Albania
Qarku i Gjirokastrës

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Top 10 Travel Destinations Qarku i Gjirokastrës
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Travelers at this place
  • Day112

    Riders on the storm

    May 29 in Albania ⋅ ⛅ 23 °C

    Am Samstag, als Linda leider schon wieder nach Hause fliegen musste, konnten wir uns nur wenige Meter bewegen und hingen verkatert in den Hängematten ab. Als wir uns am Abend etwas besser fühlten, genossen wir nochmal ein wenig Trubel auf dem Festival und sprachen mit einem Barbesitzer, über einen Ausritt mit Pferden. In Montenegro trafen wir ein holländisches Pärchen, dass uns diese „Horse riding Tour“ wärmstens empfohlen hat und wir freuten uns auf den kommenden Tag. An dieser Stelle möchte ich gern vorwegnehmen, dass es keine normale, in der Sonne spazierende Pferderunde war, sondern sich alles etwas abenteuerlicher entwickelte. „Avenir“, unser Guide sagte schon am Vorabend, dass die Wetterprognose Gewitter ankündigt und wir schauen müssten, ob es möglich wäre auszureiten. Von den Bedenken war allerdings am Morgen nichts mehr zu spüren und wir fuhren mit dem Jeep zum Gelände mit den Pferden. Hier waren Georg und Phil für uns vorbereitet und wie machten mit unseren fleißigen Trägern Bekanntschaft. Im Vorhinein wurden wir kurz gefragt, ob wir schon mal geritten sind aber weitere Vorraussetzungen mussten wir nicht mitbringen. Kurz wurden die Kommandos erklärt und dann ging es auch schon mit einem weiteren Guide „Lily“ los. Die Pferde trugen uns den Hang hinauf. Es fühlte sich fast wie klettern an und mir war nicht bewusst, dass Pferde das können. Ich versuchte mich an die Worte meiner Mama zu erinnern, wie man sich am besten auf einem Pferd verhält und hoffte das Richtige zu tun. Gern hätte ich sie als Expertin dabei gehabt. Mir schien es jedoch, als ob Avenir und Lily wüssten was sie da taten und es war ein wunderbares Gefühl mit dem Pferd und der Natur zu verschmelzen. Bei herrlichem Sonnenschein ritten wir den Berg hinauf, über Stock und Stein, auf Wiesen und über Trampelpfade. Sogar ein kleiner Trap war hier und da drin, bis wir an einem Wasserloch ankamen und ein Päuschen machten. Es gab kleine Snacks und Sangria, denn damit reitet es sich besser. Wir genossen den Ausblick über das Tal und den aufkommenden Wind. Die Wölkchen am Himmel hatten sich mittlerweile zu größeren Wolken formiert und kurze Zeit später war ein kleines Grummeln über den Bergen zu hören. Avenir meinte, dass man bei einem Gewitter nicht in den Bergen sein darf, nicht in Albanien, denn die Wetterverhältnisse sind meistens extrem. Als wir dann schneller unser Getränk austrinken mussten und die beiden etwas hektisch die Sachen zusammen packten war klar, dass unsere Pause wohl kürzer als gedacht ausfallen würde. Wir mussten uns vom Acker machen. Also rauf auf die Pferde und los. Es fing an zu Nieseln, das Grummeln wurde lauter und kam nun von mehreren Seiten. Lily wählte einen schnelleren Weg bergab und führte uns über einen Feldweg. Als der Regen stärker wurde liefen beide Guides neben den Pferden aber wir durften noch etwas sitzen bleiben und schneller reiten. Der Regen entwickelte sich zu Starkregen, bis fast Hagel daraus wurde. Die Regenjacke aus dem Rucksack zu holen war mittlerweile überflüssig und es blitze und donnerte um uns herum. Die Guides sagten uns, dass wir nun ebenfalls absteigen müssten und zogen ihr Pferde immer schneller den Weg hinab. Ich nahm Georg an die Zügel, wir schauten uns tief in die Augen und folgten den Beiden. Georg war das nicht geheuer aber wir merkten, dass wir da jetzt zusammen durch müssen. Also reihten wir uns ein und rannten nun zu viert die Hügel runter. So eine Energie habe ich selten gespürt, es regnete in Strömen, wir alle waren bis auf die Haut nass und rannten vorm Gewitter davon. Querfeldein, durch Gebüsche, über Steine, Hauptsache weg aus den hohen Lagen. Ich musste teilweise echt schmunzeln, weil das so skurril war. Immer wieder machte ich Georg Mut und lobte ihn fürs feine Rennen. Irgendwann kamen wir an einer Kirche an und warteten unter Bäumen, dass es aufhören würde zu regnen. Wir rangen die Klamotten aus und versuchten die Handys trocken zu verstauen. Avenir und Lily meinten, dass sie das so auch noch nicht erlebt hätten. Zum Glück hatten wir Wechselsachen mit und Avenir lachte, weil das irgendwie so deutsch war. Als wir wieder los liefen, nahmen wir eine Abkürzung, die uns durch das dichteste Dickicht führte und nochmal enger mit den Pferden zusammen wachsen ließ, weil wir ihnen helfen mussten, da durch zu kommen. Als wir endlich auf dem Feldweg im Tal angekommen waren, hatte sich der Regen und das Gewitter verzogen, und wir stiegen wieder auf die nassen Pferde. Sie witterten das naheliegende zu Hause und waren wohl motiviert schnell dort anzukommen. Lily, der vor mir ritt, brachte sein Pferd zum Galoppieren also eiferte Georg ihm nach. Sowas hatte ich noch nie gemacht und so richtig wusste ich auch nicht, was ich da tat. Meine Beine schmerzten, ich rieb mir alles an den Seiten auf aber es war wunderbar. Die Erfahrung, so schnell mit einem Pferd zu reiten, wird mir für immer in Erinnerung bleiben. Was ein lebendiges Gefühl mit dem Pferd eins zu werden, die Bewegungen zu spüren und über die Wiese zu jagen. Wirklich irre! An der Koppel angekommen konnte ich es gar nicht glauben, fühlte mich elektrisiert und konnte nur „ Wow“ herausbringen. Was eine Erfahrung mit einem Pferd den Hügel zu besteigen, diesen bei strömendem Regen dann wieder herunter zu rennen, um dann das letzte Stück gemeinsam zu galoppieren.Read more

    B H

    Danke Dir für diese Zeitreise und deine Gedanken. Bin inspiriert.

    6/20/22Reply
     
  • Day110

    Linda’s Besuch Teil 2: Vjosa und Permët

    May 27 in Albania ⋅ ☀️ 32 °C

    Zu unserem nächsten Ziel sind es Luftlinie ca. 40km, aber wir kennen nun mittlerweile die Straßen von Albanien, also machen wir uns früh auf den Weg. Permët liegt mitten in einem Landschaftsschutzgebiet, indem die Vjosa fließt und heiße Quellen ein Highlight sind. Klar wollen wir uns diesen Ort nicht entgehen lassen. Die Anfahrt gestaltet sich jedoch schwieriger als gedacht und ein abenteuerlicher Weg liegt vor uns. Nach wenigen Kilometern halten wir nochmal an, um die Schlucht ein letztes Mal zu bewundern und treffen auf einen Dresdner mit seinem Motorrad. Er rät uns eindringlich davon ab, weiter zu fahren, denn der Weg wäre steinig und für uns unpassierbar. Wir hören auf ihn und wählen eine etwas längere Route. Der Alternativweg verändert sich auch schnell zur Huckelpiste, ist aber dennoch befahrbar. Nach einiger Zeit kommen uns zwei Camper entgegen, die umdrehen mussten, da das ältere Modell nicht den Berg hochfahren konnte. Sie sagen uns, dass es nicht möglich sei weiterzufahren, da es zu steile Weg sind. Wir schlängeln unsere Autos erstmal aneinander vorbei und überlegen kurz weiter zufahren. Das würde jedoch bedeuten, die Huckelpiste zurückzufahren und einen sehr großen Umweg in Kauf zu nehmen. Wir versuchen es und fahren weiter, gönnen uns und dem BamMobil im Schatten eine Pause und schleichen weiter die Schotterpiste entlang. An einigen steilen Hängen denken wir immer wieder, ob das wohl die unüberwindbare Stelle war, bis wir diese dann wirklich finden. Ein Einheimischer kommt prompt mit seiner Tochter angerannt und wiederholt diesen einen Satz immer wieder: „streets are katastroph“ und rät uns dringend ab weiter zu fahren. Wir sollen umkehren, einen Kaffee bei ihm trinken und den langen Umweg in Kauf nehmen. Ich dachte jedoch, dass wir nicht so weit gekommen waren, um aufzugeben. Dazu hatte ich noch meine Alpenüberquerung im Kopf und war siegessicher die Steigung zu meistern. Außerdem war Linda nur so wenige Tage da und ich wollte nicht einen Tag nur mit fahren verbringen. Der Typ Miri sah meinen Ehrgeiz und half uns, die Straße von Steinen zu befreien und dort zu stapeln, wo noch welche fehlten. Bei ca. 35 Grad, Mittagssonne und keinerlei Wind, zeigten uns die Albaner wieder einmal, dass sie einfach gern unterstützen, wo sie nur können. Es hat drei Anläufe gebraucht, die Armkraft von Miri und Paul hinter dem Mobil und Linda an der Seite nach Steinen schauend, um den Hügel zu bezwingen. Es konnte also sehr langsam weiter gehen. Doch schon bei der nächsten Steigung war dann unsere Grenze, bzw. die vom BamMobil erreicht, denn weitere Charakterschrammen braucht es wirklich nicht. Wir erkannten schweren Herzens, dass wir umkehren mussten. Im Schatten grübelnd, was wir machen sollten kam uns Miri entgegen, der genau wusste, dass wir uns Wiedersehen würden und bot uns erneut Kaffee an. Wir kehrten unter seiner kleinen Holzüberdachung ein und bekamen Kaffee und Raki. Es wirkte auch ein bisschen so, als würde er die doofen Touris, die es immer wieder versuchten, abfangen, um ein wenig extra Einnahmen zu haben. Mit Sicherheit waren die anderen auch bei ihm eingekehrt. Für uns war es eine willkommene Stärkung, denn es gab noch Salat, Käse, Spiegelei, Brot und Feigenmarmelade aus eigener Herstellung dazu. Wir lernen seine Töchter kennen, die hier im nirgendwo aufwachsen und ich weiß noch nicht so richtig, ob ich sie darum beneide oder nicht. Man denkt sie sind so völlig isoliert, da zückt die größere ihr Handy und fragt mich, ob wir auf Instagram connecten wollen 😅 wir haben sehr gelacht, was eine naive Vorstellung meinerseits.
    Wir traten also den Rückweg an und fuhren zurück: über die Osum Schlucht, vorbei an Berat, bis runter ans Meer, um dort unser Nachtlager aufzuschlagen. Wir beschließen nicht den ganzen Weg an einem Stück zu fahren, da wir ja schon den ganzen Tag am Rollen waren und bleiben direkt an der Vjosa stehen. An dieser Stelle hat der Fluss eine beeindruckende Breite hat und man kann weit das Tal entlang schauen. Am nächsten Morgen werden wir mit einem gigantischen Blick belohnt und gehen erstmal Baden. Die Vjosa, der letzte wilde Fluss in Europa, fließt mit türkisfarbenen Wasser durch die Ebene und beherbergt einzigartige Natur und Uferbiotobe. Sie ist teilweise bis zu 2km breit und darf noch ihren ursprüngliches Formen folgen. Leider sind 7 Stauseen geplant, die bisher noch keinen Erfolg bei der Umsetzung hatten. Sogar Leonardo Di Caprio hat sich stark dafür eingesetzt und einen Bau verhindert. Hoffen wir mal ganz sehr, dass diese schrecklichen Vorhaben nie in die Tat umgesetzt werden.
    Nach einer besonderen Badesession fahren wir weiter Richtung Permët. Linda sitzt am Steuer und manövriert das BamMobil durch das atemberaubende Tal, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. In der Stadt angekommen treffen wir erneut auf Gina und Daniel (der Pumpenmann) und essen etwas zusammen. Sie erzählen uns, dass gerade ein Festival stattfindet, um auf die Schönheit und Einzigartigkeit der Vjosa aufmerksam zu machen, um sie im Endeffekt so zu behalten, wie sie natürlicher Weise ist. Es ist also viel los in der Stadt und wir genießen einen Sprung ins Kühle, um uns erstmal kurz zu erfrischen. Was eine Besonderheit so einen Fluss vor der Nase zu haben. Ein weiterer natürlicher Schatz liegt unweit von Permët im Landschaftsschutzgebiet: heiße Quellen. Wir steigen also wieder ins Auto, um unsere dritte Badeeinheit des Tages zu genießen. Bei 22 Grad Wassertemperatur lässt es sich in den Pools gut aushalten, auch wenn ich das nicht als heiß empfunden habe 😁 wir sind fast alleine an diesem schönen Ort und genießen die Ruhe und den Sonnenuntergang. Noch kann man an dieser Stelle kostenlos Campen, wo man will. Ich denke das wird sich sehr schnell ändern und man wird dafür bezahlen müssen. Am Ende ist es gut, wenn dadurch die Natur geschützt wird aber es ist umwerfend den Ort so ursprünglich kennenzulernen. Nach dem Baden ging es wieder zurück in die Stadt, um sich das Festival anzuschauen. Von einer Bühne dröhnen laute Coversongs, die gefühlt von tausenden Mädels mit gegrölt werden. Von der Nähe aus betrachtet sind es nicht ganz so viele aber der Spaß ist riesig. Es fühlt sich so an, als hätte es sowas lange nicht mehr gegeben und auch wir lassen uns in den Bann der albanischen Tanzbarkeit ziehen. Wir machen schnell Freundschaften, singen, tanzen und erfahren etwas darüber, wie viel Wert dieses Festival für die Stadt hat. Phänomenaler Weise ist danach auch noch eine Aftershowparty, eigentlich direkt neben dem BamMobil, wo der Gedanke aufkommt einen eigenen Floor aufzumachen. Natürlich gehen wir zu unseren Freunden und feiern bis 4:00. Mein elektronisches Herz hüpft, ich spüre die Beats und bin voller Glück mal wieder mit lieben Menschen zu tanzen. Was ein grandioser Tag und was eine tolle Verabschiedung von Linda. Ihr Bus nach Tirana, den sie liebevoller Weise nimmt, um uns die Strecke zu ersparen geht 5:30. Wir torkeln also nach nicht mal einer Stunde Schlaf zum Busbahnhof, der mehr eine Bar ähnelt und hoffen auf einen Bus. Tatsächlich kommt einer, der Linda mitnimmt und ihr noch eine abenteuerliche Rückfahrt als albanische Urlaubserfahrung mit gibt.
    Was eine verrückte schöne Woche. Was ein wunderbares Land!
    Read more

    B H

    Was für ein ganz besonderer Fluss!

    6/4/22Reply
     
  • Day13

    Ein Besuch in Gjirokaster 🇦🇱

    May 25 in Albania ⋅ ☀️ 30 °C

    Heute haben wir den Tag in einer kleinen Stadt namens Gjirokaster verbracht. Ein super süßes, im Hang gebautes Örtchen in Albanien.
    Wir sind ziemlich viel gelaufen, weil wir leider sehr weit unten geparkt hatten. Heute war es auch ziemlich warm, über 30 Grad… 🌡
    Trotzdem war es sehr schön!

    Wir sind bis zum alten Burg hochgelaufen. Auf dem Weg dahin haben wir eine nette Männertruppe getroffen, die bei unserem Schritttempo mithalten wollte 🚶🏼‍♀️
    Als wir oben angekommen waren, haben wir überlegt, ob wir Eintritt für die Burg bezahlen wollen. Hatten uns dann dagegen entschieden. Als dann die Männertruppe ein paar Minuten nach uns ankam, hat einer der Männer darauf bestanden uns den Eintritt zu bezahlen. Seine Worte waren: „Ach komm ich bezahle euch den Eintritt. Ich hab auch eine Tochter in eurem Alter.“
    Das war wirklich sehr nett!

    Danach haben wir noch eine Kleinigkeit gegessen und sind dann weitergefahren. Nun sind wir in Berat angekommen. Diese Stadt besichtigen wir morgen. Der Campingplatz hier ist auch sehr schön! ⛺️
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    Sabine Grieshaber

    Die Männertruppe war aber noch fit, da die nur ein „paar „ Minuten später es schon geschafft hatten. Und das ganze obwohl sie schon Kinder in EUREM Alter haben 😂

    5/25/22Reply
    Cora Wenzel

    😂 wir sind sehr gemütlich gelaufen 😁

    5/25/22Reply
    Sabine Grieshaber

    Habt ihr mal Kontaktdaten von der männertruppe, dann können wir mal fragen wie sie es gesehen haben 🙃

    5/25/22Reply
    2 more comments
     
  • Day43

    Nichts für schwache Nerven

    May 17 in Albania ⋅ ☀️ 18 °C

    Ich hatte ja keine Ahnung von diesem Land, vielleicht ein paar Vorurteile gegenüber den Albanern selbst. Wovon ich aber nichts wusste, dass waren die gewaltigen Gebirgslandschaften. Wir hatten die Chance, mit der Autofähre den Komanstausee zu befahren. Das hat uns so sehr beeindruckt, dass wir von da an ausgesprochen motiviert waren das Land nun komplett zu bereisen, anstatt es nur auf unserem Weg nach Griechenland zu durchqueren.
    So kam es auch, dass wir unsere ersten echten off-road Wege gefahren sind. Nicht weil wir uns die gezielt ausgesucht hätten, sondern weil sowohl weis als auch gelb markierte Straßen in Albanien sehr oft nicht asphaltiert sind. Insbesondere die Strecke von Berat über die Osum Schlucht nach Gjirokaster ging über 2000hm und davon 40km off-road. Schluchten links, Felswände rechts, über 30% Steigung, verblockte Wege, tiefe Spurrillen und Wahnsinns Aussichten auf die Berge, so kurzweilig bin ich selten unterwegs gewesen. Und meine Mädels? Die kleinste pennt auf dem Rücksitz und genießt die Schaukelei. Und Agnes bereut, mich erst auf die Idee zu diesen Pisten gebracht zu haben ;-). Und ja, es gibt auf solchen Strecken auch die vollkommen naiven und ahnungslosen Touris. Kurz nachdem wir den anspruchsvollsten Teil der Strecke hinter uns hatten, kam uns eine junge Familie aus Düsseldorf mit einem normalem PKW entgegen. Die Mama fuhr das Auto, Papa und das Kleinkind saßen hinten. Sie waren gestresst, wollten aber meine Warnung nicht ernst nehmen und fuhren weiter. Ich hoffe wirklich dass sie durchgekommen sind, oder adäquate Hilfe bekommen haben. Ansonsten übernachten die heute da oben…
    Albanien, das Land ist Anwärter auf einen Beitritt zur EU und doch so anders, dass ich mir kaum vorstellen kann, wie das gehen soll. Armut und Reichtum, Sauberkeit und Dreck, Gastfreundschaft und Dreistigkeit liegen hier immer beieinander. Wenn wir mit Elli an der Leine durch eine Stadt gehen, sind wir für die Einheimischen sicher das Highlight des Abends. Kein Mensch führt in Albanien einen Hund an der Leine. Naja, man muss die Aufmerksamkeit genießen lernen, auch dann wenn wir von Straßenhunden belagert werden. Das kann stressig werden, aber unsere Kleinste wird auch erwachsen und selbstbewusster. Das Land wird mir in lebhafter, wild-liebenswerter Erinnerung bleiben!
    Nach diesen intensiven Tagen inmitten einer vollkommen anderen Kultur freuen wir uns nun bald auf eine kleine Auszeit :-) in Griechenland, wo wir für ein paar Tage in Ioannina bleiben.

    Macht’s gut und danke fürs mitverfolgen.
    Bis bald!
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    Siggi Krahner

    👍😍🥰

    5/17/22Reply
    Wilhelm Oster

    Die Schotterpiste kann man auch im Yukon oder Alaska haben.... Aber sehr beeindruckende Lanschaften. Danke

    5/18/22Reply
    Morris Krahner

    Hi Willi, die Schotterpisten hier sind mehr oder weniger eine Mischung aus verblockten Feldwegen. Für die 40km haben wir über 3h gebraucht.

    5/18/22Reply
    3 more comments
     
  • Day14

    Holzweg

    September 2, 2021 in Albania ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir verlassen Himarë, es zieht uns weiter, aber es gehört jetzt mit zu unseren lieblings Orten.
    Über Pilur,jetzt ohne Feuer, zum Bergdorf Koç und dann weiter über schwierige Pässe Richtung Tepelena.
    Berg hoch ins Tal runter und wieder hoch, so nach Herzenslust. Navigation zeigt nach links, da steht aber ein Stoppschild. Auf dem Schild steht mit Edding geschrieben Koç rechts, also rechts. Quasi der Umleitung gefolgt und jetzt standen wir mitten in der Baustelle.
    Ein riesen Baustellenfahrzeug passierte den Weg und schon konnten wir weiter. Wir rasten durch die Baustelle. Auf mindestens 5 Stunden Fahrzeit durch die Berge hatten wir uns vorbereitet.
    Jetzt ging alles viel schneller, erst 8 m breite Schotter Straße und dann die beste Straße, Asphaltiert.
    Lisa ( unser Navi) hat noch eine Abkürzung gefunden, erst beste Straße, dann sehr schlechte Teerstrasse, (schlimmer wie Piste) und dann halt Schotterweg.
    Durch Gasförderfelder vermutlich noch aus dem Sozialismus, halt Uralt. Da nach entlang an ein Flussbett.
    Jetzt wieder Bundesstraße, In Tepelena angekommen beschlossen wir in dem Restaurant am Fluss zu essen, an dem wir letztes mal vorbei geschossen sind. Unser Ziel waren die Thermalquellen von Bënjës.
    Was wir nicht wußten, es gibt in der Gegend mehr Orte mit dem Namen.
    Nach kurzem suchen haben wir die Auffahrt gefunden, Lisa hat den Weg genau beschrieben.
    Tolle Bergstrecke hat die Lisa ausgesucht, bestimmt eine Abkürzung.
    Weit gefehlt nach 10 Km hat ein Bergbauer uns entsetzt angeschaut und wieder den Berg runter zum Asphalit geschickt.
    Es wurde halt immer später und von dem hin und her waren wir auch schon etwas genervt.
    Höfflich habe ich in einem Städtchen, an der Kreuzung sind wir schon drei mal vorbei gekommen, einen Polizisten nach dem Weg gefragt und der hat uns nach Përmët geschickt.
    Ich musste noch zweimal nach dem Weg fragen,aber jetzt sitzen wir in der Wildnis am Fluss und das Schwefelwasser richtig wie in die Hose gemacht.
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  • Day46

    Tag der Burgen

    May 16 in Albania ⋅ 🌙 18 °C

    Genug Meer - auf zu den Burgen Albaniens. Den Anfang machte Porto Palermo. Der Ticketverkäufer hat uns die gesamte Geschichte zu Ali Pasha und allen Zimmern der Festung erzählt, inklusive Mitmachtheater. Es wird einmalig. Und die Aussicht vom Dach war genial.
    Danach gjng es weiter zur Ruine über Borsh. Viel ist nicht übrig am Berg bis auf die Moschee, aber auch hier war der Blick wunderschön.
    Mit dem Bus gings dann nach Gijrokastar. Erst die Burg und dann zur Ali Pasha Brücke. Beides sehr sehenswert und den Schweiß des Anstiegs wert (bei der Hitze). Wir sind im Inland angekommen, man sieht noch Schnee auf den Gipfeln und alles ist so schön grün.

    Enough sea - off to the castles of Albania. Porto Palermo started things off. The ticket seller gave us the full story of Ali Pasha and all the rooms of the fortress, including hands-on theatre. It was unique. And the view from the roof was awesome.
    Then it was on to the ruins via Borsh. Not much is left on the mountain except for the mosque, but the view from here was beautiful too.
    Then we took the bus to Gijrokastar. First the castle and then to the Ali Pasha Bridge. Both well worth seeing and the sweat of the climb (in the heat). We have arrived inland, you can still see snow on the peaks and everything is so beautifully green.
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  • Day28

    Berat & Gjirokaster

    June 11, 2021 in Albania ⋅ ⛅ 18 °C

    Eigentlich wollt ich gleich morgens weiter, hab gestern aber Sharon kennen gelernt, die sich allein unterwegs is, und ham dann ausgemacht noch gemeinsam zum Markt zu gehen. Der Sohn von den Besitzern vom Campingplatz hat uns da morgens hingefahren und danach sind wir zum Restaurant von den Besitzern gelaufen die uns zurück fahren wollten. Davor ham wir dann noch Mittagessen for free bekommen, und zum Abschluss ham se uns noch Gemüse ausm Garten geschickt. Die zwei waren wirklich Wahnsinn! Bin dann nachmittags weiter in Süden nach Gjirokaster gefahren. Pünktlich zur Ankunft kam mal wieder des tägliche Gewitter also hab ich erstmal noch abgewartet und bin danach in die Stadt gegangen.. wollte mir die Burg anschauen.. mit Burgen hatte ich’s hier in Albanien ja bisher nicht so, diesmal hatte ich zwar Geld fürn Eintritt dabei aber hatte nicht bedacht das die um 18 Uhr zu machen..also umsonst raufgelaufen🤦🏽‍♀️😅 naja nicht ganz umsonst, war auch so ganz schön😉Read more

    Sonja Resch

    😻😻

    6/11/21Reply
     
  • Day22

    Über Gjirokaster nach Tirana

    May 31, 2021 in Albania ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach viil Meer isch's für üs Richtig Innland gangä. Mir hii ufem Wäg nach Tirana ds Stedli Gjirokaster agugget u irä Festig übernachtet. Z'Käthi het no Glägehiit gha ärä Büürin bim Schafmälchä gah zuezguggä.

    Bilder:
    1-4 Gjirokaster inkl. Nachfahre von Ali Pash(a)
    5. Bürin i dä Gummischlarpä am mälchä
    6. Üsi Festig
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  • Day61

    Vor verschlossenen Toren

    October 9, 2020 in Albania ⋅ ☀️ 23 °C

    Eigentlich sollte es heute nach Griechenland gehen. An der Grenze mussten wir allerdings feststellen, dass nur der Grenzübergang von Bulgarien nach Griechenland für Touristen geöffnet ist. Heißt für uns knapp 1000km Umweg. 🌝
    Die Fahrt durch die "Balkan Mountains" war sehr holprig aber trotz allem schön. ⛰️🇦🇱
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    heike herbig

    Der Weg ist das Ziel😉

    10/10/20Reply
    Kaktuscamper

    Eben :) Schauen wir uns noch die andere Hälfte von Nordmazedonien und Bulgarien an :]

    10/10/20Reply
    Ramona Fromm

    Bei der Gesamtkilometerzahl kommt es auf 1000 auch nicht mehr an 😅😅 Viel Spaß

    10/10/20Reply
    Kaktuscamper

    Genau ;) außerdem sehen wir ja noch mehr :))

    10/10/20Reply
    2 more comments
     
  • Day9

    Gjirokastra

    July 31 in Albania ⋅ ☀️ 33 °C

    Ein weiteres Weltkulturerbe, ich glaube Albanien wird das erste Land wo ich mir mal alle angucke. Pittoreskes Städtchen, wobei ich mich schon frage, warum man am Berghang baut, wenn es ein fruchtbares Tal gibt. Google Maps führt einen übrigens durch Straßen wo man im wahrsten Sinne des Wortes fast stecken bleibt, hatte links 5cm und rechts vielleicht 10 oder max. 15cmRead more

You might also know this place by the following names:

Qarku i Gjirokastrës, Qarku i Gjirokastres

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