Nach wahnsinnig tollem Flugzeug essen, knappen 14 Stunden keine Beinfreiheit (außer für Nele hehe) und Übermüdung sind wir in Kuala Lumpur gelandet! Wir haben wirklich alle keine gute Film QuoteRead more
Die Reise der 3 Chaoten und Oliver startet mit den Worten "Danke, Ihnen auch" als Antwort auf "guten Flug" am Check In Schalter.
Kann ja nur gut werden 🤝
Vor uns liegen 18h Reisezeit nach Kuala Lumpur. Von dort gehts dann nach einer Nacht im Luxus Hotel weiter nach Denpasar 😌
Ciao KakaoRead more
Nach wahnsinnig tollem Flugzeug essen, knappen 14 Stunden keine Beinfreiheit (außer für Nele hehe) und Übermüdung sind wir in Kuala Lumpur gelandet! Wir haben wirklich alle keine gute Film Quote (Domi liegt mit drei geschauten Filmen vorne, Lisa mit einer Folge Friends und 10 Minuten Wonka hinten) im Flieger gehabt und trotzdem wenig geschlafen. Das führt dazu das wir eine Weile brauchen bis wir den Shuttle Bus zum Hotel finden. Aber: we did it!
Leider hat der Pool schon zu, aber Mac and chees, fried rice und martini lassen wir uns schmecken, bevor wir versuchen zu schlafen. Um 5:50 geht’s dann wieder zum Shuttle und ab zum Flughafen. Die Verständigung wird immer schlechter und ich habe schon einen netten Mann am Schalter angemotzt (er war dann aber sehr hilfsbereit). Ob jetzt Gate P oder G ist bei allen vieren nicht klar, aber wir gönnen uns erstmal unser gutes vegetarisches Frühstück im Café costa bevor es heißt: Welcome to Bali! (Und dann noch vier Stunden Taxi)
Wir machen drei Kreuze wenn wir in Ubud am Pool liegen.
Ach ja die Spritze lebt noch und ist noch brav dabei, Temperatur kann ich nicht einschätzen, aber es wurden immer brav Eiswürfel in die Tasche gefüllt 😂Read more
Nach zwei Reisetagen ging es jetzt in unsere erste Unterkunft: nach Ubud! Der Oliver hat da was ganz tolles gebucht, wir sind im Paradies! Es gibt einen wunderschönen Pool und zwei Zimmer bei denen wir uns beim schlafen gegenseitig anschauen können. Morgens wird uns das geile Frühstück mit watermelon juice, frischen Früchten und natürlich nasi goreng (🧡) auf unsere Terrasse geliefert. Den ersten Abend haben wir in einem fancy veganem Restaurant verbracht und danach das Balinesische Bier probiert.
Heute Morgen ging es los mit unseren geliehen Rollern (sorry Mama) first stop: Reisterrassen. Da ist wirklich die Frage, wer war zu erst da, die Reis Plantagen oder die Influencer?
Nicht der Reis ist für uns das besondere, sondern die Leute, die sich für “viel” Geld Kleider ausleihen und sich in riesige “Angel Swings” anschieben lassen und von Drohnen fotografiert werden. Tja Lisa und ich haben versucht Domi und Olli zu überreden auf die Partner Swing zu gehen, aber das wollten sie nicht. Wir entschuldigen uns hiermit wirklich, dass wir das nicht geschafft haben!
Danach haben wir zwei sehr tolle Tempel besichtigt und uns gewundert wo eigentlich die ganzen Touris sind? Der Oliver muss hier, wenn er Fotos schiesst, nichtmal so tun als gäbe es keine Menschen, es sind einfach keine da, hä?! Wir dachten Ubud ist komplett überlaufen, aber uns soll’s recht sein!
Wir enden unseren Ausflug bei einem Wasserfall und kühlen uns ab. Auf dem Weg die Treppen wieder rauf, bleiben wir bei einer Frau stehen die Früchte, Chips und Maiskolben mit insane geiler selbstgemachter Chillibutter verkauft. Wir haben insgesamt drei neue Früchte probiert, unsere Favoriten: passion irgendwas (keine Maracuja) und Snakefruit!
Mit vollen Taschen und Bäuchen sind wir durch den Stau zurück gerollt, haben uns fresh gemacht und sitzen jetzt mit unserem veganen banana split und affogato in einem Restaurant!
Mei ist des schee hier 😍
P.s.: Sonnenbrille Nummer eins von Domi ist kaputtRead more
Meine Güte, wie ist das schön.
Der Tag startete ganz entspannt mit einem späten Frühstück auf der Terrasse und einer kleinen Pool Session. Gab sogar einen neuen Haarschnitt für den Oliver. 💇♂️ Als wir endlich beschlossen haben, was wir heute machen wollen, wars schon kurz vor Feierabend für unsere Mägen. Schnell ein geiles Warung behebt das Problem. Dann ab zu einem Highlight Wasserfall, der sich als der erste Ort entpuppte, an dem wir das wahre Bali kennenlernen durften. Eine Schlange von ca. 30 Touris, die auf den perfekten Schot unterm Wasserfall hoffen. 🙈 Die zugehörigen balinesischen Guides machen gekonnt alle Posen vor und geben wirklich alles für die Fetas aufm Fels. Ganz entspannt dümpeln wir ein paar meter flussaufwärts und fühlen uns von dem Spektakel prächtig unterhalten.
Wir haben echt ein Heidenglück, dass das hier wirklich die absolute Ausnahme ist. Die meiste Zeit fragen wir uns, wo die ganzen Touris sind. Sonst ist nur auf den Straßen einigermaßen viel los. 🛵 Aber wir düsen ganz vorsichtig mit dem Roller durch kleine Gässchen und schöne Landschaften bis zu unserem nächsten Ziel: einem kleinen Spaziergang durch Reisfelder und Appetizer im fancy Warung. Abends sind wir noch durch die Straßen Ubuds flaniert auf dem Hunt nach den besten Deals. Bislang keine fake Birkis abgestaubt...
Abends auf der Terrasse gab es dann noch ein erbittertes Battle zwischen der kleinen süßen Baby Katze und den Jungs, die für dieses sehr aufmerksamkeitsbedürftige Wesen leider keinen Platz im Herzen mehr frei hatten. 🐈 Schade.Read more
Hallo ihr Banausen,
Nach fürchterlichen Albträumen von der Mörder Katze (bei den Jungs) starten wir unseren Morgen mit einem Kochkurs. Wir tingeln mit unserem Fahrer erstmal zum Markt und treffen die andere Familie, die mit uns den Kurs macht. Wir kriegen eine kleine Führung über einen einheimischen Markt und dann fahren wir zu dem Restaurant/ Haus von unserer Koch- Kurs-Familie.
Bevor wir kochen, erzählt uns Gus ein bisschen über die balinesische Kultur. Wir nehmen viel mit und sind kurz davor auszuwandern. Nur deren Frauen Bild ist noch ein wenig anpassungsbedürftig. Aber all in all: ziemlich coole Kultur! Jede:r darf sein wie er/ sie will, Kultur, Religion und Herkunft spielen hier (angeblich) keine Rolle.
Jede:r wird hier willkommen geheißen und in allem wird das gute gesehen.
Nach der kleinen Bali-Stunde, haben wir noch Opfergaben gebastelt („Chanang“).
Wir haben so viele Gerichte gekocht, dass ich komplett den Überblick verloren hab, aber wir haben die Rezepte keine Sorge.
Es war wirklich Mega toll und super vorbereitet, fast ein bisschen zu gut, weil so viel vorbereitet wurde, dass wir gar nicht sooo viel machen konnten.
Wir haben immer zwischendrin zusammen gegessen und sehr viel Freude gehabt.
Es war wirklich ein tolles Gesamtpaket und nicht einfach “nur” ein Kochkurs. Es war wie eine Reise in deren Leben.
Wir haben noch einen kleinen Abstecher in unsere Unterkunft gemacht, bevor wir uns auf in die Stadt gemacht haben. Eigentlich hatten wir vor ein bisschen zu shoppen, aber da wir um 19:30 zur Tanzaufführung Tickets gekauft haben, wurde die Zeit ein wenig knapp. Tja, wir werden schon noch die Fake Birkenstocks bekommen! Aber zumindest zwei Sonnenbrillen für den Domi haben wir kaufen können. Wir gehen jetzt auf Masse bei Sonnenbrillen, weil der Verschleiß ist recht groß.
Als wir zum Tempel los sind, hat es angefangen zu regnen und Lisa und Olli haben sich sehr geärgert, dass sie genau heute mal ihre Regenjacke daheim gelassen haben.
Wir sind Klitschnass bei der Aufführung angekommen und waren uns nichtmal sicher, ob wir überhaupt bei der richtigen Show sind.
Puh, wie sollen wir denn jetzt diese 2 Stunden Aufführung beschreiben? Ich versuche es kurz:
Geplanter Lärm mit einstudierten Bewegungen, die irgendeine Geschichte erzählen. Die ging laut mir ungefähr so:
Es war ein Typ, der wollte nen Mädel, die wollte ihn auch. Aber dann kam ein anderes Mädchen und dann konnte er sich schwer entscheiden. Hat dann aber doch die erste genommen. Dann gab es einen Kampf zwischen zwei bösen Männern, wo der schlimmere gewonnen hat. Der hat dann jetzt auch das Mädel aus Szene eins gesehen und wollte die mitnehmen.
Dann kamen Rehe und die wurden erschossen.
Das Mädchen war dann bei dem bösen Mann ganz unglücklich, also haben dann Frauen ganz viel Opfergaben gegeben und dann hatte sie die Stärke ihn loszuwerden.
Dazwischen waren noch Affen.
Es war aufjedenfall eine once in a lifetime Erfahrung….
Auf dem Weg zur Bar ist uns dann noch aufgefallen, dass die erste von den zwei Sonnenbrillen von Domi schon wieder weg war.
Domi und Lisa sind die suchen gegangen, während Oliver und ich einfach noch mehr Sonnenbrillen gekauft haben in einem billigen Shop, wo es nicht so wehtut die Brille zu verlieren.
Stand jetzt 2 Sonnenbrillen futsch (1x zerbrochen, 1x verloren. Gute Quote in vier Tagen oder?
Schöner Abschlusstag von Ubud!Read more
Wir waren jetzt drei Tage in Munduk. Ein kleines Örtchen in den Bergen. Das Wetter ist sehr viel kühler, nebliger und regnerischer! Auch mal nett.
An unserem ersten Tag haben wir die Seele baumeln lassen und uns eine Massage gegönnt - Domi wollte seine Masseurin (Susi) am liebsten mit nach Hause nehmen.
Tag zwei starten wir mit einem rice field walk, jedoch haben wir uns nicht direkt drauf geeinigt, wer unser Navi ist. Das führt dazu, dass wir unsere Abbiegung verpassen und viel zu weit laufen und alles wieder zurück müssen.
Tja der Weg ist das Ziel nicht? Und der ist wirklich schön! Die Natur ist der Wahnsinn. Wir entdecken Kampfhähne, viele Hunde und RIESEN Spinnen!
37 Minuten vor Ankunft in der Unterkunft fängt es an zu regnen, da hat sich der Wetterbericht wohl verkalkuliert. Lisa hat eine Regenjacke dabei, Domi und Nele versuchen sich unter Bananenblättern zu verkriechen. Schließlich räumt uns ein netter alter Mann 3 Hocker frei und wir dürfen uns bei ihm unterstellen. Nach 30 Minuten gehen wir trotzdem durch den sintflutartigen Regen weiter, weil einfach kein Ende in Sicht ist.
Wir sind klitschnass, aber der Regen ist wirklich magisch!
Am Abend wird Schafkopf gelernt - wird glaub ich Lisas und Neles neues Lieblingsspiel. Ironie off.
Heute haben wir den Waterfall Walk gemacht. Insgesamt drei Wasserfälle haben wir uns angeschaut und sind auf und ab und auf und ab durch den Dschungel gewatschelt.
Es gibt einige Orientierungsschwierigkeiten, da die Karte (von der Unterkunft) nicht wirklich klar ist, aber wir schaffen es mit Händen und Füßen nach dem richtigen Weg zu fragen!
Der zweite Wasserfall gefällt uns am besten und wir genießen die Naturgewalt 🌞 Dafür nehmen wir in Kauf, dass wir klitschepatsche nass sind. Aufgrund der Luftfeuchtigkeit, Temperatur und Anzahl an Treppenstufen hat sich da quasi vom Gefühl her eh nicht viel verändert.
Als beim dritten Wasserfall eine Reisegruppe (Alter 60+) mit ihren iPads eintrudelt, machen wir uns ganz schnell aus dem Staub!
Jetzt gibt es Mittag essen, nachher Massage und Abendessen und dann geht es morgen schon weiter zu den Delfinen! 😌Read more
Am Abreisetag klingelt der Wecker in aller Frühe. Schnelles Frühstück im Hotel und dann eiliges Packen, sodass wir unseren Fahrer nicht warten lassen, der uns nach Lovina bringen soll. Letztlich lässt dann er uns warten, aber das ist ok, denn Putu steigt ein wenig zu spät aus seinem sehr komfortabel aussehenden Auto aus, hat ein riesen Lächeln im Gesicht und entschuldigt sich für die Verspätung. Die Balinesen sind alle so verdammt nett. Das ist auch in ihrer Kultur/Religion ganz fest verankert. Man soll jedem mit einem Lächeln begegnen und niemanden verurteilen. 😌
Putu fährt uns gemächlich und gemütlich Richtung Lovina. Er erklärt uns auf dem Weg nochmal, wie die Namensgebung auf Bali funktioniert. Es gibt nämlich nur 4 Namen (je nach Kaste / ):
1st born: Wayan / Putu
2nd born: Made / Kadek
3rd born: Nyoman / Komang
4th born: Ketut
Und beim 5. Kind gehts einfach von vorne los ^^
Dazu gibt es noch einen personal name, aber die Balinesen sprechen sich meistens mit dem birth order name an. Einen Familiennamen gibt's nicht. Stellen wir uns quite confusing vor, aber scheint ja zu funktionieren 😄
Midway bleiben wir am Straßenrand stehen und latschen mit Putu los in etwas, was für uns zunächst wie Dschungel aussieht. Aber er erklärt uns, dass das eine exotic fruit plantation ist. Gefühlt bleibt er an jedem zweiten Baum stehen und erzählt eine lange Geschichte zu Durian (King), Mangosteen (Queen), Vanille (Princess), Papaya, Banane etc etc... Dafür holt er dann auch dauernd laminierte Fotos aus seinem "Dora Bag" 😅
Schließlich spazieren wir lange an den Reisfeldern entlang und hören da auch sehr viel zu den Bräuchen der Farmer, den Phasen des Reisanbau und so weiter... Wir stellen jede Frage, die uns in den Sinn kommt und so werden aus geplanten 2h knappe 4h in der Hitze. Wir sind froh, als wir wieder in klimatisierten Wagen sitzen und uns auf den Weg zu Putus Frau Rita machen, die übelst fett für uns aufgekocht hat 🤩🥰 es schmeckt sooo lecker und wir hauen ordentlich rein. Als Putu nach dem Essen die Karaokemaschine auspackt ist der Ausflug perfekt! Wir blamieren uns alle schön und dann nehmen wir Abschied von Rita, die wirklich ein Goldstück ist.
Ab jetzt nach Lovina! Als wir im Hotel ankommen, können wir es nicht fassen, dass wir nur eine Nacht hier sind. Es ist unfassbar schön. Wir springen sofort in den kühlen Pool, lesen, trinken ein sehr starken Cocktail und machen uns gegen Abend fertig zum rausgehen.
Endlich kaufen Nele und Lisa sich die heiß ersehnten Schlappen für jeweils 100k IDR = 5,20€ ! 🥳
Danach Sonnenuntergang am Strand mit dem nächsten Cocktail, Essen im Restaurant mit weirder Feuershow von den Kellnern und one large Bintang. Dabei beobachten wir die anderen Touris, was wirklich einen eigenen Post wert wäre und diskutieren über Glauben, Spiritualität und Aliens.
Alles in allem ein wunderbarer Tag. 💛
Liebe Grüße von Kadek Oliver, Putu Dominik, Wayan Nele und Made LisaRead more
Heute geht‘s für Nele und Doms früh raus: 5:30 Abmarsch zu unserer Delfin Tour. Ein großer Traum für einen kleinen Menschen geht in Erfüllung. Lovina ist nämlich bekannt für Delfine 🐬. Den Guide haben wir durch Ria (s.h. letzter Post) vermittelt bekommen. Am Telefon versucht er uns noch eine Zusatzzahlung für eine private Tour aufzuschwatzen (wir lehnen ab) - stellt sich raus wir sind eh zu zweit auf dem Boot, Bammm 😁.
Also let‘s go, raus im Sonnenaufgang! Unsere müden Äuglein schaun übers Wasser, so wo sind sie denn die Flippers? Tja kann man vor lauter Booten schwer erkennen. Es sind nämlich schon einige Boote unterwegs und die fahren immer dahin wo die Delfine grad auftauchen. Wie duselig 🥴. Unser Guide ist zum Glück chilliger und da kommen die Delfine auch bei uns vorbei, einfach Toll!
Dann der zweite Teil: Waterboarding und Unterbodenwäsche. Oder wie es im Prospekt heisst: Mit Delfinen schwimmen. Wie im Video zu erkennen hängen wir an so Griffen, wie Tarzan im Dschungel nur im Wasser und das Boot fährt den Tieren hinterher - und tatsächlich… wir sehen wie einige unter uns tauchen und schwimmen. Einfach magisch 😍. Dann gehts wieder zurück an Land und wir sind überglücklich: die Tour war echt großartig und hat sich voll gelohnt.
Dann checken wir aus unserem Hotel aus, Essen was gscheids zu Mittag (Falafel Hummus und Co), und sind auf dem Weg zur Fähre. Hier wird es jetzt schon muslimischer und der Kontrast wird schnell deutlich. Leicht bekleidete Deutsche Touris machen ein „Be Real“ (wenn du nicht weiss was das ist, hast du mal wieder den nächsten Social Media Trend verpasst). Daneben sitzen gleichaltrige, die etwas mehr auf ihre Kleiderordnung achten 😉. Na gut und wir äh singen Lieder über Nasi Goreng und Rasiergeräte.
Wir sind jetzt auf Java angekommen! Mit unseren Backpacks gehts ins nächste Auto und wir fahren zu unserer Unterkunft. Lisa und Olli springen beim abendlichen Regen in den Pool. Das Abendessen ist diesmal nicht der Rede wert… dafür stehen grosse Touren bevor!Read more
Unsere Unterkunft am Ijen ist für Riesen gemacht. Es ist wirklich komplett random. Wir legen uns ganz früh schlafen, denn der Wecker klingelt um 0:40 Uhr nachts. Unser Fahrer ID (Aydee) bringt uns zum Parkplatz, von dem aus wir um 2:00 Uhr auf den Ijen steigen.
Der Ijen ist einer der sehr bekannten Vulkane im Osten von Java. Dass es aber ausgerechnet hier, nachdem wir anderthalb Wochen quasi allein auf Bali waren, nur so von Touristen wimmelt, damit haben wir nicht gerechnet. Zu dieser unchristlichen Uhrzeit schieben sich Massen an chinesischen Touris mit uns den steilen Weg nach oben. Manche lassen sich auch im wahrsten Sinne des Wortes einfach schieben. Die Einheimischen wissen schon, wie sie Geld aus den asiatischen Touris pressen können: unten wartet eine Armada an "Lamborghinis", einfachen Wägelchen, die von 2-3 Einheimischen den unwegsamen Weg hoch geschoben/gezogen werden. Das ganze lassen sie sich dann umgerechnet 100$ kosten. Fair aus unserer Sicht... Wir strugglen nämlich selber schon damit, unsere eigenen müden Knochen da hoch zu bringen.
Oben angekommen geht's gleich wieder bergab, rein in den Krater. Es ist stockdunkel, extrem steil und unwegsam, aber dafür extrem crowded. Unser Ziel ist, den blauen Fluss vor Sonnenaufgang um 5 Uhr zu erreichen. Daher joggen wir passagenweise einfach unserem Guide Jujun hinterher, an anderen Touristen vorbei über schmale Nebenwege, die Jujun wohl nur kennt, weil er 10 Jahre lang Schwefel im Ijen abgebaut hat. Beim Ranking der beschissenten Jobs dürfte der wohl ziemlich weit oben stehen... Die Minenarbeiter atmen den ganzen Tag die stinkenden und gesundheitsschädlichen Schwefeldämpfe ein, hacken große Brocken Schwefel aus dem Boden und transportieren sie mehrmals täglich zu Fuß ins Dorf. Bei einer Fuhre tragen sie dann um die 80kg auf ihren Schultern.
Uns kamen auch ein paar dieser Miners entgegen. Unfassbar, wie diese Klappergestelle diese harte Arbeit leisten.
Wir ziehen irgendwann unsere Gasmasken auf, die wir von Jujun bekommen haben und unten angekommen bietet sich ein wahres Spektakel. Erstens treten dort Schwefelgase aus, die sich durch den Kontakt mit dem Sauerstoff in der Luft entzünden und blau brennen. Zweitens drängen sich unfassbar viele Touris mit Gasmasken um diese vllt 3 auf 3 Meter große Stelle. Der Dampf brennt in den Augen und trotz Gasmaske riecht man den beißenden Gestank.
Also schnell paar coole Bilder geschossen und dann den Rückzug angetreten!
Der Weg nach oben ist challenging, weil Jujun auch wieder ein rekordverdächtiges Tempo vorlegt. Aber als wir uns wieder auf dem Kraterrand befinden können wir etwas durchatmen. Jetzt, wo es schon heller ist sieht man auch den Kratersee Kawah Ijen, der als "das größte Säurefass der Erde" bezeichnet wird. Der pH Wert liegt zwischen 0,3 und 3 und das "Wasser" hat Temperaturen von 30° bis 48° Celsius. Dadurch hat er aber eine ganz toll türkise Farbe 😉 der Ausblick mit dem Vollmond in der Dämmerung ist gigantisch.
Als wir genug genossen haben machen wir uns auf den Rückweg und sind heilfroh, als wir unten bei ID ankommen. Er hat uns dann zurück ins Hotel gefahren, wo wir uns nach einem kleinen Frühstück nochmal ein zwei Stündchen aufs Ohr gehauen haben.
Um 11 Uhr war Abfahrt zum Bromo. Nach 7h zu 5. zusammengepfercht in einem kleinen Auto schlagen wir alle drei Kreuze, als wir vorm Hotel halten. ID ist zwar nett und alles, aber sein Fahrstil kombiniert mit dem Verkehrsstil hier war too much. Übermüdet fallen wir nach dem Abendessen direkt ins Bett. Was für ein verrückter Tag.Read more
Nachdem wir gestern sehr früh auf den Beinen waren, haben wir unseren ersten Tag am Bromo ganz entspannt verbracht.
Wir haben ausgeschlafen und sind im Hotel frühstücken gegangen. Das Frühstück war so gut, dass zwei von uns lieber in ein anderes Restaurant abgedüst sind. Da gab es dann leckere Smoothie Bowl und Pancakes.
Danach hat uns ID eingesammelt mit einem Jeep und einem anderen Fahrer. Der Jeep sieht von außen sehr neu aus, aber der Schein trügt! Er tut jedoch seinen Job und bringt uns auf die Vulkanebene. Oliver und Nele dürfen sogar einmal selbst fahren.
Als wir angekommen sind, am Fuße des Bromos, erwarten uns noch mehr Jeeps, Pferde (manche sogar mit gefärbtem Schweif und Mähne) und Quads. Es gibt also viele Möglichkeiten den Bromo hochzukommen - wir wählen die langweiligste und bewegen uns mit unseren Füßen durch die Vulkanlandschaft.
ID, unser Guide, ist wirklich eine treue Seele und begleitet uns fast bis nach oben. Es ist nur so, dass er sehr sehr langsam ist und wenn er redet (was er viel tut) bleibt er entweder stehen oder verlangsamt sich. Das macht unseren Ausflug ein wenig anstrengend zwischendrin, aber auch sehr lustig! Er ist einfach eine sehr witzige Gestalt und wir haben viel zu lachen.
Nach 250 Stufen erreichen wir den Krater Rand. Es ist sehr beeindruckend. Es steigt stetig Rauch und Dämpfe auf und es donnert in der Tiefe des Vulkans. Wir treffen noch eine lustige Truppe an Jungs die ein kleines Fotoshooting mit uns, oder besser gesagt von uns machen.
Berg runter werden noch die Pferde mit den Touristen betrachtet und der schöne Tempel.
Danach geht es mit dem Jeep zum Fotoshooting des Jahres. ID hat sich was besonderes ausgedacht: der Jeep wird vor einem Berg geparkt und dann rauf aufs Dach!
Es wird sich geräkelt und gewendet um DAS Foto zu bekommen. Sonst stehen hier wohl um die 100 Jeeps - aber heute natürlich nur wir. Nachdem wirklich alle Konstellationen (Oliver, Oliver und Lisa, Nele, Domi, Nele und Domi, Lisa und Nele und natürlich ID und die Crew) durch geshootet haben, machen wir uns auf den Rückweg.
Bis zu unserer Sonnenuntergangs-Tour haben wir ein paar Stunden Zeit und da unser Hotel nicht sooo der Wahnsinn ist, fahren wir in das einzige Resort weit und breit und genießen Vulkan- Schokolade, Bananenstrudel und Skincare-Tee.
So fühlt sich also Luxus an!
Die Sonnenuntergangstour endet leider damit, dass ID frierend zurück rennen muss und der Nebel die Sicht versperrt. Aber naja es gibt noch eine Chance morgen früh!
Wo andere aus dem Club gehen - stehen wir auf. Auf geht’s zur Sonnenaufgangstour! Um 3:00 klingelt unser Wecker, wir packen unsere Rucksäcke ins Auto und fahren los. Bei jeder Frage die Domi ID stellt, bleibt das Auto kurz stehen. Es ist wirklich sehr amüsant wie ID redet und gestikuliert! Aber er hat einfach super viel Wissen und erzählt uns sehr viel.
Wir gehen an den Touristenschwärmen vorbei und finden ein ruhiges Plätzchen mit perfektem Ausblick. ID ist super vorbereitet und bereitet uns auf dem Gaskocher Tee, Kaffee und heißes Wasser zu! Dazu gibt es Kekse.
Es ist wirklich atemberaubend, mehrere Stunden bewundern wir das Farbspiel und die Natur. Jede Minute sieht anders aus und es ist wunderschön. Ein Vulkan im Hintergrund (Semeru) hat sogar zwei Ausbrüche während wir oben sind.
Also das Pech von gestern haben wir heute mit doppeltem Glück zurück bekommen.
Glücklich und müde gehen wir gegen sieben langsam den Berg runter, wobei wir alle zehn Meter stehen bleiben und nochmal staunen!
Jetzt stärken wir uns im Café (weil dann wir das Frühstück aus dem Hotel meiden wollen) und dann geht es ab zum Flughafen: Komodo wir kommen!Read more
TravelerSchon wieder so ein tolles Reiseziel. Ich freue mich für euch euch und bin dankbar, dass ich durch eure Fotos und Berichte, auf dieser App, dabei sein kann. Ich wünsche euch eine großartige Zeit 😎
TravelerSuper dass du dabei bist ☺️🙌🏻
Traveler
sehr kommunikativ 🤣
TravelerEs mussten noch Visa und e- sim Karten geladen werden 😝
Traveler👌👌👌