Bolivia
Departamento de Santa Cruz

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Top 10 Travel Destinations Departamento de Santa Cruz

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71 travelers at this place

  • Day18

    Amboro Park

    May 21, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 23 °C

    Für 2 Tage war ich jetzt im Amboro Nationalpark und der hat mich für alles entschädigt was ich in Santa Cruz vermisst habe. Wer mehr Zeit und Geld hat sollte vielleicht auch den 4 tägigen Ausflug in den Noel Kempff Park wagen. Der Amboro Park hat allerdings auch vieles zu bieten: Wasserfälle, Badestellen, einzigartige Flora und Fauna und atemberaubende Aussichtspunkte.

    Man fährt von Santa Cruz etwas 2h mit dem Jeep durch unwegsamen Gelände. Unterwegs haben ich und mein Guide angehalten um uns mit Kokablättern für die Wanderungen und Enchiladas einzudecken. Nach 2 Flussdurchquerungen und einigen holprigen Abschnitten kamen wir dann auf der Lodge direkt im Park an, von wo aus wir verschiedene Touren bis auf 2000 Höhenmeter unternommen haben.

    Auf der Lodge selbst luden Hängematte, ein riesiger Mandarinenbaum, von dem ich so viel essen konnte wie ich wollte und das gute Essen der älteren, liebevollen Köchin zum verweilen ein.

    Im Wald selbst sind uns verschieden Affenarten, Vögel und einmal sogar für den Bruchteil einer Sekunde etwas, das ein Puma sein konnte über den Weg gelaufen. Die Bilder sind aufgrund der Entfernungen leider nichts geworden. Das sind Erlebnisse, die man selber machen muss.
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  • Day213

    Mirador Cerró de la Patria

    June 18, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 21 °C

    Er liegt direkt in unserer Sicht von der Terrasse aus. Endlich haben wir in bestiegen. Von einer Länge von 1,5km Sand und Gestein sind wir von 1.654m auf 1.985m hoch. Die Aussicht spricht für sich und eine Herde Wildpferde traffen wir auch.Read more

  • Day197

    Unsere Hauptbeschäftigung

    June 2, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 16 °C

    Jeden Morgen gehe ich zum Markt und kaufe die Leber für die Katzen und unsere täglichen Bedürfnisse. Diese sind schlicht, doch durch aus hervorzuheben.

  • Day185

    Hellride: Salta to Samaipata

    May 21, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 19 °C

    Winston Churchill sagte einmal
    "If you going throw hell, keep going."
    Das taten wir und haben es guter letzt auch geschafft anzukommen. Kurze weg Beschreibung:
    1. Tag: Stossdämpfer ausgebrochen, 8h Reperatur mit großem eigen Einsatz
    2. Tag: Grenze Bolivien, Ianthé braucht ein Visum. Beantragung 4h und Schlafplatz in der Wildniss gefunden
    3. Tag: Visum abgeholt, trotz gefälschter Papiere. An der Grenze, internationale AutoVersicherung nicht akzeptiert. 6h später, neue Versicherung und bei der grenze wollte niemand die Versicherung sehen. Egal, ab über die Grenze. Kein Diesel mehr und nicht jede Tankstelle gibt an Ausländer Sprit.
    4. Tag: Getiebeöl Leitung gerissen, 60km zur nächsten Werkstatt. Gerade abgeschlossene Versicherung hilft nicht. Ianthé bleibt beim Auto, ich stoppe bis zur Werkstatt. Mechaniker total auf Kokain Blätter, könnte aber unser Auto reparieren nach 6h. Kein funktionierender Geldautomat, US$ Reserve nach 1h gewechselt, fertig. Weiterreise von 4h bis Santa Cruz durch Baustelle verlängert auf 7h.
    5. Tag: Ankunft in Samaipata, erfahren dass der Schlafplatz der letzten Nacht höchst gefährlich war. 😨 aber wir haben es überlebt.
    Ende gut, alles gut. 😁😁😁
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  • Day3

    Santa Cruz - Sightseeing

    July 11, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 24 °C

    Heute habe ich mir die App "GPSmyCity" heruntergeladen und so auf eigene Faust eine Sightseeing Tour durch Santa Cruz gemacht. Die App lotst einen zu den wichtigsten Punkten und hat auch noch eine Beschreibung zu den verschiedenen Orten. Echt genial!
    Eigentlich wollte ich ja über ein Reisebüro eine geführte Tour buchen, aber ich konnte kein passendes finden, so hab ich das heute halt selbst in die Hand genommen 😃.

    Besonders viel gibt Santa Cruz für Touristen eigentlich nicht her, aber die Stadt hat definitiv auch ihre schönen Seiten und für 1-2 Tage kann ich sie sogar empfehlen. Meine Tour verlief heute vom Hauptplatz weg, wo ich der Kathedrale und dem Aussichtsturm, sowie dem kleinen Museum noch einen Besuch abgestattet habe, zum Museum of Modern Art. Leider bin ich zu einem ungünstigen Zeitpunkt hingekommen, denn ich hatte nur noch 5 Minuten Zeit, bevor es zur Mittagspause schloss. Aber es hat genügt um einen kurzen Überblick über das nicht sehr große Museum zu bekommen. Anschließend gings weiter zum Zentralfriedhof. Leider stand ich hier bereits vor verschlossenen Türen, so konnte ich nur einen kurzen Blick auf die Anlage erhaschen. Da werde ich dann nochmal vorbeischauen, wenn ich am Dienstag von Samaipata wieder zurück bin.

    Weiter gings zum Park El Arenal. Hier tummelten sich viele Leute, ich blieb aber nur kurz, da ich schon ziemlich Hunger hatte und das Lokal, welches ich mir extra rausgesucht hatte, erst am Abend aufsperrt und ich daher weitersuchen musste.

    Nach dem Mittagessen gings erstmal zurück ins Hotel um ein kurzes Nickerchen zu machen. Dann zog es mich nochmal auf den Hauptplatz, wo ich fast 3 Stunden verweilte. Ich habe die Bolivianer bei ihrem täglichen Leben beobachtet, mit verschiedensten Personen in meinem spärlichen Spanisch gequatscht, darunter auch mit einem der vielen Schuhputzer am Platz. Deren Leben ist ganz schön beschwerlich und für ihre Arbeit verdienen sie so gut wie nichts. Gerade mal 5 Bolivianos (knapp 70 Cent) kostet einmal ausgiebiges Schuheputzen (ich hab das beobachtet, das dauert mindestens 10 Minuten und wird sehr penibel praktiziert). Davon wird man bestimmt nicht reich! Aber es ist wirklich interessant, ein wenig über das Leben verschiedenster Leute zu erfahen!

    Jetzt, zum Abschluss des Tages gönne ich mir noch einen frischgepressten Orangensaft auf der Dachterasse meines Hotels mit herrlichem Ausblick auf die beleuchtete Kathedrale.
    Morgen verlasse ich Santa Cruz für ein paar Tage um ins etwa 3 Stunden entfernte Samaipata zu fahren.
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  • Day5

    Amboró Nationalpark

    July 13, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute habe ich einen Ausflug in den Amboró Nationalpark gebucht. Um 9.00 ist Treffpunkt bei der Reiseagentur Michael Blendinger, die von einem Deutschen und seiner argentinischen Frau geführt wird.
    Als ich um ca. 10 Minuten vor 9 eintreffe, ist alles noch verschlossen und weit und breit keiner in Sicht. Aber das ändert sich schnell und bald ist die gesamte Truppe (9 Personen - gestern als ich am Nachmittag buchte waren wir noch zu zweit) eingetroffen. Wir sind ein bunter Mix aus Franzosen, Engländern, einer Deutschen, einer Brasilianerin,einem Italiener, einem Argentinier und mir, als Österreicherin.
    Nachdem alles zusammengepackt ist, geht die Fahrt Richtung Nationalpark los. Die Straße dort hin ist eine Sandstrasse mit vielen Schlaglöchern und Kurven und so werden wir ordentlich durchgeschüttelt. Zum Glück dauert die Fahrt nicht all zu lange.
    Kurz vor der Registrierstation kommt noch unser Guide, Santiago, ein gebührtiger Kolumbianer, der schon viele Jahre in Samaipata lebt, hinzu.

    Bevor wir unsere 8 Kilometer lange Wanderung durch den Nebelwald starten, gibt uns Santiago einige Facts über diesen.

    Wirklich interessant ist, dass der Artenreichtum im Nationalpark Amboró (der übrigens bereits seit 3 Millionen Jahren existiert) so gewaltig ist, wie sonst kaum in einer Region auf der Welt. Seine knapp 4.500 Quadratkilometer bieten einen geschützten Lebensraum für rund 3.700 Pflanzenarten, 130 verschiedene Säugetiere und über 100 Reptilien-Arten. Absoluter Spitzenreiter ist der Amboró-Nationalpark bei der Vogel-Vielfalt. Mit über 800 Arten weist der Park mehr Vogelarten auf, als alle Nationalparks in den USA und Kanada zusammen. Nichtsdestotrotz ist es schwer auf der heutigen Tour viele Vögel zu sichten. Unsere Tour geht durch den Nebelwald zu den Riesenfarnen, die hier beheimatet sind.

    Es gibt insgesamt etwas mehr als 400 Farnarten auf diesem Planeten, 90% davon sind im Amboró Nationalpark beheimatet. Auch interessant ist, dass Riesenfarne nur etwa 1 cm pro Jahr wachsen, im Nationalpark gibt es viele Exemplare die 12 Meter hoch sind (höher werden sie nicht) und mehr als 2000 Jahre alt sind.

    Nach dieser Einführung starten wir unsere Wanderung auf knapp 2000 m Höhe. Es geht, teilweise recht steil, die erste Stunde bergauf, dann erreichen wir zum ersten Mal das Gebiet der Riesenfarne. Schon sehr beeindruckend! Weiter gehts dann zu einem kleinen Wasserfall, wo wir eine kleine Pause zur Stärkung mit Früchten einlegen. Anschließend kommt der anstrengenste Teil der Wanderung, den sogenannten Canyon hinauf. Recht steil und rutschig gehts nochmals knapp 1,5 Stunden bergauf, aber der Nebelwald mit seinen Riesenfarnen bietet immer wieder tolle Fotomotive und so gibts immer wieder Pausen zum Verschnaufen. Kurz vor dem höchsten Punkt der Wanderung machen wir ein Picknick. Wir bereiten das mitgebrachte Essen zu (schneiden etc) und jeder kann sich anschließend Sandwiches mit Avocado, Eiern, Käse, Tomaten und Gurken nach belieben belegen. Sehr lecker!

    Nach der etwa 45-minütigen Mittagspause geht es die letzte halbe Stunde bergauf. Am höchsten Punkt angekommen, macht der Nebelwald seinem Namen alle Ehre und man sieht leider nichts der schönen Aussicht. Naja, nicht weiter tragisch und so treten wir dann den Rückweg an.

    Gegen 15.30 sind wir wieder zurück in Samaipata, wo ich erstmal zurück ins Hotel gehe und eine schöne, warme Dusche genieße. Es war ein toller Ausflug mit einer sehr netten Gruppe und einem tollen Guide, der uns sehr viel über die Flora und Fauna erklärt hat!

    Am Abend gehe ich noch ins Tia Maria, einem bolivianischen Restaurant essen. Ich probiere Sopa de Mani (Erdnusssuppe), ein traditionelles bolivianisches Gericht. Schmeckt wirklich gut. Mit einem 0,5 Liter Getränk zahle ich gerade mal BOB 20 (€2,50). Bolivien ist echt das bisher günstigste Land, das ich in Südamerika bis jetzt bereist habe!
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  • Day6

    El Fuerte de Samaipata

    July 14, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute habe ich den Tag ganz gemütlich begonnen, denn es stand nur ein fixer Programmpunkt auf dem Plan, nämlich der Besuch der eigentlichen Hauptattraktion hier in Samaipata, El Fuerte.

    Nach einem ausgiebigen und sehr leckerem Frühstück mache ich mich auf in den Ort, denn am Hauptplatz fahren die Taxis nach El Fuerte ab. Als ich am Taxistand angkomme, ist noch weit und breit kein anderer Tourist in Sicht, also beschließe ich, erstmal durch den Sonntagsmarkt zu bummeln, wo hauptsächlich Obst und Gemüse, aber auch Blumen und verschiedene Grillspezialitäten angeboten werden. Um kurz vor 10 treffe ich wieder beim Hauptplatz ein und zu meinem Glück wollen gerade 4 Personen nach El Fuerte fahren, denen ich mich noch anschließen kann (die Taxifahrt hin und retour kostet inklusive 2 Stunden Wartezeit des Taxifahrers bei El Fuerte BOB 100 - egal ob 1 oder mehrere Personen im Taxi sitzen - und wenn man sich die Kosten durch 5 teilen kann, ist das natürlich für alle von Vorteil 😊).

    Die Fahrt von Samaipata bis zum Eingang von El Fuerte dauert knapp 25 Minuten (12 km kurvig bergauf). Am Eingang angekommen entrichte ich erstmal die BOB 50 (Ausländerpreis) und beginne dann den schön angelegten Rundweg. El Fuerte ist wunderschön landschaftlich eingebettet und bietet immer wieder tolle Ausblicke. Der gesamte Rundweg ist toll angelegt, mit Ausichtsplateaus und tollen Beschreibungen der Ruinenstätte.

    So habe ich gelernt, dass El Fuerte neben Machu Picchu eine der bedeutendsten Ruinenstätten der Kultur der Inkas ist (und ich hatte bis vor meinen Bolivienplanungen noch nichtmal was von El Fuerte gehört!!).
    El Fuerte de Samaipata liegt auf einem knapp 2000 Meter hohen Berggipfel in den Anden, in den Ausläufern der Cordillera Oriental. Aufgrund der versteckten Lage gaben die Spanischen Eroberer der Anlage den Namen “Festung von Samaipata“, was sich aber später als falsch herausstellte. Laut neusten Forschungen handelt es sich wohl eher um eine rituelle Zeremonialstätte der Inkas als um eine Verteidigungsanlage. Die etwa 40 Hektar große Anlange besteht aus einem 200 Meter langen und 40 Meter breiten behauenen Sandsteinfelsen (angeblich ist El Fuerte der größte, gravierte Stein der Welt) und einer ca. 1500 v. Chr. erbauten Siedlung zu dessen Fuße.
    In die Felsen wurden zahlreiche Figuren und Tierdarstellungen, sowie Kanäle und Linien eingemeißelt. Dies veranlasste Forscher zu den unterschiedlichsten und verrücktesten Theorien. Von Kanälen zum Goldwaschen, bis hin zu Startrampen für UFOs reichen selbige. Die wirkliche Bedeutung der Rillen ist bis heute allerdings noch nicht zweifelsfrei geklärt. Samaipata lässt wie die meisten Inkarelikte noch viele weitere Fragen ungeklärt. So wissen die Archäologen auch mit einem am Rande der historischen Stätte liegenden tiefen schachtartigen Loch (El Hueco) nichts anzufangen. Die Unesco erhob Fuerte de Samaipata im Jahr 1998 als einzigartiges Zeugnis der Traditionen und Kulte der Inkas zum Weltkulturerbe.

    Ich verbringe fast 2 Stunden in der wirklich interessanten Anlage (mehr Zeit habe ich leider nicht, da das Taxi wartet) und finde, dass diese Ruinenstätte definitiv einen Besuch wert ist. Sie mag zwar nicht so imposant und berühmt sein wie Machu Picchu, aber der Ort versprüht auch sehr viel Charme und die geschichtliche Komponente ist auch nicht zu verachten! Ein Ausflug, der sich zu 100% gelohnt hat!

    Gegen 13.00 bin ich wieder zurück in Samaipata. Im Tango Cafe gönne ich mir ein Mittagessen (das mir leider nicht besonders schmeckt) und einen leckeren Drink. Da das Café mitten in der Fußgängerzone liegt, in der auch ein Teil des Marktes ist, gibt es viel zu schauen und so schlendere ich erst gegen 15.00 zurück ins Hotel, wo meine gewaschene Wäsche auf mich wartet! Den Rest des Tages verbringe ich gemütlich im schönen Hotelgarten mit ein wenig lesen. Ab und zu muss man es sich auf Reisen auch gemütlich machen 😊
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  • Day2

    Ankunft in Santa Cruz de la Sierra

    July 10, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 24 °C

    Um kurz nach Mittag landet die Gol Maschine von São Paulo kommend in Santa Cruz de la Sierra. Dank halbwegs starkem Wind war das Runtergehen der Maschine teilweise etwas unsanft, aber der Pilot hat das Flugzeug sicher, ohne Verspätung, landen können.
    Beim Einreiseschalter geht es zügig voran, ich bekomme schnell meinen Stempel in den Pass gedrückt, allerdings ist meine Dauer in Bolivien vorerst auf 30 Tage begrenzt. Blöd, denn ich bleibe 32 Tage! So erklärt mir die nette Dame von der Migration, dass ich das Migrationsbüro aufsuchen muss, wo mein Aufenthaltsstatus nochmals um 30 Tage verlängert werden kann. Sie kritzelt mir noch schnell die ungefähre Adresse auf einen Zettel und schon bin ich offiziell in Bolivien eingereist.
    Mein Gepäck dreht schon seine Runden und so bin ich schneller aus dem Flughafen draußen als erwartet. Ich nehme mir an offizieller Stelle ein Taxi und knapp 20 Minuten später bin ich bei meinem Hotel, dem "Senses Boutique" angekommen. Ich habe dieses Hotel vorrangig wegen seiner tollen Lage gewählt, denn es liegt direkt am Hauptplatz mit Ausblick auf die Kathedrale. Die Rezeptionistin ist sehr freundlich, auch wenn sie kaum Englisch spricht. Für ein angebliches 5-Sterne Haus eher nicht zulässig. Generell ist das Hotel ok, aber in die Jahre gekommen und teilweise etwas abgenutzt. Aber es ist sauber und liegt zentral, also alles paletti 😊.

    Nach dem Einchecken ziehe ich mich erstmal um, denn es hat 29° in der größten Stadt Boliviens (und einer der am schnellsten wachsenden weltweit). Danach mache ich mich auf die Suche nach dem Migrationsbüro, das ich nach einigem Fragen der Leute auf der Strasse auch recht rasch finde. Zum Glück ist es nicht allzu weit vom Hotel entfernt. Dort herrscht geschäftige Triebsamkeit und auf die Frage, was ich hier brauchen würde, wurde mir erklärt, dass mein Anliegen nur von 7.30 - 12.30 behandelt wird. Da es aber schon 15.00 ist, muss ich unverrichteter Dinge wieder abziehen und morgen nochmals vorbeischauen.

    Obwohl ich schon sehr müde bin, schlendere ich noch ein wenig durch die Gegend um das Hotel, beobachte das rege Treiben am Hauptplatz, wo Alt und Jung zusammenkommen und gönne mir noch ein erfrischendes Getränk in einem der Cafes rund um den Plaza 24 de Septiembre. Auch wollte ich einen Touranbieter aufsuchen um eine Tour in Santa Cruz zu buchen, aber es gibt kaum welche (oder war ich zu blind?) und die, die ich fand, hatten geschlossen. So muss ich auch hier mein Glück morgen nochmal versuchen. Aber nach so einer langen Anreise (27 Stunden) fehlt mir heute auch die Ausdauer dazu.

    Obwohl es erst kurz vor 19.00 ist, bin ich bereits geduscht im Bett. Nichtmal mehr zum Abendessen gehen kann ich mich noch motivieren. Aber nach einer ordentlichen Runde Schlaf bin ich morgen wieder bereit, die Welt zu entdecken!
    In diesem Sinne: Gute Nacht!😊
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  • Day3

    Santa Cruz - Oficina de Migracion

    July 11, 2019 in Bolivia

    Heute bin ich schon sehr bald wach, der Jetlag meint es mal wieder nicht gut mit mir. Um 3.15 bin ich putzwach, aber vielleicht auch kein Wunder, weil ich gestern ja bereits um 20.00 geschlafen habe. Also gut, google ich halt noch ein wenig, was ich heute in Santa Cruz alles machen kann und dann möchte ich eh um 7.30 beim Migrationsbüro sein, um meinen Verlängerungsstempel hoffentlich zu erhalten.

    Um 7.00 stehe ich dann endlich auf, nachdem ich es nach mehreren Versuchen aufgegeben habe, nochmals einzuschlafen. Nach der morgendlichen Routine mache ich mich dann auch gleich auf den Weg zum Oficina de Migracion, wo ich nach 5 Minuten Fußweg eintreffe. Dort ist schon eine riesige Schlange vor dem Office, in der ich mich erstmal brav anstelle. Dann sagt mir ein Beamter aber, dass ich rechts vorbeigehen kann, zum extranjero Schalter, denn diese Schlange ist nur für bolivianische Staatsbürger. Puh, Glück gehabt, so bin ich nach nur 10 Minuten am Informationsschalter, wo ich eine Nummer in die Hand gedrückt bekomme und in den 4.Stock geschickt werde. Nun warte ich schon seit knapp einer halben Stunde darauf, dass meine Nummer endlich aufgerufen wird. Ich bin gespannt, wieviel Zeit ich hier noch verbringen werde!

    So,ich habs nun geschafft und den ersehnten Stempel in meinem Reisepass. Der ganze Spass hat jetzt insgesamt 3 Stunden gedauert,weil der zuständige Beamte, der eigentlich ab 7.30 anwesend sein sollte, erst um 9.00 gekommen ist und alle, die zu Schalter 11 mussten, erstmal auf sein Eintreffen warten mussten. Ich hatte Nummer 7 SN, heißt ich musste noch 6 Personen vor mir abwarten. Das eigentliche Geschehen, das Stempel in den Pass drücken, ging dann aber sehr zügig von statten. Mit einer Kopie meines Reisepasses, dem Einreisestempel und meinem Flugticket mit der Ausreisebestätigung hatte ich alle meine Dokumente schnell zusammen und so dauerte der eigentliche Akt, weswegen ich kam, nur knapp 2 Minuten.

    Die Wartezeit hab ich mir mit netten Gesprächen mit einer Venezuelanerin und einem Mexikaner, die beide nun in Bolivien leben, vertrieben und so war es eigentlich gar nicht so schlimm, so viel Zeit wegen der bolivianischen Bürokratie zu verlieren! Und jetzt ist ein Thema abgehakt, das mich schon ein wenig gestresst hat!

    Jetzt gönne ich mir im Hotel noch ein gutes Frühstück, mit frisch gepressten Säften, frischen Früchten und Eierspeise um anschließend die Stadt auf eigene Faust zu erkunden!!
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  • Day7

    Samaipata - Santa Cruz

    July 15, 2019 in Bolivia ⋅ ⛅ 19 °C

    Das gestrige Mittagessen hat mir weder geschmeckt, noch ist es mir wohl bekommen, ich musste mich gestern Abend mehrfach übergeben (aus heutiger Sicht zum Glück) und habe daher den heutigen Vormittag nicht viel weitergebracht. Gottseidank ist es mir aber, nachdem ich dieses grauenvolle Quinoarisotto aus meinem Magen hatte, in der Nacht wieder gut gegangen und auch heute bin ich fit. Nichtsdestotrotz habe ich es mir bis Mittag nur im Hotelgarten gemütlich gemacht.

    Um halb 12 hat mich dann das Trufi nach Santa Cruz direkt beim Hotel Posada del Sol eingesammelt (ich hatte die Nummer des Fahrers bei der Hinfahrt bekommen und konnte mir so managen, dass ich direkt vor der Tür abgeholt werde - Glück für mich, so musste ich nicht mein ganzes Gepäck runter in den Ort schleppen).
    Die 3-stündige Fahrt war diesmal wesentlich unbequemer als die Hinfahrt, denn ich hatte den Mittelsitz und der ist besonders hart, was bei teilweise unasphaltierten Straßen besonders schmerzhaft spürbar ist!

    Gegen 15.00 hab ich in mein Hotel, das Cosmopolitano Boutique, eingecheckt. Ich habe ein sehr stilvoll eingerichtetes Zimmer bekommen und der Rezeptionist spricht zum ersten Mal seit ich in Bolivien bin, auch Englisch!

    Da der Nachmittag schon fortgeschritten ist, schlendere ich nur noch zum Hauptplatz um wiedermal das Leben dort zu beobachten. Hier wird es wirklich nie langweilig!

    Am Abend such ich noch einen Italiener auf. Da ich seit gestern Mittag nichts mehr gegessen habe (und selbst das ist nicht all zu lange im Magen geblieben), habe ich schon einen Bärenhunger!!😊 Ich wähle das Michaelangelo, angeblich der beste Italiener der Stadt. Nach dem gestrigen Essensdebakel, hoffe ich heute auf richtig gutes italienisches Essen 😊

    Ok, die Nudeln waren auch eher eine Enttäuschung als eine Gaumenfreude. Essbar, aber das wars dann auch schon. Leider!! Ich hatte mich echt auf gute Spaghetti gefreut!

    Jetzt kann es essenstechnisch ja eigentlich nur noch bergauf gehen 🤣
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Departamento de Santa Cruz, Santa Cruz

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