Bolivia
Periodista

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64 travelers at this place:

  • Day20

    Sucre (Bolivien)

    October 11 in Bolivia

    Ich bin ganz verliebt ❤

    Ich habe in Sucre nicht nur endlich meinen ersten vernünftigen Kaffee bekommen und Glück mit einem sehr schönen Hostel gehabt, die Stadt ist auch einfach wunderschön: viele weiße Häuser, Parks und Museen. In Sucre merkt man außer an den Preisen nicht, dass das Land so arm ist.

    Die Nacht im Hostel kostet mich ganze 5 Euro. Die Leute hier sind super nett und so haben wir ein gemeinsames Abendessen gezaubert, denn das Essen in Südamerika hat mich bisher alles andere als begeistert 🙈

    Ich konnte - trotz einer sehr durchgelegenen Matratze - den Schlaf nachholen, der mir aufgrund der Höhenmeter letzte Woche gefehlt hat. Allerdings begebe ich mich heute Nacht wieder mit dem Nachtbus in das 12 Stunden entfernte La Paz. La Paz ist mit bis zu 4.000m der höchstgelegenste Regierungssitz der Welt und wird mir hoffentlich nach den Höhenmeter der letzten Woche keine allzu großen Probleme machen.

    Ich bleibe allerdings nicht in La Paz, sondern will morgen früh direkt weiter an die Copacabana am Titicaca See.

    ¡Hasta Luego Amigos!🖐
    (Hier in Bolivien klappt es glücklicherweise auch mit dem spanisch wesentlich besser als in Chile!)
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  • Day30

    Sucre

    November 6 in Bolivia

    Nach unsere ersten Busfahrt über Nacht in Bolivien, bei der uns der Busfahrer in den 12h anscheinend langsam per Heizung garen wollte, sind wir heil in Sucre angekommen. Es standen heute 3 Dinge auf dem Plan: Stadt erkunden + Schlaf nachholen + weitere Reise planen. Sucre besticht durch seinen weißen Baustil, nicht umsonst wird es das Andalucien Boliviens genannt. Kulinarisch gab es neben bolivianischen Salteñas am Abend dann ein Arepa-Sandwich (Reisfladen).Read more

  • Day5

    Entspannter Tag

    November 27, 2017 in Bolivia

    Heute haben wir nicht viel unternommen. Wir waren ein bisschen in der Stadt shoppen und haben uns danach im dem Park im Zentrum gesetzt. Dort haben wir Bolivianische Teigtaschen, "Salteñas", und Eis gegessen.
    In Sucre laufen sehr viele Hunde rum, die anscheinend gefallen an mir gefunden haben.😊
    Am Abend haben wir uns wieder in ein Cafe gesetzt und eine Kleinigkeit gegessen.😊

  • Day7

    1. Arbeitstag

    November 29, 2017 in Bolivia

    Heute war mein 1. Arbeitstag in der "Guarderia". Die anfänglichen Sprachprobleme waren schnell überwunden, da die Kinder von Anfang an gleich mit einem gespielt haben und sehr herzlich ankamen und mich umarmt haben.😊
    Erst haben die Kinder Bilder ausgemalt und danach gab's essen, welches ziemlich chaotisch ist.
    Später haben wir Lernfilme geguckt, währenddessen die Kinder immer wieder ankamen und auf den Schoß wollten.
    Jetzt kann ich auch voll und ganz verstehen warum Daniela Jules Lieblingskind ist.😁 Aber auch die anderen Kinder sind mega süß.
    Nach der Arbeit sind wir zum Busterminal gefahren und haben uns die Bustickets für morgen nach La Paz gekauft. Denn morgen nach der Arbeit fahren wir für 10 Tage auf unsere erste gemeinsame Reise.😊
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  • Day84

    Quadfahren in den Bergen

    December 22, 2017 in Bolivia

    Es regnete stark in Sucre und wir hörten den ganzen Morgen das starke plätschern, welches sich über der Stadt ergoss. Erst gegen Mittag verließen wir das Zimmer, um etwas zu Essen und ein paar Erledigungen in der Stadt vorzunehmen. Da es nach Potosi und danach in die Salzwüste geht, ist Sucre eine der letzten Möglichkeiten für entsprechende Vorräte. Auf dem Weg durch die Stadt wurde Steffi, der es schon deutlich besser ging, von einem Strassenhund verfolgt, den sie am liebsten mitgenommen hätte. Und so kaufte sie dem Hund auch etwas kleines zu Essen im Supermarkt. Für den Nachmittag hatten wir eine Quadtour gebucht, wobei es noch immer stark regnete. Nur langsam ließ der Regen nach und wir bekamen die Info, dass die Tour stattfinden sollte. Wir gingen zum Treffpunkt und bekamen Handschuhe, Helme und Brustschutz. Nach einem kleinen Plausch erfuhren wir, dass wir die einzigen Leute der Tour sind. Derzeit seien nur zwei Squads einsatzfähig, da einer der Eigentümer nach Nepal geflogen ist und niemanden gesagt hat, wo die Schlüssel für die anderen 3 Quads sind. Schwerpunkt der angebotenen Touren sind jedoch sowieso Full-Day-Touren mit Crossmotorrädern in den Bergen, wovon wir immerhin noch einen Eindruck erhalten sollten. Vom Büro ging es dann mit dem Taxifahrer, der eine lange Siesta machte und daher 30 Minuten zu spät war, raus aus Sucre. Die Fahrt war recht abenteuerlich, da er die verschlafene Zeit wohl herausholen wollte. Und so hatten wir wohl unsere erste Nahtoderfahrung auf diesem Trip (und wir liessen uns immerhin schon eine über 70 Meter hohe Klippe Abseilen), als der Taxifahrer ein riskantes Überholmanöver nur knapp zwischen entgegenkommenden Verkehr und Bus abschließen konnte. Da musste sogar er dann mal durchpusten. Wir kamen dann schließlich bei den Quads an, wo bereits Marcelo auf uns wartete. Wir quatschten kurz und Marcelo gab uns eine Einführung in das Fahren mit den Quads (Semi-Automatik). Als wir dann starten wollten, fehlte jedoch ein Schlüssel, den der Taxifahrer eigentlich Marcelo übergeben sollte. Also hieß es wieder warten (die reine Fahrtzeit mit den Quads war jedoch aufgrund der Strecke sowieso fix und wir verpassten daher nichts). Wir quatschten in der Zeit mit Marcelo (ein sehr netter Typ) und stellten fest, dass es das perfekte Wetter für die Tour ist. Denn der Boden ist schön matschig und es hatte ganz aufgehört zu regnen. Wir ließen unsere Regenponchos dennoch an, um uns nicht völlig einzusauen. Marcelo erklärte auch, dass einige der Strassenhunde einen verfolgen und bellen können. Für diesen Fall sollte man einfach stehenbleiben, da der Hund dann denkt, dass es ernst wird. Der Taxifahrer und der Schlüssel kamen und nach ein paar Übungsrunden fuhren wir dann auch schon los. Es ging durch kleine Siedlungen von Bauern. Wir sahen Kinder im Matsch spielen, Kinder die Gräben aushoben (der Begriff Kindheit aus unserem Kulturkreis gibt es so nicht, das ein Großteil der Kinder ab 6 Jahren bereits schwerer körperlicher Arbeit nachgehen). Wir fuhren durch die schlammigen Straßen und raus aus den Siedlungen mit dem Blick auf die Berge. Es machte höllisch spass durch die schlammigen Straßen zu fahren und im Augenwinkel, die bis zu 4.000 Meter hohen Berge zu sehen. Und so fuhren wir mit Marcelo 2,5 Stunden durch kleine Siedlungen, die karge und raue Natur und mit abwechselnden Perspektiven auf die Berge und die Sucre. Da wir uns mit Marcelo gut verstanden, zeigte er uns auch ein paar Aussichtspunkte, die nicht auf der Route waren. Erschöpft und schmutzig, ging es dann mit dem Taxi wieder in die Stadt. Wir gingen am Abend nur ein Essen (bereits zum dritten Mal besuchten wir ein vegetarisches Restaurant, da der Fleischkonsum in Südamerika für unseren Geschmack zu hoch ist), ein wenig spazieren und ins Hotel, da wir ein wenig erschöpft waren und unsere Sachen für den nächsten Tag packten. Morgen sollte es nach Potosi gehen, der Silberminenstadt auf knapp 4.000 Metern Höhe. Hierfür hatten wir uns mit Coca-Bonbons gewappnet. Die Einheimischen kauen Coca-Blätter um trotz der Höhe wach und fit zu bleiben. Das Zeug gibt es aber auch als Teeform und Bonbons.Read more

  • Day39

    Weiberfastnacht in Sucre

    February 8 in Bolivia

    Matthias hat es in seinem Kommentar schon genau richtig erkannt: In Sucre sind die närrischen Frauen los. Kleine Tanztruppen, von marching bands begleitet, marodieren durch die Stadt. Ihre musikalischen und tänzerischen Darbietungen sind überschaubar, aber laut. Nota bene: Wir sind nicht in Rio. Bemerkenswerter ist fast, dass sich alle mit großer Freude gegenseitig mit Sprühschaum aus der Dose vollspritzen ... und das beginnt schon bei den Kleinsten. Wie auch immer sich die Feiergepflogenheiten hier darstellen, mit Katrin, Martin, Marc und mir (hört, hört!) findet sich eine kleine deutsche Karnevalstruppe zusammen. Die gastronomischen Angebote im Joy Ride und später im Bibliocafe überzeugen, unser zwischenzeitlicher Versuch, ins Florin zu gelangen, scheitert allerdings: heute nur für Mädels. Insbesondere die Happy Hour im Bibliocafe, die bis 24 Uhr dauert, löst die Stimmung und wir kommen ins Gespräch mit einer gemischten Backpackergruppe. Nomi aus der Nähe von Tel Aviv hat "make up artist" gelernt, reist jetzt aber erst einmal, zumindestens solange, bis das Geld alle ist. Und ein deutscher FH-Absolvent (Wirtschaftsingenieur) teilt uns mit, dass sein Hostel umgerechnet 4,50 Euro kostet und er mit 10 Euro am Tag auskommt. Wir schauen etwas verschämt zu Boden und erteilen gute Ratschläge für das weitere Leben, so wie es junge Leute mit Anfang zwanzig gerne haben.

    Zu diesem späten Zeitpunkt am Tag rückt bereits in den Hintergrund, dass wir beim Start in Cochabamba im Frühstücksraum erfahren, dass in unmittelbarer Nähe eine Schlammlawine Menschenleben gekostet hat. Auf den nächtlichen Starkregen folgen zahlreiche Erdrutsche, und auch wir sind auf unserer fast 400 km langen Fahrt mehrfach davon betroffen. Zum Glück ist an keiner Stelle die Straße so stark blockiert, das wir nicht weiterkönnen, nur einmal müssen wir ein paar Minuten warten, als ein Bagger und ein LKW die Straße versperren, um die Strecke von Geröll und Schlamm zu befreien. By the way: Noch habe ich in ganz Südamerika keinen Fluß mit klarem Wasser gesehen; vielmehr sind sie - durch die mitgeführten Gesteinsmassen - meist braun gefärbt, breit und reißend.

    http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/panorama/verheerende-ueberschwemmungen-in-bolivien

    In Sucre angekommen, wohnen wir in einem für den (weißgetünchten) Kolonialstil typischen, vor allem aber stimmungsvollen alten Haus mit Patio. Eine Besichtigung der Kathedrale ist über das sich an die Kathedrale anschließende Museo möglich, aber nicht wirklich ergiebig. Simon Bolivars Anhänger haben nach der Befreiung von den Kolonialherren die einstmals vermutlich prächtige Barockkirche in eine nüchterne Standardkirche umgewandelt, die von außen weit schöner anzusehen ist als von innen. Und obwohl aus der bolivianischen Hauptstadt vieles nach La Paz abgewandert ist: Einen Erzbischof gibt es dort noch.
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  • Day62

    Sucre

    November 1, 2017 in Bolivia

    Wir haben nun 3 Tage in Sucre der konstitutionellen Hauptstadt von Bolivien verbracht. Die Stadt ist mit ihren ca. 300'000 Einwohner recht überschaubar. Die Altstadt mit Ihren weissen Häusern aus der Kolonialzeit wurde 1991 als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt.
    Neben der obligaten Stadtführung haben wir ein wenig dem Essen gefröhnt. Das Hostel & Restaurant Kultur Berlin bietet deutsche Spezialitäten, welche nicht einmal so schlecht sind. Ich habe mir ein Wienerschnitzel gegönnt, welches aber viel zu gross war und Katrin hat Spätzle mit einer Pilzsauce genossen. Für sie das beste Essen bisher in Südamerika. Preis etwa 7 Franken pro Portion.
    Am 1. November haben wir noch die Gräber und den Friedhof besucht. Wie bei uns gehen die Einheimischen an diesem Tag zu ihren Verstorbenen. Der Friedhof war proppen voll und es war sehr interessant das bunte Treiben zu beobachten. Natürlich hatte es vor dem Friedhof viele Essensstände, das gehört hier einfach dazu.
    Morgen gehts weiter nach Santa Cruz mit dem Flugzeug, unser letzer Stopp in Bolivien. Der Flug dauert 40 Minuten. Mit dem Bus hätte es angeblich 15 Stunden gedauert und wäre der Horror gewesen. Wir hoffen noch eine Tour in den Amboro Nationalpark buchen zu können. Am 7. November gehts dann weiter nach Kolumbien.
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  • Day6

    Oswaldos Geburtstag

    November 28, 2017 in Bolivia

    Zum Frühstück gab es dieses mal zu dem Salat und dem Brot auch noch Kuchen, da Oswaldo, der Gastvater, Geburtstag hat. Leider hat es am morgen geregnet, sodass wir nicht wirklich raus konnten. Zum Mittag gab es dann "Picante de Pollo" was wieder sehr lecker war.
    Nach dem Essen haben wir unsere Wäsche auf der Dachterasse per Hand gewaschen, da wir in 2 Tagen schon reisen gehen. Auf dem Dach ist ein kleiner, aber schön angelegter Garten und man hat einen super Ausblick über die anderen Häuser. Kiara fühlt sich auch sehr wohl auf der Dachterasse und genießt die Sonne.😊Read more

  • Day83

    Sucre, Dinos und Salsa

    December 21, 2017 in Bolivia

    Wir wachten bereits früh in Sucre auf und gingen frühstücken. Steffis Erkältung ist jedoch leider schlechter geworden und so entschied sie sich dafür, heute im Bett zu bleiben. Chris schaute sich hingegen die Stadt an. Zuerst ging es zum Platz des 25. Mais, der das Zentrum der Stadt darstellte. Dabei ging es vorbei an vielen bettelnden Kindern und alten Menschen, die auf den Straßen umherliefen. Der Platz selbst ist sehr sauber und schön gehalten und von hier gehen die vielen kleinen Straßen in jede Richtung ab. Das erste Ziel sollte der zentrale Markt sein, wo vor allem Lebensmittel und Haushaltswaren angeboten werden. Die Leute sitzen größtenteils auf dem Boden oder hinter kleinen Ständen, um von dort aus ihre Waren anzubieten. Auch hier war es wieder verdammt günstig. Danach ging es weiter durch die Stadt an einer Buchhandlung in einem alten Kolonialhaus vorbei. Hier zeigte sich wieder die schöne Architektur Sucres. Die angebotenen Bücher sind jedoch allesamt gefälscht und nachgemacht, was ebenso für die angebotenen Filme, Klamotten und technischen Geräte hier gilt. Auch gab es bereits Filme auf DVD, die es gerade erst im Kino gibt (Handkamera, ole). Dann ging es in einen öffentlichen Park, in dem das Highlight des Parks, ein nachgemachter Eifelturm, mit einem Stacheldraht vor dem Betreten geschützt wurde. Um den Park herum fanden sich eine Vielzahl von alten Kolonialbauten, die in einem hervorragenden Zustand waren. Im Park selbst fanden sich noch mehr Strassenhunde als in der restlichen Stadt. Alle sind aber sehr lieb und sehen auch wohlgenährt aus. Von den umherlaufenden Menschen lassen sie sich aber kaum beeindrucken. Der Weg führte weiter durch die Stadt und man bemerkte das erste Mal wie hügelig die Stadt tatsächlich ist. Die Höhe von knapp 2.800 Metern machte sich dabei schon bemerkbar. Und - wie bereits in Santa Cruz - führte der Weg an Protestierenden Ärzten vorbei. Soweit man sich vom Zentrum entfernte, wurden die Gebäude kleiner und sind nicht mehr in dem guten Zustand. Zwischen den Häuserzeilen fanden sich immer wieder Garagen, von denen aus Dinge verkauft wurden. Schließlich kam Chris am Friedhof der Stadt an. In Bolivien finden kaum Erdbestattungen statt und es finden sich daher Mausoleen oder Wandgräber, bei denen die Särge in eine Wand eingemauert werden. Diese Wandgräber enthalten ein kleines Fenster in denen die Angehörigen viele persönliche Gegenstände des Verstorbenen ablegen können. Davon wurde auch bei den meisten Gräbern Gebrauch gemacht, sodass diese die Persönlichkeit des Toten widerspiegeln können. Vom Friedhof ging es immer steiler die Stadt bergauf, denn das nächste Ziel sollte ein Aussichtspunkt sein. Und so ging es die schmalen Straßen entlang und die Abgase der Autos stanken, als wenn das Wort „Katalysator“ ein weit entfernter Planet sei. Es war bewölkt und ein nieselte ein wenig, als Chris endlich am Aussichtspunkt ankam. Die Aussicht auf die Stadt war dennoch schön und der Weg hatte sich daher gelohnt. Von dort ging es zurück zum Hotel, wo Chris Steffi abholte. Gemeinsam ging es dann zum zentralen Markt, wo wir uns etwas zu Essen kauften. Da Steffi jedoch noch nicht ganz fit war, trennten sich die Wege dann aber auch recht schnell wieder. Während Steffi wieder ins Bett ging, fuhr Chris mit dem Taxi zum Cal o‘Orcko, wo sich die flächenmässig größte prähistorische Stätte der Welt befindet. Dabei ging es mit dem Taxi vorbei an den Außenbezirken der Stadt, wo sich viele Busse und kleine Geschäfte befanden, die von Empenadas bis zu Stossstangen von Autos alles anboten. Recht schnell war auch die Strasse auch nur noch ein staubiger Weg und die Stadt war hinter Chris. In naher Entfernung war dann auch eine Fabrik zu sehen, die direkt neben dem Dinosaurierpark liegt. Die knapp 1,7 Km langen Fussspuren der Dinosaurier wurden nämlich lediglich durch einen Zufall entdeckt. Bei Sprengungen des umliegenden Berges, bei denen die Mineralien für die Zementherstellung genutzt wurden, fand man plötzlich die besagten Fussspuren. Und so fand sich neben diesem bedeutenden Fund eine Fabrik mit allem was dazugehört: Krach, Verschmutzung und zahlreiche LKW. Da Chris leider zu spät war, konnte er nicht mehr an der Tour teilnehmen, die unmittelbar neben den Fussspuren stattfindet. Und so musste er vorlieb mit dem Dinosaurierpark und dem Blick auf die prähistorische Stätte nehmen. Bereits am Eingang wurde Chris auf Spanisch angequatscht und es stellte sich heraus, dass eine Tour durch den Park angeboten wird. Da Chris die einzige Person war, die dem spanischen nicht mächtig ist, gab ihm Jose, der Führer, immer eine Erklärung auf Englisch mit. Jose erklärte dabei u. a. wie es dazu kommt, dass die Fussspuren an einer vertikalen Wand zu finden sind (liegt daran, dass sich die Kontinentalplatten verschoben und der Boden V-förmig nach oben geschoben wurde), welche Art von Dinosauriern die Fussspuren hinterlassen haben (weiss man nicht genau, da keine Knochen in der Nähe gefunden wurden) und wie die Spuren entstanden (durch eine Art natürlichen Zements). Ein wenig witzig waren dann die ausgestellten Dinosaurier, da niemand weiß, welche Art der Dinosaurier die Spuren hinterließ. Außerdem fand dich ein Tyrannosaurus Rex, der jedoch nicht in Südamerika vorkam und aufgrund einer fehlenden Landbrücke auch kaum den Weg von Nordamerika mit seinen kleinen Ärmchen geschwommen sein kann (If you happy and you know it, clap your hands... ups). Die Fussspuren selbst konnte Chris im Detail nicht sehen, wohl aber einen Ausblick auf die gesamte Stätte. Und so zogen sich Dinosaurierspuren Kreuz und Quer über die Wand. Mit dem Taxi fuhr Chris dann wieder zurück in das Zentrum. Er machte ein Nickerchen und ging dann Abends mit den anderen der Gruppe Essen (ein 4-Gang Menü mit Getränk für 4,5 €) und danach zu einem Salsa-Kurs. Er versuchte sein Glück und lernte die Basisschritte, als es dann an die Partnerwahl ging, klinkte er sich aus und stellte fest, dass ihm Tanzen kein Spaß macht. Der Tag war dann auch schon vorbei.Read more

  • Day60

    Sucre - KulturBerlin Hostel

    March 1, 2017 in Bolivia

    Nach eher ruhigen letzten Tagen in Uyuni und einer Nachtbusfahrt ohne Schlaf sind wir um 5:45 Uhr im Hostel angekommen. Zum Glück haben sie uns schon mal ins Zimmer gelassen. 6 Stunden pennen und dann aufwachen mit Blick auf Bäume (seit über 12 Tagen nicht mehr gesehen)! Hostel ist total geil und es gab gerade Kürbissuppe zum Mittag/Frühstück. Da steigt die Laune bei Lukas, Julia und David.
    Auf dem Bild mit dem Ausblick unseres Balkons bitte den Herren beachten, der ein Gerüst benutzt um eine Palme zu schneiden.

    Kleine Zusammenfassung der ersten 2 Monate:
    - 20:45 Stunden in Flugzeugen (Davids Freude)
    - 138 Stunden in Bussen (Julias Tod)
    - unzählige Tagesausflüge deren Stunden wir nicht mitzählen, aber auch in Sprintern, LandCruisern oder auf Booten verbracht haben
    - 5 Taxifahrten (ca 2,5 Stunden)
    - 1 Fährfahrt (30 min)
    - ca 2,5 Stunden Metro (BA und Santiago)
    - viel gelatscht
    - gereiste Kilometer bitte der App Übersicht entnehmen

    03.03.2017
    Heute gab es eine top Stadtführung mit Franz, einem Lehrer von der Universität in Sucre. Super netter Kerl, vermutlich muss er nur leider für 8 Jahre ins Gefängnis, da er für den Studentenaufstand von 2007 mitverantwortlich gemacht wurde. Hoffen wir das Beste für ihn. Der Trip mit ihm war super, haben die ganze Stadt von oben gesehen und viel geschichtliches erfahren. Danach gab es die zweite Halbzeit von Liverpool gegen Arsenal in einem Irish Pub mit lecker isotonischem Bierchen. Zum Abschluss des Abends waren wir für 4 Euro pro Nase im - laut Oscars - besten Film des Jahres "Moonlight". Lässt sich drüber streiten, aber war gut.
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