China
Chengdu

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Top 10 Travel Destinations Chengdu
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Travelers at this place
    • Day 23

      Nachtzüge und andere Vergnügen

      October 22, 2017 in China ⋅ ⛅ 15 °C

      Am heutigen Tage sollte nur gereist werden. Zur Vorbereitung und Stärkung machten wir uns gleich morgens auf dem Weg zu einem Café, welches neben chinesischem auch westliches Frühstück anbietet. Ein solches bestellten alle bis auf Chris und einem weiteren Begleiter, die sich an das chinesische Frühstück wagten. Dieses bestand aus einer Tomaten-Nudelsuppe und Dumplings sowie grünem Tee. Das westliche Frühstück aus Spiegelei, Toast, Bacon und einem Bananen-Pancake. Anschließend wurden die letzten Sachen gepackt und wir wurden mit einem Kleinbus (unser Gepäck wurde währenddessen in einem Grossraumtaxi separat gefahren) zum nächstmöglichen Bahnhof gefahren, wo wir dann zunächst den Schnellzug in die nächstgrössere Millionenmetropole (ca. 4 Mio. Einwohner; kennt aber kein Mensch) machten. Von dort sollte es dann mit Nachtzug nach Chengdu (derzeit die viertgrößte Stadt Chinas mit ca. 14 Mio. Einwohnern) in der Provinz Sichuan gehen. Bevor wir den Nachtzug bestiegen, hatten wir aber noch einmal die Möglichkeit über den örtlichen Streetfood-Markt zu wandern und uns etwas zu essen zu holen. Auch hier Unterschied sich das Essen bereits sehr von den Varianten in Yuangshuo und Umgebung. So ist diese Gegend vor allem für seine sauren Gerichte und dem Reis bekannt. Nach einer besonderen Gattung Dumplings und einer Portion gebratenen Reis waren wir dann auch sehr satt (umgerechnet für knapp 2,5€ für uns beide). Bezahlen konnte man hier bereits nur noch digital (die Chinesen zahlen sehr viel mit dem Handy), sodass Mulan uns hier unterstützte und für uns zahlte. Das Geld haben wir ihr dann einfach in Bar gegeben. Anschließend war es auch bereits 19 Uhr und wir machten uns auf dem Weg zum Bahnhof, wobei wir an einem der zahlreichen Zahnarztpraxen vorbeikamen, die wie bei uns Friseursalons aussehen und man die Behandlung durch das Schaufenster beobachten kann. Wieder durch die Personen- und Sicherheitskontrolle und einem kurzen Besuch im Bahnhofssupermarkt bestiegen wir den Nachtzug und machten uns auf den Weg nach Chengdu. Die Fahrt sollte 12 Stunden dauern. Der Nachtzug war so aufgebaut, dass es in jedem Wagen 22 Reihen mit jeweils drei übereinander liegenden Betten gab. Die „Kabinen“ selbst waren nicht abgeschlossen oder wirklich getrennt. Während Steffi ganz oben ein Bett bezog, blieb Chris lieber in der Mitte. Im Prinzip verbrachten wir die ersten Stunden bis 22 Uhr mit einer guten Runde Pass the Pigs (lustiges Würfelspiel, welches die Australier mitgebracht haben). Dabei haben wir bereits sehr gut gelacht, wobei auch das chinesische Bier freilich unterstützte. Zwischendurch kam dann eine Delegation der chinesischen Eisenbahngesellschaft herein, die uns warmes Wasser reichten und wir dafür im Gegenzug Fotos mit den uniformierten Stewardessen machten. Warum uns dabei ein Glas warmes Wasser in die Hand gedrückt wurde, verstanden wir nicht. Lustig war es abermals. Gegen 22 Uhr waren wir zwar noch nicht müde, aber das Licht im Wagon wurde ausgeschaltet, sodass wir uns bettfertig machten und die Kojen bestiegen. Steffi schaute sich auf dem Bett noch einen Film auf dem iPad ein und schlief dann irgendwann ein. Chris Nacht war gewohnt unruhig und kurz. Die Zugfahrt auf der Liege fühlte sich so an, als wenn teilweise Achterbahn gefahren wird. Zumindest war der Zugführer vor allem mit Hupen beschäftigt. Aus den tiefen des Wagons drangen von irgendwoher Schnarchgeräusche (Schnarchi??) und Ausdünstungen des menschlichen Verdauungssystems. Im Prinzip klingt es aber schlimmer, als es war, da wir es mit Humor nahmen und noch viel vor dem Einschlafen lachten. Der Wagon selbst war unerwartet sauberer als erwartet und genügte vollkommen. Interessant ist dabei, dass es im Zug und den Bahnhöfen immer heißes Wasser gibt und sich die Leute damit ihre Noodle-Cups Warmmachen (was wir auch vorhatten). Kurz nach 7 Uhr morgens kamen wir dann leicht ermüdet in Chengdu an...Read more

    • Day 24

      Once a day in Chengdu

      October 23, 2017 in China ⋅ ⛅ 18 °C

      Bereits gegen 6:30 Uhr wurde das Licht im Nachtzug angemacht, sodass wir uns anzogen und uns fertig machten. Der Nachtzug stoppte gegen 7:30 Uhr. Es war die Endstation und es musste trotzdem schnell gehen, da die Stewardessen bereits den Zug wieder aufbereiten und ebenfalls in den freien Morgen wollten. Im Bahnhof wartete bereits unser neuer Guide Xiao auf uns. Aufgrund der strengen Sicherheitsvorschriften in Chengdu (dazu noch später) müssten wir jedoch erst einmal unsere Fähigkeiten als Schmuggler unter Beweis stellen und unser Deo an unserem Körper verstecken, da auch hier die Taschen gescannt wurden (und diesmal scheinbar tatsächlich). Gesagt getan, fühlten wir uns wie Han Solo (RIP) und bestiegen die volle U-Bahn (Rush Hour) bis Chunxi Road. Bereits in der U-Bahn ist uns aufgefallen, dass die Mentalität hier eine andere ist. Ein wenig zurückhaltender und europäischer. Chengdu mit seinen 14 Millionen Einwohnern ist ein Schmelztiegel im westlich gelegenen China und ein wirtschaftlich wichtiger Standort. Die Stadt ist eine der wohlhabendsten Städte in einer der wohlhabendsten Regionen. Dadurch ist man hier - anders als in Guilin - auch an Ausländer gewöhnt und nicht mehr das Highlight für die Menschen hier. Den Wohlstand merkte man recht schnell. Die Stadt war sauber und die Fahrzeuge hier sehr modern (zu einem auffällig großen Teil auch Elektro und Hybridfahrzeuge, die Roller scheinen weit überwiegend Elektro zu sein). Wenn nicht die Schrift auf die chinesische Herkunft hinweisen würde, könnte sie auf dem ersten Blick genauso in Europa oder den USA stehen. An unserer Station angekommen, ging es zum Hostel, wo die Zimmer noch nicht fertig waren, wir aber immerhin das Gepäck unterstellen konnten. Xiao zeigte uns ein wenig die nähere Umgebung, die neben einigen chinesischen Geschäften auch viele ausländische Geschäfte und Restaurants enthält. Anschließend hatten wir Zeit uns noch einmal selbst umzusehen und so entschieden wir uns für einen Spaziergang durch Chengdu. Wir nahmen uns das Ziel eines großen Platzes in der Mitte der Stadt. Der Weg führte vor allen an Wolkenkratzern und Einkaufsstrassen vorbei. An den großen Kreuzungen der 5-spurigen Straßen wurden dann auch tatsächlich die Verkehrsregeln teilweise beachtet. In der gesamten Stadt waren auch sehr viele Polizisten unterwegs. An dem Platz angekommen, wurden unsere Rucksäcke kontrolliert und kurz unsere Identität gecheckt. Anschließend durften wir den Platz betreten, der ebenfalls hoch bewacht wurde. Auf dem Platz selbst war eine große Statue von Mao, der ebenfalls den Platz überblicken konnte. Nachdem wir bereits vorher von Xiao erfahren haben, dass auch die Universität sehr schön sein soll, machten wir uns dann zu Fuß weiter auf dem Weg dorthin. Hierbei handelte es sich um einen großen Campus, der viele Bauten im traditionellen Pagodenstil enthielt, die jedoch neueren Ursprungs sind. Von dort ging es für uns dann auf dem Weg ins Hostel, wo wir dann endlich Einchecken durften. Nach einer Dusche und Noodle-Cups (jedes Zimmer enthält einen Wasserkocher) ging es dann auch schon mit Xiao zum tibetanischen Viertel und dem 3 Königreiche Viertel. Nach einer kurzen Busfahrt hatten wir dort die Gelegenheit uns einen Park und die jeweiligen Viertel selbst anzusehen. Das 3 Königreiche Viertel war optisch sehr schön anzusehen, da es komplett im Pagodenstil gehalten war und überall Lampions rumhingen. So stellt man sich das China vor einigen Jahrhunderten vor. Nur leider hatte auch hier das moderne Leben Einzug gehalten und ein Starbucks ruinierte den Blick im Viertel. Daneben fanden sich dann neben den Gebäuden, die verschiedene kleine Geschäfte enthielten, Stände mit traditionellen tibetanischen Gerichten. Wir versuchten uns hier an gebackenen Bananen, die aber mit den uns bekannten kaum etwas gemeinsam haben. Die anderen Gerichte reichten von gegrillten Schweinenasen, zu einer Art Pulled Pork Sandwich bis zu diversen Süssspeisen. Anschliessend durchwanderten wir noch den Park, der ebenfalls schöne Torbögen enthielt. Für den letzten Spaziergang hatten wir uns das tibetanische Viertel aufgehoben. Hierzu nur kurz: Chengdu hat aufgrund der Nähe zu Tibet eine große tibetische Volksgruppe, die allesamt streng buddhistisch sind (auch viele andere Chinesen sind buddhistisch, nur wird der Glaube im Alltag unterschiedlich gelebt). Das erklärte dann auch die hohe Polizeipräsenz in der Stadt, der auf die Diskussion rund um Tibet zurückzuführen ist und Chengdu auch ein Tor zu den abgelegeneren westlichen Provinzen darstellt, von denen wohl ebenfalls eine gewisse Terrorgefahr befürchtet wird. Das Tibetanische Viertel zeichnete sich nicht sonderlich architektonisch aus, sondern durch die dort lebenden Menschen. Hierbei konnte man bereits auf den ersten Blick einen äusserlichen Unterschied zu anderen Chinesen feststellen. Auch stach die traditionelle Kleidung hervor, die vorwiegend aus langen und teilweise bunten Gewändern bestand, die an Bilder aus Nepal erinnern. Die dort umliegenden Geschäfte enthielten vorrangig buddhistische Statuen und Talismane, die goldgelb glänzten. Im Übrigen kam uns das Viertel aber wesentlich ärmer vor und es gab sehr viele Bettler auf der Straße, die auch an der Kleidung zehrten und einen kurz begleiteten. Ein solches Bild gab es bisher in China sehr selten. Nachdem wir uns dann mit Xiao wieder trafen und in das Hotel zurückfuhren, hatten wir kurz Zeit für ein kleines Abendessen. Chris blieb bei den lokalen Spezialitäten, die sich besonders durch die Schärfe hervorheben und Steffi beließ es, beinahe klassisch, bei Dumplings, die man zu jeder Zeit hier essen kann. Am Abend bekamen wir dann eine kleine Unterrichtseinheit Mandarin mit Xiao, die sehr lustig war und ein paar Eindrücke in die Sprache (und damit auch der Denkweise der Menschen) ermöglichte. Am Abend ging es dann für Steffi mit der Gruppe in eine Sichuan Oper, während Chris lieber ins Bett ging (die 3 Stunden Schlaf forderten ihren Tribut und er wollte auch nicht unbedingt). Die Oper selbst enthielt eine Aufführung im klassichen Stils Sichuans, bei der oftmals wie durch Zauberhand die Masken gewechselt wurden (Game of Thrones lässt grüßen). Steffi fand diese Aufführung sehr interessant und kam dann gut gelaunt zurück zum Hotel, wo Chris bei chinesischen Fernsehen bereits in den Schlaf gefallen ist.Read more

    • Day 26

      Tanzen im People's Park

      October 25, 2017 in China ⋅ 🌙 14 °C

      Kein Programm, kein Stress und keine Hektik. Der Tag sollte heute nicht vor 13:30 Uhr offiziell starten. Bis dahin hieß es, dass wir ganz auf uns selbst gestellt sind. Und so war es Zeit für eine Pause: Ausschlafen und ein wenig rumgammeln. Nach einem späten Frühstück hieß es jetzt auch schon wieder Sachen packen, auschecken und kleine Snacks für den Nachtzug besorgen. Um 13:30 Uhr holte uns dann Xiao von Hotel ab und es sollte erstmal in den People‘s Park gehen. Hier trifft sich jung und alt für alle möglichen Aktivitäten, die in der Öffentlichkeit stattfinden können. Zu diesem Zweck sind an jedem Platz, die entweder für Reden, Darbietungen und Schauspiel bestimmt sind, Schallmessgeräte aufgestellt, die die Dezibel-Zahl anzeigen. Als erstes schauten wir uns eine Tanzgruppe älterer Damen an, die eine eher traditionelle Aufführung im klassischen chinesischen Tanz darboten. Diese wurden jedoch relativ schnell von anderen älteren Damen in Militäroutfit abgelöst, die von einem lautstarken General angeführt, einen weiteren Tanz vorführten, der von einem Fahnenschwenkenden Mann in Militäruniform zum Gesang des Generals und einer weiteren Frau begleitet wurde. Die älteren Damen und Herren kannten dieses Lied in und auswendig und waren daher in der Lage dieses mitzusingen. Wir erfuhren später, dass dies mit den derzeitigen Feierlichkeiten der VR China zusammenhängt. Die Dezibel-Zahl erreichte 82. Anschliessend gingen wir einen Platz weiter, bei dem eine Art chinesisches Line-Dance für alle praktiziert wurde. Steffi war dabei Feuer und Flamme und tanzte dann mit einer Gruppe chinesischer Mittänzer zu einem chinesischen Lied. Sie hatten dabei sichtlich viel Spaß und konnte dabei einen Punkt ihrer Bucket-Liste durchstreichen. Die dabei im Park wild fotografierenden Chinesen hatten dabei wieder alle Freude, ihre riesigen Objektive auf uns richten zu können. Die Dezibel-Zahl betrug 74. Den letzten von uns besuchten Platz konnte man bereits von weit hören, da dort eine Dame scheinbar versuchte mit chinesischem Liedgut Gläser zu zerstören. Die Zuschauer schien es nicht zu stören, sodass es hier am vollsten war. Hier hat sicher auch die mitgebrachte Live-Band dazu beigetragen, dass sich ein klarer Sieger im Dezibel-Ranking ergeben hat! 87! Weitere politische Reden, Sänger und Tänzer haben wir uns dann nicht weiter angeschaut. Es sollte zum sog. Blind-Dating Teil des Parks gehen. Wer nicht unter einem Stein lebt, wird dies sicherlich bereits schon einmal gesehen haben. Es läuft dabei wie folgt ab: Chinesische Eltern sind tiefbesorgt, wenn der Sprössling keinen Partner hat und noch schlimmer - nicht verheiratet ist. Um dieser Blamage abzuhelfen, stellen sie sich (manchmal auch die besorgten Großeltern) in diesen Park und verteilen Handzettel mit den Angaben über Alter, Größe und Beruf des Sprösslings und dem, was sich dieser (oder die Eltern oder Großeltern) von seinem zukünftigen Partner vorstellt. Neben diesen Handzettel haben ganz findige Eltern auch Fotos ihrer Kinder auf dem Handy oder sogar Flugblatt dabei. Es herrscht dabei ein sehr buntes Treiben und die Eltern und Großeltern tauschen Flugblätter und Telefonnummern aus, während sie argwöhnisch Fotos auf dem Handy begutachten. Xiao meinte hierzu nur, dass es viele der Kinder allerdings wenig interessiert, was dort vor sich geht. Interessant war es allemal. Ebenfalls interessant war dabei, dass - sobald wie stehen blieben und uns Xiao etwas erklärte - sich sofort 4-5 Leute dazustellten, weil sie es interessant fanden. Ein Wort Englisch werden sie jedoch nicht verstanden haben. Weiter ging es durch den Bonsai-Garten und vorbei an Mahjong und Poker spielenden Rentnern, die sich hier im Park zum Spielen verabreden. Xiao erklärte uns hierbei einen entscheidenden Unterschied zu westlichen Parks: Niemand berührt den Rasen!! Nach einem weiteren kleinen Spaziergang durch den Park, bei dem wir an einem Hochzeitspaar vorbeikamen und zwei Damen, die mit langen Teekannen (sehen aus wie Giesskannen mit sehr langen Hals) das akrobatische Eingießen von Tee übten, ließen wir uns in einem der zahlreichen Teehäuser nieder. Nachdem uns Xiao (glücklicherweise) beim Bestellen geholfen hat, tranken wir unseren Tee und wurden zu Ratgebern für verzweifelte Chinesen. Da eine ältere Chinesin Xiao mit einer Gruppe Langnasen erblickte, fragte sie nach Hilfe. Ein netter Mann habe ihr eine Visitenkarte gegeben und sie möchte ihn nunmehr gerne anrufen. Die Visitenkarte enthielt nur leider lateinische Buchstaben und die könne sie nicht lesen. Das alles geschah vor allem sehr laut und aufgeregt! Nachdem wir ihr a) mitteilten, dass dies wohl ein Scamming sei und b) wir uns ohnehin fragten, warum sie in anrufen will, sie aber gar kein Englisch kann, bedankte sie sich und zog des Weges. Ungefähr 2 Teeaufgüsse später, hatte sich scheinbar im Park herumgesprochen, dass eine Gruppe Ausländer in dem Teehaus sitzt. Und es kamen die Hobbyfotografen in Scharren, die sich teilweise auch bis zu 5 Minuten für einen ungefragten Schnappschuss nahmen. Wir konterten nur noch mit Grimassen und es wurde zurückfotografiert! Einige holten dabei auch ihre riesigen Objektive und Tripods raus und räumten das halbe Teehaus aus, um ein gutes Foto von den eigenartigen blassen Leuten zu erhaschen. Davon waren selbst die umherlaufenden Ohrreiniger genervt, die für ein paar RMB die Ohren mit Vibrationen und Wattestäbchen reinigen. Es reichte uns mit den Fotos und wir wanderten anschließend aus dem Park heraus. Es sollte heute noch in ein kleines Viertel gehen, welches dem 3 Königreiche Viertel ähnelt, aber noch ein bisschen schicker ist. Dort gab es sehr schöne Häuser im Pagodenstil, die vor allem Restaurants und Geschäfte beinhalteten. Die Architektur und die Kunstfertigkeiten bei der Bemalung der Türen und Häuser sah jedoch äussert schick aus. Anschließend sollte es zurück zum Hostel gehen, wo wir zu Abend aßen und uns anschliessend auf dem Weg zum Bahnhof machten. Es wartete der Nachtzug nach Xi‘an auf uns. Gegen 22 Uhr sollte es losgehen. Chris schlief ganz oben auf dem kleinsten Bett und stieß sich mehrfach, sodass die Kabine neben uns schon ein paar mal an die Wand klopfte. Es roch leider nicht wirklich gut im Zug, dafür haben wir aber gut geschlafen. Next Stop Xi‘an.Read more

    • Day 284

      Een beetje vreemd

      May 27, 2016 in China ⋅ ⛅ 18 °C

      In Chengdu brengen we een bezoekje aan het People's Park. Het is er lekker druk. Er is dans, karaoke, kalligrafie met water op de straatstenen, er wordt door oude mannetjes Mahjong gespeeld en ehm, er is een 'marriage market'.

      De marriage market moet ik even toelichten. In het park vind je overal advertenties van mensen die op zoek zijn naar een partner. Het zijn a4tjes zonder foto met daarop niet meer dan geslacht, leeftijd, lengte en opleidingsniveau. Het gekke is alleen dat deze markt niet bedoeld is voor de singles zelf maar voor hun ouders. Ouders komen hier namelijk om een geschikte partner voor hun zoon of dochter te vinden en er wordt dan ook flink genetwerkt. Een beetje vreemd. Maargoed, zo gaat het hier in China.

      Dit is trouwens niet het enige wat we vreemd vinden. Zo dragen Chinezen graag dezelfde kleren. Stelletjes dragen bijvoorbeeld hetzelfde t-shirt als teken van liefde. Maar ook hele gezinnen lopen van top tot teen in dezelfde outfit. Vader, moeder, zoon en dochter. Bizar, toch?

      Ook zijn Chinezen dol op van die afschuwelijke huidskleurige enkelsokjes, maar meer nog zijn ze níet dol op de zon. Zo niet dol dat ze zich van top tot teen inpakken zodra ze een zonnestraaltje bespeuren. Met dertig graden lange mouwen, een prinsjesdaghoed, een gezichtsmasker en handschoenen dragen is hier doodnormaal. Dat vinden wij dan weer raar. Volwassen vrouw die een Donald Duck rugzakje, Mickey Mouse jurk of Panda muts dragen vinden we dan weer helemaal niet raar. Leuk juist.

      Je ziet het, we vervelen ons nooit hier in China. We vinden overigens niet alles leuk, maar daar hebben we het een volgende keer wel over 😉.
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    • Day 9

      Chengdu - Panda's

      June 5, 2015 in China ⋅ ⛅ 27 °C

      Vroeg uit de veren vandaag, want panda’s staken al hun activiteiten een paar uur nadat ze opgestaan zijn en keren dan hun kont naar het publiek. Na een redelijk vlotte reis in de ochtendspits van Chengdu (inclusief een pitstop op een openbaar toilet, omdat de busreis voor Anika niet zo prettig was) hadden we het park gevonden en waren we wederom als een van de eersten op de locatie. Vroeg in de ochtend worden de panda’s gevoederd en wat een spektakel is dat. Zelfs Mike, die op voorhand redelijk skeptisch was over deze activiteit, was na afloop helemaal weg van deze schattige beesten. Het is fascinerend om te zien hoe panda’s hun bamboe ontleden om het op te kunnen eten. De kleine panda’s die met elkaar aan het stoeien en ravotten waren, in bomen klommen en zelfs over de muur wilden klimmen naar de toeristen toe (het kostte de opzichter behoorlijk wat moeite om de kleine panda’s in hun territorium te houden) waren een groot spektakelstuk. Wist je dat panda’s slechts 16% van alles wat ze eten kunnen verteren voordat het er weer uitkomt? Dit is bij dieren gemiddeld 80%, vandaar dat een panda in het wild 16 uur per dag kwijt is aan eten en eten zoeken. Helaas zijn er bijna geen wilde panda’s meer (al is er recent nog een gespot in het Jiuzhaigou national park) en worden ze met uisterveren bedreigd. Wat dat betreft is het goed dat het panda breeding center in Chengdu probeert dit nummer weer op te krikken (maar dit laatste is juist wat er bij panda’s weer aan schort).Read more

    • Day 25

      Eine Nation im Schmutz und Lethargie

      October 15, 2015 in China ⋅ 🌫 21 °C

      So bitter es ist, aber das muss einfach mal raus, es ist wirklich unglaublich, ausserhalb Pekings ist es was Sauberkeit und Lethargie angeht unerträglich.
      Hoffe das wird in Shanghai wieder besser.
      Heute beim Frühstück zum Beispiel
      20 Kellnerinen stehen sich die Beine in den Bauch und schaffen es nicht einen Tisch abzuräumen oder abzuwischen, heisst man kommt in einen fast leeren Frühstücksraum und man findet keinen Tisch der ansatzweise sauber ist sodass man dort essen würde....
      Der Kracher zum Ende der Frühstückszeit werden die Tische für das Mittagessen eingedeckt, nicht das sie dafür vorher abgewischt worden wären aber es stört hier einfach keinen.. Ist wirklich keine Einzelerfahrung, wir sind ja jetzt einige Tage ausserhalb Pekings unterwegs und eines darf man nicht vergessen, wir sind hier in Städten mit mehreren Millionen Einwohnenr und in 4 Sterne Hotels und suchen uns schon Restaurants heraus die halbwegs sauber scheinen.
      Dazu kommt eine Lethargie die man nicht beschreiben kann, jeder Angestellte daddeldt ununterbrochen auf seinem Smartphone, egal wo, man betritt ein Geschäft, die Verkäufer hängen mit dem Kopf auf der Theke und daddeln, man geht in ein Museum, alle Angestellten daddeln, zu jeder Zeit an jedem Ort, ach ne, in der Freizeit, also zum Beispiel an der Haltestelle oder U-Bahn wird eher geschlafen.
      Und nur so nebenbei, ein chinesischer Gast aus unserem Hotel ist gerade mit einem neuen Rolls Royce Phantom abgefahren, also für Chinesen scheint das Hotel ok zu sein
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    • Day 12

      Ice and Snow world

      February 13, 2017 in China ⋅ ⛅ 9 °C

      Harbin was a hard city to navigate, the roads were manic, the beeping was constant and we had some unpleasant experiences in our short time there. However it was all worth it for the ice and snow world which was colourful, majestic, creative and just overall nothing like we had ever seen. The whole place lit up and was made of ice. Ice sculptures stood tall with such detail. Even walking in the snow was nice as we don't get much snow in london.
      Plus on top...we got a free coach to and from the snow world from our hotel....though it was one hell of a... odd ride. There was us and a bunch of other people on the coach, the coach stopped at about two other hotels to pick up various people and all along we had a tour guide. Now on our way back from the snow world, the coach stopped outside a shop and everyone got off accept us. We didn't really know what was going on. Anyway they returned and the coach started driving off...to our suprise the tour guide and a couple other people were still in the shop, he had left without them! One guy who's friend was left started shouting in Chinese at the driver who then pulled off and let the friend off. Can you belive, he didn't go back for them he just left them! And then he stopped again and everyone got off who was left accept us again. He then started to drive off again with just me and katie in the coach, we were confused as we recognised a few people from the hotel we was staying at so thought they would get off with us. At this point I started to panic and sort of froze up not knowing what to do. Luckily he let us off on a road by our hotel. It was nuts! To leave people who were promised a ride to and from their hotel and even worse...to leave the tour guide behind! We was just happy we got back to our hotel as it would of been a nightmare if we got dropped off in an unknown place!
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    • Day 8

      Day 8: Cheers to Chengdu!

      June 5, 2017 in China ⋅ ⛅ 28 °C

      Arrived at 2.30 not too weary after 30 hours in transit. Was welcomed by our new guide, Xaio. Had a quick freshen up and got ready for the opera. First mandarin lesson, Emma's favourite word was 'shomaw' meaning panda, Gill's was 'mimi' meaning secret, which she will use in future when somebody tries to guess her age.

      At tea time, despite the mandarin lesson still had to point at all Chinese menu. Managed to order delicious beef curry and thank the non English speaking waitress in Chinese.

      Spent the evening at Sichuan opera, famous for changing faces and spitting fire. It did not disappoint, we found it interesting to see the theatrical side of traditional Chinese culture. Jasmine tea and popcorn included.

      Ended the night with a beautiful stroll by the river, which at 11pm was still buzzing with joggers, buskers and break dancers. Mandatory holiday ice cream and a few snaps by the beautiful Anshun bridge.

      Gill says Caris and Jenni would love the designer shops and cool vibe of Chengdu. Emma says as not seen a McDonald's or KFC yet not sure about Ben.

      Gill & Em x

      P.S Emma is struggling to contain excitement for PANDAS tomorrow!!!
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    • Day 45

      Chengdu

      January 6, 2015 in China ⋅ ☁️ 8 °C

      Nach langer Zugfahrt bin ich endlich in Chengdu (Sichuan) angekommen. Die Stadt empfing mich zwar mit einem grauen Himmel und dickem Nebel, dafür ist es endlich mal wieder knapp über null Grad warm und es gibt tatsächlich grün hier.
      In Chengdu traf ich nun auch wieder auf B. von der Trans.Mong. Eisenbahn und eine ihrer Freundinnen.
      Nach einer Woche Yak-Fleisch und zwei Tagen Nudelsuppe musste ich mir aber erstmal ein Steak im Irish Pub bestellen, bevor wir uns den Sehenswürdigkeiten widmen konnten.

      Am zweiten Tag ging es dann zu dritt zum Panda Forschungszentrum und Zoo. Wir haben viel gelernt, auch warum sich die Pandas mit der Fortpflanzung so schwer tun und lieber faul rumliegen. Eigentlich wollten wir auch einen Paynda halten, jedoch wurde die Aufzuchtstation gerade umgebaut und es fehlte auch das nötige Kleingeld von 400€.
      Dafür sind wir den roten kleinen Pandas sehr nahe gekommen. Es hieß man solle den Roten nicht näher als 3m kommen, doch plötzlich kriecht einer durch ein Loch im Zaun und mit fast über die Füße. Die roten Pandas schienen dabei von unserer Anwesenheit wenig beeindruckt....
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    • Weihnachten

      December 24, 2019 in China ⋅ ☀️ 0 °C

      Am 24.12. kamen wir uns ein bisschen so vor, wie in einem der schlechten Weihnachtsfilme, in denen alles schief läuft, was so schief laufen kann, aber am Ende passiert irgendein Weihnachtswunder und alles wird doch noch ganz toll. Der Teil mit dem Wunder ist leider nicht eingetreten, aber wir haben trotzdem das Beste draus gemacht und verbuchen es mal unter 'Erfahrungen'. Aber von Vorn.
      Vor Ewigkeiten, als wir die Reise noch nicht genau geplant hatten, dachten wir immer, dass wir Weihnachten während der Reise irgendwo an einem Strand in Südostasien verbringen würden. Mit der genaueren Planung wurde dann klar, dass es eher auf China hinauslaufen würde, wo leider im Dezember kein Sommerwetter ist. Als wir dann in China angekommen waren und die genaue Route planten, wurde klar, dass wir Weihnachten in Chengdu verbringen würden. Nur wurde unser Plan ja dann durch die Lebensmittelvergiftung verschoben und wir dachten, wir würden am 24. im Nationalpark wandern gehen. Auch nicht schlecht. Überhaupt nicht gerechnet hatten wir aber damit, dass wir an Heiligabend in einem komplett ausgestorbenen kleinen Dorf stranden würden, in dem es absolut gar nichts zu tun und nichts zu sehen gibt. Und wir konnten den Ort noch nicht mal zu Fuß verlassen, denn in beiden Richtungen endet einige Meter hinter dem letzten Gebäude der Fußweg und es gibt nur noch eine Straße, die an beiden Seiten durch Felswände begrenzt wird - man kann also nicht neben der Straße laufen.
      Wir hatten die Frau aus unserm Hostel gefragt, aber auch sie hatte keine Ideen, was wir sonst noch tun könnten, ohne uns wieder in Unkosten zu stürzen für einen Ausflug weiter weg. Also saßen wir mehr oder weniger in unserem kleinen Hostelzimmer fest, was zu allem Überfluss auch noch super kalt war. Die Gebäude in China haben in der Regel keine Heizung, sondern nur Klimaanlagen, die auch heiße Luft produzieren können. In unserem Fall hat diese aber nicht ausgereicht, um unser recht großes Zimmer im Erdgeschoss zu heizen. Wir verkrochen uns also in unsere Betten, die Heizdecken auf der Matratze hatten und daher angenehm warm waren. Gegen Mittag wagten wir uns vor die Tür und liefen ein wenig durch die leeren Straßen, aber ein entspannter Spaziergang war das auch nicht, da wir uns als auffällig westlich aussehende Personen immer so beobachtet vorkommen. Wir versuchten noch kurz, einen kleinen Pfad zu finden, der auf maps.me eingezeichnet war, in der Hoffnung, doch noch ein bisschen aus dem Ort rauslaufen zu können, aber dieser endete nach ein paar Metern vor einem Zaun. Der hatte zwar ein Loch, aber wir waren uns nicht sicher, ob es wirklich eine gute Idee wäre, dort durchzuklettern, da es dahinter auch sehr steil nach oben ging. Also kehrten wir wieder um. Auf dem Rückweg liefen wir an einem der wenigen Lokale vorbei, das offen hatte und der geschäftstüchtige Koch winkte uns auch gleich herein. Da das Ganze auch ein bisschen netter aussah, als die lieblos eingerichteten, heruntergekommen Imbisse, in denen wir an den zwei Abenden davor unser bisher schlechtestes Essen in China gegessen hatten, ließen wir uns überzeugen. Natürlich waren wir auch hier die einzigen Gäste und der Raum war eiskalt. Aber das Gemüsegericht hatte ein sehr leckere Soße und das andere Gemüse mit Tofu war auch viel leckerer als der Teller mit (nur) Sprossen und Öl mit Gemüsestreifen, das wir am Vortag serviert bekommen hatten. Wir waren also froh, doch noch ein ganz okayes Essen zu bekommen.
      Für den Nachmittag hatten wir uns eine kleine Challenge überlegt, um uns die Langeweile zu vertreiben. Wir bekamen beide 38 Yuan (was ungefähr 5 Euro sind) und eine Stunde Zeit, um uns gegenseitig in den kleinen Mini-Supermärkten Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Die Bedingung war aber, das es nichts völlig unnützes sein durfte, was danach nur weggeworfen werden würde. Wieder zurück im Hostel, packten wir die "Geschenke" in Handtücher und Kleidung ein, machten Weihnachtsmusik und einen Adventskranz-Video auf dem iPad an. So richtig weihnachtlich fühlten wir uns zwar trotzdem nicht, aber lustig wars. Jonas hat übrigens ein tibetisches Bier, eine Cola, Kaugummis und Taschentücher bekommen und Judith einen chinesischen Eistee, Oreo-Kekse, ebenfalls Taschentücher, einen Schwamm und einen kleinen Stoff-Anhänger mit einem Pferd und Glöckchen dran. Viel Spannenderes haben die kleinen Lädchen nicht hergegeben.
      Danach skypten wir noch nacheinander mit Judiths und Jonas Eltern.

      Am 25. stiegen wir früh morgens wieder in den Bus nach Chengdu, wo wir abends nur noch die Zugtickets für den nächsten Tag und ein paar Lebensmittel kaufen gingen. Dann ging es schon wieder ins Bett und wieder früh raus denn gerade befinden wir uns wieder im High-Speed-Train nach Kunming. 900km in schlappen 6h. Wir wissen noch nicht genau, wie lange wir dort bleiben, weil wir dort das vietnamesische Visum beantragen werden und dann darauf warten müssen. Wir hoffen aber, dass es nicht allzu lange dauert, denn wir wollen gerne bald weiter. Langsam sind wir ein bisschen genervt davon, dass alle Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten in China so verhältnismäßig teuer sind und dann auch noch immer so touristisch überlaufen.
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    You might also know this place by the following names:

    Chengdu, تشنغدو, Чънду, Txengdu, Sìng-dŭ, Чэнду, Čcheng-tu, Τσενγκντού, Ĉengduo, Chengdú, چنگدو, Sàng-tû-sṳ, צנגדו, चेंगदू, Csengtu, Չենդու, CTU, 成都市, 청두 시, Čengdu, Čendu, Ченгду, Чөндү, छंतू, ချင်းဒူမြို့, Sêng-to͘-chhī, ਚੇਂਗਦੂ, چینگدو, செங்டூ, เฉิงตู, Çengdu, Чыңду, چېڭدۇ شەھىر, Ченду, Chendu, Thành Đô, 成都, Cwngzduh

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