Von Haustür zu Haustür durch Frankreich und Spanien. Der Weg wird das Ziel sein, allerdings ist Torrox seit Jahren schon ein familiäres Urlaubsziel. Also, ab in den Urlaub!
  • Day100

    Torrox-Costa

    September 24 in Spain ⋅ ⛅ 28 °C

    Jetzt liege ich hier und bin über den müden Punkt erstmal hinweg. Drei Nächte in Folge hab ich nun wahnsinnig schlecht und wenig geschlafen. Mehr Ränder als Augen 😁
    Die vergangene Nacht begann eigentlich ganz idyllisch. Die letzte Stunde ging es durch eine sanfte Hochebene auf über 1300 Metern Höhe. Unsere Klamotten konnten am Körper trockne und der Hund der uns begleitete blieb auch noch zum Zelt aufbauen und zum Abendessen. Ich gab ihr das Endstück der Salami und packte alles essen danach zusammen in den Ursack und legte es in eine Astgabel. Hund wusste Bescheid und ging.
    Ab halb acht habe ich dann geschlafen. Bis halb zehn. Dann war das Röhren der Hirsche so nah und laut, dass an Schlaf nicht zu denken war.
    Einer klang aus dem Naturpark herüber, zwei andere von links und hinter unserem Zelt. Das ging dann immer so weiter. Um 23:37 fiel dann der erste Schuss. 😳 toll war dass dann auf einmal alles ruhig war, weniger toll, dass ich um unser Leben fürchten musste. Da es stockdunkel war und man kein Licht sah, beruhigte ich mich damit, dass der oder die Jäger wohl mit restlichtverstärkern jagten und sie uns so schon recht gut erkennen sollten.
    Zu späterer Stunde vielen noch zwei weitere Schüsse. Ein Trecker fuhr vor, vielleicht zum wegschleppen des Hirsches. Ein Auto fuhr vorbei. Hunde in der Ferne die mit zur Jagt gehörten. Taschenlampen mal näher dran, mal weiter weg. Das ganze ging so bis halb drei. Dann wurden aber wieder die Hirsche lauter. Gegen halb sieben bin ich dann aus einem tiefen Traum erwacht, keine Ahnung wann ich doch noch eingeschlafen bin. Was mich da geweckt hat, war ein Quad das wenige Meter am Zelt vorbeigefahren ist und dann im dunklen weiter den Berg hochfuhr. Dort oben fing er dann an die Brunftrufe der Hirsche zu imitieren um diese aus dem Naturschutzgebiet zu locken.
    Wir warteten noch bis es etwas heller war und packten dann ohne Licht am Kopf zusammen.
    Ich war sehr gerädert. Die tolle Natur im Nationalpark entschädigt aber. Wer mal hier unten ist sollte sich mal Zeit nehmen und hier etwas wandern.
    Apropos wandern, wir sind heute angekommen 😬
    100 Tage waren es nun. Ich werde mal noch etwas Daten aufbereiten, weil es mich selber auch interessiert wie viele zeros ich nun gemacht habe und wie wenige Kilometer es benötigte um die aktuellen Schuhe komplett zu zerstören. Die Sohle ist durch!
    Wir waren vorhin direkt im Meer um uns zu wasche aber auch abzukühlen. Es hat sich zum Abend etwas zugezogen und wir fühlten uns als hätten wir Fieber.
    Morgen früh gehts erstmal zum Aldi und zu Lidl und der Kühlschrank wird vollgemacht. Ich freue mich auf viel zu vieles, ich nur Essen. Weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
    Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal für all den Zuspruch und die netten Kommentare bedanken. Ich finds super sich hier mit Gleichgesinnten auszutauschen, wünschte das wäre noch etwas leichter.
    Die nächste Tour kommt!😉
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  • Day99

    Parc Natural

    September 23 in Spain ⋅ ☁️ 18 °C

    Der Tag begann im Dunkeln. Bis es in der Stadt, zwischen den Häusern hell wird, dauert doch erheblich länger als wenn man im Freien nächtigt. Wir mussten mit Stirnlampen ein ganzes Stück an der Straße entlang. Die Route hatte ich so gewählt, da der GR7 hinter Lanjarón von 700 m auf 1200 Höhenmeter steigt. Das in so kurzer Strecke dass mir beim betrachten der Karte schon schlecht wurde. Der weitere verlauf machte mich dann wütend. Ewig weit zieht sich der Weg nach Norden nur um dann wieder zu drehen und nach Südwesten zu führen. Ich hab mir da ne Alternative gesucht und da gabs Kaffee!
    Die Strecke wurde im laufe des Tages auch immer schöner. Nachdem wir durch den letzten Ort des Tages waren, Albuñuelas, mussten wir noch ne ganze Menge steigen. Das aber zum Glück über eine sehr lange Distanz. Da allerdings draußen schlafen angesagt war und die Wasserversorgung unklar war, schleppte ich 4 Liter mit. Einmal gab es noch die Möglichkeit zu trinken, danach hat es dann bis zum Donnerstag im laufe des morgens gedauert.
    Unseren Zeltplatz hatte ich vorher schon so in etwas bestimmt, da ich eine gewisse Strecke noch schaffen wollte, aber nicht im Parc Natural übernachten wollte. Ich weiß nicht wie da hier die Regeln sind, aber in Deutschland sind es ja drakonische Strafen.
    Die Schilder des Reservats waren in Sichtweite, wir aber auf der richtigen Seite davor. Ich freute mich schon auf eine gute Nacht, da ich die vergangenen zwei wahnsinnig schlecht geschlafen hatte. Was folgte war die schlimmste Nacht des ganzen Weges! Mehr dazu im nächsten Footprint.
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  • Day98

    Lanjarón

    September 22 in Spain ⋅ ☁️ 22 °C

    Guten Abend. Ich schreibe diese Zeilen nun wieder 24 Stunden später, da ich gestern nicht in der Stimmung dazu war.
    Ok, gestern, Dienstag. Raus aus Trevelez, eine Stadt bekannt für ihren Schinken. Ich hatte abends im Restaurant allerdings Schweinshachse eingelegt und gebraten, der Supermarkt in dem wir uns versorgen wollten, hatte am Montag noch nicht so die Lust zu öffnen🙄 Also diese Hachse war der Hammer. Einmal etwas schief angeguckt und schon fiel das Fleisch vom Knochen. Lange nicht so gut gegessen. Anyway, raus aus der Stadt im Zwielicht. Bis in den nächsten Ort und zum ersten Kaffee warnen es ca.11km. Etwas eingekauft, gegessen und weiter. Es wurde heiß obwohl Wolken, wunderschöne Wolken gemeldet waren. So schnell wir morgens vorangekommen waren, so langsam kam es mir mit fortschreitender Tageszeit vor. Was mir dann abermals die Nerven geraubt hat, war eine Strecke die parallel, leicht oberhalb der Straße verlaufen sollte. Der Sicherheit halber gerne dort, anstatt mit den Autos auf der Straße. Allerdings machte der Weg solche Sprünge an der Wand und viele Stellen waren wieder mit Brombeeren und anderem Stachelgewächs überwuchert, dass wir uns dann entschieden bei nächster Möglichkeit zur Straße abzusteigen. So standen wir dann plötzlich vor einem abgeschlossenem Tor mir spitzen Stacheln drauf. Egal, drüber. Es folgten noch ein paar Stellen an denen ich mich nicht weniger aufgeregt hab, aber ein ausgewiesener Wanderweg muss ja nicht immer markiert oder überhaupt vorhanden sein 🙄😬 So war es mit dem GR 142 welchem wir ein Stück folgten.
    Erst jetzt am Donnerstag komme ich dazu es hochzuladen 🙄
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  • Day97

    Trevélez

    September 21 in Spain ⋅ ☁️ 14 °C

    Monday Monday. Schön war dieser Tag. Die Strecke war fast das doppelte von gestern und dank längerer Planung konnte ich die Höhenmeter auf knapp über 2km halten. Fühle mich sehr gut und der Tag und die Wanderung war auch ein Genuss.
    Es ging super los mit einer ganzen Packung Toast und sogar einen Toaster zum Frühstück. Dann waren auch noch Wolken am Himmel und die Sonne kam erst kurz nach Mittag dauerhaft zum Vorschein.
    Drei Pausen in Bars mit kalt und warmgetränken und zwei Trinkpausen waren heute drin. Kein Ort war wirklich schön, alles aber etwas sehenswert weil so beschaulich eben 🤷🏼‍♂️
    Auf den letzten 15 Kilometern kamen dann noch die Hälfte der Höhenmeter zusammen. Einer der schwersten Anstiege war dann im Zielort bis zum Hotel hinauf.
    Ihr merkt, wenn’s läuft und der Tag mir gefällt, weiß ich weniger zu berichten als wenn es mal nicht so optimal ist. 😄
    Verzeiht es mir.
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  • Day96

    Laroles

    September 20 in Spain ⋅ ⛅ 19 °C

    Hier mal noch was zum gestrigen Sonntag. Der aufstieg zum pass über die Sierra Nevada war recht leicht. Die zugewucherten Wege waren ganz nett, nur nicht an den Stellen wo es Brombeersträucher waren. Sowas bremst aus und tut so doppelt weh.
    Oben angekommen dachte ich mir eigentlich dass das Schwerste des Tages hinter uns liegen würde. Der Abstieg begann auch ganz nett, da vom Besucherparkplatz an der Passhöhe ein befestigter Weg dem GR7 folgte. Allerdings dann nur so weit wie sich der übliche Besucher wohl vom Auto entfernt. Nach einem Kilometer ging es recht romantisch über Rasen in den Wald. Bald dann wieder ein paar Brombeerbüsche. Mehr und mehr. An einem steilen Abstieg in einer Schlucht lagen dann auf einmal Seile auf dem Weg an denen man sich weiter runter lassen sollte. Sag sehr steil aus, das eigentliche Problem war aber der Dschungel aus Brombeerranken die das Unterfangen unmöglich machten. Irgendwo über uns lag die Straße deren Verkehr man auch hören konnte. Ich habe mich dann entschieden dass wir den Hang hochklettern. War schwer und gefährlich, aber geschafft. Der Straße dann gefolgt bis zu einer Kreuzung wo wir dann wieder in Richtung GR7 gingen um etwas unterhalb der Stelle an der wir den Weg verließen, wieder einzusteigen.
    Es ging anfangs leicht, dann wieder die Sache mit dem rankenden pflanzenwerk mit Dornen. An einer passenden Stelle sind wir dann wieder auf die Straße geflüchtet und dieser gefolgt. War zwar der längere Weg, aber man kann einfach nicht absehen wie lange ein Kilometer dauert wenn alles so zugewachsen ist.
    In dem Dorf das dann irgendwann kam mussten wir ganz weit hinab ins Tal steigen um dann einen Bach zu überqueren und an der andern Seite wieder aufzusteigen. Soweit so ok.
    Ich hatte den weiteren Weg über die Straße ausgeschlagen da er etwas länger war. Dass er die Höhe hielt hatte ich nicht beachtet 🙄
    Die Beschilderung in die Schlucht war grauenhaft. Dann mussten wir durch halb geklärtes Wasser warten, dass aus der Kläranlage unseren Weg entlanglieft.
    Also das war der Tag noch nicht in allen Details. Ich war auf jeden Fall um halb acht schon im Bett und hab geschlafen. Das hat mir heute am Montag sehr geholfen 👍🏼
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  • Day95

    La Calahorra

    September 19 in Spain ⋅ ☀️ 16 °C

    Gute Nachrichten, glaube ich 😬
    Also der Panther den es hier geben soll, ist wohl nur eine große Katze 🐈
    Das hat die Guardia Civil noch nicht bestätigt, aber Augenzeugen. Und da es genau das ist was ich hören möchte, glaube ich ihnen einfach mal. 😂
    Ich war gestern Abend bei der umplanung der Route an eine Stelle geraten wo es dann nicht mehr die Möglichkeit gab in ein Hotel zu gehen. Das Problem hat sich dann jetzt erstmal etwas entschärft und bis es soweit ist hoffentlich ganz aufgelöst.
    Die kommenden drei Nächte sind schon gebucht. Die Distanz der Tages Touren wird nach morgen wieder etwas erhöht. Morgen sind dafür ein paar mehr Höhenmeter dabei, da es über die Sierra Nevada geht.
    Heute waren es ungefähr 32 km. Halb acht los, halb vier fertig. Eingecheckt, zu Mittag gegessen, Nickerchen gemacht, Sightseeing im Ort, eingekauft und noch die Abendsonne auf dem Balkon genossen. Klingt gut, mmmh? Ich fand’s auch schön, aber ich geh auch echt gern lange wandern. Noch 200 km ab hier 😊
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  • Day94

    Hernán-Valle

    September 18 in Spain ⋅ 🌧 15 °C

    Servus Grützi und hallo 👋🏻
    Man, etwas langweilig so wenig zu wandern. Wir waren heute morgen noch frühstücken und sind im ca. 8:30 Uhr gestartet. Noch zur Bank, in der Stadt etwas verlaufen und dann irgendwann haben wir es doch geschaffte aus ihr rauszuklettern. Nach ca. 16 km haben wir eine Stunde Pause gemacht und sind dann die verbleibenden 17 km gegangen. Wandertag um 16:15 Uhr vorbei.
    Also die Route war bewusst so gewählt. Es gab viele Hotels unterhalb dieser 33 km, aber nichts danach. Ursprünglich hätte der GR7/E4 uns über die Berge geführt und dort oben hätten wir auch nächtigen müssen, jedoch machen wir das nicht, wegen der Katze. Diese große schwarze.
    Somit hatte ich schon gestern das heutige und morgige Hotel gebucht. Morgen sind es dann sogar nur 31 km. Aber vielleicht kann man morgen ja mal unter einem Baum liegen und abwarten, heute war es die erste Hälfte des Tages sehr windig und nass.
    Morgen Abend sind wir dann wieder an der geplanten Route und es wird wohl noch für ca. 2-3 Tage abendlich ein Hotel am Weg liegen, danach muss dann entweder das Kätzchen gefangen sein, sodass wir draußen schlafen können, oder ich muss die Route Richtung Meer umplanen um dann in Hotels unterzukommen. Mal abwarten was die Guardia Civil so am Wochenende macht.
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  • Day92

    Baza

    September 16 in Spain ⋅ ☁️ 25 °C

    Baza. Mich erinnert das an so ein Lied. Weiß nicht wie es heißt, aber ich hatte es irgendwie immer wieder im Kopf.
    Ja wir sind nun hier angekommen und bleiben zwei Nächte. Ich hatte erst eingebracht gebucht, aber das Hotelzimmer ist ok. Gibt sogar einen Kühlschrank. Der Lidl ist nur wenige hundert Meter entfernt und auf den letzten paar Metern in die Stadt hat sich erst eine kleine Katze von mir streicheln lassen und dann wenige Meter später noch ein kleiner Hund. Das ist doch mal ne Begrüßung, mmh?
    Im Hotelzimmer hab ich zwar auch noch ne schabenähnliche Kreatur unter meinem Bett hervorschnellen sehen und sie direkt auf fliesenniveau eingeebnete, aber wir sind ja im Süden, völlig normal 🥳
    Dieser Tag war auch wieder viel an der Straße entlang, allerdings war das bedeutend weniger anstrengend und abwechslungsreicher als gestern. Vier Städte/Dörfer/Siedlungen lagen zwischen Start und Ziel und es gab zur Mittagspause Pizza!!! Dabei waren wir um 11:15 Uhr da und wenn ich jetzt eins weiß, dass Essen in Spanien in der Priorität steigt, je später die Zeit. Zudem gibt es in den meisten Restaurants nur zu festen, in Granit geschlagenen Zeiten, Essen. Abends essen wir meistens irgendwas, denn bis 21 Uhr warten um warm zu essen, das will ich nicht. Ich hatte ja gedacht dass wenn es nun so viel früher ist, die auch ihre Essenszeiten etwas vorverlegen, aber nö, im Dunkeln sitzen die da in den Restaurants und essen und trinken bis in meine Tiefschlafphase 🤷🏼‍♂️😁
    Nun heute hatten wir wohl Glück 🍀
    Und mit dieser Location in der Nähe mehrer Supermärkte, wird mein Rucksack sicher wieder so schwer mit Nahrung sein, dass ich auf dem Aufstieg hinter dieser Stadt direkt ins schwitzen komme. Aber das mache ich ja sowieso meistens. Also schwitzen, aufsteigen war nun länger nichts Ernstes dabei. Es geht nun aber mit großen Bergen wieder los 😄 Aber das ist das letzte Aufbäumen der Strecke, bevor sie dann komplett gegangen ist 🤗
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  • Day91

    Huéscar

    September 15 in Spain ⋅ ☀️ 24 °C

    Hallo. Heute versuche ich mich mal an den gestrigen Dienstag zu erinnern. Der Tag war nämlich recht unspektakuläre, besonders aber die Strecke. Eine wahnsinnig große Hochebene die wir nun den zweiten Tag in Folge durchschreiten. Es gibt hier viel Landwirtschaft, also eigentlich nur. Was anderes „fruchtet“ in dieser entlegenen Gegend wohl nicht 😂😉
    Ja gut, Gemüse wird hier ebenso angebaut. Die Sonne scheint auch sicherlich viele Tage im Jahr, aber das Wasser wird von überall herbeigeführt, zu unserem Pech, unterirdisch.
    Vielerorts sieht man noch die alten Kanäle die oberirdisch mit leichtem Gefälle das Wasser durch die langen Felder leitete. Diese nach oben offenen Leitungssysteme verfallen aber mehr und mehr und das Wasser wird aus dem Boden, direkt in Leitungen gepumpt. Dazu stehen pumpenhäuschen irgendwo im nirgendwo und ein Dieslmotor treibt eine Pumpe an oder generiert Strom zum selbigen Zweck.
    Wir konnten einmal nach 12 km Pause machen und Wasser auffüllen und dann......ja, kam nichts mehr. Für längere Zeit. An einem sehr großen Bauernhof fragte ich nach Wasser und dann fragte ich den Chef des ganzen nochmals. Er hat uns eine 1,5Liter Flasche überlassen, wir wollten aber mehr. Das Wasser für die Tiere aus dem Boden, konnte er nicht empfehlen, wir haben es aber mitgenommen um es dann zu filtern.
    Fast forward, alles Wasser alle bis auf letzteres welches ich dann filterte. Es hatte aber immer noch einen sehr starken Tiergeruch. Ich vermutete dass die Pumpe aus einer der oberen erdschichten das Wasser saugte und dieses noch nicht wirklich wieder Grundwasser war das einigermaßen rein ist. 12 Meter Sand = steriles Wasser 😁
    Also Wasser weggeschüttet und die letzten 8 Kilometer bis Huéscar mit einem sehr trockenem Mund gelaufen.
    Ich hatte aber schon lange vorher sondiert, dass direkt eins der ersten Gebäude ein Restaurant ist.
    Dort sind wir dann wie Zombies eingefallen und haben mal kurz aufgetankt um wieder klar denken zu können. Danach waren es noch 2 km bis ins Hotel. Dort gabs auch nen Supermarkt direkt unten im Erdgeschoss 👌🏻
    Ente gut, alles gut 😊 🦆
    Ich hab mir noch die Strecke angeschaut und entschieden dass wir am Donnerstag in Baza einen Zero einlegen.
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  • Day90

    El Moral

    September 14 in Spain ⋅ ☁️ 22 °C

    N’Abend. Man, ich glaube es ist schon eine ganze ganze Weile her, dass ich so einen Bericht, brühwarm am Abend des selbigen Tages geschrieben hab. Liege mal wieder im Zelt und bin noch gar nicht so müde.
    Der Tag begann um sieben, wir wussten dass wir mindestens bis 8:30 auf die Inspektion der Wohnung warten mussten, um dann unsere Kaution wiederzubekommen. Also sind wir nebenan frühstücken gegangen. Erst Kaffee mit etwas Süßem, so wie der Spanier es mag, dann ein Stück Pizza mit einer Cola. Man braucht doch was herzhaftes am Morgen. Kurz nachdem wir wieder in der Wohnung war, kam auch die Dame mit der Kohle und wir gingen los.
    Heraus aus der Stadt, bergauf, bergauf. Lange an der Straße entlang, bis diese zur schotterpiste wurde und diese Piste dann zur Dirtroad. Durch schafherden, Täler und einen Fluss, hinein in riesige Weintraubenplantagen. Dieses Mal aber Weintrauben zum Essen, nicht für den Wein. Sie schmeckten vorzüglich, jedoch rächte sich das halbe Kilo später noch.
    Pünktlich zum Mittag kamen wir nach Archivel und kauften etwas ein, füllten Wasser auf und setzten uns dann in eine Bar für die Mittagspause. Diese dauerte dann eine Stunde und wir gingen leicht angetrunken wieder auf den Weg.
    Erst jetzt, nach Mittag hatte sich hier der Himmel zugezogen und wir wurden etwas von der Sonne verschont.
    Nach zwei Stunden machten wir nochmal eine kurze Pause und konnten von unserer Sitzposition die Stadt sogar noch sehen.
    Von hier an ging es dann ne ganze Weile weiter bis wir in El Moral am ersten Restaurant ankamen. Geschlossen. Die tanke daneben ebenso. Nächste Chance ein paar Meter weiter. Das zweite von zwei Restaurants war geöffnet und wir haben große Steaks, Salat und Pommes bekommen. Alles schön in Allioli getunkt und mit einem Bierchen runtergespült. Hier gabs dann auch noch Kaffee und Wasser zum mitnehmen und einen kleinen Rechnungsbetrag von 30€.
    Meine Zunge war etwas gelockert, sodass es mir leicht fiel, im wirklich winzigen Dorf, die Gruppe von älteren Einwohnern nach einer Stelle zum Zelten zu fragen. Wir wurden dann herumgeführt und durften frei wählen. Somit liegen wir nun unter einem Baum im Zelt, der ganze Platz ist erleuchtet und es regnet. Mein Zpacks Duplex ist übrigens durch. Ich kann es nicht mehr dicht flicken, der Regen ist aber nicht allzu stark. Parole, durchhalten 😄
    Gute Nacht und danke für eure genesungswünsche. Mir ging es heute nach der Mittagspause wieder recht normal
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