Chile
Los Navegantes

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4 travelers at this place:

  • Day31

    Pichilemu

    January 1, 2017 in Chile

    Haben mit glücklichem Händchen den besten Tisch im Ort bekommen und durfen das Sylvester Spektakel beim Essen von unseren Logenplätzen aus beäugen. Dazu gabs natürlich Pisco Sour.
    Davor gabs noch ein paar richtig gute Wellen in Punta de Lobos, Chiles berühmtesten Surf Spot. Happy New Year!

  • Day106

    Hier auf dem Camp kann man einfach richtig die Seele baumeln lassen. Früh morgens wird man mit dem Wellenrauschen wach und am Abend schaukelt es einen in den Schlaf. Herrlich entspannend. Genau so haben wir es auch im iOverlander nachgelesen. Nach der Reise durch Südamerika kann man hier noch einmal richtig entspannen, bevor man sich dann wieder durchs Großstadtgetümmel in Santiago kämpft. Pichilemu ist außerhalb der Saison fast wie ausgestorben. 80 Prozent der Läden haben geschlossen und es gibt auch kaum Verkehr auf den Strassen. Lediglich 2 Monate im Jahr ist hier Saison und dann geben sich hier die Surfer die Klinke in die Hand. Dafür gibt es hier auch überall Klamottenläden und Equipmentstores zum Ausleihen oder Kaufen.

    Gleich unweit unseres Zeltplatzes gibt es eines der wenigen Geschäfte welches geöffnet hat und bei dem wir Fahrräder ausleihen können. Egal in welchen Laden man hier kommt. Man ist immer der einzige Kunde. Kein Gedränge und keine Hektik, herrlich.

    Die Fahrräder leihen wir für 3h und machen uns bei herrlichsten Sonnenschein und einer leichten Windbrise auf in Richtung Playa Principal, welchen wir auf Bildern total überfüllt gesehen haben. Heute sind hier und da ein paar Menschen spazieren, oder baden sich in der Sonne, aber es sind nur ein paar Wenige. Auch hier am Strand gibt es eine Promenade mit Geschäften, aber auch diese sind geschlossen. Es ist schon schwer vorstellbar, wie die Ladenbesitzer da ein laufendes Geschäft betreiben können, wenn nur 2 Monate im Jahr Einnahmen da sind.

    Weiter auf der Promenade entlang führt uns die Strasse vorbei an ein paar Pferden, die da auf die Touristen warten, um sie am Strand entlang zu schaukeln. Ohne Touristen werden sie da wohl warten bis sie umfallen. Naja. Aber die Tradition wird aufrecht erhalten. Hier und da sieht man ein paar Kutschen oder ein paar Reiter, die hier mit ihren Pferden in der Stadt unterwegs sind. Das versprüht einen ganz besonderen Charme und Olli wünscht sich, dass es das in Deutschland auch noch gäbe.

    Wir lassen den Strand wortwörtlich links liegen und fahren noch ein bisschen weiter ins Landesinnere. Eine Huckelpiste führt uns bis auf ein paar Weiden, auf denen ein paar Pferde und Kühe grasen und jede Menge richtig alte Eukalyptusbäume stehen. Das sind richtig massive Brocken, die sich da vor einem auftürmen.

    Unsere Ausfahrt macht hungrig und wir entscheiden uns, hier einen Snack einzunehmen mit Brötchen, Avocado und Käse. Avocado ist hier ein Gemüse, das immer mit auf den Tisch gehört. Es wird in allen Variationen gegessen. Aufs Brot, in dem Salat, pur,...hier schmecken die Avocados aber auch richtig gut.
    Wir mögen sie beide wirklich gern als Aufstrich aufs Brot. Etwas Zitrone drüber. Perfekt.

    Wir drehen nun um und machen uns auf den Weg zurück zum Fahrradladen. Auf dem Weg dahin kommen wir noch an zwei alten Damen vorbei, die versuchen, ihre Pfirsiche mit einem Stock vom Baum zu holen. Wir helfen den beiden kurzer Hand und sind in 5 min fertig mit der Pflückerei. Dafür bekommen wir ein paar ihrer frischen Früchte geschenkt. So läufts eigentlich immer. Einmal kurz mit anpacken, dann ist man gleich fertig und bekommt sogar noch eine kleine Belohnung.

    Frisches Obst im Bauch macht sich fürs radfahren nun auch prima, da wir uns die Steigung in Richtung Zentrum hinauf kämpfen müssen. Der Anstieg ist mit den Cruiserbikes schon ein Hindernis, was wir aber bravourös meistern.
    Das Zentrum haben wir auch schnell gesehen, da auch hier der größte Teil der Geschäfte geschlossen ist. Im Zentrum gibt es noch 2 Stadtwälder, die wir uns anschauen und dann ist auch unsere Zeit so langsam abgelaufen. Wir haben für heute einiges gesehen und es ist nach 3h auch ausreichend, die Bikes abzugeben. Morgen wollen wir auch nochmal mit den Bikes los, allerdings in die andere Richtung.

    Zurück auf dem Zeltplatz müssen wir erstmal noch unseren Pflichten nachgehen und Wäsche waschen. Das geht hier mit schonender Handwäsche und mit kalten Wasser. Es macht sogar richtig Spass wenn man das zu zweit macht.

    Mit unseren beiden Bekannten Walter und Gerda haben wir uns heute zum Grillen verabredet. Olli schwingt sich mit Gerd nochmal zum Einkaufen auf den Roller und die beiden Frauen präparieren schon einmal den Salate und die Beilagen zum Abendessen.

    Mit dem Roller düsen wir nochmal in der untergehenden Abendsonne die Promenade entlang. Für manche Hunde eine willkommen Herausforderung nebenher mitzureißen und zu bellen. Bis zu 40 km/h halten sie problemlos mit und lassen sich kaum abschütteln.
    Kohle, Fleisch und Gemüse wird noch schnell eingekauft und am Abend gesellen wir uns mit den beiden zusammen an den Grill und verbringen einen wahnsinnig unterhaltsamen Abend. Wir lachen viel und tauschen uns über das Reisen und unsere Erfahrungen aus. Wir sind sehr froh die beiden getroffen zu haben und genießen die Zeit zusammen.

    Nach dem Schmaus plaudern wir bis in die Nacht hinein und machen uns dann 02:00 Uhr glücklich und zufrieden auf ins Zelt.
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  • Day105

    Eco-Camping in Pichilemu

    March 14, 2017 in Chile

    Richtig cooler Campingplatz genau nach unseren Vorstellungen und dann auch noch den Nebensaisonpreis abgestaubt!

    Aber erstmal aufstehen und Frühstück. Die Nacht bei Claudia war relaxed und wir dürfen auch noch in ihrer Wohnung bleiben. Sie selbst und ihre Tochter gehen um kurz vor halb neun aus dem Haus. Wir verabschieden uns noch herzlich und hoffen uns in Europa wieder zu sehen.

    Es ist fast Mittag als wir zur Busstation aufbrechen. Eigentlich wollten wir nach Santa Cruz aber da wir keinen Zeltplatz gefunden haben beschließen wir direkt nach Pichilemu zu fahren. Dort soll ja die Surferhochburg Chiles sein. Ehe wir uns versehen sitzen wir in einem tollen gemütlichen Bus der nach Santiago fährt. Wir werden jedoch in San Fernando auf der Autobahn rausgelassen um umzusteigen. Hier müssen wir zum Terminal noch 20min laufen.

    Wieder bekommen wir problemlos einen Anschlussbus. Nach 3 1/2 Std kommen wir in Pichilemu an. Puh langer Tag. Die erste Busfahrt dauerte auch schon 3 Std...also sind wir froh spät jedoch happy am Eco-Camping anzukommen. Den Platz hatten wir uns vorher in unserer App bereits ausgesucht.

    Es ist super schön. Wir können von unserem Platz direkt aufs Meer schauen und gönnen uns noch eine Flasche Wein sowie Nudeln mit Gemüsesoße.

    Da wir unser überflüssiges Equipment bereits vor einiger Zeit nach Santiago geschickt haben, haben wir leider auch keinen Weinöffner mehr. Gut dass hier ein paar nette Camper auf dem Platz sind, die uns mit einem Korkenzieher aushelfen können. Walter und Gerta kommen aus der Nähe von Böblingen und sind uns gleich sympathisch. Ihre Wurzeln liegen allerdings in Uruguay und sie haben eine sehr spannende Familiengeschichte, die nicht alltäglich ist. Mit den beiden kommen wir gleich prima ins Gespräch. Der Abend klingt gemütlich aus und wir machen uns nicht zu spät ins Bett.
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  • Day40

    Roadtrip II - Pichilemu, Santiago

    December 10, 2017 in Chile

    Am Morgen erwachten wir erholt und machten uns nach einem leckeren, aber sehr süßen Frühstück wieder auf den Weg. Der Hotelbesitzer lüftete noch das Geheimnis, der vielen Menschen auf der Autobahn: gerade einmal 500 Meter von dem Hotel entfernt, stand eine Kirche in der Maria erschienen sei. Hier sollte an diesem Tag ein Fest zu ihren Ehren stattfinden und ca. 800 000 Chilenen aus der gesamten Umgebung pilgerten hierher, um daran teilhaben zu können. Ab dem Nachmittag sollte sogar die Autobahn gesperrt werden, damit die Menschen Platz hätten, ihre Zelte aufzustellen.
    Die Neugier zog uns zu der Kirche und wir waren beeindruckt von dem Spektakel, das sich uns bot. Menschenmassen gingen an uns vorbei, Zelte standen am Straßenrand und kilometerlang zogen sich die Verkaufsstände mit Essen und heiligen Reliquien aus Plastik.
    Wir fuhren jedoch der Empfehlung des Hotelbesitzers nach weiter die Küste hinunter in Richtung der Surferstadt Pichilemu. Auf halber Strecke machten wir Pause bei dem Ferienhaus Pablo Nerudas, dem chilenischen Dichter und Schriftsteller, das mittlerweile als Museum zu besichtigen ist.
    In Pichilemu angekommen, stellten wir unser Zelt auf einem Campingplatz, welcher aus recycelten Materialien erbaut worden ist, direkt am Strand auf. Es stellte sich heraus, dass wir für die Nacht die einzigen Gäste waren, dies sollte sich jedoch (leider!) am nächsten Tag ändern.
    Wir erkundeten den schwarzen Sandstrand und schauten auf die Weiten des Pazifiks hinaus. Ein Hungergefühl machte sich langsam breit und wir entschlossen uns, zur Feier des Tages einmal Essen zu gehen. Allerdings war es erst halb acht am Abend und die Küche in dem Fischrestaurant mit Blick auf den Ozean war noch nicht warm. So vertrödelten wir noch ein wenig die Zeit am Strand und der Promenade und kehrten gegen acht wieder zurück. Mittlerweile war die Hitze des Tages frösteligen Temperaturen gewichen, sodass wir uns einen Tisch in dem Restaurant suchten und uns wärmende Cocktails zu Gemüte führten. Nach einer unglaublichen Fischplatte und leckerem Schokoladenkuchen mit Eis liefen wir satt und ein wenig angeheitert zurück zum Zelt und genossen die Ruhe der Nacht.
    Am nächsten Tag aßen wir Empanadas und tranken frischen Saft, bevor wir mit dem Auto an den nächstgelegenen Strand fuhren. Dort verbrachten wir den Tag mit dem Beobachten und Bewundern von Surfern, die auf die perfekte Welle warteten. Wir beschlossen, sobald sich die Gelegenheit ergebe, auch einen Kurs zu besuchen. Allerdings, Jonathan zuliebe, erst in wärmeren Gefilden.
    Zurück am Campingplatz hatte sich dieser mit Zelten und Wohnwagen gefüllt und wir waren nicht länger die Einzigen. Viele Chilenen aus Santiago zog es wohl über das Wochenende nach Pichilemu.
    Die Nacht begann ruhig, jedoch stellte sich um zwei Uhr heraus, dass es sich um einen der berühmt-berüchtigten Party-Campingplätze handelte, von denen uns Mik bereits berichtet hatte. An Schlaf war nicht länger zu denken und so fuhren wir mit dem Auto näher zum Strand herunter. Hier verbrachten wir einen ungemütlichen, aber ruhigeren Rest der Nacht auf den Vordersitzen.
    Nun hieß jedoch langsam Abschied von unserem kleinen Auto zu nehmen, dass wir am nächsten Tag in Santiago wieder abgeben mussten. Wir suchten uns einen Campingplatz in einer Ortschaft bei Santiago aus, wo wir die letzte Nacht verbringen wollten und machten uns auf den Weg.
    Auf Landstraßen fuhren wir vorbei an fantastischen Gegenden: hindurch an Wäldern, karg bewachsenen Bergen und Seen bis hin zu dem „Ostgarten“ Chiles, wo Wein, Äpfel, Erdbeeren und vieles mehr angebaut werden. Hier stärkten wir uns mit einer Schale süßester Erdbeeren und fuhren den vermeintlich kurzen Rest der Strecke bis zu unserem Zielort.
    Dort angekommen, machten jedoch Plakate auf ein „Internationales Bierfest“ (ja, auf deutsch!) aufmerksam und ein langer Stau zog sich durch die Innenstadt. Nach unser letzten Nacht mit kaum Schlaf wollten wir nur eins: schnell wieder weg!
    Dank eines ungesicherten Internetzugangs eines Weingutes auf dem Weg konnten wir uns noch schnell ein Hostel in Santiago mit kostenlosen Parkplätzen buchen und so nahm unser Ausflug doch ein glückliches Ende.
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Los Navegantes

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