Canada
Nova Scotia

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81 travelers at this place:

  • Day11

    Mabou

    August 12 in Canada

    Als die Sonne endlich verschwunden war, gab es tatsächlich vereinzelte Sternschnuppen. Vier habe ich gezählt bis ich ins Zelt ging.

    Adieu schönes Corney Brook. Heute verließen wir den Nationalpark Richtung Mabou, nur ca. 100 km weiter. In Mabou war Farmers Market und da war richtig was los. Keine Ahnung, wo die Leute überall herkommen. So dicht besiedelt ist die Gegend ja nicht. Hier aßen wir zu Mittag, indisches Shrimpcurry und syrisches Gemüse, und kauften Brot und Gemüse.

    Unser Campingplatz für heute Nacht ist ein privater, viele Monstercaravandauercamper, aber auch ein kleiner Zeltbereich, ganz nett und entspannt. Nach Zeltaufbau und Wäschewaschen erkundeten wir den West Mabou Beach Park, schöner langer Sandstrand und nette kleine Spazierwege durchs Hinterland.

    Den Tag beschloss wieder ein Lagerfeuer, diesmal ohne Sunset.
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  • Day8

    Chéticamp

    August 9 in Canada

    Die Nacht war erfrischend kühl. So kühl, dass man sich direkt in den Schlafsack mümmeln konnte. Ein ganz neues Gefühl nach diesen gefühlt unzähligen tropischen Nächten, die wir hinter uns hatten.

    Heute hieß es wieder "Zelte abbrechen". Mit einigen Zwischestopps fuhren wir den Cabot Trail bis rüber zur anderen Seite. In Chéticamp fanden wir zum Glück noch ein kleines Plätzchen für unsere Zelte. Eigentlich ist alles ausgebucht und der Platz ist auch nur für eine Nacht. Wie es morgen sein wird, müssen wir schauen. Eventuell müssen wir umziehen.

    Nach dem Zeltaufbau fuhren wir zum Skyline Trail. Auf einer leichten 7,5 km Wanderung erreicht man einen tollen Aussichtspunkt. Es windete und donnerte ganz ordentlich über dem Kamm, sodass wir es vorzogen, nicht ganz bis zur Spitze zu laufen. Auf dem Weg dorthin kam es tatsächlich mal zum Wildlife Viewing. Ein Elch hatte sich zum Grasen eingefunden, was an der Menschentraube schon von weitem erkennbar war.

    Zurück an unserem Campingplatz verarbeiteten wir endlich mal Teile unserer Vorräte zu einer warmen Mahlzeit vom Gaskocher. Den Rest des Abends verbrachten wir damit, den spät angereisten Nachbarn beim Rangieren und Streiten zuzuschauen. Campingplätze sind einfach perfekt geeignet für Sozialstudien.
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  • Day9

    Seal Bay

    August 10 in Canada

    Viel Regen gab's heute Nacht. Alles war feucht und modrig, weil unter den dichten Bäumen, unter denen wir standen, kein Gras wuchs. Deshalb waren wir nicht allzu enttäuscht, dass wir unseren Platz nicht verlängert bekamen. So zogen wir heute um zum Corney Brook Campground, ca. 10 km entfernt. Der war zwar ohne Dusche, dafür aber mit einer grandiosen Aussicht auf's Meer ausgestattet. Da wir früh da waren, konnten wir uns den besten Platz aussuchen. Nachdem all unser Equipment getrockten und wieder aufgebaut war, widmeten wir uns dem Seehundwatching. Immer wieder steckten die putzigen Viecher ihre schwarzen Köpfe aus dem Wasser. Bestimmt so um die 10 Tiere lungerten in unserer kleinen Bucht herum. Das hatte ich nicht erwartet. Whalewatching ist hier ein Thema. Aber Seehunde? Spontan benannte ich die Bucht in Seal Bay um.

    Nach dem Besuch des örtlichen Coop, hauptsächlich wegen der Internetverbindung, machten wir noch zwei kleine Wanderungen im Nationalpark, um unseren Schrittzähler zu füttern. Die zweite Wanderung zu den Orchideen war auch tatsächlich ganz aufschlussreich. Ein Parkranger stand auf dem Weg rum und machte uns auf diverse fleischfressende Pflanzen aufmerksam, die wir sonst glatt übersehen hätten.

    Zurück auf dem Campingplatz waren inzwischen fast alle Campsites belegt. Heute erlaubten die Außentemperaturen sogar eine Siesta im Zelt. Danach gingen wir runter zum Wasser, sagten den Seehunden Hallo und ich nahm die Gelegenheit wahr, in dem kleinen Creek zu baden, der sich direkt nach einem kleinen Bassin ins Meer ergießt. Auch von hier aus konnte ich die Seehunde beobachten. Ein absolut tolles Erlebnis!

    Den Abschluss des Tages bildete ein schöner Sunset. Im Stillen hatte ich es ja gehofft, aber die dichten Wolken bereiteten mir Sorgen. Zum Glück beruhigten sich Wind und Wolkenbildung rechtzeitig.
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  • Day5

    Whycocomagh

    August 6 in Canada

    Dem Salsman Provincial Park sagten wir heute Good Bye wie die vielen Monstercaravans auch. In der Fotogalerie habe ich ein paar Exemplare zusammengestellt. Dass es hier so große Teile gibt, die sich seitlich erweitern und dann so groß sind wie ein vollwertiges Haus, wusste ich ja schon. Aber diese Häufung hat mich nun doch überrascht.
    Als wir auf die Insel Cape Breton kamen, kauften wir noch ein paar Dinge ein. Animiert vom gestrigen Lagerfeuer sollte es heute Abend ein Barbeque geben. Unser heutiges Ziel war der Whycocomagh Provincial Park. Nach dem Zeltaufbau schafften wir es nur noch einmal kurz runter zum Wasser. Für weitere Aktivitäten war es schon wieder zu heiss. Immerhin haben wir hier ein schattiges Plätzchen ergattert.Read more

  • Day10

    Corney Brook

    August 11 in Canada

    Nach einer sehr erholsamen Nacht mit Meeresrauschen als Traumuntermalung gab es den morgentlichen Kaffee in Seehundgesellschaft. Hatte ich so auch noch nicht 😊 Die Zelte blieben heute stehen und wir machten uns gleich nach dem Frühstück auf zum nahegelegenen Wasserfall. Zurück am Campingplatz gab es eine kleine Unterhaltung mit Pam aus Florida, die ihren Präsidenten nur "Number 45" nennt. Ich wünschte ihr und ihrer Nation viel Erfolg beim Verhindern einer zweiten Präsidentschaft...

    Später ging's nochmal runter ins Dorf, es sollte heute nochmal BBQ geben und die Zutaten mussten besorgt werden. Danach nahmen wir wieder unsere Logenplätze für den Sunset ein und schmiedeten den Plan, uns heute Nacht auf keinen Fall den Meteoritenschwarm entgehen zu lassen.

    Ob's geklappt hat, lest ihr morgen 😉
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  • Day17

    A rainy day

    August 18 in Canada

    Der Regen setzte gegen 10 Uhr ein. Ab 11 sollte die Tide so niedrig sein, dass man um den einen Felsen herum zur kleinen Bucht kommt, die man eben nur bei Niedrigwasser erreicht. Also sind wir mit Schirm und Regenjacke bewaffnet trotzdem los. Das Wasser hatte sich fast vollständig aus der Bucht zurückgezogen. Hier soll es mit 14 Metern den höchsten Tidenhub der Welt geben. Wir konnten sogar eine kleine Wattwanderung über den roten Sand machen. Einmal rum um den Felsen, Fotos von der zweifarbigen Felsformation gemacht und zurück.
    Am Nachmittag fuhren wir die ca. 30 km zurück nach Parrsboro, wo wir auf dem Herweg schon vorbei gekommen waren, um Wäsche zu waschen und den weiteren Regen abzuwarten. Das klappte auch ganz gut. Wir fanden ein Bistro, wo wir was leckeres essen konnten, und vertrieben uns so die Zeit bis zum frühen Abend.
    Zurück im Camp stellten wir erleichtert fest, dass das Tarp noch stand und es keine Schäden durch den zwischenzeitlich starken Regen gegeben hatte. Auch der Wassereinbruch in meinem Zelt - nun suppt es nicht mehr nur von unten durch, sondern tropft auch von oben rein - hielt sich in Grenzen. Gegen halb acht hörte auch der Regen endgültig auf und bevor sie untergehen konnte, zeigte sich die Sonne doch noch ganz zaghaft. Regentag überstanden!
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  • Day3

    Spry Bay

    August 4 in Canada

    Heute war ich schon um fünf wach. Das war aber nicht weiter schlimm, weil ich ja früh genug im Bett war. Wir konnten uns ohnehin heute nicht erlauben zu trödeln, denn check out time war 10:30 Uhr. Wir schafften es trotzdem noch zu einem Frühstück in der Mensa und nach dem großen Einkauf ging es mit Sack und Pack die Küste entlang Richtung Nordwesten. Nach gut 100 km schauten wir uns den Campingplatz in Spry Bay an und befanden ihn für akzeptabel. Hier bleiben wir für eine Nacht. Wir konnten einige Monstercaravantrailer bestaunen, doch der Zeltbereich war erfreulicherweise gut davon abgeschirmt. Wir stellten Zelte und Tarp auf - es zog sich doch tatsächlich etwas zu und begann, ein wenig zu regnen - und machten uns auf den Weg zum nahegelegenen Taylor Head Provincial Park. Hier gab es eine kleine 4 km Wanderung an der Küste, trotz des Nebels sehr schön. Das hatten wir gebraucht nach der drückend schwülen Stadt: Natur, Ruhe, ein laues Lüftchen. Zurück auf dem Campingplatz machten wir uns keine großen Umstände wegen des Essens und verschwanden nach Einbruch der Dunkelheit schnell in unseren Zelten: Mückenalarm!Read more

  • Day4

    Salsman Provincial Park

    August 5 in Canada

    Heute Morgen war es trübe und regnerisch. Gut, dass wir das Tarp gestern noch aufgebaut hatten. Zum morgentlichen Kaffee besuchte uns ein Kolibri. Wow! Wusste gar nicht, dass es die hier gibt!
    Wegen des Wetters fiel der Plan, vor der Abfahrt am Taylors Head Beach ins Wasser zu springen, buchstäblich in selbiges. Deshalb waren wir schon um halb zehn abfahrbereit. Es ging weiter die 7 an der Küste entlang durch mystische Nebelschwaden. Dieser Küstenabschnitt ist berüchtigt dafür. Heute am Sonntag war kaum was los auf den Straßen. Nach ca. 140 km hielten wir im Salsman Provincial Park an. Kurz entschlossen beendeten wir unsere heutige Etappe hier. Uns hetzt ja nichts und der Platz, den wir hier fanden, liegt etwas abseits der Monstercaravans und wird nicht umsonst die Honeymoon Site genannt. Also nicht, dass wir im Honeymoon wären. Nicht falsch verstehen! 😉
    Der Campingplatz liegt sehr schön am Wasser. Wir rätselten eine Weile, ob noch Fluss oder schon Fjord. Unseren Anfangsverdacht bestätigte ich dann kurzerhand, indem ich einfach mal rein ging. Wasser salzig = Fjord. Rätsel gelöst.
    Für den Abend hatten wir beim Platzwart Feuerholz geordert. Leider gabs nix zum Grillen. Da haben wir wohl schlecht vorgesorgt. Die Angel blieb aus Platzgründen zuhause. Ebenso die Muurikka. Ärgerlich im Nachhinein. Aber was soll's? Immerhin sorgte das Feuer für natürlichen Mückenschutz und ein stimmungsvolles Abendambiente.
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  • Day6

    Broad Cove Campground

    August 7 in Canada

    Der natürliche Mückenschutz hält nur bis ca. 21 Uhr, auch wenn das Feuer dann noch lodert. Dann ist die Frage: DEET oder Zelt. Meist entscheiden wir uns für zweiteres, weil es dann eh auch schon stockduster ist.

    Das mit den Mücken hier ist echt lästig. Nicht umsonst reist der gemeine kanadische Camper mit großem Mosquitoshelter, das er über die Picknickbank stülpt, die an jedem Campingspot vorhanden ist. Es sind ja nicht nur die Mücken, hier tummelt sich auch allerlei kleineres Fliegzeug. Von der fiesen Kriebelmücke gibt es hunderte Arten, Knots, Midges, Sandflys... Mit welcher Art wir es hier zu tun haben, weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass sie nerven und die Bissstellen tierisch jucken und manche auch richtig wehtun.

    Genug getottert. Nach dem Frühstück gab es eine weitere 140-km-Etappe. Wir erreichten den Cape Breton Nationalpark. Eigentlich sind hier alle Campgrounds ausgebucht. Aber es gibt teilweise Overflow Areas. Im Broad Cove Campground fanden wir so einen Platz. Und der ist gar nicht mal so übel. Ok, es gibt kein eigenes Campfire, aber dafür Wifi am Platz, wenn auch grottenlangsam. Am Campground ist auch gleich ein Zugang zum Meer. Das nutzten wir, um unsere Füße in die Brandung zu halten. Mehr trauten wir uns wegen der hohen Wellen nicht zu. Aber gleich nebenan gab es einen See, in dem man wunderbar schwimmen kann. Die Compañera war ganz überrascht, dass es in einem kanadischen Nationalpark Beachlife gibt. Tja, man kann alt werden wie ne Kuh...
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  • Day7

    Ingonish Bay

    August 8 in Canada

    Heute hatten wir den Luxus, unsere Zelte nicht abreissen zu müssen. Wir bleiben noch eine Nacht, weil uns der ein oder andere Trail interessiert.

    Der erste, den wir uns ausgesucht haben, führt an einem Bach entlang zu einer Goldmine, ca. 8 km lang. Der Weg erwies sich dann leider als Enttäuschung. Erst führt er durch einen Golfcourt, den ich so jetzt in einem Nationalpark nicht erwartet hätte. Und auch der weitere Verlauf war wenig ansprechend. Nun gut, immerhin war es überwiegend schattig. Es war wieder so ein heißer Tag, an dem man eigentlich am Strand abhängen sollte...

    Apropos Strand: der von Ingonish Beach war wegen Bakterien gesperrt. Echt schade, denn im Gegensatz zu gestern hätte man hier gut ins Wasser gekonnt. Unsere Enttäuschung verflog schnell in der wohltemperierten Keltic Lodge. Die Lemon Lobster Linguine waren wirklich gut. Hätte ich das Lobsteressen also auch abgehakt.

    Gestärkt und erfrischt war wieder Kraft da für den zweiten Hike, den Middle Head Trail, ca. 4 km lang. Das war tatsächlich eine schöne kurze Wanderung auf einer Landzunge bis zum äußeren Rand. Dieser Trail ist auf jeden Fall empfehlenswert.

    Auf dem Weg zurück zum Campground gab es eine schöne Belohnung in Gestalt eines leckeren Eises. Womit die Frage des Abendessens auch geklärt war. Heute blieb die Campingküche kalt.
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You might also know this place by the following names:

Nova Scotia, NS, Nīwe Scotland, نوفا سكوشا, ܢܘܒܐ ܣܩܘܛܝܐ, Nueva Escocia, Yeni Şotlandiya, Правінцыя Новая Шатландыя, Нова Скотия, Skos Nevez, Nova Škotska, Шэнэ Шотланд, Nova Escòcia, Nové Skotsko, İskoçyay Newey, Νέα Σκωτία, Nov-Skotio, Eskozia Berria, نوا اسکوشیا, Nouvelle-Écosse, Nij-Skotlân, Albain Nua, Alba Nuadh, Nova Escocia, Nalbin Noa, נובה סקוטיה, Új-Skócia, Նոր Շոտլանդիա, Nova Skotia, Nýja-Skotland, Nuova Scozia, ノバスコシア州, ახალი შოტლანდია, 노바스코샤 주, Alban Nowydh, Neuva Scossia, Naujoji Škotija, Jaunskotija, Нова Шкотска, Нова Скоша, नोव्हा स्कॉशिया, နိုဗာစကိုးရှားပြည်နယ်, Yancuic Escocia, Nòva Escòcia, Ног Шотланди, ਨੋਵਾ ਸਕੋਸ਼ਾ, Nei-Schottland, Nowa Szkocja, Neuva Scòssia, نوا سکوٹیا, Nova Escócia, Nova Scotia pruwinsya, Noua Scoție, Новая Шотландия, Naujuojė Škuotėjė, Nové Škótsko, Skocia e Re, நோவா ஸ்கோசியா, รัฐโนวาสโกเชีย, Yeni İskoçya, Nowa Skotiye Ölkisi, Нова Шотландія, نووا سکوشیا, Yangi Shotlandiya, נאווע סקאשע, 諾華斯高沙, 新斯科舍

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