Zwischenziel Quito.
21. April 2022 in Ecuador ⋅ ☁️ 15 °C
Wir nehmen das letzte Stück unserer Reise in Angriff und fahren noch einmal über die holprige Strasse zurück ins Tal. Wir haben unsern Autos viel abgefordert und hoffen, dass sie nach 20‘000 km noch durchhalten. bis zum Service in Quito. Wie sagt man in Ecuador: "Der Chagra zeichnet sich durch den Umgang mit dem Pferd aus, seinem bedingungslosen Begleiter". Auch wir hatten einen bedingungslosen Begleiter. Jetzt ist er in der Landy-Garage und wird auf den nächsten Teil der Reise, der ja schon Ende Mai beginnt, vorbereitet.
Wir werden heute Abend über Madrid nach Hause fliegen. Mit unglaublich vielen unvergesslichen Erinnerungen freuen wir uns auf unsere gewohnte Umgebung. Quito (eine 3 Mio Stadt inmitten vieler Hügel) ist der Schlusspunkt der ersten Reiseetappe, die anfangs Januar in Montevideo begonnen hat und uns durch Uruguay, Argentinien, Chile (leider pandemiebedingt nur Transitkorridor Feuerland), Bolivien, Peru und Ecuador geführt hat.
Ecuador (17 Mio) ist ein Land an der Westküste Südamerikas und liegt am Äquator. Die vielfältige Landschaft umfasst Amazonasdschungel, das Andenhochland und die Galapagos Inseln. Die Hauptstadt Quito liegt in den Ausläufern der Anden auf einer Höhe von 2850 müm. Bekannt ist die Stadt durch ihr grösstenteils intaktes Zentrum aus der spanischen Kolonialzeit mit prächtigen Palästen aus dem 16. und 17. Jh und religiösen Stätten wie der prunkvollen Iglesia della Compania de Jesus.
Das Klima wird bestimmt durch die 6000 m hohen Anden einerseits und anderseits durch das Amazonasbecken mit dem warmen Meeresstrom aus Norden und dem kühlen Humboltstrom aus Süden. So hat uns Quito mit prasselndem Spektakel empfangen, d.h. mit kurzen aber heftigen Regenfällen. Diese Niederschläge erklären auch die üppige Vegetation und Fruchtbarkeit des Landes.
Die Wirtschaft des Landes ist stark von der Erdölproduktion abhängig (60% des Exports). Das soziale Gefälle ist hoch und zeigt sich auf dem Land durch sehr armselige Behausungen und in den Städten durch die vielen Strassenverkäufer, die alles mögliche versuchen an den Mann zu bringen.
Noch ein letztes Almuerzo in der Stadt und dann sagen wir adios y hasta la vista....Weiterlesen
wider im 7er-Tram!
22. April 2022 in der Schweiz ⋅ ☁️ 12 °C
Züri isch wunderschön!
- und isch totalsuuber
- wohlorganisiert und sicher
- hätt kei Schwelle und Schlaglöcher
- hätt kei schtaubigi Schtrasse und Plätz
- hätt ganz viiil Läde wo alles erdänkliche händ
- isch tüür
Mir sind guet dihei aachoo, freued üüs aber jetz scho uf dä zweiti Teil!
Allne üsne Folouer und Reisebegleiter ganz härzliche Dank fürs Debiisii und bis bald.Weiterlesen
...es geht gleich weiter!
28. Mai 2022 in Spanien ⋅ ☀️ 16 °C
Um fünf Uhr fährt mich Margrith durch das erwachende Zürich zum Flughafen. Ich habe mich von Jano verabschiedet: Ich werde ihn erst im November wieder sehen. Er passt gut auf Margrith auf, bis sie im August wieder zu uns stossen wird und freut sich jetzt schon auf seine Ferien bei Pe & Doris.
Auch Evelyne hat Martin nach Kloten gebracht und wir treffen Chris, meinen Göttibueb (38!), der uns bis Cartagena begleitet zum Frühkaffee beim Gate. - Es fehlt noch Stefan (38?), der 4. im Bunde, den wir in Quito treffen werden.
Der zweite Teil unseres Projektes:
- mit Chris und Stefan von Quito nach Cartagena (Kolumbien), wo Zorro und Ländy per Schiff nach Colon (Panama) transportiert werden
- mit Martin durch Mittelamerika bis Mexiko, wo Margrith und Evelyne wieder zusteigen werden
- nach Los Angeles an den Start der Route 66 und mit Ziel Halifax (Kanada), wo wir im November in Richtung Europa verladen.Weiterlesen

ReisenderLieber Ruedi…wir wünschen euch alles alles Gute und eine schöne Weiterreise🇨🇭🇦🇹💋💋🌺🌺

Eva SiegenthalerEine tolle Reise wünschen wir euch, natürlich sind wir wieder dabei und fiebern mit und drücken die Daumen, dass alles nach euren Wünschen verläuft!
alles paletti!
30. Mai 2022 in Ecuador ⋅ ☁️ 12 °C
so ganz sicher waren wir nicht, als wir uns gestern nach dem schönen Tag in Quito ins Bett gelegt haben: Aber heute um 10.00 Uhr haben wir unsere Ländis bei Geovanni wieder in Empfang nehmen können! - puah, bin ich froh; man hört halt schon viele Geschichten von Equador & Co...
Allerdings mussten die Servicarbeiten, für welche ganze 5 Wochen Zeit zur Verfügung stand, noch fertiggestellt werden! Aber was solls; um 13.00 sind wir dann losgefahren durch die Stadt und auf guten Strassen zum Äquator und nach einem ganz interessanten Halt weiter zu unserem ersten und seit langer Zeit wieder "richtigen" Campingplatz: Alles einräumen und schnell etwas kochen: Um 19.00 ist es schon richtig dunkel, aber für den Schlummi genügt ja auch nur ein Stirnlampen-Licht...Weiterlesen

Eva SiegenthalerDas Gefühl kann ich nachvollziehen…! Jetzt gehts entspannt weiter! Viel Freude!
Columbia!
31. Mai 2022 in Kolumbien ⋅ ⛅ 10 °C
Wir haben gut geschlafen in unserem Auto und geniessen unser Frühstück bei Sonnenschein.
Heute fährt Chris. Eine ganz neue Erfahrung für mich als Beifahrer: Karten- und Routenstudium / Beihilfe bei unübersichtlichen Verkehrssituationen / Service des Mittagessens / fotografieren / ...und es werden sicher noch viel mehr Aufgaben dazukommen.
Um die Mittagszeit treffen wir an der Grenze nach Kolumbien ein. Wir sind ja langsam Profis, aber immer wird wieder neues abverlangt: Neu müssen wir hier unser Auto am Zoll per "Correo Electronico" (sprich mit unserem Händy) mit vielen pdf's voranmelden. Zum Glück finden wir Hilfe in einem kleinen Kiosk an der Strasse. Wir stehen dort Red und Antwort während Chris und Stefan schon einmal Pesos (1 Dollar ergeben 4'000 Pesos!) tauschen und sim-Karten kaufen. - So sind wir in ca 2 1/2 Stunden schon durch und auf dem Weg auf den naheliegenden, relativ einfachen Standplatz.
Aber eine kleine Arbeit steht noch bevor: Wir tauschen den Kompressor unserer Engel-Kühlbox, der seit 20'000km bei jeder Unebenheit klappert. Ca 2 Stunden schrauben und hoffen ...und er läuft tatsächlich wieder und kühlt. Morgen werden wir feststellen, ob er sich auch tatsächlich ruhig verhält!Weiterlesen

ReisenderSo hat jedes Land seine Tücken zum einreisen. Viel Glück und hoffentlich klapperfreie Fahrt. 🤠😎🐕

RUEDI - hakuna matata.Danke! - Wir finden hier sehr gutd Strassen vor, also gute Bedingungeb bezüglich "klappern". 😊

Reisenderich sehe diesen Eintrag erst jetzt. Hat Chris das Fahren mit dem Ländy Spass gemacht?

RUEDI - hakuna matata.Es macht ihm grossen Spass und ich fühle mich sehr wohl, wenn mein Fahrer fährt!
Querung der Zentralkordillere
2. Juni 2022 in Kolumbien ⋅ ⛅ 22 °C
Gestern haben wir den Süden von Columbien etwas kennen gelernt und sind auf Strassen nach Schweizerstandard bis Pasto gefahren. Wir suchen vergeblich nach dem nördlichsten Stück des ehemals 30'000 km langen Inka-Strassensystems das als Unesco-Weltkulturerbe in unserer Karte aufgeführt ist. Wir fragen verschiedene einheimische Leute danach, jedoch niemand kennt diese Sehenswürdigkeit! Also los zu unserem Standplatz, wo wir herzlich von Diana und Jose auf ihrem Privatgrundstück empfangen werden: "...Claro!". Wir dürfen den Wintergarten benutzen und die angrenzende Nasszelle und werden auch noch zu einem "Cafetino" eingeladen.
Heute sind wir dann nach Verabschiedung und Gästebucheintrag zur Querung der Kordillieren nach Macoa aufgebrochen: Kurzer Halt bei der Laguna de la Coche und der gut ausgebauten Strasse entlang nach Ost. Wir besuchen die Markthalle in Sibundoy, wo wir ein reichhaltiges Angebot an Gemüse, Früchten, Fleisch etc vorfinden. Chris übernimmt das Steuer und sogleich wird die Strasse anspruchsvoll: ohne Belag, viele enge Kurven, entlang steilen Abhängen, links und rechts nur Urwald-Dschungel. Nur gut, dass Chris schon gestern den Ländy kennengelernt hat! - Am Abend dann erfahren wir aus dem Internet, dass wir die "Trampolin de la Muerte" befahren haben!
Wir finden einen guten Standplatz; zwar mit etwas Verkehrslärm, aber gesichert und bewacht, etwas südlich von Macoa und schlafen nach dem Abendessen bei Gewitterregen sofort ein.Weiterlesen

ReisenderDas muss ja sehr aufregend sein. Diese Trampolin de la Muerte. Habe auf Video schon änliche gesehen.🫣Huch👍geschafft. Zum Glück war diese Strasse trocken.

RUEDI - hakuna matata.Genau: Wir achten sehr auch sehr auf die momentanen Witterungsverhältnisse, - Über diese Strasse fährt auch der gesamte Schwerverkehr und somit haben wir es mit unseren Ländis schon mal bedeutend einfacher!
San Agustin - Kultur und viel mehr!
4. Juni 2022 in Kolumbien ⋅ ☁️ 20 °C
Ein ereignisreicher Tag:
Wir erwachen nach einer regnerischen Nacht bei Sonnenschein auf dem guten Platz in San Agustin. wir haben gestern in der Cabana-Küche gekocht und gegessen und benutzen die gedeckte Terrasse auch heute Morgen.
Anna hat auch schon geantwortet: Das Pfeifen ab 2000 UPM stammt vom Turbo - also sofort Wärmeschild abschrauben und optische Kontrolle und wieder Whatsappen. Nach ca 1 Stunde sitzt der Ladeluftschlauch wieder fest und wir stellen fest, dass der Ländy wieder einwandfrei läuft.
Nun zum ersten Höhepunkt des Tages: Besichtigung der Unesco-anerkannten Arena der San Agustin-Kultur: Wir werden von der engagierten Archäologin durch das Museum und den Park geführt. Wir verstehen: In San Agustin haben sich die wichtigsten Kulturen der Erde vor 2-3'000 Jahren vereinigt und in wichtigen Skulpturen und Gräbern erhalten.
Wir wollen aber noch weit und starten nach dem Mittag zu den Termales de Rivera südlich von Neiva und treffen infolge vielen langsam dahinkriechenden LKW erst gegen Abend dort ein. Ein ganz besonderer Standplatz: Zuerst ein Bad im warmen Wasser, essen im Restaurant und schlafen auf dem bewachten Parkplatz. - Nicht schlecht!Weiterlesen
Desertio de Tatacoa ...und mehr
5. Juni 2022 in Kolumbien ⋅ ☁️ 27 °C
Wir haben gut geschlafen und geniessen das Frühstück im Thermalbad. Sofort sind wir wieder "on the road" in Richtung Desertio de Tatacoa. Nur noch schnell ein par Gallonen Diesel getankt (..CHF/l ca -,50) und schon wird es warm: wir lesen 46 Grad (...und schätzen 40) und feucht! Die Vegetation wechselt und wir sehen immer mehr Kakteen. Eindrücklich sind die vom Meteorwasser geformten Sandformationen.
Wir geben den heutigen Standplatz in "mapsme" ein und stellen fast 200 km Distanz fest. Zu weit! Da muss es einen besseren Weg geben, den wir dann auch finden: entlang dem Ostufer des Rio Magdalena, der hier schon ganz stattlich fliesst und mündend in umfunktionierte Eisenbahntunnels und eine mit Stahltafeln beplankte Eisenbahnbrücke.
Um 1700 haben wir unseren Standplatz am Ufer des Prado-Stausees gefunden und geniessen die schöne Aussicht auf den Stausee. - Sogar ein kleines Bad liegt noch drin!Weiterlesen
Kaffeedreieck
7. Juni 2022 in Kolumbien ⋅ 🌧 14 °C
Durch weite Reisfelder erreichten wir gestern den schon sehr stattlichen Magdalenenstrom bei Girardot. Unser Ziel ist Pereira. Dies bedeutet eine nochmalige Querung der Zentral-Kordilleren: Nochmals auf deutlich über 3000 müm und diesmal hinter einer unendlichen Schlange von Lastwagen.
In Dosquebradas werden wir von Maria erwartet. Sie führt uns auf die nördliche Anhöhe auf ca 1800 müm auf den Standplatz auf dem Grundstück von Bekannten, wo wir 2 Tage stehen dürfen. Sie wird uns einerseits die Überfahrt nach Panama organisieren und anderseits die Umgebung ihres Wohnortes zeigen.
Die Nacht war anspruchsvoll: Chris weckt mich um 0300 Uhr. Es hat ihn "etwas" gebissen, das sich in seinem Schuh versteckt hat und der Schmerz erfasst mehr und mehr sein Bein. Wir wecken unseren Gastgeber Aurelio, der uns nach kurzer Analyse beruhigt: Ein kleiner Skorpion! Nach 2-3 Stunden wird der Schmerz abklingen. Wir waren soweit beruhigt und am Morgen konnten wir feststellen, dass der Schmerz nachlässt. - Wir werden in Zukunft die Schuhe genau anschauen...
Maria kommt uns abholen. Zum Glück lässt der starke Regen nach und wir starten zu einem unvergesslichen Spaziergang durch den dichten Regenwald auf den Grat. Ca 3 Stunden anspruchsvoller Wanderung über diverse Fincas bringen uns schlussendlich zum Restaurant, wo wir mit einheimischer Kost verwöhnt werden: Bohnensuppe, Kochbananen, Speck und Reis. Dazu wunderbare Fruchtsäfte. Anschliessend die sehr interessante Besichtigung der Kaffeeplantage: Philipe, der Chef, George, der Vorarbeiter und schlussendlich die Barrista erklären uns engagiert und professionell alle Produktionsschritte ...und wir haben unsere eigenen Kaffeebäume gepflanzt!
Mit dem Jeep-Taxi werden wir wieder zurückgebracht zu unserem Standplatz; grad noch rechtzeitig vor dem Eindunkeln. - wiederum erlebnisreicher Tag!Weiterlesen

Eva SiegenthalerSuper, dass ihr solche Touren im Voraus organisiert habt, merk ich mir!

RUEDI - hakuna matata.Ist tatsächlich sehr schön; nur schon auch weil man sich auf etwas freuen kann und gewissermassen ein Zwischenziel hat.
Im Norden von Südamerika
11. Juni 2022 in Kolumbien ⋅ ☁️ 26 °C
Ca 900 km sind es bis Cartagena, wo wir verschiffen werden um den Darien-Gap zu überwinden. Die ganze Organisation ist nicht ganz einfach, aber wir haben ja Maria kennengelernt und sie nimmt sich frühzeitig der Planung an: Wir entschliessen uns für die Überfahrt vom 16. Juni und müssen am 14. unsere Autos abgeben. Es verbleiben also nur noch wenige Tage und wir ziehen auf direktem Wege los:
Erst mal in die Stadt Pereira, um Geld zu wechseln (...wir brauchen nur schon für die Maut Pesos im Gegenwert von mehr als CHF 100.--!) und einzukaufen.
Auf beeindruckend guten Strassen gehts nach Norden: Hangsicherungen vom Feinsten und vierspurig, aber teilweise im Bau, was längere Wartezeiten zur Folge hat...
So gelangen wir nach La Pintada, wo wir in der parkähnlichen Freiluftbadi bestens Unterschlupf mit Nachtessen und allem Notwendigen finden.
Am nächsten Tag ist es nicht mehr weit bis Medellin. Wir spüren nichts vom "Medellin-Kartell" und fühlen uns so sicher wie in anderen Großstädten auch. Per Auto erkunden wir die City und finden eine ausserordentlich quirlige Stadt. Ein Stau, welcher von einer Demo herrühren soll (...in Zürich gibts ca 300 Demos pro Jahr!) lässt uns später als geplant auf unserem Standplatz "Mirador del Diamante" eintreffen. Wir übernachten deshalb auf der Finca des Platzwartes und geniessen die Aussicht auf der Bergspitze erst am Morgen: überwältigend und fast ein wenig an die Schweiz erinnernd!
Heute gehts abwärts. Wir überqueren erstmals den Rio Cauca, den zweiten Strom Kolumbiens. Unser Ziel liegt auf ca 200 müM nahe der Stadt Caucasia und ist im iOverlander-App (...unverzichtbares Hilfsmittel!) lediglich als "informell" aufgeführt. Wir sind total positiv überrascht: Wir werden auf dem parkähnlichen Areal einer Villa mit Guesthouse sehr nett empfangen und und geniessen die grosszügige Anlage bis es in der Nacht auch ein wenig kühler wird.
Zum Abschluss noch ein 350km-Gump: Zum Glück werden die Strassen weniger kurvenreich. So halten uns die vielen Lastwagen weniger auf. Aber: Eine Warnleuchte des Motors zwingt uns zu einem Mechaniker-Stopp. Wir werden jedoch bald fündig (...auch Dank iOverlander) und sofort und offenbar kompetent bedient. In sehr einfachen (...schmutzigen) Bedingungen misst der Mech den Fehler aus und beseitigt ihn: Fehlfunktion eines Sensors. Nach einer Stunde sind wir wieder unterwegs und erreichen unser heutiges Ziel auf der Halbinsel Baru im Karibischen Golf, ca 30 km südlich von Cartagena.Weiterlesen

Reisender
Zum Glück nur kleine Pannen, und schnell gelöst. Tolle Reise mit viel Eindrücken. 😀👍

RUEDI - hakuna matata.erstmals erleben wir tropische Feuchtigkeit und Temperatur! - wir erden uns daran gewöhnen... 😊
Cartagena...
15. Juni 2022 in Kolumbien ⋅ ⛅ 27 °C
...die schönste Stadt von Südamerika! - und ein wichtiges Zwischenziel für uns.
Auf dem schönen Privatplatz von Gloria und Albeiro in Turbaco haben wir ein letztes Mal im Ländy geschlafen und unser Auto fit gemacht für die Verschiffung ...und die Koffern gepackt für die kommende Hotelphase: erst 1 Nacht am südlichen Stadtrand und danach bis am 19.06. in der Altstadt.
Am MONTAG waschen wir die Autos in Cartagena so gründlich, dass sie fast wieder neuwertig erscheinen. Danach treffen wir Yair, der uns beim ganzen Prozess der Verschiffung helfen soll und wechseln die erforderlichen 14 Mio Pesos (..gefühlte 1 kg Geldscheine), die wir einzahlen müssen.
Am DIENSTAG gilt es ernst: 08.30 ist Treffpunkt beim Hafen Baru. Wir warten und begreifen: der Coworker von Yair erscheint nicht und wir müssen uns alleine helfen. 13.00 aber sind wir im schönen Altstadt-Hotel und unsere Autos sind inspiziert von Hafen und Zoll und es fehlt nur noch die Drogenkontrolle, die neu am Freitag stattfindet (...das Schiff fährt neu am 18.06.).
Am MITTWOCH haben wir drum Zeit für eine HopOn-HopOff-Tour und stellen fest: Cartagena ist wunderbar! Wir haben nun auch Zeit, neue Einspritzventile und Ladeluftschläuche ins Hotel nach Panama zu organisieren: Anna empfiehlt uns nach Ferndiagnose, diese zu wechseln, da wir bei unserem Ländy nach dem Aufleuchten der Motor-Warnlampe einige Phasen von Leistungsverlust feststellen mussten. - Zum Glück hilft uns Miriam von 4x4 Manufaktur Dürnten!
Am DONNERSTAG reist Chris ab! Schade; wir hatten es total schön miteinander. Wir konnten gestern Abend noch die Stadt by night erleben und heute einen schönen Stadtrundgang mit Karsten. - Chris, es war wirklich toll mit Dir!Weiterlesen

ReisenderSchöne Altstadt und toll photographiert. Kolonialstädte sind sehr imposant.👍🤠😎

RUEDI - hakuna matata.totalschön! nun sind wir gespannt auf die Altstadt von Panama-City!
Antinarcoticos...
18. Juni 2022 in Kolumbien ⋅ ⛅ 29 °C
Das Schiff fährt schlussendlich morgen Sonntag, 19.06.2022 und bringt unsere Fahrzeuge nach Colon (rsp Manzanillo), Panama.
Die Fahrzeuge stehen schon seit 14.06. gut bewacht im Puerto Bahia. - Heute (..immer 1 Tag vor Abfahrt) werden sie von der Polizei betreffend Drogen geprüft: Als Prüfung für uns und auch zu unserem Schutz. Das ist ein grösseres Prozedere und ganz viele Leute sind im Einsatz:
- der Agent, Yair hat uns auf 10.00 im Hotel bereitstehen lassen
- sein Coworker, Rodolfo holt uns dann auch (...fast eine Stunde früher) ab und rüstet uns mit Helmen und Westen aus
- unterwegs bringt Nasly Papiere und Versiegelungs-Marken (...kurzer Halt mitten auf der Schnellstrasse)
Nach zwei Checks werden wir im Hafen zu unseren Autos gebracht. - Die stehen mittlerweile umringt von anderen Ländys (!) und vielen Toyotas (Fun-Cars für USA) auf dem Abstellplatz.
Der Drogen-Schnüffelhund ist hinten in unserem Shuttle-Pickup mitgefahren und kommt mehrmals zum Einsatz. - Der Schäferhund gibt sich sehr professionell-grimmig!
Befehl: Todo abierto! ...und Martin muss auch seinen Motor starten (...um etwaige Fehlsubstanzen im Tank zu finden?).
Der eigentliche (Stichproben-)Check dauert ca 30 Min und der Polizei-Chef klettert persönlich auf beide Fahrzeuge, um die Kisten zu inspizieren. - Alles paletti!!
Nun beginnt die grosse Warterei. Wir möchten doch unsre Fahrzeugpapiere wieder ausgehändigt bekommen. Die liegen jedoch im Polizeichef-Büro und wir werden dann nach 1/2 Stunde warten auch dorthin gebracht: 2 Polizisten schlafen unmittelbar vor der Bürotüre (...stets zu Diensten). Im Büro warten auch schon 3 Partien auf ihre Papiere und der Chef füllt in seiner fensterlosen Klause unglaublich umständlich und durch immer wieder neue Unterbrechungen gestört, unter heftigen Diskussionen über Gott und die Welt die Formulare eigenhändig aus. Südamerikaner sind totallieb, hilfsbereit und freundlich, aber voll untalentiert in Organisation.
Schlussendlich werden auch wir bedient (...de donde? Suiza?! ...) und innert 5 Stunden ab/bis Hotel ist die Antinarcotica-Geschichte erledigt!Weiterlesen

Reisender.... wir haben gestern ab 17 Uhr bei grosser Hitze (über 30 Grad) Daumen gedrückt 😎 Alles hat geklappt! Jetzt wünschen wir euch weiterhin soviel Glück 🍀! Apropoz 🐕, Jano ist mir 1000mal sympathischer 😂 En liebe Gruess Erika u. Lieni

ReisenderGlücklicherweise ging alles gut! Viel Spaß und Glück mit dem nächsten Teil euere Reise 👍

RUEDI - hakuna matata.danke! wir sind bereits im Hotel in Panama-City und warten nun auf unsere Autos...
Panama-City
20. Juni 2022 in Panama ⋅ ☁️ 28 °C
Wir haben gestern definitiv einen Sprung in Richtung Nordamerika gemacht! - Hier ist vieles anders: perfekter, höher, cooler ...und amerikanischer.
Am morgen früh schon waren wir gestern in Cartagena am Flughafen. Zum Glück: Panama lässt konsequent keine Flugpassagiere mit Oneway-Ticket einreisen. Auch das Vorzeigen unserer Auto-Transportpapiere nützt nichts und in Eile verkauft uns die COPAN-Airline (...gerne, aber doch auch mit Bedauern des Supervisors?) Rückflugtickets, die wir niemals wieder verwenden werden.
Wir sind spät dran, aber fragen doch noch nach dem Kauf von Rum: Erfolglos: wegen der Präsidenten-Wahlen* ist dies konsequent übers Wochenende in Kolumbien nicht möglich.
Während dem kurzen Flug ist Zeit für eine Reflexion der Highlights von Südamerika:
- Uruguay ist der europäischte Staat und wohlorganisiert
- Argentinien ist easy und bietet sehr viel Abwechslung
- in Bolivien und Peru ist es richtig indigen, ziemlich schmutzig und einfach, jedoch durchaus sympathisch
- Equador ist sauber und auch bzgl Infrastruktur viel bessergestellt
- Kolumbien wird total verkannt und ist viel weniger unsicher als angenommen (...die Drogenmafia haben wir nicht kennengelernt).
--> in ganz Südamerika sind die Leute total hilfsbereit und freundlich
America Sur war schön!
Nun warten wir hier in Panama-City auf unsere Autos und auf ein DHL-Päckli mit Ersatzteilen für Ländy ...und haben Zeit, Panama-City und Umgebung etwas kennen zu lernen. Erster Eindruck: sauber, viele Hochhäuser, schöne Altstadt, gutes Essen, freundliche Leute. - Hier wird es uns ebenfalls wohl sein!Weiterlesen

Reisenderinformativer Bericht, sehr schöne Photos abgerundet durch das Filmli, das die lockere Stimmung rüber bringt. Viel Spass in Panama

RUEDI - hakuna matata.ist wirklich eine lockere Stimmung hier! - wir erwarten jedoch, dass der indigene Einfluss wieder zunehmen wird!

Reisender…sehr schöner Reisebericht, der Lust auf MEHR macht..wir freuen uns darauf und weiterhin viel Freude🌺

RUEDI - hakuna matata.die Atmosphäre Panamas macht wirklich Freude ...und auch wir freuen uns auf kommende Eindrücke 😊.
... ein speziell guter Tag!
21. Juni 2022 in Panama ⋅ 🌧 26 °C
- unsere Autos stehen im Hafen von Colon - morgen können wir sie abholen
- DHL hat das Paket mit Ersatzteilen für Ländy im Hotel abgegeben
- wir haben eine gute Landrover-Garage gefunden, die uns die Teile einbauen wird
...und wir hatten einen sehr schönen Tag anlässlich der Besichtigung der Kanal-Schleuse "Miraflores" und deren Umgebung:
Wir waren ja gestern schon mit Charly (="unser" Taxi-Driver) bei der Schleuse - aber infolge Reparaturarbeiten fuhr kein Schiff ...und das wollten wir natürlich nicht so auf uns sitzen lassen. Darum hat uns Charly heute nochmals beim Hotel abgeholt: Zuerst suchen ..und finden wir die Garage für Ländy, danach gehts direkt zum Hebewerk Miraflores. - Und nochmals hat es kein Schiff; wir werden auf 14.00 vertröstet. Charly überbrückt diese Zeit aber bestens: Er zeigt uns den Puente Americana aus verschiedenen Blickwinkeln und fährt mit uns auf die Isla Flamenco, die einen Teil der Zufahrt pazifikseitig zum Kanal bildet.
14.00 sind wir wieder bei der Schleuse und staunen, wie die grossen Schiffe die Doppelschleuse befahren und von den Draisinen begleitet werden. Old-Technik vom Anfang des 20. Jahrhunderts und eine der grossen Einnahmequellen (..neben Panama-Papers) für das Land: Ein grosses Schiff bezahlt schon mal mehr als 1/2 Mio USD...
Heute erkunden wir abends das Quartier rund um unser Hotel und runden ab mit dem obligaten Ron "Abuelo".Weiterlesen
Aduana, Puerto ...y Landis.
22. Juni 2022 in Panama ⋅ 🌧 28 °C
08.00
Pünktlich stehen wir im Hotel bereit. Wir haben vorsichtshalber den ganzen Tag reserviert zum abholen unserer Autos im Hafen von Colon
08.30
Nur mit wenig Verspätung, holt uns Alfredo, unser Agent, ab. Wir fahren per gut ausgebauter Autobahn über den Isthmus nach Colon. Im Hafengelände ist nichts signalisiert und ziemlich viele Lastwagen warten mit uns.
09.45
Wir lassen Alfredos Corolla stehen und machen uns zu Fuss auf zum Zoll-Büro: 8 oder 9 ziemlich aufgebrezelte Fräuleins sind hier am arbeiten rsp privat am telefonieren / youtube konsumieren / whatsappen / mango essen / herumschäkern ...und 2-3 arbeiten auch tatsächlich irgendetwas. Und wir sitzen auf den 2 Stühlen und warten nun schon 1 3/4 Stunden.
11.30
Wir, rsp unsere Autos sind durch: der Chef hat unterschrieben! - Also los zum Hafen bevor das Almuerzo zu fest um sich greift!
11.45
Vorbei an unendlich grossen Containerdeponien. zum RoRo-Eingang. - Warten!
12.00
Wir warten neben der Hauptstrasse, ca 5m neben der unendlich vorbeiziehenden LKW-Schlange, aber wenigstens am Schatten. Wir zählen die Ladung eines Container-Schiffes: 24x12x30=min 7500 grosse Container sind geladen. Das ergibt für den Abtransport 7500 Sattelschlepper! (...und auch für den Antransport, da alles ausschliesslich auf der Strasse transportiert wird.)
12.30
Unser Agent kommt ...und meldet, dass die Frachtrechnung noch nicht bezahlt ist! - hektische Telefonate mit Maria, Yair, Rodolfo: "...wird sofort einbezahlt - lo siento!"... - Transportrechnungen werden von der Reederei immer erst nach Auslaufen gestellt ...?!? - tranquillo; wir haben Zeit!
14.00
Warten. Lastwagen fotografieren und schwitzen.
15.00
immer noch warten. Langsam wären auch wir für ein Almuerzo zu haben. Wenigstens haben wir Wasser dabei.
16.00
Alfredo kommt freudestrahlend: Alles paletti, die Papiere sind bereit ... und unsere Ländis sind schon vorgefahren. Sofortkontrolle: Unordnung im Zorro und Martin vermisst 2 Jacken. Ärgerlich! - Bei Ländy ist alles i.O.
19.00
Wir sind wieder im Hotel und das Reception-Fräulein öffnet uns sofort das Garagentor, wo unsere Fahrzeuge trotz Überhöhe reinpassen und bestens verstaut sind.
Wieder blättern wir eine Seite unseres virtuellen PanAm-Buches um und stossen auf der kleinen Hotelterrasse mit einem Bier auf einen weiteren erfolgreichen Tag an.Weiterlesen

Eva SiegenthalerGeschafft! Jetzt könnt ihr ja schon fast entspannt die Zwei Männer Zwei Ländy Strecke machen! Gute Weiterfahrt, wir begleiten euch!

RUEDI - hakuna matata.Ich lerne, dass man einfach immer den nächsten Schritt lösen muss und die Ruhe haben soll, nicht schon wissen zu wollen, wie genau der übernächste Tag aussehen soll.
Ländy sorgt für nette Bekanntschaften...
24. Juni 2022 in Panama ⋅ 🌧 25 °C
Ländy soll doch wieder seine alte Frische und den ihm zustehenden Power bekommen. - Vier Szenarien sprechen wir durch und ich bin nach dem zweiten "Abuelo" ohne weiteres bereit, einen Austauschmotor montieren zu lassen! - Vielleicht dann grad mit 6 Zylindern und hoffentlich wird der schnell geliefert ...sollte das dann wirklich notwendig sein.
"Good News." - so beginnt das Whatsapp von Christian. Christian ist Inhaber der LandRover-Garage in Panama und auch
Präsident des LandRover-Clubs Panama. - Ein guter Typ. - Seine Mechaniker sind sofort ans Werk gegangen und haben Ländy untersucht und die Ursache des zunehmenden Leistungsverlustes gefunden: Ein Leck im Ladeluftschlauch (...ist im DHL-Päckli von Anna+Miriam!) also nichts Grosses. Bereits am Nachmittag können wir das Auto wieder abholen: repariert, gecheckt und probegefahren: alles paletti.
Während auch Zorro kurz gecheckt wird, besucht uns Alejandro. Er ist mit seinem LandRover-Pickup von Panama nach Alaska gefahren und auch ein grosser Fan und Inhaber der "Overlander Embasy Panama". Er restauriert, pflegt, verschifft, kaizt 4x4 Toyotas (??) und LandRover Defender ...und lädt uns ein, zusammen unsere Tour durch Zentralamerika zu planen.
Das Angebot nehmen wir gerne an und heute haben wir uns denn auch in seinem Shop rsp seiner Manufaktur getroffen: 2 Stunden sind im Nu verflogen und nun wissen wir schon viel über all die kommenden Länder; wohin man unbedingt gehen soll und wie man sich verhält, damit alles so verläuft, wie man es sich wünscht.
Ganz herzlichen Dank an Christian und Alejandro. - Ihr seid ein weiterer Leuchtturm unserer Reise!
Wir haben noch eine Whatsapp-Gruppe gegründet und wir dürfen jederzeit auf die guten Beziehungen von Alejandro zurückgreifen!
Also los: wir kaufen noch ein und verlassen Panama-City in Richtung Colon.Weiterlesen
am karibischen Golf!
27. Juni 2022 in Panama ⋅ 🌧 24 °C
Erst mal wollen wir uns organisieren für den nächsten Abschnitt und steuern den als gut beschriebenen Platz vor Colon an. Tatsächlich finden wir hier alles, was wir benötigen und werden nach dem Eindunkeln (...also ab ca 18.30) sogar von einer ganzen Equipe von Glühwürmchen begleitet. Nur: Es begleitet uns auch der Lärm von Lastwagen und Motorrädern!
Wir sind flexibel und fahren in Richtung Ost bald dem karibischen Golf entlang bis zur Isola Grande. Da endet die Strasse und wir finden den ultimativen Standplatz unmittelbar am Meer und unter Palmen. Hier lässt sich leben und wir bleiben grad 2 Nächte und geniessen!Weiterlesen
am pazifischen Ozean!
29. Juni 2022 in Panama ⋅ 🌧 25 °C
Öfter mal was Neues. - Wir fahren nach Süden! Unser Ziel ist in 2-3 Tagen die Beach am Pazifik auf der Peninsula de Azuero.
Erst einmal folgen wir dem Tip von Alejandro und steuern La Laguna an. Ein bei schönem Wetter bestimmt sehr idyllischer Platz an einem kleinen See auf ca 700 müM, Nur: es regnet in Strömen (...Regenzeit!) und der uns angebotene Standplatz scheint uns reichlich feucht. Also los zum Ausweichplatz in La Valle, wo wir eine ideale Situation im Camp und Hostel "The Windmill" finden. Es regnet immer noch und wir nehmen das zum Grund, uns ein Steak im nahen Restaurant servieren zu lassen.
Wir haben nichts zu stressen und geniessen noch etwas Morgensonne bevor wir in Richtung Pipas-Beach starten: Deeer Fototermin im weissen Sand am Pazifik. Wir möchten heute im "Parque National Sarigua" übernachten, wo im Instituto Humboldt die natürliche Regenerierung von Wüstengebiet studiert und auf ca 8000 ha auch erfolgreich praktiziert wird. Interessant, aber wir fühlen uns nicht so am richtigen Platz für eine Übernachtung, nachdem wir all das Getier entdeckt haben, das nun erfolgreich in der ehemaligen Wüste angesiedelt wurde... - Also geben wir nochmals richtig Gas und sind vor dem Eindunkeln beim wirklich angenehmen Surf-Hostel und Camp Guanico direkt am pazifischen Meer: Palmen, Sandstrand, junge Leute, Pool und alles, was ein Landy-Tramper-Herz so begehrt. - Wir bleiben gleich 2 Nächte bei Nick, dem Schweizer-Eigner und Paula und Thomas.Weiterlesen

Eva SiegenthalerKann mir grad vorstellen, wie die Surfer eure Landys (und :euch?) bewundern‘
Veraguas und Chiriqui
3. Juli 2022 in Panama ⋅ 🌧 21 °C
Das sind zwei "Bundesländer" im Süd-Westen von Panama. Wir versprechen uns ein weniger schwülheisses Klima und durchqueren die Peninsula de Azuero mit Ziel Santiago, der Hauptstadt von Veraguas. Paula hatte gestern den letzten Arbeitstag bei Nick und möchte mit uns nach Santiago, das auch ein "Bus-Hub" ist. Wir nehmen sie gerne mit, damit sie morgen ihre neue Arbeitsstelle auf einem Segelschiff in Colon ansteuern kann.
In Santiago müssen wir wieder einmal einkaufen und uns organisieren. Wir finden dort auch einen überraschend guten Standplatz auf einer Terpel-Tankstelle mit bester Infrastruktur: 24-h-Restaurant mit Toiletten und Douchen und gaaanz viel Parkplatz, der sich jedoch gegen Abend immer mehr mit Brummis füllt. Nach unserem Randstein-Apero lassen wir uns bedienen und stellen wieder das Organisations-Talent der Südamerikaner fest, das offenbar auch hier nicht besser ist: Die mit allerlei Kleinigkeiten überlastete Kassierin bewirkt eine unendliche Schlange wartender Kunden, welche wiederum den übrigen Mitarbeitern "easygoing" ermöglicht.
Wir starten früh in Richtung Las Palmas, dem spektakulären Wasserfall, der uns von Alejandero empfohlen wurde. Wirklich schön, jedoch infolge "vorherrschender Nässe und vielen Moskitos" ungeeignet zum Übernachten.
Mittlerweile im "Chiriki" erinnern wir uns einem Tip von Maria: An der Playa "Las Lajas" lässt uns Kerin auf seinem Badeplatz am Meer übernachten. Wir werden von einem wahrhaft starken Gewitter mit sintflutartigem Regen überrascht. - Puah: feucht, feucht, feucht...
Also: ab in die Berge nach Boquete auf ca 1100 müm. Zwar regnet es auch hier, ...aber bedeutend weniger nass (übrigens: es ist Regenzeit!) ...und der Standplatz ist vom feinsten. Boquete ist ein sehr beliebter Alterswohnsitz vermögender Panamesen und hier wird Kaffe angebaut und viele Früchte und Gemüse. Wir lassen uns im Restaurant verwöhnen und heute zeigte sich doch tatsächlich wieder einmal einige Stunden die Sonne. - So kann man sich doch von den Strapazen erholen ...und ich hatte ein weiteres Mal Zeit, mich meinem klappernden Kühlschrank zu widmen.Weiterlesen
in Costa Rica...
5. Juli 2022 in Costa Rica ⋅ 🌧 24 °C
...manchmal denke ich schon, ich träume. - "somos Suizos" sagen wir meistens bei den Polizeikontrollen "conosce Suiza"? - Die Polizisten sagen dann, dass sie wüssten, wo die Schweiz ist ...und denken an Schweden. - Und wir werden uns bewusst, dass wir so weit weg von Wollishofen und Unterlunkhofen mit dem eigenen Auto auf einem fremden Kontinent daherfahren ..,,.und uns eigentlich ganz wohl fühlen,
Gestern haben wir Panama verlassen, Es hat sich nochmals von seiner besten Seite gezeigt: perfekte Autobahn, wenig Regen, gute Zoll-Infrastruktur. Panama wird uns in guter Erinnerung bleiben mit netten Menschen und fast ein kleines USA (...noch kenne ich USA zwar nicht, stelle es mir aber so vor.)
Nur eine gute Stunde haben wir gebraucht, um die Grenze zu queren. Einmal mehr hat es sich gelohnt, ein paar wenige Dollars auszugeben für die guten Dienste eines "Agenten", der uns durch das immer wieder neu "organisierte" Wirrwar von Migration, Aduana, obligatorischer Versicherung fürs Auto etc lotst. Hilfreich aber auch ist die Situation, dass wir praktisch die einzigen Touristen sind.
Nun: einheimische Währung haben wir schon in Zürich wechseln können, aber wir benötigen noch eine SIM-Card fürs Telefon. Diese erhalten wir in einer Farmacy in der nächsten Stadt. Die Drogistin bemüht sich über alle Massen, aber wir haben doch keine Verbindung zur übrigen Welt... - wird dann schon noch klappen.
Das Klima hat sich nicht gross geändert gegenüber Panama: schwülheiss und immer wieder Regengüsse, die wir schon langsam ganz einfach ignorieren: man ist ja wasserdicht und sofort wieder trocken. Wir haben uns zur Abkühlung einen Standplatz auf ca 1100 müm ausgesucht im Umschwung eines kleine Hotels, wo wir auch freundlich empfangen werden: Das Hotel ist zwar wegen Umbau geschlossen, aber Ihr könnt gerne beim Bambus parkieren. - Den Bambus können wir nicht übersehen: Wir schätzen ihn ca 25 m hoch und er soll ca 50 Jahre alt sein.
Martin begrüsst mich am Morgen: "Hast aber lange geschlafen". - Stimmt, aber ist doch nicht so schlimm: Ab heute sind wir nämlich Europa ganze 8 Stunden "hintennach". Macht auch nicht so viel aus; wir fahren heute nicht so weit; nochmals zum Meer ...und finden einen guten Platz auf dem Kies-Vorplatz des Hotel "Cocodrilo": nette Begrüssung / Dusche in Zimmer 2 / Swimmingpool- und Küchenbenützung / morgen Frühstück von 07.00 bis 09.00...Weiterlesen
Sumpf-Tour ...in den Mangroven
6. Juli 2022 in Costa Rica ⋅ 🌧 25 °C
...wenn man das nicht erlebt hat, ist man nicht in Costa Rica gewesen...?
Beim Frühstück im Cocodrillo-Hotel&Camp werden wir fast auf Schweizerdeutsch (Süddeutsche) angesprochen: "vonwoundwohin ...und gestern haben wir eine gute Tour unternommen:" Mangroven... - "machen wir spontan auch" - ...und sind schon unterwegs, da die Tour sofort beginnt ...und warten trotzdem noch ca 1 Stunde.
Und es hat sich gelohnt: Zwar mit vielen - anderen Touristen (...gefühlte 5 oder so) - wir aber nur zu Zweit - werden wir per Katamaran-Motorboot im hiesigen Mangroensumpf (besteht auch aus ganz grossen Palmplantagen, wo Palmöl produziert wird...?) herumgeführt und perfekt auf all die vielen Tiere aufmerksam gemacht:
- viele Vögel (1% aller weltweit vorhandenen Vögel leben hier)
- viele Krokodile (...drum heisst unser Gastgeber-Hotel "Cocodrillo")
- Affen (..gut haben wir uns aus diesem schwierigen Klimabereich
weg-evolutioniert!)
- Schlangen (...ungefährlich für uns Menschen)
- Fledermäuse (fressen pro Nacht Tausende Mücken; sind also meine Freunde)
- Waschbären (...wusste gar nicht, dass die so aussehen - ob wir denen auch unsere Wäsche abgeben könnten?)
- und Kreaturen,von denen ich nicht einmal den Namen kenne.
Wir sind froh, dass wir diese Tour gemacht haben und müssen das erst einmal bei einem Restaurant-Lunch verdauen ...und beschliessen, wieder zu Steffanie ins Hotel "Cocodrillo" zu fahren und auf dem Standplatz um Logis zu bitten. - Das klappt: "claro.".Weiterlesen
die Südwest-Küste von CR...
9. Juli 2022 in Costa Rica ⋅ 🌧 26 °C
Da müssen sie doch sein, die sagenhaft schönen Sandstrände mit den luxuriösen Hotels, von denen wir in der Schweiz immer träumen.
Donnerstag
Sind sie schon, aber da müssen wir vorerst noch ein wenig Geduld haben. - Unser erstes Ziel ist der Nationalpark "Manuel Antonio". und auf dem Weg dorthin bekommen wir nochmals Eindrücke von der Palmöl-Industrie von Costa Rica: Unglaubliche Flächen von Palm-Plantagen / Erntetrupps mit Ochsengespann / Palmöl-Fabrik, die uns fast (..."Journalisten"?) zu einer Besichtigung einlassen.
Also weiter zum Nationalpark bei Quepos: Es wird sehr touristisch und wir werden auch gleich bei der Zufahrt zum Ort rigide und unangenehm von halboffiziellen "Wächtern" zum Parkieren aufgefordert. Wir kennen das mittlerweile und fahren unbeirrt weiter zum Eingang des Nationalparks ...und landen in einem Ferienort, das offenbar auf Billigtourismus setzt (oder ev eine Art Surfer-Mallorca auf CR). - Nichts für uns, aber eine kleine Besichtigungs-Runde machen wir schon... - ...und sind schon wieder weg und finden bald einen guten Unterschlupf im "Swiss-Palm-Garden", einem von Schweizern geführten kleinen Resort mit Cabanas und Camp.
Freitag
Entlang der gut ausgebauten Küstenstrasse und mit ein paar Abstechern zum Pazifik erreichen wir um 12.00 Puntarenas ...und sehen grad noch, wie die Fähre nach Paquera abfährt. - Kein Problem: um 15.00 Uhr fährt die nächste und wir müssen uns da in der ziemlich undurchsichtigen Organisation sowieso erst noch zurechtfinden. - Schöne Ueberfahrt ...und infolge vorgerückter Stunde beschliessen wir, gleich am Zielort der Fähre einen Platz zu suchen ...und finden diesen auch in sehr guter Form.
Samstag
Unser Plan: der Küste entlang in Richtung Cabo Blanco und danach ins Innere der Halbinsel um wieder einmal einen kühleren Platz ohne Mücken zu finden. - Und es kommt alles anders: Wir erleben einen der stärksten Regengüsse seit Martin&Ruedi-Gedenken (...Regenzeit halt): eingeschränkte Sicht / kleine Seen anstatt normaler Pfützen / anschwellende Bäche und Flüsse / schlammige Pisten. Wir müssen 3x klein beigeben und unsere Fahrzeuge wenden. - Kein Durchkommen wie geplant und deshalb umgeplant: Wir werden herzlich begrüsst auf dem Platz von gestern und stehen wieder am selben Ort. Es war trotzdem ein schönes Erlebnis und wir haben auch ein paar schöne Resorts wenigstens von aussen entdeckt. - Hier kommen sie also langsam.Weiterlesen
Nicaragua!
11. Juli 2022 in Nicaragua ⋅ 🌧 25 °C
Nur ca 15 Min von der Grenze entfernt finden wir das Dschungel-Camp von Agi und Guido. Die beiden St. Galler vermieten hier Ferienhäuser und führen auch einen Campingplatz. Erstmals seit langem ist es in der Nacht etwas kühler ...und es hat keine Mücken!
Ab ca 10.00 Uhr und für ca 3 Stunden stehen wir an der Grenze zu Nicaragua. Wir meinen, das Prozedere nun bald zu kennen. Die Ausreise klappt denn auch ganz gut und auch der Drogenhund hat nichts gegen uns. Aber Nicaragua hat alles wieder ganz neu erfunden . Tranquillo! - Wir erfahren ja am nächsten Schalter immer wieder, was wir vorher auch noch hätten erledigen müssen und das zweite Mal ist dann die Warteschlange eventuell kürzer. Und immer wieder werden die Beamten gleich bar bezahlt, was sich schlussendlich zu ca USD 50.-- summiert.
Dann wieder eine neue Haftpflicht-Verssicherung abschliessen und gleichzeitig gegen den Geldwechsler (espere), den sim-Card-Anbieter (espere) und auch noch gegen die Nüssli-Verkäuferin (espere) wehren. Schlussendlich haben wir das alles auch noch gekauft (ausser die Nüsse - mucho caro) und setzen uns an den einzigen Tisch einer Imbissbude und lassen uns von Mutter und Tochter mit Pollo (kostet 3 USD pro Person) servieren.
Unser Ziel ist Grenada, eine kleinere Stadt am Nicaragua-See. Erste Eindrücke auf der Fahrt dorthin:
- gute Strasse
- viel Grün und schöne Sicht auf See und Vulkane
- viele Polizeikontrollen (...freundlich)
- fast nur Last-, Lieferautos und Busse unterwegs
- die Leute scheinen hier ärmer zu sein obwohl hie und da auch ein ganz gutes Haus zu sehen ist
- Es wird uns bewusst, dass hier der Nicaragua-Schiffahrts-Kanal als Konkurrenz zum Panamakanal gebaut werden soll (?).
Wir finden unseren Platz und Roger öffnet uns die beiden Tore zum Innenhof seiner Liegenschaft (...was iOverlander halt immer wieder weiss!) - Hier stehen wir sicher und wir haben uns auch auf dem Weg durch das Quartier zum Supermarkt nicht unsicher gefühlt.Weiterlesen
Land der Vulkane & Seen ...
14. Juli 2022 in Nicaragua ⋅ ⛅ 22 °C
...und Ortega und Che.
Heute haben wir viel vor und nutzen die Zeit. Wir besuchen einen Vulkan. - ein Novum für mich! Tip von Kevin: Volcan Masaya; ist zwar nicht der höchste, aber der einzige, wo man mit dem Auto bis zum Krater hochfahren kann. Beeindruckend: abends soll man im für mich überraschend tiefen Krater auch noch glühende Lava sehen und permanent entweicht Dampf. Auch der anschliessende Museumsbesuch bringt mir viel: die ganze Ebene im Bereich Managua-Granada liegt im Bereich eines ganz grossen Kraters und wir haben nur zwei (sehr eindrückliche) Schlote gesehen.
Wir durchfahren Managua: Die Hauptstadt kommt uns etwas retortenhaft vor und unübersehbar "sozialistisch": breite, repräsentative Strassen führen ins Regierungsviertel und weiter in ein unglaublich grosszügiges Feriengebiet. - menschenleer - Unweigerlich denke ich an die Ferienanlagen der DDR auf Rügen. Im Zentrum werden jede Menge T-Shirts mit Sujets aus Zeiten der Revolution zum Kauf angeboten. Neben Präsident Daniel Ortega sind immer auch Hinweise auf Zusammenarbeit mit Venezuela, Kuba, Türkei, ... zu sehen.
Das heutige Ziel ist, letztmals für die nächsten Tage die wunderbare Beach am Pazifik zu besuchen. Wir finden den von uns vorgesehenen Standplatz bei einem Hostel südlich Leon als geschlossen und fahren nochmals eine Stunde zurück zu einem grossen Salzgewinnungs-Gebiet zum Hostel "Los Cocos". Hier müsste es sein: wir steigen aus und ein junger Mann bestätigt: Claro, hier könnt ihr übernachten. Er führt uns zu Ernesto, der sich kaum von seinem Bett erheben kann, uns jedoch herzlich willkommen heisst: Ein spezieller Ort, wir fühlen uns jedoch sicher in der umzäunten Liegenschaft und neben dem grössten Pool der Welt: dem Pazifik unmittelbar vor uns.
Kurzes Morgenessen und schon sind wir fort in Richtung Gebirge. Wir wollen dem feuchtheissen Klima für einige Tage entfliehen. Wir fahren auf guter Strasse durch eine ganze Vulkankette (Volcan Cerro Negro und seine Nachbarn) und gut bestellte Felder (Reis, Zuckerrohr, Gemüse...) nach Esteli, wo wir nach einigem Suchen (...es ist hier nicht sooo einfach) einen Standplatz bei einem ehemaligen Hotel finden: Seguro und gut für zwei Tage ...und das eine Hotelgebäude von einer schweizerischen "Mission" gemietet, die landwirtschaftliche Ausbildung für Nicaraguensis anbietet. - Wir geniessen den Spaziergang in die Stadt und den "Ruhetag" und besprechen die Route der nächsten paar Tage durch Honduras.Weiterlesen

RUEDI - hakuna matata.War für mich sehr eindrücklich, da ich das noch nie "life" erlebt habe!

ReisenderSehr eindrucksvolle Bilder. Wir sind zurzeit auf Island im Fjord von Akrujeri. Gruß von Clarena und Emil

RUEDI - hakuna matata.... da müsst ihr uns erzählen: Island steht auch noch auf unserer Wunschliste!
in Honduras angekommen...
16. Juli 2022 in Honduras ⋅ ☁️ 26 °C
Gestern sind wir in Honduras eingereist. Wieder sind wir soweit die einzigen Touristen. Wir sind auch schon langsam Grenzübertritts-Profis und die Ausreise klappt denn schon einmal "subito". Nun nach Honduras: Chaos / Baustelle; offenbar wird ein neuer Vorplatz erstellt / sofortige Inbeschlagnahme von einem, nein drei "Agenten", die uns alle helfen wollen und schlussendlich irgendwie zusammenarbeiten. Unangenehm für uns, da es sehr schwierig ist, unter diesen Umständen die Uebersicht über alle Dokumente und Abgaben zu behalten. Der eine Agent wechselt zeitweise "die Front" und bedient mich aus dem Schalter ...und die Beamtin schaut zu. - Schlussendlich klappt aber alles.
Unsympathisch: Wir fahren langsam auf Schlagloch-übersäter Strasse an einer unendlichen Kolonne von Lastwagen in Richtung El Paraiso, der ersten kleinen Stadt ...und unser Bild hellt sich etwas auf: Wir beschaffen uns neue sim-cards und da im Laden nur noch eine vorrätig ist, übergibt uns der Inhaber ohne zu zögern diejenige seiner Frau, die ja ohnehin immer über seinen Router telefoniert.
Wir fahren noch 20 Min zu unserem 1. Standplatz: Bei einem Mittelklasse-Hotel werden wir sofort herzlich willkommen geheissen und dürfen alle Anlagen inkl Pool nutzen ...und fühlen uns sehr sicher.
Am Morgen stellen wir fest, dass offenbar sogar die Strasse über Nacht besser geworden ist: perfekter Betonbelag nach europäischem Standard. Bis zum Gefängnis, das wir wegen der grossen Menschenmenge entdecken: Die Angehörigen stehen Schlange in der prallen Sonne und bringen den Insassen Essen. - Andere Länder, andere Sitten!
Von nun an Schlaglochpiste bis Tegucigalpa. Man wird halt schon hie und da an der Kreuzung "angebettelt" von erbarmungswürdigen Menschen. Wie verhält man sich da am besten?? - Nun, wir engagieren einen Taxifahrer, der uns auf den Hausberg vorfährt, wo ein grosser Freizeitpark von Familien für Geburtstags-feste etc genutzt wird. - Passt. Aber es kommt mir wieder die DDR in den Sinn.
Wieder finden wir einen sicheren Standplatz im Innenhof eines Hotels in Comayagua und lassen all die Eindrücke Revue passieren:
Gegenüber Nicaragua glauben wir festzustellen, dass hier die Aermsten noch ärmer sind / dass das soziale Netz noch grobmaschiger ist / dass die Infrastruktur (Strassen, Elektroleitungen, ...) zwar teilweise neu, jedoch grösstenteils in schlechteren Zustand ist / dass wir noch konsequenter auf unser Verhalten achten müssen.Weiterlesen


































































































































































































































































































































































































































Reisender
Wahnsinnig wie sich die Stadt über die Landschaft legt.
Reisender
👍👍👍
RUEDI - hakuna matata.😊