Canada
Horstman Creek

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13 travelers at this place

  • Day76

    Auge in Auge

    November 14, 2020 in Canada ⋅ ☁️ 0 °C

    Und wieder einmal ist Geduld gefragt. Seit einer Woche bin ich in Whistler. Die Saison hat noch längst nicht begonnen. Dennoch bin ich hier, weil mein Arbeitgeber mir zwei Wochen die Möglichkeit gibt mich einzuarbeiten. Nur irgendwie findet kaum eine Einarbeitung statt. Innerhalb der letzten Woche, musste ich einen dreistündigen Onlinekurs machen und war drei Stunden in dem Rental Store, in welchem ich arbeiten werde. Der Rest war freie Zeit. Nur leider haben die Lifte nicht offen und viele Wanderwege sind geschlossen. Demzufolge war ich heute morgen nicht ganz so gut gelaunt. Ich machte mir Frühstück und ließ es ruhig angehen. Die gute Nachricht: Seit gestern habe ich meinen ersten Mitbewohner. Das heißt es ist nicht mehr ganz so ruhig in meiner Unterkunft. Gegen 11.30 Uhr machte ich mich dann auf den Weg. Heute stand bei mir der "Train Wreck Trail" auf dem Programm. Ich lief wieder über die Skipiste hinunter ins Tal, um dort in den Bus zusteigen. Auf dem Weg dahin, da war er wieder. Der Kojote, welchen ich vor ein paar Tagen gesehen hatte. Er saß einfach ganz gemütlich mitten auf der Skipiste, 10 Meter von mir entfernt und schaute den Leuten zu, wie sie ins Tal bzw. auf den Berg liefen. Diesmal war auch genügend Zeit den Fotoapperat auszupacken und ein paar Fotos zu machen. Ich glaube das sind die Momente, welche Kanada so besonders machen. Hier lebt man mit der Wildnis und nicht gegen sie. Auge in Auge mit einen Kojote. Einfach ein tolles Gefühl! Nach einer 30 minütigen Busfahrt war ich nach kurzer Zeit auch schon am Trailstart. Alles ist verschneit und der Trail verläuft mitten durch den Wald. Ich genieße das Knirschen des Schnees unter meinen Schuhen und genieße es mal wieder einen richtigen Winter zu erleben. Auf dem Wanderweg war allerhand los. Nach 20 Minuten erreichte ich eine Hängebrücke, welche über einen tosenden Gebirgsfluss führte. Ich machte ein paar Fotos und überquerte die Brücke schließlich. Auf der anderen Seite waren dann die Frackteile der alten Güterwaggongs eines Zuges zu sehen, welcher hier am 11. August 1956 entgleiste. Der Grund der Entgleisung war eine überhöhte Geschwindigkeit. Der Zug hatte Verspätung und der Zugführer versuchte diese wieder aufzuholen. Dies ging zu meinem Glück schief, denn die mit Grafitti besprühten Waggongs mitten im Wald, waren ein tolles Fotomotiv. Die Wucht des Aufprahls konnte man gut an den Verformungen erkennen. Glücklich und zufrieden machte ich mich wieder auf den Rückweg.Read more

    Kerstin Lange

    Natur pur

    11/15/20Reply
    Maria Uhlig

    Wahnsinn...so ein schönes Tier

    11/15/20Reply

    Das ist Kanada wie aus dem Bilderbuch [Carola Söhnel]

    11/16/20Reply
     
  • Day178

    Zwischen Freude,Traurigkeit und Fireball

    February 24 in Canada ⋅ ☁️ -1 °C

    Da war er da, der letzte Arbeitstag, schneller als gedacht. In meiner letzten Schicht hatten wir nochmal richtig viel Spaß. Es gab zwar keine Kundschaft, aber Savannah und ich verbrachten die gemeinsame Zeit mit unserem Lieblingsonlinespiel "Watergirl and Firemen" und kamen manchmal nicht mehr aus dem Lachen heraus. So einfach lässt sich Geld verdienen 🤣. 13 Uhr war es dann soweit. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch verließ ich zusammen mit Savannah das letzte Mal unseren Laden. Viel Zeit für Trübsal gab es aber nicht. Nach einem kurzen Stop im Liquor Store ging es auf direkten Wege in die Skisachen und ab auf den Berg. Oben erwarteten uns Molly und Dana und ab ging es. Ich hatte mich entschieden nochmal Ski fahren zu gehen und hatte einen durchaus guten Tag erwischt. Angeheitert von einen kleinen Mixgetränk in der Gondel, fühlte ich mich fähig eine mittelschwere Piste auszuprobieren, auf der ich das letzte Mal kläglich gescheitert war. Ohne Stürze und Knochenbrüche habe ich diese gut überstanden und setzte mir diesmal das Ziel, von oben bis ganz nach unten zu fahren. Auf halben Weg traf ich Savannah an der Mittelstation, zu der sie mit der Gondel gefahren ist. Zusammen ging es bergab, mit viel Spaß und etwas Fireball 😉. Unten angekommen musste ich mich etwas beeilen und nochmal schnell zu meiner Unterkunft zurückflitzen. Denn Abends ging es zu Vallea Lumina...Read more

    Savannah Shaver

    Thanks for always being the Water girl to my Fire boy!! Hahaha we will miss you!

    2/25/21Reply
     
  • Day151

    Tubepark Whistler

    January 28 in Canada ⋅ ⛅ -2 °C

    Der Donnerstag läutete diese Woche mein Wochenende ein. Nach einem entspannten Morgen ging es für ein paar Stunden auf die Piste. Diesmal auf die Seite des Whistler Mountain. Dort war ich bisher nur ein bis zwei Mal. Daher waren die Pisten Neuland für mich. Nach einen kurzem Zwischenstop im Dorf, wo ich mir ein Stück Pizza und zwei Donuts von Tim Hortens zum Mittag kaufte, habe ich Niko an der Gondel getroffen. Nach ein paar Runden auf dem Berg, ging es zum Tubepark. Denn diese Woche zahlt man dort als Mitarbeiter statt den üblichen 26 Dollar die Stunde, nichts. An der Kasse angekommen wurde uns mitgeteilt, dass Skiboots nicht erlaubt sind. Also ging es schnell zur Unterkunft zurück, damit Niko seine Schuhe umziehen kann. Nach 20 Minuten waren wir wieder zurück am Kassenhäuschen und es ging los. Luftring geschnappt und dann hoch. Zum Glück war ein Fliesband vorhanden, welches uns nach oben beförderte. Dann ging es ab. Mal allein, mal im Doppelreifen, mal vorwärts, mal rückwärts, mal drehend. Eine lustige Angelegenheit, auch wenn man auf der halben Fahrt nichts gesehen hat. Nach 5 Runden ging es zurück zur Unterkunft.

    Auch vor Whistler macht Corona kein Halt und es gibt zur Zeit sehr viele Fälle hier. Viele Restaurants mussten schon bedingt durch Corona schließen. Aufgrund der vielen Fälle, auch beim Personal, gibt es gerade viel Arbeit.

    In vier Wochen soll es weiter gehen. Verena und ich wollen an die Ostküste, mit einen Zwischenhalt in der benachbarten Provinz Alberta. Nach zwei Wochen dort, geht es nach jetzigen Stand, nach Nova Scotia. Dort erwartet uns eine 14 tägige Quarantäne, welche wir in Kauf nehmen werden. Ob unser Plan aufgeht steht in den Sternen. Jetzt heißt es erstmal gesund bleiben.
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  • Day117

    Weiße Weihnacht

    December 25, 2020 in Canada ⋅ ☁️ -2 °C

    Am 1. Weihnachtsfeiertag ging es gleich morgens mit Dustin, meinen ehemaligen Mitbewohner auf die Piste. Frischschnee war angesagt und das jede Menge. Weiße Weihnacht wie es im Buche steht. Er fuhr immer vor mir und ich versuchte mit ihn Schritt zuhalten. Das hatte natürlich ein paar spektakuläre Stürze zu folge. Nachdem ich den dritten Versuch durch dichte Bewaldung zu fahren, für gescheitert erklärt hatte, ging es dann in den Alpinenbereich. Der T-Bar Lift hatte aufgemacht. Ringsherum 1.5 Meter Schnee noch völlig unbefahren. Hinfallen tat nicht weh, es war eher wie auf eine dicke Matraze zu springen. Aber alles hat ein Ende und ich musste zurück, denn ich musste auf Arbeit. Nach einen heißen Bad, mit Weihnachtsmusik und ein paar Lebkuchenkeksen ging es völlig geschafft auf Arbeit. Dort angekommen, entschied ich mich erst einmal bisschen Sauber zu machen. Aufgrund verschiedener Umstände sieht der Boden genauso aus wie vorher. Dreck breitgewischt sozusagen😂😂😂 Auf jedenfall gab es etwas zu lachen🤣Read more

  • Day11

    Whistler Mountain

    April 1, 2015 in Canada ⋅ ⛅ 5 °C

    With snowboards under our arm we jumped aboard the Gondola with excitement as we slowly ascended the famous Blackcomb mountain. This journey gave me plenty of time to remember my previous crashes, lack of confidence, and how little 5 year old kids would zoom past me like I was standing still. Suki also helped lighten the mood by saying it would be unfortunate if I was to break my wrists at the start of a 9 month holiday.

    As it came time to strap in, adrenalin started to flood my vains as I started the descent. After a few nervous stacks, I was back on the 'bike' and started enjoying the perfect weather and magnificent views of Whistler Village below. Before lunch we caught the 'peak to peak' gondola joining Blackcomb to Whistler displaying a panoramic view of the mountains as Blake shared his bear stories with the rest of the group.

    After a greasy burger and can of red bull for lunch it was time to up the ante of my skills with my personal snowboard couch Kate coming to the rescue and teaching me the 'toeside falling leaf'. Looking stupid, but feeling a like a pro - I felt I had mastered the technique and was one step closer to becoming a true snowboarder. Big thanks to Suki, Jay, Kate and Blake for hanging out with the new kid on the block.

    With aches and pains and feeling like I had just completed a weeks worth of crossfit classes we headed down the mountain to what was an awesome day, with brilliant weather.

    Back at our accommodation, Kate and Suki whipped up a monster feast of thug kitchen lasagne with ceasar salad and garlic bread. With a handful of beers and countless glasses of red wine - it was a perfect way to finish off our time at Whistler.
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    Amie Abela

    Its only the start and your holiday already you have done so much. Looking forward to reading more.

    4/3/15Reply
     
  • Day221

    Gold für Leguano - Sparta in Whistler

    September 14, 2019 in Canada ⋅ 🌧 10 °C

    Es ist 6:30. Der Wecker klingelt. Zu früh irgendwie. Obwohl die Nacht gar nicht so übel war hier in meinem Bus auf dem Parkplatz von Whistler. Parken ist über Nacht kostenlos, bis 8 Uhr. Allerdings ist das Schlafen im Fahrzeug illegal. Wie gut, dass ich das erst später erfahre.

    Wir fahren den Berg 'Blackcomb' hinauf zum Start des Spartan Race. Gut ausgeschildert ist anders, aber wir sind gestern schon mal alles abgefahren, da ich als Voluntär am Nachmittag helfen möchte und wir dann kostenlos direkt am Gelände parken können. Downtown Whistler werde ich am Vorabend auch schon oft nach dem Weg gefragt. Mit meinem Spartan-Pulli sehe ich wohl schon aus wie ein Voluntär - haha

    Es ist ziemlich kühl, aber regnet im Moment nicht, als wir auf dem Volunteer-Parkplatz ankommen. Mir ist am Tag zuvor aufgefallen, dass ich wohl Open Heat und nicht Age Group gebucht hatte. Was mir da im Mai wohl durch den Kopf gegangen ist? Wie auch immer. Wir kratzen unsere letzten 15C$ für das Upgrade zusammen (ups, die nehmen nur Bargeld). Dann will ich mich als Voluntär anmelden, soll das allerdings nach dem Rennen machen, wenn ich tatsächlich zur Verfügung stehe.

    Das Gelände ist bereits komplett verschlammt, es hat den Tag und die Nacht zuvor ziemlich viel geregnet. Ich bin wie immer ziemlich aufgeregt. Viel Zeit bleibt dafür nicht, ich starte schon um 8 mit einem Teil der anderen etwa 130 Läufern - nämlich den 30-39jährigen, von denen nur etwas weniger als ein Drittel Frauen sind (43). Ein Mitarbeiter der Spartan US Truppe hält die kurze Rede, sogar eine US-Flagge hat er auf dem Arm. Alles ist so anders seit der US-Mutterkonzern die Führung der kanadischen Events übernommen hat. Nun ja, ich bin natürlich kein Experte und heute ist das erste Rennen unter US-Führung und ich war erst bei zwei Rennen dabei. Trotzdem fühlt es sich anders an.

    Es geht sofort Steil den Berg rauf. Im Gegensatz zu Kimberley ist jedoch ein Ende in Sicht. Es geht über ein paar Balken, hinuter, durch den Wald und schon sind sie da, die Ringe. Natürlich nass. Das soll keine Ausrede sein. Auch bei Nässe kann man das Schaffen. Ich allerdings im momentanen Trainingszustand nicht. Nach der Hälfte mache ich bereits schlapp. 30 Burpees. Ein Mädel kickt die Glocke mit dem Fuß - verboten, aber sie wird durchgewunken. Warum? Wenn sie ihr schon erklären, dass es nicht erlaubt ist, warum lassen sie sie dann gehen? Egal. Burpee 15, 16 - oh Mann!! Im Anschluss das Seil. Ich kann den Knoten nicht wickeln, das Seil unten ist zu kurz. Scheiße, nicht mal das? Ein Spartaner ruft im vorbeilaufen "Du schaffst das!" Ich lache hysterisch auf, atme tief durch, lasse mich nach hinten sinken, während ich auf dem Knoten unten stehe, um meine Arme zu entspannen. Ich starte einen neuen Versuch. Es klappt. Puh!! Am nächsten Hindernis, der schräg nach hinten gelehnten Holzwand rutsche ich ab - das ist eines der leichtesten Hindernisse. Wie soll das nur weitergehen? In einem Kraftakt ziehe ich mich drüber. Ich muss definitiv wieder was für die Arme tun!! Speerwurf - Burpees. Die restlichen Hindernisse schaffe ich ohne, bis am Ende die Monkey Bars auf mich warten. Das letzte Mal Burpees. Ein Mädel ist bereits fleißig bei der Sache. Ob sie wohl in meiner Altersgruppe ist? Egal, überholen schadet ja nicht ;-) Ich gebe Gas, bin tatsächlich vor ihr fertig und hopse ins kühle Nass. Naja, so hat das hat der Typ vor mir gemacht, rauf auf den Schlammberg hüpft er ins eisige Wasser und taucht gleich auf der anderen Seite wieder auf. Ich dagegen lasse mich langsam ins Wasser, gehe 2 Schritte, fasse mit dem Arm unter dem Hindernis durch. Die Voluntärin meint "ist nicht so schlimm, auf gehts". Ich nehme tief Luft und tauche unter der Wand durch. Oh Gott, ist das kalt - mein Herz bleibt fast stehen - und schlammig. Auf der anderen Seite angekommen sind es noch 3 Schritte bis zum Ziel. Kein Feuer - wo ist das Feuer??? Alles ist so anders hier!

    Ich laufe zu den Umkleiden, zwei Zelte, Männlein / Weiblein. Sie sind beheizt. Toll. Ich checke meine Ergebnisse. 1.?! Uuuuuiii!! Vielleicht hat alles doch nicht so lange gedauert, wie es sich für mich angefühlt hat.

    Ich will auf Jeremy warten. Wann er wohl kommt? Er ist 45 Minuten nach mir gestartet. Es ist so kalt mit den nassen Sachen, dass ich zwischen dem warmen Zelt und dem Zieleinlauf hin- und herlaufe. Dann erblicke ich Luis Escobar, einer der Charaktäre aus dem Buch 'Born to Run'. Fraser, mein Chef in Bella Coola hat ihm geschrieben, dass ich nach im Ausschau halten werde. Und da steht er. Stimmt, der erste Trail Run in Kanada startet heute. Ich treffe grad noch an der Startlinie ein, um ihn sprechen zu hören. Er selbst läuft nicht mit, aber hält eine kleine Rede. Sympatischer Typ. Zwei der besten Ultramarathonläufer sind auch anwesend und muntern die Läufer auf. Dann sehe ich Jeremy über den Hügel zur Dunkwall sinken. Mist, jetzt hab ich seine Hangelei verpasst. Ich sammel ihn beim Ziel ein, wir holen unsere Getränkemarke und gönnen uns ein Bier - hier in BC kann man wenigstens eins bekommen.

    Dann laufen wir zurück, ich erspähe Luis an der Ziellinie, wie er Medaillen überreicht. Ich laufe hin, rufe seinen Namen und winke ihn herrüber. Wir unterhalten uns kurz über Monkey, Frasers Katze und den Born to Run-Lauf - was für ein charismatischer Typ!

    Es geht weiter zur Siegerehrung. Als meine Altersklasse endlich aufgerufen wird, wird mein Heimatort tatsächlich mit "Canning, Nova Scotia" ausgerufen. Was für ein Schlag ins Gesicht. Warum hab ich nur diese Adresse angegeben, als ich mich angemeldet hab? Kein einziger nicht-amerikanischer Teilnehmer war auf dem Siegerpodest. Wie schön wäre es gewesen "Katharina from Germany" zu hören.

    Ich fahre Jeremy hinunter nach Whistler, wir holen uns einen Burger. Für Jeremy geht es nach Hause. Ich finde mich nochmal bei Spartan ein. Es schüttet aus Kübeln. Soll ich wirklich helfen? Ich laufe zu den Organisatoren. Zum Glück brauchen sie nicht unbedingt Hilfe und nach einem kurzen Plausch bin ich zurück im Auto und auf dem Weg Richtung Bella Coola - home sweet home...

    Das Wetter die nächsten Tage sieht alles andere als rosig aus, daher beschließe ich, die restlichen Wanderungen - Skyline Trail und Berg Lake - an den Nagel zu hängen. Im Moment will ich einfach nur mal wieder in bekannter Umgebung sein und etwas Routine in mein Leben bringen.
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Horstman Creek