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Weltweit

August 2019 En savoir plus
  • Torres del Paine Nationalpark

    6 février 2020, Argentine ⋅ ⛅ 4 °C

    Auf dem Weg in den Nationalpark hat uns die Natur wieder geflashed.....
    Berge und Taigaartige Wiesen... mit lilafarbenden Gras, das, wenn es windig ist, auch noch wunderschön schimmert.
    Viele, viele Guanacos... ich bin hin und weg🙃

    Unser neues Hostel liegt direkt an der Laguna Goic. Wir hatten Etagenbetten im 4er Dorm ( Schlafsaal) gebucht, denn alles ist im Park sehr teuer
    und schließlich wollten wir ja dort nur schlafen. Auch hier scheint alles nur schnell zusammengezimmert zu sein.
    Wir bekamen einen dünnen Schlafsack, den wir in einen dickeren Schlfsack ziehen sollten, darüber kam noch eine warme Decke. Wir schauten uns an,
    vermutlich wird es nachts kalt hier😯
    Wir hatten allerdings Glück, denn es kam abends keiner mehr in unser Zimmer.

    Das Hostel liegt mitten im Park und da ist nichts drumherum außer wieder Guanacos und graue Füchse, ein paar Vögel...
    Die jungen Leute, die das Hostel führen, waren alle ausgesprochen freundlich und lustig.
    Luz, eine kleine Argentinierin erzählte uns, dass eins der großen Hotels in der Nähe Benzin (für das doppelte Geld) verkauft. Das wollten wir uns doch mal merken.
    Nachmittags besorgten wir uns noch den Pass für den Nationalpark, kostete Euro 30 p.P.
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  • Salto Grande und Laguna Azul

    7 février 2020, Chili ⋅ ⛅ 7 °C

    Salto Grande nennt sich auch Cascarda Paine, eine sehr große Stromschnelle. Diese startet in den südlichen Eisfeldern vom Dickson Gletscher,
    Tyndall Pingo und dem Grey Gletscher.

    Wunderschön sahen die drei Granitfelsen des Torres del Pain im Hintergrund aus, sie haben eine Höhe zwischen 2500-2850 Metern.
    Mittlerweile war es ca 25 Grad geworden, der Himmel war strahlend blau mit hübschen, weißen Wölkchen.

    Danach fuhren wir weiter durch die Berge zum Lago Azura. Der Weg dorthin.... genauso wie ich es mag - wieder viele Tiere, vor allem Guanacos,
    sie sind so hübsch😍
    Ständig standen sie auf der Straße oder wir sahen sie auf den Wiesen, Berghängen..
    Und der Lago Azura - so blau- so klar- so schön ! Im Hintergrund wieder die Berge. Ich würde sagen, ein Postkartenmotiv.
    Die Natur ist einfach wunderschön.
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  • Leider keine Pumas

    7 février 2020, Chili ⋅ ⛅ 23 °C

    Eingendich wollten wir noch eine Wanderung unternehmen, die uns zum Lago Sarmiento geführt hätte.
    Als wir unseren Plan den Rangern mitteilten, sagten diese, es sei zu gefährlich, denn dies ist der Bereich des Parks, wo die ganzen Pumas leben.
    Es sei in der Vergangenheit zu Zwischenfällen mit den Tieren gekommen, daher ist dieser Teil nur mit Guide zu bewandern.
    Schade... das hatten wir beide nicht auf dem Schirm.... Pumas !
    Leider blieb uns keine Zeit mehr, einen Guide zu buchen. Wir wären tatsächlich gern noch ein paar Tage länger im Nationalpark geblieben, vor allem da es ja eine Möglichkeit gab, Benzin zu kaufen.
    Nun, das ist ja ein Grund noch einmal zurück zu kommen👍
    So geht es aber morgen nach El Calafate..

    Doch zuerst konnten wir tanken fahren... der Weg dorthin führte uns über eine nicht sehr vertrauenswürdig aussehende Brücke und nach mehrmaligen Nachfragen, wo denn diese Tankstelle sei, haben wir sie schließlich gefunden.
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  • El Calafate

    8 février 2020, Argentine ⋅ ⛅ 13 °C

    El Calafate.... wir waren gespannt, denn heute hatten wir den ersten Grenzübergang von Chile nach Argentinien. Mit einen Stapel an Papieren vom
    Autovermieter im Handschuhfach waren wir natürlich bestens vorbereitet.
    Anders als wir es im Netz nachgelesen hatten, war es gar nicht so schlimm, die Beamten arbeiteten zügig, ok, über das System lässt sich streiten.
    Sie haben eine ausgeprägte Zettelwirtschaft 🙃 und die Beamtin, die den letzten Blick auf unsere Papiere geworfen hatte, stand dann auf,
    um uns eigenhändig den Schlagbaum zu öffnen.

    Wir fuhren teilweise lange Strecken ohne ein anderes Auto zu sehen. Herrliche Aussichten und großartig weites Land.
    Hier ist wieder einmal der Weg das Ziel👍

    Die Unterkunft, die ich über AirB&B gebucht hatte, liegt etwas außerhalb von E.C. in einem Neubaugebiet ohne Straßennahmen 🤨
    Nachdem wir ca 20 Min im Kreis gefahren waren, habe ich an einem schönen Haus geklpft und den Weg erfragt. Endlich angekommen und eingecheckt,
    Koffer aufs Zimmer..... mir kam es etwas komisch vor, denn im Netz sah das Zimmer ganz anders aus... stellte sich heraus - falsche Unterkunft🙈
    Unsere befand sich auf der anderen Straßenseite...
    Schnell wieder alles eingesammelt - unsere Gastgeberin Karina wartete schon verzweifelt auf uns.
    Unser Zimmerfenster zeigte genau auf den Lago Argentino, ja, wieder ein herrlicher See.

    El Calafate ist ein recht großer Ort in der argentinischen Provinz Santa Cruz, die in der Nähe des Südpatagonischen Eisfeldes liegt. Hier ist der Ausgangspunkt
    für Ausflüge zum Gletscher Perito Moreno.
    Wir waren kurz im Dorf, wollten eine geführte Tour um auf dem Gletscher zu wandern, buchen, doch leider war alles voll..... wir sind in der Hauptsaison hier.
    Ich war erst etwas enttäuscht, doch eine Bootstour bis vor den Gletscher- das wäre immer möglich...
    wir freuen uns auf morgen !
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  • Perito Moreno Gletscher

    9 février 2020, Argentine ⋅ ☁️ 10 °C

    Auf zum Gletscher ! Ich war aufgeregt ! Nach ca 70 km Fahrt konnten wir den Gletscher schon von weiten sehen.....
    wow....
    Am Bootsanleger angekommen haben wir direkt die Tickes für die 1,5 Stunden lange Fahrt gekauft. Wir mussten nicht lange warten, denn es sind mehrere Boote unterwegs, so konnten wir direkt mit vielen anderen Touris ein Boot betreten .

    Der Perito-Moreno-Gletscher ist einer der größten Auslassgletscher des Campo de Hielo Sur, des größten Gletschergebietes der südamerikanischen
    Anden. Seine Gletscherzunge endet im Lago Argentino und sperrt den südlichen Arm des Sees ab. Dadurch staut dieser sich auf um sich dann periodisch zu entleeren.
    Er ist eine der größten Touristenattraktionen in Argentinien und der meistbesuchte Ort. Von der UNESCO als Weltnaturerbe eingestuft liegt er im Nationalpark Los Glaciares. Im Gegensatz zu den meisten Gletschern der Region zieht der P.M-,Gletscher sich nicht zurück.
    Er ist 30 km lang , hat eine Fläche von 254 km² und ist ca 70 Meter hoch.

    Mit dem Boot sind wir bis auf ca 100 Metern an den Gletscher herangefahren. Es ist wahnsinn wie laut er ist. Mann hört ständig Geräusche, die sich wie
    Gewehrschüsse anhören, oder wie Stahlseile die zerreißen, es ist als wenn er lebt.
    Wir sahen, wie große Brocken von Eis ins Wasser gefallen sind, es hörte sich an, als wenn sie abgesprengt wurden. Richtig doll laut !!
    Die Farben von weiß bis hellblau/dunkelblau, leider auch mit Schmutz überzogen. Das kommt sicher von den ganzen Booten die da ständig herumfahren,
    das wir auch dazu beitragen, stimmte uns nachdenklich.

    Nach der Bootstour sind wir noch zum Aussichtspunkt gelaufen, Von dort aus hat man nocheinmal eine wunderbare Sicht auf den Gletscher von der anderen
    Seite. Wunderschön !

    Nach Stunden am Gletscher sind wir ausgehungert zurück nach El Calafate um essen zu gehen. Gereizt hatte uns schon gestern etwas gegrilltes Fleisch, denn dafür ist Argentinien ja auch bekannt.
    Wir bestellten einen Grillteller für 2 Personen, als Walter nachfragte, ob es Beilagen geben würde, kam zur Antwort, dass man keine benötigt.
    Okay... 🙃
    Dieser Teller war enorm.... es war eine Auswahl an verschiedenen Fleischsorten und, wie wir später herausfanden, Innereien🤢
    Da war dieser gegrillte "Kringel", Walter meinte nur, würde aussehen wie ein Anus🙊🙈🙉
    Ich hatte eh nicht vorgehabt, diesen Kringel zu essen, doch nach dieser Aussage erstrecht nicht....
    Es war wohl gegrillter Dünndarm🤢🤢🤢
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  • Uschuaia

    12 février 2020, Argentine ⋅ ⛅ 8 °C

    Es gab zwei Reisetage, wir fuhren nach Rio Gallegos, dort haben wir eine Nacht verbracht. Dann ging es weiter nach Rio Grande.
    Wir mussten um nach Rio Grande zu kommen 2 Grenzübergänge passieren.
    Einmal von Argentinien nach Chile.... das Besondere daran ist, dass man keine Lebensmittel mitnehmen darf. Wir mussten unsere Einkäufe leider entsorgen,
    was mir extrem schwer fällt. Leider hatten wir uns beim Vorräte zulegen etwas verschätzt. Ein Grenzbeamter kontrollierte ganz gewissenhaft unsere Rucksäcke und das Auto.
    Dann kam der nächste Grenzübergang in umgekehrter Reihenfolge und wir waren wieder in Argentinien... den Argentiniern ist es egal was man mitbringt... uns ja auch, denn wir hatten ja nichts mehr 😎

    Um nach Ushuaia zu gelangen, muss man eine Autofähre nehmen, sie fährt ca 25 Minuten über die Magellan Straße. Kurios ist es, dass man auf der Fähre bezahlen muss. Wir hatten keine Ahnung, wie das vonstatten geht, hatten irgendwie erwartet, dass jemand auf uns zukommt, doch als wir bemerkten, dass sich ein paar Leute vor einer Tür anstellten, lag die Vermutung nahe, hier gibt es die Fahrkarten - Bingo. Kaum war das Ticket gekauft, konnten wir auch schon die Fähre verlassen.
    Wir waren in Feuerland 🔥

    Nach ca 2 Stunden waren wir in Ushuaia angelangt. Die südlichste Stadt der Welt. Von hier aus starten viele Expeditionen in die Antarktis. Im Hafen konnten wir schon die ersten Kreuzfahtschiffe sehen, viele Katamarane, kleine Ausflugsboote und auch 2 Schiffe von Greenpeace.
    Ushuaia befindet sich in der Inselwelt von Feuerland an der Südspitze Südamerikas. Sie trägt den Beinahmen "Ende der Welt"🙃
    Sie liegt zwischen dem Gebirgszug der Montes Martial und dem Beagle-Kanal.
    Wir hatten uns in Neuseeland mit Winterkleidung eingedeckt, denn hier soll es immer sehr kalt und windig sein. Doch wir stellten fest, dass hier natürlich alles auf "Kälte" eingestellt ist. In allen Geschäften gibt es Kleidung in verschiedenen Ausführungen, von billig bis sehr teuer... aber wir wollten keine Zeit mit shoppen verbringen....

    Für die Zeit hier hatten wir ein kleines Appartment gemietet, so konnten wir kochen und sind etwas unabhängiger, auch konnte mal wieder Wäsche
    gewaschen werden.
    Da unsere Lebensmittel ja der Grenze zum Opfer gefallen waren, haben wir diesmal sparsam eingekauft... es fällt mir sehr schwer, Lebensmittel zu verwerfen, dann lieber öfter einkaufen gehen.
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  • geht das? Zur gleichen Zeit in 2 Ländern

    13 février 2020, Argentine ⋅ ⛅ 6 °C

    Feuerland ist ein Wanderparadis, wir wollten zum Hito XXIV. Der Weg dorthin führt am Acigami Lake entlang, eine Strecke die mit unendlich
    vielen Baumwurzeln und Steinen versehen ist. Einfach drauflos.... wir hatten uns warm angezogen, doch bisher verspührten wir weder Wind noch Kälte.
    Irgendwie stimmt das auch hier nicht so mit dem Wetter.
    Es wird gesagt, dass man in diesem Gebiet manchmal alle 4 Jahreszeiten an einem Tag erleben kann.😱
    Da wir unsere Touren meistens etwas später starten, nachdem wir vernünftig ausgeschlafen haben etc, treffen wir kaum auf andere Touris. Die sind immer bestrebt, alles ganz früh zu erledigen, viel in den Tag hineinzupacken, meistens haben die ja auch nur 3 Wochen Urlaub.
    Da geht es uns schon besser mit viel Zeit an der Hand😎

    Eine rostige Metallpyramide deutete uns den Weg, wir waren am Hito XXIV angekommen.
    Das ist die Grenze zwischen Argentinien und Chile.... ein kleines Schild das einem verbietet über diesen Punkt hinweg zu gehen.... alles klar...🥳
    Ich hatte vorsorglich ein paar Äpfel eingepackt, so konnte ich in 2 Ländern stehend, den Apfel essen, ätsch...

    Wir besuchten auch noch das südlichst gelegene Postamt der Welt, dort wurden Karten verschickt. Der Andrang dort war leider etwas groß...ich glaube, jeder der den Tierra Del Fuego Nationalpark besucht, möchte von dort Post verschicken.
    Der Beamte in diesem Büdchen allein war schon ein Besuch wert. Sehr kurios....
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  • Beagle Kanal

    14 février 2020, Argentine ⋅ ☁️ 10 °C

    Von unserer Vermieterin empfolen machten wir eine Bootstour auf dem Beagle Kanal.
    Wir würden Komorane sehen, sowie den Leuchtturm von Ushuaia und eine kleine Insel auf der 3 verschiedene Arten von Pinguinen leben.

    Warm eingepackt ging es aufs Boot. Der Kanal war sehr ruhig, kein Wind oder irgendetwas anderes, was mir Übelkeit verursachen würde, jeah
    Die Insel " Isla Alicia" , wird von vielen Komoranen bewohnt, von weiten sehen sie aus wie Pinguine, ich war ja in Neuseeland schon einmal darauf
    hereingefallen😊
    Etwas weiter liegt die Insel " Isla de Los Pajaros", dort findet man eine Kolonie von Pelzrobben. Dahinter liegt der Leuchtturm, auch auf seiner eigenen Insel.
    Nach einer weiteren kurzen Fahrt kamen wir zur Pinguinkolonie, sie leben auf der Insel " Isla Martillo". Es sind 3 verschiedene Pinguinrassen vertreten,
    Königspinguine, Magellanpinguin und wenn wir richtig geschaut haben, Eselspinguine. Süüüüß🐧🐧🐧🐧

    Was noch richtig genial war, auf dem Weg dorthin sahen wir 2 Buckelwahle, die immer wieder auftauchten und ein Schwarm Delphine. Was für ein entschleunigter (durch das Boot fahren) tierreicher Tag !

    Wir hatten außerdem erfahren, dass man sich einen Stempel vom Ende der Welt in seinen Reisepass machen lassen kann. Das hätte man auch gestern im Postamt erledigen können, doch dort kostet es 3 USD, außerdem war uns der Stempel viel zu groß. Im Touristeninformationszentrum war der Stempel klein und umsonst.
    Was will man mehr.....😎
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  • Martial Glacier

    16 février 2020, Argentine ⋅ ⛅ 3 °C

    Lass uns doch mal die Schlängelstraße hochfahren, da oben gibt es Kondore....
    das war Walters Vorschlag für den Tag😊
    Wir hatten gestern einen Ausruh-Gammel-Tag, ich hatte viel geschrieben, und jetzt wollte ich auch wieder an die frische Luft.
    Der Weg zum Ex-Sessellift des Gletschers führte uns erst über eine 7 km lange Serpentinenstraße aus dem Ort heraus. Zum laufen nicht so schön, sie führt erst etwas durch die Stadt und dann würde man nur Straße laufen, also total ok mit dem Wagen zu fahren.

    Wie schon so oft, war auch das Wetter auf unserer Seite, strahlender Sonnenschein. Der Hauptweg ist die ehemalige Skipiste, die, wenn kein Schnee liegt, ein breiter Schotterweg ist. Und es geht hier schon sehr steil bergauf!
    Es war uns tatsächlich vorher nicht bewusst, wie weit und vor allem, wie steil dieser Weg werden würde. Immer wieder schauten wir über die Schulter zurück und hatten einen genialen Blick auf die Stadt Ushuaia, den Beagle Kanal und den letzten Ausläufern der Anden.
    Je höher wir kletterten, umso kälter wurde es, tatsächlich gab es auch ein paar Schneeflocken ❄ , gefroren haben wir aber nicht.

    Nach ca 1.5 Stunden kamen wir ans Ziel (es waren wirklich viele Leute unterwegs). Der Gletscher war nicht so spektakulär wie der Perito Moreno,
    sah eher aus wie eine große Eisscholle, aber die Begeisterung der Anderen Mitstreiter war herrlich.
    Leider haben wir keine Andenkondore gesehen 🙃 Doch es gibt ja auch welche in Peru, vielleicht klappt es dann...
    Mit zittriegen Beinen ging es wieder bergab.... wir waren aber froh, dass wir diesen Aufstieg gemacht hatten, allein die klare Luft ist wie ein Geschenk.

    Wir hatten vor ein paar Tagen festgestellt, dass die meisten Restaurants hier Königskrabben als Spezialität anbieten. OK, das Meer vor der Tür, bietet sich wohl an.
    Heute, am letzten Abend wollten wir uns mal so ein Menü bestellen. Unsere Gastgeberin hatte uns ein Lokal empfolen, dort soll es am frischesten und preiswertesten sein.
    Der Laden macht um 19 Uhr auf, um 19:30 standen die Menschen schon auf der Straße Schlange. Wir bekamen eine Nr mit der Aufforderung in einer Stunde wieder zu kommen.
    Gesagt-getan... doch die Schlange war nicht kürzer geworden. Dank der Nr die wir ja bekommen hatten, bekamen wir recht schnell unseren Tisch. Unser kleines Problem war nur - wie isst man diese Krabben überhaupt? Wir sahen, wie am Nachbartisch die Beine des Tieres mit Scheren aufgeschnitten wurde, dann gab es ein gepuhle und ( für mich unappetitliches) geknibbel...
    Wir hatten uns schon gedacht, dass da nicht viel Fleisch dran sein kann, daher gab es vorab eine Suppe.... zum Glück..
    Als unsere Krabbe dann serviert wurde, fand ich es irgendwie gar nicht mehr so schön. Aber wer nicht probiert kann auch nicht sagen dass es nicht schmeckt.
    Tapfer ein Beinchen abgebrochen (die haben Stacheln !) dann mit der Schere zweimal daran entlang geschnitten, den Panzer entfernen und das Fleisch herauslösen.....
    Leider muss ich gestehen, ich fand den Geschmack nicht wirklich lecker....🤢 das Schnibbeln war ok. Also hatte Walter das Fleisch und ich das Beilagenbrot und die Tomatenscheiben bekommen.
    Das Beste war die Eisdiele auf dem Rückweg.... Wir haben in Patagonien das Weltbeste Eis gegessen! Es gibt immer eine doppelwandige Waffel, die lässt nichts durchtröpfeln und das Eis wird hineingelöffelt. Krass... sahnig und mit leckeren Geschmacksrichtungen. Für Walter gab es Whiskyeis 🥃

    Morgen haben wir wieder einen Reisetag, es geht langsam zurück nach Punta Arenas...
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  • Königspinguine und der Sturm

    18 février 2020, Chili ⋅ ⛅ 28 °C

    Wir machten uns auf den Rückweg, wir würden Feuerland verlassen und wieder aufs Festland zurückkehren.
    Allerdings hatten wir noch ein besonderes Ziel, Bahia Inutil, dort haben sich vor ein paar Jahren eine Königspinguinkollonie angesiedelt.
    Wir mussten eine lange Schotterstraße fahren und wichtig, vorab ein Ticket reservieren. Es sind nur eine bestimmte Anzahl von Besuchern am Tag gestattet, um die Tiere nicht zu stören.

    Es war unfassbar windig und wir mussten tatsächlich das erste Mal eine dicke Jacke, Mütze und Schal anziehen... die Handschuhe hatten wir dummerweise im Rucksack gelassen...
    Nach einer informativen Einführung über die dort lebenden Pinguine konnten wir zum etwas windgeschützten Beobachtungspunkt laufen. Dort gab es große Ferngläser damit man auch wirklich viel sehen konnte. Der Zeitpunkt war gut, denn wir sahen auch ganz kleine Babys, die sich an ihre Eltern schmiegten... einfach süüß🐧🐧

    Aber der Wind hatte sich verstärkt und Walter hatte Mühe überhaupt Bilder zu machen, so doll hat es gewackelt, die Kamera still zu halten war richtig schwierig.
    Es sind trotz allem ein paar schöne Fotos entstanden... wir haben es einfach genossen, diese Tiere so nah in freier Natur zu beobachten, die schönsten Bilder sind eh im Kopf.

    Danch fuhren wir zur Fähre über den Grenzübergang San Sebastian Chile, nach Punta del Gada um die Magellanstraße zu überqueren.
    Primera Angostura ist die erste Engstelle der Meeresenge, dort benötigt die Fähre nur 25 Minuten für die Überfahrt.
    Wir hatten an der Grenze natürlich wieder dafür gesort, dass wir keine Lebensmittel dabei hatten, ist ja verboten.
    Am Hafen angekommen gab es schon eine lange Schlange von Autos in der wir uns schon einmal anstellten. Da die Fähre ja regelmäßig übersetzt waren wir verwundert, dass es irgendwie so lange dauerte.
    Doch da es immer noch extrem windig war, dachten wir , na gut, die werden wohl etwäs länger benötigen... doch dann stellten wir fest, sie fuhren gar nicht.
    Es war schlichtweg zu stürmisch, die Fähre lag in Sichtweite aber sie konnte nicht anlegen😬
    Mittlerweile waren wir etwas hungrig geworden, es sah auch so aus, als wenn es sich noch Stunden hinziehen würde. Ich ging zum Kiosk, der auch sehr leckere warme Sandwiches verkaufte, nur alles seeeeehr langsam. Ich stellte mich in die Schlange mit 17 Leuten vor mir, nach 1,5 Stunden war ich zurück am Auto, Walter hatte schon vermutet, dass ich rübergeschwommen war....
    Doch mit einem Liter Cola, warmen Sandwiches und ein paar Chips konnten wir die Zeit ganz gut überbrücken. Als sich nach 8,5 Stunden immer noch nichts bewegte, wir einige Male der Autoschlange entlangspaziert waren, bzw uns durch den Sturm gekämpft hatten, beschlossen wir, uns im Auto für die Nacht häuslich einzurichten🙃 Bequem in den Sitz gekuschelt, ne zweite Hose und Hemd angezogen, ausgerüstet mit Schal und Mütze wollten wir schlafen.
    Das Auto war mittlerweile richtig ausgekühlt...
    Auf einmal kam Bewegung in die Schlange.... Bewegung, geil ! Langsam setzte der Korso sich in Fahrt und wir haben tatsächlich die 2 Fähre bekommen und konnten unseren Weg fortsetzen.
    Als wir um 1 Uhr morgens in unserer gemieteten Wohnung ankamen, wurden wir sehr herzlich von der Vermieterin und ihrem Mann begrüßt. Wieder war es sprachlich nicht möglich, doch Gesten und viel Gelächter machten uns schnell klar, was für uns in der Wohnung wichtig war.
    Erschöpft fielen wir ins Bett....
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  • San Pedro de Atacama

    21 février 2020, Chili ⋅ ☀️ 21 °C

    Nachdem wir Punta Arenas verlassen hatten, und das schöne Patagonien, landeten wir um 21:30 auf dem Flughafen in Calama. Wie fast immer, empfinden wir die Reisetage als recht anstrengend. Wir sind von Punta Arenas über Santiago geflogen, wo wir einen Aufenthalt von 4 Stunden hatten.
    Da gammelt man auf dem Flughafen herum, nirgends ist es wirklich bequem und etwas unter Spannung steht man ja auch, der Gedanke, man schläft womöglich leicht auf einem Sessel ein und verpasst den Flieger🙉

    Wir waren froh, als wir landeten, die Fahrt bis nach San Pedro dauerte auch nocheinmal eine Stunde mit dem Minibus. Die anderen Gäste hatten alle Hotels gebucht (wir wieder Airbnb) und wurden zuerst abgesetzt. Als wir im Dunkeln durch die Straßen fuhren, bot sich ein für uns ungewöhnliches Bild. Die Häuser sind teilweise mit Lehmputz verputzt und es gibt keine befestigten Straßen. Die Wege sind aus festgefahrener Asche, uneben und huckelig. Es gibt hier keine Straßennamen, daher wollte unser englischsprechende (!) Fahrer uns gern zuletzt "ausliefern", so hatte er mehr Zeit um das Haus zu suchen.
    San Pedro ist nicht so groß, unser Haus liegt nicht in der Innenstadt. Da unser Fahrer sich nicht sicher war, ob er es gefunden hatte, telefonierte er noch schnell mit unserem Gastgeber, und, vor uns öffnete sich eine Tür, wir standen tatsächlich schon vor dem Haus😊 Top !
    Ich musste im nachhinein etwas schmunzeln, denn der Fahrer verabschiedete sich von uns wie ein alter Freund, ich bekam ein Küschen auf die Wange und Walter einen kräftigen Klopfer auf die Schulter🙃 Der Gedanke schlich sich bei mir ein, wie komisch, wenn bei uns der Taxifahrer dich mit einem Kuss zur Tür bringen würde🤣🤣

    Wir wurden sehr lieb von Mauritio in Empfang genommen, uns wurde kurz alles gezeigt, die Frühstückszeit besprochen, denn hier bekommen wir das Frühstück an die Tür gebracht 👍 , danach konnten wir zur Ruhe kommen....
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  • San Pedro und der kleine Karneval

    22 février 2020, Chili ⋅ ☀️ 25 °C

    Das mit dem Frühstück ist schon ganz schön.... unser Kühlschrank war bestückt mit Butter, Milch, Marmelade und einer 6 Liter Flasche Wasser. Außerdem gab es Kaffee und Tee, prima.
    Mauritio brachte uns frische Brötchen und 4 Eier mit den Worten, vorsicht ist noch heiß. Ok... er spricht nur sehr wenig englisch, aber das sollte es wohl heißen..
    Als Walter mit Schwung ein Ei aufklopfte, welches nicht heiß war, stellten wir fest, sie waren noch gar nicht gekocht.... da mussten wir lachen...

    Das Städchen hat eine Post, eine Polizeidiensststelle, ein Gemeindehaus und wir konnten in einem Hinterhof 3 Krankenwagen sehen...
    Im Stadtzentrum befindet sich eine sehr schöne Kirche, diese ist aus dem 17 Jahrhundert und wurde während der spanischen Kolonialzeit erbaut.
    Die Iglesia de San Pedro de Atacama steht am Platz de Armas.
    Die Besonderheit dieser Kirche ist das Dach. Es besteht aus Kaktusholz welches mit Sehnen verbunden ist.

    San Pedro, das wussten wir, ist stark geprägt vom Tourismus. Jährlich besuchen ca 50000 Wüsten-Touristen die Oase . Das Örtchen befindet
    sich auf 2450 Metern Höhe am nördlichen Rand des Salar de Atacama. Hier leben ca 1938 Einwohner in ca 690 Häusern und ist damit die bevölkerungsreichste in der Kommune.
    Wie wir nachher herausgefunden haben, leben die aber nicht in der Stadt.
    Da gibt es ausschließlich Touristen. Aber wir waren nicht auf diese Massen vorbereitet. Der Hammer... jedes Haus in der Innenstadt besteht aus Touristenbüros, die Touren verkaufen, Soveniergeschäfte, die auch alle die gleichen Dinge im Regal haben und Restaurants.
    Die Menschenmassen echt krass. Fast nur Backpacker, Individualtouristen auch ein paar Reisegruppen und extrem viele freilaufende Hunde.
    Wir bemerkten viele französisch sprechende Menschen....
    Die Atmosphäre ist aber trotz allem sehr entspannt, vielleicht liegt es an der Sonne, an den staubigen "Straßen" oder einfach daran, dass ja alle in Urlaubsstimmung sind oder dass die Chilenen ein sehr freundliches, entspanntes Volk sind.👍

    Wir schlenderten durch den Ort mit dem Plan auch Touren zu buchen, doch wir waren hilflos überfordert von diesem Angebot. Hatten keinen Plan, wo denn nun anfangen ....
    Schließlich holten wir uns 3 Angebote, wollten am nächsten Tag buchen um dann die erste Sehenswürdigkeit anzusteuern. Wir hatten ja ausreichend Zeit.
    Als wir über den Placa de Armas schlenderten, bemerkten wir bunt gekleidete Menschen, viele Stände, die Schmuck und ähnliches verkauften und laute Musik.

    Neugierig geworden, waren wir auf einmal mitten in einer Feierlichkeit, die, wie sich herausstellte, Karneval war.🥳
    Verschiedene Gruppen wurden (sehr) laut über Lautsprecher angesagt und diese gaben Tanzaufführungen zum Besten.
    Es war spannend, vor allem war es offensichtlich, das war nichts, was hier für die Urlauber veranstalltet wurde, das war Tradition. Ich wurde, weil ich als kleiner Mensch gern vorn stehe, damit ich etwas sehen kann, direkt "Opfer" einer älteren Dame, die mich zum Tanzen aufforderte, tja, da kann man nicht nein sagen. Solchen unfreiwilligen Aktivitäten habe ich schon öfters ins Auge schauen müssen🙈
    Tapfer versuchte ich, nachdem ich mit Luftschlangen und Konfetti verschönert worden war, die Schritte mitzumachen.
    Ein bischen habe ich mich geschämt, aber es war doch toll so mittendrin. Walter hatte sich dezent im Hintergrund gehalten😎
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  • Piedras Rojas - wenn die Luft dünn wird

    24 février 2020, Chili ⋅ 🌙 4 °C

    Nachdem wir gestern einige Stunden erfolglos versucht hatten, die Agentur unserer Wahl wiederzufinden, (es ist hier einfach ein unglaubliches Gewusel und alles sieht gleich aus ) sind wir kurzhand zu einer Anderen gegangen und haben unsere Wunschziele gebucht.

    Heute wurden wir um 7 Uhr früh abgeholt, die Fahrt ging zu den schönen Bergseen, für die diese Gegend bekannt ist. Diese liegen teilweise auf 4500 Metern über dem Meeresspiegel.
    Wir waren froh, den Ratschlag von Mauritio angenommen zu haben, dass wir uns ersteinmal etwas Zeit lassen, damit wir uns an die Höhe hier gewöhnen.
    San Pedro liegt schließlich auch auf 2500 Metern Höhe.
    Unsere Reiseleitung heißt Renata, sie ist eine sehr motivierte junge Frau, die sehr gut Englisch spricht und uns alles sehr gut übersetzen und erklären konnte. Wir erfuhren über Land, Leute und Tiere.
    An unserem ersten Stopp an der Laguna Miniques bemerkten wir erstmals wie anstrengend es war, so dünne Luft einzuatmen. Walter und ich haben ja in den letzten Monaten gut Kondition aufgebaut und sind viel gewandert. Meistens waren wir dijenigen, die am schnaufen waren. Hier haben alle geschnauft... uns war richtig schwindelig und jeder Schritt war anstrengend. Ich kam ins Gespräch mit einer Bralilianerin, doch allein das langsame Gehen und dabei reden viel uns sehr schwer.

    Wir haben mittlerweile so viele schöne Dinge gesehen, doch es überrascht uns immer wieder aufs Neue, dass die Schönheit gar nicht aufhört. Wieder ist es die schier unendliche Weite, dann die Berge gefolgt von den sich öffnenden Tälern, wo sich dann auf einmal ein See befindet. Da ist man doch erst für eine
    kurze Zeit sprachlos.
    Unsere Gruppe bestand aus Brasilianern, die jetzt, da in Brasilien ja Karneval ist, frei haben. Die Atacama Wüste ist ein sehr beliebtes Reiseziel für Brasilianer.
    VSie stehen als Urlauber hier an erster Stelle gefolgt von Franzosen, erzählte Renata.

    Auch hier gibt es wilde Lamas, sie heißen Vicuna sehen noch hübscher aus als die Guanakos in Patagonien. Sie sind zarter gebaut und haben ein hübsches helles Gesicht. Das Fell ist sehr begehrt, denn es hat eine sehr große Dichte mit einer Art "Luftpolster" daher sind sie in der Lage, in über 3000 Metern Höhe zu leben.
    So lieb sie auch aussehen, es heißt, dass sie sehr agressiv (ihren Artgenossen gegenüber) sind. Die Männchen sind "Machos", so nennt man die wirklich. Wenn ein junges Männchen geschlechtsreif wird, kommt es zu Kämpfen. Der Leithengst beißt dem anderen Männchen die Hoden ab😱
    Als Renata das erzählte, ging ein Raunen von den Männern durch den Bus...
    Ein anderes kleines Tier was wir entdeckten war ein Viscacha, das ist ein lustiger kleiner Nager. So eine Mischung aus Hase (lange Ohren), Kangeru (hüpft) und Chinhilla (Fell). Es hat einen leicht eingerollten Schwanz und ist echt sehr flink. Als wir ihn entdeckten, war dieses Exemplar tiefenentspannt und schlief.

    Zur Tour gehörte auch Frühstück und Mittagessen.... es war ein wirklich schöner Tag mit super netten Leuten und einer tollen "Reiseleitung".
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  • Valle de la Luna

    25 février 2020, Chili ⋅ ⛅ 21 °C

    Valle de la Luna.... das Mondtal

    hier sagt man, sieht es dem Mond am ähnlichsten.....

    Wieder mit der gleichen Agentur fuhren wir diesmal mit Andre, einem sehr chilenisch aussehendem Deutschen (deutscher Vater, chilenische Mutter) in die Mondlandschaft.
    Es war ganz schön, denn Andre spricht sehr gut Deutsch, Schwäbisch, Schweitzerdeutsch, Englisch, Spanisch und Französich👍 beneidenswert.
    Wir hatten in der Gruppe eine super fite, ältere Schweitzerin ( 70+) mit der wir uns gut unterhalten haben.
    Sie reist einen Monat allein durch Chile, wir fanden diese Frau super !

    Diese Mondkraterlandschaft war schon oft Schauplatz in Filmen, u.A. James Bond mit Daniel Craig (Casino Royal)

    Danch ging es zu einer große Düne, die wir auch hinaufkletterten und später zum Sonnenuntergang in den Kojote Canyon, Piedra del Coyote

    Bilder sprechen mehr als Worte..........
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  • Geiser del Tatio und die Panflöte

    27 février 2020, Chili ⋅ 🌧 27 °C

    Oh je, dieser Ausflug startete ganz früh, wir mussten um 4:30 aufstehen, denn unsere Fahrt ging heute zu den Geyser del Tatio. Der Grund warum wir so früh starteten war, es ist ja morgens sehr kalt, die Geiser befinden sich auf 4350 Metern Höhe. Durch den Wärmeunterschied sollen sie wunderbar zur Geltung kommen. Dafür stehen wir doch gerne früh auf, ist ja fast wie arbeiten gehen😉
    Wieder wurden wir in unserer Unterkunft abgeholt, müde kletterten wir in den Minibus und ab gings. Unsere Gruppe war diesmal nur 7 Personan stark und wir waren 2 davon. Sehr angenehm... und die anderen kamen aus Brasilien (!) und Italien.

    Am Anfang waren wir etwas irritiert, denn unser Guide sprach kein Englisch.... als wir am ersten Ziel angekommen waren, stellte sich heraus, dass er nur ganz wenig Englisch kann und ihm nicht gesagt wurde, dass er ein Paar dabei hat, welches die Landessprache nicht spricht Er konnte sich nicht darauf vorbereiten und entschuldigte sich dafür. Dann holte er ein kleines Buch hervor und erklärte uns anhand seiner Notizen was vor sich ging.
    Wir fanden ihn so symphatisch und lieb. Er hatte offensichtlich viel Spaß dabei, sein Englisch anzuwenden, das war irgendwie süß.

    Die Geiser waren tatsächlich nicht so spektakulär wie wir uns das vorgestellt hatten, aber trotzdem schön, als wir dann zum Frühstück Halt machten, war dort ein angelegtes Thermalbecken in dem sich schon einige Leute tummelten.
    Und es war richtig kalt ! Wir hatten Schal um und kleine Taschenwärmer in der Jacke.... für mich bedeutete Wüste nur Hitze, ich finde es immer noch komisch, dass es nicht so ist.

    Nach dem Frühstück fuhren wir weiter zu einem Bergsee in dem sich ein paar Flamingos und Enten tummelten, sowie wieder Vicunas..
    ach ich liebe diese Tiere🦙

    Danach gab es einen kleinen Stop in einem Dorf mit einer wieder sehr alten Kirche...

    Aber das eigendliche Highlight war, als wir am Kaktuskanyon angekommen waren, spielte unser Guide Manuel uns auf seiner Panflöte vor....
    wir sind von den Guides dieser Agentur wirklich angetan, sie waren mit echten Intusiasmus bei der Sache und es schien nicht aufgesetzt.
    Wir hatten den Eindruck, dass ihnen die Arbeit Spaß macht und die Begeisterung von Natur und Tieren war nicht gespielt.
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  • von der Wüste in den Dschungel

    29 février 2020, Pérou ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute war großer Reisetag, wir sind von Calama nach Santiago dann nach Lima und von Lima nach Iquitos geflogen. Also diese Buisinessleute, die ständig fliegen, oh nein, das wäre nichts für uns. Ein etwas unwohles Gefühl ist beim Fliegen immer dabei. Nun denn, wir haben es geschafft und wurden am Flughafen von unserem Fahrer schon erwartet. Es war mittlerweile 23 Uhr, wir bekamen einen kleinen Vorgeschmack auf Iquitos und der war extrem !
    Es war laut, es gibt 1000sende von Motorradtaxis, die Luftfeuchtigkeit ist bei ca 80% , das Leben pulsiert.
    Für uns sah es in etwa aus wie Thailand vor 25 Jahren, aber dann noch etwas schlimmer !

    Iquitos ist mit 144 463 Einwohnern und 377 609 Einwohnern im Ballungsraum die größte Stadt im tropischen Regenwald von Peru. Die Stadt ist nur über den Luftweg oder per Boot über den Amazonas zu erreichen. Per Straße ist sie von der Außemwelt abgeschnitten,
    Die Stadt wurde um 1750 als Mission der Jesuiten gegründet. Ursprünglich war sie eine Verteidigungsbastion gegen Indios, die sich der Bekehrung wiedersetzten.
    Zwischen 1870 und 1880 entwickelte sich der Kautschukboom, die Wirtschaft florierte und Iquitos gald in den folgenden 30 Jahren als Zentrum der
    Kautschukgewinnung und des -handels.
    Dieser Boom endete, als es dem Briten Henry Wickham gelang, Samen der Kautschukpflanze aus Brasilien nach Asien zu schmuggeln.
    Das ist nur ein kleiner Einblick.....

    Wir wurden im green Track Hostal von Ryan empfangen, er arbeitet jetzt schon seit 2 Monaten hier, ist Deutscher. Daher war die Kommunikation problemlos.
    Unser SEHR einfaches Zimmer befand sich in der 3 Etage, dort war die Aussicht prima und es wehte ein laues Lüftchen. Wir hatten als einzigen Luxus tatsächlich eine Klimaanlage, dafür aber keine Tür oder Handwaschbecken im Bad 🙈
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  • Tapiche Reserve -die Vorbereitung

    1 mars 2020, Pérou ⋅ 🌧 30 °C

    Wir machten uns nach dem Frühstück auf, um noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, Vorbereitungen für unsere 5 tägige Tour in den Dschungel zu tätigen.
    Daher hatten wir uns einen Tag vorher Luft gelassen. Ja, und wir wollten doch noch gern ein wenig die Stadt erkunden bevor wir dann die Tage untertauchen.

    Unser Vorsatz war gut, die Umsetzung war nicht so einfach. Wir waren geschockt über die Straßen, den Dreck , der unfassbare Lärm. Ein wichtiges Kommunikationsmittel der Motorradtaxis ist die Hupe, fraglich wichtiger als die Bremse 😬🙉🙉
    Erst dachte ich, wir wären im schlechten Teil der Stadt gelandet, doch wie sich später herausstellte, sieht es hier überall so aus.
    Nun, wir sind bis zum täglichen Obst und -Gemüsemarkt gekommen. Uns brummte schon dort der Schädel, doch wollten wir eine Kleinigkeit einkaufen, das wäre auf jeden Fall der günstigste Ort dafür.
    NIEMALS hätten wir auch nur etwas angefasst, geschweige davon, etwas zu kaufen.... wir hatten alles was an Wert hat, im Hostel gelassen, nur ein wenig Geld eingepackt, denn einem der andern Gäste wurde gestern sein Handy "entwendet".
    Ich kann es kaum in Worten fassen, was wir erblickten.... und vor allem, gerochen haben !!
    Mit jedem Schritt zwischen den "Verkaufsständen" wurde der Geruch von Verwesung und Gammel schlimmer. 😷Der Untergrund, auf dem wir uns fortbewegten 🤢 glitschig und ekelig, wo wir doch wirklich nicht empfindlich sind !
    Ein Graus zu sehen, dass hier selbstverständlich auch kleine Kinder herulaufen, mein Gott, die sind bestimmt mega abgehärtet,
    Corona wird hier kehrt machen, dem Virus wird es zu schmutzig sein.
    Alte Frauen, die undefinierbare Fleischklümpchen grillten, das was ich erkennen konnte, war ein kleiner Kaiman, och neeeee, das wollten wir nicht. Doch der Hammer waren die riesen Geier, die von den Dächern herunterflogen, um sich die Fleisch unf Fischreste zu sichern. .... das war echt krass😬
    Wir schafften eine Gasse und sind dann aber fluchs zurück auf die "Hauptstraße", wo sich der etwas andere Schmutz als gar nicht mehr so schlimm darstellte.

    Morgen geht es ins Tapiche Reservat, wir haben unseren kleinen Rucksack gepackt, mehr als 40 Liter dürfen /sollten wir nicht mitnehmen.
    Am Abend sind wir mit Ryan und Erik zur "Promenade" gegangen. Dort hat Ryan uns an einen kleinen Stand geführt, es gab für sehr kleines Geld gutes Essen.
    Lecker war es, es gab Rinderherz gegrillt mit den landestypischen braunen Bohnen und Reis. Ich hatte Hühnchen und probierte ein Stück Herz.... wenn man nicht weiß, was man isst, war es ganz lecker.....
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  • Fahrt ins ungewisse - der Dschungel

    2 mars 2020, Pérou ⋅ ☁️ 30 °C

    Finde ich Worte für das was wir erlebt haben frage ich mich... ich werde es versuchen.
    Wir waren aufgeregt, unser Wecker klingelte um 4:30, heute ging es in den Dschungel🐒🐾🦎🦜🐜🐛🕷
    Ryan hatte uns einen Haferschleim mit Wasser, Kochbananen und Weintraben gekocht. Abgerundet wurde das Ganze mit Zimtstangen, die einfach in den Brei hineingegeben wurden. Lästig, denn wir konnten sie mit jedem Löffel wieder herausfischen, sie waren ganz krümmelig geworden. Hört sich komisch an, aber das "Mahl" war überraschenderweise ganz lecker !
    Danach wurden unsere großen Rucksäcke eingeschlossen, denn alles war wir ins Reservat mitnehmen durften, musste in einen 40 L Tagesrucksack passen.
    Wenn man seine Seife, Shampoo, Flip Flops Wäsche, Regensachen etc einpackt, ist das nicht viel... aber wie sich herausstellte war das Volumen des Rucksacks völlig ausreichend.
    Ryan begleitete uns zum Bus, das Motorradtaxi wartete schon vor der Tür. Also kamen wir doch noch in den Genuß, mit so einem Teil zu fahren.
    Am Bus angekommen wurden die 3 Kisten mit den Lebensmitteln, die das Reservat angefordert hatte, sowie unsere Gummistiefel, verstaut.
    Unsere Reise ins Ungewisse - das Abendteuer began.
    Wir freuten uns, denn normalerweise ist die Tour 6 Personen stark. Für unseren Zeitraum hatte sich niemand angemeldet, so würden wir allein mit Guide und Dolmetscher sein, eine Privattour sozusagen👍

    Mit dem Bus fuhren wir ca 100 km zum Hafenort Nauta, dafür benötigten wir 2 Stunden. Als es nach einiger Zeit hell wurde, bekamen wir einen kleinen Eindruck von der Umgebung mit vielen Bananenbäumen, sehr ärmlich aussehenden Holzhütten, viele Hunde und leider auch viel Schnutz.
    In Nauta angekommen ging alles sehr schnell, wir folgten den anderen Leuten aus dem Bus, denn alle wollen zum Schnellboot. Über einen wackeligen Holzsteeg gelangten wir auf das besagte Boot, leider waren die Anderen schneller gewesen und wir konnten nicht zusammen sitzen. Das war aber nicht so schlimm...
    Es war so spannend, wir würden jetzt den Amazonas befahren..... Die Fahrt war rasant, das Boot klapperte und hüpfte über das Wasser - durch die Schiebefenster konnte man schon einiges erblicken. Ich hatte mein Fenster die ganze Zeit über komplett geöffnet, frische Luft und der vom Boot verursachte Wassernebel spritzte mir ins Gesicht.
    Wir konnten schon Reiher sehen, kleine flache Boote, vollbeladen mit Holz, Gemüse oder auch Familien. Das Schnellboot drosselte jedesmal die Fahrt bis fast zum Stillstand, damit die anderen Boote vom verursachten Wellengang nicht kenterten.
    Es gab sogar ein kleines Frühstück, bestehend aus einem leckeren Brötchen und einer Inka Cola.

    Nach 2,5 Stunden holpriger Fahrt waren wir in Requena angekommen. Das ist das letzte "Stadtchen" vor dem Reservat, der letzte öffentliche Hafen, hier würden wir von einem der Mitarbeiter mit einem kleinen Motorboot abgeholt.
    Aber zuerst der Hafen von Requena 😯😬
    Die Boote fahren an Häusern auf Stelzen vorbei, in kleinen Booten sitzen Menschen, es ist wieder sehr schmutzig, Plastikflaschen und anderer Unrat schwimmen im Wasser, je näher wir der "Anlegestelle" kamen, umso schlimmer wurde es. Die Anlegestelle war eine unbefestigte Sandbank.
    Wir mussen über ein "Brettchen" gehen und wurden sogleich von Jose begrüßt.
    Essen scheint sehr wichtig zu sein, denn wir wurden in ein Restaurant gebracht - Mittagessen - mit Suppe und einem leckeren Reisgericht !
    Danach ging es zurück zum "Hafen" wo wir in unser kleines 25 PS starkes (Holz) Motorboot kletterten.

    Im gemäßigtem Tempo fuhren wir los. Schon auf dem Weg staunten wir über das immer dichter werdende Grün der Bäume, Ranken, die Vögel am Rande des Amazonas. Bald schon fuhr Jose in einen Seitenarm des Flussses, dem Rio Tapiche, der dem Reservat seinen Namen gegeben hat.
    Ab und an sahen wir ein Haus oder auch kleine Boote , schwer beladen. Manchmal sahen sie aus wie kleine Hausboote, auf denen anscheinend Menschen wohnten.
    Zwischendurch tauchten dann auch schon die grauen und rosa Flußdelphine auf. Sie sind sehr schnell, die Flosse auf dem Rücken ist flacher und sie sind fast blind, denn das Wasser ist so trüb, sie benötigen die Augen nicht sondern orientieren sich per Echolot.
    Wir sahen Eisvogel und eine schwarz-gelbe Schlange🐍 im Wasser, tatsächlich auch einen kleinen Kaiman🐊 und noch kreischende rote Aras🦜, die über den Fluß flogen 😍
    Zur Zeit herrscht Regenzeit, so sind auch wir in den Genuß eines kräftigen Schauers gekommen. Doch so schnell wie er da war, war auch schon alles wieder vorbei.

    Als wir nach 5 Stunden am Ziel angekommen waren, war unsere Kleidung getrocknet und unsere Gesichter verbrannt. Wir hatten wieder einmal vergessen uns einzuschmieren.
    Mariella, die "Köchin", eine junge Frau von 21 Jahren, begrüßte uns, sowie ein großer brauner Hund, so ein Labradorverschnitt...
    Jana, die Dolmetscherin und der Guide waren noch mit Gästen unterwegs. Mariella zeigte uns unser Zimmer (!) und die Anlage. Strom gibt es 2 x täglich für 2 Stunden (morgens und abends zum Essen und zum Aufladen für Elektrogeräte) über einen Generator. Welan gibt es gar nicht.
    Wir waren darauf vorbereitet, was uns erwartete, SEHR einfache Zimmer ohne Fenster mit Moskitonetze, ein Bett, auch mit Netz und alles sehr grob zusammengezimmert. Die gesamte Anlage wurde aus Holz hergestellt welches im Rerservat herumlag. Somit mussten keine Bäume gefällt werden.
    Auch entstand die Anlage mit Unterstützung der Einheimischen. Der Besiter wollte und will mit Arbeitsangeboten verhindern, das heimlich im Wald gerodet wird oder auch das Tiere gejagt werden. Diese sind eine gute Einnahme für die Einheimischen, so können sie ihre Familien ernähren, doch mittlerweile sind ja so viele Tiere gefährdet...
    Tatu, der Besitzer versucht, andere Alternativen anzubieten. Größtenteils funktioniert das auch. Juan, unser Guide war vor 7 Jahren noch einer von den Männern gewesen, die illegal Bäume gefällt haben.
    Die vielen Jahre im Dschungel machen ihn zu einen Experten - heute ist er ein hervorragender Guide und er hat offensichtlich Spaß daran anderen Menschen sein Wissen und seine Welt zu zeigen.

    Wir erkundeten alles und wenig später kam Jana von der Tour zurück. Die 3 Gäste würden morgen früh abreisen. Mariella hatte ein sehr leckeres Essen vorbereitet, gemeinsam Erfahrungen austauschend und das Essen genießend ging unser Tag zu Ende.
    Morgen wird der Tag um 5 Uhr mit einem Frühstück beginnen und dann gehen wir auf Dschungeltour👍😊😊😊
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  • Das Reservat

    3 mars 2020, Pérou ⋅ ⛅ 32 °C

    Bevor ich vom Tag erzähle, möchte ich etwas über das Reservat schreiben.
    Tatu, der Besitzer ist Brasilianer und hatte in Brasilien 2 Hostels. Er ist Maschinenbauingineur und hatte sich schon früh damit beschäftigt, den Dschungel zu schützen. Er informierte die Einheimischen in Brasilien über Nachhaltigkeit und deren Folgen. So auf sich aufmerksam gemacht, wurde er auch nach Peru eingeladen, um dort über seine Erfahrungen zu berichten.
    Er bemerkte, dass es überhaupt nicht fruchtete, die Menschen sich nicht dafür interessierten. Er sah, wie stark der Regenwald abgeholzt wurde und es viele Tierarten in diesem Gebiet schon gar nicht mehr gab.
    Das machte ihn nachdenklich und er beschloss, seinen Teil zur Rettung beizutragen. Tatu verkaufte seinen Besitz in Brasilien, verhandelte lange mit den Behörden in Peru um schließlich 6000 Hektar Regenwald zu kaufen und 10000 weitere Hektar zu pachten (für 40 Jahre).
    Diese Aktion ist mittlerweile 10 Jahre her und er hat erstaunliche Erfolge erzielt.
    Vorab muss man sagen, er zahlt sich selbst kein Gehalt, das Hostel in Iquitos macht wohl ein wenig Provit (vermuten wir) . Dort wohnt er und seine 18 jährige Tochter auch. Laut seiner Mitarbeiter arbeitet er ständig, werkelt herum, macht Touren und scheint kaum zu schlafen. Er bezahlt seine Mitarbeiter überdurchschnittlich, damit der Anreiz bleibt, den Regenwald und seine Bewohner zu schützen.
    Es gibt viele freiwillige Helfer, die aus dem Ausland kommen, um ihn zu unterstützen. Damit fuktioniert das anscheinend sehr gut. Die meisten lieben es hier und viele bleiben länger als geplant.

    Durch seine Idee und mithilfe der vielen Menschen haben sich die Tiere an den Frieden im Reservat gewöhnt und sind zurückgekehrt. Das ist z.B. das Tapier und der red Uacari, eine Affenart mit einem fellfreiem, rotem Gesicht. Diese Affen gibt es nur noch in sehr wenigen Teilen der Welt in freier Natur zu sehen.

    Wir waren beeindruckt von der Einstellung und dem Einsatz dieses ambitonierten Mannes. Immer wieder werden Einheimische gestoppt, die Bäume fällen und auch Schildkröteneier in der Brutzeit einsammeln, um diese auf den Märkten zu verkaufen.
    Erwähnenswert ist es auch, dass diese Aktionen nicht ungefährlich sind, angeblich haben ALLE die sich auf dem Fluss mit dem Boot vortbewegen, eine Waffe an Bord. Alle Freiwilligen "begleiten" die Boote (mit eigenen Booten) die auf dem Tapiche durch ihr Gebiet fahren um sie so daran zu hindern, anzulegen und Dummheiten zu machen.

    Unsere erste Nacht war sehr ungewöhnlich, es war extrem warm und die Luftfeutigkeit betrug mehr als 80%. Aber der Hammer war die Geräuschkullisse.
    Es war LAUT, die ganzen Tierstimmen.... unglaublich.... so etwas hatten wir noch nie gehört. Als wir um 5 Uhr zum Frühstück gingen, waren auch die Brüllaffen schon aktiv und machten zusätzlich noch heftig Krach.

    Auch Mariella hatte uns einen Haferbrei mit Zimt und Obst gekocht....
    Ausgerüstetmit Fernglas und Kamera, Gummistiefel an den Füßen und langarmigen Hemden gegen die Moskitos, bestiegen wir das Boot. Wir sind ca 30 min den Fluss hochgefahren um dann anzulegen, danach bewegten wir uns langsam und vorsichtig durch den Urwald. Jose war unfassbar, er erspähte kleine Kapuzineräffchen, eine Baumratte, Totenkopfäffchen, ein Ameisenbär im Baum, ein Faultier im Baum..... unzählige Vögel....es war wunderschön und aufregend.

    Die Zeit verging wie im Flug, wir hatten ein kleines Piknik im Urwald und später fuhren wir zurück zum Reservat. Dort gab es ein warmes Mittagessen und später fuhren wir noch einmal mit dem Boot hinaus. Wir waren wie berauscht und verzaubert....
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  • Urwald Fotos 3.

    4 mars 2020, Pérou ⋅ 🌧 34 °C

    Wir sind den ersten Tag noch durch den Regenwald spaziert, doch nun werden wir die nächsten Touren im Boot machen. Im Prinzip ist das auch etwas schöner, man muss sich nicht darauf konzentrieren, leise aufzutreten oder auf Schlangen oder ähnliches achten... Im Boot kann man den Blick schweifen lassen, die Geräuschkulisse genießen und entspannen.

    Wir kamen an schönere überflutete Gegenden heran, die zu Fuß nicht erreichbar waren.
    Jose überrascht uns immer wieder, mit einer Machete und einer Axt macht er die Wege der Seitenarme/Flüsschen frei, aber immer mit Bedacht, dass es einem Außenstehenden nicht auffallen würde. Er möchte verhindern, dass Wilderer sich in diese Gebiete einschleichen.

    Das bedeutete für uns, wir mussten uns oft fast flach ins Boot legen/bücken um Zweigen und dicken Ästen auszuweichen. Walter hat öfters mitgeholfen, das Boot weiter zu schieben, teilweise war es sehr abendteuerlich. Wir waren überrascht wie gut Jose uns durch das überflutete Gebiet lotste.
    Wir sind über die Flüsse gepaddelt (worden), es war so idüllisch..... plötzlich wurde der Fluss breiter und öffnete sich in einen "Lago" See, der uns mit seinen grünen Wasserpflanzen und vielen Vögeln begeisterte.
    Es gibt so viele Wasserläufer, dass die Fische jeglicher Größe ständig aus dem Wasser springen, um sich diese zu schnappen. Das, was wir hörten waren ausschließlich diese Geräusche.... und Jose, der mit Lockrufen versuchte herauszufinden, wo sich wer gerade aufhält.
    So entdeckten wir wieder kleine Totenkopfäffchen, die in den Bäumen spielten. Wir verharrten lange um sie zu beobachten und vielleicht auch ein schönes Bild zu knipsen.
    Auf einmal entdeckte er einen kleinen Brillenkaiman🐊 und er ahmte getreu die Stimme des Kleinen nach. Wir warteten und lauschten... es dauerte nicht lange und die Antwort kam VIEL lauter mit einem großen Platschen begleitet unweit von unserem Boot entfernt 😯. Das wiederholte sich einige Male...
    Wir warteten gedulidg und Jose gab sein Bestes, doch wir hörten nur die anderen Kaimane und keins kam näher. Zumindest haben wir keins gesehen... schade... wer weiß, vielleicht war es ja unter unser Boot geschwommen und hat auf einen "Leckerbissen" gewartet. Ich für meinen Teil habe die Hände schön bei mir behalten...🤣
    Unser zweites Frühstück haben wir im Boot zu uns genommen in dieser wunderschönen Kulisse.

    Als wir zurück zum Reservat kamen, war das Essen schon fertig und wie immer nur mit frischen Zutaten zubereitet, kaum Gewürze, es schmeckte toll ! Begeitstert hat mich ein aus frischer rote Beete gekochter Saft mit frischen Äpfeln und Zitrone - abgerundet mit Nelken.... ich vermutete, und bekam bestätigt, dass er aus roter Beete gemacht war... denn nur an der Farbe konnten wir das erkennen, geschmacklich einmalig !

    Der Abend war immer gegen 21 Uhr zu Ende, wir duschten mit Amazonas Wasser... als es regnete, wurde dieses Wasser aufgefangen, gefiltert.... das war unser Trinkwasser....
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  • Urwald Bilder 4.

    4 mars 2020, Pérou ⋅ ⛅ 31 °C

    weil ich mich nicht entscheiden kann, welches der Bilder am schönsten ist.....