Cape Verde
Sal

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7 travelers at this place:

  • Day27

    Traumstrand Ponta Preta

    November 26 in Cape Verde

    Stahlblauer Himmel und kein Wölkchen zu sehen - heute Morgen entscheiden wir uns mit dem Taxi in 10 Minuten Fahrt an den Traumstrand von Ponta Preta zu fahren. Dieser einzigartige Strand liegt auf der anderen Seite des Kaps von Santa Maria und hier werden auch immer mal Kitesurf- Weltmeisterschaften ausgetragen. Weißer Sand, schwarzes Lavagestein am Strand, türkisfarbenes Wasser, azurblauer Himmel, bunte Kitesurfer auf dem Wasser, die weißen Wanderdünen am linken Ende der Bucht: mehr geht nicht!!!

    Ein Wort noch zu den Wanderdünen. Horst-Günter erzählte uns, dass diese Wanderdünen sich Jahr für Jahr weiter Richtung Hotelzone bewegen. Als erstes werden sie eines der großen RIU Hotels erreichen und unklar ist, was das für Auswirkungen auf das Hotel haben wird. Ich versuche gerade, mir das mal vorzustellen 😂....

    Eine leichte Brise macht die heute hohe Temperatur angenehm, birgt aber auch die Gefahr in sich, zu lange in der Sonne zu bruzeln. Einige Unvorsichtige sehen schon früh aus wie rote Krebse🦀😃😅.
    In dem Restaurante Ponta Preta können wir dann am Mittag zusehen , wie unsere Garoupa (Doraden) auf dem Outdoor Grill zubereitet werden, sehr lecker!😋🐟
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  • Day27

    Am Fischerkai

    November 26 in Cape Verde

    In Laufweite von unserem Hotel ist der Treffpunkt aller Fischer auf einem Holzsteg, der ins Meer hinaus ragt. Im Wasser liegen unzählige kleine Fischerboote, kleine Holzboote mit Außenbordmotor. Man kann sich leicht ausmalen, dass die Menge Fisch, die hier gefischt werden kann, bei weitem nicht den Bedarf der großen Hotels auf Sal decken kann. Also muss regelmäßig aus Spanien und Portugal dazugekauft werden.

    Auf dem Steg nehmen die Fischer und viele Fischer-Frauen die Fische aus, wobei alles nicht Brauchbare mit einem Eimer Wasser gleich ins Meer zurück gespült wird. Wir fragen uns, warum die großen Thunfische hier immer ohne Kopf angepriesen werden, denn die liegen irgendwo in der Ecke herum...
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  • Day20

    Hotel Morabeza

    November 19 in Cape Verde

    Was zunächst sofort auffällt ist, dass in diesem Hotel eine sehr relaxte und ruhige Stimmung herrscht. Animation in Musikform oder durch Animateure am Pool oder in der Anlage sucht man vergebens. Die Zimmer liegen verteilt auf zweistöckige Häuser in dem sehr gepflegten Garten mit vielen alten Palmen. Wir fühlen uns sofort sehr wohl.
    In der Beachbar kann man mit Blick auf das Meer und die vielen dort ankernden Fischerboote lecker essen.
    Sehr geschmackvoll ist auch die Inneneinrichtung im Lobbybereich mit viel dunklem Holz. Wie wir erfahren, ist es das erste und angesehenste Hotel hier in Santa Maria.
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  • Day22

    Wann kommt das Ende des Strands?

    November 21 in Cape Verde

    Auf Empfehlung von Horst-Günter mache ich mich nur mit Badehose und Mobile auf, den kilometerlangen Sandstrand zu erkunden. Nach ca 15 Minuten Ist man ziemlich allein. Nur wenige Touristen wandern entlang. Man grüßt sich freundlich und macht manchmal gegenseitig ein paar Fotos. Ein Hotel ist gerade im Bau oder etwa eine Spekulations-Bauruine????
    Nach ca 50 min bin ich am Cap angekommen einen weiteren, kilometerlangen und unendlich breiten Strand, an den sich kaum noch jemand verirrt. Kleine Salzseen finden sich und kleine Dünen.

    Ein paar lokale Angler versuchen ihr Glück.
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  • Day24

    Kitesurfer an der Baia da Parda

    November 23 in Cape Verde

    Heute sind viele Wolken am Himmel und der Wind bläst heftig. Nach den ruhigen letzten Tagen ist heute also ideales Wetter für Kitesurfer. Hohe Wellen türmen sich auf an diesem Surfer Strand und hunderte dieser wagemutigen, oftmals kapverdischen Sportler sausen auf ihren Surfbrettern und an ihren bunten Drachen hängend mit bis zu 50 kmh durch die Fluten. Ungefährlich ist das nicht, erzählt uns Horst-Günter, immer wieder einmal treibt es einen Surfer hinaus, der dann auf Nimmerwiedersehen verschwindet.
    Außerdem würden es bei diesen Wetterbedingungen nur versierte Surfer überhaupt wagen, diesen Sport zu betreiben.

    Eine kleine Situation zeigt uns schon, wie gefährlich es ist: am Strand sitzt ein Surfer an seinen kite gegurtet ohne Board also, als ihn eine heftige Windböe erfasst und vom Boden anhebt. Schnell greifen zwei Männer ein und ziehen ihn kräftig zu Boden. Ohne diese Hilfe hätte es den Kitesurfer den Strand entlang getragen, wer weiß wohin...

    Danach halten wir mitten in der Wüste an, um ein weiteres Phänomen zu bestaunen: um die Mittagszeit sehen wir eine Fata Morgana, Wasser in der trockenen Wüste???
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  • Day24

    Salinen von Santa Maria

    November 23 in Cape Verde

    Erster Stopp unserer Tour sind die Salinen von Santa María. Etwas außerhalb in der Wüste fahren wir auf Hoppelwegen zu den Salinenfeldern. Bio Salz wird hier gewonnen und nach Portugal und Spanien exportiert. In Gummistiefeln oder sogar normalen Turnschuhen stehen die Männer im knöchelhohen Wasser und tragen mit Schippen das grob kristallische Salz ab. In Schubkarren wird es zu Bergen aufgetürmt und später mit Autos abtransportiert.Read more

  • Day24

    Kleine Geschichten über Einheimische

    November 23 in Cape Verde

    Heute haben wir eine Tagestour mit Horst-Günter über die Insel Sal gebucht. Morgens um 9.30 Uhr holt er uns mit einem roten Mietwagen (denn der Firmenwagen ist in der Werkstatt) am Hotel Morabeza ab. Ein volles Programm erwartet uns, aber unerwartet ist es, dass es heute morgen richtig geregnet hat und dunkle Wolken am Himmel hängen. Das zweite Mal in diesem Jahr Regen, erzählt uns Horst-Günter...

    Wir erkunden zunächst Santa María. Hier haben neben den Chinesen, denen hier fast alle Geschäfte gehören, auch italienische Clans Eigentum im großen Stil erworben. Ebenso haben die Engländer hier Hotels gekauft. Angestellte sind in jedem Fall die Kapverdianer, ein stolzes Volk, das es eigentlich nicht mag, in der Dienstleistungsbranche tätig zu sein. Andererseits hat der boomende Tourismus zur Folge, dass es hier keine Hungernden mehr gibt, da alle Einheimischen Jobs in den zum Teil riesengroßen Hotels finden können.
    In Santa Maria wohnen ca. 10000 Menschen, und dennoch gibt es hier aus dem Boden gestampfte recht ansehnliche Wohnviertel, die ein wenig abseits gelegen komplett unbewohnt sind. Durch die agressive salzhaltige Luft sind sie schnell wieder dem Verfall ausgesetzt.
    Wir sehen viele Bauruinen, denn in der Weltwirtschaftskrise ist vielen Investoren schlicht und einfach das Geld ausgegangen.

    Die Kapverdianer, ein stolzes Volk! Männer sind Machos, sie legen größten Wert auf einen muskelgestählten Körper, sind sportlich und gutaussehend, machen hübsche Babies (O-Ton Horst-Günter), aber gerne entziehen sie sich ihrer Verantwortung, wenn sie dann Väter geworden sind. Verheiratete Männer haben selbstverständlich Affären nebenbei. Ein Outdoor-fitnesscenter liegt direkt am Strand: Gewichte zum stemmen, Bauchmuskeltrainer etc..wir sehen einige Männer dort am frühen Morgen trainieren.

    Und die Frauen? Die haben hier auf der Insel das Sagen. Zu Hause, im Geschäft, überall. Sie sind es von früh auf gewöhnt, selbstständig zu sein, Kinder alleine großzuziehen, zu entscheiden. Die Männer haben hier in dieser Hinsicht nichts zu melden.

    Auf dem Rückweg durchfahren wir ein Elendsviertel der Kapverdianer. Aus Pappe, Holz und Wellblech zusammen gezimmerte Unterkünfte, manchmal unter Zuhilfenahme von Autowracks reihen sie sich aneinander. Keine Kanalisation, kein fließendes Wasser, kein Strom - und doch wohnen hier am Rande der Ortschaft bis zu 300 Menschen in Sichtweite zu den Sozialwohnungen, die größtenteils leerstehen. Warum?
    Eine schlüssige Antwort bleibt uns auch Horst-Günter schuldig. Wahrscheinlich sind die Kapverdianer zu stolz, sich stigmatisieren zu lassen durch ein Wohnen in diesen Sozialunterkünften. Oder diese Wohnungen sind ihnen zu kalt und steril. Jobs haben sie alle in diesen Favelas, Hunger leidet niemand, und doch bleiben die lieber dort wohnen.
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  • Day24

    Espargos, die Inselhauptstadt

    November 23 in Cape Verde

    Weiter geht es nun auf asphaltierter Straße durch karge Landschaft am Flughafen vorbei nach Espargos, der Inselhauptstadt im Zentrum der Insel. Hier leben weitere 10000 Menschen der insgesamt 25000 Bewohner von Sal.

    Sehr bürokratisch geht es hier auf den Kapverden zu. Die Behörden sind Einwanderern gegenüber sehr streng und belegen sie mit hohen Auflagen. Das hat Horst-Günter am eigenen Leib verspürt. Alles Administrative muss hier bei den Behörden mehrmals vorgelegt werden, es dauert manchmal Jahre und kostet einiges an Gebühren bis ein Bescheid durchkommt.

    Schon von weitem sieht man einen Hügel mit einer schwer gesicherten Satelliten/ Radaranlage. Offensichtlich ein Überwachungszentrum für den gesamten Atlantik, es wird spekuliert, dass es die Amerikaner nutzen. Aber natürlich weiß keiner genau etwas darüber...
    Wie auch immer, von dort hat man einen schönen Rundblick auf die Stadt und einen großen Teil der Insel.

    Wieder tröpfelt es vom Himmel, die Kapverdianer verziehen sich schnell in ihre Unterkünfte. Am Hafen von Palmeira erwischt es uns dennoch. Wir stellen uns unter und sind froh, heute nicht auf einer offenen Pickup Ladefläche sitzen zu müssen, wie einige, die wir sehen und bemitleiden...
    In einer kleinen, sagen wir mal "Kneipe" gibt uns Horst-Günter einen selbstgemachten Ponche (Grogue mit Geheimzutaten) aus.
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  • Day25

    Salinas de Pedra de Lume

    November 24 in Cape Verde

    Pedra de Lume und die Salinen sind der geschichtsträchtigste Ort auf Sal. Erschlossen wurde Sal erst Ende des 18. Jahrhunderts durch Manuel António Martins Velho, einem Unternehmer aus Boavista. Er gründete die Salinen von Pedra Lume. 1804 wurde ein Tunnel durch die Kraterwand gebohrt um leichter an die den Kraterboden bedeckenden Salzpfannen zu gelangen. Die französische Firma "les Salines du Cap-Vert" erweckte die Salinen 1919 erneut zum Leben und installierte die heute noch vorhandene Seilbahn zum Transport des Salzes zur Verladestation am Hafen.

    Heute ist diese Station eine Ruine aus Metall und Holz, die Pfeiler der Seilbahn sind erneuert, um dem Besucher den Weg des "weißen Goldes" zu zeigen.

    Man zahlt einen kleinen Eintritt, um zu den Salinen im Krater zu gelangen und dort ein Bad in einer der Salzseen zu nehmen. Mit 43% Salzgehalt ist die Salzkonzentration sogar höher als im Toten Meer. Wir genießen es, den hohen Auftrieb zu spüren, zu "floaten" im See. Mit einer feinen Salzkruste auf der Haut verlassen wir das Wasser... Und natürlich duschen wir danach NICHT.!
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  • Day26

    Shopping Erlebnisse

    November 25 in Cape Verde

    Wenn man etwas erleben will, sucht man sich die kleinen Geschäfte aus, die überwiegend von Afrikanern betrieben werden. Es gibt drei Kategorien: fliegende Händler, kleine Buden direkt auf vielen Straßen und kleine Läden. Es beginnt fast immer mit der Frage "where are you coming from" oder "No Stress, good price today, Alles gut.“.... Mit viel Zeit gehen wir gemütlich von Geschäft zu Geschäft und suchen nach Artikeln, die idealerweise von der Insel kommen. Und wir werden fündig. Das obligatorische Verhandeln braucht Zeit und Geschick....

    Mein Eintracht Trikot weckt das Interesse bei einigen Einheimischen..... Aber das ist natürlich unverkäuflich. Sie verstehen das, wenn ich ihnen Bilder und kleine Videos von der Eintracht zeige.

    Ich (Sigrun) mache mich auf die Suche nach einer stylischen Sonnenbrille. Das ist eher kompliziert, wenn man schon so eine große Sammlung hat wie ich. Und natürlich will ich auch keine Ray Ban Imitation Made in China, die hier überall verkauft werden. In einer kleinen Boutique finde ich ein außergewöhnliches Modell, das MUSS es sein! (siehe Foto).
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You might also know this place by the following names:

Sal Municipality, Sal, Concelho do Sal

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