• René Bigler
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  • René Bigler

Richtung wissen wir nicht

Wir Fahren wieder mal in den Skandinavischen Ländern oh wie schön noch lange nicht alles gesehen 🤩😏🚐🤗 Meer informatie
  • Sonne 🌞 und angenehm warm

    29 juni, Finland ⋅ ☀️ 17 °C

    So, unsere 🚐 Perle wurde heute Morgen freundlich geweckt:
    „Aufstehen, heute wird wieder gefahren!“
    Sie antwortete natürlich mit einem leisen Brummen:
    „Ich war doch gar nicht müde… ich habe nur über Nacht Energie gesammelt!“ 🤣

    Dann hieß es Abschied nehmen von zwei ganz lieben Menschen. 🫶

    Liebe Vreni & Daniel, wir wünschen euch von Herzen viel Erfolg beim Verkauf von Sangis Camping. 🏕️
    Vor allem aber wünschen wir euch beste Gesundheit und ganz viele schöne Momente. schweizerische Qualität, da stimmt einfach alles. 🤩🤩

    Wer Interesse an einem bestens gepflegten Campingplatz hat, darf sich gerne bei den Beiden melden +46 705848633

    Jetzt beginnt für euch der neue Beruf: ab 2027
    Pensionisten! 😏🤣
    Und wir sind sicher, in diesem Job seid ihr mindestens genauso erfolgreich.

    Für uns geht die Reise weiter – in ein neues Land. 🇫🇮
    Zu den glücklichsten Menschen der Welt! 🌍
    Kein Wunder, dass wir auch dorthin dürfen… wir haben schließlich die Einreisebewilligung. 🤣🤣🤣
    Und das Wichtigste:
    Unsere 🚐 Perle hat den Grenzbeamten ebenfalls überzeugt und durfte ganz offiziell mit einreisen. 😏

    Der heutige Stellplatz liegt in der Nähe von Mälsänperä, Ii, Finnland. 🇫🇮
    Jetzt gibt’s noch einen gemütlichen Spaziergang, etwas Feines zu essen 🥘 und dann darf auch dieser wunderschöne Reisetag seinen Platz in unseren Erinnerungen finden.

    📖 Die Geschichte des Tages:

    An der finnischen Grenze fragte der Grenzbeamte unsere 🚐 Perle:
    „Haben Sie etwas zu verzollen?“

    Die Perle überlegte kurz und antwortete:
    „Nur gute Laune, ein paar Kilo Mückenspray und zwei Reisende, die jeden Sonnenuntergang fotografieren.“ 🤣

    Der Beamte musste lachen und sagte:
    „Willkommen in Finnland. Die gute Laune dürft ihr unbegrenzt einführen – aber passt auf, unsere Mücken verlangen manchmal Eintrittsgeld!“ 😂🦟

    In diesem Sinne…

    Gute Nacht 😴 Freunde. Morgen wartet das nächste Abenteuer. 🇫🇮🚐💙
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  • Perle, weiter geht’s ! 🇸🇪

    27 juni, Zweden ⋅ ⛅ 20 °C

    Von Luleå machten wir uns auf den Weg nach Sangis – 98 Kilometer, um einen Wunsch von Vreni & Daniel zu erfüllen. Auf diesem wunderschönen und liebevoll gepflegten Campingplatz waren wir sonst immer im Winter. Diesmal durften wir ihn im Sommer erleben – und er hat sich mindestens genauso hübsch herausgeputzt. 😄

    Unsere 🚐 Perle rollte gemütlich durch die traumhafte Landschaft Nordschwedens und fand den Weg natürlich ganz von allein – schliesslich wusste sie genau, dass am Ziel herzliche Menschen auf uns warten. 😉

    Kaum angekommen, wurden wir von Vreni & Daniel herzlich begrüsst. Dann wurde geplaudert, gelacht und erzählt, bis man glatt die Zeit vergass. Wahrscheinlich dachten sogar die Mücken: «Ach komm, wir hören erst mal zu!» 😂

    Sangis ist ein kleiner, gemütlicher Ort im Norden Schwedens, umgeben von herrlicher Natur und ganz in der Nähe der finnischen Grenze. Hier findet man Ruhe, frische Luft und Menschen, die Gastfreundschaft wirklich leben.

    Es ist jedes Mal eine Freude, solche lieben Menschen zu treffen. Das sind genau die Momente, die eine Reise unvergesslich machen. 🤗🥰🇸🇪

    Gute Nacht 😴, Freunde! 🚐✨🌙
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  • Wir bleiben Luleå treu

    26 juni, Zweden ⋅ ☁️ 17 °C

    Die Sage von der Mittsommernacht

    Man erzählt, dass in der hellen Mittsommernacht die Grenzen zwischen der Menschenwelt und der Natur verschwimmen. Elfen und Waldgeister verlassen ihre Verstecke und tanzen über Wiesen und an den Ufern der Seen. Wer ihnen begegnet, soll ganz still stehen bleiben und sie nicht stören, denn sie bringen Glück für die Ernte und den Sommer.

    Junge Menschen pflückten nach altem Brauch sieben verschiedene Blumen und legten sie unter ihr Kopfkissen. In der Nacht sollte ihnen dann die Person erscheinen, die sie eines Tages heiraten würden.

    Außerdem glaubte man, dass Quellen und Kräuter in der Mittsommernacht besondere Heilkräfte besitzen. Deshalb sammelten viele Menschen Blumen und Heilpflanzen genau zu dieser Zeit.

    Diese Erzählungen gehören zum alten nordschwedischen Volksglauben. Sie sind keine Sage über eine bestimmte Person, sondern Geschichten, die den Zauber der kurzen, hellen Sommernächte im Norden lebendig machen.

    Gute Nacht 😴, Freunde! Morgen sehen wir weiter, welche Überraschungen Schweden für uns bereithält. 🚐✨🌙
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  • Doch noch Luleå

    25 juni, Zweden ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute ging es zurück nach Luleå – und als hätte das Wohnmobil-Navi heimlich reserviert, wartete tatsächlich genau ein freier Stellplatz auf uns. 🚐🍀 Da konnten wir natürlich nicht widerstehen und haben sofort zugeschlagen!

    Nach der erfolgreichen „Stellplatz-Jagd“ machten wir noch einen gemütlichen Stadtbummel. Dabei wurde geschaut, entdeckt und natürlich fleißig darüber diskutiert, wo es am Abend etwas Leckeres zu essen gibt. 😄

    Die Antwort fanden wir beim Italiener. Und was soll ich sagen: Statt Pizza oder Pasta fiel die Wahl auf ein herrliches Rindsfilet mit Pommes, frischem Salat und einem Glas Wein. 🥩🍟🥗🍷 Das Filet war so zart, dass das Messer eigentlich nur zur Dekoration auf dem Tisch lag. 😋

    Satt, zufrieden und mit bester Laune ließen wir den Tag ausklingen. Ein perfekter Stellplatz, ein schöner Stadtbummel und ein ausgezeichnetes Abendessen – viel besser kann ein Reisetag kaum enden.

    Gute Nacht 😴, Freunde! Morgen sehen wir weiter, welche Überraschungen Schweden für uns bereithält. 🚐✨🌙
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  • Gammelstad und so

    24 juni, Zweden ⋅ ☁️ 17 °C

    Heute ging’s mit unserer Perle 🚐🚐🚐 Richtung Gammelstad 🇸🇪. Dort haben wir das berühmte Kirchendorf erkundet – ein Ort mit über 400 roten Holzhäuschen rund um die Kirche. Das Kirchendorf ist über 400 Jahre alt und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Früher übernachteten hier die Menschen, wenn sie von weit her zum Gottesdienst anreisten. Heute würden sie wahrscheinlich erst einmal fragen: „Wo ist das WLAN?“ 😄

    Kleine Ergänzung: Die heutige Kirche stammt aus dem frühen 15. Jahrhundert und das Kirchendorf entwickelte sich ab dem 17. Jahrhundert. Deshalb kann man gut sagen, dass Gammelstad als Kirchendorf über 400 Jahre alt ist.

    Nach etwa drei Stunden hieß es dann: Auf nach Luleå! Der Plan war perfekt… bis wir am Stellplatz ankamen. Voll belegt! Na super – Plan B musste her. Aber wie so oft sind genau diese spontanen Entscheidungen die besten.

    Also weitergefahren – und was finden wir? Einen wunderschönen Stellplatz in Smedsbyn direkt an einem kleinen See. Liebevoll eingerichtet, herrlich ruhig und einfach ein Platz zum Wohlfühlen. Solche kleinen Schätze entdeckt man eben nur, wenn Plan A mal nicht klappt. 🚐🏕️🌅

    Manchmal muss man einfach dem Navi vertrauen… oder dem Zufall. 😂

    So, für heute ist Schluss. Wir genießen noch die Ruhe am See und sagen: Gute Nacht, Freunde! 🌙✨
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  • Pause und etwas zum Fluss

    23 juni, Zweden ⋅ ☁️ 16 °C

    Der Stora Luleälven ist kein gewöhnlicher Fluss. Tief im Norden Schwedens, dort, wo sich hohe Fjällberge, endlose Wälder und kristallklare Seen begegnen, beginnt seine Reise. Sein Wasser stammt aus den wilden Gebirgen Lapplands und sammelt sich im gewaltigen Akkajaure-See, bevor der Fluss seinen Weg durch die nordische Landschaft antritt.

    Wer am Ufer des Stora Luleälven steht, spürt sofort die besondere Atmosphäre. Das Wasser fließt ruhig und kraftvoll zugleich. Im Sommer scheint die Mitternachtssonne fast rund um die Uhr auf die Landschaft und taucht den Fluss in goldenes Licht. Im Winter dagegen liegt eine tiefe Stille über dem Tal. Eis und Schnee bedecken das Land, und am Himmel tanzen manchmal die grünen Schleier der Nordlichter.

    Auf seinem Weg durchquert der Fluss tiefe Täler, weite Seen und den beeindruckenden Stora-Sjöfallet-Nationalpark – eine Landschaft, die seit Jahrhunderten nahezu unberührt wirkt. Hier leben Elche, Rentiere, Braunbären und Steinadler. Für die Samen, die Ureinwohner Lapplands, ist diese Region seit Generationen Heimat und Weideland ihrer Rentierherden.

    Früher rauschte der Stora Luleälven mit gewaltigen Stromschnellen und Wasserfällen durch das Land. Heute wird seine Kraft an vielen Stellen genutzt, um saubere Energie zu erzeugen. Große Wasserkraftwerke haben den Fluss verändert, doch seine natürliche Schönheit ist vielerorts erhalten geblieben.

    Schließlich erreicht der Stora Luleälven den Ort Vuollerim. Dort vereinigt er sich mit dem Lilla Luleälven. Gemeinsam bilden sie den Luleälven, der weiter durch Nordschweden fließt und schließlich in den Bottnischen Meerbusen der Ostsee mündet.

    Der Stora Luleälven erzählt die Geschichte des Nordens – von unberührter Wildnis, den Menschen, die seit Jahrhunderten mit der Natur leben, und der gewaltigen Kraft des Wassers. Wer einmal an seinen Ufern gestanden hat, vergisst dieses Gefühl von Weite, Stille und Freiheit nur selten.
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  • Wetter wird schön 🤩

    22 juni, Zweden ⋅ ⛅ 16 °C

    Mission: Sonne suchen! 🌞😂

    Klar fahren wir Richtung Sonne… zumindest laut Navi. 😅 Für unsere Perle 🚐 und mich heißt das heute aber: harte Arbeit!

    Kiruna lassen wir eigentlich links… äh rechts liegen. Doch dann entdeckt mein Schatz 🥰 das berühmte goldene Ei. “Das ist Kunst! 🎭 Das müssen wir anschauen!” Tja… gegen Kunst gibt’s keine Diskussion. Also wird das goldene Ei besichtigt. 😏🤣

    Danach soll’s gemütlich weitergehen. Die E10 kennen wir ja inzwischen fast auswendig. Aber mein Schatz 🥰 hat eine “viel bessere” Route gefunden. Anfangs sieht auch alles super aus… bis plötzlich das Schild verschwindet und die Straße in eine grobe Schotterpiste übergeht. 😳

    Nicht so ein bisschen Schotter… nein… 40 Kilometer Steine in der Größe von Frühstücksbrötchen! 🪨😂 Unsere Perle 🚐 hat bei jedem Meter gefühlt gesagt: “Seid ihr noch ganz dicht?” Und ich? Ich habe jedes einzelne Steinchen persönlich kennengelernt. 😅

    Irgendwann – gefühlt drei Bandscheiben später – erreichen wir endlich wieder Asphalt, die Straße 97. Was für ein Luxus! 🎉

    Zur Belohnung finden wir einen traumhaften Stellplatz am Stora Luleälven. Eine wunderschöne Landzunge, absolute Ruhe und Natur pur. 🌲💦 Da war der Schotter fast schon vergessen… na gut, fast. 😉

    Natürlich machen wir noch einen gemütlichen Spaziergang entlang der Landzunge und genießen den Abend.

    Jetzt schlafen wir erst einmal tief und fest. Morgen warten bestimmt wieder neue Abenteuer… hoffentlich mit etwas weniger Steinen! 🤣

    Gute Nacht 😴😴, Freunde!
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  • Kann man Machen 😏

    21 juni, Zweden ⋅ ☁️ 14 °C

    Plan A? Ach was… wir fahren einfach dahin, wo die Sonne ist! 🤣☀️🚐

    Heute hat die Wetter-App das Steuer übernommen. Ihr Urteil: „Rechts umkehrt!“ Also wurde unsere Perle gestartet und ohne Diskussion der neuen Route gefolgt. 😄

    Die Strecke führte uns noch einmal durch das wunderschöne Abisko-Tal. Vor ein paar Tagen sind wir hier schon einmal entlanggefahren – und ganz ehrlich: Diese beeindruckende Berglandschaft kann man sich problemlos ein zweites Mal anschauen. 🇸🇪🏔️

    Unser Ziel für heute: ein Stellplatz kurz vor Kiruna. 🚐🌿

    Fazit des Tages: Manchmal braucht man keinen festen Plan, sondern einfach eine Wetter-App mit Entscheidungsfreude. Und wenn die Sonne ruft, macht unsere Perle eben eine Ehrenrunde. Hauptsache, das Abenteuer geht weiter! 😂☀️
    Gute Nacht Freunde 🥱😴😴
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  • Machen mal Pause

    20 juni, Noorwegen ⋅ 🌧 15 °C

    Und etwas über Gibonstad
    Vor vielen Generationen, als die Straßen auf Senja noch schmale Pfade waren und die Menschen sich vor allem auf dem Wasser bewegten, war Gibostad ein lebendiger Treffpunkt am Ufer des Gisundet.

    An den frühen Morgenstunden glitten Fischer mit ihren Booten über das ruhige Wasser. Sie kamen aus kleinen Siedlungen entlang der Küste, ihre Boote beladen mit dem Fang der Nacht. Am Kai von Gibostad tauschten sie Fisch gegen Mehl, Salz und alles, was ihre Familien für den langen nordischen Winter brauchten.

    Doch Gibostad war mehr als nur ein Handelsplatz. Es war ein Ort der Begegnung. Hier wurden Neuigkeiten erzählt, Freundschaften geschlossen und Geschichten weitergegeben. Während die Erwachsenen handelten, spielten die Kinder zwischen den Lagerhäusern, und aus den offenen Türen der Häuser drang der Duft von frischem Brot und heißem Kaffee.

    Besonders schön war der Abend. Wenn die Sonne tief über dem Sund stand und das Wasser in goldenes Licht tauchte, versammelten sich die Menschen am Hafen. Von dort konnten sie die Lichter auf der anderen Seite des schmalen Meeresarms sehen. Dann erzählten die Alten eine Geschichte, die jeder in Gibostad kannte:

    „Das Wasser des Gisundet trägt Erinnerungen.“

    Sie glaubten, dass jede Welle eine Geschichte mit sich brachte – von Fischern, die sicher heimkehrten, von Seefahrern, die ferne Länder gesehen hatten, und von Familien, die über Generationen an diesem Ort lebten. Wer aufmerksam lauschte, so sagte man, konnte im Rauschen der Wellen das Flüstern vergangener Zeiten hören.

    Noch heute stehen die alten Häuser am Hafen von Gibostad. Wenn die Mitternachtssonne im Sommer über dem Wasser schimmert und kaum Schatten wirft, scheint es manchmal, als wäre die Zeit stehen geblieben. Dann kann man sich vorstellen, wie die Fischer von einst ihre Boote festmachten, wie Stimmen über das Wasser klangen und wie die Geschichten des Gisundet von einer Generation zur nächsten weitergetragen wurden.

    So lebt die Seele von Gibostad bis heute fort – in den alten Häusern, im Licht des Nordens und in den Geschichten, die das Meer niemals vergisst.
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  • Gibonstad

    19 juni, Noorwegen ⋅ ☁️ 13 °C

    Heute geht’s ein Stück weiter – unsere Perle 🚐 freut sich schon!

    Am Morgen war der Plan glasklar: Mit der Fähre ⛴️ nach Bernsholmen. Die Fähre hatte allerdings andere Pläne und verabschiedete sich genau in dem Moment, als wir am Anleger ankamen. 👋⛴️

    „Kein Problem“, dachten wir. „Wann kommt die nächste?“
    Die Antwort: In 4 Stunden. 😳

    Vier Stunden am Hafen sitzen? Das wäre ja fast schon Arbeit! Also wurde der Plan spontan geändert. Wobei… einen Plan hatten wir eigentlich sowieso nie. 😂

    Also sprang unsere Perle 🚐 fröhlich an und rollte Richtung Gibostad. Dort angekommen richteten wir uns gemütlich für den Tag ein. Die Perle bekam ihren Stammplatz mit Aussicht, wir einen Kaffee ☕ und die Möwen bekamen etwas zum Lachen. 🐦

    Dann ging’s zum Fischen 🎣🎣🎣. Die Fische hatten sich offenbar abgesprochen. Nach einiger Verhandlung an der Angel kamen tatsächlich drei Fische 🐠🐠🐠 vorbei. Zwei davon zeigten allerdings ihren Ausweis vor: „Zu klein, wir sind noch in der Fisch-Kita!“ Also durften sie wieder nach Hause schwimmen. 🌊😂

    Der dritte Fisch hatte die Mindestgröße erreicht und wurde zum Helden des Tages. 🏆🐟

    Während wir am Wasser saßen, fuhr plötzlich das Postschiff 🚢 vorbei. Das erste kam aus Richtung Finnsnes. Majestätisch zog es seine Bahn, als hätte es einen wichtigen Termin. Das Postschiff aus dem Norden ließ allerdings noch auf sich warten. Wahrscheinlich hatte es unterwegs einen Kaffee-Stopp eingelegt. ☕🚢😄

    So verging der Tag mit kleinen Überraschungen, spontanen Planänderungen und jeder Menge Geschichten. Und wieder einmal zeigte sich:

    Wer keinen Plan hat, kann sich auch nicht verfahren. 🤣🚐

    Und so endet ein weiterer Tag voller Erlebnisse, mit einer zufriedenen Perle 🚐, einem stolzen Angler 🎣 und zwei kleinen Fischen, die ihren Freunden jetzt erzählen können, dass sie heute von einem Menschen entführt wurden – und wieder freigekommen sind. 🐠😂🤗
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  • Der Troll vom Mefjorden

    18 juni, Noorwegen ⋅ ☀️ 9 °C

    Vor langer Zeit lebte hoch über dem Mefjorden ein Troll namens Bjørnar. Er war kein besonders gefährlicher Troll. Sein größtes Problem war, dass er ständig Hunger hatte und fürchterlich schlecht angelte.

    Jeden Morgen sah er den Fischern von Senjahopen zu, wie sie mit vollen Netzen zurückkehrten. „Das kann doch nicht so schwer sein!“, brummte er und baute sich eine Angel aus einem kleinen Birkenstamm.

    Am ersten Tag fing er einen alten Stiefel.

    Am zweiten Tag fing er die eigene Hose.

    Am dritten Tag fing er versehentlich das Ruder eines Fischerbootes. Die Fischer lachten so sehr, dass sie ihm ein paar Kabeljaue schenkten.

    Das kränkte den Troll. Also beschloss er, den größten Fisch des Fjords zu fangen. Er warf seine Angel aus und wartete. Und wartete. Und wartete.

    Plötzlich zog etwas gewaltig an der Leine.

    „Jetzt hab ich ihn!“, rief Bjørnar.

    Er zog mit aller Kraft. Der Fjord schäumte. Die Möwen kreischten. Die Berge hallten wider.

    Doch statt eines Fisches tauchte eine alte Holztruhe auf.

    Darin lagen keine Goldmünzen, sondern hunderte getrocknete Stockfische, die ein Fischer vor Jahren verloren hatte.

    Der Troll war begeistert. Er setzte sich ans Ufer und begann sofort zu essen.

    Leider bemerkte er dabei nicht, dass die Sonne aufging.

    Die ersten Sonnenstrahlen trafen ihn genau in dem Moment, als er sich den fünften Stockfisch in den Mund schob.

    Plopp!

    Da wurde Bjørnar zu Stein.

    Noch heute, sagen die Alten am Mefjorden, erinnert einer der seltsamen Felsen oberhalb des Fjords an einen Troll mit offenem Mund. Und wenn der Wind aus den Bergen kommt, klingt es manchmal, als würde er noch immer schmatzen:

    „Nur noch einen Fisch … nur noch einen …“ 🐟🧌🌊

    Die Fischer von Senjahopen lachen dann und sagen: „Zum Glück hat er nie gelernt zu angeln.“ 😄
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  • Dies und das vom Tag

    17 juni, Noorwegen ⋅ ⛅ 10 °C

    Wie vermutlich jeder bemerkt hat, haben wir unsere rollende Luxusvilla 🚐 kurzerhand beim großen Wohnmobilhändler in Bardufoss geparkt. Der Grund? Unsere Toilette 🚽 hatte beschlossen, in den Streik zu treten. Wahrscheinlich verlangte sie bessere Arbeitsbedingungen. 😅

    Also marschierten wir zu Lians, besorgten das dringend benötigte Ersatzteil und verwandelten uns für eine Stunde in hochqualifizierte Sanitäringenieure. 🧐🔧 Nach etwas Schrauben, Fluchen und fachmännischem Kopfnicken war es geschafft: Die Toilette meldete sich wieder zum Dienst. 🎉🚽

    Voller Stolz starteten wir unsere Perle 🚐 und machten uns auf den Weg, die wunderschöne Insel Senja zu erkunden. Das Wetter konnte sich allerdings nicht entscheiden. Erst Regen ☔️, dann Sonne ☀️, dann wieder Regen. Offenbar spielte der Wettergott heute “Ich packe meinen Koffer”. 🤷‍♂️

    Am frühen Nachmittag erreichten wir den Stellplatz in Frovåg. Ein wirklich hübsches Fleckchen Erde mit Hotel und zahlreichen Fischerbooten, die man mieten kann. Und die wurden rege genutzt! 🤔

    Neugierig beobachteten wir das Treiben. Die Fischer fuhren drei- bis viermal am Tag hinaus und kamen jedes Mal mit Bergen von Fisch 🎣🐟🐟🐟 zurück. Es sah fast so aus, als hätten die Fische einen Gruppenausflug direkt in die Boote gebucht. Anschließend wurden die Fangmengen kiloweise filetiert. Da bekam selbst die Möwe am Kai große Augen. 🐦👀

    Während wir noch überlegten, ob wir vielleicht doch heimlich einen Fischereischein machen sollten, überraschte mich mein Schatz 🥰 mit einer Einladung zum Abendessen. Da sagte ich natürlich nicht Nein – schließlich hatte ich am Vormittag bereits die Toilette gerettet und mir damit mein Abendessen redlich verdient. 😇🍽️

    So ließen wir den Tag gemütlich ausklingen, mit gutem Essen, schöner Aussicht und der beruhigenden Gewissheit, dass sowohl die Toilette als auch wir wieder einwandfrei funktionierten. 😂🚐🚽❤️
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  • Wohin der Weg uns Führt

    16 juni, Noorwegen ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute gibt’s nur ein paar Bilder unserer Fahrt mit der Perle 🚐 – aber was für welche! 😍

    Morgens noch in Schweden 🇸🇪 den Kaffee genossen, mittags kurz in Finnland 🇫🇮 vorbeigeschaut und am Abend schon in Norwegen 🇳🇴 gelandet. Drei Länder an einem Tag – andere sammeln Briefmarken, wir sammeln Länder! 😄

    Unsere Perle 🚐 hat heute wohl gedacht: „Wenn wir schon unterwegs sind, dann richtig!“ 🤭 Kilometer für Kilometer durch traumhafte Landschaften, begleitet von einem Wetter, das sich von seiner allerbesten Seite gezeigt hat: schön, schöner, am schönsten! 🌞🌞🌞🌞

    Manchmal braucht es gar nicht viele Worte – nur ein paar Bilder, drei Länder, gute Laune und die Freiheit auf sechs Rädern.
    ❤️ 🚐✨🌍
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  • Die Wächterin von Abisko

    15 juni, Zweden ⋅ ☁️ 8 °C

    Vor langer Zeit, als die Berge noch mit den Menschen sprachen, lebte in den Tälern von Abisko eine junge Rentierhirtin namens Aila. Eines Winters verschwand ihre Herde während eines gewaltigen Schneesturms.

    Aila folgte den Spuren bis zu einem großen Felstor in den Bergen. Dort erschien ihr eine leuchtende Frau aus Eis und Sternen. Sie war die Wächterin des Nordhimmels.

    „Deine Herde ist sicher“, sagte die Wächterin. „Doch die Menschen haben vergessen, die Natur zu achten.“

    Aila versprach, die Botschaft weiterzutragen. Daraufhin öffnete die Wächterin das Tor, und die Rentiere kamen unversehrt zurück.

    Zum Dank ließ die Wächterin grüne und violette Lichter über den Himmel tanzen. Seitdem erscheinen die Polarlichter über Abisko als Zeichen dafür, dass die Wächterin noch immer über die Berge, Tiere und Menschen wacht.

    Und wer in einer klaren Winternacht ganz still lauscht, soll ihren Gesang noch heute im Wind hören können. ❄️✨
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  • 🇳🇴🇳🇴 ade für den Moment

    14 juni, Zweden ⋅ ☁️ 12 °C

    Heute hat sich unsere treue Perle 🚐 wieder in Bewegung gesetzt. Nach einer ruhigen Nacht ging es zunächst noch bis ans Ende der Straße. Dort wartete ein Wendeplatz, der wohl heimlich als Aussichtspunkt arbeitet. 😍

    Vor uns: majestätische Berge 🏔️, glitzerndes Meer 🌊 und Sonnenschein ☀️ soweit das Auge reicht. Selbst die Perle schien kurz innezuhalten und die Aussicht zu genießen. Wer weiß, vielleicht hat sie heimlich ein paar Urlaubsfotos gemacht. 📸😄

    Danach ging es zurück Richtung E6. Eine kleine Fährefahrt ⛴️ brachte uns in nur 20 Minuten ans andere Ufer. Kaum hatte man es sich gemütlich gemacht, hieß es auch schon wieder: „Alle Mann von Bord!“ inklusive Perle 🚐

    Weiter führte uns die Reise über Narvik und schließlich auf die E10 Richtung Abisko. Irgendwo auf dem Weg muss die Grenze passiert worden sein, denn plötzlich hieß es:

    Hej Schweden! 🇸🇪

    Die Perle rollte munter weiter und fand schon bald ihren heutigen Stellplatz an der E10. Doch bevor Feierabend angesagt war, stand noch ein Spaziergang auf dem Programm.

    Entlang eines wilden Flusses 🌊 ging es durch die Natur. Das Wasser rauschte so laut, als wollte es uns die neuesten Geschichten aus Lappland erzählen. Die Perle blieb währenddessen brav stehen und wartete geduldig auf unsere Rückkehr. 🚐😇

    Jetzt ist Ruhe angesagt. Die Füße werden hochgelegt, die vielen Eindrücke des Tages genossen und die Perle darf sich von ihrer heutigen Tour erholen. 🤗

    Ein Tag voller Berge, Meer, Fähre, Grenzübertritt und Natur pur. Schweden, wir sind angekommen und freuen uns auf alles, was noch vor uns liegt! 🇸🇪🚐✨ 😊🏔️🌲🌊☀️
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  • Fornesbkta Nähe Innhavet

    13 juni, Noorwegen ⋅ ☁️ 14 °C

    🚐⚓ Perle auf Abwegen – oder: Wie wir beinahe nach Schweden ausgewandert wären

    Heute durfte unsere treue Perle erstmal 40 Kilometer bis nach Sulitjelma schnurren. Der Name ist samisch, was er bedeutet? Keine Ahnung. 🤷 Aber er klingt wichtig, als müsste man dort entweder Gold finden oder einen Drachen besiegen. 🐉

    In Sulitjelma wollten wir uns das alte Erzbergwerk anschauen. Viel steht nicht mehr, aber mit etwas Fantasie konnte man sich vorstellen, wie hier früher geschuftet wurde. Oder man stellte sich einfach vor, wie die Bergleute nach Feierabend von ihrem Wohnmobil namens Perle geträumt hätten. 😄

    Das Dorf liegt übrigens fast direkt an der schwedischen Grenze. 🇸🇪Es gibt keine Straße nach Schweden. Die Nachbarn waren zum Winken nah, aber zum Besuchen unerreichbar. 👋😂 Das wussten wir natürlich.

    Also wieder zurück nach Fauske und auf die E6. Unsere Begeisterung hielt sich dabei in sehr überschaubaren Grenzen. 😅 Deshalb sind wir bei der ersten Gelegenheit auf die FV613 geflüchtet.

    Und was für eine herrliche Strecke! Berge, Seen, grüne Hänge und dazu Sonnenschein satt. 🌞 Perle 🚐 rollte zufrieden durch die Landschaft und wir konnten gar nicht genug davon bekommen.

    Irgendwann hatte die E6 uns allerdings wieder eingeholt. 🙄 Also weiter bis Innhavet, dort links ab und noch 11 Kilometer bis zum heutigen Stellplatz.

    Und was für ein Platz das ist! ⚓🚐 Direkt an einem kleinen Hafen. Allerdings scheint sich herumgesprochen zu haben, dass wir kommen, denn alle anderen sind vorsorglich verschwunden. 😂 Der Hafen ist menschenleer, keine Hektik, kein Lärm, nicht einmal ein Angler, der Geschichten von seinem „riesigen Fang“ erzählt.

    Das Meer liegt heute spiegelglatt vor uns. 🌊 Fast so ruhig, als hätte jemand die Wellen für den Feierabend nach Hause geschickt. Nicht einmal der Wind scheint Lust auf Arbeit zu haben.

    Also genießen wir die Stille, schauen aufs Wasser und lassen die Seele baumeln. Manchmal sind es genau diese unspektakulären Orte, die die schönsten sind: ein kleiner leerer Hafen, ein ruhiges Meer, Sonnenschein und unsere Perle mittendrin. 🤗⚓🌞🚐

    Und falls doch noch jemand auftaucht, dann wahrscheinlich nur eine Möwe, die kontrollieren möchte, ob wir ihre Ruhe stören. 🐦😂

    Gute Nacht Freunde 😴
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  • Fauske erzählt 🤗

    12 juni, Noorwegen ⋅ ☁️ 16 °C

    Vor langer Zeit, als die Berge um Fauske noch stiller waren als heute und nur wenige Wege durch die weiten Täler führten, lebten die Menschen von dem, was ihnen die Natur schenkte. Die Samen zogen mit ihren Rentieren durch die Landschaft, Fischer fuhren auf den Fjord hinaus, und die Bauern kämpften Jahr für Jahr gegen das raue nordische Klima.

    Damals kannte man Fauske noch nicht als Stadt. Es war ein Ort zwischen Fjord und Bergen, wo die Winter lang und dunkel waren und die Mitternachtssonne im Sommer die Nächte vertrieb. Die alten Leute erzählten von verborgenen Wesen in den Bergen und von Geistern, die in den Felsen wohnten. Manche glaubten, dass die Berge ihre Geheimnisse nur denen offenbaren würden, die aufmerksam genug waren, sie zu sehen.

    Eines Tages, im Jahr 1858, zog ein samischer Rentierhalter namens Mons Andreas Petersen durch die Berge von Sulitjelma, östlich von Fauske. Während er unterwegs war, bemerkte er einen Stein, der ungewöhnlich im Sonnenlicht glänzte. Er hob ihn auf und betrachtete ihn neugierig. Der Stein funkelte so stark, dass manche später erzählten, Mons habe zunächst geglaubt, Gold gefunden zu haben.

    Die Nachricht verbreitete sich langsam. Fachleute kamen, untersuchten die Berge und stellten fest, dass dort große Erzvorkommen verborgen lagen. Was als Zufallsfund begann, veränderte die Region für immer.

    Schon bald dröhnten Hämmer durch die Täler. Wege wurden gebaut, Häuser entstanden, und immer mehr Menschen kamen nach Sulitjelma. Aus dem abgelegenen Bergland wurde eines der wichtigsten Bergbaugebiete Norwegens. Männer arbeiteten tief unter der Erde, wo es dunkel, feucht und gefährlich war. Sie holten Kupfer und andere Erze aus dem Berg und schickten sie in alle Teile Europas.

    Währenddessen entdeckte man in den Bergen bei Fauske einen anderen Schatz: den rosafarbenen Marmor. Der Stein war so schön, dass er bald weit über Norwegens Grenzen hinaus bekannt wurde. Aus den Felsen wurden riesige Blöcke geschnitten und auf Schiffe verladen. Der Marmor aus Fauske schmückte später Gebäude in fernen Ländern, während die Menschen vor Ort stolz darauf waren, dass ein Stück ihrer Heimat in die Welt hinausging.

    Die Jahre vergingen. Generationen kamen und gingen. Die Bergwerke wurden größer, die Maschinen stärker. Doch irgendwann waren die Zeiten des großen Bergbaus vorbei. Die Gruben schlossen, die Arbeiter zogen fort oder fanden andere Wege, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

    Heute liegt Fauske noch immer zwischen Fjord und Bergen. Die alten Minen ruhen, und die Marmorberge stehen wie eh und je unter dem nordischen Himmel. Wer durch die Täler wandert, kann sich vorstellen, wie alles begann: mit einem Mann, der einen glänzenden Stein aufhob, und mit Bergen, die ihre Geheimnisse preisgaben.

    Und wenn der Wind durch die Berge von Sulitjelma streicht, sagen manche, dann erzählen die Felsen noch immer die Geschichte von Fauske – von den Samen, den Bergleuten und den verborgenen Schätzen, die das Schicksal einer ganzen Region veränderten.

    Gute Nacht Freunde 🥱😴
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  • Salttraumen

    11 juni, Noorwegen ⋅ ⛅ 13 °C

    Der Sage nach lebten in den Bergen östlich des heutigen Saltstraumen zwei gewaltige Trolle. Sie hassten die Menschen an der Küste und wollten einen Fjord mit einem Berg verschließen. Einer der Trolle schleuderte einen riesigen Felsblock Richtung Meer. Der Wurf verfehlte jedoch sein Ziel, und die Gewalt des Aufpralls riss eine tiefe Rinne in die Landschaft. Durch diese Rinne begann das Meer mit ungeheurer Kraft zu strömen und schuf den Saltstraumen.

    In einer anderen Variante verfolgt ein Troll eine junge Frau. Als die Sonne aufgeht, wird der Troll zu Stein. Die Felsen und Inseln rund um den Saltstraumen sollen die versteinerten Gestalten der Sage sein.

    Wie viele nordnorwegische Sagen erklärt auch diese Geschichte auffällige Landschaftsformen durch das Wirken von Trollen – Wesen, die in der norwegischen Volksüberlieferung oft für Berge, Felsformationen und Naturphänomene verantwortlich sind.

    Historisch betrachtet gibt es keine einzelne „offizielle“ Saltstraumen-Sage. Vielmehr existieren verschiedene lokale Erzählungen über Trolle, Wassergeister und die magische Salzmühle, die sich im Laufe der Jahrhunderte miteinander vermischt haben. Die Salzmühlen-Sage ist die bekannteste Erklärung für das salzige Meer, während die Trollsagen die Entstehung der Meerenge und der umliegenden Felsen deuten.

    Und jetzt wisst ihr alles über den
    Tollen Ort 🤗😏
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  • Nicht Rumpelstilzchen Rumpel Strasse 😏

    10 juni, Noorwegen ⋅ 🌬 21 °C

    Heute war wieder so ein Tag, an dem unsere treue Perle 🚐 wahrscheinlich heimlich überlegt hat, ob sie nicht lieber ein Boot werden möchte. 😅

    Früh am Morgen ging es los – ganze 185 Kilometer standen auf dem Programm. Klingt erstmal nicht nach viel, aber dann erinnerte uns Norwegen freundlich daran, dass seine Straßen eher Vorschläge als glatte Fahrbahnen sind. Besonders die legendäre 17 – eine Straße, die offenbar von Elchen geplant und von Trollen gepflastert wurde. 😏🤗

    Unsere Perle hoppelte tapfer von Kurve zu Kurve und murmelte dabei vermutlich: „Leute, ich bin ein Wohnmobil, kein Rodeopferd!“ 🚐💨

    Nach einer Weile kam die erste Fähre ⛴️. Eine ganze Stunde Überfahrt! Die Perle war begeistert: „Endlich mal nicht schaukeln auf Rädern, sondern auf Wasser!“ Während wir die Aussicht genossen, machte sie eine kleine Wellnesspause für ihre Stoßdämpfer.

    Kaum wieder an Land, ging das norwegische Hoppeltraining weiter. Berge hoch, Berge runter, links Fjord, rechts Felsen und irgendwo dazwischen wir – stets auf der Suche nach dem nächsten Schlagloch, das uns noch nicht persönlich vorgestellt worden war. 😆

    Dann die zweite Fähre ⛴️ – diesmal nur 20 Minuten. Gerade genug Zeit für die Perle, um zu fragen: „Sind wir schon da?“ und die Antwort zu bekommen: „Nein, aber fast!“

    Nach insgesamt 3 Stunden und 15 Minuten Fahrt, zwei Fähren und gefühlt 17.000 kleinen Straßenhüpfern erreichten wir schließlich unser Tagesziel: den wunderschönen See Nervatnet. 🌊🏔️

    Dort stellte sich die Perle zufrieden auf ihren Stellplatz, streckte gedanklich ihre Reifen aus und sagte: „So, Feierabend! Morgen könnt ihr wieder über die norwegischen Straßen tanzen – heute genieße ich erst mal die Aussicht.“ 🚐🍷😎

    Und wir? Wir sitzen am See, schauen aufs Wasser und wissen: Egal wie holprig die Straßen sind – die schönsten Geschichten entstehen genau dort. 🤗⛴️🚐🇳🇴✨
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  • 🎣🚐 Abenteuer und So

    9 juni, Noorwegen ⋅ ☁️ 19 °C

    Heute ging es mit unserer treuen Perle 🚐 wieder ein Stück weiter Richtung Sandnessjøen. Kaum über die große Brücke gefahren, kam die entscheidende Ansage:

    Gesagt, getan. Blinker Links, Angel raus und Angriff auf die Fischpopulation. 🎣😎

    Während ich hochkonzentriert meiner schweren Arbeit als Profiangler nachging, dauerte es gerade mal 45 Minuten, bis schon 3 Fische 🐟🐟🐟 an Land waren. Ein harter Job, aber irgendwer muss ihn ja machen. 😂

    Mein Schatz 🥰 war natürlich ebenfalls schwer beschäftigt. Während ich heldenhaft die Angel hielt, hat sie die Fische ausgenommen, filetiert und küchenfertig gemacht. Also eigentlich hat sie die ganze Arbeit erledigt, aber Details sind ja bekanntlich nebensächlich. 😏🤣

    Nach dem erfolgreichen Fischfang ging es weiter zur nächsten Etappe: einer gemütlichen 20-minütigen Fährfahrt ⛴️. In Norwegen auf der Straße 17 ungefähr so normal wie bei uns eine rote Ampel.

    Dann kam der Schock des Tages… 😮

    Wir erreichen unseren absoluten Lieblingsstellplatz – voller als ein Einkaufszentrum am Samstag! 😱

    Kurz wurde überlegt, ob wir uns zwischen die anderen quetschen oder ein Zelt auf dem Dach bauen. Aber nein, die Perle hat schließlich Würde. 🚐👑

    Also weiter zum nächsten Platz. Und siehe da: Jackpot! 🎰

    Ein Stellplatz ganz für uns allein, mit einer traumhaften Aussicht auf die Berge 🏔️ und das Meer 🌊. Ruhe, Natur und kein Nachbar weit und breit.

    So endete ein weiterer perfekter Tag in Norwegen:
    ✔️ 3 Fische gefangen
    ✔️ 3 Fische verarbeitet (von der eigentlichen Heldin des Tages 🥰)
    ✔️ Fähre gefahren
    ✔️ Lieblingsplatz verloren
    ✔️ Noch besseren Platz gefunden

    Manchmal läuft eben nicht alles nach Plan – sondern besser! 😎🇳🇴🚐🌊🏔️🎣😂
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  • Ein wunderschöner Tag

    8 juni, Noorwegen ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute Morgen hat sich unsere Perle 🚐 noch gefragt, ob sie wirklich bereit ist für das Abenteuer Troghatten. Die Antwort kam schnell: „Natürlich! Ich bin schließlich kein Wohnmobil, ich bin eine Expeditionsbasis auf Rädern!“ 😎

    Also ging es los zum berühmten großen Loch im Berg. Was auf der Karte nach einem gemütlichen Spaziergang aussah, entpuppte sich als kleiner Fitness-Test mit rund 1100 Treppen 🥾. Nach den ersten paar Hundert Stufen waren wir noch motiviert. Nach den nächsten paar Hundert verhandelten unsere Beine bereits über bessere Arbeitsbedingungen. 😂

    Oben angekommen standen wir vor dem riesigen Loch im Berg und waren uns einig: Irgendjemand hat hier eindeutig vergessen, das letzte Stück Berg einzubauen. 😏 Der Ausblick war jedenfalls jede einzelne Stufe wert.

    📖Die Legende vom Loch im Torghatten

    Vor langer Zeit lebte der Trollkönig von Sømna, der sich unsterblich in die schöne Jungfrau Lekamøya verliebte. Sie hatte allerdings überhaupt kein Interesse an ihm und floh vor seinen Annäherungsversuchen quer durch die Landschaft Nordnorwegens.

    Wütend setzte der Trollkönig einen anderen Troll auf sie an. Als dieser merkte, dass er sie nicht einholen konnte, spannte er seinen Bogen und schoss einen gewaltigen Pfeil auf die flüchtende Jungfrau. In letzter Sekunde warf der Trollkönig von Torget seinen Hut in die Flugbahn, um sie zu schützen. Der Pfeil durchschlug den Hut – und genau dieses riesige Loch ist heute im Torghatten zu sehen.

    Als die Sonne aufging, wurden alle Trolle zu Stein. Der durchbohrte Hut blieb als Berg zurück und erinnert noch heute an die dramatische Verfolgungsjagd.

    Danach rollte unsere Perle stolz weiter auf der Kystriksveien 17. Doch die Straße hatte noch zwei Endgegner für uns vorbereitet: Fährfahrt Nummer 1 🚢 und Fährfahrt Nummer 2 🚢. Während wir entspannt an Deck standen, genoss unsere Perle die Überfahrt und dachte vermutlich: „Endlich mal keine Schlaglöcher!“

    Pünktlich um 16 Uhr erreichten wir den traumhaften Stellplatz in Tjøtta. Die Sonne strahlte, das Meer glitzerte und die Berge posierten wie für ein Postkarten-Shooting. 🌅

    Unsere Perle parkte sich mit perfekter Aussicht ein und seufzte zufrieden: „So, Menschen, ihr habt heute 1100 Treppen überlebt. Jetzt wird entspannt.“ 😌

    Und so endete ein Tag voller Stufen, Fähren und fantastischer Aussichten – mit müden Beinen, glücklichen Gesichtern und der festen Erkenntnis, dass die norwegischen Berge zwar Löcher haben, unsere Urlaubslust aber ganz bestimmt nicht. 🚐🥾🚢❤️🇳🇴

    Gute Nacht 😴 Freude
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  • Genau aus der Mitte Norwegens

    7 juni, Noorwegen ⋅ 🌧 11 °C

    Heute ist Pausentag unsere
    Perle 🚐 und für uns – das Regenwetter 🌧️ lädt geradezu dazu ein. 🥱🤣

    Am späteren Nachmittag machten wir einen gemütlichen Spaziergang durch Brønnøysund. Die nassen Straßen glänzten im sanften Licht des Abends, und der Duft von Meer und frischem Regen lag in der Luft. Zum Nachtessen gönnten wir uns wieder einmal Pizza 🍕 – und was für eine! Wir haben eine Pizzeria entdeckt, die einfach hervorragend ist. Der Boden herrlich knusprig, die Zutaten frisch und aromatisch, und der Duft der frisch gebackenen Pizza ließ uns schon beim ersten Bissen das Wasser im Mund zusammenlaufen – genau das Richtige nach einem entspannten Tag.

    Man muss jeden Tag geniessen genauso wie er ist 😏🤩
    Gute Nacht 😴 Freude
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  • Es geht ein 🚐 auf …..

    6 juni, Noorwegen ⋅ ☀️ 13 °C

    Heute heißt es Abschied nehmen von diesem wunderschönen Ort. 🏞️❤️
    Mit einem lachenden und einem weinenden Auge starten wir unsere Perle 🚐 und machen uns auf den Weg zum nächsten Abenteuer. Erklären müssen wir die Route nicht – die verrät das Foto. 😉🗺️

    Das Wetter meint es weiterhin bestens mit uns. Die Sonne 🌞 strahlt vom Himmel, und die Vorfreude auf das, was vor uns liegt, lässt die lange Fahrt wie im Flug vergehen. Unterwegs wartet sogar noch eine kleine Überfahrt mit der Fähre ⛴️ – immer wieder ein besonderes Erlebnis.

    Kilometer um Kilometer ziehen vorbei, begleitet von fantastischen Ausblicken und dem Gefühl von Freiheit. Schließlich erreichen wir unser Tagesziel: Brønnøysund, Valen Park. 🚐✨

    Und was sollen wir sagen? Die Aussicht ist einfach traumhaft! Direkt von unserem Stellplatz aus beobachten wir die vorbeiziehenden Schiffe 🚢, die gemächlich ihren Weg durch die wunderschöne Küstenlandschaft finden. Die Ruhe, das Wasser und das Licht schaffen eine ganz besondere Atmosphäre.

    Was wir hier noch alles entdecken werden? Lasst euch überraschen. 🧐😏
    Eines ist sicher: Das nächste Abenteuer wartet bereits auf uns! 🌊☀️🚐💕
    Gute Nacht Freunde 🥱🥱😴
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  • Auf der suche nach Ruhe

    4 juni, Noorwegen ⋅ 🌬 18 °C

    🌬️🌬️ Der Morgen begrüsste uns heute mit ordentlich Wind, sodass wir kurzerhand beschlossen, unsere treue Perle 🚐 zu starten und weiterzuziehen. Manchmal sind es genau diese spontanen Entscheidungen, die einen Reisetag besonders machen.

    Schon bald erreichten wir die nächste Fähre ⛴️. Nach einer entspannten Überfahrt von rund 40 Minuten standen wir bereits auf der anderen Seite. Zu unserer Freude hielt sich das schöne Wetter tapfer und begleitete uns weiterhin auf unserem Weg.

    In Rörvik angekommen, wurde erst einmal eingekauft, damit die Vorräte für die nächsten Abenteuer gesichert sind. Danach führte uns die Fahrt weiter über die Insel. Natürlich durfte ein kleiner Zwischenstopp zum Angeln 🎣 nicht fehlen. Die Fische hatten heute allerdings andere Pläne – ausser ein paar Spesen und schönen Stunden am Wasser gab es nichts zu holen. 😏

    Also ging die Reise weiter, bis wir unseren heutigen Stellplatz erreichten. Und was sollen wir sagen? Ein wahrer Traumplatz! 😍 Umgeben von Ruhe, Natur und dieser besonderen Abendstimmung, die man unterwegs so oft sucht und nur selten in dieser Perfektion findet.

    Nun lassen wir den Tag gemütlich ausklingen, geniessen die Aussicht und sind dankbar für einen weiteren wunderschönen Reisetag voller kleiner Erlebnisse und grosser Momente.

    😴✨ Gute Nacht, Freunde. Mögen eure Träume genauso schön sein wie dieser Stellplatz – und am liebsten niemals enden. 🚐🌅💫
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  • Salsnes 🇳🇴

    3 juni, Noorwegen ⋅ ☁️ 21 °C

    🌞 Heute ging es mit unserer Perle 🚐 vom gestrigen Stellplatz nach Salsnes 🇳🇴 – immer den wunderschönen Fjorden entlang.

    Die Straßen waren teilweise ziemlich kurvig und schmal, aber unsere Perle hat alles souverän gemeistert. 😄 Zwischen glitzerndem Wasser, beeindruckenden Bergen und bestem Sonnenschein gab es hinter jeder Kurve etwas Neues zu bestaunen.

    Am Ende sind wir entspannt in Salsnes angekommen – mit vielen schönen Eindrücken und einem breiten Grinsen im Gesicht. 🚐🇳🇴✨
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