Austria
Politischer Bezirk Tulln

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32 travelers at this place

  • Day49

    Tulln/Wachau

    September 18, 2019 in Austria ⋅ ⛅ 14 °C

    Bevor wir morgen in Wien einlaufen (noch einmal eine Rechtskurve und nach 40km sollten wir da sein) haben wir in Tulln den letzten Zwischenstopp eingelegt.
    Heute sind wir durch die Wachauregion geradelt und haben viele kleine Weinberge und Ortschaften erkundet. Die Landschaft ähnelt ein wenig der Mosel.Read more

  • Day11

    WEITER DER HEIMAT ENTGEGEN

    June 23, 2020 in Austria ⋅ 🌙 18 °C

    Nach der etwas härteren Nacht ging es heute weiter Richtung Westen. Ohne nennenswerte Vorkommnisse landeten wir heute an der Donau knapp hinter Wien.

  • Day362

    Fahrt Richtung Wien

    August 3, 2020 in Austria ⋅ 🌧 19 °C

    Die ganze letzte Nacht hat es geregnet und ich überlege kurz ob ich die Weiterfahrt verschieben soll, aber der Wetterbericht für die nächsten Tage sieht nicht besser aus. Was für ein bekloppter Sommer? Ein paar Tage über 30 Grad, dann wieder ein paar Tage mit Dauerregen und Temperatursturz um bis zu 15 bis 20 Grad.
    Ich mache das Schiff klar und verstaue Helmuts Kabeltrommel auf seinem Schiff. Dann geht es los, ein Glück habe ich das Sonnensegel stehen lassen, so werde ich nicht noch mehr nass. Durchgeweicht bin ich allerdings doch, denn ich musste ja die Leinen lösen, Trommel aufrollen und einen Steg weiter bringen. Müll entsorgen. Ich triefe vor mich hin, aber es ist nicht kalt......noch nicht.
    Unterwegs ist nicht so viel von der Landschaft zu sehen, es ist sehr diesig. Als ich mich bei der Schleuse Melk melde, meldet sich ein zum Wetter passender griesgrämiger Schleusenmeister. Ich müsste ca 20 bis 25 Minuten warten. Kein Schiff weit und breit zu sehen.........Ich warte. Nach 50 Minuten funke ich ihn wieder an und frage ob er mich vergessen habe. Nein, brummelt er, in etwa 10 Minuten könne ich rein. Die Kammer ist gefüllt und das Tor ist offen........worauf wartet der Typ? Es ist immer noch kein Schiff zu sehen und auch im Funk nichts zu hören, aber ich muss warten. Bei ner 2 Kammer Schleuse?
    Nach den 10 Minuten darf ich tatsächlich rein.
    Dann geht es weiter in Richtung der nächsten Schleuse.........58 km.
    Die Fahrt zieht sich und der Regen lässt nicht nach. Ein Frachter legt ab als ich gerade an ihm vorbei bin. So fahren wir eine ganze Weile hintereinander, dann dreht er und legt an der anderen Uferseite an. Dann bin ich wieder allein auf der Donau.
    Nach einer schier unendlich langen Zeit nähere ich mich der 2. Schleuse und ich freue mich auf den griesgrämigen Schleusenmeister.
    Ich müsste etwa 20 bis 25 Minuten warten, dann käme ein Hotelschiff, hinter dem könne ich mit rein. Der will mich doch verarschen? Also lege ich am Warteplatz an und warte.
    Nach etwa 20 Minuten sehe ich am Horizont tatsächlich so ein Flusskreuzfahrtschiff auftauchen. Dann höre ich wie er über Funk fragt ob die Schleuse bereit sei? Der nette Schleusenmeister antwortet ihm mit ja. Kein Wort davon, dass noch ein Sportboot mit reinfährt. Naja, der Satz war ihm wahrscheinlich zu lang. Also starte ich langsam nach dem Berufsschiff und sehe schon, dass der so langsam ist und doch tatsächlich am ersten Poller anlegt. So kann ich nicht rein. Ich funke den Schleusenmeister an und frage wo ich festmachen soll? Der meint nur ich soll geduldig sein, das Schiff sei doch noch in Bewegung. Jetzt platzt mir der Kragen und ich sage ihm, dass der Dampfer ihm gleich den Poller aus der Wand reißt. Wenn der noch in Bewegung sei, müsse er mal zum Augenarzt. Daraufhin sagt er dem Kapitän er möge noch etwas vorfahren, der antwortet nur, dass er ihm das ja auch vorher hätte sagen können. Genau meine Gedanken.......jeder Schleusenmeister sagt dem Großschiff, dass noch ein Sportboot mit einfährt. Nein, nicht jeder, nur jeder intelligente.
    Ich bin jedenfalls froh, dass meine Fahrt nach der Schleuse endet, denn da soll ein schöner Altarm mit 3m Tiefe sein, in dem man gut ankern könne.
    Also fahre ich langsam aus der Schleuse und tatsächlich ist dieser Altarm sehr breit und ich biege gemächlich dort ein. Kurzer Blick auf das Lot zeigt 1 m Tiefe unterm Kiel. Aber plötzlich ein Ruck, ich stecke im Schlamm. Das verbessert meine Laune nicht gerade! Ich versuche mit Gas und schaukeln das Schiff frei zu bekommen. Vergebens. Irgendwie passt das alles heute toll zusammen. Ich stelle das Gas in den Leerlauf und überlege was ich machen kann. Erst mal schauen, wo ich sonst noch übernachten könnte. Bis zum nächsten sicheren Hafen sind es noch 17 km. Ok, das wäre gut in der Zeit zu schaffen. Also auf ein neues meine Meerjungfrau. Ich entscheide mich, sie auf dem Punkt zu drehen und so wieder rauszufahren. Das Lot zeigt an, dass wir aufsitzen. Also Ruder gedreht, Gashebel fast auf Vollgas und ich geh etwa in die Mitte des Schiffes und wechsle immer von der Mitte nach Steuerbord und zurück. Sie kommt ins Schaukeln und dann ganz langsam dreht sie sich im Schlamm und etwas vorwärts. Ich versuche noch mehr zu schaukeln und es gelingt.........ich springe wieder in die Plicht, stelle das Ruder gerade und spiele mit dem Gas, mal etwas weniger, dann wieder Vollgas und tatsächlich wie in Zeitlupe fahren wir den Weg zurück in freies Wasser. Glück gehabt......so viel zu 3 m Wassertiefe!
    Als wir in der Fahrrinne sind rufe ich im Hafen von Tulln an und frage ob ich ein Platz bekommen kann. Na klar meint der Hafenmeister, bei dem Wetter ist doch keiner unterwegs. Ok, ab heute bin ich "keiner".
    Wie durch ein Wunder lässt auf den nächsten Kilometern der Regen nach und beim Einlaufen in Tulln regnet es nicht mehr. Der Hafenmeister hilft mir beim Anlegen und gibt mir danach ein Bier aus.
    Anschließend koche ich mir eine Gemüsesuppe mit Nudeln und falle dann ins kuschelige Bett. In der Nacht werde ich vom Regen geweckt, aber das ist mir jetzt egal, ich liege eingemummelt in meinen warmen Kissen.
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  • Day24

    Durch Melk und Krems

    July 31, 2019 in Austria ⋅ ⛅ 27 °C

    Heute war ein Bilderbuchtag zum Radln, mit dramatischem Gewitter.
    Auf dem Zeltplatz konnte ich ausschlafen bis 9. Dann habe ich gemütlich abgebaut und gefrühstückt. Das nette holländische Paar vom Zelt nebenan, mit denen ich am Abend nett geplaudert hatte, verabschiedete sich auf den Weg. Eine Stunde später startete ich auch mit sonnengetrockneter Ausrüstung.
    Und dann Vollgas. Die Beine waren wieder frisch. Familien mit Kindern; Klingel und links dran vorbei geschossen. Seniorengruppe auf Pedelecs; Klingel und links dran vorbei geschossen. Vater mit Sohn, junges Pärchen, immer flott dran vorbei. Nach anderthalb Stunden war ich in Melk. Die Weltkulturerbe-Stadt lockte unzählige Donaudampfer und Fahrradtouristen an. Amerikaner und Franzosen hörte ich am meisten raus. In einem Café gabs erstmal ein Radler zum abkühlen und dann eine Melange (Kaffee mit Milchschaum) und ein Stück Apfelstrudel, köstlich.
    Zurück auf dem Donauradweg ging es wieder sportlich vorwärts. Hinter Melk fing die Wachau an, das Wein- und Obstanbaugebiet. Links und rechts Felswände oder Weinberge, und im Tal fahre ich durch Weinstöcke und Obstwiesen. Richtig schön. Heute Abend trinke ich ein, zwei Achtel lokalen Weißwein, beschließe ich.
    Dann ging es über die Brücke nach Krems. Durch die Altstadtmeile muss ich das Rad schieben. Es sieht nett aus, aber ich will weiter. Hinter Krems kam erstmal eine Umleitung durchs Industriegebiet. Zurück an der Donau wurde ich zu einem Wettrennen herausgefordert. Von rechts-hinten rückten dunkle Gewitterwolken bedrohlich näher. Eine knappe Stunde konnte ich mich vor dem Regenfeld halten. Vollgas bei leichtem Niesel. Dann tauchte rechts eine Hüttenwirtschaft auf( direkt neben dem Aromkraftwerk Zwentendorf). Ich hatte gerade Gulasch und mein Achtel Wein bestellt, da schüttete es, wie aus Eimern. Beim dritten Achtel war das schlimmste vorbei.
    Der Weg zum Zeltplatz war schön kurz. Die Dusche habe ich mir heute wieder verdient nach 95km Vollgas.
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  • Day5

    Auf dem Weg nach Wien

    September 30, 2019 in Austria ⋅ ⛅ 22 °C

    Aufgrund von Wartezeiten an insgesamt neun Schleusen verzögert sich unsere Ankunftszeit in Wien um circa 2 1/2 Stunden auf 12:20 Uhr. Unsere Stadtrundfahrt findet jedoch planmäßig statt. In der Greifenstein-Schleuse, der letzten Schleusenanlage vor Wien, wurden wir nochmals um 12,6 Meter abgesenkt!Read more

  • Day9

    AKWs und Chemie Fabriken

    September 13, 2019 in Austria ⋅ ⛅ 18 °C

    Die Strecke gestern war von tiefer - bleiben wir positiv - Gleichförmigkeit geprägt. Highlights unterwegs waren: mindestens ein AKW ('gib Kette Jözhik, weg hier!'), eine große Chemie Fabrik und ein Tagebau (Braunkohle?). Dafür ist der Ort Tulln recht hübsch und wir sind mitten in ein Dorffest geraten. Jede Menge Sturm und andere lokale Spezialitäten sowie eine Band,die nach stundenlangem Soundcheck die Bühne endgültig verlassen hat. 😁Read more

  • Day354

    Rain, Ants, Flies, Rain, Castles....

    May 24, 2017 in Austria ⋅ ⛅ 15 °C

    Today we slept through our alarm, the sound of rain lulling us back to sleep (subconsciously not wanting to face the reality of packing up a wet tent!)

    Our next surprise was our new housemates, a whole troop of ants had sought refuge in our front porch. Poor little soggy ants. Thankfully they hadn't helped themselves to our breakfast so we peacefully evicted them.

    The rain then played some more games with us. We managed to get some of the tent dry and ready to be packed when the next deluge of rain fell. Rain jackets on, we got on with it anyway, helpfully ticked to death by flies as we tried to pack.

    The next decision of the day - sweating in a rain jacket or getting wet and hoping to dry out!😅

    The Danube cycleway continued as before with its sweeping curved valleys, castles on the hilltops and friendly community of biker-pilgrims. Today with the added bonus of cycling through a vineyard and a poppyfield.

    We decided to camp in Zwetschendorf which has a very amenable community- owned campsite (cheaper prices than many of the big campsites) and just 3 x pods of cycle tourists here including us.
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  • Day17

    Nibelungen Fountain

    June 26, 2016 in Austria ⋅ ⛅ 25 °C

    Docked in Tulin for a technical stop.

    The Monument Nibelung Fountain is dedicated to a scene from the great medieval German epos: the meeting of Kriemhild, Queen of Burgundy, and Etzel, King of the Huns, in Tulln. It is depicted in a set of bronze sculptures by sculpture Michail Nogin.Read more

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Politischer Bezirk Tulln