Argentina
Santa Cruz

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354 travelers at this place:

  • Day15

    Weiter geht's

    February 14 in Argentina ⋅ ☁️ 10 °C

    Caro hat ihr Reiseziel nun erreicht und kann deswegen eigentlich wieder heimfliegen #besserkuessenmitrussen. Ansonsten startete der Tag erstmal gemütlich, kurz nach 11h brachen wir zum naheliegenden Wasserfall auf. Und dann war es eigentlich noch gemütlicher. Geplant war, mit den Russen Highlinen zu gehen - aber dazu waren doch alle zu faul. Und vor allem war es noch windiger als gestern! Ich bin also vor die Eisdiele, um mal nach Hause zu telefonieren, was nicht wirklich funktionierte. Als ich wieder heimging, ist jemand an mir vorbeigeradelt - es war Alex Honnold. Ein Foto bekam ich nicht mehr hin, also rannte ich hinterher und wusste schließlich, wo er in Chaltén wohnt. Dann bin ich erstmal wieder zurück zum Hostel, wo ich mein kleines Erlebnis kundgab. Eine halbe Stunde später brachen Caro und ich auf, um an seiner Tür zu klopfen, damit wir ein Autogramm bekommen. Klappte dann sogar - auch wenn es ein bisschen unangenehm war. Danach ging es noch ein letztes Mal zum Baden, Eisessen und schließlich zurück zum Packen ins Hostel. Um 20.15h mussten wir dann zum Busbahnhof aufbrechen. Mit einer halben Stunde Verspätung fuhr der Bus auch endlich ab. Nach einer Stunde entlang des Sees trafen wir auf eine andere Straße und blieben erst einmal stehen - sicher wieder eine halbe Stunde lang. Irgendwann kam ein anderer Bus und wir mussten samt Gepäck umsteigen. Erstmal ein bisschen Straße, auf der es ziemlich windig war und ich jederzeit Angst hatte, der Bus könnte umfallen. Doch dann verwandelte sich diese in einen acht Meter breiten, ziemlich holprigen Schotterweg. Da ich zu dem Zeitpunkt noch nicht schlief, konnte ich auch auf dem Schotterweg kein Auge zukriegen. Mit 30Km/h geht es jetzt also nach Perito Moreno.Read more

  • Day9

    Perito Moreno

    February 8 in Argentina ⋅ ☁️ 11 °C

    Heute Morgen wieder früh aufgestanden und deswegen musste ich nichtmal rennen, um noch einen Bus zu erwischen. Für 1200 Pesos ging es für mich in den Nationalpark Los Glaciares und - wie sollte es anders sein - zum Tourihighlight, dem Gletscher Perito Moreno. Woher der Name kommt: keine Ahnung. Der Gletscher ist weder ein Experte noch ist er dunkelfarbig. Lustig war, dass am Parkeingang sogar die Ranger in den Bus kamen, um den Eintritt von 800 Pesos zu kassieren, anstatt dass jeder am Gletscher bezahlt... Nur wenn man mit Kreditkarte zahlen wollte, musste man sich aus dem Bus bequemen. Warum ich die Preise so genau reinschreibe? Naja ich dachte, es sei sinnvoll das mal festzuhalten, da man hier von den wildesten Preisen und Angeboten von bis zu 4000 Pesos für den Eintritt hört! Auf Stahlgitterpfaden konnte ich den Gletscher dann aus den verschiedensten Perspektiven betrachten und mich mit dem Fotografieren - das muss ja ich übernehmen, solange Caro noch krank ist - ganz gut beschäftigen. Von den Wegen, die je mit einer vier- bis fünffachen Zeit ausgeschrieben sind, aus sieht man wirklich sehr sehr viel Eis! Und man trifft fast genau so viele perfekt gerüstete Amerikaner mit Zip-of-Hosen, Karohemden und Wanderstöcken...
    Da ich noch viel Zeit übrig hatte, habe ich mich eine halbe Stunde an das Gelãnder gelehnt und gewartet, bis ich einen Eisabbruch filmen konnte. Nach einigen Versuchen - wenn alle Leute schreien, ist es nämlich meistens schon zu spãt, die Kamera zu zücken und auf Film umzustellen - hat es auch super geklappt. Bei der Mittagspause habe ich sechs nette Franeosen getroffen und musste entsetzt feststellen, dass ich nach nur einer Woche Spanisch um mich einfach kaum ein Wort mehr Französisch rausbekomme. Als ich die Wahl hatte, habe ich dann lieber Spanisch geredet! Naja, dagegen konnten die Franzosen wirklich nicht fotografieren ;)...
    Um 14.30h fuhr der Bus zurück nach El Calafate ab und er war sehr bequem - nach 15min habe ich halb geschlafen und dann im Ort meinen Ausstieg im Zentrum verpasst. Also musste ich noch die halbe Stunde zum Hostel laufen, wo es dann netterweise wieder etwas Kreatives zum Abendessen gab, weil Caro tagsüber ja so viel Zeit hat :). Später sind wir noch in die Hauptstraße zum Eisessen gegangen, aber - so gut das Eis auch war - leider packen die Argentinier in alle ihre Lebensmittel Dulce de Leche rein, was wirklich nicht mein Favorit ist...
    Morgen geht es dann nach El Chalten, Bus haben wir noch keinen aber das wird schon klappen. Ein paar Pesos sollten wir morgen Früh zur Sicherheit noch finden, sonst kommen wir zwar nach El Chalten aber nicht mehr weg. Wobei das wãre wahrscheinlich auch nicht schlecht wäre ;)
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  • Day350

    El Calafate

    January 21, 2019 in Argentina ⋅ ☀️ 12 °C

    Ein kalter Wind weht, als wir den Flughafen in El Calafate verlassen. Zwar scheint ab und zu die Sonne durch, aber es ist eindeutig kälter, als in Buenos Aires. Bereits aus der Luft präsentierte sich uns die unglaubliche Weite, aber auch schöne Landschaft Patagoniens.

    Wir kommen in einem der zahlreichen Hostels im Touristenort unter. Der Ort selber erinnert uns sehr an Pokhara in Nepal - ein Souvenir- oder Outdoorladen nach dem anderen, ab und zu unterbrochen von kleinen Restaurants. Wäre hier nicht einer der grössten Gletscher Südamerikas in der Nähe, gäbe es im Dorf wohl kaum mehrere Restaurants.

    In Patagonien regnet es 300 Tage im Jahr und die Durchschnittstemperatur liegt bei 6,5 Grad (zum Glück sind wir im eher wärmeren Sommer hier😄). Leider regnete es dann gestern wirklich den ganzen Tag und so entschlossen wir uns, den Tag im Hostel zu verbringen. Erst als die Sonne sich gegen 19:30 Uhr zeigt, wagen wir einen kleinen Spaziergang zur Lagune. Da es bis nach 22 Uhr hell ist, konnten wir die Sonne doch noch ein bisschen geniessen.

    Heute war dann das Wetter zum Glück besser, denn wir haben eine Busfahrt zum Perito Moreno Gletscher gebucht. Dort angekommen, hatte man die Auswahl zwischen verschiedenen Wegen, auf denen man den Gletscher aus diversen Perspektiven beobachten kann. Immer wieder hört man es knartschen und krachen - beim Kalbern des Gletschers ist man hier live dabei. Plötzlich kracht wieder irgendwo ein kleines Stück ins Wasser und es tönt, als sei ein riesiger Brocken runtergefallen. Man könnte meinen, wenn so viele Teile abbrechen, der Gletscher sei in ein paar Jahren nicht mehr da. Jedoch zieht der Perito Moreno Gletscher sich im Gegensatz zu vielen anderen Gletscher nicht zurück.

    Morgen geht es mit dem Bus nach Puerto Natales. Von dort möchten wir gerne den Torres del Paine Nationalpark besuchen. Die Wetterprognosen sind allerdings nicht gerade rosig. Mal schauen, wie weit wir mit unserer eher sommerlichen Ausstattung kommen.😉
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  • Day12

    Motivflug über Chaltén

    February 11 in Argentina ⋅ 🌧 9 °C

    Ein Gipfel stand heute auf dem Plan. Schon mal im Voraus: daraus wurde nur so halb was.
    Zwar hatte ich gestern geschildert, sehr müde zu sein, aber das hat uns nicht davon abgehalten, bis 1.30h wachzubleiben und zu reden... Der Morgen begann dann eher langsam, aber irgendwie kam ich zur selben Zeit los wie gestern auch. Ein Schritt aus der Tür und es regnete leicht. Da def Gipfel nur bei bestem Wetter empohlen wird, schaute ich erstmal zu einem Aussichtspunkt über dem anderen Ende des Dorfs. ch will ja nicht angeben, aber...: Um meine wichtigen Dokumente nicht ertrinken zu lassen, baute ich - sehr kreativ - aus meiner Regenjacke einen Rucksacküberzug und gleichzeitig einen Beckengurt für den Rucksack! Oben war es ganz nett und ich konnte ein bisschen rumklettern. Nach dem kleinen Ausflug ging es zurück ins Dorf, um mich nach den Bussen von hier weg zu erkundigen. Mittags unterhielt ich mich im Hostel eine gute Stunde mit einem Spanier, der jedes Jahr nach Patagonien zum Bergsteigen in El Chaltén fliegt. Ob es so lange gedauert hat, weil ich so langsam Spanisch rede - naja, das müssen wir nicht genauer thematisieren.
    Später holte ich Caro im Ort ab und zusammen kauften wir Busfahrkarten, erstmal nur nach Perito Moreno. Da das Wetter noch nicht besser war, ging es erneut, diesmal zusammen, auf den schnuckeligen Aussichtsgipfel, jetzt konnte man sogar den Gipfel sehen, auf den ich eigentlich hoch wollte... Windig war es auf jeden Fall auch! Ein, zwei oder auch drei total gestellte Fotos waren drin, bevor es wirklich kalt wurde. Eis (¡Hasta mañana!) und baden durften trotzdem nicht fehlen! Schwierig war es dann, die Klamotten wieder anzuziehen, weil es wirklich super windig war! Abends gab es dann noch Reispfanne à la CaroLina und jetzt schlafen wir hoffentlich ein klein wenig früher, damit wir morgen zusammen auf den Gipfel kommen!
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  • Day91

    Verregnetes El Chaltén

    February 4 in Argentina ⋅ ☁️ 8 °C

    Nach der langen Fahrt durch die Pampa erreichten wir das Outdoor-Mekka Patagoniens: El Chaltén. Leider verbrachten wir die 3 Tage vorwiegend indoor - die imposante Bergwelt versteckte sich in dichten Wolken und es regnete praktisch ohne Unterbruch... So blieb uns Zeit, allerlei sonstiges wiedermal zu erledigen - Wäsche waschen, Auto räumen, Tagebuch führen etc. Für Aufmunterung sorgte vor allem unser Entscheid die Schlechtwetterphase für eine temporäre Ernährungsumstellung zu nutzen - anstelle des immer in etwa ähnlichen Camperfoods genehmigten wir uns ein paar warme Mahlzeiten in den warmen und vor allem trockenen Restaurants dieses Bergsteigerdörfchens😉
    Am Abreisetag zwangen wir uns in der Hoffnung auf Wetterbesserung um 5 Uhr früh aus dem Zelt und machten uns bereit für eine der bekannten grossen Wanderungen. Die erhoffte Besserung blieb aber aus und die Berge hüllten sich - nachdem sie sich zum Sonnenaufgang kurz von ihrer schönsten Seite zeigten - wieder in Wolken, sodass wor uns schlussendlich doch für die Weiterfahrt Richtung Süden entschieden, wo das nächste grosse Highlight auf uns wartet.
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  • Day8

    Aussichtsreich

    February 7 in Argentina ⋅ ⛅ 13 °C

    Der heutige Morgen hatte erstmal eine böse Überraschung parat: Unser Frühstück ist im Kühlschrank, der Kühlschrank in der Küche und die Küche ist bis 12h zugesperrt... Also mussten wir das überteuerte Frühstück vom Hostel kaufen. Good to know: Kuchen nennt man hier übrigens Pudding.
    Um 8.30h bin ich losgegangen zum Busbahnhof, Caro geht es noch nicht wirklich besser. Dort habe ich mit ein paar bröckeligen Sätzen ein Ticket zum Lago Roca, etwa 55km von El Calafate entfernt, für 20 Dollar gekauft. Im Kleinbus habe ich zwei Israelis getroffen, die wie ich zum Cerro Cristal wollten. Rund 25km eine gerade Straße entlang und dann noch 30km auf einer Schotterpiste - dafür haben wir 1,75h gebraucht und waren danach gut durchgeschüttelt. Leider ist der Bus am Wanderweg vorbeigefahren, also mussten wir nochmal 2km auf dem Schotterweg zurück. Das war auch schon genug für die Israelin und sie hat sich an den See verabschiedet. Danach ging es rund 1000Hm hoch: brühende Hitze aber auch fast durchgehend einen super Blick auf hohe Berge und den Perito Moreno. 300Hm vor dem Gipfel dann aber der berüchtigte patagonische Wetterwechsel. Oben war es wirklich bergig und ziemlich ausgesetzt. Am Gipfel haben wir noch eine Stunde verbracht, bevor es richtig zuzog. Dabei hatten wir eine unglaublich weite Sicht bis zu den Torres del Paine in Chile. Runter ging es eher im Laufschritt, um dem Regen zu entfliehen, das hat auch recht gut geklappt. Unten haben wir nochmal Pause mit schönem Blick gemacht, um auf den Bus zu warten, der dann um 18h gefahren ist. Caro hat heute Streptokokken diagnostiziert bekommen, für mich geht es morgen direkt zum Perito Moreno.Read more

  • Day7

    Patagonia

    February 6 in Argentina ⋅ 🌙 13 °C

    Für einen Monat der letzte Tag in Buenos Aires, der Stadt, in der die Straßen genauso quadratisch angeordnet sind wie die Straßenpflaster.
    Kurz nach 8h morgens ging es mit dem Bus zum Inlandsflughafen. Dabei konnte man den Rio del Plata sehen, der einfach nur braun und dreckig war. Check-In, Geldwechsel und Sicherheitskontrollen - durch die kann man in Buenos Aires wirklich alles schmuggeln - hat alles prima geklappt. Und auch das Flugzeug war dann wirklich schön und modern. Der Flug hat wahnsinnig Spaß gemacht, da ich einen guten Fensterplatz hatte. Erst über den Rio del Plata, über die Felder in der Provinz Buenos Aires, und dann wusste ich zeitweise nicht, ob wir noch über dem Land oder über dem Wasser fliegen, weil man einfach nur grün oder blau gesehen hat! Anschließend ging es über die berühmte Halbinsel von Argentinien und danach nur noch trockene Steppenlandschaft. Dort sind wir dann auch gelandet, beim Aussteigen konnte man schon die Anden sehen. Als wir in der Schlange zur Sicherheitskontrolle standen, haben wir bemerkt, dass weder Pflanzen, noch Obst oder Steak "eingeführt" werden dürfen - auch aus dem Inland nicht. Also mussten wir Äpfel und Bananen aus Buenos Aires noch schnell aufessen, womit wir nicht die einzigen waren... Vom Flughafen ging es dann weiter durch die Steppe per Bus, bis irgendwann ein paar Häuser sichtbar wurden.
    Später sind wir noch ins Krankenhaus, weil Caro immer noch nicht gesund ist und ich habe mir ein bisschen den Ort angeschaut. Viele Straßenhunde aber keiner davon interessiert sich für Menschen! Abends dann endlich bequem im eigenen Hostel kochen ohne davor eine halbe Stunde zu Luis zu laufen wie in Buenos Aires und dann habe ich noch telefoniert.
    Auf jeden Fall gut, jetzt in Patagonien zu sein! El Calafate ist zwar sehr touristisch, aber die Luft ist trotzdem wesentlich besser und die Weite der Landschaften unbeschreiblich.
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  • Day11

    Natur pur

    February 10 in Argentina ⋅ ⛅ 7 °C

    Ich wache hier in Argentinien wirklich immer vor dem Wecker auf, egal wie früh ich ihn stelle!
    Lange war ich unentschlossen, wohin ich heute wandern sollte. Also bin ich erstmal runter ins Dorf und dem ersten Weg nach oben gefolgt, den ich gefunden habe. Der führte zur Laguna Torre, einem See kurz vor dem berüchtigten Cerro Torre. Hochwärts überholte ich viele Reisegruppen, sodass die zweite Hãlfte des Weges recht einsam verlief. Nach zwei Stunden war ich oben beim See und der war - entgegen der Bilder - ziemlich dreckig. Ein Bad musste deswegen leider ausfallen... Nach ein paar Fotos ging es noch ein bisschen weiter über die Moränen, während sich unten am See die Besuchermassen sammelten. Durch Blockgelãnde konnte ich noch bis zum Ende des Weges bei einem Aussichtspunkt und sogar noch ein bisschen weiter in die Nähe des Cerro Torre vordringen. Pause machte ich dann wieder weiter unten im "Basislager", einem Zeltplatz neben dem Gletscherfluss. Hier im Nationalpark wurden sogar Toiletten aufgestellt, die immer schon Kilometer im Voraus ausgeschildert sind... Runterwärts begegneten mir dann viele Trekker und viele Asiaten. Um kurz vor 16h war ich wieder beim Hostel und habe erstmal ein bisschen Pause gemacht. Später bin ich nochmal los zu einem relativ nahen Wasserfall, aber auch da war nichts mit baden, da ich von mindestens zehn Kameras dokumentiert worden wäre. Also war noch ein Abstecher an den Fluss in El Chaltén angesagt und einer zur Eisdiele durfte auch nicht fehlen. Genug abgekühlt, würde ich sagen. Dann haben wir noch Lasagne im Topf gekocht und jetzt bin ich viel zu müde, um noch kreativ zu sein!Read more

  • Day13

    Vacasciones sind kuhl!

    February 12 in Argentina ⋅ 🌙 2 °C

    (Schlechter Wortwitz aber zumindest bilingual gestrickt)
    Heute kamen wir wieder schlecht aus dem Bett und standen trotzdem wieder um 9.30h - wie ich sonst auch - vor der Hosteltüre. Vom anderen Ende des Ortes aus ging es rund drei Stunden nach oben. Wiese, Sumpf, Wald, Schotter - alles dabei. Und dazu sehr viele Kuhfladen, obwohl wir keine Kuh weit und breit sahen. Sämtliche Internetseiten versprechen ein "einsames Bergerlebnis" abgelegen von Touristenmagneten wie der Laguna Torre. Aber das war es ganz und gar nicht: viele und fast ausschließlich Deutsche waren meist in geführten Gruppen unterwegs. Der Witz dabei: Mit meinem Rucksack, den Schuhen, der Kamera und so weiter fühlen wir uns wirklich wie die allergrößten Wandertouris. Aber - trotz Schontempo wegen der Streptokokken - ließen sich die ganzen professionellen Gruppen mit Bergstiefeln, Stöcken und Profirucksäcken ziemlich einfach vor allem im steilen, ausgesetzten Gelände kurz vor dem Gipfel (Loma del Pliegue Tombado) überholen. Kurz nach 13h waren wir oben, aber groß Pause machen konnten wir leider nicht, da es trotz Sommer und vor allem in kurzer Hose mehr als frisch war. Ein paar Fotos mit der Fahne aus der Faschingskiste waren jedoch drin. Ein bisschen wackelig wurde es für mich dann auch. Beim Runterweg wollten wir lieber streiken anstatt zu laufen... Aber wir sahen eine Kuh. Und was fúr eine, da bekam man richtig Angst! Unten kauften wir eine Busfahrkarte von Perito Moreno nach Buenos Aires und dann die einstudierte Routine: Eis und Baden. Abends wurden wir irgendwie bei grillenden Russen, die heute Alex Honnold im Ort getroffen haben (morgen laufe ich den ganzen Tag nur durch den Ort ;)), eingeladen. Der Wein war furchtbar, aber trotzdem war es ganz nett, da wir uns ansonsten im Hostel eher fehl am Platz fühlen, weil hier wirklich jeder auf Cerro Torre oder Fitz Toy steigt!Read more

  • Day14

    Es gibt kein schlechtes Wetter...

    February 13 in Argentina ⋅ 🌧 4 °C

    ...nur schlechte Ausrüstung. So wie die, die ich dabei habe :).
    Heute wollten wir zur Laguna de los Tres, Caro blieb dann aber doch nochmal im Ort. In El Chaltén war das Wetter okay, der Wind aushaltbar. Aber schon beim ersten Anstieg zog es richtig um mich und der Himmel wollte auch nicht strahlen. Die Frage, die ich mir die ganze Zeit stellte, war eigentlich nur, wann ich umdrehe und nicht, ob ich überhaupt umdrehe. Dann ging es in einer Ebene am Lago Capri vorbei und ein ganzes Stück ins Tal hinter, wobei es angefangen hat zu nieseln. Also steckte ich alle wichtigen Sachen in die Regenjacke. Teilweise war der Wind so stark, dass man umfiel, wenn man sich nicht auf den Boden setzte! Im Laufe des Weges traf man doch auch immer noch andere Wanderer, sodass ich erstmal einfach weiterging. Am Fuße de letzten, mit einer Stunde ausgeschriebenen Anstiegs fing es dann richtig an zu regnen und der Wind peitschte einem das Wasser nur so gegen das Gesicht. Da noch so viele unterwegs waren, bin ich trotzdem hoch - nass war ich ohne Regenhose und ohne Bergschuhe sowieso. Oben war es dann fast aushaltbar, sodass ich eine kurze Pause eingelegte und ein Beweisfoto machte. Runter bin ich dann ziemlich zügig und da das Wetter wieder etwas aufhellte, kam ich fast trocken im Ort an. Später saßen wir zwei Stunden in der Eisdiele, um die neue Zeitung runterzuladen und zogen dann in eine Pizzeria um. Zurück im Hostel fragten uns die Russen, ob wir nicht noch mit ihnen in den Biergarten, eine Bar, gehen wollten. Unser Playbackgesang war sicher total schief und um 1.30h gingen wir mit dem einen Russen wieder zurück zum Hostel. Ein paar Meter überhalb legten wir uns noch auf die Wiese, um den Sternenhimmel zu beobachten. Die Sterne zogen so schnell vorbei, dass mir fast schlecht wurde, wenn ich mich darauf konzentrierte. Und eine Sternschnuppe war auch dabei!Read more

You might also know this place by the following names:

Santa Cruz Province, Santa Cruz, SC

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