Bolivia
Periodista

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55 travelers at this place:

  • Day5

    Entspannter Tag

    November 27, 2017 in Bolivia

    Heute haben wir nicht viel unternommen. Wir waren ein bisschen in der Stadt shoppen und haben uns danach im dem Park im Zentrum gesetzt. Dort haben wir Bolivianische Teigtaschen, "Salteñas", und Eis gegessen.
    In Sucre laufen sehr viele Hunde rum, die anscheinend gefallen an mir gefunden haben.😊
    Am Abend haben wir uns wieder in ein Cafe gesetzt und eine Kleinigkeit gegessen.😊

  • Day7

    1. Arbeitstag

    November 29, 2017 in Bolivia

    Heute war mein 1. Arbeitstag in der "Guarderia". Die anfänglichen Sprachprobleme waren schnell überwunden, da die Kinder von Anfang an gleich mit einem gespielt haben und sehr herzlich ankamen und mich umarmt haben.😊
    Erst haben die Kinder Bilder ausgemalt und danach gab's essen, welches ziemlich chaotisch ist.
    Später haben wir Lernfilme geguckt, währenddessen die Kinder immer wieder ankamen und auf den Schoß wollten.
    Jetzt kann ich auch voll und ganz verstehen warum Daniela Jules Lieblingskind ist.😁 Aber auch die anderen Kinder sind mega süß.
    Nach der Arbeit sind wir zum Busterminal gefahren und haben uns die Bustickets für morgen nach La Paz gekauft. Denn morgen nach der Arbeit fahren wir für 10 Tage auf unsere erste gemeinsame Reise.😊
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  • Day84

    Quadfahren in den Bergen

    December 22, 2017 in Bolivia

    Es regnete stark in Sucre und wir hörten den ganzen Morgen das starke plätschern, welches sich über der Stadt ergoss. Erst gegen Mittag verließen wir das Zimmer, um etwas zu Essen und ein paar Erledigungen in der Stadt vorzunehmen. Da es nach Potosi und danach in die Salzwüste geht, ist Sucre eine der letzten Möglichkeiten für entsprechende Vorräte. Auf dem Weg durch die Stadt wurde Steffi, der es schon deutlich besser ging, von einem Strassenhund verfolgt, den sie am liebsten mitgenommen hätte. Und so kaufte sie dem Hund auch etwas kleines zu Essen im Supermarkt. Für den Nachmittag hatten wir eine Quadtour gebucht, wobei es noch immer stark regnete. Nur langsam ließ der Regen nach und wir bekamen die Info, dass die Tour stattfinden sollte. Wir gingen zum Treffpunkt und bekamen Handschuhe, Helme und Brustschutz. Nach einem kleinen Plausch erfuhren wir, dass wir die einzigen Leute der Tour sind. Derzeit seien nur zwei Squads einsatzfähig, da einer der Eigentümer nach Nepal geflogen ist und niemanden gesagt hat, wo die Schlüssel für die anderen 3 Quads sind. Schwerpunkt der angebotenen Touren sind jedoch sowieso Full-Day-Touren mit Crossmotorrädern in den Bergen, wovon wir immerhin noch einen Eindruck erhalten sollten. Vom Büro ging es dann mit dem Taxifahrer, der eine lange Siesta machte und daher 30 Minuten zu spät war, raus aus Sucre. Die Fahrt war recht abenteuerlich, da er die verschlafene Zeit wohl herausholen wollte. Und so hatten wir wohl unsere erste Nahtoderfahrung auf diesem Trip (und wir liessen uns immerhin schon eine über 70 Meter hohe Klippe Abseilen), als der Taxifahrer ein riskantes Überholmanöver nur knapp zwischen entgegenkommenden Verkehr und Bus abschließen konnte. Da musste sogar er dann mal durchpusten. Wir kamen dann schließlich bei den Quads an, wo bereits Marcelo auf uns wartete. Wir quatschten kurz und Marcelo gab uns eine Einführung in das Fahren mit den Quads (Semi-Automatik). Als wir dann starten wollten, fehlte jedoch ein Schlüssel, den der Taxifahrer eigentlich Marcelo übergeben sollte. Also hieß es wieder warten (die reine Fahrtzeit mit den Quads war jedoch aufgrund der Strecke sowieso fix und wir verpassten daher nichts). Wir quatschten in der Zeit mit Marcelo (ein sehr netter Typ) und stellten fest, dass es das perfekte Wetter für die Tour ist. Denn der Boden ist schön matschig und es hatte ganz aufgehört zu regnen. Wir ließen unsere Regenponchos dennoch an, um uns nicht völlig einzusauen. Marcelo erklärte auch, dass einige der Strassenhunde einen verfolgen und bellen können. Für diesen Fall sollte man einfach stehenbleiben, da der Hund dann denkt, dass es ernst wird. Der Taxifahrer und der Schlüssel kamen und nach ein paar Übungsrunden fuhren wir dann auch schon los. Es ging durch kleine Siedlungen von Bauern. Wir sahen Kinder im Matsch spielen, Kinder die Gräben aushoben (der Begriff Kindheit aus unserem Kulturkreis gibt es so nicht, das ein Großteil der Kinder ab 6 Jahren bereits schwerer körperlicher Arbeit nachgehen). Wir fuhren durch die schlammigen Straßen und raus aus den Siedlungen mit dem Blick auf die Berge. Es machte höllisch spass durch die schlammigen Straßen zu fahren und im Augenwinkel, die bis zu 4.000 Meter hohen Berge zu sehen. Und so fuhren wir mit Marcelo 2,5 Stunden durch kleine Siedlungen, die karge und raue Natur und mit abwechselnden Perspektiven auf die Berge und die Sucre. Da wir uns mit Marcelo gut verstanden, zeigte er uns auch ein paar Aussichtspunkte, die nicht auf der Route waren. Erschöpft und schmutzig, ging es dann mit dem Taxi wieder in die Stadt. Wir gingen am Abend nur ein Essen (bereits zum dritten Mal besuchten wir ein vegetarisches Restaurant, da der Fleischkonsum in Südamerika für unseren Geschmack zu hoch ist), ein wenig spazieren und ins Hotel, da wir ein wenig erschöpft waren und unsere Sachen für den nächsten Tag packten. Morgen sollte es nach Potosi gehen, der Silberminenstadt auf knapp 4.000 Metern Höhe. Hierfür hatten wir uns mit Coca-Bonbons gewappnet. Die Einheimischen kauen Coca-Blätter um trotz der Höhe wach und fit zu bleiben. Das Zeug gibt es aber auch als Teeform und Bonbons.Read more

  • Day39

    Weiberfastnacht in Sucre

    February 8 in Bolivia

    Matthias hat es in seinem Kommentar schon genau richtig erkannt: In Sucre sind die närrischen Frauen los. Kleine Tanztruppen, von marching bands begleitet, marodieren durch die Stadt. Ihre musikalischen und tänzerischen Darbietungen sind überschaubar, aber laut. Nota bene: Wir sind nicht in Rio. Bemerkenswerter ist fast, dass sich alle mit großer Freude gegenseitig mit Sprühschaum aus der Dose vollspritzen ... und das beginnt schon bei den Kleinsten. Wie auch immer sich die Feiergepflogenheiten hier darstellen, mit Katrin, Martin, Marc und mir (hört, hört!) findet sich eine kleine deutsche Karnevalstruppe zusammen. Die gastronomischen Angebote im Joy Ride und später im Bibliocafe überzeugen, unser zwischenzeitlicher Versuch, ins Florin zu gelangen, scheitert allerdings: heute nur für Mädels. Insbesondere die Happy Hour im Bibliocafe, die bis 24 Uhr dauert, löst die Stimmung und wir kommen ins Gespräch mit einer gemischten Backpackergruppe. Nomi aus der Nähe von Tel Aviv hat "make up artist" gelernt, reist jetzt aber erst einmal, zumindestens solange, bis das Geld alle ist. Und ein deutscher FH-Absolvent (Wirtschaftsingenieur) teilt uns mit, dass sein Hostel umgerechnet 4,50 Euro kostet und er mit 10 Euro am Tag auskommt. Wir schauen etwas verschämt zu Boden und erteilen gute Ratschläge für das weitere Leben, so wie es junge Leute mit Anfang zwanzig gerne haben.

    Zu diesem späten Zeitpunkt am Tag rückt bereits in den Hintergrund, dass wir beim Start in Cochabamba im Frühstücksraum erfahren, dass in unmittelbarer Nähe eine Schlammlawine Menschenleben gekostet hat. Auf den nächtlichen Starkregen folgen zahlreiche Erdrutsche, und auch wir sind auf unserer fast 400 km langen Fahrt mehrfach davon betroffen. Zum Glück ist an keiner Stelle die Straße so stark blockiert, das wir nicht weiterkönnen, nur einmal müssen wir ein paar Minuten warten, als ein Bagger und ein LKW die Straße versperren, um die Strecke von Geröll und Schlamm zu befreien. By the way: Noch habe ich in ganz Südamerika keinen Fluß mit klarem Wasser gesehen; vielmehr sind sie - durch die mitgeführten Gesteinsmassen - meist braun gefärbt, breit und reißend.

    http://www.luzernerzeitung.ch/nachrichten/panorama/verheerende-ueberschwemmungen-in-bolivien

    In Sucre angekommen, wohnen wir in einem für den (weißgetünchten) Kolonialstil typischen, vor allem aber stimmungsvollen alten Haus mit Patio. Eine Besichtigung der Kathedrale ist über das sich an die Kathedrale anschließende Museo möglich, aber nicht wirklich ergiebig. Simon Bolivars Anhänger haben nach der Befreiung von den Kolonialherren die einstmals vermutlich prächtige Barockkirche in eine nüchterne Standardkirche umgewandelt, die von außen weit schöner anzusehen ist als von innen. Und obwohl aus der bolivianischen Hauptstadt vieles nach La Paz abgewandert ist: Einen Erzbischof gibt es dort noch.
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  • Day62

    Sucre

    November 1, 2017 in Bolivia

    Wir haben nun 3 Tage in Sucre der konstitutionellen Hauptstadt von Bolivien verbracht. Die Stadt ist mit ihren ca. 300'000 Einwohner recht überschaubar. Die Altstadt mit Ihren weissen Häusern aus der Kolonialzeit wurde 1991 als UNESCO Weltkulturerbe anerkannt.
    Neben der obligaten Stadtführung haben wir ein wenig dem Essen gefröhnt. Das Hostel & Restaurant Kultur Berlin bietet deutsche Spezialitäten, welche nicht einmal so schlecht sind. Ich habe mir ein Wienerschnitzel gegönnt, welches aber viel zu gross war und Katrin hat Spätzle mit einer Pilzsauce genossen. Für sie das beste Essen bisher in Südamerika. Preis etwa 7 Franken pro Portion.
    Am 1. November haben wir noch die Gräber und den Friedhof besucht. Wie bei uns gehen die Einheimischen an diesem Tag zu ihren Verstorbenen. Der Friedhof war proppen voll und es war sehr interessant das bunte Treiben zu beobachten. Natürlich hatte es vor dem Friedhof viele Essensstände, das gehört hier einfach dazu.
    Morgen gehts weiter nach Santa Cruz mit dem Flugzeug, unser letzer Stopp in Bolivien. Der Flug dauert 40 Minuten. Mit dem Bus hätte es angeblich 15 Stunden gedauert und wäre der Horror gewesen. Wir hoffen noch eine Tour in den Amboro Nationalpark buchen zu können. Am 7. November gehts dann weiter nach Kolumbien.
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  • Day6

    Oswaldos Geburtstag

    November 28, 2017 in Bolivia

    Zum Frühstück gab es dieses mal zu dem Salat und dem Brot auch noch Kuchen, da Oswaldo, der Gastvater, Geburtstag hat. Leider hat es am morgen geregnet, sodass wir nicht wirklich raus konnten. Zum Mittag gab es dann "Picante de Pollo" was wieder sehr lecker war.
    Nach dem Essen haben wir unsere Wäsche auf der Dachterasse per Hand gewaschen, da wir in 2 Tagen schon reisen gehen. Auf dem Dach ist ein kleiner, aber schön angelegter Garten und man hat einen super Ausblick über die anderen Häuser. Kiara fühlt sich auch sehr wohl auf der Dachterasse und genießt die Sonne.😊Read more

  • Day83

    Sucre, Dinos und Salsa

    December 21, 2017 in Bolivia

    Wir wachten bereits früh in Sucre auf und gingen frühstücken. Steffis Erkältung ist jedoch leider schlechter geworden und so entschied sie sich dafür, heute im Bett zu bleiben. Chris schaute sich hingegen die Stadt an. Zuerst ging es zum Platz des 25. Mais, der das Zentrum der Stadt darstellte. Dabei ging es vorbei an vielen bettelnden Kindern und alten Menschen, die auf den Straßen umherliefen. Der Platz selbst ist sehr sauber und schön gehalten und von hier gehen die vielen kleinen Straßen in jede Richtung ab. Das erste Ziel sollte der zentrale Markt sein, wo vor allem Lebensmittel und Haushaltswaren angeboten werden. Die Leute sitzen größtenteils auf dem Boden oder hinter kleinen Ständen, um von dort aus ihre Waren anzubieten. Auch hier war es wieder verdammt günstig. Danach ging es weiter durch die Stadt an einer Buchhandlung in einem alten Kolonialhaus vorbei. Hier zeigte sich wieder die schöne Architektur Sucres. Die angebotenen Bücher sind jedoch allesamt gefälscht und nachgemacht, was ebenso für die angebotenen Filme, Klamotten und technischen Geräte hier gilt. Auch gab es bereits Filme auf DVD, die es gerade erst im Kino gibt (Handkamera, ole). Dann ging es in einen öffentlichen Park, in dem das Highlight des Parks, ein nachgemachter Eifelturm, mit einem Stacheldraht vor dem Betreten geschützt wurde. Um den Park herum fanden sich eine Vielzahl von alten Kolonialbauten, die in einem hervorragenden Zustand waren. Im Park selbst fanden sich noch mehr Strassenhunde als in der restlichen Stadt. Alle sind aber sehr lieb und sehen auch wohlgenährt aus. Von den umherlaufenden Menschen lassen sie sich aber kaum beeindrucken. Der Weg führte weiter durch die Stadt und man bemerkte das erste Mal wie hügelig die Stadt tatsächlich ist. Die Höhe von knapp 2.800 Metern machte sich dabei schon bemerkbar. Und - wie bereits in Santa Cruz - führte der Weg an Protestierenden Ärzten vorbei. Soweit man sich vom Zentrum entfernte, wurden die Gebäude kleiner und sind nicht mehr in dem guten Zustand. Zwischen den Häuserzeilen fanden sich immer wieder Garagen, von denen aus Dinge verkauft wurden. Schließlich kam Chris am Friedhof der Stadt an. In Bolivien finden kaum Erdbestattungen statt und es finden sich daher Mausoleen oder Wandgräber, bei denen die Särge in eine Wand eingemauert werden. Diese Wandgräber enthalten ein kleines Fenster in denen die Angehörigen viele persönliche Gegenstände des Verstorbenen ablegen können. Davon wurde auch bei den meisten Gräbern Gebrauch gemacht, sodass diese die Persönlichkeit des Toten widerspiegeln können. Vom Friedhof ging es immer steiler die Stadt bergauf, denn das nächste Ziel sollte ein Aussichtspunkt sein. Und so ging es die schmalen Straßen entlang und die Abgase der Autos stanken, als wenn das Wort „Katalysator“ ein weit entfernter Planet sei. Es war bewölkt und ein nieselte ein wenig, als Chris endlich am Aussichtspunkt ankam. Die Aussicht auf die Stadt war dennoch schön und der Weg hatte sich daher gelohnt. Von dort ging es zurück zum Hotel, wo Chris Steffi abholte. Gemeinsam ging es dann zum zentralen Markt, wo wir uns etwas zu Essen kauften. Da Steffi jedoch noch nicht ganz fit war, trennten sich die Wege dann aber auch recht schnell wieder. Während Steffi wieder ins Bett ging, fuhr Chris mit dem Taxi zum Cal o‘Orcko, wo sich die flächenmässig größte prähistorische Stätte der Welt befindet. Dabei ging es mit dem Taxi vorbei an den Außenbezirken der Stadt, wo sich viele Busse und kleine Geschäfte befanden, die von Empenadas bis zu Stossstangen von Autos alles anboten. Recht schnell war auch die Strasse auch nur noch ein staubiger Weg und die Stadt war hinter Chris. In naher Entfernung war dann auch eine Fabrik zu sehen, die direkt neben dem Dinosaurierpark liegt. Die knapp 1,7 Km langen Fussspuren der Dinosaurier wurden nämlich lediglich durch einen Zufall entdeckt. Bei Sprengungen des umliegenden Berges, bei denen die Mineralien für die Zementherstellung genutzt wurden, fand man plötzlich die besagten Fussspuren. Und so fand sich neben diesem bedeutenden Fund eine Fabrik mit allem was dazugehört: Krach, Verschmutzung und zahlreiche LKW. Da Chris leider zu spät war, konnte er nicht mehr an der Tour teilnehmen, die unmittelbar neben den Fussspuren stattfindet. Und so musste er vorlieb mit dem Dinosaurierpark und dem Blick auf die prähistorische Stätte nehmen. Bereits am Eingang wurde Chris auf Spanisch angequatscht und es stellte sich heraus, dass eine Tour durch den Park angeboten wird. Da Chris die einzige Person war, die dem spanischen nicht mächtig ist, gab ihm Jose, der Führer, immer eine Erklärung auf Englisch mit. Jose erklärte dabei u. a. wie es dazu kommt, dass die Fussspuren an einer vertikalen Wand zu finden sind (liegt daran, dass sich die Kontinentalplatten verschoben und der Boden V-förmig nach oben geschoben wurde), welche Art von Dinosauriern die Fussspuren hinterlassen haben (weiss man nicht genau, da keine Knochen in der Nähe gefunden wurden) und wie die Spuren entstanden (durch eine Art natürlichen Zements). Ein wenig witzig waren dann die ausgestellten Dinosaurier, da niemand weiß, welche Art der Dinosaurier die Spuren hinterließ. Außerdem fand dich ein Tyrannosaurus Rex, der jedoch nicht in Südamerika vorkam und aufgrund einer fehlenden Landbrücke auch kaum den Weg von Nordamerika mit seinen kleinen Ärmchen geschwommen sein kann (If you happy and you know it, clap your hands... ups). Die Fussspuren selbst konnte Chris im Detail nicht sehen, wohl aber einen Ausblick auf die gesamte Stätte. Und so zogen sich Dinosaurierspuren Kreuz und Quer über die Wand. Mit dem Taxi fuhr Chris dann wieder zurück in das Zentrum. Er machte ein Nickerchen und ging dann Abends mit den anderen der Gruppe Essen (ein 4-Gang Menü mit Getränk für 4,5 €) und danach zu einem Salsa-Kurs. Er versuchte sein Glück und lernte die Basisschritte, als es dann an die Partnerwahl ging, klinkte er sich aus und stellte fest, dass ihm Tanzen kein Spaß macht. Der Tag war dann auch schon vorbei.Read more

  • Day60

    Sucre - KulturBerlin Hostel

    March 1, 2017 in Bolivia

    Nach eher ruhigen letzten Tagen in Uyuni und einer Nachtbusfahrt ohne Schlaf sind wir um 5:45 Uhr im Hostel angekommen. Zum Glück haben sie uns schon mal ins Zimmer gelassen. 6 Stunden pennen und dann aufwachen mit Blick auf Bäume (seit über 12 Tagen nicht mehr gesehen)! Hostel ist total geil und es gab gerade Kürbissuppe zum Mittag/Frühstück. Da steigt die Laune bei Lukas, Julia und David.
    Auf dem Bild mit dem Ausblick unseres Balkons bitte den Herren beachten, der ein Gerüst benutzt um eine Palme zu schneiden.

    Kleine Zusammenfassung der ersten 2 Monate:
    - 20:45 Stunden in Flugzeugen (Davids Freude)
    - 138 Stunden in Bussen (Julias Tod)
    - unzählige Tagesausflüge deren Stunden wir nicht mitzählen, aber auch in Sprintern, LandCruisern oder auf Booten verbracht haben
    - 5 Taxifahrten (ca 2,5 Stunden)
    - 1 Fährfahrt (30 min)
    - ca 2,5 Stunden Metro (BA und Santiago)
    - viel gelatscht
    - gereiste Kilometer bitte der App Übersicht entnehmen

    03.03.2017
    Heute gab es eine top Stadtführung mit Franz, einem Lehrer von der Universität in Sucre. Super netter Kerl, vermutlich muss er nur leider für 8 Jahre ins Gefängnis, da er für den Studentenaufstand von 2007 mitverantwortlich gemacht wurde. Hoffen wir das Beste für ihn. Der Trip mit ihm war super, haben die ganze Stadt von oben gesehen und viel geschichtliches erfahren. Danach gab es die zweite Halbzeit von Liverpool gegen Arsenal in einem Irish Pub mit lecker isotonischem Bierchen. Zum Abschluss des Abends waren wir für 4 Euro pro Nase im - laut Oscars - besten Film des Jahres "Moonlight". Lässt sich drüber streiten, aber war gut.
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  • Day65

    Also von Tarija gings jetzt nach Uyuni...

    Uyuni ist eine historisch sehr bedeutende Stadt für Bolivien gewesen, da sie ein zentraler Punkt für den Lieferverkehr zwischen allen großen Staaten hier darstellte. Ich glaube zu wissen, dass es sogar die einzigen Züge und Schienen in SA hat bzw hatte. Die Letzten wurden jedoch vor ca. 30 Jahren eingestellt. Heute wirkt das kleine Dorf, mitten in der Wüste, allerdings eher wie eine Geisterstadt.
    Mehr als einen Tag sollte man hier auch nicht verbringen. Außer ein paar kleinen Souvenirshops und Essgelegenheiten bietet der Ort nichts. Sonst könnte man meinen es sei hier unbewohnt. Die Souvenirs jedoch reichen von Stiften und Taschen, über die bunten peruanischen Decken, über Alpaca Pullis und Jacken zu allen möglichen warmhaltenden Sachen , die im bolivanisch buntem Stil gehalten sind. Alle Frauen würden hier verrückt werden! Der Stil gefällt uns natürlich auch sehr gut. Also haben wir erste Einkäufe, sehr günstig versteht sich, schon getätigt und sind glücklich damit.
    Jedenfalls sind wir dort hingefahren , weil es eine sehr bekannte Tour von dort aus gibt, nicht weil die Stadt so toll ist.
    Wir entschieden uns für eine 3 Tages-Tour durch die Salar de Uyuni über die Anden bis nach Chile und zurück.
    Um es vorweg zu sagen, es war für uns beide wahrscheinlich eine der schönsten, wenn nicht sogar der schönste Ausflug den wir je gemacht haben. Seht selbst..
    Allein der Weg nach Uyuni führte über zahlreiche Serpentienen mit wunderschönen Naturausblicken die es in Europa auf jeden Fall so nicht gibt.
    Überall im Mitten vom Nichts, sind irgendwelche Dörfer, von denen keiner so recht weiß wie die Menschen dort überhaupt hinkommen, geschweige denn wie sie dort leben und überleben.
    Hinterher erfuhren wir von einem Anthropologen den wir zufällig kennenlernten, dass es dort kaum regnet ( nur 2 Monate im Jahr) und die Menschen es wirklich schwer haben auf über 4000 M.ü.M. überhaupt etwas anzubauen. Etwas Vieh haben sie noch, ansonsten leben sie sehr sparsam und überschaubar. Doch witzig fanden wir, dass egal wie weit man in der Pampa ist und egal wie wenig oder keine Häuser es gab, ein Fußballfeld wurde an die abstrusesten Orte hingestellt. Ob da jemand spielt ? Wir wissen es nicht.
    In den Bergen scheinen jedenfalls die Hunde das Sagen zu haben. Überall sieht man Streuner. Auch wunderlich wie die dort überhaupt hinkommen wie die wohl überleben. Und man sieht einige Hirten die Ihre Lamas oder Alpacas treiben. Das ist immer wieder ein echter Hingucker. Riesen große Felder und tausende von freilaufenden Vierbeinern. Zu gerne hätten wir ein Alpaca mitgenommen hahah
    Auf der ganzen Reise haben wir sicherlich 10 tausende von den Tieren gesehene, wenn’s langt.
    Die Landschaft auf den Weg nach Uyuni kann man vielleicht mit dem Nationalpark Zion aus der USA vergleichen. Doch hier muss man etwas beten, dass einem die Karre nicht den verreckt, sonst steht man wirklich erstmal ganzschön gelackmeiert da. Aber wir hatten immer Glück mit den Fahrern;)
    Traumhafte Ausblicke jedenfalls und das war nur der Hinweg zu dem Ort wo wir eigentlich hin wollten.
    In Uyuni angekommen, fiel es uns leicht aus den tausenden von Touranbietern die es dort gibt uns zu entscheiden, da wir kurz zuvor von einem deutschen Pärchen in Tarija einen Tip bekommen haben, mit dem sie sehr zufrieden waren. Wir übrigens auch im Nachhinein. Auf deutsche Beurteilungen kann man sich meist mehr verlassen, als auf südamerikanische.
    Allein die Zeitangaben sind hier immer ziemlich willkürlich. Ein und die selbe Strecke kann bei verschiedenen Personen mehrere Stunden Unterschied ausmachen. Und nie stimmt auch nur eine. Hahaha

    Aber zu unser Tour und unserer Gruppe…
    Ein bolivanischer Tourguide ( Daniel) , ein brasilianisches Pärchen in unserem Alter und ein amerikanisches Pärchen Mitte 50… wir haben uns Gott sei Dank von Anfang an sehr gut miteinander verstanden. Immerhin mussten wir 3 Tage in einem Jeep und in 2 Unterkünften miteinander auskommen. Es war wirklich unterhaltsam, lehrreich und spannend, was man wieder alles gelernt hat. Aber das jetzt zu erzählen würde es zu sehr ausreizen… daher zurück zur Tour.
    Das Gepäck aufs Dach geschnallt, Proviant im Rucksack verstaut, angeschnallt und los gings.
    Allein der erste Stop, kurz nach der Stadtgrenze ist schon ein echtes Highlight.
    El Cementerio de los trenes. Der Zugfriedhof. Abgestellte Gleise und veraltete und verrostete Lokomotiven, die seit 30 Jahren nicht mehr im Betrieb sind. Die Eisenbahnstrecke diente vor allem zum Transport von Rohstoffen wie Zink, Silber und Gold aus den Mienen bis zum Pazifik.
    Es sind bis zu 100 Züge dort abgestellt und die ältesten sind über 100 Jahre alt.
    Alle sind ausgestiegen und sind auf die Züge geklettert. Es sah wirklich toll aus wie so alte Fahrzeuge mitten in der Wüste abgestellt wurden und hinter ihnen ein scheinbar unendliches und flaches Wüstenpanorama sich erstreckte. Es hört sich vielleicht banal an, ist aber wirklich ein besonderer Ort. Wir haben zu viele Bilder, wer mehr sehen möchte, bitte anfragen …
    Von dem Ort aus sind wir weiter zu einem der absoluten Highlights gefahren.
    Wer noch nicht dort war, der hat sowas noch NIE gesehen!
    Eine riesen Fläche von 10.000q km. Das ist mehr als Niederbayern groß ist. Ein ausgetrockneter See, der eine riesige Salzfläche hinterlassen hat. Die Salzkruste ist 30 Meter dick, mindestens. Und zur Regenzeit, wie jetzt grade, gibt es eine dünne Schicht Wasser die es zurücklässt.
    Das Ergebnis ist, dass mit etwas Sonne der Boden zum Spiegel wird. Man kann zwischen Himmel und Erde nicht mehr unterscheiden. Die Berge scheinen zu fliegen und die Wolken sind unter den Füßen verschwunden.
    Es ist ein Naturspektakel wie kein Zweites.
    Die tollsten Bilder sind dort möglich. Immer wieder überraschend wie kreativ manche Leute mit den Bildern dort seien können. Da man den Bezug zur Distanz komplett verliert, kann man schöne Perspktivtricks anwenden. So kann ein Spielzeugdino zur echten Gefahr mutieren. Und die Orientierung verliert man ebenfalls komplett. Im Regen kann man sich weder fortbewegen, noch weiß man wo man ist. Also kann man nur dort durchfahren, wenn es nicht regnet.
    Zu Mittag wurde natürlich in einem Haus aus puren Salz gegessen, genauso wie unsere Unterkunft aus puren Salz bestand. Es kann nicht schimmeln und sieht wirklich eindrucksvoll aus. Aber keine Sorge die Salzhäuser sind genauso stabil wie herkömmliche. Der Nachteil, es war wirklich kalt in der Nacht. Also ohne fette Alpacawolldecken ist es nachts echt frostig. Aber ist bei der Höhe nicht anders zu erwarten.
    Wenn man jedoch draußen in die Ferne schaut, mag man meinen Petrus wartet an der Himmelspforte auf einen, um einen ins Reich Gotte zulassen. So stell ich mir das jedenfalls vor.
    Wir vermuten auch, dass eine Szene aus Fluch der Karibik hier gedreht wurde. Teil 4 ? Wir prüfen das noch mal. Es sieht zumindest genauso aus.
    Wir hatten das Glück, dass unser Wegbegleiter Mike aus den USA, seine Profikamera dabei hatte. Später, wenn er seine Bilder etwas bearbeitet hat, bekommen wir einen Link. Den leiten wir dann auch weiter. Mit der Handykamera ist es gar nicht zu vergleichen. Seine Bilder sind nämlich komplett abgefahren.
    Nach der Salar de Uyuni, die wir gar nicht verlassen wollten, ging es weiter durch zahlreiche Berglandschaften auf fast 5000 M.ü.M., rote, grüne, weiße und blaue Lagunen, Wüstensteppen, Hotsprings, Geysirs mit riesen Sulfatfontänen, Vulkane oder heilige Indianer Steine, die wir verbotenerweise bestiegen und alles was Muttererde noch so zu bieten hat. Die Berge gehen hier auf über 6000 Meter hoch. Am Fuße sind sie wie Wüste, in der Mitte bekommen sie bunte Farben und an der Krone sind sie mit Schnee bedeckt. Die meisten sind spitz wie die Tublarone und mit einem Wolkenkranz umrundet. Da fallen einem fast die Augen aus bei dieser Natur.
    Das Einzige was man wirklich beachten muss, ist dass die Höhe einem ganz schön zu schaffen machen kann. Kopfschmerzen oder Müdigkeit sind hier keine Seltenheit. Dafür gibt es jedoch jede Menge Stevia und Coca, was einem durch den Tag hilft.
    Übrigens, wenn jemand die Tour mal machen möchte, der Anbieter „Cordiellera“ , ist sehr zu empfehlen. Bei den anderen hört man unschöne Geschichten, wie dass die Fahrer betrunken seien und ähnliches. Aber hier war alles tiptop.
    Auf der Weiterreise bis nach Chile haben wir Alpacas, Lamas, Antilopen, Flamingos, Wüstenfüchse, Wildhasen mit komischen Schwänzen und deformierten Gesichtern gesehen, die waren aber sehr süß und einige noch nie zuvor gesehene Vögel. Einige der Tiere konnten wir sogar von ganz nahen betrachten und sie mit Äpfeln füttern. Aber man riet uns ab sie anzufassen oder ihnen zu nah zu kommen, da sie keine Menschen gewohnt sind und eklig reagieren könnten.
    Es war einfach nur mindblowing.
    Daniel erklärte uns auf spanisch regelmäßig irgendwelche Details über die Tiere, über die Klimazonen, die Vulkane, die Früchte und Sträucher die hier wachsen oder was er schon alles hier erlebte.
    Es wurde dadurch zu keiner Zeit langweilig. Wir können diesen Ausflug wirklich jeden Naturliebhaber nur wärmstens empfehlen.
    Uns fehlen etwas die Worte, um die Reise ausreichender zu beschreiben. Ich denke die Bilder geben einen ganz guten Eindruck.
    Als der Trip zu Ende war, mussten wir uns von unseren Gefährten verabschieden, da sie alle weiter nach Chile reinfuhren und wir aber Richtung Norden zurück wollten.
    Also gab es den ganzen Trip im Schnelldurchgang noch ein zweites Mal für uns.^^
    Wir entschieden uns aber nach der Rückkehr weiter nach Potosi zu fahren…

    Potosi fasse ich kurz zusammen, ist aber auch sehr sehenswert gewesen.
    Das ist heute wie damals eine historisch und geografisch sehr interessante Stadt. Die Stadt liegt in ein Bergtal eingebaut und ist wegen Ihrer Mienen und deren Rohstoffen damals zu einer der bedeutendsten und reichsten Städte der Welt herangewachsen. Die Stadt selbst liegt auf 4000 Metern, was die Luft wieder dünn und sie zu einer der höchstgelegenen Städte der Welt macht. Jedenfalls, gibt es hier Mienen die damals eine riesen Silber und Zink Inflation verursachte, da es hier einer der größten Silberanteile der Welt gab.
    Die Stadt ist sehr verwinkelt, ähnlich wie In Ibla Italien und die Häuser sind entweder in Ziegelstein Design halbfertig erbaut oder sehen sehr eindrucksvoll von der Kolonialzeit geprägt aus.
    Es ist die einzige Stadt auf der Welt, auf der man auf dem Markt legal Dynamit kaufen kann. Auch noch sehr günstig. Die Leute witzeln und sagen das sei für die Schwiegereltern bestimmt.
    Ebenso gibt es hier 96% Alkohol zu kaufen. Hilft bei der Höhe zum Atmen bzw brauch man, um in den Mienen die Götter zu besänftigen.
    Genauso gibt es Zigaretten die mit Tabak, Orangenhaut und Zimt gestopft sind, damit es unterirdisch keine Explosionen mit dem Dynamit gibt. Also ein sehr interessanter Markt…
    Wir sind hauptsächlich wegen den Mienen und der Architektur gekommen.
    Also haben wir uns einer Gruppe angeschlossen und haben eine Halbtagstour durch die Mienen gemacht.
    Voll ausgerüstet mit Klamotten, Lampe, Maske und Coca sind wir also hinab in die Tiefen gestiegen.
    700 Meter gehen die Mienen tief und sind teilweise super eng und auch mit Schlamm gefüllt. Wirklich nicht für jeder Mann etwas. Auch nicht ganz ungefährlich muss ich im Nachhinein gestehen.
    Es gibt Schienen zum Abtransport von den Rohstoffen. Wenn ein Wagen erstmal rollt, dann wiegt er eine Tonne und kann nicht bremsen. Also müssen alle schnell in die Ecken springen. Glaube nicht, dass das immer gut geht .Auch die Luft kann ganz schön dünn werden da unten. Ich bin ebenso froh, dass kein Stein aus der Wand abbrach und uns verschüttete. Wir stellten uns das etwas Touristen geeigneter vor.

    In den letzten 500 Jahren sind dort 8 Mio Menschen umgekommen, aber das scheint niemanden zu interessieren. Es wird weiter gearbeitet.
    Zugleich der Silberanteil von 96% auf 20% sank.
    Kinderarbeit ist seit 15 Jahren nicht mehr erlaubt. Immerhin. Es wurde uns schon etwas mulmig da drin. Der Sauerstoff wurde dünn und Orientierung ist auch sehr schwierig.
    So gibt es zahlreiche Teufelsfiguren in den Mienen, die mit Alkohol, Lametta , Coca und Zigaretten ausgestattet werden. Denn in den Mienen, also in der Hölle, dort herrscht der Teufel. Der muss also befriedigt werden, damit es einem dort unten gut geht und nichts passiert. Da haben die Spanier den Bolivianern schön Angst eingeredet. Wir fanden dies eher lächerlich, aber wir möchten niemanden seinen Glauben nehmen.

    Die Mienenarbeiter arbeiten in 10 Stundenschichten und verlieren leicht ihr Zeitgefühl dort unten. Dafür nehmen sie eine Beutel Coca mit. Den einen Teil morgens den anderen Abends. Nach 4-5 Stunden ist das Coca leer gelutscht, was den Arbeitern sagt, dass es Halbzeit bzw Feierabend ist. Eine Uhr wäre auch zu einfach.
    Wegen der schlechten Bedingungen dort unten verdienen die Arbeiter durchschnittlich 3 mal so viel wie herkömmliche Leute hier, aber der Betrag ist immer noch sehr gering.
    Es war ein besonderes Abenteuer, aber ich denke wir brauchen es kein zweites Mal.
    Aber auch oberirdisch gibt es viele Sachen zu sehen, die diese Stadt zu einer Attraktion machen. Jedoch sollten hier 3 Tage ausreichen.
    Die Spanier haben ihre Signatur deutlich hinterlassen. Sehr viele eindrucksvolle Kirchen und Regierungsgebäude gibt es hier. Die Kolonialzeit scheint hier fast noch immer zu herrschen in manchen Straßen, könnte man meinen.
    Wir genossen vor allem die Märkte.
    Es ist immer wieder erstaunlich was man alles sieht und wie günstig man etwas ergattern kann.
    So haben wir zu zweit für einen Euro zu Mittag gegessen und es ist sogar noch etwas übrig geblieben.
    Ja hier hält man es schon etwas aus.

    So genug für heute… ^^

    Wir vermissen euch und sind in Gedanken bei euch.
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  • Day173

    Sucre

    March 13, 2017 in Bolivia

    Sucre is de hoofdstad van Bolvia en staat tevens bekend als de mooiste stad van het land. Unesco is het hier mee eens en bekroond de stad tot Unesco erfgoed waardoor het oude centrum goed wordt onderhouden. Alle gebouwen in het centrum zijn namelijk wit en dienen elk jaar ook weer gewit te worden. Zonnebril op dus!
    Het is sowieso een verademing als we in deze stad zijn, want we zitten nu nog maar op 2100 meter hoogte. Daarnaast kent men in Bolvia nog niet de filters voor de uitlaatgassen van de auto's en bussen. Door de hoogte, bijvoorbeeld in Potosi, kan je door de kleine hoeveelheid zuurstof bijna op deze uitlaatgassen kauwen. In Sucre is het dus iets 'schoner', lekker licht en zijn de mensen ook een stuk vriendelijker. Er zijn vele leuke restaurantje en een grote markt waar we voor weinig kunnen lunchen dus wij vermaken ons wel.

    Behalve het mooie centrum heb je net buiten de stad ook genoeg bezienswaardigheden en we boeken een tour om hier zoveel mogelijk van te zien. We beginnen de dag lekker vroeg met een wandeling over de Inca trail. De Inca's hebben twee wandelsnelwegen aangelegd vanaf Columbia tot aan Argentinië/Chili, namelijk eentje aan de kust en de andere door de Andes. Wij liepen nu een stukje over de Andesnelweg met een prachtig uitzicht op de bergen en een 'krater'. Deze krater is in feite een verschuiving van de aardplaten (net als hoe een berg wordt gevormd) alleen nu lijkt het op een krater. Helemaal omdat er in het midden rode klei ligt. Hier ligt ook een dorpje wat bekend staat om de traditionele weefproductie. Helaas waren de weefdames net een dagje weg naar de markt om boodschappen te doen, dus de weefcursus houden we nog tegoed.

    Deel 3 van de tour is toch wel het meest interessant, want we treden letterlijk in de voetsporen van dinosaurussen! Na een hike dwars door een weiland, moestuin en rotslandschap komen we aan bij de metersgrote voetstappen. Erg onwerkelijk om te zien dat de dino's hier echt hebben gelopen. Nog onwerkelijker is, is dat er geen hek, toezicht of iets is. We betalen 20 Bolivianos aan een jongeman van ongeveer tien jaar oud, maar dat is dan ook het enige toezicht wat er is. "De voetsporen zijn versteend én men denkt dat er nog veel meer voetsporen tevoorschijn zullen komen na heftige regenval of iets dergelijks. Dus als deze voetsporen wegslijten slijten is dat allemaal niet zo erg..". Aldus de gids. Al met al was het wel een interessante tour!

    Tijdens deze tour leren we ook twee Noren kennen waar we savonds nog even mee gaan eten, en ook de volgende dag gaan we met hen op pad. Men (lees de toerist) is vaak nogal bang voor het eten in Bolivia en ook de Noren hadden nog niets 'lokaals' gegeten. Op naar de markt dus! Als echte locals hebben wij hen ontgroend met een traditionele mani soep (pinda soep) evenals salteñas (gevulde pastijbroodje), de coca bladeren en een verse fruit shake! Wellicht kunnen we wel een culinaire tourorganisatie gaan beginnen?

    Op ons laatste dag in Sucre en besluiten om in de ochtend nog iets meer te leren over de dino's. Net op het randje van de stad zit een cementfabriek, en met opgravingen hebben zij nog veel meer dinosaurus voetafdrukken gevonden. Deze bevinden zich op een grote muur net naast de fabriek en hier is een museum bij gemaakt met levensgrote dino's.
    Even nog een korte aardrijkskunde les; door de verschuiving van de aardlagen hier en door de verschuiving van vele andere gebergtes, heeft het kunnen gebeuren dat de bodem van een meer als een 'V' omhoog is komen te staan. Hierdoor staat er nu een grote muur vol met dinosaurus voetsporen. Een beetje onwerkelijk, maar we hebben dit echt mogen aanschouwen. Men is hier al iets meer bewust van deze bijzondere vondst en wil dit ook ook laten beschermen door Unesco. Dat lijkt ons in ieder geval geen slecht plan.

    Vanavond vertrekken we naar Samapaita, waar ook een bijzondere vondst is gedaan én welke waarschijnlijk wel iets beter wordt bewaard.
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