gewaltig und wir kommen fast nicht voran. Nach mehr als 90 min endlich am Busbahnhof angekommen. Danach geht es schnell voran mit dem Grab-Taxi und ich checke wieder in die Unterkunft The Maximilian ein.

    Warum ich vorerstmal in Cebu bleibe? Brauch wieder einmal eine Massage, die war mir mit 16€ in Malaysien viel zu teuer. Hier kostet sie nur ca. 5€. Und es herrscht wieder Rechtsverkehr. Ich muss so aufpassen, schau immer auf die falsche Seite und das kann böse enden bei dem Verkehr hier. Des Weiteren ist es im Vergleich zu George Town in Cebu ultimativ laut und die Sonne geht bereits wieder um kurz vor 18:00 unter. Und es ist viel kühler hier. Nur mehr so um die 30°C, also erträglich.

    Was auch noch cool war, ist, dass ich aufgrund der vielen Buchungen über Agoda eine gratis eSim mit 2 GB Daten bekommen habe. Somit kann ich meine alte SIM von den Philippinen wieder aktivieren. Gesagt getan, auf zum 7-11, um Guthaben aufzuladen, denn mit der Kreditkarte geht es nicht. Es ist so faszinierend wie freundlich die Angestellten auf den Philipinen sind. Peter, der Kassier, fragt mich gleich nach meinem Namen und heißt mich herzlich Willkommen auf den Philipinen. Er hilft mir auch gleich das Guthaben aufzuladen. Erstmal für 1 Woche, da günstigste Option. Aktivieren werde ich aber erst morgen, um die vollen 30 Tage dann zu haben, wenn ich in Summe 4x auflade. Und hier auf den Philippinen sprechen dich alle mit Sir an. Voll ungewohnt.

    Gemacht habe ich heute eigentlich nicht viel, da es ab Mittag stark bewölkt war und immer wieder regnete.

    Am 26.2 wollte ich ursprünglich weiter nach Moalboal. Aber das sollte nicht sein. Alle günstigen Unterkünfte ausgebucht. Ok, dann halt einen Tag länger hier bleiben. So gönn ich mir noch eine 2te Massage. Passt auch gut.
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  • Auf nach Moalboal

    27–28 Feb, Filipina ⋅ ☁️ 26 °C

    Heute geht es weiter nach Moalboal mit dem Hauptziel Millionen von Meerestieren zu bewundern.

    Davor hole ich mir Frühstück und will meine Sim-Karte endlich aktivieren. Super, war eh klar. Funktioniert nicht. Dann den KI-Support kontaktiert und kurz drauf habe ich dann 30 min mit einer Person geschrieben. Schlussendlich habe ich von ihr einen Code, nämlich *143#, bekommen. Mit dem konnte ich dann mein gewünschtes Dstenpaket aktivieren. Geht doch, es dauert halt immer nur.

    Dann mit dem Grab zum Busbahnhof, Ticket kaufen für 210 PHP (3,08 €) und dann geht es schon los nach Moalboal. Am Busbahnhof, also an der Straße angekommen, kämpfen die Dreiradfahrer um ihre Kundschaft. Ich teile das Dreirad mit einem anderen Reisenden und zahle demnach nur knapp 2€ für die kurze Fahrt, denn Grab gibt es hier nicht. Darum ist feilschen angesagt. Wir rattern los. Es schüttelt, wackelt und rüttelt die nächsten 10 min. Aber es klappt alles. Mein Hotel, das Marz Inn Moaboal Guest House, ist super sauber, aber halt für philippinische Verhältnisse auch nicht günstig mit knapp 22 €. Aber es sind halt auch voll viele Touris da und fast nur noch Jugendherbergen verfügbar. Demnach völlig ok.

    Dann gleich mal raus und ans Meer. Hab noch nie einen violetten Sonnenuntergang gesehen. Echt spektakulär. Danach nehme ich all meinen Mut zusammen und probiere eine Straßenküche. Schmeckt herrlich und kostet quasi nix (1,5€) .

    Ab ins Bettchen. Schlafen, Pustekuchen. Die Mopeds ohne Auspuff geben Vollgas an der angrenzenden Straße. Erst um Mitternacht wird es ruhig. Aber nur kurz, den die vielen Straßenköter, ach wie ich sie hasse, haben geplant, ein lautstarken Straßenkonzert zu geben. Das war dann aber nach 1 h auch endlich vorbei.

    Demnach bin ich am nächsten Tag voll gerädert. Ich chille am Strand, tauche ins türkisfarbene blaue angenehme Meer ein und lasse die Seele baumeln. Nach dem faszinierenden Sonnenuntergang buche ich auch noch 2 Touren für 2600 PHP (38€). Auch nicht wenig, will ich aber unbedingt machen. Also bleibt gespannt.
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  • MB Tag 2: Unendlich viele!!!

    1 Maret, Filipina ⋅ ☀️ 29 °C

    Aufgeregt geht es los. Endlich ist es so weit. Ich mache den Sardinenrun und die Schildkrötenschnorcheltour mit einem Guide von der Argentur South Travel Adventures. Dazu geht es 5 min an den Strand. Ich bekomme Taucherbrille und Flossen. Mein Guide, ich musste lachen als ich ihn sah, wurde mit GoPro für epische Aufnahmen bewaffnet. Warum ich schmunzeln musste? Dadurch dass er jeden Tag im Wasser ist und die Taucherbrille auf hat, ist er natürlich braun gebrannt. Nur dort wo die Taucherbrille sein Gesicht schützt ist er weiß. Sieht so lustig aus.

    Um 07:00 morgens ist noch sehr wenig los. Wir schwimmen ca. 50 m raus und da sind sie in millionenfacher Ausführung. Sardinen. Einzeln super klein aber im Schwarm sehen sie aus wie ein riesengroßes Ungeheuer unter Wasser. Was mich dabei auch immer fasziniert, wie die Fische so schnell miteinander kommunizieren können, denn sie schwimmen super synchron. Und dann entdecke ich hinter mir eine Schildkröte. Luft anhalten und runter mit mir in die Tiefe. Naja, so tief war es dann auch wieder nicht, denn Freediver bin ich keiner. Für meinen Guide ist das alles viel entspannter, er taucht ab und chillt so seine 2 min unter Wasser. Perfekt also für mich für epische Aufnahmen.

    Nach über 1h ist es vorbei für mich. Bin volle KO. So viel tauchen bin ich echt nicht gewöhnt, aber es hat super Spaß gemacht.

    Dann will die Touragentin die Videos auf mein Telefon übertragen. Sie macht dabei die Ladebüchse nass, na toll. Jetzt kann ich wieder Stunden warten bis ich wieder laden kann. Ich hole mein Notebook und überspiel halt so die Aufnahmen. Danach gehts zum Frühstück und auf einen Powernap. Nachmittags genieße ich dann nochmals das Meer und den Sonnenuntergang. Es geht mir einfach nur gut. Heute sollte ich mal früher schlafen gehen, denn morgen um 09:00 geht es schon wieder zu einer für mich neuen Aktivität. Freu, freu,...
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  • MB Tag 3-4: Kawasan Schlucht

    2–3 Mar, Filipina ⋅ ☁️ 29 °C

    Um 09:00 geht es heute schon wieder los zur Kawasan Schlucht. Nach 30 min Fahrt kommen wir an, werden unseren Guides zugeteilt (2 Guides für 3 Mann) und bekommen Schwimmweste und Helm. Danach nochmals 15 min fahren. Nach einem kurzen Sicherheitsbreefing spazieren wir 30 min zum Eingang der Schlucht. Es ist viel los. Immer wieder müssen wir kurz warten. Es hat aber mega mega Spaß gemacht. Und der Guide hat mit meinem Handy auch unzählige Videos gemacht. Na dann sollte ich daraus auch mal ein mehrminütiges Video schneiden. Gesagt, getan. War auch mein erstes. Also nichts professionelles erwarten. Achja, und das Wasser war gar nicht kalt. Hab es mir zuvor schon kalt vorgestellt. Vorallem wenn man 3 h umherspaziert.

    Nach der ganzen Aktivität gab es noch ein kleines Essen und danach zurück zum Hotel, wo ich gegen 15:15 völlig KO ankomme.

    Am Tag darauf habe ich nur einen chill-gammel-Tag eingelegt bevor es dann wieder weiter geht.
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  • Weiter nach Dumaguete

    4 Maret, Filipina ⋅ ⛅ 28 °C

    Nach einem Kaffee und Mango-Pancake geht es nochmals ans Meer. Danach heißt es schon wieder packen und weiter reisen. Die super freundliche Besitzerin des Hotels organisiert mir noch ein Mopeddreirad, also Papa muss auch wieder mal was tun. Während dessen photographiert mich noch die kleine mit ihrer Spy-Kamera. Und dann geht es auch schon los. Mehr dazu im Video.

    Das Hotel Plaza Maria Luisa Suites Inn ist auch schon ziemlich in die Jahre gekommen. 3 Sterne waren das vielleicht mal. Aber für 3 Nächte schon zum aushalten.

    Danach geht es noch raus. Es ist volle viel los. Ich gönn mir dann noch einen Kaffee, serviert im edlen Glas. Und dann sehe ich auch schon wieder der Sonne zu beim Verschwinden. Der Sonnenuntergang ist schon wieder violett. Herrlich.
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  • DG Tag 1+2: Erkunden

    5–6 Mar, Filipina ⋅ ☀️ 27 °C

    Dumaguete ist die freundliche Hauptstadt der Provinz Negros Oriental auf den Philippinen und hat eine Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Die Spanier gründeten hier 1572 eine Siedlung als Schutz vor Piratenüberfällen, aus denen der Name „Dumaguete“ (abgeleitet vom Cebuano-Wort für „stehlen“) entstand. 1620 wurde Dumaguete ein Dorf mit Kirche, 1890 Hauptstadt von Negros Oriental und 1901 wurde die Silliman University gegründet – die erste protestantische Universität der Philippinen, die der Stadt bis heute ihren lebendigen, studentischen Charakter verleiht. Nach der japanischen Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurde Dumaguete 1948 zur Stadt erhoben.

    Und so fühlt es sich auch an. Direkt an der Uferpromenade liegen unzählige Cafés, Restaurants und Bars. Die Menschen, vor allem junge Philippinos, sind nochmals um eine Spur freundlicher, obwohl das fast ja nicht mehr gehen mag. Und das Essen, spottgünstig im Vergleich und auch leckerer. Das ist mir bereits in Moalboal aufgefallen. Viel zu tun gibt es hier direkt in der Stadt nicht. Da es so heiß war, fühlte mich Mittags als ob mir jemand mit dem Föhn ins Gesicht bläst, hatte ich auch keine Motivation mir einen Roller auszuborgen und zu den heißen Quellen zu fahren. Siesta fühlt sich da besser an.

    Aber es gibt hier auch sehr viel Armut. Kinder die gerade laufen können verkaufen alles mögliche, meist aber Handtücher. Wer braucht die schon. Immer wenn sie kommen Grüßen sie dich und sehen dich mit einem lächelnden aber trotzdem sehr leeren Blick an. Sie freuen sich dann, wenn man ihnen Kleingeld gibt. Die Eltern warten dabei an der Uferpromenade. Da ist halt die Frage etwas geben oder nicht. Kinderarbeit und so. Aber Chance im Leben werden diese Kinder sowieso keine mehr haben. Leben auf der Straße ist gewiss. Es ist so traurig und wir führen Krieg und wollen das Klima mit Papierstrohhalmen und befestigten Verschlüssen an Plastikflaschen retten. Man bedenke das jegliche der Tausenden in den letzten Tagen abgefeuerten Raketen ja klimapositiv gefertigt wurde. Wenn nicht wird sicher beim Aufbau der Städte ein Baum gepflanzt. Aber das nur so am Rande.

    Also die 2 Tage Stop hier haben sich ausgezahlt bevor es auf die kleine Insel Apo geht. Schnorcheln und Schildkrötenjagt steht am Program. Ob ich dort Internet haben werde? Wer weis das schon. Ihr werdet es merken, wenn ich mich nicht mehr melde. Habe mal 2 Nächte gebucht, sollte es mir jedoch super gefallen bleibe ich länger. Bis dann. Over and Out.
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  • Nach Apo Island mit dem Boot

    7 Maret, Filipina ⋅ ☀️ 29 °C

    Auf geht es zur kleinen Insel Apo, bekannt vor allem für ihre außergewöhnliche Unterwasserwelt. Lustig war es dann auch noch im Bus, weil ich bei Malatapay aussteigen wollte. Busse bleiben hier immer und überall stehen. Der Busfahrer ist wenige Hundert Meter zu weit gefahren. Sogleich hat sich der ganze Bus lautstark beschwert das er stoppen soll. Denn alle wussten wohin ich wollte. So lustig.

    Dann nach wenigen Minuten beim Hafen, wenn mann ihn so nennen kann, angekommen. Das nächste Boot soll so gegen 13:30 fahren. Genauen Plan gibt es keinen. 300 Pesos für die Überfahrt und 5 Pesos Hafengebühr sind fällig. Dann geht es auch schon bald los. Die Sachen werden verstaut. Schon beim Einsteigen wird man nass, denn es gibt nur eine behelfsmäßige Leiter im Wasser. Dann tuckern wir los. Wir sind dabei 10 Einheimische, Güter, Baumaterialien und ich. Durch die Wellen spritzt das Wasser immer wieder hoch und duscht uns ab. Trocken kommt somit bei der Strecke von knapp 8km keiner an.

    Bin aber dann echt froh am Festland zu sein. Ganz sicher war das Boot nicht. Dann werde ich auch gleich von jemanden zur Unterkunft Elnor's Homestay begleitet. 7 Zimmer bieten in sehr einfacher Art und Weise Unterkunft für die Reisenden. Und mein Zimmer hat sogar ein eigenes WC und Dusche. Naja sagen wir so, einen großen Kanister und eine Schöpfkelle zum über den Körper schütten. Und das coole ist auch sie hat WiFi und 24h Strom durch eine am Dach montierte Solaranlage.

    Ich gehe dann gleich mal an den Strand, um eine Runde zu schwimmen. Schnorcheln steht dann erst morgen am Program.

    Es herrscht bereits Ebbe und ich sehe Kinder in der Ferne am Strand spielen. Was machen die da? Ich gehe hin und sie zeigen es mir gleich. Fischwettschwimmen. Nicht gerade optimal für die Fische aber sie wären sowieso durch die Ebbe vollendet. Das Spiel finde ich aber ziemlich kreativ.

    Bei Einbruch der Dunkelheit posiert auch noch ein Hahn dezent im perfekten Licht. Danach bestaune ich nur mehr den schönen Sonnenuntergang.

    Um 19:00 serviert uns dann Elnor Abendessen. Hühnchen mit Gemüse und Reis. Viel zu viel aber super lecker.
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  • Apo Tag 1: Schnorcheln 1

    8 Maret, Filipina ⋅ 🌬 28 °C

    Eimen Wecker braucht man hier auf Apo nicht. Hähne spielen lautstark jeden morgen ein Konzert mit Generalprobe so ab 05:00. Nach dem Frühstück geht es an den Strand zum Schnorcheln. Dafür sind aber einmalig 300 PHP (4.36€) fällig. Davon bekommt der Guide 100 PHP und 200 PHP kommen in die allgemeine Kasse, also für Schule, Medizin, etc. Es ist super schön. Ich sehen gleich mal zu Beginn Schildkröten. Sie sind so schön. Ich liebe Sie. Danach geht es weiter zu den Korallen. Echt super schön. Nach ca. 1 h sind wir wieder am Strand. Ich checke dann die Videos. Alles unscharf. Na toll. Ich erfahre dann, das es am Besten funktioniert mit der Weitwinkelfunktion. Na dann, später nochmal raus. Daraus wird aber nichts, da es regnet. Schade. Dann morgen.

    Am Abend werden wir dann noch spontan zu einer Geburtstagsfeier eingeladen. Lustig wars.

    Und wie jeden Tag am Abend kocht Elnor für uns. Lecker Hühnchen.
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  • Apo Tag 2+3: Schnorcheln erfolgreich

    9–10 Mar, Filipina ⋅ 🌬 27 °C

    Jetzt klappt es mit den Einstellungen am Handy. Im Weitwinkelformat wird es scharf. Zum Glück. Und das coole, Regis, ein französischer Kollege, borgt mir auch seine Flossen. Damit ist es viel besser beim Schnorcheln. Ich verbringe Stunden unter Wasser und sehe mir alles an. Der Nachteil, die Unmengen an Photos und Videos dürfen gesichtet werden. Anbei dann nur ein best off. Auch beide Tage ist das Wetter nicht berauschend. Es regnet immer wieder. Demnach bleibe ich auch länger hier. Möchte auch noch die Insel erkunden. Das steht dann am Mittwoch am Program, sollte nichts dazwischen kommen. Am Abend gab es dann Fisch und am darauffolgenden wieder mal Hühnchen. Super lecker von Elnor in der einfachen Küche zubereitet.Baca selengkapnya

  • Apo Tag 4: Kacke!

    11 Maret, Filipina ⋅ 🌬 28 °C

    Das gestrige Essen war lecker und schmeckte auch nicht komisch. Nur was es dann schlussendlich ausmachte das mein Magen volle Kanne in der früh rebellierte? Ich hab keine Ahnung. So verbringe ich den ganzen Tag abwechselnd im Bett und am WC. So nach dem Motto: Nehmen Sie doch einfach ein Paar Liter ab. Hochdruckalarm.

    Die Kohletabletten haben aber sofort für Erleichterung gesorgt. Das komische Gefühl war nach 30 min weg. Nur war ich halt, wie immer bei sowas, streichfähig. Ich hab den ganzen Tag geschlafen. Da es anscheinend noch zu wenig war, habe ich auch bis zum Krähen der Hähne geschlafen. Am nächsten Morgen war ich wieder ziemlich fit. Nur halt noch schwach durch den Flüssigkeitsverlust. Aber das dauert jetzt wieder ein paar Tage. Ist ja nicht das Erste Mal in Asien.

    Und als ob ich es gerochen habe, habe ich gestern noch sehr spontan einen weiteren Tag verlängert. Zum Glück. Morgen geht es aber zurück nach Dumaguete. In Folge des regens und des Unwohlseins wird aus meinem Spaziergang zum Aussichtspunkt auch nichts. Sollte halt nicht sein. Aber ich könnte ja zurück kommen zum Tauchen. Ein mal Tauchen kostet nur 1550 PHP (22.61€).

    In Summe war das Inselleben auf APO sehr sehr einfach wie ihr auch im Video sehen konntet. Nur Elnor hat 24 h Strom und demnach kommen viele Leute zu ihr um ihr Handy aufzuladen. Das Zimmer bestand aus einem Bett mit Moskitonetz und einem kleinen Tisch. Das Badezimmer hatte natürlich kein fließendes Wasser. Dafür aber eine erfrischende Kelle zum abduschen. Und in der Küche wird noch mit Feuer gekocht.

    Sauberkeit und Ordnung wird im Dorf nicht gefunden. Ich verstehe es aber nicht. 90% der Leute machen den ganzen Tag nix. Viele Männer saufen und werden dann blöd. Aber nicht zu den Touris, dafür wird von den Dorfbewohnern schon gesorgt. An was liegt das ganze nur, Gewohnheit oder Bildungslücke oder beidem? In Summe war es aber super schön hier auf der Insel.
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  • Die Tage verfliegen zu schnell!

    12–15 Mar, Filipina ⋅ ☁️ 25 °C

    Mir geht es heute schon wieder viel viel besser. Nur bin ich noch etwas schwach. Aber ich verlasse die Insel trotzdem und bleibe 2 Tage in Dumaguete. Sollte es wieder schlimmer werden, gibt es dort auch Ärzte.

    Also geht es mit dem Boot so gegen 14:00 los. Es schaukelt wieder stark und wir werden auch nass. Am Festland angekommen bietet mir dann ein Schweizer Pärchen an, mit ihnen mit nach Dumaguete zu fahren. Sie sind mit Guide unterwegs und haben einen Privattransfer. Das lasse ich mir nicht 2 Mal sagen. In Dumaguete angekommen beziehe ich das Hotel U Pension. Das erste was ich mache ist lange Duschen. Endlich wieder fließendes Wasser nach den Kübelduschen.

    Danach zeigt sich auch wieder Hungerfefühl. Ich hole mir Reis, Fisch und ein Süppchen. Und um den Körper wieder Elektrolyte zuzuführen, hole ich mir auch noch Kokosnusswasser.

    Und zur Belohnung gibt es dann am Abend noch eine Massage. So lässt es sich echt leben.

    Am Freitag habe ich nicht wirklich was gemacht. Nur gechillt und mich ausgeruht. Aber ich bin wieder Ok. Dem Bäuchlein geht es wieder gut. Achja, eine Unterkunft habe ich für Siquior auch gebucht. Bambushütte und Eco Style. Nur zahlen kann ich nur mit GCash. Also runter zum 7-11, Telefonnummer vom Empfänger und Betrag eingeben und zahlen. Ob das alles klappt, denke ich mir. Aber es wird schon passen. Wenige Minuten später kommt schon die Bestätigung. Schaut also gut aus.

    Samstag: Zeit nach Siquior aufzubrechen. Die Fähre soll so gegen 12:00 abfahren. Also checke ich um 11:00 aus und spaziere zum Hafen. Ticket für 12:35 gekauft. Um 12:00 kommt eine Durchsage: Fähre fällt aus. Ich bekomme das Geld zurück und buche dann eine teurere Fähre für 13:00. Lange Geschichte kurz, auch diese fällt aus. Die Info dazu kahm um 15:00. Grund sollte schlechtes Wetter sein. Naja, die Wellen sind schon hoch. Und jetzt. Ok, schnell denken. Ich bleibe 1 Nacht hier, denn heute fährt sicher nix mehr. Das lustige dabei, ich checke in das selbe Hotel und sogar in das selbe Zimmer ein. Genau dieses habe ich vor wenigen Stunden verlassen. Das Geld für das Ticket hole ich mir dann später zurück. Erstmal was Essen gehen. Da alle Fähren heute ausgefallen sind, sind jetzt mehr Leute bei dem Schalter als noch vor Stunden. Am Schalter daneben ist nichts los. Ich hol mir hier jetzt gleich mal das Ticket für Morgen früh um 09:20. Das war auch super gut so wie es sich morgen früh herausstellen wird. Achja, der Unterkunft in Siquior habe ich auch Bescheid gegeben. Die haben es voll einfach gemacht. Kommst du eine Nacht später bleibst du halt eine Nacht länger. Demnach war ich echt froh, dass das so einfach geklappt hat.
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  • Auf nach Siquijor

    15 Maret, Filipina ⋅ 🌬 26 °C

    Heute hat alles perfekt geklappt. Nur das ich mein Ticket von gestern nicht mehr in Bargeld umwandeln konnte. Es standen schon wieder hunderte Menschen beim Schalter, da die 07:20 Fähre ausgefallen ist. Aber egal, waren ja nur 7€.

    Obwohl es heute fast keinen Wellengang mehr gibt, werden wir massiv im Boot durchgeschüttelt. Um 11: 20, mit 1h Verspätung, kommen wir an. Dann noch Ewigkeiten auf den Rucksack warten. Der wurde sorgfältigst verstaut. Und jetzt werden alle langsam, Stück für Stück, ausgeladen.

    Dann werde ich am Fährhafen belagert. Jeder fragt ob ich ein Moped brauche oder ein Taxi. Stopp, ich gehe mal Kaffee trinken und sondiere die Lage. Ok, da das Moped nur 300 PHP, also 4,36€, pro Tag kostet, nehme ich mir gleich mal eins für die nächsten Tage. Nach langer Zeit wieder mal mobil. So düse ich mit Mopsgeschwindigkeit zu meinem Bungalow Vikings Ecolodge. Herrlich schöne Anlage. Ich hab einen Bungalow für mich inkl. Balkon. Beim Buchen war ich allerdings etwas skeptisch, da es keine Klimaanlage sondern nur einen Ventilator gibt. Braucht man aber nicht, denn es kühlt am Abend signifikant ab. Ich brauch somit sogar eine Decke.

    Nach einem günstigen und leckeren Hähnchen (2€) geht es an den Strand. Nicht der schönste aber der Sonnenuntergang kann mithalten. Morgen geht es dann zum Schnorcheln.
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  • S Tag 1: Marelle's Seashell Museum

    16 Maret, Filipina ⋅ ☀️ 26 °C

    Super gut geschlafen bis die Hähne wieder mal ein Konzert gegeben haben. Warum fangen die immer so früh an.

    Da es im Ort San Juan keinen guten Kaffee gibt, fahre ich wieder zum Hafen. Der Kaffee ist super stark und voll im Geschmack. Ich bin nicht lange alleine da kommt Christian. Ein deutscher Pensionist der gerade in Scheidung mit seiner Philipina lebt.

    Links vom Café befindet sich die schöne St. Francis of Assisi Kirche mut angrenzenden Turm.

    Danach geht es zu einem kleinen Muschelmuseum. Wusste gar nicht das so viele davon giftig sind. Und die Formen und Farben sind echt beeindruckend.

    Und Mittag wird bei einer kleinen aber super besuchten Straßenküche geholt. 120 PHP, also nicht mal 2€, kann was. Besonders mundet mir die gebratene und mit Tomaten und alles möglichen gefüllte Aubergine.

    Aber jetzt geht es dann endlich zum Schnorcheln....
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  • S Tag 1: Caticugan Marine Sanctuary

    16 Maret, Filipina ⋅ ☀️ 27 °C

    Nach einer kurzen Fahrt mit dem Moped komme ich an und treffe wieder das Pärchen aus der Schweiz. Sie waren bereits Schnorcheln. Es soll voll schön sein.

    Schön, für mich war es faszinierend. Die Riesenmuschen sind absolut faszinierend. Und sie schnappen sogar zu wenn man zu nahe kommt. Könnte weh tun....

    Es ist voller Farbenpracht unter Wasser und es gibt viel viel mehr Fische als auf Apo Island. Der Guide zeigte mir auch Schildkröten. Ehrlich gesagt haben mich die aber nicht sonderlich interessiert. Die waren zu weit unten am Meeresgrund. Ich will zurück zu den Muscheln.

    Und ich brauche eine bessere Handyhülle für die Unterwasseraufnahmen. Das Silikonteil ist ein Kak. Hab eh schon gefragt ob es die wo zu kaufen gibt. Jeder sagt nur im Internet bestellen. Muss sagen da sind sie echt schlecht aufgestellt in dieser Region mit Schnorchelzubehör.
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  • S Tag 2: Olang Marine Sanctuary

    17 Maret, Filipina ⋅ ☀️ 28 °C

    Was gibt es schöneres als Zeit unter Wasser zu verbringen. Aber zuerst fahre ich fast mal ne Stunde zum Schnorchelplatz. Dort angekommen sind mal 100 PHP (1.44€) für Eintritt fällig. Durch den Kokosnusswald geht es dann ein paar Schritte zum Schnorchelplatz. Super schön sieht es hier aus. Guide und Schnorchelausrüsting kosten dann nochmals 250 PHP (3.61€). Aber das ist es echt wert was einem der Guide so alles Zeigt. Faszinierende Unterwasserwelt. Und schon wieder haben es mir die Riesenmuscheln angetan. Und Fische, so viele unterschiedliche. Mega.

    Danach gönn ich mir noch ne Kokosnuss und chille bei Meeresbriese bevor es wieder zurück zur Unterkunft geht. Merke aktuell wieder das ich meinen Sonnenspiegel aufgefüllt habe. Schatten habe ich ab jetzt lieber als Sonne.

    Und am Abend gibt es dann wieder Sonnenuntergang in unendlich vielen Rottönen. So lässt es sich echt leben.
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  • S Tag 3: Butterfly Sanctuary

    18 Maret, Filipina ⋅ ⛅ 25 °C

    Nach meinem Stammcafe in der Früh geht es los in die Mitte der Insel zu einem kleinen Schmetterlingsschutzgebiet. Ich fahre mitten in den Dschungel rein. Die Kokosnussbäume glitzern im Antlitz der aufgehenden Sonne. Super schön. Dann verfahre ich mich ein wenig. Komme aber dann doch gut an, um die Schmetterlinge zu sehen. Seit Ewigkeiten werden hier Schmetterlinge gezüchtet und immer wieder ein Teil in die freie Natur entlassen. Schmetterlinge sind für mich auch faszinierende Tiere und ich schaue sie mir immer wieder gerne an. So viel Farbe auf den Flügel. Und die Besitzerin brennt auch voll für die Tiere. Sie gibt mir dann auch noch ein Buch mit all den wissenschaftlichen Bezeichnungen.

    Danach fahre ich noch zu einem Aussichtspunkt. Ganz OK, Aussichtspunkt halt. Und dann wird es eher olympisch bei der Rückfahrt. Es geht ziemlich steil bergab und ich muss echt aufpassen bei der Schlaglochpiste nicht ins rutschen zu kommen. Bin dann echt froh wieder heile unten angekommen zu sein.

    Ich habe Hunger und fasse mein Essen wieder wie jeden Tag bei der Maria Anthonio Eatery aus. Heute mal lecker Fisch. Nach einem kurzen Nickerchen fahre ich dann ins Jungle KingDomes Cafe and Bar und sehe der untergehenden Sonne zu. Magisch.

    Und so schnell vergehen hier die Tage auf der Insel Siquijor. Ich habe mich auch entschlossen Bohol diesmal auszulassen und statt dessen noch weitere 4 Nächte, also in Summe 8 Nächte, zu bleiben. Es ist super günstig und es gefällt mir echt gut hier. Hab alles was ich so zum Genießen brauche.
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  • S Tag 4: Sambulawan Underground River

    19 Maret, Filipina ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute geht es mal nicht zum Schnorcheln sondern in eine Höhle mit Frischwasser. Ich fahre wieder knapp eine Stunde in die Ortschaft Lazi. Eintritt ist 250 PHP (3.60€) plus Trinkgeld für den Guide. Na dann ab in die Schwimmweste und Stirnlampe auf. Nach wenigen Minuten erreiche ich den Höhleneingang. So spektakulär ist die Höhle nicht. Was mich aber fasziniert ist das Wasser. Es ist klasklar und hat Badewannentemperatur. Am Ende der kurzen Höhle gibt es dann ein Photo. Na welcher Buddha sieht mich denn da an? Es war zwar ein kurzweiliger Spaß, aber es hat sich trotzdem gelohnt.

    Danach sehe ich mir noch die Kirche in Lazi an. Mann ist die lang. Und was natürlich auch nicht fehlen darf ist der Baum wo eine Quelle entspringt. Menschen rubbeln am Baum, denn das soll Glück bringen. Und Souveniere gibt es auch. Die Insel soll nämlich verzaubert sein. Als Seeleute sie entdeckten leuchtete sie in der Nacht. Kann demnach nur von Hexen oder Magie stammen. In Wahrheit waren es nur Millionen von Glühwürmchen.

    Dann geht es zum Mittagessen. Da ich aber in Lazi nix geeignetes finde, also alle Restaurants die ich anfahre haben zu, kehre ich dann am Nachmittag wieder bei meinem Stammrestaurant ein.

    Nach einem Nickerchen geht's es dann noch ans Meer.
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  • S Tag 5+6: Planen und Regen

    20–21 Mar, Filipina ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute steht nichts besonderes am Plan. Zu Mittag mal im Frischwasserpool plantschen gehen. Cool zum Bahnen schwimmen.

    Nachmittags habe ich mich dann mal wieder mit der Reiseplanung beschäftigt. Die Zeit hier läuft ja wieder bald ab. 30 Tage sind echt viel zu wenig für die Philippinen.

    Am späteren Nachmittag bin ich dann zu einem Schildkrötenfelsen gedüst. Es herrscht Ebbe und so komme ich gut zum Felsen hin. Wären da nicht Millionen von Seeigeln. Ich vorsichtig unterwegs, laufen mir Kinder entgegen. Denen sind die Seeigel voll egal.

    Am nächsten Tag wollte ich wieder aktiv sein. Schnorcheln! Aber daraus wird nix. Es ist zu Wellig und demnach ist die Sicht trüb. Der Schnorchelplatz hat zu. Ich fahre dann auf eine Anhöhe und genieße die Aussicht. Am Rückweg sehe ich dann noch einen Schnorchelplatz. Wenige Minuten später fängt es dann zu regnen an. Na toll, dann eben heute nicht mehr.

    Es hört auf und ich fahre dann mal wieder fast 50 min zur Unterkunft zurück. Aber davor noch Essen fassen.
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  • S Tag 7: Sandugan Marine Sanctuary

    22 Maret, Filipina ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute am letzten Tag auf Siquijor hat es dann doch nochmals geklappt mit dem Schnorcheln. Leider keine Rießenmuscheln hier entdeckt. Jedoch sehr viele mir unbekannte und vor allem bunte Fische und sehr schöne Korallen.

    Am Abend sehe ich mir dann nochmals den Sonnenuntergang an. Magisch, echt magisch hier auf Siquijor. Morgen geht es dann nach Cebu zurück. Leider. War echt super schön auf dieser Insel.
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  • Ende Philippinen #2: Zurück nach Cebu

    23–25 Mar, Filipina ⋅ 🌙 26 °C

    Es wird Zeit Siquijor zu verlassen. Ich packe mal wieder alles zusammen, starte das Moped und düse zum Fährhafen. Wo ist jetzt mein Mopeddealer? Hab ihm doch gestern geschrieben wann ich heute wieder abgebe. Er schreibt dann nur ich soll das Moped einfach hinstellen und den Schlüssel stecken lassen. Ok, denn Kaution wollte er eh keine haben. Somit ist es mir egal.

    Und dann geht es eh schon relativ pünktlich los. Nur finde ich das Ticket nach Cebu für 1600 PHP (23€) doch verhältnismäßig teuer. Hatte aber Glück, das ich das Ticket bereits vor Tagen gekauft habe. Denn sie haben den Ticketpreis wegen der Ölkrise, um ca. 20%, angehoben. Schon arg. Treibstoff kostet auf den Phillipinen mittlerweile das doppelte, über 100 PHP (1.43€) der Liter. Wie können sich dass die Armen hier überhaupt noch alles leisten. Ähnliche Berichte gibt es mittlerweile zu den Lebensmittelpreisen. Massiver Anstieg. Reis ca. 50%. Also Leute zu Hause im Kühlen, fangt an Lebensmittel zu bunkern. Und an alle Gärtner. Solltet ihr Dünger benötigen. Kauft ein, denn dieser ist ein Nebenprodukt der Treibstoffproduktion und wird auch massiv teurer werden. Aber zurück zum positiven.

    Nach ca. 2 h erreichen wir den ersten Hafen Tagbilaran in Bohol. Leute steigen aus und andere steigen zu. Ich hab auch eine neue Sitznummer. Oberdeck. Ach nein, alles offen. Es bläst so dermaßen der Wind mir um die Ohren. Echt nicht angenehm. Aber es ist ja nicht mehr weit. Vielleicht so 2.5 h.

    In Cebu City angekommen herrscht etwas Chaos beim verladen der Koffer. Aber es ging erstaunlich schnell. Dann stürzt sich wieder die Taxi Mafia mit unverschämt hohen Preisen >400 PHP) auf mich. Mittlerweile habe ich da aber schon eine Prozedur. Ab zum nächsten 7-11 und was trinken, in Ruhe ein Grab-Taxi bestellen für 140 PHP (2€) und dem Stress der Mafia entkommen. Nach 15 min checke ich mal wieder ins Maximilian Hotel ein. Echt schön und sauber. Hier bleiben ich für 2 Nächte. Hab aber nix mehr vor hier außer auf meinen Flug zu warten. Warum bin ich dann schon hier? Ganz einfach. Ich wollte einen Buffer Tag einbauen. Sollte die Fähre nicht fahren, habe ich noch einen Tag spazi bis mein Flug geht und mein Visum ausläuft.

    Und wie immer ist es in der Stadt viel wärmer als auf den Inseln. Ich gönne mir dann auch noch eine Massage. Die war echt super entspannend nach den ganzen Aktivitäten in der letzten Zeit. Aber das war nur von kurzer Dauer. Mehr von meinem Leid dazu im Thailand Bericht.

    Fazit zu Philippinen #2: Mega super lässig. Hat mir richtig gut gefallen. Schnorcheln und die Inseln waren echt top und auch das Essen war viel viel besser als auf der Insel Palawan. Und all die Menschen sind trotz ihrer Armut super freundlich und nett. Jeder spricht dich an. Was aber doch immer wieder nicht so einfach ist, ist die extreme Armut und zu sehen wie die Leute hier hausen.

    Nur sind 30 Tage echt zu kurz hier. Aber ich habe keinen Bock auf Botschaft und Papierkram. Philippinen ich komme sicher wieder, um deine über 7000 Inseln weiter zu erkunden.
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  • Nach Thailand

    25–28 Mar, Thailand ⋅ 🌙 28 °C

    Mitten in der Nacht geht es los. Wer war denn da so schlau und hat diesen Flug gebucht. Egal. Es klappt alles super gut, bis auf die Einreise nach Thailand. Ich war eh schon vorbereitet auf blöde Fragen von dem Immigrationsofficer. Thailand dreht nämlich seit Monaten vollkommen durch bei der Immigration. Erstens wollen sie die Visafreiheit von 60 Tage wieder auf 30 Tage reduzieren. Sie diskutieren eine Einreisegebühr und im Internet liest man immer öfters das Reisende wieder nach Hause geschickt werden, weil sie nicht 20.000 THB Bargeld, also etwas über 500€, dabei haben. Und das lustige, der Bankomat ist erst hinter dem Immigrationsschalter. Super intelligent. Des Weiteren verlangen sie auch ein Ausreiseticket. Naja, etwas schwierig für mich. Weiß ja nicht von wo aus ich wieder heim fliege. Aber ich hab da schon einen Masterplan mir zurechtgelegt.

    Nach ca. 30 min ist es so weit. Ich komme dran. Mit einer grieskrämigen Miene fragt mich der Beamte wie lange ich bleibe. Na eh klar. 60 Tage. Er, warum so lange. Ich ganz entspannt gesagt, dass ich Zeit für einen Tauchkurs brauche auf Koh Tao und danach nach Koh Lipe reise, um mit dem Speedboat nach Langkawi, Malaysien, zu reisen. Leider kann ich dafür aber jetzt noch kein Bootsticket im Internet buchen. Er schaut mich darauf hin nur an und sagt, gut, ok. Klatscht mir den Stempel in den Pass und lässt mich gehen. Ich frag mich echt was das ganze soll. Einerseits wird Thailand immer teurer. Sie klagen über weniger Touristen. Viele Alte bekommen kein Langzeitvisum mehr und wandern nach Vietnam ab. Und auf der anderen Seite machen sie es einem nur schwieriger hierher zu kommen und länger zu bleiben. Sollen doch froh sein, denn wir Touris geben ja auch immerhin für Thai Verhältnisse viel Geld aus. Aber jetzt Schluss damit. Gehört wahrscheinlich zu einem größeren Plan, den ich nicht verstehe.

    Gut angekommen fahre ich dann 2 h mit dem Bus in den Süden und bleibe da erstmals, um mir dann auch das Busticket nach Koh Chang zu besorgen. 1 Woche Inselrelaxen steht am Programm.

    Und zum Essen. Ich habe es so vermisst. So gut, so lecker, so günstig wenn man weis wo man hingeht und endlich wieder Gemüse beim Essen dabei.

    Was ich auch komplett vergessen habe, ist, dass es schon wieder extrem heiß ist in Thailand. Es zeigt zwar nur etwas über 30°C an. Jedoch liegt die gefühlte Temperatur bei etwa 40°C und das ist sogar für mich etwas zu viel.

    Und noch was. Die Massage hatte es echt in sich. Laut Internetrecherche müsste sie mir einen Nerv in der linken Schulter verletzt haben. Tut mega weh. Sitzen und fliegen war echt nicht angenehm. Aber am nächsten Tag war es schon viel viel besser. Sollte jetzt mal etwas aussetzen damit, bis sich alles wieder beruht. Hatte ich auch noch nie.
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  • Mit dem Bus nach Koh Chang

    28–30 Mar, Thailand ⋅ ☀️ 30 °C

    Der MiniVan hat Platz für 35 Leute und hat mich sogar zu früh abgeholt. Danach düsen wir noch ca. 1h durch die Stadt und gabeln alle auf. Dann endlich in Richtung Koh Chang. Dann ausladen und einladen von Personen vom Fährhafen zu Koh Samet. Dann weiter zum Tanken. Danach Middagspause und dann endlich um 14:30 angekommen beim Fährhafen nach Koh Chang. Wir bekommen einen Sticker ans T-Shirt mit unterschiedlichen Nummern. Auf Koh Chang erwarten uns bereits die Fahrer zum Hotel. Mein Bungalow, das Patoo Resort, ist klein aber schön und liegt direkt am Strand. Was mir gleich mal auffällt ist, das es hier wieder Gelsen gibt. Sie sind so groß wie Elefanten und hungrig nach Blut wie Hyänen.

    Am ersten Tag, also am Sonntag, mach ich nix, außer den Strand zu genießen. Mach mir aber auch schon etwas Gedanken bez. Energielockdown und versuche mal zu schauen ob es Flüge geben würde die bezahlbar sind. Verwerfe den Gedanken dann aber gleich wieder als ich Preise von 3000+ € sehe.

    Am nächsten Tag, also am Montag, borge ich mir dann ein Moped für 2 Tage aus. Auch super günstig für 250 THB (6.60€) pro Tag. Ich fahre in den Süden der Insel, sehe mir einen Aussichtspunkt an. Danach geht es zu einem Anbieter wo ich einen Fragebogen auszufüllen habe und mal was anzahle. Am Donnerstag geht es dann los. Wieder mal was Neues wird gemacht.

    Danach fahre ich zum von Dr. G. empfohlen Restaurant. Was soll ich sagen außer Danke für die Empfehlung. Geschmacklich echt das beste in ganz Thailand, Preis mega und Geschmack super super top.

    Danach geht es dann zum White Sand Beach. Es dürfte sich echt sehr viel verändert haben hier in den letzten 12 Jahren. Ich erkenne fast nix mehr. Das Wasser hat Badewannentemperatur und ich ziehe meine Bahnen. Was ich mich dabei aber frage: Warum ist auf den Philippinen das Wasser klasklar und hier in Thailand nicht so? Keine Ahnung.

    Am Abend fahre ich dann noch was Essen und lasse es für heute dann gut sein. Morgen ist auch noch ein Tag. Die Ostküste steht am Programm.

    Achja, den Medien kommt man hier auch nicht aus. Philippinen hat den Energienotstand ausgerufen. Benzinpreise x2, Reis x1.5 und Hühnchen x2. Menschen gehen zu Fuß zur Arbeit, da sie sich den Treibstoff nicht mehr leisten können. Wie sollen die überleben?!?! In Sri Lanka soll es nur noch die 3 Tage Woche geben. Australien hat es bereits auch getroffen. Australien, echt jetzt. Und Russland soll alle Lieferungen ab 1.4.2026 einstellen. Heizen mit Gas bez. daraus Strom zu machen wird ja eh überbewertet. Ich sehe es aber immer noch gelassen. Müde bin, Gute Nacht.
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  • KC Tag 3+4: Ostküste und Chillen

    31 Mar–1 Apr, Thailand ⋅ ☀️ 30 °C

    Mit dem Moped an die Ostküste. Gesagt getan. Los gehts. Es gibt zwar nicht viel anzusehen aber der Weg ist schön. Die Straße hat sehr viele Kurven, es geht steil bergauf und auch wieder bergab. Und das ganze quasi durch den Dschungel und vorbei an Kautschukplantagen. Und das lustige ist auch, dass es keine direkte Straße Rund um die ganze Insel gibt. Also ich darf dann den selben Weg wieder zurückfahren.

    Ich bleib dann mal in der Nähe des Hafens bei einem Aussichtspunkt stehen. Aussicht + Kokosnuss. Herrlich.

    Der Tempel war schön nur habe ich mich davon echt schon abgesehen. Und Mangroven sind auch nichts spezielles. Dachte nur ich könnte Tiere sehen. Aber leider nein. Nach einer Stärkung in einem Cafè, denn es ist echt super heiß, geht es zum baden. Das Wasser ist echt herrlich.

    Am Abend ist es dann so weit. Ich zieh mal die Reisleine und buche für 22.4 einen bezahlbaren Flug. Knapp 20 h, 2xumsteigen, alles über China und das Ganze für 570 Alpendollar. Hätte zwar noch so viel geplant gehabt aber hilft ja nix. Ich werde sterben bei euch zu Hause. Einfach nur erfrieren in der mir wieder zur Verfügung gestellten Wohnung in Leoben. Für mich ist mittlerweile alles unter 25°C schon kühl wo ich wie die Einheimischen lange Hose und Pulli brauche. Somit könnte es Teil 3 meiner Reise auch noch geben wenn sich alles beruhigt hat. Das ganze hört sich für mich an wie ein guter Aprilscherz. Nur ist es leider keiner.

    Am Mittwoch bringe ich dann nur das Moped zurück, ziehe meine Bahnen im Meer und raste in der Hängematte am Strand. Bin schon so gespannt auf die morgige Aktivität.
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