„Zürich vermisst Wien und München“
6 juli, Peru ⋅ ☁️ 22 °C
Mit ganz vielen guten Wünschen, einem ganzen Sackerl Schutzengerl, ein paar Gastgeschenken und hoffentlich der richtigen Kleidung im Gepäck geht’s am Montagabend los.
Nach und nach findet sich unsere Reisegruppe für die nächsten Wochen zusammen - nach einem kurzen Personenruf in der WhatsApp-Gruppe haben wir uns fast alle bei einem Mitternachtssnack bei Flax & Kale getroffen: Vertreter*innen der Weltläden Egg, Götzis, Hall, Krems, Schärding, Spittal, St. Johann & Waidhofen.
Es bleibt Zeit für ein erstes Kennenlernen bevor wir die lange Reise von Madrid nach Lima antreten - mehr als 11 Stunden fliegen wir durch die Nacht... Und dann sind wir schon gespannt was „Bad Schallerbach“, Christine von der ARGE Weltläden und unser Reiseleiter Thomas Angerer von ihrer (An)Reise berichten werden.Meer informatie
Miraflores und Barranco
7 juli, Peru ⋅ ☁️ 22 °C
¡Hola Peru! ¡Hola Lima! Die Freude ist groß, dass wir tatsächlich wie geplant alle, inklusive sämtlichen Koffern (was nicht selbstverständlich ist - davon kann Christine ein Lied singen…), kurz nach 9 Uhr im Hotel ankommen und gemeinsam frühstücken können!
Gestärkt und mehr oder weniger erfrischt machen wir uns auf zu unserer ersten Erkundungstour durch Perus Hauptstadt Lima.
Das erste Highlight ist der Parque de los gatos, wie er wahrscheinlich richtig heißen sollte - der Parque John F. Kennedy. Wer jetzt nicht weiß was gemeint ist suche bei Ecosia nach „Park Katze Lima“ ;-)
Mit ausreichend frisch gewechselten „Soles“ ausgestattet nutzen wir den Rest des Tages um den Stadtteil „Miraflores“ und das Künstlerviertel „Barranco“ zu erkunden, fabelhaften Kaffee zu trinken, erste Souvenirs zu kaufen und als feinen Abschluss im Restaurant „Panchita“ peruanisch zu speisen.Meer informatie
Lima – Eine Stadt der Kontraste
8 juli, Peru ⋅ ☀️ 24 °C
Unser nächster Tag in Lima beginnt mit einer Erkenntnis: Diese Stadt lässt sich kaum mit einem einzigen Wort beschreiben. Am ehesten trifft es wohl der Begriff Kontrast. Zwischen kolonialer Vergangenheit und moderner Millionenstadt, zwischen wohlhabenden Vierteln und den Pueblos Jóvenes am Stadtrand, zwischen Pazifikküste und trockener Wüste zeigt Lima viele unterschiedliche Gesichter.
Unsere sehr bemühte Stadtführerin Carina begleitet uns zwei Tage lang und hilft uns dabei, möglichst viele dieser „Gesichter“ Limas zu sehen und zu verstehen.
Mit rund zehn Millionen Einwohner*innen lebt beinahe ein Drittel der peruanischen Bevölkerung in der Hauptstadt. Gleichzeitig ist Lima in 49 Bezirke unterteilt, die jeweils von eigenen Bürgermeister*innen verwaltet werden – eine Größe und Vielfalt, die sich im Stadtbild deutlich widerspiegeln.
Schon das Klima macht Lima besonders. Obwohl die Stadt direkt am Pazifik liegt, prägen sieben Monate im Jahr dichte Wolken und grauer Himmel das Bild. Das Zusammenspiel des kalten Humboldtstroms und warmer Luftmassen rund um den Äquator bestimmt das Wetter. Gerät dieses empfindliche Gleichgewicht durch das Klimaphänomen El Niño aus den Fugen, erwärmt sich das Meer um wenige Grad – mit weitreichenden Folgen für Fischerei, Landwirtschaft und Wasserversorgung.
Auch geschichtlich ist Peru weit älter als viele vermuten. Oft denkt man zuerst an die Inka, doch ihr Reich bestand lediglich rund 200 bis 250 Jahre. Lange davor entwickelten sich bedeutende Hochkulturen wie jene von Caral, nördlich von Lima. Sie gilt als eine der ältesten bekannten Zivilisationen Amerikas.
Bei unserem Rundgang durch das historische Zentrum wird die koloniale Vergangenheit besonders sichtbar. Im Kloster Santo Domingo beeindrucken kunstvoll verzierte Räume und Decken, die den starken Einfluss Spaniens erkennen lassen. Die Dominikaner spielten über Jahrhunderte eine wichtige Rolle in Bildung und Mission. Wo einst rund 300 Mönche lebten, sind es heute nur noch etwa 20.
Immer wieder begegnen wir den Spuren der spanischen Eroberung. 1535 gründete Francisco Pizarro die Stadt Lima. Selbst die Architektur erzählt von den damaligen Machtverhältnissen – etwa durch repräsentative Treppenhäuser, deren Zugänge einst nach gesellschaftlichem Rang getrennt waren.
Doch Lima erzählt nicht nur von der Vergangenheit. Unser Guide berichtet auch von den Herausforderungen der Gegenwart. Viele Familien bemühen sich, ihren Kindern den Besuch einer Privatschule zu ermöglichen. Die Lebenshaltungskosten unterscheiden sich je nach Stadtteil erheblich: Während Wohnungen im wohlhabenden Miraflores deutlich teurer sind, leben viele Menschen in anderen Bezirken mit wesentlich geringerem Einkommen. Der gesetzliche Mindestlohn liegt derzeit bei rund 320 Euro pro Monat.
Unterwegs fallen uns immer wieder kleine dreirädrige Fahrzeuge auf – die sogenannten Mototaxis oder Motocarros. Sie gehören in vielen Stadtteilen selbstverständlich zum Straßenbild, dürfen jedoch nicht überall verkehren.
Auch viele Symbole erzählen Geschichten. Im Juli feiert Peru den Unabhängigkeitsmonat, in dem zahlreiche Menschen die rot-weiße Escarapela tragen. Auf dem peruanischen Staatswappen stehen die Vicuña für den Tierreichtum des Landes, der Chinarindenbaum für seine Pflanzenwelt und das Füllhorn für den mineralischen Reichtum Perus.
Zum Abschluss erfahren wir noch etwas über den möglichen Ursprung des Stadtnamens. Vielleicht leitet sich „Lima“ vom Fluss Rímac ab – dem „sprechenden Fluss“. Eine andere Erklärung führt den Namen auf eine gelbe Blume zurück, die in der Region einst weit verbreitet war.
Lima hinterlässt bei uns einen bleibenden Eindruck. Die Stadt ist laut, lebendig und voller Gegensätze. Gerade diese Kontraste machen ihren besonderen Charakter aus – und zeigen, wie eng Geschichte, Kultur und das Leben der Menschen bis heute miteinander verwoben sind.Meer informatie
Zu Besuch bei Produzent*innen von Allpa in Lima
9 juli, Peru ⋅ ☁️ 22 °C
Unser heutiger Reisetag führt uns nach Los Olivos, dem größten Bezirk Limas. Hier besuchen wir Produzent*innen der Organisation Allpa, einer langjährigen Partnerorganisation der EZA Fairer Handel, Contigo und damit auch der österreichischen Weltläden. Der Tag zeigt eindrucksvoll, wie eng handwerkliches Können, faire Handelsbeziehungen und langfristige Zusammenarbeit miteinander verbunden sind.
Silberschmuck aus Meisterhand
Unser erster Besuch gilt der Werkstatt von Luis Romero, der diese leitet und seit rund 20 Jahren Silberschmuck für Allpa fertigt. Gemeinsam mit seinem sechsköpfigen Team entstehen hier nahezu alle Schmuckstücke in sorgfältiger Handarbeit – jeder Mitarbeitende fertigt ein Stück vollständig selbst an.
Luis erklärt uns den gesamten Herstellungsprozess und erzählt von den Herausforderungen seines Berufs. Aufgrund des stark gestiegenen Goldpreises arbeitet die Werkstatt derzeit fast ausschließlich mit Sterlingsilber als Basis für die Schmuckstücke. Die Designs entstehen teilweise bei Allpa, teilweise bringen die Handwerker*innen selbst ihre Ideen ein. Produziert wird anschließend nach den gemeinsam entwickelten Entwürfen. Besonders wichtig sind Luis faire Arbeitsbedingungen, geregelte Arbeitszeiten und die vollständige Nachvollziehbarkeit aller eingekauften Materialien. Allpa überprüft regelmäßig die Einhaltung der vereinbarten Arbeitsstandards. Rund 40 Prozent seiner Produktion vermarktet Luis über Allpa.
Textilien mit Geschichte
In der Werkstatt von Juan Vargas erfahren wir, wie aus einer kleinen 4×4-Meter-Werkstatt ein erfolgreicher Produktionsbetrieb wurde. Juan stammt ursprünglich aus Arequipa und kam bereits als Kind nach Lima. Mit Unterstützung eines Kredits von Allpa konnte er seinen Betrieb Schritt für Schritt aufbauen. Heute produziert er sowohl für Allpa als auch für weitere Kund*innen.
Die Kleidungsstücke entstehen in Arbeitsteilung – fünf bis sechs Personen arbeiten an jedem einzelnen Stück. Verarbeitet werden vor allem Alpakawolle sowie Mischgarne mit peruanischer Pima-Baumwolle. Allpa setzt dabei konsequent auf zertifizierte Materialien und langfristige Partnerschaften.
Yadira, Koordinatorin der Produktionsbetriebe von Allpa, berichtet uns von den Auswirkungen der vergangenen Krisen auf das Handwerk und macht deutlich, wie wichtig langfristige Zusammenarbeit für die Produzent*innen ist.
Besonders berührt uns die Geschichte von Epiphania. Nachdem sie zunächst keine Arbeit fand, machte sie ihr Stricktalent zum Beruf. Seit mehr als 15 Jahren arbeitet sie inzwischen mit Allpa zusammen und näht heute die einzelnen Strickteile zusammen.
Mehr als eine Handelsorganisation
Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit traditionellen peruanischen Gerichten besuchen wir die Zentrale von Allpa. Hier entstehen Muster, Prototypen und Produktentwicklungen für internationale Kund*innen. Erst wenn ein Muster überzeugt, beginnt die Produktion in den Werkstätten.
Gründerin Nelly zeigt uns, wie sich Allpa in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat. Verbesserte Wasch- und Bügelverfahren, moderne Webrahmen und die enge Zusammenarbeit mit Universitäten haben sowohl die Qualität als auch die Umweltverträglichkeit der Produktion deutlich verbessert. Gleichzeitig sorgt der zentrale Einkauf zertifizierter Rohstoffe dafür, dass Produkte über Jahre hinweg in gleichbleibender Qualität hergestellt werden können.
Allpa ist heute nicht nur Vermittlerin zwischen Produzent*innen und Kund*innen. Die Organisation begleitet die gesamte Wertschöpfungskette – von der Produktentwicklung über Qualitätsstandards bis hin zur Vermarktung – und schafft so langfristige und faire Einkommensmöglichkeiten für ihre Partnerbetriebe.
Der Tag macht deutlich: Fairer Handel bedeutet weit mehr als der Verkauf hochwertiger Produkte. Im Mittelpunkt stehen Menschen, ihre handwerklichen Fähigkeiten und verlässliche Partnerschaften, die Perspektiven für die Zukunft schaffen.Meer informatie
Auf den Spuren von beanie.at - Ayacucho
10 juli, Peru ⋅ ☀️ 22 °C
Schon die Reise nach Ayacucho im Hochland Perus macht deutlich, dass dieser Tag etwas Besonderes werden wird. Hier besuchen wir die langjährige Partnerorganisation von Susanne Frühmann, der Gründerin von Beanie.at, und damit auch der österreichischen Weltläden. Schon beim Betreten des Hauses wird spürbar: Hier entstehen nicht nur Mützen, Schals, Handschuhe und Pullover. Dieses Projekt verbindet hochwertiges Handwerk mit sozialem Engagement und schafft Perspektiven für Frauen und ihre Familien.
Vor elf Jahren begann die Zusammenarbeit zwischen Susanne und Diamanta. Was als Geschäftsbeziehung startete, ist längst zu einer vertrauensvollen Partnerschaft geworden. Heute arbeiten rund 300 Frauen für die Organisation – im Ausbildungszentrum in Ayacucho und in den umliegenden Gemeinden.
Managerin Marta erzählt, dass die Organisation von Anfang an weit mehr sein wollte als eine Produktionsstätte. Erfahrene Stricker*innen geben ihr Wissen als „Strickmütter“ an jüngere Frauen weiter. Während der Pandemie bewährte sich dieses Netzwerk besonders: Die Frauen arbeiteten in ihren Dörfern weiter, Wolle wurde verteilt, fertige Produkte abgeholt und direkt vor Ort kontrolliert. Dieses System besteht bis heute und erleichtert vielen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Bei unserem Rundgang verfolgen wir den Weg eines beanie.at-Produkts von der Alpakawolle bis zur fertigen Haube. Jede Materialausgabe wird dokumentiert, die Qualitätskontrolle erfolgt direkt in den Strickgruppen. Transparenz und sorgfältige Handarbeit prägen den gesamten Produktionsprozess.
Beeindruckend ist vor allem, wie umfassend die Organisation ihre Mitarbeiter*innen unterstützt. Kostenlose Kinderbetreuung ermöglicht vielen Frauen überhaupt erst eine Erwerbstätigkeit. Ergänzt wird sie durch Weiterbildungen, Gesundheitsangebote sowie psychologische Begleitung und Beratung für Familien in schwierigen Lebenssituationen.
Besonders bewegt uns die Begegnung mit Mauricia. Als sie zu Diamanta kam, war sie sehr schüchtern und traute sich kaum etwas zu. Heute holt sie ihren Schulabschluss nach und motiviert andere Frauen, ihren eigenen Weg zu gehen. Ihr größter Wunsch für die Zukunft ist ebenso schlicht wie eindrucksvoll: „Bitte bringt uns weiterhin Arbeit.“
Auch wir berichten von den österreichischen Weltläden und freuen uns, erzählen zu können, dass sich deren Umsatz in den vergangenen Jahren verdoppelt hat. Die Freude darüber ist groß – denn jeder zusätzliche Verkauf bedeutet auch mehr Arbeit und Einkommen für die Frauen in Ayacucho.
Zum Abschied erhalten wir kleine Schlüsselanhänger aus Wollresten – eine liebevolle Erinnerung an einen Ort, an dem mit Menschen ebenso sorgsam umgegangen wird wie mit Materialien.
Auf dem Rückweg wird uns bewusst, wie viel Zeit, Planung und Vertrauen in jedem einzelnen beanie.at-Produkt stecken. Fast ein Jahr vergeht vom Einkauf der Alpakawolle bis eine Mütze oder ein Schal schließlich in einem österreichischen Weltladen liegt. Der Besuch zeigt eindrucksvoll, dass Fairer Handel weit mehr bedeutet als einen fairen Preis. Er schafft Bildungschancen, stärkt Frauen und eröffnet Familien langfristige Perspektiven – ein gelebtes Beispiel für das WFTO-Prinzip der Förderung benachteiligter Produzent*innen.Meer informatie
Zu Besuch bei den Alpaqueros
11 juli, Peru ⋅ ☀️ 15 °C
Reisetipps für Samstag: Viel trinken, nicht zu viel schweres Essen, langsam bewegen, … denn heute haben wir etwas Besonderes vor - es geht hoch hinaus! Bevor aus der feinen Alpakawolle Mützen und Schals für Beanie.at und schließlich für die österreichischen Weltläden entstehen, beginnt ihre Reise hoch oben in den Anden. Dort besuchen wir Familien, die seit Generationen Alpakas halten.
Gemeinsam mit Carlos von der Organisation Solid fahren wir nach Rumichaca. Unterwegs erzählt er, wie Solid die Bäuer*innen mit Schulungen begleitet und sie dabei unterstützt, langfristig von ihrer Arbeit leben zu können. Nicht kurzfristige Hilfe, sondern Wissen und Selbstständigkeit stehen im Mittelpunkt.
In dem kleinen Dorf auf rund 4.400 Metern Seehöhe empfängt uns Rolando, der rund 200 Alpakas hält. Schon als Kind hütete er die Tiere seiner Großeltern, heute führt er den Familienbetrieb weiter. Die Verständigung gelingt nur dank mehrerer Übersetzungen – von Quechua über Spanisch und Englisch bis ins Deutsche. Trotzdem merkt man schnell: Für die Verbundenheit mit den Tieren braucht es oft gar nicht viele Worte.
Rolando erzählt auch von den Herausforderungen der vergangenen Jahre. Durch veränderte Wetterbedingungen wird das Leben im Hochland immer schwieriger. Trockenheit und Futtermangel setzen den Herden zu und bedrohen damit die wichtigste Einkommensquelle der Familien.
Besonders spannend ist der Blick auf die Tiere selbst. Alpakas sind perfekt an das empfindliche Grasland der Anden angepasst: Mit ihren weichen Ballenfüßen schonen sie den Boden und fressen das Gras, ohne es mitsamt den Wurzeln auszureißen. So tragen sie dazu bei, dass die Weiden auch langfristig erhalten bleiben.
Wir treffen außerdem Jodo, einen erfahrenen Züchter, der viel Zeit in die Verbesserung seiner Herden investiert. Sein Wissen gibt er an andere Familien weiter und bereitet besonders wertvolle Tiere auf regionale Zuchtschauen vor. Stolz zeigt er uns schließlich seinen Zuchthengst „Oso“, mit dem natürlich auch Erinnerungsfotos entstehen.
Als wir uns verabschieden, macht sich die Höhe bemerkbar. Zu schnelle Bewegungen fallen doch schwer, die Luft ist spürbar dünn - umso mehr Respekt haben wir vor den Menschen die hier leben und arbeiten. Gerade deshalb bleibt uns dieser Besuch so eindrücklich in Erinnerung: weil wir nicht nur gesehen haben, wo die Alpakawolle ihren Ursprung hat, sondern auch die Menschen kennengelernt haben, deren Wissen, Geduld und tägliche Arbeit dahinterstehen.Meer informatie
Zu Gast bei „Mama Lourdes“ und „Mama Julia“
12 juli, Peru ⋅ ☀️ 21 °C
Manche Erlebnisse lassen sich nicht so einfach in Worte fassen - so wie die Begegnung mit den Frauen der externen Strickgruppen.
Wir sind erfüllt von Dankbarkeit für die Gastfreundschaft, Herzlichkeit und für den offenen Austausch.Meer informatie
Die Stadt Ayacucho
12 juli, Peru ⋅ ☀️ 21 °C
Im Rahmen einer Stadtführung lernen wir Ayacucho, den Ort in dem unsere Partner*innen leben, wirken und arbeiten, etwas besser kennen – eine Stadt, die ihre Geschichte auf Schritt und Tritt erzählt. Die rund 2.700 Meter hoch gelegene Andenstadt gilt als kulturelles Zentrum Perus und ist wegen ihrer zahlreichen historischen Kirchen auch als „Stadt der 33 Kirchen“ bekannt.
Unser Stadtführer Nilton erzählt von den vielen Schichten ihrer Vergangenheit. Hier
verschmelzen spanische Architektur und andine Traditionen, christliche Symbole und der Glaube der indigenen Bevölkerung.
Besonders während der berühmten Osterfeierlichkeiten wird diese Verbindung bis heute sichtbar. In der Kathedrale bewundern wir den mit Kerzen und Rosen festlich geschmückten Umzugs“wagen“, der am nächsten Feiertag durch die Straßen getragen wird und uns eine Vorstellung davon gibt wie prunkvoll die Prozessionen in den Osterfeiertagen sein müssen.
Auch historisch spielt Ayacucho eine bedeutende Rolle: Mit der Schlacht von Ayacucho im Jahr 1824 wurde die Unabhängigkeit Perus und großer Teile Südamerikas endgültig besiegelt – 3 Jahre nachdem in der Hauptstadt Lima die Unabhängigkeit erklärt wurde. Ein trauriges Kapitel der Geschichte dieser Stadt ist der bewaffnete Konflikt mit dem „Leuchtenden Pfad“, dessen Auswirkungen die Menschen bis heute nicht vergessen haben.
Heute blickt Ayacucho nach vorne. Landwirtschaft, Kunsthandwerk und zunehmend auch der Tourismus prägen die Region. Auch Nilton betont die Bedeutung der Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen um für bäuerliche Familien und Handwerker*innen faire Einkommen und langfristige Perspektiven zu schaffen.Meer informatie
Reisetag
13 juli, Peru ⋅ ☁️ 28 °C
Auf dem Weg zu Kaffee und Schokolade
Unicafec - Zu Gast bei Freunden
14–16 jul., Peru ⋅ ☁️ 23 °C
Mehr als guter Kaffee
Eine rote Kaffeekirsche in der Hand, Vogelstimmen aus dem Wald und der Duft feuchter Erde – spätestens in diesem Moment wird uns bewusst, wie weit der Weg bis zu einer Tasse Kaffee tatsächlich ist.
Die Tage bei der Kooperative UNICAFEC in San Ignacio führen uns dorthin, wo dieser Weg beginnt. Die Kooperative kann ihren Mitgliedern dank langjähriger Partnerschaft im Fairen Handel Maschinen und weitere Ressourcen zur Verfügung stellen, doch schon bei der Ankunft spüren wir - im Mittelpunkt stehen die Menschen, die den Kaffee anbauen.
Rosa, Luis und Donald begrüßen uns besonders herzlich und erinnern sich noch lebhaft an ihren Besuch in Österreich im vergangenen Jahr. Auf Einladung der EZA Fairer Handel hin waren die drei im Herbst 2025 in Österreich zu Gast und feierten das 10jährige Bestehen des „Kaffee Adelante“. Für diesen Kaffee werden von der Kooperative nur jene Kaffeebohnen bezogen, deren Fincas von Frauen betrieben werden. Zusätzlich zur Fairtrade- und Qualitätsprämie bekommt die Kooperative eine Frauenprämie, die speziell für Frauenprojekte verwendet werden muss. Den genauen Zweck bestimmt das Frauenkomittee, deren Präsidentin bis vor Kurzem Rosa Gomez Carrasco war.
UNICAFEC wurde gegründet, damit Kleinbäuerinnen ihren Kaffee gemeinsam vermarkten können und unabhängiger von Zwischenhändlern werden. Heute begleitet die Kooperative ihre Mitglieder in vielen Bereichen – von der Beratung im biologischen Anbau, einer professionellen Düngemittelherstellung über Schulungen bis hin zur Vermarktung. Transparenz gehört dabei zu den wichtigsten Grundsätzen. Die Produzent*innen erfahren genau, wie ihr Kaffee bewertet wird und wie sich der Auszahlungspreis zusammensetzt.
Wie eng diese Zusammenarbeit ist, erleben wir auf einer Kaffeefinca. Zwischen Schattenbäumen wachsen die Kaffeesträucher, dazwischen Bananen und viele andere Pflanzen. Gepflückt werden ausschließlich reife Kaffeekirschen – eine Arbeit, die Geduld und einen geübten Blick verlangt. Auch wir dürfen mithelfen. Was zunächst einfach aussieht, entpuppt sich schnell als überraschend anspruchsvoll.
Nach der Ernte verfolgen wir die nächsten Verarbeitungsschritte: Das Fruchtfleisch wird entfernt, die Bohnen fermentiert, gewaschen und getrocknet. Erst danach gelangen sie zur Kooperative, wo jede Lieferung sorgfältig geprüft wird. Größe, Feuchtigkeit und mögliche Defekte werden analysiert. Ziel ist dabei nicht, Fehler zu suchen, sondern die Produzent*innen dabei zu unterstützen, die Qualität ihrer nächsten Ernte weiter zu verbessern.
Besonders spannend ist schließlich die Verkostung im Qualitätslabor. Beim Cupping lernen wir, wie unterschiedlich Kaffee schmecken kann. Schokolade, Nüsse, Kräuter oder fruchtige Noten – jede Tasse erzählt etwas über Anbau, Ernte und Verarbeitung.
Mindestens genauso in Erinnerung bleiben uns jedoch die Begegnungen abseits des Kaffees: der Empfang in einer kleinen Dorfschule, das gemeinsame Mittagessen mit der Familie von Präsidentin Rosa und die außergewöhnliche Gastfreundschaft, die uns überall entgegengebracht wird.
Als wir San Ignacio verlassen, nehmen wir nicht nur ein besseres Verständnis für Kaffee mit. Wir haben erlebt, wie Fairer Handel im Alltag aussehen kann – getragen von Vertrauen, gegenseitiger Unterstützung und Menschen, die mit großer Sorgfalt an einem Produkt arbeiten, das uns in Europa oft ganz selbstverständlich erscheint.Meer informatie
Von der Kakaoschote zur Schokolade
17 juli, Peru ⋅ ☁️ 28 °C
Freitag – Kakao mit Charakter und starke Frauen
Nach den intensiven Tagen rund um den Kaffee dreht sich heute alles um Kakao. Unser erster Halt ist die Plantage von José. Schon nach wenigen Minuten die wir mit ihm zwischen den Kakaobäumen verbringen wird klar - dieser Mann lebt für sein Kakaofeld. Stolz führt er uns von Baum zu Baum, und kann dabei quasi jeden einzelnen beim Namen nennen, er weiß also genau welche Sorten wachsen und welche Qualität die Früchte haben.
Auf seinen zwei Hektar wachsen rund 2.000 Kakaobäume mit 16 verschiedenen Varietäten. Einige eignen sich besonders für Kakaobutter, andere überzeugen durch ihr feines Aroma. Sogar einen seltenen weißen Kakao zeigt er uns. Mit rund vier Tonnen Ernte pro Jahr und seiner Spezialisierung konnte er vor kurzem den Schritt wagen seinen Kakao selbstständig zu vermarkten.
Während wir durch die Plantage gehen, erfahren wir, wie viel Wissen hinter dem Kakaoanbau steckt. José zeigt uns veredelte Bäume und junge Setzlinge und erklärt, warum die Bäume regelmäßig zurückgeschnitten werden. Gedüngt wird mit organischem Dünger aus Guano und anderen natürlichen Bestandteilen. Beeindruckend sind auch die Zahlen: Nach seinen Angaben entwickeln sich von etwa 10.000 Blüten nur rund 70 Früchte. Zum Schluss dürfen wir sogar den süßen Saft kosten, der aus dem Fruchtfleisch der Kakaofrüchte gewonnen wird.
Am Nachmittag besuchen wir das Frauenprojekt Kumay in Jaén. Der Name bedeutet nach Angaben des Projekts „stark“ – und genau das spiegelt das Unternehmen wider. Gegründet von Veronika und ihrer Mutter, arbeiten heute acht Frauen daran, aus regionalem Kakao hochwertige Schokolade herzustellen.
Wir verfolgen den Weg der Bohne bis zur fertigen Tafel: Rösten, Brechen, Mahlen, Conchieren und Temperieren – viele sorgfältige Arbeitsschritte sind nötig, bis aus Kakao eine aromatische Schokolade wird. Verarbeitet werden ausschließlich hochwertige Bohnen von Produzent*innen aus der Region.
Der Tag zeigt eindrucksvoll, dass Fairer Handel weit mehr bedeutet als der Verkauf eines Rohstoffs. Wenn Kakao direkt vor Ort verarbeitet wird, bleibt ein größerer Teil der Wertschöpfung in der Region. So entstehen Arbeitsplätze, unternehmerische Chancen und Produkte, die nicht nur hervorragend schmecken, sondern auch die Geschichte der Menschen erzählen, die sie hergestellt haben.Meer informatie
Alles Banane
19 juli, Peru ⋅ ☁️ 26 °C
Eine Banane ist nicht einfach nur eine Banane
Bananen gehören für viele von uns ganz selbstverständlich zum Alltag. Wie viel Arbeit und Wissen jedoch hinter jeder einzelnen Frucht steckt, wird uns erst beim Besuch einer Fairtrade-Bananenkooperative im Norden Perus bewusst.
Am Sonntagmorgen werden wir herzlich empfangen. Gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen machen wir uns zu Fuß auf den Weg durch die Plantagen. Zwischen den dicht stehenden Bananenstauden erfahren wir Schritt für Schritt, wie der Anbau funktioniert. Jede Pflanze trägt nur einmal Früchte. Während eine Staude geerntet wird, wächst daneben bereits der nächste Trieb heran – ein Kreislauf, der eine kontinuierliche Ernte ermöglicht.
Besonders beeindruckt uns die Sorgfalt, mit der gearbeitet wird. Jede Staude wird kontrolliert, einzelne Bananen werden entfernt, damit die übrigen Früchte gleichmäßig wachsen und den Qualitätsanforderungen entsprechen. Nach der Ernte schweben die schweren Stauden an kilometerlangen Seilbahnen nahezu berührungslos zur Packstation. So werden Druckstellen vermieden, denn Bananen reagieren auf jede Beschädigung äußerst empfindlich.
Auch in der Packstation setzt sich diese Genauigkeit fort. Jede Banane wird geprüft, gewaschen, vermessen und sorgfältig verpackt. Auf jedem Etikett findet sich eine FLO-ID. Damit lässt sich jede einzelne Banane bis zu ihrer Kooperative zurückverfolgen – ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie transparent Lieferketten im Fairen Handel sein können.
Bei der anschließenden Vorstellung der Kooperative erfahren wir, wie wichtig der Zusammenschluss der kleinbäuerlichen Familien für Vermarktung, Beratung und Export ist. Gleichzeitig wird aber auch deutlich, vor welchen Herausforderungen die Produzent*innen stehen. Steigende Kosten, unsichere Märkte und die Angst vor Pflanzenkrankheiten erschweren ihre Arbeit. Nicht immer gelingt es, alle geernteten Bananen zu exportieren. Ein Teil wird deshalb zu Bananenmehl verarbeitet oder als Tierfutter genutzt.
Zum Abschluss überrascht uns die Familie des Geschäftsführers noch einmal auf ganz besondere Weise. Seine Kinder führen einen traditionellen Tanz auf und sorgen damit für einen fröhlichen Ausklang unseres Besuchs. Dazu werden wir mit Empanadas, selbstgebackenem Kuchen und frischen Säften verwöhnt. So verlassen wir die Kooperative nicht nur mit vielen neuen Eindrücken über den Bananenanbau, sondern auch mit der Erinnerung an einen Nachmittag voller Herzlichkeit und Gastfreundschaft.Meer informatie
Chulucanas-Keramik - Handwerk mit Geschichte
19 juli, Peru ⋅ ☁️ 30 °C
Schwarze Keramik und ein Handwerk mit Geschichte
Wer Chulucanas hört, denkt in Peru sofort an Keramik. Für uns wird der Name an diesem Tag mit Gesichtern und Händen verbunden – mit Menschen, die ein Handwerk ausüben, das seit Generationen weitergegeben wird.
Schon bei unserer Ankunft werden wir herzlich empfangen. Bei einem gemeinsamen Mittagessen lernen wir unsere Gastgeber kennen, tauschen erste Eindrücke aus und verfolgen gemeinsam das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft. Spätestens jetzt fühlt sich der Besuch nicht mehr wie eine Betriebsbesichtigung an, sondern wie ein Treffen unter Freund*innen.
In der Werkstatt von Alex Calle erleben wir anschließend, wie Keramik früher entstand. Mit ruhigen, geübten Bewegungen wird der Ton geknetet, geformt und mit einfachen Werkzeugen geglättet. Zwischen den einzelnen Arbeitsschritten braucht das Material immer wieder Zeit zum Ruhen. Eine Geduldsarbeit: In drei Tagen entstehen auf diese Weise rund 20 Stücke. Heute wird meist auf der Töpferscheibe gearbeitet – deutlich schneller, aber nicht weniger präzise.
Besonders gespannt verfolgen wir den letzten Teil der Herstellung. Nach dem ersten Brand werden die Gefäße mit Mangoblättern geräuchert. Durch die sauerstoffarme Atmosphäre im Ofen färbt sich der Ton tiefschwarz – eine präkoloniale Technik, für die die Keramik aus Chulucanas bis heute bekannt ist. Auch die feinen Muster werden von Hand aufgebracht und machen jedes Stück zu einem Unikat.
Die Werkstatt arbeitet mit ALLPA zusammen, einer Organisation des Fairen Handels, die Kunsthandwerker*innen bei Design, Vermarktung und Export unterstützt. So finden die Keramikstücke ihren Weg weit über Peru hinaus, ohne ihre Herkunft zu verlieren.
Als wir am Nachmittag die Werkstatt verlassen, nehmen wir nicht nur die Bilder der glänzend schwarzen Vasen mit. In Erinnerung bleiben vor allem die Menschen, die mit großer Ruhe und sichtbarem Stolz zeigen, wie aus Erde, Feuer und viel Erfahrung etwas entsteht, das die Handschrift einer ganzen Region trägt.Meer informatie
Vom Rohstoff zum Genuss – zu Besuch bei Norandino
20 juli, Peru ⋅ ☁️ 31 °C
Zum Abschluss unserer Reise besuchen wir NORANDINO in Piura – eine Kooperative, die wie Unicafec einst klein begonnen hat und sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem der wichtigsten Exporteure von Kaffee, Kakao und Panela in Peru entwickelt hat. Heute arbeiten mehr als 7.000 Kleinbäuerinnen und Kleinbauern mit Norandino zusammen. Vieles, was wir in den vergangenen Tagen auf den Feldern gesehen haben, findet hier seine Fortsetzung.
Besonders eindrucksvoll ist der Rundgang durch die Kakaofabrik. Der Duft frischer Kakaobohnen liegt in der Luft, während moderne Anlagen den Kakao reinigen, rösten, schälen und schließlich zu Kakaomasse verarbeiten. Anders als viele Hersteller setzt Norandino auf eine schonende Röstung, damit die feinen Aromen der Bohnen erhalten bleiben. Aus den Kakaonibs entsteht hochwertige Kakaomasse, die unter anderem nach Frankreich, Deutschland, Belgien, in die Schweiz und Japan exportiert wird. Ein Teil davon wird vom Schweizer Betrieb „Chocolat Bernrain“ zur Herstellung von Mascao, Companera und Fairetta für die EZA Fairer Handel verwendet.
Auch in der Trockenmühle für Kaffee wird sichtbar, wie viel Technik hinter einer Tasse Kaffee steckt. Die Bohnen werden gereinigt, geschält, mehrfach sortiert und nach strengen Qualitätskriterien geprüft, bevor sie ihren Weg in alle Welt antreten. Gleichzeitig zeigt Norandino, dass Wertschöpfung möglichst im Ursprungsland stattfinden soll: Neben Rohkaffee exportiert die Kooperative heute auch verarbeitete Kakaoprodukte und möchte diesen Bereich weiter ausbauen.
Ein weiteres Standbein ist Panela – Vollrohrzucker, der in kleinen Werkstätten aus frisch gepresstem Zuckerrohrsaft hergestellt wird. Für viele Familien ist er eine wichtige zusätzliche Einnahmequelle, wenn die Erlöse aus dem Kaffee schwanken. Norandino übernimmt Vermarktung, Qualitätskontrolle und Export und schafft so auch für diese Produzentinnen und Produzenten verlässliche Absatzmärkte.
Zum Abschluss wird noch einmal deutlich, was uns während der gesamten Reise begleitet hat: Fairer Handel bedeutet weit mehr als bessere Preise. Er schafft langfristige Partnerschaften, stärkt kleinbäuerliche Strukturen und ermöglicht es den Menschen, selbst zu entscheiden, wie sie ihre Zukunft gestalten. Hinter jeder Tafel Schokolade und jeder Tasse Kaffee stehen Menschen, deren Arbeit wir auf dieser Reise kennenlernen durften – und genau diese Begegnungen werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.Meer informatie
Mit vielen Eindrücken zurück nach Österreich
21 juli, Peru ⋅ ☀️ 24 °C
Auf Wiedersehen, du buntes Peru!
Vollgepackt mit Eindrücken, Informationen, Vorfreude auf zu Hause, aber auch mit einer gewissen Wehmut, dieses bunte Land und seine herzlichen, gastfreundlichen Menschen wieder zu verlassen, machen wir uns am Dienstag auf den Heimweg.
Was uns unsere Stadtführerin Carina am ersten Tag in Lima erzählt hat, konnten wir in den vergangenen zwei Wochen selbst erleben: Peru ist ein Land voller Kontraste. Nicht nur die Hauptstadt, sondern das ganze Land überrascht mit seiner Vielfalt.
Von der Pazifikküste über grüne und blühende Wälder, trockene Landschaften und beeindruckende Bergregionen bis hin zu schneebedeckten Gipfeln durften wir Peru in all seinen Facetten kennenlernen. Vor allem aber sind es die Menschen, die uns beeindruckt, berührt und bleibende Spuren hinterlassen haben.
Nun freuen wir uns darauf, all diese Erfahrungen weiterzuerzählen. In den Weltläden Bad Schallerbach, Egg, Götzis, Hall, Krems, Schärding, Spittal, St. Johann und Waidhofen werden Produkte aus Peru in nächster Zeit wohl noch bewusster wahrgenommen werden – denn hinter jeder Tafel Schokolade, jeder Keramikschale und jeder Packung Kaffee stehen Menschen, deren Geschichten wir kennenlernen durften.
Danke fürs Mitlesen, Mitfiebern und Begleiten unserer Reise. Und danke – auch im Namen unserer Produzent*innen und Partnerorganisationen – für jedes Produkt aus Fairem Handel, das seinen Weg in euren Einkaufskorb findet.Meer informatie




























































































































































































































































































































