Argentina
Puerto Harberton

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39 travelers at this place

  • Day107

    Das Ende der Welt

    February 23, 2019 in Argentina ⋅ 🌧 3 °C

    Gestern morgen besuchen wir im Nationalpark das südlichste Postamt der Welt. Hier bekommen wir einen Stempel für unseren Reisepass: ein Königspinguin und ein fröhlicher Briefkasten umrandet von den Worten „Fin del Mundo“ ist nun unser offizieller Beleg dafür, dass wir am Ende der Welt waren 😁
    Bei einer kleinen Wanderung durch den Park kommen wir an glasklaren Buchten vorbei und können viele Vögel beobachten. Im Wald fällt auf, dass viele Bäume angegriffen oder tot sind. Der Grund dafür ist die Biberplage, von der das gesamte Feuerland betroffen ist. Eine kleine Kolonie wurde vor einiger Zeit von Kanada nach Patagonien gebracht, um mit den Fellen Geld zu verdienen. Doch da die Biber hier keine natürlichen Feinde haben, vermehren sie sich unfassbar schnell und werden zu einer echten Bedrohung für die Wälder in der Gegend. Trotz der Plage sehen wir zwar diverse Biberdämme, aber keinen einzigen Biber 😑

    So richtig nach dem Ende der Welt fühlt sich das hier allerdings immer noch nicht an. Ein Blick auf die Karte verrät uns, dass es eine Straße gibt, die noch weiter in den Süden führt. Da wollen wir hin! So weit, wie es mit dem Auto eben geht 😬 Denn das ist doch dann schließlich wirklich das Ende der Welt, oder nicht?

    Wir verlassen den Nationalpark, vorbei an den herrlichen Landschaften, bis wir uns (mal wieder) auf einer Schotterpiste wiederfinden. Hier ist die Landschaft von den starken Winden geformt. Ganze Bäume neigen sich in die Horizontale 😱 wir scheinen momentan wirklich Glück zu haben, dass hier nur ein „normaler“ Wind pustet. 😊
    Zehn Kilometer vor dem eigentlichen Ende der Straße entdecken wir einen Felsvorsprung, auf dem ein Leuchtturm steht. Er ist alt und kaputt, der Lack fällt schon von den einst bunten Wellblechen ab. Eine rostige Leiter lehnt an der Seite. Ein Seeadler landet neben dem Leuchtfeuer und blickt in die Ferne. Wir tun es ihm nach. Von hier haben wir einen atemberaubenden, weiten Blick auf den Beagle Kanal, die gegenüberliegende Insel und die granitfarbene Steilküste. Am Horizont sehen wir ein paar einzelne Schiffe. Mit ein bisschen Glück soll man hier sogar Wale sehen können. Die raue See bricht laut an der Küste unter uns. Der kalte Wind weht uns um die Ohren. Ein paar Möwen kreischen. Dieser Platz ist perfekt. Hier ist unser Ende der Welt. Hier bleiben wir heute Nacht.

    Nik grillt ein paar Steaks über dem Lagerfeuer und mit einem leckeren Weißwein und dem Blick auf das weite Meer stoßen wir auf das Ende der Welt an 🥩🍷
    Als ich vor meiner Reise zuhause auf die Weltkarte geschaut hatte, wirkte dieser Ort noch so unglaublich fern. Und jetzt sind wir hier. Und das Schöne daran ist: es war eigentlich gar nicht so schwer. 🤷🏼‍♀️
    Wir philosophieren in unserer Weinlaune noch ein wenig über das Leben und schlafen zufrieden ein 🥰

    Heute hoffen wir beim Frühstück ein wenig darauf, doch noch einen Wal zu erblicken, die scheinen aber noch zu schlafen ☹️ wir fahren die letzten 10 Kilometer zum Ende der Straße. Entgegen unserer Erwartungen zum perfekten „Ende der Welt“ führt sie NICHT einfach ins Nichts (ach nee 🤦🏼‍♀️), sondern endet an einem Gebäude, das eine Art maritime Überwachungsstation zu sein scheint. Natürlich hat man auch von hier eine tolle Aussicht auf den Beagle Kanal. Es halten mehrere Autos, um Fotos zu schießen. Ständig läuft mir irgendwer ins Bild 🙄 Irgendwie kein Ende der Welt-Moment hier. Wie gut, dass wir diesen schon gestern hatten 😊
    Trotzdem ein tolles Gefühl, soweit gekommen zu sein! Also gibt’s auch von uns ein richtiges Ende-der-Welt-Foto 😉
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  • Day19

    Found Penguins

    March 10, 2020 in Argentina ⋅ ☁️ 8 °C

    Wir sind ja schon länger kein Boot mehr gefahren und da das Wetter heute sehr schön werden sollte, haben wir uns entschieden morgens eine Bootstour durch den Beagle-Kanal zu machen. Das Wetter war wirklich perfekt gewesen, blauer Himmel und Sonnenschein, wobei es etwas frisch war.
    Wir sind an vielen kleinen Inseln vorbei gefahren und haben dabei Kormorane und Seelöwen gesehen. Und nicht nur ein paar, sondern ganze Kolonien! Das war echt beeindruckend die mal so in freier Wildbahn zu sehen.
    Auf der Rückfahrt haben wir dann an einer kleineren Insel angehalten und durften auf die Insel gehen. Die war zwar von Tieren unbewohnt aber trotzdem sehenswert. Unser Guide hat uns viele interessante Dinge über die Geschichte der Gegend und der früheren Bewohner dieser Insel erzählt.
    Danach ging es dann zurück zum Hafen, wo wir dann von Boot auf Bus umgestiegen sind, um zur nächsten Tour zu fahren. Bus sind wir ja auch schon länger nicht mehr gefahren 😉
    Ziel war die Estancia Harberton. Hier haben wir zuerst ein Museum über Wale und andere Meerestiere, die es hier so gibt, besucht. Und danach ging es mit einem kleinen Boot auf eine Insel voller Pinguine. Was für einen Erfahrung! Und was sind das für lustige Tiere 😃 Wir sind gut eine Stunde auf der Insel rumgelaufen und haben den Tieren zugeguckt und zugehört. Dieses gequacke überall ist schon lustig. Bei dem Video also unbedingt den Ton anmachen 😉
    Damit hat auch das erste mal der Name dieser App Sinn gemacht: Find Penguins. Die haben wir heute gefunden. Und zwar ganz viele 😃
    Und das tolle ist: nur ein Anbieter macht diese Tour. Und pro Tag dürfen nur 4 Gruppen mit je 20 Personen auf die Insel. Als wir drauf waren kamen zwei größere Schiffe mit bestimmt je 100-150 Personen. Die durften nur vom Schiff aus gucken. Wenn die auch noch alle über die Insel latschen würden, das wäre sicher nicht so gut.
    Da wir wieder in Argentinien sind gab es zum Abendessen nochmal lecker Steak 😃
    Schöner Tag ✌️
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  • Day7

    Mission erfüllt. Pinguine!

    January 11, 2020 in Argentina ⋅ ⛅ 10 °C

    Über eine unglaublich schöne (wenn auch nicht gerade billige), geführte Tour konnte ich heute nicht nur über den Beagle-Kanal schippern, dabei das Panorama genießen und Kormorane sowie Seelöwen sehen, sondern auch ein kleines maritimes Museum besuchen, wo Studierende Feldforschung anhand der Knochen gestrandeter Meereslebewesen betreiben. Aber das bleibt alles dahinter zurück, dass ich auch auf einer Insel war, wo eine Pinguinkolonie lebt. Da die Tiere nicht wirklich scheu, sondern im Gegenteil, teilweise richtig neugierig sind, konnte man sie aus nächster Nähe betrachten.

    Nimmt man den Namen der Blogsoftware als Reiseziel, habe ich es jetzt bereits erfüllt!
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  • Day31

    Ushuaia - Pinguine!

    February 5, 2017 in Argentina ⋅ 🌙 20 °C

    Nach einer knapp 3 Stündigen Fahrt im Beagle-Kanal mit Zwischenstop beim Leuchtturm am "Ende der Welt" (Ja der heißt so 😅), welcher auf der Inselgruppe Les Eclaireurs steht, haben wir die Insel Martillo erreicht, wo wir hunderte Magellan-Pinguine beobachten konnten. 😁

    Schon auf der Fahrt dorthin haben wir hin und wieder die Pinguine durchs Wasser springen gesehen, so wie Delfine es tun. 😊

    Auf der Rückfahrt hatten wir sogar die einmalige Gelegenheit einen Wal zu sehen 😮 allerdings gibt es von dem keine Fotos, weil so schnell wie er da war, war er auch wieder weg 😊 manche Momente kann man eben nicht auf einem Foto festhalten. ☺
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  • Day338

    Das Ende der Welt

    October 16, 2019 in Argentina ⋅ ☀️ 11 °C

    Nun sind wir am Ende der Welt angekommen. Auf den Spuren der Schweizer Skinati haben wir das Skigebiet, welches als Trainingsort dient, besucht (leider ist das Skigebiet bereits geschlossen). Wir waren wandern, haben unsere erste Segeltour unternommen und dabei Pinguine, Kormorane und Seelöwen beobachtet.Read more

  • Day10

    The end of the World

    January 9, 2020 in Argentina ⋅ 🌧 6 °C

    Welcome to the major launching gate to Antartica. With only 15.000 US$ you will find yourself on a National Geographic cruise and enjoy a two week expedition to the South Pole.

    However I planned only two days in Ushuaia which is known as the most southern town of the World.
    On day one I did a Beagle Channel cruise, where I passed by a Lighthouse an island full of Condors and an Island where pingüinos huddled together in a colony.
    The second day included a hike in Tierra del Fuego National Park where I met woody woodpecker and his friends.
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  • Day7

    We found penguins...

    January 9, 2018 in Argentina ⋅ ⛅ 3 °C

    ... auf unserer Bootstour rund um die Islas de Tierra del Fuego im Beagel-Kanal.
    Von hier ist es nicht mehr weit bis zur Antarktis. Dementsprechend rauh ist das Klima. Ständig wehen heftige Westwinde, die Durchschnittstemperatur im Sommer beträgt gerade einmal 8 Grad und das Wasser ist eisig kalt. Die für uns Menschen eher lebensfeindlichen Bedingungen sind für das Leben von Pinguinen, Seelöwen und Seevögeln optimal. Die Gewässer sind reich an Fisch und garantieren so eine beständige Nahrungsgrundlage.
    Wir haben uns die Inselwelt im Beagel-Kanal mit einem Segelschiff erschlossen. Allerdings war es an unserem Ausflugstag ungewöhnlich windstill, sonnig und relativ warm, sodass wir erst auf dem Rückweg unter Segeln fahren konnten.
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  • Day5

    Pinguine und der Beagle-Kanal

    March 9, 2020 in Argentina ⋅ ⛅ 11 °C

    Das Highlight heute sollte eigentlich der Besuch auf einer Pinguininsel werden, aber auf der Bootsfahrt dort hin sind plötzlich Orcas aus dem Wasser gesprungen. Nicht mal der Guide konnte es glauben. So stahlen die Orcas den armen kleinen Pinguinis die Show. Nach dem Besuch auf der Insel ging es über den Beagle-Kanal auf der Grenze zwischen Argentinien und Chile zurück, begleitet von zwei Buckelwalen. Weil das für einen Tag nicht genug war, bin ich noch zum Gletscher über der Stadt gewandert.Read more

  • Day39

    Ushuaïa (ARG) - Isla Martillo

    December 13, 2016 in Argentina ⋅ ☁️ 2 °C

    Ondertussen National Geographic. Eilanden vol beesten in een onderkoeld maar zonnig decor. De vogels zijn vooral met veel, de zeeleeuwen zijn voornamelijk lui, maar de pinguïns zijn om lyrisch van te worden. Vliegen lukt hen al lang niet meer, maar ter compensatie zijn alle andere bewegingen grappig. Nog nooit zoveel vertederend nieuwsgierig stuntelend komisch gewaggel bij elkaar gezien.Read more

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Puerto Harberton