Ecuador
Provincia de Zamora-Chinchipe

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7 travelers at this place
  • Day134

    Parque Nacional Podocarpus - Tiefland

    March 14, 2018 in Ecuador ⋅ ⛅ 30 °C

    Von Loja aus fuhren wir für zwei Tage nach Zamora. Dorthin ging es mal wieder mit einer sehr abenteuerlichen Busfahrt, an die wir uns jedoch langsam gewöhnten.
    In Zamora angekommen, schien es, als wären wir die einzigen Touristen vor Ort und dies gefiel uns ausgesprochen gut. Nichts war schön hergerichtet und es gab keine speziellen „internationalen“ Restaurants, die Burger und Pizza servierten.
    Als wir auf der Suche nach unserem Hotel durch die Stadt spazierten, merkten wir deutlich die höheren Temperaturen des Tieflandes. Circa sechzig Kilometer waren wir von Loja entfernt und es schien eine ganz andere Welt zu sein.
    Nach der Reise waren wir zunächst platt und fielen in unsere Betten. Aufgeweckt wurden wir ein wenig später von einer lieblichen Melodie, die die Müllabfuhr ankündigte.
    Dies war unser Zeichen aufzustehen und wir machten uns auf die Suche nach etwas Essbarem. An der mit vielen Familien belebten Promenade am Fluss der Stadt fanden wir eine kleine Parilla und mit viel Überzeugungskraft konnten wir sie dazu bringen, uns anstatt gegrilltem Fleisch, Reis mit Bohnen, Patacones und Salat zu servieren. Sehr lecker! Mit gefüllten Mägen liefen wir noch ein wenig am Fluss entlang und legten uns bald schlafen, um am Morgen fit für die Erkundung des Nationalparks zu sein.
    So fuhren wir früh am nächsten Tag, nach einer etwas lauten, aber trotzdem geruhsamen Nacht, mit einem Taxi in den Park. Der Fahrer vertraute dabei für unseren Geschmack ein wenig zu sehr auf die heilige Maria und raste auf der sandigen Piste mit einem steilen Gefälle auf linker Seite Richtung Fluss, als gäbe es kein Morgen mehr. Unsere Gebete wurden zum Glück erhört und er brachte uns ohne Gegenverkehr, dem wir nicht hätten ausweichen können, zum Eingang des Parks. Dort verabredeten wir uns mit ihm auf fünf Uhr am Nachmittag für die Rückfahrt.
    Dann ging es hinein in das Grün, es wucherte um, über und unter uns und viele der Bäume waren mit mehreren Orchideenarten besetzt. Auch hörten wir die Gesänge vieler Vögel, konnten jedoch keinen von ihnen erblicken.
    An der Hütte angekommen, schrieben wir uns ins Register ein und sahen unzähligen von Schmetterlingen zu, die vor der Hütte auf dem Boden saßen. Wir rissen uns von ihrem Anblick los und entschieden uns für einen Wanderweg, der uns auf einen der Gipfel bringen sollte.
    Bald kamen wir jedoch an eine Weggabelung und liefen zunächst den kurzen Weg zu einem Wasserfall. Wir erfrischten uns im kühlen Nass und aßen ein paar Kekse und Bananen, bevor wir uns weiter an den Anstieg wagten.
    Mittlerweile erfreuten uns auch die Vögel mit ihrem Anblick und von den bunt gefiederten Gesellen konnten wir gar nicht genug bekommen. Doch bald merkten wir die Höhenmeter ordentlich in den Muskeln, da half auch der 74-jährige Franzose nicht weiter, der uns lächelnd, aber verschwitzt mit freiem Oberkörper entgegen kam. Wir kämpften uns weiter und irgendwie erreichten wir den Gipfel. Von hier oben bot sich eine fantastische Aussicht auf den Park, die Bäume und den Fluss. Dafür hatte sich die Anstrengung mehr als gelohnt!
    Als wir erschöpft wieder aus dem Nationalpark herauskamen, gerade zur rechten Zeit, stand zum Glück auch bald unser Taxi an Ort und Stelle und wir fuhren im halsbrecherischen Tempo zurück nach Zamora.
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