Chile
Estancia Pudeto

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Top 10 Travel Destinations Estancia Pudeto

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103 travelers at this place

  • Day200

    Patagonia - Torres del Paine 1/2

    March 4 in Chile ⋅ ⛅ 15 °C

    Tag 11: "Drive to Chile" war heute angesagt. Um 7 Uhr war Abfahrt von El Calafate und wir rechneten damit, dass wir beim überschreiten der Grenze etwas Zeit benötigen werden, was dann auch so war. Ungefähr 1.5 Stunden dauerte das ganze Prozedere. Unsere Rucksäcke wie auch das Essen wurden kontrolliert und durchstöbert. In Puerto Natales ladeten wir unsere drei Guides, drei urchige Chileninnen, in unseren Truck auf. Mit ihnen werden wir die nächsten vier Tage den W-Trek bewältigen. Wir fuhren danach direkt in den Nationalpark Torres del Paine, wo wir unsere Zelte aufschlugen und nach einigen Tagen im Hostel wieder draussen übernachten "durften". Es gab Glühwein und feine Schoggibananen vom Grill zum Dessert.
    Tag 12: Mit einem Katamaran ging es auf einem See weiter in den Nationalpark hinein. Wir deponierten zuerst unser Gepäck beim Campingplatz und machten uns dann auf zur ersten Wanderung, welche 27 Kilometer lang war. Die Wanderung führte zu einem Gletscher, dabei teilte sich unsere Gruppe auf halbem Weg in zwei. Man konnte wählen, ob man noch weiterwandern oder schon früher umkehren wollte. Ich wählte die sportliche Herausforderung und nahm die 27 Kilometer mit einigen weiteren Kollegen, auf mich. Zum Abendessen gab es in der Campinglodge ein Buffet. Wir kriegten vom Campingplatz Zelte zur Verfügung gestellt, wo wir uns erschöpft schlafen legten. Ich trug die normalen Kleider im Schlafsack, dass ich in der kalten Nacht nicht fror. Eine sehr schöne Landschaft kriegten wir diese beiden Tage zu sehen. Es erinnerte mich an die Schweiz, sodass ich ein bisschen Heimweh bekam. 🤗
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  • Day6

    W Trek D2 Torre Central to Domo Frances

    January 4, 2019 in Chile ⋅ 🌬 7 °C

    17km trek along Lago Nordenskjold
    High winds in excess of 60km/h
    Beautiful turquoise lagoon

    Pizza on the way at Refugio Cuernos

    Domo Fraces use plastic domes for huts.
    Very interesting and the best sleeping setup but restaurant is SMALL.

  • Day135

    Chili - Torres del Paine

    January 19 in Chile ⋅ ⛅ 12 °C

    Traversée du parc national de Torres del Paine et de ses lacs turquoise pour atteindre le glacier Grey.

  • Day38

    W Trek Day 4: Resting at Francés

    December 14, 2019 in Chile ⋅ 🌧 9 °C

    Due to Susanne's unreliable knee and us not having done a lot of serious multi day hikes in a while, we had decided to stay 2 nights at camping Francés when we booked the trek and its campings back in August. Since we had been lucky with the weather and already completed the Francés valley the previous day, that actually meant we had a real resting day.

    Apart from feeding ourselves we didn't need to do anything. We slept very long, even had an extra afternoon nap, enjoyed a lukewarm chocolate at the restaurant and had our warm meal at 15:00 to get a spot in the windshielded small kitchen area, which besides a cooking area was also the smoking area. Lovely. There were also again signs all over the place that any trash should be taken with you. Except for cigarettes apparently, as for that they placed a specific cigarette trashcan. Not surprisingly, it was full of plastic as well. It was all a bit contradictory. To make matters worse, a part of Machiel's spork broke off, and his sunglasses have also had their best time. But they are both still in action!

    Given the hilly terrain, to rest our feet and knees properly we also optimised the amount of comutes between the tents and bathroom/cooking area which came down to 2 or 3 per person. We had a wraps dinner in our tent, went to bed early and were ready for the last two days of our hike.
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  • Day208

    Wie wir fast den Gletscher verpassten 1

    December 20, 2019 in Chile ⋅ ☁️ 10 °C

    Heute wollten wir zum „Glaciar Grey“ im Torres del Paine Nationalpark. Meeeega viel Gletscher und vorne am Übergang zum Wasser sau viele kleine, abgebrochene Eisfelder. So hatte ich das zumindest auf Google gesehen und damit hatte sich die Tour für unseren heutigen Tagesausflug qualifiziert. 🤩

    Wir also morgens um 7 wieder den Bus zum Nationalpark genommen. Denn wenn man im Nationalpark schlafen will muss man Moooonate vorher reservieren, was wir selbstverständlich nicht getan hatten. Wussten bis vor ein paar Wochen ja nichtmal, dass wir hier hin fahren werden. Dementsprechend fahren wir also aus der nächstgelegenen Stadt morgens mit dem Bus hin und abends wieder zurück. Je 1,5-2 Stunden. 🤦‍♀️

    Auf dem Weg zum Busbahnhof beißt Micha das erste Mal in sein Brötchen mit Käse rein, „BÄH, voll ekelig der Käse!“, was, als ich das Brötchen gerade nicht haben wollte weil schon 2 gegessen, darin resultiert, dass Micha das Brötchen in die nächste Mülltonne wirft. Ungewöhnlicher move. Auf mein „bist du schlecht drauf?“ sprudelt es aus Micha nur so heraus: „Müde, hungrig, Muskelkater von gestern, und nicht viel Lust.“ Oha! In so einem Moment antwortet man am besten: Nichts. 😅 Wir sind spät dran, trotz versuchten schnellen Team-Schritts von mir schlendert Micha den Berg hoch. Ob er so früh den Berg hochrennen müsse? Wir kommen an als uns unser Bus - 3 Minuten vor Abfahrt - entgegenkommt. Dieser Morgen fängt nicht gut an. Es gibt dann zum Glück noch einen Zweiten, den wir nehmen.

    Aus den Lautsprechern unseres Busfahrers dröhnt „You‘re my heart, you‘re my soul“ von Modern Talking. Verrückt, dass die es sogar bis nach Südchile geschafft haben! Im Nationalpark angekommen müssen wir 1,5 Stunden auf den einzigen Katamaran warten, der uns übers Wasser zum eigentlichen Start des 24 km Marsches bringt. Nicht soooo gut auf die Buszeiten abgestimmt. Aber prima, ich bastel mit unserer tollen Offline-Karten App schnell einen Rundweg zur Zeitüberbrückung zusammen, 3 km, mit imposanten Wasserfall. Micha schlendert wieder. Und nörgelt. Er habe Hunger und nicht genug zu essen. Ich so „Iss doch n Riegel, oder Schokolade.“ Nein, will er nicht. Ich wieder „Du bist voll hangry“ (neues Phänomen seit dieser Reise, Micha wird jetzt auch immer angry wenn hungry), und als ich nochmal nachlege sabbelt er gleichzeitig einfach irgendwas weil er’s nicht hören will. Ich hör für einen buchstäblichen Augenblick auf weil ich denke: „Hä?“, er hört auch auf, ich setz wieder an, Micha auch. Jutt, dann eben nicht. Ich setze zum „Ich will das jetzt sehen und deine schlechte Laune kannste für dich behalten“-schnellen Schritt an und bin weg. Fragwürdiges Konfliktmanagement, ich weiß. 😅Ich guck mir den wunderschönen Wasserfall alleine an, dann die tollen Berge, und aufm Rückweg des Rundgangs die freilaufenden Guanacos, ne Lama-Art. Micha sehe ich nicht, entweder zurückgegangen oder mega am trödeln. Die Guanacos stehen in einer Horde im Umkreis von 30 m vor mir, einige von denen mitten auf dem Gehweg, davon 3 Babys. Links und rechts vom Weg keine Ausweichmöglichkeit, sondern überall hirschgroße Tiere, die potentiellen Eltern der Babys. Die kleinen Baby-Guanacos finden mich spannend wie ich da so angewurzelt aufm Weg stehe und kommen zu dritt langsam in meine Richtung. Mein zaghaftes „Schhh!“ bewirkt lediglich, dass nun alle Tiere hochgucken, auf mich. Uff. Ich dreh mich um: Da ist niemand. Wenn ich jetzt auf die zugehe und die Eltern-Guanacos ausrasten und auf mir drauftrampeln (ich finde Tiere unberechenbar!) sieht und hört mich keiner. Mist. Zwei Eltern-Guanacos käbbeln, bäumen sich auf und sprühen sich gegenseitig mit nem kräftigen Stoß Spucke ein. Oh super ey. Was mach ich denn jetzt? Das geht 10 Minuten so, ich, die sich früher nicht mal getraut hat, in den Käfig mit den eigenen Kaninchen zu packen, fühle mich sehr unterlegen. Dann, Gott sei Dank, rennen alle Tiere von links vom Weg zu denen rechts vom Weg, da ein Auto in einiger Entfernung kommt, sodass ich mega umwegmäßig links den Hügel hoch und die Tiere umgehen kann. Maaaaan. Immer diese sehr gefährlichen freilaufenden Tiere in der Natur 😜

    Ich gehe zum Anleger, wo der Katamaran bereits steht. Die 1,5 Stunden sind fast um, in 10 Minuten gehts los. Der letzte Katamaran zum Gletscher für heute. Und von Micha weit und breit keine Spur. Ob er schon aufgestiegen ist? Ich frage den netten Ticketverkäufer ob er nen Mann mit gelber Hose gesehen habe, darf aufs Boot um oben und unten zu gucken, ob Micha bereits unter den Fahrgästen ist. Ist er nicht. Verdammt. Hat er die Abbiegung zum Rundweg verpasst, und kommt daher nicht rechtzeitig zurück? „5 minutos“, deutet der Ticketverkäufer an. Mittlerweile stehen er und ein Kollege links und rechts von mir und witzeln rum. Um 10:59, als ich mir schon überlege wie ich Micha davon überzeuge, dass wir hier morgen nochmal hinmüssen, da wir heute den Katamaran verpasst haben, taucht Micha auf einmal am anderen Ende des kleinen Sees auf. „Daaa!!!“ Aber Micha sieht mich nicht mit beiden Armen winken und für rufen ist er zu weit weg, sondern schlendert. ARG! Der Ticketverkäufer gibt dem Kapitän zu verstehen er solle hupen. Hupen! deutet er an, nochmal!, und nochmal! Der Kapitän macht wirklich mega das Hupkonzert: Hup. Hup Hup Hup. HUUUUUUUP. HUUUUUP. Ich zum Ticketverkäufer „Läuft er?“, da ich Micha in dem Moment nicht sehen kann. Nee. Jetzt sehe ich ihn. Micha KNIET und macht in aller Ruhe seinen Schuh zu. (Laufen sollst du! 😂) Shit! Jetzt brülle ich doch laut ich kann „MICHA!“, was lediglich bewirkt, dass die Leute oben aufm Deck vom Katamaran mich angucken, grinsen und dann aber selber anfangen nach Micha zu pfeifen. Dann der Kapitän wieder: Huuuuuuuup, Hup Hup Hup HUUUUUUUUP. Und DANN fangen die gelben Beine mit der knallroten Jacke darüber endlich an zu sprinten! Micha steht noch ne halbe Seeumrandung vor, bestimmt 600 m Sprint vor Publikum, mit Wanderschuhen, Rucksack aufm Rücken und Kamera inner Hand. Als er da ist wird er klatschend empfangen. 😂 Wir legen sofort ab. 11:02, was für ein Glück!!

    Stellt sich heraus, dass Micha ewig am Wasserfall auf mich gewartet hat, er dachte ich käme von dem Berg-Aussichtspunkt wieder zurück. Ich hatte offensichtlich nicht kommuniziert, dass wir einen Rundweg machen. Ups! 😅 Wir vertragen uns wieder und machen ab, dass derjenige, der meint dass der andere hangry sei, bestimmen darf, dass der andere in einen Riegel beißen muss. „Dann wirst du ja dick“ schmunzelt Micha und schlägt ein.

    Da der Katamaran in 7 Stunden wieder zurück fährt und die Etappe auf Kante genäht ist, da sie zu lang und daher eigentlich nicht als Tagesetappe machbar, müssen wir sofort und zügig los. Ist n bisschen stressig, aber das Wetter ist gut und so marschieren wir so lange, bis wir 5 km vor Halbzeit bereits den Gletscher sehen, unerwartet, die Aussicht mega geil ist, der Wind krass beeindruckend stark stürmt, und wir dann empfinden alles gesehen und erlebt zu haben um gemütlich zurück zu schlendern. Denn Wandern macht am meisten Spaß ohne Zeitdruck.
    Beste Entscheidung ever.
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  • Day11

    Paine Grande zum Camping Frances

    March 2 in Chile ⋅ ☁️ 13 °C

    Unsere erste Nacht im Zelt war soweit ganz gut. Ich hab ein bisschen gebraucht um an meinen Schlafsack die richtige Einstellung des Reißverschlusses zu finden. Und zwar so, dass mir nicht zu kalt wird oder ich nicht zu viel schwitze. Aber irgendwie hat es geklappt.
    Am Morgen haben wir uns dann kurz einen kleinen Muffin gegönnt und danach konnte unsere Wanderung beginnen. Zuerst sind wir an einem See entlang bis zum nächsten Campingplatz gewandert. Hier haben wir dann das schwere und große Gepäck wie Schlafsack und Isomatte zurück gelassen und sind dann durch das Valle Frances zum Britannico Aussichtspunkt gewandert. Ja was sollen wir sagen. Mal wieder eine Wanderung der Superlative. Der Blick nach vorn hin auf Berge und Gletscher. Der Blick nach hinten auf türkisblaue Seen, Bäume, Berge. Hier und da rauschte ein Wasserfall. Ab und zu brach vom Gletscher etwas ab und knallte mit großem Knall ins Tal. Es war der absolute Wahnsinn. Wir hatten heute auch gutes Wetter für diese Wanderung. Es waren zwar wieder mehrere Jahreszeiten auf einmal, aber das sonnige und trockene war klar überlegen.
    Beim Campingplatz wieder angekommen, haben wir unsere Sachen gepackt und sind zu unserem Campingplatz für diese Nacht gewandert. Auch hier haben wir wieder mit Abendessen gebucht. So eine Mahlzeit am Tag muss schon sein. Wir funktionieren zwar beide ganz gut auf kleinen Keksen und Muffins ( was mich vor allem bei mir überrascht 😂😂) aber so ein richtiges Essen am Abend ist schon cool.
    Und morgen kommt dann eine verhältnismäßig einfache und kurze Wanderung.

    Bilanz heute:
    21,3km
    1.469hm
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  • Day276

    Paine Grande - Francés

    March 12 in Chile ⋅ ☁️ 10 °C

    21 km, 6 1/2 Stunden, reichlich Höhenmeter.
    Ich war nach dem halben Tag gestern heute echt gut drauf. Anfangs bin ich eher vor den Horden an Menschen in Paine Grande weggelaufen ;) - knapp 2 Stunden bis zum Camp Italiano, immer mit Blick auf die Seen und den beeindruckenden Gipfel des Paine Grande.

    Im Camp hieß es dann, den großen Rucksack gegen das Nötigste für die nächsten vier Stunden austauschen. Und man glaubt gar nicht, wie es beflügelt, wenn man plötzlich 10 kg weniger zu tragen hat! Ich bin das Valle Francés bis zum Aussichtspunkt, dem Mirador Británico, quasi hoch- und vor allem wieder runtergehüpft. ;)
    Der Talschluss mit seinen Granitwänden war wirklich beeindruckend - vor allem aber die Lawinenabgänge, die man regelmäßig vom Paine Grande hören konnte!

    Das übrigens selbst in der Nacht und in unserem Camp Francés, das noch 2 km weiter lag. Die unschönste Übernachtung, da die Toiletten ein paar hundert Meter (und etliche Höhenmeter) vom Zelt entfernt lagen, und es auch wenig gute Aufenthaltsmöglichkeiten gab.

    Ansonsten habe ich wenig zu meckern. ;)
    Der Komfort auf dem Weg war deutlich höher, als ich das erwartet hatte, mit überwiegend guten sanitären Anlagen (außer, als morgens in Las Perros das Wasser und damit die Klospülung ausgefallen ist...), meist heißen Duschen und ordentlichem Essen!
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  • Day12

    Nationalpark Torres del Paine

    February 21, 2019 in Chile ⋅ ⛅ 6 °C

    Der Nationalpark Torres del Paine zählt zu den absoluten Highlights von Chile. Vom Lago Sofia hatten wir noch gute zwei Stunden bis zum Nationalpark. Wenn man einen Camper oder Auto hat (in welchem man schlafen kann), braucht es keine Vorreservation. Wir mit unserem Camper durften überall, wo es ein Parkplatz mit einer öffentlichen Toilette hatte campieren. Wir haben also beim Eingang Serrano die einmalige Eintrittsgebühr pro Person bezahlt und konnten in den Park fahren. Als erstes fuhren wir zum Lago Grey und wanderten zum Ferrier Auspunkt. Der Aufstieg war ziemlich anstrengend aber wir wurden mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt. Am Abend fuhren wir bis Salto Grande, wo wir auch übernachteten. Es hatte so starke Winde, dass wir auf den Autositzen schlafen mussten. Alois war dann auch sehr früh wach und marschierte einen Hügel hoch um den Sonnenaufgang zu bestaunen, er kam mit tollen Bildern zurück. Als ich es dann auch aus dem Autositz schaffte, liefen wir bis zum Cuernos Aussichtspunkt. Später wanderten wir zu Wandmalereien, welche sich aber als nicht sehr spektakulär herausstellten. Was aber den Weg trotz allem als Höhepunkt ausmachte, waren die vielen Guanakos sowie den Puma, welche wir aus nächster Nähe bestaunen durften. Zugegeben beim Anblick der grossen Wildkatze wurde mir schon ziemlich mulmig aber zum Glück war Alois mit von der Partie. Im Nachhinein war es sehr spannend, den nicht viele haben die Chance einen Puma zusehen. Nun machen wir uns bereits auf den Weg zurück nach Argentinien.Read more

  • Day135

    W-TREK 4/5

    November 28, 2019 in Chile ⋅ ⛅ 8 °C

    Die Beine - wir merken sie so langsam. Nicht nur die Beine, den ganzen Körper 😅 der letzte Tag hatte es echt in sich.
    Naja - hilft nichts, aufstehen und weiter gehts. Aber nie ohne Frühstück: wir wollten "eben" neues Brot am Kiosk kaufen, haben sie nicht. Darauf waren wir einfach wirklich nicht vorbereitet, dass der Campingplatz schlechter ausgestattet ist als die Vorherigen 😅😅 Nach ein bisschen Hin- und Her finden wir uns im Mini-Refugio wieder & nehmen Geld in die Hand für ein ordentliches Frühstücksmenü. Hat sich gelohnt :) große Freude über Saft, Rührei, frisches Brot und Co. Gute Stärkung für den Tag.
    Rucksack auf und los geht's Richtung Campingplatz "Central", ca. 14km.
    Was ein Anfang - strahlende Sonne, wieder Berge & Seen, wohin das Auge reicht, und nach nicht einmal ca. einer Std. sind wir an einem wunderschönen Steinstrand. Die Schwere in den Beinen ist schon wieder vergessen.
    Im T-Shirt (ja, es wurde zwischenzeitig richtig warm☝️) haben wir uns an den See gefletzt & so richtig die Sonne genossen. Mit uns dort vier Kanadier, drei Typen, ein Mädel - und das Mädel motiviert die Jungs zum Wandern und, Achtung, trägt das Zelt für die Vier & die dreckige Wäsche von ihrem Freund. Wir staunen nicht schlecht... 😅 Den Satz, dass sie schon zu Mittag ein Bier braucht, können wir irgendwie nachvollziehen.. 😅😅 Witzige Truppe (die Jungs vll ein bisschen vergleichbar mit einem weichen 🥚)
    Auch nach dem See bleibt es landschaftlich wunderschön, die Sonne begleitete uns den ganzen Tag, und der Weg ist vergleichsweise eben und gut begehbar, sodass wir schon relativ früh an unserem heutigen Tagesziel waren.
    Und unsere Freude ist gross: dieser Campingplatz hat wieder einen großen Aufenthaltsraum mit Restaurant etc. Ein lecker Bierchen (keine Überraschung mehr, oder?!) & viele Runden Karten - Ninchen muss schließlich CAMBIO, ein Kartenspiel aus Kolumbien, lernen, um für das Wiedersehen mit Carly und Chris gewappnet zu sein ;)
    Abends haben wir dann nicht selbst gekocht, sondern im Restaurant Essen bekommen, was ein luxoriöser Tag für uns 😅- aufgrund der ganzen Buchungsproblematiken während der Orga des Trips hatte ich anstatt Zelt ausversehen ein Bett im Refugio gebucht, konnte nur in einen Essensgutschein umgewandelt werden. Seis drum 😅 essen war 1a, und wir hatten einen netten Abend mit zwei Schweizern!
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Estancia Pudeto

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