Cuba
Provincia de Holguín

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14 travelers at this place:

  • Day49

    Holguin nach Varadero

    January 14 in Cuba

    Generell war unser letzter Reisetag der Kuba Rundreise ungünstig geplant. Besser wäre gewesen von Baracoa nach Varadero zu fahren und dafür 2-3 weitere Übernachtungen einzuplanen. Dann hätte die Rundreise aber fast 3 Wochen gedauert.

    So fahren wir gegen 09:00 zum Flughafen nach Holguin; geben dort das Auto ab (100 EURO Überführungsgebühr nach Havanna); nehmen den Flieger nach Havanna (preiswert); nehmen dann rückwärts nach Varadero ein Taxi (90 EURO). Gegen Abend werden wir im Hotel sein und keine Abgase mehr einatmen müssen. Autoabgase sind sicher das größte Ärgernis auf Kuba. Aber wer Kuba live erleben will - wie es heute noch einzigartig auf der Welt ist - muss damit einfach leben. Die einzige Veränderung die ich zu meiner 1. Reise nach Kuba vor gefühlt 6 Jahren festgestellt habe, ist das Internet jetzt auf vielen Plätzen in den Städten verfügbar ist und dass es weniger professionelle Livemusik mit alten lnstrumenten gibt. Zunehmend werden die guten Sänger und Musiker durch digitale Musik ersetzt.

    09:30h:
    Wir haben den zweiten Plattfuß am Auto. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn wir nicht noch ein Problem mit dem Auto gehabt hätten. Wir fahren nach dem schnellen Reifenwechsel (wir haben ja schon Routine) dennoch relaxed in Richtung Flughafen und werden nach dem Tanken erstmal das Auto abgeben. Die erste Tankstelle hatte unsere Benzinsorte nicht verfügbar. Auf dem Weg zum Flughafen stellte ich fest, dass ich einen falschen Flughafen auf dem Radar hatte. Bei Maps.me gibt es keinen konkreten Hinweis auf diesen winzigen Flughafen 16 km südlich von Holguin. Ich hatte fälschlicherweise erst einen anderen Regionalflughafen ca. 28 km südlich von Holguin auf dem Schirm. Heidi hatte aber gestern das Hinweisschild gesehen und hat den richtigen Flughafen angesteuert. Die Abfertigung bei Rent a Car (Transganovia) zog sich über eine Stunde hin. Das Problem ist das Deposit von ca. 200 EURO auf die Kreditkarte zu retournieren. Es wäre deutlich schneller und sicherer gegangen, wenn ich alles mit Cash erledigt hätte. In solchen Ländern ist bezahlen mit Cash definitiv die bessere und vor allem stressfreiere Methode. Der Kilometerstand war 77.280 km. Das entspricht ca. 1.850 (von Heidi) gefahrenen Kilometern und das NUR mit 2 Reifenpannen. Übrigens war dem Vermieter der platte Reservereifen schnurzpiepegal und wir mussten dafür auch nicht zahlen. Unser Inlandsflug soll um 13:20 abheben. Der nationale Airport ist etwa so groß wie eine kleine Autobahnraststätte in Deutschland. Aber Internet funktioniert hier. Das ist ja schon mal was ...

    12:20h:
    Der Flug fällt aus, weil das Flugzeug in Santiago de Cuba ebenfalls eine Panne hat. Sie senden zwei Ersatzflugzeuge aus Havanna (evt.). Neue Abflugzeit so gegen 17:00 (evt.). Toll ...

    13:30h:
    Wir haben das Gepäck eingecheckt. Glücklicherweise gehen heute nur zwei Flieger nach Havanna. Da kann das Gepäck nicht fehlgeleitet werden. Wir haben "Prioriti" im ersten kleineren Flieger, der von Havanna kommt. 👍

    16:15h:
    Der Flughafen hat jedem von uns einen Gutschein von 5 CUC gespendet. Davon kann man faktisch nur Softdrinks und fade Sandwiches kaufen, so lange der Vorrat reicht. Neuste Ankündigung: Die erste Propellermaschine landet um 17:30. Bleibt dann aber 1 Stunde hier stehen, bevor es weiter geht. Hoffentlich haben die noch genug Sprit für den Flug nach Havanna. Das bedeutet, wir sind frühestens um 20:30 in Havanna. In der lauten Wartehalle hat uns ein wirklich netter Kubaner auf Deutsch angesprochen. Er wollte unbedingt sein Deutsch praktizieren. Wir haben als Erinnerung ein Selfie mit ihm gemacht. Außer Warten und Lesen geht bis zum Abflug nicht viel.

    17:30h:
    Eine kleine Propellermaschine ist gelandet. Die Chancen steigen, dass wir heute noch in Varadero ankommen.

    18.30h:
    Wir sind in der Luft und kommen garantiert auch wieder runter!

    20:30h:
    Wir sind gelandet. Zeit und Lust zum Verhandeln habe ich jetzt nicht. Für 100 CUC geht's nach Varardero. Vorausgesetzt die Koffer kommen irgendwann.

    23:45h:
    Wir sind im Hotel angekommen. Der erste Eindruck ist sehr gut. Auf der Fahrt zum Hotel hatten wir noch mal "Kuba - Live". Das Taxi war ein in die Jahre gekommener Wagen, der aus dem letzten Loch gepfiffen hat. Unterwegs musste das Taxi mehrfach anhalten, um ihm wieder irgendwie magisch zu neuem Leben zu verhelfen. Die beiden Fahrer sind mit abenteuerlicher Geschwindigkeit an (fast) allen Schlaglöchern vorbei nach Varadero gefahren und wirkten irgendwie überrascht, als ich sie via Maps.me bis zur gigantischen Empfangshalle des "Blue Varadero" gelotst habe. So eine komfortable Empfangshalle sehen die offensichtlich auch nicht täglich.

    Editiert am 09.03.2018
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  • Day7

    Guardalavaca

    July 13, 2016 in Cuba

    Und das gab es hier auf jeden Fall! Weißer Sand, türkisblaues Meer, Palmen, so wie's in der Karibik halt sein soll :) Die Tage vergingen angemessen - ausschlafen, gut frühstücken (klassisch kubanisch mit 2 Eiern, Käse, Brot, starkem Kaffee und riesen Früchteteller), am Strand liegen, baden und lesen.
    Da ich das gerade ziemlich geniesse und soweit noch nicht wieder zurück in eine Stadt im Inland muss (Schwitzen!!!), mache ich mich morgen noch nach Gibara auf - wo Kolumbus damals als erstes gelandet sein soll und behauptet hätte noch nie etwas so schönes gesehen zu haben!
    PS: Fotos müssen leider noch ausbleiben, Internet ist dafür hierorts leider zu rar und langsam.
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  • Day10

    Gibara

    July 16, 2016 in Cuba

    Gibara stellte sich als tatsächlich sehr hübsches, beschaulich kleines und daher angenehm ruhiges Küstenstädtchen heraus. Die Unterkunft dort hatte mir die Vermieterin in Guardalavaca vermittelt, und der Besitzer holte mich eigenhändig von der Zwischenstation in Holguin ab. Auf diesem Weg durfte ich ihn gleich bei einigen Geschäften begleiten und lernte so auch die ganze Familie des Herrn Isidro kennen, was den Transport von etwa 40 min auf gut zwei Stunden ausdehnte. Beim Schlendern durch die Straßen Gibaras lernte ich nebenbei einen jungen Bäcker kennen, der mir etwas Einblick das Leben eines Kubaners bot, was da hieß drei Tage die Woche in einer (wie ja alles) staatlichen Bäckerei zu arbeiten, Brot für Essensmarken, die es für alle Kubaner gibt, auszuteilen und dafür 12$/Monat Gehalt vom Staat zu bekommen. (Im Vergleich: ein Kaffee ~ 1$, ein Abendessen ~10$) Nebenbei hat er auf Nachfrage, da er noch nie wirklich aus seiner Provinz hinausgekommen ist, alle meine bisherigen Fotos auf seinen USB-Stick überspielt gekriegt, neugierig wie denn Havanna oder Santiago de Cuba aussehe.Read more

  • Day23

    Cueva Gibara

    June 25, 2017 in Cuba

    Gibara macht am heutigen Sonntag einen sehr verschlafenen Eindruck. Es ist nix los. Eigentlich ganz schön, nur ist garnix eben auch irgendwie nichts für uns. Wir schlendern ein bisschen durch die Stadt und sehen somit noch ein paar Gebäude aus Kolonialzeiten. Das schöne an dem Ort ist, dass es hier wirklich fast keine Autos gibt und man somit auf der Straße herumspazieren kann, ohne Obacht geben zu müssen.

    An der Kaimauer entlang suchen wir nach einem geeigneten Strand für uns, den wir aber leider nicht finden. Entweder liegt der ganze Strand voll Müll, es gibt keinen Schatten oder beides. So richtige Strände hat Gibara auch nicht. Es sind eher kleine Buchten, von denen man aus ins Wasser gelangt.

    Wir kaufen noch ein paar Sachen zum Essen ein und machen uns dann wieder zurück in unser Apartement. Von der Ausstattung her, ist dieses Apartment wohl das größte und gemütlichste, was wir bisher hatten. Eine Dachterrasse mit Meerblick und Blick über die Altstadt.
    Vorm Zimmer gibt es auch nochmal eine Sitzecke mit Hängematte. Es mangelt also an nichts.

    Sogar eine Küche steht uns zur Verfügung und wir können uns ganz nach Belieben Kaffee kochen und nutzen Sie heute auch mal um uns ein kleines Mittagessen zu kochen.
    Die Spaghetti mit Tomatensauce sind schnell gekocht und wir überlegen, was wir noch mit dem angebrochenen Tag anfangen. Olli hat noch ein bisschen Bewegungsdrang und möchte sich gern die Höhlen anschauen, die hier in der Gegend sein sollen.
    Normalerweise darf man die nur mit einem Guide betreten, den wir auch versucht haben ausfindig zu machen. Jedoch war über Mittag niemand im Büro und danach, war dann alles verriegelt und verrammelt. Also machen wir uns auf eigene Faust zu den Höhlen und erkundigen uns noch vorher bei unseren Vermietern wo es lang geht. Sie erklären uns zwar den Weg, sind allerdings von unserer Idee alleine zu gehen nicht so begeistert. Wir versichern Ihnen, dass wir nur an den Anfang der Höhlen gehen und machen uns auf den Weg.

    Zu den Höhlen ist es nicht weit von unserem Apartement aus. Hier und da müssen wir uns nach dem Weg erkundigen, da dieser nicht ganz offensichtlich markiert ist. Evtl. absichtlich nicht.
    Als wir den Trampelpfad dann finden, entdecken wir auch ein Schild, welches auf die Höhlen hin weißt. Der Weg führt direkt an ein paar Höhlen vorbei und man kann sie garnicht verfehlen. Gleich bei der ersten sind wir von der Schönheit und Besonderheit überwältigt. So eine Höhle ist schon mystisch und geheimnisvoll. Was wird da wohl in den dunklen Tiefen verborgen sein. Wir trauen uns ohne Guide sowieso nur so weit, wie wir etwas sehen können, bzw. bis uns die Fledermäuse verjagen.

    Das ist schon spannend, gleichzeitig auch gruselig, weil man Höhlen immer mit etwas abscheulichen verbindet, was sich darin verbergen könnte. Fledermäuse, Ratten, Gerippe...alles Dinge denen man nicht begegnen möchte.

    Wir kommen aus dem Staunen garnicht heraus und kommen auf dem Weg gleich noch zu einer weiteren Höhle. Diese ist schon von außen markiert, dass man sie nicht betreten soll. Als wir einen Blick von außen hinein werfen, können wir sehen warum. Am Boden liegen grosse Gesteinsbrocken, die scheinbar immer wieder von der Decke herunter brechen.

    Da wollen wir nicht drunter begraben werden und folgen der Anweisung nicht weiter hinein zu gehen. In den Höhlen scheint es sogar unterirdische Flüsse zu geben, die wir nun leider nicht gesehen haben. Das wäre dann nur mit Guide möglich gewesen.

    Dennoch sind wir zufrieden und glücklich mit dem was wir gesehen haben. Nach den Höhlen gehen wir auf die Suche nach etwas zu Essen. In der Stadt werden wir bei einem kubanischen Restaurant fündig. Für 3,50€ gibt's heute ein Abendessen mit Salat und Getränk für uns beide. Was will man mehr.

    Nach dem Abendessen ist es bereits dunkel und wir denken, dass sich unsere Vermieter bereits um uns Sorgen könnten.

    Und tatsächlich, stehen sie wie in Lauerstellung vor ihrem Haus und warten, dass wir von den Höhlen zurück kommen. Sie sind heilfroh, als sie uns un die Ecke laufen sehen.

    Irgendwie ist es rührend dass sie sich Sorgen um uns gemacht haben. Sie sagten, dass sie nie wieder einen ihrer Mieter fragen werden wo sie hingehen. Ähnliches haben sie schon einmal erlebt mit einem Angler der den ganzen Tag nicht aufgetaucht ist. Am Ende ist aber auch ihm nichts passiert und sie waren lediglich in Sorge.

    Wir hatten ihnen ja gesagt, dass wir nicht bis in die Höhlen laufen, aber das ist vielleicht nicht ganz verstanden worden.
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  • Day24

    Auch das ist Kuba

    June 26, 2017 in Cuba

    Auf dem Weg zu dem Restaurant dass wir uns bei TripAdvisor rausgesucht haben müssen wir durch ein sehr düsteres Viertel. Plattenbauten ohne Ende. Allesamt wahrscheinlich stark einbruchgefährdet. Aber hier wohnen Menschen auf einem Haufen zusammengepfercht in diesen Bauten. Um diese Gegend herum liegt überall Müll, als würde er gerade aus dem Fenster hinaus geworfen werden. Vorm Block stehen die Pferde und fressen sich durch eben diesen. Das Meer ist auch nur ein paar Meter auf der anderen Strassenseite entfernt. Wenn hier ein Lüftchen weht, wandert der ganze Unrat direkt ins Wasser.
    In einem anderen Viertel von Gibara haben wir gesehen, wie hinter der Stadt eine wilde Müllhalde angelegt wurde. Hier kippen die Bewohner ihren Müll einfach hin und zünden ihn an, damit er verbrennt. Völlig unbeobachtet kokelt der Haufen vor sich hin.

    Mülltrennung, -entsorgung und -aufbereitung sind hier noch ein völliges Fremdwort. Da besteht sehr grosser Nachholbedarf und das sehr sehr dringend. Vor allem aber wird es wohl an den finanziellen Mitteln liegen, dass man sich darum nicht kümmert.
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  • Day22

    Ankunft in Gibara

    June 24, 2017 in Cuba

    Die Fahrt von Baracoa nach Gibara verläuft wie am Schnürchen. Können ohne Umweg über Santiago und Viazul nach Holguin fahren. Reiner hat organisiert dass wir mit einem Jeep mitfahren können der über Moa an der Küste entlang fährt und den Humboldt Nationalpark passiert. Somit in der Hälfte der Zeit eine schönere und kürzere Strecke gefahren. In Holguin raus aus dem Jeep, rein in nen alten aufgemöbelten Ford und schließlich noch einmal in einen Oldie ebenfalls der Marke Ford. Die haben echt mal schöne Autos gebaut.

    Es ist wirklich eine gelungene Fahrt von der Provinz Baracoa nun in eine weitere Provinzstadt am Meer. Als wir ankommen laufen wir erst einmal durch die Strassen. Keiner spricht uns an, keiner will uns etwas aufschwatzen. Fabi hat sich eine Empfehlung herausgesucht, bei der wir vorbei schauen wollen. Diese Casa ist nun aber schon belegt.
    Auf dem Weg dahin ist Olli ein anderes hübsches Häuschen aufgefallen, was wir uns anschauen und auch fündig werden.
    Hier ziehen wir ein. 15 CUC pro Nacht und alles da was man braucht. Bzw mehr. Eine ganze Wohnung steht uns bereit. Der Hammer. Die Familie ist etwas überrascht, dass hier plötzlich Touristen vor der Tür stehen und räumt eilig noch ein paar Sachen auf, bevor wir einziehen. Sie sind allesamt sehr nett und sehr höflich.

    Wir schlendern noch einmal zum Mirador hinauf, um einen Blick über die Stadt und die Buchten zu erhaschen. Schön sieht es aus. Klein und gemütlich, die Stadt zu unseren Füßen.

    Hier oben ist uns dann doch noch ein deutsch sprechender Kubaner auf den Fersen. Er gibt sich freundlich und interessiert. Plaudert ein wenig aus der Kiste und würde sich am Liebsten gleich mit uns zusammen setzen und einen Mojito trinken, als wir das ablehnen, möchte er uns ein Restaurant weiter empfehlen und noch ein paar Souvenirs aufschwatzen. Er möchte ja einmal Tourguide werden. Dafür übt er schon einmal fleißig, wie er die Leute ins Boot bekommt. Bei uns hat die Masche nicht funktioniert und wir machen uns wieder zurück in die Stadt, noch am Strand vorbei. Dieser ist nicht besonders groß und auch nicht besonders schön, aber fürs Feierabendbierchen reichts.
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You might also know this place by the following names:

Provincia de Holguín, Provincia de Holguin

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