Australia
Bedford Park

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7 travelers at this place:

  • Day254

    In Broome waren wir glücklicherweise zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und durften den 'Stairway to the moon' miterleben. Ein echt tolles Erlebnis, denn wenn der Vollmond über dem Meer aufgeht, sieht es durch die Spiegelung aus, wie eine Treppe zum Mond.
    Das Cape Leveque war relativ schwer über Holperpisten zu erreichen und somit auch nicht groß besucht. Es ist aber so schön den Kontrast von rotem Sandstein, weißem Sand und babyblauem Wasser während einem kurzen Dipp im Meer zu betrachten.
    Weiter ging unsere Reise durch Derby zur Gibb River Road. Unser erster Stop war der Bells Gorge. Auf dem Weg dorthin haben wir noch einmal an einem Lookout übernachtet und wurden nachts von einem jaulenden Dingo (das ist wie ein wilder Hund, der allerdings hungrig und im Rudel sehr aggressiv werden kann) besucht. Dieser Schreck war nach dem atemberaubenden Sonnenaufgang aus unseren Zelten wieder ganz schnell vergessen. Am Bell Gorge waren wir dann anfangs die Ersten und wurden nach dem anstrengendem Walk durch den Busch mit einem 5 oder mehr stufigen Wasserfall und schön kaltem Wasser zum Baden belohnt.
    Sonntag ging es dann wieder Richtung Highway. Auf dem Weg dorthin wurde der Windjana Gorge zum Krokodil beobachten, der Tunnel Creek, den man sich wie eine Höhlenwanderung vorstellen kann und die Geike Gorge besichtigt. Was für eine erlebnisreiche Woche das wieder war!
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  • Day85

    III. AUS - WA 2; Broome-Exmouth

    November 22, 2016 in Australia

    Di, 22.11. Broome - Dampier Peninsula/Cape Leveque
    Bisher war Martin unser einziger Fahrer. Da das bei diesen großen Entfernungen allerdings kaum zumutbar ist, sind wir in Broome zu Hertz gefahren und haben mich als weiteren Fahrer eingetragen (die anderen beiden haben leider keinen Führerschein) und so war dieser Tag mein erster Fahrertag.
    Das war wirklich eine Erfahrung - Automatik, großer Wagen, 4WD, sehr lange Strecken bis 4h am Stück und Linksverkehr; da muss man sich erst mal dran gewöhnen ;)
    Dazu ging es gleich ins volle Outback: ungeteerte, sandige Straßen, 4WD-Erfahrung inklusive Driften und Achterbahnmomenten - so lernt man Auto fahren :D
    Die Landschaften waren unglaublich, das Meerwasser super warm; wir fuhren bis an die Spitze zu Cape Leveque und zelteten in Kooljamaan, einem richtig coolen Zeltplatz mit Meerblick und Strandzugang.
    Dort sah ich auch mein erstes Baby-Wallabie, gerade 5 Monate alt und total süß :)))
    Die Strände sind unglaublich und kaum zu beschreiben; im Osten weiß und im Westen mit Mond-/Wüstenlandschaften und so roten Felsen - schaut am besten die Fotos an ;)
    Nach einem tollen Sonnenuntergang hatten wir den besten Sternenhimmel bisher und ich konnte viel über die Planeten, insbesondere Venus und Mars, lernen.

    Mi, 23.11. Dampier Peninsula - Broome
    Nach einem sehr entspannten Morgen fuhren wir zu Middle Lagoon, einem weiteren schönen Strand bzw. eher einer Bucht. Wir schnorchelten, schwammen oder sonnten uns - sehr schön ;)
    Auf unserem Weg zurück kam ein Sturm mit jeder Menge Regen auf, der die sandigen Straßen in wenigen Minuten in absolute Schlammpisten und ganze Flüsse verwandelte - die absolute Outback-Offroad-Erfahrung und wir waren alle sehr froh über unsere geliebte 4WD Bessie, v.a. als wir einen "kleinen" Fluss vor uns hatten :P

    Do, 24.11. Broome - Port Hedland
    Von der Kimberleys Region ging es jetzt in Ngarla Country bzw. die Hamersley Ranges der Pilbara Region.
    Wir starteten sehr früh um 7 und sahen sogar ein paar Kängurus. Ich fuhr 400km in ca. 4h, davon 300km in Kuh- und Kängurugegend und überholte einige dieser rießigen langen Lkw-Straßenzüge.
    Der eigentliche Plan, über Port Hedland direkt nach Karijini zu fahren (950km, ca. 10h) änderte sich abrupt, als es wieder unerwartete Autoprobleme gab :P Dieses Mal war es glücklicherweise nicht unser Wagen, aber der Pajero der anderen Gruppe gab einfach mitten im Niemandsland auf - und natürlich helfen sich Backpacker gegenseitig, insbesondere hier an der Westküste, wo man ohne Wagen kaum eine Chance hat. Sie hatten zum Glück Empfang und wurden von einem netten Australier 50km zum nächsten Kaffeehaus abgeschleppt, wo ein weiterer Australier zufällig als Mechaniker arbeitete. Aber trotz der Ersatzteile und sämtlichen Versuchen konnte das Auto nicht mehr zum Laufen gebracht werden - ähnliche Situation wie bei uns vor mehr als 1 Woche. Aber wir lernten ein bisschen mehr über Autos und Australiens Größe (die Rinderfarm dort war so groß wie Irland) und zelteten dort auch.

    Fr, 25.11. Port Hedland - Karijini
    Am nächsten Morgen nahmen wir eins der Mädels des kaputten Pajeros mit und waren damit jetzt zu 5. im Auto, aber überraschenderweise haben wir alles unterbringen können ;)
    Dann ging es weiter Richtung Karijini Nationalpark - dem zweitgrößten und sehr beliebten Park Westaustraliens; und wir würden nicht enttäuscht werden, das würde das nächste Highlight nach der Dampier Peninsula werden :)))

    Sa, 26.11. Karijini National Park
    Karijini ist tatsächlich ein sehr großer Park, in dem man oft nochmal 1-2h fahren muss, um die verschiedenen Schluchten zu sehen; einmal hielten wir an einem Zugübergang und warteten eine knappe halbe Stunde, bis der Zug durchgefahren war :D
    Wir haben zunächst die Westseite des Parks besucht, hier die Höhepunkte:
    - Hancock Gorge
    Sehr coole Schlucht mit einer schönen Wanderung entlang und durch Felsen. Wir schwammen in einem natürlichen Pool in der Nähe des sogenannten Amphiteaters, bevor wir unsere Kletterkünste am Spiderwalk bewiesen - unter einem ist ein Fluss, sodass man wie eine Spinne zwischen den Felsen kraxeln muss, bevor man den Kermit Pool erreicht - eine sehr coole Erfahrung ;)
    - Weano Gorge
    Das ist eine sehr schöne Schlucht und berühmt für den Handrail Pool. Man muss durch diesen See schwimmen, um noch mehr schöne Schluchten sehen zu können und man muss auch über so einige Felsen klettern - eine sehr schöne sportliche Tätigkeit inmitten traumhafter Felslandschaften. Wir sind mittlerweile so sehr vom warmen Meerwasser verwöhnt, dass dieses Wasser für uns unglaublich kalt war :P
    - Oxer lookout
    Ein allgemeiner Aussichtspunkt, von dem aus man die Schluchten sieht.
    Auf dem Rückweg kam plötzlich ein Gewitter inkl. Regen auf, sodass wir zum ersten Mal die Außenhülle unseres Zeltes verwendeten und es war auch die erste kalte Nacht, was aber dank zusätzlicher Decken kein Problem war ;)

    So, 27.11. Karijini - Exmouth
    Dieses Mal besuchten wir die Ostseite des Parks, hier die Höhepunkte:
    - 3 Ways Lookout
    Ein guter Aussichtspunkt, um die gesamte Schlucht inklusive Wasserfälle zu sehen.
    - Fortescue Falls
    Kleine Wasserfälle inmitten schöner Felsformationen.
    - Dales Gorge & Circular Pool
    Wir hatten eine so schöne 2-3h Wanderung in die Schlucht. Die Wanderung war teilweise etwas herausfordernd, da man auch Felsen, Steine und Flüsse überqueren musste, aber die Landschaft war einfach unglaublich ;)
    Danach ging es weiter nach Exmouth (750 km, ca. 7-8hrs). Die Aussichten waren auch wieder cool und je näher wir Exmouth kamen, desto flacher wurde die Landschaft und desto mehr Termitennester konnten wir entlang der Straße sehen.
    Das war dann auch der Name unseres kostenlosen Zeltplatzes: dieses Mal sehr luxuriös, da er sehr sauber war und nahezu ohne Ameisen, Fliegen, Moskitos, Spinnen und anderer Tiere ;) Allerdings war es so windig, dass unser Zelt fast weg geflogen ist - und wir sind so sehr von heißen Temperaturen um die 40* verwöhnt, dass wir abends bei nur 28* unglaublich gefroren haben :P

    Mo, 28.11. Exmouth - Cape Range National Park
    Bei nur 25* um 7 Uhr morgens haben wir auch wieder gefroren :P
    Exmouth selbst ist ein weiteres kleines Städtchen und da es dort nicht allzu viel zu sehen gibt, fuhren wir direkt weiter in den Cape Range Nationalpark.
    Während der Fahrt als auch am Besucherzentrum sah ich endlich viele Kängurus und auch alle sehr nah, sogar die großen Roten.
    - Yardie Creek Gorge
    Wir fuhren zunächst südlich ganz ans Ende des Nationalparks. Direkt am Ende der geteerten Straße wanderten wir ca. 1h entlang und in die Schlucht mit dem wunderschönen türkisblauen Meer im Hintergrund. Auch hier mussten wir wieder über einige Felsen klettern und wurden von dutzenden Fliegen begleitet, aber es war trotzdem schön ;)
    - Turquoise Bay
    Nach diesem Sport :P verwöhnten wir uns am Turquoise Bay, einem super Ort zum Schnorcheln. Die Farben des Wassers waren sooo schön, eine Mischung aus türkis, hell- und dunkelblau über dem berühmten Ningaloo Reef. Die Strömung war so stark, dass man nichts machen musste - einfach hineinspringen und sich davontreiben lassen - das sogenannte drift snorkelling ist perfekt, um Fische zu beobachten :)
    Abends grillten und feierten wir dann ein bisschen in Exmouth, bevor wir zu unserem kostenlosen Zeltplatz fuhren und dabei wieder Kängurus und Emus sahen.
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You might also know this place by the following names:

Bedford Park

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