Bolivia
Museo Santa CLara

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10 travelers at this place:

  • Day39

    Weiberfastnacht in Sucre

    February 8 in Bolivia

    Matthias hat es in seinem Kommentar schon genau richtig erkannt: In Sucre sind die närrischen Frauen los. Kleine Tanztruppen, von marching bands begleitet, marodieren durch die Stadt. Ihre musikalischen und tänzerischen Darbietungen sind überschaubar, aber laut. Nota bene: Wir sind nicht in Rio. Bemerkenswerter ist fast, dass sich alle mit großer Freude gegenseitig mit Sprühschaum aus der Dose vollspritzen ... und das beginnt schon bei den Kleinsten. Wie auch immer sich die Feiergepflogenheiten hier darstellen, mit Katrin, Martin, Marc und mir (hört, hört!) findet sich eine kleine deutsche Karnevalstruppe zusammen. Die gastronomischen Angebote im Joy Ride und später im Bibliocafe überzeugen, unser zwischenzeitlicher Versuch, ins Florin zu gelangen, scheitert allerdings: heute nur für Mädels. Insbesondere die Happy Hour im Bibliocafe, die bis 24 Uhr dauert, löst die Stimmung und wir kommen ins Gespräch mit einer gemischten Backpackergruppe. Nomi aus der Nähe von Tel Aviv hat "make up artist" gelernt, reist jetzt aber erst einmal, zumindestens solange, bis das Geld alle ist. Und ein deutscher FH-Absolvent (Wirtschaftsingenieur) teilt uns mit, dass sein Hostel umgerechnet 4,50 Euro kostet und er mit 10 Euro am Tag auskommt. Wir schauen etwas verschämt zu Boden und erteilen gute Ratschläge für das weitere Leben, so wie es junge Leute mit Anfang zwanzig gerne haben.

    Zu diesem späten Zeitpunkt am Tag rückt bereits in den Hintergrund, dass wir beim Start in Cochabamba im Frühstücksraum erfahren, dass in unmittelbarer Nähe eine Schlammlawine Menschenleben gekostet hat. Auf den nächtlichen Starkregen folgen zahlreiche Erdrutsche, und auch wir sind auf unserer fast 400 km langen Fahrt mehrfach davon betroffen. Zum Glück ist an keiner Stelle die Straße so stark blockiert, das wir nicht weiterkönnen, nur einmal müssen wir ein paar Minuten warten, als ein Bagger und ein LKW die Straße versperren, um die Strecke von Geröll und Schlamm zu befreien. By the way: Noch habe ich in ganz Südamerika keinen Fluß mit klarem Wasser gesehen; vielmehr sind sie - durch die mitgeführten Gesteinsmassen - meist braun gefärbt, breit und reißend.

    http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/panorama/verheerende-ueberschwemmungen-in-bolivien

    In Sucre angekommen, wohnen wir in einem für den (weißgetünchten) Kolonialstil typischen, vor allem aber stimmungsvollen alten Haus mit Patio. Eine Besichtigung der Kathedrale ist über das sich an die Kathedrale anschließende Museo möglich, aber nicht wirklich ergiebig. Simon Bolivars Anhänger haben nach der Befreiung von den Kolonialherren die einstmals vermutlich prächtige Barockkirche in eine nüchterne Standardkirche umgewandelt, die von außen weit schöner anzusehen ist als von innen. Und obwohl aus der bolivianischen Hauptstadt vieles nach La Paz abgewandert ist: Einen Erzbischof gibt es dort noch.
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  • Day60

    Sucre - KulturBerlin Hostel

    March 1, 2017 in Bolivia

    Nach eher ruhigen letzten Tagen in Uyuni und einer Nachtbusfahrt ohne Schlaf sind wir um 5:45 Uhr im Hostel angekommen. Zum Glück haben sie uns schon mal ins Zimmer gelassen. 6 Stunden pennen und dann aufwachen mit Blick auf Bäume (seit über 12 Tagen nicht mehr gesehen)! Hostel ist total geil und es gab gerade Kürbissuppe zum Mittag/Frühstück. Da steigt die Laune bei Lukas, Julia und David.
    Auf dem Bild mit dem Ausblick unseres Balkons bitte den Herren beachten, der ein Gerüst benutzt um eine Palme zu schneiden.

    Kleine Zusammenfassung der ersten 2 Monate:
    - 20:45 Stunden in Flugzeugen (Davids Freude)
    - 138 Stunden in Bussen (Julias Tod)
    - unzählige Tagesausflüge deren Stunden wir nicht mitzählen, aber auch in Sprintern, LandCruisern oder auf Booten verbracht haben
    - 5 Taxifahrten (ca 2,5 Stunden)
    - 1 Fährfahrt (30 min)
    - ca 2,5 Stunden Metro (BA und Santiago)
    - viel gelatscht
    - gereiste Kilometer bitte der App Übersicht entnehmen

    03.03.2017
    Heute gab es eine top Stadtführung mit Franz, einem Lehrer von der Universität in Sucre. Super netter Kerl, vermutlich muss er nur leider für 8 Jahre ins Gefängnis, da er für den Studentenaufstand von 2007 mitverantwortlich gemacht wurde. Hoffen wir das Beste für ihn. Der Trip mit ihm war super, haben die ganze Stadt von oben gesehen und viel geschichtliches erfahren. Danach gab es die zweite Halbzeit von Liverpool gegen Arsenal in einem Irish Pub mit lecker isotonischem Bierchen. Zum Abschluss des Abends waren wir für 4 Euro pro Nase im - laut Oscars - besten Film des Jahres "Moonlight". Lässt sich drüber streiten, aber war gut.
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  • Day65

    Also von Tarija gings jetzt nach Uyuni...

    Uyuni ist eine historisch sehr bedeutende Stadt für Bolivien gewesen, da sie ein zentraler Punkt für den Lieferverkehr zwischen allen großen Staaten hier darstellte. Ich glaube zu wissen, dass es sogar die einzigen Züge und Schienen in SA hat bzw hatte. Die Letzten wurden jedoch vor ca. 30 Jahren eingestellt. Heute wirkt das kleine Dorf, mitten in der Wüste, allerdings eher wie eine Geisterstadt.
    Mehr als einen Tag sollte man hier auch nicht verbringen. Außer ein paar kleinen Souvenirshops und Essgelegenheiten bietet der Ort nichts. Sonst könnte man meinen es sei hier unbewohnt. Die Souvenirs jedoch reichen von Stiften und Taschen, über die bunten peruanischen Decken, über Alpaca Pullis und Jacken zu allen möglichen warmhaltenden Sachen , die im bolivanisch buntem Stil gehalten sind. Alle Frauen würden hier verrückt werden! Der Stil gefällt uns natürlich auch sehr gut. Also haben wir erste Einkäufe, sehr günstig versteht sich, schon getätigt und sind glücklich damit.
    Jedenfalls sind wir dort hingefahren , weil es eine sehr bekannte Tour von dort aus gibt, nicht weil die Stadt so toll ist.
    Wir entschieden uns für eine 3 Tages-Tour durch die Salar de Uyuni über die Anden bis nach Chile und zurück.
    Um es vorweg zu sagen, es war für uns beide wahrscheinlich eine der schönsten, wenn nicht sogar der schönste Ausflug den wir je gemacht haben. Seht selbst..
    Allein der Weg nach Uyuni führte über zahlreiche Serpentienen mit wunderschönen Naturausblicken die es in Europa auf jeden Fall so nicht gibt.
    Überall im Mitten vom Nichts, sind irgendwelche Dörfer, von denen keiner so recht weiß wie die Menschen dort überhaupt hinkommen, geschweige denn wie sie dort leben und überleben.
    Hinterher erfuhren wir von einem Anthropologen den wir zufällig kennenlernten, dass es dort kaum regnet ( nur 2 Monate im Jahr) und die Menschen es wirklich schwer haben auf über 4000 M.ü.M. überhaupt etwas anzubauen. Etwas Vieh haben sie noch, ansonsten leben sie sehr sparsam und überschaubar. Doch witzig fanden wir, dass egal wie weit man in der Pampa ist und egal wie wenig oder keine Häuser es gab, ein Fußballfeld wurde an die abstrusesten Orte hingestellt. Ob da jemand spielt ? Wir wissen es nicht.
    In den Bergen scheinen jedenfalls die Hunde das Sagen zu haben. Überall sieht man Streuner. Auch wunderlich wie die dort überhaupt hinkommen wie die wohl überleben. Und man sieht einige Hirten die Ihre Lamas oder Alpacas treiben. Das ist immer wieder ein echter Hingucker. Riesen große Felder und tausende von freilaufenden Vierbeinern. Zu gerne hätten wir ein Alpaca mitgenommen hahah
    Auf der ganzen Reise haben wir sicherlich 10 tausende von den Tieren gesehene, wenn’s langt.
    Die Landschaft auf den Weg nach Uyuni kann man vielleicht mit dem Nationalpark Zion aus der USA vergleichen. Doch hier muss man etwas beten, dass einem die Karre nicht den verreckt, sonst steht man wirklich erstmal ganzschön gelackmeiert da. Aber wir hatten immer Glück mit den Fahrern;)
    Traumhafte Ausblicke jedenfalls und das war nur der Hinweg zu dem Ort wo wir eigentlich hin wollten.
    In Uyuni angekommen, fiel es uns leicht aus den tausenden von Touranbietern die es dort gibt uns zu entscheiden, da wir kurz zuvor von einem deutschen Pärchen in Tarija einen Tip bekommen haben, mit dem sie sehr zufrieden waren. Wir übrigens auch im Nachhinein. Auf deutsche Beurteilungen kann man sich meist mehr verlassen, als auf südamerikanische.
    Allein die Zeitangaben sind hier immer ziemlich willkürlich. Ein und die selbe Strecke kann bei verschiedenen Personen mehrere Stunden Unterschied ausmachen. Und nie stimmt auch nur eine. Hahaha

    Aber zu unser Tour und unserer Gruppe…
    Ein bolivanischer Tourguide ( Daniel) , ein brasilianisches Pärchen in unserem Alter und ein amerikanisches Pärchen Mitte 50… wir haben uns Gott sei Dank von Anfang an sehr gut miteinander verstanden. Immerhin mussten wir 3 Tage in einem Jeep und in 2 Unterkünften miteinander auskommen. Es war wirklich unterhaltsam, lehrreich und spannend, was man wieder alles gelernt hat. Aber das jetzt zu erzählen würde es zu sehr ausreizen… daher zurück zur Tour.
    Das Gepäck aufs Dach geschnallt, Proviant im Rucksack verstaut, angeschnallt und los gings.
    Allein der erste Stop, kurz nach der Stadtgrenze ist schon ein echtes Highlight.
    El Cementerio de los trenes. Der Zugfriedhof. Abgestellte Gleise und veraltete und verrostete Lokomotiven, die seit 30 Jahren nicht mehr im Betrieb sind. Die Eisenbahnstrecke diente vor allem zum Transport von Rohstoffen wie Zink, Silber und Gold aus den Mienen bis zum Pazifik.
    Es sind bis zu 100 Züge dort abgestellt und die ältesten sind über 100 Jahre alt.
    Alle sind ausgestiegen und sind auf die Züge geklettert. Es sah wirklich toll aus wie so alte Fahrzeuge mitten in der Wüste abgestellt wurden und hinter ihnen ein scheinbar unendliches und flaches Wüstenpanorama sich erstreckte. Es hört sich vielleicht banal an, ist aber wirklich ein besonderer Ort. Wir haben zu viele Bilder, wer mehr sehen möchte, bitte anfragen …
    Von dem Ort aus sind wir weiter zu einem der absoluten Highlights gefahren.
    Wer noch nicht dort war, der hat sowas noch NIE gesehen!
    Eine riesen Fläche von 10.000q km. Das ist mehr als Niederbayern groß ist. Ein ausgetrockneter See, der eine riesige Salzfläche hinterlassen hat. Die Salzkruste ist 30 Meter dick, mindestens. Und zur Regenzeit, wie jetzt grade, gibt es eine dünne Schicht Wasser die es zurücklässt.
    Das Ergebnis ist, dass mit etwas Sonne der Boden zum Spiegel wird. Man kann zwischen Himmel und Erde nicht mehr unterscheiden. Die Berge scheinen zu fliegen und die Wolken sind unter den Füßen verschwunden.
    Es ist ein Naturspektakel wie kein Zweites.
    Die tollsten Bilder sind dort möglich. Immer wieder überraschend wie kreativ manche Leute mit den Bildern dort seien können. Da man den Bezug zur Distanz komplett verliert, kann man schöne Perspktivtricks anwenden. So kann ein Spielzeugdino zur echten Gefahr mutieren. Und die Orientierung verliert man ebenfalls komplett. Im Regen kann man sich weder fortbewegen, noch weiß man wo man ist. Also kann man nur dort durchfahren, wenn es nicht regnet.
    Zu Mittag wurde natürlich in einem Haus aus puren Salz gegessen, genauso wie unsere Unterkunft aus puren Salz bestand. Es kann nicht schimmeln und sieht wirklich eindrucksvoll aus. Aber keine Sorge die Salzhäuser sind genauso stabil wie herkömmliche. Der Nachteil, es war wirklich kalt in der Nacht. Also ohne fette Alpacawolldecken ist es nachts echt frostig. Aber ist bei der Höhe nicht anders zu erwarten.
    Wenn man jedoch draußen in die Ferne schaut, mag man meinen Petrus wartet an der Himmelspforte auf einen, um einen ins Reich Gotte zulassen. So stell ich mir das jedenfalls vor.
    Wir vermuten auch, dass eine Szene aus Fluch der Karibik hier gedreht wurde. Teil 4 ? Wir prüfen das noch mal. Es sieht zumindest genauso aus.
    Wir hatten das Glück, dass unser Wegbegleiter Mike aus den USA, seine Profikamera dabei hatte. Später, wenn er seine Bilder etwas bearbeitet hat, bekommen wir einen Link. Den leiten wir dann auch weiter. Mit der Handykamera ist es gar nicht zu vergleichen. Seine Bilder sind nämlich komplett abgefahren.
    Nach der Salar de Uyuni, die wir gar nicht verlassen wollten, ging es weiter durch zahlreiche Berglandschaften auf fast 5000 M.ü.M., rote, grüne, weiße und blaue Lagunen, Wüstensteppen, Hotsprings, Geysirs mit riesen Sulfatfontänen, Vulkane oder heilige Indianer Steine, die wir verbotenerweise bestiegen und alles was Muttererde noch so zu bieten hat. Die Berge gehen hier auf über 6000 Meter hoch. Am Fuße sind sie wie Wüste, in der Mitte bekommen sie bunte Farben und an der Krone sind sie mit Schnee bedeckt. Die meisten sind spitz wie die Tublarone und mit einem Wolkenkranz umrundet. Da fallen einem fast die Augen aus bei dieser Natur.
    Das Einzige was man wirklich beachten muss, ist dass die Höhe einem ganz schön zu schaffen machen kann. Kopfschmerzen oder Müdigkeit sind hier keine Seltenheit. Dafür gibt es jedoch jede Menge Stevia und Coca, was einem durch den Tag hilft.
    Übrigens, wenn jemand die Tour mal machen möchte, der Anbieter „Cordiellera“ , ist sehr zu empfehlen. Bei den anderen hört man unschöne Geschichten, wie dass die Fahrer betrunken seien und ähnliches. Aber hier war alles tiptop.
    Auf der Weiterreise bis nach Chile haben wir Alpacas, Lamas, Antilopen, Flamingos, Wüstenfüchse, Wildhasen mit komischen Schwänzen und deformierten Gesichtern gesehen, die waren aber sehr süß und einige noch nie zuvor gesehene Vögel. Einige der Tiere konnten wir sogar von ganz nahen betrachten und sie mit Äpfeln füttern. Aber man riet uns ab sie anzufassen oder ihnen zu nah zu kommen, da sie keine Menschen gewohnt sind und eklig reagieren könnten.
    Es war einfach nur mindblowing.
    Daniel erklärte uns auf spanisch regelmäßig irgendwelche Details über die Tiere, über die Klimazonen, die Vulkane, die Früchte und Sträucher die hier wachsen oder was er schon alles hier erlebte.
    Es wurde dadurch zu keiner Zeit langweilig. Wir können diesen Ausflug wirklich jeden Naturliebhaber nur wärmstens empfehlen.
    Uns fehlen etwas die Worte, um die Reise ausreichender zu beschreiben. Ich denke die Bilder geben einen ganz guten Eindruck.
    Als der Trip zu Ende war, mussten wir uns von unseren Gefährten verabschieden, da sie alle weiter nach Chile reinfuhren und wir aber Richtung Norden zurück wollten.
    Also gab es den ganzen Trip im Schnelldurchgang noch ein zweites Mal für uns.^^
    Wir entschieden uns aber nach der Rückkehr weiter nach Potosi zu fahren…

    Potosi fasse ich kurz zusammen, ist aber auch sehr sehenswert gewesen.
    Das ist heute wie damals eine historisch und geografisch sehr interessante Stadt. Die Stadt liegt in ein Bergtal eingebaut und ist wegen Ihrer Mienen und deren Rohstoffen damals zu einer der bedeutendsten und reichsten Städte der Welt herangewachsen. Die Stadt selbst liegt auf 4000 Metern, was die Luft wieder dünn und sie zu einer der höchstgelegenen Städte der Welt macht. Jedenfalls, gibt es hier Mienen die damals eine riesen Silber und Zink Inflation verursachte, da es hier einer der größten Silberanteile der Welt gab.
    Die Stadt ist sehr verwinkelt, ähnlich wie In Ibla Italien und die Häuser sind entweder in Ziegelstein Design halbfertig erbaut oder sehen sehr eindrucksvoll von der Kolonialzeit geprägt aus.
    Es ist die einzige Stadt auf der Welt, auf der man auf dem Markt legal Dynamit kaufen kann. Auch noch sehr günstig. Die Leute witzeln und sagen das sei für die Schwiegereltern bestimmt.
    Ebenso gibt es hier 96% Alkohol zu kaufen. Hilft bei der Höhe zum Atmen bzw brauch man, um in den Mienen die Götter zu besänftigen.
    Genauso gibt es Zigaretten die mit Tabak, Orangenhaut und Zimt gestopft sind, damit es unterirdisch keine Explosionen mit dem Dynamit gibt. Also ein sehr interessanter Markt…
    Wir sind hauptsächlich wegen den Mienen und der Architektur gekommen.
    Also haben wir uns einer Gruppe angeschlossen und haben eine Halbtagstour durch die Mienen gemacht.
    Voll ausgerüstet mit Klamotten, Lampe, Maske und Coca sind wir also hinab in die Tiefen gestiegen.
    700 Meter gehen die Mienen tief und sind teilweise super eng und auch mit Schlamm gefüllt. Wirklich nicht für jeder Mann etwas. Auch nicht ganz ungefährlich muss ich im Nachhinein gestehen.
    Es gibt Schienen zum Abtransport von den Rohstoffen. Wenn ein Wagen erstmal rollt, dann wiegt er eine Tonne und kann nicht bremsen. Also müssen alle schnell in die Ecken springen. Glaube nicht, dass das immer gut geht .Auch die Luft kann ganz schön dünn werden da unten. Ich bin ebenso froh, dass kein Stein aus der Wand abbrach und uns verschüttete. Wir stellten uns das etwas Touristen geeigneter vor.

    In den letzten 500 Jahren sind dort 8 Mio Menschen umgekommen, aber das scheint niemanden zu interessieren. Es wird weiter gearbeitet.
    Zugleich der Silberanteil von 96% auf 20% sank.
    Kinderarbeit ist seit 15 Jahren nicht mehr erlaubt. Immerhin. Es wurde uns schon etwas mulmig da drin. Der Sauerstoff wurde dünn und Orientierung ist auch sehr schwierig.
    So gibt es zahlreiche Teufelsfiguren in den Mienen, die mit Alkohol, Lametta , Coca und Zigaretten ausgestattet werden. Denn in den Mienen, also in der Hölle, dort herrscht der Teufel. Der muss also befriedigt werden, damit es einem dort unten gut geht und nichts passiert. Da haben die Spanier den Bolivianern schön Angst eingeredet. Wir fanden dies eher lächerlich, aber wir möchten niemanden seinen Glauben nehmen.

    Die Mienenarbeiter arbeiten in 10 Stundenschichten und verlieren leicht ihr Zeitgefühl dort unten. Dafür nehmen sie eine Beutel Coca mit. Den einen Teil morgens den anderen Abends. Nach 4-5 Stunden ist das Coca leer gelutscht, was den Arbeitern sagt, dass es Halbzeit bzw Feierabend ist. Eine Uhr wäre auch zu einfach.
    Wegen der schlechten Bedingungen dort unten verdienen die Arbeiter durchschnittlich 3 mal so viel wie herkömmliche Leute hier, aber der Betrag ist immer noch sehr gering.
    Es war ein besonderes Abenteuer, aber ich denke wir brauchen es kein zweites Mal.
    Aber auch oberirdisch gibt es viele Sachen zu sehen, die diese Stadt zu einer Attraktion machen. Jedoch sollten hier 3 Tage ausreichen.
    Die Spanier haben ihre Signatur deutlich hinterlassen. Sehr viele eindrucksvolle Kirchen und Regierungsgebäude gibt es hier. Die Kolonialzeit scheint hier fast noch immer zu herrschen in manchen Straßen, könnte man meinen.
    Wir genossen vor allem die Märkte.
    Es ist immer wieder erstaunlich was man alles sieht und wie günstig man etwas ergattern kann.
    So haben wir zu zweit für einen Euro zu Mittag gegessen und es ist sogar noch etwas übrig geblieben.
    Ja hier hält man es schon etwas aus.

    So genug für heute… ^^

    Wir vermissen euch und sind in Gedanken bei euch.
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  • Day173

    Sucre

    March 13, 2017 in Bolivia

    Sucre is de hoofdstad van Bolvia en staat tevens bekend als de mooiste stad van het land. Unesco is het hier mee eens en bekroond de stad tot Unesco erfgoed waardoor het oude centrum goed wordt onderhouden. Alle gebouwen in het centrum zijn namelijk wit en dienen elk jaar ook weer gewit te worden. Zonnebril op dus!
    Het is sowieso een verademing als we in deze stad zijn, want we zitten nu nog maar op 2100 meter hoogte. Daarnaast kent men in Bolvia nog niet de filters voor de uitlaatgassen van de auto's en bussen. Door de hoogte, bijvoorbeeld in Potosi, kan je door de kleine hoeveelheid zuurstof bijna op deze uitlaatgassen kauwen. In Sucre is het dus iets 'schoner', lekker licht en zijn de mensen ook een stuk vriendelijker. Er zijn vele leuke restaurantje en een grote markt waar we voor weinig kunnen lunchen dus wij vermaken ons wel.

    Behalve het mooie centrum heb je net buiten de stad ook genoeg bezienswaardigheden en we boeken een tour om hier zoveel mogelijk van te zien. We beginnen de dag lekker vroeg met een wandeling over de Inca trail. De Inca's hebben twee wandelsnelwegen aangelegd vanaf Columbia tot aan Argentinië/Chili, namelijk eentje aan de kust en de andere door de Andes. Wij liepen nu een stukje over de Andesnelweg met een prachtig uitzicht op de bergen en een 'krater'. Deze krater is in feite een verschuiving van de aardplaten (net als hoe een berg wordt gevormd) alleen nu lijkt het op een krater. Helemaal omdat er in het midden rode klei ligt. Hier ligt ook een dorpje wat bekend staat om de traditionele weefproductie. Helaas waren de weefdames net een dagje weg naar de markt om boodschappen te doen, dus de weefcursus houden we nog tegoed.

    Deel 3 van de tour is toch wel het meest interessant, want we treden letterlijk in de voetsporen van dinosaurussen! Na een hike dwars door een weiland, moestuin en rotslandschap komen we aan bij de metersgrote voetstappen. Erg onwerkelijk om te zien dat de dino's hier echt hebben gelopen. Nog onwerkelijker is, is dat er geen hek, toezicht of iets is. We betalen 20 Bolivianos aan een jongeman van ongeveer tien jaar oud, maar dat is dan ook het enige toezicht wat er is. "De voetsporen zijn versteend én men denkt dat er nog veel meer voetsporen tevoorschijn zullen komen na heftige regenval of iets dergelijks. Dus als deze voetsporen wegslijten slijten is dat allemaal niet zo erg..". Aldus de gids. Al met al was het wel een interessante tour!

    Tijdens deze tour leren we ook twee Noren kennen waar we savonds nog even mee gaan eten, en ook de volgende dag gaan we met hen op pad. Men (lees de toerist) is vaak nogal bang voor het eten in Bolivia en ook de Noren hadden nog niets 'lokaals' gegeten. Op naar de markt dus! Als echte locals hebben wij hen ontgroend met een traditionele mani soep (pinda soep) evenals salteñas (gevulde pastijbroodje), de coca bladeren en een verse fruit shake! Wellicht kunnen we wel een culinaire tourorganisatie gaan beginnen?

    Op ons laatste dag in Sucre en besluiten om in de ochtend nog iets meer te leren over de dino's. Net op het randje van de stad zit een cementfabriek, en met opgravingen hebben zij nog veel meer dinosaurus voetafdrukken gevonden. Deze bevinden zich op een grote muur net naast de fabriek en hier is een museum bij gemaakt met levensgrote dino's.
    Even nog een korte aardrijkskunde les; door de verschuiving van de aardlagen hier en door de verschuiving van vele andere gebergtes, heeft het kunnen gebeuren dat de bodem van een meer als een 'V' omhoog is komen te staan. Hierdoor staat er nu een grote muur vol met dinosaurus voetsporen. Een beetje onwerkelijk, maar we hebben dit echt mogen aanschouwen. Men is hier al iets meer bewust van deze bijzondere vondst en wil dit ook ook laten beschermen door Unesco. Dat lijkt ons in ieder geval geen slecht plan.

    Vanavond vertrekken we naar Samapaita, waar ook een bijzondere vondst is gedaan én welke waarschijnlijk wel iets beter wordt bewaard.
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  • Day307

    Zuerst war der Weg noch klar sichtbar und durch einen Stein markiert. Schnell waren wir über einige Hügelgelaufen, da wir uns nun Musik angemacht hatten, und schon sahen wir die Geysire nicht mehr. Irgendwann hieß es: runter vom Weg und querfeldein grob Richtung der heißen Quellen. Die Ebene wurde auch langsam wieder grüner, mosiger und voller (wie ich später feststellen sollte) stacheligem Gras. Laut unserer Offlinemap Mapsme sollten wir eigentlich irgendwo einen großen Fluss passieren aber er kam und kam nicht bzw kamen wir durch kleine Täler wo kleine Flüsse herflossen - war eine von denen nun der große Fluss? KEIN PLAN! Es ging also weiter und weiter und langsam wurde es schon etwas komisch. Dazu kam das es anfing zu fisseln und die Wolken wurden dunkler. Mir schwand schwand schon der Mut da ich auch keines der Häuser sah die uns unser Hostalbesitzer beschrieben hatte. Irgendwann kamen wir auf einen Weg den auch wieder der Pickup von vorher passierte. Ich hielt den Fahrer an und fragte wie weit es noch sei. Natürlich zählen bolivische zeitangaben so gut wie gar nichts aber unser Gefühl sagte uns das es nicht mehr weit war. nach dem nächsten Hügel konnten wir auch schon ein paar Häuser ausmachen von denen eins wie beschrieben geld war ist es das!? Je näher wir kamen desto mehr konnten wir sehen und bald sahen wir auch die Räder des Radlerpaares - jaaaa angekommen! Eigentlich wollten wir noch zu den natürliche belassenen Quellen aber uns reichte das angelegte Becken gerade vollkommen. Ab in die Bikinis und dann ins heiße Wasser hieß es dann. Das war echt das genialste nach so einer Wanderung! So entstanden die Bilder wo wir in Bikini im oder amBecken stehen und im Hintergrund den Vukan Sajama mit Schnee an der Spitze haben - sensationell! Irgendwann kam dann sogar noch ein zweites Radlerpaar - auch Franzosen, hallo!? Was passiert hier in diesem Tal? naja lieber so wie alles voller Deutsche oder!? Als es anfing zu Regnen verzog ich mich aus dem Becken und schlemmte mein Lunchpaket. Nun kam aber der Moment das die beiden französischen Paare ins Wasser stiegen. ich als Frostbeule würde das nicht mehr machen bei Regen - urgh. nach Arschbomben und sonstigen Faxen wurde es ihnen dann aber doch was komisch im Wasser als nämlich auch Blitze dazu kamen. So hieß es dann für uns alle: Schauern und abwarten bis der Regen weggeht. Aus einer halben Stunde wurde dann eine Stunde und um 15 uhr hieß es dann - ab schnell nach Hause in der Hoffnung das wir nicht noch nass werden. Das Glück sollte mal wieder auf unserer Seite sein - wir hatten wieder einen tollen Anblick der Berge aber keinen Regen. Waren wir es ja die den längeren Weg hatten zu Fuß da die vier Anderen ja mit dem Rad da waren. Es stellte sich auch heraus das sie im gleichen Hostal sind wie wir - tja so klein ist Sajama. Als wir dann zurück auf der "Haupstraße" waren ging es dann recht schnell zum Hostal und um 17 Uhr waren wir zirka zurück. Leider konnten wir kein Essen vorbestellen da unsere Köchin des Vertrauens Siesta machte. So gingen wir zurück zum Hostal und Colombe, wieder mti dröhnenden Schädel, legte sich erstmal hin. Ich hatte das Glück das noch Essen von Vorgängerfranzosen über war was ich essen konnte und schlürfte tee dabei. So kam ich ins gespräch mit einem der radlerherren. Er ost seit zirka einem halben jahr schon mit seiner freundin unterwegs und will hoch bis Canada. Dort wollen sie arbeiten und zirka in 1,5 Jahren vielleicht zurpck nach Frankreich. Dort haben sie ein haus aber das ist vermietet und damit zahlen sie den Abschlag - warum nicht!ß Ich war auch baff als er mir sagte das er 29 war da er echt schon älter aussah also anfang 30. Vielleicht kam das aber auch von seinem so gut definierten Körper durch das viele Radfahren, wer weiß!? Durch das Untwetter hatten wri kein Strom in dem Hostal und langsam half auch der viele Kaffee nicht mehr. Colombe ging es auch nicht wesentlich besser sodass ihr die Kälte dazu noch zusetzte. Irgendwann hatte sie dann die faxen dicke und ging zum Chef. Der war sofort hilsbereit und holte uns eine Gasflasche und montierte eine Heizung oben dran. Das Montieren sah aber eher wie ein Rumgefuddel aus und das mit der Gasflasche direkt neben uns - immer wieder so Situationen wo ich nur denke: gleich kann es vorbei sein mit deinem Leben. Echt ätzend! Es ging aber alle sgut und bald hatten wir dann auch eine schöne Heizung die wir sofort für eine halbe Stunden für später in unser Zimmer orderten. Langsam taute Colombe auch auf und ich bestellte Suppe für uns vor zum Abendessen. Eigentlich wollten wir am anderen Tag eine Tour zu bergseen machen aber da diese höher lagen und Colombe so schon Kopfweh hatte planten wir um. Wir sollten zu einer anderen lagune namens Huaynacota und von da aus zurück wandern. So werden wir auch an den natürlichen Quellen vorbeikommen und diese auch sehen. nachdem wir auch wussten das wir für den nächsten tag auf eine Gasheizung zurpck greifen konnten missfiel uns der gedanke einer weiteren nacht hier nicht so. Dick eingepackt in alle Klamotten die wir mehr oder weniger hatten ging es dann zum Candlelight- Dinner zu unserer Köchin des Vertrauens. Ihre heiße gemüsesuppe war das beste nun! Danach gab es wieder ihren leckeren Tee - super! Aufgewärmt und zufrieden sprangen wir danach schnell ins Bett und genossen noch etwas die Wärme von unserem gasofen bevor wir diesen vor die Tür verbannen - nachts eine Gasflasche neben mir wollte ich nicht. Morgens sollte es dann wieder um 7 Uhr weiter gehen.Read more

  • Day317

    Vibe of Sucre

    March 9 in Bolivia

    Ilona und ich sind nun schon einige Tage hier in Sucre und wollen auch, wie meist alle, gar nicht mehr weg. Bisher ist Abreise für Sonntag geplant da ich gerne über meinen Geburtstag auch in Uyuni sein will am 14.3 aber lassen wir uns mal überraschen. Sucre läd echt zum Verweilen ein. Währned Ilona Touren, Spanischunterricht und zig Museen besucht versuche ich, wie ihr gemerkt habt, meinen Blog aufzuarbeiten. Vorteil dabei ist noch das das Essen hier echt lecker und günstig ist und es dieses Mal im Mercado vier verschiedene Comedorbereiche also Essensbereiche gibt mit unterschiedlichen Zeiten. Heißt, wenn ich Hunger habe und eine Schreibpause brauche gehe ich einfach dahin und zahlen zwischen 10 und 20 BS und bekomme mega super essen. Nach den letzten Wochen auf mehr oder weniger Diät oder eher gesagt voller stetiger Skepsis wieder in eine Boliviendiät zu verfallen kann ich meine Ängste langsam ablegen. Mein Magen hat sich an alles soweit gewöhnt und ich futter wieder mehr oder weniger normal. Dazu laden mich meine Hosen auch alle ein da sie alle zu groß sind, chacka! Inzwischen haben wir Falso Conejo probiert was so viel wie falscher Hase gewesen sein soll. Heißt es ist Rind oder Fleisch aber wird als Hase verkauft. Dazu haben wir ein super cooles Cafe gefunden was in den Gemäuern einer Kirche ist genauer gesagt in der Kirche auf die wir steigen durften. Dort neben der Empore in einem separaten Raum bieten sie auch Yoga an. Das habe ich na klar sofort genutzt und mein Rücken dankt es mir auch. Zwar ist diese Art hier sehr anders mit viel mehr speziellen und schnellen Atemübungen oder einer Art klaustophobes Atmen aber danach fühlte ich mit trotzdem immer besser. Das Ambiente trägt natürlich auch dabei. In dem Cafe kamen wir dann auch nicht um den leckeren Apfelkuchen herum - was solls! Ich bin einfach wieder happy keine Magen- Darmprobleme zu haben und habe auch ohne zu zögern Schokolade gekauft. "Cholcolate para ti" produziert wie zwei andere Fimren hier in Sucre Schokolade aus Kakao vom bolivischen Amazonasgebiet. Abends bzw Nachmittags haben wir uns angewöhnt zum "Nachtcomedor" zu gehen. Mein Favorit dort ist Chorrellana was so viel wie alles zusammen heißt: Fleisch, Ei, Reis, Fritten und leckerer Salat für easy 14 BS - da lohnt sich kein selber kochen! dazu gab es dort auch bei unserer Essensdealerin des Vertrauens, zu der wi rimmer gingen, Senf - wenn ihr so lange wie ich keinen mehr gegessen habt geht euch genauso wie mir einer ab. Klingt komisch und eig bin ich nicht so der Fanatiker aber es ist so eine Verbidung mit der heimat das ich mich immer wieder darauf freue. Das mit der Essensdealerin hat sich bei mir auch in Sachen firsch gepressten O- Saft eingebürgert. Jeden Tag gehe ich zu der gleichen netten Frau am Hauptplatz und lasse mir ein paar Vitamine zubereiten. Sie kennt mich nun schon und freut sich immer! Für 5 BS bekommt man einen kleinen Plastikbecher aber was gewiß nicht alle Touris wissen ist das man nochmal hab so viel nachgefüllt bekommt wenn man abgetrunken hat. Yeah! Das Abendangebot im Hostal ist auch cool! Donnerstag abend gab es kostenlose Salsaunterrichtsstunde. ich war baff wie viel ich mir von der einen STunde in Havanna, Cuba, noch gemerkt hatte! Es waren auch echt viele Leute und nach Einzelübungen ging es auch wechselnd in Paarversion weiter. An dem Abend lernten wir auch Shane kennen, ein netter Brite, der nach ein paar Mojitos gefühlt alle Storys aus Torotoro und von unserer Chichaaktion wusste. Auch ihm brachte ich "Prost" bei nur das ich wieder den Fehler begann, wie schon bei den Franzosen in Torotoro, auch zu erklären was Brust bedeutet. Ab da prostete er mir nur noch mit der englischen Version von Brust zu. Wa ssolls, er wird dies auf jeden Fall nie vergessen, das steht schon mal fest! Nach dem Salsaunterircht gab es dann noche ine offenen Bühne und wir versuchten uns ein wenig. Wie ihr mein Glück kennt hatte mich dann auch bald schon ein Einheimischer (sogar größer als ich - seeeeeeehr selten, lach!) auf die tanzfläsche gezogen. Früher lies ich mich ja nie so gerne von Männer führen aber hier habe ich die schlechte Angewohnheit langsam abgelegt bzw bleibt einem bei der Musik nichts anderes übrige da ich sie noch nicht so gewohnt bin oder eher gesagt alles besser klappt wenn frau sich führen lässt. Er war auch echt nett und half mir wieder rein wenn ich mal wieder die Füße mit mir durchgegangen waren. Da iLona auch in Cuba war un Salsa mochte übergab ich ihn für eine Pause für mich auch an sie. Diese hielt nicht lange an und schon durfte ich wieder ran. Dann ging es von Salsa über Merenge zu noch weiteren dessen namen ich mir schon gar nicht mehr gemerkt hab. Über die Tour erfuhr ich dann auch das er Anwalt war und für den Staat arbeitet. Da konnte ich mir dann den Spruch nicht verkneifen das er die korrupten Minister vertritt. Franzi mal wieder super nett aber er nahm es gelassen und lachte nur! Irgendwann ging die Musik dann zu reggeaton über und da verabschiedete ich mich dann. Dieses Genre ist gefühlt nämlich nur Hintern gewackel und das mache ich lieber in Freestyleversion - zur freude von Shane der sich bei dem Anblick einen schlapp lachte bzw versuchte es mir nach zu machen. Ihr merkt, wir hatten eine lustige Runde! Die wäre auch noch weiter gegangen wenn um 12 Uhr nicht die Musik aus gemacht worden wär.

    Auch bei mir sollte der tag kommen an der ich an der schlechtesten Walkintour teilnehme die ich bisher hatte. Es war gefühlt wie ein Spaziergang von wild zusammen gewürfelten Leuten. Unserem Guide mussten wir auch regelrecht die Infos am Anfang aus der Nase ziehen - na toll! Meine Infos sind daher wahrlich spärlich und das für 25 BS - das wäre ein fettes Mittagsessen, lach! Ilona und ich lachen schon immer da wir in gedanken von einem Essen zum anderen wandern bzw planen, das ist doch mal Urlaub oder? Ja stimmt, Luxus (-probleme) kann ich es auch eher nennen! Nun zu den Infos: die ganzen Weisen Häuser kommen durch die Kolonialzeit der Spanier. 2007 hat Sucre den "kampf" gegen La Paz verloren wieter hauptstadt zu sein. Alle wichtigen Institutionen sind nun in La Paz außer der gerichtshof. Es hört sich aber so an als wäre da noch nicht das letzte Wort gesprochen. Wie der kampf in Porto und Lissabon also Portugal - die haben sich ja auch nur in den Haaren. Das Wappen wurde uns dann auch erklärt. Die farbe rot steht für Blut (oder Liebe, neeeeeeee gibbet hier net ;-)) und grün für den Dschungel oder Amazonas. geld steht für Gold. Dieses wurde von den Spaniern aus dem Berg bei Potosi abgebaut oder eher erbeutet. Es wird gesagt das man aus der Masse der "beute" einen Brücke von hier bis nach Spanien bauen kann. Leider wird auf der anderen Seite auch das gleiche von den unzähligen Toten die in den schlechten abbaubedingungen der Minen gestorben sind behauptet. Die neun Sterne auf dem Wappen stehen für die Departemente obwohl es momentan eins weniger ist da sie dieses an Chile verloren haben - der Zugang zum pazifik. Bolivien will aber nach Den haag zum Internationalen Gerichtshof zeihen und dies zurpck verlangen. Optimistisch meinte der Guide dauere das so 5-10 jahre - warten wir ab! Der Berg in der Mitte ist wie gesagt der Minenberg in Posoti und die Kirche synbolisiert die Katholische Kirche owbohl fürher mehr an Pacha Mama geglaubt wurde - vor den Spaniern. Stolz wurde uns auch von der Uni berichtet - diese kostet nur 25 BS pro Jahr aber es ist schwer da rein zu kommen. Sie wird aber halb halb von Studentengemeinschaft und Professoren geführt - erfolgreicher also als die regierung oder eher Vorzeigebeispiel!? Uns Deutschen wurde auch auf dem Weg der Tour gedankt. Ein Deutscher hat hier in Sucre eine Zementfirma 1948 eröffnet nach einem starken Beben. Dieses schaffte viele Arbeitsplätze und inzwischen beliefert die Firma alle wichtigen Städte im Umkreis mit diesem - und wird es auch noch länger tun. Hier wird nämich viel gebaut! Bei der Abtragung des Gesteines stießen sie aber auch auf eine Wand voller Dinosaurierfußabdrücke - das war natürlich auch Glück! Zack hatten sie dann na klar eine weitere Touriattraktion! Was wir so alles machen - genauso wie die brauerei die einer von Unseren in Bogoto gegründet hat. Chacka! Zuends lernten wir noch das die Einwohner Sucres drei namen haben. Einmal einen auf Quechua, einmal den namen "capitalianos" da sie sich schon immer und stetig als wahre Hauptstädler sehen und als letztes "Crazys" oder "Locos" da die Frau eines Präsidenten psychologische Probleme hatte genauer gesagt verrückt war und hier in Theraphie kam. Es gibt wohl eine gute Klinik hier und seitdem heißt es das alle Verrückten hier hin kommen oder hier eben wohnen. Aaaaaaaaaaaaaaah ja, dann nennen wir das Wiedtal nun "Valle de locos" wo die Kliniken Wied liegt, ne Scherz! Nach der Walkingtour hatte Ilona wieder Unterricht. Da ich noch so mega voll vom Frühstück war: mega krasses Buffet mit allen früchten die man sich denken kann, sogar heißer RICHTIGER Milch, Kaffee, Tee, Säften, Müsli, Yogurt, verschiedenen Brötchen, Käse, Tomaten und Gurken und immer etwas Süßem also entweder Waffeln oder Blätterteigtaschen mit heißer Morasoße also Himbeersoße - sagenhaft! So einen Luxus hatte ich in Sachen Frühtsück nur ähnlich im TerrAndes im Hotel in La Paz aber sonst nicht die letzten 8 Monate - rockt also! Nachdem ich dann also fast mein Buch, geliehen beim Buchaustausch des Hostals, von Sebastian Fitzek, Passagier 23, innerhalb der letzten 2,5 Tagen regelrecht weggelesen hatte ging ich erst Mittagessen. Um 15 Uhr war na klar immer noch was los im Markt. Dieses Mal testete ich Mogondo was Schweinefleisch mit estwas pikanter roter Soße und einer Maisbeilage ist - zum Glück hatte ich den richtigen Riecher und noch was reis dazu bestellt. Der Mais war echt was strange! Da esse ich lieber CHoclo also den komplett in einem Stück gekochten maiskolben mit Käse. Nächste Herausforderung ist neben Blog schreiben und lesen eben herauszufinden: WAS ESSE ICH HEUTE ABEND!? Lach! Soweit hab ich es nun geschafft nach mehr als 10 Monaten Reise - jaaaaaaaa ich weiß, wird zeit das ich wieder ans schaffen komme, gäh!? ich bezeichne mein Blog schreiben ja schon als schaffen. Dafür müsste ich echt eine geklatscht bekommen ;-) Aber bisher das geilste Arbeiten was ich bisher kenne!
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  • Day14

    Sucre, Central Highlands, Bolivia

    May 4, 2015 in Bolivia

    Heute einen faulen Tag zur Akklimatisierung an die Höhe eingelegt - Stadtbummel (Zebras erklären den Einwohnern die neuen Zebrastreifen) - Spaziergang zum Markt - Busfahrkarten nach Uyuni gekauft (bei 30 Verkaufsschaltern nicht einfach, den richtigen zu finden, wir heissen jetzt Jurjen und Busjitte) - Kirchen (auf das Dach gestiegen) und Friedhöfe (nur Urnengräber) besichtigt - zum Abendessen typisches Hostelfood (Burger).Read more

You might also know this place by the following names:

Museo Santa CLara

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