Colombia
Mocoa

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8 travelers at this place:

  • Day27

    Mocoa

    April 6 in Colombia ⋅ 🌧 30 °C

    Von den Bergen ging es nun in einer sechsstündigen Busfahrt durch nahezu unberührte Natur in den Dschungel nach Mocoa.
    Dort wohnte ich ziemlich abgelegen in einem kleinen Hostel ohne Elektrizität... Sehr entspannend. :-)
    Ich badete an Wasserfällen und ließ mir natürlich auch nicht den berühmtesten Wasserfall der Region "Fin del Mundo" (übersetzt: Ende der Welt) entgehen. Die zweistündige Wanderung vom Hostel aus hat sich definitiv gelohnt. :-)Read more

  • Day98

    Regenwald und Regen

    March 7 in Colombia ⋅ ☁️ 20 °C

    In Pasto, unserer ersten Etappe in Kolumbien trafen wir uns zum Abendessen mit dem Kolumbianer von der Grenze, der zwar kein Englisch sprach aber viele interessante Infos über Kolumbien, die Sicherheit und das Land hatte. Er riet uns davon ab, von hier in den Regenwald zu fahren, die Straße sei zu schlecht. Google Maps gab für die 140 km über 5 Stunden Fahrzeit an.
    Heute morgen dann starke Bewölkung. Wir machen uns auf den Weg. Stadtverkehr in Kolumbien erfordert höchste Konzentration. Neben den Autos sind Unmengen von Mopeds unterwegs, für die keine Regeln zu gelten scheinen und die immer versuchen an uns dran zu bleiben.
    Raus aus der Stadt windet sich das Sträßchen in einer nie enden wollenden Folge von Kurven und Kehren, scheinbar geht es keinen Meter geradeaus, hinauf auf 3500 m. Die Motoren sind am Anschlag. Aber überall in dieser Höhe dichter Regenwald, Palmen und Kakteen, eine unglaubliche Landschaft. Nebelschwaden hängen in den Wäldern, immer wieder fallen Regentropfen.
    Nach 100 km ist es vorbei mit dem Sträßchen. Unsaft und abrupt. Eine harte, mit großen fest sitzenden Steinen, glattgewetzt von Auto- und Lkw-Reifen beginnt. Die GS macht Sätze. 2. Gang. Dabei wird es die nächsten 80 km bleiben. Wieder geht's über einen Pass. Links an der Felswand entlang, wo sich kleine Wasserfälle auf die Straße ergießen, rechts immer wieder traumhafte Blicke auf den dichten Regenwald und grüne Abgründe. Dann wird der Regenwald seinem Namen gerecht. Es regnet, erst wie ein Landregen, dann wie aus Kübeln. Ich ziehe die Regenjacke über als ich schon längst nass bin, aber in der Regenjacke koche ich auch im eigenen Saft, es ist warm und feucht. Die schmale Piste war schon bis jetzt nicht ganz einfach zu fahren, jetzt ist alles glatt und schmierig, Bächlein laufen die Straße entlang und die Wasserdurchfahrten werden immer tiefer. Das Fahren ist eine Herausforderung.
    Die Landschaft, die Streckenführung der sich zwischen Felswand, Abgrund und dem immer wieder im dichten Nebel verschwindenden Regenwald dahinwindenden Piste ist traumhaft schön, grandios, der Regen scheint dazu zu gehören, sonst würde etwas fehlen. Längst läuft mir das Wasser den Hals hinab, weil ich mit geschlossenem Visier nicht genug sehe, immer wieder muss ich anhalten um zu fotografieren. Meine Mitfahrer sind deshalb weit voraus. Ich genieße diese Fahrt wie selten. Alles scheint zu dieser Kulisse zu passen.
    Nach 80 km Konzentration und Spaß auf meinem von den Verhältnissen unbeeindruckten Motorrad habe ich Villagarzon erreicht. Holger hat irgendwo gewartet und wir lassen es die letzten km den Pass hinab nochmals krachen. Der Regen hört pünktlich auf, wir sind auf 700 m Höhe angekommen, Ende der Piste.
    Für die insgesamt 180 km haben wir heute 6 Stunden gebraucht.
    Einer der Tage die man nicht vergisst und an dem mir das Motorradfahren maximalen Spass gemacht hat. Ein perfekter Tag.
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  • Day246

    Day 238: El Trampolín de la muerta

    September 9, 2016 in Colombia ⋅ ☀️ 27 °C

    El Trampolín de la muerta, oftew Colombias death road. We knew it was gonna be a log day. So we left at 8:30 for the first 8 asphalt kilometers. After that the asphalt was gone. The road started to climb and the drops became bigger. We kinda got the idea why the road got its name. Pasing cars here was sometimes even difficult on a bike. But the scenery was stunning. Certainly one of the most beautiful roads we have ridden in South America. But darkness came to soon. We had to race the last 10 km in the dark to the first town.Read more

  • Day18

    Mocoa - Wasserfälle und Schamanen

    September 1, 2016 in Colombia ⋅ 🌙 18 °C

    Nach entspannten Tagen in Puerto Nariño kehrte ich nach Leticia zurück, um meine Rückkehr nach Bogotá und meine weitere Route zu planen. Aus Kostengründen verbrachte ich 2 weitere Tage in Leticia, diesmal in einem für meine Verhältnisse luxuriösen Hostel. Am Rande von Luisa's himmlischen Pool traf ich den verrückten Katalanen Albert, mit dem ich einen ziemlich wilden Abend in Leticia's Nachtleben verbrachte - ich möchte lediglich erwähnen, dass köstliche Caipirinhas für weniger als 2€ für mich bislang die größte Gefahr in Kolumbien darstellten.

    Am nächsten Tag schloss ich mich einer mäßig tollen (weil sehr affektierten) Tour an. Das Unterhaltsamste für mich war die Isla de los Micos, wo hunderte von kleinen Affen auf den Schultern und Köpfen der begeisterten Touristen kletterten und sich um die mitgebrachten Bananen rissen. Eigentlich hatte ich auch einen Haufen Bananen mitgebracht, vertilgte diesen auf der Bootsfahrt allerdings selbst (auf Grund miserablen Zeitmanagements fehlte mir ein Frühstück). Einer der Affen merkte das aus mit unerklärlichen Gründen offenbar, und pisste mir kurzerhand auf die Schulter.

    Der nächste Tag brachte mich per Flugzeug zurück nach Bogotá. Dort verbrachte ich den Nachmittag mit Gabriela, bevor mich eine 14-stpbdige Fahrt im Nachtbus nach Mocoa, die Hauptstadt des Departments Putomayo führte. Die arktischen Temperaturen (der Busfahrer trug eine Wollhaube), der riskante (Untertreibung des Tages) Fahrstil des Chauffeurs und die fragwürdige Musikauswahl ließen mich erleichtert aufatmen, als die Bustüre sich öffnete und mich in das tropische Klima Mocoas entließ. Mocoa, ein Zentrum der kolumbianischem Landwirtschaft selbst hat außer einer beachtlichen Anzahl an Wasserfällen und köstlichen Früchten (viele davon sind endemisch und haben nicht mal einen deutschen Namen) nicht viel zu bieten. Grund meines Aufenthalts war der taita (eine Art Schamane) Manuel, den ich auf Empfehlung von Radan und zwecks persönlicher Weiterentwicklung aufsuchte.

    Ich wurde vom ersten Moment an wie ein Familienmitglied aufgenommen und verbrachte einige schöne Tage an diesem magischen Ort. Manuels Grundstück ist eine wahre Oase mit seinen Bananenbäumen, Ananassträuchern, zahlreichen bunten Pflanzen und den im umliegenden Dschungel lebenden exotischen Vögeln. In den einfachen Verschlägen lebt eine bunt zusammen gewürfelte Gemeinschaft auf der Suche nach persönlicher und/oder spiritueller Weiterentwicklung. Der Ort strahlt eine ganz besondere Atmosphäre der Geborgenheit aus und der stets herzliche Manuel erinnert an eine Mischung aus Balu, dem Bären vom Dschungelbuch und Buddha. Meine Erfahrungen dort waren sehr aufwühlend und persönlich, weshalb ich sie an dieser Stelle nicht weiter ausführen werde.

    An einem der Tage wanderte ich zum Fin del Mundo (Ende der Welt), dem imposantesten der vielen Wasserfälle rund um Mocoa. Ein etwa einstündiger, in der feuchten Hitze recht brutaler Aufstieg führte mich zu einem ersten kleinen Wasserfall, der einen natürlichen Pool bildete - nach der schweißtreibenden Wanderung eine willkommene Abkühlung. Mein Sprung ins kalte Wasser veranlasste die sich über mir in der Zwischenzeit dicht gewordene Wolkendecke dazu, einen Regenschauer abzugeben - ich war schließlich ohnehin schon nass. Nachdem ich mir von den herabstürzenden Wassermassen die Schultern massieren ließ, lernte ich zwei andere einsame Wandererinnen - Diana aus Kolumbien und Gabi aus Mexiko - kennen, mit denen ich den weiteren Weg zum Ende der Welt bestritt. In der Zwischenzeit mündete das anfängliche Nießeln in einen ausgewachsenen tropischen Regenschauer und gestaltete den weiteren Pfad - der mehrmals die Überquerung des Flusses erforderte - zunehmend in eine gefährliche Rutschpartie. Meine Schienbeine ähneln eine Woche später immer noch jenen eines Fußballers, der in einem Spiel ohne Schiedsrichter seinen Schienbeinschutz vergessen hatte. Der Ausblick vom Ende der Welt belohnte uns jedoch mit einem atemberaubenden Ausblick über hundert Meter in die Tiefe in ein von dichtem Dschungel bewuchertes Tal, während neben uns die Wassermassen in den Abgrund stürzten. Langsam konnte ich nachvollziehen, warum die Einheimischen diesen Ort Fin del Mundo tauften.
    Der Weg zurück durchnässte uns restlos und die Leute auf Manuels Grundstück lachten auf, als ich blut- und schlammverschmiert daher stapfte.

    Nachdem Manuel nach Bogotá reiste und mich in eine längere Busfahrt in die Tatacoa-Wüste erwartete, verbrachte ich die letzte Nacht in Mocoa in einem lächerlich günstigen und dementsprechend furchtbaren Hotel. Die aus Palmwedeln geflochtenen Matten unter Manuels Strohdach boten mehr Komfort als das “Bett“ (gefühlt ein Holzkasten mit 3 Leintüchern darauf) im Hotel Casona Imperial. Egal, nach 6 Stunden Schlaf - ein Verbrechen an meiner Wirbelsäule - erwartet mich eine 6-stündige Fahrt in die Wüste.
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You might also know this place by the following names:

Mocoa, موکوآ, მოკოა, 모코아, Mokoa, Мокоа, موکوا, 莫科阿

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