Die Ereignisse überschlagen sich 😅
February 18, 2022 in Argentina ⋅ 🌬 20 °C
Kurz zusammengefasst…
…Wanna be 4x4 - leider sind wir wiedermal mit unserem Pisco stecken geblieben 🙈. Nach 3h buddeln, stossen, pflastern des Weges sind wir müde ins Bett gefallen und haben früh morgens Hilfe gesucht. Nach 17km laufen haben wir eine Mitfahrgelegenheit gefunden. Diese brachte uns nach Chile Chico wo wir einen „Abschleppdienst“ organisieren konnten.
…Erfolgreiche Grenzüberquerung Chile - Argentinien mit einem Tag Verspätung 😉
…Erster Geldbezug im neuen Land - 2 Fr. Cash/ 6.70 Fr. Bearbeitungsgebühr….uuupsss…klassischer Komafehler (aber wer wott scho 2 Fr. am Bankautomat abhebe?!? 🤔)
…920km Fahrt Richtung Süden zur nächsten Grenze (Argentinien - Chile um nach Feuerland / Ushuaia zu kommen)
…Morgens um 6:00 Uhr anstehen an der Grenze 😁
…Ausreise Argentinien Top, Einreise Chile Flop - aufgrund von zu starkem Wind und somit keinem Fährenbetrieb blieb uns der Transit durch Chile verwehrt 😤
…Zurück an der Argentinischen Grenze konnten wir nicht mehr Einreisen, da wir keinen Stempel für unser chilenisches Fahrzeug gekriegt haben 🤯
…Windgeschwindigkeiten bis 130km/h - dies war unserem seitlichen Fenster zu viel. Es verabschiedete sich und verteilte sich sehr homogen im Innern des Fahrzeuges 🥴
Wir waren also bei ultrastarkem Wind, ohne Seitenfenster, keiner Aufenthaltsbewilligung zwischen den Grenzen Argentinien / Chile….kurz Luft holen, tief durchatmen, sammeln….Wuuuussaaaa (ond chönnt bitte öpper schnäll de sch**** Wend abstelle) 😅
…Reinigen / Provisorisches reparieren des Fensters
…3h später zurück an der chilenischen Grenze - Einreise doch kein Problem. Der Fährenbetrieb hat keinen Einfluss auf den Transit…nota bene bei der gleichen Person (Whaaaat?!?!?)
….Erfolgreiche Einreise in Chile und Fahrt zur Fährenstation
….Anstehen an der Fährenstation inkl. Beleuchtung -> schlechte Idee….Batterie gab den Geist auf 🙈. Auch das kein Problem, das Starter Kit kam endlich mal zum Einsatz (was mer ned alles händ😂).
….Wind liess am Abend langsam nach und wir konnten die Fähre um 21:30 Uhr Richtung Feuerland nehmen
…Neuer Tag, neues Glück - erfolgreiche Überquerung der nächsten Grenze und wir sind zurück in Argentinien am untersten Zipfel Südamerikas 🙌🏽
…Welcome USHUAIA….we made it 😍
Nach provisorischer Reparatur des Fensters wartet eine Nacht im 5* Hotel und eine 11 tägige Schiffsreise in die Antarktis….yay…nach 28 Tagen wiedermal eine 🚿🛀 mit warmen Wasser. 🙌🏼Read more
Antarktis
March 1, 2022 in Antarctica ⋅ ⛅ 2 °C
Poseidon Expedition Antarktis - 7. Kontinent
Das 5* Paket im Hotel Arakur haben wir in vollen Zügen genossen, SPA, warme Dusche, Fitness, Frühstücksbuffet…was wottsch meh?! Genau, ein negativer Antigen Test…jubiduu, der Reise in die Antarktis stand nichts mehr im Weg.
Am späteren Nachmittag ging es im Hafen von Ushuaia an Bord der Sea Spirit, ein Expedition Schiff für 100 Gäste und 70 Crew Mitglieder. Nach der Kabinenbesichtigung erhielten wir den ersten Welcome Drink, das Saftey Briefing und schon bald waren die Häuser von Ushuaia nur noch als kleine Punkte wahrzunehmen.
Da die Antarktis 1500 km entfernt von Ushuaia liegt, musste in den ersten 48 Stunden die gefürchtete Drake Passage überquert werden. Der Expeditionsleiter meinte, die ersten 24 Stunden sind ein Drake Lake und dann ein Drake Shake…nach ein paar Pilleli war es dann auch für Bettina ein „sanftes“ wiegen in den Wellen. ;)
Als dann die ersten Eisblöcke im Meer zu sehen waren, waren alle vermeintlichen Strapazen der Überfahrt vergessen und die Vorfreude wurde immer grösser.
Es wurde uns nicht zu viel versprochen. Da wir enormes Wetterglück hatten, konnten alle 10 geplanten Aktivitäten (Landgänge und Zodiac Fahrten) durchgeführt werden. So konnten wir zweimal ein Landgang auf der Antarktis machen (mer sind ufem 7. Kontinent..wuepaa). :) Und einige Male Landgänge auf Inseln vor der Antarktis. Dazu kamen einige Zodiac Fahrten, wo wir durch die Eisschollen gegleitet sind und die Tierwelt beobachten haben. Der grösste Teil des Kontinentes ist für Touristen nicht zugänglich, wie auch der Südpol.
Oftmals kam uns die Landschaft surreal vor. Da sitzt man in einem kleinen Motor-Gummiboot im Meer, ringsherum schneebedeckte Berge und Gletscher, Eisberge welche meterhoch aus dem Wasser ragen, zwischendurch Pinguine die durch die Luft springen oder am Land watscheln. Seals, welche sichs bequem machen auf den Eisschollen und dazu noch diverse Vögel, welche am Himmel kreisen. Dazu mal strahlend blauer Himmel, Regen, Schnee oder mystischer Nebel…ein Traum.
Unser persönliches Highlight war die Zodiac Fahrt durch die Eislandschaft bei strahlend blauem Himmel und plötzlich tauchte ein circa 16m langer Buckelwal unter unserem Boot auf, da stieg der Puls schon etwas! :) Als krönender Abschluss zu diesem wunderbaren Tag gab es ein BBQ draussen auf dem Deck.
Auf dem Schiff haben wir uns sehr schnell zurecht gefunden, das Hirni konnte sowieso ausgeschaltet werden. Jede Aktivität wurde auf 3 Sprachen durch den Lautsprecher bekannt gegeben, da war auch kein Handywecker notwendig. ;). Wir wurden von A-Z verwöhnt, zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen wurde ein leckeres 3-Gang Menü serviert. Da man ja zwischendurch doch noch Hunger haben könnte, gab es täglich um 16.00 Uhr Kaffee und Kuchen! Ja, die Hosen sind wieder etwas enger…chch :D
Es waren erstaunlich viele junge Gäste auf dem Schiff und so waren wir schnell eine Clique, welche sich zwischen den Aktivitäten für Drinks und Kartenspiele in der Schiffs Bar traf. :)
Nach den wunderbaren Tage auf hoher See haben wir uns vom Luxus des rundum Services verabschiedet und sind nun wieder mit unserer 1-Zimmer Wohnung auf 4-Räder unterwegs…ab jetzt heisst es, Richtung Norden!Read more

TravelerWennd z Gfüu hesch es heig numeno jungi Lüt, ghörtme säuber villech zu de Autä.. 😜 wunderschöni Fotos!!

TravelerHaha, wo mer dur eusi Bilder sind, hämmer eusi Falte um d’Auge betrachtet und gmerkt, dass au mer älter wirded!😂🙈

Da kann ich nur sägä... woaw, woaw, woaw....unglaublichs reisefieber isch im anzug bi mir... erinnerungen fürs leben...gnüssets und bin gsannt wie's wieter gaht..... [Praxedis]
Parque Nacional Los Glaciares
March 7, 2022 in Argentina ⋅ ☀️ 22 °C
Wanderparadies El Chaltén
Nachdem vielen Essen und wenig Bewegung auf dem Schiff war nun wieder etwas Aktivität gefordert. Nach einigen 100 km haben wir diesmal erfolgreich alle vier Grenzen (raus aus Argentinien, rein nach Chile, raus aus Chile und wieder rein nach Argentinien) passiert. Nach einem kurzen Stoppover an der Laguna Azul sind wir nach El Calafate gefahren. Dieses herzige Dörfchen mit zahlreichen Restaurants und Bars ist der Ausgangspunkt für viele Aktivitäten im Parque Nacional Los Glaciares.
Nach einer Nacht am See haben wir den berühmten Perito Moreno besucht. Die Touristenplattform ist sehr gut ausgebaut und man sieht den Gletscher von verschiedenen Seiten. Man hat die Möglichkeit das kalben des Gletschers mehrmals hautnah mitzuerleben, sehr eindrücklich.
Am Abend ging es 200 km weiter in das kleine Dörfchen El Chaltén, dieses liegt am Fusse des Fitz Roy. Auf der anderen Seite der Grenze, auf chilenischem Boden, befindet sich der Torres del Paine. Nach einer windigen Nacht und Schlafplatzwechsel haben wir uns am morgen früh aufgemacht auf die Wanderung zur Lagune direkt unter dem 3405 m hohen Fitz Roy. Wie beim Matterhorn schlängelt sich auch bei diesem Berg immer eine kleine Wolke um die Spitze. Somit muss man Glück haben, dass man den Berg in seiner vollen Pracht sieht.
Nach der 8-Stündigen Wanderung haben wir uns am
Abend einen guten Tropfen Wein (4.- im Lade, top!) gegönnt. Mit etwas schweren Beinen sind wir am
nächsten Tag zum Cerro Torre gewandert.
Am Abend hat sich uns die gesamte Bergkulisse ohne Wolken in einem wunderschönen Abendrot präsentiert, was für ein grandioser Anblick. Nach einer weiteren Flasche Rotwein bei unseren Welschen Campingnachbarn ging es am darauffolgenden Tag weiter Richtung Norden…viele Kilometer vorbei an Steppen, toten und lebendigen Guanacos…der Benzinpreis ist aktuell bei 0.50 Rappen pro Liter, somit noch finanzierbar. ;)
Bis bald ✋Read more
Bariloche
March 14, 2022 in Argentina ⋅ ☀️ 23 °C
Colonia Suiza, Wälder, Berge und Seen
Wir sind in der ‘argentinischen’ Schweiz angekommen. 🇦🇷🇨🇭❤️
Die Spotify Playlisten sind in der Endlosschlaufe abgespielt worden, die Podcasts über Wirtschaft und Geschichte haben wir auf voller Lautstärke angehört und im Hintergrund das Rauschen des Windes (ohni Klimaahlag muesch halt d’Fenster offe ha, as chlises Extra ghörsch de auno alli Ussegrüsch😂)…die Temperaturen erreichen wieder locker die 20 Grad Marke und der Himmel ist dunkelblau…passt für eus.:)
Da wir von verschiedenen Overlander gehört haben, dass Touristen Vans sehr beliebt sind bei einheimischen Autodieben, haben wir unseren Pisco sicher auf einem Camping geparkt. Gleich um die Ecke, die Colonia Suiza..hmm naja, mit der Schweiz hat das Ganze nicht viel zu tun, ausser die Strassen und Restaurantsnamen, Luzern und Zürich hat es keine Ähnlichkeit. Ist wohl eher die argentinische Interpretation der Schweiz.:)
Dafür erinnert die Umgebung sehr stark an die Schweiz. Die gesamte Gegend hat verschiedene glasklare Seen, grüne Wälder und Berge. Da die Aussicht von oben meistens besser ist, machten wir wieder zwei längere Wanderungen und sprangen zur Abkühlung ins kalte Nass…Wieder ein wunderschönes Fleckchen von Argentinien. Nach 4 Nächten geht unser Roadtrip weiter in den Norden, next stop, región vinícola!🍷🍇😍.Read more
Buenos Aires
March 26, 2022 in Argentina ⋅ 🌧 18 °C
Citytrip
Mit dem Nachtbus sind wir am Montagabend von Mendoza nach Buenos Aires gefahren. Pisco haben wir sicher bei Bekannten in Mendoza geparkt.
Nach ein paar exzessiven Partynächten in Mendoza (Beitrag folgt🤣), war etwas Entspannung in der Hauptstadt angesagt.
Für den Aufenthalt haben wir ein kleines 1-Zimmer Appartment im Barrio Palermo gebucht, damit wir die meisten Sehenswürdigkeiten und vor allem die Restaurants zu Fuss erreichen konnten.
Um uns einen Überblick über die Millionenstadt zu verschaffen, sind wir mit dem Hop on Hop off Bus durch die Stadt gecruist. An den prachtvollen Bauten aus der Belle Epoche sieht man, dass sie Stadt vor einiger Zeit sehr wohlhabend war. Auch ist der Einfluss aus Italien, Frankreich und Spanien unverkennbar.
Wir wurden sehr positiv überrascht. Eine grossartige, saubere Stadt mit tollem „Vibe“ und viel Grünflächen.
Uns hat es vor allem das Viertel Palermo angetan. Ein Kaffee nach dem anderen, wunderbare Brunchs, Steaks, guter Wein und feine Drinks. 😍 Wir haben die Tage hauptsächlich mit Flanieren, fein Essen und Trinken verbracht.
Am Samstag ging es dann mit dem Flieger zurück nach Mendoza, wo wir wieder herzlich empfangen wurden.Read more
Mendoza
March 27, 2022 in Argentina ⋅ ☀️ 25 °C
St. Patrick‘s Day 🍻, Asado 🥩, Wein 🍷, Party, Party und nochmals Party 🥳
Schon vor Ankunft haben wir den Kontakt von Norbert bekommen. Er lebt schon seit 9 Jahren in Mendoza und importiert erstklassigen Argentinischen Wein in die Schweiz (www.thebodega.ch).
Für das „Kennenlernen“ haben wir am Donnerstag Abend im Irish Pub zum St. Patrick‘s Day abgemacht (de simmer ide bekanntiste Wiiregion vo Argentinie und trinked Bier🙈). Das Ganze fühlte sich an wie ein Blind Date (hmm was meinsch, isches dä oder doch dä, de gseht irgendwie no Schwiizerisch us 😂). Nach einigen Whats app und Beschreibung des Outfits haben wir uns dann gefunden. :) Man hat sich auf Anhieb sehr gut verstanden (öb das ächt am Schwiizerdütsch gläge isch 🤔). Was noch etwas verhalten gestartet hat, hat sich zu einer Partynacht mit DJ auf dem Trottoir entwickelt. 🥳
So sind wir zur späteren Stunde zurück auf unseren Parkplatz und haben wunderbar geschlafen.
Am nächsten Morgen hatten wir bereits eine Nachricht von Norbert, er hat uns eine Weindegu auf der Familien Bodega Cassone organisiert. Nichts wie los, mal ein etwas anderes Katerfrühstück, 4 Gläser Wein!🍷😅
Im Anschluss haben wir uns bei Norbert einquartiert, haben sein Sofa in Beschlag genommen, haben die heisse Dusche genossen und konnten all unsere Wäsche waschen.:) Wir waren an der Abschlussparty auf der Dachterrasse mit feinen Bruschettas dabei, haben ein Raclette gemacht und durften mit ein paar von Norberts Freunden, die beste lokale Pizza geniessen. Wir hatten eine unvergessliche Zeit in Mendoza. Wir konnten durch Norbert in das Leben eines „Locals“ eintauchen und haben einen wunderbaren Menschen kennengelernt.
Muchas gracias @Norbet, es isch Grandios gsi!🍷🥳😍Read more
Mendoza nach Cafayate
April 2, 2022 in Argentina ⋅ ☀️ 15 °C
Nach tollen Tagen in Mendoza machten wir uns auf den Weg weiter Richtung Norden.
Die Landschaft war wunderschön und abwechslungsreich. Wir haben zudem die beiden Nationalparks Ischigualasto und Talampaya besucht. Die Fels und Steinformationen waren sehr eindrücklich.Read more
Cafayate-Quiaca
April 10, 2022 in Argentina ⋅ ☀️ 24 °C
Die Landschaft wurde atemberaubend schön und wir hatten für die letzten Kilometer einige Tage. Immer wieder haben wir gestoppt, die Kamera gezückt oder die Drohne steigen lassen. Das Resultat, 100te von einzigartigen Bildern. 😍
Auf dem Weg haben wir beim höchstgelegensten Weingut der Welt sowie dem ältesten von Argentinien, der Bodega Colomé, einen kurzen Zwischenstopp eingelegt. Da das Weingut eher klein ist und sehr gut besucht, konnten wir nur einem kleinen Empanada Snack mit einem Glas 🍷 auf der Terrasse geniessen. Die Tour durch das Weingut oder eine Degustation waren komplett ausgebucht.
In Salta haben wir unserem Pisco eine Schönheitskur gegönnt. Aus ein bisschen fetten und Öl nachfüllen wurde ein grösserer Service von zwei Tagen. Da unser Haus auf 4-Rädern auf der Hebebühne war, haben wir kurzerhand in der Höhe direkt in der Garage übernachtet (eifach scho au schön, wenn alles so unkompliziert isch). 😂 Nachdem Service konnte die Reise weiter gehen Richtung die Quebrada de Humahuaca. Hier haben die Berge bis zu 14 verschiedene Farben.
Über eine Hochebene von 4170m erreicht man die Salinas Grandes, ein Salzsee. Durch die endlose, weisse Salzfläche kann mit der Perspektive gespielt werden und es entstehen sehr lustige Fotos. :)
Grenzübertritt nach Bolivien
Ganz entspannt sind wir zum kleinen Grenzörtchen la Quiaca gefahren, guten Mutes, dass wir alle benötigten Dokumente vor Ort besorgen und drucken können. Je näher wir an den Ort kamen, desto schlechter wurde die Internetverbindung. Im Dörfchen gab es keinen Empfang mehr. So haben wir uns auf die Suche nach einem öffentlichen Wifi gemacht, gesucht gefunden, aber es war unfassbar langsam…zum Verzweifeln.😅🙈
Die Bolivianer nehmen es zurzeit sehr genau mit den Papieren. Man benötigt pro Person 6 verschiedene Dokumente doppelt ausgedruckt sowie einen PCR Test.
Unser Zwischenfazit nach zwei Stunden, die Internetseite für die Dokumente funktioniert nicht, alle Druckgeschäfte sind geschlossen und einen PCR ist erst wieder am Sonntag möglich.😤 Die Stimmung war noch mässig!
Aber einen weiteren Tag wollten wir nicht in diesem Örtchen „herumgurken“. So haben wir eine weitere SIM Karte gekauft mit welcher wir im Dorf Empfang hatten und haben dem Labor für den PCR Test ein Whatsapp geschrieben. Zudem war dann auch endlich ein Druckshop offen und das Blatt hat sich gewendet. Der „Doktor“ hat uns angerufen und gemeint wir können jetzt einen PCR Test machen..hallelujaah!!😂
-> PCR Test à la Argentinien:
Mit einem Wattestäbchen in einem Nasenloch etwas Kitzeln und fertig. Ein paar Stunden warten, ein hoch offizielles Dokument ausstellen und Geld kassieren!!😂 Die „Proben“ werden in ein Plastikröhrchen gesteckt ohne Flüssigkeit, ohne Deckel und ohne Namen, eine Auswertung gibt es nicht, so sind auch sicher alle negativ!🙈😅
Mit unserem Stapel an Papieren sind wir am nächsten Morgen an die Grenze und haben nach zwei Stunden und 5 verschiedenen Stationen die Grenze nach Bolivien erfolgreich passiert!! Bienvenidos a Bolivia 🇧🇴
Wir freuen und sehr auf die bevorstehenden Abenteur in Bolivien.Read more
Start in Bolivien 🇧🇴
April 11, 2022 in Bolivia ⋅ ☀️ 24 °C
Die erste grössere Stadt nach der Grenze war Tupiza. Nach der altbekannten Siesta ist es uns gelungen unsere bolivanische SIM Karte aufzuladen und wir hatten Internet. Nach längerem googeln haben wir uns gegen eine mehrtägige Tour durch die Laguna Route sowie auf die Salar de Uyuni entschieden.
Wir sind weiter Richtung Uyuni gefahren. Da es bereits sehr früh dunkel wird (19.00 Uhr) haben wir auf einer Hocheben auf über 4000m die erste Nacht in Bolivien verbracht. Wir konnten wieder einen farbenprächtigen Sonnenuntergang geniessen.Read more
Zug Friedhof & Laguna Ruta 🦩
April 13, 2022 in Bolivia ⋅ ☀️ 18 °C
Uyuni
Naja, nicht gerade eine Touristenstadt wie man sich das vorstellen würde, wenn nur ein paar Kilometer weiter ein Eingang auf die weltberühmte Salar de Uyuni ist. Bis zur Stadt waren die Strassen geteert in der Stadt selbst gab es sehr viel Abfall, Sandstrassen und sehr viele Schlaglöcher.
Zug Friedhof
Bevor wir uns selbständig auf die Laguna Ruta begaben, haben wir den alten Zug Friedhof besucht. Ausser uns war niemand, aber wirklich niemand bei der Sehenswürdigkeit.😂🙈 So konnten wir gut ein paar Fotos schiessen und die Drohne steigen lassen. :)
Fahrt zu den Lagunen
Bis kurz vor dem Eindunkeln war die Strasse ganz okay und kein Problem für unseren Pisco. Jedoch plötzlich war da ganz viel Sand auf der Strasse, die untergehende Sonne mitten im Gesicht und schwups, wir sind mal wieder stecken geblieben…Rückwärtsgang etwas stossen und wieder befreit!😅 Da wir nichts mehr „riskieren“ wollten, sind wir etwas zurück gefahren und haben direkt neben einer Sandgrube auf einer Baustelle übernachtet (eusi Schlofplätz sind seeehr verschede 😂). Am nächsten Morgen wurden eigenhändig durch Röschu, die neuen Vorderräder nach hinten verfrachtet und ein zweiter Versuch über die Sandstelle bei Tageslicht gelang problemlos! 🥳
Weiter ging die Fahrt und diese wurde immer anspruchsvoller…riesige Löcher, Steine und sehr steile Abschnitte mussten wir zurück legen. Bettina hat grössere Steine aus dem Weg geräumt, da wir ja nicht allzu viel Bodenfreiheit haben. Mit etwas schwitzigen Händen haben wir es geschafft und der Blick auf die erste Lagune mit Flamingos 🦩hat alle Strapazen vergessen lassen.
Nach einem kurzen Stopp ging es weiter zur nächsten Laguna Hedionda. Als wir dort angekommen sind und die vielen 4x4 Jeeps gesehn haben, waren wir schon etwas stolz auf unseren Pisco!🚐 😂
Das Glück wollten wir jedoch nicht herausfordern und haben nach der zweiten Lagune wieder umgedreht und sind zur ersten Laguna zurück gefahren, wo wir mutterseelenalleine übernachtet haben (mängisch hämmer s‘Gfühl mer sind no die einzige Mensche uf de Erde).🙈
Es war eine bitter kalte Nacht auf ca. 4200m. Dank unseren Schlafsäcken haben wir ohne Standheizug nicht gefroren. Die Dusche auf dem Dach hatte jedoch seehr kalt und war am nächsten Morgen ein einziger, riesiger Eisklotz.😂 Den Motor konnten wir nach mehrmaligen Versuchen und aufwärmen nicht starten. Die Luft schien unserem Pisco zu dünn und zu kalt zu sein. Da wurde mal wieder gestossen und nach einigen Metern hat auch das funktioniert.:)
Der Weg zurück war kein bisschen einfacher und wir waren beide froh, als wir sicher und ohne grösseren Schaden wieder die Hauptstrasse erreicht haben.🤪
Die paar Schweisstropfen haben sich aber allemal gelohnt, es war wunderschön.Read more
Salar de Uyuni
April 17, 2022 in Bolivia ⋅ ☀️ 23 °C
Salar de Uyuni
Nach unserer Rückkehr von der Laguna Ruta haben wir uns für ein paar Nächte auf der Salar de Uyuni vorbereitet. Zuerst war eine Besichtung des Eingangs auf dem Programm, damit wir uns ein Bild vom aktuellen Wasserstand machen konnten. Gleich bei der Einfahrt waren einige Einhemische, welche wir gefragt haben, ob es aktuell möglich ist mit unserem Van ohne 4x4 auf die Salzwüste zu fahren…si si, no hay problema!! Perfekt, somit ging es weiter zur Lavado, damit wir Pisco vom ganzen Schmutz befreien konnten und den Unterboden mit Öl einsprayen konnten, als Schutz vo dem Salz.
Das lief alles wie am Schnürchen und um 14.00 Uhr waren wir wieder beim Eingang der Salar de Uyuni. Ausgerüstet mit Maps.me, wo alle „Strassen“ eingezeichnet sind, ging es los. Nach sagenhaften 50 Metern war die „Strasse“ zu Ende, vor uns nur noch Wasserpfützen…“jo näii, mer chönd doch ned durs Wasser fahre, euses Auto isch ned so höch und kei ahnig wie tüüf ases isch, geschweige denn de Bode ganz matschig isch!!“😅 Neben uns fahren Reisebusse und Lastwagen durchs Wasser..kein Problem! „Hmm, fahr do oder doch do, wottsch ned au det öbere wo de Bus isch…querfeldein und finito, so richtig versoffen in einer Salz-Wassersauce!!!😂😂 Und das nach 100m auf der Salar de Uyuni! (Bizeli meh Vorbereitig wär vellicht doch ned schlecht gsii!) 😬
Einige hilfsbereite Bolivianer haben mit uns versucht den Van aus dem Matsch zu stossen…erfolglos, der Van ist immer mehr versunken! Glücklicherweise kam ein Tourguide ohne Gäste mit seinem 4x4 Jeep vorbei und hat uns aus der 💩 gezogen. :) Wir waren uns sicher, dass bedeutet umkehren und eine Tour buchen. Aber auch der Guide meinte, nein nein, kein Problem, im Innern ist die Wüste bereits mehr oder weniger trocken.
Vorsichtig ging es nun auf festem Salz weiter ins Innere der Salzwüste. Der erste Stopp war beim grossen Spiegel, da war das Wasser noch nicht komplett versickert und war etwa 10cm hoch. Der Untergrund war jedoch ganz hart. Durch das Wasser sah es wie ein riesiger Spiegel aus und man wusste nicht mehr wo oben und unten ist.
Wir haben mal schön den Campingtisch und die Stühle ausgepackt und ein Apéröli in dieser unbeschreiblichen Umgebung genossen. Man konnte sich gar nicht satt sehen und als die Sonne unterging hat sich der Himmel in ein Farbenspektakel verwandelt, wie wir es noch nie vorher gesehen haben, wunder-wunderschön!😍😍
Alle Touren sind nach dem Sonnenuntergang zurück nach Uyuni gefahren und wir haben unsere erste Nacht auf dem Salzsee verbracht.
Am nächsten Morgen sind wir zu einer Insel mit Kakteen gefahren und haben eine zweite Nacht auf der Salar de Uyuni verbracht.
Gut gelaunt ging es am Dritten Tag wieder etwas zurück Richtung Eingang. Kurz vo der Insel, welche wir am Vortag schon passiert haben, hat plötzlich unser Vorderrad auf der rechten Seite ganz komische Geräusche von sich gegeben und wir haben an einen kaputten Reifen gedacht…Leider nein, der Sicherungsring der Aufhängung ist gebrochen. Grandios und das auf der Salar de Uyuni, vor uns liegen noch einige Kilometer unebenes Salz und natürlich noch die Eingangspassage mit Wasser! 🙈
Röschu hat das Ganze dann heldenhaft provisorisch mit Draht, Seil und Kabelbinder befestigt. Mit Tempo 30 ging es seeehr langsam weiter.
Da es bereits wieder Abend war und zudem Ostersamstag hätte es sich nicht gelohnt die Salar de Uyuni zu verlassen. Da sowieso kein Mechaniker mehr offen hatte. So haben wir uns kurzerhand entschieden nochmals eine Nacht auf der Salar de Uyuni zu schlafen. Vor uns die untergehende Sonne, der Himmel, gelb, orange, blau, violett, rosa, hinter uns der Vollmond der langsam am Himmel erscheint…was für ein Anblick.
Der nächste Morgen haben wir bei angenehmen T-Shirt Wetter mit Kaffee und Müesli genossen. Gefolgt von einem persönlichen Highlight haben wir am späteren Nachmittag die Salar de Uyuni überglücklich und ohne Panne verlassen…wow, was für unvergessliche Tage…🥰😍Read more
Schlafplatz Mirador Salar de Uyuni
April 19, 2022 in Bolivia ⋅ ⛅ 13 °C
Nach den ereignisreichen Tagen auf der Salar de Uyuni sind wir zurück zu unserm altbekannten Schlafplätzchen beim Mirador Salar de Uyuni gefahren. Wir wollten ja nicht zu viele unnötige Kilometer mit unserem angeschlagenen Pisco machen. Ein Intensivwaschgang war aber doch noch bitternötig. Das ganze Salz wurde mit Hochdruckreiniger entfernt.
Am Ostermontag hatten wir einiges zu erledigen. Unten ist unser Tag kurz zusammengefasst.;)
1: Wäsche bringen
2: Warten bis die Garage die Siesta beendet hat
3: Reparatur von 2h für 28.- 😂🙈
4: Nachtessen am Imbissstand für 3.-
5: Wäsche holen
6: Schlafplatz suchen
-> Einbruch der Dunkelheit
7: Schlafplatz gefunden (viel Wind und Bettina hat direkt in die „Scherben“ gelotzt…Stimmung 1A)
8: Bettduvet bei Wäscherei vergessen, zurück in die Stadt und wieder vorbei an der Mautstation
9: Bettduvet noch da🙌🏼
10: Wieder zurück auf Ruta F5, wieder vorbei an der Mautstation (d‘Dame händ eus bereits kennt und eus durelo ohni nomol zahle)
11: Neuer Schlafplatz gefunden
12: Bereits um 21.30 Uhr eingekuschelt im Schlafsack
Plötzlich ein Klopfen, hmm haben wir das geträumt? Wieder ein Klopfen und ein „buenas noches“. Etwas verschlafen setzen wir uns auf und versuchen durch einen Spalt in den Vorhängen auszumachen, wer es ist. Und dann plötzlich ein rütteln und die Schiebetür wird geöffnet…zwei Taschnlampenstrahls zünden uns ins Gesicht!! Wir werden von 3-Augenpaaren begutachtet, glücklicherweise drei Polizisten. Also naja, ob das gut ist oder nicht, wissen wir in diesem Moment auch noch nicht. Die Polizisten sind oftmals korrupt. Aber sie meinen es gut mit uns. Als wir ihnen erklären, dass wir zu müde waren, um weiter zu fahren, meinen sie nur, es muy peligroso…es sei sehr gefährlich hier zu übernachten. Nach einigen Minuten verschwinden sie jedoch wieder.
Phuu, nochmals Glück gehabt. Beim Blick auf die Uhr sehen wir, dass es erst 10 Uhr ist!!😂😂 Die Polizisten haben sich sicherlich auch gefragt, wer schläft denn schon um 10 Uhr am Rande einer Hauptstrasse!!
Was natürlich noch mehr zum Denken anregte war, wieso haben wir die Schiebetür nicht geschlossen??? Das passiert uns sicherlich nicht mehr.
Wir fühlten uns dann doch nicht mehr ganz so wohl.
13: Zurück in die Stadt und wieder vorbei an der Mautstation…die Damen an der Station dachten sicherlich auch…wtf machen diese Gringos!😅
14: Quer durch die Stadt und zu unserem geliebten Schlafplatz beim Mirador Salar de Uyuni!
Buenas noches!!😅Read more
Potosí
April 20, 2022 in Bolivia ⋅ ☀️ 25 °C
Am nächsten Morgen haben wir uns auf den Weg gemacht nach Potosí. Wir waren enorm gespannt auf diese Minenstadt, welche im frühen 17. Jahrhundert zu einer der grössten Städte der Welt gehörte. Die Stadt ist bis heute abhängig von den Silber und Zinnvorkommen.
Nach einer Autofahrt von 3 Stunden sind wir am frühen Nachmittag im Ort angekommen.
Die Strassen waren ein einziges Labyrinth, diese gingen sehr steil hoch und runter, wurden immer enger und ohne Karte wäre man als Tourist komplett aufgeschmissen.
Wir haben die Nummer von einem Local erhalten, welcher uns mit seinem Pickup durch die Stadt führen wollte. So haben wir unseren Van in einem Parkhaus sicher geparkt und sind mit Carlos Richtung Cerro Rico. In diesem Berg werden seit über 500 Jahren Rohstoffe wie Silber, Kupfer und Zinn abgebaut.
Carlos ist mit seinem Pickup immer weiter hoch auf über 4000m gefahren bis wir am Eingang zu einer der vielen Minen waren. Dort haben wir hautnah gesehen wie diese jungen Männer tonnenschwere Waggons mit Gesteinen herumschieben und diese in Lastwagen kippen. Die meisten hatten ganz aufgeblasene Backen vom grossen „Cocaball“, welchen sie sich als Betäubung in die Backe stecken. Oder einige haben während dem Arbeiten mehrere Schlücke hochprozentigen Alkohol runtergekippt. Anders kann diese harte Arbeit wohl nicht ertragen werden!
Uns ist aufgefallen wie jung diese Männer sind. Carlos, der selbst 14 Jahre als Minero gearbeitet hat, hat uns erzählt, dass bereits 8 jährige Knaben in den Minen arbeiten, weil die Familien so arm sind, dass sie nicht in die Schule gehen können. Sehr traurig…
In die Minen selbst konnten wir aber ohne Schutzkleidung nicht . Für uns war dies völlig okay. Wir haben miterlebt, wie hart diese Männer am Cerro Rico arbeiten müssen.
Es war eine sehr interessanter und zugleich auch „intensiver“ und trauriger Besuch….Read more
Sucre
April 30, 2022 in Bolivia ⋅ ☀️ 24 °C
Als wir am Mittwoch am späteren Nachmittag in Sucre ankamen, waren wir gleich sehr begeistert von der Stadt. Ein Kontrastprogramm zu Uyuni und Potosí. Gepflegte Strassen mit wunderschönen, weissen Kolonialbauten.
Im iOverlander App haben wir den Schlafplatz bei der Señora Lourdes gefunden. So konnten wir bei ihr im grossen, grünen Garten in unserem Van übernachten und das Bad mit Dusche nutzen.
Wir haben uns kurzerhand entschieden, hier etwas länger zu bleiben und Zeit ins Spanisch zu investieren. Während sieben Tage hatten wir mit jeweils einem Privatlehrer Spanischunterricht. Die Nachmittage verbrachten wir hauptsächlich in den guten Cafés im Stadtzentrum.
Endlich konnten wir auch die kaputte Fensterscheibe ersetzen…Röschu hat fast ein “Herzchriesi” bekommen, als er zusehen musste, wie sie das Fenster mit „Würgen“ versuchten in den Rahmen zu drücken. Ihm wurde das ganze zu bunt und so hat er den Rahmen kurz begutachtet und schnell gemerkt, dass man diesen aus der Halterung nehmen kann. Er hat das Kommando übernommen und wir hatten zu guter Letzt eine neue Scheibe inklusive einem intakten Fenster.😂🙈 Fachwissen ist hier leider oftmals Mangelware!😬😅
Als wir am Samstagmorgen Sucre verlassen haben, haben wir zuerst noch den nahegelegenen Dinosaurier Park besucht. Durch die Verschiebung der Erdplatten sind hier einige Dinosaurier Spuren zum Vorschein gekommen.
Im Anschluss sind wir über einen eindrücklichen Pass zum Krater Maragua gefahren. Am nächsten Morgen haben wir eine kleine Wanderung zu weiteren Dinospuren gemacht und sind danach weiter auf der Hochebene Richtung Sajama Nationalpark gefahren.Read more
Sajama Nationalpark
May 4, 2022 in Bolivia ⋅ ☀️ 16 °C
Wir haben zwei Nächte im Sajama Nationalpark geschlafen. Benannt ist dieser Park nach dem Vulkan Sajama, welcher 6542m hoch und der höchste Berg in Bolivien ist.
Am ersten Tag haben wir die heissen Geysiere besucht. Wie es sich gehört, haben wir dort Eier gekocht und sind im angenehm warmen Fluss Baden gegangen.
Nach einer windigen Nacht zwischen Büschen haben wir uns auf eine Hochwanderung aufgemacht. Als Vorbereitung für den 6000er sind wir im bolivianischen Altiplano auf 5050m hoch gewandert. Auf der Wanderung haben wir die Grenze zu Chile überquert und haben die wunderbare Aussicht an der Lagune Chiar Kkota auf den Sajama Vulkan genossen.Read more
La Paz
May 6, 2022 in Bolivia ⋅ ☀️ 19 °C
Was für eine Stadt!!
Ein Kontrastprogramm par excellence…überall Bachsteinbauten ohne Fassaden steil in den Berg hineingebaut und hoch über der gesamten Stadt das moderne Gondelnetz. Was für eine Meisterleistung!
Aus der Vogelperspektive konnten wir gut die ganze Stadt besichtigen und kamen ohne grosse Anstregung von A nach B (die Strosse sind teilwiis fast senkrecht🤪😅).
Wir haben im ärmlichen El Alto Viertel genächtigt auf 4100m. Und sind jeweils mit der Gondel runter in den Kessel nach La Paz gefahren.
La Paz war der Ausgangspunkt für verschiedene Touren.Read more
Huayna Potosí 6088m
May 9, 2022 in Bolivia ⋅ ☀️ 20 °C
Nachdem schon 3 Freunde von uns den Huayna Potosí bestiegen haben war klar für uns….wir werden es auch versuchen 😅🙌🏽!
Huayna Potosí gilt als „Einsteiger 6000er“ und wird deshalb oft von Touristen bestiegen.
Am Samstag morgen um 8:30 Uhr war Treffpunkt beim Touroperator, im Zentrum von La Paz, um das ganze Material anzuprobieren.
Kaum aus der Stadt La Paz ist der Huayna Potosí schon in seiner vollen Pracht zu erkennen. Nach einer 3-stündigen Fahrt erreichten wir das 1. Basecamp auf 4700m am Fusse des Berges.
Da gab es erstmals Snacks gefolgt von einem feinen, kalorienreichen „Zmettag“.
Von da aus wanderten wir ca. 1h zum nächstgelegenen Gletscher, um das Equipment zu testen. Unser Tazelwurm bestehend aus 11 Personen + Guides wurde beim Aufstieg schon mächtig in die Länge gezogen. Die Höhe machte sich bei einigen schon sehr bemerkbar.
Beim Gletscher angekommen lernten wir das Gehen mit den Steigeisen (jedi Person esch öppe 10m gloffe - das häd müesse lange 🙈) und zum Schluss war Eiskletteren an einer senkrechten Wand angesagt.
Röschu fand das sehr cool, Bettina so mässig…😂
Zurück im Basecamp gab es Nachtessen. Man merkte den meisten schon die erste Nervosität und Anspannung an….
Nach ein paar Runden Uno legten wir uns recht früh in den „Massenschlag“.
Am nächsten Morgen resp. in der Nacht zeigten sich schon erste Symptome aufgrund der Höhe 🙈. Bei den meisten machte der Magen schon ganz konische Gabriolen…😅
Nach einem guten Frühstück packten wir unsere Sachen und wanderten zum nächsten Basecamp auf 5200m. Angekommen gab es Snacks, Wasser, Coca Tee, Coca Tee und nochmals Coca Tee….
Coca Tee resp. die Blätter sollen angeblich die Sauerstoffaufnahme auf dieser Höhe fördern.
Um 17:00 Uhr war Abendessen angesagt. Die meisten hatten nicht wirklich Hunger, aber dennoch mussten wir irgendwie Kalorien zu uns nehmen.
Nach einem kurzen Briefing legten wir uns um 18:00 Uhr in die Kayuten und versuchten etwas zu schlafen.
Denn um 24:00 Uhr hiess es Tagwach, Aufstehen, Frühstücken, Anziehen, Packen und los gehts…🙌🏼
Ausgerüstet mit Stirnlampen wanderten wir erstmals los über Felsen und Steine bis wir zu den ersten Eis und Schneefeldern gelangten.
Da angekommen montierten wir die Steigeisen und wurden per Seil gesichert. Pro Seilschaft waren jeweils ein Guide und 2 Personen.
Instruktionen - Fehlanzeige 🙈.
Wir wurden zwar gesichert, aber wie wir uns verhalten müssen im Falle eines Ausrutschers etc. gab es keine.
So wanderten wir los….die Temperatur war um den Gefrierpunkt. Es war stockdunkel und eine wunderschön klare Nacht. Nur die Stirnlampen zeigten uns den Weg. Der Guide gab das Tempo an und wir folgten ihm auf Schritt und Tritt.
Der Aufstieg war generell noch ziemlich steil (esch besser gsi häd mer nüt gseh 😅).
Zwischendrin hiess es plötzlich Eisbickel hervornehmen und wir kletterten auf allen 4en eine ca 30m Wand hoch. Der Guide voraus, in der Mitte Bettina und zum Schluss Röschu.
Seeeehr viel Adrenalin wurde ausgeschüttet…vor allem bei Bettina, die zwischendurch auch noch abrutschte….
(mer send dä plötzli nömm ganz secher gsi öb mer ächt die fortgschrettni Tour astell vo de Iistiger buecht händ 🙃).
Aber phuuu….oben angekommen nahmen wir wieder die Wanderstöcke und glaubten den schwierigsten Teil überstanden zu haben.
Umso später es wurde und höher wir kamen, umso mehr kam der Wind und es wurde ar***kalt. Leider brachte dieser aber nicht mehr Sauerstoff.
Auf ca. 5700m zogen wir einen weiteren Layer an und schlüpften in die riesigen Handschuhe (die Denger send so was vo unhandlich, da hämmer chuum no chönne d‘Stäcke hebe…devör händs warm geh).
Umso höher, umso kleiner wurden die Schritte, die Pulsschläge nahmen zu, die Frequenzen der Pausen wurden höher, die Erschöpfung nahm exponentiell zu und der Magen akzeptierte Nahrung mehr oder weniger gut….😅
Auch der Kopf meldete sich zwischendurch mit Schmerzen und Gedanken wie „werom mache mer da eigentli gnau und zahled au no Gäld för da?!?”🤪
Aber…..so langsam kam die Sonne zum Vorschein und es zeigte sich ein atemberaubendes Morgenrot.
Auch der Gipfel zeigte sich, was etwas positives wie auch negatives hatte.
Positiv: Yeah….mer gsend de Gipfel
Negativ: Fu******k…das esch jo abartig steil
Wanderstöcke weg, Eisbickel hervor und die letzten 100m waren so steil dass es nur noch im Zickzack hoch ging.
Bettina war schon kurz davor aufzugeben. Das kam aber nicht in Frage 😉…nun war es nur noch Kopfsache…
Schrittchen für Schrittchen kämpften wir uns hoch…
Die letzte Kurve, ein sehr schmaler Grat (ja ned links oder rechts luege…🙃)
Tataaaaaaa…..geschaftt….angekommen auf 6088m…
Oben angekommen brachen wir vor Überwältigung, Erschöpfung aber vor allem Freude und Stolz fast in Tränen aus (aso am liebschte hätte mer grad usebrüeled 😅).
Wowwww….was für eine Aussicht. Wir ruhten ungefähr 20min auf dem Gipfel und danach hiess es Abstieg.
Eine 🚠 wäre nun top gewesen…aber denkste…den selben Weg mussten wir natürlich wieder runter.
Bei strahlendem Sonnenschein erkannten wir nun wie steil die Sektionen wirklich waren und wie es teilweise links/rechts die Abhänge runter ging.
Beim steilen Zwischenstück wurden wir gleich abgeseilt.
Um gut 10 Uhr waren wir zurück im 2. Basecamp. Der Aufstieg dauerte ca. 6h der Abstieg ca. 2.5h.
8 von 11 Teilnehmer haben es ganz nach oben geschafft. Für die 900 Höhenmeter legten wir nur knapp 3km zurück…(ja es isch steil gsi 🤪).
Danach hiess es Packen, Suppe essen, und gemeinsam liefen wir nochmals 2h zum 1. Basecamp.
Eine unglaubliche Erfahrung! Zurück in La Paz gönnten wir uns am Foodstand für 1.80 Fr. 2 Burger und Pommes und freuten uns auf einen Netflixabend.
Dieser dauerte dann ca. 10min….😴😴Read more
Death road 🚲
May 11, 2022 in Bolivia ⋅ ⛅ 24 °C
Die Yungas-Strasse (spanisch Camino a Los Yungas) in den Anden ist etwa 80 Kilometer lang und führt von der bolivianischen Stadt La Paz in das nordöstlich gelegene Caranavi, in die Region Yungas. In den Jahren 1931 bis 1936 gebaut, galt die Yungas-Strasse, die bis im Dezember 2007 als zweispurige Strasse geöffnet war, als gefährlichste Strasse der Welt und trug den Beinamen Todesstrasse (spanisch Camino de la Muerte). Diesem Namen wird die Strasse heutzutage aber glücklicherweise nicht mehr gerecht. Heute wird die Strasse hauptsächlich von Touren mit Bikes befahren.
Vom La-Cumbre-Pass in 4670m Höhe sind wir mit den „Downhill“ Bikes auf 1200 m in Coroico hinuntergerast (mer händ immer ghofft, dass eus s‘Hinderrad vom
Bike ned überholt.🤪😂🙈 Glödelet hät
das Züg.) Durch den anfänglichen Regen entstand ein mystischer Nebel, welcher die Landschaft noch spezieller machte.
Während 3 Stunden sind wir abwärts über Steine, scharfe Kurven und durch kleinere Wassefälle gefahren. Mit jeder Kurve stiegen die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit. Während der Fahrt werden fast alle Klimazonen Südamerikas durchquert.:)
Ringsherum Regenwald und tiefe Schluchte, wunderschön.
Ein kaltes Bier, ein grosses Buffet und eine warme Dusche waren der krönende Abschluss des Tages. Im Anschluss ging es mit dem “möchtegern” Formel 1 Fahrer zurück über die neue Passstrasse nach La Paz (be dene waghalsige Überholmanöver hämmer meh gschwitzt wie be de ganze Velofahrt😅)!Read more
Pampas Tour Amazonas 🐊🐒🐬🐢🐍🦅
May 17, 2022 in Bolivia ⋅ ☀️ 26 °C
3 Tage Pampas Tour im bolivianischen Amazonas.
Mit dem Nachtbus ging es in 14 Stunden von La Paz nach Rurrenabaque.
Morgens um 7 Uhr hatte in dem kleinen Dörfchen glücklicherweise die French Bakery offen.😍
Nach einer mehrstündigen Jeepfahrt sind wir in Santa Rosa angekommen, wo wir dann das Holzschiff bestiegen haben.
Schon nach wenigen Minuten haben wir die ersten Kaimane gesehen und ab und zu haben sich die pinken Delfine gezeigt. Flussabwärts sind wir bis zu unserer Lodge gefahren und haben von Antonio, unserem Guide, jenste Tiere erklärt bekommen.
Zwei Nächte haben wir in Holzhütten geschlafen, wo die Wände nur aus Moskitonetzen bestanden. Zudem hatte jedes Bett noch ein separates Netz, welches uns von den unzähligen 🦟 beschützen sollte.
Unser Haus bzw. das einfach Badezimmer war sehr beliebt bei den Fröschen. Irgendwie hat sich da eine ganze Froschfamilie niedergelassen und jedesmal, wenn der WC Deckel geöffnet wurde, musste man ein paar Schritte zurück, weil die Gefahr eines Froschsprungs hoch war!😂🙈
Neben Piranhafischen im strömenden Regen, schwimmen mit Delfinen und allen anderen Kreaturen, Anakondasuche in der Pampas standen mehrere Flussfahrten inkl. einer Nachtfahrt auf dem Programm.
Wunderschöne, sehr abwechslungsreiche und spannende Tage… aber nach den zwei Nächten war es dann auch wieder schön, das Bett nur mit einem anderen Lebewesen zu teilen.;)Read more
Lago Titicaca
May 19, 2022 in Bolivia ⋅ ☀️ 22 °C
Der Titicacasee liegt auf der Grenze zwischen Peru und Bolivien in den Anden. Er ist einer der grössten Seen in Südamerika und das höchstgelegene schiffbare Gewässer der Welt. Wir haben zwei Nächte direkt am Seeufer übernachtet. Das kalte morgendliche Bad im See durfte natürlich nicht fehlen.
Einen ganzen Tag haben wir auf der Isla del Sol verbracht. Wie es der Name schon sagt “Sonneninsel” hatten wir strahlenden Sonnenschein. Die Insel ist nur mit dem Schiff ab der Copacabana erreichbar. Das einzige Fortbewegungsmittel auf der Insel sind Esel. :)Read more
Arequipa
May 21, 2022 in Peru ⋅ ☀️ 25 °C
Hola Perú 🇵🇪
Nach einem erfolgreichen Grenzübertritt (i 1h, Pulsmesse, Suurstoffghalt im Bluet überprüeft und die ersti Polizeikontrolle ohni Autoversicherig überstande) sind wir direkt durchgefahren bis nach Arequipa. Die Stadt liegt zwischen 3 Vulkanen, welche teilweise noch aktiv sind und über 6000m hoch sind. In der Innenstadt gibt es zahlreiche Gebäude aus der Kolonialzeit, welche hauptsächlich aus dem weissen Vulkangestein, Sillar, gebaut sind.
Schon beim ersten Besuch des Zentrums haben wir festgestellt, dass es den Peruanern wirtschaftlich um einiges besser geht als den Bolivianern. Die Preise sind entsprechend wieder höher und das Benzin wird auch nicht mehr vom Staat subventioniert (CHF 1.70 pro Liter 😅🙈).
Nach einer Free Walking Tour, ein paar feinen Kaffees und den ersten Peruanischen Landesgerichten haben wir uns von der schönen Vulkanstadt wieder verabschiedet.Read more
Colca Canyon
May 24, 2022 in Peru ⋅ ☀️ 26 °C
Wieder einmal wurden die Wander🥾 geschnürt. 1200m ging es runter in den Colca Canyon. Anschliessend führte uns der Weg auf der anderen Flussseite hoch und wieder runter. Unser Ziel war die Sangalle Oasis.
Kurz nach 14 Uhr haben wir nach einem weiteren Abstieg die Oase erreicht. Überall gab es Palmen und es herrschte ein idyllisches, tropisches Klima.
Kurz Sonne tanken, Sprung in den Pool und ein kühles Bier. Die angenehmen Temperaturen waren jedoch nur von kurzer Dauer. Sobald die ☀️ weg war konnte man wieder alle Zwiebelschichten anziehen.🙈 Übernachtet haben wir in einem einfachen Bungalow in der Oase.
Nach einem bescheidenen Frühstück (zwoi lödige Pancakes mit chli Konfi) sind wir in 2 1/2h im zickzack wieder hoch aus dem Canyon (d’Wädli händ am nöchste Tag scho chli brönnt). 😅🤪
Unser nächstes Ziel war Cusco. Da die Distanz aber zu gross war, haben wir die Nacht auf 4400m bei einem Mirador verbracht. Schon beim Kochen haben wir gemerkt, dass es “cheibe frösch” ist…und die Nacht wurde eisig kalt!!!🥶🥶🥶
Die Fensterscheiben, rund um die Schrauben, die Dusche, das Wasser im Tank sowie in den Petflaschen, alles war gefroren.😂 Glücklicherweise haben wir einen grandiosen Schlafsack. 🙌🏼🙈
-> Neuer Höhenschlafplatz Rekord!😅Read more
Cusco
June 6, 2022 in Peru ⋅ ☀️ 14 °C
Wiedersehen nach 6 Monaten :)
Was haben wir uns gefreut…am Donnerstag, 26. Mai ist Phil bei uns in Südamerika gelandet. Nach über 6 Monaten wieder ein bekanntes Gesicht zu sehen und etwas Heimat zu spüren, wunderbar.
Unser Ausgangspunkt für die kommenden 10 Tage war Cusco.
Nachdem wir uns im Hostel einquartiert haben ging es von Tour Agency zu Tour Agency bis wir die für uns besten Touren ausgesucht haben.
Die kommenden Tagen schlenderten wir durch das Zentrum von Cusco, haben diverse Kaffees durchprobiert (Brunche chamer super), die verschiedensten Steak House's abgeklappert und natürlich ein paar peruanische Piscos und argentinischen Wein getrunken.
Gemeinsam ging es in einer Tagestour zu den zahlreichen Inca Terrassen, Touriprogramm par excellence...zu Beginn war die Präsentation von der Herstellung der Alpaca Wolle sehr eindrücklich und ein Souvenir-Kauf durfte nicht fehlen. Als wir dann aber beim 3. Shop wieder und wieder die gleichen Pullover und Tücher angeboten bekamen, hat es uns dann langsam „gnüegelet“. ;)
In einem 3-Tagestrip mit Biken (Schoner und Integralhelm uf Asphalt bruchsch natürli), Raften, Ziplinen und einer dreistündigen Wanderung ging es nach Aguas Calientes. Am nächsten Morgen stand das Highlight des Trips an, Machu Picchu. Um 4.30 Uhr sind wir losmarschiert und in 1 1/2 Stunden den Treppenweg bis zum Eingang hoch gewandert (d‘Schwiizer laufet halt). Um 6.00 Uhr hatten wir den Eintritt. Zu dieser Zeit war es glücklicherweise noch sehr leer und wir konnten uns Zeit lassen. Zusätzlich zum Eintritt hatten wir auch noch ein Ticket für den Huchuy Picchu. Auch da waren wir die Ersten und konnten die Aussicht von etwas weiter oben geniessen, sehr sehr eindrücklich.
Gut gelaunt wollten wir dann aber auch noch auf die berühmte Terrasse, wo man die beiden Berge im Hintergrund sieht. Als wir die Treppen zur Terrasse hochgehen wollten, wurde uns der Weg vom Security verwehrt…wir hätten nicht das richtige Ticket, dieses ist nur für den unteren Teil gültig...aber wir sollen raus an die Kasse und fragen, ob wir für ein Foto reindürfen, das sollte kein Problem sein. Hmm na toll…(danke für d‘Erklärig vode Tante im Reisebüro). So gingen wir wieder raus und sind nochmals bei der Kasse angestanden. Natürlich war unser Ticket nicht gültig und die verschiedensten Erklärungen haben nichts gebracht, die einzige Möglichkeit, ein neues Ticket kaufen..(so wiit chunnts no). Ein erneuter Versuch an einer anderen Kasse…wir haben uns verschiedene Geschichten überlegt..alles hat nichts genützt. Unseren Guide haben wir auch noch kontaktiert und auch dieser meinte, leider kann man da nichts machen!
Ja genau, jetzt sind wir einmal hier und können nicht alles sehen, kommt nicht in Frage. Ein letzter Versuch und siehe da, Hartnäckigkeit zahlt sich aus. Wir mussten unsere drei Schweizer Pässe an der Kasse abgeben und hatten 30 Minuten Zeit, um ein paar Fotos zu schiessen (duregrast simmer, die Incas händ no gern steili Stege bout). Aber schlussendlich hat es sich ausgezahlt, wir haben die tolle Aussicht genossen und sind pünktlich wieder bei der Kasse angekommen, die drei roten Pässe waren unversehrt und wir mussten auch nichts bezahlen. :)
Es ist wirklich unfassbar, was die Incas vor hunderten von Jahren gebaut haben…jedenfalls sehenswert!
Da wir keine Lust mehr auf die geführten Massentouri Trips hatten, sind wir zu Dritt mit unserem Pisco los. Als wir gegen den späteren Nachmittag bei den ersten Rainbows Mountain ankamen, war niemand mehr da. Unterwegs haben wir in einer einfachen Hospedaje übernachtet und sind im einzigen Restaurant im Dorf essen gegangen…the real experience. :)
Am nächsten Tag ging es zu weiteren Rainbow Mountains und da Bettina beim Wegweisen mal wieder die Abzweigung verpasst hat, sind wir schlussendlich auf 5070m gewesen, haben gepicknickt und sind wieder alles runter bis zur Abzweigung. Da wir etwas spät beim Parkplatz ankamen und die Sonne schon sehr tief stand, haben wir uns für die Quats entschieden. :) So ging es in 20 Minuten hoch zu den farbigen Bergen, natürlich waren alle anderen Touris schon wieder weg und wir waren alleine.
Den letzten Tag haben wir nochmals mit ein paar Flaschen Wein und typischen peruanischen Essen in Cusco genossen. Am Pfingsmontag ist Phil wieder zurück in die Schweiz gereist.
Was für tolle Tage und wie schön, wenn man die Erlebnisse mit geliebten Menschen teilen kann…Danke Phil, super schön gsiii.
Für uns ging es dann wieder zu Zweit weiter Richtung Laguna Humantay.Read more
Laguna Humantay
June 7, 2022 in Peru ⋅ ☀️ 23 °C
Wir haben die Vorteile des Hauses auf 4 Räder mal wieder genutzt. Am späteren Nachmittag sind wir zum Parkplatz der Laguna Humantay gefahren. So konnten wir am nächsten Morgen früh vor allen Touren zur Lagune hoch wandern und waren wirklich die ersten. Schnell die Drohne steigen lassen und ein paar Bilder ohne Leute machen.
Beim Abstieg sind uns die Touren zu Fuss oder auf dem Pferd in Scharen entgegengekommen.
Antizyklisch reisen macht schon viel mehr Spass. ;)
Über gefühlt 10 Pässe ging es quer durchs Land bis an die Küste nach Nazca.Read more
Nazca / Oasis Huacachina / Paracas
June 9, 2022 in Peru ⋅ ☀️ 25 °C
Nazca: Von einem Aussichtsturm haben wir einige der bekannten Nazca Bilder bestaunen können (Baum, Hände und Eidechse).
Oasis Huacachina: Vor der Stadt Ica liegt die kleine Wüstenstadt Huacachina, wo man zu Fuss oder mit einem Buggy durch die Sanddünen fahren kann. Wir sind zu Fuss im heissen Sand umher gewandert und haben die Aussicht von Oben genossen. Grösster Spassfaktor war das Hinunterrennen im Sand, ging etwas schneller als das hinaufgehen. ;)
Nationalpark Paracas: In einem Rundkurs kann man die verschiedenen Strände vom Nationalpark Paracas besichtigen. Wunderschönes, türkisfarbenes Wasser und felsige Strände. Leider ist es seit der Pandemie nicht mehr erlaubt im Park zu campen. Durch den kalten Wind war es auch nicht gemütlich sich an den Strand zu legen. So sind wir mit einigen Stopps durch den Park gefahren und im Anschluss auf der Schnellstrasse weiter bis nach Lima gefahren.Read more








































































































































































































































































































































































TravelerWow, was für Reise 😳🥳💪🏻🙈 Genießt die warme Dusche und freut euch auf die Antarktis 😍 freuen uns schon auf die nächsten Berichte