• RUEDI - hakuna matata.
  • Margrith von May
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PANAMERICANA & Route 66

PanAmericana & Route 66 - 46’000 km von Montevideo über Feuerland durch Süd- und Zentralamerika bis nach Halifax in Canada Read more
  • Copan - hier beginnt das Maya-Reich!

    July 18, 2022 in Honduras ⋅ 🌧 22 °C

    Wir sind gestern weit gefahren, um hier in Copan zweimal übernachten zu können um uns die östlichste Maya-Stadt anzuschauen.

    Wir nehmen uns einen Führer und haben schon beim Morgenessen in Wikipedia recherchiert:
    Das Maya-Reich bildete sich schon ca 1000 Jahre vor Christus und hat sich dann ab ca dem Jahre 500 n.Chr. langsam aufgelöst. Copan ist die östlichste Stadt und hatte ca 25000 Einwohner. Im Zentrum, das wir besichtigen konnten, leben neben dem König nur höhere Beamte und Personen aus der Oberklasse. Die "normalen" Leute gruppieren sich auf einer Fläche von ca 20 km2 um das Zentrum. Hier werden die Götter auch mit Menschen-Opfern gütig gestimmt und im 3000 Personen fassenden Stadion, das Teil der Akropolis bildet, bietet sich dem König Gelegenheit, zu seinen Leuten zu sprechen. Speziell beeindruckt hat mich der Ballspielplatz, wo ein- bis zweimal jährlich gespielt wird: Der "Captain" der Siegermannschaft wird geköpft, was diesem eine grosse Ehre ist und die besten Voraussetzungen für eine gute Stellung in einem neuen Leben bildet...
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  • ...in Guatemala!

    July 20, 2022 in Guatemala ⋅ ⛅ 26 °C

    Gestern sind wir im 14. Land unserer Reise eingereist: in Guatemala. Das ging ja eigentlich ganz zügig, auch weil San Salvador, Honduras und Guatemala im Sinne von "tres paises, un territorio" zusammenarbeiten. Allerdings scheint uns, dass sich der Aduana-Ablauf nicht optimiert hat, ausser dass die Beamten beider Länder ihr Büro in demselben Gebäude haben ...und unsere "Guatemala-Beamtin hat die Transitscheine für unsere Autos sooo genau genommen, dass wir doch wieder 2 Stunden brauchten, um über die Grenze zu kommen.

    Unser gestriges Ziel, Lanquin, mussten wir infolge teilweise sehr schlechten Strassen und vielen Ortsdurchfahrten mit noch viel mehr "Reductoren" (Schwellen) aufgeben und in Coban übernachten: Der recht komfortable Platz im Badi-Park war so gut gesichert, dass wir kaum ins unmittelbar daneben liegende Restaurant gelangen konnten. - Es gab dann aber doch noch endlich wieder einmal ein gutes Steak...

    Heute mussten wir früh raus, um das gestern verschobene Lanquin rsp das uns als ausserordentlich lohnend empfohlene "Semuc Champey" noch vor Tikal zu besuchen. Gut 2 Stunden veranschlagt unser GPS für die ca 80 km. - Hmmm: 7 Stunden brauchten wir infolge seeehr schlechter Strasse und als ich endlich wieder mal mehr als 1 Minute im 2. Gang fahren konnte, war das ein Funkspruch wert. Wir haben aber sehr viel gesehen von Leben und Arbeit der Guatemalteken: Landwirtschaft in absolut coupierten Gelände, Strassenbau und vieles mehr. Die Fahrt war zwar so nicht geplant, aber absolut lohnend.

    Weniger lohnend jedoch war dann "Semuc Champey", das laut Führer für manchen Touristen das schönste Ziel von Guatemala sei: Ein unterirdischer Verlauf eines Flusses, dessen einzelne Terrainaufstösse von Badenden genutzte Becken bilden. - Das haben wir in einer guten halben Stunde "gesehen". Positiv: wir können gleich hier in sicherer Umgebung auf dem Parkgelände stationieren.
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  • nach Tikal...

    July 22, 2022 in Guatemala ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir verabschieden uns von den "Securitas"-Leuten und von der Frau, die schon wieder ihr einfaches "Restaurant" in Betrieb nimmt. Es ist ca 07.00 Uhr und wir fahren in Richtung Lanquin. Vorerst auf einer Holperpiste und danach wird es besser: rote Strasse Nr 5, also Hauptstrasse. Wir verzichten auf den Besuch der Grotten, da wahrscheinlich auch wieder totaltouristisch. Wir kommen auf die neue Hauptstrasse und es geht flott vorwärts: ...bis: alles anders wird: Slalom auf unbefestigtem "Bachbett" für die nächsten 25 km. - Nein, wir haben uns nicht verfahren: Da müssen wir durch. - und das weiss auch der ortsansässige Schlaumeier, der sich als Strassenbauer gibt und die Strasse "in Ordnung hält" - sprich: mit einer Schnur sperrt und mit böser Mine 200 Quesals (...sind 5 Mittagessen!) fordert. - Was machen? So viele Quesals hatten wir noch nie und Geld bezahlen wir grundsätzlich nicht. Nach kurzer Diskussion "schenken" wir ihm ein Suiza-Sackmessser ...und werden durchgelassen. Nachdenklich: ...wie genau ist es jetzt da mit Drogenkrieg und all den Geschichten, die man in der Schweiz hört?? - Na, wir sind durch und irgendwann wird die Strasse besser und nach 8 Stunden konzentrierter Fahrt sind wir in Flores.

    Jetzt wird es kompliziert: Hier müssen wir in einer Bankfiliale die Tickets kaufen für Tikal. Google hilft und wir finden bald die Filiale. Kurzer Body-Check und wir sind am Schalter beim Fräulein, das zuständig ist für diese Tickets: Passkontrollel / genaue Abklärung, was wir denn genau von den 3 Varianten möchten / alle Daten eintippen (ca 5 Min) / und bezahlen: Tarcheta? - "claro"! - kurze Abklärung beim Chef, ob unsere Mastercard, die normalerweise überall verwenden, genehm ist: Ok! - Aber auf der Bank kann damit nicht bezahlt, sondern nur Geld abgehoben werden ...wenn es einen Bancomat hätte. ...den finden wir (2 Blöcke weiter hinter der Farmacia) und stehen nach 15 Minuten wieder am Schalter: Alte Bekannte! ...und kriegen die Tickets für morgen

    18.00 Uhr: wir haben im Camping auf dem Park eingechekt und wissen, wo wir morgen 03.55 (!) zur Sunrise-Tour anstehen müssen. Alle Tickets werden nochmals geprüft (keine Passkontrolle), wir erhalten 2 verschiedenfarbige Bändsel ans Handgelenk und der der (obligate) Führer übernimmt uns. Er bringt uns zum Tempel Nr XY, wo wir die Treppe auf ca 50m Höhe erklimmen und platznehmen ...und warten ... und warten, ...und warten, bis sich der Nebel auflöst und die Sonne den Hauptplatz Tikals beleuchtet. - Aber der Nebel lichtet sich nicht (...das wäre nur im Januar-März so, erfahren wir später) ...und die Sonne kommt nicht. - Wir sind etwas enttäuscht und spazieren zurück zum Auto. Aber wir waren hier und haben doch die spezielle Atmosphäre Tikals, der grössten Maya-Stadt Guatemalas, genossen.
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  • in Belize bei Alice.

    July 23, 2022 in Belize ⋅ ☁️ 27 °C

    wir sind gut gelandet: bei Alice!

    Gestern sind wir in 1 1/2 Stunden über die Grenze nach Belize eingereist. - fast Rekord!

    Früher hiess das Britisch Honduras und man bemerkt den britischen Einfluss noch heute: Man spricht hier Englisch / so sauber war es schon lange nicht mehr / so wenig Schlaglöcher hatte es schon lange nicht mehr / es ist ein total anderes Klima: der DDR-Mief ist (ziemlich) verschwunden / das Land hat gute Chancen...

    15 km nach der Grenze stehen wir auf einem perfekten Platz, der von einer Frau mit deutschen Wurzeln neben einigen Cabanas professionell geführt wird. Wir sind ja seit 03.15 Uhr aktiv und entsprechend müde: Trotzdem kochen wir noch ein vollständiges Abendessen und fallen dann schnell in unser Bett im ersten Ländy-Stock.

    Es regnet. Aber um 08.00 packen wir die Chance und starten in Richtung Dangriga, der südlichsten Stadt von Belize: Martin hat schon seit der Abfahrt das Gefühl, dass sein Motor "pfeift": Ein Loch im Ladeluftschlauch! - Kennen wir doch und reparieren wir notdürftig mit Panzerband und 2
    Briden. Die Frauen werden hoffentlich noch einen Ersatzschlauch mitbringen und dann ist das keine grosse Sache... .

    Um 16.00 begrüsst uns Alice auf ihrem bescheidenen Grundstück und weist uns herzlich ein und plaudert so viel, dass wir fast das Taxi verpassen, das uns in die Stadt bringt zum Nachtessen und einer Besichtigungstour: Nachtessen top / Stadt einfach ...aber eindrücklich. Und der Taxifahrer bringt uns zuverlässig zurück, nachdem er uns auf unsere Frage bestätigt hat, dass Touristen lieber nicht nachts in der Stadt umherlaufen... - Heute haben wir wieder viel Eindrückliches gesehen!
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  • Zwischenziel Mexico!

    July 25, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 28 °C

    Zwischenziel, weil hier in Cancun unsere Frauen am Donnerstag wieder dazustossen werden.

    Gestern haben wir uns von Alice verabschiedet und sie hat uns noch von der ungeklärten Geschichte ihres lieben Mannes erzählt, der eines Abends einfach nicht mehr von der Stadt zurückgekehrt ist. - Ein Gerichtsverfahren hat zwar stattgefunden, aber keine Klarheit schaffen können...

    Beeindruckt sind wir losgefahren in Richtung "Cerro Maya". Bald schwenken wir ab von der Hauptstrasse auf eine unbefestigte, aber luxuriös breite Regionalstrasse, die uns durch Zuckerrohrfelder vorbei an einem ganz schönen See (...mit offensichtlich ein paar Ferienhäusern) nach Copper-Bank bringt, das sehr schön an einer Karibik-Bucht liegt. Hier hat es auch den Mayas gefallen und hier hatten sie eine kleinere Siedlung betrieben. Wir besichtigen kurz und werden von den Moskitos aber bald wieder in unsere klimatisierten Ländis getrieben. - Nun, dafür hatten wir Zeit für einen Halt im nahegelegenen Resort.

    Schon wieder fast 15.00 Uhr: Start nach Corozal, wo wir nach kurzem Suchen einen guten Standplatz im sicher umzäunten Garten einer/s Bar/Restaurant finden. - Wenn nur die Moskitos nicht wären... - Highlight bei der Fahrt hierher: die handgetriebene Fähre über den Fluss!

    Heute der Sprung nach Nordamerika! Oder gehört zumindest der Süden von Mexiko noch zu Mittelamerika? - Wir brauchten mehr als 3 1/2 Stunden! - Rekord, aber wir haben Zeit und in Mexiko bleiben wir nun doch einige Zeit...

    Standplatz: Dschungelcamp nördlich Tulum ...mit Pool, guten Banos, netten Leuten ...und hohem Zaun.
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  • Cancun - eine total andere Welt!

    July 28, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 29 °C

    ...und unsere Girls kommen!

    Erst grad hat uns Saturnino auf unserem letzten (Dschungel-) Standplatz bei Tulum zum Abschied noch sein Anwesen gezeigt: kleine Fischzucht / Hühner und anderes Federvieh / ein ganz zahmes Schwein / Ziervögel ...und den Rohbau einer kleinen Cabana, die er bald an Touristen vermieten will. Er und seine Frau leben auch in verhältnismässig guten Verhältnissen auf dem Platz. - Wir fragen uns, wie das alles finanziell aufgeht ...und sehen vielleicht nicht überall "durch".

    Auf der gut ausgebauten 4-spurigen Hauptstrasse fahren wir in Richtung Cancun. Wir sehen wegen der üppigen Vegetation nicht viel von der Gegend und fahren wie in einem "Kanal". Drum biegen wir einfach einmal zum Meer ab ...und finden uns an der bewachten Schranke zu einer Hotelanlage und werden freundlich durchgelassen: Ganz viersternmässig mit sauberer Beach und Restaurant. Wir befinden uns an der Maya-Beach und fahren nun mehr und mehr an pompösen Hoteleinfahrten vorbei: Eine andere Welt beginnt - eine Welt der Touristen.

    Wir biegen ein in die Hotelzone Cancuns, die seit 1950 als Gegenzone zu Acapulco auf der mehr als 10 km langen Nehrung entwickelt wurde. Heute vergleicht sich die Stadt mit Miami und wird jährlich von mehr als 6 Mio Touristen besucht. - Wir fühlen uns in einer anderen Welt und geniessen gerne den moskitofreien und klimatisierten Luxus unseres Hotels "Real Inn".

    Sofort organisieren wir uns: Wäsche in der Lavanderia abgeben / Auto waschen und saugen lassen / Auto abschmieren lassen und Oelfilter wechseln. Während mein Ländy auf dem Lift gewartet wird, lernt Martin einen interessanten Herrn mit vielfältigen Beziehungen kennen. - Das hat Folgen: am Mittwoch sind wir Spezialgäste im Privatmuseum "Museo Carrera Panamericana". Benjamin erklärt uns engagiert das Umfeld: Er organisiert jährlich das "Rally Maya Mexico", welches als die Nachfolge des seinerzeitigen "Carrera Panamericana Race" gilt. Kenner wissen: Wir bewegen uns da auf Weltklasse-Niveau wie vergleichsweise die seinerzeitige "Mille Miglia" in Europa. Wir dürfen auch die ca 50 historischen Fahrzeuge besichtigen, werden mit Roadbook und diversen Rally-Insignien beschenkt und schlussendlich noch zu einem Lunch in ein typisches Yucatan-Lokal eingeladen. - Das werden wir nicht vergessen - besten Dank Benjamin!

    Am Donnerstag stehen wir abends am gut ausgebauten Airport (4Terminals und alles, was dazugehört...) bereit: UNSERE GIRLS KOMMEN! Pünktlich dürfen wir sie "in Empfang nehmen" und durch die Stadt zum Hotel fahren. - Nun ist die Crew wieder komplett und ein weiterer Abschnitt der Reise kann beginnen.
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  • Chichen-Itza und mehr

    July 31, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 33 °C

    Wir starten über die Hotelzone Cancuns: Eindrücklich und definitiv Miami; aber nach 2-3 Tagen kann man durchaus wieder neue Ziele anpeilen! - Wir jedenfalls fahren in Richtung West nach Valladolid. Kurz einkaufen und dann zum Standplatz mit ganz spezieller Geschäftsidee: Als Cabanas dienen restaurierte und umgebaute VW-Käfer und ein Flugzeug. Der Chef informiert, dass heute Samstag eine Show geplant ist mit Thema "...Maya" und deshalb etwas laute Musik gespielt werden wird. Wir essen Cena, hören Musik (Video) die mir auch ganz gut gefällt und schauen die Darbietung. Nach dem Tequilla rsp Mezcal wird es dann auch bald ruhig und Margrith geniesst die erste Nacht im Ländy.

    Wieder einmal unser Fahrzeug gezeigt, bestaunen lassen und geplaudert ...und schon 09.00 los in Richtung dem meistbesuchten Maya-Ort "Chichen-Itza" (Aussprache? ...Tschitschen-Izza) Es ist Sonntag und Ferienbeginn und deshalb freier Eintritt für Mexicaner. Wir sind doppelt froh, dass wir früh dran sind, sonst hätten die uns vor lauter Leuten vielleicht gar nicht mehr eingelassen. Mal drin im Gelände aber verteilen sich die Besucher gut und wir nehmen uns ausgiebig Zeit, uns in das Leben der Mayas (...das man allerdings noch gar nicht so gut kennt) zu versetzen. Wir verzichten auf einen Führer, da wir allmählich Maya-Profis werden und konsultieren Wikipedia: ca 30000 Menschen wohnten hier bis ins 11. Jahrhundert n Chr. Die Gebäude wurden im Puuk-Stil und in toltekischer Architektur erstellt. Speziell eindrücklich ist neben der grossen Stufenpyramide auch der Ballspielplatz, wo nach Maya-Art der siegreiche Captain zu seiner grossen Ehre geköpft und den Göttern geopfert wurde. - Ist da eventuell etwas von der grossen Gewaltbereitschaft in den mittelamerikanischen Ländern erhalten geblieben?

    Merida ist Hauptstadt vom Bundesland Yucatan und auch Kulturhauptstadt der Peninsula. Drum schnell eine Kurve ins Zentrum und Fotostopp mit Einverständnis eines Polizisten.

    Heute übernachten wir in der Hacienda Uxmal und geniessen derer Komfort. - Wir haben ja schliesslich jetzt (...richtig) Ferien!
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  • Uxmal...

    August 1, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 26 °C

    gut im Hacienda-Pool geschwommen / gut unterhalten mit sympathischen Franzosen / mittelgut gegessen im Schwesterhotel / gut geschlafen / gut gefrühstückt ...und mit dem Chef die Route besprochen bis Baja...

    Um 09.30 stehen wir schon an der Caja der Maya-Ruinen von Uxmal ...und wenn dieses Prozedere überstanden ist, erleben wir nur noch Positives: Wenig Touristen und eine absolut eindrückliche Maya-Stadt: Uxmal ist seit 1996 UNESCO-Welterbe. Die Ruinen der Zeremonienbauwerke gelten in Bezug auf Entwurf, Anordnung und Ornamentik als Gipfel der späten Maya-Kunst und Maya-Architektur. Die Adivino-Pyramide dominiert den Mittelpunkt der Anlage. Wenn vielleicht für Archäologen zu viel restauriert und wieder aufgebaut wurde, so präsentiert sich die Anlage für uns Gringos absolut eindrücklich ...und fotogen.

    Und dann beginnt ja unser eindrückliche Tag erst recht: Wir sind VIP-Gäste im grössten LandRover-Museum von Mittelamerika ...und werden spontan auf eine Rundfahrt in der ca 80 ha grossen Hacienda eingeladen. - Ich wusste gar nicht, was LandRover-Freunde so alles leisten! Die Familie der Hacienda, zu der auch "unser" Hotel gehört, hat Uxmal ...und auch Chichen Itza dem Staat geschenkt und sich dafür ''Sonderrechte" gesichert - und wir dürfen da teilhaben. Wir dürfen im Anschluss auch noch das Schokoladen-Museum besichtigen und wollen erst gar nicht mehr weiterziehen!

    Nach ca 2 Stunden Fahrt aber sind wir in Campeche, der historischen Unesco-Welterbe-Stadt am Golf von Mexico ...und haben nach kurzer Suchfahrt auch unseren guten Standplatz am Stadtrand gefunden. - Wieder ein Tag mit fast zu vielen schönen Eindrücken!

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  • Campeche - Tabasco - Veracruz

    August 4, 2022 in Mexico ⋅ ☀️ 32 °C

    Wir verlassen langsam die Peninsula de Yucatan ...aber noch nicht ganz das Maya-Land, das uns noch bis Mexico-City begleiten wird.

    Unser erster Stopp gilt der Hafen-Stadt Campeche. Es ist nicht leicht, einen guten Standplatz zu finden. Wir suchen und finden: Im Park einer (nicht in Betrieb stehenden) Hotelanlage am Stadtrand. Sercurity ist anwesend und die Beleuchtung eingeschaltet: Wir fühlen uns sicher. Am Morgen besichtigen wir die Stadt per Auto: Viele schöne enge Gassen mit farbigen Häusern und eine mächtige Stadtmauer die zur Abwehr von Piraten durch die Spaniern gebaut wurde. Sehr schöne Quaianlagen entlang dem Golf von Mexico.

    Sprung über gut ausgebaute, Autobahn-ähnliche Strasse entlang dem Golf nach Ciudad del Carmen. Mangels Standplatz wohnen wir in einem einfachen Hotel nahe der Beach. Ausgedehnter Apero-Bummel zum Sand- und Muschelstrand und wieder einmal ein Steak. - Wie schön doch ein klimatisiertes Zimmer sein kann, wenn man kurz vorher noch bei über 30 Grad und fast 100 Prozent Luftfeuchtigkeit geschlafen hat!

    Auf dem Weg nach Villahermosa wird alles Mögliche direkt ans Auto angeboten: Avocados, Shrimps, Allerlei und vieles mehr...
    Neben Sumpflandschaften gibt es zunehmend auch Weidelandschaften mit Pferden und Kühen ...unter Palmen. Heute können wir wieder im Auto schlafen, nachdem wir endlich den Platz gefunden haben und den Lärm von der nahen Autostrasse ignorieren gelernt haben.

    Beim Frühstück definieren wir unser nächstes Ziel in Richtung Mexico-City: Acayucan, eine Stadt ganz ohne Touristen, jedoch mit geeignetem Hotel. Viele Lastwagen (..teilweise Schlepper mit zusätzlichem Anhänger) haben das gleiche Ziel. Wir passieren ganz spezielle Polizeikontrollen: Durchfahrt durch mobiles Röntgengerät und anderes mehr... - Wir beobachten wie kurz vor der Kontrollstation Menschen über die Fahrbahn rsp den breiten Mittelstreifen hasten. - ??

    Wir finden eine eine total lebendige Stadt auch hier mit vielen freundlichen Gesichtern. Wir geniessen den Nachmittags-Bummel.

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  • Cordoba - happy birthday...

    August 5, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 20 °C

    Auf dem Weg nach Mexiko City liegt die malerische Stadt Cordoba. Nach der gleichnamigen Stadt und maurischen Residenz in Andalusien benannt, wurde Cordoba 1618 von den Spaniern gegründet. Am 24. August 1821 unterzeichnete der General und spätere Kaiser Mexikos Augustin de Iturbide und der letzte, neu aus Spanien angekommene Vizekönig Juan O‘Donoju den Vertrag von Cordoba, der die Unabhängigkeit Mexikos besiegelte. Rund um den von Arkaden umgebenen Hauptplatz Zocola stehen viele schöne Gebäude, u. a. unser Hotel.
    Wir sind fasziniert vom Leben in der Stadt, all den Musikanten, die Ihre Melodien zum besten geben und der Selbstverständlichkeit vom Nebeneinander des normalen Lebens und den behinderten und verarmten Kreaturen.

    Mitten drin darf ich meinen Geburtstag feiern und bei äusserst feinem Essen das pulsierende Leben geniessen. Ein plötzlich einsetzender Gewitterregen unterstreicht die Atmosphäre und zeigt, dass dieses Leben nicht so schnell aus den Fugen springt. Ein ganz spezieller Geburtstag.

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  • Teotihuacán...

    August 7, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 23 °C

    Es faucht über unseren Köpfen! - Wir haben gut geschlafen auf unserem Standplatz gleich neben den Ruinen von Teotihuacan. Es ist 0700 Uhr und Zeit zum Aufstehen: Draussen sehen wir mindestens 20 Heissluftballone über uns schweben mit Passagieren, die das UNESCO-Kulturgut-Gelände bei Sonnenaufgang und ohne viele Besucher bewundern. - Wir sind früh dran und werden schon um 09.00 als erste Besucher das Gelände betreten.

    Gestern sind wir ca 300 km weit über Puebla (hier werden jede Menge VW produziert) auf die Hochebene hierher auf ca 2300 müM gefahren. Die Mayas, die Azteken ...und nun ca 21 Mio Mexicaner wissen schon, warum sie sich hier niedergelassen haben: hier herrscht ein sehr angenehmes Klima; nicht zu heiss und nicht zu feucht. - Auch uns ist hier sehr wohl!

    Teotihuacan liegt nur ca 50 km NE vom Zentrum von Mexico-City und hier haben einst ca 200000 Menschen gelebt. Um 100-650 n. Chr. war die Stadt dominierend in Meso-America und gar eine der grössten Städte auf der Welt. Die Atzteken fanden die Stadt verlassen, aber trotzdem überwältigend beeindruckend vor. Sie gaben ihr den auch den Namen, der "Wo man zu einem Gott wird" bedeuten soll. Die Spanier haben hier schon Anfang dem 16. Jahrhundert gegraben ...oder vielmehr geplündert und sich der Baustoffe bedient als Grundlage des Aufbaus von Mexico-Stadt. Viel Kulturgut wird damals verloren gegangen sein! Seit Anfang 20. Jahrhundert wurde zunehmend professioneller gegraben und als Kulturgut unter Schutz gestellt.

    Ca 2 km Weg bedeutet der Spaziergang nur durch das Zentrum der Maya-Stadt ...und nochmals soviel wieder zurück. Am meisten beeindruckt haben uns die Sonnen- und die Mondpyramide, die durch die "Strasse des Todes" miteinander verbunden sind. Vor dem Hintergrund, dass xx Mio Besucher die archäologische Stätte jährlich besuchen sollen, finden wir heute ganz passable Verhältnisse vor. Als wir um die Mittagszeit die Stätte verlassen, ist die Schlange an "Puerta 2" allerdings erheblich lang!

    Unsere Ländis haben brav beim Standplatz gewartet und wir starten die Motoren und fahren in Ricchtung Mexico-City.

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  • Mexico City

    August 8, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 21 °C

    Schnelle Fakten:
    1521 durch Spanier gegründet / 21 Mio Einwohner in Metropolregion / 7'900 km2 (Metropolregion) / liegt auf ca 2'300 müM

    Gran Problema:
    Als die Azteken im Raume der heutigen Grosstadt eintrafen, fanden sie eine hoch entwickelte Hydrokultur vor: Vielfältige Anbauflächen für Lebensmittel, Eindeichungen, Flussumleitungen und Trinkwasserleitungen. Diese wurden von ihnen weiterentwickelt und durch Aqädukte, Deiche und Schleusen ergänzt.
    Die Spanier verkannten anfänglich die Wichtigkeit der Anlagen und ließen sie verfallen. Dies führte zu verheerenden Überschwemmungen und es wurde ein Kanal durch die Randgebirge erbaut, mit dem man das Tal nach außen entwässerte. Es sank darauf der Grundwasserspiegel und die Trinkwasserversorgung versagte zusehends. In der Folge senkten sich einige Gebiete der Innenstadt zwischen 1891 und 1970 um bis zu 8,50 Meter und bis 1998 um bis zu 9,10 m!! Kanalisationen und Wasserleitungen sind gebrochen und Gefälle hat sich umgekehrt. 40 % des Trinkwassers versickert aus Lecks und 20% der Bewohner ist unzuverlässig versorgt. - Es gibt viel zu tun. Ein Eldorado für Spezialtiefbauer!

    Aber auch ein Eldorado für Architekten! Manuel hätte seine Freude an den bis 56 Stockwerke hohen Wolkenkratzern jeglicher Ausbildung und Form, die sich über die historische Bausubstanz erheben. Auf der Stadtrundfahrt erleben wir breite Alleen und grosszügige Erholungsgebiete in einer modernen Stadt. ...und man isst gut in Mexico!

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  • Abschied von Mexico-City...

    August 10, 2022 in Mexico ⋅ ☁️ 22 °C

    Unvergesslich ist Mexiko City in vielen Belangen. Allem voran die gigantischen antiken Bauten aus der Zeit der Spanier rund um den Zocalo inmitten des Centro Historico.
    Der Palacio Nacional gehört zu den ältesten und eindrucksvollsten Gebäuden der Stadt, in dessen Räumlichkeiten sich eines der berühmtesten Wandgemälde des Moralisten Diego Rivera befindet. Die neben dem Nationalpalast den Zokalo beherrschenden Kathedrale gehört zu den ältesten und grössten Sakralbauten der westlichen Welt.
    Eine überdimensionierte Nationalflagge gibt dem Platz, der mit seinen 240x240m zu den grössten der Welt gehört, eine ganz besondere Note. Im Palacio de Bellas Arte, ein Gebäude aus weissem Carrera Marmor, befinden sich viele Surrealisten von Diego Riveras bis Dali. Unweit davon der Torre Latinamerikana, der einen atemberaubenden Blick über die Stadt öffnet. Direkt daneben ist die bereits 1598 errichtete Casa de los Auulejos (Haus der Kacheln) in dem sich das populäre Sanborn Restaurant befindet.
    Unser heutiger Stadtwalk hat die gestrigen Eindrücke noch vertieft. Eine unglaublich vielfältige und lebendige Stadt.
    Beim Verlassen der Stadt zeigen sich die Dimensionen. Wir fahren aus dem Zentrum durch nicht enden wollende Vorstadtgebiete und erreichen nach ca. 1 Stunde die Autobahn, die uns definitiv aus der Stadt hinausführt. Die Ueberlandfahrt, alles auf Autobahnen, die zu fahren uns aus Sicherheitsgründen empfohlen wurde, bringt viel Abwechslung, fahren wir doch durch eine schöne landwirtschaftlich genutzte Gegend, auf einer Hochebene von 2400 bis 3000m Höhe.
    Riesige Maisfelder wechseln ab mit Erdbeerkulturen und Weideland für Kühe, Schafe und Pferden. Im Hintergrund einige 3000 tausender.
    Wir erreichen den Lago de Cutzeo, wo wir bei Huandacareo (auf halber Strecke nach Gaudalajara) für die nächste Nacht einen guten Standplatz in einem bewachten Vergnügungspark finden.

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  • Tequila & Tequila ...

    August 11, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 23 °C

    Unsere Reise führt durch Guadelajara direkt nach Tequila. Je näher wir dem Ort Tequila kommen, umso mehr sehen wir Agave Felder.
    Es gibt in Mexiko 200 verschiedene Agave-Sorten, aber nur die blaue Agave "Tequilana Weber" eignet sich, um den gleichnamigen Hochprozenter herzustellen.

    Tequila ist die spezielle Sorte des Mezcal. Sie muss aus der Region um die Stadt Tequila kommen und 51 % Zucker aus Agave enthalten. Für die Produktion des Tequila wird nur das Herz der Pflanze, das einer grossen Ananas gleicht, verwendet. Nach 5-7 Jahren und einem Gewicht von ca 50 Kilo wird die Pflanze geerntet. 4-5 Kilos Agave werden gebraucht, um einen Liter Tequila herzustellen. Die Ernte wird heute noch von Hand gemacht. Ein guter Jimador erntet bis zu 3000 Kilos pro Tag. Die traditionelle Arbeit wird seit Jahrhunderten von einer Generation an die andere überliefert. Blätter werden abgeschlagen und nur das Herz (auch Pina genannt) der Pflanze wird in speziellen Öfen unter Dampf gegart und weiterverarbeitet. Es gibt ein kleines Ritual, wie man Tequila stilecht trinkt: Zuerst werden ein paar Salzkörner vom Handrücken geleckt, dann wird der Tequila gekippt und zuletzt in die Zitrone gebissen.

    Da unser Hotel etwas ausserhalb dem Städtchen liegt, fahren wir mit dem Taxi direkt in die bekannteste Destillerie "Jose Cuervo" im Zentrum. Durch eine Führung und den Besuch des Museums erfahren wir sehr viel über den Tequila. Die Destillerie ist seit 14 Generationen in der Familie Cuervo. In Mexiko greifen Kenner gerade im Alltag lieber zum unverfälschten Blanco als zu den gereiften Reposados oder Anjecos.

    Wir lassen es uns nicht nehmen, eine Flasche Tequila für die Weiterreise zu kaufen und essen im sehr herausgeputzten Städtchen feine Steaks.

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  • Baja-Ferries...

    August 15, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 28 °C

    Schön wars in Tequila. - Uns zieht es weiter nordwärts nach Mazatlan, dem Ausgangshafen für die Fähre nach Baja California. In Tepic, einer kleinen Stadt, beziehen wir ein altehrwürdiges Hotel direkt in Zentrum, machen aber noch einen Abstecher nach San Blas - sollte ein altes Fischerdorf und ein Geheimtip für Touristen sein. Uns haben aber nur die feinen Crevetten im Strandbeizli überzeugt. Dann zurück nach Tepic ins Hotel. Ein heftiges Gewitter hat uns veranlasst, den Apero als als auch das Abendessen im Hotel einzunehmen. - Verpasst haben wir wohl nicht viel. Weiter geht es am nächsten Tag durch eine üppige Landschaft mit riesigen Mangoplantagen und Weiden mit grossen Tierherden. Unser Ziel ist der RV-Platz bei Teacapan direkt am Pazifik, ein sehr schönes Resort mit weissen Bungalows. Nur der Campingplatz ist leider total vergammelt. Deshalb fahren wir durch die schöne Moorlandschaft mit vielen Vögeln zurück nach Esquinapa de Hidalgo und steigen im sehr einfachen Hotel ab, Hauptsache, die Autos sind sicher verstaut und wir können gut schlafen. Typisch mexikanisches Essen gibt es im Punto Centro Cafe, allerdings ohne Alkohol aber mit liebevoll dekorierten Capuccino. Auch Desayuno gibt es nicht im Hotel, sondern daneben im kleinen Cafe. Sehr früh am nächsten Vormittag erreichen wir Mazatlan. Um 17.00 startet unsere Fähre nach la Paz auf Baja California. Wir haben unsere Kabinen bezogen, essen, was es zu essen gibt🥴 und warten mit vielen andern auf die Überfahrt. Unser geübter Blick auf den karibischen Golf verspricht uns eine geruhsame Nacht....

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  • La Paz - Cabo San Lucas

    August 16, 2022 in Mexico ⋅ ☁️ 28 °C

    Nur dank einem zusätzlichen Venti haben wir die Nacht auf dem Schiff einigermassen überstanden (keine Klimaanlage!). Frühe Tagwache um 6.00 Uhr mit Kaffee und Brötchen kam uns ganz gelegen. Das Schiff kam nach 13 Stunden pünktlich an, dann ging die Warterei aber los. Um 8.30 Uhr waren wir endlich wieder draussen und konnten losfahren.

    La Paz empfängt uns mit viel Palmen und Promenaden dem Meer entlang. Ein Desayuno im kleinen Cafe hat uns für die Weiterreise gestärkt. Wir entscheiden uns den Südzipfel im Uhrzeigersinn zu umfahren. Wir sind überrascht über die Gebirgigkeit der Gegend, überwachsen mit vielen Sträuchern und Kakteen, immer wieder mit breiten ausgetrockneten Flussläufen, die erahnen lassen, was hier los ist, wenn es regnet. Der Picacho della Laguna überragt mit 2164m die vielen andern Berge.

    Ziel ist der Campingplatz "Best Views of the East Cape" ganz im Süden. Auf sandiger Strasse fahren wir zum Camp und freuen uns über die wunderbare Küstenlandschaft. Der Platz auf dem Hügel bietet die erhoffte Ruhe mit der feinen Meerbrise, die die Hitze viel erträglicher macht. Wir geniessen den Abend bei feinem Essen. Dank Ruedis Ventilatoren schlafen wir sehr gut. Den Natural Arch am Cabo San Lucas , einem vom Meer ausgehöhlten Felsen, an dem sich die Wasserströme des Golfs von Kalifornien und des Pazifiks treffen, finden wir leider nicht. Auf der Weiterfahrt nach Norden wird die Landschaft zusehends wüstenartig trocken mit vielen Kakteen und trockenem Gestrüpp. Wir halten in todos Santos, einem schönen Ort auf halber Strecke nach La Paz. Hier steht das Hotel California bekannt durch den gleichnamigen Song von Eagles. Leider ist das wunderbar gelegene Restaurant Mirador mit ocean view geschlossen. So fahren wir weiter nach La Paz auf den gut ausgebauten Campingplatz Campestre Marinata.

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  • Baja California Sur

    August 18, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir müssen leider feststellen, dass es sehr schwierig ist, Campingplätze zu finden. So entscheiden wir uns für ein einfaches Hotel (wohl das beste am Platz) in Cuidad Insurgentes. Auf schnurgeraden Strassen fahren wir durch eine Wüstenlandschaft mit unzähligen Kakteen.
    Unterwegs ein paar armselige Behausungen, hie und da eine Kuh oder ein paar Geissli. Ansonsten wenig Abwechslung. Plötzlich eine riesige Anlage mit Sonnenkollektoren, mit Sicherheit hier sehr sinnvoll und notwendig, aber nicht schön...
    Wir checken im vorgesehenen Hotel ein. Nach einen kühlen Bier fahren wir nach Puerto Rudolfo Lopez Mateos, ein kleiner Ort am Meer. Weil die Walfische , die jedes Jahr in der Bucht ihre Jungen ablegen, nur anfangs Jahr da sind, sind auch keine Touristen da und der Ort wirkt sehr ruhig; einige Boote, ein paar Kinder am Baden. Beherrschend sind die Pelikane, die sich auch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir kommen mit einem Einheimischen (Mario) ins Gespräch und finden heraus, dass das Mangrove Inn Hotel ganz in der Nähe ist und man da essen kann👍. In wenigen Minuten führt uns Mario hin und finden ein kleines Hotel, direkt am Wasser gelegen. Maria empfängt uns herzlich. Schon bald steht eine Flasche Wein auf dem Tisch und aus der Küche riecht es verheissungsvoll. Wir bekommen köstlichen Lobster, den wir sehr geniessen. Zum Glück haben wir mit Mario gesprochen.

    Am nächsten Tag fahren wir wieder weg vom Pazifik, quer über die die Halbinsel an den Kalifornischen Golf. Schnurgerade Strassen wechseln mit kurvigem Auf und Ab. Wir fahren jedoch immer auf 200 bis gut 400m über Meer neben Bergen von 1455 und 1776 müM. - Und dann sind wir auf Meereshöhe: wunderbare Buchten wechseln mit Badestränden. Das Meer zeigt sich in allen Schattierungen. Sogar ein paar Delfine lassen sich blicken. - Das ist wohl der wahre Grund, weshalb man nach Baja California Sur fährt!

    Unser Campingplatz liegt sehr schön in üppiger Vegetation an einem Fluss in Mulege. Es erwartet uns eine ruhige, aber wiederum seeehr heisse Nacht. - Im nächsten Ländy montieren wir eine Klima-Anlage!

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  • Kakteen begleiten uns weiter...

    August 19, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 21 °C

    Am Morgen bin ich nochmals mit dem Blick nach oben über den Campingplatz gelaufen: unglaublich, was sich in dem Blätterwald alles verbirgt: Mangos, Papayas, Bananen, Orangen und Guayavas. Besonders angetan haben es uns die Guayavas. Diese kleine gelbe Frucht haben wir schon mal auf dem Markt probieren können. Sie schmeckt unheimlich erfrischend. Der kleine Junge auf dem Markt hat mir gezeigt, dass man nur das innere herausschlüft. Heute bekommen wir einen Guayave- Saft zum Frühstück. - Schmeckt sehr erfrischend!

    Ansonsten ist der heutige Tag wieder geprägt von langen und geraden Strassen und unendlichen Feldern mit Kakteen. Ganz speziell schön kommen die verschiedenen Kakteen im Geröll mit Lavasteinen zur Geltung. Auf der Fahrt wenige Tiere wie Kühe und Pferde. Die Pferde trotten ganz zielbewusst durch die Steppe, leider ohne Cowboys, wie wir es aus den Western kennen.

    Der Strassenrand wird auf weiten Strecken dominiert von riesigen Autoschrotts. Dazu passen die rostigen Teile einer alten Fabrik, die in Santa Rosalia im 19. Jahrhundert von den Franzosen gebaut wurde, als Teil einer Kupfermine.

    Wir erreichen unser Ziel Guerrero Negro und müssen einmal mehr feststellen, dass es nicht einfach ist, eine Bleibe zu finden. Wir entscheiden uns für das Hotel Terrasal. - Kostet CHF 42.00 pro Zimmer: Ist sehr zweckmässig und sauber und hat alles, was man so schnell für eine Übernachtung braucht. Unglaublich, wie günstig und kosteneffizient die Mexicaner Leistung erbringen können!

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  • eine heisse Fahrt...

    August 21, 2022 in Mexico ⋅ ⛅ 19 °C

    … im wahrsten Sinne des Wortes: heiss-heiss-heiss!

    Als wir heute morgen gestartet sind, wussten wir noch nicht, was uns alles erwartet! Die Route durch die Wüste führte uns heute auf va 800 müM Höhe durch eine steinige Gegend, abwechslungsweise mit Hügelketten links und rechts , dann aber wieder mit einer unheimlichen Weite voller Kakteen soweit das Auge reicht. Damit es uns nicht langweilig wird, zeigen sich neue fette Kugelkakteen und bizarre Formationen mit blühenden Kakteen. Wieder einmal gibt es eine Kontrolle durch das Militär. Dieses Mal will der Beamte genau wissen, wie lange wir noch in Mexiko bleiben dürfen. Er braucht den Originalpass (normalerweise zeigen wir nur die Kopie). Ob er allerdings den richtigen Stempel gefunden hat? Auf jeden Fall winkt er uns danach freundlich weiter.

    Das Kreuzen mit den mächtigen Trucks hinterlässt ein mulmiges Gefühl. Ein Blick auf den Kilometerstand bestätigt, wir sind bald da. Ist auch gut so, denn langsam geht uns der Diesel aus. Catavina heisst der Ort, was heisst Ort?

    Catavina liegt inmitten der niederkalifornischen Wüste und besteht aus einem Hotel, einer geschlossenen Pemextankstelle und einem Taller. Der Mechaniker antwortet nach Rückfrage mit „hay“ zu uns, was so viel heisst wie dass es Diesel gibt. Martin und Ruedi beschliessen, 20 l (…rsp 5 Gallonen zu 3.8 l) zu „tanken“. Mit einem Kanister entnimmt der Mann aus dem Tank seines Lasters den Diesel, saugt den Schlauch an und lässt den Diesel in unsern Tank fliessen. - Bezahlt wird beim Chef, der permanent etwas faselt von wegen „mucho calor“ aber wie sein Machaniker sehr freundlich ist und uns einen ganz passablen Preis verrechnet. - Die beiden haben ihr Trinkeld wirklich verdient!

    Wir entscheiden uns, im Hotel abzusteigen, das uns als Wüstenhotel einen guten Eindruck hinterlässt - einziges Problem: Die Autos müssen vor dem Hotel parkiert werden, und beim Eingang wird darauf hingewiesen, dass das Hotel keine Verantwortung für entwendete Fahrzeuge oder Teile davon übernimmt. Die Aussage des Hotelmanagers: „ Das ist in ganz Mexiko so, nur wir deklarieren es“.🥴🥴

    Wir überwinden die Bedenken, essen fein, Ruedi die typisch mexikanischen Fajitas und hoffen, dass morgen früh alles noch da ist. - Zur Beruhigung zum Abschluss noch einen Tequila (Salz - Limonenschnitz - Hopp).

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  • Baja California (norte)

    August 23, 2022 in Mexico ⋅ ☀️ 28 °C

    Die Weite bleibt, die schnurgeraden Strecken durch die fernen Hügel auch. Fast haben wir geglaubt, dass es mit den Kakteen nun vorbei ist - plötzlich sehen wir wieder ein Feuerwerk von verschiedenen Kakteen.
    Es wird hüglig, geht rauf und runter, man fühlt sich in den Alpen ist aber höchstens auf 800m üM.
    Satt grüne Oasen tauchen auf. Einsame Behausungen, mit dem obligaten Pickup davor, daneben grössere Ranchos und viele bewirtschaftete Felder, auch mal eine grössere Kuhherde - und da ist plötzlich der Pazifik.

    Bei Fidel finden wir einen Standplatz direkt am Meer. Da Fidel die versprochenen Langusten nicht auftreiben kann, gibt es selbstgemachte Spaghetti.

    Am Morgen um 6.00 Uhr laufen die Fischer mit einem grossen Boot aus und kommen um 10.00 Uhr wieder zurück - die Ausbeute wird natürlich sofort fotographiert. Während dem Frühstück unterhalten uns die Pelikane, mit ihren Flugkünsten und die Möven, die im Schwarm daher kommen. Auch schwimmen mindestens 10 Delfine vorbei, allerdings ohne die bekannten Sprünge, was das Photographieren schwierig macht (Ruedi bemerkt mit Recht, keep them in your mind).

    Die heutige Fahrt führt uns ins Valle Guadalupe, 80km vor der Grenze nach USA.
    Mexiko ist sehr bekannt wegen seinem Tequila, versucht sich aber auch im Weinanbau und dies in letzter Zeit mit beträchtlichem Erfolg. Die ersten, die im 16. Jahrhundert Wein angebaut haben, waren die Spanier. Der Durchbruch erfolgte aber erst 1904 durch russische Emigranten, die Land kauften und Wein angebaut haben. Heute umfasst die Ruta del vino im Valle Guadalupe 100 Winzer und gilt als das grösste Weinbaugebiet Mexikos mit rund 1 Mio Flaschen jährlich. Wir sprechen nicht nur von gutem Rot- und Weisswein, und wunderschönen Weinbergen, sondern auch von einer mehr als zweihundertjährigen Geschichte der Weinproduktion, die Mexiko in der internationalen Weinszene offenbar weit oben positioniert hat.
    Durch die vielen Weingüter wirkt die Gegend viel gepflegter und schöner. Die Schrothalden mit alten Autos, die hier wegen der Pazifiknähe völlig mit Sand bedeckt sind, gibt es nicht mehr.

    Wir finden ein schönes Hotel inmitten des Rebgebietes, wo wir bis am Mittwoch bleiben werden.

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  • Border-Crossing USA

    August 26, 2022 in the United States ⋅ ☀️ 32 °C

    Nach fast 4 Wochen sagen wir Mexico ade. Heute findet das vieldiskutierte "Bordercrossing nach USA" statt.

    Wir verlassen das schöne Hotel und das Weingebiet und sind schnell in Tecate. Wir machen dann jedoch noch einen ungeplanten Stopp auf dem Polizeirevier, weil Martin bei einem "Rollstopp" erwischt worden ist. Uebliches Prozedere: Die schlecht bezahlten Polizisten bessern das Gehalt auf, indem sie nach langem Palaver dem Touristen die letzten Pesos aus der Tasche locken.

    Nun führt uns unser GPS direkt zum Grenzposten ohne Berücksichtigung der langen Warteschlange. Wir lernen die Polizei noch von der netten Seite kennen indem uns ein Polizeimotorrad zum Warteraum vorfährt. Zügig sind wir dann an der Reihe und erfahren schon beim ersten Beamten, dass offenbar Switzerland im Beamten-Computer nicht existiert. Unkompliziert werden wir aber zum nächsten Posten vorgelassen. Dieser frägt nach dem ESTA-Formular, das wir vor ca 3 Wochen (nur so zur Sicherheit) elektronisch angefordert und bezahlt haben. Das weiter verlangte Formular ist scheinbar auch den Beamten nicht so richtig bekannt und das App hat niemand im Griff. - Also rauf ins Büro, wo dann beschlossen wird, dass auf das zweite Formular verzichtet wird und an Stelle von Switzerland halt eben Swasiland eingesetzt wird. - Es sind ja beides offenbar sehr unwichtige Nationen oder vielleicht ist es einfach ein Schreibfehler....

    Noch wird kurz die temporäre Einfuhr der Autos besprochen und beschlossen, dass das eigentlich USA nicht interessiert ....und durch sind wir! Weder Covid-Zertifikat noch Haftpflichtversicherungen waren gefragt. - Die ca 2 Stunden für einen Grenzübertritt sind ja schon fast Rekord!

    Wir sind in Californien und fahren auf wohlorganisierten und schönsten Strassen noch etwas der Grenze entlang und schwenken dann nach Nord. Es wird heiss und heisser und die wohlbestellten Felder gross und grösser. Alles scheint uns gigantisch: Felder bis zum Horizont / endlose Eisenbahnen / riesige Vieherden / überall Heuballen-Deponien.

    Wir finden einen passenden RV-Platz am Salton-See, der alles bietet, jedoch seeeehr heiss ist. Wir bereiten unser letztes gemeinsames Nachtessen zu Viert vor: Ribeye-Steak, gesunder Salat und wie immer exzellente Weine.

    Morgen werden Evelyne und Martin nach Süden und wir nach Norden fahren. Wir bedanken uns herzlich für die vielen wunderbaren Erlebnisse und wünschen ihnen eine erlebnisreiche, aber vor allem unfallfreie Weiterreise.
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  • auf der Route 66 angekommen.

    August 27, 2022 in the United States ⋅ ☀️ 33 °C

    Ein letztes Mal frühstücken wir zusammen mit Evelyne und Martin. Eine letzte Umarmung und wir fahren ab mit Ziel Lake Havasu City.

    Wir durchqueren die Mohave-Wüste, die schon bald nach den grosszügig bewirtschafteten Feldern von Brawley beginnt und bis zum Colorado-River reicht.

    Lake Havasu - City hat sich seit unserem seinerzeitigen Besuch (ca 1985?) bei Ilse und Clarence unglaublich entwickelt. Wir beziehen hinsichtlich der Hitze (...wir haben heute im Auto über 47 Grad Celsius abgelesen!) unser Hotel und erkunden anschliessend die Umgebung: Erst einmal ein Bier im Quartier unter der London-Bridge, welche von England gekauft, per Schiff transportiert und hier wieder montiert die vorgelagerte Insel mit der Stadt verbindet. Wir fahren rund um die Insel, wo die Erschliessung mit Hotels und Zweitwohnsitzen in vollem Gange ist. Auf dem See flitzen nach wie vor viele Motorbote, Jetskis etc umher und es herrscht fühlbar Ferienstimmung. Was auffällt: Es zirkulieren fast nur Pickups und SUV's der Grösse XXL mit gefühlten 5Liter Hubraum. Abschluss bildet das feine Essen im empfohlenen Restaurant ChaBones.

    Heute rüsten wir uns in der grossen Tankstelle mit Kartenmaterial aus und befahren erstmals die Route 66 ab Topock über Oatman bis Kingman. Sofort befinden wir uns in der ganz speziellen Stimmung, die von der historischen Strasse ausgeht: Die erste durchgehende Ost-West-Fernstrasse der USA wurde 1926 als U.S.Highway 66 eröffnet. Sie führt durch 8 Staaten von Chicago nach San Francisco und ist 2448 Meilen (1 mi = 1.6 km) lang.

    Wir sind nun auf ca 1000 müM und finden einen schattigen Platz im gut ausgerüsteten KOA-Campingplatz.
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  • Mythos "Route 66"

    August 28, 2022 in the United States ⋅ 🌙 18 °C

    Wer kennt sie nicht, die Novelle von John Steinbeck „The Grapes of Wrath“, (Früchte des Zorns) die die Flucht der gebeutelten Farmer aus dem Mittelwesten nach Kalifornien thematisiert. Die US 66 spielt als Mutter aller Strassen (Mother Road) mit, was fortan ihren Mythos begründet:

    Die Route sollte so nah wie möglich am Breitengrad liegen, südlich genug um eine ganzjährige Befahrbarkeit zu gewährleisten und trotzdem nicht zu weit südlich, um nicht von den Rebellen im Süden Arizonas beeinträchtigt zu werden. Nach den staubigen Trails der Pioniere, den Planwagen der Siedler und den ratternden Eisenbahnwaggons bildete die Route 66 die automobile Variante jenes Drangs nach Westen, der unter dem Motto „Manifest Destiny“ von Anfang an die Triebkraft amerikanischer Siedlungsgeschichte war.

    Auf der Strecke wird einem die Liebe der Amerikaner für Autos sehr bewusst. Ueberall Museen mit wunderbaren alten Autos, die im krassen Gegensatz stehen zum heutigen Strassenbild mit den mächtigen SUVs. Bereits der alte Studebaker hatte eine Klimaanlage, was wir gut verstehen bei Temperaturen zwischen 40 und 50 Grad. Obwohl der amerikanische Kitsch allgegenwärtig ist, macht es Spass, auf alten Spuren zu forschen. So kehren wir ein im Historic Route 66 Motel und tanken an der alten Zapfstelle, einem Relikt aus vergangenen Zeiten.

    Unsere Fahrt führt uns heute an satten Weiden mit grossen Kuhherden vorbei, die erst vereinzelten Föhren werden immer mehr, bis wir schliesslich durch riesige Föhrenwälder fahren und uns spontan entscheiden, in Williams, einem lebhaften Ort mit allen Facetten, auf den luxuriösen Campingplatz zu fahren - natürlich im Föhrenwald. Auf unserem kleinen Abendspaziergang im Camp bewundern wir die amerikanische Vorstellung rund um Idee des „Reisemobiles“: Monsterriggs / 3-Achser / bis 3 Slideouts / direkter Anschluss an Wasser, Elektrisch und Kanalisation / Auflieger auf den fetten Pickup / 1 oder sogar 2 AC-Geräte auf dem Dach / …. - um so mehr wird unser Ländy ("bin ich froh, dass ich nicht darin wohnen muss...") bestaunt.
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  • Canyons - Craters - Forrests

    August 31, 2022 in the United States ⋅ ☀️ 20 °C

    Intelligent: Vor ca 800 haben ca 60 Sinagua- Familien den idealen Wohnsitz im WALNUT-CANYON entdeckt und ausgebaut. Aus dem Canyon wächst ihre "Insel", die aus verschieden harten horizontalen Gesteinsschichten besteht und sich hervorragend eignet, einzelne Wohn- und Lagerräume herauszuschlagen und zu bauen. Sie wohnen im Sommer auf der Westseite und im Winter auf der wärmeren Ostseite Ihrer Insel - klimatisiert. Wir steigen aus weitem Kiefernwald die ca 200 Treppenstufen hinab und sind überzeugt: hier hat es sich gut leben lassen!

    Unglaublich: Vor ca 50`000 Jahren hat ein gar nicht so grosser (150 feets) Eisen-Nickel-Meteorit mit enormer Energie (150 Hiroshima-Bomben) in der Nähe von Flagstaff eingeschlagen. Der Krater ist riesig (150 feets tief / 1 mile Durchmesser) und die Verwüstungen sind auch in grossem Abstand nachzuweisen. Die Wissenschaftler sind beeindruckt und haben aus diesem Ereignis ihre Kenntnisse bezüglich unseren Nachbarn im All wesentlich erweitern können. - Das mussten wir uns natürlich anschauen und die 45 Dollars (!) haben wir "gerne" bezahlt: Das eindrückliche interaktive Museum und all die Plattformen mit fixen Fernrohren etc muss ja auch unterhalten werden. - Auch wir waren beeindruckt!

    uralt: Vor ca 250 Mio Jahren muss hier ein richtiger Urwald mit ganz dicken Bäumen gestanden haben. Klimaveränderung: Heute ist hier trocken Wüste und Wasser hat die Bäume luftdicht mit Erddreich abgedeckt. In 250 Mio Jahren passiert etwas: Minerale haben das Holz ersetzt und deshalb die Baumstücke "erhalten". Sie präsentieren sich nun vor dem Hintergrund "farbiger" Gesteinsschichten ...und bilden natürlich eine gerne benutze Grundlage für einen weiteren Nationalpark: 25 Dollar Eintrittsgebühren und wir nehmen ca 100 Mehrkilometer unter die Räder. Tip: Ausfahrt Sanders der Route 40 benutzen und etwas zurückfahren: In 1 Stunde hast du 90% der Eindrücke mit viel weniger Aufwand gesehen. - Aber wir haben ja Ferien!

    Uebernachtung: KOA bei Grants: sehr passend (natürlich wieder das mit Abstand kleinste RV)
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  • Albuquerque und Santa Fe

    September 1, 2022 in the United States ⋅ 🌙 17 °C

    Wegen unserer Stand-Heizung suchen wir in Albuquerque einen Mechaniker auf. Wir werden sehr nett und sofort bedient. Die Heizung wird gereinigt, weil die richtigen Ersatzteile aber fehlen, kann sie nicht repariert werden - also doch Öfeli und Elektrokabel im Walmart kaufen.

    Wir durchstreifen Albuquerque, die grösste Stadt im Wüstenhochland New Mexicos und essen zu Mittag, und fahren weiter zu unserm Camping im nahen Wald am Stadtrand, sehr idyllisch und ruhig. "Do not feed bears, bears are dangereous" - Dies erinnert uns an unseren Besuch vor vielen Jahren im Yosemite National Park; es tönt immer noch gleich.

    Am nächsten Tag fahren wir nach Norden, weil wir glauben, eine kleine Strasse in das Tal zu Santa Fe, unser neues Ziel, gefunden zu haben. An einem Fotostopp werden wir von Carol, einer ehemaligen GB Airforce-Pilotin auf unser Auto angesprochen. Sie bestätigt uns, dass es diesen Weg gibt und er mit unserm Auto kein Problem sei. Wir geniessen die steinige Strasse durch die Hügel mit z.T. unglaublicher Aussicht. Im Tal angekommen möchten wir Santo Domingo Puebla, das Indianer Reservat, besuchen. Zum ersten Mal wird von uns ein Covid Zertifikat verlangt. Zudem weist der Ranger darauf hin, dass striktes Fotoverbot herrscht (Busse bis Dollar 5000.—🥴).

    Erwartungsvoll fahren wir weiter und werden bitter enttäuscht. Keine Indianer, die heute übrigens nicht mehr Indianer genannt werden wollen, sondern American Natives, sind zu sehen. Ein ausgestorbenes armseliges Dorf mit vielen Lehmhäusern (fotografieren war ja verboten), ein paar Kühe und Pferde in der Hitze ohne Sonnenschutz im Dreck und eine Kirche, war alles was wir gesehen haben. Sind wir am falschen Ort?

    Wir entschliessen uns, nach Santa Fe zu fahren. Dort angekommen, beginnt es zu regnen. Trotzdem begeistert uns der erste Eindruck. Kurz entschlossen entscheiden wir uns, im typischen Hotel Chimayo abzusteigen. Ein guter Entscheid, wie es sich bald erweisen wird...
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