Argentina
El Chaltén

Here you’ll find travel reports about El Chaltén. Discover travel destinations in Argentina of travelers writing a travel blog on FindPenguins.

109 travelers at this place:

  • Day45

    El Chalten - Fitzroy

    December 21, 2018 in Argentina ⋅ ⛅ 15 °C

    Man könnte meinen, sich irgendwo inmitten der Walliser Alpen zu befinden. Ein kleines Dorf, umgeben von Bergen, wo Menschen aus aller Welt herkommen um zu wandern und den Fitzroy zu bestaunen.
    In der ersten Nacht machen wir uns morgens um 3h20 mit einem Einheimischen und etwa 20 weiteren Nachtmenschen auf den Weg zur Laguna Capri. Die Wolken hangen tief am Himmel und wir sind skeptisch, ob es sich wirklich gelohnt hat, wertvollem Morgenschlaf gegen Nachwanderung einzutauschen. Knappe zwei Stunden später erreichen wir die Lagune und finden die Antwort im nun wolkenlosen Himmel. Wie nehmen am Ufer Platz und warten bis das Farbspektakel losgeht: Die ersten Sonnenstrahlen klatschen mit voller Wucht gegen den Fitzroy, welcher in feuerigen Rottönen erleuchtet und mit der spiegelnden Lagune um die Wette strahlt.
    Einige der anderen Nachtwanderer entscheiden sich anschliessend für die Rückkehr ins Bett, wir drei jedoch wandern weiter. Rund zwei Stunden später erreichen wir nach einem steilen Aufstieg endlich unser Ziel: La Laguna de los Tres. Ein herrlicher Anblick! Nur einen See trennt und vom Fitzi! Fühlt sich schon toll an, um 8h02 Uhr bereits den "Gipfel" erreicht zu haben. Und noch mehr Spass macht es, beim Rückweg in all die schwitzenden Gesichter zu schauen, die den steilen Aufstieg noch vor sich haben:-) Die Nummer 1 Wanderung von El Chalten scheint eine Volkswanderung zu sein. So freuen wir uns, alt bekannte Gesichter wieder zu sehen wie der Typ von unserer Free Walking Tour in Buenos Aires, die Deutschen vom Pinguin Trip in Ushuaia, die Franzosen vom Hostel in El Calafate, die Tschechinnen sowie Gin aus Korea von unserem aktuellen Hostel.
    Die nächsten 4 Tage verbringen wir mit weiteren längeren und kürzeren Wanderungen und meine Beine kommen langsam richtig in Form! Auf einer der längeren Wanderungen freunden wir uns mit dem Argentinier Julian und seiner albanischen Freundin Mimosa an, welche in Affoltern wohnen, keine 15 Minuten von unserem Zuhause entfernt! Die Wanderzeit mit ihnen vergeht wie im Flug, das ist auch gut so, denn Silvan möchte pünkltich zur Happy Hour zurück sein. Bei Wein und Bier und Hamburger lassen wir den Abend zu fünft gemütlich ausklingen.
    Am nächsten Tag vor dem Supermarkt lernen wir eine Schweizer Familie aus Nänikon kennen und tauschen uns über das bereits erlebte in El Chalten aus. Die zwei Buben, 7 und 8 jährig freuen sich sehr, endlich wieder mal etwas zu verstehen wenn die Eltern mit anderen Touristen quatschen.
    Unser Hostel ist etwas ab vom Schuss und es gibt nur noch ein Apartment-Hotel, welches noch hinter unserem ist. Und wen treffen wir am Abend vor unserem Hostel? Die Schweizer Familie auf dem Heimweg zu diesem Apartment-Hotel:-) Kurzerhand verabreden wir uns für den nächsten Abend zum Znachtässe und alle freuts, wieder einmal einen ganzen Abend mit neuen Bekanntschaften Schweizerdeutsch zu schwätzen! Unseren letzten Tag in El Chalten und auch der letzte mit Silvan verbringen wir mit unseren Schweizer Nachbarn beim Spiele spielen!
    Und schon sind die 3 tollen Wochen mit Silvan vorbei. Ein letztes Abendessen mit ihm und den Schweizern und es heisst Goodbye, den unser Nachtbus fährt kurz vor 22 Uhr los nach Los Antiguos!
    Read more

  • Day22

    Wandertag

    December 21, 2018 in Argentina ⋅ ⛅ 12 °C

    Viel gibt es nicht zu berichten.
    Ganz entgegen meiner Gewohnheit bin ich schon um 6 Uhr morgens aus dem Hostel gegangen und eine Stunde in Richtung Cerro Torre hinauf gestiegen. Jetzt muss nur noch die Sonne rotes Licht auf die Gipfel werfen. Tat sie nur leider nicht, sie versteckte sich hinter Wolken und ich stieg schließlich wieder hinunter wobei mir schon die ersten Wanderer entgegen kamen. Aber was versucht man nicht alles für ein gutes Bild. Im. Hostel gab's jetzt Frühstück, dann den versäumten Schlaf und danach ging ich dann den ganzen Weg diesmal bis zur Laguna, die vom Gletscher gespeist wird, alles in 500 m Meereshöhe. Auch das war aus der Sicht des Photographen eher ein Metzgergang, aber schön war es trotzdem und die 19 km Wanderung war ein guter Ausgleich zum täglichen Motorrad-sitzen. Abends waren dann alle Gipfel in dicken Wolken, was nichts ungewöhnliches ist.
    Ein paar Bilder gab's trotzdem, hier aber wie immer nur die Bilder vom Handy.
    Read more

  • Day21

    Pampa und der Kampf gegen den Wind

    December 20, 2018 in Argentina ⋅ ⛅ 10 °C

    Nach dem morgendlichen Besuch eines Skorpions in meinem Zimmer hielt mich dort nicht mehr viel. Außerdem möchte ich heute bis El Chalten kommen, rund 400 km. Freitag soll der Wind deutlich zulegen,, dem möchte ich entgehen. Die Ruta 40 ist berüchtigt für ihre gefährlichen Westwinde die über die flache argentinische Pampa blasen und schon manchem zum Verhängnis geworden sind. Noch am Samstag lag die Windgeschwindigkeit bei 160 km/h. Das sei selbst für sein Haus gefährlich, erklärt mir Miguel, der auch sonst noch alle seine Tipps los werden möchte.
    Motorrad fahren wäre da unmöglich, man säße dann hier in einer teuren Mausefalle.
    Der Wind pfeift jedenfalls schon morgens um 6 ums Haus und er legt den Tag über zu.
    Es ist noch angenehm durch die unendliche Weite der Pampa zu gleiten. Doch irgendwo ist die Ruta noch nicht ausgebaut. Es folgen 75 km üble Piste, die Argentinier scheinen die Pisten nicht zu pflegen, so wie das in vielen Ländern der Fall ist. Über weite Strecken im 2. Gang, dabei drückt mich der jetzt schon sehr massive Seitenwind immer wieder aus der schmalen Spur in die tiefen Kiesfelder. Eine heikle unangenehme und nicht ungefährlich Fahrerei, die mich Zeit und viel Konzentration kostet. Kurz nachdem ich das Übel überstanden habe kommt mir ein ecuadorianischer Motorradfahrer entgegen. Der einzige den ich heute getroffen habe. Wir tauschen uns kurz aus, ich bedauere ihn, er ist mit einer voll beladenen Straßenmaschine unterwegs.
    Danach wieder schöne Landschaft am Chico entlang, nochmals Benzin fassen, die Tankstellen liegen hier weit auseinander. Überhaupt sind mir auf der Ruta 40 nur eine Handvoll Fahrzeuge entgegen gekommen, das ist Niemandsland.
    Die letzten 100 km werden dann doch noch sehr ungemütlich. Es stürmt zwischenzeitlich so stark, dass ich immer wieder die ganze Straße brauche und in ständiger Schräglage fahre. Aber eine Wahl habe ich nicht. Vor oder zurück, beides ist gleich weit zu einer sicheren Behausung.
    Letztlich zahlt sich alles aus. Nach 9 Stunden Fahrt grüßt schon von weitem der Fitz Roy über meinem Ziel El Chalten. Immer wieder muss ich zum fotografieren anhalten und dabei habe Ich noch im Stand Mühe das Motorrad unter mir gegen den Wind in der Senkrechten zu halten. Noch abends steige ich eine Stunde in Richtung Cerro Torre hinauf, wer weiß ob man ihn morgen noch sieht. Die letzten Tage hat er sich nämlich auch nicht gezeigt. Manchmal muss man einfach Glück haben wie heute.
    Read more

  • Day255

    El Chalten

    January 16, 2018 in Argentina ⋅

    On the bus ride here – about 3 hours – we stopped at a small café with a sign saying it was a historical site. Not initially aware what the historical significance was, Christy hunted around and found out that this was where Butch Cassidy and the Sundance Kid hid out for a month back in 1905 while on the run after a series of bank robberies. John’s dad would have absolutely loved this place. We’ll be stopping here on the way back to Calafate so will try and look at the small museum next to the café.
    We’ve found this town, situated in a wide canyon bordered by two rivers running from the mountains and merging at the town’s entrance and offering great views to the mountains, to be much more charming. There’s great access to Glaciers National Park and many of the trails start just a few minute’s walk out of town. Surprisingly, there are no park fees. The only downside is the hiking trails are absolutely packed with people – more than any other place we’ve ever hiked except maybe Mount Fuji in Japan.
    This seems to be not only a busy tourist town for casual hikers like us, but also a center for serious mountaineers and rock-climbers with the trails and town full of folks carrying serious climbing gear up towards the rock faces and snow.
    We’ve experienced the ever-present Patagonian wind and totally unpredictable weather, but this is all well worth it. We’re lucky to be able to spend a few days exploring these Patagonian towns as it seems most tourists spend just one or two days in each place before moving on.
    Read more

  • Day209

    El Chalten : rando à la laguna Torre

    December 8, 2017 in Argentina ⋅

    Aujourd'hui nous avons encore de la chance, il fait super beau ! Du coup nous partons pour la journée direction la lagune Torre car nous avons vue toute la marche ou presque sur le Cerro Torre, un des pics rocheux du massif.

    Au premier mirador, nous rencontrons Pascal et Claude avec qui nous passons le reste de la rando. Ils vivent à Chamonix mais sont en vadrouille depuis 1 an et ils sont au top! Pascal fait beaucoup penser à Pierre, le collègue de Greg.

    Arrivės à la lagune, nous pique-niquons sur les hauteurs et avons une superbe vue sur le Cerro Torre et sur le glacier Torre qui se jette dans la lagune. Puis on redescend ensemble et la pause "bière artisanale" est appréciée de nos compagnons de rando. On s'est tellement bien entendu qu'on se donne rendez vous demain pour faire une nouvelle rando ensemble.
    Read more

  • Day15

    Camping mit Alex. Und Robin.

    January 31, 2018 in Argentina ⋅

    Wir nehmen also den Bus nach El Chalten, eine Stadt die erst 1985 ihren Anfang nahm und sich seither zu einem der Trekking-Mekkas Patagoniens entwickelt hat. Wie könnte es anders sein? Nach 5 Minuten Fahrt muss schon das erste Frauenzimmer aufs Klo, wobei „Wohnung“ es schon eher trifft. Das tut hier aber wirklich nichts zur Sache und darf durchaus als unnötig diffamierend verurteilt werden. Kurze Zeit später hat es bereits eine Schlange vor dem Kabäuschen (aka Scheisshäuschen). Und noch ein wenig später muss dann auch Sue. Tss, was ist nur mit diesen Mädels los. Doch dann, auf einmal und ohne Vorwarnung, kommt dieses untrügliche Gefühl in mir auf. Ich muss auch. So eine Scheisse. Also nicht ganz, aber nahe dran. Ich lasse mir nichts anmerken und bleibe sitzen.

    Und dann wäre da noch der Fahrer. Schon kurz nach Beginn der Fahrt meint Sue noch, dass sie gar nicht gern auf Plätzen sitzt, von denen man den Fahrer sieht (wir sehen zwar nur seinen rechten Arm, aber das scheint zu reichen). Als eben dieser rechte Arm unaufhörlich zu gestikulieren und rumzufuchteln anfängt, anstelle sicher das Lenkrad zu umklammern, weiss ich was sie meint. Wir sind uns nicht sicher, ob Ramon ewig am Telefon hängt oder wie Bob schon zu viele Beeren gefuttert und darum einen an der Waffel hat. Keine der Optionen gefällt uns. Nicht zuletzt weil das Busfahren, wie schon der Landeanflug, aufgrund der starken und böigen Winde in dieser Region, ständiges Intervenieren des Fahrers benötigt, um nicht neben der Strasse oder im Gegenverkehr zu landen. Ich schliesse die Augen, verschränke die Arme, massiere leicht die verbliebene und hartnäckige Speckrolle und konzentriere mich auf das einzige was zählt im Leben, den Moment. Solange er noch ist.

    Und wieder haben alle überlebt und niemand ist ernsthaft zu schaden gekommen. Ramon scheint seine Defizite ja auch schon vorher gehabt zu haben und trotzdem hat er es geschafft, uns sicher nach El Chalten zu chauffieren. Der Wind bläst, die Frisur sitzt. Meine zumindest. Handy-Empfang in dieser Gemeinde? Fehlanzeige. So werden wir die nächsten Tage also ohne direkte und konstante Verbindung zu Freunden, Familie und dem belanglosen Restlärm des Internets auskommen müssen. Vielleicht mal reden miteinander. Oder mehr schlafen. Hoffentlich wird das Internet uns auch vermissen.

    Nun zum Campingplatz, der war sehr einfach. Einfach sehr einfach. So auch die zur Verfügung gestellten Refugios (eine Art Küche bzw Kochhütte, schau Foto). Licht und Duschen gibts nur zwischen 7 und 10 abends. Mehr braucht es aber auch nicht. Wlan? Genau. Wir hatten uns bereits im Vorfeld für die günstige Variante eines Doms entschieden, eine einfach Plastikhülle in der ein durchaus vernünftiges Bett steht. Das ganze auf Pfeilern über einem kleinen Teich bzw Sumpf gebaut. So gesehen ganz idyllisch. Als kleiner Bonus streifen die umliegenden Büsche schon bei minimalem Wind mit ihren Ästen an der vergilbten Hülle, was aus dem Inneren betrachtet an kleine Kinderhände und einige Szenen aus Blair Witch Project erinnert. Gemütliches Camping eben, insbesondere wenn es stürmt und trotz undichtem Eingang wie aus Eimern schüttet. Last but not least, eisig kalt war es auch, also frieren wir uns trotz zusätzlicher Decke den eingeschüchterten Arsch ab. Wie ich mich auf unser Penthouse freue. Aber hey, am nächsten Morgen soll es dann mit Hiking los gehen. Raus in die Natur und so. 

    Und siehe da, geweckt von Sonnenstrahlen (ja der Dom hatte auch ein vergilbtes Fenster) und Vogelgezwitscher, raus aus dem Skianzug und ab ins T-Shirt, warmer Wind bläst und die Sonne scheint. Ziel ist die Laguna de Los Tres, am Fusse des Mount Fitz Roy mit atemberaubender Aussicht. Näher kommt man dem Matterhorn Patagoniens ohne Kletterausrüstung nicht, doch der letzte Aufstieg hat es in sich (scheisse war das steil). Kaum auf der Strasse auf dem Weg zum 3km entfernten Anfang des Hiking Trails, hält auch schon das erste Auto von sich aus und fragt, ob es uns denn mitnehmen könne. Claro Amigo! Patagonien kann also auch anders.

    So waren, um es vornweg zu nehmen, die folgenden Tage auf dem Camping dank vielen herzlichen und interessanten Menschen ein richtiges Highlight. Besonders erwähnenswert ist Alex, ein Argentinier in seinen mid-Vierzigern der ganz vernünftig Englisch spricht und öfters mit uns abhängt. Er teilt sein Zelt mit seinem etwa 10-jährigen Sohn und freut sich schon, bis Frau und Tochter in ein paar Tagen dazu stossen. Da er mit seinem Pick-up unterwegs ist, können wir ihn mehrmals als Mitfahrgelegenheit nutzen. Irgendwie erinnert mich Alex an meinen alten Freund Thorsten. Das einzige Problem mit ihm ist sein Sohn. Der knuffige Junge ist anständig, süss, vital und ganz offensichtlich ein tolles Kind. Und sein Name? Ramon. Ach du Scheisse. Echt jetzt? Wieso?! Der arme Junge. Ich kann das nicht und gehe dem Kind wann immer möglich aus dem Weg. Und wenn er mich denn doch mal erwischt und anlächelt, so nenne ich ihn innerlich einfach Robin, was es einigermassen erträglich macht. Einigermassen.

    Aber zurück zur eigentlichen Geschichte. Nach der erst-abendlichen Schlotterpartie (aufgrund der Temperatur und der um Hilfe flehenden Kinderhände) wurde am Morgen nach dem Zwiebelprinzip eingekleidet, man weiss ja nie welche Wetterkapriolen (oder Kinder fressende Hexen) einen noch erwarten in diesem verrückten Patagonien. Doch schon nach 10 Minuten verschwanden dank brennender Morgensonne die meisten Schichten im Rucksack und nach etwa 30 Minuten waren wir beide schon leicht durchgeschwitzt beim untersten Long-Sleeve angekommen. Und für einen Moment steht die Erde still. Unglaublich aber wahr, wir hätten kein identischeres Outfit aus unseren Rucksäcken zaubern können. Man könnte denken (nein, man muss bei dem Anblick davon ausgehen, schau Foto), dass wir uns bewusst so gekleidet haben oder zumindest beim Anziehen den Umstand billigend in Kauf genommen haben. Dem war aber aus bereits bekannter und tief verankerter intrinsischer Abneigung gewiss nicht so. Nachdem ich den unvermittelt einsetzenden Brechreiz durch dem Hyperventilieren ähnliche Atemübungen überwunden hatte, blieb lediglich dieses leicht beklemmende Gefühl der Scham. Und da sich die schöne Sue nervte, dass es mich nervte, hatten wir schon zwei Dinge gemeinsam an diesem sonst so wunderschönen Tag.

    Zur Landschaft will ich wirklich nichts schreiben, Sue‘s Fotos erzählen das viel besser. Wobei man wohl nie in Fotos festhalten kann, wie unglaublich eindrücklich die Welt hier ist. So trage ich denn auch unsere kleine Drohne immer tapfer mit, man weiss ja nie wann und wo sich eine passende Gelegenheit bietet. Allerdings scheinen die unstetigen und ungestümen Winde hier den Einsatz sehr bewusst zu verhindern. Wohl aus Angst die Bilder würden noch mehr Touristen anlocken. Und dann sind da noch die Drohnen-Verbotsschilder, die hängen auch bei jedem Nationalpark-Eingang. Wir lassen unsere Spark die Tage also als zusätzliches Trainingsgewicht im Rucksack. Aus Respekt vor dem Wind. 

    Als nächstes „Highlight“ wartet nun der Nachtbus auf uns, 11h nach Los Antiguos. So sparen wir auch gleich eine Übernachtung, was wir ziemlich sicher mit entsprechend viel Rotwein belohnen werden. Melatonin und Ohrenstöpsel liegen für die Fahrt bereit und wir hoffen insgeheim, dass Crazy-Ramon heute frei hat. Meinem Rucksack-Odor nach zu urteilen, wäre ein Waschtag in Los Antiguos angebracht. Yay, und schon wieder eine Aufgabe, Mission accepted!
    Read more

  • Day16

    ...doch noch was geschafft...

    March 19, 2018 in Argentina ⋅

    Tag 3 in El Chaltén.
    Tag 2 kann man getrost auslassen...denn das Wetter war ekelig. Sehr windig und Regen. Ich bin von Cafe zu Restaurant, zu Eisdiele, zum Bett "gewandert".
    Tag 3 war dann umso schöner und umso anstrengender.

    Fröhlich, mit reichlich Proviant im Rucksack sollte es zur Laguna Torre gehen.
    Ich wollte mir eigentlich noch podcast folgen für die Wanderung runterladen, aber das Internet hatte auch nen sehr schlechten Tag.

    Statt zur Laguna de los tres waren es hier nur 9 statt 10 km Weg (one way) und das Ende hat weniger Steigung.
    Ich persönlich fand jetzt den Einstieg in diese Wanderung auch recht anstrengend!! Meine Beine waren noch nicht warm gelaufen...
    Auf dem Weg traf ich auch noch 2 alte Bekannte aus Chile wieder. Sie fragten, ob ich mit Ihnen wandern will 😂😂😂 was die wandern nennen, nenne ich Joggen!!!!
    ich brauche mein eigenes Schneckentempo.
    Die Wanderung ist wunderschön. Viele flache Stücke.
    Frustrierenderweise fehlte das 8 km Schild und ich fragte mich echt, wie lange sind bitte km 7 und 8...ich war schon ewig unterwegs...
    Schwupp, da kam der letzte Anstieg zur Lagune Torre.
    Die ist leider grau und nicht so blau wie die Los Tres (die ich ja am 1 tag nicht erreicht habe) aber ich war trotzdem sehr glücklich und stolz auf meine Leistung.
    Ich hatte sogar das Glück und habe ein Huemul gesehen! Eine bedrohte Hirschart. Nicht jeder hat so ein Glück!!
    Ja gut, zurück musste ich auch noch...ich hab mit den letzten 3 Kilometern gut gekämpft. Ausserdem wurde es eisig kalt.
    Zum letzten Sonnenstrahl traf ich im Restaurant ein, wo ich prompt wieder sehr nette Tischnachbarn hatte, Joe und Linda aus Palm Beach, Florida. Weitgereiste und weltoffene Amerikaner. Der Abend endete mit dem ein oder anderen Trump Witz.
    Morgen fährt mein Bus nach Calafate um 8.
    Hier endet also erstmal meine Bergsteigerkarriere!!! 😂
    Read more

  • Day14

    FitzRoy und die Einsamkeit

    March 17, 2018 in Argentina ⋅

    Heute war einer dieser komischen Tage mit schönem Ausgang.
    Ich bin in ElChalten, ein Bergsteigerdorf in Patagonien. Es wimmelt hier von backpackenden Bergsteigern, Kletterern und...Paaren!! Also GENAU mein Klientel.😂
    Wlan gibt es nur über Satellit, kein Handyempfang.
    Aber gut. 3 Tage...
    Gestern war Ankunftstag und ich bin gleich losgestiefelt, den Weg zurück aus dem Dorf raus, denn das Panorama bei der Einfahrt mit dem Bus war sooo toll. Bin 4 km gelaufen, hab auf den Sonnenuntergang gewartet und bin dann in den Ort zurück getrampt.
    Hat super geklappt. Dann war ich Essen und habe 2 sehr nette Belgier beim Essen am Nebentisch kennen gelernt.
    Heute hab ich ausgeschlafen und bin zum Wanderweg zum Monte Fitz Roy gegangen. Ich konnte mir fast denken, dass wenn ich um halb 12 los laufe, ich die 10 km zur Lagune und zurück nicht schaffe. Die ersten 2 km hatten einen sehr sehr guten Anstieg und nach 6 km bin ich dann umgedreht und über den See zurück gelaufen.
    Heute war einer der Tage, voller Selbstzweifel, Einsamkeit, Langeweile...und so hatte ich auch von vorn herein keine Motivation 20 km alleine zu laufen und zu klettern. Mir fehlte der zweite Antrieb, ein Gespräch, jmd der an der Ecke auf mich wartet.
    Trotz dessen habe ich 12 km geschafft und wurde auch so mit einer tollen Aussicht belohnt.
    Am Abend im Restaurant kam ich mir alleine auch voll blöd vor. überall nur Gruppen und Paare.
    egal, Durchgezogen.
    Der Tag nahm im Hostal eine unerwartete Wendung, als ich mit Isabel und Sabrina (Mutter und Tochter aus Chemnitz) ins Gespräch kam, wir Bier teilten und einen sehr netten Abend verbrachten.
    Wer immer nur geile Bilder von mir zu sehen bekommt, der sollte doch auch von den Entbehrungen des allein reisens wissen! Manchmal ist es eben auch schwer.
    Gute N8!
    Read more

  • Day25

    Cerro Torre en de Huemul gletsjer

    December 6, 2018 in Argentina ⋅

    Tussen alle wandelingen door genieten we van de vele bars en restaurants in het dorp. Vé begint hier zelfs bier te drinken. Vooral donkere biertjes, van wie zou ze dat geleerd hebben. Er zijn hier enkele lekkere plaatselijke brouwsels, zelfs met chocolade en framboossmaak.

    Na 3 dagen verhuizen we naar camping El Refugio. Niet dat ons hostel slecht was, maar we willen wat geld besparen want Argentinië is toch een stuk duurder dan we gedacht hadden. De eigenaar is nergens te bespeuren dus zetten we onze tent op in de buurt van een hoge omheining om wat beschut te zijn van de sterke wind. Net voor we de camping willen verlaten voor een wandeling duikt de uitbater dan toch op. Een relaxte gringo met lang zwart haar en een baardje die ons slechts €15 voor 2 nachten vraagt.

    Daarna halen we wat brood en water in de supermarkt en beginnen we aan de tocht naar Cerro Torre. Het is zo’n 3u enkele richting, iets minder lang dan de tocht naar Fitz Roy. Het eerste uur is het wel weer stevig klimmen tot we zicht krijgen op de 3 spitse pieken waar we naartoe gaan. De topjes zitten helaas in de wolken en zouden de rest van de dag niet meer tevoorschijn komen. De volgende 2 uur is het vrij vlak en genieten we van de zon die regelmatig door de wolken komt piepen. Ze brandt hier enorm. We passeren onderweg een paar kreeften die zich duidelijk niet genoeg ingesmeerd hebben.

    We bereiken Lago Torre, het gletsjermeer dat ons scheidt van het Torre gebergte. Enkele ijsschotsen drijven in het grijze water en een condor huppelt op zijn gemakje rond tussen de toeristen. Zoals gezegd zijn de topjes van de bergen niet te zien maar desondanks kijken we weer onze ogen uit. Het is hier gelukkig niet zo druk als aan Fitz Roy, er zitten hooguit 30 andere toeristen verspreid rond het meer. Nadat onze beentjes wat gerust hebben, schiet Vé haar turbo in gang op de terugweg en op een dikke 2 uur tijd staan we al terug in El Chaltén.

    Een laatste uitstap brengt ons naar de Huemul gletsjer. Een minibus ons komt ophalen om naar Lago Del Desierto te rijden. Het wordt een hobbelige rit van anderhalf uur met 2 korte stops aan een waterval en een uitzichtpunt over de omringende bergen. Onderweg komen we ook te weten dat El Chaltén pas ontstaan is in 1985. Het werd destijds halsoverkop gebouwd om de regio te bevolken en zo een grensdispuut tussen Chili en Argentinië te winnen.

    De bus dropt ons aan de rand van het meer en van daar wandelen we op een uurtje naar de Huemul gletsjer. Een pittige klim met enkele kleine watervallen onderweg waar we kunnen stoppen om wat foto’s te nemen en te rusten. Uiteindelijk komen we aan de voet van de gletsjer waar een prachtig turquoise meer ligt te schitteren in de zon. We halen er onze picknick boven en genieten op ons gemak van al dat moois. Na de afdaling worden we teruggevoerd voor een laatste nacht in El Chaltén.
    Read more

You might also know this place by the following names:

El Chaltén, El Chalten, El Čaltenas, Эль-Чалтен, Эль Чалтен

Join us:

FindPenguins for iOS FindPenguins for Android

Sign up now