Argentina
Departamento de Los Andes

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15 travelers at this place:

  • Day84

    Salta - Tolar Grande

    January 29 in Argentina ⋅ ⛅ 16 °C

    Alles hat mit einem Foto angefangen... Dani ist in einem Blog auf ein Bild gestossen, dass ihn nicht mehr los liess: einen perfekt dreieckiger "Gupf", welcher inmitten einer Salzebene empor ragt. Doch google maps macht uns klar, dass dieses Fotomotiv irgendwo im nirgendwo liegt und es unmöglich gewesen wäre, diesen Gupf in unseren Roadtrip zu integrieren. So haben wir dieses Ausflugsziel wohl oder übel begraben.
    Ganz aus dem Kopf gelöscht war es jedoch noch nicht und so habe ich den Autovermieter aus Gwunder gefragt, ob man da hinfahren könnte. Wie erwartet lautete die Antwort NEIN - der Weg sei schlecht befahrbar und unmöglich ohne 4x4. Aaaber es gäbe 3-Tages-Touren ab Salta. Kaum wieder im Hostel, durchstöberten wir das Internet und haben einige Tourenanbieter gefunden, nun fehlen uns jedoch noch zwei weitere Personen. Kurzerhand konnten wir unsere neuen aargauer Freunde überzeugen und der Tour steht nichts mehr im Wege! Mit unserem Reiseguide Renato und seinem 4x4 Wagen stürzen wir uns ins Abenteuer. Renato ist Argentinier durch und durch - trinkt Mate, kaut den ganzen Tag Coca Blätter und seine Religion ist der Fussball. Mit ihm haben wir nicht nur einen allwissenden Guide gefunden sondern ein Entertainer mir viel Sarkasmus und Humor. Unser Tagesziel ist Tolar Grande, etwa 360km und 6-7 Fahrstunden Richtung Westen. Die Strassen variieren zwischen betoniert, schotterig, sandig und erdig. Auf dem Weg müssen wir - natürlich mit Koka Blätter in aller Munde - den 4560m hohen Pass "abra de alto chorillo" überwinden, was sich in unserern Körper durchaus bemerkbar macht. Nun ist die Puna, so heisst die argentinische Hochebene, erreicht. Wir passieren einsame Dörfer, die Teufelswüste, Salzseen, ausgetrocknete Salzebenen und immer den einen oder anderen Volkan, teilweise schneebedeckt, im Blickfeld.
    Das Dorf Tolar Grande liegt auf 3700m (!), besteht aus etwa fünf Strassen und entstand damals, als ein Bahnhof hier gebaut wurde. Von hier fährt nämlich ein Zug über die Anden nach Chile - leider aber aktuell nur noch für Güter. So steht das Dorf heute ganz im Zeichen der Minen. Tonnenschwere Lastwagen schmücken das Dorfbild und es ist schwierig sich vorzustellen, wie die den Weg von Salta bis hierher geschafft haben. Renato ist besorgt darüber, dass diese Naturschönheiten hier früher oder später der Gier nach Rohstoffen - in diesem Fall Lithium, Gold und Silber - komplett zum Opfer fallen.
    Am nächsten Tag besuchen wir zuerst die "ojos del mar", kleine Seen in der Salzebene. Weiter geht's zum El Arenal, einen Sandhügel, den es zu besteigen gilt. Ich muss passen, die Höhe setzt mir zu. Die anderen 3 krabseln die 300m hoch und werden mit einem fantastischen Panorama belohnt.
    Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg zum lang ersehnten Gupf, ständig in der Hoffnung, dass nicht plötzlich einsetzender Regen die Strasse unpassierbar macht. Doch wir haben Glück und werden von Sonnenschein und einigen Dekorationswolken begleitet. Von weitem scheint der Cono de Arita (offizieller Name des Gupfs) unscheinbar, schliesslich ragt er nur etwa 200 Meter aus der Salzebene empor. Er sieht aus wie ein perfekter Vulkan, ist jedoch keiner. Renato erklärt uns, dass die Geologen bis heute keine Erklärung dafür haben, woher er kommt und was er genau ist. Seine eigene Vermutung ist, dass er vor Millionen Jahren durch das Aufeinandertreten von tektonischen Platten hierhin verschoben wurde.
    Wie dem auch immer sei, wir erfreuen uns ab seiner Schönheit und können nicht genügend Fotos schiessen. Mit den Wolken im Hintergrund hat er sich heute perfekt herausgeputzt, um sich uns von seiner schönsten Seite zu zeigen. Dani ist begeistert, wir andern auch. Kommt hinzu, dass es hier kaum Touristen gibt und wir die ganzen Naturwunder praktisch für uns alleine haben.
    Am Abend verabreden wir uns mit Renato zum Nachtessen. Er taucht mit seinem Wagen auf und wir sollen einsteigen, es wartet eine Überraschung auf uns. Wir fahren etwa 10 Minuten in die Wüste hinein und müssen dann die Augen schliessen, währenddem er aussteigt. Kurz darauf dürfen wir auch raus und es wartet eine Flasche Champagner mit 4 Gläser auf uns. Da sich leider keine Sterne zeigen wollten, hat er die Überraschung etwas vorgezogen und wir konnten den letzten Sonnenstrahlen gute Nacht sagen.
    Am dritten Tag steht die Rückreise nach Salta an. Renato ist ein toller Fahrer, erfüllt auch den einen oder anderen Fotostopp Wunsch (hauptsächlich von den weiblichen Fahrgästen verlangt) und bringt uns sicher wieder nach Salta. Nun heisst es goodbye, Seraina und Mathias zieht es bereits diese Nacht weiter nach Chile, wir bleiben noch einen Tag hier und planen dann unsere Weiterreise nach Chile.
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  • Day72

    Abra de Acay

    December 10, 2017 in Argentina ⋅ ⛅ 17 °C

    We continued with our ascent along the beautiful Ruta 40. The road climbs pretty high over the pass of Abra de Acay at 4895 mts before descending on the other side in a long winded route visible from the top. It had started snowing lightly while we were climbing to the pass and there was thunder and lightening. Luckily, by the time we reached the pass, it was sunny but quite windy and cold.Read more

  • Day72

    San Antonio de Los Cobres

    December 10, 2017 in Argentina ⋅ ☀️ 23 °C

    We descended on the winding road down on the other side of the Abra de Acay pass. There was still some snow at the sides of the road. After a few kms, the road evens out into a flat plain again but this is not the lowlands like from before the pass. These were highland of the altiplano and despite the flat land, it was more than 3500 mts above sea level. We reached the town of San Antonio de Los Cobres by 6:45 pm. It seemed like a big enough town in the altiplano and even had a train station. There was even a huge dish antenna here and we could see quite some movement of trucks and commercial vehicles here. There was even a petrol pump where we refueled. But, we couldn't really figure out why this town was so populated. We didn't see any industry or agriculture or anything special around this region. It really was a well populated small town in the middle of nowhere with no major cities anywhere nearby for hundreds of kilometers.
    We had our dinner at one of the restaurants in the town and then continued further to reach as close to the border as possible. We had found a place just off the Ruta 37 at the starting of the provincial road 70 which was marked as a 'wall with camping' on Maps.me so we decided to go there and see if we could camp. We reached there quite late in the night and dound some half broken walls but it was quite less windy and cold here despite the altitude so we parked our van and decided to sleep there.
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  • Day4

    Abra del Acay

    March 31, 2018 in Argentina ⋅ ⛅ 8 °C

    Der höchste Punkte der Ruta 40 - spektakulär. Die Strecke ist nicht oft zu befahren, vor allem nicht mit einem Corsa. Aber wir hatten Glück, es lag nur wenig Schnee da oben und unten waren die Flüsse noch so gerade zu durchqueren. Das war die beste Route, die ich je mit einem Auto gefahren bin!

  • Day109

    Day is 107: Beaten by the wind gods.

    April 25, 2016 in Argentina ⋅ ☀️ 25 °C

    Today we started our 6 day jump over the Andes. Yesterday the owner of the restaurant already tried to warn us that it is gona be windy. But being Dutch and stuborn we set out. But after 4.5 hours of pushing our bikes trough a sandstorm we decided this was crazy. Nowhere to put our tent so no choice to go back. So after a really hard day on the bike we made excactely no progress. Tomorow is gonna be windy again. But we will wake up early and try anyway. Wednesday the weather is gonna be better. So worst case we will have to try again. Wednesday.Read more

  • Day112

    Day 110: First time hitchhiking.

    April 28, 2016 in Argentina ⋅ 🌙 24 °C

    Waking up at 4050 m with -3 in the tent. Acording to the locals it was -15 outside. Bob got really sick during the night. We were unable to eat our oatmeal breakfast and had to make the hard decision. It was a terible idea to go further. Afyer the borderpost there is only no ones land. With only 1 car passing per day it was stupid to try to get further. So we said goodbye to Brian and Nicolaas and turned our bikes back. After a proximate 10 km the first car past and we asked for a ride. It bearly fitted but an hour later we were back in San Antonio. We quickly found our hostel and Bob got in bed and didn't leave it anymore.Read more

  • Day107

    Day 105: Abra Blanka 4080

    April 23, 2016 in Argentina ⋅ 🌙 8 °C

    The goal for today was 60 km and making it to 3800 meters. Little did we know that there was a 4100 meter high pass in between. The wind made it a really though day. But tomorow we will rest and let our bodies adapt to the altitude. After that it is Paso Sico. Our last tough days in Argentina before making it to Chile.Read more

You might also know this place by the following names:

Departamento de Los Andes, Cordillère des Andes

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