Ecuador
Misahuallí

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5 travelers at this place:

  • Day203

    Rafting auf Mishualli

    November 15, 2017 in Ecuador

    Nach einer sechsstündigen Fahrt ab Quito in der ich fast dreiviertel eines echt verrückten Thriller von S: Fitzek gelesen bekam erreichte ich Tena. Auf dem Weg kamen wir an dem Ort names "Las Palmas" vorbei der seinem Namen alle Ehre machte. Solche Palmen hatte ich echt noch nicht gesehen. Die Stämme sahen aus wie "Zukunftsbäume" also total gerade hoch gewachsen wie ein normaler Baum und die Baumkrone war eine Palme.Fand ich sehr faszinierend, da danach und davor nur Büsche und normale Palmen oder Bäume wuchsen aber nicht solche. Auf dem Weg aß ich auch gekochten Mais mit Käse namens Choco. Choclo hatte ich ja schon in Ibarra gegessen also gegrillten Mais mit Käse. Alles Essen was man so auf die Hand bekommt ist in Plastikschalen oder - tüten. Will also nicht wissen wie viele Pastikpartikel ich über die letzten Monate zu mir genommen habe oder noch nehmen werde. Das sind auch Sachen wo ich lieber nicht so viel drüber nachdenken will. Nun ja, im Hostal "A welcome Break" angekommen bekam ich ein Upgrade da dieses viele Zimmer hatte und ich somit eines alleine erhielt. Ansonsten hockten nur zwei Mädels im Hof bzw ind er Hängematte und sonst sah es verlassen aus. Dies sollte sich aber einen Tag später ändern, da dann eine große Feier in Tena anstand. Auf jeden Fall sprach mich eine der Mädels direkt an, ob ich nicht Lust auf Rafting habe, da sie noch eine Person suchen, da diese Touren erst ab drei Personen stattfinden. War ich ja vor allem deswegen hier in Tena sagte ich sofort zu. Nach Anbietervergleich nahmen wir dann eine Halbtagestour von "Caveman" mit Level 4 bzw 4+. Da es nur 5 Level gibt war ich schon was skeptisch aber die Jungs machten einen echt guten Eindruck welcher sich auch so bestätigen sollte. Christina, die eine der beiden Mädels ist Griechen, spricht aber super Spanisch, und hatte schon Raftingerfahrung. Kathrin, 31, hingegen war Frischling genau wie ich. Christina wollte wegen ihrem Backround dadurch keine Babytour machen, aber auf nur treiben lassen auf dem Wasser hatte ich auch keinen Bock. Somit verabredeten wir uns für 9 Uhr früh bei der Agentur und starteten mit Gregory und Jaime. Erster sollte unser Guide im Boot sein und zweiter im Kajak als Sicherheitsbegleitung, was sich echt als gute Ergänzung erweisen sollte. Wir fuhren erst ein Stück mit dem Boot auf dem Pickup und dann mussten wir dieses etwas tragen da vor wenigen Wochen eine extreme Überschwemmung hier war und ein Zugangsweg nicht passierbar ist bis jetzt. Die Überschwemmung war wohl so extrem das das Büro einen Meter unter Wasser stand und Jaimes Bett fast überflutet war. Wir scherzten, dass er dann Kajaking mit seinem Bett machen konnte, aber die schlechte Seite ist das viele Familien Ihre Hab und Gut verloren hatten. Also trugen wir schlussendlich das Boot und die Utensilien über einen Schulhof und hatten sofort zig Schüler und Kids um uns.Die hatten echt viel Freude mit dem großen Boot und Kajak, total süß. Es war mak wieder beeindruckend an was für kleinen Sachen sich diese erfreuten. Für uns wurde es dann aber Ernst, da wir Schwimmweste und Helm anzogen und das Boot den Berg runter an den Fluss trugen. Dort gab es dann die Sicherheitseinweisung, welche echt lange war und mit jeder Erklärung, wie man einen rettet, wie man sich verhält wenn man aus dem Wasser fällt, wie man sich von den vielen Steinen und der extremen Strömung etwas schützen oder besser verhalten kann, wurde mir flauer und flauer. Zur Untermalung meines komischen Gefühls schien auf einmal die Sonne und regnete es parallel. Gregory ließ echt nichts aus und als es endlich zu den Anweisungen ging, die er uns geben wird, entspannte ich mich wieder etwas. Eigentlich hatten wir uns hauptsächlich an seine Ansagen zu richten und diese so durchzuführen. Dazu hattenw ir Jaime, um die 40 und richtig nette und lustige Socke und ständig einen Spruch auf Lager, am Start der immer mit dem Kajak um uns schwirren sollte und da war wenn einer aus dem Boot fiel. Nach den Instruktionen checkten Katrin und ich das Wasser indem Jaime uns eine Runde "reinwarf" und zeigte wie wir am besten mit den Schwimmwesten driften sollten. Das Wasser war schon was kalt, braun und was aufgewühlt. Trotzdem meinten die Jungs, dass es die besten Bedingungen für eine Tour sind da es nicht zu hoch aber auch nicht zu niedrig ist. Bei letzterem würden wir zu extrem über Steine schleifen und bei erstem wäre die Strömung sehr stark. Also ging es los und ab ins Boot. Das die schwierigen Parts direkt am Anfang kommen würden wusste ich bis dato nicht. Ich saß vorne links im Boot und presste meinen linken Fuß so extrem in die Sicherheitsschlaufe das ich schon bald Schmerzen bzw eine rote Abdruckslinie am Fußknöchel haben sollte. Während den Strömungen und dem Rudern sollte das aber bald in Vergessenheit geraten und nur wieder mich in den ruhgieren Parts etwas stören. Ansonsten hieß es sich im Boot zu halten und zu entspannen und genießen. Nicht lange wurde auch schon einiges von uns verlangt. Recht schnell landete Kathrin und Gregory aus dem Boot und mussten gerettet werden bzw Gregory schaffte es selbst und Jaime war bei Kathrin und dann von Gregory zurück ins Boot gezogen worden. Die Arme hatte tags zuvor noch mit Magen- Darm gekämpft und war eh etwas schach deswegen motivierte ich sie und sprach ihr zu, dass sie einen top Job gemacht hat da sie genau den Anweisungen befolgt ist als sie ins Wasser fiel. Nie im Leben versuchen auf zu treten oder zu laufen sondern treiben lassen mit Füßen voran und dann auf der Hinterseite des Kajaks in Fahrtrichtung drauf ziehen. Wer weiß ob ich das so hinbekommen würde. Zum Glück mussten wir das nicht herausfinden, da keiner mehr danach über Bord ging. Kurz darauf kam schon eine Stelle wo wir mitten in der starken Strömung hingen blieben aso auf der einen Seite auf einem Stein fest hingen und das Boot drohte zu kippen. Nachdem endlich die Anweisung in Kopf und Glieder ankam, dass wir uns alle auf die linke Seite werfen sollten, schafften wir auch diesen Teil. Danach folgten noch so einige ähniche Sachen wie diese oder Situationen wo wir hingen blieben und Gregory nach vorne kommen sollte und mir dann erst Recht die Düsen ging, da ich noch mehr Angst hatte das das Boot kippt. Mit vielem Rückeln oder drücken kamen wir dann von den Steinen immer recht gut runter. Nach gefühlt wenigen Minuten hielten wir für eine Verschnauf - und Badepause an. Hatten wir dann schon fast die Hälfte bewältig, verrückt! Wir waren aber echt froh über die Pause vor allem ich, da ich langsam Schmerzen in dem linken Bein hatte, da ich mich immer so verkrampfte zum Festhalten. Nun kam auch die Sonne richtig raus und der Himmel war strahendblau. Nun folgten die ruhigeren Parts sodass wir auch dazu kamen die Natur zu genießen, smalltalk zu halten und mehr übers Raftingzu erfahren. So erzählte und Gregory, dass er schon für das Nationalteam an den Start gegangen war. Dies sah man auch seinem Körperbau an oder eher gesagt seinem Kreuz. Bis dato wusste ich auch nicht, dass man in Tcheschien gut raften konnte.Weitere gute Teams sind Japan, Südkorea, die Amis na klar, Costa Rica und eben Ecuadorianer. Inzwischen gibt es auch Abzeichen oder weltweit anerkannte Zertifikate wie beim Tauchen, die anhand der Strömungen oder des Schwierigkeitslevels bestimmt werden welche von 1-5 gehen. Wir waren mit unserem 4 bis 4+ dann schon recht gut dabei aber ehrlich gesagt hätte ich mich bei drei gaub ich gelangweilt. Der letztere Teil war nämlich schon weniger aktionreich als das wir nicht mehr so hart paddeln oder viele wechselnde Anweisungen befolgen mussten. Dabei bekam ich dann auch mit das ich mir wieder einen Sonnenbrand einfangen würde. Hatte ich mich doch nur morgens einmal und dann auf er Fahrt nochmal eingeschmiert aber eben leider nicht mehr auf dem turbulenten Fluss ;-) Dazu war leider nicht die Zeit und die meisten Sachen hatten wir im Auto gelassen. Gregory hatte auch seinen Spaß bei seinen Anweisungen wenn er zum Beispiel sagt "forward Ladys" oder "inside" was bedeutete das wir uns wie Chicken in das Boot hocken sollte bei stärkeren Abgängen oder kleinen Drops also "Sprüngen". An einer Stelle mussten wir sogar aussteigen und am Rand des Flusses wenige Meter gehen, da im Flusslauf ein Baumstamm verkeilt war und wir daher das Stück nciht passieren konnten. Dies hatte Jamie vorher mit seinem Kajak ausgeklügelt und somit wählten wir den sicheren Weg. Bei den meisten Stromschnellen zu Beginn war das Verfahren genauso also das er erst voran fuhr und wir am Rand kurz relaxten und dann den Part passierten nachdem sich die beiden Zeichen gegeben und ausgetauscht hatten. Dieser Umstand ließ mich auch immer ruhiger werden, da dies mir das Gefphl gab in guten und professionellen Händen zu sein. Dabei musste ich wieder an Janzy aus Nicaragua denken, mit der ich die Tour im Canyon gemacht hatte. Da war es genau der gleiche Fall und gleiche Glück. Gab es da nämlich auc h einige schwierigere Abschnitte wo ich aber genau wusste das ich auf meinen Guide zählen konnte. Danek lieber Gott denn wenn ich an die Sicherheitseinweisung zurück denke kann wirklich so einiges passieren! Das Glück ist mal wieder auf meiner Seite, womit auch immer ich dies verdient habe! Im zweiten Abschnitt bekam ich dann, wie gesagt, mehr die Natur zu sehen und war verblüfft welch tolle Vögel es gab. Zum Beispiel sah ich einen handgroßen Vogel mit dunklen blauem Rücken und rotbeiger Brust oder einen kleinen Vogel mit zig verschiedenen Blautönen. Dazu kamen alle Formen und Farben von Schmetterlinge und dank der aufreißenden Wolken harmonierten der Fluss mit dem Grün am Ufer echt toll miteinander. Jaime, unser kleiner Spaßvogel, hatte mit seinem Kajak auch echt Spaß und machte so manche Sprünge oder Drehungen über Steine aber war bei vielen Stromschnellen zur Seite oder fotografierte uns! So schnell wie wir den ersten Teil absolvierten war es auch mit dem Zweiten. Dann hieß es Boot aus dem Wasser ziehen und zur Straße tragen. Inzwischen verstanden wir uns alle richtig gut und so landeten wir alle im "El Ricon de Viejo" einem tollen Restaurant. Dort aß ich zum ersten mal Fisch der in einem Palmenblatt gekocht wurde, mega super lecker! Dazu gab es Tomaten- Zweibel- Salat und, ganz interessant, ein Salat aus dem Innenstamm einer Palme. Dazu natürlich Reis und dazu laut Gregory "das Redbull Ecuadors". Eine braune Iceteeversion mit Limettensaft und Zitronengras. Alles in allem super lecker und eine nette Runde! Bei dieser erfuhren wir dann auch von der schlimmen Überschwemmung im Seotember und einer ähnlichen in 2010. Krotesk das paralel dann von einer starken Überschwemmung in Griechenland berichtet wurde, wo sogar einige Menschen umkamen.
    Abends verabredeten wir uns dann noch um zusammen in Christinas Geburtstag rein zu feiern. Hatte die Foundation von Tena nämlich immer am 15.11 eine Party bei der die ganze Stadt feiert. Lassen wir uns überraschen was dies bringt!
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  • Day4

    Welcome to the jungle

    August 30, 2015 in Ecuador

    Today was an early rise and a long (Liam Neeson themed) public bus trip out of Quito, to Tena, then 4x4s to Mishaeuvilla then canoe to our lodge and home for the next few days. We are staying in a community project, run by Kichwa women. They wished to empower themselves and preserve their culture and so started this venture. There are around 50 women working here and they all rotate their jobs regularly. We happened on their fortnightly meeting and got to glimpse the community at its best. It's very nice to see women defining themselves outside of their relationships to men, particularly in the machismo culture of central and south America. Later we were treated to a traditional dance, and then we joined in! And finally, with the help of all the little children we all danced and limboed on the beach. I do love some crazy dancing!Read more

  • Day5

    Settling In

    August 31, 2015 in Ecuador

    Today was jungle day. Tourist jungle, so no animals but still cool to see all the plants, insects and birds. The colourful toucan and kingfishers were winners. As was the magical cure to my cold! It was the bark of one tree, mixed with water then snorted. Burns like hell and for 5 minutes my whole face was streaming water: but after that, I was (and even better remain) completely snot free. Hooray! Then another so far trip highlight as we floated peacefully down the river on tubes. Picture: jungle flora all around, warm turquoise water. blazing sunshine, gentle current and all around birds and crickets. Pretty close to heaven? As I am now, tucked in bed (under my mosquito net therefore completely safe) typing this while outside it is raining gently. Sounds just like those soothing tapes you get to help you sleep. Except real.Read more

  • Day6

    Carishina

    September 1, 2015 in Ecuador

    After the downpours of yesterday evening/night we woke up to a lovely cool morning. And I even managed to brave the toilets in the middle of the night. Not a single arachnid in sight! Today we played at being Quechua. We went into the jungle to gather the food we needed for lunch and I learnt a new insult. Carishina. It means "like a man" because in their community the men only hunt, everything else is done by the woman, and therefore to do something like a man means to be rubbish at it. I also learnt how useful a machete is. It is their one tool and they use it for everything. The little girls are very good with them. Then we made chocolate. For real: super easy! You simply cut the plant, remove the beans, dry them, toast them, grind them, add powered milk and sugar, grind again then add some (in our case lemongrass) water and voila! Beautiful chocolate sauce. There is something lovely about growing everything you eat. Want some chili sauce? Go pick the chilies! In the afternoon we continued our experience with panning for gold, shooting blow guns (I was pretty damn good, if I say so myself) and making bracelets. Finally a night walk with lots of flutterbyes (and definitely no spiders... especially not tarantulas or poisonous ones) then goodnight and goodbye to the jungle and our new friends!Read more

  • Day0

    Atlanta to Quito - 6 July 2015

    July 8, 2015 in Ecuador

    Jaime made friends with Lauren (from Raleigh) while we sat in the airport. This officially starts the period where Jaime introduces herself to various individuals. Keith sat next to Glenda and, taking a page from the Jaime Parker playboook, made fast friends. Jaime and Keith watched Get Hard, and then laughed as 70 year old Glenda watched it too. She had just celebrated her 70th birthday and 50th wedding anniversary. She was with Bob who talked too much, but was super helpful. Keith's seat didn't recline and his stereo was broken. Jaime was very sweet and allowed him to share headphones. We then got a cab from the airport and almost ran into the back of a parked truck on the highway. We crashed when we finally made it to our hostel.Read more

You might also know this place by the following names:

Misahuallí, Misahualli

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