Cuba
Kawama

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12 travelers at this place:

  • Day27

    Gran Caribe Villa Tortuga

    December 23, 2017 in Cuba

    Bis vor kurzen hätte ich einen All-Inclusive Urlaub weit von mir gewiesen. Aber hier auf Kuba, wo ohne Alkohol nicht viel geht, passt das irgendwie. Außerdem ist es immer wieder mal interessant Sozialstudien zu betreiben. Und das kann man hier in so einer Anlage machen und auf einem Kreuzfahrer sowieso. Aber die Kubaner machen es einem auch wirklich einfach, weil sie total relaxed und lebensfroh sind. Möge der liebe Gott bitte sicherstellen, dass das möglichst noch lange so bleibt und die Amis dem Land für immer erspart bleiben.

    Das Klima ist hier echt optimal. Kurze Hose und T-Shirt reichen von morgens bis spät abends. Selbst in der Mittagssonne kann man es am Strand gut aushalten. Und am Strand gibt es glücklicherweise auch keine lästigen Strandverkäufer, wie beispielsweise in Kenia oder Thailand. Das Einzige was ich vermisse, sind Strandkneipen und natürlich meine Heidi. Was mir sehr angenehm auffällt: Hier schmeckt der Salat noch wie Salat. Auf der Fähre schmeckte der Salat wie aus einer gigantischen Vakuumverpackung vom Lidl. Auch wenn in diesem Hotel die Salatsauce von Kühnle kommt - das kann der Qualität dieses Salates nichts anhaben. Die haben hier auch gutes Eis, von denen ich keinen Nachgeschmack bekomme wie in Deutschland. Vermutlich sind da keine industriellen Geschmacksver(ärgerer) drin. Ich glaube der Unterschied in der Gästestruktur könnte nicht unterschiedlicher sein. Auf dem Kreuzfahrtschiff gibt es immer noch einen großen Anteil von Passagieren, die der Illusion nachhängen, dass sie auf dem Schiff für kleines Geld auch Großes geboten bekommen (Galaabend). Hier in die Neckermann All-Inclusive Anlage gehen die Leute, weil sie es billig wollen (oder nur können). Dabei reduziert sich deren Erwartungshaltung auf schönes Wetter, tollen Strand und kostenlosen Alkohol. Willkommen in Varadero ...

    21.12.2012
    Leider schlafe ich hier nicht so gut wie auf dem Schiff. Das Bett ist durchgelegen. Die Klimaanlage ist zu laut. Die Geräuschkulisse in der (Ferien)anlage ist während der Nacht viel zu groß. Ohne Ohropax geht hier leider gar nix. Außerdem fehlt mir das leichte Schaukeln vom Schiff. Aber vermutlich kann ich das lösen, indem ich (entgegen meinen Gewohnheiten) später zu Bett gehe. Ich habe die schwere Lesekost "Hemingway" jetzt geschafft und starte mit meinem 6. Buch: "Jeffrey Archer" As the crow flies. Das Buch habe ich zwar früher schon mal gelesen, aber Archer geht immer ...

    13:40h:
    Heute gab es zum Mittagessen in meinem "Neckermann Hotel" sogar Berge von Shrimps - wenn auch ohne Knoblauch. So was hatte die MSC nicht zu bieten. Bevorzugte Sprache unter den Gästen: Russisch, Spanisch und Ossideutsch.

    21:30h:
    Heute habe ich es erstmalig geschafft wach zu bleiben, obwohl ich letzte Nacht nicht gut geschlafen habe. Zu dieser späten Stunde fängt hier eine Bühnenshow statt. Mal sehen was da kommt....

    22:15h:
    War eine Zaubershow und echt cool. Hättest du in Hamburg garantiert 100 € Eintritt für bezahlt. Und das im Neckermann Hotel. Sieht so aus als wenn ich im Urlaub angekommen bin. Und das schon am 25. von 77. Urlaubstagen! Kuba ist echt cool ...

    22.12.2017
    07:30h:
    Ich bin total entspannt. Nichts regt mich hier in Kuba auf. Auch nicht die Tatsache, dass Löffel (Eis und Yoghurt) irgendwie rationalisiert sind und nicht dort liegen, wo sie liegen sollten. Auch die Untertassen für die Kaffeetassen sind nicht verfügbar. Den Kubanern kann man aber irgendwie auch nicht böse sein.

    13:00h:
    Das Speiseeis ist toll! Nur mit kleinen Löffeln hapert's weiter. Die werden nur auf Anfrage einzeln aus der Schublade geholt. Sind sie nicht reizend - die Ossis der Karibik?

    23.12.2017
    Ich gehe meiner täglichen Routine nach und besuche morgens immer ein Pelikanpärchen, was in Strandnähe ist. Die lokalen Fischer füttern die Pelikane mit kleinen Fischen, damit wir Touris Fotos machen können und er dafür einen Tipp bekommt. Das ist eine klassische WIN-WIN Situation ....
    .

    Editiert am 01.03.2018
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  • Day2342

    Dezember 2017

    December 30, 2017 in Cuba

    Am 27.11.2017 habe ich meine 77 Tage Reise begonnen. Von Venedig bin ich bis Havanna mit der Fähre (MSC Armonia) gefahren. Das war mein 4. Test mit einem Kreuzfahrer. Aber auch hier bin ich nicht zu einem fan dieser Reiseform mutiert. Der Vorteil ist, das es die einzige Reiseform ist, wo ich intensiv zum Lesen komme. Ansonsten verbinde ich Kreuzfahrten mit Menschenmassen auf zu wenig Lebensraum und zu wenigen Sitz- und Liegemöglichkeiten. Wenn du alleine reist, führt ein Gang zur Toilette unweigerlich dazu, das dein Platz von jemand anderem eingenommen wird. Ein ruhiges Plätzchen an der frischen Luft zu finden ist leider keine Selbstverständlichkeit. Aber es ist nun mal eine immer beliebter werdende Reiseform. Und als Vielreisender will ich auch diese Variante kennen.

    Am 18.12.2017 ist die Armonia dann in Havanna angekommen. Nach der unvermeidbaren zweistündigen Wartezeit bin ich dann endlich durch Immigration gekommen und habe einen Abend mit (zu vielen) Mochitos in der absolut tollen Altstadt von Havanna verbracht. Am 19.12.2017 habe ich dann meine individuelle Rechnung auf der Armonia von 1 € (Zwangdonation Unicef) bezahlt und bin von Bord gegangen. Die Zwangsabgabe von 10 € pro Tag Trinkgeld habe ich dank eines Hinweises von Emil und einem winzigen schriftlichen Hinweis von MSC bereits beim Einchecken wieder abgewählt. Eine 1 € Rechnung auf einem Kreuzfahrer muss mir erst mal jemand nachmachen. Und ich habe auch sonst keine „Saufpakete“ vorab gebucht, sondern bin konsequent beim Wasser vom Container geblieben. Eine Kreditkarte habe ich erst gar nicht hinterlegt. Das ist auf so einem Schiff eh die Voraussetzung, daß man überhaupt etwas kaufen kann. Wer mich zwingen will Vorkasse zu zahlen um ein Kreditlimit zu bekommen, ist bei mir eh an der falschen Adresse und wird von mir zwangsläufig mit Konsumverzicht abgestraft.

    Am 19.12.2017 bin ich dann für 90 EURO mit einem uralten amerikanischen Auto (Dodge, Baujahr 1951) von Havanna in das ca. 150 km entfernte Varadero gefahren und habe das 1. von insgesamt 3 Strandhotels bezogen.

    Hotel 1: Gran Caribe Villa Tortuga
    Das ist das einfachste aller 3 gebuchten Hotels - entsprechend ist das Publikum. Wenn man 77 Tage reist, muß auch ich auf’s Budget achten. Teuer geht immer, ist aber nicht mein Reisestil. Am 24.12. hatten wir in der Anlage eine sensationell gute Bühnen- und Wasserballetshow. Zum Glück ist die Anlage sehr weitläufig und der Strand von Varadero ist eh sensationell lang und gut. Ich kann mich hier arrangieren und wandere täglich den Strand rauf und runter. Ich lese jedoch deutlich weniger als auf dem Schiff. Ich freue mich, wenn Heidi am 31.12.2017 kommt. Wir starten dann unsere zweiwöchige Rundreise durch Kuba mit anschließend einer Woche Strandurlaub im teuersten (besten?) der gebuchten Hotels.

    31.12.2017
    Ich habe Heidi am Flughafen in Varadero abgeholt und dann sind wir weiter nach Havanna.

    Schuppenflechte:
    Seit Sommer plage ich mich mit dieser schlimmen Hautkrankheit herum. Meine Hände waren davon massiv betroffen. Dank der Wärme und der Kortisonsalbe habe ich jetzt das Gefühl, daß zum Ende der Reise meine Hände wieder normal sein werden.

    Business:
    Christian kommt zu Hause ganz gut alleine mit dem Geschäft klar. „HaustechnikPersonal“ hat sich im ersten Jahr besser entwickelt, als wir uns das Anfang 2017 vorstellen konnten und wird sicher langfristig den Umsatzsockel unseres Geschäftsmodells darstellen. Im neuen Jahr werden wir eine GmbH mit Christian und mir als Geschäftsführer gründen. Unter diesem Dach werden sich die drei Marken „Ewald W. Schneider“, “HaustechnikPersonal“ und „HaustechnikNachfolge“ mit ihren unterschiedlichen Dienstleistungen vereinen. Ich werde dann meine Markenrechte an die GmbH abtreten und nur noch reduziert aktiv sein. Dennoch ist meine Intention in den nächsten Jahren weitere Impulse für eine nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft einzubringen. Letztlich wird mein Lebenswerk erfolgreich weitergeführt und ich werde durch meinen Anteil am Erfolg der Gesellschaft langfristig mein derzeitiges Budget zum Leben aufbessern. Und was mir mindesten genauso wichtig ist. Ich verblöde nicht als Rentner, sondern bleibe beruflich weiter aktiv - wenn auch mit gebremsten Schaum. Denn Reisen wird bis auf Weiteres unsere Hauptaktivität sein. Zwei Megareisen stehen 2018 und 2019 auf unserer Agenda.
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  • Day31

    Gran Caribe Villa Tortuga

    December 27, 2017 in Cuba

    24.12.2017
    Gestern Abend hat es eine kurzweilige Rateshow gegeben und natürlich war der Sieger Germany und dann kam Argentina und Slovakia. Seit gestern ist Anzahl der massiv tätowierten allein reisenden Männer sprunghaft angestiegen. Sieht so aus, als wenn alle Gerüstbauer dieser Welt Weihnachten hier verbringen. Die lassen sich an der Bar direkt den Stoff in größeren Mengen in mitgebrachte Thermoskannen abfüllen, damit sie nicht so oft aufstehen müssen. Die Kubaner und ich nehmen es mit Fassung. Übrigens habe ich noch keinen Kubaner mit Tätowierung gesehen. Die Kubaner wirken auch deutlich zivilisierter als die Gerüstbauer. Kann mir mal jemand erklären warum zu Weihnachten so viele tätowierte Gerüstbauer ohne Frauenbegleitung in ein All-Inclusive Hotel reisen?

    07:30h:
    Es gibt wieder Kaffeetassenuntersetzer, wenn auch in begrenzter Anzahl. Die Suche nach dem einzig verfügbaren Salzstreuer habe ich glücklicherweise gewonnen. So wird das fried egg ein voller Erfolg. Die Gerüstbauer sind noch nicht in den Speisesaal eingefallen. Die müssen wohl erst mal ihren Rausch ausschlafen. Deshalb geht es zu dieser frühen Zeit glücklicherweise noch recht zivilisiert zu. Frische Kaffeetassen gibt es auch nicht mehr. Niemand beschwert sich und alle Gäste sind pragmatisch und nutzen jetzt die verfügbaren Suppentassen. Im Hintergrund spielen zwei junge Kubaner PC Musik zum Weglaufen. Die Leute klatschen dennoch artig - zumindest nach der ersten Pause. Die Gestalten, die jetzt hier herumlaufen werden immer variantenreicher. Beispielsweise eine Muslimin mit Kopftuch die Berge von Kuchen in Servietten einpackt und den Speisesaal damit verlässt. Irgendwie wirkt die hier total fehl am Platz.

    19:30h:
    Heute Abend haben die Kubaner alles aufgefahren was sie haben. Es gab sogar (kalten) Lobster und da der Andrang von zusätzlichen einheimischen Würdenträger enorm war, wurde erstmals auch im Freien eingedeckt. Und kaum zu glauben: Auf dem Tisch waren sogar Löffel eingedeckt. Die Damen haben alle eine Blume bekommen. Grundsätzlich kann ich ja bekanntlich mit solch festlichen Tagen nichts anfangen. Und erst recht nicht, wenn zu viele Leute da sind. Aber grundsätzlich muss ich sagen, da haben die Kubaner wirklich alles gegeben. Die Bühnenshow ist wieder sensationell. Eine starke Gesangsgruppe und danach eine super Tanztruppe. Hätte in Hamburg auch mindestens 100 EURO Eintrittsgeld gekostet. Und zum Abschluss noch ein tolles Wasserballet. Ein unvergesslicher Abend. Und an der Bar fließt der Schnaps in Strömen. Der Barmann nennt mich mittlerweile "The Whisky man". Cool ....

    25.12.2017
    Ab jetzt gibt es die Reste von gestern Abend zum Essen. Glücklicherweise haben die immer frischen Salat und Käse. Wer Kuba besucht, muss leider auch mit viel Schweinefleisch leben. Noch so ne Besonderheit von All-Inclusive: Plastikbecher, selbst für Kaffee, sind der Standard. Bin wirklich mal gespannt, ob der Essensstandard im 2. Hotel deutlich besser ist. Sollte eigentlich im Blue Varadero der Fall sein.

    26.12.2017
    In der Anlage sind jetzt offensichtlich weniger Gäste. Die Gerüstbauer sind wohl wieder abgereist. Was auch extrem auffällt: Der Anteil der Raucher ist hier deutlich höher als in Deutschland. Bei den Kubanern ist Rauchen Standard. Bei den Gästen des Hotels hat das was mit Niveau zu tun. Ist ja bekannt: Dummheit raucht ... Heute Abend hat eine echt starke Rockband gespielt. Die Gäste (und auch mich) hat das echt mitgerissen. Das ist zwar überhaupt nicht typisch Kuba, aber hier scheint es viele Altrocker zu geben. Cool ...

    27.12.2017
    Heute bin ich erstmals die Hauptstraße von Varadero entlang gelaufen. Ich werde das dann auch noch mit dem Hop-on Hop-off Bus machen und bei der Gelegenheit evt. bereits vorzeitig mein VISA in der Calle 39 in Varadero bei Immigration für weitere 30 Tage verlängern lassen.

    Editiert am 03.03.2018
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  • Day35

    Varadero nach Havanna

    December 31, 2017 in Cuba

    31.12.2017
    Um 17:30 landet die Condor aus Frankfurt mit meiner lieben Heidi in Varadero. Ich werde sie dort abholen. Von dort werden wir weiter nach Havanna fahren. Ich werde mir Zeitlassen, um die besten Taxi Preise auszuhandeln. Ich vermute mal, das wir nicht vor 21:00 in unserem Hotel ankommen werden. Heidi wird dann sehr müde sein. Aber ich denke, daß wir dennoch bis Mitternacht durch die Altstadt schlendern werden. Denn heute ist Silvester. Es ist seit langer Zeit das erste Mal, daß wir Silvester und auch meinen Geburtstag gemeinsam verbringen werden. Ich bin schon seit ca. 8-10 Jahren jeden Winter für mindestens 40 - 60 Tage unterhalb des 23. Breitengrads Nord unterwegs, um der Winterdepression aus dem Wege zu gehen. Heidi kann das erst ab nächstes Jahr gemeinsam mit mir machen, da sie im Herbst ihren Job aufgegeben hat. Derzeit ist sie jedoch noch in einer Übergangsphase und noch nicht so konsequent wie ich. Vermutlich werden wir nächsten Winter gemeinsam nach Neuseeland fahren.

    06:30h:
    Es ist offensichtlich, daß ich in den ersten 5 Wochen abgenommen habe. Ich werde bald ein weiteres Loch in meinen Gürtel machen müssen. Ich denke, irgendwo in Havanna wird mir das Gelingen.

    16:00h:
    Ich habe einen megalten Amischlitten für 36 CUC bekommen und bin jetzt bereits am Flughafen. Offiziell gibt es hier nur die modernen Taxis für 80 - 88 CUC. Ich renne jetzt rum und versuche doch noch einen Amischlitten zu bekommen.

    16:20h:
    Habe möglicherweise einen für 100 CUC gefunden.

    18:30h:
    Der Flieger kam pünktlich. Und nachdem alle Gäste und meine Heidi draußen waren, stiegen die Taxipreise sprunghaft an und mein Amischlitten war nirgendwo zu sehen. Ich habe dann das Angebot eines Deutschsprachigen Touribusses angenommen um für 2 x 25 CUC zu unserer “Villa Florez“ in Havanna Calle 21 No. 1404e gebracht zu werden. Der Bus war tiefgekühlt und für meine kurze Hosen nicht gerade optimal. Letztlich sind wir in unserem tollen Quartier gegen 09:00 angekommen.

    09:30h:
    Wir sind dann um die Ecke in ein eher extravagantes und untypisches Restaurant gegangen. Dort waren die Temperaturen fast auf Grönland Klima runtergekühlt. Ich mußte zurück zum Hotel, um mir lange Hose, Strümpfe und Pullover anzuziehen, um das zu überleben. Das Restaurant war auf das Abzocken von Touristen spezialisiert. Der Kellner kam alle 2 Minuten an den Tisch und hat irgendwas angeboten und gefragt. Als er uns einen Rotwein aus Spanien für 65 CUC angeboten hat, hat’s mir dann gereicht. Wir haben zwar gut gegessen, sind aber vor

    31.12.2017
    Um 17:30 landet die Condor aus Frankfurt mit meiner lieben Heidi in Varadero. Ich werde sie dort abholen. Von dort werden wir weiter nach Havanna fahren. Ich werde mir Zeit lassen, um die besten Taxipreise auszuhandeln. Ich vermute mal, das wir nicht vor 21:00 in unserem Hotel ankommen werden. Heidi wird dann sehr müde sein. Aber ich hoffe, dass wir dennoch bis Mitternacht durch die Altstadt schlendern werden - denn heute ist Silvester. Es ist seit langer Zeit das erste Mal, dass wir Silvester und auch meinen Geburtstag gemeinsam verbringen werden. Ich bin schon seit ca. 8-10 Jahren jeden Winter für mindestens 40 - 60 Tage unterhalb des 23. Breitengrads Nord unterwegs, um der Winterdepression aus dem Wege zu gehen. Heidi kann das erst ab nächstes Jahr gemeinsam mit mir machen, da sie im Herbst ihren Job aufgegeben hat. Derzeit ist sie jedoch noch in einer Übergangsphase und noch nicht so konsequent wie ich. Vermutlich werden wir nächsten Winter gemeinsam nach Neuseeland fahren.

    06:30h:
    Es ist offensichtlich, dass ich in den ersten 5 Wochen abgenommen habe. Ich werde bald ein weiteres Loch in meinen Gürtel machen müssen. Ich denke, irgendwo in Havanna wird mir das Gelingen.

    16:00h:
    Ich habe einen uralten Amischlitten für 36 CUC bekommen und bin jetzt bereits am Flughafen. Offiziell gibt es am Flughafen nur die modernen Taxis für 80 - 88 CUC in Richtung Havanna . Ich renne jetzt rum und versuche habe noch einen Amischlitten bekommen.

    18:30h:
    Der Flieger kam pünktlich. Und nachdem alle Gäste und meine Heidi draußen waren, stiegen die Taxipreise sprunghaft an und mein Amischlitten war nirgendwo zu sehen. Ich habe dann das Angebot eines Deutschsprachigen Touribusses angenommen um für 2 x 25 CUC zu unserer "Villa Florez" in Havanna Calle 21 No. 1404e gebracht zu werden. Der Bus war tiefgekühlt und für meine kurzen Hosen nicht gerade optimal. Letztlich sind wir in unserem tollen Quartier gegen 09:00 angekommen. Wir sind dann NUR noch um die Ecke in ein eher extravagantes und untypisches Restaurant gegangen. Dort waren die Temperaturen fast auf Grönland Klima runtergekühlt. Ich musste zurück zum Hotel, um mir lange Hose, Strümpfe und Pullover anzuziehen, um das zu überleben. Das Restaurant war auf das Abzocken von Touristen spezialisiert. Der Kellner kam alle 2 Minuten an den Tisch und hat irgendwas angeboten und gefragt. Als er uns einen Rotwein aus Spanien für 65 CUC angeboten hat, hat's mir dann gereicht. Wir haben zwar gut gegessen, sind aber vor Mitternacht geflüchtet, weil es dort einfach zu kalt war. Außerdem war es keine typisch kubanische Atmosphäre. In Kuba ist es einfach untypisch, dass dich ich ein Kellner alle 2 Minuten fragt ob du zufrieden bist und ob er dir nicht noch was anderes anbieten könnte.

    01.01.2018
    Unser kleines familiäres Hotel "Villa Florez in Havanna Calle 21 No. 1404e" ist sehr angenehm. Wir haben draußen auf der Terrasse gefrühstückt. Jetzt fängt der Urlaub erst richtig an.

    Editiert am 03.03.2018
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  • Day3

    Ja. Ich weiß. Spanisch üben wir noch. Aber hey, Bier und Burger gewollt, Bier und Burger bekommen.
    Auch wenn die Interpretation von Burger auf Cuba etwas weiter gefasst zu sein scheint.

    Besser als Italienisch ;)

  • Day32

    Cuba Cars

    December 28, 2017 in Cuba

    Für mich es das zweite Mal, dass ich in Kuba bin. Eine nachhaltige Erinnerung von der ersten Tour nach Kuba vor einigen Jahren habe ich von der allgegenwärtigen live Music und von den vielen uralten Ami Autos. Das gibt es in dieser Kombination außer in Kuba nirgendwo auf der Welt. Aber ein Uralt Taxi kann deutlich bis teurerwie ein modernes Taxi sein. Der Bedarf der Touristen nach diesen alten Amischlitten ist riesig. Außerdem fressen die reichlich Sprit und sind auch deshalb besonders auf Distanzstrecken teurer.

    28.12.2017
    Heute habe ich noch intensiver den gesamten Bereich von Varadero per offenem Bus (hop-on, hop-off) erkundet. Im ersten Bereich leben auch viele Kubaner und sind viele einfache Hotels, die sicher auch zum Image von Varadero als billigem Reiseziel beigetragen haben. Aber hier sind die ersten gefühlten 4 km sehr lebhaft und interessant. Entsprechend findet man auch viele alte Autos. Im letzten Drittel des Strandes sind viele grandiose Fünfsterne Ressorts mit teilweise spektakulärer Architektur. Aber irgendwie wirken diese tollen Hotels geisterhaft leer. Erinnert mich so ein bischen an Dubai mit seiner Retourtenarchitektur. Sogar ein Golfplatz ist dort. Hätte ich den Kubanern nicht zugetraut. Aber ob das Konzept aufgeht, bezweifle ich. Bin mir ziemlich sicher, dass der typische Fünfsterne Tourist Kuba wegen seines Billigimages nicht auf dem Schirm hat. In dieser Region liegt auch unser zweites Hotel "Blue Varadero" mit seiner entarteten Architektur. Bin gespannt, ob wir gemäß unserer Empfehlung innerhalb des Hotels die inneren Werte vorfinden. Dann können wir über die misslungene Architektur gnädig hinwegsehen.

    Editiert am 03.03.2018
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  • Day24

    Gran Caribe Villa Tortuga

    December 20, 2017 in Cuba

    Varadero wird vielfach als billiges Reiseziel definiert. Das ist es sicher auch, was die durchschnittliche Qualität der Hotels betrifft. Die meisten haben Dreisterneniveau und bei den Zimmern und dem Speisesaal kommt noch ein DDR feeling hinzu. Das gilt auch für mein "Gran Caribe Villa Tortuga". Ausgeglichen wird das durch die enorme Herzlichkeit der Kubaner und dem ewiglangen feinen Sandstrand, den selbst ich nicht als passionierter Strandwanderer an einem Vormittag oder Nachmittag erwandern kann. Da in Kuba alle Strandhotels All-Inclusive haben, gibt es leider keine Strandlokale. Nur so wäre es mir möglich den ganzen Strand rauf und runter an einem Tag zu erwandern.

    Komischerweise macht mir dieses DDR- Barockfeeling hier nichts aus. Ich konzentriere mich auf meine täglichen Strandwanderungen. Zur gleichen Zeit ist Heidi mit Michael in Hamburg im Hotel Atlantis. Das Hotel dort hat gefühlt 5 Sterne mehr als meins in Kuba und ist vermutlich zehnmal so teuer. Dennoch fühle ich mich hier wohl. Das liegt natürlich auch am tollen Klima und an der zwanglosen Atmosphäre. Im Gegensatz zum Schiff, wo es gefühlt doppelt so viele Gäste gibt als Sitzplätze, ist das hier überhaupt kein Thema. Hier nimmt dir keinen deinen Platz weg, nur weil du gerade mal zum Büffet gegangen bist. Kann nur für Heidi und Michael hoffen, dass Ihnen dort Udo Lindenberg an der Bar begegnet. Der wohnt nämlich dauerhaft im Atlantis. Hier in Varadero habe ich den Typ "Neckermann Touri" um mich herum. Egal - was zählt ist der tolle Strand.

    20.12.2017
    Die erste Nacht war etwas kurz. Die Band spielte bis 22:30 eine extrem laute Musik zum Weglaufen. Die Klimaanlage wollte nicht so wie ich wollte. Die Dusche war lauwarm und die Russen in der Anlage hatten morgens um 07:00h bereits ihren ersten Wodka. So ähnlich stelle ich mir unsere Reise ab Mai 2018 durch Russland vor. Bekomme hier aber sogar einen guten Kaffee. Sonst alles gut. Hier auf Kuba geht nix ohne Hochprozentiges. Zum Mittagessen wird bereits passend zur live band Mochito serviert. Ich halte mich aber zurück. Abends gönne ich mir Whisky on the rocks.

    Editiert am 01.03.2018
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  • Day35

    Gran Caribe Villa Tortuga

    December 31, 2017 in Cuba

    28.12.2017
    Komme mir vor wie "der alte Mann und das Meer". Meine Tagesbeschäftigungen reduzieren sich derzeit auf Strand rauf-und runterlaufen, in den Sand setzen und auf's Meer schauen. Als high-light genieße ich es den Pelikanen beim eleganten Fliegen und Fischen zuzuschauen. Die schießen wie STUKA Flieger auf ihre Beute. Danach können Sie nass direkt wieder aus dem Wasser starten. Es ist hier ein geniales Klima am Meer. Eine gute Brise, viel Sonne. Mehr als eine Badehose braucht man nicht. Die gute Laune kommt dann wie von selbst. Dann vor dem Mittagessen max. eine Stunde Internet. Aber im Internet läuft derzeit nicht viel. Glücklicherweise hält mir Christian auch den e-Mail Posteingang "sauber". Faktisch kommen bei mir nur noch die wichtigen Botschaften an. Nach dem Mittagessen einen Kaffeelikör und einen Kaffee aus dem Plastikbecher. Dann etwas Lesen im Schatten am Pool. Danach wieder zum Strand. Leben kann so einfach sein ...

    29.12.2017
    Heute Nachmittag bin ich dem offenen Bus bis zur Calle 39 gefahren, um auszuloten ob ich mein VISA jetzt schon bei Immigration um 30 Tage verlängern kann. Aber ganz so einfach geht das nicht. Ich muss in einem Zeitfenster zwischen dem 11. - 18.01.2018 erneut zur Immigration gehen und vorher für 25 CUC bei einer Bank (Öffnungszeit bis 15:00 !!!!) stamps kaufen. Mit den stamps und mit meiner spanischen Krankenversicherung-Bestätigung muss ich dann erneut zu Immigration gehen. Wenn die heute den Stempel für deie weiteren 30 Tage machen würden, hätte das zur Konsequenz das ich nur bis zum 28.01.2018 im Land bleiben dürfte.

    30.12.2017
    Heute hat es auch erstmalig etwas ausgiebiger geregnet und ist kühler geworden. Bin jetzt doch froh, wenn Heidi mir noch einen leichten Pullover für abends mitbringt.
    Fazit: Ich konnte mich mit der Anlage arrangieren - muss es aber nicht zweimal haben. Gefühlt 60 Prozent aller Gäste waren notorische Raucher, was Rückschlüsse über das soziale Niveau in der Anlage zulässt. Für mich auch der Grund, warum ich nur sehr selektiv Kontakte gesucht habe. Deutsch und Englisch haben gefühlt nur 40 Prozent der Gäste gesprochen. Kuba ist offensichtlich auch ein Reiseziel für viele Spanisch sprechende Menschen aus Zentral- und Südamerika. Und da geht bei mir in Sachen Kommunikation nichts. Leider ...

    Editiert am 03.03.2018
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  • Day3

    Nichts gebucht? - Kein Problem

    December 18, 2016 in Cuba

    Gekümmert haben wir uns vor unserer Reise nur um die ersten drei Nächte.

    Die waren top!

    Noch besser allerdings war, dass wir unserem Host, Tito, erzählt haben, dass wir keine Reservierung und keinen weiteren Plan haben. Während wir unseren Tag beim Schnorcheln und anschließend mit Mojito am Strand verbracht hatten, hing Tito am Telefon und hat uns für die gewünschte Route an jedem Stop eine Casa klar gemacht!Read more

  • Day4

    1. Casa: Brothers House Varadero

    December 19, 2016 in Cuba

    Was gibt es zu sagen? Das war unsere erste Unterkunft in Varadero.

    Ordentlich, Sauber, Wasser & Strom, großes Bett und eine Terrasse für gemütliches Frühstück.

    Täglich Tipps von unserem Host Tito, mehr brauchen wir definitiv nicht. Daumen drücken für die nächsten Unterkünfte.

    Gepackt ist, jetzt geht es zum Bus und vielleicht gibt es sogar noch einen Platz für uns.

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Kawama

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