• 1 Jahr unterwegs
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Gedanken zur Reise

. --> Reise des Geistes. Oder: Unausgereiftes Philosophie des Reisens En savoir plus
  • Sehr schön, daß wir mehr Zeit haben für

    23 décembre 2025, Argentine ⋅ 🌙 26 °C

    … jeden Ort. Nach der 3. Nacht kennst Du das Örtchen ein wenig (oder den Stadtteil), kannst ein Gefühl dafür entwickeln. Es ist nicht so ein anonymes Durchrauschen, ein Weiterzappen, ein Orte-Hopping, ein Bulimietourismus .. nenne ich es mal. (ich weiß, es gibt ausreichend Lebenssituationen, wo es nicht anders geht. War bei mir früher auch so)
    Vorteil mehr Zeit zu haben: man gerät öfter in Situationen sich mit der Geschichte, den Situationen vor Ort, dem Taxifahrer auseinander zu setzen/ zu sprechen/ zu verstehen.
    Heute haben wir dadurch folgendes wiederholt aufgeschnappt:
    Milei ist die große Hoffnung für das Land hier, so sehr er auch polarisiert. Die alten Regierungen waren korrupt, die so genannten Peronisten haben über die letzten Regierungperioden das Volk klein gehalten und dies lässt es sich nicht mehr bieten. Die Ausbildungen wurden immer schlechter, die Armut, die man vorher nicht kannte, nahm immer mehr zu und die öffentlichen Gelder versickerten.
    Milei scheint hier für die meisten Menschen die große Hoffnung zu sein Ich glaube, man kann das für alle hoffen und beten, dass er nicht überschnappt mit der vielen Macht, die er hat. Möge er nicht am Geld hängen und für das Land des Beste wollen.

    Wenn man dann von aussen beziehungsweise mit Abstand betrachtet, wofür Geld in Deutschland ausgegeben oder verbraten wird, gerade in Zeiten, wo es nötig gebraucht wird und sinnvoll angelegt sein sollte, kann man schon ziemlich nachdenklich werden.
    Von Aussen wirkt durch die Eindrücke und die Wahrnehmung hier in Deutschland vieles umso mehr überreguliert, politisch und verwaltungstechnisch verwasserkopft, verkompliziert mit realitätsfernen Entscheidungen —> mit der Folge der Geldvernichtung in EU-regulierte Megaprojekte (im Sinne des Geldverschlingens statt maximal kurzfristiger konstruktiver Ergebnisorientierung ). Es gibt bei uns zu viel Geldausgaben für Prestige und Profilierung. Ich sag nur Deutsche Bahn, Fördergelder fürs Ausland, ein(!)Toilettenhäuschen für 1 Million, sich ewig hinziehende Verwaltungshindernisse für Unternehmer, lachhafte Digitalisierung der öffentlichen Einrichtungen (die vor 20 Jahren schon im voraus gelobt wurde….
    Meine Sicht: wir werden in ein paar Jahren in einigen Sektoren der Wirtschaft blitzschnell überholt, wenn man so sieht, wie viel Energie, Stolz und Patriotismus in anderen Nationen steckt.
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  • Wie komme ich zum Feiertag zum Flughafen

    1 janvier, Colombie ⋅ ⛅ 30 °C

    28. Dezember: Wir kommen in dem kleinen Ort Villavieja circa 1 Bus-Stunde vom Flughafen entfernt mit dem Bus an und verabreden mit dem Busfahrer sofort die Rückfahrt, für den 1. Januar um 9:30 Uhr am Dorfplatz und tauschen die Handynummern.
    31. Dezember: wir vergewissern uns,!ob die Verabredung denn auch verlässlich sei und daraufhin nimmt sich der Hotelier unserem Anliegen an. Er sichert uns eine Busfahrt für 10:00 Uhr zu., Abholung am Hotel. Toll!
    1. Januar
    7:30 Uhr: es klopft an der Tür, und der Hotelier teilt uns wortreich mit, es würden an dem Tag zwei Busse unterwegs sein, wovon der 1 schon voll wäre und abgefahren. (Ah, hilfreich !) Wie ich aus dem Wirrwarr der Informationen versucht habe, zu entnehmen, fährt der zweite gegen 9:30 Uhr. Okay, wir hatten demnach Zeit für Frühstück und packen. Wir wissen, dass das Frühstück zu servieren dauert. Aber kein Prboblem, wenn man noch 2 h Zeit hat.
    8:10 Uhr: Wir am Frühstückstisch
    8:22 Uhr: mit dem Frühstück überbringt uns der Hotelier die Nachricht, dass wir noch 20 Minuten Zeit hätten bis zur Abfahrt.
    8:38 Uhr: Er kommt wieder —> Listo! bereit! Flugs Koffer holen, raus auf die Strasse. Fragend schaue ich den Hotelier an und zeige auf einen silberglänzenden Wagen in der Kompaktklasse vor unserem Hotel. Nein, da drüben! Ein Pickup mit Plane und vorn bereits mit 6 Leuten beladen erwartet uns. Hinten drauf schon 3 Leute. Von wegen, die Südamerikaner sind immer zu spät! In diesem Falle sind wir mehr als 1 Stunde eher dran, als verabredet. Ein Bus ist also durchaus ein Pickup, der Fahrer bestimmt bei 11 Fahrgästen mit Personenbeförderungsschein :)
    8:43 Uhr: die Fahrt auf der Ladefläche des Autos, das Gepäck auf das Dach geworfen, führt uns direkt zum Flughafen, obwohl dies gar nicht auf der Strecke liegt. Ca.40 Minuten ging es also Richtung Flughafen, wo wir den Fahrer dann auch gleich bezahlten. Er sagte mehrfach Propina! ….????ß…. Okay, Trinkgeld , mh … ahhh… klar! Natürlich. :)
    9:25 Uhr: Wir sind da. Perfekt. Viel zu zeitig, aber was soll’s. Da hält direkt vor unserer Nase ein Motorrad mit zwei Polizisten. Was wir hier tun, wollten Sie wissen. Wir sollten uns bitte zügig ins Flughafengebäude begeben, denn es wäre unsicher auf der leeren Straße. Sie achteten dann auch darauf, dass wir im Flughafengebäude verschwinden. ......Flughafen völlig leer : )
    Reisen steckt voller Überraschungen ;-)

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    Morgens um 9 sitzen die Einheimischen schon wieder draußen; la Musica ist immer präsent.
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  • aktuallisiert: 26Wo unterwegs->Fragmente

    5 janvier, Colombie ⋅ 🌧 21 °C

    Wichtig und vereinfachend ist es, ein Konto bei Western Union zu haben, denn „flüssig“ zu sein ist essentiell. Denn dann gibts in Argentinien und Columbien 10% Nachlass b Barzahlung !
    Und nichts macht mehr Stress, als das Wissen nur noch bis zum nächsten Tag mit dem vorhandenen Geld zu kommen.
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    Nach ein paar Monaten schaut man überhaupt nicht mehr mit deutschen Augen.
    Ansprüche werden ganz anders gewichtet.
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    Uns fehlt nix, nur das Geld wird nicht mehr. Nicht schlimm.
    Es ist durchaus möglich, dass der Tag kommt, an dem man wieder einen geregeltem Alltag nachgehen möchte. Ich würde dafür aber nicht die Hand ins Feuer legen. :) :) :)
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    Das Leben unterwegs bedarf Organisation der Quartiere und der Distanzen. (Flüge/Busse)—> das ist eine wichtige Beschäftigung. Geldbeschaffung (Ōffnungszeiten oder Existenz der Auszahlungsstellen) ist auch ein Thema. Sonst kann alles, nix muss
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    Flughafenkontrollen sind problemlos, sofern man die kritischen Gegenstände nicht im Handgepäck hat (haben wir auch ausprobiert). Hin und wieder haben wir den Durchgang der Drogenhunde mitgemacht.
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    Wir hatten uns im Vorfeld viel mit den bürokratischen Dingen beschäftigen müssen lt. auswärtigem Amt. Dazu gehören Impfungen, internationale Führerscheine, Transport von notwendigen Medikamenten. Nichts dieser Dinge hat bisher irgendjemanden interessiert.
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    Nach dieser Reise können wir noch mal aktualisieren beziehungsweise Empfehlungen geben, was man wirklich als Gepäck benötigt.
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    Bei der Menge der Eindrücke ist ein Tagebuch dringend notwendig, wenn man ein paar Erinnerungen haben möchte.
    Es ist noch ein paar Wochen schon schwierig einfach nur die Wochentage auseinander zu halten. Auch die schon besuchten Ziele. Aber auf einer Kreuzfahrt ists vielleicht noch krasser, denn da ist man jeden Tag woanders, oder?
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    Je größer die Distanzen, umso weniger Bewegung hat man, weil man im Bus oder im Flugzeug oder im Taxi sitzt. Ein echter Nachteil.
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    Koffer packen, geht immer schneller. Yeah!
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    Mich beschleicht der Gedanke, Moskitos vorrangig immer nur auf eine von zwei Personen gehen.
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    Man möchte in manchen Ländern um Himmels willen nicht ernsthaft krank werden, wenn man das entsprechende Umfeld jeweils sieht. (Auch in Anbetracht dass die Zustände in Deutschland zunehmend kritischer werden. —->Zuzahlungen und Wartezeiten)
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    Es gibt ganz tolle Flecken auf dieser Erde. Paradiese.
    Aber nicht immer Internet. Das muss man einplanen, trotz Telefonkarte d Landes. — Internet weg, heisst nämlich z. B. auch UBER weg, den man bestellt hat.
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    In Südamerika ist das Essen, wie auch in Spanien, ein ganzes Stück einfacher als in Italien, Österreich, Deutschland.
    Es ist ein Jammer, dass sich Burger so massiv verbreiten.

    Andererseits:
    Zum Glück wird aber die traditionelle Musik in Südamerika gepflegt, gemocht und täglich zelebriert.
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    Kirche wird auch viel inniger gepflegt und ist viel freundlicher, ich würde sagen fröhlicher. In Deutschland hat sie schon etwas leicht muffiges, altbackenes, erhaben-ehrwürdiges, angestaubtes, konservativ-altmodisches im Vergleich. D.h. nicht, dass die Menschen und Gläubige, die damit zu tun haben, weniger humanistisch, religiös oder…..sind, sondern es ist einfach der Gesamteindruck. (Auf diesem Wege neue Jünger zu werben ist dann auch schwieriger. )
    Vielleicht ist es das typisch Deutsche, das Bewahren, wie im Denkmalschutz. Genau das lässt Neuerungen nicht ohne Weiteres zu. Und bremst Entwicklungen. Wird die Vergänglichkeit in Deutschland vielleicht nicht so akzeptiert, wie in anderen Nationen oder Regionen der Erde (wo sie im Alltag viel öfter der wahr genommen wird)?
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    So eine Reise in nichteuropäische Länder ist für die Personen nicht einfach, die sich von dieser Ordnung und Sicherheit in Deutschland nie zu lösen wagten und nie über den Tellerrand schauen wollten.
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    Kurze Spiegelung jeweils zu den besuchten Ländern: (sind natürlich alles nur Momentaufnahmen, denn wir waren nirgends eine wirklich repräsentative Zeit.)

    - Frankreich: Lebensfroh, vielseitige Regionen , machmal im ländlichen einfach. Aber meist unkompliziert, mit einem großen Stück Kultur und freundlichem Umgang. Zudem mit einem erheblichen Vorsprung und Raffinesse in dem Bereich der Kulinarik.

    - Spanien: wenn man es aus historischer Sicht betrachtet, hat sich das Land selbst abgehängt (nach dem kurzen und intensiven Wohlstand durch die importierten Goldschätze vom amerikanischen Kontinent)
    Zu viel Wohlstand in kurzer Zeit im 16. und 17. Jahrhundert (heut sagt man Blase dazu) –-> Industrialisierung verschlafen; das wirkt lange nach und ist nicht aufzuholen.

    - Brasilien (nur der Eindruck von Rio reflektiert):
    Die wirtschafltlich größte und innovativste Zeit scheint dort vorüber zu sein. Für uns Europäer hat es einen Hauch Exotik und getrübt wird das Bild von manch' sichtbarer Armut und rumliegenden Müll.

    - Peru: das Land hat durch die Indigenen Folgegenerationen ein ganz eigenen Charm. Die Traditionen und die Verbindung zu den Inkas ist schön zu sehen und wirklich beeindruckend. Leider ziemlich arm......

    - Bolivien: (mein Eindruck) Eine Hauptstadt ist doch irgendwie auch das Aushängeschild einer Nation, gerade auch wenn sie positive wie negative Facetten vereint aufzeigt. Die von uns wahrgenommen Infrastruktur in La Paz fand ich erschreckend. In keinem Land hatte ich so stark das Gefühl auf die eigene Person und das Gepäck aufpassen zu
    müssen. (aufgrund fehlender Erfahrung ist es vielleicht überzogen, aber ich darf diesen Eindruck schildern)
    Ich fürchte in wenigen Ländern in Südamerika ist das Überleben so schwierig wie dort. Katastrophale Straßen, alles irgendwie oder im Besonderen "abgenifffelt "(wie Antje gel. zu sagen pflegt). Das Land ist seit dem Salpeter-Krieg leider von vielen Entwicklungen abgeschnitten. ob das irgendwann wieder aufzuholen ist?

    - Argentinien: am europäischsten, irgendwie immer im politischen Taumel, mit den entsprechenden Auswirkungen. Schad'. Möge die Zukünftige Politik dem Land gut tun.
    Das Land war wirtschaftlich lange die stärkste Kraft auf dem Kontinent . Deshalb die vielen französisch anmutenden Bauten und dieser Hauch der Pariser Kultur.

    - Kolumbien: eine wirklich eigene Kultur, mit den wohl fröhlichsten Menschen (?) auf dem Kontinent in einer wunderbaren, farbenfrohen Umwelt mit viel Exotik in Fauna und Flora.
    Es ist durchaus möglich, dass man in den Supermarkt geht und alles Nötige findet. Auch Bier, alkoholische Getränke, Obst und Gemüse. Aber Wasser gibt es nicht. 😳
    Die Sicherheit könne wir nicht so richtig einschätzen, aber Einheimische nutzen auch meist ausgetretene Pfade.
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  • Lebensqualität

    19 février, Brésil ⋅ ⛅ 21 °C

    Die Länder mit den meisten Straßenhändlern sind wahrscheinlich die ärmsten oder die mit den krassesten Gegensätzen und das ist gesellschaftlich gesehen auch armselig.
    Es fühlt sich für alle nicht gut an. Man sitzt im Restaurantbereich draußen und beispielsweise in Cartagena kommt statistisch spätestens aller 2 Minuten jemand und will was verkaufen oder bettelt. Es nervt irgendwann und der pittoresk-romantische Eindruck ist schnell verflogen. Schnell kommt auch das Gefühl wirklich helfen zu müssen, aber wo anfangen d aufhören? Das Gefühl bleibt schal und leer.

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    Man hat unweigerlich Gedanken, ob man in dem Reiseland leben könnte, sofern man dort selbst einkauft und das Leben organisiert .
    Es gibt Länder wo wir förmlich eingehen würden.
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  • Identität als Deutscher im Ausland

    19 février, Brésil ⋅ ⛅ 21 °C

    Es schmeichelt sicher manchem in einigen Ländern als Deutscher erkannt zu werden. Mir ist es eher unangenehm. So viel Vorschußloorbeeren, nur weil man da geboren ist.
    Wahrscheinlich ist es das gleiche Gefühl wie das eines BRD-Bürgers in der DDR.
    Natürlich hat in D viel vorbildhafte Entwicklung stattgefunden. Aber es ist nicht alles Gold was glänzt und die Überhöhung im Ausland hat Folgen.
    Und bei so manchem Deutschen auch. So hatte ich Kollegen, die sich regelrecht in dem Wohlstandsgefühl suhlten, wenn in Übersee die Getränke an den Strand gebracht wurden.

    Die Geschichte von Europa ist Südamerikanern fremd und umgedreht. Trotz Internet. Nur gezielte Informationssuche bringt einen weiter.
    Deutschland ist also bekannt durch Mercedes, Fussball, Schumacher, aber darüber hinaus wissen sie genauso wenig wie wir von der Halbinsel Valdes, Montevideo, Andenhochland und Patagonien. Das ist normal, denke ich, fällt aber erst unterwegs auf, wenn man mit den Leuten ins Gespräch kommt.
    oder ähnlich lt. Medien und die Sprachbarriere erzeugen Distanz zu dem zu bereisenden Land, …. Um es ggf. sogar abzulehnen.
    Yeah, speziell kann es schon unweit von zu hause sein. Was kann man tun?
    Torismusrouten nehmen. Offen, freundlich, selbstbewusst laufen und mit erklärender Gestik kommunizieren. Läuft schon.
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  • Was wird zeitlich unterschätzt in der Planung ?

    19 février, Brésil ⋅ ⛅ 21 °C

    Langstrecken-Erreichbarkeit, die Basis vor Ort, Einzelziele recherchieren, Bewertungen/Rezensionen auswerten, Zeitaufwand für die Destination, Sicherheit checken, Quartiersuche , ggf. Guidesuche, Attraktivität des Zieles einordnen (Sauberkeit, Sicherheit, kulturelle und natürliche Sehenswürdigkeiten, für uns erträgliche klimat. Verhältnisse wie Luftfeuchte und Temperatur), Telefonkarten bzw. Sicherstellung der Interneterreichbarkeit und der Bezahldienste/Bankerreichbarkeit/Bargeldquellen, Recherche für die Gegenden zur Orientierung und Informationen über die besonderen Orte, , Karten runterladen, …….
    Was hilft noch in der Vorplanung und unterwegs? Chat GPT oder ähnlich, Offlinekarten, Telefonkartenzugriff in den einzelnenLändern ggf mit Zweittelefon, Booking.com, Uber-app, Leute vor Ort ansprechen wegen Dienstleistungen, Sprachkenntnisse und Offline-Übersetzungsapp, Sonnenhut, Jacke für abends, In Touristenhotspots Eintrittskarten vorbuchen, Online - check-in für die Flüge, stabile Einkaufstüte für unterschiedlichste Eventualitäten dabei zu haben, Dollars für alle Fälle, Visa und Debitcard auf dem Handy, …..(wir vervollständigen bei Gelegenheit)
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  • In welchem Alter reiste man vor 100 o 200 Jahren?

    21 février, Qatar ⋅ ☀️ 28 °C

    ....... Wenn Sie Filius vom Bürgermeister oder dem örtlichen Banker waren bestenfalls.
    Ohne Krankenversicherung. Dafür war jedoch beim Quaksalber der Aderlaß möglich. In der Zeit als man Syphylis mit Quecksilber behandelte. Oder man denke an die Behandlung der Hexen. Ertränken. Und wenn Sie nicht wieder aufwachten: Man wußte es doch, dass sie nicht vom Teufel besessen waren. Denn wenn sie es gewesen wären, dann lebten sie.
    Jaja, gute alte Zeit. Mühselig war sie. Was haben wir es heute leicht (nicht nur zu reisen). Doch zum Thema.
    In meinem aktuellen persönlichen Reisealter hat man vor 200 Jahren oft schon seine Letzte Reise getan. Das bringt mich zu der Frage:
    In welchem Alter sollte man reisen?
    Jetzt wo das Ende naht? Ich bin 70. Also Baujahr. Der Prozess des Ablebens hat begonnen. Seit bestimmt 25 Jahren. Hab ich so gelesen. Die Biologie sei kaum zu überlisten. Statistisch sind dem Jahre 2050 näher als der Jahrtausendwende. Bemerkt man noch nicht recht, oder?
    Tatsächlich viel mir in den letzten Monaten auf: Nicht das ich irgendwas bereue bereist oder nicht bereist zu haben, aber manches früher bereist zu haben wäre für den Horizont nicht verkehrt gewesen. Auch für die eigene Einstellung zu manchen Themen.

    Was fiel auf im Laufe der Lebenszeit? Jeder hat einen persönlichen Zenit. Manche sind die Feger und zentrale Person im Raum schon mit 25 und welken dann vor sich hin. Sogenannte Spätzünder sind bis in die späteste Jugend Langweiler und zünden dann, …… sind dann perfekter Familienvater, beruflicher Macher und engagierter Sportler mit sozialem Betätigungsfeld zugleich. Oder anders.
    Wieder andere waren laufend unterwegs, wie auch immer sie das gemacht haben.
    Wann hat man bei diesen verschiedenen Lebensmodellen denn Zeit zu reisen bei den sozialen Verpflichtungen und den finanziellen Zwängen der jeweiligen Lebensphase?
    Was würden wir der Jugend empfehlen, sofern wir gefragt würden?

    Der Reisehöhepunkt ist für manche erst wenn sie oll sind oder sie haben das „jung reisen“ aus irgendwelchen Gründen verpasst, nicht gekonnt, nicht getraut….. jawoll, zudem benötigt man eine Inspiration oder einen Grad an Erfahrung in der Planung. Und den Mut mal alles liegen zu lassen …..über mehr als 3 Wochen.
    Je älter wir werden, und umso später wir geboren sind, umso weniger ALT erachten wir Menschen mit 50, 60 oder 70. Wer konnte sich schon in unserer Kindheit vorstellen mit über 50 - sooo aaalt - auf einen anderen Kontinent zu fliegen. Man wollte es sich nicht vorstellen: Halbmumien im Flieger. Die schaffens kaum den Gateway hoch. Von hinten siehst Du nur Zuckerwatte über den Rückenlehnen. Unvorstellbar, wenn man 25 ist. Wer konnte sich da Surfer mit über 60 vorstellen oder tätowierte Skateboarder mit 45 +? Undenkbar vor 50 Jahren.
    Was wissen wir heute? Grau ist keine Farbe des Verzichts, sondern der Souveränität. Also nix wie weg, solang es geht!

    Nein . Wir wollten eigentlich lieber die schwitzigen Füße der Teenager in der Schule bzw. die Werkstatt im schmuddeligen November erleben. Abr dann haben wir uns entschieden lieber in 2025/2026 den großen runden Geburtstagen in der Bekanntschaft entgehen :)
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  • Was für ein Abenteuer mit 4 oder 6 Jahren von Dresden nach Rostock…in 12 h mit Pausen. Es war aufregend wie nix. 4 Uhr aufstehen. Bemalte Schilder aus der Heckscheibe in den rückwertigen Verkehr gehalten: WIR HABEN URLAUB!
    Im Trabbi sind wir beim Bremsen auch mal zwischen die Sitze gekullert ohne die 1978 eingeführten Sicherheitsgurte. Andererseits sind wir sind im Rauch des Fahrers Opa Heinz mit Hut im langen Warti 353 mit Knüppelschsltung unsichtbar geworden oder schauten durch heute so bezeichnete Panoramafenster.Das war normal. Genauso wie die Bodenfreiheit der o.g. Sedan’s, vergleichbar mit der eines heutigen SUV’s. DasFahrgeräusch gab einem das Gefühl der Straße noch nah zu sein, und eine Verbindung mit Geschwindigkeit und Weg einzugehen.

    Das war die Zeit, als wir in der Schule Bilder malten, in denen die Vorstellung des Lebens nach dem Jahre 2000 wiedergespiegelt werden sollte. Phantastisch aussehende Gebäude warn darauf angesagt und vielleicht auch der Gedanke vom individuellen Reisen mit einem Antrieb auf dem Rücken. Heute können wir nicht mal auf einem Bahnhof in Stuttgart stehen, weil er nach 15 Jahren Bauzeit doch nicht fertig ist und die Eröffnung 2027, also in weiteren zwei Jahren, nicht garantiert ist. Kann es sein, dass die für den Bahnhof vorgesehenen digitalen Einrichtungen von annodazumal dann erst mal revidiert, oder erfunden und neu installiert werden müssen?
    Kann aber auch sein, dass das Raum–Zeit-Continuum sich zwischen rückwärts bewegt und wird deshalb die Fertigstellung gar nicht mehr erleben werden und können. Okay, bisschen weit her geholt. Daher der Merksatz: Lasst uns mit Zuversicht in die Zukunft schauen.

    Urlaub in den 70igern . Teils war noch selber Heizen im Quartier angesagt,… mit Kohlen usw.
    Oder die Häusschen mit dem Herzen war auch über den Hof, oder die Fliegen überraschten uns im Sommer, da das Zimmer über dem Schweinestall war.
    Oder die (noch richtigen) Daunenbettenim Winter ließen es nicht zu im Bett über die Senkrechte hinaus an die Decke zu blicken, weil die baumwollgezähmten Federberge die 30 cm Stärke erreichten.
    Aufgewacht gings zum Frühstück über Sandwege ins 1,5 km entfernte Restaurant. Die Edbeermarmelde war toll.
    In Erinnerung blieb mir auch das Duschen mit Zuber vor dem Waschhaus im Hof.

    Mit 14 sah man im Osten noch Männer, die den Krieg erlebten, mit Fahrzeugen ihrer Jugend oder mit dem Fahrrad an die Ostsee fahren . So u.a. auch auf dem Berliner Roller.

    Wir träumten aber vom modernen Simson S51.
    Da fällt mit ein https://www.youtube.com/watch?v=Rs3UPo75tg4 Den Song habe ich erst nach der Wende entdeckt. Oft gespielt worden ist er im Rundfunk auf Grund des Textes wohl nicht.
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  • Reisen für die ehem. DDR-Bürger um die Wendezeit

    22 février, Qatar ⋅ 🌙 19 °C

    Mit mehr als 18 Lenzen schlief man auch mal im dem eigenen Trabbi und fuhr mit dem Zelt bis nach Tschechien, ..was das eigene Geld gerade hergab. Oder wir schliefen ein Jahr später im 2-Türer Toyota -Sport auf der Autobahn neben dem Schweinetransporter.

    By the way und Fatal: Heute ist regional ist die Autobahnqualität im Ost-West- Vergleich tendenziell umgekehrt proportional.
    Ein paar Jahre später war das einlagige Zelt schon out und die Bequemlichkeit eines Bungalows wurde mehr wertgeschätzt.

    Die Grenzen waren das Abenteuer schlechthin. Die emotionale Ladung, beim unverzichtbaren Verstecken des zu schmuggelnde Geldes oder den Zöllner zu beschäftigen nach entsprechender Wartezeit, war nicht unerheblich. Ich weiß nicht, ob Zugfahrten entspannter waren. Aber auf dem Rückweg hatte man richtige Ledersportschuhe oder ähnliches :)

    Die Ziele sind nicht mehr so exotisch, wie 1970.
    Fakt: wir leben in guten Zeiten. Was heute so möglich ist. Wenn du dich bewegst kommst Du für 129,-Euro in die Tropen.
    Wer es ruhig angehen will und für sich organisiert fuer 4 Wochen mittels unbezahltem Urlaub den Job einfach liegen lassen zu können, hat wirklich Erholung und die Chance auf freien Kopf statt Urlaubsstress. Letzteren macht man sich selbst. Dessen darf man sich bewusst sein.

    Die offensichtliche Priorität Nr. 1, wofür die Menschen der DDR kämpften und eintraten ist Realität. Reisefreiheit, was sogar bedingt mit Sozialhilfe möglich ist (Legal, und wenn man die Möglichkeiten nutzt). Beeindruckend.
    Was ich mir nicht vorstellen konnte ist, dass Reisen über 3oder 5 Wochen für einen „Normalo“ überhaupt möglich ist. Wir sind in Deutschland wiiiiiirklich priviligiert. Das sieht man überall außerhalb von Skandinavien, Deutschland, Niederlande, Oesterreich, Schweiz, England, Monaco, Frankreich……dann wird es schnell dünn. Südamerikaner haben 10-14 Tage Urlaub, die meisten Japaner unter 16.
    Auch alle Länder mit Straßenhändlern sind in der durchschnittlichen sozialen Breite nicht dazu in der Lage.
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  • Reisen in der Zeit des späten letzten Jahrhunderts

    23 février, Qatar ⋅ ☀️ 28 °C

    Als wir jünger waren flogen wir ohne Versicherung und Blutverdünner. Unsere Vorfahren auch.
    Heut im aktuellen Alter hat man anderes dabei. Schon mal 2 Brillen… für Lesen und Fernsehen, Kopien der Dokumente, Zweithandy, Ladegerät…… vor 2008 war man mit einem Packen Papier unterwegs…vor der offizieller EU mit noch mehr Papier und Scheinen der entsprechenden Währung oder Schecks und Vouchern.

    Flüge in den 90igern, erinnere ich mich, waren versorgt mit richtigem Besteck und mehr Platz beim Essen als heute in 9000 m. Pappbrötchen waren noch nicht en vogue. Es war wirklich noch besonders. Heut’ ist Fliegen wie Bus fahren. Fliegen ist nicht mehr elitär. Die Überlegenheit schmilzt. Kommt da bei Influenzern u.ä. keine Unzufriedenheit auf? Okay, sie kennen es nicht anders.
    Steigerungen lässt es im "Schnell-effizienten Reisen" kaum noch zu, oder? Dafür haben wir Freiheit im Fliegen und mehr Sicherheit. Und Luxusprobleme. Ist der USB-Stecker im aktuellsten Standard?
    Komfort lässt sich aktuell noch in der 1. Klasse vergrößern, im integrierten Multimediabereich am Platz und mit der Lautstärke im (Langstrecken)Flieger.
    Und leider gibts wieder Reiseziele, die man aus Prinzip und politischem Kalkül ausschließt. Ein Rückschritt.

    Damals waren die Sitznachbarn noch chic. Heute ist's wie im Überlandbus. Gut, keine Hühner auf dem Schoß, aber vom Halbpunk bis zur Influenzerin oder antiautoritär erziehenden Eltern bis zu duftenden Knoblauchfreunden ist alles dabei. Vorgestern hab ich mir die koreanische Hühnergrippe oder so was eingefangen, jedenfalls liege ich gerade flach. Die Asiaten sind, was Husten, Prusten, Räuspern, Schneuzen, Schmatzen betrifft oft etwas rustikaler. Mal sehen, wie das in Japan ist. Ob das die kulturellen und positiveren Außenseiter sind.

    Ist Euch auch schon pasiert oder? Man guckt auch auf transsexuelle Reisende. Und weiß, auch andere gucken. So divers ist’s nicht, dass man drüber schaut. Und ebenso die dicklipppigen handyhaltenden, im Flug Instagram- und Schminktipps guckenden Püppis mit den großen Augen. Mal schauen, was nach den Kardashion-„Bootys“ kommt.

    Für die wurde der Fotoapparat irgendwann durch das Handy ersetzt, welches offensichtlich für das Selfie per Strahlung Serotonin an die auf der digitalen Erinnerung der Anzuhimmelnden sendet, um nach dem Auslösen in Bruchteilen von Sekunden in sich wieder zusammen zu fallen. Selfies aller Orten. Castingschnute, gestanztes Lächeln und schlanker Fuß ist wohl der geilste Moment. Die nächste zu erreichende Stufe müsste sein, das o. g. Gefühl doch eher im Liegen zu präsentieren, oder? Ich finde, daran darf noch gearbeitet werden. Die Römer konnten es auch.
    Doch zurück: Es hat etwas ernüchterndes in dem Moment, denn die Bedeutung dieser Fotos erschöpfen sich im Zeigen von Victoryzeichen, gestreckter Zunge, Piercing, Tattoo und dem Potential des Markenbekleidungskonsums. So sehen Reisepostings und Instagrameinträge oft aus: man sieht immer die gleichen Menschen und der besuchte Ort verschwindet im Hintergrund! Schad’. Die Frauen sehen aus wie vom Escortservice! Männer cool wie Mafiamitglieder im Markenfreizeitlook oder bewusst designter Sozialhilfelook unter der Sonnenbrille!

    Durch diese vermeintlichen Vorbilder sehen die kosmetischen Gesichter der Nachfolgegeneration oft ziemlich ähnlich aus. Die optische Perfektion der äusserlichen Anstrengung mit Quast, Stift und Puder ist oft schon beeindruckend, wird aber aufgrund der Maskenhaftigkeit und quantitativer Masse im Unterbewusstsein als unecht-künstlich abgelegt. Das scheint aber der Schritt zum perfekten Menschen zu sein, was in den USA mithilfe von genetischer Auswahl zum nächsten Geschäftsmodell werden könnte. Die sozialen Netzwerke sind dafür die Werkzeuge zur Selbstbestätigung. Denn Unzufriedenheit schürt Konsum. Und Wachstum ist in den Wohlstandsländern vorrangig durch Optimierung möglich. Mal sehen, was nach dem maximalen Ausreizen der Optimierung kommt.

    1750 bis Louis Daguerre tätig wurde gabs gar keine Urlaubsbilder Bilder. Nur Zeichnungen, Stiche oder Lithografien. Auch für Goethe. So sahen dann auf Depeschen, in Büchern und auf den daraus entstehenden Denkmälern und Brunnen in Europa z.B. auch die Delfine aus. Diese Riesenköpfe (schon mal erwähnt), dicke breite Mäuler mit ebensolchen Lippen. (die Vorlage für Posting-Püppies?) In dieser Zeit des Ruinenbaus für die entsprechende Romantik entstand so was wie Tourismus, weil höhere Einkommen nach 1800 nicht nur auf kirchliche Würdenträger, Söhne anerkannter Persönlichkeiten und feudale Niesnutzer verteilt wurden und Einkommen für weitere Bevölkerungsschichten über die Kosten des täglichen Verbrauchs hinausgingen. Was für eine Errungenschaft.
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  • Nachrichten von Übersee ?

    3 mars, Japon ⋅ 🌧 8 °C

    Depeschen nach Hause (z.B. mit Kirschbaumblüte) oder Rückfragen dauerten vor 50 Jahren noch Wochen,…noch 100 Jahre früher dauerten sie Monate und kosteten recht viel Aufwand —> Transport über Postkutschenlogistik oder Reiter. Praktisch war die Brieftaube. Der Aufwand war die Zucht und das Futter das Porto :)
    Die Anzahl der Nachrichtenübertragungswege ist dank Tesla, Morse und Kollegen vielfältiger geworden.
    Später aufkommende Postkarten kosten heut gemessen am Einkommen sicher weniger als damals -> Portokosten aus Übersee eingeschlossen.Aber finde heute mal Briefmarken und vor allem Briefkästen! Die klassische Postkarte hatte ihre Zeit nur 150 Jahre circa lang (1. klassische Postkarte ist von 1869). Der Bedarf sinkt weiter.
    Qualitativ waren bei Fotopostkarten keine Meisterwerke zu erwarten. Man denke an die teils verschwommenen Farben der sog. „Bunt“-Fotos . Schaut mal in Eure Alben und Ihr wisst , was ich meine.
    Übrigens, das erste kommerzielle Farbfotoverfahren kam 1907 auf den Markt (Gebr. Lumiere). 1974 erreichten Farbfotos auch die DDR.
    Auch ein 10-minütiger Anruf war finanziell vor 2 oder 3 Jahrzehnten beinah undenkbar, weil sehr teuer. Da half auch das Nokia noch nicht. Heute ist’s einfach per Anruf über WLAN (Mit Bild) statt Postkarte. Als Universalverbindung gibts Satellitenverbindungen.
    Und zugegeben, eine Bilder mit 5MB hätten fürs Versenden 1980 ein Vermögen gekostet. :)
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  • Recherchen für die Reise

    3 mars, Japon ⋅ 🌧 8 °C

    Globalisierung durch das Internet macht uns das Reisen wirklich einfach. Welchen Aufwand mußte man vorher für große Distanzen aufwenden. Allein für die Planung. Recherchen waren sehr aufwendig und bedurften Manpower, Kontakte und Lexikas. Heut’ bekommt man mit ein paar gezielten Fragen alle wichtigen Informationen über Chat GPT , die Revolution nach dem Internet, dem Smartphone. Was einem fehlt recherchiert man unterwegs.
    In jeder Epoche vorher war das Reisen durch fehlende Vorstellungen exotischer. Durch den informativen und finanziellen Wohlstand haben wir Sicherheiten und weniger Überraschungen, was durchaus ein Nachteil sein kann. Denn die Überraschung als Emotion ist wichtig für Respekt, Zufriedenheit und Faszination. Außerdem fühlt man Reisen mit Überraschungen anders als punktuelle All-inclusiv Reiseziele oder durchorganisierte Touren. Letztere sind genau genommen kleine Ausflüchte aus dem Alltag. Die "großen Reisen" ergeben einen beobachtenden Kontext (statt zeitlich begrenzten Touristenkonsum), der andere Sichtweisen ermöglicht. Zugegeben, darüber hatte ich vorher auch keine Gelegenheit nachzudenken
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  • Anlass der Reise war bei uns die Gelegenheit.

    3 mars, Japon ⋅ ❄️ 4 °C

    Diese passte. Und zugleich kommt die Frage auf "Passt das noch, was bisher war/ging?“ Das ist ein guter Nebeneffekt! Dafür ist ein Bruch mit dem üblichen Leben mit den klassischen 2, 3 oder 4 Wochen Urlaub wirklich hilfreich.
    Denn wir nehmen nur wahr, wenn wir die Kontraste sehen,….So bleiben auch die stärksten Erinnerungen von den Ländern, die unserem Leben am weitesten entfernt sind. Wenn alles ähnlich ist, wie es ist, verblasst es. Wie die Liebe.

    Änderung entsteht durch Reibung im System. Dafür ist ein grober Schnitt im Leben recht willkommen. Denn Änderungen erwirken das Beseitigen von dem was nervt. (Wir musstn vor Abflug viel sortiert bekomen z. B. )
    Und was nervt ist störend. Ein Grund für Änderungen. So funktioniert unser Hirn. Dazu gehören die geänderte Lebensart, oder diverser Verzicht beim Reisen, welcher geplant oder überraschend eintreten kann und wird. Ebenso die Diversität der Orte und Eindrücke. Die Brüche sind’s, die es interessant machen. Es ist wie in der Kunst.

    Wir können sagen: wir sind mit dem Ergebnis des Reisens fein und denken es geht anderen auch so.
    Eine lange Reise ist dazu da wieder hungrig zu werden. Sich von alten Zöpfen zu verabschieden und den Blick von aussen auf das eigene Tun, das Vergangene und die neuen Lebensdetails zu ermöglichen.
    Was wir dann denken oder fühlen, also wenn wir wieder da sind, und was wir anders machen, ist aktuell nicht absehbar. Aber ich bin in der Hoffnung, dass es gut wird. Denn bessere Zeiten gabs, global für alle gesehen, noch nie. Auch wenn, wie gerade zu lesen, einiges ungleich und/oder in Schieflage ist. Aber die Anzahl der Möglichkeiten für die Meisten hat sich in den letzen 75 Jahren weltweit enorm erhöht. Das macht doch Mut.
    Den benötigen wir :)
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  • Woher kommt das Budget? -Anregungen

    10 mars, Japon ⋅ ☁️ 0 °C

    Klar, am Besten ist es von Beruf Erbe o. ä zu sein, dann ist es ganz einfach. Doch so ist es bei uns nicht gewesen. Wir warten diesbezüglich auf das nächste Leben.
    Das bisherige Leben kostete einiges. Kinder, Investitionen in die Rente, Fehlinvestitionen in Jobs, Ausbildungen, …. man kennt’s.
    Ein durch die Elterngeneration zu implementierender Glaubenssatz war sinngemäß: Wer viel arbeitet kann sich viel leisten. --- Nein, das kann ich nicht bestätigen.
    Der Spruch "Handwerk hat goldenen Boden" ist auch oft gehört worden. …, der allerdings so weitergeht: „ ... sprach der Weber. Da schien ihm die Sonne in den leeren Brotbeutel.“
    Der Spruch war auf die Armut vieler, vor allem kleiner Handwerksmeister vor 1800 gemünzt. Es betraf auch Flachsbauern, Spinne, Steinmetze, Scharfrichter, Buchdrucker und Küfer, Seifensieder und Bierbrauer, Kerzenzieher und Korbflechter und viele andere.
    Mit meinen 55 Lenzen kann ich nur sagen, dass handwerkliche Arbeit vor allem heute honoriert wird, wenn man schwere Arbeiten mit Cleverness verbindet. NUR schwere Arbeit zu tun wird nur von wenigen gewertschätzt, auch wenn die Ausführenden Ihre Gesundheit in relativ kurzer Zeit ruinieren. Und diese Arbeiter werden nur bezahlt für das, was wirklich fertig ist (ganz gegensätzlich beispielsweise und nachweislich mancher Mandatsträger des Bundestages).
    So habe ich auch oft verfolgen können, dass Büroangestellte hingegen die Reiseplanung in Ihrer Bürozeit vornahmen. Ein für sich selbst organisiertes Privileg.

    Doch zurück zu den Möglichkeiten:
    1. Man legt das Geld im Sparschweinprinzip weg.
    2. Man lässt es sich für dieses Projekt von verständnisvollen Leuten für diesen Zweck schenken.
    3. Lotto :)
    4. „Augen auf“ bei der Berufswahl
    5. Leitplanken des Beamtenseins folgen
    6. Zeugs verkaufen, was man unterwegs nicht braucht
    7. Influenzen mit Schmollmund und schlankem Fuß oder Hoteliers mit schlechten Bewertungen erpressen
    8. Saisonjobs unterwegs
    9. Auszeit bezahlen lassen (schwierig)
    10. Das Buch schon geschrieben haben
    11 .Das Budget kommt von langfristiger Kontinuität und selbst geschaffenen Einkommensquellen (die über die finanziellen Einkünfte des täglichen Bedarfs hinausgehen) z. B. Zweitjob
    12. von Beruf Sohn sein
    13. Andere für sich arbeiten lassen (das bedarf langfristigen Aufbaus und gut strukturierter Kompetenz-/Hierarchiekette und Kontrolle derselben. 14. Surflehrer sein 😂 15. Ehepartner auf Millionärsmessen suchen (dauert!)…….

    Wie auch immer: Besser ist, wenn Geld arbeiten kann, sonst nützt auch das Ansparen durch den Effekt der Inflation wenig.

    UND JETZT KOMMTS —> Dann heißt es sich mental einfach VOM GELD zu TRENNEN und losfahren/-fliegen. Thats all.
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  • Praktisches , Beeindruckendes, Bissiges,.....

    7 avril, Vietnam ⋅ ☀️ 35 °C

    ...und Unwichtiges für andere Globetrotter.

    bei unserer aktuellen Bilanz von 285 Tage in 15 Ländern -->

    - Manche Faszination ist inzwischen Alltag.
    Am meisten fordert die Organisation von Hotel und Langstrecken und die Wärme. Alles andere ist einfach, so lange nix wegkommt und man gesund ist.

    PRAKTISCHES

    - Recherchen für Reiseziele kosten viel Zeit, denn mal ist ein Flughafen zu, die Route unpassierbar, o.ä.
    - Hotelzimmer ohne Fenster sind nicht selten!
    - Klimatische Verhältnisse und Urlaubszeit der Einheimischen in der Region sollte man unbedingt einkalkulieren
    - Frühstückslokale außerhalb des Hotels sind in manchen Ländern schwer zu finden.
    - Beim Quartiersuchen und Buchen erhöht sich der Preis durchaus um Servicegebühr, Steuer usw. um 15 oder 20 % oops, kann passieren
    - Materialprüfung auf Echtheit bei Produkten ist durchaus sinnvoll in asiatischen Ländern. (In Japan kann man vertrauen, denke ich)
    - wer nicht unbedingt schön sein will unterwegs, beschränkt sich auf Bekleidung mit den Merkmalen -> leicht, atmungsaktiv, und beherrschbarer Anschaffungspreis. Denn Verlust, hoher Verschleiß oder Wiederbeschaffbarkeit ähnlicher Produkte ist realistisch. --> Ausgenommen: Lieblingsschuh (man läuft halt viel), Brille, Fotoapparat, Ladekabel, Lieblingsohrenstöpsel, universelle Weste (nicht für tropische Länder), Halstuch/Schal, dünne Mütze, Dokumentenhülle für Reisepass (sollte man immer dabei haben), geeigneter Rucksack und/oder Hüfttasche für Alltägliches, und Gerät für Internetzugang (unerläßlich heutzutage für Buchungen, Geldgeschäfte, ….).
    - Koffer, Shirts, Kopfbedeckung oder für das Land sinnvolle Bekleidung oder Apotheken-/ Drogerieprodukte findet man überall.
    - Messer , 1/2 Rolle Panzerband und größere Alu-Karabiner und 1 Packgurt mitzuhaben ist sinnvoll.
    - Es gibt Regionen, wo man mit dem Mietwagen die Quartiere einfacher und günstiger erreicht, als mit Bus und Taxi (in Japan ist alles mit öffentlichen VM zu erreichen).
    - Steuerfreies Einkaufen ist in einigen Ländern möglich und attraktiv: Katar, Japan
    - Geldscheinklammern für die diversen Währungen sind praktisch, wenn man mehrere Länder bereist.
    - 1 Paket Hygiene-/Feuchttücher am Mann zu haben hat Sinn (außer Japan :) )

    ————
    BEINDRUCKENDES und BISSIGES
    - die Liste der aus Überzeugungs- oder Sicherheitsgründen bereisbaren Länder wird aktuell schnell kleiner
    - wieviel kleine Paradiese es gibt
    - wie lang anhaltend und penetrant Mückenstiche sein können ist erstaunlich (Kolumbien)
    - Die Einfachheit der Lebensverhältnisse in den meisten Regionen ist uns fremd.
    - Wir leben in D in unserer gepamperten Welt, oft mit überzogenen Erwartungen
    - Und an anderen Enden in D fehlt es an Basiskomfort —> Sauberkeit in der Öffentlichkeit ( z.B. öffentliche WC’s —> quantitativ und qualitativ, Bahnunterführungen, Bahnhöfe …) und Deutsche erwarten deren Erledigung immer durch andere Zeitgenossen wie in den „Problemländern“ . Neeh, so wird es nicht besser mit der Umwelt.
    - Müll —> so viel in der Welt ….. wird die Welt ersticken! Es gibt zu wenige Länder, die ganz strikt dagegen vorgehen
    - Unkenntnis über einen anderen Menschenschlag lässt den, der zu Hause bleibt, eine Distanz und Angst erhalten, die unbegründet ist.
    - die Angst vor Überfällen vergeht, wenn man sich mit gesundem Menschenverstand fortbewegt.
    - Unsere Aufgabenaufteilung ist unterwegs super. Vorallem wenn die Tätigkeit der jeweiligen Person liegt. Einer plant, der Andere macht das Tagebuch und gibt das Geld aus. 😂
    - Sternenhimmel, immer wieder beeindruckend (Südamerika oder in Japan, weil klare Luft)
    - Rechnung für die Empfehlung (Fisch des Tages) des Kellners kann gleich mal teuer werden. So auch bei den Fahrdiensten, wenn man nicht v o r h e r den Preis klärt
    - Wenn Smog ist braucht man keine Sonnenhut und geringen Sonnenschutzfaktor :/
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  • Reisenebenwirkungen

    22 avril, Vietnam ⋅ ☁️ 26 °C

    Warum sind wir z. B. ausgerechnet in....... Da Lat?
    Gegenfrage: wo soll man anfangen und wo soll man aufhören bei einer Reise? Man sucht sich die attraktiven Orte, oder man will seine Ruhe haben. Letzteres geht auch in Brandenburg.
    Für uns darf es landschaftlich interessant sein, wir wollen von der Kultur des Landes etwas mitbekommen und haben Interesse an Kunst und Historie. Dafür muss man manchmal ein paar Dinge in Kauf nehmen, die da heißen: unbequeme Fortbewegungbedingungen (geht aber fast überall wesentlich besser als angenommen), gelegentlich eine enttäuschende Unterkunft, sprachliche Hürden. Das landestypisches Essen erquickt nicht überall länger als 14 Tage auf Grund von gewisser Einseitigkeit und in manchen Regionen aus hygienisch-ästhetischen Gründen. Aber das kann man ein wenig schon von zu Hause abschätzen. Schweden oder England sind bezüglich Kulinarik auch keine Vorzeigeländer. Alles andere sind Begleiterscheinungen.
    
    Persönlich wirkende Nebenwirkungen sind:
    - man wird körperlich faul, gefordert wird man nur im Laufen durch die Stadt oder beim wandern. Unter anderem auch weil wir den Großteil der Zeit in Gefilden sommerlicher Temperaturen mit 25- 38 Grad unterwegs sind.
    - Generell ist nicht jeder Tag prickelnd, wenn er mit über 30° und mit hoher Luftfeuchtigkeit daherkommt. (Kreislauf- wir sind keine 32 mehr)
    - So manche Klamotten trägt man 3-5 mal bis zur Wäsche.
    - täglich setzt man sich an den gedeckten Frühstückstisch in der Pension oder im Hotel gibts sogar Buffet
    - Kein Wecker klingeln zu hörem, solange man nicht das Quartier wechselt, ist toll.

    Man hat unterwegs einen anderen
    - Blick auf die Werte der Gesellschaft, wo man unterwegs ist und damit hinterfragt man auch die eigenen.
    - Blick auf die Heimat und beobachtet die Entwicklungen mit Abstand
    - Blick auf den eigenen Job in der Zukunft und kommt auf neue Gedanke und Ideen.

    Man beschäftigt sich mit Dingen, zu denen man sonst nie in dem Umfang kommen würde, z.B. Geographie, Politik, Wirtschaft, Architektur.

    Was zur Eitelkeit beitragen könnte, gerät in den Hintergrund.

    Man hat immer wieder unvorhergesehene kleine Abenteuer, wie neue Gerichte, nicht funktionierende Geldautomaten, Moped fahren, kalten Kaffee schlürfen, Schuhkarton als Fortbewegungsmittel nutzen, sich in neue Systeme gedanklich einarbeiten (U-Bahn, Fahrpläne, etc.)

    Es ist für den Körper an manchen Tagen tatsächlich Stress, wenn man nach fünf Tagen bequemen Lebens und Museum angucken dann körperlich aktiv wird.

    Die Hoffnung woanders nicht zum Doc zu müssen ist immer mit.

    Man sieht, was in anderen Ländern auf die Beine gestellt wird oder nicht funktioniert. Und wir fragen uns, was in einem Jahr Abwesenheit in Deutschland alles entstanden sein wird und uns überraschen wird.
    Oder wie viel Dynamik inzwischen da ist (?), ob die Politik inzwischen vielleicht zielorientierter ist? Oder sie sich selbst sabotiert/bremst…? Ob die Gesellschaft so bleiben kann, wie sie jetzt ist? Der Blick von aussen ist auf jeden Fall ein anderer.

    Was noch festzustellen bzw. Perspektive ist:
    Erholung, d.h. frei von Lärm zu sein, werden wir zu Hause genießen beziehungsweise werden wir uns organisieren.

    Wasser mit Sprudel oder ähnliche Feinheiten sind unterwegs sooo nebensächlich….

    Nach 10 Monaten denken wir darüber nach mal wieder etwas aktives loszutreten. Irgend eine Art Projekt, was Freude macht und nicht nur mit Geld ausgeben zu tun hat.

    Ich denke, dass einige dieser Punkte nicht eintreten würden, wäre man nur 4 Wochen unterwegs.
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  • Nix weiter zu gucken hier und beinahe offline ...

    31 mai, Malaisie ⋅ ☁️ 25 °C

    Alternative : Nix tun und unter'm Blechdach sitzen wie die Einheimischen.

    Ja, neh. Nicht zu arbeiten heißt nicht, nix zu tun zu haben. Heute: Frühstück (Suppe u.a. .. nicht zu erquicklich). Was nun? Die Örtlichkeit gibt weniger her als gedacht.
    Also Zeit fürs Lesen oder Hörbücher. Liste anbei. Was haben wir von der Liste in 10 Monaten geschafft? NIX! ...NIX! Warum? War doch alles interessanter oder es musste geschlafen werden.

    Was kann man in der Zeit ohne örtliche Sehenswürdigkeiten vorbereiten, wenn das WIFI kaum Leistung hergibt?
    Runtergeladenen Podcast hören und Reisedetails (hier gerade für Java und Bali , Lombok, Komodo) planen. Denn wir wissen, die nächsten Tage werden konditionell etwas fordernder.
    So ist keine Zeit vertan.

    Was macht man sonst an solchen Tagen, oder wenn es Strippen regnet? Es ist zu recherchieren, welches Hotel verfügbar ist, mit Dusche, Klima, vernünftiger Lage, ggf. Mietwagenstellplatz, Frühstück ja /nein ..? .. usw. ... ..... und für die Ausflüge (1-3 Tage): Machbarkeit, Trockenzeiten /Reisezeiten, für uns praktisches Zeitfenster, bezahlbar oder ist es Touristennepp (Rezensionen lesen), was wird geboten, was wirklich interessiert, ist alles nur Schöngeschrieben im Reiseführer oder nachvollziehbar.

    Was lesen wir noch? Reiseführer des Landes, wo wir gerade sind oder hin wollen. Für mehr ist keine Zeit.

    Zusammengefasst: Willste was sehen, brauchste Ideen.
    Mit Erfahrungswerten in der Recherche kannst du punkten, wenn Du nicht zum ersten mal MEHR als eine Pauschalreise planst.
    Merkmale eines Pauschalpaketes (auch Tagesausflüge): ist äußerst bequem, stressig dem vorgegeben Tagesablauf hinterher zu galoppieren, alles ist vorgegeben. Planänderung nicht möglich. Und dafür bezahlst Du das Doppelte bis 5fache. Wollen wir das? Hätten wir dann wie gestern das Offroadrennen gesehen ? Nö.
    Will man, (Rückblick) wie gesehene Reisegruppen, in einem interessanten Hotspot (Bsp. Tokio) unter Druck wie eine Herde durchgetrieben werden? Wir nicht. In Summe sieht man nicht weniger, wenn man individueller/langsamer unterwegs ist.
    Merksatz ( 😅 ): Das Leben ist zu kurz, um im Herdenformat zu viel Geld für vermeintliche Bequemlichkeit auf Kosten der Individualität auszugeben.
    Abenteuer über Luxus stellen!

    Nebenbei: wer wirklich unterwegs arbeiten will ist mit einer Starlink-Antenne gut beraten. Gibt es in handlichem Format inzwischen.

    Wie auch immer.... Unser "freier Tag" lässt aktuell die Überlegung zu Mantas und Warane zu sehen. Machen, oder nicht?
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  • Reisen ist d Verzicht auf Gewohnheiten u Maßstäbe

    9 juin, Malaisie ⋅ 🌧 32 °C

    ....der heimischen Lebensweise. Das bezieht sich auf Unterkünfte (zum Glück haben sich scheinbar weltweit klassische Matrazen durchgesetzt) Frühstück, Freundlichkeit in manchen Ländern, ja, und dann gehts ohne Stress.
    Seit 5 Tagen haben wir die Wahl zwischen Rührei, Omelett, Spiegelei... und bringen uns unseren Joghurt und Hafer selber mit. Geht!
    Jeden Morgen kommt die diensthabende Servicekraft mit freundlichem Lächeln auf den Wangen und offeriert auf Neue, dass HEUTE das Buffet nicht verfügbar sei, aber er uns eben folgende Köstlichkeiten offerieren könne. Wir können wählen.... :)
    Dazu gibts Reisdreiecke, Würstel, Melone, 3 Teilchen Grünes,... der Kaffee steht da hinten, Besteck auch, Saft vielleicht.... Da stört es nicht, wenn die Ameisen über den Tisch krabbeln.
    Nun ja..... auf fehlende Tischdecken oder Qualität der Wischlappen für die Tische o.ä. schauen wir längst nicht mehr..... Damit entspannt es sich. Wir freuen uns nun schon, wenn wir nicht vom Pappteller essen müssen.

    Anderes Beispiel: Bezahlt wird beim Tanken vorher (nach Schätzung des notw. Tankvolumens), das Restgeld gibts nach dem Tankvorgang zurück. System durchblickt, geht!

    Abendessen ist in manchen Ländern nach 20 Uhr kaum noch möglich. In anderen gibts zwischen 14 und 19 Uhr nix, 's isch wie's isch.

    So ist es auch mit einem Kaffee, Gastro-Service, der zu verbringenden Zeit auf der Landstraße oder dem allg. Verkehrsfluß, ......Internet..... irgendwie gehts schon, es arrangiert sich auch hier im Lebenswandel der nicht durchorganisierten Welt. Es schuggert sich alles zurecht. Solange die Menschen zugänglich und freundlich sind ist alles mindestens erträglich und stressfrei. Aber darauf einzulassen ist essentiell. Es wird schon.

    Unangenehm ist es, wenn man von maximaler Kundenorientiertheit im Zielland ausgeht und Massstäbe von zuhause mitbringt. Hat man dann nur eine sehr begrenzte Anzahl von Reisetagen, und damit erhöhte Erwartungen im Sinne der "Effizienz für's Geld", kann die Laune schnell im Keller sein. Da haben wir es wirklich gut.
    Oder man muß in überfüllte Orte reisen wie Portofino (Cinque Terre), Mallorca, usw. Da bekommt man etwas Perfektionierteres, muss sich aber mit Massen von Touristen umgeben.
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