Brazil
Vila do Abraao

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34 travelers at this place:

  • Day69

    Nachts im Dschungel und Boat Trip

    December 7, 2017 in Brazil

    Wir brauchten keinen Wecker um 1:00 Uhr aufzustehen, unsere Sachen zu nehmen und zum Treffpunkt zu kommen. Neben uns kamen dann auch nur Pili und Peter (unser irischer Scherzkeks der Gruppe) mit. Unser Guide war Thomas aus Argentinien, der vor 2,5 Jahren auf der Insel Urlaub machte und dann dort blieb. Seitdem macht er die Nachtwanderungen zum Pijo de Papagaio, der höchsten Erhebung der Insel mit knapp 1.000 Metern. Die Erhebung ist ein Felsen auf der Spitze des Berges, der mit ein wenig Fantasie tatsächlich wie ein Papagai aussieht. Der Weg zur Spitze sollte knapp 3 Stunden dauern, 7 Km lang sein und die 1.000 Höhenmeter waren vollständig zu erklimmen. Das Ziel sollte der Sonnenaufgang von dort sein. Wir bekamen einen Wanderstock aus Bambus (oder auch zwei, wenn man wollte), eine Headlamp und dann ging es auch schon los. Die Musik und die Woo-Rufe der Feiernden waren noch laut zu hören, da kamen wir auch schon zu dem Eingang des Dschungels (wenn man es so nennen kann). Thomas erklärte uns ein paar Sachen und versprach uns dann immer prozentual zu sagen, wie weit wir es denn bereits geschafft haben. Der erste Abschnitt der Strecke war bereits sehr steil und wir waren wirklich dankbar für die Bambusstöcke, da sie unsere Beine und Knie sehr entlasteten. Es war stockdunkel um uns herum und es wirkte alles sehr friedlich auf uns. Bis auf die Mücken. Glücklicherweise hatten wir vorgesorgt und wir kamen ohne Mückenstich den Berg hoch. Die Mücken wurden jedoch vor allem von den Headlamp angezogen, sodass sie ständig vor uns herumtanzten. Nach aber knapp 50 Prozent war auch das erledigt, da es für die Mücken mittlerweile zu hoch war. Mit allen 100 Höhenmetern fiel dann auch die Temperatur um jeweils 1 Grad Celsius. Dennoch hatten wir unsere Sachen schnell durchgeschwitzt und waren daher auch dankbar, als es allmählich kühler wurde. Wir hatten Glück und sahen verschiedene Tiere unterwegs, die - wie wir - Nachts ihren Weg durch den Dschungel nahmen. Es gab Armadillos (Gürteltiere), Schlangen, Arachnos (grosse spinnenähnliche Tiere), Stickbugs, Glühwürmchen und andere Lebewesen zu bestaunen. Auch hier zeigte uns Thomas eine Baumart, die an anderen Baumarten zum Licht hochwächst und wie ein Parasit lebt (solche Arten fanden sich auch in Neuseeland). Er sagte dazu treffend, dass hier alles so friedlich wirkt, aber auch hier ein ständiger Kampf um das Überleben stattfindet. Wir machten ca. alle 25 Prozent eine kleine Wasserpause und der Weg war teilweise leicht zu bewältigen und teilweise sehr steil, sodass man durchaus klettern musste. Es ging durch die Bäume, über Felsen und Flüsse bis zum oberen Teil, wo wir unsere Bambusstöcke hinlegen mussten. Ab hier waren beide Hände gefragt, da es so steil wurde, dass wir uns an einem Seil hochziehen mussten und zum Klettern beide Hände brauchten. Oben angekommen, war es noch immer dunkel und wir nutzten dies um uns erstmal trockene Sachen und eine Jacke anzuziehen. Wir genossen die tolle Aussicht, die sich uns bot und langsam ging die Sonne auch auf. Parallel dazu nahmen aber auch die Wolken zu, sodass sich klare Sicht und Wolken abwechselten. Der Blick war aber großartig und es fühlte sich toll an den strapaziösen Aufstieg gemeistert zu haben. Thomas erklärte uns auch, welche Seite des Papagaienfelsens begehbar war und welche nicht (Good Side und Dead Side). Aber auch von der guten Seite ging es steil bergab (definitiv nichts für Leute mit Höhenangst). Nach 1,5 Stunden und dem Sonnenaufgang ging es dann auch wieder bergab. Und der Abstieg - diesmal im hellen - war noch wesentlich herausfordernder als der Abstieg, wofür der feuchte Regenwald sorgte. Wir wurden begleitet von den Schreien der Brüllaffen, die die Sonne mit lauten Schreien begleiteten. Dies war so lauf, dass man dachte, dass ein Haufen Dinosaurier aus dem Jurassic Park ausgebrochen ist. Nach weiteren 3 Stunden Abstieg kamen wir dann pünktlich zum Frühstück im Hotel an. Wir fühlten uns danach eine Dusche zu nehmen und zu schlafen. Stattdessen packten wir aber unsere Badesachen ein und gingen zum Boot. Nun stand unser Inselhooping auf dem Programm. Wir sassen in einem Motorboot, in dem Steffi sich nach ganz vorne neben einigen Argentiniern setzte. Und dann ging es auch schon los. Wir fuhren dann bei der Tour den ersten Strand auf einer anderen Insel an. Es fanden sich hier nur wenige Leute (entweder welche, die ein Taxi-Boot nahmen oder andere Gruppen). Der Strand war wunderschön und vom Dschungel umgeben, dass Wasser war klar und angenehm kühl. Aufgrund der starken Sonne und einem Sonnenbrand aus Hot Water Beach zog Chris sein Schwimmshirt an und schwamm ein wenig. Steffi machte es ihm dann nach und wir schliefen dann am Strand auch kurz ein. Aber es sollte weitergehen. Die nächste Insel ist vor allem bei Brasilianern dafür bekannt, dass die High Society hier riesige Parties veranstaltet hat und ein Klatsch und Tratsch Magazin den Ort mal veröffentlichte (oder so ähnlich). Es fanden sich dementsprechend viele Anlegestellen und eine Villa auf der Insel, deren Strand aber auch nur „ok“ war. Dann ging es an einem Korallenriff Schnorcheln, wo sich neben vielen bunten Fischen und Korallen auch Schildkröten befanden, die - sobald man zu nahe kam - schnell verschwanden. Danach ging es zu einem weiteren schönen Strand auf einer sehr kleinen Insel, die praktisch nur aus Strand bestand. Auch hier wiederholte sich das Spiel (Planschen und Schlafen). Das nächste Ziel war eine blaue Lagune, die jedoch heute grün war (die Sonne sei schuld) bei der es aber weitere farbenfrohe Fische zu bewundern galt. Als letztes hielten wir an der Ilha Grande, wo wir etwas Essen konnten, bevor es dann zum kleinen Dorf zurückging. Abends gingen wir dann noch am Strand in ein Fischrestaurant, wo wir köstlichen lokalen Fisch und einer Shrimp-Bananen-Soße mit Reis und Maniok-Püree aßen und den Wellen am Strand lauschen konnten (interessanterweise ist es auf der Ilha Grande üblich, dass man nicht alleine isst, denn alle Gerichte sind immer für zwei Personen; wenn man alleine Essen möchte, kostet es 60 % des Preises). Zwar wollten wir Abends noch feiern gehen, was auf der Insel wohl legendär sein soll, doch wir waren mittlerweile viel zu müde und schliefen dann auch die erste Nacht hier wirklich durch.Read more

  • Day68

    Entlang der Küste zur Ilha Grande

    December 6, 2017 in Brazil

    Nach einer weiteren schwierigen Nacht nahmen wir heute die Reise auf die Ilha Grande auf. Dafür wurden wir gegen 11 Uhr vom Hotel in Copacabana abgeholt und sind dann mit einem Bus weitergefahren. Die Straßen in Brasilien kommen aber einer wilden Fahrt auf dem Jahrmarkt gleich, sodass jedes Mal, wenn wir gefühlte zwei Meter in die Luft geworfen wurden, aus unserem kurzen Schlaf aufwachten. Es ging entlang an den Vororten Rios und den großen Regenwäldern, die sich ausserhalb der Stadt finden. Wo uns in Rio noch gesagt wurde, dass die Brasilianer ihren sehr legeren (und vielleicht auch sehr knappen) Kleidungsstil daher haben, dass man nicht zeigen will, was man hat, da sonst die Taschendiebe und Räuber ein potentielles Ziel sehen (Schmuck und Handtaschen tragen auch nur wenige Frauen), änderte sich dies auch außerhalb Rios nicht. Wie wir später von einem unserer Mitreisenden erfuhren, wurde dieser auch am Strand bestohlen, was die Vorgehensweise der Brasilianer noch logischer erschienen ließ. Es war aber sehr interessant auch durch die kleinen Orte zu fahren, wo sich sonst kaum ein Tourist findet und zu sehen, wie die Brasilianer tatsächlich leben. Vieles erinnerte uns an die Rohbauten in China und es fanden sich oftmals kleine öffentliche Kunstwerke, tolle Graffiti und viele öffentliche Fußballplätze, wo die Kinder und Jugendlichen bereits am Vormittag mit dem Ball zauberten (das Thema Fußball ist hier aber hochsensibel und die Brasilianer lieben ihre Fussballclubs; man sollte durchaus vorsichtig sein, dass Thema zu tief anzuschneiden 😉). Nach einem kurzen Stop an der Tankstelle, wo wir uns ein paar Salgados (gefüllte Teigtaschen) holten, kamen wir dann auch an dem kleinen Ort mit der Fähre an, wo wir unsere Vorräte aufstockten und das kleine Schnellboot auf die Ilha Grande nahmen. Dort angekommen, fand sich eine schöne Insel, die mit tropischen Regenwald bedeckt ist und auf der nur knapp 1.000 Menschen leben. Die Insel hat keine bebauten Strassen und hat wirklich eine Menge zu bieten. Neben den wunderschönen Stränden, die nach National Geographic zu den schönsten der Welt gehören, finden sich (bei richtigem Wetter) blaue Lagunen und Korallenriffe, die zum Tauchen, Schnorcheln und Entdecken einladen. Daneben kann man die anderen Inseln bewundern, viele Wanderungen durch den Dschungel und an der Küste machen, die Tierwelt bewundern oder einfach am Strand Caipirinhas genießen. Die Insel wirkte auf uns wie eine recht junge Aussteiger-Community, die vor allem aus Südamerikanern bestand (auch viele Argentinier). Die Stimmung ist gewöhnlich sehr locker und es wird hier viel gefeiert. Wir liefen mit Pili (unsere Guide für den Trip heißt Pilar) nach dem einchecken im süßen Hostel durch das kleine Inseldorf und schauten uns die Möglichkeiten für den nächsten Tag an. Wir entschieden uns für eine Nachtwanderung durch den Dschungel (wie leiden ja auch immer noch unter dem Jetlag) mit einem anschließenden Bootstrip, bei denen wir die Möglichkeit haben uns die anderen Inseln und Strände auch einmal anzuschauen und bei den Riffen zu Schnorcheln. Pili zeigte uns dann noch ein paar Wanderwege und wir konnten auch gleich die ersten Inselbewohner begrüssen, die um uns herum kletterten und uns beobachteten: kleine Affen. Wir gingen dann noch unmittelbar am Strand essen und ließen das Ganze auf uns wirken. Wir gingen früh zu Bett, um wenigstens etwas Schlaf zu bekommen. Um 1:30 Uhr sollten wir uns bereits für die Nachtwanderung treffen.Read more

  • Day7

    Après une heure de balade dans la forêt tropicale humide dont est constituée la majorité de l'île, nous sommes arrivés à côté d'une cachoeira (cascade). L'eau était très froide et au moment où l'on allait se baigner, il s'est mis à pleuvoir : cela nous a découragés. Puis nous avons fait 20 minutes de marche et nous sommes arrivés à une petite plage. Comme l'eau était plus chaude, nous nous sommes baignés. Après, nous sommes rentrés en "bateau taxi​" car il n'y a aucune voiture sur l'île.

    Amélie
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  • Day8

    Day 2 and 3 - Ilha Grande

    April 10, 2017 in Brazil

    We didn't manage to write a post yesterday as we got ourselves into a rather long game of Phase 10 with an American guy called Kevin. I can proudly say I (Blake) won!

    On our second day on the island we hiked to a waterfall Cachoeira da Feiticeira. The water was freezing but was very refreshing after the long hike up. It was so humid yesterday, I don't think we have ever sweated so much! It was like when you go into the tropical animals bit at the zoo or as Simon said his family trip to the Eden Project when he was 12!

    After our dip, we hiked to the nearest beach and spent a few hours there before hiking back to our hostel. On the way back we saw lots of little marmosets which were super cute!

    Today we opted for a much lazier day and instead of hiking, opted to take the boat back to Lopes Mendes for a relaxing day on the beach. I'm so glad we did as on the way there we saw lots of dolphins swimming near the boat! We were only discussing the other day how we have never seen dolphins in real life so it was amazing!
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  • Day115

    Ilha Grande

    December 19, 2016 in Brazil

    Spending two days on Ilha Grande was just amazing!

    We reached the island by taking a bus from Rio and changing the vehicle to a speedboat at Conceiçao de Jacareí. The island has no roads and motorised vehicles are banned, but instead it has more than 150 km of hiking trails connecting all the coastal villages and beaches. It inhabits more than 100 big or small beaches.

    We would have loved to stay there much longer to discover more beaches and trails but as you know, time is flying and we soon have to go back to Switzerland.Read more

  • Day284

    Ilha Grande, Brazil

    February 21 in Brazil

    After vibrant Rio, we slowed things down and headed to the island of Ilha Grande. The main island activities are hiking and beaches. As my knee is still not up to strenuous activity, I sent Andreas on a two hour jungle hike with some friends from our hostel, while I took a scenic boat ride. We arrived around the same time at the beautiful white sand beach of Lopez Mendez. It is said that this is the best beach in Brazil (Andreas and I thought it was great, but not in our top 5). The water is colder here than in Southeast Asia, but it feels great on a hot day. We spent time swimming in the clear water and relaxing in the shade of the jungle. Next stop, the sleepy beach town of Paraty.Read more

  • Day20

    Surprise hike

    April 10 in Brazil

    I only arrived at Ilha Grande this afternoon and went straight to Praia Preta, a beach I had been recommended in the hostel. When it turned colder and I considered going back, I remembered that there was supposed to be a waterfall close by. I was only wearing flip flops, my bikini and a beach towel, but I didn't expect to be walking more than ten minutes.
    Eventually, however, those ten minutes turned into one hour on a rather difficult trail. I usually would have turned around after a short time, but it took a while to get reliable information on how long it would actually take and joined a group of Brazilians.
    My feet are killing me right now - I appreciate having bought proper hiking shoes now more than ever - but it was still a unique experience.
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  • Day13

    Ilha Grande, Brazil

    May 24, 2017 in Brazil

    Today after an evening of flight dramas we headed off to our island get away. After quickly trying to download the Portuguese language file on our translate app before we left we were fairly chuffed to find most people spoke a little English.
    After an afternoon spent lazing on the beach we explore a few of the beach restaurants where ingot my first taste of the Brazilian cocktail Caprihina.

  • Day23

    One last hour at the beach

    April 13 in Brazil

    My boat back to the mainland was scheduled for 1 p.m., which gave me enough time to chill at Praia Julia, one of the breaches that are in walking distance from the village of Vila Abraão.
    Although I would have loved to have some more hours on Ilha Grande and maybe visit the famous Lopes Mendes beach, I was glad I planned in some buffer time: the boat left half an hour late (but I'm almost sure that they just tell everyone the wrong time to make sure they'd be punctual). On the other side we were picked up by a van that, halfway to Rio, broke a tyre. An hour later we could continue driving, but the break for that changed tyre didn't work anymore, so that we went on very limited speed. When we finally got close to the airport, we got stuck in traffic until we changed into another van - 5 minutes before arrival. At least my 5h expected waiting time at the airport was that way reduced to only 3h 😁Read more

You might also know this place by the following names:

Abraão, Abraao, Vila do Abraao

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